Ihre Meinung zu: Koalitionsausschuss: GroKo will Mieter entlasten

18. August 2019 - 19:44 Uhr

Die Große Koalition hat sich im Koalitionsausschuss auf ein Gesetzespaket zur Entlastung von Mietern und Käufern von Immobilien geeinigt. So soll etwa die Mietpreisbremse verlängert und verschärft werden.

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Kommentare

Auch das wird, wie alles

Auch das wird, wie alles andere, was die Groko angefasst hat, nichts werden.
Irgendwann wird in den Geschichtsbüchern stehen, daß Deutschland 20 Jahre nicht regiert, sondern Abgewickelt wurde.
Zu mehr Wohnraum führt das jedenfalls nicht.
Zu mehr Wohnraum führt nur mehr Bautätigkeit mit dramatisch reduzierten Vorschriften, zB bei Brand, Wärme, Lärm,,, alles völlig überflüssig. Überteuerte Gebühren, etc könnte man auch senken.
Aber bei ner teuren Wohnung gibts auch fpr den Staat mehr Geld. Is klar, ne?

Verlogenheit ohne Ende

Ich bin immer wieder ebost wie diese Politiker, die die hohe Nachfrage nach billigen Wohnraum selbst verursacht haben, andere dafür für ihr Versagen büßen lassen.
Niedrigzinspolitik, massenhafte Einwandunrung von Menschen die nur billigen Wohnraum sich leisten können, tausende Bauvorschriften, die die Herstellugnskosten erhöhen, hohe Grunderwebsteuer und in kürze erhöhte Grundsteuer usw.
Veranwortlich gemacht und gegängelt wird dann der Vermeiter. Das ist nur noch zum abdrehen.

Ach ja

Verlängern?Was?
Die Vermieter wissen doch jetzt schon wo sie wieder zuschlagen können.
Bis jetzt ist doch nichts raus gekommen ausser häme.

"Mietpreisbremse soll

"Mietpreisbremse soll verlängert werden"
-
Die angedachte (nicht mehr ganz so schleichende) Enteignung derer, die noch Eigentum besitzen, schreitet also planmässig vorran. Gut das Team GroKo das noch vor den Wahlen geklärt hat.

Maklergebühren

Unglaublich, was Seehofer als gerecht empfindet: Käufer und Verkäufer sollen sich die Maklergebühr nun teilen.
Das Prinzip des Bestellen und Bezahlen wird absurd und Makler als eine Art staatliche Institution verfestigt! Dieses Gesetz ist klar zum Vorteil der Immobilienmakler. Das Prinzip des Vermittlers, der vom Auftraggeber beauftragt wird, wird dadurch ausgehebelt! Warum die Pflichten der Vermittlungsvergütung dem Käufer aufgehalst wird ist ungerecht. Nun muss man nicht nur auf die Immobilie achten, was ja normal ist, sondern auch noch, welcher Makler da seine Finger im Spiel hat! Das hat der Immobilienwirtschaft keinen Dienst getan!

"Haltet den Dieb"

Es gibt 3 Ursachen für hohe Mieten in D. Der Bedeutung nach:
1) Zinsmanipulation der EZB und Flucht in Vermögenswerte. Der bisherige Gipfel der Perversion wird aus DK vermeldet, wo die drittgrößte Bank Hypothekendarlehen mit "negativen Zinsen" auslobt. Ein Überschwappen auf D wird erwartet.
2) Die stetige Zunahme der Wohnfläche/Kopf, verbunden mit der Steigung von ein- und zwei Personen Haushalten.
3) Der Masseneinlass sogenannter Flüchtlinge.

Für 1 und 3 sind diejenigen verantwortlich, die die erratische Entwicklung betreiben und nun am lautesten "Haltet den Dieb" schreien.

Besser wãre, in Zeiten extrem

Besser wãre, in Zeiten extrem niedriger Hypothekenzinsen, den Wohnraumerwerb steuerlich stärker zu unterstützen.

Grundrente sieht vor,

dass alle, die mindestens 35 Jahre lang in die Rentenkasse eingezahlt haben
.
das werden so viele ja nicht sein
und wenn man die Sozialwohnungen an Investoren verhökert
dann braucht man sich nicht zu wundern
dass sie dem Markt nicht mehr zur Verfügung stehen

Grundrente

Die Rente bekommt man doch für seine Arbeitsleistung und die gezahlten Rentenbeiträge. Hier mit einem großen bürokratischen Aufwand erst eine Bedürftigkeit prüfen zu wollen wird einer Grundrente nicht gerecht. Die Zahnarztgattin hat genau so Anspruch wie jeder andere der 35 Jahre Rentenbeiträge gezahlt hat. Unabhängig davon ob sie durch ihren Mann evtl. Vermögend ist.

Warum?

Sie hatte null Effekt, warum verlängern?
Ein totes Pferd zu reiten, ergibt keinen Sinn.

Farce

Das ist doch ein Witz mit der Miwtpreisbremse! Es gibt so viele Schlupflöcher für Vermieter und Spekulanten (Renovierung, Zwischenvermietung, Gewerbeumwandlung, ...). Ich wohne im Rhein-Main-Gebiet und die Mieten steigen und steigen und steigen. Gleichzeitig gibt es Anwalts-und Arztpraxen oder Softwarefirmen als Beispiel in Wohnungen anstatt in Industriegebäuden. Es muss grundlegend wieder mehr genossenschaftlich gebaut werden anstatt daß Wohnungsbaugenossenschaften ihre Wohnungen verkaufen.

warum braucht es einen Makler

also ich habe noch jede Wohnung bisher ohne Makler vermietet
wobei ich den Eindruck hatte
bei meiner letzten Vermietung
die Mieter stehen geradezu auf nen Makler und dessen Kosten
da hat sich fast keiner auf meine Privat Anzeige gemeldet

warum kauft man kein Wohneigentum

wenn es sich doch so toll rechnet mit dem Vermieten
sackt die Gewinne selber ein

Nebenkostenbremse wäre besser

Um dem Normalverdiener eine günstige Warmmiete zu ermöglichen, müssten die Nebenkosten drastisch reduziert, nicht nur neu aufgeteilt werden. Die Grunderwerbssteuer und die Grundsteuer, die Genehmigungsgebühren ... überall verdient der Staat ohne ein Finger krumm zu machen und die Investoren reichen die Kosten weiter. Wenn dann die CO2 Steuer kommt sind zu der teuren Miete auch noch die Nebenkosten fett. Die Gier des Staat ist unglaublich.

Würden die banken ihren

Würden die banken ihren aufgaben gerecht, könnte man sich statt horrormieten ganz leicht neubau per kredit leisten.
Wozu wurden die ganzen läden gerettet?

Nur Wohnraum schaffen

kann hier zur Abhilfe des knappen Wohnraum helfen.Entrümpelung vieler überflüssigen Vorschriften und öffentlich gefördertes Bauen.
Klotzen nicht Kleckern ist nötig.

@ sysiphos3

Es gibt viele gute Gründe, kein Wohneigentum haben zu wollen.

Zb :
Die Verzinsung bei in Grossstadtlage ist schlecht.
Man legt sein Geld besser anders an.

Außerdem wird man eine Immobilie nicht immer mit Gewinn los....
Insbesondere dann nicht, wenn man sie loswerden muss.

Vermieten ?
Es ist schnell passiert, das die einzige Immobilie, die man hat, einen Mietnomaden abbekommt.

Dann erwarten einen stattliche Renovierungskosten.

Bei den „sozialen“ Gesetzen

Bei den „sozialen“ Gesetzen würde ich nie in Wohnungsbau investieren. Bestimmt würde ich mir nie ein Haus kaufen zum Zwecke es zu vermieten. Das haben Freunde getan und legen drauf. Das muss ich mir nicht geben.
Ich finde es mies wenn ein Mieter einfach seine Miete nicht bezahlt.
Warum auch immer - wodurch er auch immer nicht bezahlen kann.

Tja, die alten Indianerweisheiten

werden nur berücksichtigt, wenn es in den Kram passt. "Reite nie ein totes Pferd" würde hier aber passen. Mietpreisbremse und die Mieten steigen weiter.Wie viele Wohnungen sind durch die Mietpreisbremse neu entstanden, um die steigende Nachfrage in den Ballungsgebieten zu befriedigen? Und woher kommt die steigende Nachfrage, auch ohne Job in die Großstadt ziehen zu wollen? Vielleicht sollte die Politik da mal gegensteuern. Die Mietpreisbremse bremst nämlich zunächst mal den Neubau von Mietwohnungen. Aber so weit denken die Ministerin und ihr Gefolge nicht.

Viele Sprechen die Staatlichen kosten an

Und das völlig zurecht.
Dann sollten noch die vom Staat gewollten Energetischen Sanierungen mit einbezogen werden, das kostest nun mal nicht gerade wenig Geld.
Naja Kosten sind nur bei unseren Politikern nicht so in der Überlegung drin, wie man am BER ja wunderbar sehen kann.

21:05 von Superschlau

Würden die banken ihren aufgaben gerecht, könnte man sich statt horrormieten ganz leicht neubau per kredit leisten.
Wozu wurden die ganzen läden gerettet?
///
*
*
Wenn Sie bei einem geregelten Einkommen eine Imobilie erwerben wollen.
*
Die Tilgung des nahezu 100% Kredits unter Ihrer langjährigen Horrormiete liegt, werden Sie erleben, das Ihre Kritik fehlgeht.
*
Das war zu meiner Zeit, Sie wissen die unnützen Alten, ganz anders.

Das Problem ist, dass keine

Das Problem ist, dass keine sozialgerichten Wohnungen gebaut werden. Auch nicht von den Gemeinden. Im Gegenteil: Sozialwohnungen werden weniger.

Die Schere zwischen Arm und reich wird immer größer und hier liegt das eigentliche Problem. Nicht Flüchtlinge, die übrigens erst kamen, als das mit den Mieten längst eskaliert war. Auch nicht die Zinsen, denn die könnten ja sogar eher für mehr Wohnraum und mehr verteiltes Grundeigentum sorgen. Das Problem ist, dass die Immobilien in den Händen weniger sind und die reichen immer reicher werden. Und es besteht kein Interesse für günstige Wohnungen. Dank geringer Zinsen wären sie noch immer lukrativ, aber nicht lukrativ genug. Zumal mit Grundstücken extrem viel verdient wird.

Wer das Problem auf Zinsen oder Flüchtlinge schiebt hat die ganze Entwicklung davor verschlafen und versteht die Zusammenhänge gar nicht richtig, so scheint es. Aber klar: Flüchtlinge Schuld, EU schuld.. man erkennt das Muster.

Auch das wird

nicht funktionieren, die Mieten steigen trotzdem. Makler braucht man beim vermieten heute nicht mehr, Wohnungen werden aus der Hand gerissen, gehen weg wie warme Semmeln.
Meist mehr Bewerber als Wohnraum.
Ist mehr Augenwischerei als es nutzen wird, steigende Zuwanderung aus der EU, ist immer schneller als der vorhandene Wohnraum.
Auch gab es wieder Artikel mit Beispielen, welche Kommunen um Hilfe rufen.

Ursachenforschung

Es liegt hauptsächlich nicht an Vorschriften, Gebühren etc. Das Problem ist die Zentralisierung (der Arbeitsplätze) auf die Metropolen (München, Hamburg, Frankfurt usw.). Wenn man die Arbeitsplätze gleichmäßiger auf Deutschland verteilt (zb über Gewerbesteuer), sinkt die Nachfrage in den Metropolen und auch die Preise.

Boris

Bitte, was?
Ich kann ihren ausführungen nicht folgen.
Aber statt 1200€ miete kann man einen kredit abzahlen. Eine 240000€ wohnung hat man dann in Ca 17 bis 18 jahren abbezahlt. Mit ein wenig Eigenkapital sogar früher. Nur bekommen sie mal einen kredit, wenn sie so minimales Einkommen vorweisen können.
Und selbst wenn es ginge, ist der Arbeitsmarkt heute so, dass man so lange garnicht planen kann.
Es hilft also einzig wohnungsbau zu fairen preisen. Wie das geht, schaut man einfach mal in österreich an.

styxx 21.43

Wer das Problem auf Zinsen oder Flüchtlinge schiebt hat die ganze Entwicklung davor verschlafen und versteht die Zusammenhänge gar nicht richtig, so scheint es."
Das sind jetzt die Standardsätzchen aus der Agenda der Linkspartei? Wer die Zusammenhänge nicht versteht sind Sie! Mehr Nachfrage treibt die Mieten, da ist es zunächst unabhängig ob Flüchtlinge oder die, "die schon länger hier leben". Aber Sie wollen nicht behaupten, dass zwei Millionen oder mehr, die in die Ballungsräume drängen, weil dort schon die Landsleute sind, die Wohnungen nicht knapper und teurer machen?

einerseits

will die SPD beim Soli-Abbau "keine Steuererleichterungen für Reiche" schaffen, andererseits aber bei der Grundrente, die nach derzeitiger Gesetzeslage ein reines Geschenk für die dann Berechtigten wäre, u.a. auch gut abgesicherte Zahnarztgattinen mit zusätzlicher Rente beglücken. Diese "Taktik" verstehe wer will; ich jedenfalls nicht, und SPD-Wähler aus deren Stamm-Klientel vermutlich noch weniger.

Die Mietraum Bremse

hat doch bis jetzt nicht eine Wohnung mehr gebracht, öffentlichen Bauen ist gefragt und dazu müssen die Gelder vom Bund an Städten und Gemeinden sinnvoll vergeben werden.Nur so schafft es neue Wohnungen.

Als Mieter bleibt man immer arm

Um Altersarmut vorzubeugen, müsste der Erwerb von Wohneigentum, in dem man selber wohnt, vom Staat viel mehr gefördert werden. Besonders für Familien.
Natürlich ist das etwas teurer und risikoreicher, doch als Mieter bleibt am Ende sonst nichts übrig und die Investoren reiben sich die Hände, weil Ihre Immobilie von den Mietern abbezahlt wurde.

21:29 von Autochon

es geht ja mal erstrangig um Wohnerwerb als Eigenbedarf
das ist sinnvoll und gesellschaftlich wünschenswert
Wohneigentum zum Vermieten
klar man kann seine Rente aufbessern, was auch empfehlenswert wäre
aber bei diesem Enteignungsgeschwätz des pubertierenden SPD Nachwuchses
dazu noch ihre genannten Gründe, wer da Wohnraum kauft muß verrückt sein

Verstaatlichung

Ich finde, man sollte kein Privateigentum mehr zulassen. Das würde doch alles viel einfacher machen und das ewige Politikergeschwätz überflüssig machen. Darauf läuft es doch ohnehin hinaus. Seit die CDU nach links gedriftet ist und dort nahezu die Linke und SPD erdrückt, ist der Weg zu DDR 2.0 ohnehin vorgezeichnet. Die Bürokratisierung und Verteuerung durch Steuern, Gebühren und unsinnige Bauvorschriften tut ja ohnehin ihr Übriges. Also nur Mut, CDU, setzt dem ein Ende und zeigt der Welt, was Sozialismus ist.

"Endlich?"

"Die große Koalition hat sich im Koalitionsausschuss endlich auf ein Gesetzespaket zur Entlastung von Mietern und Käufern geeinigt."

Welch ungewöhliche Wertung der Redaktion. (Vermieter hätten auf die Verschärfung sicherlich verzichten können.)

Auf solche Aussagen wartet bei anderen Themen vergeblich... da wird dann immer auf die Neutralitätspflicht verwiesen.

@Sisyphos3

Weil man vielleicht keinen Kredit bekommt von der Bank, weil man ein zu geringes Einkommen hat? Allerdings sollte jemand darauf hinarbeiten zu sparen, um wenigstens ein Eigenheim kaufen zu können, so fern das möglich ist, vom vermieten mal ganz weit weg gedacht. Gefördert sollte aber mehr der Bau von Häusern und Wohnungen, den kaufen oder vermieten schafft an sich keine neue Wohnräume.

Wie man billigen Wohnraum schafft

Wie man billigen Wohnraum schafft: bauen, bauen und nochmals bauen gefragt.

Künstliche Kostentreiber wie eine desaströse Geldpolitik der EZB, Flüchtlingspolitik, massiv gestiegene Bürokratie und Auflagen eliminieren.

EIn anderes Rezept gibt es nicht!

Für den sozialen Wohnungsbau

scheint wohl kein Geld zur Verfügung stehen, da geht offenbar gar nichts vorwärts. Deshalb kommen wieder diese Hilfskonstruktionen, die den Staat nichts kosten. Das Geld wurde und wird nämlich an anderer Stelle schon mehrfach ausgegeben...

Bei 1% Hypothekenzinsen ist

Bei 1% Hypothekenzinsen ist Wohneigentum kaufen bzw. bauen deutlich billiger als mieten. Aber Deutsche lassen ja lieber 2 Billionen € auf Sparkonten “ vergammeln ”.

22:15 von Sparer

u.a. auch gut abgesicherte Zahnarztgattinen mit zusätzlicher Rente beglücken.
.
jeder der Rentenbeiträge zahlte hat auch Anspruch auf Rente
warum überprüfen sie nicht jede Rente dahingehend
wenn einer von Haus aus "reich" verliert er seinen Rentenanspruch
.... er hat´s ja ...

22:16 von colonianet

"" Besonders für Familien.
Natürlich ist das etwas teurer und risikoreicher, doch als Mieter bleibt am Ende sonst nichts übrig und die Investoren reiben sich die Hände, weil Ihre Immobilie von den Mietern abbezahlt wurde. ""
#
So ist es und meinem Vermieter habe ich in den 50 Jahren die ich in der Wohnung wohne wohl schon 3 Mal die Kosten der Bebauung überwiesen.

@colonialnet

Ich glaube Sie haben das Prinzip vielleicht nicht verstanden? Warum vermietet man überhaupt? Vielleicht um Gewinne zu erzielen oder meinen Sie jemand muss sein Eigentum unbedingt zur Wohltat stellen? Es ist ja nicht so, das der Staat rein gar nicht hilft, den es gibt ja auch noch so was wie Wohngeld. Der Hauptgrund der Überteuerung liegt einfach daran, das es zu wenig Wohnungen gibt. Die Nachfrage bestimmt den Preis.

22:23 von Hackonya2

Weil man vielleicht keinen Kredit bekommt von der Bank, weil man ein zu geringes Einkommen hat?
.
wenn das mit der Vermietung ein so tolles Geschäft ist
dann freut sich auch die Bank
und dass Kaufen und vermieten keinen Wohnraum schafft - logisch
man muß bauen
zu dem Thema mal nen Handwerker gebraucht, in letzter Zeit
wer soll den Wohnraum bauen
die Auftragsbücher von denen sind voll

20:35 von Werner40

Besser wãre, in Zeiten extrem niedriger Hypothekenzinsen, den Wohnraumerwerb steuerlich stärker zu unterstützen.
///
*
*
Und Sie haben wirklich noch nicht realisiert, das dieser Fakt längst eingetreten ist?
*
Wir unnützen Alten, die die 100% Euroinflation ausbaden, die haben von solcher Finanzierung nicht zu träumen gewagt.
*
Aber wir haben ja auch kurz vor dem mündigen Bürger gekauft.

22:30 von schiebaer45

hat auch Vorteile
sie haben später keinen Ärger (eigentlich ihre Kinder) wenn die Erbschaftssteuer verzehnfacht wird

@Bote_der_Wahrheit

"Am 18. August 2019 um 22:25 von Bote_der_Wahrheit
Wie man billigen Wohnraum schafft
Wie man billigen Wohnraum schafft: bauen, bauen und nochmals bauen gefragt.
Künstliche Kostentreiber wie eine desaströse Geldpolitik der EZB, Flüchtlingspolitik, massiv gestiegene Bürokratie und Auflagen eliminieren.
EIn anderes Rezept gibt es nicht!"

.

Es gibt noch eine andere Möglichkeit. Das Verhindern das kommunale Wohnungsgesellschaften privatisiert werden. Immer wenn kommunale Wohnungsgesellschaften privatisiert werden steigt der Mietpreis! Seltsam? Siehe Dresden und Berlin. Wenn sie in kommunaler Hand bleiben ist der Mietspiegel bezahlbar! Siehe Wien.

Miete

Wird nichts bringen, genauso wie das Vorläufergesetz. Es fehlt an Ideen, an Wille diesen Mangel zu beseitigen.
Die Förderung und Schaffung von Mieteigentum wie in vielen europäischen Ländern üblich wäre eine Maßnahme, auch gegen Altersarmut, käme für die geburtenreiche Generation zu spät.
Die ist auch ein Grund warum die Deutschen arm sind im Gegensatzt vieler Europäer u.a der Griechen..
Die "Bpmbe" wird wohl hochgehen, wenn die Verantwortlichen und untätigen Politiker ihren Ruhestand feiert.

@bote, 22:25

"Künstliche Kostentreiber wie eine desaströse Geldpolitik der EZB, Flüchtlingspolitik, massiv gestiegene Bürokratie und Auflagen eliminieren."

Welchen Sinn hätte es, eine Flüchtlingspolitik in Ihrem Sinne (also in dem der AFD) zu ändern? Dann hätte zwar die einen billigere Wohnungen, aber das wird dadurch erkauft, dass die anderen im Krieg sterben oder im Hungerelend verenden.

Nicht gerade ein rationaler Politikansatz...

Ich kaufe mir ja auch keine Banane und zahle mit einem pfundschweren Goldbarren.

21:59 von deutlich

Wer das Problem auf Zinsen oder Flüchtlinge schiebt
.
also zu meiner Zeit musste ich 7 % Hypozinsen zahlen
also wer das heute bei 1 ...2 % nicht hinkriegt,
und dass Flüchtlinge schuld sind
wenn von vornherein Wohnraum fehlt wird durch Zuzug die Sache kaum besser

Investoren reiben sich die Hände?

von schiebaer45 @

Wenn das alles so toll ist für die Investroren warum wird dann immer weniger gebaut und warum betreiben Sie keine Baufirma um auch daran verdienen und das Leid der Mieter zu
lindern?
Nicht jeder kann und darf da wohnen wo er möchte.

warum nicht hier wohnen?
https://www.n-tv.de/politik/Lenzen-wie-es-leibt-und-stirbt-article212066...

re werner40

"Bei 1% Hypothekenzinsen ist Wohneigentum kaufen bzw. bauen deutlich billiger als mieten."

Auch bei billigen Krediten muss man erstmal reichlich Eigenkapital vorweisen.

22:29 von Sisyphos3

22:15 von Sparer

u.a. auch gut abgesicherte Zahnarztgattinen mit zusätzlicher Rente beglücken.
.
jeder der Rentenbeiträge zahlte hat auch Anspruch auf Rente
warum überprüfen sie nicht jede Rente dahingehend
wenn einer von Haus aus "reich" verliert er seinen Rentenanspruch
.... er hat´s ja ...
///
*
*
Richtig, nur leistungslos bringt Wählerstimmen.
*
Klar bei zukünftigen Systemen, die noch nirgendwo auf der Welt, auch nur die Kosten erwirtschaften konnten.
*
Ausser der Versorgung der Pfründe der risikolosen Gleicheren?
*
(notfalls haben die Nachfolger nach Chile überwiesen)

22:26 von Werner40

Wohneigentum
auch ne Mentalitätsfrage
Kumpel aus der Kölner Gegend fand das für nen Arbeiter nicht "angemessen" ebenso wählt der SPD weil man das ja als Angehöriger der "Arbeiterklasse" tut
ob man das jetzt verstehen muß, dass im Saarland 62 % in Berlin nur 12 % ne eigene Wohnung haben?

Sisyphos3 22.42

lesen Sie meinen Beitrag, der war eine Antwort auf styxx und der Anfang ein Zitat aus seinem Beitrag. Ich seh das genau wie Sie und ich kenne noch die Zeiten, als Hypothekenzinsen zweistellig waren.

Nun...

ob die getroffenen Entscheidungen dem Mieter viel bringen werden, ich hab da meine Zweifel. Was hat die Mietpreisbremse seinerzeit gebracht? Die Mieten steigen unaufhörlich weiter. Wieder nur viel bla bla. Es wird doch nur Wahlkampf gemacht..

re sisyphos3

" 22:15 von Sparer

u.a. auch gut abgesicherte Zahnarztgattinen mit zusätzlicher Rente beglücken.
.
jeder der Rentenbeiträge zahlte hat auch Anspruch auf Rente
warum überprüfen sie nicht jede Rente dahingehend
wenn einer von Haus aus "reich" verliert er seinen Rentenanspruch
.... er hat´s ja ..."

Da haben Sie ja gar nichts verstanden.

Der Witz bei der Grundrente ist doch gerade, dass sie höher ist als der Anspruch aus Beiträgen.

@karwandler

Und das mit 1% ist ehe Werbung, das bekommt jemand nur wenn er den dicken Kredit meist unterhalb von 10 Jahren begleichen/tilgen kann, also nur für die, welche es schon ehe nicht eng haben mit dem Saster.

22:43 von karwandler

re werner40

"Bei 1% Hypothekenzinsen ist Wohneigentum kaufen bzw. bauen deutlich billiger als mieten."

Auch bei billigen Krediten muss man erstmal reichlich Eigenkapital vorweisen.
///
*
*
Auch diese antikapiiatlistische These hat sich in meinem Bekanntenkreis eindeutig wiederlegt.
*
Als ehemaligem Bankkaufmann und langjährig Selbständigen, sträubten sich meine Nachenhaare als eine Bekannte. mit langjähriger, von mir kritisierter Horrormiete eine Imobilie kauufte.
*
100% Fnanzierung, obwohl regelmäßig dispoausschöpfende, aber im öffentlichen Dienst von Maßnahme zu Maßnahme hangelde Mehrverdienende.
*
Ich als unnützer Alter hätte, trotz Ausbildung und Selbstserwerb, niemals davon zu träumen gehofft.
*
Und trotz Ausbildung und selbständiger Bilanzierung glaube ich nicht, das diese Rechnung, trotz gleichzeitigem Willommen aufgehen kann.

Info und Propaganda immer wieder, wer hat es nötig?

"Entlastung von Mietern und Käufern" ist eine überflüssige Wertung.
Verkaufsargumente von (Politik)Verkäufern gehören doch nicht zum Handwerk von Journalisten, bitte mehr Distanz. Zum kommentieren bin ich da.
Gesetz ist Gesetz wenn verabschiedet und offiziel verkündet, dann können wir alle ran und die Texte untersuchen. Erstmal reden Regierungs- bzw. Koalitionsmitglieder von der Absicht zu entlasten. Einige Tage vor wichtigen Wahlen mit dem Ausdruck des Be Lasten zu kommen, wird man wohl schlecht verstehen. Ein politisches Attribut kritiklos zu übernehmen tut der Glaubwürdigkeit nicht gut.
Die Verstärkung von Regierungs- und Parteienpropaganda schadet der Presse. Sie ist nicht, auch nicht die ÖRM Verkündungs- und Verkaufsorgan. Bitte klareren Abstand.

re schiebaer45

"So ist es und meinem Vermieter habe ich in den 50 Jahren die ich in der Wohnung wohne wohl schon 3 Mal die Kosten der Bebauung überwiesen."

Sie vergleichen die Baukosten von vor 50 Jahren mit der kumulierten Miete dieser 50 Jahre?

Suchen Sie mal den Denkfehler darin.

@Sisyphos3

" Neu
Am 18. August 2019 um 22:46 von Sisyphos3
22:26 von Werner40
Wohneigentum
auch ne Mentalitätsfrage
Kumpel aus der Kölner Gegend fand das für nen Arbeiter nicht "angemessen" ebenso wählt der SPD weil man das ja als Angehöriger der "Arbeiterklasse" tut
ob man das jetzt verstehen muß, dass im Saarland 62 % in Berlin nur 12 % ne eigene Wohnung haben?"

Irgendwie passen Ihre Aussagen nicht. Wie kann jemand sich eine Wohnung kaufen der Arm ist?

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saarland/armut-im-saarland-16-8-proz...
http://tinyurl.com/y454crbq

.

https://www.tagesspiegel.de/politik/sozialhilfe-fuer-jeden-zehnten-einwo...
http://tinyurl.com/y4cygqak

22:49 von karwandler

re sisyphos3

" 22:15 von Sparer

u.a. auch gut abgesicherte Zahnarztgattinen mit zusätzlicher Rente beglücken.
.
jeder der Rentenbeiträge zahlte hat auch Anspruch auf Rente
warum überprüfen sie nicht jede Rente dahingehend
wenn einer von Haus aus "reich" verliert er seinen Rentenanspruch
.... er hat´s ja ..."

Da haben Sie ja gar nichts verstanden.

Der Witz bei der Grundrente ist doch gerade, dass sie höher ist als der Anspruch aus Beiträgen.
////
*
*
Aber Sie erkennen nicht, das der Witz ausgerechenet ist, das die SPD keine Bedürftigkeitsprüfung willl?

@Sisyphos3

Zu Ihrer Zeit mit 7% Hypozinsen hatten aber auch die Immobilien nicht so einen hohen Verkaufspreis. Ich denke das unter dem Strich es heute trotz niedrigen Zinsen trotzdem teurer geworden ist, weil halt viele denken das man bei dem niedrigem Zinsniveau zu schlagen sollte. Flüchtlinge die nicht mal 10% der Bevölkerung machen den Braten am Ende meiner Meinung her nicht wirklich dicker.

Ein Hauptproblem der deutschen Wohnungswirtschaft

liegt in der niedrigen Wohneigentumsquote.
Der Anteil an Wohnungen in Deutschland, die vom Eigentümer selbst bewohnt werden, liegt bei 52%. In Norwegen, Polen, Tschechien und Spanien leben ca 80% im Eigenheim, in GB 70%, in Frankreich und den Niederlande ca 60%. Selbst im Großraum Paris liegt der Anteil noch bei ca 47%.

Stadtstaaten und Großstädte wie Hamburg und Düsseldorf haben eine Eigentümerquote von 24%, München 25%, Frankfurt a. M. 21% und das Schlusslicht bildet Berlin mit 16%.
In Berlin kommt allerdings noch weiteres Problem dazu, das ist das, im Verhältnis zu anderen Metropolregionen, weit unterdurchschnittliche BIP pro Kopf und pro Arbeitnehmer.

London 57.157 € BIP/Kopf
Paris 57.241 € BIP/Kopf

BIP pro Kopf / BIP pro Arbeitnehmer.
Frankfurt a. M. 91.099/97.178€
Stuttgart 82.397/99.311€
München 75.186/100.776€
Hamburg 62.793/92.163€
Düsseldorf 79.619/93.054€
Berlin 36.798/68.906€

Wieso nicht auch Bedürftigkeitsprügung

bei Soli über einem bestimmten Betrag. Gerade im Hinblick auf die berühmte Millionärs- und Zahnarztgattin? Wäre doch sonst ungerecht für die Krankenschwester.

@deutlich

Ja dann rechnen Sie mal nach, ob es günstiger ist/war ein Haus damals zu kaufen für 300.000€ oder heute für 500.000€ mit einstelligem oder zweisteliggem Zins.

22:49 von karwandler

m 18. August 2019 um 22:49 von karwandler
re sisyphos3

" 22:15 von Sparer

u.a. auch gut abgesicherte Zahnarztgattinen mit zusätzlicher Rente beglücken.
.
jeder der Rentenbeiträge zahlte hat auch Anspruch auf Rente
warum überprüfen sie nicht jede Rente dahingehend
wenn einer von Haus aus "reich" verliert er seinen Rentenanspruch
.... er hat´s ja ..."

Da haben Sie ja gar nichts verstanden.

Der Witz bei der Grundrente ist doch gerade, dass sie höher ist als der Anspruch aus Beiträgen.
///
*
*
Diese Probleme ergeben sich sich ja bei der Rente mit Ehrennsoldzulage bei Frau Honnecker unbeanstandet nicht?
*
Und einer Bedarfsprüfung auch bei Zahnarztgattinnen widerspricht doch ausgerechnet die SPD.

Auf das Gaspedal treten, nicht bremsen

und Sozialwohnungen durch den Staat bauen.
(Gerne auch als Rüstungsausgabe deklarieren) Mietpreisbremse ist totaler Unfug. Eigenheime und Luxuswohnungen werden bereits zur Genüge gebaut. Der Preis regelt sich am Markt. Es fehlt ein soziales Wohnungsbauprogramm. Auch Honecker hatte dies s.Z. erkannt und zu mindestens versucht Abhilfe zu schaffen. Bei uns hier, in einer Kleinstadt, sind damals ca. 2 Tausend Wohnungen entstanden. Nun werden nur Eigenheime und Luxus-Appartements gebaut.

Bote_der_Wahr

Künstliche Kostentreiber wie eine desaströse Geldpolitik der EZB, ...

Die Geldpolitik der EZB ist im Prinzip vernünftig und hat auf die Kosten von Immobilien faktisch keinen Einfluss.

re ist wahr

"Die Verstärkung von Regierungs- und Parteienpropaganda schadet der Presse. Sie ist nicht, auch nicht die ÖRM Verkündungs- und Verkaufsorgan. Bitte klareren Abstand."

Sie haben eine seltsame Auffassung vom Informationsauftrag der Presse. Wie hätte denn nach Ihrem Gusto von den Ergebnissen im Koalitionsausschuss informiert werden müssen?

"Gesetz ist Gesetz wenn verabschiedet und offiziel verkündet, dann können wir alle ran und die Texte untersuchen."

Und der gesamte Vorlauf an politischer Debatte darüber und das Gesetzgebungsverfahren selbst müsste mit Schweigen übergangen werden?

@schiebaer45

Gut aber es hatte Sie auch niemand dazu gezwungen 50 Jahre zur Miete zu wohnen. Ich will auch einen Ferrari, aber kann den im Jahr nur einmal mieten und nicht mein eigenes nennen? Es ist ja auch nicht so das Eigentum erwerben ganz Risiko frei ist und reines Zucker schlecken, da kenne ich aber selbst Ehen die zu Bruch kamen, weil wegen dem Kredit das Geld so knapp wurde und das eine Seite nicht mehr mit machen wollte oder der Job hopps ging und damit alles bislang gezahlte inkl. der Immobilie selbst.

@ DLRGDMRK

Der bisherige Gipfel der Perversion wird aus DK vermeldet, wo die drittgrößte Bank Hypothekendarlehen mit "negativen Zinsen" auslobt.

Das wäre doch toll, denn man würde einen kostenlosen Kredit aufnehmen und sogar noch Geld bekommen. Leider ist die Nachricht aber nicht wahr.
Dänemark hat übrigens nicht den Euro, in Ihrem Beitrag wird das aber behauptet.

Die alles regulierenden Kräfte des freien Marktes gibt es nicht.

Die Mehrheit der Volkswirtschaftler glaubt an die alles regulierenden Kräfte des freien Marktes.

Die Grundbedingungen eines sich selbst regulierenden freien und sozialen Marktes existieren beim Wohnungsbau nur begrenzt . Zu einem funktionsfähigem sozialen Markt gehören auf Angebotsseite Ressourcen, die auch die gesamte Nachfrage abdecken können ohne dass sich dadurch die notwendigen Ressourcen wesentlich verteuern, und auf Käuferseite muss die Möglichkeit vorhanden sein, die Ware oder Dienstleistung auch von einem alternativen und möglichst preiswerteren Anbieter erwerben zu können oder sogar auf die Ware auf die verzichten zu können, weil er es sich die Ware finanziell nicht leisten kann.
Diese Grundbedingungen existieren aber auf dem Wohnungsmarkt nicht, denn Boden ist begrenzt und lässt sich nicht produzieren. Des Weiteren ist der Mieter ist meist sozial eingebunden und kann sich nicht bei jeder Mieterhöhung nach einer neuen Wohnung umschauen, die dann meist auch teurer wäre.

Friedrich Engels 1873: Warum die Wohnungsnot heutzutage

in der Presse eine so große Rolle spielt!

Die Wohnungsnot ist nicht etwas der Gegenwart Eigentümliches; sie ist nicht einmal eins der Leiden, die dem modernen Proletariat, gegenüber allen frühern unterdrückten Klassen, eigentümlich sind; ..., Was man heute unter Wohnungsnot versteht, ist die eigentümliche Verschärfung, die die schlechten Wohnungsverhältnisse der Arbeiter durch den plötzlichen Andrang der Bevölkerung nach den großen Städten erlitten haben; eine kolossale Steigerung der Mietspreise; .... , für einige die Unmöglichkeit, überhaupt ein Unterkommen zu finden. Und diese Wohnungsnot macht nur soviel von sich reden, weil sie sich nicht auf die Arbeiterklasse beschränkt, sondern auch das Kleinbürgertum mit betroffen hat.

Wer nicht erkennt, dass die Wohnungsprobleme sich nicht im Rahmen der freien Marktwirtschaft lösen lassen, und Lösungsvorschläge nur seine ideologisch gefärbte Brille sieht, der macht sich mitschuldig an der Zerstörung der sozialen Marktwirtschaft.

Rauchentwicklung

Die bisherige Mietpreisbremse, selbst in der 2. Version, hat nie gequietscht, sondern nur geraucht. Das wird bei der 3. Version nicht anders sein. Denn der Kasus Knacktus ist die strafrechtliche Verfolgung. Selbst in Fällen eines Verstoßes gibt es keine Konsequenzen, da der betroffene Mieter immer selbst klagen muss. Aber klar, unser Staat ist zu arm, um zu kontrollieren und Strafen zu verhängen. Jammer, jammer! Das schafft er bei Schwarzgeld und CumEx auch nicht!
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ine 90jährige Vermieterin sagte immer: "Kann nicht heißt will nicht!". Aber das kapiert natürlich niemand.

@Mannemer Bub

"Am 18. August 2019 um 23:08 von Mannemer Bub
Bote_der_Wahr
Künstliche Kostentreiber wie eine desaströse Geldpolitik der EZB, ...
Die Geldpolitik der EZB ist im Prinzip vernünftig und hat auf die Kosten von Immobilien faktisch keinen Einfluss."

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Schon mal was vom "Betonggold" gehört?
https://de.wikipedia.org/wiki/Betongold

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Wenn ich zu meiner Bank gehe und ich dort frage ob ich mehr "Prozente" für mein Geld bekommen kann und ich als Antwort bekomme "Dann investieren Sie in Alkohol, dann bekommen Sie mehr Prozente!" da ist wohl mehr als genug gesagt.

Mietpreisbremse überflüssig

In Polen wohnen etwa 80% der Bevölkerung in den eigenen 4 Wänden. Mietpreise sind dort kein Thema. Die Deutschen haben da was gehörig verschlafen.

@ karwandler (23:09)

Sie können Begriffe wie "Entlastung" (für die Gruppe xy) im politischen Kontext, und aus dem Mund von Parteipolitikern gerne als Information betrachten. Werden die Betroffenen dies auch so sehen (Entlastung, gut, etc.)? Medien sollten diese Bewertung besser lassen. Für den Informationsgehalt zum Thema ist das kein Beitrag, sondern eine vorweggenommene Bewertung und eine unkritische Anpassung an die Quelle (hier: Politiker)

Die maximale Kapazität der deutschen Bauwirtschaft liegt bei

ca. 330.000 Wohnungen.

Wanderungssaldo Deutschland
2011 + 279 330
2012 + 368 945
2013 + 428 607
2014 + 550 483
2015 +1 139 402
2016 + 499 944
2017 + 416 080

Bevölkerung Berlin
2000: 3.331.232
2010: 3.387.562
2015: 3.610.156
2018: 3.723.914

Quelle: Destatis

Im Jahr 2018 wurden in D 346.800 genehmigt und 285.900 Wohnungen fertig gestellt. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren das 0,4 % oder 1.100 fertig gestellte Wohnungen mehr als im Vorjahr. Eine höhere Zahl an fertig gestellten Wohnungen hatte es zuletzt im Jahr 2002 gegeben (289 600).

300.000 Wohnungen pro Jahr entspricht in etwa auch der gesamten Baukapazität die in D zur Verfügung steht, die meisten Bauarbeiter kommen dabei schon aus den ehemaligen Ostblockstaaten. Eine weitere Steigerung ist deshalb nur langfristig möglich, da zudem auch das Bauland und die Kapazitäten zur Erteilung von Baugenehmigungen ebenfalls begrenzt sind. Da hilft auch das ganze Geld eines reichen Landes nichts

Als Mieter bleibt man immer arm...

denn die Immobilie gehört einem anderen.
Warum haben Sie nicht selber gekauft?

@Mannemer Bub

"
Am 18. August 2019 um 23:22 von Mannemer Bub
Mietpreisbremse überflüssig

In Polen wohnen etwa 80% der Bevölkerung in den eigenen 4 Wänden. Mietpreise sind dort kein Thema. Die Deutschen haben da was gehörig verschlafen."

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Nun in Polen wurden die Wohnungen nach der "Kapitalisierung" nach 1990 den Bewohnern "geschenkt", weil "Volkseigentum". Das war in Deutschland anders.

@ ist war

Werden die Betroffenen dies auch so sehen (Entlastung, gut, etc.)? Medien sollten diese Bewertung besser lassen. Für den Informationsgehalt zum Thema ist das kein Beitrag, sondern eine vorweggenommene Bewertung

Medien müssen Nachrichten kritisch bewerten und sie sollen es auch. Und hier liegt ja eine echte Entlastung der Mieter vor. Also darf man das auch schreiben.

@ laurisch._karsten

Wenn ich zu meiner Bank gehe und ich dort frage ob ich mehr "Prozente" für mein Geld bekommen kann ...

Haben Sie sich auch mal gefragt, wer den Profit, den Sie ohne eigene Arbeit, also nur für Ihr Geld erwarten, denn erwirtschaften soll?

re ist wahr

"Sie können Begriffe wie "Entlastung" (für die Gruppe xy) im politischen Kontext, und aus dem Mund von Parteipolitikern gerne als Information betrachten. Werden die Betroffenen dies auch so sehen (Entlastung, gut, etc.)? Medien sollten diese Bewertung besser lassen."

Sie unterstellen einfach, dass a) solche Begriffe "aus dem Mund von Parteipolitikern" erstmal nicht stimmen, und b) dass sie von den Medien ungeprüft übernommen werden.

Und Sie drücken sich um die konkrete Frage herum, wie denn die Medien anders berichten sollten.

@Mannemer Bub

"
Am 18. August 2019 um 23:42 von Mannemer Bub
@ laurisch._karsten

Wenn ich zu meiner Bank gehe und ich dort frage ob ich mehr "Prozente" für mein Geld bekommen kann ...

Haben Sie sich auch mal gefragt, wer den Profit, den Sie ohne eigene Arbeit, also nur für Ihr Geld erwarten, denn erwirtschaften soll?"

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Den einigen "Profit" den ich für mein schwer verdientes Geld bekommen kann ist betongold. Alles anderes ist Kokolores. Dank EZB.

Wer kann sich noch bauen leisten?

Mehr Wohnraum entsteht nur durch Bau. Es kann sich aber keiner mehr Bau leisten, selbst Leute mit überdurchnittlichem Brutto können von den eigenen Wänden oder gar einem anteilig vermietbaren Mehrfamilienhaus nur träumen. Wagst du es unverheiratet oder gar kinderlos zu sein bleibt von deinem Gehalt eh nichts mehr übrig um auch nur ansatzweise von wohneigentum zu träumen.

23:07 von Boris.1945

«Diese Probleme ergeben sich sich ja bei der Rente mit Ehrennsoldzulage bei Frau Honnecker unbeanstandet nicht?»

Margot Honecker ist 2016 verstorben.
Stellen sich überhaupt keine Fragen zu ihrer Rente mehr …

@ karwandler (23:43)

Einfaches Beispiel: wir belasten zunächst xy mit 200 Einheiten, 3 Jahre später entlasten wir xy mit 20 Einheiten. Ergebnis: Hurra! Entlastung! Wir haben xy wirklich geholfen, bitte ein Bericht!
Die Medien dürfen arbeiten und berichten wie sie wollen. Ich kommentiere hier nur.

Ein Beispiel wie man Wohnungsprobleme löst zeigt Wien,

dort hat man das Problem schon 1918 erkannt und sozialverträglich gelöst. Ganz so rosig war es zwar auch nicht, aber im Gegensatz zu Wien haben in Berliner Arbeiter wie die Ratten in bis zu fünf Hinterhöfen hausen müssen.

Ein Journalist schrieb damals zu solch einer Mietskaserne: „Betritt man das Haus, wird man alsbald von einem verpesteten Geruch befallen, Schmutz herrscht überall und auf den Treppen balgen sich halbnackte Kinder. Zank und Streit besteht zwischen den Flurnachbarn; bei dem geringsten Anlass werden auf Korridoren und Treppen lärmende Wortgefechte in den unflätigsten Ausdrücken und blutige Raufereien ausgefochten.“

Um die Miete zu bezahlen, nahmen viele Menschen „Schlafburschen“ auf. Der Arbeiter Paul Göhre schrieb in seinen Erinnerungen, wie verbreitet diese Art des Wohnens war: „Wenn ich auf Wohnungssuche meinen Wunsch zu erkennen gab, gern ‚für mich‘ in einem Zimmer allein zu schlafen, wurde ich fast immer so verstanden, allein in einem Bette schlafen zu wollen.“

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