Ihre Meinung zu: Scholz prüft Verbot von Negativzinsen für Kleinsparer

22. August 2019 - 11:48 Uhr

Bundesfinanzminister Scholz will Kleinsparer vor Negativzinsen schützen. Deshalb lässt er prüfen, ob diese verboten werden können. Verbraucherschützer halten nur wenig von seinem Vorhaben.

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Kommentare

Kleinsparer und Negativzins

Der Vorschlag von Scholz erscheint dem Bürger doch sinnvoll. Wenn Fachleute sagen "Gesetzliche Verbote sind systemfremd, helfen den Kunden nicht weiter und können letztlich zu einer gefährlichen Instabilität der Finanzmärkte führen" - dann müssen sie das jedenfalls erklären, insbesondere die "Destabilisierung der Finanzmärkte".
Solche Destabilisierungen sind doch durch gänzlich andere Operationen entstanden !

Wenn schützen die Verbraucherschützer

Was ist ein Kleinsparer? Ich fände es gut, wenn ich für meine paar Mark- sorry EURO Aufgrund der vorgegebenen Zinssenkungen keine Strafzinsen dafür zahlen muß- wer also soll geschützt werden? Die Banek die die Finanzkrise zu verantworten haben und vom Steuerzahler "gerettet" wurden. Wie immer der deutsche Michel zahlt die Zeche.

Warum dieser Aufschrei? Er

Warum dieser Aufschrei? Er lässt prüfen, das heißt bisher gar nix. Das es gesetzlich knifflig ist, ist wohl jedem klar

Negativzinsen plausibel oder Willkür?

Es ist m.E. unplausibel, Negativzinsen zu berechnen. Nach meinem Verständnis sind Zinsen eine Art Lohn oder Preis für das Ausleihen von Geld. Sie negativ werden zu lassen spricht allem landläufigen Verständnis von Zinsen hohn.

Wahlwerbung

Also ich weiß ja nicht worüber sich Scholz aufregt.
ICH zahle schon seid jeher eine Monatliche Grundgebühr auf mein Girokonto.
Man könnte dies ebenfalls als Negativzins bezeichnen. Vor allem da es bei mir 7 € pro Monat sind. Und das beim günstigsten Konto.
Und nein, ich bekomme schon seid Ewigkeiten keine Zinsen mehr auf mein Guthaben. Aber da ich Zinsen eh nicht mag, kann ich damit gut leben.

Was also soll diese Wahlwerbung bringen? Einen Bonus für alle VERMÖGENDEN?
Den nichts anderes wäre es.

Wirkungslos

Das ist sicherlich gut gemeint, aber wirkungslos. Die Banken werden Wege finden, sich anderweitig die Mittel vom Sparer zu holen, z.B. über die Einführung oder Erhöhung von Kontogebühren.

Im Artikel wurde mit keinem Wort auf den Grund für den Schlamassel eingegangen. Der Grund ist die perverse Zinspolitik der EZB, die die EU-Schuldenstaaten langsam entlasten soll, aber die deutschen Sparer belastet und die Banken ihres Geschäftsmodells beraubt.

Negativzinsen für Sparer

Überhaupt sind Sparguthaben nur angelegt worden um mal später etwas in der Hand zu haben! Und alle EU-Finanzminister waren sofort mit dem Null-Zins einverstanden weil man damit wunderbar seine Staatsschulden kaschieren konnte und , Beispiel Deutschland ,
die Zinszahlungen von etwa 30 Milliarden auf Null bekam. Also von "realer 0 " keine Spur lediglich wurden die Kosten dem Sparer aufgedrückt! Außerdem hatte man immer die Begründung , dass alles wäre die EU bzw. Herr Draghi gewesen. Würde die Politik nur "etwas" sparen könnte man allein dadurch viele Milliarden einsparen.... oder ?

Kosten weitergeben

Natürlich geben die Banken die Kosten an die Kunden weiter, wie alle anderen Kosten, nur vielleicht nicht als Negativzinsen.

Als die Zinsen bei 8% lagen, Inflation aber bei 10%, hat kaum jemand von Negativzinsen gesprochen, obwohl der Effekt größer ist als minus 0,1% Zinsen bei 2% Inflation.

Gesetzliche Beschränkung systemfremd?

So so, die gesetzliche Regelung soll also nach Auffassung der Kreditwirtschaft systemfremd sein.
Aber der Steuerzahler durfte/ musste vor gar nicht allzu langer Zeit, ohne dass die Bankster mit der Wimper zuckten, der Kreditwirtschaft die Rettung wegen ANGEBLICHER SYSTEMRELEVANZ mit Milliarden an Steuergeldern finanzieren. Das nenne ich systemfremd, denn der Steuerzahler saß damals nicht an den Schalthebeln und wird es auch künftig nicht tun.
Also: eine gesetzliche Regelung schadet hier sicher nicht und wird auch keine Systemkrise erzeugen, die Bankster haben auch hier ihre Schafe schon im Trockenen.

Negativzinsen sind eigentlich schon verboten

Rechtlich gesehen sind nämlich Sparguthaben ein Darlehen - siehe BGB § 488 (Vertragstypische Pflichten beim Darlehensvertrag). Dennoch kann natürlich ein ausdrückliches Verbot von Negativzinsen durchaus sinnvoll sein. Die EZB macht hier m.E. eine falsche Geldpolitik, denn der Sinn von Negativzinsen soll die Ankurbelung der Wirtschaft sein. Die Banken sollen die Einlagen in Form von Krediten an die Unternehmen weitergeben, Sparguthaben also nicht sinnlos auf den Konten schlummern. Doch die Wirtschaft leidet gar nicht unter einem Liquiditätsmangel, vielmehr schwimmen viele Unternehmen geradezu in Geld. Das Problem sind die fehlenden Investitionen, doch für diese Misere sind die Regierungen verantwortlich, das kann Geldpolitik gar nicht leisten. Insofern versucht die EZB auf dem Rücken der Sparer und Banken etwas zu erreichen, was durch ihre Mittel nicht beseitigt werden kann. Nicht umsonst werden ja so skurrile Gedanken wie Helikoptergeld erwogen.

Es bleibt "kompliziert"

"Das Finanzministerium habe eine Prüfung veranlasst, "ob es der Bundesregierung rechtlich überhaupt möglich ist, Kleinsparer vor solchen Negativzinsen zu schützen", sagte Scholz der Funke Mediengruppe. "Diese Prüfung ist aber kompliziert und wird etwas dauern.""

Und für diese in einem geldgesteuerten System zwangsläufig systemimmanenten "Komplikationen" sorgt die Politik selbst.

Is doch nicht ernst gemeint.

Is doch nicht ernst gemeint. Wie kann sich irgendwer anmaßen, wie ich mein geld anlege? Selbst wenn ich eine Million auf dem Girokonto hätte, geht das niemanden was an.
Keine Zinsen ist grad noch zu vertreten, aber negativ? Wie soll man das verstehen? Die Bank ist zu blöd, mit meinem Geld selber Geld zu verdienen und will von mir Geld, daß da zahlen am Rechner rumdümpeln?

Nachschlag 2

„Die Deutsche Kreditwirtschaft betonte, dass Banken und Sparkassen - wie alle anderen Kaufleute - ihre Preise und Entgelte auf der Grundlage des Marktumfeldes in eigener Verantwortung kalkulierten. "Gesetzliche Verbote sind systemfremd, ...“

Würde sich die Kreditwirtschaft an ihre eigenen Aussagen halten, wären vor einiger Zeit einige Kredithäuser pleite gegangen, so wie es jedem Kaufmann ergeht, der sich verzockt.
Für die Bankster gilt: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.

Dabei soll die Wirtschaft den Menschen dienen und nicht umgekehrt.

Fratzscher hat recht

Der Vorschlag von Scholz ist leider populistisch (aber auch kontraproduktiv).
Negativzinsen können (müssen nicht) eine gute Wirkung zeitigen, wenn die Konjunktur mau ist (Analogie: Schwundgeld - google mit "wörgl gesell" und finde einen Zeit-Artikel dazu).

Was Scholz stattdessen veranlassen sollte: Das eindämmen der Geldflut. Das ist schwierig, weil das nur auf EU-Ebene funktioniert.

Aber... wichtig ist, zu verstehen! Zu viel Geld, in aller Regel bei den "Wenigen" (die berühmten 1 Prozent) ist das Übel. Z.B. der Umtausch von Wertpapieren bei der EZB gegen frisches Geld führt nur zu ein erhöhtes Geldangebot: noch weniger Zinsen, Deflationsgefahr.

Die einzige nachhaltige Lösung: Die enorme Ungleichheit abbauen. Das geht nur über Steuern (u.a. Vermögensteuer). D.h. Geldtransfer zum Zwecke der Belebung des Wirtschaftkreislaufes; nicht neu schöpfen!

Was für eine unterträgliche Heuchelei!

Scholz: „Ich finde es keine gute Idee, wenn Banken Strafzinsen erheben für Guthaben auf Girokonten oder Tagesgeldkonten. Am besten wäre es, wenn die Banken das einfach lassen.“

Was für eine Heuchelei!
Den Soli will Scholz für die mehrfach gebeutelten Sparer dazu noch beibehalten.

Alle Bundesanleihen verzinsen sich negativ. Negativzins oder Strafzins, was für ein Unterschied? Erst am Mittwoch brachte die Bundesrepublik eine 30-jährige Anleihe ohne Kuponzins auf den Markt. Den Banken würde Scholz aber gerne Negativzinsen verbieten.

BFM Scholz predigt öffentlich Wasser und trinkt heimlich Wein, heuchlerischer geht es nicht mehr.

Verboten ist der EZB u.a. die Staatsfinanzierung, auch über die Hintertüren. Sie macht es trotzdem. Sie ist eine Institution der EU! Dafür sind Politiker verantwortlich. Die EZB will die Strafzinsen noch erhöhen. Diese Strafzinsen zahlen immer die Bürger als Sparer, Verbraucher und grundsätzlich als Bankkunde.

Das kann so nicht weitergehen!

Unfassbar

""Gesetzliche Verbote sind systemfremd, helfen den Kunden nicht weiter und können letztlich zu einer gefährlichen Instabilität der Finanzmärkte führen", erklärte die Interessenvertretung der Spitzenverbände von Banken und Sparkassen."

Dreist ist noch gar kein Ausdruck, was hier zum besten gegeben wird! Wenn der Kunde draufzahlt, hilft ihm das sicher noch weniger. Systemfremd sind hier vor allem die Banken selbst und die Instabilität der Finanzmärkte schaffen diese auch locker ohne ein Verbot!

Wie ist denn das genau

Die EZB verleiht Geld zum Nulltarif an Banken, welche dieses wieder zu höheren Zinsen an Endkunden verleihen. Sie "drucken" also quasi Geld.

Und diese Banken wollen nun Negativzinsen für Spareinlagen?

Oder verstehe ich das falsch?

Großartiger Vorschlag: alle kriegen per Dekret 0,00% Zinsen

Noch so ein Trick, ich werd' wahnsinnig. Damit hat sich also Heer Minister Scholz die ganze Zeit überbeschäftigt. Kein Wunder, dass er erst jetzt zusätzlich Zeit für das SPD-Führungsamt hat. Ich freue mich schon auf meine 0,00% - ich werde nicht enteignet. (z. Zt. sind es nur 0,2%).
Meine Untzerstützung bekommt Olaf Scholz, hier noch einige kleine (nicht abschliessende) Bitten:
- Sparerfreibetrag (für die Mittelschicht) auf 20.000.-/40.000.- (ledig/verh.) erhöhen;
- Niedrige Löhne bei empfidl. Strafe verbieten;
- Kostenloser Öff. Nahverkehr;
- Erhöhung der Einkommensteuer, konkret:
77,77% bei Einkommen über 10 Mio. €,
66,66% bei Einkommen über 5 Mill. €,
55,55% bei Einkommen über 2 Mio. €,
50% bei Einkommen über 1 Mio. €,
90,99% bei Einkommen über 100 Mio. € (ich bringe auch Opfer).
Letzter Punkt sollte vom Finanzministerium auf eventuelle Inkongruenzen überprüft werden. Das Signal, gerade in dieser wichtigen Zeit, ist das Entscheidende.
Eink. unter 100.000,- zwischen 0,00% und 38%.

EZB

Wann ist endlich Schluss mit diesem Null-Zins-Horror den uns Herr Draghi eingebrockt hat. In der Finanzkrise vor 10 Jahren gab es ja noch Argumente dafür, heute geht es nur noch darum Italien und andere Schuldenstaaten vor der Zinsbeslastung zu schützen. Die Zeche zahlen die Bürger, die ihrer Sparguthaben und Altersversorgung beraubt werden. Ja, die EZB ist frei in ihren Entscheidungen, aber ein paar vernünftig denkende Menschen sollten Draghi und Konsorten mal die Konsequenzen ihres irrationalen Verhaltens aufzeigen. Grad auch vor dem Hintergrund einer sich grade wieder abschwächenden Wirtschaft. Was hat die EZB dann noch in der Hand?

Diese "Investoren",

sind es auch, die Häuser aufkaufen, damit ihr Geld nicht an Wert verliert und damit die Mieten in die Höhe treiben.
Es hat schon seinen Grund warum die SPD so niedrige Werte hat. Die SPD sollte sich mal wieder um das S in SPD kümmern.
Wofür stand das noch mal?
Wir haben ein Dilemma in Deutschland. Die Linken leben in einer Parallelwelt und die SPD hat ihre Wurzeln verloren, zumindest in Deutschland, da sie sich zu international aufgestellt hat.
Was fehlt ist eine nationale SPD, die sich um unsere nationalen Probleme kümmert.
International gibt es die Linken und die Grünen, das ist international genug.
Wie war das nochmal mit den Hochzeiten auf die man gleichzeitig tanzen kann?

Herr Scholz sollte besser den Konflikt mit

der EZB suchen, statt an Symptomen rum zu doktorn! Es ist eine Frechheit, dass verschuldete Staaten, in der EU, für ihre Schuldenmacherei auch noch mit niedrigen Zinsen belohnt werden und dies aufkochen aller Sparer! So werden die Schuldenberge immer höher und das könnte in einer Katastrophe enden. Was dann? Werden die soliden Sparer dann noch mehr bestraft? Es ist eine schande, dass die Bundesregierung bei diesem miesen Spiel auch noch mit macht. Hier werden private Rentrnvorsorge und Absicherungen wissentlich enteignet!! Irgendwann muss Schluß sein mit der Solidarität mit Schuldenmacher-Staaten, die nichts anderes im Sinn haben, ihre Bürger zu belohnen auf Kosten aller!!

Verbot von Negativzinsen für Kleinsparer

Bitte beachten : Kreditinstitute im Euroraum müssen aktuell 0,4 Prozent Strafzinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) parken.
Frage : Warum müssen den Gelder bei der EZB geparkt werden ? Macht was alle Unternehmen mit Geld machen : Arbeitet damit , erzielt Gewinne und tragt die Risiken selbst.
An alle Kleinanleger (?) : Wechselt das Geldinstitut bei steigenden Gebühren und bei Einführung von Negativzinsen.
Entzieht euer Geld dem Geldkreislauf !.

Ja was denn nun?

"Ein Gesetz gegen Negativzinsen ist gut gemeint, hätte aber vor allem Symbolcharakter." - Klaus Müller, Verbraucherschützer
"Im Extremfall könnte das zur Destabilisierung des deutschen Bankensystems führen." - Marcel Fratzscher, Wirtschaftsexperte

Dem einen geht es zu weit, dem anderen nicht weit genug und ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

Wie sieht's denn in der goldenen Mitte aus? "Scholz zerstört symbolisch deutsche Banken!" oder wie?

Negativzinsen

Ob das jetzt der geeignete Weg ist oder nicht, aus mehreren Gründen ist es wichtig hier eine Lösung zu finden. Es gibt immer wieder Tendenzen das Bargeld abzuschaffen. Im Falle von Negativzinsen könnte ich Bargeld noch in den Sparstrumpf schaffen, wenn Geld aber nur noch elektronisch bei den Banken existiert, werde ich quasi gezwungen das Geld auszugeben um die Strafzinsen zu vermeiden. Auch im Hinblick auf Altersvorsorge wird es immer schwerer auf einfachen Weg Vermögen risikoarm anzusparen.
Letztlich muss man auch mal die Frage stellen und stellen dürfen, was die Geldpolitik von Herrn Draghi gebracht hat. Ob der beabsichtigte Zweck für Europa überhaupt eingetreten ist oder die ökonomischen Lehrsätze nach denen die EZB gehandelt hat überhaupt noch sinnvoll anzuwenden sind. wenn die Geldpolitik gescheitert ist, wird es aber höchste Zeit mal auf was Neues umzusteuern.

Man bräuchte nur die

Man bräuchte nur die Einlagensicherung entsprechend auszuweiten.

Was bleibt dem Kleinsparer, der vielleicht sogar bald in ...

...Rente geht oder schon ist, den noch übrig?
Worin soll er das wenige Gesparte denn parken?

---

Nach aktuellem Stand der Dinge, bleibt nur noch der Imobilienmarkt und der Aktienmarkt.

Aber wer kauft sich mit 65 oder älter noch ein Haus?
Geschweige denn neu bauen.

Und was einem Kleinaktionär so alles auf dem Haifischmarkt blühen kann, haben Tausende Telekomanleger damals erfahren dürfen.

Wenn Aktien dann ein Fonds. Der sollte oder besser noch muß dann aber gut gemanagt werden, was auch wieder Geld kostet und den Gewinn schmälert.

Bleibt noch der Goldmarkt.
Der is' einigermaßen sicher, zumindestens auf lange Sicht.
Aber derzeit kostet die Unze richtig Kohle, in die ich im Übrigen nicht mehr investieren würde.

Was bleibt noch...?
Ach ja, wie wäre es mit einer Aktie eines Unternehmens, welches med. Cannabis für den dt. Markt anbaut?
Goldgräberstimmung herrscht dort gerade und könnnte sich somit echt lohnen und am Ende auszahlen in harter Währung.
Nicht in weicher Droge.

Konsequenz der Bankenrettung

Das ist schon bemerkenswert wie sich unsere Politiker und die Politik verhält. Die Negatizinsen sind ja auch eine Konsequenz aus dem verkorksten Mangement der Banken und die von der Politik initiierten Rettung selbiger.

Verbot nicht sinnvoll

Wenn eine meiner Banken anfängt Strafzinsen zu erheben, ist meine erste Reaktion die Überweisung des Guthabens auf ein anderes Konto mit anschließender Kontenschließung.
So viel von Kundenseite.

Nun zur Bankenseite. Wenn den Banken Kosten entsehen, müssen sie diese irgendwie kompensieren. Das können sie z.B. durch Negativzinsen oder Gebührenerhöhung tun.
Negativzinsen wären in diesem Fall verursachungsgerecht und würden wohlhabende Sparer stärker belasten als Kleinstsparer. (wer war noch einmal die SPD-Klientel?)

Eine Gebührenerhöhung trifft hingegen jeden gleichermaßen, unabhängig vom Einkommen oder Sparguthaben. Ha... fast. Denn es gibt auch Banken bei denen man einen Mindestgeldeingang benötigt, damit man um die Kontoführungsgebühr herumkommt.

Ich würde Negativzinsen für einen marketingtechnischen Suizid halten; aber das sollte die Entscheidung der jeweiligen Bank sein.
Es ist für den 08-15-Sparer ohnehin Wahnsinn zu viel Geld auf Giro- oder Tagesgeldkonto versauern zu lassen.

Zum Totlachen!

Zitat: "Bundesfinanzminister Scholz will Kleinsparer vor Negativzinsen schützen. Deshalb lässt er prüfen, ob diese verboten werden können."

Zum Totlachen, wenn es nicht so traurig wäre!

1. Erst einmal wird durch die Politik der Euro eingeführt, der von Anfang eine Fehlkonstruktion war und ist!

2. Dann treten logischerweise und infolge des Euros eine massive Verschuldung des Süden ggü. dem Norden Europas ein, welche an und für sich ein Ende des Euros bedeuten würde.

3. Um den Euro künstlich am Leben zu halten, führt man neben dem Aufkauf von Schrottpapieren in Billionenhöhe Null-. und Negativzinsen ein und stellt mit einem kommenden Bargeldverbot auch sicher, dass Oma Glawotschke auch ja nicht der Enteignung über Negativzinsen entkommen kann.

Dies alles wurde von der CDU und SPD und allen anderen Altparteien herbeigeführt und mitgetragen?

Und jetzt will Hr. Scholz ein paar Nebelkerzen zünden und erzählt etwas von Verbot von Negativzinsen???

Null Ahnung von Wirtschaft!

Destabilisierung?

Für mich würden Negativzinsen bedeuten, dass ich alle derzeit nicht benötigten Guthaben in BAR nch Hause holen würde. Wenn das alle machen, haben die Banken wohl ein echtes Problem.

Der Wirtschaftsexperte Marcel Fratzscher

scheint die Gefahren der Niedrigzinspolitik, wie übrigens alle Bankenlenker, völlig ausser Acht zu lassen! Die Staaten, die jetzt schon überschuldet sind, bekommen, nicht ansatzweise, einen Anreiz zu sparen und verschuldeten sich noch mehr. Das Geld ist ja so schön billig. Wieviel Jahre haben wir schon 0 Zinsen? Hat sich was dadurch verbessert? Nein!! Nur stelle ich fest, dass ich für meine vorausschauende Altersvorsorge auch noch bestraft werde und unsere Regierung ignoriert das komplett! Was soll diese miese Geldpolitik?

Besser wäre ein

Besser wäre ein Anreizprogramm, um das Spargeld in renditeträchtigeres Betongeld zu investieren und damit gleichzeitig die niedrige Quote von Eigenheimbesitzern zu erhöhen.

Und die Begründung?

Warum soll das bitte für die Kleinsparer keinen Vorteil haben? Warum es den Banken nicht gefällt, wenn sie sich nicht auch noch dafür bezahlen lassen können, dass sie mit dem Geld ihrer Einleger wirtschaften, das ist ja offensichtlich. Die üblichen Übertreibungen von wegen "Systemkollaps", um denen auch bloß nicht ihre Abzocke abzudrehen, sind auch nicht überraschend.
.
Aber warum eine solche Regelung nun nicht im Sinne der Sparer sein soll, dafür vermisse ich hier noch eine Begründung.

wenn Negativzinsen eingeführt

wenn Negativzinsen eingeführt werden dann schauen wir mal, wie das System läuft wenn alle ihr Geld abheben.

Negativzinsen

also mal grundsätzlich: ich bringe mein Geld zur Bank damit es mehr werden sollte, aber aufgrund 0 Zins und Gebühren wird es immer weniger. Und die Vorstände streichen fette Boni ein. In was für einer perversen Welt leben wir eigentlich?

Ach ich vergaß, die Bundesregierung

brauch sich, durch die Niedrigzinspolitik für eine schwarze 0 nicht so anstrengen und das ist ihnen lieber als den Menschen ihr Erspartes zu sichern. Bald sind Wahlen...

Ein Scherbenhaufen...

wird zurückbleiben, wenn uns das Finanzsystem um die Ohren fliegt. Das ganze Konstrukt ist so mit Metastasen durchsetzt, das der Untergang des jetzt bestehenden Systems
keine Frage ist ob, sondern wann. Und da sind die Negativzinsen nur ein weiterer Schritt in diese Richtung.

Da lobe ich mir...

... den guten alten Sparstrumpf.
Schon schlimm genug, dass ich in Zeiten von Online-Banking & Co., wo ich mich um jeden Furz und Mist selber kümmern muss, eine "Kontoführungsgebühr" bezahlen muss, aber damit kann ich mich gerade noch abfinden. Wenn ich jetzt aber für das Geld, das ich auf die Bank lege, und mit dem sich die Vorstände der Bankster an den internationalen Finanzmärkten die Taschen voll machen, auch noch Zinsen bezahlen muss statt welche zu bekommen, dann steige ich doch wieder auf das Sparschwein um. Das kostet nur einmal bei der Anschaffung etwas.
Vllt. zeugt mein Kommentar ja davon, dass ich keine Ahnung von den Finanzmärkten habe, stimmt! Von dem was in meinem Portemonnaie los ist habe ich Ahnung, und wenn die Banken wollen, dass da drin weniger los ist, dann bitte ohne mich. Oder bekomme ich in Zukunft die Zinsen, wenn ich mir Geld leihe? Wohl eher nicht. Denn das was man bei gewissen Online-Portalen an "Negativzinsen" bekommt, bezahlt man mit seiner Privatsphäre.

Die Euro-Kritiker hatten von Anfang an recht!

Es tritt exakt so ein, wie es Eurokritiker seit Jahren prognostizieren:

1. der Euro ist eine Fehlkonstruktion, da Länder wie Ita nicht mehr die Möglichkeit haben, ihre Wettbewerbsdefizite über die Abwertung der eigenen Währung auszugleichen

2. die daraus resultierende Leistungsbilanzdefizite werden durch die EZB / EU rechtswidrige über den Aufkauf von Schrottpapieren maroder Banken und Staaten, über die TARGET2, ESM, ELAs, etc. in Billionenhöhe - zu Ungunsten der Sparer, Steuerzahler, Arbeitnehmer ausgeglichen

3. Länder wie Ita haben durch die durch die EZB finanzierte Schuldenorgie eher einen Anreiz, diese durch noch mehr Schuldenfinanzierung über die EZB auszuweiten, anstatt an den realwirtschaftlichen Ursachen zu arbeiten

4. insb. wird die Bonität Deutschlands dazu missbraucht, um diese Schulden zu finanzieren. #

Negativzinsen sind die logische Konsequenz!

Für die Verluste, die Sparern, Steuerzahlern, Arbeitnehmern entstehen, darf man sich bei der EU/Altparteien "bedanken".

Noch zur Heuchelei des Bundesfinanzministers

Scholz: „Ich finde es keine gute Idee, wenn Banken Strafzinsen erheben für Guthaben auf Girokonten oder Tagesgeldkonten. Am besten wäre es, wenn die Banken das einfach lassen.“
Was für eine Heuchelei!
Den Soli will Scholz für die mehrfach gebeutelten Sparer dazu noch beibehalten.

Wer zahlt da keine Zinsen? Im Gegenteil; kassiert noch für das Schuldenmachen.
Der Bundesfinanziminister sollte sich erst mal Schlau machen oder die Heuchelei einfach lassen.
Hier lesen:

Gut ein Viertel der ausstehenden Staats- und Unternehmensanleihen mit einem Marktwert von 14 Billionen Dollar weisen inzwischen Negativ-Renditen auf. Sämtliche vom deutschen Staat ausgegebene Anleihen rentieren im Minusbereich. Das heißt: Die Anleger leihen dem Schuldner Geld und zahlen ihm dafür noch eine Art Gebühr.
Der ganz normale Zins-Wahnsinn....
:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/
boerse/bundesanleihen-negative-rendite-101.html

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