Ihre Meinung zu: Umgang mit der AfD: Konflikt auch hinter den Kulissen?

12. September 2019 - 13:00 Uhr

In einigen Bundesländern scheint es für CDU-Ortsverbände nicht mehr undenkbar zu sein, mit der AfD zu kooperieren. Ist Ähnliches auch in Berlin möglich - zumindest bei der Sacharbeit im Bundestag? Von Matthias Reiche.

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Kommentare

Finde - einfache Antwort:

... solange, wie es in der AFD einen Flügel nach jetziger personeller Ausstattung und Ausrichtung gibt, sind alle Demokraten gut beraten nicht über eine Zusammenarbeit nur im Geringsten nachzudenken, noch diese Möglichkeit vernehmbar zu diskutieren. Alles andere rückt genau diese Leute, die tatsächlich gegen ein Grundgesetz in jetziger Ausformulierung und Umfang stehen und arbeiten, in die Nähe eines demokratisch und freiheitlich gefestigten Antlitzes und macht diese wählbar. ... Mehr ist darüber nicht zu sagen oder zu spekulieren!

Aber

Herr Schneider hat kein Problem mit "der Linken" zusammen zuarbeiten? Wo bleibt da die Entrüstung über Mauertote und die direkte Nachfolgeorganisation der SED- PDS und dann durch Fusion mit de WasG die Linke! Nur so eine Anmerkung meinerseits....
Gruß

Keine Zusammenarbeit mit der AfD!

Solange Vertreter der AfD mit Nazis schmusen, menschenverachtende Parolen von sich geben, mit falschen Daten Hetze betreiben, Brandanschläge und körperliche Übergriffe verharmlosen oder indirekt zu Anschlägen auf Politiker anderer Parteien aufrufen darf es keine Zusammenarbeit mit dieser Partei geben. Man möchte meinen, die deutsche Geschichte sei vergessen. Schritt für Schritt in den Untergang.

Hat man etwas anderes erwartet?

Möglicherweise ist eine Annäherung dieser Parteien längst geplant zu einem ordentlichen Schwenk nach rechts. Die Grünen waren ja auch irgendwann eine "Friedenspartei".

Toleranz

Die Strategie der aktuellen Regierung, die AFD zu ignorieren oder gar zu versuchen die AFD-Politiker lächerlich zu machen, ist nicht aufgegangen. In Sachen, Brandenburg hat die AFD mächtig zugelegt. Es ist davon auszugehen, dass dies auch in den westlichen Bundesländern erfolgt, bei den nächsten Wahlen.

Was kann man also tun? Man muss die AFD genauso wie jede andere Partei zunächst erstmal anerkennen, denn auch sie worden gewählt, wie die anderen Parteien.

Und als nächstes sollten man versuchen sich politisch (!!!) im Bundestag oder in den Gemeinden mit den Inhalten der Partei auseinander zu setzen, miteinander diskutieren und nicht die AFD Politiker immer von oben herab diskredieren.

die Toleranz...

...gegenüber rechtsextremen Ansichten scheint größer geworden zu sein. Die "Völkischen" bekommen mehr und mehr Gewicht in der AfD. Eine Partei, die sich dafür einsetzt, das alleinige Bleiberecht in Deutschland auf Ethno-Deutsche bzw. Autochthone zu beschränken, ist für mich rechtsradikal. Und mit Rechtsradikalen arbeitet man nicht zusammen, egal auf welcher Ebene.

@14:14 von Haus_M

Schnee von vorgestern. Mauertote ebenso wie WasG. Schauen wir also lieber auf die Rechten und Rechtsradikalen. Die gibt es heute noch und sie haben sich vermehrt.

Von Seiten der AFD heißt es

Von Seiten der AFD heißt es immer wieder die CDU sei links, gar linksradikal. Neben dem Widerspruch, dass man sich gleichzeitig das Wort rechtsextrem verbietet, entsteht genau so der Widerspruch, dass man dann mit Linken zusammenarbeiten will. Es sollte eigentlich jedem AFD-Affinen klar werden, was für hohles Geschwätz von der AFD kommt, wenn man es denn wahrnehmen möchte.

Man kann's versuchen

Bei mir in Brandenburg leben viele AfD-Anhänger, die mich als Ex-Wessi als "...ganz nett, aber unbelehrbar..." ansehen. Ich betrachte nicht unbedingt das als okay, was meine Nachbarn als normal ansehen. Oft monieren wir, was der anderen seit der Kindheit kennt und akzeptiert.

Ich kenne die Gründe des Westens und nenne Ursache und Wirkung. Das wird auch verstanden und nachvollzogen, man hält es aber trotzdem für verbesserungswürdig.

Ein Beispiel: 07.11.2018 - Mit einer Ohrfeige für Kanzler Kiesinger ist Beate Klarsfeld vor 50 Jahren mit einem Schlag berühmt geworden.

Ich bewundere sie dafür.

Man fragt mich, ob ich denn auch stolz sei, wenn einer von ihnen Frau Merkel ohrfeigte, als Rüge für ihre Flüchtlingspolitik. Ich antworte, das eine sei die Aktion einer Humanistin gegen einen Nazi-Schuldigen gewesen, und das andere wäre die Handlung eines Verblendeten gegen eine Frau, die keinesfalls aus Opportunismus handelt.

Mein Urteil: Nicht kompatibel. Sprechen wir uns in 100 Jahren.

"""Herr Schneider hat kein

"""Herr Schneider hat kein Problem mit "der Linken" zusammen zuarbeiten? Wo bleibt da die Entrüstung über Mauertote und die direkte Nachfolgeorganisation der SED- PDS und dann durch Fusion mit de WasG die Linke! Nur so eine Anmerkung meinerseits....
Gruß"""

Die Linken veteidigen die Mauertoten nicht und die Linken haben stärker als alle anderen in ihren Reihen Steinzeit-SEDler aussortiert. Mitglieder des DDR-Einheitsblockes finden Sie in allen Parteien genau, ganz besonders in der CDU. Aber erstens ist das ganze 30 Jahre her, zweitens, können Menschen sich auch ändern und drittens ist das in der Summe eine ganz andere Nummer als das was die AFD an Mitgliedern in ihren Reihen akzeptiert die ganz "frisch" und unverblühmt Kontakt zu Extremisten haben oder selbst welche sind.

Nein auf dem Fuß erwischt die AFD andere nicht. Man schießt nur daneben und sich selbst ins Knie.

Typisch CDU

Das ist sowas von typisch für die CDU und war absolut vorhersehbar.
Sie würden alles tun um an der Macht zu bleiben.
Sowas kennen wir ja schon aus unserer Geschichte.

Schäbiges Verhalten!

Welch Erkenntnis

"In Sachsen und Thüringen ließen sich die CDU-Abgeordneten das nicht sagen lassen und fühlten sich kulturell und politisch den AfD-Abgeordneten der AfD deutlich näher, als das vielleicht der SPD"

Man braucht sich nur die Programmatik und Klientel der Parteien anzusehen, dann wird einem klar warum das so ist...
Das Kooperationsverbot der CDU mit der AfD kommt erstens nicht von der Basis (die hat in der CDU eh verhältnismäßig wenig zu melden), zweitens kommt es von westlichen CDU-Politikern, die damit nur 10% der Wähler vor den Kopf stossen und nicht etwas zwischen 25-30% wie im Osten.
Wenn im Osten nicht mit den (extremen) Rändern ob rechts oder links zusammengearbeitet werden soll, wird es langsam eng. Da müsste man stellenweise in Kauf nehmen für Grüne und SPD erpressbar zu werden. Was da wohl besser ist?

Naja, ich finde die CDU soll

Naja, ich finde die CDU soll sich nicht so zieren, denn wo die CDU NPD Mitglieder in Ämter verhilft, um Sacharbeit zu machen, hat man sich ja auch nicht so komisch. Hauptsache man bleibt am Futtertrog.
Quelle:
https://www.tagesschau.de/inland/npd-ortsvorsteher-101.html

Alle ächteten in den 80er

Alle ächteten in den 80er Jahren die Grünen, niemand wollte mit Ihnen zusammen Arbeiten. Heute ist in BW die CDU Juniorpartner, man stelle sich vor. Vor kurzem ächtet jeder die Linke (zu Recht) heute ist die SPD in Thüringen Juniorpartner.

Umgang mit der AfD

Ich habe einige Freunde bei der LINKEN. Und einige bei der AfD. Allerdings reagieren die leider gar nicht, wenn ich ihnen sage, sie sollen endlich die Nazis in ihren Reihen auf den Mond schießen.
Warum das so schwer ist, frage ich mich ehrlich. An zu wenig deutschem Geschichtsbewusstsein liegt es bestimmt nicht, eher an der unblaublich gesteigerten Wut über die Union/SPD-Regierung der letzten Jahrzehnte.

AfD ist doch eh nur eine CDU Ausgründung

Die AfD Führungsriege besteht zum Großteil aus CDUlern die seit Jahrzehnten in der Politik ihr Unwesen trieben. Gauland, Glaser (mit seinen in Fonds veruntreuten Steuergeldern), AfD Gründer Henkel (Mitschuld am BER Debakel), AfD Gründer Lucke (als Treuhänder den Osten ausverkauft), ... .
Die AfD hat in ihrer kurzen Geschichte bald mehr Parteispenden Skandale als die CDU, wenn das nicht die Grundlage für eine gute Kooperation ist, was sonst? Konservative Altpolitiker unter sich.

Zusammenarbeit hat Voraussetzungen

Die immer wieder gehörte und auch in diesem Artikel durchschimmernde Aussage, die AfD habe Schärfe in die Auseinandersetzung im Bundestag gebracht und deshalb sei eine Zusammenarbeit mit ihr nur schwer möglich, blendet die Vergangenheit des Parlaments aus. Wie war denn das mit Wehner, Strauß und Helmut Schmidt- etwa keine Schärfe der Auseinandersetzung? Und gab es da nicht mal einen Grünen-Politiker, der im Plenum den Bundestagspräsidenten ein "A....loch" nannte? Wie würde man denn das beurteilen, wenn es ein AfD-Politiker machte? Voraussetzung einer Zusammenarbeit mit der AfD wäre also auch von Seiten der anderen Parteien etwas mehr Aufrichtigkeit - und vielleicht auch Fairness: Warum gibt es noch keine(n) Bundestagsvizepräsidenten/-präsidentin der AfD?

@14:39 von c00nstar

„Das ist sowas von typisch für die CDU und war absolut vorhersehbar.
Sie würden alles tun um an der Macht zu bleiben.“

So wie die SPD auch …

Umgang mit der AFD

In der Demokratie ist schlicht alles möglich.Selbst der §1 unseres Grundgesetzes wird ständig von Konzernen unterlaufen damit die freie Meinung nicht zu breit wird.
Was aber die AFD angeht so glaube ich einfach
fest daran , dass , wenn die mal liefern müssen,alles plötzlich sich ganz anders entwickelt ! Das ist auch ein reinigender Effekt. Wie gut das dann ist, mus sich erst herausstellen.

14:39 von c00nstar

Das ist sowas von typisch für die CDU und war absolut vorhersehbar.
Sie würden alles tun um an der Macht zu bleiben.

Die AfD macht den Fehler, dass sie, um die Wählerschaft im rechten Flügel zu halten, rechtsextreme Personen zu stark an sich bindet. (z. B. Höcke, Kalbitz, .u a.; diese kann man überhaupt nicht trauen). Wollte sie eine bürgerliche Partei sein, müsste sie sich von jedem, der menschenverachtende Parolen von sich gibt, distanzieren; besser aus der Partei schmeissen.

@Haus_M / 14:14

In welchem Jahr leben Sie? Mit Mauertoten und SED Nachfolgeorganisation hat die Linke längst nicht's mehr zu tun! ... Vielleicht einfach mal Vorurteile abschalten und reale Fakten bewerten. ... Und im Unterschied zur AFD ist die Linke keine Partei, die permanent das Grundgesetz in Frage stellt, bzw. dieses so auslegen möchte, wie es Ihnen am besten passt. ... Stichwort: ... "Die Würde des" deutschen "Menschen ist unantastbar"

legitim

Wenn die SPD es schafft ausgerechnet am Tag des Mauerbaus einen Koalitionsvertrag mit der Linkspartei zu unterschreiben und auch sonst einer Zusammenarbeit- auch im Bund- nicht abgeneigt ist , dann ist es nur legitim wenn auch die CDU nach gemeinsamen Punkten einer Zusammenarbeit mit der AFD sucht .
In der Linkspartei gibt es genauso unverbesserliche Protagonisten in Bezug auf die SED-Diktatur wie es sie in der AFD in Bezug zur deutschen Vergangenheit gibt .
Die Aufregung der SPD ist also heuchlerisch .

@zabarnoi / 14:15

.. sie reden als wenn da irgendetwas von höherer Stelle vorbestimmt wäre. ... Nein, wenn die AFD irgendwann das Ruder übernehmen sollte, liegt dies vor allem an allen die sich immernoch auf Andere verlassen das aufzuhalten. Leider, in vielen ländlichen Gegenden schon Realität. ...

Legitime Wege

Die AfD ist auf legitimem Weg ins Parlament gekommen. Ebenso wie der Ortsvorsteher über den neulich berichtet wurde, gewählt wurde.

Forderungen von AKK das rückgängig zu machen sind Käse.

Ebenso ist es Käse, die AfD auf Parlamentsebene zu ignorieren.

Wenn man der Ansicht ist, sie sei nicht legitim, muss man auch wieder die verfügbaren rechtsstaatlichen Mittel nutzen, um sie loszuwerden.

Am einfachsten wäre es, die Regierungsarbeit wieder näher am Bürger auszurichten, dann klappt das auch. Zumindest, so lange man noch die Regierung stellt.

Jetzt die Faktenlage (in erster Linie Wahlergebnisse) zu verweigern oder wie AKK im Dall des Ortsvorstehers trotzige Forderungen zu stellen, zeugt von Realitätsferne.

Schon im 1. deutschen

Schon im 1. deutschen Bundestag saßen ca 200 MdB, die echte alte Nazis & vorzugsweise Mitglieder der Unionsparteien und der FDP waren. Einige dieser echten alten Nazis im Bundestag wurden später Minister, Bundeskanzler & Bundespräsident! Bis in die 1980er Jahre! Viele Funktionäre der AfD haben in den Jahrzehnten vor der AfD veritable Karrieren in den Unionsparteien gemacht. Herr Gauland war mal als Mitglied & Funktionär der CDU, Leiter der hessischen Staatskanzlei unter Ministerpräsident Walter Wallmann. Die sogenannten „Argumente“ der AfD gegen Ausländer & andere gesellschaftliche Gruppen, waren Jahrzehntelang „Argumente“ der Unionsparteien in nahezu jedem Wahlkampf der Bundesrepublik! Das alles hat kein einziges Medium zum Anlass genommen, gegen diese Nazis Stellung zu beziehen. Eine Berichterstattung unserer Medien über die Finanzierung & Unterstützung zahlreicher Diktaturen in Asien & Afrika schon unter dem Bundeskanzler Adenauer fand ebenfalls jahrzehntelang nicht statt!

Aus der CDU

In der CDU des Jahres 2000 wären wahrscheinlich - nach heutigen Maßstäben - sehr viele Politiker AFD - nah gewesen .
Heutzutage werden viele damalige konservative Ansichten sofort in die Rechtspopulisten-Ecke einsortiert , auch mithilfe linkslastiger Medien .
Es ist eben alles eine Frage der Zuordnung im Sinne des aktuellen ideologischen Mainstreams .

@ Cbecker / 14:14

.. na wenn die AFD demnächst die Wandlung der Ex-Linken hinbekommt ist ja alles in Butter! ... Allein ich mag nicht nur drauf hoffen. - Zu gefährlich!

CDU / CSU müssen sich

CDU / CSU müssen sich weiterhin klar von der AfD distanzieren. Eine Zusammenarbeit mit dem rechten und linken Rand wäre der Basis der CDU nicht vermittelbar, weil die CDU für etwas ganz anderes steht. Für die CDU / CSU geht es klar darum, Haltung zu zeigen und als CDU / CSU erkennbar zu sein. Das bringt auf lange Sicht mehr Stimmen und Vertrauen, als mögliche kurze Erfolge zu feiern, denn abgerechnet wird immer am Ende und da kann die CDU / CSU nur ohne den rechten und linken Rand Erfolg haben

AfD

Meiner Meinung nach gibt es nicht "die AfD".
Es gibt die AfD, die sich medial darstellt, tlw. populistisch, tlw. rechtsradikal und es gibt eine Menge Menschen, die eine Partei gewählt haben, weil sie sich Lösungen erhoffen.

Zu den Lösungen müssen Politiker hinführen.
Aber zu 99 % der Lösungen gehört, dass sie nichts mit Religion, Rasse, Einwanderung nach Deutschland oder sonstigem zu tun haben, sondern viel mehr mit der Schnelllebigkeit der Zeit und mit oben und unten. M.E. haben wir auch keinen Ost-West-Konflikt bzw. nur marginär. Viele Probleme sind identisch. Ärzte, Lehrer, Wohnraum, Krankenhäuser, Rente etc.
Macht es eine Partei besser? Nein. Eigentlich müssten es viele zusammen gut machen und nicht gespalten.
Aber da darf Hass, Fremdenfeindlichkeit und Populismus keinen Raum haben. Weil es dann keine gemeinsamen Lösungen geben kann.
Das muss die gewählte AfD erst intern lösen, bevor es zwischenparteiliche gemeinsame Lösungen für viele andere Menschen geben kann und das ehrlich.

Wenn man sich manche Reden von AfD Politiker

im Bundestag anhört, dann kommt man bei objektiver Betrachtung nicht selten zum Schluss, da ist inhaltlich zum Teil deutlich mehr Substanz enthalten, als bei den Reden der Altparteien, insbesondere der bei den Grünen.
Die Ausgrenzung der AfD ist auf Dauer nicht durch zu halten, erst Recht im Angesicht der aufkommenden Finanzkrise.

rer Truman Welt

Die Verweigerung einer Zusammenarbeit mit der AFD hört dann auf, wemn eine Partei sie zum Machterwerb oder -erhalt benötigt. Und wenn die erste Partei das dann getan hat und keine gravierenden Nachteile für sie entstanden ist, fällt die Hemmschwelle bei allen anderen Parteien auch. Verargumentiert wird das dann entweder mit dem Stimmenanteil in der Bevölkerung - kann nicht ignoriert werden - oder mit einer "geläuterten" Partei, die sich von extremen Positionen distanziert hat. Die Wirklichkeit wird so lange gedreht bis sie jeweils passt. Das ist heute einfacher als zu jeder anderen Zeit davor. Von der empörenden Haltung in der Vergangenheit will dann niemand wirklich mehr etwas wissen. Das Volk will es ja so - wird dann gesagt. Das Hemd ist immer näher als die "Hosse". Standpunkte werden nur so lange eingenommen, als selbige strategisch genügend Wahlvolk versprechen. Mit echten Überzeugungen hat das schon Jahrzehnte nichts mehr zu tun. Das war einmal!

14:22 von Schneemann99

"In Sachen, Brandenburg hat die AFD mächtig zugelegt. Es ist davon auszugehen, dass dies auch in den westlichen Bundesländern erfolgt, bei den nächsten Wahlen."

Wieso "ist davon auszugehen"?
Weil die AfD so schwach vertreten ist in den alten Bundesländern?

Die neuen Bundesländer hingegen haben seit der Wende einen Drall nach rechtsaußen.

Es zählt einzig alleine der Wählerwille

Dieser ist zu akzeptieren.
Das AfD-Programm ist das CDU-Programm von 2002. Die Alternative ist eine Partei der Mitte, deshalb führt über kurz oder lang kein Weg daran vorbei.

Unbewiesene Behauptungen

Immer wieder lese ich, so wie in diesem Artikel, dass die AfD Politiker weniger Kompetenz und Interesse in der Auschussarbeit hätten. Ich war nie dabei, kann das also nicht beurteilen. Allerdings fällt mir zum einen auf, dass dazu nur Politiker der etablierten Parteien gefragt werden, und was sollen die denn anderes sagen ? Zum anderen habe ich mir den Bildungsgrad der Bundestagspolitiker angesehen. Und da sitzt in der AfD Fraktion mehr an nachgewiesenem Bildungsabschluss, als in allen anderen Fraktionen zusammen. Deshalb habe ich Zweifel, wenn ein Realschüler wie Carsten Schneider mangelnde Kompetenz bei Professoren moniert.

Zitat - mangelnde

Zitat - mangelnde Sachkenntnis
Mal so beiläufig Polemik und Abwertung ins Spiel bringen, das entwertet die journalistische Qualität. Der AfD mal nebenbei Unfähigkeit unterzujubeln, halte ich für ganz mies.
Ich wundere mich auch oft über den fehlenden Sachenverstand bei Leuten wie Rehberg und Bundesminister.

@Kamminer

"oder indirekt zu Anschlägen auf Politiker anderer Parteien aufrufen"

Welcher Politiker von der AFD hat denn die Menschen aufgerufen Anschläge auf Politiker auszuüben?
Können Sie bitte zitieren?
Ich kenne da nur einen Politiker und das ist Herr Stegner.
"08.05.2016 - Fakt bleibt, man muss Positionen und Personal der Rechtspopulisten attackieren, weil sie gestrig, intolerant, rechtsaußen und gefährlich sind!"

Deswegen hat die AFD auch eine Strafanzeige gegen Herrn Stegner gestellt.

Statistisch gesehen auch völlig nachvollziehbar. Im ersten Quartal 2019
217 Straftaten gemeldet. Davon wurden 114 Straftaten gegen Mitglieder oder Mandatsträger der AfD verübt. 21 der SPD, 19 der Grünen, 16 der Unionsparteien, 9 der Linken, 4 der Anderen. In anderen Zeiträumen sieht es genauso aus.
Das sind die Fakten.

Jede Partei hat seine Flügel.

Der rechtsaußen Flügel der AfD ist keinesfalls extremistisch, ansonsten wäre er verboten.

Die afd zeigt in den letzten

Die afd zeigt in den letzten Jahren, dass die Farbpalette von blau zu braun neue Namen bekommt: Lucke, Petry, Meuthen, Gauland, Weidel, Höcke, Kalbitz.
Und uns will diese Partei immer noch weismachen, sie gehöre zum demokratischen Spektrum. Manche fallen leider auf den Bluff herein, dass Leute wie Meuthen und - allerdings nur zum Teil - Gauland ihnen noch das blaue vom Himmel versprechen, während der Flügel tief im braunen Spektrum verankert ist, das aber nur scheibchenweise kundtut, nämlich da wo es sich aufgrund guter Medienrecherchen nicht mehr verleugnen lässt (z.B. Kalbitz' Vernetzungen in die Neonazi-Szene). Wenn die CDU tatsächlich erwägt, mit dieser afd zu kooperieren, ist das ein Dammbruch, den es so noch nicht gab.
Im übrigen sollen Höcke und Kalbitz gerne antreten zur Bundesvorstandwahl - umso klarer wird, wofür die afd wirklich steht - und umso klarer wird dann vielleicht auch in der Union, dass es da keine Kooperation sondern nur klare Kante und null Toleranz geben kann.

14:14 von Haus_M

"Aber
Herr Schneider hat kein Problem mit "der Linken" zusammen zuarbeiten? Wo bleibt da die Entrüstung über Mauertote und die direkte Nachfolgeorganisation der SED- PDS und dann durch Fusion mit de WasG die Linke!"

Die heutige Linke unterstützt nicht die Mauertoten. Wer sollte sich da also über die Linke in diesem Punkt "entrüsten"?

Die AfD hingegen neigt - in Teilen - zu der Ideologie der Nach-Weimarer-Zeit.

Darum kann man eine Zusammenarbeit mit der Linken mühelos machen, aber mit der AfD heutiger Prägung ist das ein Unding.

Kamminer ..... wenn Sie schon

Kamminer
..... wenn Sie schon etwas verlauten lassen ,dann geben Sie auch nur einen einzigen Aufruf ,wo ein AfD - Mitglied dazu aufgreufen hat , um Anschläge zu verüben , um Angriffe auf Personen anderer Parteien zu tätigen usw. Sie können nicht ein einziges Beispiel dazu bringen. Wenn ich an Stegner denke oder an die Übergriffe der Antifa , gegenüber Andersdenkender , dann wird ein Schuh draus.

@ 15:17 Elfenbein99

Substanz bei afd-Reden? Haben Sie ein Beispiel? Erst gestern wieder konnte man sich bei der hanebüchenen Rede von A. Weidel vom Gegenteil überzeugen.

Heute im Livestream seh bar

Linke und Grüne: Wir brauchen ein effizienteres Digitales Justiz System
SPD beugt sich seinem Untergang: Man brauch nur mehr Beamte
FDP: Wir müssen unsere Beamte halten
AFD komplett weg vom Thema: Islam und Scharia ist nicht mit unseren Grundgesetz vereinbar!
Keiner geht darauf ein.
Komplett uninformiert und nur auf Scharfmachen. Wahabistische (Ultra Konservative) Kindergärten werden bereits schon in Deutschland geschlossen und Wahabismus hat nichts mit Islam zu tun. Noch nie die ersten Seiten des Korans auf gemacht (selbst Sure 2, die erste ordentliche Sure ist genug um zu sehen das Wahabismus kein Islam ist). Extremismus gibt es in allen Ideologien wie Ultraorthodoxe Nationalistische Zionisten, Hindu Nationalisten in Indien, KKK, Myanmar extremistische Buddhisten und sogar in Deutschland die AFD/NPD.

Ernsthaft jetzt?

Substanz habe ich bei den Reden der AfD Abgeordneten im Bundestag so gut wie nie gefunden. Dafür umso mehr Hass, Vorurteile und sehr oft auch komplette Faktenresistenz.

Aufhören,

bitte diese Partei so zu behandeln: Nazis! Rechts! Widerstand...... Dadurch erhält sie die Aufmerksamkeit, die sie stärker macht. Sie wird von einem relativ kleinen! Teil gewählt. Ist nicht verboten. Das könnte mit Gelassenheit getragen werden.Also ran an die Sachfragen abseits der Flüchtlingsfrage. Wie steht die Partei zur Rente, Pflege,Steuer, Schulpolitik, Kitas,Versicherungen, Mindestlohn, Mieten, Umweltschutz, Energie, Verkehr......? Dann die Antworten hören + sich wundern, warum so viele in denen eine Alternative sehen;-)

Oder eben wirklich der Meinung sein, die Partei sei für das Volk und gegen die da oben.

@ 14:22 von Schneemann99

Die Politiker der AfD diskreditieren sich durch ihre erschreckenden Aussagen selbst. Da ist kein weiteres Zutun erforderlich. Die AfD ist zwar demokratisch gewählt, sie vertritt jedoch keine demokratischen Werte. Es ist ein gefährlicher Trugschluss unserer Politiker zu glauben, dass man überzeugte Nazis durch sachliche Diskussionen bekehren kann. Im Osten erfolgte keinerlei Aufarbeitung der Nazizeit und Westen war man zu oft sehr halbherzig. Nun sehen wir die Folgen dieser Entwicklung.

um 14:31 von teenriot

Sehr guter Kommentar!

@ nie wieder SPD / 15:05

... sie wollen jetzt sagen: ... Rechtsnational und Nationalkonservativ ist normal und Linkspolitische wie Linke Presse sind Abwege einer verfehlten Entwicklung. ... Oder was?

Könnte es aber in Wahrheit sein, daß das was Sie da als verehlte Entwicklung bezeichnen, die ware auf Demokratie und Aufklärung basierte Evolution des menschlichen Geistes ist und alles rechtsnationale und nationalkonservative einfach nur entwicklungstechnisch "ABGEHÄNGT" ist? ... Wie steht es mit Ihnen? ... Warum: ... "Nie wieder SPD"?

teenriot Sie nehmen aber das

teenriot

Sie nehmen aber das Geschwätz der AfD wahr und wie Sie es wahr nehmen. An der AfD wird kein Weg mehr vorbei gehen und je eher das die " Demokraten " begreifen ,desto eher kehrt in diesem Land politische Normalität ein ,was der Demokratie auch nützen wird.Mir als AfD -Affinen ist bisher nur klar geworden , dass manche User mit der Demokratie nicht klar kommen. Seis drum ,geschenkt!

@ Schneemann 99 / 14:22

"Und als nächstes sollten man versuchen sich politisch (!!!) im Bundestag oder in den Gemeinden mit den Inhalten der Partei auseinander zu setzen, miteinander diskutieren ... "

... wenn Sie daran wirklich glauben, heißt das für mich nur eines: ... Sie sollten sich dringend mit der Retorik und Arbeitsweise der AFD auseinandersetzen. Dazu gibt es genügend Gelegenheiten und Möglichkeiten. ... Den Steuermännern in und um die AFD geht es nicht um Diskutieren und inhaltliche Auseinandersetzung, sondern um die Aufrechterhaltung des Gefühls eines immerwährenden Kriesenzustandes, auf dessen Grundlage sie alle Gedanken an Pluralismus, Demokratie, Rechtsstaat und Meinungsfreiheit heutiger Prägung demontieren wollen.

Inhaltliche Substanz von AfD- Politikern

Also da muss ich leider widersprechen, diese inhaltliche Substanz ist in den letzten Jahren bei der medialen Präsenz sehr untergegangen oder war sehr stark mit populistischen bis rechtsextremen Äußerungen geprägt.

Teilweise mit der Jonglage am Rande des rechtlich tolerierbaren. Aber sachgerechte und lösungsorientierte Ansätze waren mehr als Mangelware.

Hinzukommt die Selbstzerfleischung diverser AfD-Landtagsfraktionen, wo man sich als normaler Mensch fragen muss, warum lässt sich ein angeblicher Politiker in den Landtag wählen, um sich dann mit seiner eigenen Partei zu zerstreiten und alles andere als Politik zu machen.

Also Sachgehalt und politische Arbeit sind da in vielen Bereichen eher befremdlich.

Das ist auch ein Grund, warum ich über die neuere Begrifflichkeit von Bürgerpartei schmunzeln muss. Dann muss ich auch Bürger vertreten und an Problemlösungen arbeiten.

Man kann mit vielen anderen Parteien auch unzufrieden sein, aber AfD und tatsächlicher Sachgehalt, nein.

@14:51 von shangrila

"Warum gibt es noch keine(n) Bundestagsvizepräsidenten/-präsidentin der AfD?"

Einfache Antwort:
Jede Partei darf einen Vizepräsidenten vorschlagen, der dann in einer geheimen Wahl gewählt wird.
Und genau das ist passiert, die AfD hat ihren Kandidaten vorgeschlagen und der hat eben nie die erforderliche Mehrheit bei der Wahl erhalten.
Das ist wohl Demokratie.

Es wird Zeit...

Es wird Zeit, daß die im Bundestag vertretenen konservativen Parteien an eine zukünftige Zusammenarbeit mit der AfD denken in Anbetracht der linken Front aus SPD, Grünen und Linken. Das Land und die Demokratie verträgt nicht noch mehr linke Politik, ohne eine Balance auf der rechten Seite.
Das würde der Demokratie zu mehr Dynamik und zu weniger einseitiger Polemik von links verhelfen.
Außerdem würde die AfD stärker in die parlamentarische Politik eingebunden und somit zu mehr Normalität gezwungen werden.
Wenn man sich einmal den parlamentarischen Werdegang der Grünen seit 1980 und der Linken (ehemals PDS) seit 1990 vergegenwärtigt, so wurden diese heute etablierten Parteien am Anfang ebenfalls als Schmuddelkinder ausgegrenzt, bis die honorigen Vertreter der sogenannten etablierten Parteien begriffen haben, daß es ohne diese neuen Parteien nicht geht und diese die Parteienlandschaft eher bereichtert haben. Voraussetzung dafür ist allerdings Toleranz gegenüber der AfD.

Kopfmensch 14:12

"Mehr ist darüber nicht zu sagen oder zu spekulieren!"
Ich nehme an, Sie begreifen sich als Demokrat. Dann widersprechen Sie sich mit diesem Satz (als Demokrat).
Er klingt sehr nach Merkels "alternativlos". Ich nehme ferner an, dass SIE genau wissen, was "rechts" = böse und "links" = gut ist. Was nicht in Ihr Denken passt, das ist "bäh". Warum muss ich da an Degenhard denken:"Spiel nicht mit den Schmuddelkindern". Weder gehöre ich einer Partei an, noch weiß ich - falls überhaupt - was/wen ich nächstes Mal wählen werde. Schwebe frei.
Mir gefällt nicht dieses rigorose "Ich weiß Bescheid und wer nicht genauso denkt, der muss geächtet werden." Nichts anderes ist das Schneiden politisch anders Denkender. MIR ist beigebracht worden, Demokratie sei Reden, Reden, ... Außerdem nehmen Sie eine nicht unbedeutende Zahl an Menschen in Sippenhaft, indem Sie leugnen, dass es auch vernünftige AfD-ler gibt. Ich erkenne ja auch an, dass es akzeptable "SPD"-ler gibt. Demokratie ja, wenn es IHRE ist?

Die AfD ist eine rechtsextremistische Partei

@ladycat: Die "AfD ist keinesfalls extremistisch"? Dank Bekundung rassistischer Positionen, Forderungen nach Systemwechsel, fremdenfeindlicher Stereotype und Relativierung der NS-Vergangenheit ist die AfD Prüffall und der „Flügel“ sogar Verdachtsfall, ganz zu schweigen von der Angst in den eigenen Reihen (Helmut Seifen etc.). Also warten wir mal ab – aber Sie sind immer wieder amüsant in Ihren Bemühungen, das zu relativieren.

15:26 von Trampelchen

"""...geben Sie auch nur einen einzigen Aufruf ,wo ein AfD - Mitglied dazu aufgreufen hat..."""

"Wenn jemand kommt, und den ganz großen Knüppel rausholt und das damit schafft, innerhalb von zwei Tagen zu beenden, bin ich sofort dabei und solange tue ich, was ich kann."
Beatrix von Storch

"Nehmen Sie die linksextreme Bedrohung ernst und beteiligen sie sich an allen möglichen Maßnahmen um diese Wucherung am deutschen Volkskörper endgültig loszuwerden!"
Günter Lenhardt"
André Poggenburg

"Der Tag wird kommen, an dem wir alle Ignoranten, Unterstützer, Beschwichtiger, Befürworter und Aktivisten der Willkommenskultur im Namen der unschuldigen Opfer zur Rechenschaft ziehen werden! Dafür lebe und arbeite ich. So wahr mir Gott helfe!"
Uwe Junge

"Bei uns bekannten Revolutionen wurden irgendwann die Funkhäuser sowie die Pressehäuser gestürmt und die Mitarbeiter auf die Straße gezerrt. Darüber sollten Medienvertreter hierzulande einmal nachdenken."
AfD Hochtaunus

Quelle: wir-sind-afd.com

Kasparov-Fan .... wer

Kasparov-Fan
.... wer bestimmt denn in Deutschland wem man als Nazi betiteln kann ?
Die meisten wissen nichts über die Nazizeit , aber wollen andere als Nazi betiteln , nur weil die eine andere Meinung über die Zustände in Deutschland haben. Mich interessieren solche Leute nicht, weil sie hinter solchen Titulierungen nur ihre eigenes unfähiges Denken verbergen wollen.
In ein paar Jahren werden die Parteien die AfD als das anerkennen müssen , was sie auch ist. Eine demokratisch gewählte Partei,welche auf dem Boden des GG steht.Wer das Gegenteil davon behauptet, der scheint wohl mit dem GG nicht vertraut zu sein.

@ 15:24 ladycat

Natürlich ist der rechtsaußen-Flügel der afd extremistisch, das streitet ja selbst ihr Vertreter Kalbitz nicht ab, der an Treffen und Aumärschen von Neonazis teilnahm und den man ungestraft "aus Bayern stammender Neonazi" nennen darf. Die Tatsache, dass der Flügel nicht verboten ist, hängt eher damit zusammen, dass - aus guten Gründen - die Hürde zum Verbot in der Gründungszeit der jungen deutschen Demokratie sehr hoch gehängt wurde. Das zeigt sich u.a. bei den Schwierigkeiten, die NPD zu verbieten - und niemand wird im Ernst behaupten, die NPD sei nicht extremistisch, weil sie (noch) nicht verboten ist (außer vielleicht Mitglieder der NPD selbst...).

Zuammenarbeit auf der Sachebene

Die Zusammenarbeit in den Ausschüssen sollte auf der Sachebene stattfinden und was in Berlin scheinbar nicht möglich ist, ist in den Landesverbänden schon Tagessgeschäft. Die AfD ist in der Mitte der Gesellschaft schon lange angekommen ob man das nun wahrhaben will oder nicht? Und während bei der AfD es sich um eine Partei handelt in der nachweislich in Berlin viele intellektuelle Schöngeister mit fundierter Berufserfahrung Ihren Beitrag leisten können, glänzen gerade die Grünen durch eine diesbezüglich mannigfaltige Inkompetenz. Schade eigentlich für eine sachliche Konsensfindung.

um 15:05 von John Koenig

"In der CDU des Jahres 2000 wären wahrscheinlich - nach heutigen Maßstäben - sehr viele Politiker AFD - nah gewesen." - Eine Lüge, die immer wieder gerne verbreitet wird.

um 15:23 von ladycat

"Das AfD-Programm ist das CDU-Programm von 2002." - falsch.
.
"Die Alternative ist eine Partei der Mitte" - Noch falscher.
.
"deshalb führt über kurz oder lang kein Weg daran vorbei." - am falschesten.

Schneider SPD

>>"..SPD-Parlamentsgeschäftsführer Schneider meint, CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer müsse "in ihrem Laden Ordnung schaffen"."<<

Der junge Mann hat außer seiner Bankkaufmannlehre nachweislich noch nichts zustande gebracht und ist danach sofort in der Politik eingestiegen. Ein sicherlich kompetenter Beitrag dieses Herrn unter diesem Hintergrund. Ich denke nicht das sich Frau AKK von solch grünen Jungen (nicht die Partei der Grünen ist hier gemeint) maßregeln lassen sollte? Leider Gottes sind die Wörter "Kompetenz" und "Erfahrung" für die SPD zusehends Fremdwörter bei deren Personal.

@ 15:31 Trampelchen

Da kenn ich viele Wege, an der afd vorbeizukommen: cdu/csu, spd, fdp, Grüne... Ziemlich klar und einfach.
Im übrigen verwechseln Sie und andere etwas: Die Tatsache, dass die afd z.B. bei der Bundestagswahl von ca 13% auf demokratischem Weg gewählt wurde, garantiert nicht per se, dass diese Partei inhaltlich demokratische Positionen und Grundstrukturen automatisch vertritt oder gar schützt; die Etnwicklung geht klar in eine andere Richtung (Stichwort: Höcke, Kalbitz).
Zur politischen Normalität in diesem Land gehört Gott sei Dank, dass die überwältigende Mehrheit die afd durchschaut und daher weder wählt noch unterstützt.

@Haus_M

"Herr Schneider hat kein Problem mit "der Linken" zusammen zuarbeiten? Wo bleibt da die Entrüstung über Mauertote und die direkte Nachfolgeorganisation der SED- PDS und dann durch Fusion mit de WasG die Linke! Nur so eine Anmerkung meinerseits....
Gruß"

Naja, damit ist klar in welche politische Ecke Sie einzuordnen sind.

Es ist mir völlig wurscht ob die LINKE vor 30 Jahren eine Vorgängerpartei hatte, solange sie sich heute auf dem Boden des Grundgesetzes bewegt. Ich würde sie nie wählen, aber ich kann nicht verurteilen dass linke Parteien mit ihr zusammen arbeiten.

Angesichts der aktuellen rechten Hetze aus der AfD sind für mich alle AfD Wähler zumindest latent rechtsradikal (persönliche Meinung). Eine Partei die mit der AfD koaliert (oder es nicht ausschliesst) ist für mich unwählbar.

@Meinung zu unse... , um 15:18 Uhr

"Standpunkte werden nur so lange eingenommen, als selbige strategisch genügend Wahlvolk versprechen."

Also etwa, wenn der "Schußwaffengebrauch an der Grenze auch gegen Frauen und Kinder" gefordert wird? Oder wenn von einer "erinnerungspolitischen Wende um 180 Grad" die Rede ist? Wenn wir "endlich wieder stolz sein" dürfen, auf die "militärischen Leistungen der Wehrmacht während des zweiten Weltkriegs", die im wesentlichen aus Raub- und Vernichtungsfeldzügen bestanden, mit zahlreichen barbarischen Massakern an der Zivilbevölkerung? Wenn der Begriff des "Völkischen" wieder "positiv besetzt" werden soll, und unter den Holocaust jetzt aber endlich ein "Schlußstrich" zu ziehen sei, zumal die Juden ja selbst auch ein bisschen Schuld sein, und so, wie "der Islam der äußere Feind des deutschen Volkes", sei das Judentum nunmal sein "innerer Feind"?

"Mit echten Überzeugungen hat das schon Jahrzehnte nichts mehr zu tun."
Ich wünschte, Sie hätten Recht, bleibe aber pessimistisch.

Ich finde die AfD sehr gut

Ich finde die AfD sehr gut und diese Partei wird in einer konstruktiven Zusammenarbeit in den Fachausschüssen das Wohl unseres Landes und der deutschen Bevölkerung sicherlich nie aus den Augen verlieren und das ist gut so.

@ 15:40 Ein Politiker

Es ist in meinen Augen immer wieder höchst erstaunlich, dass man "Toleranz gegenüber der AfD" einfordert und damit eine Haltung anführt, die im Wertekanon der AfD nun wirklich gründlichst ausradiert wurde und wird.

@cbecker

"Alle ächteten in den 80er Jahren die Grünen, niemand wollte mit Ihnen zusammen Arbeiten. Heute ist in BW die CDU Juniorpartner, man stelle sich vor. Vor kurzem ächtet jeder die Linke (zu Recht) heute ist die SPD in Thüringen Juniorpartner."

Ich sehe da aber große Unterschiede bei den Gründen der "Ächtung", die es aber so extrem wie bei der AfD nie gegeben hat. Aber die genannten Parteien haben sich auch enorm gewandelt.

Wenn die AfD sich entsprechend wandeln würde wäre sie keine AfD mehr und dann natürlich wählbar- aber komplett entbehrlich weil diese Wähler bei den anderen Parteien wären...

15.24 ladycat - Jede Partei hat seine Flügel ......?

Die Begründung `Der Rechtsaußen Flügel der AfD ist keinesfalls extremistisch, ansonsten wäre sie verboten worden`, ist so nicht haltbar. Bekanntlich sind so manche die in der Justiz tätig sind am rechten Auge blind. Bleibt nicht aus, da ursprünglich viele aus dem früheren Justizapparat stammten.
Aber es wurde von Flügel gesprochen, welchen Linken Flügel hat die AfD denn ? Eventuell vergleichbar mit dem National Sozialistischen Flügel ?
Die heutige AfD ist nicht mal mehr im Ansatz vergleichbar mit der ganz ursprüngliche AfD. Sie ist heute unterwandert von rechtsradikalen Kräften und die Parteispitze hat dies zugelassen und einigen haben es sogar gefördert.
Auch dieser Flügel-Bericht versucht es.

@ 15:44 eine_anmerkung

Die afd ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen? Da sollten Sie aber schleunigst Ihr Koordinatensystem überprüfen: Kalbitz und seine Vernetzungen in die Neonazi-Szene; Höcke und seine Affinität zu Begriffen der Nazi-Ideologie - um nur zwei Beispiele zu nennen.
Vielleicht haben Sie sich ja auch vertan und Sie wollten sagen: Höcke und Kalbitz kommen immer mehr in der Mitte der afd an? Das ist erschreckenderweise so.

Sausewind .... ich lebe

Sausewind
.... ich lebe schon seit 75 Jahren in Deutschland ,bin von Geburt Deutscher und einen Drall nach rechts kann ich nicht erkennen.Wenn 86 % nicht rechts gewählt haben bei der letzten BW, dann erklären Sie mir bitte, wo Sie in diesem Land einen Rechtsdrall erkennen .
Auch im Westen wird die AfD zulegen und das werden auch Sie noch anerkennen müssen. Warum ich es betone Deutscher zu sein ? Weil Sie mir unterstellt jhatten in einem Kommentar, dass ich nicht in Deutschland gewesen bin.
So viel nur zu Ihrem Irrtum. Man kann auch Deutscher sein,wenn man auch nicht Ihre Meinung teilt.

wehrhafte Demokratie?

Also, selbst wenn in Sachsen und Brandenburg die AfD zur stärksten Fraktion geworden wäre, hätte man sicherlich das "Bremer Modell" angewendet und die Mehrheitspartei in die Opposition geschickt.
Angesichts der Tatsache, dass die AfD von einem enormen Zuwachs an Neuwählern profitieren konnte, ist man wohl eher schlecht beraten, diese jetzt zu ignorieren. Hatte man doch jahrelang gepredigt, eine möglichst große Wahlbeteiligung fördere die Demokratie.
Dann darf man sich nicht wundern, dass ein solches Demokratieverständis ein "Geschmäckle" bekommt!

Was wäre eigentlich, wenn die Abgeordneten der AfD dem Organspendeverfahren von Jens Spahn zustimmen würden, wird dieser Gesetzentwurf dann zurückgenommen?

Ach Leuts

Ich habe eingangs hier gesagt, dass es die "AfD" m.E. nicht gibt.
Aber wenn ich mir hier einige Kommentare durchlese "jetzige AfD die CDU der 80er Jahre" -"Linke, Grüne, SPD alles "Linke".
Habt ihr teilweise schon mal zugehört, was so einige "AfD-Spezies" von sich geben? Oder nur in die Wahlkabine reingestolpert und nen Kreuz gemacht?
Also Entschuldigung, wenn man rechtspopulistische und rechtsextremistische Äußerungen einfach ausblendet, dann frag ich auch nicht an die Erwartungen an eine Partei, was Problemlösungen angeht. Eine wahre Aussage würde mich wahrscheinlich ziemlich verstören. Solange eine demokratisch gewählte Partei derartiges toleriert oder darüber hinweg geht hat sie trotz der Wählerstimmen nichts mit den demokratischen Werten des Grundgesetzes gemein. Da steht was von Menschen, von Religion und ganz viel von Freiheit und Gleichheit - und nichts von Hetze, Hass und Ignoranz. Über Gefühle, Probleme und Lösungen kann man reden, aber dann müssen auch die Grundlagen stimmen

AfD ist wie CDU vor 40 Jahren

Vielleicht ist das auch der Grund das so viele Rentner AfD wählen. Das die AfD als etwas anderes, undemokratisches dargestellt wird, ist zuallererst ein durchschaubares tagespolitisches Manöver, das ehedem schon bei Grünen und Linken angewandt wurde. Die AfD gibt sich sichtlich Mühe, sich von Rechtsextremen abzugrenzen. Mit einigem Erfolg bereits. Übrigens war das auch ein Thema bei der CDU vor 40 Jahren. Nur das man das damals dort intern und relativ geräuschlos regeln konnte. Die Medien haben sich für „braune“ Gesinnung bei CDUlern eher wenig interessiert. Schließlich gab es die „bösen“ Rotarmisten (manche sagten unverblümt:„Bolschewisten“ ) im Osten die nur darauf lauerten, das freie demokratische Westdeutschland zu überrennen! Wer das nicht glauben mag, sollte sich ins Zeitungsarchiv begeben!

16:09 von EUR-Beobachter

"""Was wäre eigentlich, wenn die Abgeordneten der AfD dem Organspendeverfahren von Jens Spahn zustimmen würden, wird dieser Gesetzentwurf dann zurückgenommen?"""

Wenn ohne die AFD keine Mehrheit zusammen kommt, dann sicherlich ja, was ich begrüßen würde.

Nicht Demokratie, sondern Mobbing

Nein, die Nicht-Wahl eines/einer AfD-Politikers/Politikerin zum Bundestagsvizepräsidenten/-vizepräsidentin nennt man nicht Demokratie. Wenn man in der Geschäftsordnung jeder Fraktion einen Vizepräsidenten zusichert und dann von einer bestimmten Fraktion keinen, absolut keinen ohne Ansehen der Person, wählt, dann ist das einerseits verlogen und andererseits eine parlamentarische Form des Mobbings. Will man auf diese Weise die AfD zu der Schärfe der Auseinandersetzung treiben, die man ihr dann vorwerfern kann?

14:15 von Kamminer

Keine Zusammenarbeit mit der AfD!

Solange Vertreter der AfD mit Nazis schmusen, menschenverachtende Parolen von sich geben, mit falschen Daten Hetze betreiben, Brandanschläge und körperliche Übergriffe verharmlosen oder indirekt zu Anschlägen auf Politiker anderer Parteien aufrufen darf es keine Zusammenarbeit mit dieser Partei geben. Man möchte meinen, die deutsche Geschichte sei vergessen. Schritt für Schritt in den Untergang.
///
*
*
Entweder wir klammern in der deutschen Geschichte die Mauermorde aus, oder Ihr Untergang hat schon begonnen.

@ um 15:31 von Kopfmensch

Damit wollte ich zum Ausdruck bringen, dass es in der bundesrepublikanischen Politik keine Minute gegeben hat, in der nicht genau solche Nazis Verantwortung tragen durften, die für die Verbrechen der Nazis zwischen 1933 und 1945 mitverantwortlich waren.
Und wenn die Union nun mit der AfD zusammenarbeiten will, dann findet zusammen, was zusammen gehört.
Und genau das ist das Problem seit 1945. Auch ohne AfD!
Gesellschaftlich sind die Nazis nie wirklich bekämpft worden!
Trotz der 68er, die ja genau deswegen auf die Straßen gingen.
Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch!
Nach wie vor!!

@ 15:49 eine_anmerkung

Nach allem was man von Ihnen hier so mitbekommt, könnte es ein Ritterschlag für den parlamentarischen Geschäftsführer der SPD, Carsten Schneider (43) sein, wenn Sie ihn "junger Mann" nennen: Das tun Sie in der Regel dann, wenn Ihnen die Argumente ausgehen und Sie Ihr Gegenüber auf der persönlichen Ebene herabsetzen möchten.

14:27 von Dabbljuh

@14:14 von Haus_M

Schnee von vorgestern. Mauertote ebenso wie WasG. Schauen wir also lieber auf die Rechten und Rechtsradikalen. Die gibt es heute noch und sie haben sich vermehrt.
///
*
*
So und das andere ist als linker Schnee von gestern vernachlässigenswert.
*
(Schon nach 30 Jahren, Mairandalen bis G20?)

@Stefan T

Dann schauen Sie sich bitte mal Wahlplakate , Aussagen und Reden der CDU aus dieser Zeit an .
Vieles was damals als konservativ galt löst heute besonders bei Spd , Grünen und Linken Schnappatmung aus .

teilweise mit mangelnder Kenntnis.

also man kann ja die Diskussionen im Bundestag verfolgen
da habe ich nicht den Eindruck die Reder der AfD haben keine oder geringe Fachkompetenz
im übrigen
lt einer Statistik der Bundestagsverwaltung gingen in der Zeit bis zum 1.April 2019 insgesamt 28 Gesetzesinitiativen auf das Konto der AfD so viele wie bei keiner anderen Fraktion, die GRÜNEN folgten mit 22

na gut

Selbst bei einem Artikel, welcher eigentlich aufzeigen wollte, dass die Sacharbeit mit der AFD teilweise oder größtenteils klappt, wird "gestänkert". Wenn der Grünenpolitiker wieder von AFD Hetze spricht, muss ich festhalten, ausgrenzen, abgrenzen, spalten und hetzen tun vor allem die anderen Parteien. Und an der unangefochtenen Spitze sind hier die Grünen. Hört auf zu motzen, zu beleidigen, zu spalten und zu hetzen und setzt euch endlich sachpolitisch mit der AFD auseinander. Ansonsten werden noch eine ganze Reihe politisch (nach)denkender Menschen zu den sogenannten Rechtspopulisten wechseln.

Merkwürdiges Demokratieverständnis

@16:13 von shangrila

Sie meinen also in einer freien, geheimen Wahl müssten die Leute FÜR den AfD Kandidaten stimmen?

Die AfD Abgeordneten werden wohl auch nicht in Mehrheit für den Grünen Kandidaten abgestimmt haben, oder?

zumindest bei der Sacharbeit im Bundestag

um was sollte es denn gehen in der Politik ?
doch um die Lösung von Problem
wenn die LINKE gute Vorschläge hat sollter man diese aufgreifen und wenn die AfD gute Vorschläge hat sollten diese aufgegriffen werden
Sympathie oder Antipathie haben hierbei nichts verloren
der Bundestag/Regierung ist kein Kindergarten sondern sollte verantwortungsvoll unser Land regieren

@andererseits

Kalbiz und Höcke stehen für extreme in einer relativ neuen Partei genauso wie z.B. Jutta Ditfurth früher bei den Grünen.
Extreme Einstellungen sind bei neuen Parteien anfangs nichts besonderes , es muss sich nur mit der Zeit ausnivellieren .
Das war bei den Grünen so , bei den Linken und der AFD ist dieser Prozess noch im Gange .

@Orfee, um 15:23 Uhr

"Deswegen hat die AFD auch eine Strafanzeige gegen Herrn Stegner gestellt."

Also stuft man sich selbst bei der AfD als "rechtspopulistisch" ein. Denn von einer expliziten Partei hat Stegner ja gar nicht geredet, nur von "Rechtspopulisten". Das ist ja mal ein Anfang.

"Der Rechtspopulismus steht sowohl dem Konservativismus als auch der extremen Rechten, die aus der Tradition nationalsozialistischer und faschistischer Bewegungen nach 1945 neu entstand, in vielen Bereichen nahe." (wikipedia.org)

Auch, wenn die AfD-Jünger es oft nicht wahr haben wollen, "ein bisschen rechtsextrem" gibt es nicht. Genausowenig wie "ein bisschen schwanger".

16:09 von profi2604

nichts mit den demokratischen Werten des Grundgesetzes gemein.
.
also gelegentlich denke ich die AfD steht geschlossener hinter unserem GG als die etablierten Parteien
und wenn ich mir Äußerungen von SPD/CDU Politikern vor 30 .... 40 .... 50 Jahren anhöre
die unterscheiden sich kaum von dem was die AfD Wähler so vertreten

@Kopfmensch - 14:57

"Und im Unterschied zur AFD ist die Linke keine Partei, die permanent das Grundgesetz in Frage stellt..."
So? Seit wann stellt die Linke nicht mehr die sogenannte "Systemfrage"?

@ 16:23 Sisyphos3

Die Gesetzesinitiativen der afd: viele Initiativen, aber fast nur ein Thema - raten Sie mal, welches. Bingo!
Und da unterscheidet sich die Bundestagsfraktion übrigens kaum von der Arbeit der AfD-Landtagsfraktionen. Nicht wirklich überraschend - aber weißgott kein Ausdruck von Kompetenz oder breiter fachlicher Aufstellung.

@EUR-Beobachter, 16:09

Also, selbst wenn in Sachsen und Brandenburg die AfD zur stärksten Fraktion geworden wäre, hätte man sicherlich das "Bremer Modell" angewendet und die Mehrheitspartei in die Opposition geschickt.

Mich als Bremer interessiert das ganz besonders. Wie hat denn dieses "Bremer Modell" funktioniert? Hat da die Minderheit die Mehrheit überstimmt? Davon habe ich gar nichts mitbekommen, ich dachte immer, dass sowas gar nicht geht.

Angesichts der Tatsache, dass die AfD von einem enormen Zuwachs an Neuwählern profitieren konnte, ist man wohl eher schlecht beraten, diese jetzt zu ignorieren. Hatte man doch jahrelang gepredigt, eine möglichst große Wahlbeteiligung fördere die Demokratie.

Den 100-m-Lauf hat der gewonnen, der als erster durchs Ziel geht. Und nicht der, der auf die letzten 20 m am meisten aufgeholt hat. Wenn Sie schon die Demokratie erklären wollen, sollten Sie sich mit deren Grundregeln befassen.

Nicht Demokratie, sondern Mobbing - Selbstdarstellung

Also wenn mich keiner lieb hat und mich nicht wählt, weil er andere als Mörder, Vergewaltiger oder sonstiges beschimpft. Die demokratischen Wähler der AfD mit Galgenbildern übern Platz laufen?
Ja, dann ist das bestimmt Mobbing.

Nee, das ist kein Mobbing!!! Das ist das völlig gerechtfertigte Infragestellen, ob solche Menschen demokratische Werte vertreten können und in irgendeiner Form Menschenrechte achten!!!
Äußerungen von sich geben - über die Partei-Mediathek, die erbärmlich sind und dann noch rumheulen. Keiner hat uns lieb!!!
Kindergartenkacke ist das: "Mit der Schaufel auf den Kopf hauen und dann heulen, der hat mir meine Schaufel geklaut"
Und dann große Sprüche über Demokratie und Bürgertum - Sorry, dem werde ich mich immer mit allem entgegenstellen.
Und was hier einige mit die CDU vor 40 Jahren beschreiben wollen, trifft wohl eher rd. 2x40 Jahre zurück und jeder will sowas nicht noch einmal!!!
Nach wie vor Probleme und Lösungen sollte man gemeinsam suchen. Aber nicht so!!!

Das AfD Bashing in Medien ist völlig überzogen

Ich halte selbst die Ausschlussverfahren gegen Höcke und Sayn-Wittgenstein für grenzwertig. Wen hätte man da von 1949-1990 nicht alles aus der CDU werfen müssen ! Auch die Behauptung, die AfD sei eine „Ein-Themen Partei“ ist völliger Quatsch. Diese Partei ist entstanden aus (legitimem) Protest gegen die „Euro-Rettungspläne“ der Bundesregierung, sowie die Grünen aus Protest gegen Atomkraft und NATO-Nachrüstung entstanden sind. Wer würde den Grünen vorwerfen wollen, eine „Ein Themen Partei“ zu sein?

Irrationaler Populismus

@lesezeichen2705: Der alte Vorschlag, eine sachpolitische Auseinandersetzung mit der AfD zu suchen – wie denn, wenn deren Köpfe nur emotional argumentieren, unterfüttert mit Übertreibungen und Unwahrheiten? Selbst die Wähler der AfD trauen ihrer Partei kaum Problemlösungskompetenz zu (Stichwort Protestwahl), das zeigen doch sämtliche Umfragen.

16:23 von Sisyphos3 ... 28 Gesetzesinitiativen...

wenn man so kommt, dann muss man auch die Frage nach der Qualität und dem ideologischen Hintergrund stellen, die Masse allein macht noch keinen Frühling.

@Slowpoke - 15:39

"Das ist wohl Demokratie."

Nein. Das ist Kindergartengehabe.
Die AfD hat zuletzt Kandidaten vorgeschlagen, die durchaus mehrheitsfähig gewesen wären. Man wollte aber "die Zunge 'rausstrecken und ätschi-bätschi sagen".
Dabei geht es beim Bundestagsvizepräsidenten um einen absolut zu vernachlässigenden Posten, der nun einmal auch der AfD zusteht.

@ BesorgterBurgerKing

Manche Äußerungen des AfD-Flügel mögen nicht jedermann gefallen, aber rechtsextremistisch sind sie deshalb nicht. Auch für die AfD gilt die Meinungsfreiheit.

@15:17 von Elfenbein99

Aha, die AfD löst also die aufkommende Finanzkrise? Sehr optimistisch, sie hat keinerlei Erfahrung. Und " inhaltlich zum Teil deutlich mehr Substanz " ist auch nur Ihre Meinung, weiter nichts.

Man sollte die Kirche doch

Man sollte die Kirche doch bitte im Dorf lassen. Die verbale Verrohung in der politischen Auseinandersetzung, Hass- und Hetzreden im Internet, rassistische Äußerungen, die fehlende Abgrenzung zum Rechtsextremismus, Verbindungen zu Pegida und NPD, Abkehr von einem Europa- kritischen hin zu einem Europa- feindlichen Verhalten, permanentes Schlechtreden des deutschen Staates und Unterstützung von Politikern wie Trump, Salvini und Johnson, obgleich Handelskriege und Brexit Deutschland und Europa schaden, die Leugnung des Klimawandels durch menschliche Einflüsse, obgleich immer wieder wissenschaftlich belegt... Ich sehe keinerlei inhaltliche Berührungspunkte mit den bürgerlichen Parteien. Die CDU wäre schlecht beraten, sich auf die Zusammenarbeit mit einer Partei einzulassen, die zunehmend von rechtsextremen Gruppierungen bestimmt wird. Dies wäre in Deutschland auch nicht mehrheitsfähig.

@15:23 von ladycat

Sie haben zu erwähnen vergessen, dass die Mitte normalerweise nicht mit rechtsradikalem Gedankengut aufwartet.

Warum wird die AfD gewählt?

zimmermann61 hat recht.
Die Partei mit Bashing zu bekämpfen, wird nur noch mehr Protestwähler erzeugen.
Die AfD hat kein Erfolg, es ist das Versagen der Volkparteien!
Ich nehme dann mal meinen Diesel und fahre wählen…
Die Grünen wollen mir meinen Diesel wegnehmen
Die Linkenhaben schwer kommunistische Träume
Die SPD wollen Die Linken noch links überholen und die Kapitalisten enteignen
Die CDU Herr Söder „Kohleausstieg schon 2030“. Nur dass Bayern keine Kohle hat. Die Kohleregionen politisch in Brand zu setzen ist so undemokratisch wie die Politik der AfD!!!
Die AfD eigentlich nicht wählbar.
Also keine wählbare Partei!
In Thüringen wird am 27.10.2019 gewählt. Die Wahlprognose stark vereinfacht: CDU 30%, Linke 26%, AfD 25%. Keine regierungsfähige Koalition möglich! 1) ohne Regierung!? 2) wählen, bis CDU+SPD+Grüne > 50%!? Wie demokratisch!? 3) AfD >50%, dann ist alles gut!?
Ich mache dann mal mein Kreuz bei der AfD.
Danke ihr Volksparteien, werdet wieder wählbar!
Zuviel Sarkasmus?

@15:23 von lion737

wenn es nach Bildung und Schulabschluss (oder Berufsabschluss) ginge, wäre Kalbitz niemals Landesvorsitzender der AfD in Brandenburg geworden.

@Sisyphos3, 16:23

im übrigen
lt einer Statistik der Bundestagsverwaltung gingen in der Zeit bis zum 1.April 2019 insgesamt 28 Gesetzesinitiativen auf das Konto der AfD

Ich habe mit großem Interesse die ersten beiden Gesetzesinitiativen der AfD-Fraktion im Landtag von BaWü zur Kenntnis genommen:

1. Abschaffung der GEZ-Gebühren
2. Streichung der Landeszuschüsse für KZ-Gedenkstätten.

Echt konstruktiv. Ich gebe zu, das wäre keiner anderen Partei eingefallen.

Populismus gibt es in allen Parteien

Die AfD ist populistisch. Stimmt. Na und? Warum ist denn Populismus per se schlecht? Schließlich gibt es auch haufenweise populistische (nicht immer durchsetzbare) Positionen in anderen Parteien. Ist Populismus prinzipiell antidemokratisch ? Ich glaube nicht. Trump oder Johnson sind demnach ebenfalls Populisten. Aber sie möchten vor allem etwas für die Menschen bewirken. Oder unterstellen ihre Gegner das diese Politiker für sich selbst arbeiten würden ?

15:05 von John Koenig .... Aus der CDU...

Was immer da kommen soll... "In der CDU des Jahres 2000" .. woher immer diese eigenartige Idee stammt - die CDU ist eine konservative Partei udn hat selbstverständlich immer Berührungen mit dem schmutzig-braunen Rand gehabt. Ebenso, wie beim "Türkentum vor Erdogan" heißt das sich schmutzig machen unter anderen Bedingungen - erst ein erstarken nationalistischer Strömungen schafft andere Identifikationsmuster und lässt den Schmutz verhärten kaum das man ihn am Händchen hat. außerdem war die Welt um 2000 politisch noch eine andere, in der weniger Realitätsverweigerung stattfand.
"Konservative Absichten" sind dann besonders problematisch (schädlich sind sie immer) wenn sie sich mit Realitätsverweigerung paaren.
Medien, die faschistoide Absonderungen als solche bezeichnen sind alles andere als "Linkslastig", abgesehen davon, das es wenig wirklich linkes zwischen dem kleinbürgerlich verstaubten der "Linken" und dem Arbeitnehmerfreundlichen in der CSU gibt - bleibt ja auch kein Raum …

@15:24 von ladycat

eine Partei wird nicht gleich verboten, wenn rechtsradikale Tendenzen vorhanden sind. Es gibt einen Verfassungsschutzbericht, googeln Sie nach "netzpolitik verfassungsschutz afd".

@einmalig klug

"Die AfD macht den Fehler, dass sie, um die Wählerschaft im rechten Flügel zu halten, rechtsextreme Personen zu stark an sich bindet. (z. B. Höcke, Kalbitz, .u a.; diese kann man überhaupt nicht trauen). Wollte sie eine bürgerliche Partei sein, müsste sie sich von jedem, der menschenverachtende Parolen von sich gibt, distanzieren; besser aus der Partei schmeissen."
Genau, aber haben Sie schon mal überlegt, wer dann noch bleibt?

@Totengräber, 16:34 re @Kopfmensch

"Und im Unterschied zur AFD ist die Linke keine Partei, die permanent das Grundgesetz in Frage stellt..."
So? Seit wann stellt die Linke nicht mehr die sogenannte "Systemfrage"?

Ausgewiesene Grundgesetzkenner müssten eigentlich wissen, dass vom Kapitalismus dort nichts steht. Den in Frage zu stellen, macht niemanden zum Verfassungsfeind.

AfD-Demokratie-Rechtsstaatlichkeit

Was ich hier mal gerne hören würde, wäre etwas sachgehaltvolles. Wo die Probleme liegen,welche Lösungen eine "demokratische"
AfD hat und wie man es gemeinsam lösen kann. Es kommt NULL - es kommen die Sprüche, die ich von Höcke, Kalbitz, Gauland etc. höre.

Ihr könnt euch vielleicht mit anderen Parteien darüber einigen, ob das Klopapier auf dem Lokus 2-3- oder 4-lagig sein soll, aber eine Republik regieren mit den demokratischen Grundsätzen, die unser Grundgesetz vorsieht?

Mich ärgert´s, weil ich weiß, dass viele Probleme viele Menschen umtreibt und auch bestimmt nicht alle mit aller aktueller Politik einverstanden sind.

Aber nach den Kommentaren hier macht ihr Populismus - Phrasen, Worthülsen - mit der Unverschämtheit Rechtsextremismus mit früheren Grünen oder CDU-Politikern zu vergleichen.

Wenn das die neue Demokratie oder das neue Bürgertum ist, Prost Mahlzeit!!!!

16:33 von Sisyphos3

"""wenn ich mir Äußerungen von SPD/CDU Politikern vor 30 .... 40 .... 50 Jahren anhöre
die unterscheiden sich kaum von dem was die AfD Wähler so vertreten"""

Vor 30, 40, 50 Jahren war Vergewaltigung in der Ehe legal und Homosexuelle landeten im Gefängnis. 'Bürgerlich', 'konservativ' genauso wie 'links', 'liberal' und so weiter sind niemals zeitlich absolute Attribute sondern immer im zeitgeschichtlichen Kontext zu sehen.

Davon ab, was die AFD teilweise äußert, vertritt und verteidigt und zwar auf Führungsebene, finden sie auch nicht bei bundesrepublikanischen Parteien wenn sie die Zeit 50 Jahre zurückdrehen.

16:42 von Duzfreund

zweifellos
ebenso wie bei den 22 Initiativen der Grünen
aber nur pauschale Untätigkeit vorwerfen ?

@nie wieder spd

Dass in der Bundesrepublik Nazis im Parlament saßen- und nicht nur dort, auch in den Gerichten - ist leider wahr. Aber das rechtfertigt nicht, jetzt wissentlich mit einer Partei zusammenzuarbeiten, deren Gedankengut offensichtlich genau solche Züge trägt....

um 16:20 von andererseits

>>"Nach allem was man von Ihnen hier so mitbekommt, könnte es ein Ritterschlag für den parlamentarischen Geschäftsführer der SPD, Carsten Schneider..."<<

Dann können Sie sich ja freuen dass Sie Ihren "Ritterschlag" ja schon bekommen haben?

@15:31 von Trampelchen

"...dass manche User mit der Demokratie nicht klar kommen..."

Gegenfrage: Wie kommen Sie mit den rechtsradikalen Tendenzen der AfD klar?

16:43 von Totengräber ...wer sollte mich,...

so ich den Abgeordneter wäre, innerhalb eines demokratischen Gremiums zwingen wollen, einen von denen zu wählen, und mit welcher Waffe wollte er das tun?

Zum Glück(!!) kommt als nächstes..

..der Gevatter demographischer Wandel, und der wird SOWIESO das gesamte politische Parteienspektrum hier in Deutschland so richtig aufmischen!

Und was sagen wir da als höfliche Leute?

Danke, Gevatter demographischer Wandel!

Das neulich sich eine MDR Moderatorin Anfeindungen ausgesetzt

sah und sich sogar ihr Chefredakteur sich vor sie stellen musste, nur weil die (übrigens durchaus gewissenhafte) Journalistin einem CDU Kandidaten eine nachvollziehbare Frage stellte, dass erschüttert mich wirklich ! Es gab einmal eine Zeit in der Bundesrepublik Deutschland, wo im Presseclub (zB „Internationaler Frühschoppen“ des WDR) offen diskutiert werden durfte, ohne am nächsten Tag einen „Shitstorm“ befürchten zu müssen! Was ist aus dieser Republik geworden?

Tief durchatmen,

Sprachgebrauch ohne Wertung:
extremistisch= Außerhalb der FDGO, rechtlich verfolgbar
radikal= Innerhalb der FDGO, rechtlich nicht verfolgbar
Problem: Die "AfD'ler" sind "schlau" genug nicht extremistisch zu agieren. Reiten aber stark auf der Grenze.
Unsere Richter halten sich schon an die Gesetzte.

16:34 von andererseits

viele Initiativen, aber fast nur ein Thema - raten Sie mal, welches. Bingo!
.
die AfD hat nur ein Thema, da haben sie sicherlich recht !
(und viel haben die für mich nicht zu bieten)
wenn sie aber wegen dieses einzigen Themas 27 % in unseren Bundesländern im Osten kriegen, scheint das dort ja recht wichtig zu sein
vielleicht sollten das die Etablierten zur Kenntnis nehmen,
dass eben nicht jeder mit nem Blumenstrauß am Bahnhof steht ....

@16:43 von ladycat

Die AfD ist eine durch und durch rechtsextreme "Partei" und wird von einem völkisch-nationalen "Flügel" beherrscht, der sich kaum noch von der NPD unterscheidet und wie die NPD enge Kontakte zu Neonazis und anderen Verfassungsfeinden pflegt.

„Von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützerumfeld, nicht so sehr durch Inhalte“.

D. Mandic AfD

Aber ja, auch für Verfassungsfeinde und Feinde der Meinungsfreiheit gilt die Meinungsfreiheit.

Ich zitiere mal den Innensenator von Berlin:

„Ein Verbot wäre mir sehr sympathisch gewesen, wir haben das sehr sorgfältig geprüft und festgestellt, dass die freiheitlich-demokratische Grundordnung leider auch für Arschlöcher gilt“

16:43 von ladycat ..es man alles Mögliche...

geben, aber eine Meinungsfreiheit für Faschisten wäre das letzte was es geben dürfte. Abgesehen davon, das es gar keine den Grundideen der Aufklärung und des Humanismus grundsätzlich widersprechenden Gedenken geben kann, die sich mit Fug als "Meinung" tarnen lassen.

Jeder Vierte Wähler hat in Sachsen/Brandenburg ...

... AfD gewählt.

Dass muss man nicht schön finden. Wählerbeschimpfung ist aber nicht angebracht.

In einer repräsentativen Demokratie haben auch diese Wähler den Anspruch, in Parlamenten und Ausschüssen vertreten zu werden.

Die Ablehnung von Anträgen- nicht aus inhaltlichen sondern- aus Gründen der Parteizugehörigkeit ist Kindergarten.

@15:40 von Ein Politiker

seit dem Bestehen der Bundesrepublik mussten wir uns noch nie so viel wie heute mit rechtsradikalen Ansichten auseinandersetzen. Und die Tendenzen, die auch Sie erwähnt haben, sind so: Die Grünen und PDS-Nachfolgepartei wurden immer demokratischer, die AfD hingegen immer radikaler.

um 15:46 von Stefan T

>>""In der CDU des Jahres 2000 wären wahrscheinlich - nach heutigen Maßstäben - sehr viele Politiker AFD - nah gewesen." - Eine Lüge, die immer wieder gerne verbreitet wird."<<

Schauen, oder besser, hören Sie sich die Reden einer Frau Merkel und einiger CDU-Mitglieder so zur Jahrtausendwende zum Beispiel zum Thema Sozialleistungen für Asylanten usw. an? Heute ist das O-Ton AfD. Helmut Schmidt sagte mal "was regt Ihr euch auf? Die Krim war immer Russland". Aufgrund dieser Vorlage dieses (wie ich finde) hervorragenden Politikers würde ich sagen "was regt Ihr euch auf? Die AfD war doch immer die Union"

@von andererseits

Schön geschrieben, danke. Auch Ihren letzten Absatz unterschreibe ich, aber meine Schlussfolgerung fällt etwas pessimistischer aus. Ich würde der CDU auch dann eine Kooperation zutrauen.... Aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass ich in Sachsen lebe?:-)

@15:41 von Euterpe

"...dass es auch vernünftige AfD-ler gibt..."

Das ist bestimmt nicht falsch, aber man muss leider feststellen, dass die Gesamtpartei immer weiter nach rechtsaußen marschiert. Das wird in Zukunft ein größeres Problem sein.

um 16:50 von Dabbljuh

>>"..wenn es nach Bildung und Schulabschluss (oder Berufsabschluss) ginge, wäre Kalbitz niemals Landesvorsitzender der AfD in Brandenburg geworden."<<

In Summe übersteuert die AfD alle anderen Parteien bei den Themen Qualifikation, Bildung und Erfahrung bei Weitem und Schlusslicht bilden hier leider die Grünen (nicht nur wegen Roth, Beck und KGE).

@ teenriot

Wenn AfDler schreiben würden, "etwas wäre schon (X-mal )30 Jahre her" wären Sie der erste, der dich darüber aufregen würde.

Verbale Gewalt und die Gewalt

Verbale Gewalt und die Gewalt der Strasse haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Galgen, die auf Pegida-Demos mitgeschleppt wurden, waren der Anfang. Man kann nur hoffen, dass die AFD sich eines Tages von ihren rechtsextremistischen Strömungen trennt. Eine Euro-kritische Haltung war ja nicht per se abzulehnen. Allerdings hat sich die Partei in der Folge zu sehr an Migrationsfragen festgebissen und kaut immer noch daran herum, obwohl Kanzlerin Merkel u.a. durch ihre Abkommen mit den nordafrik. Staaten eine deutliche Reduzierung der Flüchtlingszahlen erreicht hat. In der Klimapolitik ignoriert die AFD fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse, in der Rentenpolitik sucht man vergebens nach einer klaren Linie, die Außenpolitik unterstützt den Brexit, richtet sich damit gegen die EU und damit gegen die deutsche Wirtschaft. Sie huldigt Trump und Salvini, die den Staat exorbitant verschuldet und gespalten haben. Man muss leider feststellen: Mit der AFD ist aktuell kein Staat zu machen.

@15:43 von teenriot

Genau so ist es und das war nur ein Ausschnitt.

@ nicht allrightcom

Aber dass Merkel 2015 völlig planlos handelte, akzeptieren Sie schon, oder?

Na ja, Sie haben ja sicher

Na ja, Sie haben ja sicher den Kommentar von teenriot gelesen und die Zitate. Auf dem Boden des GG wage ich zu bezweifeln.

Monoton

Seit ca. 1-2 Std. versuchen sich hier irgendwelche AfDler mit irgendwelchen Grünen oder CDU-Politikern vor 40 Jahren zu vergleichen und fragt man nach Inhalten kommt nichts. Wie soll da nen Regieren in ner Demokratie möglich sein.

Geht dann nur Diktatur mit Selbstbeschallung.

Ich find es schade, dass so viele Menschen mit so wenig Inhalt in irgendwelche Parlamente gewählt werden. Ich hoffe, dass es zumindest ein paar gibt, die als Volksvertreter für das Gemeinwohl arbeiten und diskussionsfähig sind.

Eingangs hab ich ja gesagt die "AfD" gibt es nicht, aber nach dem hier gehe ich von wesentlich weniger Meinungsvielfalt als gedacht aus. Das waren ja nur Plattitüden und Verleugnen. Und wenn du dann fragst, was wollt ihr: "CDU vor 40 Jahren - ja klar mit Hakenkreuz und Schnäuzer".

Sorry, hab ein anderes Demokratie-Verständnis, auch wenn das skeptisch ist.

@15:44 von eine_anmerkung

da haben Sie "Schöngeister" und "Kleingeister" verwechselt.

Umgang mit der Afd...

Am 12. September 2019 um 15:05 von nie wieder spd
Schon im 1. deutschen
Schon im 1. deutschen Bundestag saßen ca 200 MdB, die echte alte Nazis & vorzugsweise Mitglieder der Unionsparteien und der FDP waren. 
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Wohl war...Die Abgeordneten der Afd sitzen nun mal im Bundestag und in allen Länderparlamenten. Und viele kamen auch von den etablierten Parteien. Ich denke diese Partei kann man nicht einfach ignorieren oder ausgrenzen. Diese Partei wurde schließlich von zu vielen Bürgern gewählt. Sollen das alles Nazis sein ? Ich denke nicht ! Man muß nicht alles gutheißen was diese Leute immer wieder argumentieren, aber hätten die Altparteien ihre Arbeit richtig und gut gemacht, die Afd wäre nachwievor nur eine Europrotestpartei geblieben. Und als solche wäre sie irgendwann auch wieder verschwunden. Nun ist sie aber für lange Zeit in unsere Parteienlandschaft etabliert, und liefert sich ein Kopf an Kopfrennen mit den Altparteien.

mangelnde Sachkenntnis

Soweit ich weiss, waren im Aufsichtsrat des Berliner Flughafens keine AfD Vertreter- sondern zwei Herren der SPD.

Uns das war nicht "gut so".

@ andererseits

Darf man Sie denn auch Linkspopulist nennen?

re moebius: Populismus

>>Ist Populismus prinzipiell antidemokratisch? Ich glaube nicht.<<

Ich glaube ja! Unter Populismus verstehe ich Politik mit Suggestivfragen, um nichtsmerkende oder gutmeinende Personen auf seine Seite zu ziehen. Zum Beispiel: Wollen WIR uns von XY wirklich unterdrücken lassen? u.ä.m..

>>Trump oder Johnson sind demnach ebenfalls Populisten.<<

Genau das sind sie! Danke für die Beispiele.

>>Aber sie möchten vor allem etwas für die Menschen bewirken.<<

Und das wissen Sie woher? Weil sie es behaupten? Siehe oben.

>>Oder unterstellen ihre Gegner das diese Politiker für sich selbst arbeiten würden ?<<

Das unterstelle ich nicht, das ist offensichtlich. Nur scheint das manche nicht zu stören, solange sie annehmen, dass hier eine Interessenübereinstimmung vorliegen würde. Diese liegt aber in der Regel eben nicht vor, nur ist dann, wenn man es merkt, i.d.R. schon viel zu spät.

Weil Populismus immer dem Ausbau der eigenen Macht dient. Wenn man die hat, sucht man sich ein neues „Volk“.

@ Dabbljuh

"die Toleranz......gegenüber rechtsextremen Ansichten scheint größer geworden zu sein." Am 12. September 2019 um 14:23 von Dabbljuh

Nicht nur gegenüber rechtsextremen Ansichten.
Das gilt für alle politischen Richtungen, inklusive Linksradikalen und des hoch politischen Islamismus.

Soll buntes Treiben wäre früher tatsächlich nicht möglich gewesen.

@16:23 von Sisyphos3

insgesamt 28 Gesetzesinitiativen? Mit welchem Ergebnis?

@ 17:32 Einfach Unglaublich

In welchem Zusammenhang steht die Frage?
Auf welcher Grundlage wollen Sie mich "Linkspopulist" nennen?
Sie werden keinen Kommentar von mir finden, in dem ich populistische Muster, Denk- oder Sprechformen verwende, denn ich argumentiere und begründe meine Positionen - durchaus "hart am Wind segelnd".

@ dilbert

Nichts verstanden?

Aufrufe zu Straftaten sind selbst strafbar. Um diese anzuzeigen muss man nicht selbst betroffen sein.

Trump und Johnson

Lieber AfDler, der diesen schönen Kommentar zu Trump und Johnson von sich gegeben hat, die das Beste für ihre Menschen wollen, ich empfinde das für eine der schönsten Erklärungen für "Demokratie-Verständnis".

Ich weiß nicht, welche Welt ihr euch wünscht, aber es ist glaube ich auch besser, ich stelle es mir gar nicht vor.

Sehr richtig

Protestwähler als Rechte zu beschimpfen erzeugt Protest und der wählt wieder ...
Einzige Lösung ist Realpolitik durch Volksparteien. Aber dieser Traum wird wohl nie mehr erfüllt.

@16:28 von Slowpoke

@16:13 von shangrila
Die AfD hat gegen alle Kandidaten gestimmt, auch gegen Herrn Schäuble. Finde ich undemokratisch!

@ andererseits

Sie meinen ja auch die Grünen seien in der Mitte angekommen und die Tatsache, dass Josef Fischer Gewalt gegen Polizeibeamte ausgeübt und Schily RAF Terroristen verteidigt hat, ist Ihnen dabei auch egal.

@16:28 von Sisyphos3

welche guten Problemlösungsvorschläge von der AfD kennen Sie? Vielleicht sind uns wertvolle Gesetzentwürfe entgangen.

@ 17:12 Einfach Unglaublich

Kanzlerin Merkel hat 2015 dem ungarischen Ministerpräsidenten Orban in Absprache mit dem damaligen Außenminister Kurz aus einer sehr prekären und eskalierenden Situation am Budapester Bahnhof geholfen. Sie hat das bedacht und beherzt getan - das glatte Gegenteil von "planlos". Aber da kann man immer und immer wieder auf die damalige Entwicklung hinweisen - einige brauchen für ihre Positionen das geschichtlich falsche Bild von "planlos", um auf der Welle weiterzuschwimmen.

re frank von Bröckel: Wann kommt er denn?

>>Zum Glück(!!) kommt als nächstes..
..der Gevatter demographischer Wandel, <<

Meine Güte! Und ich dachte, der wär schon längst da, weil ich von Ihnen so lange nichts mehr gelesen hatte. Wann kommt der denn endlich und woran werde ich das merken?

Ist vielleicht das Siechtum der AfD ein Zeichen hierfür?

Logisch

CDU ist eine rechte Partei und die AfD ist eine, sogar eine Extremistische Partei. Aber wie auch im Leben der normalen Bevölkerung; ist die Demokratie auf Herrscherebene nur wenig anders. Auch dort lebt man mit denen zusammen, die einem nahe stehen. Das gleiche Glauben, Arbeiten oder Hobbies sich gleichen.

Die CDU hat sich von der Idee verabschiedet, ihre Wähler im Konflikt mit der AfD von der selbigen zurück zuholen. Dazu muss man sie dann von sich überzeugen, bevor sie Stammwähler werden. Davor hat die CDU wirklich Angst, dass sich eine andere Rechte Partei eine Stammwählerschaft aufbauen kann.

Der Kuchselkurs zwischen AfD und CDU wird nicht lange gehen. Ein viel größere Sorge ist aber, dass sich sogar SPD, FDP und Grüne mit der AfD, sogar mit einem Extremisten aus deren Reihen, arrangieren. Das sagt ja viel über deren ideologische Qualität aus. Nämlich, das sie auf Basis-Niveau zumindest mancherorts überhaupt keine haben. Die Oben machen es dem Rest aber auch oft nicht leicht!

Na ja

Ich würde auch erst mal nicht ner AfD-Fraktion zusammenarbeiten. Da passiert es zu oft, dass kurz nach nen Wahlen von 10 nur noch 5 zur Arbeit kommen und die anderen sagen: " Nöö, wir haben kein Bock mehr".

Aber klar am Besten noch nen Vizepräsidenten wählen bei der Arbeitseinstellung :-).

17:40 von HeinzWut

"""Protestwähler als Rechte zu beschimpfen erzeugt Protest und der wählt wieder ...
Einzige Lösung ist Realpolitik durch Volksparteien. Aber dieser Traum wird wohl nie mehr erfüllt."""

Diese selbstreferenzielle Opferrolle nervt langsam. Ich erkläre Ihnen wie das geht.

"Wähler der rechtsextreme AFD"

Daraus macht die AFD plus Umfeld:

"Wähler der AFD sind rechtsextrem, sagen die anderen"

So und wer hat jetzt Wähler als rechtsextrem bezeichnet? Wenn dann doch nur die AFD plus Umfeld. Den meisten ist es ziemlich egal ob jemand als Rechtsextremer rechtsextrem wählt oder ob man "nur" rechtsextrem wählt und so gemeinsame Sache mit Rechtsextremen ist. Das Problem ist für die nämlich rechtsextremes Wählen.

Die gleichen die von "Lügenpresse" reden, erfinden in einer tour Dinge um sie anderen anzudichten. Die gleichen die Meinungsfreiheit predigen zensieren ungeniert auf ihren Plattformen und schließen Medien aus. Die gleichen die von Diktatur in Deutschland reden...

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