Ihre Meinung zu: Thunberg bei Jugendklimagipfel: "Uns kann niemand stoppen"

21. September 2019 - 21:03 Uhr

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat zum Auftakt des UN-Jugendklimagipfels in New York die Teilnehmer auf den Kampf gegen die Klimakrise eingeschworen. "Wir haben gezeigt, dass wir geeint sind", sagte sie.

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Kommentare

Dieses Mädchen

ist einfach Bewunderung wert. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Nun ja

Greta Thunberg befürchtet das Ende der Welt durch den Klimawandel. Diese Angst ist die Folge von drei Jahrzehnten alarmistischer Rhetorik, die auf Übertreibungen und Lügen beruht.
Die Energiewende Deutschland hat sich als unglaublich kostspielig und unwirksam erwiesen. Mit jährlich 43 Milliarden Euro werde die Erderwärmung bis 2100 um allenfalls 0,001 Grad gedrosselt ...statt mehr Geld z. B. in Bildung, Forschung, Entwicklungshilfe zu stecken, soll weiter – um jeden Preis – CO2 verringert werden.

Thunberg beim UN-Jugendklimagipfel: "Uns kann niemand stoppen"

Der Teilnehmer aus Argentinien forderte dass die 71 Konzerne, die für die Hälfte des Weltweiten CO2 Ausstoßes gezwungen werden sollen Ökologisch Nachhaltiger zu agieren! Das klingt in meinen Augen fast so wie die Systemfrage in der kapitalistischen Wirtschaft.

Nun ja

Die meisten Menschen haben leider weder die Zeit noch den Bildungshintergrund, um die Hintergründe und Debatten über die globale Erwärmung zu verstehen und verlassen sich daher auf „den Konsens der Experten“. Sie erkennen auch das Problem nicht, dass ihnen niemand genau sagt, worauf sich die ganzen Experten eigentlich geeinigt haben!

Dass sich Wellen nicht stoppen lassen, ist ein Naturgesetz

„"Gestern sind Millionen Menschen rund um den Globus marschiert und haben wirkliche Klimamaßnahmen verlangt, vor allem junge Leute", sagte die 16-Jährige. "Wir haben gezeigt, dass wir geeint sind und dass uns junge Leute niemand stoppen kann"“

Und damit hat sie nicht nur allein schon aufgrund der normativen Kraft des Faktischen - dem beständig fortschreitenden Klimawandel und seiner immer drastischer spürbaren Auswirkungen - und natürlich aus demographischen Gründen völlig Recht, sie verwendet auch völlig zu Recht die erste Person Plural. Und dieses „Wir“ wird logischerweise mit jedem neuen Tag größer und stärker.

„UN-Generalsekretär António Guterres war (...) dabei - vor allem als Zuhörer. Trotzdem hielt auch er eine Ansprache: "Das ist eines der Probleme der weltweiten Anführer: dass sie zu viel reden und nicht genug zuhören"

Die meisten hören offenbar überhaupt nicht zu. Wenn, oft nur, um herauszufinden, wie sie ihre eigenen Interessen am besten gegen die der Bürger verteidigen.

Greta

Klima - Nobelpreis für Greta !

Das wär`s gewesen ...

>> .... sagte die 16-Jährige .....
"Wenn Sie zu der kleinen Gruppe von Menschen gehören, die sich von uns bedroht fühlen, dann habe ich sehr schlechte Nachrichten für Sie, denn das hier ist nur der Anfang. Es wird Veränderungen geben, ob Sie es mögen oder nicht.">>

Leider nicht von der Bundeskanzlerin, der ehemaligen Klima-Kanzlerin, die bildlich gesagt nun lieber aussitzt, was sie, da ihre Amtszeit absehbar endet, nicht auszubaden braucht.

Alle, die immer darauf herumreiten,

daß Deutschland allein nicht das Weltklima retten könnte:
Nehmen Sie bitte zur Kenntnis, was zB gestern an Demonstrationen weltweit stattgefunden hat, was heute bei diesem Jugendgipfel der UN deutlich wird:
Klimaschutz ist international und global.
Die einzigen, die das scheinbar nicht begreifen können, sind Nationalisten.
Und übrigens: ich habe noch nie von einem Klima Aktivisten gehört, der meint ein Land/Staat/eine Nation alleine könne wirksame Massnahmen zum Klimaschutz ergreifen. Die wissen alle, dass dieses Problem nur global zu lösen ist.
Für Menschen, deren Vorstellungskraft an einer imaginären Grenz-Mauer endet, ist solch eine Erkenntnis natürlich Lichtjahre entfernt.

Schluss mit Appellen!

Nachdem wir durch egoistischen Raubbau an Natur und Schöpfung unseren Planeten in die sich rasant beschleunigende Klimakatastrophe geführt haben, ist die Zeit der sanften Appelle vorbei. Die Gesellschaft muss durch verpflichtende gesetzliche Vorgaben zur Einhaltung der Klimaziele gezwungen werden. Was ist bei Freiwilligkeit zu erwarten von einem Volk mit ungebremstem Drang zum SUV, zum massenhaften Konsum von Billigfleisch und zum Billigtrip mit Flieger oder Kreuzfahrt - Giganten

21:40 von Sternenkind

"Greta Thunberg befürchtet das Ende der Welt durch den Klimawandel. Diese Angst ist die Folge von drei Jahrzehnten alarmistischer Rhetorik, die auf Übertreibungen und Lügen beruht."

In den letzten dreißig Jahren gab es diese "alarmistische Rhetorik" weder in Schweden noch in Deutschland.

Greta war mit ihrer Sorge um den Klimawandel allein; ihre Eltern hatten dafür kein Verständnis.
Irgendwann scheint Greta ihre Eltern aber zumindest etwas überzeugt zu haben.

Wahrheiten

Angebliches Ende der Welt: Soweit ich Greta bei ihrer Ankunft in NY verstanden habe, sprach sie nicht vom Ende der Welt - was auch Unsinn wäre - sondern vom Ende der Zivilisation. Ein kleiner unterschied.

Zuviel Ausgaben für den Klimaschutz: Wenn hier jemand schreibt, man solle kein Geld mehr dafür ausgeben, weil es nichts gebracht hat, ist auch das falsch. Es hat bisher einfach zu wenig gebracht. Das ist zu kritisieren. Es war entweder zu oder falsch oder zum falschen Zeitpunkt eingesetzt.

Warum sollten China, Japan, Südkorea oder Vietnam

die Bewegung stoppen wollen?
Sie ignorieren sie einfach.
"https://taz.de/Kohlekraftwerke-weltweit-im-Bau/!5564169/"
Und in Vietnam könnten sich die Emissionen aus der Kohlekraft bis 2030 fast verzehnfachen
"https://www.sueddeutsche.de/wissen/klimawandel-co2-emissionen-kohle-kraftwerke-1.4507114"

Wir müssten uns radikalst ändern, um zu überleben. -Konjunktiv-.

Wenn die Menschheit überleben will, müsste sie sich sofort radikalst ändern -man beachte den Konjunktiv. Vor allem müsste auch etwas gegen die Überbevölkerung getan werden, die maßlosen Ansprüche, das Ausgehen der Phosphatreserven usw. usw.

Aber wie gut können Menschen sich und ihr Verhalten denn überhaupt ändern? Suchen wir nach Beispielen: Das Rauchen aufhören, eine neue Sprache lernen, eine Diät machen... oder schauen wir in Familienstrukturen,-man muss kein Familientherapeut sein, um einzusehen, dass Veränderungen in den psychologischen Strukturen von Familiensystemen sehr schwer sind.

Sein wir doch mal bitte ehrlich: Schon auf der Mikroebene kriegen selbst geringste Änderungen nur ganz wenige Menschen hin, auch wenn es ums Ganze geht,z.B. wenn der Krebs in Haus steht wie beim Rauchen... Wenn es also schon privat so schwer ist, dann ist es kollektiv auf der Meso- und Makroebene noch viel schwieriger.

Trotzdem sind alle Versuche, das Klima zu retten, begrüßenswert

Dieses Mädchen

ist einfach naiv, wie auch viele andere Menschen, die gestern auf die Strasse gegangen sind. Was wird denn von den Politikern erwartet? Die wollen doch alle wiedergewählt werden. Warum müssen denn immer erst Gesetze erlassen werden? Jeder kann doch selber etwas für sich tun. Weniger fliegen, sparsame Autos anschaffen, ÖPNV nutzen, mehr mit dem Fahrrad fahren oder zu Fuss gehen, bewusster Essen, Müll vermeiden u.s.w. kann doch jeder für sich entscheiden. Dafür brauchen wir keine Politischen Entscheidungen.
Eine ganz andere Frage ist, ob nicht längst der (Klima) Zug abgefahren ist, oder anders ausgedrückt, wir uns schon längst im freien Fall befinden. Dann können uns auch nicht mehr die Gretas und Lisas dieser Welt mehr helfen.

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