Ihre Meinung zu: Merkel trifft Trump: Freundliche Gesten und Fragezeichen

26. August 2019 - 13:21 Uhr

Am Rande des G7-Gipfels haben sich Kanzlerin Merkel und US-Präsident Trump getroffen. Vor dem kurzen Gespräch wurde bekannt, dass Trump bald nach Deutschland kommen will. Aus Biarritz berichtet Arthur Landwehr.

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Kommentare

Abwarten...

Donald Trumps Meinung kann sich ja bekannterweise von Tweet zu Tweet wieder ändern.

Was bleibt von diesem

Was bleibt von diesem G7-Treffen? Der Coup des Blitzbesuches des iranischen Außenministers Zarif, Absichtsbekundungen bei manchen drängenden Themen und über allem - wie schon bei den letzten Treffen - die Überschrift, es sei besser mit als nur übereinander zu reden. Ehrlich gesagt ist das auf Dauer zu dünn und ich bin daher hin- und hergerissen bei der Frage, ob man die Tradition dieser Treffen so aufrecht erhalten sollte. Sie brauchen zumindest eine intensivere Vorbereitung, eine längere Dauer, weniger Fototermine und mehr Auseinandersetzung jenseits der Kameras.

Warum drängt sie ihn

zu einem Besuch? Man kann doch wirklich nichts Konstruktives mit ihm anfangen. Diese paar Monate bis zu seinem Abgang könnte sie doch aussitzen.

Etwas positives

Man kann froh sein, dass etwas positives dabei raus kam.

Wozu brauchen wir Donald in

Wozu brauchen wir Donald in Germany?
Das verursacht nur extreme Kosten. Damit er kommt und uns beleidigen kann? Das kann er doch auch per twitter.
Unsere rüstungsausgaben, die beziehungen zu russland, die gaspipeline geht den nichts an. Warum sollte man mit ihm darüber reden?
Weil er sein frackinggas loswerden muss? Kann mir doch egal sein.

Bitte Donald, bleib auf deiner Insel. Äääh, Halbinsel

er kann es

Donald Trump ist ein gewiefter Geschäftsmann, er weiß wann er sich wie zu verhalten hat. Beim letzten Treffen ließ ihr die Kanzlerin wie ein Schulmädchen aussehen.

Es wird vieles geben,

Was erst im Nachgang bekannt werden wird.

Es wirkt auf mich, als ob alle versucht haben, bei Trump etwas brainwashing zu betreiben.

Zugleich versucht man ihn "gesichtswahrend" vom Gipfel wegkommen zu lassen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Iraner ihren Außenminister wegen "nichts" nach Frankreich geschickt haben.

Da war Substanz. Trump hat sich bewegt und der Iran wird dies auch tun.
Nur momentan eben noch nicht öffentlich.

Nachvollziehbar nach der Rhetorik der letzten Wochen.

Auch was Klima anbelangt, denke ich, dass es (kleinste) Fortschritte gibt. Noch nicht genug, aber ein Anfang.

Großbritannien und Trump... Das Spiel der USA, Europa politisch zu spalten und zu schwächen ist offensichtlich. Als Premier würde ich mich auf ein Wort von Trump nicht verlassen wollen.

Als Europa muss man sich langsam Gedanken machen, wie man dem bösen Spiel begegnen kann.

Brandrodung in Südamerika ist auch ein wichtiger Punkt. Hier sieht man den Erfolg von politischem Druck. Gut!

Erwartungen nicht erfüllt

Freundliche Gesten gab es also und kein öffentliches Wort der Kritik von den übrigen 6 an Trumps Politik der Handelskriege, der Drohungen und Sanktionen. Er kann sich also voll und ganz bestätigt fühlen.

@ Googol (14:11): nein er kann es nicht

hi Googol

Nein er kann es nicht. Trump hat schon genug Firmen an die Wand gefahren:

https://tinyurl.com/yyjw4z9z
Spiegel: Die Wahrheit hinter Trumps Milliarden ( Mittwoch, 17.02.2016 16:51 Uhr)

Trump Airlines: 1988 kaufte Trump die Eastern Air Shuttle, eine Kurzstrecken-Fluggesellschaft. Wie üblich motzte er sie zur Luxuslinie auf. Doch sie flog nie Profit ein, ging pleite und verschwand.
Trump - The Game: eine Art Trump-Monopoly. Das 1989 präsentierte Brettspiel wurde nach einem Jahr wieder vom Markt genommen.
Trump Casinos: Trump besaß mehrere Casinos in Atlantic City. Doch die Dachgesellschaft meldete viermal Insolvenz an (1991, 2004, 2009 und 2014). Trump legte das Management 2009 nieder und überließ den finanziellen Schlamassel den Gläubigern und Angestellten.
Trump Vodka: 2007 als "destillierter Erfolg" auf den Markt gebracht, hielt sich der Spirituosen-Ladenhüter gerade mal zwei Jahre.

Geld verloren?

Tja, Herr Trump- niemand verbietet es den Amerikanern Produkte herzustellen und zu Konditionen zu verkaufen, die für andere attraktiv sind. Allerdings möchten wenige Deutsche amerikanische Autos fahren, auch wenn diese bereits günstiger sind...

Die Handelsbilanz macht kein Staat, sondern ist die Summe aller Geschäftsbeziehungen unzähliger privater Firmen.

ungeheuerlich . . .

. . . ist die ständige Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten anderer Länder. Was hat er an der europäischen Gaspipeline rum zu meckern.
Wieso zwingt er EU Firmen den Handel mit dem Iran zu unterlassen.
Alles Einmischungen in innere Angelegenheiten anderer Staaten.
Wann fällt denen das vor die Füße??
b.k.

Zweierlei Mass?

Hat Herr Trump denn die gleiche Ansicht Ländern gegenüber, wo die USA einen Exportüberschuss haben? Die wird es auch geben- aber dann ist es wohl “fair” weil America First?

@Googol (14:11)


er kann es
Donald Trump ist ein gewiefter Geschäftsmann, er weiß wann er sich wie zu verhalten hat. Beim letzten Treffen ließ ihr die Kanzlerin wie ein Schulmädchen aussehen.

_____

Sie haben vergessen, diesen Witz als solchen zu kennzeichnen. Auch wenn es offensichtlich ist, könnten Leute denken, dass es ernst gemeint ist.

Ein Mann wie Herr Trump der

Ein Mann wie Herr Trump der wichtige Verträge aufkündigt, damit Unfrieden schafft, nichts dabei Reihe bekommt, wie zum Beispiel Nordkorea, was soll der Mann in Deutschland. Ausser banalen Äußerungen kommt da eh herum. Es sei denn, er löst endlich mal die militärische US Drehscheibe in Deutschland auf, das, wäre durchaus ein Erfolg.

@ Googol: Er kann es (??)

Abgesehen davon, was er als Geschäftsmann alles an die Wand gefahren hat: Geschäftsmann zu sein ist nicht genug in der Politik. Und dass er die Kanzlerin "wie ein Schulmädchen aussehen" ließ, entspricht nicht meiner Wahrnehmung, wenn wir dasselbe Bild meinen. Ich finde eher, es ist ihr gelungen, ihn wie der Rüpel aussehen zu lassen, der er ist.

Skywalker

Trump könnte argumentieren, deutschland bevorzuge mit seinen exorbitanten spritpreisen, abgefahrenen kfz steuern und ungeheuerlichen versicherungstarifen ganz klar die heimische autoindustrie. Diese regelungen machen einen 7,5l bigblock hemi v8 mit 450ps unrentabel.
In usa ein kleinwagen.

@ nach-denken (14:23): beim Öl u. Gas geht es pur um Protektioni

hi nach-denken

ungeheuerlich . . .
. . . ist die ständige Einmischung der USA in die inneren Angelegenheiten anderer Länder.

stimmt. Aber das hier stimmt so nicht:

Was hat er an der europäischen Gaspipeline rum zu meckern.

Da geht es

1. um Geschäfte mit Russland
2. weil er Russland und andere Gasanbieter wie Qatar, den Iran und so weiter vom Markt verdrängen will (Protektionismus fuer die us-Gas- und Ölfracker; Trump duldet keine Konkurrenz am Markt und zerstört damit den Wettbewerb was wettbewerbswidrig ist)
3. angebliche zu starke Abhängigkeit der EU von Russland

Dann zu dieser Frage:

Wieso zwingt er EU Firmen den Handel mit dem Iran zu unterlassen.

Siehe der Fall mit Qatar. Es geht rein um Protektionismus => Marktverdrängung vom Öl- und Gasmarkt zu Lasten des Iran.

Aber: wenn man mal richtig denken wuerde, dann geht es schon ohne Erdöl. Nur noch nicht ganz ohne Fluessiggas wegen der Schiffsantriebe.

rer Truman Welt

Das ist ja wirklich alles ganz nett, aber bringen tut es nichts. Was soll Trump denn in Deutschland? Das dient alles nur seinem Wahlkampf, aber thematisch ist nichts zu erwarten. Daß er vom Besuch des iranischen Aussenministers plötzlich gewusst haben will und darüber zuvor völlig ins Bild gesetzt wurde und er nichts dagegen gehabt hätte -> ja klar, deshalb sagte er auch davor zu Reportern spontan dazu gefragt: "No comment!"
Daß die Chinesen gebeten hätten an den Verhandlungstisch zurückzukommen, ist ebenso unwahrscheinlich, sondern wohl eher die USA. Seine neue sog. Gelassenheit hat vielleicht damit zutun, daß irgendein Vernünftiger in seinem Umfeld ihm klar gemacht haben könnte, daß die USA dabei sind per Express in die Rezession zu rauschen, wenn er weiter so dilettantisch seine Politik betreibt wie ein Elefant durch einen Porzellan Laden rennt, und zu dem wohl bald damit zu rechnen ist, daß es auch in den USA zeitnah zu großen Protesten gegen seine Politik kommen könnte.

Wozu ihn einladen? Mir

Wozu ihn einladen? Mir gefällt eher der Gedanke, dass zwischen ihm und Deutschland ein mächtig großer Ozean ist.
Sein Besuch bietet keinen Mehrwert. Er wird sagen, Angela Merkel sei eine "großartige Frau" und Deutschland ein "großartiges Land", und sobald er wieder zu Hause ist, twittern, dass Merkel "insane" ist und Deutschland ein "Shithole-country". Aber Mexiko wird dafür zahlen.
Das einzige, was er bei dieser Reise gewinnen kann, ist Expertise im Mauerbau. Und lernen, dass Hamburg nicht direkt neben Cheeseburg liegt.

@Googol-Trump weiß "wie er sich zu verhalten hat"...?

"Donald Trump ist ein gewiefter Geschäftsmann, er weiß wann er sich wie zu verhalten hat. Beim letzten Treffen ließ ihr die Kanzlerin wie ein Schulmädchen aussehen".
Es ist also - nach Ihrem Selbestverständnis - allen Ernstes das Zeichen für einen "guten Geschäftsmann", dass er die Kanzlerin unseres Landes "wie ein
Schulmädchen aussehen" ließ...? Sorry, aber Sie haben ein eigenartiges Verständnis von Anstand und respektvollem Umfang. Trump als Vorbild zu plakattieren ist reichlich daneben, finden Sie nicht auch? Vor allem ist es kein Zeichen von Patriotismus, unser Land und seine Repräsentanten derart despektierlich zu behandeln, wie Sie dies tun. Kanzlerin Merkel hat im übrigen immer klare Kante gegenüber Trump gezeigt. Sie ist ihm nicht nur intellektuell deutlich überlegen, sondern auch moralisch auf einem anderen Level.

14:11 von Googol

"Donald Trump ist ein gewiefter Geschäftsmann, er weiß wann er sich wie zu verhalten hat. Beim letzten Treffen ließ ihr die Kanzlerin wie ein Schulmädchen aussehen."

Ach wo. Amateure schätzen das schon mal so ein, weil sie insgesamt Merkels Können nicht erkennen können.

Sie ist eine gewiefte Diplomatin. Trump hingegen versteht nichts von Diplomatie.

Macron hat ihn am Wochenende um den Finger gewickelt, und Merkel tut das ähnlich.

Aber weil Macron und Merkel verlässliche Politiker sind, kann Trump in seiner Tücke natürlich beide immer wieder neu brüskieren.

Dann muss man ihn halt wieder streicheln.

14:11 von Googol

"er kann es
Donald Trump ist ein gewiefter Geschäftsmann, er weiß wann er sich wie zu verhalten hat. Beim letzten Treffen ließ ihr die Kanzlerin wie ein Schulmädchen aussehen."

Nicht hoffnungslos, immerhin scheint die Kanzlerin ihm schon ihre Raute beigebracht zu haben, wie das Foto vermuten lässt.

Ein Narziß wie aus dem Lehrbuch

Nun probiert er wieder aus, mit welchen Verhaltensweisen er welche Wirkungen erzielt. Donald hasst nichts mehr als wenig beachtet zu werden. Wenn er mit seiner Powermasche nicht weiter kommt, macht er sogar einen auf schüchtern, da bin ich sicher.

Solche Menschen gibt es massenweise, und sie finden wenig Anklang. Aber Donald hat schließlich "great america" und nicht etwa bloß die USA hinter sich.

Ich glaube, er braucht die Staaten mehr als die ihn.

mutiger PR Stunt.

Ein Besuch von Trump in Deutschland ist mutig. Es wird ja aller Voraussicht nach kein Jubelbesuch werden. Ungeachtet der Tatsache, dass es sehr enge wirtschaftliche, wichtige militärische, historisch-kulturelle, traditionell politische und zahlreiche persönliche Beziehungen zwischen Deutschland und den USA gibt - zählt doch die Beziehung der Mehrheit der Bevölkerung Deutschlands zum gegenwärtigen US Präsidenten nicht wirklich zu den innigsten und herzlichsten. Es wird Demonstrationen und Kundgebungen geben, Protestaktionen und sehr viel öffentliche Kritik. Das ist sehr mutig für einen Präsidenten im Wahlkampf. Es wird ja für ihn nicht wirklich ein großer PR-Erfolg werden - begleitet von undiplomatischen Tweets und ungeschickten Auftritten... - mutig.

Trump möchte Deutschland besuchen

… Na hoffentlich hat ihn jemand im Vorfeld darüber aufgeklärt, dass wir in der Arktis keine Inseln besitzen. Das Grönland zu Dänemark gehört hat er ja eben erst leidvoll erfahren müssen...

@ nikioko (13:31): stimmt in der Tat

hi nikioko

Abwarten...
Donald Trumps Meinung kann sich ja bekannterweise von Tweet zu Tweet wieder ändern.

stimmt in der Tat. Trump ist nicht verlässlich und hat bislang alle möglichen Verträge gebrochen. Wie sollen sich andere Länder dann darauf verlassen dass Trump sich jemals wieder an Verträge hält?? Und auch das mit dem Handelsdefizit was Trump ständig behauptet, stimmt so auch nicht ganz.

https://tinyurl.com/yxrb9hen
Tagesspiegel: US-Handelsdefizit nimmt weiter ab ( 17.04.2019, 15:51 Uhr)

Das Defizit in der US-Handelsbilanz ist überraschend weiter geschrumpft. Es sank um 1,7 Milliarden auf 49,4 Milliarden US-Dollar.

erst lustig dann gruselig

@14:11 von Googol
Selten so gelacht, Googol.
.
Aber sogleich wieder ernst geworden, denn leider sieht sich Trump wohl genau so, wie User Googol ihn sieht. Deshalb wird es mit ihm nie auch nur einen ansatzweisen, relevanten Fortschritt bei irgendetwas geben.
.
Ansonsten bleibt bei langsam ein gruseliges Gefühl zurück. Außer der Anerkenntnis der Wichtigkeit, Ankündigungen, Handlungsabsichten sowie anderen "man müsste mal" und "eigentlichs" hat die Menschheit - vertreten durch G7, G20, WTO, Davos usw. usf. - NICHTS konkretes von Relevanz in die Wege geleitet geschweige denn umgesetzt.
Die Gefahr, dass wir es als Spezies vergeigen, ist in den letzten 20 Jahren sehr gestiegen.

@um 13:41 von Lassesdoch

"Warum drängt sie ihn zu einem Besuch? Man kann doch wirklich nichts Konstruktives mit ihm anfangen. Diese paar Monate bis zu seinem Abgang könnte sie doch aussitzen."

Es ist an der Zeit, die eigene Erbfolge zu regeln.

@14:43 MikLondon

Möglichweise wird das Gegenteil der Fall sein: Trump wird - wie meist - seine Gastgeber*innen im direkten Kontakt über den grünen Klee loben, von einer großartigen Frau sprechen und von einem Land, das viel Potenzial habe und eng befreundet sei... und auf dem Rückflug gehen die Twitter-Schimpfkanonaden los, dass Deutschland nicht genug in Militär investierte, dass der Umgang mit geflüchteten Menschen falsch sei, dass man bei den Zöllen schlecht behandelt werde etc. - Trump fährt genau deshalb nach Deutschland, weil er danach ein zusätzliches Feindbild (nach den 4 demokratischen Abgeordneten und dem US-Notenbankchef) aufbauen kann für seinen Wahlkampf.

@ Zeitungs-Ente (14:50): das regeln wir Buerger

hi Zeitungs-Ente

Es ist an der Zeit, die eigene Erbfolge zu regeln.

Die Erbfolge regeln wir Bueger, ueber den Wahlzettel bei der nächsten Bundestagswahl. Das ist nicht Merkels Sache das zu Regeln.

Präsident Trump besucht Deutschland?

Der Besuch ist überfällig!

Deutschland und die USA sind seit Jahrzehnten befreundete Staaten.
Unter Freunden ist es üblich sich gegenseitig zu besuchen. Ein Besuch wäre auch eine günstige Gelegenheit etwaige Differenzen auszuräumen. Ein Besuch kann hier nur förderlich sein.

Höflichkeit

Donald Trump ist respektlos und flegelhaft. Aber wenn er meint, nach Deutschland kommen zu müssen, sollte man ihm als Gast dennoch das gewähren, was er anderen verweigert: Respekt, Höflichkeit und Anstand.
Politisch halte ich den Besuch für sinnlos.

"Das lange vereinbarte Gespräch der beiden während des G7-Gipfels wurde verschoben, weil Trump länger als geplant mit dem ägyptischen Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi zusammentraf"

Der ist schließlich - auf jeden Fall anders als Merkel - definitiv einer von Trumps "Brüdern im Geiste".

"Vor dem Mittagessen klappte es dann aber doch noch. Dem Vernehmen nach ging es um die Streitthemen zwischen den beiden: Ankurbelung der Weltwirtschaft, Zölle, deutsche Verteidigungsausgaben, (...)"

Alles Dinge, die die Welt nicht braucht. Okay, ohne eine funktionierende Weltwirtschaft geht natürlich gar nichts.

Funktionieren kann die aber grundsätzlich nur auf der Basis von Transparenz, Ermessens- und Entscheidungsfreiheit (und zwar für jeden!!), Fairness, und vor allem: gleichen Chancen, Rechten (und Pflichten). Kurz: Auf dem Prinzip von Leistung und Gegenleistung, und das auf der Grundlage der inzwischen universell ankerkannten Erkenntnis, dass grundsätzlich JEDER etwas Wertvolles zu "bieten" hat.

Ich kann diesen Aufwand nicht mehr nachvollziehen...

Da werden zig Millionen für Schutz und Organisation dafür ausgegeben, das sich ein paar Hansels treffen und über Banalitäten sprechen (ohne handfeste Ergebnisse).

Warum wird so ein Treffen nicht irgendwo auf einer Insel (z.B. Hallig Hooge) oder einem Flugzeugträger gemacht? Dazu ein paar Burger und Cesars Salad und Coke Zero von einem bekannten Fastfood Restaurant......fertig.

Diese Veranstaltungen sind doch nichts weiter als Protz und Pomp um mit grinsenden Gesichtern (über die Blödheit des Pöbels) schöne Bilder zu erzeugen.

@ Googol

"Donald Trump ist ein gewiefter Geschäftsmann, er weiß wann er sich wie zu verhalten hat." Am 26. August 2019 um 14:11 von Googol

You just made my day!

Wenn Sie damit meinen, dass er mit seiner Unfähigkeit von einer Pleite zu nächsten fliegt und sich den Hintern von anderen Leuten retten lässt, weil er erbbedingt "zu systemrelevant" ist, dann haben Sie ins Schwarze getroffen.

Merkel kann er nicht das Wasser reichen. (Und ich habe nun wirklich kein Poster von ihr im Zimmer hängen.)

Vernagelt und verschweißt

Noch vor dem Treffen gab Trump bekannt, dass er in absehbarer Zeit nach Deutschland kommen wolle.

Ach du Schande!
Dann werden wieder die Gullideckel zugeschweißt und die Anwohner der präsidialen Flaniermeile unter Hausarrest gestellt und ihre Fenster vernagelt. Und der Secret Service erhält Hoheitsrechte in Deutschland. Wie immer, wenn ein POTUS samt Throngefolge in befreundete Statten einfällt.

G7 Gipfel

Handelskrieg mit China...
Trump seinerseits twitterte, er habe auch viel Verständnis für seine Position gefunden. Am Morgen erklärte er gegenüber Journalisten: Die chinesische Seite habe vergangene Nacht vorgeschlagen, wieder an den Verhandlungstisch zurück zu kommen.
###
Das ist doch schon mal eine gute Basis. Nun liegt es an Trump auch wieder zu verhandeln und die Welt nicht nur mit Strafzöllen zu überziehen. Trump muß endlich verstehen und auch auf seine eigenen Wirtschaftsexperten hören und verstehen, das er so auch der eigenen Wirtschaft schadet. Auch die USA ist nur ein Teil der Weltwirtschaft und ist in irgendeiner Weise auf die anderen angewiesen...

Trump Besuch

Da kann ich nur hoffen das unsere Regierung genug Stärke hat, und ihm klar macht, das ein Besuch nicht erwünscht ist.
Alles andere würde mein derzeitiges Vertrauen in die Politik nur noch weiter erschüttern.

15:03 von Feo

Ich weiß nicht, wie sie den Begriff „ Freund " definieren, aber meine Erfahrung sagt mir, in der Politik gibt es keine Freunde. Schon allein deswegegen, weil laufend die Protagonisten wechseln.

Freundliche Gesten.......

...... piep-piep-piep,wir haben uns (temporär) wieder lieb.

rer Truman Welt

@
"Am 26. August 2019 um 14:33 von Leviathan11
Wozu ihn einladen? ....."

Klasse! Ja, diese Sicht teile ich 1:1 und halte mir immer noch meinen Bauch (also meine Wäschetrommel da leider kein -brett mehr) vor Lachen. Super kreativ! Danke Ihnen!

Merkel trifft Trump:Freundliche Gesten und Fragezeichen....

Und da sind sie,die Widersprüche.Trump fordert mehr Rüstungsausgaben und die Abnahme von Frackinggas,Flüssiggas(LNG),statt billigerem Pipelinegas.Die Verbraucher werden sich freuen.Sie ist im Grunde auch für mehr Rüstung.Aber sie fürchtet natürlich Trumps Zollpolitik(Exportmeister).

15:29 von Barbarossa 2

aber trotzdem duzen sich dort alle. hier hingegen wird man angefeindet

13:41 von Lassesdoch

"Diese paar Monate bis zu seinem Abgang..." Die Hoffnung stirbt zuletzt.

All the world’s a stage

„..... and all the men and woman are merely players“. Zu lustig, seit Jahren erinnern mich die G8/G7 Bilder an jenen schönen Monolog des großen Barden W.S. Die Palme gebe ich diesmal E. Macron: couragiert, schneidig, und sehr selbstbewusst ließ er Grumpy Old Man wirklich alt aussehen. Im Ernst, die Player agieren im Rahmen ihrer Rollen nicht schlecht.

@andererseits

Das ist absolut möglich. Feindbilder aufbauen und attackieren, Ablenkungsmanöver von wirtschaftlichen Misserfolgen, polarisieren und trompeten - würde durchaus in das bisherige Schema passen. Ich vermute aber, dass diese bislang bewährte Taktik nicht mehr ziehen wird. Im Augenblick stehen alle Baustellen still: Iran, Nord-Korea, Mauerbau, Gesundheitsreform, Zölle-Streit, Handelsbilanz. Momentan bewegt sich an diesen Stellen nichts. Die Stamm-Wähler von Trump brauchen aber dringend deutliche Erfolge, demonstrative Triumphe. Wenn das ausbleibt, wird es problematisch für ihn.

15:26 von Bullok

"Da kann ich nur hoffen das unsere Regierung genug Stärke hat, und ihm klar macht, das ein Besuch nicht erwünscht ist."

Ja, das kann man bei Oma so machen. Man lädt sie erst ein, um ihr dann zu sagen, dass sie nicht erwünscht ist.

In der Politik geht es nicht so persönlich zu, wie viele hier glauben.

Als Politiker muss man zusehen, dass man nie je Beziehungen abbricht, sondern sie zur Not an dem allerdünnsten Faden hält.

Denn hinter Trump steht ein Riesen-Reich, das mit Deutschland zwangs-verbandelt ist, egal, wie flegelhaft sich der zufällige Präsident verhält.

re karl napf

"aber trotzdem duzen sich dort alle"

Vielleicht weil sie englisch sprechen?

Beim legendären "You can say you to me" ist noch umstritten, ob von Lübcke oder von Kohl ...

16:00 von Karl Napf

"15:29 von Barbarossa 2
aber trotzdem duzen sich dort alle. hier hingegen wird man angefeindet"

In Schweden duzen sich auch alle, und in allen mir bekannten deutschsprachigen Foren - außer diesem - ist das 'du' ebenfalls selbstverständlich.

Mir fällt das 'Sie' hier äußerst schwer, aber wenn jemand das anders nicht erträgt, dann sperre ich mich nicht.

Es geht immer um Interessen..

China wird für die USA zu einer Bedrohung ihrer Weltmacht Stellung.
Man hat billig in China produziert und jahrelang profitiert.
Nun ist China auch ein Hochtechnologie Land.
Es studieren in China mehr Menschen als manches Land Einwohner hat.
Das lernen dort kann man mit dem lernen in Europa nicht vergleichen es ist viel anstrengender.
Ob das gut ist oder nicht sei dahingestellt. Soweit wie hier mit Reformen im Bildungsbereich ist man nicht.
Die Welt muss sich fragen von wem sie dominiert werden möchte von den USA oder China.
Man sollte das kleinere übel nehmen,welches es ist kann jeder für sich selbst beantworten.
Wirtschaftliche macht führt unweigerlich zu politischer Einflussnahme und am Ende zu einer Beherrschung.
Durch Kreditvergabe kann man Staaten sehr gut binden und abhängig machen.
Es geht um die Vormachtstellung in der Welt das ist früher nicht anders gewesen aber viel blutiger.

re: Barbossa 2

In der Politik gibt es ein „zusammen laufen“ wegen zahlreicher gemeinsamer Vorstellungen.
Die Gemeinsamkeiten zwischen USA und Deutschland überwiegen gegenüber Punkten, die die Staaten voneinander trennen könnten.
Die Gemeinsamkeiten dieser Staaten überwiegen, so dass hier von befreundeten Staaten geschrieben werden kann.
Und natürlich verfeindete Staaten besuchen sich nicht.

Können die nicht

Können die nicht telefonieren? Wäre umweltbewusster und kostet nicht so viel.
MfG

Feo, 16:29

Die Gemeinsamkeiten dieser Staaten überwiegen, so dass hier von befreundeten Staaten geschrieben werden kann.
Und natürlich verfeindete Staaten besuchen sich nicht.

Da Staaten keine Personen sind, können sie weder befreundet noch verfeindet sein.

16:19 von kleinermuck2012

"Können die nicht telefonieren? Wäre umweltbewusster und kostet nicht so viel."

Ich nehme an, dass sie das außerdem regelmäßig tun.

Aber in der heutigen Zeit - wo sogar Freunde gegebüber sitzen und nur in ihr smartphone tippen - kann man wahrscheinlich gar nicht mehr nachvollziehen, dass der persönliche Kontakt und das 'Aug in Auge' von ungleich höherer Wertigkeit ist.

13:41 von Lassesdoch - leider nein.

Das ist eben nicht ausgemacht, wie die nächsten Wahlen aussehen. Ich wäre nicht so optimistisch gestimmt. Die Gefahr ist groß, das Trump erneut zum Präsidenten gewählt wird,- je nachdem wie es sich mit China weiter entwickelt.
.
Einladungen sind normales und selbstverständliches Tagesgeschäft, die Frage ist nur, wie man mit so einem Gast dann umgeht. Samthandschuhe sind das falsche Signal. Wer z.B. mit Truppenabzug droht, dem sollte man sofort Termin-Vorschläge für einen sofortigen Generalabzug machen und volle Unterstützung bei der Abwicklung zusichern, und sich gleichfalls für die Jahre lange Zusammenarbeit bedanken.
.
Was glauben Sie wohl, wie das Pentagon ankäme, im Generalstab?! Und alle um Trump herum würden plötzlich rotieren und drei oder vier Gänge runter schalten. Trump wäre erschrocken. Ziemlich sicher.

16:00 von Karl Napf

Nicht alle die sich duzen sind Freunde.

@Karl Napf 16.00

ich für mein Teil hätte damit keine Schwierigkeiten. Es gibt andere Respektlosigkeiten hier wie unglaubliche Unterstellungen, Dinge herauslesen, die Niemand gesagt hat, die finde ich weit bedenklicher

@16:19 von kleinermuck2012 Können die nicht?

„Können die nicht telefonieren? Wäre umweltbewusster und kostet nicht so viel.“
Ich freue mich über Politiker die persönlich miteinander reden - die Folge von mehr twittern als Reden sieht man an der bedrohten Weltwirtschaft... in der „guten alten Zeit“ war es auch billiger mit weniger reden - da führte man nicht nur Handelskriege...
Telefon ist kein Ersatz zu persönlichem Kontakt, das wissen Sie sicher sicher selbst!

nee, bitte nicht

Herr Trump wir haben noch.
Wer will diesen Menschen den hier haben. Es reicht doch das Macron pausenlos "Herr Trump", "Herr Trump" sagt. Donald nimm deine Atombomben aus unserem Land und deine Soldaten und mach dich vom Acker. Am besten ganz weit weg..
Ich sehe gerade die Rede von Macron und Trump und muss erst mal kot... gehen.

G7 Treffen wichtig, kostengünstig und umweltbewußt

Wie ahnunglos und desinformiert muss man endlich sein, um ein Treffen der Regierungschef der wichtigsten, westlichen Länder als unnütz zu bezeichnen ?
Jeder kleine Verein, jede Firma, jede Familie hat Treffen um Themen zu besprechen und Dinge zu vereinbaren. Warum sollte dies ausgerechnet bei den Regierungschefs überflüssig sein ?
Auf dem ersten G6 Treffen 1975 wurde nach der Ölkrise der Abbau der Handelshemmnisse via WTO beschlossen. Es folgte die Globalisierung mit einem erheblichen Wachstum an Wohlstand + Lebenserwartung in G7 Staaten+Freunden. Als Folge brach das Sowjetsystem zusammen, das wirtschaftlich nicht mehr mithalten konnte.

Auf dem jetzigen G7 Gipfel gab es wichtige Themen wie das EU-Mercosur-Abkommen. Die Untätigkeit von Brasilien im Regenwald hat sich prompt geändert. Mit dem Iran wird immer noch kein Krieg geführt. Warum wohl, genau Trump spricht mit Merkel+Marcon beim G7. Digitalsteuer, Sahelhilfe+vieles mehr. Kosten minimal im Verhältnis zur Wirtschaftskraft .

Dummschwätzer 15:16

"...dafür ausgegeben, das sich ein paar Hansels treffen..."

Die "hansels" sind die Staats- und Regierungschefs der sieben mächtigsten Staaten, die sie mit pappigen Burgern abspeisen wollen.

"...um mit grinsenden Gesichtern (über die Blödheit des Pöbels) schöne Bilder zu erzeugen."

Selbst wenn Sie wieder mal Ihrem Nick alle Ehre machen, dieser unerträgliche Elitenhass ist wirklich nervig.

Trump Besuch

Es wird sich in der Regierung doch jemand finden, der Trump so vor den Kopf stößt, dass er nicht kommt.

re: Kommentator 2

richtig ist, dass Staaten keine Menschen sind.
Dass Personen Menschen sein müssen, ist nicht richtig. Ergibt sich dieses beispielsweise aus dem Begriff der juristischen Person, wo menschliche Organisationen Träger von Rechten sein sein können.
Staaten sind Träger von Rechten, die Frieden oder Krieg erklären können.

Damit gibt es eben befreundete und verfeindete Staaten.
Dass die Begrifflichkeit nur auf Menschen aber nicht auf Staaten zu beziehen sei, ist nicht richtig

@Jürgen Ulmann 17.23

Es wird sich in der Regierung doch jemand finden, der Trump so vor den Kopf stößt, dass er nicht kommt."
Haben sie doch schon nach Kräften versucht, angefangen vom Bundespräsidenten über den AM bis zu den niederen Chargen- was soll das bringen außer Konflikten und Zöllen? Ist Ihnen das lieber?

@Herd, 16:56

"Jeder kleine Verein, jede Firma, jede Familie hat Treffen um Themen zu besprechen und Dinge zu vereinbaren. Warum sollte dies ausgerechnet bei den Regierungschefs überflüssig sein ?"

Weil Nationalstaaten weder ein Verein noch eine Firma und schon gar keine "Familie" sind, wo man sich untereinander kennt und (hoffentlich) einander vertraut (schon, weil man zu ihrer Aufrechterhaltung aufeinander angewiesen ist), sondern es da fast immer, wenn nicht ausschließlich um Geld - und damit Machtinteressen - "Außenstehender" geht.

Was zählt letztendlich?

Die freundlichen Gesten oder die Fragezeichen? Werden wir das jemals erfahren?

17:28, Feo

>>re: Kommentator 2
richtig ist, dass Staaten keine Menschen sind.
Dass Personen Menschen sein müssen, ist nicht richtig. Ergibt sich dieses beispielsweise aus dem Begriff der juristischen Person, wo menschliche Organisationen Träger von Rechten sein sein können.
Staaten sind Träger von Rechten, die Frieden oder Krieg erklären können.

Damit gibt es eben befreundete und verfeindete Staaten.
Dass die Begrifflichkeit nur auf Menschen aber nicht auf Staaten zu beziehen sei, ist nicht richtig<<

Staaten haben keine Freunde, sondern Interessen. Das hat Charles de Gaulle mal gesagt.

Eine gute Taktik

Wenn ich Taktiker der Bundesregierung wäre, würde ich ihm seine Genugtuung geben, die er braucht.

"...Das große, starke Amerika, das oft bewiesen hat, dass es niemanden braucht außer einer genialen Führung und vielen geneigten, einsichtigen Bürgern, hat im Grunde die Macht über uns alle. Wir tun gut daran, das anzuerkennen und zu tun, was die Vereinigten Staaten uns zuweisen. Wenn wir dennoch einen gewissen Freiraum erhalten, werden wir voller Dank sein..."

So in der Art. Dann kriegen wir, was wir wollen.

@ deutlich, 17:36

"...was soll das bringen außer Konflikten und Zöllen? Ist Ihnen das lieber?"
-----------------------------
Wissen Sie was passiert wenn der Klügere nachgibt - es gewinnen immer die Dummen.
Mir ist ehrliche Abneigung lieber, als verlogene Freundschaft.

@um 17:38 von Nettie

(hoffentlich) einander vertraut ?
Das HOFFENTLICH in Klammern ist schon richtig.
Wo ist den noch Vertrauen? Wenn es um Macht und Geld geht gibt es kein Vertrauen mehr. Trump hat in ganz kurzer Zeit alles zerstört was man mit Vertrauen in Jahren erreicht hatte. Wenn er seinen Willen nicht bekommt wird er bösartig. Ein Wunder das er sich nicht auf den Boden schmeißt und trampelt. Er hetzt alle gegen einander. Der "Wunderbare" B, es wird alles "Wunderbar", was ich mache ist so "Wunderbar". Es ist sooooooooo eckelhaft.

17:51, Allrightcom

>>Eine gute Taktik
Wenn ich Taktiker der Bundesregierung wäre, würde ich ihm seine Genugtuung geben, die er braucht.

"...Das große, starke Amerika, das oft bewiesen hat, dass es niemanden braucht außer einer genialen Führung und vielen geneigten, einsichtigen Bürgern, hat im Grunde die Macht über uns alle. Wir tun gut daran, das anzuerkennen und zu tun, was die Vereinigten Staaten uns zuweisen. Wenn wir dennoch einen gewissen Freiraum erhalten, werden wir voller Dank sein..."

So in der Art. Dann kriegen wir, was wir wollen.<<

Sie meinen, pseudounterwürfig rumzuschleimen wäre zielführend?

Nee.

Diplomatie geht anders.

G7 Staaten und Ihre Bürger sind Mitglieder einer Familie

Wer will bestreiten, dass die G7 Staaten und ihre Bürger - auch wenn gestritten wird - Mitglieder einer Familie sind. Es ist die Familie der Staaten, die freie Wahlen, freie Presse freies Unternehmertum und eine unabhängige Justiz haben.

Unsere G7 Familie unterscheidet sich fundamental von Russland, China, Pakistan, Indien und Arabien.

Wie jede Familie hält auch die G7 treffen ab, um sich zu verständigen, diesmal über den Umgang mit Ländern, die ihre Landschaft abbrennen lassen, über Freihandel mit Südamerika, über die Besteuerung von Konzernen, über eine friedliche Lösung des Iran-Konflikts, über Hilfe für die Sahel-Zone.

Dank der G6/G7/G8 Gipfel geht es den Bürger dieser Staatenfamilie wesentlich besser als im großen Rest der Welt. Die Familie freut sich, wenn sie Zuwachs erhält wie mit dem Baltikum, Polen bis Rumänien und Bulgarien.

Es ist unter den G7 Staaten und ihren Verbündetennicht denkbar, dass wieder ein Krieg ausbricht. Denn wir sprechen miteinander (G7 Gipfel)

Das ist schon länger seine

Das ist schon länger seine Taktik. An internationalen Treffen säuselt er. An seinen Positionen ändert sich kein Yota. Wer das nicht einsieht, wird eben anschliessend auf dem falschen Fuss erwischt. Und sieht dabei alt aus.

Alles...

...wird gut.

Solange die Chinesen des Nachts um neue Gespräche bitten, die der Präsident hoffentlich nicht geträumt hat :-).
Und das bestechende Lächeln unserer Kanzlerin - man sieht ihn förmlich dahinschmelzen...
Nee, also heute, heute gehe ich mit einem guten Gefühl zu Bette!

@ fathaland slim um 18:04

"Sie meinen, pseudounterwürfig rumzuschleimen wäre zielführend?

Nee.

Diplomatie geht anders."

Erklären Sie doch mal bitte wie Diplomatie eigentlich geht? Ich bin sehr gespannt.

17:38 von Nettie

«Jeder kleine Verein, jede Firma, jede Familie hat Treffen um Themen zu besprechen und Dinge zu vereinbaren. Warum sollte dies ausgerechnet bei den Regierungschefs überflüssig sein ?»

«Weil Nationalstaaten weder ein Verein noch eine Firma und schon gar keine "Familie" sind, wo man sich untereinander kennt und (hoffentlich) einander vertraut …»

Aber gerade um so wichtiger ist es doch, sich zu treffen, in entscheidenden Aspekten miteinander zu reden, wenn man nicht so vertraut ist. Nicht das Vertrauen in andere hat, das innerhalb der Familie (hoffentlich) vorhanden ist.

Ich kenne das persönlich nicht aus der Politik. "Aber von Buisiness".

Die, mit denen ich vertraut bin, "mit denen ich gut kann". Mit denen Dinge gut laufen. Die kann ich ab und an anrufen, wenn kleinere Probleme entstehen. Und wieder gut is' …

Die, mit denen es schwieriger ist. Und weniger vertraut. Mit denen muss ich versuchen, mich (regelmäßig) zu treffen. Damit Dinge einfacher und verlässlicher werden …

@fathaland slim um 17:50Uhr

Besonders der letzte Satz Ihres Kommentars sollte sich bei manchen Foristen einprägen, die immer noch die naive Vorstellung haben, daß es zwischen Staaten Freundschaften geben könne! Zufällig deckungsgleiche Interessen sind eben keine Freundschaften, aber das hat scheinbar auch die Bundesregierung immer noch nicht verinnerlicht! Erstaunt hat mich besonders, daß dieses Treffen in Biarritz von den Medien als das Treffen der reichsten Staaten der Welt verkauft und dargestellt wird. Ich gestehe, daß ich kein Volkswirtschaftler bin, aber kann mir jemand erklären, was z.B. Frankreich, Italien und Großbritannien in diesem Kreis zu suchen haben? Oder stehen Frankreich und Italien z.B. wirtschaftlich und vom Schuldenstand her garnicht so schlecht da? Oder baut die Politik und die gesamte Medienwelt da einen Popanz auf, einen echten Papiertiger?

@ Sausevind, um 16:14

re 16:00 Karl Napf re 15:29 Barbarossa 2

Die Dänen machen's auch. Ich kenn zwar nur einen, aber mit dem duze ich mich schon immer :-).

17:36deutlich

ihrer aussage schliesse ich mich vollumfänglich an. leider kann ich das nicht in so schöne und treffende worte kleiden!

16:47 von meela

>> Donald nimm deine Atombomben aus unserem Land und deine Soldaten und mach dich vom Acker. Am besten ganz weit weg..<<
Das mit den Atombomben ist natürlich ein tolles Schlagwort. Da werden Ihnen die Meisten zustimmen.
Bezüglich der Soldaten fragen Sie mal die Region um Kaiserslautern.

18:34 von karlheinzfaltermeier

ganz offensichtlich wird grosses vorbereitet

16:00 von Karl Napf

>>aber trotzdem duzen sich dort alle. hier hingegen wird man angefeindet.<<
Angefeindet mit Sicherheit nicht. Es sei denn man sieht es als Anfeindung wenn man als sehr unhöflicher Mensch bezeichnet wird.

@ Herd, um 16:56

Da möchte ich jedes Wort Ihres Kommentars unterschreiben.
Sich persönlich gegenübersitzen und miteinander reden, streiten, diskutieren, überlegen usw. und sich dabei in die Augen sehen, das ist eine vollkommen andere Kommunikation als per Tel., Mail, WhatsApp, Twitter oder selbst per handgeschriebenem Brief - obwohl der für mich an sich gleich hinter dem persönlichen Gespräch käme.
Deshalb sind derartige Treffen allemal gut, nur sollten sie dort stattfinden, wo nicht tausende Polizisten für die nötige Sicherheit sorgen müssen.

18:25 von Pilepale

«Erklären Sie doch mal bitte wie Diplomatie eigentlich geht?
Ich bin sehr gespannt.»

"Diplomatie geht so":

1 Schauen + versuchen , zu fühlen, "was der andere (das diplomatische Gegenüber) so für einer ist". Die eigene Person ist dabei in der 1. Phase zurück genommen. Stellt sich so zu sagen "selbst in den Schatten". Ohne sich in irgendeiner Art klein zu machen, oder zu verleugnen.

2 Gute Beobachtungsgabe aller Details der Situation, in der Gespräche stattfinden. Zwischen Zeilen lesen. Gestik + Mimik des (der) Gegenüber beachten + (möglichst richtig) deuten.

3 Treten unterschiedliche Sicht- / Vorgehensweisen, Ziele, … deutlich zutage. "Kein Rumgeeiere", aber klare verständliche Worte.

4 Dem Gegenüber immer (!) die Möglichkeit lassen, "ohne Gesichtsverlust" eigene Standpunkte (leicht) zu ändern, wenn es der Fortgang der Gespräche sinnvoll macht. Oder auch stärker, wenn beide Seiten "Erfolg wollen".

Ganz exzellent kann man Diplomatie im (Buisiness) Umgang in Asien lernen …

G7 Treffen nicht schuld an zuwenig Umweltschutz

Unbefriedigend war mal wieder, dass beim Klimaschutz seit der Wahl von Trump wenig gemeinsam getan wird. Es ist aber nicht Schuld der G7 von Merkel oder Trump.

Es sind doch die Wähler in den USA, die dem Klimaschutz eine Absage erteilt haben. Wir kennen es doch auch von Deutschland mit "Rettet den Diesel", dass es Leute gibt, der die Deutsche Heimat mit Wald, Flur und Gewässern völlig egal ist. In den USA haben sie derzeit die Mehrheit. Trump setzt nur um, was diese Leute wollen. Umgekehrt ist bei uns die Mehrheit der Bürger umweltbewußt und sorgt Merkel für viele Umweltauflagen und -maßnahmen.

Der G7 Gipfel ist dennoch wichtig, denn Trump und Merkel/Macron sprechen über die Differenzen und siehe da, es gibt Gemeinsamkeiten. Den Regenwald in Brasilien sinnlos abzufackeln wollen beide nicht. Bolsaneiro und noch wichtiger die Sojafarmer machen eine Kehrtwende und plötzlich wird gelöscht.

Das ist nicht viel, aber allemal besser als in Russland. Die Tundra brennt, na und.

@Am 26. August 2019 um 15:03 von Feo

"Unter Freunden ist es üblich sich gegenseitig zu besuchen"

Ich würde mal mit dem Begriff "Freundschaft" generell im politischen Bereich etwas vorsichtiger sein und dieses Wort besser durch verbindende "Interessen" ersetzen. Das ist ehrlicher!

18:34, karlheinzfaltermeier

>> Erstaunt hat mich besonders, daß dieses Treffen in Biarritz von den Medien als das Treffen der reichsten Staaten der Welt verkauft und dargestellt wird. Ich gestehe, daß ich kein Volkswirtschaftler bin, aber kann mir jemand erklären, was z.B. Frankreich, Italien und Großbritannien in diesem Kreis zu suchen haben? Oder stehen Frankreich und Italien z.B. wirtschaftlich und vom Schuldenstand her garnicht so schlecht da? Oder baut die Politik und die gesamte Medienwelt da einen Popanz auf, einen echten Papiertiger?<<

Frankreich, Italien und Großbritannien zählen zu den größten Volkswirtschaften der Welt. Das Bruttoinlandsprodukt zählt, der Schuldenstand ist unerheblich.

G7 Zusammensetzung korrekt - Volkswirtschaft

Unter den freien, westlichen Länder die sich auf diesen Treffen abstimmen, sind nunmal Frankreich, Italien und Grossbritannien die größten nach USA, Japan und Deutschland gemessen am Bruttosozialprodukt. Es ist die Summe aller hergestellten Güter und Dienstleistungen.

Von Reich kann man insofern sprechen, als das Pro-Kopf Einkommen in diesen Länder sehr hoch ist, im Vergleich zu anderen Ländern dieser Erde.

Beispiele: Italien ist flächenmäßig viel kleiner als Russland und hat viel weniger Einwohner. Das Bruttosozialprodukt ist aber gleichgroß. Daraus folgt, dass die russischen Bürger vergleichsweise arm sind, da Ihr Pro-kopf Einkommen nur 1/4 beträgt.

Staatsschuld: Der Staat ist in Italien zwar hoch verschuldet, dafür sind die Bürger aber umso vermögender. Die meisten haben Eigentum und sind vermögender wie Deutsche.

???

Sehe ich richtig? Diesmal macht Mr. Trump die berüchtigte "Raute".

18:54 von schabernack

Nicht schlecht, ihr Kommentar. Punkt 4 hat mir besonders gefallen. Gruß.

18:34 von karlheinzfaltermeier

«… daß dieses Treffen in Biarritz von den Medien als das Treffen der reichsten Staaten der Welt verkauft und dargestellt wird. Ich gestehe, daß ich kein Volkswirtschaftler bin, aber kann mir jemand erklären, was z.B. Frankreich, Italien und Großbritannien in diesem Kreis zu suchen haben?»

Man lasse CHN als "Global Player", wichtige Großmacht, sehr starke Wirtschaftsnation "mal außen vor". Weil CHN sich eben nicht einer grundsätzlich demokratischen Organisationsform des Staates verpflichtet fühlt.

Ähnliche Maßstäbe lege man an RUS an. Und die Frage, ob das momentane RUS überhaupt zu den stärksten 10 Wirtschaftsnationen der Erde gehört (im zivilen Sektor).

"Unkritisch" sind wohl die USA, DEU, JAP.
"Und nun fülle man zu 7 auf".

CAN ? Nur ≈ 30 Mio. Menschen.
"Aber ja doch" … Sind nun 4.

Wenn nicht GB, FRA, ITA dazu?
Welche Staaten dann an deren Stellen?

IND, INDON, BRA?
In dieser Reihenfolge von der Einwohnerzahl her.
Aber von der "Wirtschaftskraft"?

Wer anstatt GB, FRA, ITA …?

@um 18:47 von Tremiro

er droht uns doch ständig..
alles nach Polen zu verlegen.
"Schlagwort Atombomben ist nicht lustig".
Fragen sie mal die Soldaten die sich in der Region Kaiserslautern richtig wohl fühlen.. was sie von einer Verlegung nach Polen halten.
Sollen wir uns ständig am Ring durch die Nase vorführen lassen. Morgen kommt er wieder mit was Anderem

Re: fathaland

Staaten sind keine Menschen. Das wurde in meinem Kommentar klargestellt .

Und natürlich gibt es unter Staaten Loyalität
ohne, dass es hierfür Verträge dazu gibt.

Einfach weil man gemeinsame Vorstellungen hat.
Somit können Staaten Freundschaften pflegen

Z.B deutsch französische Freundschaft

19:18 von meela

>>Sollen wir uns ständig am Ring durch die Nase vorführen lassen. Morgen kommt er wieder mit was Anderem<<
Glauben Sie mir, Merkel oder Macron lassen sich von Trump nicht am "Ring durch die Nase" von Trump vorführen. Beide sind ihm als Politiker überlegen. Trump schreit nur lauter.
Selbst Kim Jong Un ist Trump einiges voraus.

Freundliche Gesten - Titelbild

Kann es sein, dass Merkel gerade Tränen in die Augen kommen und sie versucht nicht laut loszulachen?

19:13 von Barbarossa 2 / @schabernack, 18:54

«Nicht schlecht, ihr Kommentar. Punkt 4 hat mir besonders gefallen. Gruß.»

Merci, bedankt.

War ja nur ein Erklärungsversuch, ohne dass dieser den Anspruch erhöbe, der einzig mögliche oder wahre zu sein …

@ Allrightcom

"...Das große, starke Amerika, das oft bewiesen hat, dass es niemanden braucht außer einer genialen Führung und vielen geneigten, einsichtigen Bürgern" Am 26. August 2019 um 17:51 von Allrightcom

O ja! Eine "geniale Führung und viele geneigten, einsichtigen Bürger" hatten wir im Ostblock auch.

Wieviel Prozent US-Amerikaner leben noch mal von Lebensmittelmarken? Lebensmittelkarten kenne ich auch noch.

@ Hackonya2

"Sehe ich richtig? Diesmal macht Mr. Trump die berüchtigte "Raute"." Am 26. August 2019 um 19:06 von Hackonya2

Ja, tatsächlich!

Laut Verhaltensforschung ahmt er sein Gegenüber nach, um die Person zu beschwichtigen und milde zu stimmen.

Oder die NSA hat es beim Ausspionieren der Kanzlerin bemerkt und geklaut und Trump wendet es ein weil er denkt, das sei eine mächtige Geheimwaffe.

Trump muss noch viel lernen

auf dem politischen Bankett,da ist ihm Merkel um Lichtjahre voraus. Er ist eben der Geschäftsmann und nicht der Politiker.Aber Merkel wird es schon schaffen seine etwas " Rüpelhafte " Art zu stutzen.

Traurig aber vielleicht …!

Die Gefahr ist die, das die Menschheit den Wahnsinn nur zu Spät erkennen wird.

Traurig aber …!

Bitte beginnt alle Wecker auf Eins vor Zwölf zustellen.

17:59 von Jürgen Ulmann

"Mir ist ehrliche Abneigung lieber, als verlogene Freundschaft."

"Abneigung" ist ein Zeichen von "sich selber zu wichtig nehmen".

Ein wirklicher Profi-Politiker ist keiner, der ewig seine Privatpsyche raushängt.

Jeder Mensch hat seine privaten Verletzungen - aber wenn er auf deren Basis Politik treibt, dann ist er in dem Beruf untauglich.

Alle diese moralischen Verurteilungen oder Anhimmelungen sind amateurhaft - was wir Schreiberlinge hier natürlich sind: Amateure, die für Politik niemals taugen würden.

@Demokratieschue.., 14.56h.

Ich bin 77 Jahre alt, habe keine Wahl ausgelassen aber noch nie in meinem Leben habe ich einen Bundeskanzler/in gewählt.
Mag daran liegen, dass ich ein erwachsener Demokrat und keine Demokratieschülerin bin.

19:06 von Hackonya2

<< Sehe ich richtig? Diesmal macht Mr. Trump die berüchtigte "Raute". <<

Nee, Sie sehen leider nicht richtig. ;-)
Merkel macht sie niemals im Sitzen.
Die Raute wird von ihr geformt, wenn sie in der Gruppe fotografiert werden soll.

Nach meinem Dafürhalten ist das ihre Antwort auf die Frage: 'Wohin mit meinen Händen?'

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