Ihre Meinung zu: Handelskrieg mit China: Trump kontert mit neuen Zöllen

24. August 2019 - 9:29 Uhr

Die Reaktion von US-Präsident Trump auf Chinas Ankündigung, weitere Zölle auf US-Waren einzuführen, kam prompt: In wütenden Tweets kündigte er an, ebenfalls weiter an der Zollschraube zu drehen. Von Julia Kastein.

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Kommentare

An der Leine

„Die Börse reagierte prompt: Der Dow Jones verlor binnen Minuten über 300 Punkte, bis zum Ende eines turbulenten Tages waren es sogar über 600 Punkte oder 2,3 Prozent“

Wieso sich ein vernunftbegabter Mensch überhaupt von jemandem wie Trump beeinflussen lassen kann, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel.

Ob ausgeschlossen werden

Ob ausgeschlossen werden kann, daß Herr Trump Markt-Kursmanipulation (für jemanden) betreibt. Wer weiß, was er twittern wird kann sich eine goldene Nase mit Diamanten besetzen lassen.

Er wird nicht eher rasten und ruhen,

als bis endlich die Welt in eine Riesenkrise gerät, deren Name noch über Jahrhunderte hin Die-Große-Trump-Krise lauten wird. Kein Mensch wird da noch an die Lehmann-Pleite denken, die die Welt NUR 6 Billionen Dollar gekostet hat!
.
Amerika hat angeblich zwei Mal die Welt gerettet (WW1 u. WW2), da darf es zwei Mal die Welt ins Chaos stürzen. Das 1. Mal war die Weltwirtschaftskrise 1919. Man stelle sich vor: Trump schafft es noch vor dem 100jährigen Jubiläum.

rer Truman Welt

Tja, das war bereits angesagt!
Wenn wir ein bisschen Glück - im Pech mit diesem Präsidenten -haben, verrennt sich Trump jetzt (endlich) in sein innerpolitisches Aus. Die Wirtschaft hört auf mitzuspielen (ihre Existenz steht auf dem Dpiel), der wirtschaftliche US-Abschwung ist nicht mehr aufzuhalten, Jobs gehen verloren und die Preise steigen, was die Wähler sauer macht. Dabei hat Trump nichts mit dem Verspielen des ganzen Einsatzes erreicht, noch nicht einmal seine dämliche Mauer. Jetzt wird die Luft immer dünner. Die Chinesen haben Zeit, Trump nicht! Jetzt werden wir beobachten dürfen, wie seine Psyche arbeitet -> er wird mehr und mehr in Wildwest-Manier verbal austeilen und wenn (sollte) selbst in seiner Wirklichkeit ankommen, daß alles den Bach herunter geht, wird er eine 180 Grad Drehung versuchen nach dem Motto: okay, hören wir jetzt auf, war doch alles nicht so gemeint, "we're best friends!"
Er ist ein Risiko für die Welt, aber das größte für die USA!

Trump's dilettantischer Handelskrieg mit China ...

… hat die Ziele bislang nicht erfüllt. Das Handelsbilanzdefizit mit China wuchs in 2018 und 2019 trotz Zöllen schon auf Rekordhöhen. Statt sich mit Partnern in Europa auf eine vernünftige Linie im Welt- und Chinahandel zu einigen, folgt Trump seinen chaotischen Bauch-Reflexen noch mehr.

(1) die Zölle schaden der amerikanischen Wirtschaft, weil sie wie eine Steuer auf importierte Güter wirken. Sie heben die Effekte der Steuersenkungen teilweise auf.

(2) der Fertigungssektor der US-Wirtschaft ist in 2019 in eine technische Rezession gerutscht, d.h. der Industrie-Output ist gesunken, die Beschäftigung wächst langsamer, ist aber (noch) nicht negativ.

(3) Unsicherheit durch Zölle ist Gift für jede Investitionsentscheidung der Unternehmen. Daher ist das in Q2 auf 2,1 % gesunkene US-BIP-Wachstum primär auf Investitionsrückgänge (-5,5%) zurückzuführen, während die Konsumausgaben der Privaten (+4%) und des Staates ein Abrutschen der Gesamtwirtschaft noch verhindert haben.

Wo liegt die Rettung

Mehrfach schon mußten Trump-Firmen nach schweren Pleiten von Banken und Politik gerettet werden.

Woher wird die Rettung kommen, wenn der größte Deal-Maker aller Zeiten nun die US-Wirtschaft und im Gefolge die Weltwirtschaft ins Wanken bringt ?

Vielleicht hätte man ja doch auf eine Offenlegung seiner Steuerunterlagen bestehen sollen.
Möglich, daß man dann erkannt hätte, daß es sich bei diesem selbsterklärten Wirtschaftsgenie in Wahrheit nur um einen hochverschuldeten Blender handelt.

Zitat Trump: "Ich bin der König der Schulden. Niemand kennt Schulden besser als ich. Ich habe mit Schulden ein Vermögen gemacht … Schulden sind gut, nichts Dummes." Und wie macht man Vorteilhaftes daraus? "Man sagt, die Wirtschaft ist zusammengebrochen. Ich gebe dir die Hälfte wieder."

Vielleicht war das damals schon die Ankündigung, daß sich die US-Bürger darauf einstellen müßen, daß er ihren Wohlstand halbieren wird.

Gruß, zopf.

Trump: mehr Verzweiflung und "Bauch" als überlegte Strategie

In 2018 wuchs das US-Handelsdefizit mit China trotz der Zölle von 375,6 Mrd $ auf 419,2 Mrd $. Die bis Juni 2019 vorliegenden Daten besagen, dass der Trend ungebrochen ist.

China hat Trump’s Zölle ausgekontert, in dem es zuließ, dass seine Währung um 10 % fällt. Die Chinesen wissen, dass Trump die negativen Auswirkungen auf die US-Wirtschaft nur ein paar Monate durchstehen kann, weil er mit dem Beginn des Wahljahres 2020 für seine Wahlkampagne blinkende Wirtschaftsdaten braucht. Das wahrscheinlichste Szenario ist daher, dass

(1) man sich bis zum 4. Quartal auf einen Deal einigt, der mit dekorativen, aber kaum nachhaltigen Großeinkäufen Chinas - insbesondere von Agrar-Produkten - garniert wird

(2) Zölle auf beiden Seiten reduziert oder abgeschafft werden

(3) China jene „Zugeständnisse“ beim Thema Marktzugang, Joint-Ventures und IP-Rechten macht, welche es ohnehin schon beschlossen hat.

Es gibt nur "gesichtswahrende" Kompromisse oder eine US- und Weltwirtschaft im Abschwung.

Anfang vom Ende...

Wir erleben den Anfang vom Ende des Globalisierungswahns, Verteilungskämpfe inklusive, Ausgang ungewiss... Eigentlich eine logische Folge eines Kapital- und Handeslssystems, deren Teilnehmer stets nach höchsten Renditen streben bzw. bei Massengütern oft weit über den Bedarf hinaus produzieren. Und das alles hat m.E. mit D.Trump ziemlich wenig zu tun, denn andere Staatenlenker verhalten sich kein Deut anders...

Korrekte Jahreszahl?

Zu: 09:42 Uhr von DeHahn

Kann sein, dass Sie sich berauscht an einem vermeintlich runden Jubiläum im Jahr geirrt haben? Die große Weltwirtschaftskrise, welche von der New Yorker Börse ausging, fand an 24.10.1929 statt. Daher wäre es anstatt einem 100-jährigen "nur" ein 90-jähriges "Jubiläum" dieses Ereignisses.

Nur nebenbei: Krisenereignisse sind typisch für das kapitalistische Wirtschaftssystem. Mal gehen welche von der seit mehr als einem Jahrhundert größten Wirtschaftsmacht aus, mal nehmen diese Ereignisse ihren Anlauf in kleineren Ökonomien. Auch in Deutschland soll es ähnliches bereits einmal gegeben haben. Kommt vor.

Sein ehemaliger Außenminister...

...Rex Tillerson soll seinen damaligen Chef Trump angeblich einen "moron" (Trottel, Depp, Schwachkopf etc.) genannt haben. Viele glaubten bisher, diese Bezeichnung entbehre jeder Grundlage...

Usa hat nie die welt

Usa hat nie die welt gerettet. Sie sahen die chance aus der politischen bedeutungslosigkeit rauszukommen. Nur darum ging es.und seit sie das gemacht haben, ist usa immer in irgendeinen krieg verwickelt. Seit 1919.

Warum schaukelt Donald das eigentluch so langsam hoch? Warum erhebt er nicht zoll auf jeden chinamurks?

Wenn die US Firmen nach USA

zurückkämen, wer sollte dort arbeiten? In den USA herrscht praktisch Vollbeschäftigung. Oder dürfen die Firmen ihre chinesischen Arbeiter mitbringen?

Weltwirtschaftskrise

@ DeHahn: 1919 war zwar auch alles andere als ein einfaches Jahr, aber ich glaube, Sie meinen die Weltwirtschaftskrise von 1929.
Beim Rest stimme ich Ihnen jedoch zu. Trump will offenbar unbedingt der Welt sein Vermächtnis aufdrücken, und wenn es ihre ökonomische Zerstörung ist...

Ich sehe das Problem

Das jetzt seitens Amerika alles durch Trump in den rein "persönlichen" Bereich verschoben und durch reine Trotz Reaktionen Auswege verbaut werden.

Wirtschaft und Diplomatie - kurz gesagt jeder Deal basiert auf Vertrauen.

Doch wer - seine Wähler ausgenommen - vertraut noch Trump.

Genau dieses Vertrauen, so meine Hoffnung, wird mit mangelndem Erfolg schwinden.
Auch nationale Wähler denken mit dem Magen.

Von markigen Sprüchen via Twitter wird niemand satt.
Und die Amerikaner werden spüren, dass Welthandel eben nichtnur bedeutet, dass technischer Schnick Schnack teurer wird.

Trump will in die Geschichte eingehen... Und das wird er auch!

1929

die Weltwirtschaftskrise begann im Oktober 1929 Gruß

fairer Handel zollfrei?

Im Kapitalismus ein unerfüllbarer Traum. Weil, es geht immer um die Maximirung der Profite. Ein Donald Trump hat, das in seinem Charakter verinnerlicht. Er ist ein Mensch dessen Gedanken sich nur um eines drehen, wie schalte ich meine ökonomoschen Konkurrenz aus, was auch immer wieder mal in einen Weltkrieg mündet, wie das 20 Jahrhundert gezeigt hat.
Der amerikanische Präsident ist einer von vielen gefährlichen Männern die nur zwei Gedanken kennen: Geld und Macht. Grenzen kann und werden heute solchen machtbesessenen Persönlichkeiten nur durch die Natur selbst aufgezeigt. Der kommende Klimawandel wird nicht mit Trump disskutieren, er wird Fakten schaffen, ob die Menschheit das Überlebt- weiß heute keiner.

Die politische Selbstaufgabe der Republikanischen Partei ...

... ist - auch beim Thema Welthandel - eine Aufführung, die vor 3 Jahren noch als Science Fiction gegolten hätte.

Alles was in der GOP bis dahin als "Teufelszeug" gegolten hat, muss sie unter diesem Präsidenten nun schlucken:

(1) "Free trade" war ein handelspolitisches Credo. Wird gerade abgeräumt zugunsten eines ungaren Protektionismus.

(2) "Free market" gehörte zum unantastbaren Markenkern. Trump "befiehlt" nun den US-Unternehmen, sich von ihren - nach den Kriterien Markt, Kundennähe und Kostenstrukturen - gewählten Standorten in China zu lösen. Die Einmischung in Unternehmensentscheidungen hat bei Trump Methode.

(3) "Eminent domain", also Enteignungen wird es zum Bau der Mauer in großem Stil geben müssen, weil die privaten Eigentümer ihr Land nicht freiwillig hergeben

(4) Ein ausuferndes Budgetdefizit nähert sich der Billionengrenze. Die GOP hat vorher Defizite immer gebrandmarkt

(5) Der Angriff auf die Autonomie der FED.

Die GOP hat sich selbst aufgegeben.

Oha …

Ihr verirrten Schäfchen der US-Wirtschaft. Kehret CHN den Rücken.
Ihr kommt nun heim, und produziert zuhause !

No problem. Alles noch möglich, bevor Santa Claus kommt.
Ich kaufe euch auch Grönland. Viel Platz für neue Fabriken.
Keine Tornados, no hurricanes, nicht zu heiß, kein Wassermangel dort.

Sagte nicht mal irgendwer, Mr. Trump verstünde was von Wirtschaft?
"Greatest Dealmaker", der besser als alle anderen das Geschäft beherrsche?

Nun wird es aber arg grotesk. Neue Zölle für China schon.
Aber nicht zu hoch. Auch nicht zu früh.
Damit es den US-Bürgern Santa Claus 2019 nicht verhagele.

Und die unausgesprochenen hohen Subventionen für die US-Landwirte zahle man dann aus den Zöllen, die man demnächst neu einnehme. Wird ja nicht besser, die Lage für die Landwirte (die Wirtschaft allgemein in den USA).

Wenn man wegen Grönland, CHN, Zöllen & Co. den Dauer-Empörten mimt, gegen dessen USA sich die ganze Welt verschwor.

Sehr anstrengende Woche für den Großen Blonden im Weißen Haus …

Vor gut 3 Jahren wurde

Vor gut 3 Jahren wurde bekannt, dass sich der Trump-Konzern dutzende Markenrechte auf dem chinesischen Markt sicherte. Überhaupt hat Trump als Geschäftsmann auch vor seiner Präsidentenepisode China als Markt gerne für seine Interessen genutzt. Da wirkt seine jetzige Strategie einerseits wenig glaubwürdig und andererseits wie gewohnt reflexhaft trotzig (weil China ihn "geärgert" hat) - ein Verhalten, das eher zu 5jährigen gehört.
Trumps "Denken" - oder besser gesagt sein reflexhaftes Agieren - verbindet imperialistische, merkantile und plump-nationalistische Muster. Das ist das gefährliche für alle kooperativen, multilateralen und auf dialogische Aushandlungsprozesse setzenden politischen Strategien.

Trump kapiert nicht, dass die USA Schuldner und China Gläubiger

sind.
D.h. dass China durchaus in der Lage wäre, die USA wirtschaftlich zu ruinieren, z.B. indem es den Markt flutet.
Zwar auch zum eigenen Schaden. Aber China kann dieser Erpressung nicht nachgeben.

Ökonomen

Die Welt ist voller Ökonomen, die auf dem Sofa sitzen und höchstes Potenzial für die Lenkung der Welt haben. Ich für meinen Teil warte lieber ab und harre der Dinge, die da kommen werden. Aus China werden Unmengen an Artikeln in die USA verschifft, die dort verhältnismäßig teuer verkauft werden und über die ich mich frage, ob diese Artikel überhaupt jemand brauchen kann. Nicht alles was teurer wird muss auch gekauft werden.

Nur Verlierer

Ein paar Kenntnisse in Wirtschaftsgeschichte könnten Trump vielleicht helfen. Bei solchen Handelskrisen mittels Zöllen hat es am Ende immer nur Verlierer gegeben - auf beiden Seiten. "Gewonnen" hat nie ein Land.

Die Handelsdefizite der USA in den letzten 10 Jahren sehen wie folgt aus.
Jahr / Wert in Milliarden US$
2008 / -882
2009 / -549
2010 / -690
2011 / -783
2012 / -790
2013 / -749
2014 / -792
2015 / -812
2016 / -799
2017 / -862
2018 / -950
Quelle:
https://de.statista.com/statistik/daten/studie
/15635/umfrage/handelsbilanz-der-usa/

Die Zahlen sprechen doch eine Eindeutige Sprache. Es gibt zig Ökonomen die ihre eigene Bewertung aufstellen, von der Problematik. Die USA stecken seit den 1980er Jahren in chronischen Handelsdefiziten. Herr Priewe schreibt auf der bpb:
das die Gesamtbeschäftigung leidet, der Wechselkurs Probleme für die Wettbewerbsfähigkeit erzeugt und meistens höhere Budgetdefizite erzeugt.
www.bpb.de/politik/wirtschaft/freihandel/280881
/was-ist-am-us-aussenhandelsdefizit-eigentlich-so-schlimm

Wie kann man als verantwortlicher Politiker solche Zustände weiter so laufen lassen wollen? Warum hat vorher keiner reagiert? Bei solchen Zuständen kommt Trumpism raus. Global.

@09:49 Meinung zu unse...

Kurz gesagt: Auch bei Abschwung, Weltwirtschaftskrise und neuen Eiszeiten für internationale Beziehungen - also beim Run in die Katastrophe bleibt Trump seinem schlichten Motto treu: "America first..." jumps into disaster...

@Zopf: Trump und "ökonomischer Sachverstand" sind ...

... Gegensätze wie Feuer und Wasser. Die Legende vom "Business Man" Trump, der die Politik und die US-Handelsdaten durch seinen Manager-Qualitäten repariert, halten keiner faktischen Betrachtung stand.

Trump hat eher bemerkt, wenn ein Papierkorb im Foyer einer seiner Immobilien überlief und die Reinigungskraft nachts aus dem Bett klingeln lassen, als den Überlauf von Kosten über die Einnahmen in seiner Bilanz.

Seine 6 Insolvenzen waren für Menschen mit echtem Sachverstand dagegen nie so "überraschend" wie für ihn. Eher für die Lieferanten, Handwerker und Arbeitnehmer, wenn sie um ihre Außenstände geprellt wurden.

Trump's Handelspolitik leitet sich aus der Froschperspektive einer Pfütze vor seinen Baustellen, aber nicht von einer weitsichtigen Strategie ab.

China ist eine Diktatur.

China ist eine Diktatur. Diese kann seinem Volk größere Leidensfähigkeit zumuten als Trump den US Bürgern. Da Trump als einzige „ Strategie “ nur Erpressung kennt, wird er sich daher an China die Zähne ausbeißen. Sobald in den USA Rezession einsetzt werden auch seine treuesten Anhänger nicht mehr voll hinter ihm stehen.

@ andererseits um 10:35

Danke für Ihren Kommentar.

"@09:49 Meinung zu unse...

Kurz gesagt: Auch bei Abschwung, Weltwirtschaftskrise und neuen Eiszeiten für internationale Beziehungen - also beim Run in die Katastrophe bleibt Trump seinem schlichten Motto treu: "America first..." jumps into disaster..."

Wie meinen Sie denn soll das Desaster geklärt werden? Falls es Herr Habeck schafft Bundeskanzler zu werden, wird er Ihrer Meinung nach was gegen die starke Ungleichheit in den, vor allem transatlantischen, Handelsbeziehungen aber auch darüberhinaus tun?

Sich vor ein Windrad stellen und den menschgemachten Klimawandel rezitieren?

Herr Trump bietet eine Menge Angriffsfläche. Aber ich finde es mehr als schäbig, ihn an einem Thema zu kritisieren, dass die USA seit den 80ern schultern. Wenn man dann noch bedenkt, dass man in diesem Ding EU auch keinen Plan hat wie man die Wirtschaften eigener Mitgliedsstaaten sanieren will, sind solche Kommentare sogar noch niveauloser.

10:21 von Cosmopolitan_Citizen

«Die politische Selbstaufgabe der Republikanischen Partei ist - auch beim Thema Welthandel - eine Aufführung, die vor 3 Jahren noch als Science Fiction gegolten hätte …

4) Ein ausuferndes Budgetdefizit nähert sich der Billionengrenze.
Die GOP hat vorher Defizite immer gebrandmarkt …

Die GOP hat sich selbst aufgegeben.»

Ich kann es nicht annähernd so fundiert mit Zahlen + Hintergrundwissen belegen, wie Sie das immer wieder tun.

Aber das mit "Selbstaufgabe der GOP" kommt mir auch beständig in den Sinn. Was für ein unwürdiger Spuk, Mr. Trump auf seiner gefühlten Amokfahrt in allen die Finanzen betreffenden Angelegenheiten der USA das Stuer ins Nirvana so bereitwillig zu überlassen.

Mr. Trump hat von den Zusammenhängen in wirtschaftlichen Dingen ja noch so viel weniger Ahnung und Plan, als ich jemals dachte …

Die USA sind eine große starke Wirtschaftsnation, die auch zu Innovationen fähig ist. Aber sich derart plump mit CHN "anzulegen".
Das birgt doch so einige Gefahren …

Risiko

Trump geht zuweit und handelt undiplomatisch.

Die Risiken sind
Spaltung der USA Gesellschaft
Weltweite Rezession
No deal Brexit
Nordkorea Krieg
Iran Krieg
China und Russland gegen USA vereint sind staerker.

Das sind viel zuviele Risiken zur gleichen Zeit. Was wird Europa tun ?
Allein wenn China seine Dollar Reserven auf den Markt schmeisst, sind USA pleite und koennen einpacken.
Ob Trump das wohl weiss ? Ich glaube schon, aber er kehrt sich nicht darum und kann uns durch seinen Narzissmus alle ins Unglueck stuerzen.

@10:32 Anderes1961

Ihre Überlegung setzt voraus, dass Trump geschichtliche Erkenntnisse und vernunftgestützte Überlegungen zur Grundlage seiner Twitterpolitik machte. Das steht zu bezweifeln; seinem "Naturell" entspricht das Muster "Aug um Aug..." bzw. die Eskalation "Gemeinsam in den Abgrund; Hauptsache das Gegenüber gewinnt nicht" (die letzte Stufe im Konflikteskalationsmodell nach Glasl).

Echt verzwickt!

"Wir erleben den Anfang vom Ende des Globalisierungswahns" @Zwicke
.
Es ist wirklich ein Witz der Geschichte, dass das, was die Menschheit voranbringen könnte, dazu geführt hat, dass die Menschen sich von der internationalen Kooperation abwenden.
.
Der Grund dafür sind zwei Dinge:
1. Statt den Wirtschaftserfolg denen zugute kommen zu lassen, die ihn erarbeitet haben, werden die Gewinne abgezogen und in Spekulation gesteckt, was z.B. die Rohstoffpreise erhöht.
2. Statt in einer Kooperation der wirtschaftlichen Führungsmächte den Ausbau der Welt voranzutreiben, konkurrieren diese um die Vorherrschaft und unterstützen "Freiheitskämpfer", welche von der Gegenseite "Terroristen" genannt werden. Statt Aufbau -> Zerstörung
.
Das Problem ist nicht die "Globalisierung", sondern die grenzenloses Gier der Reichen und der fehlende Horizont der "Bürger", die meinen, das "National-Heil" würd´s bringen. Und so bleiben die Gierhälse ungeschoren, denn sie führen die Nationalisten aus gutem Grund an!

09:59. Zwicke

>>Wir erleben den Anfang vom Ende des Globalisierungswahns, Verteilungskämpfe inklusive, Ausgang ungewiss... Eigentlich eine logische Folge eines Kapital- und Handeslssystems, deren Teilnehmer stets nach höchsten Renditen streben bzw. bei Massengütern oft weit über den Bedarf hinaus produzieren. <<

Der Globalisierungswahn, seit den Wikingern ungebrochen, geht also jetzt dem Ende entgegen, und das goldene Zeitalter der nationalen Autarkie, in dem die Gesetze des Kapitalismus nicht mehr gelten werden, bricht an?

Verstehe ich Sie da richtig?

>>Und das alles hat m.E. mit D.Trump ziemlich wenig zu tun, denn andere Staatenlenker verhalten sich kein Deut anders...<<

Wären Sie bitte so freundlich, ein oder zwei Staatenlenker zu nennen, die sich keinen Deut anders verhalten?

Dilemma USA und EU - beides gleich

Die USA und die Europäische Union haben gedacht wenn sie preiswert produzieren und weltweit verkaufen (siehe Globalisierung) dann springen für sie Gewinne heraus. Das war richtig. Dann kam China, kopierte Produkte, erst schlecht , dann besser, immer schon preiswerter und nun sogar besser und preiswerter als die EU und die USA und nun jammern diese Länder. Systematisch haben die Milliarden verdienenden Manager und Politiker China unterschätzt, unsere Wirtschaft derart abhängig gemacht von den Transportkapazitäten und Rohstoffen sowie Kleinteilen aus China. Im Prinzip müsste man nachträglich all denen, die in China produzierten den prozess machen wegen Betrug am europäischen Volk. Denn anstatt Europa aufzubauen, haben sie es zerstört. Heute traue ich weder einem Manager noch einem Politiker zu etwas ändern zu können oder auch zu wollen. Alle sind feige und übernehmen keine Verantwortung, weil sie nach wie vor das europäische Volk unterschätzen.
Ich kann es besser.

@ 10:34 von Pilepale

"Wie kann man als verantwortlicher Politiker solche Zustände weiter so laufen lassen wollen? ..."

Stimmt ..

Solche enormen Handelsdefizite zeugen nicht gerade von einer Handels-"Partnerschaft". Von daher scheint mir das Geschrei der Länder mit Handelsüberschuss als heuchlerisch. Auf solche Handels-"Partner" kann man getrost verzichten.

Naja, über Trump zu spotten (auch wenn er Gutes tut) liegt ja im Trend.

Egal wie man es sieht, gut fürs Klima ist weniger Handelsverkehr allemal.

Die USA haben die Welt gerettet, natürlich

Zu: 10:04 von Superschlau

Ihre Deutung der Weltgeschichte, dass
a) die USA nie die Welt gerettet hätten und
b) nur aus der politischen Bedeutungslosigkeit herauskommen wollten
entspricht nicht den Tatsachen.

Bis zum 06.12.1941 bestimmte Isolationismus die US-amerikanische Innen- wie notwendigerweise auch Außenpolitik. Die USA traten 1917 in den 1. Weltkrieg ein, als das Deutsche Reich Versuche unternahm, Mexiko für einen Angriff zu gewinnen. Zudem waren die USA die großen Kreditgeber für die Entente-Mächte. Nach der Amtszeit von Präsident Wilson ergab sich das Land wieder der Isolation und rüstete massiv ab (wie übrigens auch nach 1945).

Und: natürlich haben die USA sowohl 1917-18 wie 1940-45 den Alliierten zum Sieg über die Angreiferkoalitionen verholfen. Dank größter wirtschaftlicher Potentiale fast im Alleingang.

Und Präsident Trump: der macht nur Popanz, stiftet Verwirrung, destabilisiert, erobert Aufmerksamkeit, macht sich stets zum Zentrum des Weltinteresses. Wahlkampf eben.

@10:46 Pilepale

Sie überraschen mich: was bitte soll das - mit Verlaub - unsinnige Bild des "rezitierenden Habeck" mit meinem Kommentar zu tun haben? Sie sprachen von "niveaulos": Genau das ist es.
Im übrigen, wenn Sie schon die Grünen hier in den Diskurs einbringen: Die Grünen entwickeln zusammen mit Unternehmen und Führungskräften aus der Wirtschaft innovative Konzepte (siehe u.a. Tagesspiegel: tinyurl.com/y6hzvw7m) - im "Dialog", einem für Trump anscheinend unzugänglichen Fremdwort.

Parallel zu seinem

Parallel zu seinem außenpolitischen Feindbild China arbeitet Trump an innenpolitischen Feindbildern: Was beim Thema Migration die 4 demokratischen Abgeordneten waren/sind, ist beim Thema Wirtschaft mehr und mehr der - unabhängige - US-Notenbankchef Jerome Powell: Trump twitterte gestern, es sei die Frage, "wer unserer größerer Feind ist, Powell oder der chinesische Staatschef Xi Jinping". Das alles ist mit politischem Rowdytum, populistischen Grundmustern und persönlichem Narzissmus allein nicht mehr zu erklären.

@ fathaland slim um 10:59

"Der Globalisierungswahn, seit den Wikingern ungebrochen, geht also jetzt dem Ende entgegen, und das goldene Zeitalter der nationalen Autarkie, in dem die Gesetze des Kapitalismus nicht mehr gelten werden, bricht an?

Verstehe ich Sie da richtig?"

Sie sind also der Meinung, dass wir aktuell im Kapitalismus leben? Verstehe ich Sie da richtig?

Zwischen Hammer und Amboss

Auf der einen Seite haben wir einen amerikanischen Präsidenten, der behauptet Handelskriege seien leicht zu gewinnen. Derweil zeigt er unverdrossen ein weiteres mal, wie man seine Worte lügen strafen kann. Auf der anderen Seite haben wir ein China, dass verbal die Führerschaft des freien Handels für sich beansprucht, auf der anderen Seite aber eine protektionistische Wirtschaftspolitik betreiben, gegen die selbst die trumpsche Allmachtsphantasie von make Amerika great again sich gerade zu kleinlich ausnimmt.

@Pilepale: die Statistik ist nichtssagend, wenn sie nicht ...

... vor dem Hintergrund der gesamten Wirtschafts- und Industriepolitik auf einem Zeitstrahl gemessen wird.

Hinzu kommt, dass darin nur das globale US-Handelsbilanz-Defizit gelistet wird. Die umfangreichere Leistungsbilanz ergibt, dass die USA z.B. im Austausch mit der EU einen Überschuss erzielen.

Die USA haben bereits unter Ronald Reagan dem Sektor Financials and Services den Vorzug vor dem Sektor Manufacturing gegeben. Die damit einhergehende De-Industrialiserung war kein Unfall sondern gewollt. Ein Strategie-Papier des gegenwärtigen Wirtschaftsministeriums bestätigt diese Marschrichtung.

The United States’ economy has shifted “away from manufacturing and toward service provision industries” in recent decades... “Focusing only on the trade in goods alone ignores the United States’ comparative advantage in services.”

https://www.whitehouse.gov/wp-content/uploads/2018/02
/ERP_2018_Final-FINAL.pdf

Wettbewerbsfähigkeit steigern, nicht Zölle können das ändern.

@andererseits

"
Am 24. August 2019 um 10:56 von andererseits
@10:32 Anderes1961

Ihre Überlegung setzt voraus, dass Trump geschichtliche Erkenntnisse und vernunftgestützte Überlegungen zur Grundlage seiner Twitterpolitik machte. Das steht zu bezweifeln; seinem "Naturell" entspricht das Muster "Aug um Aug..." bzw. die Eskalation "Gemeinsam in den Abgrund; Hauptsache das Gegenüber gewinnt nicht" (die letzte Stufe im Konflikteskalationsmodell nach Glasl)."

Man wird ja wohl noch träumen dürfen :-) Im Ernst, das war mir bewußt. Und mit beidem haben Sie Recht: Trump mangelt es sowohl an Geschichtskenntnissen als auch an sozialer Kompetenz. Eines eint die Rechten weltweit: Egoismus ist die Maxime ihrer Politik. Und das macht es so gefährlich. Der Mensch ist ein soziales Wesen und die Menschheit kam dann am weitesten, wenn sie auch als solche handelte. Daß soziales Handeln erfolgreicher ist auf Dauer läßt sich sogar mittels der Spieletheorie nachweisen. Zollkrieg ist Krieg. Und Krieg ist zerstörerisch.

Natürlich: Kapitalismus

Zu: 11:13 von Pilepale

Sie haken nach: "Sie sind also der Meinung, dass wir aktuell im Kapitalismus leben? Verstehe ich Sie da richtig?"

Einfache Antwort: ja, natürlich, Kapitalismus. Weitgehend frei von Stuhlkreisen. Was sonst. Das Kapital und Güter können sich frei in der Welt bewegen, Menschen dagegen nicht.

Gegenfrage: was hätten Sie denn gerne als Modell für die globale Wirtschaft? (Wobei: ich meine, die Antwort bereits zu kennen...)

@ Cosmopolitan_Citizen um 11:14

Danke für Ihren Kommentar.

"die Statistik ist nichtssagend, wenn sie nicht vor dem Hintergrund der gesamten Wirtschafts- und Industriepolitik auf einem Zeitstrahl gemessen wird."

Ich habe das Gefühl, dass es nicht mehr so schlimm ist riesige Schulden anzuhäufen. Dann frage ich mich warum die Troika in Griechenland das sagen hat? Stimmt ja, seit dem diese antidemokratische Gruppe die Geschicke Griechenlands leitet, verschuldet sich dieses EU-Mitglied immer mehr.

"Die USA haben bereits unter Ronald Reagan dem Sektor Financials and Services den Vorzug vor dem Sektor Manufacturing gegeben. Die damit einhergehende De-Industrialiserung war kein Unfall sondern gewollt. Ein Strategie-Papier des gegenwärtigen Wirtschaftsministeriums bestätigt diese Marschrichtung."

Die De-Industriealisierung war gewollt und nun möchten einige ihre Länder wieder Industrialisieren. Weil immer mehr Leute realisieren, dass vom Finanzsystem nur Bankster und ihre elitären Mitesser gut leben können.

@Stefan P. um 10.59 Uhr

Mit anderen Worten: Gier schlägt Hirn.
Leider ist die Situation nicht so einfach. Die Konfrontation mit einem totalitären Regime, dass mit seinem Plan "China 2050" die Spitzenposition für sich reklamiert, hat sich abgezeichnet. Leider ist Trump als Counterpart nicht geeignet, da seine Agenda extrem unilateral und zu sehr auf den eigenen Vorteil ausgerichtet ist. Hinzu kommt noch, dass ein nur auf kurzfristige Profitmaximierung ausgerichteter Kapitalismus in Kombination mit der sehr ausgeprägten Amnesieanfälligkeit der Wähler- "Schwarmintelligenz" westlicher Demokratien dem chinesischen Streben nach Weltführerschaft keine langfristige Strategie entgegensetzen kann. Ob eine höhere Kreativität und Erfindergeist im freiheitlicheren Westen dies kompensieren kann, muss sich noch zeigen.

@Hinterdiefichte -10:08

"Trump handelt richtig, er wird den Druck erhöhen und China wird einknicken - ein Gewinn für die Weltwirtschaft. Chinas Wirtschaft-Wachstum ist bereits gebremst."

Da würde ich mich nicht so weit aus dem Fenster legen. Trump hat da zwar die Lunte gelegt, aber das Feuerwerk ist noch längst nicht abgebrannt.

Wenn Sie glauben, eine Wirtschaftsmacht wie China mal so eben zu neutralisieren, ist der globalisierte Welthandel mittlerweile so entwickelt, dass bei solchen Eingriffen auch der Initiator Federn lassen wird. Noch steigt die amerikanische Wirtschaft dem verwegenen Donald nicht auf's Dach, aber es mehren sich schon erste Widerstände gegen diese Politik des Deal-Makers.

In seinem Trotzkopf wird er erwarten, dass seine Bündnispartner ihm in diesem Wirtschaftskrieg zur Seite stehen. Und da dürfte man gespannt sein wer da bereit ist, sich auf Weltwirtschaftsbeziehungen nach dem Trump-Modell einzulassen.

11:13 von Pilepale

«Sie sind also der Meinung, dass wir aktuell im Kapitalismus leben? Verstehe ich Sie da richtig?»

Welche andere Wirtschaftsform sollte es denn sein, die den globalen Handel im Jahr 2019 bestimmte? Und genau darum geht es ja, wenn man nun die Handelsbeziehungen, Streitigkeiten, Zölle & Co. im Detail zu beleuchten versucht, die der Konflikt USA vs. CHN aufzeigt.

"Der Kapitalismus" äußerst sich nicht in allen Ländern auf die gleiche Art.

Man könnte ihn in CHN als "gelenkten Staats-Kapitatlismus" bezeichnen.
Ohne den CHN nie den wirtschaftlichen Aufschwung hätte nehmen können, den CHN in den letzten ca. 20 Jahren nahm.

JAP hat eine andere Art von Kapitalismus. Der aber auch viel mehr mit staatlicher Lenkung zu tun hat, als "die Varinaten" von Kapitalismus, die man in EUR (in der EU) findet.

RUS wieder anders. Anders als CHN, JAP, die EU. Und auch als die USA.

Jede Art von Handel (außer Tauschhandel) ist eine Form von Kapitalismus. Darum geht es auch aktuell bei USA vs. CHN …

Die USA stehlen ganz genauso geistiges Eigentum

Also zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/trump-china-155.html

Selbst für Dauer-Twitterer Donald Trump war dieser Freitag ein geschäftiger: Nur Minuten nachdem die chinesische Regierung weitere Sonderzölle auf US-Güter im Wert von 75 Milliarden Dollar verkündet hatte, begann die Tirade des Präsidenten: Seit Jahrzehnten beklaue China die USA. Das müsse und werde nun endlich ein Ende haben.

frage ich mal:
haben die USA dafuer Beweise?? Denn die USA beklauen China andersrum ganz genauso!! Denn die NSA hat China und Huawei ganz genauso schamlos ausspioniert und Technologie geklaut. Die werten USA sollen sich mal nicht so haben.

Zweite Frage:
wieso kann man Technologie nicht frei miteinander teilen?? Zum Beispiel gerade Technologie fuer Smartphones, Tablets, Internet-Technologie?? Das wuerde fuer mehr Konkurrenz mit anderen Herstellern sorgen und die einseitige Marktdominanz der USA endlich brechen. Wer kauft denn diese us-Spy-Technologie noch??

Methode von Herrn Trump

Herr Sascha Lobo hat vergangenen Mittwoch in seiner Kolummne bei Spiegel online die Methode von Herrn Trump sehr gut analysiert. Kurz zusammengefasst basiert Herrn Trumps Vorgehensweise darauf, einfach irgendetwas an "Meinung", "Forderung" oder "Drohung" an den offiziellen Kanälen und Filtern vorbei in die Welt zu posaunen. Die Reaktion ist stets die gleiche: alle Welt spekuliert, stellt richtig, empört sich. Ergebnisse: Herr Trump hat alle Öffentlichkeit für sich, kritisches Fragen nach einer Agenda und Transparenz geht dabei völlig unter. Und seine Anhängerschaft jubelt, bei zunehmender Spaltung in der Gesellschaft.

Die Methode ist häufig auch hier im Forum zu beobachten. Immer bei denselben Kommentatoren, gerne jene mit erklärter AfD-Affinität. Einfach irgendeinen Quatsch, eine überzogene Bemerkung heraushauen, hoffen auf Freigabe durch die Moderation, und schon ist alle Aufmerksamkeit aller anderen aufrichtig-konstruktiven Kollegen sicher. Das eigentliche Thema? Schon vergessen.

@Zwicke 9:59 - Keine Ende des "Globalsierungswahns" sondern ...

... der krampfhafte und schmerzhafte Versuch, sich gegen die Globalisierung zu stellen, anstatt sie zu gestalten und zur Mehrung des Wohlstands aller zu nutzen.

Die Globalisierung hat hunderte Millionen Menschen in Asien und Mexico aus der Armut geholt. Für Trump und die Klasse, aus der er stammt, ist es eine "Ungeheuerlichkeit", dass Menschen weltweit an der globalen Wirtschaft partizipieren wollen und die Verteilung des Wohlstandskuchens nicht zementiert werden kann.

Im Moment bewegt sich die Welt auf neue multilaterale Netzwerke und Freihandelsgebilde wie etwa CPTPP und RCEP zu.

Die industrialisierten Länder des Westens können im Wettbewerb glänzend bestehen, wenn sie auf Innovation, Spezialisierung und die Wissensgesellschaft setzen.

Der primitive Protektionismus von Trump kann - wenn überhaupt - ein Strohfeuerflackern verursachen, aber mittelfristig das Spiel nur verlieren.

Trump führt ein interessantes

Roulette Spiel. Zu dem Aufschwung in den USA hat Trump nichts wesentliches beigetragen, die Entlastung der Firmen bezahlen eh die Bürger. Für den Abschwung, in den USA und für die Weltwirtschaft gibt es aber klar einen Verantwortlichen: Trump. Haben seine Wähler noch zu Beginn den Seiteneinsteiger für sein hemdsärmeligen Stil gelobt, Kampf gegen das Establishment, wünschen sich bestimmt viele das Establishment zurück, denn so wie Trump Politik betreibt, wird er als Politiker zur Lachnummer. Er betreibt Politik im Stil des beginnenden 20.Jahrhunderts. Nach Gutsherrenart. Ich würde mir wünschen, die USA würden ihre Demokratie erneuern, und die Möglichkeiten für Phantasten und Irre neu ausloten. Ein Aspekt bleibt interessant: die Chinesen sind Zocker, deshalb auch an der Börse sehr aktiv. Wie wird sich der Abschwung an der Chines. Börse auf die Aktionäre auswirken, viele haben durch Kredite finanziert? Das wird spannend!

Es geht doch um das Handelsbilanzdefizit

Denn es ist ja nicht so dass es ein Streit unter gleichen ist. China und Deutschland hat einen hohen Handelsbilanz Überschuss. Und in den USA ist es genau das Gegenteil.

Da ist es doch nur natürlich dass Präsident Trump so lange die Steuern erhöht bis Einfuhr und Ausfuhr wieder im Gleichgewicht sind.

Es ist nicht so dass das ein Wirtschaftskrieg ist wo die Methode wie du mir so ich dir angebracht wäre.

Denn der eine hat zu viel Exporte und der andere zu viel Importe.

Wie soll denn das ins Gleichgewicht gebracht werden außer durch höhere Zölle. Und wenn dann der wo sowieso zu viel exportiert und zu wenig importiert auch die Zölle symmetrisch anhebt dann halte ich das für voll daneben!

Der heutige kapitalismus wird

Der heutige kapitalismus wird schneller zusammenbrechen, als der Kommunismus und Sozialismus. wenn man nichts mehr vom arbeiten hat, außer kaputte Knochen, bleibt man einfach zu Hause. Was will der Kapitalist dann machen? Selber schuften? Bestimmt nicht. Und daß Ausbeuten nicht ewig geht, belegt der angebliche Facharbeitermangel.
Und genau diese Probleme wird China auch bekommen. In den USA ist es chon zusammengebrochen und bei Uns gehts gerade los. Und Trump beschleunigt den weltweiten zerfall. Das ist clever, denn damit ist er auf einen Schlag seine unfassbaren Schulden los.

Hätte der Westen

vor 30 Jahren machen müssen!
Absurd zuzusehen, wie China sämtliche Patente stielt, die Produktion aus den USA und Europa dorthin ausgelagert wird, China westliche top Unternehmen wie Kuka kauft, während die westlichen Firmen in China gegängelt werden. Ein Handelskrieg, wenn auch viel zu spät begonnen, ist seit Jahrzehnten überfällig.

er hat recht und alle die hier kritieser soltlen mal nachdenken

chinas industrie wurde mit hilfe der westlichen welt über 30jahre lang finanziert und aufegebaut. auch die politik, wie zum beispiel deutschland, zieht immer noch vor die chinesiche wirtschaft mit regelungen zu schonen, was aber der einheimischen indutrie und bevölkerung in detuschland schadet. alles wurde auf gunsten der reichen unternehmer geregelt. jetzt endlich einer der sich auflehnt, unwichtig wie ob warum aber er hat recht. die börse macht milliarden und ie bevölkerung verliert aerbeitsrechte und sozialen wohlstand. welches ist besse für eine land? soziale unruhen die das systhem zerstören und zu anarchien führen oder die gewinnschraube der recihen zu dämmen?
ich habe nicht gegen made in china aber so wohl wenn hiesige arbeitnehmer zu nichtstun berurteilt werde. und schauen sie sich china an , bLûhende städte, nahverkehr usw. modernern als in den westlichen ländern und vor allem stolzer. der westen ist krank und verarmt!

schabernack um 11:33

Danke für Ihren Kommentar.

"«Sie sind also der Meinung, dass wir aktuell im Kapitalismus leben? Verstehe ich Sie da richtig?»

Welche andere Wirtschaftsform sollte es denn sein, die den globalen Handel im Jahr 2019 bestimmte?"

Meine Frage lautet ob wir aktuell im Kapitalismus leben bzw. dieser auch umgesetzt wird!? Haben wir Ihrer Meinung nach den Kapitalismus?

Ihre Aufzählungen wie andere Staaten ihre Ökonomie organisieren, möchte ich nicht kommentieren, da Sie an meiner eingangs gestellten Frage vorbei läuft.

@schabernack 10:47: Die neuen Leiden ...

... nein, nicht des jungen Werther sondern der "Grand Old Party" manifestiert sich nicht nur im Handelsstreit sondern auf allen genannten Feldern.

Auch wenn ich das Meinungsbild aus dem eigenen Umfeld niemals als repräsentativ in eine Debatte einbringe, hier mal doch soviel dazu:

- die "klassischen small-government-Republikaner" haben ein schweren Stand, wenn ihre langjährig wie eine Mantra vor sich hergetragenen Prinzipien mit der gegenteiligen Regierungspraxis konfrontiert werden. Aber solange eine radikalisierte Basis das mehrheitlich mitmacht, hoffen viele von ihnen auf einen libertären Kandidaten wie Justin Amash.... und sei es nur zum "Protestieren".

Ansonsten: der Handlungsbedarf im Verhandeln eines regelbasierten Systems im Handel mit China ist unbestritten. Trump's desaströser Weg dahin ein NOGO.

Ein schönes WE.

positive Nebeneffekte

solange einzelne Länder sich wirtschaftlich mit Zöllen überbieten und die Einfuhr erschweren wird es keine Weltregierung, keine Weltreligion und keine weltweite Versklavung der Menschheit geben.
Das China zur Zeit wegen seinen Rohstoffen Afrika ausplündert, die Einheimischen nichts davon haben und unsere Entwicklungen nach und nach aufkaufen lässt vermuten, dass die Kolonialzeit noch nicht vorüber ist.

@Superschlau, 11.44h

Wenn man nichts mehr vom Arbeiten hat ist man doch im Sozialismus/Kommunismus.
Die Superreichen gibt es in beiden Systemen.
Nur heißen sie nicht in beiden Kapitalisten.

Technologietausch, ernsthaft?

Zu: 11:34 von Demokratieschue...

Sie haben eine bemerkenswerte Logik.

Sie fordern, dass Technologie frei miteinander geteilt werden soll. Kann man fordern, wenn vergessen wird, dass es so Belanglosigkeiten wie Patentrecht, Amortisierung von Entwicklungskosten, Markenschutz gibt.

Sie begründen Ihre Forderung zum Technologietausch mit einem dadurch gegebenen mehr an Konkurrenz. Kann man fordern, doch die logische Folge ist doch, dass alle Konkurrenten über die gleiche Technologie verfügen, also Konkurrenz nur noch über Qualität oder Ausbeutung der Beschäftigten in der Produktion und im Handel möglich ist.

Ach ja, Marktdominanz haben die USA im digitalen Plattformkapitalismus: Google, Amazon, Facebook etc. Bei der Dateneingabe in diese spy-Technolgie wirken alle Nutzerinnen und Nutzer völlig freiwillig mit. Jeden Tag, jede Stunde. Die VR China versucht mit Abschottung und eigenen Versionen für einen gigantischen Binnenmarkt dagegen zu halten. Auch, um Daten der Bürger zu gewinnen.

um 10:58 von DeHahn

>>
2. Statt in einer Kooperation der wirtschaftlichen Führungsmächte den Ausbau der Welt voranzutreiben, konkurrieren diese um die Vorherrschaft und unterstützen "Freiheitskämpfer", welche von der Gegenseite "Terroristen" genannt werden. Statt Aufbau -> Zerstörung
<<

Ich las gerade heute in der Zeitung, dass das menschliche Gehirn noch nicht so entwickelt ist, dass steinzeitliche Reflexe ausgeschaltet werden. Zukünftige Gefahren werden nur dann als solche erkannt, wenn sie mit persönlicher, am besten noch unmittelbar bevorstehender, Betroffenheit verbunden sind. Globale Projekte einer langfristigen Entwicklung oder Gefahrenabwehr (Klima, endliche Ressourcen) sind damit so gut wie chancenlos.

@Zwicke

"Anfang vom Ende...

Wir erleben den Anfang vom Ende des Globalisierungswahns, Verteilungskämpfe inklusive, Ausgang ungewiss... Eigentlich eine logische Folge eines Kapital- und Handeslssystems, deren Teilnehmer stets nach höchsten Renditen streben bzw. bei Massengütern oft weit über den Bedarf hinaus produzieren. Und das alles hat m.E. mit D.Trump ziemlich wenig zu tun, denn andere Staatenlenker verhalten sich kein Deut anders..."

Das, was Sie "Globalisierungswahn" nennen, hat dem Homo Sapiens - seit er auf dieser Erde auftauchte - das Überleben gesichert. Homo sapiens hat von Anfang an als soziales Wesen global vernetzt gehandelt, wie viele Funde beweisen. Der Neandertaler lebte in kleinen, autarken Gruppen, ohne Vernetzung mit anderen Gruppen. Und jetzt raten Sie mal, welche Gattung es bis heute gibt. Trump hat insofern damit zu tun, weil weder China noch die USA eine Insel und alles miteinander vernetzt ist. Trumps Handelskrieg kann die weltweite Wirtschaft in den Abrund stürzen.

Ein Mann sieht Rot !

Wer kann diesen Präsidenten (es fällt eigentlich schwer ihn so zu nennen) noch stoppen? Wahrscheinlich nur die Weltwirtschaft, nämlich dann, wenn sie am Boden liegt. Hoffentlich passiert das, wenn, noch vor der nächsten Präsidentschaftswahl. Es ist nicht mehr zum Aushalten.

@Pilepale: Ein regelbasiertes System im globalen Handel ...

... und das richtige Maß an sektoraler Mischung ist die adäquate Strategie für eine nachhaltige Ökonomie.

Sowohl die US-Wirtschaft wie auch die Wirtschaft in UK haben unter der ideologischen "Doktrin" von Reagan und Thatcher auf einseitige Strukturen gesetzt.

Es ist nichts Verwerfliches daran, Wirtschafsstrukturen zu ändern und sich von unproduktiven Industrien zu verabschieden, wenn dafür Platz für neue Unternehmen geschaffen wird, sie sich am Markt/bei den Kunden durchsetzen, profitabel arbeiten und Jobs schaffen.

Genauso wenig, wie im Handel für eine gewisse Zeit Defizite inkauf zu nehmen, wenn mit den Kapitalimporten die wirtschaftliche Entwicklung vorangetrieben wird. Schief wird es, wenn nur Konsum finanziert wird.

Ändern lässt sich das nur durch Steigerung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit, niemals durch Zölle und innovationsschädlichen Protektionismus.

Zu GR zu einem späteren Zeitpunkt ein Wort. Schönes WE.

11:44 von Superschlau

"Der heutige kapitalismus wird schneller zusammenbrechen, als der Kommunismus und Sozialismus. wenn man nichts mehr vom arbeiten hat, außer kaputte Knochen, bleibt man einfach zu Hause."

Als die Industrialisierung begann - ca. 1780 - und damit zusammenhängend der Kapitalismus, DA galt das, was Sie schreiben:
man hatte vom Arbeiten nichts mehr als kaputte Knochen.

Der "heutige Kapitalismus" - von dem reden Sie ja - hat sich in Deutschland entschieden verändert.
Damals zu Beginn blieb man keineswegs "zu Hause", weil es keine Alternative gab.

Wenn man heute "zu Hause bleibt" - wie Sie behaupten -, dann lässt man die Familie verhungern oder wie?
Oder bekommt man dann doch Hilfe vom Staat, was eben gerade nicht Zeichen des Kapitalismus ist?

Und dann möchte ich noch mal gerne wissen, warum heute die Arbeiter mehr kaputte Knochen haben als die Arbeiter vor 250 Jahren.

Irgendwie fehlt mir an diesen Ausführungen die Seriösität. Darum kann ich davon nichts lernen.

Wer kann diesen Präsidenten ....

Theodor Storm @
Warum sollten die demokratischen Bürger in USA das tun? Der Präsident macht als erster das was er vor den Wahlen versprochen hat.

Genau so wie in Deutschland kann nur der demokratisch Wähler mit Mehrheiten die Politiker die nicht für die Bürger handeln abwählen.

Bei uns beginnt das in Herbst und sehrwahrscheinlich in den USA erst jahrzehnte später.

@krittkritt 10:30

"D.h. dass China durchaus in der Lage wäre, die USA wirtschaftlich zu ruinieren, z.B. indem es den Markt flutet."

Das müssen Sie mir bitte mal etwas genauer erklären, wie soll denn China den Markt fluten? Indem es alle Staatsanleihen der USA auf den Markt wirft? Die Geschichte höre ich seit Jahren, realistischer wird sie dadurch nicht. Was würden denn passieren? Die chinesische Währung würde explodieren, für ein Exportland mit Wachstumsnöten genau das Richtige, die amerikanischen Staatsanleihen wechseln einfach die Besitzer, sicher, die Kurse würden erstmal sinken und die Rendite steigen, aber der Anleihemarkt ist weltweit groß genug um das aufzufangen, gerade erst hat Japan die Chinesen als größter Anleihebesitzer der USA abgelöst. Und zur Not kauft die FED. Am Ende stehen die Chinesen ohne stabile Dollaranleihen da, haben ein Währungsproblem und somit eine schöne Wirtschaftskrise. Also wären sie die Verlierer. Und das können sie sich bei ihrer Verschuldung nicht leisten.

Handelsdefizite

Handelsdefinizite kann man nicht dadurch bekämpfen, in dem man Strafzölle einführt. Das ist eine Illusion.

Zölle können durchaus sinnvoll sein, aber nur sehr kurzfristig und punktuell. Das Handelsdefizit könnte die USA beispielsweise durch Wirtschaftsförderung bekämpfen, das würde auch Arbeitsplätze schaffen.

Im produzierenden Gewerbe haben amerikanische Produkte fast keine Chance auf dem Weltmarkt, weil größtenteils wenig innovativ. Eine amerikanische Badewanne - die Amerikaner nennen das Auto - würde ich nicht mal für geschenkt nehmen. Was soll man mit so einer spritfressenden Schüssel. Das ist nur ein Beispiel von vielen. Die amerikanische Stahlindustrie ein weiteres: die ist nämlich nicht in der Lage, die Stähle zu liefern, die weltweit gefragt sind.

Globalisierung hat einen weiteren Aspekt: es ist eigentlich das größte Friedensprojekt aller Zeiten. Weltweite Arbeitsteilung erzeugt gegenseitige Abhängigkeiten und man ist gezwungen, friedlich miteinander auszukommen.

@Superschlau

Ich gebe Ihnen völlig Recht, erst kürzlich saß ich beim Arzt und um mich rum waren nur Menschen mit kaputten Knochen und alle haben erzählt, wie schlecht es ihnen auf Arbeit geht und wie sie ausgebeutet werden. Es war wirklich ein Trauerspiel diese armen Sklaven des Kapitalismus anzusehen. Danach war ich in der Stadt und überall saßen die Kapitalisten mit dicken Zigarren und Maßanzügen und haben sich über ihre Arbeiter ausgelassen. Natürlich geht da keiner schuften, warum auch, die Aufträge fliegen ja von alleine rein und eine Firma organisiert sich von alleine.
Ich bin mir nicht sicher und will Ihnen auch nicht noch näher treten aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass Ihr Kommentar mal ordentlich an der Realität vorbei geht.

Also, dieser Trump tut meinem

Also, dieser Trump tut meinem Edelmetalldepot so richtig gut, von mir aus kann er gerne so weiter machen.

Dieses Scheißspiel mit Strafzöllen und Gegenzöllen

ist nicht nur gefährlich, sondern heizt durch die Preissteigerungen auch die Inflation an. Es ist nun mal so, dass die USA in vielen Produkten kostenmäßig und qualitätsmäßig nicht konkurrenzfähig sind, deshalb wird die Nachfrage durch Importe befriedigt. Das war vor Jahren durchaus so gewollt, diese internationale Arbeitsteilung und lässt sich auch nicht kurzfristig umkehren

"BMW beispielsweise...

...baut in Louisiana Autos für den chinesischen Markt"

Na, in dem Fall hält sich mein Mitleid für die "deutsche" Firma in Grenzen. Zahlen werden die ja sicher auch dort ihre Steuern und nicht hier, wenn dort produziert wird. Warum eigentlich? Ist ja nun nicht so, dass es deutlich näher dran wäre. Egal: Klassischer Fall von selber Schuld...

Naja ich vermute mal noch ein

Naja ich vermute mal noch ein - zwei solche Wutausbrüche und dann hat er es geschafft, die -frei und fair gehandelte- Börse and Wall Street wird dann wohl einbrechen und seine Chance auf eine zweite Amtszeit ist dann auf Null. Das ist sicher vielen Demokraten recht glaube ich. Zwischendurch meldet sich der Chef der Bank of England, Mark Carney, zu Wort und meint der US Dollar hat als Weltreservewährung fertig und solle ersetzt werden. Naja, dann kann es ja nicht mehr lange dauern bis das Spektakel der massiven Dollarabwertung dann endlich losgeht.

Hauptsache...

... irgendjemand hat noch den Überblick, wem welche Zölle/ Sanktionen aufgedruckt wurden...

Patsch, patsch!

Schade, dass es keine Weltenmami gibt, die vor allem dem Trump-Baby mal was hinten drauf gibt! - Aber vermutlich kann man das, was Trumps Eltern versäumt haben, so wie so nicht mehr ändern.

Es gibt keinen echten Gegenwert zum Dollar.

@14:13 von Mathias Beyer
August 1971 hoben die USA unter Nixon die Golddeckung des Dollar auf. Mit der Folge, dass die USA ohne realen Gegenwert Dollar drucken können.
Rund 98,5 Prozent sämtlicher Schulden der USA sind seit 1971 entstanden.
Heute sind sie bei über 20.000 Milliarden angelangt. Eine Rückzahlung zu einem Wert wie ihn der Dollar heute verkörpert erscheint völlig ausgeschlossen.
Immer mehr Länder werden sich des Problems bewusst und suchen nach Alternativen.

Chinas Wirtschaft sitzt wohl ebenfalls auf einer Blase. Aber ich vermute, dass im Falle eines möglichen Zusammenbruchs China schlicht und einfach "leidensfähiger" sein dürfte.

re kijan

""BMW beispielsweise...

...baut in Louisiana Autos für den chinesischen Markt"

Na, in dem Fall hält sich mein Mitleid für die "deutsche" Firma in Grenzen. Zahlen werden die ja sicher auch dort ihre Steuern und nicht hier, wenn dort produziert wird. Warum eigentlich? Ist ja nun nicht so, dass es deutlich näher dran wäre. Egal: Klassischer Fall von selber Schuld..."

Sie haben etwa den gleichen Horizont wie Trump.

BMW baut dort Autos nicht zum Spaß, sondern aus glasklaren betriebswirtschaftlichen Gründen.

Glasklar jedenfalls so lange, wie man mit einem normal begabten US Präsidenten rechnen konnte.

@kijan 14.38

Die Arbeitnehmer zahlen sicher ihre Steuern in den USA, aber BMW zahlt die Steuern da, wo der Gewinn anfällt, als deutsche Firma in D., wo sonst?

BMW

BMW baut keine Autos im Bundesstaat Louisiana. Die einzige Produktionsstätte in den USA befindet sich in Spartanburg im Bundesstaat South Carolina. Nicht wichtig im Kontext dieses Artikels, aber trotzdem ein Fakt, der es wert ist, ordentlich recherchiert zu werden.

@krittkritt 14:46

Beim Verschuldungsproblem gebe ich Ihnen völlig Recht, allerdings haben Sie bei Schulden meines Erachtens nirgends einen realen Gegenwert und selbst Gold lebt nur vom Glauben an seinen Wert, man hätte theoretisch auch fermentierte Hühnereier als Deckung nehmen können, etwas überspitzt formuliert.
Ich weiß gar nicht, ob China leidensfähiger wäre, das würde sich wohl erst in der Krise zeigen, im Moment kommen Millionen von Menschen jedes Jahr zu mehr Wohlstand und es entwickelt sich eine kauffreudige Mittelschicht. In so einer Phase lässt man den Staat gewähren, siehe Bonusprogramm und so weiter. Aber ich bin mir nicht sicher was passieren würde, wenn dieser Wohlstandszuwachs sich umkehren würde, ein unzufriedenes Volk ist nicht zu unterschätzen. Ich hoffe wir werden es nicht rausfinden, mir wäre es lieber wir schaffen alle gemeinsam mehr Wohlstand für alle unter immer besser werdenden Bedingungen.

@ Goldenmichel (14:48)

Seit Amtsantritt dieses Präsidenten sind die wichtigsten Aktienindizes der USA um 40 bis 90% gestiegen (dort standen sie auch gestern, trotz seines "Wutausbruch").
Vorteil: USA.

14:14, Anderes1961

>>Globalisierung hat einen weiteren Aspekt: es ist eigentlich das größte Friedensprojekt aller Zeiten. Weltweite Arbeitsteilung erzeugt gegenseitige Abhängigkeiten und man ist gezwungen, friedlich miteinander auszukommen.<<

Das ist einem Nationalisten nur leider völlig egal. Viele von denen halten den Krieg sowieso für die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln. Auch den Handelskrieg. Auch hier im Forum deutlich zu erkennen. Man hält eine Politik, die auf internationalen Ausgleich ausgerichtet ist, für ein Zeichen von Schwäche. Leider hat das Machogebrüll und Gorillabrustgetrommel in den Kreisen, die sich als abstiegsgefährdet oder abgehängt sehen, wieder mehr und mehr Konjunktur.

Ich bin gerade wieder in meiner alten Heimat Neukölln und sehe es sehr anschaulich auf der Straße: arme Willis machen gern auf dicke Hose und fallen dabei auch mal aus der Rolle. Hinterher ist das Geschrei dann groß, und niemand hat es gewollt.

Ende des Globalisierungswahns,

von Zwicke@

Welches System brauchen Sie denn dazu?

Oder glauben Sie das am deutschen Wesen die Welt genesen soll?

indeutige Sprache.

Pilepale @

Ja.
Das seit 2010 alle Präsidenten auch der Friedensnobellpreis Träger, es nicht Geschaft haben das Defizit zu verringern.

@Demokratieschue um 11.34h

Das sage ich mal so, um im passenden Sprech zu bleiben, die 1. Frage beantworten Sie gleich selber, obwohl Sie ja nach Beweisen fragen. Als fundierte Antwort, die eigentlich bekannt ist, ja die Chinesen klauen: Designs, gesch. Muster, komplette Maschinenanlagen und und. Auf der Messe in Ffm sind regelmäßig Chinesische Stände leer, weil geschlossen, wegen Musterdiebstahl, der ist sozusagen strafbar. Zu 2 sage ich mal: kompletter Unsinn, jemand der in Innovation etwas entwickelt, muss, vielleicht ist diese Denkensweise antiquiert, auch einen höheren Nutzen aus der Innovation ziehen, als jemand der nur Nachbauten. Sage ich mal so....

Heute morgen..

auf dem Weg zur Arbeit um 5 Uhr B5 aktuell gehört und gefreut,dass sich China nicht von Trump in die Irre führen lässt..

11:59, Pilepale

>>Meine Frage lautet ob wir aktuell im Kapitalismus leben bzw. dieser auch umgesetzt wird!? Haben wir Ihrer Meinung nach den Kapitalismus?<<

Das ist keine Frage von Meinung.

Wir leben im Spätkapitalismus.

Warum Spätkapitalismus?

Weil die Konzentration des Kapitals in wenigen Händen weit fortgeschritten ist.

Lesen Sie bitte Karl Marx. Der hat das alles nämlich sehr schön erklärt und sogar vorhergesagt.

@fathaland slim

"
Am 24. August 2019 um 15:52 von fathaland slim
11:59, Pilepale

>>Meine Frage lautet ob wir aktuell im Kapitalismus leben bzw. dieser auch umgesetzt wird!? Haben wir Ihrer Meinung nach den Kapitalismus?<<

Das ist keine Frage von Meinung.

Wir leben im Spätkapitalismus.

Warum Spätkapitalismus?

Weil die Konzentration des Kapitals in wenigen Händen weit fortgeschritten ist.

Lesen Sie bitte Karl Marx. Der hat das alles nämlich sehr schön erklärt und sogar vorhergesagt."

Marx war ein hervorragender Analyst. Ich hatte das Glück, einen VWL-Professor zu haben, der in der DDR ausgebildet wurde und ein Marx-Kenner war. Entsprechend hat er ihn auch in seinen Vorlesungen gewürdigt. Studenten anderer Unis kannten wahrscheinlich nicht mal den Namen Marx. Einen solchen Analysten bräuchte die Welt wieder und nicht solche Leute, wie Hans-Werner Sinn, der davor warnte, der Mindestlohn sei der Untergang der BRD um dann Jahre später wortreich zu erklären, warum der Mindestlohn so ein Erfolg wurde.

15:29 von werner1955

<< Ende des Globalisierungswahns,
von Zwicke@

Welches System brauchen Sie denn dazu?

Oder glauben Sie das am deutschen Wesen die Welt genesen soll? <<

Zwicke hat nicht einmal im Ansatz von Deutschland geredet.

Es sind immer nur AfD-Fans, die neuerdings Kritikern an autokrarischen Machthabern das mit dem aus der Luft gegriffenen"deutschen Wesen" unterstellen.

Der Witz ist, dass einzig die AfD wünscht, dass nur deutsches Wesen in Deutschland herumwesen soll.
Und darum gegen Globalisierung anschimpft.

16:09, Sausevind

>>Es sind immer nur AfD-Fans, die neuerdings Kritikern an autokrarischen Machthabern das mit dem aus der Luft gegriffenen"deutschen Wesen" unterstellen.

Der Witz ist, dass einzig die AfD wünscht, dass nur deutsches Wesen in Deutschland herumwesen soll.
Und darum gegen Globalisierung anschimpft.<<

Wieder mal auf ausgesprochen erfrischende Weise auf den Punkt gebracht.

Danke!

@fathaland slim 15:52

Sie glauben an Karl Marx? War das nicht der schmarotzende Ausländerfeind der die Verelendung der Arbeitnehmerschicht vorhergesagt hat?
Ich kann ehrlich gesagt die Konzentration des Kapitals in wenigen Händen nicht erkennen, meines Erachtens beteht die wachsende Mittelschicht auf der Welt nicht nur aus Kapitalisten. Zumal wir ja alle selbst durch die Beteiligung an Unternehmen zu "Kapitalisten" werden können. Ich habe manchmal eher die Sorge, dass wir uns im "Frühsozialismus" befinden, das Thema scheint wieder in Mode zu kommen, gerade bei jungen Menschen. In der Theorie klingt Sozialismus ja auch super, leider nur dort.

11:59 von Pilepale / @schabernack

«Meine Frage lautet ob wir aktuell im Kapitalismus leben bzw. dieser auch umgesetzt wird!? Haben wir Ihrer Meinung nach den Kapitalismus?»

Ja - "den haben wir", den Kapitalismus.
Sagte ich aber bereits. Ich zitiere mich kurz:

«Jede Art von Handel (außer Tauschhandel) ist eine Form von Kapitalismus.»

Nun ist es stets die Frage, wem das insgesamt erwirtschafte Kapital in welcher Höhe zu welchem Zweck zugute kommt.

Soll das Kapital in den Händen weniger ("rein betriebswirtschaftlich") konzentriert sein? Oder ("mehr volkswirtschaftlich") auch denen (in Teilen) zugute kommen, die selbst nicht so viel erwirtschaften können?

«Ihre Aufzählungen wie andere Staaten ihre Ökonomie organisieren, möchte ich nicht kommentieren, da Sie an meiner eingangs gestellten Frage vorbei läuft.»

Nein - "das läuft nicht vorbei", an Ihrer Frage.
Sondern rennt mitten rein.

"Kapitalismus" hat mehrere Facetten, Ausprägungen, Organisationsformen. Nichts anderes sind meine Vergleiche der Länder …

16:07, Anderes1961 @fathaland slim

>>Marx war ein hervorragender Analyst. Ich hatte das Glück, einen VWL-Professor zu haben, der in der DDR ausgebildet wurde und ein Marx-Kenner war. Entsprechend hat er ihn auch in seinen Vorlesungen gewürdigt. Studenten anderer Unis kannten wahrscheinlich nicht mal den Namen Marx. Einen solchen Analysten bräuchte die Welt wieder und nicht solche Leute, wie Hans-Werner Sinn, der davor warnte, der Mindestlohn sei der Untergang der BRD um dann Jahre später wortreich zu erklären, warum der Mindestlohn so ein Erfolg wurde.<<

Nicht von ungefähr erleben die Analysen Marxens momentan bis weit in konservative Kreise hinein eine Renaissance.

Und Herr Sinn?

Der hat sich in meinen Augen nun wirklich komplett desavouiert. Was mich nicht überrascht. Ich erinnere mich noch daran, wie er damals, nach der "Wende", die komplette Enteignung der ohnehin Besitzlosen forderte und von der "wünschenswerten Spreizung der Einkommen" redete.

@15:16 von Ist Wahr - Ja, und

@15:16 von Ist Wahr
-
Ja, und dabei hiess es damals aus der Qualitätspresse sollte Trump die Präsidentschaft gewinnen würde Wall Street den nächsten Tag crashen.

@Mathias Beyer

"
Am 24. August 2019 um 16:14 von Mathias Beyer
@fathaland slim 15:52

"Sie glauben an Karl Marx? War das nicht der schmarotzende Ausländerfeind der die Verelendung der Arbeitnehmerschicht vorhergesagt hat?
Ich kann ehrlich gesagt die Konzentration des Kapitals in wenigen Händen nicht erkennen, meines Erachtens beteht die wachsende Mittelschicht auf der Welt nicht nur aus Kapitalisten. [...]"

Marx so zu beschimpfen ist völlig indiskutabel. Kritisieren Sie ihn, aber unterlassen Sie bitte solche "Wahrheiten". Austoben können Sie sich auf rechten Portalen.

Im übrigen scheint Ihnen entgangen zu sein, daß die Mittelschicht wegzubrechen droht. Die Schere Arm-Reich klafft immer weiter auseinander. Das hat aber wenig bis gar nichts mit Trumps Zöllen oder der Globalisierung zu tun. Im übrigen ist die Marxsche Mehrwerttheorie zum Beispiel anerkannter Stand der Wissenschaft. Das Marx ein lausiger Visionär war, ist unbestritten. Aber er war ein hervorragender Analyst.

@fathaland slim

"Und Herr Sinn?

Der hat sich in meinen Augen nun wirklich komplett desavouiert. Was mich nicht überrascht. Ich erinnere mich noch daran, wie er damals, nach der "Wende", die komplette Enteignung der ohnehin Besitzlosen forderte und von der "wünschenswerten Spreizung der Einkommen" redete."

Ja, stimmt. Beim Gebrauch von Euphemismen da war Hans-Werner Sinn immer ganz großes Kino. Aber wir schweifen vom Thema ab. Mir bereitet Trumps Zollpolitik im speziellen und seine Politik im Allgemeinen derzeit erhebliche Kopfschmerzen. Wenn der so weiter macht, endet das Ganze in einem weltweiten Desaster.

Erbärmliches Bild

Trumps außenpolitisches Instrumentarium beschränkt sich mittlerweile offenbar auf genau zwei Dinge: Drohungen und Strafzölle, sehr häufig auch die Kombination von beidem. Zu einer differenzierten Betrachtung oder gar diplomatischen Herangehensweise, um gute und dauerhafte Lösungen für Probleme zu finden, scheint er weder willens noch intellektuell fähig zu sein. Ein derartig erbärmliches Bild wie unter diesem selbst ernannten Genie haben die USA noch niemals in der Geschichte abgegeben. Es ist nur noch peinlich.

@Anderes1961 16.14

Dass Marx ein guter Analyst war, unbestritten. Allerdings war die Wirtschaft zu Marx Zeiten eine völlig andere.
Ich bin froh, dass ich in VWL einen kompetenten Prof hatte und keinen Ideologen, der mit Analysen aus dem 19. Jahrhundert die Zusammenhänge erklären wollte. Da scheint mein Prof weit besser in die veränderte Zeit gepasst zu haben

16:14, Mathias Beyer @fathaland slim 15:52

>>Sie glauben an Karl Marx?<<

Das ist keine Frage von Glauben. Wir sind hier nicht in der Kirche, und ich bin ein komplett areligiöser, skeptischer Mensch. Was ich mit Karl Marx, der ständig seine eigenen Positionen infrage gestellt hat, gemeinsam habe.

@Anderes1961 16:34

Also mal ehrlich, kann es sein, dass Ihnen da gerade eine Sicherung durchgebrannt ist? Wo habe ich Marx denn beschimpft? Bei allem was man lesen kann war er nun mal ausländerfeindlich, er hat auch fast sein ganzes Leben auf Kosten anderer gelebt und seine These der Vereledung der Arbeiter ist ja auch unbestritten. Mich deshalb zu irgendwelchen rechten Portalen schieben zu wollen ist meiner Meinung nach ziemlich übertrieben, zumal ich alles andere als rechts bin. Links kann ich aber genausowenig leiden.
Und wo bricht die Mittelschicht weg? Ich lese das immer aber ich sehe es nicht. Das Medianeinkommen steigt, das Medianvermögen steigt, klaro, das Vermögen der Reichen steigt stärker aber das liegt vielleicht auch an Gründen der Vermögensallokation. Mir macht eher Sorgen, dass niemand mehr Unternehmer sein will, selbst in meinem Betrieb finde ich keinen Teilhaber der langfristig die Firma mit aufbauen will, alle wollen lieber angestellt sein. Aber ohne Unternehmer keine Angestellten.

re goldenmichel

"Ja, und dabei hiess es damals aus der Qualitätspresse sollte Trump die Präsidentschaft gewinnen würde Wall Street den nächsten Tag crashen."

Eine alte rechte Methode: Erst dem anderen was dämliches unterstellen und dann die Backen aufblasen: Guckt mal, wie dämlich.

@R.Schmid

"
Am 24. August 2019 um 16:51 von R. Schmid
Erbärmliches Bild

Trumps außenpolitisches Instrumentarium beschränkt sich mittlerweile offenbar auf genau zwei Dinge: Drohungen und Strafzölle, sehr häufig auch die Kombination von beidem. Zu einer differenzierten Betrachtung oder gar diplomatischen Herangehensweise, um gute und dauerhafte Lösungen für Probleme zu finden, scheint er weder willens noch intellektuell fähig zu sein. Ein derartig erbärmliches Bild wie unter diesem selbst ernannten Genie haben die USA noch niemals in der Geschichte abgegeben. Es ist nur noch peinlich."

Volle Zustimmung. Für Trump im speziellen und Rechtspopulisten ist die Welt eben nur schwarz-weiß: Entweder du bist für mich oder gegen mich, dazwischen gibt es nichts. Das hat was mit Egoismus zu tun. Dieser Egoismus macht solche Menschen unfähig, Kompromisse einzugehen.

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