Ihre Meinung zu: EU-Reaktionen auf Johnsons Forderungen: Abgeblitzt

20. August 2019 - 18:39 Uhr

Der Vorstoß des britischen Premierministers Johnson, den Brexit-Vertrag nochmal aufzuschnüren, ist in Brüssel auf wenig Gegenliebe gestoßen. Auch Kanzlerin Merkel lehnt Johnsons Forderungen ab. Von Astrid Corall.

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Kommentare

rer Truman Welt

Somit: "Im Brexit" nichts Neues! "

Weiterhin sagen uns die

Weiterhin sagen uns die Briten, was sie nicht wollen.

Die Kanzlerin hat es auf den Punkt gebracht: GB muss schon eine Alternative aufzeigen, wie das Karfreitagsabkommen und der EU- Binnenmarkt bestehen bleiben können.

Na, so eine Eile!

" erklärte Johnson in seinem Brief, mit dem er sich erstmals seit Amtsantritt direkt an die EU-Verantwortlichen wendet."

Schon knapp 4 Wochen nach Amtsantritt kommt er mit dem in die Puschen, was angeblich sein wichtigstes politisches Anliegen ist.

Nicht, dass es schon konkrete Puschen wären. Er hat ja noch gut 70 Tage Zeit dafür ...

sehr gut Frau Merkel!

nach, wie vor, eine bewundernswerte Frau!

Um die Engländer kann es einem wirklich leid tun!

... aber, wenn das Volk nicht den Schneid hat, diesen Populisten einzubremsen, dann geht es eben nur auf die harte Tour!

... harter Brexit!

... harte EU!

Keine Überraschung

Die Vorgehensweise von Johnson ist nicht überraschend. Sie geht ihn Richtung Trump-Style.
Entweder wir schnüren bisherige Verträge bzw. Vertragsvorschläge auf und ich bekomme, was ich will, oder ich hole die Keule raus.
Die Keule ist hier, ist der No-Deal-Brexit.

Ich hoffe das rumgeeiere ist am 31.10. endlich vorbei, egal mit oder ohne Vertrag.

Die Wahrheit steht doch im Vertrag:

Der "Backstop" gilt solange, bis eine Alternative gefunden ist.
Also dann mal ran, liebe EU. Nicht neu verhandeln wollen geht wohl so nicht. Schon May wollte diesen Verhandlungsauftrag mit der EU, nun auch Johnson. Aber die EU mauert, möchte eine Alternativlösung bis zum Sankt Nimmerleinstag hinausschieben. So geht es nicht. Die EU ist somit jetzt schon vertragsbrüchig, und GB weiß das. Da kann man May und Johnson nur Recht geben.

re elite-deutscher

"Um die Engländer kann es einem wirklich leid tun!"

Nur um die Hälfte. Die andere will es ja so.

Backstop geht auch mit Zollgrenze in der irischen See

Alternativ zum UK-Verbleib in der Zollunion könnte auch nur Nordirland in selbiger bleiben, und dafür eine Zollgrenze zwischen Nordirland und Großbritannien eingerichtet werden. Das wollen die Briten angeblich nicht, weil das die Einheit des Vereinigten Königreichs gefährden würde. Eine kürzliche Umfrage unter Mitgliedern der Tories ergab aber, dass über 60% die Abspaltung von Nordirland und Schottland gerne in Kauf nehmen, wenn sie nur den Brexit bekommen. Aber diese Regierung fährt lieber den Karren voll an die Wand, wenn sie nicht den Kuchen haben und gleichzeitig essen kann.

nützlich

Johnson ist nach Trump der größte Feind der EU. Wahrscheinlich braucht er ein Alibi fürs Wahlvolk um zu belegen, dass, wie immer in GB, die EU an allem Schuld ist. Er soll nur so weiter machen, wenn die Iren dadurch endlich wiedervereinigt werden und die Schotten ihren eigenen Staat bekommen, hat er sich doch irgendwie nützlich gemacht, der Herrscher von Kleinbritannien.

Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende

Die Briten wollen raus aus der EU - lasst sie endlich gehen. Lange genug wurden für die Inselbewohner Extrawürste gebraten, jetzt ist der Zeitpunkt, wo es endgültig genug ist. Johnson muss handeln, um so zu tun, als wolle er noch etwas erreichen (und würde man ihm entgegen kommen, wäre das ein Erfolg), weil das taktisch notwendig ist, eigentlich will er doch nur raus aus der EU, weil er sich dann bessere Wahlchancen ausrechnet (so etwas ist bei May ja schon einmal missglückt, aber das ist ja egal).

Darum: Bereiten wir uns auf den ungeregelten Brexit vor, sorgen wir dafür, dass Produkte von der Insel, die von EU-Firmen produziert werden (z.B. von BMW oder Airbus) möglichst ungehindert und weitgehend zollfrei importiert werden können (da ist Kreativität gefragt), für den Rest gelten eben die Regelungen für Drittstaaten - mal sehen, ob und wie lange die Briten das durchhalten oder ob das Vereinigte Königreich bald nicht mehr vereinigt sein wird.

@ Paule 19:07

Was schreiben Sie denn da für einen Unsinn?

Der Backstop ist doch kein Instrument, um den Briten das Leben schwer zu machen. An dem Austrittsvertrag ist zwei Jahre rumgewerkelt worden und Niemanden fiel und fällt bis heute eine bessere Lösung als der Backstop ein.

Machen Sie doch mal konkret einen Vorschlag, wie sich das besser gestalten könnte.

Das wird nix mehr mit dem Boris:

"Johnson allerdings, lehnt diese Notfalllösung ab, da Großbritannien dadurch zunächst weiterhin eng an die EU gebunden bliebe. Der "Backstop" sei undemokratisch und er verletze die Souveränität seines Landes, erklärte Johnson in seinem Brief, mit dem er sich erstmals seit Amtsantritt direkt an die EU-Verantwortlichen wendet."

Und damit hat sich das Thema EU-Einigung mit dem aktuellen GB-MP erledigt.
Was soll man bzw. die EU-Vertreter da noch groß diskutieren? BJ wird eh am Ende seines grandiosen Scheiterns der EU die Schuld wegen ihrer vermeintlichen Halsstarrigkeit geben, wie einige Foristen im Vorgänger-Thread ja schon betonten.
Und er erinnert sich sicher feixend daran, dass er seinerzeit der früheren MP T. May bei jedem mit der EU verhandelten Vorschlag krachend in die Seite gefahren ist!

Dieser MP Boris Johnson ist wirklich an Destruktivität kaum noch zu überbieten, und das scheint er wirklich sehr bewusst durchziehen zu wollen.

Historische Meldungen

Kann es sein, daß die Zeit reif ist für ein weiteres historisches Ereignis?

Schottland macht sich selbständig.
Belfast - Dublin, die Iren finden sich, die ganze Welt freut sich.

Das deutsche Ding rutscht in der Weltgeschichte ein Stück in den Hintergrund, wäre gar nicht mal so übel.

Es findet sich immer eine Lösung, Vertragsbruch hin oder her das kann man gerichtlich klären.

Sich vorzustellen England zöge in den bewaffneten Krieg deswegen. Ein Grund mehr sich vorzubereiten, Bundeswehr.

Fazit:
Uns gehts doch gut, England und U.K. eigentlich auch.

Warum wird so neutral berichtet?

Beide Seiten haben sich bei der Verlängerung der Frist darauf geeinigt, dass das Austrittsabkommen NICHT neu verhandelt wird. Das steht sogar in den Gesetzestexten drin, die die Verlängerung möglich gemacht haben. Was Johnson und mit ihm die anderen EU 'Kritiker' vorschlagen ist ein Gesetzesbruch. Nichts anderes.

Das eigentliche Problem sind all die Absolventen der teuren Eliteschulen. All diese, für die deren Papis für den Schulabschluss bezahlt haben, haben in ihrem ganzen Leben nie Widerspruch erfahren, mussten nie die Konsequenzen ihrer Handlungen tragen. Und leider sitzt ein ganzer Haufen dieser Leute in den Redaktionsräumen der Mainstreammedien, immer darauf bedacht, bloss nicht zu kritisch den Mächtigen (ihren Freuden aus der Schule!) gegenüber zu sein. So funktioniert Macht heutzutage, und wir sollten uns darüber Gedanken machen, wie wir diese 'Eliten' loswerden können!

@paule2 - welcher Backstop?

Zitat: „Der "Backstop" gilt solange, bis eine Alternative gefunden ist.“

... der Backstop gilt erst, wenn der Vertrag unterzeichnet ist!

... aber das will Rosinenpicker-Johnson ja nicht!

... „Scheidung“ bei der der „Scheidungseinreicher“ die Regeln bestimmt?

... die Frage, ob Sie schon mal verheiratet waren, erübrigt sich ja wohl damit?

Wie nennt man das nun?...

...Pech gehabt Mr. Trump...
ups Mr. Johnson.

---

Wobei so sehr unterscheiden sich die beiden nicht.

@ Paule2

Was für ein Quatsch. Wo handelte denn die EU bitte "vetragsbrüchig". Johnson (und Ihnen offenbar auch) gefällt das Ergebnis nicht. Dann behauptet man einfach mal es sei illegitim oder "undemokratisch". Typisch rechtspopulistisch.

@19:07 von paule2: Also dann mal ran, liebe EU.

"Also dann mal ran, liebe EU. Nicht neu verhandeln wollen geht wohl so nicht."

Für die EU geht das problemlos. Es waren die Briten, die den Antrag gestellt haben, die EU zu verlassen.

Die EU ist den Briten soweit wie möglich entgegen gekommen, um einen harten Brexit zu verhindern. Das passte aber der Mehrheit im britischen Parlament nicht.

Da sitzen einige, die wollen unbedingt einen No-Deal Brexit, andere wollen in der EU bleiben und der Rest will irgendwas dazwischen. Nur das Angebot, das die EU gemacht hat, das wollen sie mit Mehrheit nicht.

Nicht die EU muss nachverhandeln, sondern die Briten müssen endlich mal klar sagen, was sie wollen. Danach können sich die 27 Regierungschefs zusammen setzen und prüfen ob das, was die Briten wünschen umsetzbar ist.

Unglücklicherweise sind es nur noch 70 Tage bis zum Brexit und die reichen noch nicht einmal dafür aus, um im britischen Parlament eine Mehrheit für einen Vorschlag zu finden, mit dem man dann zu EU gehen könnte.

Johnson steuert auf das

Johnson steuert auf das Dilemma zu, das viele prophezeit haben: Einerseits würde er beim ungeregelten Brexit sein Land, die irische Insel und die Reisefreizügigkeit ins Chaos stürzen und hat dafür nicht annähernd Argumente, warum er das tut (ein Applaus von Trump und anderen fragwürdigen Nationalisten, die alles beklatschen, was internationale Kooperation bzw. nationale Stärke anderer Länder schwächt, ist da deutlich zu dünn), andererseits weiß er nicht einmal, was er denn bei der EU "nachverhandelt" bekommen will (und der wieder aufflammende Nordirland-Konflikt scheint ihm dabei ebenfalls völlig egal zu sein). Es ist gut, dass die EU klar bleibt, und wer weiß, ob Corbyns Ansinnen, Johnson durch ein Misstrauensvotum zu stürzen, nicht doch noch kurz vor Tor(i)esschluss Erfolg haben kann...

"Reisende soll man nicht

"Reisende soll man nicht aufhalten". Offensichtlich hat Johnson mittlerweile kalte Füsse bekommen, aber "der Zug ist längst abgefahren"...

naja ..

the british view : right or wrong - my country!

alles gut so weit, aber diesmal ist der Bogen überspannt. Britische Rosinenpickerei und das heimliche Heischen nach den EU 'Annehmlichkeiten' [Subventionen] ohne es der eigenen Bevölkerung offen zu sagen - führt zu nichts.
Der Backstop ist nur Nebensache ...
Hey ! Ihr habt euch einfach verzockt . Not the EU's fault, no?

@19:07 von paule2

"Die Wahrheit steht doch im Vertrag:
Der "Backstop" gilt solange, bis eine Alternative gefunden ist."

Aber selbst das lehnt der blonde Boris ab. Er möchte ja von sich aus ständig mit der EU erneut verhandeln, obwohl DIES schon zu T. Mays Zeiten irgendwann schlicht abgelehnt wurde, da BJ jeden Vorschlag lauthals im Unterhaus boykotierte und alles Weitere sinnlos wurde.

"Also dann mal ran, liebe EU. Nicht neu verhandeln wollen geht wohl so nicht. Schon May wollte diesen Verhandlungsauftrag mit der EU, nun auch Johnson. Aber die EU mauert, möchte eine Alternativlösung bis zum Sankt Nimmerleinstag hinausschieben."

Die EU-Hater in diesem Forum wiederholen sich, da sie Johnson offenbar für einen Helden verkaufen wollen.
Nicht die EU hat gemauert, sondern die letzten MPs des Ex-Empires. Und: Es scheint immer noch eine gewisse Arroganz im Parlament zu geben, etwas Besseres, als das Festland-Europa zu sein, obwohl GB vor wenigen Jahrzehnten wirtschaftlich am Abgrund stand.

Jetzt kann nur noch der

andere „liebe Donald“ helfen, der aus USA. Der muss jetzt der EU drohen, damit wir machen was Boris will.

Johnson packt an,

was May verweigerte.

Der Backstop ist nichts anderes als der Versuch Großbritannien zu zerlegen. Der Tod der Nation. Der Zweck der EU.

Die EU muß sich bewegen!

Da ist sich BJ publikumswirksam sicher. Nur wohin: dazu hat er keine Idee. Es gibt ja keinerlei Mehrheiten im britischen Parlament für irgendetwas.

Etwas anderes war nicht zu

Etwas anderes war nicht zu erwarten, gerade dann wenn Johnson in keinster Weise konstruktive Vorschläge vorbringt.
Der Brief ist dann wohl eher so eine Art Wahlkampf. Für was genau kann ich nicht beurteilen.
Aber das Politiker der Art Johnson, 365 Tage, durchgängig sich im Wahlkampf befinden ist ja nichts Neues.

DLGPDMKR

Witze machen Sie wahrlich gute.

@ paule 2

Ich schlage vor, sich erst sachkundig zu machen, und dann zu kommentieren. A.) kann die EU einen Vertrag, der noch gar nicht geschlossen ist, einzig weil GB ihn nicht unterschreiben will, nicht brechen.
B).) Wer den Backstopp ablehnt, und das ist alleine Johnson, muss auch eine plausible und umsetzbare Alternative liefern. Das ist also primär Aufgabe von Johnson. Und die Aufgabe löst er nicht, weil es diese z.B. technische "Alternative" schlicht und ergreifend nicht gibt, und schon gar nicht kurzfristig. Im Gegenteil: Die Lösung kann nur im Abschluss eines neuen Handelsabkommens zwischen GB und EU liegen, das dann Zollkontrollen überflüssig macht. Ein solches Handelsabkommen, das den Backstopp überflüssig machen würde, kann aber erst nach dem Austritt von GB aus der EU geschlossen werden. Die alleinige Verantwortung für die Geisterbahnfahrt und alle Konsequenzen liegt also bei GB und Johnson.

Brexit weiter aufschieben, ...

... muss da die EU nicht irgendetwas nachberechnen?

Schade das GB immer nur haben will und nix geben!

19:57 von DLGPDMKR

«Der Backstop ist nichts anderes als der Versuch Großbritannien zu zerlegen. Der Tod der Nation. Der Zweck der EU.»

Der Versuch, GB "zu zerlegen", ist das Dummfug-Referendum von Juni 2016.

Und seither zerlegen "sie" sich auf der Insel "gegenseitig".
Zerlegung ohne Plan & Verstand.
Völlig ohne Zutun der EU …

Ein "weiches" Zollregime, wie

Ein "weiches" Zollregime, wie es das etwa zwischen Norwegen und seinen EU-Nachbarn gibt, sollte doch auszuhandeln sein. Die technischen Details brauchen sicher ihre Zeit. Niemand will wohl wieder eine militärisch befestigte Grenze zwischen Irland und Nordirland.

Der Backstop ist vor diesem Hintergrund doch schon als erpresserische Drohkulisse der EU zu verstehen, sozusagen ein permanentes Misstrauensvotum gegen den Partner (der ja auch nach dem Austritt ein solcher bleibt). Mir ist schon verständlich, dass das in UK als Eingriff in deren staatliche Souveränität gesehen wird.

Abgesehen davon glaube ich nicht, dass ein No-Deal-Brexit eine Katastrophe wäre. Weder diesseits noch jenseits des Channel.

Die Republik Irland mit ihrem üblen Steuerdumping ist übrigens nun wahrlich alles andere als ein solidarischer EU-Partner. Auf deren Sonderwünsche sollte man in Berlin, Paris etc. keine so große Rücksicht nehmen.

re paule2

" Die EU ist somit jetzt schon vertragsbrüchig, und GB weiß das. Da kann man May und Johnson nur Recht geben."

Ich wüßte jetzt nicht, welcher Vertrag zwischen GB und der EU abgeschlossen wurde. Helfen Sie mir?

Tusks Antwort ist

Endlich ein klares Signal an die abgehobenen Egozentriker in der britischen "Regierung"- die diesen Namen nicht verdient-
Die haben England ohne Not tief in diese prekäre Situation -man denke nur an den lange andauernden Nordirlandkonflikt- gedrängt, da ist eine klare Stellungnahme zu BOJOs Wahlkampagne mit einem deutlichen Nein, diese komplexe Konfliktsituation in Nordirland zugunsten einer neuen festen Grenze mit allen daraus resultierenden gefährlichen Folgen zu beantworten mehr als angesagt.
Was der neue "Premier"-ha,ha, -dann daraus für seine Kampagne macht, entzieht sich jedem Einfluss Europas.
Dafür haben die "Brexiteers" schon seit 2 Jahren effektiv gesorgt und tragen die alleinige Verantwortung.
Wohl bekomms!!
erstmal heißt es: weiter warten!

@19:07 von paule2 - Die Wahrheit steht doch im Vertrag...

...Ihre eigenen Worte.

---

Wobei ich eher glaube, daß Sie wohl eher meinten:
"Meine Wahrheit steht...."

Ja, das mit der Wahrheit ist schon so 'ne Sache.
Vor allem dann wenn einem das Ergebnis selbst nicht paßt.
Dann werden schnell Begriffe wie vertragsbrüchig etc. p.p. ins Feld geführt,
um andere Forenbesucher von seiner eigenen Wahrheit zu überzeugen.

Immerhin hat man es ja geschrieben und dann muß es also stimmen.

Nur leider funktioniert das mit der Wahrheit so leider nicht.

Da zählen am Ende doch nur die reinen Fakten und keine "ich finde das aber unfair" Mentalität.

@19:57 DLGPDMKR

Sie bleiben kryptisch, wenn Sie schreiben "Johnson packt an, was May verweigerte": was bitte soll das sein? Und wenn Sie wirklich glauben, der "Tod der Nation" sei "der Zweck der EU", verabschieden Sie sich m.E. aus dem Kreis derer, die inhaltlich ernstgenommen werden wollen hinein in die fabelhafte Welt der Verschwörungstheorien.

@nelumbo um 19:57

Keine Sorge Mr AmericaFirst wird erst mal dem Boris mit dem "greatest deal ever" aushelfen wollen. Wenn BJ dann die Hände dazu reicht werden ihm die Handschellen angelegt, dass er noch quietschen wird wegen dem "superb deal" vom Donald. Die EU will der "liebe Donald" sowieso zerlegen..

DLGPDMKR 19:57

„Der Backstop ist nichts anderes als der Versuch Großbritannien zu zerlegen. Der Tod der Nation. Der Zweck der EU.“
Wieder so ein Kommentar, frei nach dem Motto warum die Wahrheit schreiben, wenn es eine Lüge auch tut. Dass der Backstop ein Vorschlag der Briten war unterschlagen sie geflissentlich und schieben lieber theatralisch ihn lieber der EU in die Schuhe

@19:57 von DLGPDMKR - Immer diese...

... böse EU.

---

1. Wer hat denn für den Austritt aus der EU gewählt?
GB oder die anderen 27 EU Länder?

2. Es gibt innerhalb der EU Regeln und diese Regeln hat auch ein Herr Johnson zu respektieren.

3. Was packt er denn an, was May nicht auch schon versucht hat?

4. Der Zweck der EU ist es also andere Mitgliedsländer zu zerstören???

...

Es muß schlimm sein, ein Bürger dieser EU zu sein.

Komisch is' es aber schon, daß ein Großteil der Bevölkerung innerhalb der noch 28 Staaten,
sich eigentlich ganz wohl in ihr fühlen.

Johnsons Forderungen: Abgeblitzt

Eine Änderung des ausgehandelten Vertragsentwurfs dürfte für die EU ziemlich schwierig sein, „das heißt alle verbleibenden Mitgliedsstaaten müssen dem Vertrag ebenfalls zustimmen. Wir können doch erst mal froh darüber sein, dass alle Mitgliedsstaaten diesen Vertrag zugestimmt haben, denn die Visegrad-Staaten haben doch sonst immer starke Bedenken gegenüber der EU. Für die EU ist also Johnsons Brief völlig belanglos, da er selbst keine eigenen Vorschläge machen kann.

@DLGPDMKR 19:57 - wie ist die Steigerung von „grotesk“

Zitat: „Johnson packt an,
was May verweigerte.

Der Backstop ist nichts anderes als der Versuch Großbritannien zu zerlegen. Der Tod der Nation. Der Zweck der EU.“

... bei manchen Beiträgen macht man sich wirklich Sorgen um den Verfasser ...

... wie bewältigen Sie den Alltag mit derartigen Wahnvorstellungen? ...

zur Erinnerung:
Die Briten wollten den Brexit! Aktuell nur noch in der Minderheit ... aber das wird ignoriert, nach dem Motto: „Gesagt ist gesagt!“

Die EU und der größte Teil der übrigen Welt (bis auf USA, die den Spuk höchstwahrscheinlich angezettelt haben) versuchen die Briten vergeblich von diesem Suizidversuch abzuhalten!

... wie man hier herbeifabulieren kann, dass due EU irgendetwas wolle, ist vollkommen schleierhaft ...

Austerität der EU

Es ist zwar hohl wenn die Tories über das Ende der Austerität reden die sie selber getragen haben aber auf europäischer Ebene zeigt die EU, dass sie vorwiegend Austerität als Herrschaftsausformung bevorzugt! Mich dünkt es, dies war einer der Gründe für den Brexit! Und deshalb bin ich auch froh, dass das britische Volk und seine Regierung das Vereinigte Königreich aus der EU führt. Nicht nur aus Sympathie für die Umsetzung des direkten Volkswillen sondern auch, weil ich hoffe, dass sich dadurch die EU reformiert, verändert oder zur Not auflöst. All die Jahre hat die EU immer mehr an Form verloren. Die Todesstrafe ist immer noch nicht abgeschafft, Schulden können wieder zu Gefängnisstrafen führen und die tatsächliche soziale Verbesserung der Völker Europas ist nur fiskalisch! Die wenigstens haben was davon! Der Krieg wird nicht aktiv bekämpft, mit Sanktionen wird wie wild herumgeschossen um dann noch eine supressive Außenpolitik der EU damit zu stützen. Demokratie muss sich entwickeln!

Severin 20:12

Zum hundertsten Mal hier schon behandelt. Ein Norwegen System wurde den Briten angeboten, wollten sie nicht. Dies ist übrigens durchaus nachvollziehbar, da Norwegen im Handel mit der EU einiges an Souveränität freiwillig aufgibt
Und auch für sie die Frage:
Der Backstop wer hat’s erfunden?

@ DLGPDMKR (19:57)

"Der Tod der Nation. Der Zweck der EU"

Sie haben damit recht. Das ist der Zweck der EU - wie gut.

re severin

"Ein "weiches" Zollregime, wie es das etwa zwischen Norwegen und seinen EU-Nachbarn gibt, sollte doch auszuhandeln sein. Die technischen Details brauchen sicher ihre Zeit."

Eben dafür war die Übergangsphase nach dem Austritt von GB vorgesehen. Wie im Austrittsvertrag auch festgelegt.

"Der Backstop ist vor diesem Hintergrund doch schon als erpresserische Drohkulisse der EU zu verstehen, sozusagen ein permanentes Misstrauensvotum gegen den Partner"

Der Backstop wurde auf britischen Wunsch reingeschrieben, weil May die naheliegendste Lösung: eine möglicherweise unterschiedliche Dauer der Zollunion teils für Nordirland, teils für rest-GB, abgelehnt hat. Wahrscheinlich auch nur, weil sie auf die Stimmen von 10 DUP Abgeordneten angewiesen war.

um 20:11 von schabernack

>>>>
«Der Backstop ist nichts anderes als der Versuch Großbritannien zu zerlegen. Der Tod der Nation. Der Zweck der EU.»

Der Versuch, GB "zu zerlegen", ist das Dummfug-Referendum von Juni 2016.

Und seither zerlegen "sie" sich auf der Insel "gegenseitig".
Zerlegung ohne Plan & Verstand.
Völlig ohne Zutun der EU …
<<<<

Wenn denn GB überhaupt eine Nation ist. Da müsste man vielleicht mal die Schotten fragen ...

@DLMKLMNOPQRS

Johnson setzt um, was De Gaulle wollte!

De Gaulle wollte die Briten nie in der EU haben!

Wie „Handelsreisende“ (seine Worte) seien die Briten permanent angeschleimt gekommen, um bitte bitte in die EWG aufgenommen zu werden! ...

... und sie werden es wieder tun, sobald sie mal 1-2 Jahre draußen waren!

... und vermutlich müssen sie es wirklich am eigenen Leib erfahren, bevor sie kapieren, wie wertvoll die EU eigentlich ist, die die Briten seit ihrem Beitritt permanent lähmen und torpedieren!

@DLGPDMKR - Mit Verlaub, das ist Unsinn, wenn nicht

bewusste Falschdarstellung:
Die britische PM May hatte "Rote Linien" gezogen, u. a. kein Verbleib des UK im EU Binnenmarkt und in der Zollunion, wohlgemerkt eine britische Forderung.

Das hieß, das Problem der EU-Außengrenze zwischen der Irischen Republik und Nordirland, das zum UK gehört, musste so gelöst werden, dass möglichst eine "weiche Grenze" zwischen beiden bestehen bleibt. Weil alles andere a) wieder zu Unruhen und hohen wirtschaftlichen Schäden für beide Inselteile geführt hätte und b) eine harte Grenze gegen das Karfreitagsabkommen (GFA) zwischen UK/Irischer Republik unter Mitwirkung von EU und USA verstoßen hätte.

Das UK hatte zuvor keinen Plan zu den Brexit-Auswirkungen auf IRL

So wurde die Backstop-Lösung erarbeitet, die May als Staatsoberhaupt unterzeichnete.

Seither wird die Lösung als bösartige Erfindung der EU verkauft, besonders von Johnson.

Manchmal hat man den Eindruck, die Brexit-Fraktion - ob in Politik oder Bevölkerung - leidet unter Komplettamnesie.

@Am 20. August 2019 um 19:07 von paule2

Schön erkannt. Ja, jetzt versteh ich das auch. Die EU hatte von Anfang an nicht vor, den Vertrag einzuhalten. Aber die britischen Abgeordneten wusste das wohl auch, da sie es auch befürchteten, dass gar keine Lösung von Seiten der EU (und wie von den Remainern befürchtet, vom VK) angestrebt werden wird und der Backstop dann ewig gilt. Wenn die Verlängerung nicht dafür gedacht war, nachzuverhandeln, was die EU ja anscheinend wie der Teufel das Weihwasser fürchtet, dann galt es nur, den No-Deal besser vorzubereiten oder die Briten zum Verbleiben zu zwingen. Mit Johnson scheint das erste zu zutreffen. Die Vorbereitungen für den No-Deal haben sich seit Johnsons Antritt verdoppelt. May hat auch schon was getan, aber eigentlich erst seit Dezember letzten Jahres, als das Parlament die erste Abstimmung über den Deal mit Ablehnung bescheidete. May war viel zu zögerlich. Die hat halt alles für ein Deal gegeben, den dann aber die Mehrheit nicht wollte; verständlicher Weise.

"Der Vorstoß des britischen

"Der Vorstoß des britischen Premierministers Johnson, den Brexit-Vertrag nochmal aufzuschnüren, ist in Brüssel auf wenig Gegenliebe gestoßen. Auch Kanzlerin Merkel lehnt Johnsons Forderungen ab. "
-
Nun dann also harter Brexit, soll mir recht sein.

Jayray 20:29

Mich dünkt es, dass sie in den letzten Monaten nicht so sehr viel vom Brexit Drama mitbekommen haben. Alles was sich auflöst ist das britische parlamentarische System, die britische Regierung, die britische Glaubwürdigkeit und nicht zuletzt die Achtung vor den britischen Regierenden. Die EU hingegen steht beim Thema Brexit wie eine eins

@Jayray 20:40 - Brex-Fiction

... eigentlich fängt Ihr Brex-Fiction Roman schon in den 50ern an! Als die Briten sich heimlich gegen die EU verschworen, die es zwar noch nicht gab - aber egal!

Super-Bobbele Johnson wurde bereits im Kindergarten nur mit vergorener deutscher Atommolke und Biospinat ohne Blubb aufgezogen, um ihm den EU-Hass bis ins Mark einzuimpfen!

Theresa May sollte das ganze nur quasi als „Handpuppe“ vorbereiten, damit Super-Bobbele dann ganz groß rauskommt!

Was die Briten nicht wussten: Truman wollte eigentlich die britischen Inseln kaufen, aber, da die Kohle nicht reichte, versuchte er es zunächst mit Grönland!

... Trump ist schlauer! der kriegt einfach 2 zum Preis von einem, wenn er die Briten durch seine Intrigen erst ruiniert hat, gibts die für 12 irische Schafsfelle quasi umsonst dazu!

SO schreibt man Märchen!

Bitte sehr!

Gern geschehen!

Gebt ihm kein Schlupfloch !

Hier muss sich die EU klar positionieren und kein Schlupfloch / Ausrede bieten. Klar würde Boris den Schwarzen Peter gerne an die EU abstreifen - ist aber nicht so: Der Bock liegt ganz klar bei UK.

@20:12 von Severin

Ein "weiches" Zollregime, wie es das etwa zwischen Norwegen und seinen EU-Nachbarn gibt, sollte doch auszuhandeln sein.

Ein Modell analog zu Norwegen oder der Schweiz wurde aber vom UK bereits abgelehnt. Die Briten wollen die Party verlassen und dabei das gesamte Buffet plus Extra-Rosinen mitnehmen, was für die restlichen Partygäste natürlich nicht akzeptabel ist.

Kokolores2017

Danke für die Zusammenfassung.

Mit der Komplettamnesie haben sie vielleicht gar nicht so Unrecht.

Ich denke es geht dieser Seite eher darum bestimmte Narrative zu pflegen, die nach und nach immer für wahrer gehalten werden.
Wahrscheinlich ist es auch gar nicht so leicht aus diesen widersprüchlichen Denkmustern, die Johnson als Beispiel pflegt auszubrechen. Bis man erkannt hat, daß das kolossaler Unsinn ist, was die verzapfen, ist man schon so tief drin in diesen Denk Gebäuden, dass man nur noch unter erheblichem Scham daraus ausbrechen kann.

um 20:31 von Ist Wahr

"Der Tod der Nation. Der Zweck der EU"
"Sie haben damit recht. Das ist der Zweck der EU - wie gut"
Es muss doch schlecht um die EU bestellt sein, wenn man hier einige der Kommentare liest. Dabei will doch gerade die Mehrheit der Wähler diese EU, weil man gut darin leben kann.
Wer will denn eigentlich aus der EU austreten, das ist die AfD und noch nicht einmal die Visegrad-Staaten, die die Vorteile der EU genau kennen und davon relativ gut leben.

@andererseits

Überall auf der Welt gibt es Nationalstaaten, die erfolgreich Handel miteinander treiben, ohne ihre Grenzen oder ihre Währungen aufzugeben!
Die EU ist ein Auslaufmodell, wie es ein indischer Schriftsteller in einem Interview ausgedrückt hat! Es ist wie bei der Sowjetunion nur eine Frage der Zeit, bis dieser missglückte Versuch beendet wird!
Selbst Altkanzler Schmidt hat schon vor zehn Jahren gesagt, dass diese EU mit ihren damals 27 Mitgliedsstaaten ein Projekt ist, dass immer mehr im Morast versinkt.
Die Briten tun gut daran, diese EU bald zu verlassen und mit den USA ein Handelsabkommen abzuschließen!

20:35 von Klärungsbedarf

«Wenn denn GB überhaupt eine Nation ist. Da müsste man vielleicht mal die Schotten fragen ...»

"Eine uneinheitliche Nation". Zu der die Schotten ja vor wenigen Jahren noch per Referendum ausdrücklich gehören wollten. Trotz aller Unterschiede, die es ganz sicher zwischen Schotten + Briten seit Jahrhunderten gibt.

Wollten ja damals weiterhin zu GB gehören, die Schotten.

Weil sie ganz sicher in der EU bleiben wollen. "Das Wagnis" Unabhängigkeit nicht eingehen mochten, um dann einen Neuantrag auf Beitritt zu stellen.

Hätten die Schotten beim damaligen Unabhängigkeits-Referendum geahnt, was mit dem Brexit für ein Tralala entstehen würde …?

Man kann es der Mehrheit der Schotten gar nicht mal verübeln, wenn sie nicht nur am Wochenende "dicht sind", um das ganze Elend in London ertragen zu können …

Braveheart - es kann nur einen geben.
Der in den Highlands, und an Loch Ness herrscht …

re gassi

"Gebt ihm kein Schlupfloch !

Hier muss sich die EU klar positionieren und kein Schlupfloch / Ausrede bieten. Klar würde Boris den Schwarzen Peter gerne an die EU abstreifen - ist aber nicht so: Der Bock liegt ganz klar bei UK."

Wenn Sie mal einen Blick in die britische Pro-Brexit-Boulevardpresse werfen werden Sie merken: Mit Wahrheit ist da nichts gewonnen.

Die EU ist der Sündenbock. Egal, was die Briten verbockt haben.

> Der Backstop ist nichts

> Der Backstop ist nichts anderes als der Versuch Großbritannien zu zerlegen. Der Tod der Nation. Der Zweck der EU.

Also das Wort hat ja quasi ein Eigenleben entwickelt wie seinerzeit "Obamacare". Hauptsache, dagegen sein.

Der Backstop kodifizierte das Versprechen des UK, daß ihnen schon noch irgendetwas einfiele, um den Irlandkonflikt nicht wieder anzuheizen und daß solange die Notwendigkeiten für die Vermeidung einer inneririschen Grenze gewährleistet blieben.

Johnson fällt zwar auch nichts ein, aber dafür möchte er dann die Iren und Nordiren bluten lassen statt die Engländer in ihrer Handlungsfreiheit einzuschränken. Tatsächlich ist das viel eher "der Versuch, Großbritannien zu zerlegen" (denn zu Großbritannien gehört Nordirland zumindest jetzt noch) als das der Backstop wäre. Der Backstop war ja der Vorschlag der britischen Verhandlungspartner, um die Einheit von Großbritannien sicherzustellen, solange noch keine andere Lösung gefunden ist.

@paule2 19:07

"Also dann mal ran, liebe EU. Nicht neu verhandeln wollen geht wohl so nicht."

Auch Angela Merkel sagt laut Artikel, dass die EU zu Verhandlungen bereit ist, aber erfahrungsgemäss dauert es mehr als ein paar Wochen, einen Freihandelsvertrag zu verhandeln. Was Sie schreiben entbehrt wirklich jeder Grundlage und geht am Thema vorbei: Nochmal - die Briten wollen den Brexit, nicht die EU. Und der Backstop war ein britischer Vorschlag. Jetzt legen sie noch nicht einmal eine Alternative auf den Tisch!!!!

um 20:58 von schabernack

>>
"Eine uneinheitliche Nation". Zu der die Schotten ja vor wenigen Jahren noch per Referendum ausdrücklich gehören wollten. Trotz aller Unterschiede, die es ganz sicher zwischen Schotten + Briten seit Jahrhunderten gibt.
<<

Wie kommt man als uneinheitliche Nation dann zu 4 Nationalmannschaften ? Oder ist das auch schon eine Form der Rosinenpickerei ?

Smirker

Altkanzler Schmidt oder irgendein indischer Journalist sind wohl kaum zitierfähig für eine Grundsatzdiskussion über die EU. Jedenfalls nicht wenn man ernsthaft diskutieren will.

Die Sowjetunion ist mit der EU sicherlich nicht zu vergleichen, alleine da sie unter komplett anderen Prämissen entstanden sind, und wir jetzt 2019 haben und nicht von irgendeiner Zeit vor den 2000ern reden.

re smirker

"Die Briten tun gut daran, diese EU bald zu verlassen und mit den USA ein Handelsabkommen abzuschließen!"

Da bin ich mal gespannt, welche Sonderkonditionen die USA für den Import nordirischer Milch einräumen werden.

@Jayray

Bravo !
Wie reduziert und dennoch so vielsagend...und auffallend richtig !

Diese EU dient (fast) nur noch der fetten Selbstversorgung und Vorteilsnahme.

Diese EU ist eine angsterfüllte Hunta, die nichts anderes im Sinne hat, als ihre Mitglieder zu bereichern und sich fernab irgendeiner gewissenhaften und staatlichen Rechtssprechung zu wissen.

Wenn diese EU zerfällt,...es wäre ein Geschenk.

Auffallend lustig ist, wie wenig (teils überhaupt nicht) die seit Jahren handelnde Politik die Verantwortung übernehmen will.

Rainer Mausfeld ("Angst und Macht") belegt klipp und klar, was für kleine und korrupte Feiglinge und Nützlinge in Berlin sitzen.

@ MKir13

"Ein Modell analog zu Norwegen oder der Schweiz wurde aber vom UK bereits abgelehnt."

Dazu kurz eines - Norwegen und die Schweiz zahlen irre Summen (fast soviel wie bei einer Vollmitgliedschaft mit Stimmrecht) um ALLE Vorteile und natürlich auch die Nachteile zu bekommen.
Scheint sich unterm Strich aber deutlich zu lohnen, man hört aus beiden Ländern irgendwie nichts negatives über die gute Zusammenarbeit.
Bei den Briten liegen, wie Sie schon erwähnten, die Ansprüche etwas spezieller: Keine Nachteile aber alle Vorteile und natürlich umsonst.

Ein komisches Volk, habe letze Woche noch mit einem Gitarre gespielt. Aber nächstes Jahr mit nem Visum kommen will er auch nicht. Schien mir irgendwie unzufrieden...

@ 21:00 von karwandler

Mag ja sein, dass die Pro-Brexit-Presse das so sieht. Aber das nützt den Briten gar nichts, wenn man ab November statt spanischem Salat (der auf den LKW in 2 Tagen im Zoll wartend verrottet) wieder wie im Krieg einheimischen Löwenzahn essen muss. Denn UK hat, im Vertrauen, dass es der spanische Salat just in time schafft, die eigene Salatproduktion weitgehend eingestellt (und wenn es sie noch gibt, erfolgte die Ernte ausschließlich mit polnischen Erntehelfern). Ich denke, wir sind uns einig, dass die Monate ab dem 31. Oktober ein interessantes Experiment der Bewältigung einer bewusst herbeigeführten volkswirtschaftlichen Katastrophe wird. All jene die anderes behaupten - es sind nur noch wenige Wochen, dann werden wir es wissen. Vielleicht sollten manche doch vorsichtiger sein, und vielleicht doch mal jene ernst nehmen, die eine Vorstellung davon haben, wie komplex internationale Wirtschaftsbeziehungen heute sind. Die EU wird leiden, aber UK wird monatelang im Chaos versinken.

@ 20:56 von smirker

Von wegen USA? Warum ist dieser Staatenbund, das war die USA ja am Anfang, eigentlich nicht zerfallen, sondern zur beherrschenden Weltmacht geworden? Man muss vermutlich wirklich bis nach Indien gehen, um einen Fachmann (Schriftsteller!) zu finden, der das Ende der EU besingt. Von wegen Indien - auch Indien ist ein Bundesstaat, der aus sehr vielen unterschiedlichen, sehr unterschiedlichen Nationen besteht. Und er hat auch schon eine Spaltung, in Indien und Pakistan, hinter sich. Und hat diese Spaltung Indien genutzt? Die Sowjetunion ist ein schlechtes Beispiel, da es eine erzwungene, durch ein imperialitisches und zentralistisches Regime in Moskau errichtete Verbindung war, in der die anderen Mitglieder nur ausgebeutet wurden.

"Abgeblitzt" ? Na dann

"Abgeblitzt" ? Na dann bekommt Brüssel eb kein Geld!

um 20:56 von smirker

"Die EU ist ein Auslaufmodell, wie es ein indischer Schriftsteller in einem Interview ausgedrückt hat"
Vergleichen Sie mal die jetzige Situation zwischen Indien und Pakistan mit der EU.
Ich kann mich nicht erinnern,dass es seit Bestehen der EU mal einen Krieg zwischen den Mitgliedsstaaten gegeben hat. Daran sollten auch die Leute denken, die immer die EU schlechter machen als sie ist. Die EU ist unsere einzige Zukunft.

Herr Johnson, die EU möchte

Herr Johnson, die EU möchte keinen harten Brexit, deswegen wurden Großbritanien (wieder eimal) weitreichende Zugeständisse gemacht, die man anderen nicht macht. Die EU kann und will aber auch nicht fundamentale Grundprinzipien der EU aufgeben, was man in dem Moment tut wo man das erste Mal davon abweicht.

Wenn die EU nur die Wahl hat zwischen Harte Brexit oder Aufgabe fundamentaler Prinzipen, dann wählt die EU den harten Brexit. Das war unter May so, das ist unter Ihnen so, das wird bei jedem anderen so sein. Haben Sie das dann endlich mal verstanden?

Es gibt kein zusätzliches Drohpotential das Sie aufbauen können um daraus Verhandlungsvorteile zu ziehen. Haben Sie das dann mal verstanden? Erklären Sie endlich ihren Wählern, dass diese eine Karte, auf die Sie alles setzen, nur eine ihrer etlichen Erfindungen/Lügen ist.

Die EU hat sich entschieden. Tun Sie das endlich auch auch, gerne durch ein neues Referendum (aber dieser Mal dann ohne die zahlreichen illegalen Manipulationen).

um 20:56 von smirker

"Überall auf der Welt gibt es Nationalstaaten, die erfolgreich Handel miteinander treiben, ohne ihre Grenzen oder ihre Währungen aufzugeben!"
Niemand bezweifet das.

"Die EU ist ein Auslaufmodell, wie es ein indischer Schriftsteller in einem Interview ausgedrückt hat!"
Ein Inder? Der wird dann aber sicher auch Indien als Erfolgsmodell sehen?

"Die Briten tun gut daran, diese EU bald zu verlassen und mit den USA ein Handelsabkommen abzuschließen"
Können die ja. Aber vorerst halt nur ohne Deal - mit den entsprechenden Konsequenzen. Wenn sie aber meinen dass ein Deal mit Trump mehr Wert ist als das Papier auf dem es seht unterstelle ich ihnen Naivität.

Die Vorstellung das die

Die Vorstellung das die Briten nach dem Brexit irgendeinen tollen Deal mit den USA einfädeln können, sind ja irgendwie schon sehr weit entfernt von der Realität.

Die USA haben ihrem Land alle mögliche Wirtschaftszweige, von Landwirtschaft bis zu Hightechnology etc.

Die Briten haben keine Industrie, sind eigentlich komplett von ihrem Hochfinanzdienstleistungsgewerbe abhängig und sonst ist da eigentlich nichts.
Also was haben die Briten denn anzubieten?

Das Trump natürlich den kleinen Finger hinhält, obwohl er natürlich weiß dass die Briten in keinster Weise ein Verhandlungspartner auf Augenhöhe wären, ist ja logisch. Ein bisschen auf den back to the past train springt Trump natürlich gerne auf. Das solche Leute wie Johnson so blöd sind, dass sie glauben da wäre was zu holen, vermute ich nicht. Aber es sind tolle Aussagen um einfach gesinntere Menschen zu Fischen.

um 21:09 von Hille-SH

Sie sagen:
"Rainer Mausfeld ("Angst und Macht") belegt klipp und klar, was für kleine und korrupte Feiglinge und Nützlinge in Berlin sitzen."

Wikipedia sagt:
Mausfelds Beiträge zu medien- und kapitalismuskritischen Themen weisen nach Ansicht des Amerikanisten und Verschwörungstheorie-Forschers Michael Butter „stark populistische und mitunter auch verschwörungstheoretische Züge“ auf. Von seinem Fachgebiet her fehle Mausfeld die Kompetenz, sich über politische Themen zu äußern, er werde aber wegen seines Professorentitels als Autorität dazu wahrgenommen

Ich sage:
Typische Quelle für Rechtspopulisten

Ganz einfach

Die Briten wollten raus. So haben sie gewählt. Nun sollen sie gehen und zwar ohne wenn und aber.

um 21:12 von Tretschko

"Dazu kurz eines - Norwegen und die Schweiz zahlen irre Summen (fast soviel wie bei einer Vollmitgliedschaft mit Stimmrecht) um ALLE Vorteile und natürlich auch die Nachteile zu bekommen."

Fast alle Vorteile...
Unsere Techniker fahren nicht in die Schweiz, da diese mit Ersatzteilen von erheblichem Wert im Auto unterwegs sind.
Die Zollformalitäten (die sehr wohl noch nötig sind) tut sich keiner an.
Resultat:
Massives Lager von Ersatzteilen beim Schweizer Händler und deutlich höhere Kosten für den Endkunden.

21:04 von Klärungsbedarf

«Wie kommt man als uneinheitliche Nation dann zu 4 Nationalmannschaften ? Oder ist das auch schon eine Form der Rosinenpickerei ?»

Sie sprechen von Fußball. Oder von Rugby.
Evtl. Badminton (das weiß ich nicht genau).
In anderen Sportarten hat es keine 4 National-Teams (u.a. Leichtathletik).

Fußball + Rugby haben historische Wurzeln.

Da gab es bereits die 4 britischen National-Verbände, bevor überhaupt ein Weltverband gegründet wurde. Wenn ich nicht sehr irre, war das erste Fußball-Länderspiel in EUR einst eines zwischen England und Schottland.
FIFA / UEFA gab es damals noch nicht.

"Vergleichbar traditionell" ist es beim Rugby.
Hier eher keine Rosinen im Spiel …

um 20:56 von smirker

>>
Die EU ist ein Auslaufmodell, wie es ein indischer Schriftsteller in einem Interview ausgedrückt hat!
<<

Es ist schon ein deutlicher Hinweis, wenn man sich anschaut, auf wen sich Brexit-Befürworter so alles berufen.

Dabei hat ein kaukasischer Bildhauer der EU doch eine glänzende Zukunft prophezeit.

@carsten67

"Die Lösung kann nur im Abschluss eines neuen Handelsabkommens zwischen GB und EU liegen, das dann Zollkontrollen überflüssig macht. Ein solches Handelsabkommen, das den Backstopp überflüssig machen würde, kann aber erst nach dem Austritt von GB aus der EU geschlossen werden. "

Ehrlich gesagt kann ich mir diese Lösung auch nicht vorstellen, denn was bringt ein Handelsabkommen wenn es nicht deckungsgleich mit den bestehenden EU Regeln wäre? Ich brauche trotzdem die Grenze, weil ich ja die Waren kontrollieren muss, für die abweichende Regelungen der EU und GBs existieren. Und dann muss ich alles kontrollieren...

BREXIT

wird sich im sande verlaufen,ein neues Referendum wird kommen, und schluss ist.

"Rumgeeier"

Es ist grausam anzuschauen, was wollen die Briten? Eine Belohnung dafür dass sie aus der EU gehen? Aus meiner Sicht gilt auch hier die gute alte Devise "lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende". Die Briten sollen nun den verhandelten Vertrag annehmen oder eben ohne diesen gehen. Es wird holprig werden aber es wird weder Europa noch die Welt aus den Angeln heben.

von Klausewitz 21:18

„Abgeblitzt“? Na dann bekommt Brüssel eb kein Geld!
Wo ist das Problem, die EU muss nur die Pensionszahlungen für die britischen Beamten einstellen und gut ist

re ziggy vincent

"Die Vorstellung das die Briten nach dem Brexit irgendeinen tollen Deal mit den USA einfädeln können, sind ja irgendwie schon sehr weit entfernt von der Realität."

Und da gibt es noch die Kleinigkeit, dass die USA kein Handelsabkommen mit GB abschließen werden, wenn beim Brexit das Karfreitagsabkommen den Bach runtergeht.

So jedenfalls die Mehrheit im Kongress.

@ weltoffen um 21:36

>>BREXIT

wird sich im sande verlaufen,ein neues Referendum wird kommen, und schluss ist.<<

Nix Schluss ist. Dann bleibt immer noch das Problem der exorbitanten Handelsdefizite von über 100 Milliarden Euro die jedes Jahr anlaufen.
Besser ein Schrecken mit Ende als diesen endlosen EU-Schrecken!

re klausewitz

""Abgeblitzt" ? Na dann bekommt Brüssel eb kein Geld!"

Mit einem Funken Intelligenz würden Sie merken, dass Boris diese scheinbar so populistische Konsequenz gar nicht hochhält.

Und mit gutem Grund.

Brüssler Chickenhawks

Warum nur die viele Hähme in den Gruppie-Gruppen der EU-Fanatiker.

Kommt und schießt die Briten einfach raus. Ohne Deal. Ohne wirtschaftliche Beziehungen. Eure Brüssler Mitesser haben erst gestern geschrieben, dass "die EU" das schon stemmen wird.

Let's go! Kick the Thommies out of this thing, called EU. Let's see what will happen.

Hille-SH alias Jayray 21:09

Erst mal wie viele nickname brauchen sie eigentlich.
Rainer Mausfeld, ehrlich jetzt? Ich hab es selten erlebt, dass ein Kommentator sich selbst so gründlich diskreditiert wie sie gerade tun. Aber wenn man Rainer Mausfeld unbedingt als Argumentation ins Feld führen will, nun ja jedem das seine

Schon lange kein Thema mehr

Es ist erstaunlich, dass es immer noch Leute gibt, die denken, dass der Brexit wirklich stattfinden wird. Dabei ist das Thema schon seit Monaten vom Tisch. Die Politiker, die den Brexit vorantreiben wollen, um aus Großbritannien ein Steuerparadies für ihre reichen Hintermänner zu machen, haben keine Mehrheit im Parlament und keinerlei Mandat vom Volk. Es wird keinen Brexit geben. Dass Boris Johnson sich zum PM machen lassen hat, war ein letzter, verzweifelter Versuch ohne jede Hoffnung.

Ob es allerdings gut für die EU ist, dass wir den Wackelkandidaten GB doch nicht loswerden werden, ist eine andere Frage.

@smirker

"Die EU ist ein Auslaufmodell, wie es ein indischer Schriftsteller in einem Interview ausgedrückt hat! "

Oh ja, da haben Sie ja wirklich einen kompetenten Analysten gefunden.

Komischerweise finden Sie viel mehr Fachleute, die der EU eine Erfolgsgeschichte bescheinigen. Selbst die Briten die raus wollen haben ja errechnet dass der Austritt nur negative Folgen hat.

@smirker 20:56

Dieser Blödsinn mit den Nationalstaaten ist der übliche Versuch eine bestehende Vereinigung mehrerer europäischer Länder schlecht zu reden. Die EU ist kein Auslaufmodell, Sie mögen es als Auslaufmodell bezeichnen, aber Millionen von EU Bürger stehen hinter dem Modell. Im Morast versinkt gar nichts. Diese ganze Schlechtmacherein, Schlechtrederei, Nörgelei ist nicht produktiv und führt zu nichts!
Es ist wirklich Zeit, diesem ganzen gepushten Rechtsruck durch den Brexit und durch Trump den Gar aus zu machen. Ich bin zuversichtlich, dass dies gelingen wird. Dieses Jahr trifft es die FPÖ, nächstes Jahr trifft es hoffentlich Trump und dann 2021 die AfD. Es reicht einfach. Diese Spalterei und Hetzerei muss ein Ende gemacht werden.

21:30 von Jörg Graf

Es war eben kein Mandat "ohne Wenn und Aber". Ein "harter Brexit" stand nicht zur Wahl beim Referendum.
Ganz abgesehen davon war das Referendum nicht bindend. Westminster entscheidet, nicht irgendeine Meinungsumfrage.
Es ist zudem nicht Aufgabe der Politiker, den Willen des Volkes umzusetzen, sondern das zu tun, was das Beste für das Volk ist.

um 21:33 von schabernack

>>
Sie sprechen von Fußball. Oder von Rugby.
Evtl. Badminton (das weiß ich nicht genau).
In anderen Sportarten hat es keine 4 National-Teams (u.a. Leichtathletik).
<<

Das ist wohl eher umgekehrt. Britische Verbände sind die Ausnahme. Praktisch alle Mannschaftssportarten sind getrennt. Hockey läuft gerade, aber auch Handball, Volleyball. Denken Sie an Cricket. Alles wegen der Historie ? Eine Systematik erschließt sich mir jedenfalls nicht.

@19:57 von DLGPDMKR

>> Johnson packt an, was May verweigerte. Der Backstop ist nichts anderes als der Versuch Großbritannien zu zerlegen. Der Tod der Nation. Der Zweck der EU. <<

Jawoll!! Und deswegen führt Boris der Superheld sein Imperium in den heldenhaften Untergang, auf dass neue Nationen (Schottland beispielsweise) daraus emporsteigen mögen wie weiland Phönix aus der Asche. Englands glänzender Zukunft (Trump) als 51. Bundesstaat der USA steht dann nichts mehr im Wege ... (irony off)

Auslaufmodell EU

Ich habe den indischen Autor nur angeführt, um klarzustellen, dass auch außerhalb Europas dieser undemokratische und zentralistische Moloch EU nicht als Vorbild gesehen wird!
Die Staaten im östlichen Asien gehen den intelligenteren Weg:
Handelsbeziehungen ausbauen und erleichtern, jedoch die eigenen Grenzen und die eigene Währung beibehalten!
Ich bin 100%ig überzeugt davon, dass dieser Weg erfolgreicher sein wird als das Chaos in der EU!

Nordirland ist nicht Großbritannien

Nordirland gehört nicht zu Großbritannien und hat auch nie dazu gehört. Es ist jedoch (noch) Teil des Vereinigten Königreichs.

21:45 von Pilepale

"""
Warum nur die viele Hähme
"""
vs

"Brüssler Chickenhawks"
"Gruppie-Gruppen"
"EU-Fanatiker"
"Brüssler Mitesser"

Diese Art Selbstreflexion und Heuchelei kommt mir irgendwie bekannt vor.

@um 21:12 von Tretschko

Dazu kurz eines - Norwegen und die Schweiz zahlen irre Summen (fast soviel wie bei einer Vollmitgliedschaft mit Stimmrecht)

Quelle? Das stimmt so nämlich nicht! Da Sie nicht der Erste mit dieser Behauptung hier sind würde mich echt mal interessieren, welche Medien dieses Hirngespinst in Deutschland verbreitet haben.

Die Schweiz bezahlt regelmässig für das Forschungsprogramm Horizon 2020, etwas sinnvolles, und bekommt daraus aber auch wieder Geld für gute Forschungsprogramme.

Zusätzlich hat sie in der Vergangenheit jeweils grössere Einmalzahlungen im Rahmen der Erweiterung der EU (Rumänien, Bulgarien, Kroatien usw.) geleistet. Dort versickert(e) das dann in irgendwelchen unnützen Projekten in diesen Staaten mit hoher Korruption.

Ansonsten wird da nix überwiesen, weder für den bürokratischen Apparat in Brüssel der uns nicht betrifft, noch für die Landwirtschaft, die regeln wir lieber selber.

Also sehr überschaubar. Keine irren Summen.

Grüsse aus der Schweiz

20:56 von smirker

« Die Briten tun gut daran, diese EU bald zu verlassen und mit den USA ein Handelsabkommen abzuschließen!»

Und sie tun noch besser, ganz fix und flott nicht nur mit den USA ein Handelsabkommen zu schließen. Mit vielen, vielen anderen wichtigen Handelspartnern ist nach dem Brexit nämlich erst einmal:
"Trading according to WTO Rules", solange es keine Abkommen gibt.

Die waren bisher in denen der EU eingeschlossen.
Sind aber "futsch", wenn ausgetreten ist.
Ganz egal, wie die Regelungen mit der EU in Details zukünftig aussehen mögen. "Futsch" ist so auch das sehr wichtige Freihandels-Abkommen mit JAP.

Die JAP Automobilkonzerne, die bisher in GB produzieren.
Tun sie nicht bis Sankt-Nimmerlein, wenn für den Export aus GB in die EU das ganzen Zoll-Tralala in vermehrter Form zu bewältigen ist. Das man eben erst (04/2019) zw. JAP / EU sehr vereinfacht hatte.

Man flucht zurückhaltend in JAP. Aber man flucht.
Auch die ≈ 16.000 Briten in JAP.
Mehr als aus allen anderen Ländern der EU …

@21:45 von Pilepale

>> Warum nur die viele Hähme in den Gruppie-Gruppen der EU-Fanatiker. Kommt und schießt die Briten einfach raus. Ohne Deal. <<

Niemand schließt "die Briten" aus. Großbtritannien schließt sich selbst aus. Seit das bekannt ist, stehen britische Firmen z.B. bei unserem Einkäufer Schlange und bieten Knebelverträge an, für sich selbst wohlgemerkt, nur um im Geschäft zu bleinben. Banken fliehen aus London nach Frankfurt, internationale Konzerne schließen ihre Niederlassungen in Britannien, britische Werte verschwinden aus internationalen Aktionfonds etc. Am Brexit kann man sehr gut studieren, was eine EU-Mitgliedschaft wert ist.

re pilepale

"Kommt und schießt die Briten einfach raus. Ohne Deal. Ohne wirtschaftliche Beziehungen. Eure Brüssler Mitesser haben erst gestern geschrieben, dass "die EU" das schon stemmen wird."

Erstens sollten Sie nicht jetzt schon den zivilisierten Ton verlassen. Oder ist der Abend schon zu fortgeschritten?

Zweitens wollen die Briten gehen, und können auch selbst entscheiden, wie sie gehen.

Da müssen Sie nicht jetzt schon den Boris geben, der den schwarzen Peter nach Brüssel schiebt.

Egal, was passiert, die EU

Egal, was passiert, die EU kann nicht auf englische Folklore Rücksicht nehmen.
Entweder bleibt GB in einer Zollunion oder es gibt eine Grenze von Republik Irland zu Nordirland.

karwandler

Ein weiterer Punkt, der von manchen komplett ignoriert wird.

Danke, dass sie das hier noch anführen.

Smirker

Sie verstehen aber schon, dass es einen Unterschied macht, ob Indien oder China ihre eigene Währung behalten und damit handeln, denn ein in dem Verhältnis gesehener Kleinstaat wie Deutschland.

Zumal Währungen ja erstmal auch nur eine fiktive Größe sind, denen ein bestimmter Wert zugemessen wird. Die Tendenz geht ja gerade beim Handel zu festen Kursen, so ist ja zum Beispiel der Euro irgendwie auch entstanden.

@Schlotterstein 21:37

So sieht es aus. Das Geld bekommt die EU so oder so. Durch die Pensionszahlungen aber man wird es auch so bekommen. Johnson glaubt er könne den großen Macker spielen und macht dabei eine Figur wie ein Clown.

Wir sind in der Verlängerung, nach Abpfiff ...

Unentschieden nach Verlängerung, was dann kommt, sollten die Engländer wissen. Es wird schmerzlich für die tapferen Löwen.
Und Boris Johnson geht da ohne Training hin!
Das wird blamabel, lassen wir uns gelassen unterhalten, wir hier, auf dieser Seite des Kanals.

Johnson hat keine

Johnson hat keine Alternativen. Er bereitet schon mal vor, die Schuld für Wohlstandsverlust nach dem Brexit auf die EU schieben zu wollen.

@ Zeitschriftenhändler Messi - Machen sie mal ihre Hausaufgaben

Dazu kurz eines - Norwegen und die Schweiz zahlen irre Summen (fast soviel wie bei einer Vollmitgliedschaft mit Stimmrecht)

Quelle? Das stimmt so nämlich nicht!

Dieses können Sie bei der EU nachlesen,
alles ist für jeden nachlesbar offengelegt !
Wenn Sie das nicht finden (wollen) , so stellen Sie hier bitte nicht andere als ... hin.

@20:56 von smirker: Handelsabekommen mit den USA

"Die Briten tun gut daran, diese EU bald zu verlassen und mit den USA ein Handelsabkommen abzuschließen!"

Das die USA ein Interesse an einem Handelsabkommen mit GB haben, ist verständlich. Schließlich bricht in GB bald der große Mangel aus. Da gibt es für die USA eine Menge zu verdienen. Allein die benötigten Lebensmittel dürften die US-Bauern freuen.

Umgekehrt sieht es hingegen traurig aus. Was will GB den USA denn anbieten? Außer Minz-Soße und schottischem Whisky haben die doch nichts, was man in den USA brauchen könnte.

@Messi 21:55

Wissen Sie ich bin selbst Doppelter Staatsbürger und auch Schweizer und finde es schon abenteuerlich was Sie hier verbreiten und wie Sie offensichtlich nicht Bescheid wissen. Die Schweiz zahlt jährlich 1,3 Milliarden Euro an die EU, dies ist nicht nichts. Schon interessant wie Sie dies als überschaubar und keine irre Summe bezeichnen.

@Superschlau 22:00

Gibt noch ne Option. Nordirland pfeift auf UK und vereinigt sich mit Irland und gleichzeitig wird Schottland unabhängig.Dies ist sehr gut möglich und das Backstop Problem wäre dann wunderbar gelöst.

Pilepale 21:45

Brüsseler Chickenhawks
Grupie-Gruppen
EU-Fanatiker
Brüssler Mitesser
Na argumentativ mal wieder am Anschlag angekommen?

Die EU hat nie mehr eine bessere Chance als jetzt!

Nämlich sich einen guten Namen zu machen. Die Engländer sind überall durch, keiner hat mehr ein Verständnis für deren Herumeiern. Eine unnachgiebige EU macht jetzt einen Eindruck der Stärke. Es wird nie mehr so einfach sein, durch aktives Nichtstun Einigkeit und Handlungsfähigkeit zu demonstrieren.

Oder andersrum: Wenn die EU jetzt einknickt, ist ihr mittelmäßiger Ruf ganz dahin.

Wenn Johnson der Backstop zu undemokratisch ist...

... dann soll er eben ohne Abkommen austreten. Das ist der Normalfall. Der Austrittsvertrag ist nur ein Entgegenkommen der EU, um die Folgen des Austritts auf den britischen Inseln abzumildern. Wenn Johnson das nicht zusagt, dann soll er ebne lassen. Dann gibt es nur hopp oder top. Also raus ohne wenn und aber oder drin bleiben. Beide Optionen sind nach wie vor möglich.

Was für falsch gefeierter Sieg der EU-Vertreter

Na dann hat Johnson doch leichtes Spiel, denn der Ignorant und Quersteller ist dann ganz einfach zu identifizieren.
Ein No-Deal wird dann wahrscheinlicher und Johnson wird das nicht wirklich kümmern.
Vielmehr wird er sagen können, er hätte es versucht, aber die EU ist bockig wie ein pubertärer Balg und ein No-Deal sei daher der einzig mögliche Weg; wohlwissend, dass die EU viel größeren Schaden davontragen wird, als die Königsinsel selbst.

21:45 von Pilepale

«Brüssler Chickenhawks, Mitesser & Co.»

Die ganz feine Klinge der differenzierten überzeugenden Argumentation …

«Let's go! Kick the Thommies out of this thing, called EU.
Let's see what will happen.»

More convincing than ever before …

21:45 von Pilepale

"Brüssler Chickenhawks
Warum nur die viele Hähme in den Gruppie-Gruppen der EU-Fanatiker.
Kommt und schießt die Briten einfach raus. Ohne Deal. Ohne wirtschaftliche Beziehungen. Eure Brüssler Mitesser haben erst gestern geschrieben, dass "die EU" das schon stemmen wird.
Let's go! Kick the Thommies out of this thing, called EU. Let's see what will happen."

Lese ich da Verzweiflung raus? Weil die Briten es irgendwie selber nicht sauber hinbringen soll die unbeschreibliche EU sie ausschließen?

Wo denken Sie hin, wir lieben den britischen Humor.

@paule2 (19:07)

Die Wahrheit steht doch im Vertrag:
Der "Backstop" gilt solange, bis eine Alternative gefunden ist.
Also dann mal ran, liebe EU. Nicht neu verhandeln wollen geht wohl so nicht. Schon May wollte diesen Verhandlungsauftrag mit der EU, nun auch Johnson. Aber die EU mauert, möchte eine Alternativlösung bis zum Sankt Nimmerleinstag hinausschieben. So geht es nicht. Die EU ist somit jetzt schon vertragsbrüchig, und GB weiß das. Da kann man May und Johnson nur Recht geben.

____

Sie verwechseln da was. Die Briten wollen raus aus der EU, nicht umgekehrt. Also sind die Briten auch in der Bringschuld, wenn sie auf andere Weise als die harte Tour austreten wollen. Die EU mauert nicht. Die hat ihre Spielregeln und ist dem UK mit dem ausgehandelten Vertrag schon sehr entgegengekommen. Im Interesse Irlands. Wenn der Backstop aber nicht kommt, dann hat die EU auch keinen Grund, dem künftigen Nicht-Mitglied UK irgendwelche Privilegien gegenüber anderen Drittstaaten einzuräumen.

Tretschko-Messi

Bei der Schweiz weiß ich nicht Bescheid.
Aber was Norwegen betrifft stimmen die Aussagen.
Frau Brundland ist ja deshalb immer noch bei vielen Norwegern unbeliebt. In der Volksabstimmung wurde die EU-Mitgliedschaft abgelehnt und Frau Brundland geht hin und schließt ein Abkommen mit der EU, welches Norwegen fast alle Pflichten aufbürdet, die sie als EU-Mitglied hätten, dazu kommt eine jährliche Zahlung im Milliardenbereich. Dass sich die Norweger von ihrer eigenen Regierung verraten fühlten ist wohl verständlich.
Wie hierzulande ist es halt die Wirtschaft, die die Politik prägt. Die wollte in die EU und hat damals Riesensummen für die EU-Kampagne ausgegeben.

@ Schlotterstein um 22:20

"Brüsseler Chickenhawks
Grupie-Gruppen
EU-Fanatiker
Brüssler Mitesser
Na argumentativ mal wieder am Anschlag angekommen?"

Welche Argumente haben denn die Chickenhawks und EU-Fanatiker?
Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist, hier wird gerade ein bald "ehemaliges" EU-Mitglied in den Schmutz gezogen. Das sind Ihre Brüder und Schwester aus dem Ding EU. Ich als absoluter EU-Gegner bekomme hier in dem Forum und durch die Machenschaften Brüssels jede Menge Argumente, warum dieses Ding EU eine Fehlkonstruktion ist und schon bald verschwinden wird.

Ob X-exiteer oder die Verwahrlosung ganzer Landstriche von Ihren EU-Mitgliedsländern, oder andere Themen, "Brüssel" erledigt sich selbst. Was mich angeht, um so schneller um so besser.

um 22:17 von Magfrad

"@Messi 21:55

Wissen Sie ich bin selbst Doppelter Staatsbürger und auch Schweizer und finde es schon abenteuerlich was Sie hier verbreiten und wie Sie offensichtlich nicht Bescheid wissen. Die Schweiz zahlt jährlich 1,3 Milliarden Euro an die EU, dies ist nicht nichts. Schon interessant wie Sie dies als überschaubar und keine irre Summe bezeichnen."

Was ist das denn für einen Schweizer?
Nur zur Verdeutlichung... Österreich zahlt Netto weniger als 1 Milliarde...
+ die paar Euros, die aus der Schweiz abgezogen werden durch die Pendler aus D/F/I
Das ist doch auch nichts gell @Messi?

@Fury4 (19:15)

Backstop geht auch mit Zollgrenze in der irischen See
Alternativ zum UK-Verbleib in der Zollunion könnte auch nur Nordirland in selbiger bleiben, und dafür eine Zollgrenze zwischen Nordirland und Großbritannien eingerichtet werden. Das wollen die Briten angeblich nicht, weil das die Einheit des Vereinigten Königreichs gefährden würde. Eine kürzliche Umfrage unter Mitgliedern der Tories ergab aber, dass über 60% die Abspaltung von Nordirland und Schottland gerne in Kauf nehmen, wenn sie nur den Brexit bekommen.

____

Den Backstop verhindern wollen ja auch nicht die Tories, sondern die Mehrheitsbeschaffer der DUP, weil eine harte Grenze auf See und eine grüne Grenze auf der grünen Insel bedeutet, dass Nordirland künftig fester (oder besser: genauso fest) an die Republik Irland gebunden, durch die Zollgrenze aber von Großbritannien abgeschnürt wird. Und das könnte dann langfristig zu eine irischen Wiedervereinigung wahrscheinlicher werden lassen.

21:53 von smirker

«Die Staaten im östlichen Asien gehen den intelligenteren Weg:
Handelsbeziehungen ausbauen und erleichtern, jedoch die eigenen Grenzen und die eigene Währung beibehalten!»

GB hatte mit dem Britischen Pfund immer eine eigene Währung.
Da ist nichts mit: "Aber intelligenter mal besser beibehalten" …

@Elite-Deutscher (19:43)

@paule2 - welcher Backstop?
Zitat: „Der "Backstop" gilt solange, bis eine Alternative gefunden ist.“
... der Backstop gilt erst, wenn der Vertrag unterzeichnet ist!
... aber das will Rosinenpicker-Johnson ja nicht!
... „Scheidung“ bei der der „Scheidungseinreicher“ die Regeln bestimmt?
... die Frage, ob Sie schon mal verheiratet waren, erübrigt sich ja wohl damit?

____

Oder austreten aus dem Sportverein, aber die Sportgeräte kostenlos weiter benutzen dürfen... Und zwar ohne sich an die Vereinssatzung halten zu müssen.

@Biocreature (19:44)

Wie nennt man das nun?...
...Pech gehabt Mr. Trump...
ups Mr. Johnson.
---
Wobei so sehr unterscheiden sich die beiden nicht.

____

Haben beide denselben Friseur.

@ Harald Friedrich um 22:24

"Die EU hat nie mehr eine bessere Chance als jetzt!

Nämlich sich einen guten Namen zu machen. Die Engländer sind überall durch, keiner hat mehr ein Verständnis für deren Herumeiern. Eine unnachgiebige EU macht jetzt einen Eindruck der Stärke. Es wird nie mehr so einfach sein, durch aktives Nichtstun Einigkeit und Handlungsfähigkeit zu demonstrieren.

Oder andersrum: Wenn die EU jetzt einknickt, ist ihr mittelmäßiger Ruf ganz dahin."

Das sehe ich anders. Das wäre ein Pyrrhussieg. Gerade dieses kalte abblitzen lassen, wird der EU eher schaden. Mir als EU-Gegner ist es recht! Denn alle werden sich fragen, wenn diese Brüssler Technokraten nach Griechenland, jetzt auch so mit UK umgehen, wissen wir ja alle was uns zu erwarten hat, wenn wir nicht mehr können.

Und die Frage wird immer lauter gestellt werden, ob es das Wert ist, weiterhin in so einer EU zu verbleiben. Mal schauen wie dann Ihr Konsens aussehen wird.

@DemokraSte (19:45)

@ Paule2
Was für ein Quatsch. Wo handelte denn die EU bitte "vetragsbrüchig". Johnson (und Ihnen offenbar auch) gefällt das Ergebnis nicht. Dann behauptet man einfach mal es sei illegitim oder "undemokratisch". Typisch rechtspopulistisch.

____

Typisch egoistisch, würde ich sagen. Obwohl, Egoismus ist ein typisches Merkmal von Rechtpopulisten und deren Anhänger. Angeblich wird anderen alles geschenkt und sie werden nur benachteiligt.

@22:30 von yolo

>> Vielmehr wird er sagen können, er hätte es versucht, aber die EU ist bockig wie ein pubertärer Balg und ein No-Deal sei daher der einzig mögliche Weg; wohlwissend, dass die EU viel größeren Schaden davontragen wird, als die Königsinsel selbst. <<

Die "Königsinsel" wird nach dem harten Brexit ein wirtschaftlich isolierter Zwergenstaat sein, in dem kein internationales Unternehmen produzieren mag - wegen der zollrechtlichen Unsicherheiten. Die EU hingegen wird weiterhin in ein System von Handelsverträgen eingebunden sein.

@Magfrad 22:19 - Klugschiss am Rande

Zitat: „Gibt noch ne Option. Nordirland pfeift auf UK und vereinigt sich mit Irland und gleichzeitig wird Schottland unabhängig.Dies ist sehr gut möglich und das Backstop Problem wäre dann wunderbar gelöst.“

... präziser wäre zu sagen, dass Nordirland auf GB pfeifft - es ist ja Teil von UK - darauf kann es schlecht ...

... what about Wales? ...

... we never talked about Wales? ...

Northern Ireland, Scotland and Wales are all Celtic and even fight against England in the so called „Celtic Games“.

Streng genommen wollen von den Briten ja nur die Engländer den Brexit - also eigentlich einen Exit - die leidtragenden sind Schottland und Wales - da will die Bevölkerung mit überwältigender Mehrheit ein „Remain“ !!!

@um 22:17 von Magfrad

Wissen Sie ich bin selbst Doppelter Staatsbürger und auch Schweizer und finde es schon abenteuerlich was Sie hier verbreiten und wie Sie offensichtlich nicht Bescheid wissen. Die Schweiz zahlt jährlich 1,3 Milliarden Euro an die EU, dies ist nicht nichts. Schon interessant wie Sie dies als überschaubar und keine irre Summe bezeichnen.

Hatte ich diese Diskussion nicht schon mal mit Ihnen. Man, diese 1,3 Mia CHF gehen über 10 Jahre, nicht jedes Jahr! Das ist der Batzen von dem ich als Einmalzahlung gesprochen habe, im Zuge der Erweiterung der EU in Osteuropa. Fliesst dort in konkrete Probjekte, ob die sinnvoll oder nicht sinnvoll (man beachte Korruption, z.B. in Rumänien) sind steht auf einem anderen Stern. Aber wirklich, 130 Mio. pro Jahr ist überschaubar.

Gerne hier eine Quelle. Von ihnen kommt ja sowieso nie eine Quelle...
https://www.eda.admin.ch/dea/de/home/europapolitik/ueberblick/beitrag.html

Pilepale 22:33

„Ich als absoluter EU-Gegner bekomme hier in dem Forum und durch die Machenschaften Brüssels jede Menge Argumente „
Ja schade nur, dass sie ihre Weisheiten so gekonnt verstecken

@ proehi um 22:32

"Lese ich da Verzweiflung raus? Weil die Briten es irgendwie selber nicht sauber hinbringen soll die unbeschreibliche EU sie ausschließen?

Wo denken Sie hin, wir lieben den britischen Humor."

Wie kann man aus meinen Kommentaren denn bitte Verzweiflung herauslesen? Es wird nicht mehr lange dauern und es wird sich zeigen wie Stark und Mächtig die EU doch ist.
UK wird irgendwie rauskommen. Was mich angeht, lieber mit No-Deal, dann wird das Gehacke innerhalb Ihrer EU interessant anzuschauen sein. Denn die Milliarden die aus dem UK Handel jährlich erzielt wurden, wird man weiter einnehmen wollen. Brüssel hin, Verträge her. Und durch das wirtschaftliche einknicken der britischen Wirtschaft, Brexit hin oder her, knickt der EU"Binnenhandel" ein.

Kein Geld verdienen mit der 2. größten Volkswirtschaft, den Briten, kein Geld zum Kauf deutscher Automarken und sonstiger Produkte. Kein Geld heißt, diese Schulden-Blase steigt und der Euro-xit kommt.

Was mich angeht, lieber sofort als gleich!

re pilepale

"Ich als absoluter EU-Gegner bekomme hier in dem Forum und durch die Machenschaften Brüssels jede Menge Argumente, warum dieses Ding EU eine Fehlkonstruktion ist und schon bald verschwinden wird."

Wer absoluter EU-Gegner ist wird sich natürlich nur zu gern einbilden, die EU würde bald verschwinden.

Aber vorläufig ist das so seriös wie eine Schneevorhersage für Weihnachten.

um 22:30 von yolo

Sie sind nun mindestend der/die zehnte Rechtsausleger(in), der vorbeugend schon mal die EU für alles verantwortlich macht.

Ganz wie Boris

Durchsichtig

Zum Thema: Was ist absurd?

Absurd ist, wenn ein britischer Premier behauptet, er wollte eine harte Grenze in Nordirland verhindern, aber seine parlamentarische Mehrheit von einer nordirischen Partei abhängig ist, die als einzige gegen das Karfreitagsabkommen war ...

Umgekehrte Psychologie

wäre meines Erachtens das Einzige, was zur Lösung der Situation führen könnte: Wenn aus deutschen Politiker- und Bankerkreisen Sprüche wie z.B. "diese elenden Jammerlappen sollen sich endlich aus der EU verdrücken" und "sobald London wegfällt ist Frankfurt Finanzplatz Nummer 1 in Europa - die Penner sollen endlich in die Pötte kommen" und "diesen ewigen Nörglern weint keiner eine Träne nach" rein zufällig in die Presse geraten, dann gibt es vielleicht ein zweites Referendum mit anschließendem Verbleib in der EU. Ich glaube nämlich nicht, daß der durchschnittliche Brexit-Voter immer noch aus der EU austreten möchte, sobald der Erbfeind Deutschland das ausdrücklich wünscht.

Yolo

Nichts anderes hat Johnson ganz grundsätzlich im Sinn. Darum geht es ihm ja, einen Sündenbock suchen. Wahrscheinlich auch der Grund warum sich seine Partei für ihn entschieden hat. Einige werden das wahrscheinlich auch glauben, für die Zukunft aber irrelevant, weil Großbritannien dann doch einige Zeit brauchen wird nach einem Brexit, die ganzen verloren gegangenen Handelsabkommen, nicht nur mit der EU, nachzuverhandeln. Dann natürlich mit deutlich schlechteren Karten. Naja

Die EU wird sicherlich auch einen gewissen Schaden nehmen, aber das passiert halt immer bei Kleinstaaterei.

Wo die Vorteile für Britannien liegen, gerade in der Tiefenbetrachtung, hat aber immer noch niemand darstellen können.

@Elite-Deutscher (20:37)

Johnson setzt um, was De Gaulle wollte!
De Gaulle wollte die Briten nie in der EU haben!
Wie „Handelsreisende“ (seine Worte) seien die Briten permanent angeschleimt gekommen, um bitte bitte in die EWG aufgenommen zu werden! ...
... und sie werden es wieder tun, sobald sie mal 1-2 Jahre draußen waren!
... und vermutlich müssen sie es wirklich am eigenen Leib erfahren, bevor sie kapieren, wie wertvoll die EU eigentlich ist, die die Briten seit ihrem Beitritt permanent lähmen und torpedieren!

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Vor allem werden sie beim Wiederaufnahmeantrag verwundert sein, dass der Wiedereintritt nur zu denselben Konditionen wie für alle Neumitglieder möglich sein wird und man auf die Privilegien, die man bei der ersten Mitgliedschaft genossen hat (Britenrabatt, keine Einführung des Euros), verzichten werden muss.

Scheingefecht

Johnson verlangt, den Backstop aus dem Vertrag zu nehmen, Irland also bloß zu stellen. Das ist eine sinnlose Forderung, da eine EU-Außengrenze quer durch Irland auch nicht im britischen Interesse sein kann.

Boris führt hier nur ein Scheingefecht. Denn eine Mehrheit im Parlament hat er auch so nicht.

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