Ihre Meinung zu: Putin und Erdogan wollen Idlib-Situation "normalisieren"

27. August 2019 - 18:21 Uhr

Die Offensive der syrischen Regierung gegen die Rebellenhochburg Idlib belastet die türkisch-russischen Beziehungen. Jetzt wollen die beiden Länder gemeinsam einen Weg aus der Krise finden. Wie der aussehen soll, bleibt offen.

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Kommentare

Wie Erdogan es auch angeht,...

...er stößt da wie dort auf Widerstand.
Wie lange die militärische Freundschaft mit Putin andauern kann bei dieser verworrenen Konstellation darf gefragt werden. Zumal Trump, wie der Rest der Nato auch, alles andere als begeistert ist von dem russisch-türkischen Deal.

Die Lösung...

... liegt wohl darin, Idlib einzunehmen, dieTerroristen zu entwaffnen und vor einem Tribunal zu verurteilen. Die Kosten für die anschließende wohl meist lebenslange Inhaftierung muss von der internationalen Gemeinschaft getragen werden.

Danach muss sichergestellt werden, dass sich keine ausländischen Kräfte ohne Zustimmung der syrischen Regierung mehr in Syrien befinden.

Die Einmischung in innersyrische Angelegenheiten muss in Zukunft konsequent unterbunden werden.

Schachspiel

Putin spielt Schach und Erdogan begreift nicht dass die Türkei Schachmatt ist.Wie kann man so blöde sein und sich vom Westen lossagen.Die Türkischen und die Russischen Interessen waren nie in der Geschichte in Einklang zu bringen.Was macht denn der Erdogan wenn Ihm Assad den Krieg erklärt und die Russen fleissig die Türkei bombardieren?

Hoffentlich...

...verlässt das türkische Militär bald schon Syrien und zusammen mit dem Iran und Russland beseitigt man alle is Herde in Syrien und kann wieder mit dem Aufbau des Landes richtig loslegen... da der Wertesystem nicht beim Aufbau helfen will um ihre neuen Arbeitskräfte nicht zu verlieren tippe ich darauf das China enorm investieren wird...

Immer diese Halbwahrheiten

"Seit Ende April gehen die Assad-Truppen mit Unterstützung der russischen Luftwaffe wieder verstärkt gegen die überwiegend islamistischen Rebellen vor." NICHT erwähnt wird wieder, daß durch die Dschihadisten die Waffenruhe nie eingehalten wurde. Dutzende Überfälle auf syrische Dörfer/russ. Stützpunkte außerhalb der Zone verübt wurden. D.h. es wurden die schweren Waffen, unter Verantwortung der Türkei, nie abgezogen.
"Die Situation ist so kompliziert geworden, dass unsere Truppen im Moment in Gefahr sind", sagte Erdogan. Die Türkei werde aber "alle nötigen Maßnahmen ergreifen", um ihre Soldaten zu schützen. Sein Land habe das Recht, sich zu verteidigen, warnte er."
Auch hier KEIN Wort dazu, daß Erdogan von syrischem Territorium spricht.
Von einer "Sicherheitszone" von zwei NATO-Staaten in einem souveränen, aber Nicht-NATO-Staat, ganz zu schweigen. Wem will man denn da wieder einen legalen (weil gespiegelten) Anlaß geben, in Nachbarstaaten ebenso zu verfahren? Lernt man denn nie?

@Reginald

LOL... kein Mensch beginnt von sich aus einen Krieg mit einem NATO Staat... sie vergessen was dieses Bündnis namens NATO im Fall eines Angriff auf einen ihrer Mitglieder beginnt: einen Krieg mit allen Mitteln und allen Bündnispartnern gegen den Angreifer...

Reginald .... was Sie hier

Reginald
.... was Sie hier vortragen, das wird mit Sicherheit nicht sein. Russland wird weder die Türkei bombardieren,noch wird Assad der Türkei den Krieg erklären.Die ausländischen Truppen sollte aus Syrien abziehen ,welche von Assad nicht gerufen wurden. Syrien muss komplett von den Terroristen gesäubert werden und dann muss es Wahlen in Syrien geben.

Was ist das denn ...

für eine Formulierung?
"allerdings wurde die Vereinbarung nie komplett umgesetzt".

Fakt ist, dass Rebellengruppen den Waffenstillstand in Idlib nutzten, um unter dem Schutz der türkischen "Beobachter " die ganze Provinz zu besetzen und die Bevölkerung zu tyrrannisieren.

Was soll ich denn von einer Einschätzung der Lage halten, wenn nicht einmal die Fakten korrekt wiedergegeben werden?

Denn nichts anderes als dieser Fakt war die Ursache für die jetzigen Angriffe der syrischen Regierung unterstützt von Russland.

meine Meinung:

In der Tagesschau wird erwähnt, die syrische Armee greift trotz Waffenstillstand an. Es fehlt der Hinweis auf die Hayat Tahrir asch-Scham- Miliz, welche Al-Quaida nah sind, und die diesen Waffenstillstand ignoriert.
Erdogan muss sich mit Putin abstimmen, um eine direkte Konfrontation mit den syrischen Regierungstruppen und Russland zu vermeiden.

20:01 von Reginald

Was macht denn der Erdogan wenn Ihm Assad den Krieg erklärt und die Russen fleissig die Türkei bombardieren?

Dann tritt der Nato-Bündnisfall in Kraft. Merken sie was?

@ um 20:28 von andreas0068

Wenn es gegen Russland geht, spielen die Fakten nicht mehr so eine große Rolle.

@20:20 von Oktober17

"Fakt ist, dass Rebellengruppen den Waffenstillstand in Idlib nutzten, um unter dem Schutz der türkischen "Beobachter " die ganze Provinz zu besetzen und die Bevölkerung zu tyrrannisieren."

Falsch! Fakt ist, dass die türkischen Militär-Stützpunkte in Idlib schon seit Monaten von den dortigen Rebellengruppen beschossen werden, was aber durch sofortige Gegenangriffe eingedämmt wird.

Es sind gerade die, von den Saudis und den Emiraten finanzierten Rebellen, die gegen die Türken kämpfen. Und die Türkei verhindert durch ihre Präsenz, dass die Kämpfe auf die dortigen Flüchtlingscamps übergreifen.

Denn eines ist klar: im Ernstfall werden 3 Mio Zivilisten aus Idlib über die Grenze fliehen. Damit hätte die Türkei dann fast 7 Mio Syrer im Land.

Besatzungarmee

Russland ist doch schon längst der Akteur in Syrien...wer da glaubt, dass Assad was bestimmt, irrt...jeder Angriff auf Idlib wird vom russischen Militär gesteuert...Assad ist nur noch eine willfährige Marionette Putins....sollte weiterhin Idlib bombardiert werden, werden die Menschen in die Türkei flüchten und von dort nach Europa...Assad und Putin werden das zerstörte Syrien nicht wieder aufbauen...das sollte dann nach Meinung Putins der Westen finanzieren. Die Türkei wird dem Desaster nur noch zuschauen.

20.01 Reginald / Türkei Schachmatt

Welch ein treffender Kommentar. Russland und die Türkei sind Hunderte von Jahren historische Gegner, die Geographie lässt ja auch gar nichts anderes zu.

@20:12 von Bernd39

"Auch hier KEIN Wort dazu, daß Erdogan von syrischem Territorium spricht."

Das Territorium existiert momentan nur auf dem Papier. Syrien MUSS (laut internationalem Recht) dafür sorgen, dass von seinem Boden keine Gefahr für Nachbarstaaten ausgeht. Die Gefahr kann dabei von bewaffneten Gruppen oder Beschießungen ausgehen. Der Staat Syrien hat aber keinen Einfluß mehr auf das Gebiet jenseits des Euphrat. Das wird von der kurdisch-marxistischen YPG kontrolliert. Bei einem Bevölkerungsanteil von nur 7% kontrollieren die Kurden momentan ca. 30 % von Syrien. Aber eine Rebellenorganisation kann niemals an die Stelle eines Staates treten.

Deshalb hat die Türkei, auch nach internationalen Gesetzen, das Recht, selber für ihre Sicherheit zu sorgen. Wenn Deutschland am Hindukusch verteidigt wird, dann wird die Türkei eben in Syrien verteidigt.

Barbarossa 2

Es ist doch absurd, dass Assad der Türkei den Krieg erklären könnte...Assad ist doch mehrfach Pleite und wird nur noch von Russland und dem Iran finanziert...die dort ihr eigenes Süppchen kochen. Die Frage wird eher sein, wie Russland da wieder heil rauskommt...in Afghanistan haben sie sich am Ende mit großen Verlusten auch zurückgezogen. Ewig werden sie in einem zerstörten Syrien nicht bleiben wollen.

Den beiden ist es "wurscht"

Den beiden ist es "wurscht" was die EU dazu sagt.

Es ist schon etwas recht

Es ist schon etwas recht Komplexes - russisch- türkische Beziehungen bezüglich Syrien. Das russische Militär ist in Syrien legal präsent und unterstützt die syrische Regierung im Kampf gegen die bewaffneten Gruppen, die türkischen Militärs unterstützen einen Teil der islamistischen Militanten. Z.Z. führt es zu ernsten Problemen zw. den wirtschaftlich eng kooperierenden Staaten. So wird hier Diplomatie auf dem höchsten Niveau geführt, viel Feingefühl im Umgang mit Absichten und Prioritäten des Anderen an den Tag gelegt, um wirtschaftliche Projekte nicht zu gefährden, und damit die Türkei möglichst ihre gewisse Eigenständigkeit gegenüber dem Westen bewahren kann. Wie auch Macron heute öffentlich geäussert hat: Die Hegemonie des Westens ist zu Ende. Ohne Annäherung an Russland kann man keine Sicherheit und kein Gleichgewicht in der Welt schaffen.
Die Türkei und Russland, sie sind im ständigen Dialog. Abwarten und Tee trinken.

Die Bundeswehr fehlt

Hier könnte die Bundeswehr als schlagkräftige Truppe friedenstiftend eingesetzt werden ,wie in Afghanistan . Idlib liegt doch direkt neben dem Irak .

20:01, Reginald

>>Was macht denn der Erdogan wenn Ihm Assad den Krieg erklärt und die Russen fleissig die Türkei bombardieren?<<

Dann wäre das der NATO-Bündnisfall. Erdogan tanzt der NATO zwar auf der Nase herum, aber er hat noch nie auch nur angedeutet, daß er das Bündnis verlassen möchte.

19:59, Einfach Unglaublich

>>Die Lösung...
... liegt wohl darin, Idlib einzunehmen, dieTerroristen zu entwaffnen und vor einem Tribunal zu verurteilen. Die Kosten für die anschließende wohl meist lebenslange Inhaftierung muss von der internationalen Gemeinschaft getragen werden.

Danach muss sichergestellt werden, dass sich keine ausländischen Kräfte ohne Zustimmung der syrischen Regierung mehr in Syrien befinden.

Die Einmischung in innersyrische Angelegenheiten muss in Zukunft konsequent unterbunden werden.<<

Die syrische Regierung hat doch nun wirklich überhaupt nichts zu melden. Die Entscheidungen werden in Moskau und Teheran getroffen.

So ist es !

Mehr gibt es nicht zu sagen :

1, Die Türkei ist in der Nato

2. Haben Sie sich schon mal die Stärken der russischen und türkischen Armeen angesehen ?

Glaubt hier jemand ernsthaft

Dass falls die Türkei in einen Krieg gerät tatsächlich der Bündnisfall Eintritt?Wer sollte denn der Türkei zur Hilfe kommen?Deutschland?Mit was denn bitte?Amerika?Der Trump hält von der NATO nichts.Frankreich?Die anderen ?Mit was denn?Nein,niemand würde auch nur einen Finger krumm machen.Der Westen hat weder das Geld,noch die Soldaten um einen grossen Krieg Jahrelang durchzuhalten.

Welche Ziele verfolgt die Türkei?

Dieser Beitrag ist im Vergleich zur bisherigen Berichterstattung über Syrien ungewöhnlich komplex. Leider erklärt er nicht, welche Ziele die Türkei mit der Unterstützung der Islamisten verfolgt.

pxslo

Wenn Deutschland am Hindukusch verteidigt wird, dann wird die Türkei eben in Syrien verteidigt."
Deutschland wird aber nicht am Hindukusch verteidigt, auch wenns mal Jemand so ähnlich gesagt hat, unwidersprochen von den Medien. Wie wenig das funktioniert hat kann man täglich sehen. Und die Türkei wird auch noch sehen, dass das Islamistenproblem, das sie sich da geschaffen hat zu ihrem Problem wird.

Mir ist es schon fast egal

wer in Syrien endlich für Frieden sorgt,ob Nato Partner Türkei oder Assad Unterstützer Putin. Wichtig ist mir das das "gebeutelte " Land mit seinen Menschen in Frieden leben kann und das das Land wieder aufgebaut werden kann. Den Menschen dort kann ich es nur wünschen.

21:03 von landart

Wenn man bedenkt, wo die USA überall ihre Stützpunkte haben, würde ich an Putins Stelle so lange bleiben bis die Sonne verglüht.

21:21 von fathaland slim

19:59, Einfach Unglaublich

>>Die Lösung...
... liegt wohl darin, Idlib einzunehmen, dieTerroristen zu entwaffnen und vor einem Tribunal zu verurteilen. Die Kosten für die anschließende wohl meist lebenslange Inhaftierung muss von der internationalen Gemeinschaft getragen werden.

Danach muss sichergestellt werden, dass sich keine ausländischen Kräfte ohne Zustimmung der syrischen Regierung mehr in Syrien befinden.

Die Einmischung in innersyrische Angelegenheiten muss in Zukunft konsequent unterbunden werden.<<

Die syrische Regierung hat doch nun wirklich überhaupt nichts zu melden. Die Entscheidungen werden in Moskau und Teheran getroffen.
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Wenn es aber um israelische Maßnahmen gegen Iraner in Syrien geht, dann sind die Mullahs doch nur befreundete Unterstützer.
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Aber man muss ja flexibel sein?

21:26, Reginald

>>Glaubt hier jemand ernsthaft
Dass falls die Türkei in einen Krieg gerät tatsächlich der Bündnisfall Eintritt?Wer sollte denn der Türkei zur Hilfe kommen?Deutschland?Mit was denn bitte?Amerika?Der Trump hält von der NATO nichts.Frankreich?Die anderen ?Mit was denn?Nein,niemand würde auch nur einen Finger krumm machen.Der Westen hat weder das Geld,noch die Soldaten um einen grossen Krieg Jahrelang durchzuhalten.<<

Natürlich tritt dann der Bündnisfall ein. Das ist keine Frage von Glauben. Und was Trump von der NATO hält, wäre in einem solchen Fall komplett irrelevant. Er ist kein gewählter Diktator, auch wenn er auf infantile Weise ständig so tut.

Sie meinen wirklich, die NATO wäre gegen Putin und Assad chancenlos?

@landart - Wiederaufbau und Zukunft der Islamisten

20:52 von landart:
"Assad und Putin werden das zerstörte Syrien nicht wieder aufbauen...das sollte dann nach Meinung Putins der Westen finanzieren."
> Der Wiederaufbau läuft schon seit Jahren und wird sowohl von Syrien als auch von Russland finanziert. Der Wunsch Putins, dass sich der Westen daran beteiligen sollte, ist mehr als berechtigt. Schließlich haben westliche Länder die sogenannten "pro-westlichen Rebellen" militärisch aufgerüstet und damit maßgeblich zur Zerstörung Syriens beigetragen.

"Die Frage wird eher sein, wie Russland da wieder heil rauskommt [...]"
> Warum sollte sich Russland aus Syrien zurückziehen wollen?! Eine sinnvolle Frage wäre, wie lange sich die "Rebellen" noch halten werden und wohin die Islamisten gehen, wenn Idlib fällt.

@21:20 von fathaland slim

"Erdogan tanzt der NATO zwar auf der Nase herum, aber er hat noch nie auch nur angedeutet, daß er das Bündnis verlassen möchte."

Wo bitte tanzt die Türkei der NATO "auf der Nase herum"? Wegen dem Kauf russischer S-400 Raketen? Dazu hat sich der Nato-Generalsekretär unlängst geäußert und gesagt, dass dies nicht Nato-Interessen widerspricht und eine innere Angelegenheit der Türkei ist.

Es sind die USA, die daraus ein "Sicherheitsproblem" machen wollen. Genauso wie bei der Erdgasleitung "Nord-Stream-2" zwischen Russland und Deutschland. Das gefährdet angeblich auch die Sicherheit der USA.

Reginald

Was fabulieren sie denn da...niemand wird der Türkei den Krieg erklären...Russland auch nicht...dafür reicht die kleine syrische Militärbasis in Latakia nicht ...die paar russischen Marineschiffe auch nicht...wenn die Türkei den Bosporus sperrt, was dann...vom Nordmeer anreisen? Die amerikanischen Flugzeuge auf dem NATO-Stützpunkt Incirlik haben sie auch nicht erwähnt...

21:29 von Nachfragerin

Die Türkei will die Kurden kontrollieren, nicht mehr und nicht weniger. Aber die sind nicht zu packen, deshalb wird man sich die Zähne ausbeißen.

@pxslo - Welche Verteidigung?!

20:58 von pxslo:
"Deshalb hat die Türkei, auch nach internationalen Gesetzen, das Recht, selber für ihre Sicherheit zu sorgen. Wenn Deutschland am Hindukusch verteidigt wird, dann wird die Türkei eben in Syrien verteidigt."

Glauben Sie diesen Propagandaquatsch wirklich? Was hier als "Verteidigung" bezeichnet wird, ist die gewaltsame Durchsetzung von Interessen. Es gibt kein internationales Gesetz, dass so etwas erlaubt.

@Reginald - Bedrohungsfantasien

21:26 von Reginald:
"Dass falls die Türkei in einen Krieg gerät tatsächlich der Bündnisfall Eintritt?"
> Vorhin schrieben Sie noch von einem Angriff gegen die Türkei. Dieser würde selbstverständlich den Bündnisfall auslösen. Die NATO bläst seit Jahren jede Nichtigkeit zu einer "Bedrohung" auf, um ihre Existenz zu sichern. Ein echter Bündnisfall müsste für die verblendeten Gestalten die Erfüllung eines Traums sein.

"Der Westen hat weder das Geld,noch die Soldaten um einen grossen Krieg Jahrelang durchzuhalten."
> Der Westen führt schon jetzt an verschiedenen Schauplätzen seine jahrelangen Kriege. Wenn irgendwem das Geld für einen offenen Krieg ausgeht, wäre das definitiv die Gegenseite.

@21:29 von deutlich

"Und die Türkei wird auch noch sehen, dass das Islamistenproblem, das sie sich da geschaffen hat zu ihrem Problem wird."

Das Wort "Islamist" bedeutet eigentlich garnichts. Wen meinen Sie damit? Den sog. "IS". Der hat der Türkei in den letzten 3 Jahren schon genug Probleme bereitet, sowohl in der Türkei (Anschläge) wie auch in Syrien. Aber die türkischen Sicherheitskräfte haben die Lage schnell unter Kontrolle gebracht.

Und beim türkischen Einmarsch 2016 in Nord-Syrien hat der IS große Verluste erlitten. Was der Türkei jetzt noch Probleme bereitet, sind die von den Saudis und den Emiraten finanzierten radikalen Rebellen. Die scheinen es irgendwie auf das türkische Militär abgesehen zu haben. Ich führe das auf die Spannungen zwischen der Türkei und Saudi-Arabien zurück (Kashoggi-Mord).

Die Saudis haben mit ihren Milliarden von Dollars die Rebellen hochgerüstet. Aber humanitär haben die völlig versagt. Wieviele Flüchtlinge hat dieser superreiche Staat denn aufgenommen? 10.000?

Mit welchem Geld

@von Nachfragerin
Mit welchem Geld werden denn die zerstörten Städte wiederaufgebaut...Assad ist mehrfach Pleite und von russischen Bauaktivitäten gibt es keine glaubwürdigen Berichte...und an Märchen glauben die Syrer nicht mehr....abgesehen davon, die Zerstörungen sind so riesig, dass ein Wiederaufbau hunderte Milliarden kosten würde... und wer sollte da von den sieben Mio. Flüchtlinge zurückkommen, da auch die Wirtschaft mitzerstört wurde... da sind bis heute Geisterstädte. Und wieso sind auf einmal die Rebellen alle pro-westlich? Oder meinen sie, dass der Westen Assad als Diktator unterstützen sollte?

@21:43 von Nachfragerin

"Es gibt kein internationales Gesetz, dass so etwas erlaubt."

Natürlich gibt es das. Das sind die UN-Regeln zum Schutz der Grenzen. Wenn ein Staat kollabiert (wie Syrien) und seine Grenzen nicht mehr selber schützen kann, dann hat das Nachbarland im Ernstfall das Recht dies selbst in die Hand zu nehmen.

Mit welchem Recht sich aber die Amerikaner dort befinden, weiß ich nicht. Ein Nachbarstaat ist das jedenfalls nicht.

@21:26 von Reginald

"Der Westen hat weder das Geld,noch die Soldaten um einen grossen Krieg Jahrelang durchzuhalten"....
sie glauben wirklich, das der nächste "grosse" Krieg Jahrelang dauern würde? der wäre wohl innert Tagen "abgewickelt"....

@pxslo

Die Saudis haben mit ihren Milliarden von Dollars die Rebellen hochgerüstet. Aber humanitär haben die völlig versagt. Wieviele Flüchtlinge hat dieser superreiche Staat denn aufgenommen? 10.000?"

Stimmt. Wahrscheinlich nicht mal so viel und wenn, dann nur geschlagene flüchtende Terroristen. Denen ging es nur darum, die säkulare syrische Regierung weg zu haben, wie einigen andern auch, niemals um Demokratie oder Menschenrechte.
Aber nur weil es die blutrünstige Daesh-Bande gibt sind Al-Kaida oder wie auch immer sie sich aktuell nennen keine gemäßigten, sondern ebenso blutrünstige Schlächter.

re pxslo

"Wo bitte tanzt die Türkei der NATO "auf der Nase herum"? Wegen dem Kauf russischer S-400 Raketen? Dazu hat sich der Nato-Generalsekretär unlängst geäußert und gesagt, dass dies nicht Nato-Interessen widerspricht und eine innere Angelegenheit der Türkei ist."

Dass der NATO Generalsekretär sowas gesagt hat glaube ich erst, wenn ich eine seriöse Quelle sehe.

Aussagekräftiger ist für mich, dass die Türkei aus dem F-35 Programm ausgeschlossen wurde und die Ausbildung türkischen Luftwaffenpersonals an der F-35 beendet ist.

21:52, landart @von Nachfragerin

>> Oder meinen sie, dass der Westen Assad als Diktator unterstützen sollte?<<

Wenn Sie die Kommentare der geschätzten Foristin, die sie hier seit Jahren schreibt, kennen, dann wissen Sie, daß sie genau das meint.

@landart - Wiederaufbau

21:52 von landart:
"Assad ist mehrfach Pleite und von russischen Bauaktivitäten gibt es keine glaubwürdigen Berichte"
> Es gibt dokumentierte Aktivitäten beim Wiederaufbau und westliche Sanktionen gegen russische und iranische Firmen, die sich daran beteiligen. Wie glaubwürdig sind Quellen, die über so etwas nicht berichten?

"abgesehen davon, die Zerstörungen sind so riesig, dass ein Wiederaufbau hunderte Milliarden kosten würde"
> Richtig. Die UN geht von 250 Milliarden aus. Die westlichen Sanktionen machen den Wiederaufbau Syriens unnötig schwer.

"Und wieso sind auf einmal die Rebellen alle pro-westlich?"
> So wurden die Rebellen zu Beginn des Krieges in unseren Medien bezeichnet. (Später waren es dann "moderate Rebellen".)

"Oder meinen sie, dass der Westen Assad als Diktator unterstützen sollte?"
> Ich meine, dass der Westen Assad als Präsident beim Wiederaufbau unterstützen sollte oder es ihm wenigstens nicht unnötig schwerer machen sollte.

@von pxslo

Sie haben Recht, dass der Staat Syrien kollabiert ist....eine halbe Million sind bisher mindestens ums Leben gekommen, mehrere Millionen Syrer sind in die umliegenden Länder geflohen...diese sind enorm davon belastet ...sie haben damit ein Recht sich einzumischen...Russland ist kein Nachbarstaat und hat sich dort trotzdem eingemischt und Partei für den Diktator Assad genommen...angeblich soll ihn Assad gerufen haben...doch das ist nirgendwo dokumentiert und auch nicht von der UNO legitimiert....Russland sollte Syrien schnellstens verlassen.

@fathaland slim - Was spricht gegen westliche Wiederaufbauhilfe?

>> Oder meinen sie, dass der Westen Assad als Diktator unterstützen sollte?<< (landart)

22:20 von fathaland slim:
"Wenn Sie die Kommentare der geschätzten Foristin, die sie hier seit Jahren schreibt, kennen, dann wissen Sie, daß sie genau das meint."

Das geostrategische Projekt "Assad muss weg!" ist gescheitert. Was spricht Ihrer Meinung nach für oder gegen eine westliche Wiederaufbauhilfe für Syrien? (Das Blabla von irgendwelchen "Werten" überspringen wir bitte.)

22:38, Nachfragerin

Auch ich habe mit leider gern benutzten, wenig aussagekräftigen Floskeln wie "pro-westlich", "moderat", "radikalislamisch" usw. große Probleme. Aber so undifferenziert, wie Sie behaupten, wurde der Syrienkrieg auch in den "Mainstreammedien" (noch so eine Floskel) nicht einmal ansatzweise dargestellt. Ich verweise hier immer wieder auf die Artikel und Bücher des Spiegel-Journalisten Christoph Reuter, der als einziger unabhängiger westlicher Journalist (illegal) im Lande war, als Assad eine komplette Nachrichtensperre verhängt und sämtliche Journalisten, die er nicht kontrollierte, des Landes verwiesen hatte.

Die Freunde Assads ignorieren seine Arbeit, da sie ihre Erzählung krachend zusammenfallen lässt. Es kann sich aber jeder im Netz informieren. Ich empfehle ein Interview mit ihm: "Eine Bankrotterklärung für den Journalismus – Christoph Reuter zu Berichterstattung zu Syrien".

Einfach eingeben. Leicht zu finden, sehr erhellend, wenn auch schon fünf Jahre alt.

Weshalb beschwert sich Erdogan?

"Die Situation ist so kompliziert geworden, dass unsere Truppen im Moment in Gefahr sind", sagte Erdogan. Die Türkei werde aber "alle nötigen Maßnahmen ergreifen", um ihre Soldaten zu schützen. Sein Land habe das Recht, sich zu verteidigen, warnte er."
---
Er braucht seine Truppen nur aus Syrien abzuziehen, dann werden sie auch nicht beschossen. Völkerrechtlich hat er da NICHTS zu suchen - NULL Mandat. Er hat sich nicht zu verteidigen, er ist unrechtmäßig in Syrien! Seine Präsenz dient doch nur dazu, die besetzten Gebiete zu annektieren bzw. die Kurden niederzuknüppeln.

@Reginald 21:26

Sehen Sie genau da liegen Sie sowas von falsch. Der Westen hat sowohl das Geld und auch die Soldaten um so einen Krieg durchzuhalten. Aber Gott bewahre uns alle, dass es zu so einem Weltkrieg kommt. Wenn es jedoch dazu kommt, dann haben vor allem Putin und Russland ein Problem. Die Nato ist ein anderes Kaliber als Tschetschenien, Georgien, die Rebellen des IS oder die Ukrainische Armee. Russlands Militär würde nach einem Monat ganz übel dastehen. Putin weis dies auch, darum hätte er auch niemals eingegriffen wenn damals ein starker US Präsident an der Macht gewesen wäre. Mit einem Ronald Reagan hätte Putin dies nicht abziehen können.

22:49, Nachfragerin

>>@fathaland slim - Was spricht gegen westliche Wiederaufbauhilfe?
>> Oder meinen sie, dass der Westen Assad als Diktator unterstützen sollte?<< (landart)

22:20 von fathaland slim:
"Wenn Sie die Kommentare der geschätzten Foristin, die sie hier seit Jahren schreibt, kennen, dann wissen Sie, daß sie genau das meint."

Das geostrategische Projekt "Assad muss weg!" ist gescheitert. Was spricht Ihrer Meinung nach für oder gegen eine westliche Wiederaufbauhilfe für Syrien? (Das Blabla von irgendwelchen "Werten" überspringen wir bitte.)<<

Wenn man im syrischen Krieg vorrangig ein geostrategisches Projekt sieht, dann liegt es nahe, daß man sich auf eine Seite schlägt. In Ihrem Fall ist es die Putinsche, auf der Sie sowieso immer zu finden sind.

Aber Putin gewinnt den Krieg, nachdem die russische Luftwaffe das Land in Schutt und Asche gebombt hat, und "der Westen" (wer ist das eigentlich?) baut dann brav wieder auf?

Beim kurdisch kontrollierten ar-Raqqa gäbe ich Ihnen ja noch Recht.

@landart 20:52

Die Meinung Putins wird niemanden in den USA und niemanden im Westen interessieren. Vor allem Putins Armee hat in Syrien alles kurz und klein geschossen. Wenn es darum geht alles zu zerstören ist Putin sofort dabei, auf aufräumen und mit finanziellen Mitteln aufzubauen hat er kein Bock. Dies hat er in Tschetschenien auch so abgezogen.

21.41 Landart - Kriegserklärung

´Niemand wird der Türkei den Krieg erklären`.
Man braucht keine Kriegserklärung.
So im Falle Moldawien Transnistrie.
So im Falle Ukraine Ostukraine.
So im Falle Georgien und die 2 neue Republiken in Georgien.
Russland braucht keinen Krieg zu erklären.
Die Türkei hat keine Freunde als Nachbarn oder als Minderheiten.

um 22:20 von fathaland slim

21:52, landart@von Nachfragerin
Haben wir die Bezeichnung des syrischen Präsidenten Assad als Diktator aus den sachlichen, objektiven Berichterstattungen unserer Medien übernommen? Werden wir doch nicht einfach informiert, sondern in unserer Meinung beeinflusst und manipuliert?
Die Foristin Nachfragerin äussert ihre Meinung, erweist sich "seit Jahren" als freundliche und taktvolle Diskussionsteilnehmerin. Im Unterschied zu einigen Herrschaften.
In der gesamten Dritten Welt gibt es noch "Bedarf" an der Entwicklung der Demokratie. Dem syrischen Präsidenten Assad kann man aber viele Zugeständnisse machen. Wenn man sich für dieses Land tatsächlich interessiert, darüber Bescheid weiss und mit den anderen Ländern des Ostens vergleicht. Syrer sind es wert, im Frieden zu leben.

@Nachfragerin 22:38

Es ist typisch Propaganda der Assad Seite zu behaupten der Westen würde irgendwen sanktionieren weil der den Wiederaufbau finanzieren will. Dies entspricht nicht der Wahrheit. Russland hat schlicht kein Geld für den Wiederaufbau und Iran und Assad auch nicht.
Ich fand es auch falsch diese Leute "Rebellen" zu nennen, genauso falsch ist es aber wie Assad Unterstüter in diesem Forum die Hizbollah eine Friedensorganisation nennen, dies sind auch Terroristen. Zwischen Hizbollah un El Qaida gibt es für mich 0 Unterschied!
Zu Assad: der Westen wird niemals Assad als Präsidenten unterstützen egal wobei und dies hat Gründe und ist im Übrigen auch richtig so. Assad soll mal schön selbst sehen wie er das Land aufbaut welches er durch den von ihm provozierten Bürgerkrieg zerstört hat.

@fathaland slim

22:53 von fathaland slim:
"Aber so undifferenziert, wie Sie behaupten, wurde der Syrienkrieg auch in den "Mainstreammedien" (noch so eine Floskel) nicht einmal ansatzweise dargestellt."
> In diesem Punkt scheinen wir sehr unterschiedliche Ansprüche zu haben. Die "Checkliste" von Anne Morelli ist Ihnen sicherlich bekannt.

"Die Freunde Assads ignorieren seine [Herr Reuters] Arbeit, da sie ihre Erzählung krachend zusammenfallen lässt. [...] Einfach eingeben. Leicht zu finden, sehr erhellend, wenn auch schon fünf Jahre alt."
> Dieses Interview mag für alle erhellend sein, die an den Kampf von "Gut" gegen "Böse" glaubten. Ich zähle mich nicht dazu.

von Gassi

Immer wird die Story mit dem Mandat nach dem Völkerrecht hier serviert...der Bürgerkrieg in Syrien war anfangs ein Krieg der Syrer...dann haben verschiedene Rebellengruppen gegen die Assadarmee gekämpft....vom Irak kamen die IS-Kämpfer ...Assad war praktisch am Ende ...erst da hat er Putins Luftwaffe gerufen...die dann alles zugebombt haben...die westlichen Länder haben lediglich die IS-Kämpfer angegriffen...ohne ihren Einsatz wäre Assad noch mehr in Bedrängnis geraten...nicht zu vergessen auch die heldenhaften Einsätze der Kurden in Nordsyrien und dem Nordirak.

Sie wollen "Normalisierung" (?)

Eine (von allen möglichen Beteiligten) völlig zerstörte - in Schutt und Asche gelegte - "Stadt" soll normalisiert werden oder Normalisierung bringen?
Es sieht so aus, dass Ereignisse wie "Hiroshima", "Nagasaki", "Oradour", "Distomo", "Dresden", "Hamburg", "Fukushima", "Tschernobyl" (sieht nur wild durcheinander gewürfelt aus) in der Menschheitsgeschichte zur "Normalität" werden.
Etwas später (nach dem Gau) gibt es halt "diplomatische" Gespräche, oder auch politisch "sinnvolle" Entscheidungen, und der Lauf der Zeit kehrt es schon irgendwann unter den Tisch...
So auch hier wieder.

23:03, Sturmtief

>> Völkerrechtlich dürfte der Westen nicht ständig Rebellen unterstützen und die legitime Assad-Regierung stürzen wollen. Mal sehen, was Fathaland Slim wieder dazu sagt, ihm fällt sicher eine Geste ein:-))<<

Welche Rebellen hat "der Westen" denn in Syrien ständig unterstützt?

Und Sie meinen, es gäbe völkerrechtlich legitimierte Bombardierungen und Massenvertreibungen?

Sicherlich ist die Assad-Regierung formal legitim. Eine formal legitime, mörderische Despotie.

23:20, Nachfragerin @fathaland slim

>> Dieses Interview mag für alle erhellend sein, die an den Kampf von "Gut" gegen "Böse" glaubten. Ich zähle mich nicht dazu.<<

Sie haben es garantiert nicht gelesen. Sonst würden Sie nicht diesen Kampf-von-"Gut"-gegen-"Böse" - Unsinn schreiben.

@Magfrad 23.08

Alles klar und wie gehabt. Die verschiedenen Dschihadistentruppen haben ja so wenig zerstört wie ihre Finanziers aus SA oder USA und die haben wahrscheinlich klimaneutral gebombt, wenn Sie noch ein paar Kommentare schreiben. Aber das Geld geben d Saudis und die Amis wie die Franzosen dann doch lieber für Bomben aus. Der Wiederaufbau würde ja den Syrern nützen und am Ende noch Assad

@fathaland slim - Was spricht gegen westliche Wiederaufbauhilfe?

23:05 von fathaland slim:
"Wenn man im syrischen Krieg vorrangig ein geostrategisches Projekt sieht, dann liegt es nahe, daß man sich auf eine Seite schlägt. In Ihrem Fall ist es die Putinsche, auf der Sie sowieso immer zu finden sind."
> Haben Sie meine Frage gelesen? Wenn ja, wäre mir eine Antwort lieber als diese unsachliche Unterstellung.
Und wenn Sie in diesem Krieg keine geostrategische Ursache erkennen können, dann sollten Sie einen anderen Grund benennen.

"Aber Putin gewinnt den Krieg, nachdem die russische Luftwaffe das Land in Schutt und Asche gebombt hat, und 'der Westen' (wer ist das eigentlich?) baut dann brav wieder auf?"
> Nein. Der Westen (USA, EU) behindert den Wiederaufbau mit seinen Sanktionen. Und er lieferte den "Rebellen" Kriegswaffen, ohne die es dieses Ausmaß der Zerstörung überhaupt nicht gegeben hätte.

@Magfrad - Quelle

23:15 von Magfrad:
"Es ist typisch Propaganda der Assad Seite zu behaupten der Westen würde irgendwen sanktionieren weil der den Wiederaufbau finanzieren will."
> Ich habe diese Information in der "Times of Israel" gefunden und vermute, dass das kein Sprachrohr der syrischen Propaganda ist. (Titel: "US said planning targeted economic sanctions to push Iran out of Syria")

"Ich fand es auch falsch diese Leute 'Rebellen' zu nennen, genauso falsch ist es aber wie Assad Unterstüter in diesem Forum die Hizbollah eine Friedensorganisation nennen, dies sind auch Terroristen."
> Von "Rebellen" lesen wir seit Jahren, aber die "Friedensorganisation" ist mir in diesem Zusammenhang noch nie untergekommen.

"Zu Assad: der Westen wird niemals Assad als Präsidenten unterstützen egal wobei und dies hat Gründe und ist im Übrigen auch richtig so."
> Und das ist so, weil...?
Ist der Westen bockig, weil der regime change scheiterte?

Wem wurde in Syrien geholfen?

Syrien wurde zerbombt, damit Assad und seine Machtclique überleben konnten...als die gegnerischen Kämpfer vor den Toren Damaskus standen, kam ihm Putin zu Hilfe, auch um seinen Mitsprache-Anspruch im arabischen Raum zu zementieren. Die syrische Katstrophe ist neben Assad auch Russland zu zuschreiben ...Hunderttausende Tote und Millionen Geflüchteter...zerstörte Städte, zerstörte Infrastruktur. Wer soll das je wieder aufbauen? Es wird auch eine Zeit nach Assad geben...die Syrer haben ein demokratisches Anrecht auf ein friedliches Leben.

@Nachfragerin 22:49

Was dagegen spricht zu helfen? Das Geld würde bei einem Diktator landen der sein Land in Geiselhaft nimmt, sein Land in einem blutigen Bürgerkrieg tyrannisiert hat und Syrien zerstört hat. Das Geld würde eh nicht für den Wiederaufbau verwendet werden und in Assads Tasche wandern. Bevor man diesen korrupten Clan mit Geld zuschmeißt sollte man gar nichts bezahlen. Assad hat sich und seinem Land den Mist eingebrockt, jetzt muss er auch die Suppe auslöffeln.

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