Kommentare

ja irgend was muss ja mal passieren

Alle Deals wurden doch gerade von denen abgelehnt, die jetzt einen "no deal Brexit" per Gesetz verbieten wollen.
Was wollen diese Abgeordneten? Schrecken und Lächerlichkeit ohne Ende?
Nein die EU muss sehen, dass es ernst ist mit dem Austritt auch ohne Vertrag-erst dann wird Johnson in Brüssel neue Bedingungen aushandeln können.
Wir werden es alle erleben-kaum steht ein ungeregelter Brexit für den 31.10. fest, schon wird die EU umfallen-alleine der 60Mrd Euro wegen, die GB noch zahlen soll.

Spannend und traurig zugleich

Einerseits ist es ja spannend, was da jetzt noch herauskommt, andererseits ist es traurig, zu sehen, dass nun das Theaterstück seine Fortsetzung bekommt.

Und es ist nur peinlich, was die Briten sich da leisten und sich nur weiter lächerlich machen.

Trotzdem wünsche ich den Widersachern von BJ viel Erfolg und hoffe, dass die europäische Vernunft zum Zug kommt.

Machtprobe im Unterhaus

Die Tories im Jahr 2019 sind eine Schande für das Vereinigte Königreich. Die Versuche das Parlament bei der Brexitfrage außen vor zu lassen, und nun die Versuche die eigenen Mitglieder zu erpressen wirft ein ganz schlechtes Licht auf die Tory-Führung unter B. Johnson. Das Land taumelt mit einer despotischen Chaotentruppen immer näher dem Abgrund zu.
Als politischer Betrachter steht man staunend und völliig fassungslos daneben, und ich persönlich bin froh, dass wir in Deutschland weit weg sind, von solch einer unseligen Führung.

Gruß Hador

Unfähig

Die Briten können keinen Brexit. Würden sie es nur endlich zugeben, so dass diese Hängepartie endlich ein Ende hat. Tut weder der britischen noch der europäischen Wirtschaft gut. Und sie können rumwählen solange sie wollen. Am Ende bleibt alles wie es ist. Schade, dass wegen nichts und wieder nichts so viel Porzellan zerschlagen wurde. Wie an einem Polterabend ohne Hochzeit.

Es sollten endlich die Bürger gefragt werden

Die Bürger haben für den Brexit gestimmt, allerdings wusste damals niemand wie dieser Aussehen würde.

Nun liegen die Fakten auf dem Tisch. Also jetzt noch einmal abstimmen.

Brexit oder keiner

und wenn Brexit

mit oder ohne Vertrag.

Dann ist es egal wer das Ausführt. Aber dafür sind ja alle zu eitel.

sondern zwischen Johnson und Farage"

und wenn schon.
Vielleicht muss das sein, damit dieses aus der Zeit gefallene Mehrheitswahlrecht
mal hinterfragt wird.

Ich traue der demokratischen Tradition Englands durchaus zu,
die Rattenfänger mal in flagranti zu erwischen.
Am besten natürlich wenn die ersten Negativfolgen des Brexits
beim Durchschnittsbürger angekommen sind.

Ausserdem wären mehrere Parteien in GB wünschenswert.
Da kämen solche Blender nicht so leicht hoch.

keine Alternative zum Austritt

Die EU ist ein Monster, das ausser Kontrolle geraten ist,.. ich sage nicht, dass die momentane Regierung hier eine gute Alternative ist, aber alles ist besser als sich der EU und ihrer Lobbyisten hinzugeben. So kann man zumindest nach dem Austritt selber Schritte einleiten, dass die Reichen nicht immer reicher werden und einen sozialen Weg einschlagen, denn eines haben die EU und de Tories gemein..Reiche werden reicher...Gier ohne Ende.. und dass die Deutschen vor lauter Häme und Besserwisserei nur dann an der EU Kritik üben wenn es gefällt ist etwas merkwuerdig.. TTIP, Zensur, abkommen mit Suedamerika, Migrationspolitk etc etc..

Absurdes Theater

Wie schon bisher stellt sich die britische Politik als relativ absurd dar, jedenfalls von außen. Alle wollen irgend etwas nicht, aber man kann sich nicht darauf einigen, was man so insgesamt will. Keine Mehrheit für irgendwas.
Ein Regierungschef, der mit Verfahrenstricks das Parlament ausbootet ist schon hart an der Grenze. Wenn man so liest, es könnte zu endlosen Debatten und Anträgen kommen, nur um die Zeit zu verbrauchen, dann kann ich solche Politiker nicht mehr ernst nehmen.
Andererseits ein Parlament, das wirklich alles ablehnt, braucht auch keine Verlängerung bis Januar. Wofür soll die gut sein, was soll in der Zeit passieren? No-Deal, May-Deal oder Brexit-Absage sind auch bis zum 31.10. möglich und alles andere wurde ja schon mindestens 1x von irgendwem abgelehnt.
Neuwahlen, Misstrauensvotum meinetwegen, aber Verlängerung ist echt überflüssig.

RE: Hanno Kuhrt um 15:40

***Wir werden es alle erleben-kaum steht ein ungeregelter Brexit für den 31.10. fest, schon wird die EU umfallen-alleine der 60Mrd Euro wegen, die GB noch zahlen soll.***

Schon möglich, dass es zu ungeregelten Brexit kommt.
Aber die EU wird sich kaum von den Euros locken lassen. Und die von Ihnen angegebenen 60 Mrd. sind deutlich zu hoch angesetzt. Andere Berechnungen gehen von nunmehr rund 33 Mrd. Euro aus, da der Brexit mehrfach schon verschoben wurde. Die EU wird sich daher kaum auf die Forderunegn von Johnson einlassen.
Und vor allen Dingen: Wer braucht den die Handelsverträge in erster Linie ? - doch wohl die Briten. Nein, die EU sitzt eindeutig am längeren Hebel.
Armes UK !

Gruß Hador

Europäische Union 2019

Gilt die These noch "Russland will die EU destabilisieren"?

Dann brauchten die im Kreml gar nicht viel machen - nur zugucken und abwarten.

re hanno kuhrt

"Nein die EU muss sehen, dass es ernst ist mit dem Austritt auch ohne Vertrag-erst dann wird Johnson in Brüssel neue Bedingungen aushandeln können."

Da werfen Sie was durcheinander.

Wenn von neuen Bedingungen die Rede ist meint man den Inhalt des Austrittsvertrags. Wenn der Austritt aber vollzogen wird ist der Austrittsvertrag Makulatur.

Dann geht es um einen Handelsvertrag mit ganz anderem Thema als die Übergangsregelungen zum Austritt.

Johnson tut gut

Johnsons bisherige Bilanz als Premier kann sich sehen lassen. Meiner Meinung nach ist er der richtige Mann, um gegenüber der EU das meiste für England herauszuholen.

Er zeigt schonungslos klare Kante. Das verunsichert Brüssel und bringt ihm wichtige Punkte. Deshalb sollte er seine Linie unbedingt fortsetzen und keinerlei Eingeständnisse zulassen. Ein harter Brexit wäre für die EU viel schlimmer als für GB.

re johnmadison

"alles ist besser als sich der EU und ihrer Lobbyisten hinzugeben. So kann man zumindest nach dem Austritt selber Schritte einleiten, dass die Reichen nicht immer reicher werden und einen sozialen Weg einschlagen"

Warum werden denn nach dem Austritt die Reichen in GB nicht weiterhin immer reicher werden?

Was wollt ihr denn wirklich?

Die letzten Tage, sowie der heutige Tag, zeigen doch recht deutlich, dass Regierung und Parlament zerstritten sind. Es war von Anfang an klar, dass der Backstop von Anfang an der Knackpunkt in den Verhandlungen war und noch ist. 3 Jahre Zeit um Vorschläge und Möglichkeiten auszuloten. Und 3 Mal "no". Der letzte Vorschlag, bis zum Austritt einen akzeptablen Vorschlag, der beiden Seiten dient, der ist bis heute nicht angekommen. Denn Eines muss mal klargestellt werden: Die EU kann die Republik Irland nicht im Regen stehen lassen und genau das soll der Backstop bewirken und soll nicht die Briten ärgern. Aber das will man ja nicht. Und die EU muss zu Irland stehen darf nicht nachgeben.
Das Kalkül von BJ ist, dass er es soweit kommen lässt, dass die EU der schuldige Part ist. Und bloß keine Verlängerung mehr.
Ich finde das alles unerträglich. Besonders den Briten gegenüber, die den geregelten Brexit wollen.
Ich denke an Paul Mc Cartney - Give Ireland back to the Irish - Anf. der 70iger.

RE: mrperfect um 15:50

***Die Bürger haben für den Brexit gestimmt, allerdings wusste damals niemand wie dieser Aussehen würde. Nun liegen die Fakten auf dem Tisch. Also jetzt noch einmal abstimmen.***

Sie haben ja vollkommen recht !!!

Es war den Brexit-Populisten ein leichtes, bei einem nicht-bindenden Referendum, die Bürger hinters Licht zu führen. Da nun die Fakten auf dem Tisch liegen, fürchten sich die Brexiteers, "wie der Teufel das Weihwasser", vor einem zweiten, diesmal bindenden Referendum. Es könnte dann ja zu keinem Brexit, oder einem mit EU-Binnenmarkt-Brexit kommen, was die Hardliner natürlich ablehen.

Gruß Hador

@JohnMadison

Sie vergaßen zu erwähnen: Das "Monster" EU hat dafür gesorgt, dass es auf ihrem Territorium noch nie (in Worten: noch nie) eine kriegerische Auseinandersetzung zwischen zwei EU-Mitgliedern gegeben hat.

Was auch immer Sie oder sonstwer an der EU auszusetzen haben: Große Staatenbündnisse schützen vor Krieg. Das kann man an den USA, der ehemaligen UdSSR, an China und an so ziemlich jedem anderen Beispiel wunderbar sehen.

Die Kleinstaaterei ist überholt. Ganz gleich, welche Stellschrauben man womöglich an der EU noch feinjustieren müsste: das Grundprinzip ist aus oben genannten Gründen sowohl richtig als auch alternativlos.

Die Bürger entscheiden lassen

No Deal, Vertrag oder bleiben - lässt endlich die Bürger entscheiden

Er will nur spielen

Ich bin in Glaube, Johnson will den Hardcore-Brexiteers nur zeigen, wie schlimm der ungeregelte Brexit wäre. Er droht nur, er hat gar nicht vor, ihn zu machen.

Es ist noch nicht zu spät ...

... den Brexit absagen. Alle könnten ihr Gesicht wahren. Es gibt in dem Volk aktuell keine Mehrheit mehr für den Brexit.

Kann mir jemand erklären,

Kann mir jemand erklären, warum ein Austritt GBs dort zu einem Rückgang des Lobbyismus führen soll, wenn London City doch das europäische Zentrum der Finanzindustrie ist. Stellen die dann dort die Arbeit ganz ein ?

rer Truman Welt

Eine verantwortungsvolle Politik hätte bereits nach dem Erreichen eines Austrittsabkommen ein 2. Referendum dem Volk zur Wahl gestellt.
Brexit -> ja / nein
und wenn ja ->
nur mit Abkommen -
nur (oder auch) ohne Abkommen.
Die absolute Mehrheit entscheidet endgültig. Danach ist dieses Thema erledigt und eine Minderheit hätte sich demokratisch zu beugen ohne Wenn und Aber oder Spirenzchen.
Die Argumentation, daß die Bevölkerung vor 2 1/2 das bereits entschieden hat, zieht gar nicht, weil ihr der Preis für einen Austritt nicht bekannt war, die Wähler nachweislich bspw. von Johnson belogen sowie über andere Kräfte via Internet nachweislich manipuliert worden sind. Deshalb wäre alleine schon dieser Umstand alleine Grund genug, nochmals abstimmen zu lassen.
Was seit dem Ablehnen des Austrittsabkommens vom Unterhaus in selbigen passiert, zeigt sich mir widerlich und für die älteste Demokratie der Welt unwürdig. Es zeigt wo die sog. Volksvertreter moralisch mittlerweile angekommen sind.

@pxslo

"Ein harter Brexit wäre für die EU viel schlimmer als für GB."

Sicher. Und die Erde ist eine Scheibe, Schweine können fliegen und die Sonne rotiert um Großbritannien.

Das Monster?

@ JohnMadison:
Die EU ist ein Monster, das ausser Kontrolle geraten ist

90% der Menschen auf der Welt wären glücklich, in diesem "Monster" leben zu können. Viele Länder sind tief korrupt, die EU ist es nicht, sie ist ein Hoffnungsträger, ein bisschen lahm, aber erfolgreich und vernünftig.

Noch nix passiert

@ pxslo:
Johnsons bisherige Bilanz als Premier kann sich sehen lassen.

Ja?
Hat er denn schon was gemacht?

RE: JohnMadison um 15:55

Die einzigen, die dauerhaft die Sektkorken knallen lassen dürften, sind eben die "Reichen" der City of London. Die haben nun die Möglichkeit, den Finanzplatz London zu einer "Zockerbude" erster Klasse zu machen, und/oder zu einem Steuerparadies.
Alle anderen Sektkorkenknaller werden ihrer maßlosen Freude jäh beraubt weren, wenn die Zollschranken erst einmal gefallen sind.

Das Ganze wird für die meisten Briten übel ausgehen.
Der einzige Export der dann den Briten noch gelingen wird, ist der Export von Arbeitsplätzen, auch in die EU.

Gruß Hador

re pxslo

"Johnsons bisherige Bilanz als Premier kann sich sehen lassen."

Dann zählen Sie doch mal die positiven Punkte seiner Bilanz auf.

Der englische Weg in die Sackgasse?

Es wird immer deutlicher, dass der Brexit für GB zwar eine Tragödie darstellt, aber ein Rückzug vom Brexit eine noch größere Tragödie wäre.

Im Kern geht es weder um die EU noch um GB, es geht hier ganz allein um England und dieses England muss zunächst seinen inneren Weg in die äußere Welt, die kein „Empire“ mehr zulässt, finden. Die „klassischen“ Engländer spüren, dass ihr Zeitalter der Dominanz endgültig zu Ende ist und kämpfen um eine reine Fiktion, in der Sie groß „gezogen“ wurden.
Aus Angst vor der Zukunft rennt man dann Vollgas in die Sackgasse Vergangenheit. Ein Muster, das absolut typisch ist für sich „abgehängt“ fühlende Gruppen. Am Sonntag überdeutlich auch hier in D zu sehen.

England muss sich neu von „unten“ aufstellen indem sich die „Jugend“ gegen die „Earls“ durchsetzt und ihre Teilhabe mit der äußeren Welt erkämpft. Das wird jetzt nur noch parallel zur EU möglich sein und damit viel schwieriger.
Aber Vergangenheitsbewältigung dauert immer. Überall. Hier wie dort.

Puppet on the String

Der eigentliche Kampf ist zwischen Nigel Farage und Boris Johnson. Und hier geht es wohl an erster Stelle um die große Zahl der Wähler kommend von den Konservativen die jetzt Farage bevorzugen, da sie hier sicher sind das er um j e d e n Preis aus der EU will. Boris Johnson ist ein puppet on the string geworden. Zum Überleben seiner Person und die konservative Partei kann er nichts anderes tun als hinter Farage und seine extreme Ansichten herlaufen.

Johnsons Taktik

"Doch die parlamentarische Gesetzesinitiative ,......, schwäche die Verhandlungsposition der britischen Regierung."

Johnson baut den No-Deal als Drohkulisse auf. Von Anfang an. Er glaubt, die EU habe so viel Angst vor einem "harten Brexit", dass sie kurz vor dem 31.10. einknicken würde und im alles zugesteht, was er gerne hätte. Ob er damit recht hat werden wir sehen.

Wenn er wirklich verhandeln wollte, müsste er mal langsam damit anfangen. Also zum Beispiel Vorschläge machen, wie ein Abkommen aussähe, dem er zustimmen könnte. Einfach nur irgendetwas verlangen ("Backstop streichen") ohne etwas anzubieten ist nicht die Art, wie Verhandlungen üblicherweise laufen.

Wenn er aber etwas aushandeln würde, dann müsste das ja auch noch durch 28 Parlamente. Kann das zeitlich überhaupt klappen?

Ich glaube, seine Behauptung, er wolle einen Deal ist eine schlichte Lüge.

16:10, OlliH

>>Meine Güte, schauen Sie sich doch mal die Staaten an, die NICHT in der EU sind.
Das sind die Staaten wo Milch und Honig fliesst, soziale Gerechtigkeit herrscht, die Armen nicht mehr ärmer und die Reichen nicht mehr reicher werden, keine Lobbyisten da sind ?
Welche Länder sind das denn ? Bitte sagen Sie es !!!<<

Ja, das würde ich auch gern mal wissen.

Auch ohne drei Ausrufezeichen. Eins reicht eigentlich:=}

@um 15:55 von JohnMadison

Nun ja, was schlagen Sie denn dann vor?!

Neuwahlen?

Das die Reichen immer reicher werden und "der Rest sich um die Krümel streiten muss und dadurch Minderheiten gegeneinander ausgespielt werden", ist glaube nicht ein reines EU oder UK Problem...

Tendenzen zu gewünschten Autokratien zeigen ja neben ein paar EU Staatschefs, noch der US Präsident und dann gibt es ja schon die große Anzahl der Etablierten...
Demokratien lassen sich Heutzutage mit politischer Macht und großer finanzieller Unterstützung (mediale Manipulation; Geld v. Großkonzernen, "Geldadel") anscheinend einfacher auszuhebeln als vor dem digitalen Zeitalter...
Deswegen sollten alle in Demokratien lebenden Menschen äußerst kritisch und wachsam sein, was ihnen als die "Beste Lösung" präsentiert wird...

Leider sehe ich für das UK momentan keine Lösung, die eine schnelle Pufferung der Handelsdefizite bereit hält- oder hat B.J. einen "Masterplan" fertig?! Ich weiss es nicht...Man hätte vor 3 Jahren damit anfangen sollen...

16:07 von Hador Goldscheitel

Da nun die Fakten auf dem Tisch liegen, fürchten sich die Brexiteers, "wie der Teufel das Weihwasser", vor einem zweiten, diesmal bindenden Referendum
-------------------------------------------
Welche Fakten liegen denn auf dem Tisch?
Und ein zweites Referendum wer soll das fürchten?
Nigel Farage mit seiner Brexit Partei wurde im Mai bei der EU-Wahl mit Abstand stärkste Partei-zusammen mit den Konservativen haben sie eine satte Mehrheit pro Brexit.

@pxslo - 16:02

"Johnsons bisherige Bilanz als Premier kann sich sehen lassen. Meiner Meinung nach ist er der richtige Mann, um gegenüber der EU das meiste für England herauszuholen.
Er zeigt schonungslos klare Kante. Das verunsichert Brüssel und bringt ihm wichtige Punkte. Deshalb sollte er seine Linie unbedingt fortsetzen und keinerlei Eingeständnisse zulassen. Ein harter Brexit wäre für die EU viel schlimmer als für GB."

Wenn das so ist, dann haben Sie meiner Meinung nach aber zu früh Bilanz gezogen.

Bilanzen zieht man nicht aus der Glaskugel sondern gewöhnlich erst dann, wenn ein Abschluss vorliegt.

15:58 von Hador Goldscheitel

Und vor allen Dingen: Wer braucht den die Handelsverträge in erster Linie ? - doch wohl die Briten. Nein, die EU sitzt eindeutig am längeren Hebel.
--------------------------------------------------
Ich glaube die Briten haben gerade keine Rezession-wie wir in Deutschland und das schwache englische Pfund, dem die TS einen extra Artikel widmete, ist Doping für die britische Exportwirtschaft-von dieser Inflationsrate träumen Euro -Länder wie Deutschland, das würde alle Zölle egalisieren.

Die Abstimmung ist hoffentlich geheim!

Johnson droht "Abtrünnigen" mit Fraktionsausschluss? Jeder Abgeordnete sollte nur seinem Gewissen verantwortlich sein. Was ist das für ein Demokratieverständnis dieses Möchte-gern-Politikers? Die Abstimmung über ein neues Gesetz oder ein Misstrauensvotum muss unbedingt geheim sein, wenn sie nicht zur Farce werden soll.
Oh stolzes Großbritannien! Wie tief bist du gesunken?

@ 16:02 von pxslo

"Ein harter Brexit wäre für die EU viel schlimmer als für GB." Ich fürchte, Sie werden nicht viele Fachleute finden, die ob dieser Äußerung keinen Lachanfall bekommen. Das sind dann sehr höfliche und ernste Fachleute, die auch bei Charlie Chaplin nicht lachen können. Das hat nichts damit zu tun, dass morgends nicht mehr die Sonne aufgeht, sondern damit, dass jede Bewegung von Waren zwischen Menschen und vor allem zwischen Ländern heute auf einer Unmenge von Verträgen und Vorschriften beruht. Im Zeichen der britischen Freiheit hat UK mit einem Brexit-Gesetz schon mal alle EU-internen-Vorschriften unbesehen zu britischem Recht gemacht, weil es Jahre brauchen würde, die alle neu zu erlassen, es geht aber nicht ohne. Das geht bei Außenbeziehungen aber nicht so einfach, da braucht man zweiseitige Verträge. Und für alle Waren braucht es eigene Prüfinstanzen, z.B. für Medikamente: UK hat heute gar nicht genug Pharmakologen, um alle Medikamente selbst prüfen zu können.

@JolietJake, 16.07h

Große Staatenbündnisse schützen vor Krieg?
Dann sollten Sie die UdSSR hier nicht anführen.
Die haben ihre "Bündnisstaaten" besetzt und unterdrückt und, sollten diese aufmüpfig gewesen sein, sehr wohl mit krieg überzogen.
Ungarn 1956, CSSR 1968, um zwei Beispiele zu nennen.
Für den Bereich der heutigen EU haben Sie recht, Ob das aber wirklich nur an der EU lag, ist fraglich.

15:40, Hanno Kuhrt

>>Alle Deals wurden doch gerade von denen abgelehnt, die jetzt einen "no deal Brexit" per Gesetz verbieten wollen.<<

Ich wusste gar nicht, daß Boris Johnson einen No Deal Brexit gesetzlich verbieten lassen möchte.

Denn der hat ja im Unterhaus immer gegen den von May ausgehandelten Vertrag gestimmt. Wegen Back Stop und so.

16:00 von karwandler

Da werfen Sie was durcheinander.

Wenn von neuen Bedingungen die Rede ist meint man den Inhalt des Austrittsvertrags. Wenn der Austritt aber vollzogen wird ist der Austrittsvertrag Makulatur.
-----------------------------------------------------
Ich glaube sie haben meinen Beitrag nicht verstanden.

@16:02 von pxslo

"Johnsons bisherige Bilanz als Premier kann sich sehen lassen....Er zeigt schonungslos klare Kante. Das verunsichert Brüssel und bringt ihm wichtige Punkte." - wann haben Sie das denn geträumt ? Glauben Sie, Barnier und seine Kollegen sind auf den Kopf gefallen ?

@pxslo - Johnsons Bilanz als Premier kann sich sehen lassen

Welche Bilanz ?
Er hat bisher noch nicht einmal seine Regierungserklärung abgegeben,
geschweige verhandlungen mit der EU aufgenommen.

Brexit,Machtprobe im Unterhaus....

Nein,bei der Situation,da kann es doch nur Neuwahlen geben.
Und danach wird es,nach jüngsten Umfragen etlichte zerknirschte geben.In Berlin,Brüssel und bei den Remainern.

re dr.bashir

"Ich glaube, seine Behauptung, er wolle einen Deal ist eine schlichte Lüge."

Es gibt so viele offensichtliche Indizien dafür, dass er gar kenen Deal will, dass man das gar nicht zur Glaubenssache machen muss.

Es ist so.

von Hador Goldscheitel 16:21

Ja wenn es zum Export von Arbeitsplätzen in die EU kommt,wie Sie schreiben,warum freuen Sie sich dann nicht ?
Oder sind Sie doch nicht so überzeugt ?

16:02 von pxslo

«Johnsons bisherige Bilanz als Premier kann sich sehen lassen.»

Die Super-Bilanz des Null-und-Gar-Nichts bislang.
Was genau sieht man denn da so an Erfolgen des Boris J. bisher …?

«Er zeigt schonungslos klare Kante. Das verunsichert Brüssel und bringt ihm wichtige Punkte.»

"Die schonungslose Kante" lässt auch die Mutigsten der Mutigen erbibbern.
Welche Punkte hat denn Boris J. bereits wie das Eichhörnchen Nüsse gesammelt …?

«Deshalb sollte er seine Linie unbedingt fortsetzen und keinerlei Eingeständnisse zulassen. Ein harter Brexit wäre für die EU viel schlimmer als für GB.»

"Gib's Ihnen" Boris J., so richtig aber auch.
Nur wenn es für alle möglichst mies kommt.
Dann wird es so richtig gut !

Das mit der Kante … und so …

Due Opposition verhält sich richtig und Falsch zugleich

Meines Erachtens verhält sich die Opposition hier richtig und falsch zugleich. Ein Versuch, einen Verlängerungsantrag über drei Monate zu stellen, macht keinen Sinn, da der französische Präsident Emmanuel Macron dem nicht zustimmen würde. Besser wäre es, wenn das House of Commons Boris Johnson entweder stürzen oder ihn zu einem zweiten Referendum zwingen würde.

@ pxslo, 16:02

Hauptsache, man behauptet das Gegenteil von dem, was Fakt ist, so bleibt man zumindest “interessant“, oder? (Trifft das nicht bei Ihnen auch für den Klimawandel zu?)
Was hat denn Ihr hochgelobter Mr. Johnson bisher auf die Beine gestellt?
“Brüssel verunsichert“, ich werd nicht mehr. “Schwindelig gemacht, weil man dort mit dem Kopfschütteln nicht mehr hinterherkommt, träfe es wohl richtiger. Und dass Sie mit Ihrer Meinung, dass die EU durch einen harten Brexit mehr Schaden davontragen wird als GB, die wirklichen Fachleute als Deppen hinstellen, zeugt zumindest von einem gesunden Selbstbewusstsein - oder einer erstaunlichen Ignoranz.

Bilanz

@ pxslo:
Johnsons bisherige Bilanz als Premier kann sich sehen lassen.

Das Pfund hat 6% seines Wertes verloren und etwa 12.000 Arbeitsplätze sind abgewandert.

16:32 von Hanno Kuhrt

>>...und das schwache englische Pfund, dem die TS einen extra Artikel widmete, ist Doping für die britische Exportwirtschaft...<<
Also ich weiß nicht ob ein schwaches Pfund den Export von Pfefferminzsauce steigen lässt.

Nicht geheim

@ Oldtimerin:
Die Abstimmung ist hoffentlich geheim!

Nein.

Die Abstimmung über ein neues Gesetz oder ein Misstrauensvotum muss unbedingt geheim sein, wenn sie nicht zur Farce werden soll.

Geheim sind im Parlament nur Wahlen, also Abstimmungen über Personen.

15:55 von JohnMadison

>>Die EU ist ein Monster<<
Dieses Monster hat in Europa für Wohlstand und Frieden gesorgt. Nennen sie eine Periode von 50 Jahren in denen es den Menschen hier besser ging.
>>So kann man zumindest nach dem Austritt selber Schritte einleiten, dass die Reichen nicht immer reicher werden und einen sozialen Weg einschlagen, denn eines haben die EU und de Tories gemein..Reiche werden reicher..<<
Und Sie glauben wirklich dass Boris Johnson dafür sorgt, dass nicht die Reichen sondern die Armen künftig besser gestellt werden?
Mannomann

16:02 von pxslo

>>Johnsons bisherige Bilanz als Premier kann sich sehen lassen. <<
Was hat er denn erreicht? Dass die Briten noch mehr gespalten sind?

@16:21 von karwandler

"Johnsons bisherige Bilanz als Premier kann sich sehen lassen."

"Dann zählen Sie doch mal die positiven Punkte seiner Bilanz auf."

Wo soll ich anfangen? Sein wichtigster Erfolg ist aber, dass er gegenüber der EU, die offenbar ein Exempel statuieren will, nicht nachgibt.

Schon voll in der Brexit-Rezession

@ Hanno Kuhrt:

Ich glaube die Briten haben gerade keine Rezession-wie wir in Deutschland ...

So kann man sich irren.


... und das schwache englische Pfund, dem die TS einen extra Artikel widmete, ist Doping für die britische Exportwirtschaft

Die muss aber auch Vorprodukte importieren, da beißt sich die Katze in den Schwanz. Übrigens, Anteile an britischen Firmen gibts im Moment aber zum Discount-Preis. Chinesen uns Amerikaner warten schon.

re hanno kuhrt

"Ich glaube sie haben meinen Beitrag nicht verstanden."

Oder war nicht verständlich genug? Können Sie ja nachbessern.

Britains Exportschlager: Arbeitsplätze

@ Bernd Kevesligeti:
Ja wenn es zum Export von Arbeitsplätzen in die EU kommt,wie Sie schreiben,warum freuen Sie sich dann nicht ?

Es denkt eben nicht jeder nur an sich zuerst.

re bernd kevesligeti

"von Hador Goldscheitel 16:21

Ja wenn es zum Export von Arbeitsplätzen in die EU kommt,wie Sie schreiben,warum freuen Sie sich dann nicht ?"

Warum muss der user sich freuen? Man kann doch wohl emotionslos kommentieren.

Schweigen ist nicht ehrlich

Johnson war über eine sehr lange Phase der Austrittsverhandlungen mit der EU der britische Außenminister. Warum hat er damals in den vielen Gesprächen mit Barnier und anderen nicht schon gesagt, was ihm wichtig ist? Warum kommt er jetzt mit der Ablehnung rüber? Und das ohne konkrete Vorschläge.

Geht es ihm etwa nur um die populistische Ablehnung der EU und die Rechtfertigung für den desaströsen No-Deal-Brexit?

Das einst stolze U.K. wird

Das einst stolze U.K. wird zerrieben zwischen Brexit-Gegnern und Brexit-Befürwortern. Die Königin, die eigentlich die einigende Kraft sein könnte, wurde instrumentalisiert und ist nur noch Staffage in dem traurigen Machtpoker. Das britische Pfund verliert mehr und mehr an Wert - ein Vorgeschmack darauf, was der britischen Wirtschaft blühen wird. Irgendwann wird sich die Frage nach den Schuldigen stellen - und Boris Johnson wird dann lapidar auf das Referendum verweisen, dass denkbar knapp ausging und zudem die Irland Frage nicht beinhaltete. Der Populismus hat den Italienischen Staat zum Spielball von Machtinteressen werden lassen, nun trifft es die Engländer und auch die USA stehen mit einem Rekordschuldenstand von über 22 Bio. Dollar
am Abgrund. Unfassbar, dass der Rechtspopulismus in Deutschland die Protagonisten dieser Entwicklung als Vorbilder plakatiert.

re hanno kuhrt

"das schwache englische Pfund, dem die TS einen extra Artikel widmete, ist Doping für die britische Exportwirtschaft"

Und verteuert den Import, was direkt auf Lebensmittel und Konsumgüter durchschlägt.

Jede Wechselkursänderung hat 2 Seiten.

Niemand hat mehr Lust auf

Niemand hat mehr Lust auf dieses Brexit-Thema. Man sagt doch zurecht: Lieber ein Schrecken mit Ende, als ein Ende ohne Schrecken.

Deshalb hoffe ich, dass Johnson das durchzieht, den No-Deal-Brexit ohne diesen verlogenen Backstop macht und dieses unfähige Parlament entmachtet.

EU ist keine Einbahnstrasse - Brexit nicht überbewerten

Sinnvoll wären Neuwahlen gekoppelt mit einem neuen Referendum zum No-Deal-Brexit.
Man sollte sich allerdings keine Illusionen machen. Farage und Tories in England und Wales haben eine Mehrheit der Bürger hinter sich. Dort ist auch der Brexit Mehrheitsmeinung. Schottland und Nord-Irland sind für Remain.
Keep Cool. Die EU ist aufgrund des gewaltigen Zuwachs an Wohlstand, Lebenserwartung und friedlichen Zusammenwachens ein großes Erfolgsprojekt. Es ist ein riesiges Imperium entstanden ohne einen Schuß abzugeben. Gleichzeitig ging der Warschauer Pakt den Bach runter und die USA sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
Doch die EU ist keine Einbahnstrasse. Nach Jahrzehnten des friedlichen Zusammenwachsens kommt es nun zu einem Rückschlag. England/Wales waren mal was Großes auf der Welt und tun sich eben schwer damit, alles verloren zu haben. Sich einigeln um den eigenen Kirchtum dürfte dem einst weltoffenen British Empire nicht helfen. Schon sind Schottland und Nordirland abtrünnig.

@ pxslo, 16.02 Uhr - Fauler Zauber

Welche Bilanz von Johnson machen Sie zum Gegenstand der Betrachtung? Bisher hat der Mann nichts erreicht. Im Gegenteil: Er hat Exekutive, Legislative und Jurisdiktion gegeneinander ausgespielt, das Volk gespalten und jedes Gespür für demokratische Prozesse ac acta gelegt. Man muss schon ein besonderes Verständnis von Demokratie und Rechtsstaat haben, um dieser Agenda etwas Positives abzuringen.

re pxslo

" @16:21 von karwandler

"Johnsons bisherige Bilanz als Premier kann sich sehen lassen."

"Dann zählen Sie doch mal die positiven Punkte seiner Bilanz auf."

Wo soll ich anfangen? Sein wichtigster Erfolg ist aber, dass er gegenüber der EU, die offenbar ein Exempel statuieren will, nicht nachgibt."

Fangen Sie da an, wo die positiven Punkte sind.

Was Sie als Erfolg nennen, müsste erst noch einer werden.

satte Mehrheit

16:27 von Hanno Kuhrt

"Nigel Farage mit seiner Brexit Partei wurde im Mai bei der EU-Wahl mit Abstand stärkste Partei-zusammen mit den Konservativen haben sie eine satte Mehrheit pro Brexit."

Die Brexit-Partei hat im Mai 29 Sitze errungen und die Konservativen 4. Damit stellen sie zusammen 33 von 73 britischen Abgeordneten im EU-Parlament. Unter satter Mehrheit vertehe ich etwas anderes.

@16:49 von Russy Pussy

"Das Pfund hat 6% seines Wertes verloren und etwa 12.000 Arbeitsplätze sind abgewandert."

Irgendwelche Beweise, dass das mit dem Brexit, geschweige denn mit Johnson zu tun hat?

Arbeitsplätze wandern ab oder ein, das ist ein ganz normaler Zyklus. Auch die Währungsschwankungen sind völlig normal. Ein schwacher Pfund ist sogar gut für den Export. Viele Euro-Krisenländer wünschten sie könnten auch "ihre" Währung abwerten.

Brüsseler Gelassenheit

@ Bernd Kevesligeti:
Und danach wird es,nach jüngsten Umfragen etlichte zerknirschte geben.In Berlin,Brüssel und bei den Remainern.

Brüssel und Berlin werden's gelassen sehen.

Streiter für die Armen?

@ JohnMadison:
So kann man zumindest nach dem Austritt selber Schritte einleiten, dass die Reichen nicht immer reicher werden und ...

Quatsch. Was hat das mit dem Brexit zu tun?
Außerdem war der legendäre Streiter für die Armen und gegen die Reichen nicht Boris Johnson, sondern Robin Hood.

von Kowalski 17:03

Das ist wirklich lustig.Der Kommentar,ausgerechnet von Ihnen.

16:58 von pxslo

«Johnsons bisherige Bilanz als Premier kann sich sehen lassen.»

«Dann zählen Sie doch mal die positiven Punkte seiner Bilanz auf.»

«Wo soll ich anfangen? Sein wichtigster Erfolg ist aber, dass er gegenüber der EU, die offenbar ein Exempel statuieren will, nicht nachgibt.»

Was denn für ein "Exempel statuieren"?

Es gibt einen zw. der britischen Regierung + der EU ausgehandelten Vertrag. Dem das Parlament in GB bisher nicht zugestimmt hat.

Nie zuvor in der Geschichte war, dass ein Mitgliedsland die EU verlassen wollte. Also der erste Vertrag, der in dieser Beziehung ausgehandelt wurde. So zu sagen "das erste Exemplar" zu einer Fragestelung, für die es keine "Vorbilder" gibt, an denen sich irgendwer orientieren könnte.

"Exempel" ist nichts anderes als "Muster".
Wenn man den Ursprung des Wortes aus dem Latein verfolgt.

Zählen Sie mal besser die tatsächlichen bisherigen Erfolge von Boris J. als Premier auf. Wo aber da anfangen, wenn es nicht einen einzigen gibt …?

@16:10 von OlliH

„Das sind die Staaten wo Milch und Honig fliesst, soziale Gerechtigkeit herrscht, die Armen nicht mehr ärmer und die Reichen nicht mehr reicher werden, keine Lobbyisten da sind ?“

Sie übertreiben fürchterlich: Wo sind denn die Staaten innerhalb (!) der EU, wo Milch und Honig fließen, soziale Gerechtigkeit herrscht, die Armen nicht mehr ärmer und die Reichen nicht mehr reicher werden und kein Lobbyismus herrscht?

Klar, von allem dem gibt es ein klein wenig in verschiedenen EU Staaten. So wie es von allem dem auch ein klein wenig in verschiedenen Nicht-EU-Staaten gibt.

RE: Hanno Kuhrt um 16:27

***Welche Fakten liegen denn auf dem Tisch?***

Die Zahlen, die die Brexiteer's gebrauchten waren völlig aus der Luft gegriffen, siehe Gesundheitssytem. Die Bilder einer glänzenden Zukunft durch den Brexit wurden durch die brit. Wirtschaftsinstitute und die Zentralbank widerlegt !

.
***Und ein zweites Referendum wer soll das fürchten?***

Na wohl die Bxiteer's !
Oder warum sträuben die sich so vehement gegen ein zweites Referendum ?

Gruß Hador

Fathaland slim!

Mit Ausrufezeichen. Soll DAS Diskussionkultur sein?
Es ist ja schon eine Ausnahme, dass Sie jemandem zustimmen. Schön. Bis dahin habe habe ich mich richtig gefreut. Aber nein, Sie müssen dem Mitforisten zum Schluss noch eins reinwürgen. Im Ton eines alten Paukers. Haben Sie das nötig?

RE: Hanno Kuhrt um 16:32

Wenn das Vereinigte Königreich keine Handelsverträge mit der EU abschließen kann, dann werden die Zollschranken sich verheerend auf die brit. Wirtschaft auswirken. Was glauben sie, wie viele Unternehmen dann ihre Pforten in GB schließen werden, um dann in der EU oder anderswo in der Welt zu investieren. Der EU Binnenmarkt war eins der wichtigsten Entscheidungsgründe für intern. Konzern, die in UK investiert hatten
Und die Importe nach UK werden sicherlich auch nicht günstiger. Die brit. Wirtschaft hortet schon bestimmte Güter, um Engpässe, die durch den Brexit entsteht vorzubeugen.

Gruß Hador

@15:55 von JohnMadison

So kann man zumindest nach dem Austritt selber Schritte einleiten, dass die Reichen nicht immer reicher werden

In dem Satz ist ein "nicht" zu viel. Einer der Haup-Streitpunkte, den die Briten traditionell mit der EU haben, ist die Festlegung von sozialen Mindeststandards durch Brüssel. Diese Minimalstandards sind zwar deutlich unter dem, was in vielen anderen europäischen Ländern schon gilt, aber dem UK gehen sie schon zu weit. Lieber hätte man einen reinen Manchester-Kapitalismus. Da stört die EU einfach nur.

RE: Bernd Kevesligetium 16:46

***Ja wenn es zum Export von Arbeitsplätzen in die EU kommt,wie Sie schreiben,warum freuen Sie sich dann nicht ?
Oder sind Sie doch nicht so überzeugt ?***

Der EU wird es nicht schaden, die Arbeitsplätze von UK zu übernehmen. Von daher freue ich mich für diese Länder, die zusätzlichen Wohlstand erwarten dürfen, bedigt durch den Brexit ohne Vertrag.
Für die Briten tut es mir leid, vor allem für jene, die gegen diesen Brexit-Wahnsinn sind.

Gruß Hador

@sagen, 17.21 Uhr

Folgt man Ihrer Logik, dann sollte der Spalter und EU-Gegner Johnson auch noch dafür belohnt werden, dass er demokratische Spielregeln außer Kraft gesetzt hat und seinen Wunschbrexit - ohne Rücksicht auf Verluste - umsetzen wird. Auch ich sage: "Reisende soll man nicht aufhalten". Aber wenn ein Zug erkennbar ungebremst auf einen Abgrund zurast, sollte man schon noch nach einer Weichenstellung suchen.

@16:48 von Thomas Scherr

Ein Versuch, einen Verlängerungsantrag über drei Monate zu stellen, macht keinen Sinn, da der französische Präsident Emmanuel Macron dem nicht zustimmen würde.

Wieso das denn nicht?!

Ich gehe fest davon aus, dass Macron zustimmen würde. Auch er will keinen Brexit. Oder habe ich verpasst, dass er sich anders geäußert hat?

re JohnMadison

@JohnMadison:
Das stimmt nicht ganz. Es gibt keine Universalmeinung der Deutschen. Außerdem kommt Kritik zum Brexit von aller Welt.
Ich kritisiere auch die Sachen die Sie anmerken.
Aber, die EU ist nunmal das, was die Leute in die EU wählen.
Wenn man also etwas ändern will, dann geht man wählen.

Ein Austritt aus der EU würde die beschriebenen Probleme für Großbritanien nur noch weiter vergrößern. War es nicht die Idee der Tories nach dem Brexit die Steuern für Unternehmen zu senken?

17:31 von pxslo

«Auch die Währungsschwankungen sind völlig normal.
Ein schwacher Pfund ist sogar gut für den Export.»

Ist das UK ein Land, das mehr exportiert als importiert?
Das auf keine wichtigen Import-Waren angewesen wäre?

Z.B. auf Autos. Da werden Rolls Royce + Bentley zwar billiger für Sie. Aber u.a. VW + Renault teuer für die Briten. Auch ist GB kein Land, in dem die sonnigen Früchte aus dem Süden hinter jeder Hecke sprießen. Und mit der Versorgung von wichtigen Medikamenten scheint GB auch sehr auf Importe angewiesen zu sein …

Wenn dann der Kurs des britischen Pfund gegenüber dem Euro fällt …

@16:46 von Bernd Kevesligeti

Ja wenn es zum Export von Arbeitsplätzen in die EU kommt,wie Sie schreiben,warum freuen Sie sich dann nicht ?

Ich habe das schon mal so ähnlich geschrieben: Ihre Beiträge zeigen, dass Sie informiert sind und viel nachdenken. Aber Sie machen einen entscheidenden Denkfehler, und der zieht sich durch alle Ihre Kommentare, und dadurch ist leider fast alles, was Sie schreiben, falsch.

Sie sind davon überzeugt, dass Wirtschaft ein Nullsummenspiel ist. In Ihren Augen gibt einen Kuchen, der eine feste Größe hat und unter den Beteiligten verteilt wird. Wenn einer ein kleineres Stück vom Kuchen bekommt, dann kriegt der andere automatisch ein größeres, und umgekehrt.

So ist es aber nicht. In Wirklichkeit kann der ganze Kuchen größer oder kleiner ausfallen, und durch den Brexit wird er für alle kleiner. Nur dass das Kuchenstück der Briten noch wesentlich mehr zusammenschrumpft als der Rest des Kuchens.

17:31, pxslo

>>@16:49 von Russy Pussy
"Das Pfund hat 6% seines Wertes verloren und etwa 12.000 Arbeitsplätze sind abgewandert."

Irgendwelche Beweise, dass das mit dem Brexit, geschweige denn mit Johnson zu tun hat?

Arbeitsplätze wandern ab oder ein, das ist ein ganz normaler Zyklus. Auch die Währungsschwankungen sind völlig normal. Ein schwacher Pfund ist sogar gut für den Export. Viele Euro-Krisenländer wünschten sie könnten auch "ihre" Währung abwerten.<<

Das meinen Sie jetzt nicht wirklich ernst, oder?

Vertane Chancen!

Wenn die Uneinigkeit in einer Gesellschaft zum Problem wird, dann ist nicht die Uneinigkeit das Problem.

Eine „einige“ Gesellschaft gibt es nämlich immer nur zu besonderen Highlights wie dem Gewinn einer Weltmeisterschaft. Deshalb ist übrigens auch überall der Sport so populär.

Nein, die „Uneinigkeit“ ist gerade das Lebenselixier einer Gesellschaft und die Begründung für eine Demokratie. Das erkennen sie z.B. allein schon daran, dass alle Autokraten als Nichtdemokraten immer behaupten, „ihre“ Gesellschaft wäre „einig“. Und wehe, man behaupte das Gegenteil...

Das Problem ist der mangelhafte Organisationsgrad, der verhindert, unterschiedliche Meinungen und Interessen zu Gunsten eines gemeinsamen Ganzen produktiv im Sinne eines win-win-Szenarios einzubinden. Das ist das Wesen einer parlamentarischen Demokratie und diese ist z.B. in GB dringend reformbedürftig. Ohne EU dürfte es aber genau damit nichts werden. Weil man sich vom „gemeinsamen Ganzen“ gerade verabschiedet.

Schade!

17:31, da bin ich

>>Werter User pxslo,
fangen Sie nicht an mit User karwandler zu diskutieren, denn er weiß alles besser als Sie, zumindest meint er es.<<

Das meint er nicht nur.

Viele ärgert das natürlich, auch weil sein Diskussionsstil nicht immer der allerdiplomatischste ist.

Ich empfehle einfach eine sachlich klare Antwort, wenn man anderer Meinung ist. Die man dann aber schon gut begründen sollte. Sich beleidigt zu tragen ist nicht unbedingt zielführend.

Inzwischen ist ...

der Torie-Abgeordnete Phillip Lee zu den europafreundlichen Liberaldemokraten übergetreten und hat damit die hauchdünne Mehrheit der Tories von einer Person zunichte gemacht.

Wat nu, Mr. Johnson? Ihre eigenen Leute laufen ihnen inzwischen reihenweise von der Stange oder verlassen sogar die Partei!

GB macht einen Fehler

weil die GB der Öffentlichkeit eine zerstrittene Darstellung bietet, reibt sich die EU die Hände.
Man der EU nur einen neuen besseren Vertrag abringen, wenn man Geschlossenheit zeigt, und gewillt ist die EU ohne Deal zu verlassen.
So wie jetzt funktioniert das nicht, ich weis nicht warum die Briten das nicht begreifen oder sehen.
Mit dem verhalten spielen sie der EU in die Hände, und es wird eine weitere Verlängerung geben, die uns dann wieder täglich in den Medien mit mehreren Artikeln geboten wird.
Das ist ein Schauspiel sondergleichen, haben dort Alle den Verstand zu Hause gelassen, so ist man bei Verhandlungen immer in der Defensive, und nicht auf Augenhöhe.

Am 03. September 2019 um 17:31 von pxslo

" Arbeitsplätze wandern ab oder ein, das ist ein ganz normaler Zyklus. Auch die Währungsschwankungen sind völlig normal. Ein schwacher Pfund ist sogar gut für den Export. Viele Euro-Krisenländer wünschten sie könnten auch "ihre" Währung abwerten. "

Es ist doch nicht nur das Pfund was abwertet, auch der Euro steht bei 1,10 zum Dollar, viele andere Währungen gehen auch nach unten.

Man braucht sich nur die Kurve des Euro ansehen, wir haben den tiefsten Stand seit Mai 2017, Artikel gibt es heute genug.
Artikel sind gerade mal 8 Stunden alt, natürlich folgt das Pfund der allgemeinen Lage und geht nach unten.

@15:40 von Hanno Kuhrt

"Alle Deals wurden doch gerade von denen abgelehnt, die jetzt einen "no deal Brexit" per Gesetz verbieten wollen.
Was wollen diese Abgeordneten? Schrecken und Lächerlichkeit ohne Ende?
Nein die EU muss sehen, dass es ernst ist mit dem Austritt auch ohne Vertrag-erst dann wird Johnson in Brüssel neue Bedingungen aushandeln können."

Falsch: Mr. Johnson hat gar nichts mehr mit der EU zu verhandeln, denn das Thema ist lange durch. Mrs. May wurde bei ihren Versuchen, die Verhandlungen mit der EU in trockene Tücher zu bringen, im Unterhaus jedesmal lauthals von Johnson und Konsorten zur Schnecke gemacht. Da wird jetzt nix mehr aufgeschnürrt, kapiert Johnson das nicht?
Die Mehrheiten in der eigenen Partei haben ihn inzwischen sogar verlassen, aber er stellt sich beratungsresistent.

"Wir werden es alle erleben-kaum steht ein ungeregelter Brexit für den 31.10. fest, schon wird die EU umfallen-alleine der 60Mrd Euro wegen, die GB noch zahlen soll."

Träumen Sie weiter ;)

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