Ihre Meinung zu: Fördergesetz erfolglos: Wenig Strom vom eigenen Dach

20. August 2019 - 8:52 Uhr

Millionen Mietwohnungen sollten mit Strom vom Dach versorgt werden - das war das Ziel von einem Fördergesetz. Doch Recherchen von Report Mainz zeigen: Die Ziele sind bislang weit verfehlt worden.

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Kommentare

Umweltschutzverhinderungsgesetz

"Die Bedingungen, unter denen ich Mieterstrom momentan realisieren kann, sind nicht so, dass die Mieter oder die Vermieter davon profitieren können." Nötig seien einfachere Verfahren für die Mieter, um das das Potenzial auf den Dächern in Deutschland wirklich nutzen zu können.
Das Gesetz verlangt, dass Vermieter, die Photovoltaik-Strom an Mieter verkaufen, zu einem Energieversorgungsunternehmen werden - mit allen steuer- und energierechtlichen Pflichten, wie sie Konzerne wie E.ON oder EnBW haben. Für viele Vermieter sind das unüberwindbare bürokratische Hürden."
Haben da "Experten" der Stromlobby bei der Ausgestaltung dieses Gesetzes mitgewirkt?

Der Klassische

Schuss in den Ofen,was soll das das man von Vermietern so etwas verlangt.Kein wunder macht das keiner

Für mich stellt

sich als erstes die Frage, ist ein Mieter verpflichtet den teuren Strom vom Vermieter zu kaufen ?.
Der Vermieter will seine Investitionen schnell wieder hereinholen, das er den Strom dann billiger verkauft als die anderen Anbieter, sehe ich da nicht.
Und wo nehme ich dann Nachts oder im Winter den Strom für 4-6 Familien her, das ist doch ein durcheinander.
Unser Strompreis soll ja wegen diesem Wahnsinn schon wieder erhöht werden, wann hört der Wahnsinn mal auf, und es gibt wieder Strom zu normalen Preisen.
Stromkunden bezahlen Häuserbauern am Ende Ihre Anlage, einmal beim Strom und dann auch über Zuschüsse von Steuern.
Also mehr oder weniger wieder eine Verteilung von unten nach Oben, ein großer Teil kann sich keinen Hausbau leisten, nur wer das nötige Geld hat, kann das.

absurd

Wer denkt sich denn sowas aus und wundert sich dann auch das es nicht funktioniert?
Es ist ja schon nahezu unmöglich in einem Mehrfamilienhaus als Miteigentümer der WEG eine Anlage aufs Dach zu bekommen.

Bitte realistisch berichten!!!

Wieviel Strom wird denn in den Wintermonaten bei bis zu 15 Stunden Dunkelheit auf diese Art erzeugt?
Für eine stetige, berechenbare Einspeisung ist diese Art Stromerzeugung sogar schädlich, d.h. bereitet nur Probleme.

Wenn jemand meint, mit solar sein eigenes Badewasser zu erwärmen, sehr gern. Er wird nur im Winter des öfteren im Kalten baden.

Schrott von morgen

Es ist ein Trugschluss zu denken, Photovoltaik auf Hausdächern würde zur Lösung unserer Energieprobleme beitragen. Schon heute haben Wissenschaftler in der Schweiz errechnet, dass durch die geringe Lebensdauer von Photovoltaikanlagen eine Kosten-Nutzen-Rechnung gegen 0 entsteht. Das bedeutet, dass wir in zirka 30 Jahren nur noch Schrott auf unseren Hausdächern haben werden. Die Leistung der Solarzellen wird dann gegen 0 gehen und niemand wird danach die Anlagen erneuern. Was wir heute auf die Dächer schrauben, ist so wenig nachhaltig wie unser Denken. Erst wenn wir anfangen, Energie in großem Maße einzusparen, erst dann werden wir eine echte Energiewende hinbekommen.

Ist doch völlig unerheblich

ob 6000 Tonnen CO2 eingespart werden oder eine halbe Millionen Tonnen. Gegenüber einem landesweiten CO2 Ausstoß von über 800 Millionen Tonnen. Und nullkommanix an Ideen wie diesem Berg beizukommen ist außer der Lektüre von Yps-Heften um es mal ironisch zu formulieren.

Ein zusätzliches Problem

... ist die 10 kW Grenze der eigenen Anlage, ab der man für den eigenproduzierten Strom auch noch EEG Umlage bezahlen muss. Damit hat die schwarz-rote Bundesregierung 2014 den Photovoltaikausbau dann gänzlich gegen die Wand gefahren.

Und die 10 kW sind auch noch Peakleistung, also die theoretisch maximal erreichbare Spitzenleistung der Module. Nur die wenigsten Dächer erreichen diese jemals.

Noch nicht genug vernichtet, nahm man sich dann 2016 noch die Windkraft vor und hat die zweite Hauptsäule der Erneuerbaren mit der Deckelung in die Krise geritten.

Für die Ziele der Reduktion von CO2 ist diese Regierung ein totales Desaster.

"und dazu gehört auch, dass

"und dazu gehört auch, dass bei jedem neuen Gebäude, das errichtet wird, ein Solardach Pflicht wird."
Noch mehr Pflichten? Und dann wundert man sich warum nicht mehr gebaut wird?

"Sauber und günstiger" - Unsinn

Mit den Grundrechenarten, oder überhaupt dem Umgang mit Zahlen ist es bei denen, die glauben, man könne Energie wenden oder verbrauchen, nicht weit her.

Die "Energiewende" brachte uns die höchsten Strompreise in Europa. PV ist Teil des Debakels. "Experten" für (Achtung anti-physikalisch) "regenerative Energien" werden simpelste Fakten niemals akzeptieren.

Der Ruf nach Zwang und Subvention ist folgerichtig. Die GRÜNE Verlinden posaunt es prompt heraus.

Ach ja. "Sauber". Es gibt bekanntlich Menschen, die glauben es gebe "grünen" Strom. Andere glauben an "sauberen" Strom. Wieder halten CO2 (Grundlage jedes Lebens) für schmutzig.
Die vermaledeite Wende reduzierte das CO2 Aufkommen nicht, was mit der Physik eines Stromnetzes zu tun hat. Auch diese Zusammenhänge sind hinter dem Horizont gewendeter Energie. Es ist an der Zeit schwachsinnige "Ziele" aufzugeben.
Der EE-bedingte Teil-Netzzusammenbruch in GB ist ein Weckruf.

In Deutschland ist freilich das Gegenteil zu befürchten.

Solarlobby

Gute Technologien brauchen keine Fördergelder. Sie werden gekauft weil sie besser sind. Die Fotovoltaiktechnologie ist für das sonnenarme Deutschland überwiegend eine schlechte, die nur durch Grünlobbyismus auf Kosten der Steuerzahler überleben kann.

Solarstrom nutzt Allen

Die Erzeugung von Solarstrom ist mit 10 Cent pro Kilowattstunde genau so teuer wie der Transport von Kohlestrom zu mir nach Hause. Deshalb ist es volkswirtschaftlich sinnvoll eine "Streckenmaut" für den sehr teuren Stromtransport einzuführen. Damit würde Solarstrom konkurrenzlos günstig wenn man ihn selbst nutzt oder zum Nachbarn verkauft. Für diesen preiswerten Strom lohnen sich dann auch Speicherlösungen wie zum Beispiel das Laden des PKW. Auch volkswirtschaftlich macht es Sinn, da die sehr teuren Stromnetze entlastet werden.

Alternativen

Sollte man vorhaben länger (also etwa 20 Jahre) in Miete im gleichen Haus/DHH/Reihenhaus/Wohnung
zu wohnen, kann man auch das Dach vom Vermieter pachten entweder gegen Pauschalzahlung oder eine prozentuale Beteiligung an den Stromeinnahmen.

Aber wer plant schon im Normalfall so weit voraus?

Kosten Nutzen gegen Null

Und laufend Wartung ist ja auch nötig. Das wird bei den Beispielrechnungen gerne vergessen. Genauso die Tatsache dass die Anlage einmal erneuert werden muss. Das muss doch bei der Wirtschaftlichkeit alles in die Rechnung rein.

Ich habe mich einmal selbständig gemacht. Da werden von Experten der Industrie und Handelskammer genau solche Dinge durchgerechnet. Denn das ist ja fast normal dass das vergessen wird. Und dann wundert sich der Selbständige dass seine Idee nicht funktioniert!

@ wenigfahrer

So kompliziert ist das gar nicht und vor allem nicht teuer:
1. das Mieterstromgesetz verpflichtet den Eigentümer, den Solarstrom günstiger zu verkaufen als der des Versorgers.
2. es lohnt sich für den Vermieter in jedem Fall, da sich Solaranlagen ab ca 10 - 15 ct / kWh schon rechnen (je nach Dach). sie halten Jahrzehnte, gute Komponenten über 30 Jahre.
3. Der Solarstrom vom Dach ist eine Ergänzung zum Strom aus dem Netz. Es gehen also nie die Lichter aus und alle profitieren (außer dem Versorger, der weniger Strom verkauft)

Verbilligung des Stroms wg. CO2-Steuer beendet private PV

Leider erkennt keiner der Politiker, die über eine CO2-Steuer diskutieren und im Gegenzug den Strom verbilligen wollen - etwa durch weniger Umlagebelastung -, dass damit der PV-Ausbau auf privaten Dächern in sich zusammen fallen wird, folglich die Energiewende wieder in etwas weitere Ferne rückt.
Denn die meisten Menschen wollen nicht nur den Planeten retten sondern müssen auch rechnen. Das bedeutet, dass sie ihre Stromkosten aus dem Netzbezug ihren Ausgaben für eine PV-Anlage gegenüber stellen und über die Ersparnis die Amortisation ermitteln. Wird der Strombezug aber billiger, verlängert sich die Amortisation auf den St.Nimmerleins-Tag.
Für die eigene Einspeisung ins Netz gibt es ja bereits keine nennenswerte Vergütung mehr.

Wenig Strom vom eigenen Dach

Das ist nur ein Beispiel mehr wie sehr schlecht die Politik , samt der ganzen Berater , arbeitet!
Ohne wenigstens einen kleinen Teil vom Grundwissen mitzubringen , können solche Leute auch keine vernünftigen Entscheidungen fällen allerdings ist ein erlogener Dr.-Titel auch keine Hilfe.

Solar

Generell ist es absolut richtig die Sonnenenergie zu nutzen. ABER die ganzen Subventionen müssen endlich aufhören. Das betrifft alle Unternehmen.

Dezentraler Strom ?

Doch nicht mit dem Industrie-Vasallen Altmeier! Dezentral erzeugter Strom nutzt kleinen Firmen und Privatleuten - ABER NICHT den Energie-Konzernen. Ergo: aus Sicht der CDU ablehnen und nicht ausbauen, Hürden erstellen. Und genau dieses Mauern verhindert die Energiewende. Bester Beweis: RWE schreibt beste Zahlen. Offshore-Parks erstellt (Subventionen?) Und extra den Südlink durchgepeitscht. Mit dezentraler Energie unnötig.

@09:50 von DLGPDMKR

Nicht die Energiewende per se brachte uns diese hohen Stromkosten, sondern die dilettantische Art der Finanzierung über den Verbrauch und das mit massiv lobbyorientierten Bücher füllenden Ausnahmelisten.

Subventionen sind immer angebracht, wenn man Pläne schneller umsetzen möchte als dies die Eigendynamik zulassen würde. Im Übrigen sind die Subventionen beispielsweise der Atomkraft 10-mal so hoch ausgefallen.

Bei Ausbau der PV hat die schwarz-rote Regierung durch disruptive Subventionspolitik zehntausende Arbeitsplätze dort wieder vernichtet, wo man sie zuvor mühsam aufgebaut hatte.

CO2 ist weder schmutzig noch sauber, sondern in der Intensität in der wir fossiles CO2 freisetzen eben nicht klimaneutral und verursacht auf lange Sicht Billionen Euro an Schäden, soziale Katastrophen, planetenumspannende Migration.

Grund für den Stromausfall in Teilen GBs im August waren im Übrigen nach Angaben des Netzbetreibers National Grid zwei ausgefallene Kraftwerke.

@wenigfahrer

"
Für mich stellt sich als erstes die Frage, ist ein Mieter verpflichtet den teuren Strom vom Vermieter zu kaufen ?.
"

Dumme Frage da der Strom gemäß Artikel billiger ist.

Ungeheueres Bürokratisches Monstrum!!!

Das Mieterstromgesetz ist ein so umfassendes Monstrum, das die Praktikable Umsetzung verhindert! Einfacher ist es: der in der Anlage erzeugte Strom wird pauschal vergütet an den Anlagebetreiber, dieser liefert dann unentgeltlich den Strom an seine Mieter, diese nehmen den Strom je nach Verbrauchsverhalten mehr oder weniger ab, den Restbezug können Sie über einen Lieferanten beziehen den der Vermieter festlegt (Übergabezähler für das GEbäude aus dem Netz, Unterzähler im Haus) - hier sonst Problem der Bezugsstrommessung bei dem Wohnungszähler! Nach einem Jahr wird der aus dem Netz bezogene Strom (den der Vermieter bezogen hat) auf die Mieter umgelegt, alles Vermietersache und keine Umlagen etc......wer als Mieter am Mieterstrom teilnimmt, kann keinen Lieferantenwechsel mehr machen, muss dem Mieter bewusst sein, dafür erhält er eine gewisse Strommenge unentgeltlich! Dem Finanzamt kann und sollte es egal sein, was in der Kundenanlage stattfindet!

Problem Mehrfamilienhaus

Als Beirat einer WEG habe ich mich auch mit dem Thema beschäftigt und es wieder bleiben lassen. Solange man zum gewerblichen Energieanbieter wird und ab 10KV EEG Umlage zahlen muss, ist das nicht attraktiv.

Bevor ich wieder darüber nachdenke, müssen die o.a. gesetzlichen Einschränkungen abgeschafft sein.

Stattdessen wäre die Einrichtung einer leicht verständlichen Webseite des federführenden Ministeriums sinnvoller, auf der alle wichtigen Informationen zum Errichten und Betreiben von Solaranlagen bei Mehrfamilienhäusern vorhanden sind. Dazu gehören nicht nur Informationen, ab welcher Dachgrösse welche Solaranlage sinnvoll ist, sondern auch Informationen über die relevanten Rechtsvorschriften, Speichermöglichkeiten, Lademöglichkeiten für Autos in einer Tiefgarage, Abrechnungsverfahren (inklusive Mustervertrag w/ Stromversorgung für Mieter / Eigentümer) und natürlich die Fördermöglichkeiten.

Und das, wie gesagt, leicht verständlich bitte, damit sich möglichst viele damit befassen.

@Rolando

"
Bitte realistisch berichten!!!

Wieviel Strom wird denn in den Wintermonaten bei bis zu 15 Stunden Dunkelheit auf diese Art erzeugt?
Für eine stetige, berechenbare Einspeisung ist diese Art Stromerzeugung sogar schädlich, d.h. bereitet nur Probleme.

Wenn jemand meint, mit solar sein eigenes Badewasser zu erwärmen, sehr gern. Er wird nur im Winter des öfteren im Kalten baden.
"

So ein Unsinn, dann kommt im Winter halt der Strommix aus der Steckdose. Deutschland ist mittlerweile bei über 30% erneuerbarem Stromanteil, und es gibt keine Probleme. Auch der erneuerbare Strom steht auf vielen Standbeinen (Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie, Biomasse,...)…

Ich erwärme mein Badewasser solar und dusche auch im Winter heiss. Dann greift im Winter halt die Gastherme ein, die dafür von April bis November trotz täglicher Heisswassernutzung fast null Gas verbraucht...

Stromnetz verstaatlichen

Strom ist ein Grundbedürfnis, deshalb sollte es in der Kontrolle des Staates sein. Dieses macht 30% des Strompreises aus. Windanlagen die nicht angeschlossen sind werden nicht mehr vergütet. RWE und EON dürfen nur einen bestimmten % Satz auf den Einkaufspreis schlagen. Wind und Solarstrom müssen zuerst verbraucht werden.

Photovoltaik ist für

Photovoltaik ist für kontinuierlichen Energiefluss ungeeignet. Schon heutzutage gibt es zu viel “ Peakenergie “.

@planet earth

"Es ist ein Trugschluss zu denken, Photovoltaik auf Hausdächern würde zur Lösung unserer Energieprobleme beitragen. Schon heute haben Wissenschaftler in der Schweiz errechnet, dass durch die geringe Lebensdauer von Photovoltaikanlagen eine Kosten-Nutzen-Rechnung gegen 0 entsteht. Das bedeutet, dass wir in zirka 30 Jahren nur noch Schrott auf unseren Hausdächern haben werden. "

Das ist sachlich falsch und ohne Quellenangabe schlicht Fake News. Einige meiner Freunde haben Solaranlagen auf den Dächern, die sich jetzt bereits nach 10 Jahren finanziell amortisiert haben. Energetisch sind sie schon deutlich länger im positiven Bereich. Und die Leistung ist noch über 90%!

@DLGPDMKR

OK, vielleicht stimmt das ja was Sie schreiben.
Aber was ist denn Ihre Alternative? Neue Braunkohlereviere erschließen und neue Kohlekraftwerke bauen?

Vom derzeitigen Kosten-Nutzen Minus-Geschäft ...

... mal ganz abgesehen, wie sieht es denn mit der Sicherheit dieser Solaranlagen gegen Umwelteinflüsse aus?

Bei zunehmenden Stürmen und Hagel sind die Platten auf dem Dach aus meiner Sicht sehr anfällig gegen Schäden und somit ebenfalls für die Privatperson sinnfrei. Ich lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren.

Ja, und wenn mir dann jemand eine Nullrechnung für meinen Geldbeutel vorlegt, dann ... ja dann ... würde ich (vielleicht) auch (mal ernsthaft) über Solarstrom auf meinem Dach nachdenken.

@DLGPDMKR

"Mit den Grundrechenarten, oder überhaupt dem Umgang mit Zahlen ist es bei denen, die glauben, man könne Energie wenden oder verbrauchen, nicht weit her.

Die "Energiewende" brachte uns die höchsten Strompreise in Europa. ..."

Das sind doch Haarspaltereien. Wichtig ist der Sprachgebrauch und was damit gemeint ist. Und wie gewisse Begriffe definiert sind.

Auch die Umwandlung von Energieformen ist im Nutzersinne ein Verbrauch. Sonst verbraucht sich nichts, denn alles lässt sich wieder mit entsprechendem Aufwand regenerieren.

Natürlich kann man die Herkunft und die Geschäftsmodelle der Energieversorger "wenden".

Der Strompreis wird nur zu gut 20% von den Herstellkosten bestimmt. Steuern und Abgaben, sowie Netzentgelte sind der Löwenanteil.
Nicht die Energiewende brachte die hohen Strompreise ("höchste" ist falsch). Steuern werden eher noch steigen: Die Regierung will E-Mobilität: Damit fehlen die Einnahmen aus der Spritsteuer, glauben Sie, dass man darauf verzichten wird?

10:53 von zoro1963

Strom ist ein Grundbedürfnis, deshalb sollte es in der Kontrolle des Staates sein.

Gut gemeint, aber schwierig. Auch Gesundheit, Nahrungsmittel, Wohnung und Kleidung sind Grundbedürfnisse. Zudem auch Luft um Atmen, Schlaf, Wärme, Sicherheit.

Wo fangen wir mit dem Sozialisieren an?!

@09:35 von wenigfahrer

"Also mehr oder weniger wieder eine Verteilung von unten nach Oben, ein großer Teil kann sich keinen Hausbau leisten, nur wer das nötige Geld hat, kann das."

Richtig. Und daher geht es hier auch um Mietshäuser. Die muss man nicht kaufen um vom Solarstrom auf dem Dach zu profitieren.

An alle Ignoranten

Na fühlen sich welche angesprochen.
Und doch sehe ich in vielen Kommentaren genau das.
Ich weiß nicht,
- ob Photovoltaik momentan billiger sein kann.
- ob Windstrom keinerlei Nachteile hat auch für die Umwelt.

Aber eines ist ganz sicher:

fossile Energie ist eine Sackgasse, denn wir haben es in nicht mal 150 Jahren geschafft den Großteil dieser natürlichen Ressourcen, die sich in vielen Millionen Jahren gebildet haben. Und jeder jeder "nicht Ignoront" und halbwegs intelligente Mensch muss einsehen, das dieses Verhalten nur begrenzt möglich ist. Ob das 10, 50 oder weitere 150 Jahre dauert bis die meisten Ressourcen erschöpft sind, ist aus meiner Sicht dabei unerheblich.

Wenn es also darum geht Lösungen zu finden ist ein Blick nach vorne sinnvoll und notwendig.
Dazu gehört auch eine konsequente Umstellung auf Ressourcen, die nachhaltig sind.

Aber leider gibt es zu viele (oder eher zu laute Stimmen) die anscheinend nur auf ihren persönlichen kurzfristigen Vorteil bedacht sind.

@Gelenkte-Dem-DE

"Die Fotovoltaiktechnologie ist für das sonnenarme Deutschland überwiegend eine schlechte, die nur durch Grünlobbyismus auf Kosten der Steuerzahler überleben kann."

Falsch. Eigenen Strom mit PV privat zu erzeugen ist billiger als einkaufen. Wirkungsgrad ist egal solange die Sonne keine Rechnung stellt und wenn ich keine anderen Möglichkeiten habe meinen Strom kostengünstiger selbst herzustellen. Auch eine "schlechte Technologie" kann die beste Option sein. Wobei schlechte Technologie hier eine völlig sinnfreie Beschreibung ist.

Dass ich die selbe PV Anlage in Südfrankreich oder der Sahara vermutlich NOCH rentabler einsetzen könnte ist ein wirklich entscheidender Nachteil (Ironie OFF).

Hat man es noch immer nicht begriffen was gespielt wird?

Es existiert nur der Name Energiewende sonst aber kein Plan außer das CDU/CSU/FDP samt bisheriger Energielobby die Modernisierung bzw. Umstellung auf alternative Energien samt Netze in die alten Hände /Oligopole zurückfällt/führt mit möglichster Langfristausnutzung Kohle;Atom;(Erdgas)Technik aber eben dezentrale Netze verhindert werden oder mind. möglichst lange verzögert werden bis alles unter Kontrolle der alten Oligopole u. deren Seilschaften in Bund ;Land;Gemeinden bleibt.Seit rot/Grün hat man die Energiewende so geschwächt das man Regelungen schafft die zum Scheitern animieren u. andererseits bestehende Strukturen stützt u. pepelt. Auch wenn der Bürgermeister dann seine Gewrbesteuer noch solange von Dreckschleuder-Kraftwerken behalten darf als meist größter Steuersäckelfüller u. Vorstandsmitglied usw. u. vieler Klüngel-Pöstchen für alt verdiente Parteisoldaten.Die Zustände fallen nie nur so vom Himmel!!Alte Taktik. Etwas versprechen u. das Gegenteil verborgen tun u. hintertreiben.

09:35 von wenigfahrer

Für mich stellt sich als erstes die Frage, ist ein Mieter verpflichtet den teuren Strom vom Vermieter zu kaufen ?.

Nein, der Strombezug ist in der Regel nicht Teil des Mietvertrages. Der Mieter schließt einen gesonderten Vertrag mit dem Stromlieferanten ab.

Es gibt aber, inbesondere bei Wohnungsbaugenossenschaften, eine Möglichkeit, billigeren Strom über die Genossenschaft zu beziehen, sofern hierfür ein Angebot seitens des Vermieters besteht.

@Karlmaria

"Und laufend Wartung ist ja auch nötig. Das wird bei den Beispielrechnungen gerne vergessen. Genauso die Tatsache dass die Anlage einmal erneuert werden muss. Das muss doch bei der Wirtschaftlichkeit alles in die Rechnung rein."

Oh Wunder. In den Beispielrechnungen die ich kenne steht es sogar drin.

Und die realen Fälle im Freundeskreis bestätigen die Rentabilität.

Solar und Windkraft sollten

Solar und Windkraft sollten unbedingt schneller und mehr gefördert werden.
Wie soll sonst der frühe Ausstieg aus der extrem schmutzigen Braunkohle gelingen?
Als nächstes muss die Windkraft wieder aktiviert werden, indem von dieser völlig verfehlten 10H Regel "Abstand" genommen wird.
Dann muss ein Förderprogramm für Solar her, das nicht so bürokratisch ist, dass es keiner umsetzen kann.
Das alles muss passieren und zwar SCHNELL!

Zu wenig Aufklärung

Dei ganze Diskussion zeigt doch, es kann nicht funktionieren wenn keine Klarheit über die Fakten herrscht. Also wäre erst mal ausführliche Aufklärung von seiten der Politik gefordert, bevor man so ein Gesetz einfach mal so beschließt.
Es sind doch viele Unklarheiten und Vorurteile da, Beispiele:
-Im Winter kann ich nicht genug Solarenergie erzeugen oder?
-Solarmodule sind teuer oder nicht?
-Was sagt die Feuerwehr im Brandfall zu den Modulen auf dem Dach, machen die Probleme oder nicht?
- Für welche Dächer kann ich Solarmodule verwenden.
- Welche Speichermöglichkeiten gibt es für überschüssigen Strom oder muss ich den einspeisen.
- Welche Infrastruktur im Haus müssen Vermieter schaffen
.......
Die Anreize für Vermieter sind ja wohl zu gering, die Beantragung zu kompliziert sonst würde ja das Gesetz erfolgreicher sein. Wer hat da jetzt schlecht gearbeitet?

Energiewende heisst auch

Energiewende heisst auch sämtliche Windkraftwerke ins öffentliche Netz einzuspeisen ohne wenn und aber, mit bundeseinheitlichen Gesetzen und Durchsetzung. Zudem ab 1okV Anlagen mit der EEGUmlage zu belasten hemmt Investitionen. Wäre mal dran interessiert wie es der Bund begründet, vielleicht ist es der Lobbyismus der konventionellen Kraftwerksbetreiber, die das zu verhindern. scheinen.

@09:55 von Gelenkte-Dem-DE

"Gute Technologien brauchen keine Fördergelder. Sie werden gekauft weil sie besser sind."

Das ist nicht korrekt. Auch technisch schlechtere Technologien können sich durchsetzen, wenn sie schneller den Markt durchdringen und einen Standard setzen (siehe VHS gegen Betamax) - aber das nur am Rande.

Die Einführung einer neuen Technologie ist erst einmal mit Investitionen verbunden. Die Kosten der Entwicklung müssen zunächst reingeholt werden. Über die Zeit kommt es dann zu Verbesserungen bei den Herstellungsprozessen und damit zu fallenden Preisen.

Eine bessere, aber unausgereifte Technologie kann erstmal ökonomisch weniger sinnvoll sein als eine technisch unterlegende aber ausgereifte Technologie. Das bietet einiges an Widerstand für Technologien, die Vorgängertechnologien verdrängen sollen.

Zudem kann es auch sein, dass die Technologie entsprechend scheitert, weil niemand die Investition vornehmen will oder kann; denn Forschung führt immer ins Ungewisse und ist risikobehaftet.

@10:52 von Skywalker: tägliche Heisswassernutzung

Wir haben zwar keine Photovoltaik auf dem Dach, aber eine Solaranlage für Heizung und Warmwasser (Zwei-Familienhaus mit 3 Bewohnern, je Etage 90qm Wohnfläche).
Im Keller stehen zwei Tanks mit je 1500l Volumen, die von der Solaranlage aufgeheizt werden.
Im Sommer reicht ein Sonnentag, um die 3000 Liter auf ca. 85°C aufzuheizen. Das reicht um den Warmwasserverbrauch für ca. 3 Tage zu decken. Danach ist das Wasser auf ca. 50°C abgekühlt, was noch ausreichen würde, aber wegen möglicher Legionellen, wird dann wieder zugeheizt.
Scheint regelmäßig die Sonne, kommen wir im Sommer ohne Zusatzheizung aus. Bleibt die Sonne aus, werden die Tanks mit Holz aufgeheizt.
Auch im Winter sorgt die Sonne für einen Basiserwärmung der Tanks, aber die meiste Wärme kommt dann von der Holzheizung.

Strom vom Dach

Wer die Rechnung macht, der wird feststellen, das es ewige Jahre dauert, bis sich der Strom vom Dach rentiert. Dazu muss man erstmal einiges an Kapital vorlegen. Dann fraglich wieviele Jahre es nach dem abzahlen überhaupt noch Strom produziert und nicht defekt geht.

In den Wintermonaten

In einem dezentralen Strommarkt mit einer Jahresdeckung von 70 - 80 % lohnt sich auch die lokale Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (KWK) in einer größeren Liegenschaft mit Altbausubstanz wie z.B. in einer Schule oder einer Behörde. Diese KWK-Anlage könnte an kalten, Wind armen Wintertagen Preise pro Kilowattstunden von 2 Euro pro Kilowattstunde elektrischen Strom erzielen. Dies ist immer noch günstiger als zentrale Erdgaskraftwerke für wenige Stunden im Jahr in Betrieb zu halten.

@Almtobi

"Wird der Strombezug aber billiger, verlängert sich die Amortisation auf den St.Nimmerleins-Tag."

Das stimmt natürlich (bis auf den St.Nimmerleins-Tag), aber da gleichzeitig die Investitionskosten sinken, gleicht sich das aus. Ausserdem fällt mittelfristig der gesamte Block der früheren Mineralölsteuer weg, das wird sicherlich auf den Strom wieder aufgeschlagen werden. Somit glaube ich nicht, dass sich die Strompreise mehr als halbieren werden (zumal allein die Netzentgelte 25% ausmachen). Somit bleibt Eigenverbrauch von PV-Strom rentabel. In Verbindung mit Energiespeichern und E-Mobilität sowieso.

Der kleine Mann soll doch weiter zahlen!

Ich habe mir privat eine Anlage erstellt. Neu war zu teuer! (Dank Import-Strafzölle !)
Dann erfuhr ich, dass 5 Jahre alte Anlagen geschreddert werden und bewusst nicht als gebraucht angeboten werden dürfen, weil der "kleine Mann" seine Stromkosten nicht reduzieren soll.
Das bleibt also nur den großen überlassen, welche mit Steuertricks und nicht durch Stromgewinnung ihr Geld verdienen!
Die Bürokratie inkl. Gesetzeslage ist bewusst so verfasst worden.

Eine moderne Photovoltaik-Anlage

amortisiert sich in unseren Breiten in ca. 11 bis 13 Jahren. Danach kann man sie etwa nochmal für die gleiche Zeit nutzen. In der zweiten Hälft ihrer Lebensdauer erwirtschaftet sie dann Gewinn.

Die energetische Amortisation einer Photvoltaikanalge ist wesentlich kürzer. Je nach Art der Zellen liegt sie zwischen 2 und 6 Jahren.

Jede kW/h, die nicht aus fossilen Energieträgern erzeugt werden muss, ist ein Gewinn für die Umwelt. Daher sollte man auf allen Dächern, auf denen das möglich ist Photovoltaik-Anlagen installieren.

Den erzeugten Strom, der nicht sofort verbraucht wird, könnte man über power-to-gas oder in Akkus speichern.

Die Technik ist längst vorhanden, es fehlt allerdings der Wille zur Umsetzung.

Solange es aber noch Leute gibt, die CO2 für ein Gas halten, das die Grundlage unseres Lebens ist und daraus folgern je mehr davon, um so besser ist es, solange wird es schwierig mit der Umsetzunug.

Ich hole mir,

im Frühjahr 2020 (wenn ich meinen Balkon neu gestrichen habe) ein 630W-Watt-Balkonkraftwerk-Solaranlage.
Einfach einstöpseln in die Außensteckdose
und gut ist, auch ohne Förderung.
Sollte das gut laufen kommt 2021 noch eine dazu.

Die Energiewende ist und bleibt ein Schuss in den Ofen

In Deutschland kostet die kWh doppelt so viel wie in Frankreich (30 vs. 15 ct/kWh), gleichzeitig erzeugen wir pro kWh ca. die zehnfache Menge an CO2 (430 g/kWh vs. 41 g/kWh).

Quelle: https://www.electricitymap.org

Weltweit werden laut IAEA derzeit 54 Kernreaktoren gebaut, noch mehr sind in Planung, vor allem in China wird kraeftig gebaut.

Deutschland spielte auf dem Forschungsgebiet der Kernkraft frueher ganz vorne mit. Heutzutage haben wir uns aus idelogischen Gruenden selbst in Abseits geschossen.

Wir hatten selbst mal einen Schnellen Brueter in Kalkar gebaut (SNR-300), mit dem man die Abfaelle aus Kernkraftwerken um den Faktor 100 reduzieren kann und am Ende die Spaltprodukte mittels Transmutation sogar vollstaendig unschaedlich machen kann.

die ganze energiewende ist erfolglos

wenn man es mal freundlich ausdrückt. lt. einer Reutersmeldung sind im ersten halbjahr 2019 3,3 Mrd Kwh sog grüner strom vernichtet worden, weil die leitungen überlastet waren. zusätzlich kosten für die bürger hierzulande ca 350 Mio €

@10:14 von Almtobi

Denn die meisten Menschen wollen nicht nur den Planeten retten sondern müssen auch rechnen. Das bedeutet, dass sie ihre Stromkosten aus dem Netzbezug ihren Ausgaben für eine PV-Anlage gegenüber stellen und über die Ersparnis die Amortisation ermitteln.

Der Schlüssel dazu lautet Eigenverbrauch. Wenn man seine Eigenverbrauchsquote entsprechend hoch halten kann rechnet sich der eigene Photovoltaikstrom immer.
Liegt diese Quote so zwischen 70 und 80 Prozent kommt man inzwischen auf die gesamte Laufzeit gerechnet auf Stromkosten von unter 8 ct/kWh bei Dachanlagen mit Stromspeichern, selbst bei niedrigsten Einspeisevergütungen der dann kleinen Restmenge.

@LifeGoesOn

"Bei zunehmenden Stürmen und Hagel sind die Platten auf dem Dach aus meiner Sicht sehr anfällig gegen Schäden und somit ebenfalls für die Privatperson sinnfrei. Ich lasse mich da aber gerne eines Besseren belehren."

Verzichten Sie auf das Dach über dem Kopf und ziehen wieder in eine Höhle wegen dieser Stürme und Hagel?

Solche Schäden kommen selten vor und sind genauso versichert wie das Dach selber.

Nur ein winziger Bruchteil

Nur ein winziger Bruchteil der Bevölkerung ist real dazu bereit auch nur die kleinste Form von Umweltschutz zu betreiben. Von größeren Umstellungen und Projekten, die dem Umweltschutz dienen, ganz zu schweigen.
Die große Betonung liegt auf dem Wort "real"!

Tragischer Weise sitzen an sämtlichen Hebeln und Schaltern Politiker, die dem Irrglauben auferliegen, dass die überwiegende Mehrheit der Menschen real bereit ist Umweltschutz zu betreiben. Und so werden Gesetze und Regelungen geschaffen, die einfach vollkommen daneben sind. Realitätsferne Hirngespinste und Träumereien.

@wenigfahrer

"Also mehr oder weniger wieder eine Verteilung von unten nach Oben, ein großer Teil kann sich keinen Hausbau leisten, nur wer das nötige Geld hat, kann das."

Thema verfehlt, es geht um Mietshäuser und Mieter.

Abgesehen davon. Gerade heute KANN sich (fast) jeder ein Haus leisten- wenn man WILL: Incl. Tilgung zahle ich knapp 30% weniger pro Monat als die Miete eines vergleichbaren Objektes in der direkten Nachbarschaft.

@Werner40

"Photovoltaik ist für kontinuierlichen Energiefluss ungeeignet. Schon heutzutage gibt es zu viel “ Peakenergie “."

Und da kann man nichts machen? Auch nicht mit so wunderlichen Dingen wie Stromspeichern?

Ganz ehrlich, bei manchen Kommentaren kann man sich nur noch wundern ...

@HappyTogether

Volle Zustimmung zu Ihrer kompletten Aussage um 11:21

"Aber leider gibt es zu viele (oder eher zu laute Stimmen) die anscheinend nur auf ihren persönlichen kurzfristigen Vorteil bedacht sind."

Hierzu noch eine konkrete Ergänzung:

Die Frage ist wie kurzfristig man rechnet. Nachhaltiges Handeln muss sich ja nicht einmal negativ auswirken. Grundsätzlich schafft die Umstellung auf nachhaltige(re) Systeme Wirtschaftswachstum selbst in stagnierenden Branchen.

unnötig kompliziert

Zunächst zahlt man die volle EEG Umlage auf den an die Mieter verkauften PV Strom. Für eine Wohnung mit 1500 kWh im Jahr Verbrauch und ca. 1/3 Deckung durch Solarstrom geht es dabei um 2 Euro 67 im Monat.
Dann kann man Mieterstromförderung beantragen. Mit vielen Bedingungen und Pflichten kann man damit rund 3 c/kWh Mieterstromförderung bekommen. Da geht es dann für obige Wohnung also um 1 Euro 25 im Monat. Bei 8 Parteien im Haus geht es insgesamt netto um rund 11 Euro im Monat.

Vorschlag: Mieterstromgesetz abschaffen. EEG Umlage auf Eigenverbrauch und Direktverkauf von PV Strom in unmittelbarer räumlicher Nähe (ohne Nutzung des öffentlichen Netzes) abschaffen. Fertig! Schon gibt es einen Boom bei Mieterstrom und auch bei gewerblichen Anlagen (z.B. Supermarkt in gemietetem Gebäude hat ähnliche Probleme).
Zusatznutzen: Verbrauch vor Ort wird ein größerer Anteil der Wertschöpfung. PV Anlagen werden vermehrt dort gebaut, wo der Strom oft selbst verbraucht wird.

@10:10 von Karlmaria

Und laufend Wartung ist ja auch nötig. Das wird bei den Beispielrechnungen gerne vergessen. Genauso die Tatsache dass die Anlage einmal erneuert werden muss. Das muss doch bei der Wirtschaftlichkeit alles in die Rechnung rein.

Die Betriebskosten (Wartung/Reparatur/Reinigung) sind entsprechend gering mit etwa 1 - 2 % pro Jahr der Investkosten, also grob 10 € /Monat bei einer 10.000 Euro Anlage.

Und bei derzeitigen Stromkosten rechnet sich eine Anlage standortabhängig bereits nach 7 - 9 Jahren, die halten aber 25 Jahre und länger (Wechselrichter müssen wohl in dieser Zeit wohl einmal ausgetauscht werden).

@Michi1110

"Solar und Windkraft sollten unbedingt schneller und mehr gefördert werden."

Nur um Haare zu spalten: Windkraft ist auch Solarkraft! Die Luftbewegungen entstehen durch die Sonneneinstrahlung.

Was Sie meinen ist Photovoltaik und Windkraft. Aber da das oft falsch gemacht wird verstehen das trotzdem alle... ;-)

@HappyTogether 11:21

Danke!
Gut auf den Punkt gebracht!

"[...] muss einsehen, das dieses Verhalten nur begrenzt möglich ist. Ob das 10, 50 oder weitere 150 Jahre dauert bis die meisten Ressourcen erschöpft sind, ist aus meiner Sicht dabei unerheblich."

Das ist einer der entscheidenden Punkte, der leider so gut wie nie erwähnt wird. Die Zukunft gehört den Erneuerbaren.

Daraus wiederum folgt, dass man nur mit einer konsequenten Energiewende gut für die Zukunft gerüstet ist.
Und daraus wiederum folgt, dass die Merkel-Jahre wegen der unfassbaren Blockade der Energiewende dazu beigetragen haben, dass Deutschland im internationalen Vergleich ins Hintertreffen geraten ist.

Das ist sehr einfach zu erklären.

...Ich schreibe das aus meiner Erfahrung als Elektrotechniker.
Die Anlagen sind einfach zu teuer!

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Ich würde mir auch gerne eine Anlage auf's Dachsetzen aber mir fehlt schlichtweg das Geld für die Investition!

Und selbst wenn ich es mir leisten könnte jetzt eine Anlage zu bauen, müßte zw. 10.000 - 15.000 € Investitioskosten rechnen.
Und bei den derzeit sehr geringen Einspeisegewinnen bezogen auf die Empfindlichkeit der Anlage (z.B. der teure aber empfindliche Wechselrichter) und der Lebensdauer der Zellen, die mind. 15 Jahre Strom liefern müssen damit die Anlage bei +-0€ steht, sind die meisten Anlagen also Otopie.

Wenn ich das Geld hätte würde ich lieber in ein Mini BHKW investieren und ggf. neue Fenster + Dachisolierung.
Aber bloß keine Wandisolierung.
Ich habe nicht vor das Haus meiner Mutter in eine Pflastiktüte zu stopfen.

Ich bin für alternative Energieformen u. auch die Solarenergie hat ihren Platz.

Nur leider nicht für alle Häuslebsitzer eben.

Miesepeter in der ersten Reihe

Wahnsinn, wieviel Miesepeter sich hier ausbreiten. Alle keine Kinder zu Hause, was? Ihr könnt gerne nach Russland umziehen, nach Weißrussland, Polen, Ungarn, in den Trumptower und dahin, wo der Pfeffer wächst. Besserwisser und Ignoranten! Ihr macht mich fertig.

Es gibt nichts gutes, außer, man tut es.

@Almtobi

"Verbilligung des Stroms wg. CO2-Steuer beendet private PV"

Deswegen würde ich unbedingt dafür plädieren, dass auch für die Stromerzeugung CO2-Steuer gezahlt werden muss. Nicht vom Endkunden für den benutzten Strom, sondern vom Stromproduzenten für die Erzeugung. Dann würden innerhalb kurzer Zeit die fossilen Energieversorger finanziell unattraktiv, weil die Kohlestromproduzenten diese CO2-Steuer an ihre Endkunden weiterreichen müssten, wodurch ihnen niemand mehr ihren Strom abnehmen würde. Problem gelöst.

Erfahrungsbericht

Wieder viele Pessimisten unterwegs hier. Die modernen Module haben mittlerweile 25 Jahre Garantie und Garantie auf mind. 80% Leistung nach 25 Jahren. Die Technik ist robust und selbstverständlich ist ein Austausch des Wechselrichters und andere Wartung in einer Kostenkalkulation enthalten. Ich produziere derzeit mit 8 bis 9 cent/kWh. Die Module sind in den letzten Jahren im Preis um ca. 80 % gefallen, so dass die ganze Welt nun beginnt zu bauen. Das einzige was in D nervt sind die bürokratischen Hürden. Mein Prof. hat die chinesischen Delegationen vor 15-20 Jahren durch unsere Pilotanlagen in Deutschland geführt. Jetzt haben wir den Anschluss verloren - Danke liebe Politik

@DenHelder, 08:59

"Das Gesetz verlangt, dass Vermieter, die Photovoltaik-Strom an Mieter verkaufen, zu einem Energieversorgungsunternehmen werden - mit allen steuer- und energierechtlichen Pflichten, wie sie Konzerne wie E.ON oder EnBW haben. Für viele Vermieter sind das unüberwindbare bürokratische Hürden.
Haben da "Experten" der Stromlobby bei der Ausgestaltung dieses Gesetzes mitgewirkt?"

Darauf können Sie wetten. Genaueres Nachrecherchieren lohnt sich aber in jedem Fall (am besten können das von Berufs wegen natürlich ausgebildete Journalisten).

Verdummung der nicht privilegierten Stromverbaucher

Neben der Bedeutung für die Klimabilanz wurde beim Mieterstrom auch die soziale Komponente hervorgehoben, denn ohne Netzentgelte und Konzessionsabgaben ist der Strom für die Verbraucher günstiger als der aus den Stromnetzen.

Was für eine Irreführung, die Sonne scheint in unseren Breiten höchst unterschiedlich, nicht bedarfsgerecht, im Schnitt nur zu einem Drittel der Zeit. Man wird immer wieder auf den Netzstrom zurückgreifen. Alle nicht privilegierten Verbraucher zahlen für diese "soziale Komponente".

Milliarden mit dem EEG in der Sonne verheizt, nichts gewonnen für Klima und Umwelt. Milliarden für notfallartige Eingriffe ins Stromnetz und zunehmend verschenkten Strom. usw...
Die sogenannte Konzessionsabgabe hat man aus monopolistischen Zeiten trickreich mit "Gesetzgebungkunst" herübergerettet.
Damit und den Gewinnen wird alles mögliche finanziert (Profi-Sportarenen etc). Wir haben das Geld verplant, wir brauchen es.
Höchste und ständig steigende Strompreise, nicht umsonst!

Der Gesetzgeber behindert, wo er nur kann

Wir sind in der glücklichen Lage, auf dem Dach eines Reihenhauses eine PV-Anlage zu betreiben. Bei der Errichtung vor 10 Jahren war das noch einfach, aber auch hier wirft einem der Gesetzgeber unterdessen massig Knüppel zwischen die Beine: Mittlerweile muss die PV-Anlage im Marktstammdatenregister eingetragen sein (das zudem erst mit viel Verspätung an den Start ging), die Steuererklärung darf man nicht mehr ganz normal machen, auch ELSTER reicht nicht, die muss jetzt komplett online sein - und diese total anderen Formulare versteht kein normaler Mensch - und so weiter … Unterdessen warten wir schon auf die nächsten Unannehmlichkeiten, mal sehen, was der Politik wieder einfällt.
Wenn ich nur einige Begriffe hier lese, habe ich daher eine sehr konkrete Vorstellungen der Hürden, die eine Mieter-PV-Anlage mit sich bringt - da ist es verwunderlich, dass es überhaupt solche Anlagen gibt; so wird das mit der Energiewende nichts, vielleicht ist das aber auch so gewollt?!?

Erfolg der Lobbyarbeit fast 100%

Die Braunkohle, die Kohlekraftwerke, die Gaskraftwerke und die Stromleitungen bringen den beteiligten Konzernen TOLLEN Shareholder Value und wunderbare Zusatzverdienstmöglichkeiten für Politiker. Bezahlt wird das von den Bürgern, auch von Rentnern und HartzIV.Empfängern, denn die industriellen Verbraucher bekommen Sonderrabatte und brauchen die EEG-Umlage nicht zu zahlen.
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Bedroht wird dieser landesweite Schimmelpilz durch lokale Lösungen (die Windmühlen haben die Konzerne ja schon übernommen, denn die brauchen auch ein rieisges Stromnetz). Deshalb wurden alternative Konzepte polemisch lächerlich gemacht und verwaltungstechnisch erschwert. Hätte man in einer Siedlung ein Netz von kleinen motorgetriebenen Generatoren, müsste man die lokal vernetzen, um Spitzen abzufangen. Und genau das wir verhindert.
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Also immer brav überteuert Strom beziehen und gegen Alternativen wettern! Voll im Trend!

PV auf Privathäusern würde helfen, wenn ....

die Bundesregierung seit 10 Jahren nicht immer alles unternehmen würden, die Anlagen unrentabel zu gestalten. Selbst habe ich noch 2008 eine Anlage auf mein EFH gestellt und betreibe die Anlage durchaus rentabel. Ich speise mehr Strom ins Netz ein, als ich aus dem Stromnetz herausnehme. Wenn das meine Nachbarn ebenso machen würden, würde sich eine Siedlung vielleicht sogar autark versorgen können, ohne großartigen Stromtransfer quer durch die Republik. Denkt man weiter, könnten dies womöglich alle Siedlungen? Benötigten wir dann noch den bisherigen Energiemarkt?

Versuche mal einer...

... der bundesdeutschen Energiemafia auch nur ein Gramm Butter vom Brot zu nehmen...

ZU 09:59 von alleeinstein "Solarstrom nutzt Allen"

Falsch, den Nutzen haben die extrem EEG-geförderten Profiteure. Beispielslos wurden und werden zig Milliarden von Arm nach Reich umverteilt. Städter zahlen den Profit der Grund- und Eigenheimbesitzer auf dem Land. Mancher Bauer wurde zum Energiewirt. "Bio"-"Öko-", Monokulturen, Landschaft für angeblichen Klima- und Umweltschutz. Das Gegenteil ist richtig.

Die Erzeugung von Solarstrom ist mit 10 Cent pro Kilowattstunde genau so teuer wie der Transport von Kohlestrom zu mir nach Hause. Deshalb ist es volkswirtschaftlich sinnvoll eine "Streckenmaut" für den sehr teuren Stromtransport einzuführen. Damit würde Solarstrom konkurrenzlos günstig wenn man ihn selbst nutzt oder zum Nachbarn verkauft. ..

Auch falsch und macht keinen Sinn. Die Kosten für Bau und Unterhalt fallen unabhängig von der Durchleitung an. Nichts bezahlen, aber wenn keine Sonne scheint und für den Überschussverkauf wieder darauf zurückgreifen. So nicht! Dann die Netze über eine Anschlußgebühr finanzieren.

Auch hier wieder ein Beispiel

wie die Planwirtschaft die Ziele verfehlt. Oder wie weit die Planer daneben liegen. Ob da weitere Vorschriften nicht eher noch abschreckend wirken? #Jedenfalls wären sie eine weitere Hürde für kostengünstige Neubauten. Man sollte den Bauherren die Kosten-Nutzenrechnung selbst überlassen, bei aller grundsätzlichen Sympathie für Solarenergie.

Unfähigkeit? Lobby?

Ein Schelm ... (usw)

Mir kann niemand erzählen, dass die unmöglichen Hürden auf Unfähigkeit zurückzuführen sind.

Es gibt zwar einen Haufen unfähige Politiker/innen, aber eben nicht nur.

@von Politeia

Grund für den Stromausfall in Teilen GBs im August waren im Übrigen nach Angaben des Netzbetreibers National Grid zwei ausgefallene Kraftwerke.

Da sind sie auf dem Holzweg. National Grid ist eine FTSE 100 Firma. Nicht etwa eine öffentl. Einrichtung. Sie sieht gerade einer Klage durch die Regiergung entgegen, weil sie den Zappelstrom nicht bändigen konnte. (was niemals möglich sein wird.)

Googeln nach z.b:
"Renewable energy is a blackout risk,
warns National Grid after outage"

Zu 12:49 von Aquifex "Erfahrungsbericht"

[..] Ich produziere derzeit mit 8 bis 9 cent/kWh. Die Module sind in den letzten Jahren im Preis um ca. 80 % gefallen, so dass die ganze Welt nun beginnt zu bauen. Das einzige was in D nervt sind die bürokratischen Hürden. Mein Prof. hat die chinesischen Delegationen vor 15-20 Jahren durch unsere Pilotanlagen in Deutschland geführt. Jetzt haben wir den Anschluss verloren - Danke liebe Politik

@Aquifex, haben Sie denn auch die Entsorgung der seit "15-20 Jahren" verbauten Solarspiegel vorgesorgt und einkalkuliert (Cadmium & Co.).

Fakt ist, dass der bisher erzeugte PV-Strom sich wirtschaftlich nicht rechnet. Die Vorhaltekosten für den Ersatz, wenn die Sonne nicht scheint, bitte nicht vergessen. Nur über die EEG-Förderung wurde ein Profit zu Lasten der Verbraucher (höchste Strompreise) generiert. Die Umlage sollte für kurze Zeit eine Cent kosten. Die Erfahrung zeigt anderes!

www.welt.de/wirtschaft/article176294243/Studie-Umweltrisiken-durch-Schad...

.. das ist halt die Klimapolitk der GroKo: ...

Schein wahren, mit klimafreundlich anmutenden Gesetzen und großen Plänen. Hintenrum, tatsächlich aber die Grücke bewußt oder lobbyinduziert im Bürokraten- Klein-Klein verstecken. ... Und im Nahmen des Klimaschutzes wird dem Bürger obendrein noch Geld für Quersubventionen zur Abschaltung von fossilen Kraftwerken oder den Ausbau der Stromtrassen aus der Tasche gezogen.

Klar! ... Merken tut die breite Masse das immer erst, wenn man Sie praktisch mit der Nase in die Soße tunkt (Medien, Aktivisten, etc. ). Und deshalb funktioniert es ja auch immer aus Sicht der Verhinderer so gut. ... Weil sich's halt im Schwarm auch immer ganz gut auf Windräder und Solaranlagen als Preistreiber Nr.1 schimpfen läßt, strengen wir uns auch gar nicht erst an uns zu emanzipieren und uns am Ende selbst von der Melkbank zu führen. ... Aber eigentlich ist es dafür fast schon zu spät! Die Politik hat die Energiewende längst schon wieder zurück in die Hände der Konzern gelegt!

10:39 von Politeia

Subventionen sind immer angebracht, wenn man Pläne schneller umsetzen möchte als dies die Eigendynamik zulassen würde.

Das nennt man Ideologie

Im Übrigen sind die Subventionen beispielsweise der Atomkraft 10-mal so hoch ausgefallen.

Komplett falsch. Suchen sie nach einer Anfrage der LINKEN nach den Subventionskosten der Kernkraft. Das war um 2007/8. Aus der Antwort der Bundesregierung gehen ca. 35 Mrd DM vor.

So viel (inflationiert) hat man mit 2 Jahren EEG Umlage verfrühstückt. Die zB in den Netzentgelten per Hütchenspielertricks versteckten Gelder unbeachtet.

@ 10:39 von Politeia

Nicht die Energiewende per se brachte uns diese hohen Stromkosten, sondern die dilettantische Art der Finanzierung

Auf whatsupwiththat gibt es unter "Obama May Finally Succeed!" eine tolle Grafik, die Strompreis mit PV/Windausbau korreliert.
Die Kosten sind prinzipbedingt. Ein dilettantisches Konzept führt zu abstrusen Kosten.

@12:48 von Biocreature

Und bei den derzeit sehr geringen Einspeisegewinnen bezogen auf die Empfindlichkeit der Anlage (z.B. der teure aber empfindliche Wechselrichter) und der Lebensdauer der Zellen, die mind. 15 Jahre Strom liefern müssen damit die Anlage bei +-0€ steht

Selbst bei nicht optimalen Ausrichtungen bzgl. Ertrag (Ost-West) und einer nur geringen Eigennutzungsquote von 35 % (also kein Stromspeicher) rechnen die sich inzwischen nach dem 12. Jahr und die Anlagen halten wohl 25 Jahre (amorph) und 30 Jahre (kristallin). Wechselrichter halten durchschnittlich 15 Jahre und müssen wohl in der Laufzeit einmal für etwa 1500 € bei einer 10 kWp Anlage gewechselt werden.

Interessanterweise erhöht sich bei den Ost-West-Dächern die Eigennutzungsquote auch ohne Speicher, da sich die maximale Stromerzeugung mit der Zeit des maximalen Stromverbrauchs zu Hause deckt (Morgens und Spätnachmittag)

Steckdosenanlage

... übrigens mal ein Tip für jeden, der vielleicht selbst was für die Energiewende machen will, und sich durch ein fehlendes eigenes Dach oder mangelnde Unterstützung des Vermieters ausgebremst sieht. ... Es gibt auch kleine - sogannte Steckdosenanlagen - die inzwischen keine extra Genehmigung mehr erfordern. ... Und wenn man mal umziehen muß, nimmt man Panel einfach mit!

@fathaland slim

Lieber User fathaland slim,

haben Sie vielen Dank für Ihren freundlichen Hinweis!

Mit freundlichem Gruß
Moderation tagesschau.de

@20. August 2019 um 12:48 von Biocreature

Leider decken sich Ihre Ausführungen nicht mit der Realität:
"Und selbst wenn ich es mir leisten könnte jetzt eine Anlage zu bauen, müßte zw. 10.000 - 15.000 € Investitioskosten rechnen.
Und bei den derzeit sehr geringen Einspeisegewinnen bezogen auf die Empfindlichkeit der Anlage (z.B. der teure aber empfindliche Wechselrichter) und der Lebensdauer der Zellen, die mind. 15 Jahre Strom liefern müssen damit die Anlage bei +-0€ steht, sind die meisten Anlagen also Otopie."

Aktuell produzieren Anlagen Strom mit Kosten von 8-11cent pro KWh. Die erkaufte KWh aus dem Netz kostet 27-32cent.
Wo nehmen Sie Ihre Erkenntnisse her? Die von Ihnen genannten Kosten einer Anlage werden sehr wohl wieder eingespielt. Eine Amortisierung der Anlage erfolgt meist nach 8-12 Jahren. Meine Erfahrung gründet auf Aussagen von über 30 Anlagenbesitzern von denen bestenfalls die Hälfte zu Zeiten der Goldgräberstimmung gebaut haben.
Aus Neugierde sprach ich mit Anlagenbesitzern. Natürlich nicht repräsentativ.
;)

Lebensdauer der Anlagen

Der Wirkungsgrad der Anlagen sinkt Jahr für Jahr. Man kalkuliert mit 25 Jahren Lebensdauer. Bald ist es soweit das eine massive Erneuerungswelle für Photovoltaikanlagen ansteht - nicht nur für die auf dem Dach. Man darf erwarten das die Nachfrage demnächst wieder rapide ansteigt, sobald die Eigennutzung nicht mehr funktioniert. Letztendlich wird sich zeigen das bei den zuletzt gezahlten Netzentgelten eine Amortisierung nicht möglich ist. Die Installation einer Photovoltaikanlage ist derzeit pure Liebhaberei. Die Idee sein rein elektrisch betriebenes Auto mit eigener Ladestation durch selbst erzeugten Solarstrom zu versorgen klingt leider zu schön um wahr zu werden!

@DLGPDMKR / 9:50

"Es ist an der Zeit schwachsinnige "Ziele" aufzugeben. ... In Deutschland ist freilich das Gegenteil zu befürchten."

... Ihren Beitrag möchte ich folgendes Zitat entgegenhalten:

"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen. "

... auf Grunddlage der falschen Fakten, die sie hierin wiedergeben, wage ich zu schlussfolgern. für welche Seite Sie sich bereits entschieden haben!

@ Gelenkte-Dem-DE / 9:55

" Gute Technologien brauchen keine Fördergelder. Sie werden gekauft weil sie besser sind. Die Fotovoltaiktechnologie ist für das sonnenarme Deutschland überwiegend eine schlechte, die nur durch Grünlobbyismus auf Kosten der Steuerzahler überleben kann."

Äh! ... Sie scheinen überlesen zu haben, daß dieses Gesetz vor allem zusätzliche Hürden aufbaut und damit die Frage nach der Wirtschaftlichkeit meist gar nicht erst aufkommen läßt! Und bitte sind Sie sich darüber bewußt was Ihnen Kohle oder Atomstrom kosten würde, wenn man diese Subventionen streichen würde!?

Darstellung: