Ihre Meinung zu: Grundrente: Arbeitsgruppe soll Lösung finden

27. September 2019 - 7:03 Uhr

Seit Monaten ringen Union und SPD um einen Kompromiss bei der geplanten Grundrente. Richten soll es nun eine Arbeitsgruppe. Bei dem Projekt geht es auch für die Koalitionspartner um einiges. Von Franka Welz.

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Kommentare

Typisch konservativ: Möglichst viel Bürokratie?

Die lange Arbeitszeit erreichen ohnehin nicht viele.
Denen dann auch noch wegen der paar Euro - so üppig ist die Grundrente auch nicht - entsprechende Mehrarbeit zu machen, füttert die Bürokratie.

Die richtige Lösung wäre ohnehin die Rückkehr zum früheren umlagebasierten System.

Bedürftigkeit

Natürlich sollte die Bedürftigkeit erforscht werden, bevor man mehr Rente auszahlt, da hat ein Herr Scholz Recht: Wie will man diese Summe dann sonst finanzieren? Nur diejenigen die es nötig haben sollten es bekommen.

das Absurde ist ja

dass bei den meisten bedürftigen Rentnern die Grundrente schlicht mit der Grundsicherung verrechnet würde, so dass das alles ohnedies nur ein Taschengeld für vermögende Rentner ist.

Prüfung

War sollte es keine Bedürftigkeitsprüfung geben? Es wäre nicht mehr als richtig, wenn jemand eine niedrige Rente bezieht aber durch Erbschaft oder ähnliches zi Eigentum oder "Vermögen" gekommen ist braucht keine Aufstockung. Es wäre ein Schlag ins Gesicht derer, die jahrzehntelang im Niedriglohnsektor gearbeitet haben und zu nichts gekommen sind woher auch?

Jede Rente mit Bedürftigkeitsprüfumg!

Warum wird die normale Rente nicht mit einer Bedürftigkeitsprüfumg versehen?
Damit könnte vielleicht genug Geld eingespart werden, dass nun für die Grundrente fehlt.
Vor allem die hohen Renten sind für die meisten, die solch eine bekommen, oft unnötig, da diese Menschen über ihr Leben hinweg gut verdient und wohl genügend Vermögen aufgebaut haben, so dass sie auf eine hohe Rente nicht angewiesen sind.
Zusätzlich könnte auch noch eine Höchstrente festgelegt werden.
Und schon sind mehrere Probleme gelöst.

@ um 08:18 von AufgeklärteWelt

Da wird’s dann drollig. Die lächerliche Grundrente soll ca 10% über der lächerlichen Grundsicherung liegen.
Das heißt, dass Grundrentner keine anderen Ansprüche mehr haben und mit lächerlichen 10% mehr zufrieden sein müssen. Die Krankenversicherung muss man allerdings noch abziehen!
Nicht dass die Grundrentner große Sprünge machen könnten!
Wenn überhaupt muss die Grundrente 1000€ netto betragen plus Mietkosten.
Egal ob und wie lange man gearbeitet hat!

widersprüchlich

Wer eine Grundrente beantragt, wird kaum über Reichtümer verfügen, das widerspricht sich.
Jedoch sollte man bedenken, das Vermögen in Immobilien kein Barvermögen ist und man ziemlich viel Steuern zahlen kann auf Mieteinnahmen und die nötigen Kosten welche man ja auch selbst trägt für Modernisierungen etc, das wird dann gerne vergessen. Ich spreche aus Erfahrung, es ist auch keine Luxusimmobilie.

Man sollte das Rentensystem reformieren und die Beamten sollten genauso einzahlen lassen, so könnte man zum Beispiel dieses Projekt finanzieren.

Der rasante Anstieg armer

Der rasante Anstieg armer Rentner läßt sich an der Kundschaft der Tafeln ersehen. laut einem Statement der Berliner Tafel-Chefin rollt eine Lawine von armen Rentnern an, die in den nächsten Jahren ähnlich verheerend sein wird wie die kommenden Klimaprobleme.
Man sollte sich schon darauf einstellen, daß eines der reichsten Länder der Erde kein Geld für seine Alten ausgeben will und alle Welt so das wahre deutsche Wesen bewundern kann.

Flickschusterei

Mit der Rente ist schwer etwas in Unordnung geraten, die jetzt geplante Grundrente macht das nicht besser.

Bei einem Rentenniveau von um die 50 % fällt die Hälfte der künftigen Rentner in die Grundsicherung, nämlich jeder der nach meinen Berechnungen 2300 Euro brutto oder darunter verdient. Er erhält also genau so viel wie jemand der für den deutschen Staat gar nichts geleistet hat. Das geht mal gar nicht. Diese Leistungsungerechtigkeit hat schwerwiegende negative gesellschaftliche und ökonomische Auswirkungen.

Die jetzt vorliegende Grundrente sieht Zusatzleistungen nach 35 Beitragsjahren vor. Wer also nur 34 Jahre zusammen bekommt, schaut schon wieder in die Röhre.

na klar

natürlich ist eine Bedürftigkeitsprüfung unbedingt nötig. Sonst ist dem Betrug wieder Tür und Tor geöffnet. Deutschlands Sozialsysteme werden schon genug durch Betrügereien geschröpft.

Prüfung ja, aber einfach

Nach meiner Meinung macht eine Prüfung Sinn. Ich kenne einige Leute, die selbstständig waren und sehr vermögend sind. Gleichzeitig hat die Ehefrau als geringfügig Beschäftigte die Buchhaltung im eigenem Unternehmen geführt und bekommt daher heute nur eine kleine Rente. Beide sind aber Millionäre. Warum sollte der Staat (und damit wir alle) da die Rente aufstocken?
Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, dass gerade ältere Leute die eine solche Aufstockung nötig hätten aus Scham keine Anträge stellen und nicht genug zum Leben haben.
Eine automatische Prüfung (z.B. über eine Einkommensauskunft über das Finanzamt) könnte ein möglicher Weg sein um beide Extreme zu vermeiden, macht mich im Punkt "gläserner Bürger" aber auch nicht richtig glücklich.
Ein schwieriges Thema, bei dem es wahrscheinlich keine Ideallösung geben wird.

Die Idee von Herrn Heil, quasi mit der Gießkanne...

herum zu gehen, erinnert mich an den Versorgungsausgleich, den ich seit mehr als 30 Jahren an meine geschiedene Frau zu zahlen habe, obwohl sie und ihr Mann jeder eine satte Pension erhalten und durch erben zu den wahrhaft wohlhabenden Leuten zählen.
Da, wie auch bei der Heil'schen Idee wäre eine Bedürftigkeitsprüfung mit sinnvoller Entscheidung angebracht.

Bedürftigkeit

Man kann es emotional verstehen, wenn eine Bedürftigkeitsprüfung gefordert wird. Da werden dann Fälle konstruiert („Zahnarztgattin“), die das Gerechtigkeitsgefühl herausfordern.
Allerdings wird es diese Fälle auch bei einer Bedürftigkeitsprüfung geben wie sie im Artikel angedeutet wird.
Also wird Vermögen und Wohneigentum nicht geprüft. D.h. die Witwe im Eigenheim und mit geerbten Geld bekommt das Geld (das kann ja eine Zahnarztwitwe sein), die Rentnerin mit 1000€ in der Mietwohnung nicht.

Gerechtigkeit ist manchmal nicht so einfach.

@nie wieder spd 08.35

die Renten folgen der Beitragszahlung über Entgeltpunkte und bilden die Höhe und Länge der Einzahlungen ab. Von Gerechtigkeit halten Sie offenbar nichts, wenn Sie hier quasi Enteignungen fordern. Dafür umso mehr von Neiddebatten!

Bedürftigkeitsprügung auch bei Diäten?

Sicherlich undenkbar, auch bei hohen Nebeneinkünften. Schließlich sind alle vor dem Gesetz gleich.

Die Prüfung ist nicht nachvollziehbar

zum einen, weil diese Forderung nach einer Regelüberprüfung suggeriert, das man hier viele "schwarze Schafe" finden würde. Darf bezweifelt werden,- oder Gegenfrage:
- warum gibt es dann keine gleiche Prüfung beim Kindergeld? Die Aufregung ist also aus meiner Sicht etwas, nun ja... verlogen.

Prüfung

...am einfachsten könnten die Daten vom Finanzamt herangezogen werden, die haben doch alles was man für eine Prüfung vom Einkommen braucht... wäre einfach und unkompliziert

Aus Steuermitteln finanzieren

Wenn man ohne Bedürftigkeitsprüfung eine Grundrente nach 35 Beitragsjahren garantieren möchte, muss der Zuschuss voll aus Steuermitteln finanziert werden. Das kann aus meiner Sicht keine Dauerlösung sein. Und es ist auch nicht fair, wenn zB freiwillige Teilzeitarbeit zu der niedrigen Rente geführt hat oder über weiteres Einkommen keine Bedürftigkeit gegeben ist. Das Geld fehlt dann an anderer Stelle im Haushalt, zB für die Bildung oder Gesundheitsfürsorge. Die Ursachen für die niedrigen Renten müssen bekämpft werden: Niedriglöhne, erzwungene Teilzeit, Praktika statt Anstellung,Zeitarbeit, befristete Beschäftigung ohne Sachgrund usw usw . Dann kommen auch die Arbeitnehmer später mit der Rente aus.

Am 27. September 2019 um 08:52 von hochtief

"Nach meiner Meinung macht eine Prüfung Sinn. Ich kenne einige Leute, die selbstständig waren und sehr vermögend sind. Gleichzeitig hat die Ehefrau als geringfügig Beschäftigte die Buchhaltung im eigenem Unternehmen geführt und bekommt daher heute nur eine kleine Rente. Beide sind aber Millionäre. Warum sollte der Staat (und damit wir alle) da die Rente aufstocken?"
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Und die haben alle Ihre Millionen im Bettkasten versteckt?
Ich kenne viele Selbstständige die niemals in Ruhestand gehen können, da die Einnahmen keine Rücklagen ermöglichten. Selbst schuld werden Sie und einige andere jetzt sagen. Sie und diese Mitbürger haben aber gerne die Dienste dieser Selbständigen (Zeitungsverkäufer, Gemüsehändler usw.) gerne in Anspruch genommen.
Ganz nach dem Motto. Was juckt es mich, das diese Menschen sich die Rente nicht leisten konnten.

Bedürftigkeitsprüfung - auch bei Steuersenkungen/Subventionen

Die Idee der Bedürftigkeitsprüfung ist nur dann richtig, wenn sie nicht nur auf die meist armen Rentner zielt, sondern auf alle Bezieher staatlicher Vergünstigungen - auch aus der Wirtschaft!
Als vor Jahren der Steuersatz fürs Hotelgewerbe halbiert wurde, wurde kein Hotelier geprüft - manche Luxusyacht wurde so vom Steuerzahler finanziert. Praktisch alle Steuervergünstigungen und Subventionen erfolgen OHNE Bedürftigkeitsprüfung. Warum also plötzlich jetzt - nur für Rentner? Reiche und Unternehmer zahlen z.B. durch Steuertricks keine Grunderwerbssteuer oder Erbschaftssteuer - ohne Bedürftigkeitsprüfung!
Eine eigene Bedürftigkeitsprüfung bei der Grundsicherung ist zudem im Kern unnötig, die Rentner mit mehr Vermögen zahlen ja mehr Steuern.
Aber wenn geprüft werden soll, dann bitte ALLE, insbesondere die Wirtschaft!

@ my comment 08:45 Uhr

"...und die Beamten sollten genauso einzahlen..."
Diese Begünstigung ist aber zum Eigennutz (Politiker und Beamte) verfassungsrechtlich konform. Das sind Bretter die einfach nicht zu bohren sind; auch wenn diese Eigensicherung jeder Logik widerspricht.
Der Schwache muss doch längst den Starken stützen. Dazu Verweis auf die Teufelliste!

Grundrente: Arbeitsgruppe soll Lösung finden

Grundrente soll hier auch eine Art Synonym für Hartz-IV-Rente sein. Es reicht nicht für Luxus, sondern eben nur für die wichtigsten Grundbedürfnisse des Lebens wie Essen und Trinken.

Am Thema vorbei

Lieber tagesschlau2012,
ich weiß nicht, was Sie eigentlich zum Thema "Bedürftigkeitsprüfung, ja oder nein" sagen wollen. Sie sind am Thema vorbei.
Es geht in dieser Diskussion nicht darum, dass Menschen mit geringem Einkommen eine Rentenaufstockung vorenthalten werden soll, sondern ob eine Bedürftigkeitsprüfung erfolgen soll.
Ihr Ton und ihre Unterstellungen sind für mich unangemessen und am Thema völlig vorbei.
Bleiben Sie bitte bei der Sache.

Die Bedürftigkeit sollte auf

Die Bedürftigkeit sollte auf alle Fälle geprüft werden, jedoch sollte auf das Einkommen, nicht auf das Vermögen (oder zumindest mit einem höheren Freibetrag) geprüft werden.

Wenn sich jemand sein Leben lang eine Wohnung abgespart hat und diese dann angerechnet würde, dann ist ungerecht denen gegenüber, die das Geld lieber für andere Sachen ausgegeben haben.

08:46 von Pustefix

Den rasanten Anstieg der armen Rentner kann man bei der Lebensarbeitszeit mit einem viel höheren Lohn entgegen wirken!

Aber das schmälert die Gewinne der Vermögenden/Aktionäre/Unternehmen.

Eine zusätzliche Renten-Finanzierung belastet die Allgemeinheit, was nichts anderes bedeutet, dass den höheren Lohn in Form von mehr Rente hauptsächlich den "kleinen Mann" betrifft.

Meiner Meinung nach ist das eine große Abzocke!

@09:19 von tagesschlau2012

„Und die haben alle Ihre Millionen im Bettkasten versteckt?“

Brauchen sie ja nicht wenn Vermögen nicht geprüft wird. Sie brauchen auch die selbst bewohnte Villa nicht zu verstecken.

Das ist der Punkt - entweder keine Prüfung oder alles einbeziehen. Sonst wird das nix mit der Gerechtigkeit

@ tagesschlau2012, um 09:19

Pardon, aber Sie rennen, wie mir scheint, offene Türen ein...

@ 09:18 von WB0815

"Und es ist auch nicht fair, wenn zB freiwillige Teilzeitarbeit zu der niedrigen Rente geführt hat oder über weiteres Einkommen keine Bedürftigkeit gegeben ist."
.
Eben. Daher ist eine Bedürftigkeitsprüfung notwendig. Wer finanziell gut abgesichert ist und aus "Spaß" nebenbei arbeiten geht, weil ihm langweilig ist, bei dem ist anscheinend keine Notwendigkeit gegeben.
Gleichzeitig muss es eine Grundrente geben!
Für alle möglichen Anträge bei Ämtern, Banken, Pflege, Vermieter,..... muss man sich "nackt" machen. Besitz, Vermögen, Einkommen, noch vom Ehepartner dazu.
Warum soll das beim beantragen einer Grundversorgung nicht gehen?

@ Fritz F, um 09:10

Mit Ihrer Frage kann ich beim besten Willen nichts anfangen.
Was hat Ihr Beitrag mit dem Thema zu tun?

9. 19 von Tagesschau 2012

Selten hier im Forum einen Kommentar gelesen, der so die Wirklichkeit beschreibt. Danke. Die im 2. Teil ihres Beitrag betroffenen haben keine Lobby, mir allein sind 3 Menschen bekannt( 2 sind 78 einer 79 Jahre alt)

Am 27. September 2019 um 08:59 von harry_up

" Die Idee von Herrn Heil, quasi mit der Gießkanne...

herum zu gehen, erinnert mich an den Versorgungsausgleich, den ich seit mehr als 30 Jahren an meine geschiedene Frau zu zahlen habe, obwohl sie und ihr Mann jeder eine satte Pension erhalten und durch erben zu den wahrhaft wohlhabenden Leuten zählen.
Da, wie auch bei der Heil'schen Idee wäre eine Bedürftigkeitsprüfung mit sinnvoller Entscheidung angebracht. "

Beides hat nicht miteinander zu tun, und eigentlich zahlt der der mehr hat den Versorgungsausgleich, wenn Ihre Frau eine fette Pension hat, was haben Sie dann.
So kenne ich es zumindest.

Nun zur Gießkanne von Herrn Heil, laut den Artikeln auch bei TS, haben wir 9,4 Millionen Rentner unter 1000 Netto, im Monat.
Wenn ich die Zahlen jetzt noch richtig weis, wenn dann 2-3 Millionen etwas bekommen weil sie nur 700 Netto haben, wo ist da die Gießkanne ?.

Sie können von 700 nicht leben, und bei 1000 nur existieren, Sie dürfen das gerne mal testen an sich.

Schlichte Fragen

Wer profitiert überwiegend davon, wenn Vermögen und Immobilienbesitz ausgenommen wird?

Und wen betrifft es, wenn die Rente des Partners angerechnet wird?

Sind damit auch Pensionen und Ansprüche aus Versorgungswerken für Ärzte, Anwälte usw. erfasst?

Am 27. September 2019 um 09:12 von Pertagarus

" Prüfung

...am einfachsten könnten die Daten vom Finanzamt herangezogen werden, die haben doch alles was man für eine Prüfung vom Einkommen braucht... wäre einfach und unkompliziert. "

Genau so ist es, jeder Bürger muss eine Steuererklärung machen, also sind doch alle Daten vorhanden, auch Jahre rückwirkend.

Es gibt also kein Problem, sondern nur ein nicht wollen.

Grundrente

Jeder Rentner muss inzwischen eine Steuererklärung machen. Damit hat man dann die Daten, die man für die Rentenversicherung als Einkommensnachweis benötigt. Inzwischen wird doch alles was nicht als Bargeld unter dem Kopfkissen steckt ans Finanzamt gemeldet. Bei Neuanträgen braucht man dann nur die letzte Steuererklärung vor dem Renteneintritt mit dem Rentenantrag an die Rentenversicherung schicken und schon weiß man ob der Betreffende bedürftig ist oder nicht. Das kann auch maschinell über Computerprogramme geschehen. So wie die Rentenversicherung maschinell die Höhe der Rente an die Finanzämter übermittelt läuft es mit dem Einkommen dann in die andere Richtung. Problem gelöst!

Am 27. September 2019 um 09:34 von hochtief

"Es geht in dieser Diskussion nicht darum, dass Menschen mit geringem Einkommen eine Rentenaufstockung vorenthalten werden soll, sondern ob eine Bedürftigkeitsprüfung erfolgen soll.
Ihr Ton und ihre Unterstellungen sind für mich unangemessen und am Thema völlig vorbei.
Bleiben Sie bitte bei der Sache."
#
#
Es ist von Ihnen unangemessen Millionäre bei dem Thema Bedürftigkeitsprüfung ins Spiel zu bringen. Sie wollten vom eigentlichen Thema ablenken.
Eine Bedürftigkeitsprüfung kann im Stillen erfolgen, dazu bedarf es bei 95% der betroffenen keinerlei Mithilfe. Wer sein Leben lang nur wenig Verdient hat braucht dies wohl nicht mehr nachzuweisen. Oder etwa doch?
Mir ist es lieber 100 Menschen erhalten zu unrecht eine Unterstützung, als das Menschen im Rentenalter von den Behörden durch unzähligen Formulare schikaniert werden und dann gefrustet aufgeben.

Unglaublich

Diese Engstirnigkeit und Verbohrtheit ist unglaublich. Wenn jemand in die Rente eingezahlt hat, dann muss er mehr ausgezahlt bekommen, als jemand der nie in die Rente eingezahlt hat. Das ist einfachste Logik zur Gerechtigkeit. Da hat weder eine Bedürftigkeitsprüfung, noch eine Hürde von 35 Beitragsjahren etwas zu suchen. Allerdings kann es hingenommen werden, dass das Ziel erst nach und nach erreicht wird, beispielsweise durch jährliches Absenken der erforderlichen Beitragsjahre. Wer auf die Idee kommt bei einer Bedürftigkeitsprüfung Vermögen/Immobilien außen vor zu lassen, outet sich als Frühkapitalist.

Jede Rente mit Bedürftigkeitsüberprüfung

Weil man für die Rente eingezahlt hat. Das ist Geld auf das man je nach Beschäftigungsdauer verzichtet hat um im Alter abgesichert zu sein. Nur Beamte und Selbständige sind nicht dazu gezwungen und für die Besserverdienenden hat man eine Beitragsbemessungsgrenze eingeführt, damit sie nicht so viel zahlen müssen. Für den normalen Beitragszahler ist es die Hoffnung auf ein menschenwürdiges Leben nach der Erwerbstätigkeit. Oft verdienen die Menschen so wenig, dass sie auch nach 49 Beitragsjahren kaum die Miete zahlen können. Aber das betrifft ja nur den Großteil der zukünftigen Rentner. Bei der Diskussion auf dieser Seite, scheint es aber immer eher um die Wenigen zu gehen, die sich nebenher aus anderen Einkommensquellen was zur Seite packen können. Bei der Rente sollte es aber um die Mehrheit der Rentner und nicht um die Minderheiten gehen. Über die Steuererklärung ist eine Prüfung der Bedürftigkeit problemlos möglich.

Finanzierung

So wie es jetzt sich andeutet, steht Deutschland eine tiefe Rezession bevor, erkennbar an der starken Zunahme der Kurzarbeit. Die Kroko sollte sich langsam Gedanken machen, wie sie die vielen Wohltaten der letzten Jahre, u. a. die stark gestiegenen Soziallasten, finanziert. Vor allem auf Seite der SPD hat man das Sparen verlernt. Offensichtlich registriert man nicht, dass Deutschland jetzt zu den Ländern mit den höchsten Steuern und Sozialabgaben der Welt gehört.

@Am 27. September 2019 um 08:18 von AufgeklärteWelt

> dass bei den meisten bedürftigen Rentnern die Grundrente schlicht mit der Grundsicherung verrechnet würde, so dass das alles ohnedies nur ein Taschengeld für vermögende Rentner ist.<

Ja, so ist das wohl und deshalb wäre es am einfachsten, die Grundsicherung anzuheben.

Warum nur, muss so vieles so kompliziert gemacht werden?

Ohne Wenn und Aber

Zusatzleistungen, für wen auch immer, nur nach vorheriger Prüfung der Bedürftigkeit.

AufgeklärteWelt

Das klingt aber sehr nach Kommunismus. "Jeder nach seinen Bedürfnissen". Das wird im Kapitalismus nicht möglich sein. Da geht es darum, dass jeder nur das bekommt, was er sich auf welche Art und Weise auch immer beschafft hat. Dabei spielt es keine Rolle ob es ehrlich erworben wurde. Nicht umsonst heißt es: "Noch keiner ist auf ehrliche Art reich geworden". Verhungert sind auf ehrliche Art schon viele. Ihre Idee muss von jemanden bezahlt werden! Die es zahlen könnten, wollen es nicht und die es brauchen, können es nicht zahlen.

8:35 von nie wieder SPD

Ich habe 50 Jahre gearbeitet und Versicherungsbeiträge bezahlt. Ich bekomme heute fast 20% weniger Rente wie damals zugesagt, ich kenne auch einige Mitmenschen die in den Jahren in der sozialen Hängematte gelegen und die meiste Zeit in Wirtshäusern verbracht haben. Ich wüsste nicht warum meine Rente einer Bedürftigkeitsprüfung unterzogen werden sollte.

Bedürftigkeitsprüfung wäre unnötig

Die Bedürftigkeitsprüfung wäre unnötig, wenn sich die CDU/CSU nicht sei langem dagegen streuben würde auch nur Ansatzweise eine Lösung zur Verringerung der Schere zwischen arm und reich anzugehen, dann hätten wir vielleicht auch niedrige Renten die es ermöglichen damit zurechtzukommen. Wie beim Klimaschutz erreicht die Union, wie auch bei der Rente, mit ihrem Nichtstun, daß die Probleme in die Zukunft auf die kommenden Generationen verlagert werden.

Am 27. September 2019 um 08:50 von ablehnervonallem

"natürlich ist eine Bedürftigkeitsprüfung unbedingt nötig. Sonst ist dem Betrug wieder Tür und Tor geöffnet."

Alles klar, für Sie ist also jemand der 35 Jahre und mehr arbeitet und dann ein Mindestmaß an Wertschätzung erwartet ein Betrüger? Gut zu wissen, so denkt wohl die CDU auch. Leider hat auch die SPD noch nicht begriffen, daß das Rentensystem komplett überarbeitet gehört aber das steht nochmal auf einem anderen Blatt.

Die Lösung kann nur Einheitsrente heißen bei der jedes Arbeitsjahr von jedem Einzahler gleich bewertet wird und den selben Auszahlungsbetrag bedeutet. Simple Berechnung und für einen Großteil der Rentner eine Aufwertung der Rente. Großverdiener schaffen sich schon vorher genug zur Seite, die sind in der Regel nicht auf hohe Renten angewiesen.
Das ist dann eine echte Solidarkasse, was wir heute haben ist etwas für die Tonne.

@Am 27. September 2019 um 08:35 von nie wieder spd

"Warum wird die normale Rente nicht mit einer Bedürftigkeitsprüfumg versehen?"
Meinen Sie das ernst, oder sind Sie ein Scherzkeks (Ich vermute das Erstere)?
Ich habe 40 Jahre immer Höchstbeiträge gezahlt und natürlich auch fast die maximale Rente (die ist sowieso gedeckelt) erreicht.
Und meine in den 70er Jahren anerkannten Zeiten für Gymnasium/Studium von 7 Jahren wurde im Zuge diverser "Reformen" (zuletzt 01.01.2004 unter Rot/Grün) auf 0 gekürzt. Das nenne ich staatlich verordneten Diebstahl.
Und dafür, dass ich noch ein Vermögen durch Verzicht zusätzlich aufgebaut habe, soll ich auch noch nach Ihrer Meinung bestraft werden.
Was Sie wollen, ist Sozialismus in Reinkultur.

@nie wieder spd (08:35):

>>Zusätzlich könnte auch noch eine Höchstrente festgelegt werden.<<

Die Höchstrente ergibt sich aus der Beitragsbemessungsgrenze.

08:35 von nie wieder spd

Zusätzlich könnte auch noch eine Höchstrente festgelegt werden.
.
sollten sie das nicht mitbekommen haben
das gibt es
und warum missgönnen sie Menschen ein sorgenfreies Leben im Alter
wenn sie ihr ganzes Leben daraufhin gearbeitet haben

10:41 von Komplex einfach

Die Lösung kann nur Einheitsrente heißen bei der jedes Arbeitsjahr von jedem Einzahler gleich bewertet wird und den selben Auszahlungsbetrag bedeutet.
.
dann gibt es keine Ungerechtigkeit ?
wenn einer nur 10 Jahre arbeitet und Rente einzahlt,
steht er doch auch bei ihrem Model schlechter da
als wenn er von 15 bis 65 durchmalochte !

Solidarität heißt das für sie wenn einer beim Arbeiten fehlt
aber beim Essenfassen in der ersten Reihe steht

Bitte erst lesen

Lieber Tagesschlau2012,
genau dass habe ich in meinem Beitrag geschrieben. Die Gefahr, dass wirklich bedürftige Menschen keinen Antrag stellen und deshalb benachteiligt würden sehe ich als Gefahr und würde daher ein vereinfachtes, automatisches Prüfverfahren bevorzugen.
Sie sollten erst einmal lesen und dann antworten.
Im Übrigen halte ich es nach wie vor für unangemessen einem Diskussionspartner unlautere Absichten wie "ablenken vom Thema" zu unterstellen.
Zur Verbesserung der Gesprächskultur sind ihre Beiträge meiner Meinung nach nicht geeignet.

Grundrente nur mit Bedürftigkeitsprüfung

Die Grundrente ist o.k., aber ohne Bedürftigkeitsprüfung würde Rentner mit hohen Kapitalreserven oder Mieteinnahmen Geld vom Staat bekommen ohne es zu benötigen.

@ 08:35 von nie wieder spd

Sie übersehen dabei, dass es in unserem Grundgesetz immer noch einen Eigentumsanspruch gibt. Wer Beiträge eingezahlt hat, hat auch einen Anspruch auf Gegenleistung - die gesetzliche Rente ist kein Almosen, dass der Staat nach eigenem Gutdünken verteilt. Sozialer Ausgleich kann nur aus einem anderen Säckel, dem Steuersäckel kommen. Denn dort zahlen die Bürger (in der Theorie) nach ihrer Leistungsfähigkeit ein. Der Rentenbeitrag hingegen richtet sich allein nach dem Einkommen, ohne Rücksicht auf die Ausgaben (beispielsweise ist der Beitrag eines Menschen mit 6 unterhaltspflichtigen Kindern der Gleiche, wie der eines Alleinstehenden mit gleichem Bruttoeinkommen). Daher muss sich die Rentenzahlung vorwiegend nach den entrichteten Beiträgen ausrichten. Über diese zu verfügen, bloß weil irgendwo Geld knapp ist und man glaubt es für irgendwas zu brauchen, wäre eine fatale Entscheidung für die Zukunft. Vielleicht möchte irgendjemand einmal Krieg führen und den mit der Rentenkasse finanzieren?

Btw Grundrente muss ohne

Btw
Grundrente muss ohne Prüfjng funktionieren.
Warum sollte die Frisörin nur 800€ selber erwirtschaftete Rente bekommen, wenn die Putzhilfe das auch bekommt? Warum bekommt jemand hilfe, wenn er, nicht wie sein kollege gespart hat?
Gibt man sein geld aus und prasst, ist man besser dran, als als Sparer.
Geht ja mal gar nicht.

Und schon wieder...

...so eine "unausgewogene" Sache??!
Ich persönlich denke, dass die sogenannte Bedüftigkeitsprüfung eingeführt wird.
Der geldwerte "Grenzwert" für den Anspruch wird so heruntergerechnet, dass die Aufstockung nicht alle treffen wird.
Hat Herr X oder Frau Y einen Partner, der eine "ordentliche" Rente erhält, dann wird möglicherweise der Anspruch auf Zuzahlung für X bzw. Y nicht bestehen.
Es wäre toll, wenn es nicht so käme, aber unsere Regierung ist trickreich, wenn es ums Sparen geht.
Lassen wir uns überraschen...
:o)

09:35 von Slowpoke

Wenn sich jemand ...
.
ja wenn sich jemand sein ganzes Leben lang bemühte
für ne erklägliche Rente zu arbeiten und muß dann noch einen Teil davon abgeben
für welche die das nicht taten
kann der schon ins Grübeln kommen

@ 08:45 von my comment

Wenn Beamte einzahlen, haben sie auch das Recht, etwa den gleichen Betrag wieder herauszubekommen. Das ist ein Nullsummenspiel. Und Steuern spart man auch nicht - denn wenn Beamte höhere Abgaben bekommen, werden sie auch höhere Gehälter fordern - niemand verzichtet auf einen einmal erreichten Lebensstandard. Auch das wäre ein Nullsummenspiel. Wenn wir etwas für die ärmeren Rentner tun wollen, müssen wir alle zu deren Gunsten verzichten und da hört natürlich sofort die Liebe für diese Menschen auf. Und dann fängt vermutlich auch ganz schnell der Wunsch an, hier eine Bedürftigkeitsprüfung einzuführen.

Am 27. September 2019 um 10:43 von ErebMacar

" @nie wieder spd (08:35):

>>Zusätzlich könnte auch noch eine Höchstrente festgelegt werden.<<

Die Höchstrente ergibt sich aus der Beitragsbemessungsgrenze. "

Genauso ist es.

"Auf die Entgeltpunkte kommt es an

Die Entgeltpunkte haben eine Höchstgrenze. Teilt man die diesjährige Beitragsbemessungsgrenze von 80.400 Euro im Jahr (im Westen, Stand 2019) durch das Durchschnittsentgelt von 38.901 Euro, ergibt dies für 2019 eine Höchstpunktzahl von 2,07 Entgeltpunkten.

Angenommen, man erreicht in jedem seiner 45 Arbeitsjahre 2,07 Entgeltpunkte. Die Summe von 93,15 Entgeltpunkten multipliziert mit dem derzeitigen Rentenwert von 33,05 Euro ergäbe eine rechnerische Höchstrente von 3.063 Euro im Monat.

In den vergangenen Jahrzehnten lag die Höchstgrenze an Entgeltpunkten jedoch mit 1,5 bis 2,1 Entgeltpunkten zum Teil weit darunter. Daher ist diese "Höchstrente" für niemanden erreichbar."

Im Sinne der Gerechtigkeit

ist natürlich eine Bedürftigkeitsprüfung notwendig, schließlich handelt es sich um eine staatliche Leistung! Dabei geht es nicht nur um Millionäre durch Erbschaften oder Lottogewinn, sondern auch um die Konstruktionen wie "mitarbeitende Ehegatten", wo kleine Gehälter zu kleinen staatlichen Renten führen, das aber durch hohe private Pensionszusagen, DV usw. kompensiert wurde. Diese Konstruktionen scheinen hier und in weiten Teilen der SPD völlig unbekannt zu sein!

Tja

Ich gehe eh davon aus, dass ich keine Rente mehr bekomme.

Wenn ich im Jahr 2050-2060 das Rentenalter erreicht habe ist entweder "nur" das Rentensystem längst zusammengebrochen, oder unsere nebeneinkunftsgesteuerten Politiker haben durch ihre konsequente Unfähigkeit und ihr Nichtstun den Planeten längst so unbewohnbar gemacht, dass wir ganz andere Probleme haben als ob wir Rente bekommen oder nicht.

Falscher Lösungsansatz!

Und wieder wird das Pferd am Schwanz aufgezäumt!

Es sollte endlich ein Lohnniveau gelten und dazu ein Rentenniveau, dass sicherstellt, dass am Ende mehr Rente da ist als der Sozialhilfesatz.

@ AufgeklärteWelt

"das Absurde ist ja dass bei den meisten bedürftigen Rentnern die Grundrente schlicht mit der Grundsicherung verrechnet würde" Am 27. September 2019 um 08:18 von AufgeklärteWelt

Deswegen sollte die Grundrente bei Minimum Grundsicherung liegen (ob das hoch genug ist, ist ein anderes Thema), denn sonst muss der Rentner 2x im Jahr nachweisen, dass er nicht dich arbeitet oder geerbt hatte oder sonst wie ans Geld gekommen ist (reich geheiratet oder sonstwas).

Der Unterschied macht jährlich 2 Anträge pro Rentner, die die Behörden noch bearbeiten müssten.

Schizophrenie

Es ist wirklich erstaunlich, wie Politiker es schaffen, aus ein und der selben Sachlage zwei ganz verschiedene Dinge zu machen:
a) Kindergeld bekommen ALLE, unabhängig von Einkommen und Bedarf -> Lt. Grundgesetz sind alle gleich zu behandeln
b) Grundrente bekommen nur die, welche ihre Bedürftigkeit nachweisen -> Und was ist mit dem Grundgesetz?
.
Lustig auch der rührende Ansatz, hier die "Gerechtigkeit" ins Spiel zu bringen, so als würde die Grundrente zu Lasten anderer Rentner gezahlt. Sozialneid lässt sich trefflich nutzen, denn dahinter verschwindet die Frage nach lebenswürdigen Umständen. Dabei vergisst man auch so praktisch die Altersversorgung bei Beamten und Politikern, denn deren Bedürftigkeit hat ganz andere Dimensionen.

@ Autograf

"denn wenn Beamte höhere Abgaben bekommen, werden sie auch höhere Gehälter fordern - niemand verzichtet auf einen einmal erreichten Lebensstandard." Am 27. September 2019 um 11:00 von Autograf

Wenn man was will, dann heißt es nicht, dass man es auch bekommt. Zumindest was den Verdienst angeht.

Noch vor 2 Jahren konnten wir uns Reitschule für 3 Kinder leisten - ist vorbei, obwohl keine Einschnitte im Verduenst erfolgt sind. Das Leben wird einfach teurer. So viel zum Lebensstandard halten.

wer könnte überhaupt in den Genuss der Grundrente kommen ?

denke bei der Forderung 35 Jahre einbezahlt haben zu müssen
dürfte es bei vielen schon scheitern

Gleiche Löhne, gleiche Renten!

Die Weichen hin zu einem gutbezahlten Job und damit zu einer auskömmlichen Rente werden in der Grundschulzeit gestellt. In einer Zeit also, in der Kinder kaum Zurechnungsfähig sind und die Langzeitwirkungen von rententechnischen Nachteilen überhaupt nicht überblicken können.
Ebenfalls Einflussreich sind auch die Eltern. Für deren eventuell nachteiligem Einfluss auf die Entscheidungen ihrer Kinder können diese Kinder auf gar keinen Fall verantwortlich gemacht werden.
Ergo ist kaum ein Minirentner oder Minilöhner für seine minimale Ausstattung mit finanziellen Mitteln verantwortlich!
Denn das hieße, unmündige Kinder verantwortlich zu machen.
Deshalb müssen Löhne und Renten weitestgehend angeglichen werden.
Die Wirtschaft könnte zB einen Arbeitnehmer-Finanzausgleichstopf gründen um unterschiedliche Löhne zu vermeiden und später dann auch unterschiedliche Renten.
Egal welche Ausbildung ich habe, ich muß von meinem Lohn gut(!) leben können. Ebenso von der Rente! Und das gilt für alle.

09:10 von Thomas Mainthal

- warum gibt es dann keine gleiche Prüfung beim Kindergeld?
.
auch da gibt es von Zeit zu Zeit Diskussionen

08:46 von Pustefix

Der rasante Anstieg armer Rentner läßt sich an der Kundschaft der Tafeln ersehen
.
ich arbeitete 4 Jahre in einer Tafel

die überwiegende Mehrzahl der "Kunden" bestand,
zumindest dort nicht, aus Rentnern

Renten.....

Lieber Autograf, Sie schreiben : "Vielleicht möchte irgend einmal Krieg führen und den mit der Rentenkasse finanzieren?"
Ja, Sie haben recht, das könnte leicht passieren !
Hm, ich erinnere mich an Theo Waigel, der als Finanzminister sagte: Er wird die Deutsche Wiedervereinigung "aus der Portokasse bezahlen",.....aber er hat nachweislich dafür die Deutsche Rentenkasse geplündert...!

Wurde Waigel jemals zur Rechenschaft gezogen ? Nein !
Die Plünderung wurde =>jahrelang geheim gehalten (übrigens unter Mitwirkung aller damaligen Parteien.
Aber unsere (ehedem) gutgefüllte Rentenkasse leidet seither an "Schwindsucht" und jedes Jahr wird im Parlament neu diskutiert,...wie man die Beträge für die Rentner aufbringen - könnte...!
Alle Bürger sollten einzahlen müssen in die Rentenkasse : Angefangen beim Bundespräsident bis zu Parkwächter,....
Dann reicht das Geld !
Ich stelle die Frage : "Wenigen alles,....oder allen genug ?"

Grundrente: Arbeitsgruppe soll Lösung finden

Die Grundrente ist ja im Grunde genommen nichts weiter als eine verkappte Hartz-IV-Rente.

@tada , ich stimme Ihnen zu

Man kann nicht alle finanzieren aus einem Topf, den nur wenige füllen.
Und das Argument "die Beamten verzichten schon beim Gehalt" kann ich nicht nachvollziehen, wenn man A13 verdient. Da verzichtet man vllt aufs 3. Auto oder den 5.Urlaub, es ist nicht existentiell.

Das Rentner-Dasein in Deutschland schon. Gewinner der Reformen der letzten Jahre sind die, welche einfach nichts tun und auch gut davon leben können. In keinem Land der Welt kann man sein Leben lang OHNE ZU ARBEITEN wohnen, essen, Auto fahren....
Aber anderes Thema.

:)

@um 08:18 von AufgeklärteWelt

"das Absurde ist ja
dass bei den meisten bedürftigen Rentnern die Grundrente schlicht mit der Grundsicherung verrechnet würde ..."
Was hatten sie denn erwartet?
Das die Grundrente zusätzlich zur Grundsicherung gezahlt wird? Dann hätte ja derjenige der knapp über 35 Jahre gearbeitet mehr Rente als derjenige der bei gleichen Lohn die 45 Jahre Voll bekommen hat.

11:00 von wenigfahrer

um das dreht´s sich
ich habe fast immer über der Rentenbemessungsgrenze verdient
das waren über lange Jahre 1,6 .... 1,7 Rentenpunkte
erst die letzten paar Jahre, bevor ich mich zum Leben als Privatier entschloss, bei 2,1
also aktuell wird wohl kaum einer mehr als 2.600 Euro kriegen können

Eine Grundrente

Sollte es dann auch für Erwerbsunfähige geben.

11:31 von ONYEALI

Alle Bürger sollten einzahlen müssen in die Rentenkasse : Angefangen beim Bundespräsident bis zu Parkwächter,....
Dann reicht das Geld !
.
was sollte sich dadurch ändern ?
dann hätten sie mehr Beitragszahler - logisch
aber auch mehr Rentenberechtigte
also nochmals was ändert sich dadurch ?

@um 08:41 von nie wieder spd

"Wenn überhaupt muss die Grundrente 1000€ netto betragen plus Mietkosten."
Wow das wäre dann ja wie Sozialismus Pur Plus!
Mit 1000€ Netto, also Sozialversicherung bezahlt, dazu noch die Miete! Das haben die Meisten die jeden Tag für ein halbwegs anständiges Gehalt arbeiten gehen nicht. Ich habe jedenfalls keine 1000€ Taschengeld.

@um 08:52 von hochtief

"Eine automatische Prüfung (z.B. über eine Einkommensauskunft über das Finanzamt) könnte ein möglicher Weg sein"
Finde ich auch!
Warum es aber Problematisch sein sollte, wenn dazu in die Steuererklärung geschaut wird, erschließt sich mir nicht. Warum soll der Staat, wenn er was zahlt, nicht wissen was der Staat von mir bekommt?

@um 08:12 von krittkritt

"Die lange Arbeitszeit erreichen ohnehin nicht viele."
35 Jahre erreichen wohl schon die meisten, zwischen dem 18. und 65. Lebensjahr (eigentlich ja Richtung 67).
"Die richtige Lösung wäre ohnehin die Rückkehr zum früheren umlagebasierten System."
Bleibt es doch! Nur in einigen Fällen, wer nicht mindestens ... Rente hat bekommt darauf aufgestockt.
"Denen dann auch noch wegen der paar Euro - so üppig ist die Grundrente auch nicht"
Sie habe Seltsame Vorstellungen 1000€ Monatlich - nur ein paar Euro?

@11:14 von

@11:14 von DeHahn
Schizophrenie. Interessanter Vergleich der hinkt: Grundrente sollen jedoch nicht alle bekommen, sondern nur die, die 35 Jahre eingezahlt haben, bzw. Rentenversicherungszeiten nachweisen können. Das Leistungsprinzip bleibt! Aber es wäre wunderbar es abzuschaffen, dagegen hätte ich nichts. Es wäre wie ein staatliches Grundeinkommen, allerdings nur für die Rentner, es muss ohne Vorbedingungen gezahlt werden, nur das wäre gerecht.

@um 09:10 von Thomas Mainthal

"Die Prüfung ist nicht nachvollziehbar
zum einen, weil diese Forderung nach einer Regelüberprüfung suggeriert, das man hier viele "schwarze Schafe" finden würde..."
Falsch. Wenn eine Grundrente bezahlt werden soll weil man weniger als ein Mindestbetrag an Rente bekommt - muss natürlich geprüft werden wer das dann bekommt!

"warum gibt es dann keine gleiche Prüfung beim Kindergeld"
Weil das Kindergeld eine HILFE der Gemeinschaft zur Finanzierung des Unterhalts bei Kindern sein sollte, die steht dann natürlich jedem zu.

Jeder kleine Beamte bekommt

Jeder kleine Beamte bekommt mehr Pension als die angedachte Grundrente.
Und da ist es egal ob er mindestens 35 Jahre gearbeitet hat. Da ist es egal ob man vorzeitig in den Ruhestand geht, eine Frühpension erhält oder was auch immer.
Dazu werden viele Beamte noch kurz vor ihrer Pension "hochgelobt" da hier das letzte Einkommen/Besoldungsstufe gilt und nicht wie bei Rentnern eine komplizierte Berechnung aus dem Lebenseinkommen.

Da sollte auch mal was angeglichen werden bzw. eine gerechtere Berechnung erfolgen.

Am 27. September 2019 um 10:50 von Sisyphos3

Ihrem letzten Satz nach zu urteilen, entspräche mein Vorschlag genau dem Gegenteil von dem, was Sie mir vorwerfen.

Da ich Ihre sonstigen Beiträge auch kenne, glaube ich nicht, daß wir beim Punkt Gerechtigkeit so große Differenzen haben können.

Zur Erläuterung nochmal ein kurzes Beispiel zur Berechnung:

Person A, Arbeitsjahre 40 bewertet mit je 50 € würde z.B. 2000 € Rente bekommen.
Person B, Arbeitsjahre 10 würde dann bei gleicher Bewertung auf 500 € kommen.

Natürlich wären da noch ein paar Unschärfen zu klären wie Voll-/Teilzeit oder Aufstockung etc. aber das Grundprinzip sollte klar sein. Nach Renteneintritt spielt es keine Rolle mehr wer was gearbeitet hat, sondern nur noch wer wie viel gearbeitet hat und sich damit in den Dienst der Gesellschaft gestellt hat.

@ 11:39 von Sisyphos3

"Alle Bürger sollten einzahlen müssen in die Rentenkasse : Angefangen beim Bundespräsident bis zu Parkwächter,....
Dann reicht das Geld !
.
was sollte sich dadurch ändern ?
dann hätten sie mehr Beitragszahler - logisch
aber auch mehr Rentenberechtigte
also nochmals was ändert sich dadurch ?"
.
Das dann auch Beamte für ihre Rente vorsorgen und einzahlen müssen? Und ihre Rente nicht von Gottes Gnaden bekommen?
Die Zahle der Rentenberechtigten wird sich dadurch nicht ändern!
Aber die Zahl der Einzahler.

@ 11:59 von Papagatto

"Das Leistungsprinzip bleibt! Aber es wäre wunderbar es abzuschaffen, dagegen hätte ich nichts. Es wäre wie ein staatliches Grundeinkommen, allerdings nur für die Rentner, es muss ohne Vorbedingungen gezahlt werden, nur das wäre gerecht."
.
Dann höre ich sofort auf zu arbeiten! Neben dem Hartz mache ich noch ein bisschen was schwarz und freue mich auf meine bedingungslose Rente.

@11:00 von Autograf

Wenn Beamte einzahlen, haben sie auch das Recht, etwa den gleichen Betrag wieder herauszubekommen. Das ist ein Nullsummenspiel.

Jetzt zahlen sie nichts, und bekommen dafür bedeutend mehr Pension als ein Arbeitnehmer Rente (in % vom Gehalt gerechnet). Das Geld kommt ja irgendwo her. Wenn sie genau so am Rentensystem beteiligt werden, wie alle anderen, kann das Rentensystem nur gewinnen.

Entsprechendes gilt für die Gesetzlichen Krankenkassen.

@um 10:25 von perchta

"Ja, so ist das wohl und deshalb wäre es am einfachsten, die Grundsicherung anzuheben.
Warum nur, muss so vieles so kompliziert gemacht werden?"
Es sollen ja aber nur diejenigen Profitieren, die mindestens 35 Jahre lang gearbeitet haben, alle anderen nicht!

@um 10:41 von Komplex einfach

"Die Lösung kann nur Einheitsrente heißen bei der jedes Arbeitsjahr von jedem Einzahler gleich bewertet wird"
Ja, aber Steuerbasiert! Die Steuer wird dann um den Betrag der Rentenkassen aufgestockt und die Kappungsgrenze fällt weg.

Was offenbar viele hier

nicht verstehen können ist, dass es wirtschaftliche Zusammenhänge gibt. Ein 'Umlagesystem wie die GRV braucht Einzahler, sonst ist nichts mit Umlage. Und alle Steuerleistungen müssen auch erst erwirtschaftet werden. Da nützen dann Lebenskünstler, work-life-Optimierer, bildungs- und lustlose Dauersozialleistungsempfänger nicht viel zur Finanzierung. Beim Verteilen sind manche hier ja ganz groß- wie ist es beim Erwirtschaften? Milch und Honig sind noch nicht mal im Sozialismus geflossen, auch wenn Manche das immer noch nicht begriffen haben

@um 10:41 von JUKUK

"Ich habe 40 Jahre immer Höchstbeiträge gezahlt und natürlich auch fast die maximale Rente (die ist sowieso gedeckelt) erreicht."
Also 40Jahre * 2 Punkte * 31€/Punkt = 2480€
Ach wäre die Rentenberechnung doch für alle so einfach!
Übrigens normalerweise sollten 3 Jahre für die Ausbildung anerkannt werden, also werden aus ihren 7 Jahren für Gymnasium und Studium 3 nicht 0.

@um 10:50 von Sisyphos3

"wenn einer nur 10 Jahre arbeitet und Rente einzahlt, steht er doch auch bei ihrem Model schlechter da als wenn er von 15 bis 65 durchmalochte!"
Nö!
Hat ja nur 10 Jahre eingezahlt und nicht 50!

Man könnte höchstens sagen das der hochverdienende schlechter gestellt wird weil er auch nicht mehr Rente bekäme als ein Niedriglöhner! Aber der könnte ja dann auch eine private Vorsorge Finanzieren.

Der Vorschlag von komplex_einfach hätte schon was!

Bitter ...

... dass man eine Grundrente überhaupt braucht. Offenbar können breitere Gesellschaftsschichten nichts für ihre Rente abzweigen. Den prekären Arbeitsverhältnissen sei Dank. Politischer Müll, der noch viel Sprengstoff für die Zukunft bringt. Leider Gottes sogar durch die SPD erst ermöglicht. Und heute woolen sie's nicht mehr gewesen sein bzw haben nicht den Mumm, das wieder auf soziale Beine zu stellen.

@um 10:52 von MeinungsfreundX

"Die Grundrente ist o.k., aber ohne Bedürftigkeitsprüfung würde Rentner mit hohen Kapitalreserven oder Mieteinnahmen Geld vom Staat bekommen ohne es zu benötigen."
Die Rente ist aber kein Almosen, wie zum Beispiel Harz4.

Es geht um die Relation. Wieviele wären betroffen?

@11:54 von Schalk01
Meine Vermutung - ich habe allerdings tatsächlich noch keine Statistik gesehen - ist, dass der bürokratische Aufwand einen Teil des zur Verfügung stehenden Geldes braucht.
Für den überwiegenden Teil der Antragsberechtigten bedeutet es nur die übliche Mehrarbeit, die schon jetzt dazu führt, dass gerade Ärmere oft ihnen zustehende Leistungen gar nicht in Anspruch nehmen.

@um 11:23 von Sisyphos3

"denke bei der Forderung 35 Jahre einbezahlt haben zu müssen dürfte es bei vielen schon scheitern"
Wieso?
Einschulung mit 6, 10 Jahre Schule + 3 Jahre Ausbildung (Gymnasium/Lehre). Dann ist man 19. Vielleicht 1 Jahr aussetzen, oder in der Schule zurückgestuft == 20. Dannach 35 Jahre arbeiten man ist 55, oder erst Studium(5-7 Jahre) und dann 35 Jahre arbeiten, macht 62. Frühestes Renteneintrittsalter in der man die Grundrente bekommen kann 65 Jahre. Da bleibt noch ein Puffer in dem man nicht eingezahlt hat. 35 Jahre sollten also eigentlich für nur ganz wenige ein Problem darstellen.

Dass die SPD auch reiche

Dass die SPD auch reiche Menschen mit einer Grundrente versorgen will ist erstaunlich.

@12:20 von NeutraleWelt

Die bedingungslose Rente von der sie sprechen hat eine Bedingung: 67 Jahre! Das bedeutet in der Regel das ein deutscher Steuerzahler über ein halbes Jahrhundert lang bereits Mehrwertsteuer, Einkommensteuer, uvm gezahlt hat... deshalb könnte man den Rentnern die letzten Jahre ein sorgenfreies Leben ermöglichen - mit einer bedingungslosen Grundrente

12:15 von NeutraleWelt

.Das dann auch Beamte für ihre Rente vorsorgen und einzahlen müssen?
.
was soll das Spielchen ?
Linke Tasche - rechte Tasche

Der Vertrag eines Beamten sieht eben vor dass er wegen mir 40 Jahre arbeitet
und dann von seinem Arbeitgeber weiterversorgt wird
so hat das zu Kaisers Zeiten jeder Haushalt mit seinem Stubenmädchen gemacht
jeder Bauernhof mit seinem Knecht und der Magd
natürlich können sie das ändern
dem Beamten 20 % mehr Geld geben und der zahlt davon Rente und Krankenkasse
ist ihnen dann wohler ?

@ 12:10 von hg1

Ob Sie mit Ihrer Behauptung nicht den ehemaligen Bahn-, Telekom- oder Postbeamten Unrecht tun....
Deren "Pensionen" sind nicht höher als die Renten der Rentner, die gleich viel gearbeitet haben..

@nie wieder spd, 08.35h

Was soll denn dieser Vorschlag?
Die Rente ist das Ergebnis der Lebensarbeitsleistung.
Warum soll jemand, der sich qualifiziert, angestrengt, fleißig gearbeitet hat die Rente gekürzt bekommen, um diejenigen zu finanzieren, die es mit der Arbeit, dem Lernen und dem Fleiß nicht so haben?
Bei solchen Vorschlägen wundert es mich nicht, dass die Linken (SPD, Die Linke) im Keller ist.

@12:39 von Schalk01

Das war 1972 anders. Da wurden 7 Jahre anerkannt. Das würde trotz Anerkennung 1972 rückwirkend geändert. Es werden nur noch 3Jahre als Zeit anerkannt. Damals wurde das mit einem fiktiven Einkommen gewertet. Das würde dann sukzessive von 100 Prozent auf 75 später auf 50 Prozent reduziert und dann am Schluss auf 0. wer vorher in Rente ging, bei dem wirkte sich aus. Da ich erst Mitte 2011 in Rente ging, schlug bei mir der staatlich verordnete Diebstahl voll zu.

@nie wieder spd, 08.41h

Dann wünsche ich Ihnen viel Vergnügen, wenn Sie einkaufen oder sich die Haare schneiden lassen wollen.
Diese Personal legt sich krumm, um anderen nicht auf der Tasche zu liegen und soll doch nicht mehr haben, als derjenige, der nicht einmal daran denkt, etwas zu arbeiten.
Wenn die Friseure, Verkäufer, nur als Beispiel, auch so denken, dann werden Sie schweren Zeiten entgegen gehen.

Änderung des Grundlegenden notwendig

Das Rentensystem funktioniert einfach nicht. Es kann niemals funktionieren. Die erste Generation hat nicht eingezahlt und die letzte Generation wird keine Rente bekommen. Neben dieser einfachen Wahrheit, die nun leider umunstößlich ist, gibt es ein viel wichtigeren Umstand in der Rente: für manche sichert sie die Existenz wie für JUKUK, wenn auch sie auch nicht seinen Lebensstandard sichern dürfte da die Diskrepanz zwischen Einkommen im Arbeitsleben und Einkommen als Rentner nicht proportional zu den jeweiligen Ausgaben ist, und für manche reicht sie nicht mal für die Existenz des Lebens aus.

Ganz grundsätzlich ist die derzeitige Rente nämlich eine Individualleistung. Sie entspricht dem Gedanken, wer mehr Einfluss hat, hat auch mehr zu Fressen, obwohl die tatsächliche Leistung genauso hoch war wie für alle anderen. Nicht der Stärkere setzt sich durch, der Dominantere tut das. Menschen ahnen langsam, dass Dominanz nicht gut geht, wenn nicht jeder sein eigenes Revier hat. Trotzdem..

Es könnte doch so einfach sein

Warum gibt es so viele Armutsrentner? Diese Leute haben in ihrem Leben jahrzehntelang für einen Hungerlohn gearbeitet oder sind jahrelang arbeitslos gewesen, weil ein profitgieriger Arbeitgeber sie rausgeschmissen hat. Da muß man erst einmal ansetzen indem die Einkommen in den unteren Einkommensgruppen überproportional angehoben werden, z.B. ein Mindestlohn von mindestens 15 € pro Stunde und nebenbei gesagt, das in der ganzen EU. Auch Kündigung muß erschwert werden, erst einmal nachweislich andere Ressourcen ausschöpfen, damit Kündigung erst am Ende einer langen Ressourcenkette steht. In beiden Fällen hat der Arbeitnehmer höheres Einkommen, zahlt höhere Beiträge in die Rentenkasse und hat später eine bessere Rente, die auch weiterhin eine Versorgungslücke nicht verhindert, die mit privaten Mitteln geschlossen werden muß. Am besten wäre endlich die Aufhebung der 2-Klassen-Gesellschaft. Beamte zahlen auch ihren Anteil an ihrer Pension und es werden Milliarden an Steuergelder gespart.

@Am 27. September 2019 um 08:16 von Hackonya2

Was hat die Bedürftigkeit mit der Finanzierbarkeit zu tun? Wenn alle bedürftig sind reicht das veranschlagte Geld ja trotzdem nicht aus. Sicher, bei manchen macht die Prüfung an sich schon soviel Ärger, dass sie sich die 50 Märker mehr im Monat lieber sparen und dafür ein Stück weniger Bürokratie, Rechenschaft, Erniedrigung und Abhängigkeit ersparen. Diese Dinge bei der Grundrente zu beseitigen ist mindestens genauso wichtig wie das mehr an Geld! Für die Sozen und nicht nur für die ist es dann am sinnvollsten, auf eine Überprüfung ganz zu verzichten.

Die Reichen juckt es nicht, der Mittelstand freut sich über ein kleines Geschenk und den Armen würde dadurch tatsächlich mal etwas geholfen und im Gegenzug nicht schon wieder etwas genommen.

Konservative verstehen das Konzept dahinter wohl nicht, selbst von ihrer Perspektive aus: weniger Sachbearbeiter für die Überprüfung ist mehr Feuerwehr und Polizei. Das ist doch die goldene Formel für Konservative. Aber es geht um Neid, nicht um Sinn

@ um 11:41 von Schalk01

Das ist kein Sozialismus! Das ist eine Angleichung der Lebensverhältnisse und steht als Gebot in unserer Verfassung!

Anspruchsprüfung" ein MUSS..!

Unser bisheriges Rentensystem basiert auf einer Art individueller Leistungsrente. Davon abweichend müsste einer staatlich garantierten Mindestrente = Grundrente eine sog. Bedürftigkeitsprüfung vorausgehen... die man allerdings positiver als "Anspruchsprüfung" bezeichnen sollte. Entscheidend allerdings für ein möglichst unbürokratisches und Aversionen vermeidendes Procedere wären die Grundlagen für Anspruchsbedingungen. Dafür gäbe es einfache Nachweismöglichkeiten aufgrund der jeweils persönlichen Lebensumstände. So könnte auch - zum Beispiel - eine geschiedene Managergattin ohne Zusatzeinkünfte und Kapitalvermögen, die nachweislich von einer Grundrente leben müsste, selbstverständlich in deren Genuß kommen.
_
Viel schwieriger - und i.d. öffentl. Diskussion wenig beachtet - wäre allerdings die Anspruchsermittlung für Grundrentenleistung für DE-Rentner mit Migrationshintergrund und einem Nutznieß von Vermögenswerten (zB. Einkünfte aus Immobilien) im Ausland.

Alles nichts Halbes und nichts Ganzes

Es ist wie immer, da wird etwas erdacht und was kommt raus nichts Halbes und nichts Ganzes.
Eine Grundrente wäre absolut der richtige Weg, doch nicht so.
10% über Grundsicherung - als ob das was bringt. 35 Jahre Arbeitsleben nachweisen - alle die weniger gearbeitete haben fallen hinten runter.
Und was ist mit den Kranken, den EU-Rentnern ?

Nein Herr Heil - das ist mal wieder alles nur keine Reform.
Richtiger wäre 1200€, Mindestrente die alle mit nimmt die weniger haben

@ um 13:14 von DerVaihinger

Und welchen Vorwurf machen Sie den Millionen Arbeitslosen, die in den letzten über 40 Jahren Massenarbeitslosigkeit, keinen Arbeitsplatz bekommen haben, weil gar keiner vorhanden war?
Auch momentan, mit „Vollbeschäftigung“, gibt es ca 2,5 Millionen Arbeitslose, aber nur knapp 800.000 freie Arbeitsplätze. Also haben wir mehr als 1,5 Millionen Arbeitslose, die absolut keine Schuld an ihrer Arbeitslosigkeit haben.
Und die sollen nach langer Zeit der Entbehrungen durch fremdverschuldete Arbeitslosigkeit, auch im Rentenalter weiter am Hungertuch nagen?
Warum?

@Es könnte doch so einfach sein 13:24 von Aufmerksamleser

Könnte ja.
Wäre es auch, läge nicht unser System des Wirtschaftens am Ende des Möglichen.

Da hilft auch die 'modernisierte' Form des Sklaventums nicht mehr
( = subsubsub'Unternehmer')
wenn 2% mehr als 50% des Restes 'einstreichen'.
Allein diese beiden Zahlen verdeutlichen es:
In der Biologie nennt man das Krebs.

Unser Gehirn als 'ausserordentlicher Dienstleister' begnügt sich
mit 25% und ist da schon 'frech'.

Während das Gehirn des modernen Menschen im Ruhezustand
fast ein Viertel des gesamten Energiebedarfs des Organismus benötigt,
geben andere Primaten wie Schimpansen und Gorillas
etwa nur acht bis zehn Prozent ihrer Energie an das Gehirn ab,
andere Säugetiere sogar nur drei bis fünf Prozent.

Soviel zu vernünftigem Wirtschaften ;)

@ my comment 11:32 Uhr

"Und das Argument "die Beamten verzichten schon beim Gehalt" kann ich nicht nachvollziehen, ..."
Im Beruf zu wenig - als Pensionär zu viel. Das war doch der Slogan nahezu aller Betroffenen.
Anders formuliert; bei der Gründung einer Familie am Hungertuch nagen - dafür später zu viel erhalten.
Das ist nach meinem Verständnis schlimmstes asoziales Gedankengut. Mag das noch so sehr als verfassungskonform ausgewiesen sein.
Im übrigen; würden alle Einkunftsbezieher in eine (Sozial-) Kasse einzahlen, könnte die Auszahlung (Rente/Pension) durchaus gedeckelt werden. So würden auch wieder starke Schultern als Stütze fungieren und nicht anders herum wie derzeit praktiziert.

Grundrente: ....

Man kann Prüfen und Rechnen wie man will, es bleibt dabei, wir brauchen eine Grundrente, die (nicht Subsistenzrente) anrechnungsfrei bleibt und all die Minirenten, die jetzt gerade erarbeitet werden später aufstockt - wobei das Prinzip der Sauberkeit anders herum sein sollte, bei einer leichten Absenkung der Werte der Rentenpunkte, sollte die Grundrente für alle die Basis bilden, auf die gesetzliche Renten und Betriebsrenten, Riesterrenten etc. dann draufgesattelt werden. Die "Grundrente" sollte der organisatorische Einstig in das Grundeinkommen sein, für dessen Akzeptanz ja noch geworben werden muss.

Ganz einfach

Für die 3 höchsten Ämter im Staat, Bundeskanzler, Bundespräsident und Bundestagspräsident gibt es eine Höchstrente von 2500 € netto.
Die niedrigste Rente muss dann 1500 € netto betragen.
Alle anderen liegen irgendwo dazwischen.
Ausnahmslos alle zahlen ohne Beitragsbemessungsgrenzen in die Sozialversicherungen ein.
Dann gibt es da überall genug Geld und wer viel verdient, kann sich nach eigenem Gutdünken privat versichern.

@Am 27. September 2019 um 12:31 von Schalk01

>Es sollen ja aber nur diejenigen Profitieren, die mindestens 35 Jahre lang gearbeitet haben, alle anderen nicht!<

Diese Bedingung könnte man doch wohl einfach bei der Berechnung des Grundsicherungsbetrages (z.b. als Bonus) einfließen lassen.

Nein, es geht darum, dass irgendjemand bei den Koalitionsverhandlungen das Wort Grundrente aufgeschrieben hat.

Übrigens: Meiner Meinung nach geht es der SPD darum, Wählerstimmen zu generieren - koste es den Steuer-/Rentenbeitrags-/..zahler was es wolle!

@ 08:12 von krittkritt

>> Die richtige Lösung wäre ohnehin die Rückkehr zum früheren umlagebasierten System. <<
_
Eine solche Rückkehr wird es aus diversen Gründen nicht geben. Deshalb versucht die aktuelle Diskussion den Spagat zwischen einerseits der totalsozialistischen Besteuerung Aller sowie aller produktiven Vermögenswerte, und andererseits einem Kompromiss zwecks Aufrechtergaltung von Staat und Gesellschaft unter normativ kapitalistischen Prämissen. Klar ist, daß ein Staat Einnahmen = Steuern braucht, um seine ureigenen, gesellschaftsfördernden Aufgaben zu erfüllen (zB. Soziales und Renten). Klar ist aber auch, daß durch weltwirtschaftliche Mechanismen Unternehmen sich immer stärker entkoppeln = sich der Gemeinwohl- u. Rentenfinanzierung entziehen. Dieser Entwicklung werden Staaten nur durch neue Gesetze = Rahmenbedingungen entgegentreten können. Der Ausgang ist noch ungewiss ... aber die Aussichten sind spannend...

@Am 27. September 2019 um 08:50 von ablehnervonallem

> Die Lösung kann nur Einheitsrente heißen bei der jedes Arbeitsjahr von jedem Einzahler gleich bewertet wird und den selben Auszahlungsbetrag bedeutet. .. <
Einverstanden, wenn auch ein Einheitsrentenbeitrag gezahlt werden müsste - Alles andere wäre ungerecht.

Grundrente

Die Finanzierung ist , wie so oft , nicht einmal annähernd geklärt ! Aber sie soll ein Mix darstellen aus Krankenversicherung, Arbeits= losenversicherung und Steuern ! Solange es die Fälle BER , Stuttgart 21, Elbphilharmonie oder den Nürburgring gibt,wäre es doch wohl besser ,über vernünftiges wirtschaften nachzudenken und außerdem sind die geannnten 4 Fälle nur Beispiele von zigtausend Vorkommnissen ! Da ist es doch dringenst an der Zeit was zu tun oder etwa nicht ???

@bie wieder spd 13.30

Das ist eine Angleichung der Lebensverhältnisse und steht als Gebot in unserer Verfassung!" So steht das sicher nirgends! Vielleicht in Pamphleten der MLPD. Die "Angleichung" gilt für Sie aber nur fürs Kassieren? Beim lang hart Arbeiten oder sich anzustrengen für Bildung gilt das für Sie und Andere offenbar nicht. Bei uns im Schwäbischen gibt's den Spruch "der ist am Liebsten da, wo schon gearbeitet, aber noch nicht gegessen ist" Triffts das ungefähr?

Bedürftigkeitsprüfung

Bedürftigkeitsprüfung gut und schön. Aber bitte nicht nur bei den entsprechenden Rentnern. Man könnte im Zuge einer demokratischen Gerechtigkeit z.B bei Landtags- oder Bundestagsabgeordneten prüfen, wieviel Nebeneinkünfte sie zusätzlich zum Mandat beziehen. Ab einer gewissen Summe sollten die Diäten gekürzt werden. Zusätzlich hätte man auch noch einen schönen Lerneffekt, die Abgeordneten würden dann besser verstehen, was es heißt geprüft zu werden.

Am 27. September 2019 um 13:30 von nie wieder spd

"Das ist kein Sozialismus! Das ist eine Angleichung der Lebensverhältnisse und steht als Gebot in unserer Verfassung!"

Da haben Sie aber was ganz gewaltig mißverstanden. Der Staat mag für das Umfeld lt. Verfassung verantwortlich sein, für die persönliche Lebens(nicht)planung und -(nicht)leistung aber ist jeder persönlich verantwortlich.
Demnach sollte der strebsame, vorausdenkende und fleißige auch entsprechend honoriert werden - wobei es hier ja "nur" eine Mindestrente ist.
Wer diese Leistung 40 Jahre lange nicht gebracht hat, muß eben dann im Alter mit weniger auskommen und möglicherweise dies gar noch als Bittsteller von der Sozialkasse holen. Wenn das ungerecht ist, machen mindestens 80-90 % der Menschen etwas falsch in ihrem Leben.

@ 08:46 von Pustefix

>> Der rasante Anstieg armer Rentner läßt sich an der Kundschaft der Tafeln ersehen. laut einem Statement der Berliner Tafel-Chefin rollt eine Lawine von armen Rentnern an, die in den nächsten Jahren ähnlich verheerend sein wird wie die kommenden Klimaprobleme. > Man sollte sich schon darauf einstellen, daß eines der reichsten Länder der Erde kein Geld für seine Alten ausgeben will und alle Welt so das wahre deutsche Wesen bewundern kann. <<
_
Ich möchte gerne dagegenhalten ... weiß aber ehrlicherweise nicht, wie... Die vermutliche Entwicklung in DE ist fürwahr erschreckend...

@ 08:52 von hochtief

>> Eine automatische Prüfung (z.B. über eine Einkommensauskunft über das Finanzamt) könnte ein möglicher Weg sein um beide Extreme zu vermeiden, macht mich im Punkt "gläserner Bürger" aber auch nicht richtig glücklich. <<
_
Aus historischen Gründen ist die Angst vor dem "Gläsernen Bürger" ziemlich hochgespielt ... wäre andererseits aber in fiskalischen Angelegenheiten durchaus wünschenswert (Stichworte: Schwarzgeld und Steuerhinterziehung). Daß dies nicht gesellschaftsschädlich sein muß, beweisen nachweislich demokratische Staaten in Skandinavien, wo Einkünfte und Steuerdaten öffentlich einsehbar sind...

@deutlich

Sehe das genauso wie Sie, jeder sollte nur das bekommen, was ihm aucj zusteht. Gesetzlich sollten die Löhne bzw. damit auch gleichzeitig die Rentenbeiträge so angepasst werden das jeder der auch arbeitet nachher damit über die Runden kommt. Weder die Firmen sollten Ihre Arbeiter ausbeuten, noch jemand für Lau Leistungen bekommen dürfen.

Am 27. September 2019 um 13:56 von nie wieder spd

Nehmen wir mal an, die Arbeitslosigkeit war über die Jahre weg bei 10%. Das ist hoch aber reicht für eine einfache Rechnung.
Wenn der durchschnittliche Arbeitnehmer 40 Arbeitsjahre hat bis er in Rente geht, dann fehlen ihm im Schnitt 4 Jahre (=10 %), die er arbeitslos war. Kommt er dann auf die vorgeschlagenen 35 Jahre oder nicht?
Wer länger arbeitslos ist, ist dies in der Regel nicht ohne Grund. Es gibt keine dauerhaft fremdverschuldete Arbeitslosigkeit wie Sie schreiben, zumindest nicht bisher und nicht in diesem Land.
Für mich etwas unerwartet hat der Minister da durchaus einiges richtig erkannt, er hat es nur nicht zu Ende gedacht. Und leider hat natürlich im Vorfeld die Fehlleistung im Koalitionsvertrag das Thema vermutlich schon im negativen Sinne abgewickelt.

Das ist doch alles

Das ist doch alles Augenwischerei um die Leute zu beruhigen.
Da wird eine mega Bürokratie aufgebaut.
Es ist doch definiert was Arm ist und wer unter einem bestimmten finanziellen Niveau lebt.
Da muss man nacharbeiten.
Wie sagte Ludwig Erhard ungefähr:
Du Staat lass mir soviel das ich meine Existenz, mein Schicksal in Würde selbst zu gestalten in der Lage bin

@10:40 von Fuchs123

>> Die Bedürftigkeitsprüfung wäre unnötig, wenn sich die CDU/CSU nicht sei langem dagegen streuben würde auch nur Ansatzweise eine Lösung zur Verringerung der Schere zwischen arm und reich anzugehen, dann hätten wir vielleicht auch niedrige Renten die es ermöglichen damit zurechtzukommen. Wie beim Klimaschutz erreicht die Union, wie auch bei der Rente, mit ihrem Nichtstun, daß die Probleme in die Zukunft auf die kommenden Generationen verlagert werden. <<
_
Eine durchaus nicht von der Hand zu weisende Einlassung...!

Renten.....

Lieber Sisyphos, Sie schreiben fragend :
"was sollte sich dadurch ändern ?
dann hätten sie mehr Beitragszahler - logisch
aber auch mehr Rentenberechtigte
also nochmals was ändert sich dadurch ?"

Liber Sisyphos, in Österreich (das wirtschaftlich schlechter "dasteht"....als die BRD) gibt es beispielsweise 14 (vierzehn !) Pensionszahlungen pro Jahr,....weil =>a l l e Bürger einzahlen müssen. Und diese Bürger sind nicht nur Parkwächter, sondern (z.Teil) auch groß-Verdiener. Dass die "Rechnung" tatsächlich "aufgeht" sehen Sie am Beispiel =>14 (vierzehn !) Pensionen pro Jahr !
Frage : Was würde geschehen, wenn die BRD alle Bürger(-innen) verpflichtet, in die Rentenkasse einzuzahlen? Weshalb sträuben sich unsere Abgeordneten dagegen ? Rechnen Sie bitte mal nach wieviel Geld allein aus dem Bundestag =>zustandekommen würde....
Aber die BT-Abgeordneten wollen nicht einzahlen, ...nur =>"bekommen"! Die Richter und sonstigen Beamten wollen nix einbezahlen, aber bekommen große Pensionen ....

Am Gängelband der Bürokratie

Vorgestern bei "Maischberger" - Thema: "Trotz Rente und Arbeit: Kann Armut jeden treffen?" - hat die beeindruckend scharfsinnige Abiturientin Sarah-Lee Heinrich prägnant und eindringlich anhand ihrer eigenen Erfahrungen geschildert, wie ein überbürokratisierter Sozialstaat seine Bürger systematisch entmündigt. Indem er sie bis ins kleinste Detail am Gängelband des Geldes führt.

Denn genau das - das Geld selbst - ist es, was die Gesellschaft nicht nur spaltet, sondern a l l e n ihren Mitgliedern ein großes Stück der Freiheit zur Entfaltung ihres persönlichen Potentials nimmt.

Weil es allen, die das Pech haben, nicht wie der Staat darüber zu "verfügen" (oder jedenfalls über nicht genug davon, um ein selbstbestimmtes und menschenwürdiges führen zu können) entweder Chancen im Leben verbaut werden - oder es ihnen zumindest gewaltig (und vor allem unnötig!) erschwert wird, die wahrzunehmen. Sehr zum Schaden nicht nur der Gesellschaft, sondern gerade auch der Wirtschaft, von der sie lebt.

Gemeinwohl v. Asozialität...

Die 1889 von Bismark initiierte Renten- u. Invalidenversicherung war eine staatspolitische Maßnahme zum Erhalt des gesellschaftlichen, sozialen Friedens. Und schon damals musste kein Unternehmer die Renten von Arbeitern aus der eigenen Tasche bezahlen. Die spätere Umstellung - 1968 - auf ein reines Umlagesystem sollte die staatliche Rente "generationenfest" machen. Da sprach aber noch niemand von massiver Steuervermeidung, Steuerflucht oder gar Niedriglöhnen und Arbeitslosigkeit.
_
Leider wurden rechtzeitige politische Korrekturen sträflich versäumt, was zur heutigen Schieflage des Rentensystems führte.
_
Wer heute die staatlich garantierte Rente retten will, kommt an deutlichen Einschnitten zu Lasten auch großer Unternehmen nicht herum. Es kann und darf nicht sein, daß - sehr überspitzt gesagt - irgendwann ein Mister X ein vollautomatisiertes Milliardenunternehmen lenkt und Gewinne kleinrechnet, aber selbst nur minimale Einkommenssteuer zahlt.
_
Gemeinwohl vs. Asozialität...

@ Thomas Mainthal

"Gegenfrage: - warum gibt es dann keine gleiche Prüfung beim Kindergeld?" Am 27. September 2019 um 09:10 von Thomas Mainthal

Kindergeld oder Kinderfreibetrag (beides gleichzeitig gibt es nicht) ist eine steuerliche Entlastung, die für die Kinder getätigt werden. Das absolute Minimum ist das Kindergeld, das auf Sozialleistungen angerechnet wird.

Es wird geprüft ob für jemanden das Kindergeld oder der Kinderfreibetrag günstiger ist.

Rente ganz abschaffen.

Die Renten gehören sich ganz abgeschafft und mit einem Grundeinkommen/Existenzminimum ersetzt. Dann gibt es auch Gerechtigkeit. Die Sozialbeiträge fallen weg und werden mit Steuern ersetzt. Und wer sich zusätzlich über die Rentenversicherung absichern will, bekommt über das Grundeinkommen seine Rente dazu.

Wo gibt es denn so was, dass eine Person 1.500 € Grundeinkommen bekommt und ein anderer der nahezu 50 Jahre auf dem Buckel hat und 1.500 € Rente bezieht kein Grundeinkommen erhält.

Jeder hat dann Anspruch auf ein Grundeinkommen und wenn er sich freiwillig versichert hat, seine Rente drauf. Ansonsten wär ja jeder blöd, der einer Arbeit nachgeht, jahrzehnte lang Beiträge zahlt und im Alter oder bei Erwerbsunfähigkeit im Ergebnis nicht besser dasteht, als einer der nichts gearbeitet hat.

@ onyeali

Die Richter und sonstigen Beamten wollen nix einbezahlen, aber bekommen große Pensionen ....

Von wollen kann keine Rede sein. Die Bezüge deutscher Beamter sind vergleichsweise niedrig. Sie müssen dafür allerdings keine Einzahlungen für die spätere Pension tätigen, das macht der Dienstherr, also Kommune, Land oder Bund.

@ onyeali

in Österreich (...) gibt es beispielsweise 14 (vierzehn !) Pensionszahlungen pro Jahr,

Verglichen wird immer das Jahresgehalt bzw. die Jahresrente. In wie vielen Raten sie ausgezahlt wird, ist unwichtig.

@ onyeali

Was würde geschehen, wenn die BRD alle Bürger(-innen) verpflichtet, in die Rentenkasse einzuzahlen?

Nichts. Die Renten wurden nicht steigen, denn es müssen dann ja auch an alle Einzahler Renten ausgezahlt werden.

12:00 von Schalk01 - Sie irren

Info: das Kindergeld ist nicht primär für die Kinder gedacht, sondern nur für reiche, sonst würde es Hartz4 Beziehern nicht wieder abgezogen werden. Die Grundrente/Mindestrente ist überdies gleichfalls eine Hilfe für alle Menschen, die lange Zeit gearbeitet haben, deren Einzahlungen aber nicht reichen, um davon existieren zu können. Und das wiederum liegt oftmals nachweislich an den betreffenden Personen, es sei denn, man wollte "weiblich und/oder alleinerziehend" als persönliche Schuld ausweisen. Frauen verdienten nie so viel, wie Männer. Und Frauen haben grundsätzlich immer Einbußen, wenn Sie Kinder großziehen.
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Wenige Ausnahmen findend, Rechtswege/Einspruchsregelungen- und Rechte berücksichtiged, erreicht man nur:
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- die Bürokratie ohne Sinn und Nutzen aufblähen, und aufgrund des Rechtsweges

- die Justiz noch mehr und völlig unnötig belasten.
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Wer zahlts?

Grundrente...

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil wirkt ungeduldig: "Ich arbeite dafür, dass wir zu einem Ergebnis kommen. Ich glaube, dass es notwendig ist, dass wir dieses Thema lösen und zwar zeitnah."
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Ja es ist Notwendig. Und das Schon seit Jahrzehnte... Nun wo die Volksparteien immer mehr Verluste einfahren, finden Sie , das das Thema Rente endlich angegangen werden muß. Ist denn erst seit kurzen bekannt das viele Rentner und zukünftige Rentner von ihren Renten nicht mehr leben können. Die geburtenstarken Jahrgänge werden in den nächsten 10 Jahren in Rente geschickt. Alles Menschen denen man in den 80er Jahren erzählt hat das die Renten sicher sind und die man schlicht belogen hat ! Und mir kann kein Politiker oder Partei erzählen, diese Problematik ist erst seit ein paar Jahren bekannt. Die Politik hat den Niedriglohnsektor eingeführt, nun soll sie gefälligst auch dafür sorgen, das ein jeder Rentner eine auskömmliche Rente für sein Arbeitsleben erhält !

@ um 14:45 von Komplex einfach

Sie reden von einer Lebensplanung, die wir in unserem Bildungssystem von Grundschülern erwarten?
Denn da fängt die Lebensplanung ja an!
Bei Minderjährigen und Unmündigen, die kurze Zeit später mit der Pubertät die absolute hormonelle Verwirrung erreichen?
Deren Lebensplanung ist also unser Maßstab?
Und wenn sie dann noch unfähige Eltern haben, ist der Misserfolg quasi die einzige Lebensplanung, die in deren Leben Bestand hat.
Aber darauf bauen wir auf! Also Sie und andere Unentwegte.
In der Grundschule ist kein einziges Kind für Lebensplanung verantwortlich!
In der Zeit der Pubertät sind viele Kinder unfähig dazu, so etwas wie „Lebensplanung“ zu leisten.
Deshalb kann man eigentlich keinen einzigen Jugendlichen für den Rest seines Lebens in die Verantwortung nehmen. Zumindest nicht wenn es um die Lebensplanung im Bezug auf die Bildung geht.
Wer das aber tut, ist Unverantwortlich gegenüber unseren Kindern und sollte zumindest keine Bildungs/Politik machen.

grundrente

aus meiner sicht schon längst überfällig. allerdings nur für die wirklich bedürftigen und das sind aus meiner sicht nicht wenige. ich war selbstständig und habe ab 1992 nicht mehr in die rentenversicherung der Angestellten eingezahlt. somit ist mein rentenanspruch gering und liegt etwa auf dem level der grundrente. allerdings habe ich privat vorgesorgt, so dass ich nicht klagen kann. aus meiner sicht gehört zu einer solidargemeinschaft auch der ausnahmslose rentenbeitrag aller, d.h. lohnempfänger, gehaltsempfänger, diatenbezieher und selbstständige aller couleur. nur so kann man dem sozialen frieden näher kommen. ähnliches wäre auch für das krankenversicherungssystem sinnvoll. ich denke aber, da steckt bei mir noch zuviel ddr drin.

@ um 15:13 von Komplex einfach

Bei Ihrer Rechnung haben Sie diejenigen vergessen, die 40 Jahre gearbeitet haben , ohne Arbeitslos zu sein. Im Gegenzug gibt es dann auch welche, die selten oder nie gearbeitet haben,.
Im Durchschnitt müssten diese Dauerarbeitslosen aber ebenso eine vernünftige Rente bekommen. Deshalb bin ich für eine Einheitsrente.
Denn diese Dauerarbeitslosen haben die meiste Zeit fast nichts gehabt und sind daran meistens nicht selbst schuld gewesen. Siehe meine anderen Ausführungen zu Kindern.
Warum also sollten diese armen Menschen nicht wenigstens in den paar Jahren als Rentner eine gute Rente bekommen?
Es gibt keinen vernünftigen Grund solche Menschen leiden zu lassen!
Keinen einzigen Grund.
Außer Bosheit und Neid!
Und natürlich gibt es auch keinen einzigen Grund, warum Menschen mehr Geld haben müssen als zB 1 Millionen Euro.
Alles weitere muss der Gemeinschaft zur Verfügung gestellt werden.
Das wäre christlich und menschlich richtig!

Man sollte das Rentensystem reformieren und die Beamten sollten

„Man sollte das Rentensystem reformieren und die Beamten sollten genauso einzahlen lassen, so könnte man zum Beispiel dieses Projekt finanzieren.“

Man sollte auch die Arbeitgeber zwingen, Frauen für gleiche Arbeit gleichen Stundenlohn zu zahlen (ist fast überall auf der Welt so, Ausnahme Beamte). Die Rentenkasse könnte mit diesen Forderungen an die Arbeitgeber herantreten!

Grundrente....

Bedürftigkeitsprüfung oder nicht ? Finanzierungsfrage ungeklärt !
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Eine Arbeitsgruppe soll es nun richten. Und es soll um die Frage der Bedürftigkeitsprüfung ja oder nein gehen. Und natürlich um die Finanzierung ! Ich Frage mich immer wieder warum bei der Rente oder in diesen Fall die Grundrente soviel geschachert und verhandelt wird. Das Geld für eine Grundrente ist doch vorhanden ! Ich habe jedenfalls noch nie etwas von einer Grundpansion oder Bedürftigkeitsprüfung für Beamte und Staatsdiener gehört... Diese ganze Thematik dient nur dazu den Rentner und Wählern zu vermitteln die Parteien machen ja was. Nur... die Parteien haben seit Jahrzehnte das Thema nicht nur ignoriert sondern verpennt...

@ um 13:24 von Aufmerksamleser

„Diese Leute haben in ihrem Leben jahrzehntelang für einen Hungerlohn gearbeitet“

Das liegt aber an unserem Wirtschafts-System / Angebot-Nachfrage! In großen Betrieben mit 1000 Angestellten u.m. wird ca. 25 % mehr Gehalt gezahlt als in mittelständigen Firmen mit 20/30 Angestellten. Wenn z.B. eine Friseurin 20.- € Stundenlohn hätte wie ein techn. Angestellte im mittelst. Betrieb, wäre ein Friseurbesuch wohl nur jedes ¼ Jahr möglich. Das gleiche gilt für Reinigungskräfte u.a. Der Kunde muss den Preis auch bezahlen wollen. Wenn man nicht bereit ist, für das „kleinere“ Gehalt zu arbeiten, wird man halt schnell arbeitslos. Die großen Firmen können allerdings nicht 40 Millionen beschäftigen.

In Österreich sind die Renten durchschnittlich 800 € höher.

Je nach Berechnungsweise.
@16:45 von leider geil
D.h. die Einbeziehung prinzipiell aller Einkunftsarten, sowie von Beamten, Selbstständigen führt doch zu einer wesentlich besseren Rente.

Geht auch anders

Die staatliche Rente ist lediglich eine Abzocke. Du zahlst 45 Jahre ein, bekommst dann freundlicherweise einen Überblick, dass du schon über 300T€ einbezahlt hast und dafür schlaffe € 1200 Rente im Monat zu erwarten hast. Stibst du drei Monate später, sagt die Rentenkasse nicht mal Danke. Dann lieber selbständig, komplett raus aus der Rente, für das Geld ein paar ETWs gekauft, die werfen genauso viel an Miete ab und wenn man drei Monate nach seinem Arbeitsleben geht, sind wenigstens noch Frau und Kinder versorgt. :-D

Ohne grundlegenden Systemwechsel

nicht machbar.
Erst sollten alle möglichen Schlupflöcher für Steuern geschlossen werden, Managergehälter gedeckelt, Niedriglöhne abgeschafft und sämtliche Versorgung des Grundbedarfs verstaatlicht werden (Strom, Gesundheit, Wasser, Wohnen), keine Spekulationen in diesen Bereichen, eine einheitliche Krankenkasse in die ALLE einzahlen müssen.
Aber da dies niemals geschehen wird, bin ich mal sehr gespannt, wo das Geld herkommen soll.
Wir sind ein Billiglohnland, wer soll denn hier die ganzen Steuern bezahlen?

@ krittkritt

Sie möchten, dass alle, z. B. auch Beamte, in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, möchten aber anscheinend nicht, dass z. B. die Beamten dann später Renten (zusätzlich zur Pension) bekommen? Das finde ich grob unsolidarisch.

18:04 von Der freundliche...

"Diese ganze Thematik dient nur dazu den Rentner und Wählern zu vermitteln die Parteien machen ja was."

So ist es. Richard David Precht, hat vorgerechnet, dass und wie man sogar ein bedingungloses Grundeinkommen von 1500 Euro monatlich finanzieren kann. Leider habe ich die Zahlen, die er nannte nicht im Kopf. Seine Ausführungen zum Thema kann man aber in verschieden Videos auf YouTube anhören. Es lohnt sich.

@ krittkritt

D.h. die Einbeziehung prinzipiell aller Einkunftsarten, sowie von Beamten, Selbstständigen führt doch zu einer wesentlich besseren Rente.

Und wo soll das Geld herkommen? Oder wollen Sie den Beamten und Selbständigen Ihre durch die Einzahlung zustehende Rente verweigern?

Sie sehen momentan nur die Einnahmenseite. Mehr Einnahmen in der Rentenkasse = mehr Rente? Das stimmt aber nicht, da ja in gleichem Maße auch Ausgaben hinzu kommen. Die lassen Sie in Ihrer Überlegung einfach weg.

08:16 von Hackonya2 Bedürftigkeit

"...da hat ein Herr Scholz Recht: Wie will man diese Summe dann sonst finanzieren? Nur diejenigen die es nötig haben sollten es bekommen."

Haben wir hier auf tagesschau.de nicht erst vor wenigen Wochen oder Monaten gelesen "Deutsche werden immer reicher"?
Es ist traurig, dass es überhaupt immer mehr Bedürftige gibt.
Ein Ergebnis der schon jahrelang andauernden Umverteilung von unten nach oben. DAS ist der Hauptgrund für den Rechtsruck in Europa.

@ um 19:14 von krittkritt

Völlig Richtig!
Und bei der nächsten Rentenerhöhung in Österreich bekommen die niedrigeren Renten doppelt so viel % wie die hohen Renten.
Und das sogar mit einer Übergangsregierung, die aus Experten besteht.
Seltsam, dass wir solche Experten nicht haben.

Falsche Fährte

@ Aufmerksamleser:
Diese Leute haben in ihrem Leben jahrzehntelang für einen Hungerlohn gearbeitet

Hungerlöhne, würde ich mal sagen, gibt es aber in Deutschland nicht. Bezahlt wird nach Qualifikation und für die ist ja weitgehend jeder selbst verantwortlich.

Probleme mit der Finanzierung?

Wir haben in Deutschland ein Bruttoinlandsprodukt von 3,5 Millionen Euro und ebenfalls in Deutschland Finanztransaktionen von 280 Billionen Euro. Mit einer davon könnte man laut R.D. Precht das bedingungslose Grundeinkommen finanzieren.

Noch Fragen zur Armutsrente?

@Kowalski

"Am 27. September 2019 um 20:13 von KowaIski
@ krittkritt
Sie möchten, dass alle, z. B. auch Beamte, in die gesetzliche Rentenkasse einzahlen, möchten aber anscheinend nicht, dass z. B. die Beamten dann später Renten (zusätzlich zur Pension) bekommen? Das finde ich grob unsolidarisch."

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Wozu sollte ein Beamter neben der Rente noch Pension bekommen? Das wären ja "Doppelte" Bezüge! Er würde damit in der Rente mehr bekommen als während der Arbeitszeit! Das ist in Ihren Augen also Solidarisch?

@Anna-Elisabeth um 20:28 Uhr

>>"Deutsche werden immer reicher"?
Es ist traurig, dass es überhaupt immer mehr Bedürftige gibt.<<

Ich stimme Ihnen zu, aber als Hauptproblem sehe ich nicht die Armut, sondern die wachsende Kluft zw. Arm und Reich.
Unzufriedenheit kommt von Ungleichheit, nicht von Bedürftigkeit.
Mir hat im DDR-System nicht der Wohlstand gefehlt, sondern Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Alle vier Dinge haben wir Ossis gewonnen, doch auf den gehobenen Wohlstand heute könnten wir gerne verzichten, denn er geht auf Kosten der wachsenden sozialen Ungerechtigkeit.
Wenn von 10 Leuten alle arm sind, ist das klar gerechter, als wenn 1 bis 9 Leute reich sind.

@ Anna-Elisabeth

Richard David Precht, hat vorgerechnet, dass ... Seine Ausführungen zum Thema kann man aber in verschieden Videos auf YouTube anhören. Es lohnt sich.

Einer von gefühlten siebenundzwanzigtausend Youtube-Prediger.

@16:14 von Zwicke

Ich schließe mich aus Überzeugung (und ein klein wenig Bequemlichkeit) Ihrem Kommentar an.

"Gemeinwohl vs. Asozialität..."

Ja, wird Zeit.

beamte

ich kann dieses 'beamte sollen einzahlen' nicht mehr hören. wer würde denn die beiträge zahlen? die müssten ja auf das jetzige einkommen drauf kommen. es ist ja völlig absurd zu glauben, dass man den beamten von ihrem jetzigen einkommen einfach mal die rentenbeiträge ohne erhöhung der einnahmen abzieht. und wer zahlt für beamte? ach ja, der staat, bei dem sind sie ja angestellt. das ist ja super, noch mehr staatsausgaben. da kann der bund auch gleich den zuschuss zur rentenversicherung erhöhen, sind ja erst hundert milliarden.

19:41 von Nörgelntunander...

"Stirbst du drei Monate später, sagt die Rentenkasse nicht mal Danke."

Und Ihre Angehörigen bekommen von Ihrer Krankenkasse eine Rechnung über die von Ihnen nicht mehr geleistete Zuzahlung zum letzten Krankenhausaufenthalt.

Ich habe gerade vor einer Woche eine solche Rechnung erhalten. (Trotz rechtswirksamer Ausschlagung des Erbes.)

@10:40 von Fuchs123

"Wie beim Klimaschutz erreicht die Union, wie auch bei der Rente, mit ihrem Nichtstun, daß die Probleme in die Zukunft auf die kommenden Generationen verlagert werden."

Diese Probleme werden sich noch potenzieren, weil man sich 'Klimaschutz' auch leisten können muss. Wenn aber dafür - und es sieht ganz danach aus - vorwiegend wieder die 'kleinen Leute' zur Kasse gebeten werden, könnte das das Wahlverhalten in eine Richtung lenken, die eigentlich niemand will. Und das wäre auch das Aus für jegliche Behmühungen, den bestehenden Klimawandel noch zu verlangsamen. (Da bin ich aber eh pessimistisch.)

@21:02 von leider geil @ Anna-Elisabeth

"Einer von gefühlten siebenundzwanzigtausend Youtube-Prediger."

Dann empfehle ich seine Bücher. Das entlastet vielleicht Ihre "YouTube-Gefühle".

20:57 von WM-Kasparov-Fan @Anna-Elisabeth um 20:28 Uhr

"Ich stimme Ihnen zu, aber als Hauptproblem sehe ich nicht die Armut, sondern die wachsende Kluft zw. Arm und Reich.
Unzufriedenheit kommt von Ungleichheit, nicht von Bedürftigkeit."

Stimmt. Ungleichheit darf und wird es immer geben, aber sie darf nicht zu groß werden. Wenn ein Firmeninhaber das 10-
bis 20-fache seiner Mitarbeiter bekommt, ist das ok. Wenn er, wie heute vielfach üblich, das 200fache 'verdient', dann ist das (milde formuliert) Abzocke.

Renten...

Liebe(r) leider geil...:
Es ist absolut =>nicht unwesentlich, ob SIE beispielsweise => 12 mal tausend Euro Rente bekommen im Jahr, =12ooo€
oder ob Sie 14ooo€ bekommen im Jahr. Im Frühjahr =>und im Herbst bekommen Sie in Österreich je =>zwei Rentenbeträge auf einmal. Ich freue mich darüber sehr !

@ laurisch._karsten

Er würde damit in der Rente mehr bekommen als während der Arbeitszeit! Das ist in Ihren Augen also Solidarisch?

Ja. Wenn Beamte in die Rentenkasse einzahlen sollen, müssen Sie dafür auch Ansprüche auf Rente erwerben. Alles andere wäre unfair. Beamte einzahlen lassen, damit Arbeiter und Angestellte mehr Rente bekommen geht jedenfalls nicht.

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