Ihre Meinung zu: Dänische Reaktionen auf Trump: Verschnupft bis entsetzt

21. August 2019 - 19:19 Uhr

Die offiziellen Reaktionen in Dänemark auf Trumps Besuchs-Absage fallen zwar diplomatisch aus. Doch Opposition und Medien verurteilen die Entscheidung als schweren diplomatischen Affront. Von Carsten Schmiester.

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Kommentare

Tauschen

Die Dänen hätten Mr. Trump ja auch nicht so brüsk abweisen müßen.

Sie hätten ihm statt eines Verkaufs Grönlands, einen Tausch anbieten sollen.

Grönland gegen US-Territorium.

Grönland hat eine Fläche von 2.166.086 km².

Hätte mich interessiert, wie Trump darauf reagiert.
Vielleicht hätte er versucht die Bundesstaaten, in denen die Demokraten regieren, zu verschachern ?

Gruß, zopf.

Die Dänen sollten Trump nicht so ernst nehmen.

Die Dänische Kultur existiert wesentlich länger als die die derzeitige Kultur der USA (Schon im Nibelungenlied und der Edda erwähnt).
Und Trump ist in spätestens 5 Jahren Vergangenheit.

In welcher Welt leben . . .

. . . wir denn.
Das eine Nation sich heraus nehmen kann den halben Globus zu schikanieren, drangsalieren und zu bedrohen.
(Europa, Irak, Libyen, Iran, Dänemark, nun die Mittelmeeranrainer)
Irgend wann fällt es diesem Land vor die Füße.
b.k.

Ja was!

Der Donald schlägt einen Immobiliendeal vor und die Verkäufer wollen nicht.

Natürlich ist es da beleidigt.

Die Dänen sollen doch froh sein, das er bloß den Staatsbesuch absagt. Er könnte auch die Marineinfanterie schicken gegen dieses aufmüpfige Völkchen.

Ich traue Trump ja nun wirklich jede Ungeuerlichkeit zu,

aber es schafft es trotzdem, immer noch einen draufzusetzen.

Er fährt also nicht nach Dänemark, weil man ihm Grönland nicht verkaufen will?

Bin ich im falschen Film?

Ist etwas mit meiner Wahrnehmung nicht in Ordnung?

Das kann doch wohl nicht wahr sein, oder?

Re zopf

Gefällt mir, der Vorschlag... New York, Orlando und Washington gegen Grönland...

Trump würde wahrscheinlich sogar darauf eingehen.

19:41 von karwandler

Ja was!

Der Donald schlägt einen Immobiliendeal vor und die Verkäufer wollen nicht.

Natürlich ist es da beleidigt.

Die Dänen sollen doch froh sein, das er bloß den Staatsbesuch absagt. Er könnte auch die Marineinfanterie schicken gegen dieses aufmüpfige Völkchen.
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Ist es Ihnen ideologisch unverständlicher, das China das Angebot für Grönland bereits vorher abgelehnt wurde.
*
Aber in Deutschland nicht berichtenswert?

Das alles nicht so ernst nehmen

Gehört alles zu Trumps Wahlkampfmethoden, womit er die Wahl nächstes Jahr gewinnen wird.

Logische Tragik

Die Probleme der Trump-Regierung sind hausgemacht. Es sind weit über 70% der erfahrenen, vernetzten und geerdeten Mitarbeiter aus dem auswärtigen Dienst ausgeschieden. Sehr viele Positionen sind immer noch nicht neu besetzt worden. Die Konsequenz offenbart sich dann in solchen Faux pas. Es fehlt an Kompetenz, an diplomatischer Trittsicherheit, an politischer Vernunft und an gesundem Menschenverstand. So etwas wächst über Jahrzehnte und kann nicht innerhalb weniger Wochen, Monate oder Jahre "ausgetauscht" werden. Das ist die Rache des Karma, wenn Populisten Wahlen gewinnen und glauben, sie können jetzt auch regieren.

ich habe Kollegen, fast Freunde in den USA ...

fast 30 Jahre habe in einem Unternehmen mit Sitz in den USA gearbeitet und aus der Zeit habe ich Kollegen, fast schon Freunde, in den USA.

Das denen dieser Präsident angetan wurde, dafür kann man sich nur fremd-schämen.

mal schauen

gut möglich, dass er jetzt Sanktionen gegen Dänemark verhängt ;-)

@19:34 von zopf

"Die Dänen hätten Mr. Trump ja auch nicht so brüsk abweisen müßen.
Sie hätten ihm statt eines Verkaufs Grönlands, einen Tausch anbieten sollen.
Grönland gegen US-Territorium.
Grönland hat eine Fläche von 2.166.086 km².
Hätte mich interessiert, wie Trump darauf reagiert.
Vielleicht hätte er versucht die Bundesstaaten, in denen die Demokraten regieren, zu verschachern ?
"

Soweit kann das "stabile Genie" aber nicht denken ;)
Dennoch wird er immer noch von diversen Menschen total überschätzt, da sie nur seine Tweeds lesen und die Großmauligkeit aus welchen Gründen auch immer befürworten.
Unglaublich...

Die Dänen

sollten nicht traurig sein, auf den Herrn und seinen Anhang kann die Welt gut verzichten.
Was andere immer verdeckt gemacht haben, spricht er dann aus, ist vielleicht sogar ehrlicher.
Weis man gleich woran man ist.
Es ging ihm ja auch eher um die Bodenschätze und den strategischen Punkt für eine Basis, alles hat seine Gründe.

In der Sache stehe ich hinter Dänemark und Grönland

In der Sache stehe ich hinter Grönland und Dänemark. Warum?? Deswegen:

1. Staaten und deren Staatsgebiete sind KEINE Handelsware!!
2. Trump verletzt damit die Souveränität von Grönland, Dänemark und der EU!
3. es geht ihm - laut Merkur aus den letzten Tagen - um eine Erweiterung seiner us-Basis dort. Und dass wiederum ist
4. eine verbotene Prodokation und Aggession gegen Russland (VStGB § 13).

Weiterhin ist diese geplante Öl- und Gasförderung in Grönland

5. Klimazerstörung und
6. Umweltzerstörung (Flora und Fauna in Grönland)

Dazu gehören Kaltwasser-Korallenriffe, die Eiswelt dort und die Tierwelt (Buckelwale, Pinguine, Eisbären, Robben und sonstiges).

Das löst die Industrie einfacher

Wozu verschnupft sein? Einfach so teuer machen, dass Trump dankend ablehnen muss. Ich mach mal eine Rechnung: 2 Mio Km^2, also 2*10^12 qm. Für den qm 100€ (wie billiges Bauland, dann kommen da 200 Bio €. Bei aller Gewinn-Erwartung und Strategie - das zahlt niemand. Aber lasst euch das nicht in $ auszahlen!

19:48 von fathaland slim

Ich traue Trump ja nun wirklich jede Ungeuerlichkeit zu,

aber es schafft es trotzdem, immer noch einen draufzusetzen.

Er fährt also nicht nach Dänemark, weil man ihm Grönland nicht verkaufen will?

Bin ich im falschen Film?

Ist etwas mit meiner Wahrnehmung nicht in Ordnung?

Das kann doch wohl nicht wahr sein, oder?
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Wenn der Reisegrund, die Verhandlung über Grönland entfällt, dann wäre doch die Klimabelastung durch die Reise, trotz eventueller Ablasszahlung, eigentlich sinnlos?
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Oder entspricht das nicht Ihrer Wahrnehmung?

Ein weiterer Erpressungsversuch Trumps...

... der nach exakt dem gleichen Schema funktioniert wie alle seine vorherigen Erpressungen. Einfach nur widerlich.

Wer nicht tut, was die USA für richtig halten, weil es im strikten Interesse der USA liegt, wird gescholten, bedroht oder direkt sanktioniert.

Das muss ein Ende haben. Selbst die Republikaner in den USA müssen doch langsam einsehen, dass Trump einen diplomatischen Scherbenhaufen anrichtet, den auch seine Nachfolger in mehreren Legislaturperioden nicht auffegen können werden. Denn die Tatsache, dass Trump so Politik betreiben kann, wie er es tut - nebenbei völlig an seinen eigenen Parlamenten vorbei - macht die USA auch langfristig zu einem extrem unzuverlässigen Partner - so lange das demokratische System dort nicht modernisiert wird müssen wir auch in der Post-Trump-Ära immer wieder befürchten, dass ein neuer nationalistischer Egomane als Präsident gewählt wird. So kann keine langfristige Zusammenarbeit funktionieren.

@fathaland slim

"Ich traue Trump ja nun wirklich jede Ungeuerlichkeit zu, aber es schafft es trotzdem, immer noch einen draufzusetzen."

Unfassbar, oder?

"Er fährt also nicht nach Dänemark, weil man ihm Grönland nicht verkaufen will?"

Yep.

"Bin ich im falschen Film?"

Yep, allerdings gemeinsam mit ein paar Milliarden anderen Menschen im selben Kino.

"Ist etwas mit meiner Wahrnehmung nicht in Ordnung?"

Nein.

"Das kann doch wohl nicht wahr sein, oder?"

Absolut nicht.

Vielleicht überlegen es sich die Dänen ja nochmal ...

... wenn Russland oder China Interesse zeigen.

fathaland slim, 19:48

Ich traue Trump ja nun wirklich jede Ungeuerlichkeit zu, aber es schafft es trotzdem, immer noch einen draufzusetzen.
Er fährt also nicht nach Dänemark, weil man ihm Grönland nicht verkaufen will?

Das ist doch Trumps übliches Verhalten, er hat doch auch schon andere Staatsbesuche und Treffen mit Staatsfrauen und -männern kurzfristig abgesagt. Also nix Neues.

Wesentlich ungeheuerlicher ist da die Erpressung Griechenlands wegen des iranischen Adrian Darya 1 Tankers - eine Erpressung, die zweifelsfrei das internationale See- und Völkerrecht ad absurdum führt.

Alter Zopf

Präsident Truman wollte Grönland auch schon kaufen.
Aber über Trump wird sich aufgeregt?

Die Dänen haben es gut. Die

Die Dänen haben es gut. Die haben was womit sie Trump beleidigen können und er daheim bleibt. Vielleicht könnten wir DT ja auch eines unserer Bundesländer schmackhaft machen und dann wenn er zuschlagen will kommt ein NO. Wie wäre das schön

Das Traurige ist ja nicht

dass im Weißen Haus ein mäßig begabter Narziss sitzt. Damit könnte man noch leben.

Aber dass der ganze Regierungsapparat den nicht halbwegs unter Kontrolle kriegt, das macht echt Sorgen.

Mich beruhigt nur, dass amerikanische Generäle sich schon klar positioniert haben: Befehle zum Atomkrieg werden sie ignorieren.

Ich gehe auf die 60 zu und

Ich gehe auf die 60 zu und kann mich nicht erinnern, daß so schräge Politiker (Trump, BJ..) im Amt waren. Europa sollte langsam mal selbstständig werden und vor den Amis nicht mehr so kuschen
(wie ein deutscher Politiker bei Androhung von Zöllen gleich in die USA fliegt und zu Kreuze kriecht)

Ist den Amerikanern ihr

Ist den Amerikanern ihr Präsident nicht langsam selbst peinlich. Wie reagiert die amerikanische Presse?

@Gelenkte-Dem-DE

"Gehört alles zu Trumps Wahlkampfmethoden, womit er die Wahl nächstes Jahr gewinnen wird."

Das habe ich heute auch so im Radio gehört.

Diese Aktion soll davon ablenken, dass gerade Daten bekannt werden, dass innerhalb der nächsten zwei Jahre die Konjunktur in den USA abschmieren dürfte.

Er schafft es dadurch, das Thema des Tages zu setzen. Und dadurch, dass er sein Brustgetrommel als Thema des Tages gesetzt hat, geht unter, dass ansonsten seine wirtschaftliche Inkompetenz das Thema des Tages geworden wäre.

19:54 von Boris.1945

an 19:41 von karwandler
Ja was!Der Donald schlägt einen Immobiliendeal vor und die Verkäufer wollen nicht.
Natürlich ist es da .“
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Ihre Antwort “Ist es Ihnen ideologisch unverständlicher, das China das Angebot für Grönland bereits vorher abgelehnt wurde.“
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Die chinesische Regierung macht aber auch nicht einen auf beleidigte Leberwurst und hat das “nein“ akzeptiert.
Donald Trump aber nimmt's so persönlich, dass er sogar die dänische Königin vor den Kopf stößt. Wie ein kleines, bockiges Kind.

@ 20:06 von Boris.1945

Nicht Verhandlungen über den Verkauf von Grönland, waren der Grund, warum diese Reise geplant wurde, sondern eine Einladung der dänischen Königin.

Gruß, zopf.

@ 20:10 von supergescheit

Zitat: "z.B. Grönland gegen Hawaii."

Was, 2,1 Mio. km² gegen nur 28311 ?

Nix da, da hätte er noch Nord- und Süddakota, Nebraska, Kansas, Oklahoma und Texas drauflegen müßen.

Danach hätte man aber über Transit- und Überfluggebühren reden müssen.

Gruß, zopf.

Lächerlich

Dass ausgerechnet Trump, dervia Twitter fast alle politischen Gegner und diverse Volksgruppen weit unter der Gürtellinie beleidigt hat, sich beschwert, die Antwort Dänemarks sei "unfreundlich" ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten.

Trump ist beleidigt wie ein kleines Kind, das seinen Willen nicht bekommt. Dass er daraufhin einen lange geplanten Staatsbesuch bei einem engen NATO-Verbündeten absagt ist bedenklcih, wenn auch nicht weiter verwunderlich.
Dieser Fall zeigt einmal mehr, dass Trump nicht über den Anstand verfügt Präsident der USA zu sein.

Voll normal.

Das Ganze demonstriert wieder einmal auf herrliche Art und Weise, wie klassisches, arrogant-durchgeknalltes amerikanisches Denken medial auf Trump reduziert und ihm in die Schuhe geschoben werden soll.

Die Amerikaner haben einen Großteil ihres heutigen Territoriums schlicht zusammengekauft:

-im Louisiana Purchase Act große Teile des Mittleren Westens (weit mehr als das heutige Louisiana)

-Alaska wurde bekanntlich einst den Russen abgekauft

Im Artikel selbst wird erwähnt, dass bereits Truman Grönland erwerben wollte (war mir bis dato unbekannt).

Insofern ist Trump da nicht durchgeknallter als seine Landsmänner, sondern voll auf Linie.

Bravo Dänemark, so kann man

Bravo Dänemark, so kann man lästigen Besuch loswerden bevor er da ist.
Trump sollte mal seinem "Best Buddy Boris" ein Angebot machen, England gibt es nach dem Brexit zum Sonderpreis.

@hessin65, 20:19

"Ist den Amerikanern ihr Präsident nicht langsam selbst peinlich?"

Selbstverständlich nicht!

Die haben ihn als Präsident schließlich gewählt (denken also mehrheitlich ähnlich bis genauso).

Das begreift hier nur seltsamerweise keiner.

20:21 von Margareta K.

19:54 von Boris.1945

an 19:41 von karwandler
Ja was!Der Donald schlägt einen Immobiliendeal vor und die Verkäufer wollen nicht.
Natürlich ist es da .“
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*
*
Ihre Antwort “Ist es Ihnen ideologisch unverständlicher, das China das Angebot für Grönland bereits vorher abgelehnt wurde.“
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Die chinesische Regierung macht aber auch nicht einen auf beleidigte Leberwurst und hat das “nein“ akzeptiert.
Donald Trump aber nimmt's so persönlich, dass er sogar die dänische Königin vor den Kopf stößt. Wie ein kleines, bockiges Kind.
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Ganz langsam.
*
China beutet bereits Bodenschätze auf Grönland aus.
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Dann ist man normalerweise nicht beleidigt.
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Zumal wenn das in Deutschland nicht zur Kenntnis genommen wird.
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(googeln: Grönland chinesische Abbauhilfe)

um 20:15 von Hallelujah

"" Präsident Truman wollte Grönland auch schon kaufen.
Aber über Trump wird sich aufgeregt?""
#
Denn lag Trump ja garnicht so verkehrt mit dem Kaufvorschlag. Aber nicht desto trotz es wurden in der Geschichte ja schon öfter Verkäufe gemacht. So wie Alaska von Russland abgekauft wurde.

Trump beweist wieder einmal,

Trump beweist wieder einmal, dass er menschlich und fachlich als Präsident absolut ungeeignet ist.

Wie kann man nur so kleinlich

Wie kann man nur so kleinlich sein? Evtl hätte man tauschen können: gegen Kalifornien, Florida und Hawaii. Trump soll doch auch nicht beleidigt sein. Dänemark will nicht verkaufen. Also auch nicht an Putin.
Is doch alles nicht so schlimm.

Diesem Trump kann man echt nur noch mit Humor begegnen.

Trump hat mal den ersten Schritt gesetzt

Sollte es zu einem solchen Deal kommen, wird der wohl erst unter seinem Nachfolger abgeschlossen werden.

Die Überlegungen sind gar nicht so realitätsfern: Grönland will von Dänemark unabhängig werden. Hat aber Angst, dann von denen nicht mehr seinen Haushalt finanziert zu bekommen.

Wenn nun die Unabhängigkeitsbewegung mit Donald ins Gespräch kommt und der, sagen wir mal, jedem Grönländer 100 000 Euro bietet (bei einer 4 köpfige Inuit-Familie wären das 400 000 Euro), können die sich damit ein Feriendomizil in Italien oder Spanien kaufen. Oder was auch immer damit tun.

Das würden die USA gerade mal 5,5 Milliarden kosten. Peanuts.

Wenn der Donald, oder sein Nachfolger, auch noch den Haushalt in einem Vertrag für die nächsten 50 Jahre garantieren - könnte die Mehrheit der Grönländer vielleicht der 51 Bundesstaat werden wollen. Als dieser hätten sie so und so eine gewisse Selbstbestimmung.

UNd wären dann unter dem militärischen & speziell wirtschaftlichen Schutz der USA vor China & RUS

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