Ihre Meinung zu: Bartsch im Sommerinterview: "Wir sind die Kümmerpartei"

18. August 2019 - 18:52 Uhr

Kämpfen und sich nicht von Umfrageergebnissen verrückt machen lassen - so beschreibt Fraktionschef Dietmar Bartsch im ARD-Sommerinterview das Motto der Linkspartei vor den bevorstehenden Landtagswahlen.

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Kommentare

Kümmerpartei oder Kummerpartei?

Ich finde, dass sich die Positionen aller Parteien stark verschoben haben.

die Linke ist jetzt die Anarchiepartei mit einigen wenigen überrumpelten wirklichen Linken, die CDU nahm den Platz der SPD ein, die SPD sucht noch ihren Platz, die AFD ist jetzt die Konservative, die Grünen versuchen sich in linker Planwirtschaft (bis hin zu Essensvorschriften und Wahl der Fortbewegungsmittel), die FDP will Wirtschaftsliberal sein, schafft es aber nicht die CDU und SPD darin zu überbieten.

Da die linken direkte

Da die linken direkte nachfahren der sed sind, lehne ich die ab. Ohne diese Altlasttypen könnte man sie als spd ersatz akzeptieren.

Sie werden

nach den nächsten Wahlen wieder mit Erstaunen feststellen müssen, dass sie in dieser Republik nicht gebraucht werden. Trifft allerdings auch auf drei andere Parteien zu.
Bin mal auf die Ausreden gespannt.
Es ist sehr spannend in D.

Die Linke ist für mich schon

Die Linke ist für mich schon lange keine Ostpartei mehr. Nur für Hartz4'ler und sich für Niedriglohn einzusetzen ist zu wenig. Ich brauch eine Partei die gegen Globaliesierung und ausufernde Bürokratie ist, eine Partei die andere Wege gehen will. Das Abkassieren und Gegängele muss aufhören.
Wenn das alte Bürokratenmonster bleibt, es nur eine andere Verteilung stattfinden soll, warum soll ich dann links wählen.

wie lange noch?

Mit Blick auf die Bundesebene sprach sich Bartsch für eine mögliche Beteiligung der Linkspartei an einer Koalition mit der SPD und den Grünen aus.

Mit Bremen wird jetzt auch ein westdeutsches Bundesland dunkelrotgrün regiert. Die Bereitwilligkeit wird Dietmar Bartsch bei SPD&Grüne als nächstes auch auf Bundesebene finden. Da aber eine Mehrheit bekommen, dürfte zum Glück schwieriger werden.
Ich frage mich wie lange die CDU im Osten das noch mitmacht. Zuzuschauen wie Grüne und SPD frech und frei ihre Koalitionspartner von sich links und rechts aussuchen, die CDU aber immer schön brav nur links von sich zu schauen hat. Zumal die Linke deutlich weiter links der europäischen Durchschnittsmitte ist, als die AfD rechts davon. Das gilt sogar auch für Thüringen.

Problem der Linkspartei: verschiedene Gruppen/Unterwanderung?

– Es gibt auch in der Linkspartei Mitglieder von transatlantischen Gruppierungen, wie den außenpolitischen Sprecher.
Dadurch entsteht dieser zwiespältige Eindruck, der natürlich Wähler eher abschreckt. Zurecht.
– Große Teile der Linkspartei haben nicht kapiert, dass sie das Geschäft von Spekulanten betreiben mit ihrer Forderung uneingeschränkter offener Grenzen.
Das haben die Arbeitgeber vor (!) der großen Merkelschen Flüchtlingswelle verlangt. Auch auf diversen Wirtschaftsforen gab es entsprechende Forderungen, sogar nach entsprechender medialer Begleitung.

"Wir sind die

"Wir sind die Kümmerpartei"
-
Ach das ist mir neu. Nagut, sicherlich kümmert man sich in dieser Partei verstärkt um den Familiennachzug, wenn ich das Parteiprogramm richtig verstanden habe.

In einem Punkt stimme ich Herrn Bartsch zu:

Die CDU sollte ihre Aufgabe als konservative Partei wieder wahrnehmen. Das hat sie in den letzen Jahren zu sehr vernachlässigt, wie man am Erstarken der AFD sieht.

alleine riexinger mit seinem können und wissen

beweist, daß diese partei absolut überflüssig ist

Und was ist

mit dem Thema Migration?
Wieso positioniert sich Bartsch hier nicht in unmissverständlicher Weise?

Auch im Artikel gestern zu Kipping kein Wort zu diesem wichtigen Thema.

Wieso

wird hier Bartsch interviewt und nicht einer der beiden Parteivorsitzenden Riexinger und Kipping? Ist das nicht bei den "Sommerinterviews so üblich?

re nicht superschlau

"Da die linken direkte nachfahren der sed sind, lehne ich die ab. Ohne diese Altlasttypen ..."

Machen Sie sich doch mal schlau, oder sogar superschlau, wie viele der bekannten Linken-Politiker früher in der SED waren.

re knorlo

"Ich brauch eine Partei die gegen Globaliesierung und ausufernde Bürokratie ist"

Nennen Sie mal 2-3 konkrete Schritte "gegen Globaliesierung".

Nee Herr Bartsch ...

... Sie sind die Partei, die immer noch der gescheiterten Ideologie des Sozialismus anhängt.

Nie wieder Sozialismus!

Einfach köstlich die Boten der ADF rechtspopulisten

Hier werden Fremdwörter wie Anarchiepartei
in den Raum geschmissen ohne diesen überhaupt zu kennen :-)
Gestern schrieb man die CDU wäre links und undemokratisch :-)
Selbst die Linkspartei ist wie die CDU oder SPD eine demokratische Partei.
Man diskutiert miteinander und sucht selbst in einer Groko kompromisse, das deshalb eine Partei Links sein soll ist absoluter Schwachsinn.

Was ihr rechtspopulisten wollt nennt sich diktatur !

unwählbare Kommunisten

Die Linke sind schon lange keine "Kümmerer" mehr.
Seit 4 Jahren tragen sie Merkels Kurs in die Isolation mit und freuen sich noch über die Migrantenkrise.
In manchen Punkten sind sie sogar noch extremer als die Grüninnen.

Was ich an der Linken kritisiere

ist, dass sie kein Konzept vertritt, wie das Deutsche Sozialsystem solidarischer werden könnte.
Wenn ich sehe, dass die Sozialabgaben (Rente, Krankenkasse und Arbeitslosenversicherung) in den skandinavischen Ländern für eine Durchschnittsverdiener gerade mal ca. 50% der deutschen Abgaben betragen, kann ich nicht nachvollziehen, dass die Linke nicht bei jeder Gelegenheit einen entsprechenden Umbau unseres Sozialsystems fordert.
Auch bei der Migrationspolitik, sollte sich die Linke besser überlegen, was sie fordert.
Beim Steuersystem gäbe es sehr viel zu tun. Da wären genug Schlupflöcher zu stopfen, damit wirklich Alle die Steuern zahlen, die sie müssen.

Die CDU ist ebenfalls Nachfahre der SED-CDU-Blockpartei

@19:12 von Superschlau
Im Gegenteil: Um Karriere zu machen war es in der DDR günstiger über die CDU es zu versuchen. Die war nicht ganz so groß wie die SED und bot deshalb mehr Möglichkeiten - ähnlich CDU und FDP im Westen.

Linke wie CDU haben einen westlichen und einen östlichen Zweig.

Gegen Globalisierung?

@ Knorlo:
Ich brauch eine Partei die gegen Globaliesierung und ausufernde Bürokratie ist, ...

Gegen Bürokratie ok, aber wie kann man gegen Globalisierung sein? Sind Sie auch gegen technischen Fortschritt?

@19:09 von Tada

"...die AFD ist jetzt die Konservative"

Das sehe ich leider nicht. Es sei denn, man übersetzt konservativ mit rückwärtsgewandt und altbacken.

Ich halte es da eher mit Prof. Oskar Niedermayer

"Deshalb unterscheide ich stark zwischen Konservatismus und restaurativen Tendenzen, die den gesellschaftlichen Wandel zurückdrehen wollen. Ich glaube, ein aufgeklärter Konservatismus will den Wandel verträglich gestalten."

Streit-Rhetorik

Mit Blick auf die Bundesebene sprach sich Bartsch für eine mögliche Beteiligung der Linkspartei an einer Koalition mit der SPD und den Grünen aus.

Das kann ich angesichts der massiven Kritik an der SPD nicht glauben. Die Sozialdemokraten sollten darauf nicht eingehen.

@ um 19:47 von claudius19

Kommunisten?
Wo haben Sie die denn ausgemacht?
In Deutschland, egal ob Ost oder West, hat es bisher keine Kommunisten gegeben, die an irgendeiner Regierung beteiligt waren.

Bartsch ist noch ein vernünftiger Mann

aber mit Sahra Wagenknechts Abgang sieht es personalmäßig düster aus. Bleiben nur noch alternde Sofarevoluzzer wie Riexinger oder irre Ideologiegeschädigte wie Jelpke . Die LINKE war zumindest im Osten mal nah bei den Leuten und ihren Nöten. Heute ist ihr Gesinnung wichtiger als erlebbare Verbesserungen für die Wählerinnen und Wähler, daher auch die mageren Ergebnisse. Die Gender- und Diversity-Themen verfangen vielleicht in den Soja-Latte-Biotopen der Großstadt , in den Arbeitnehmervierteln auf dem Land sicher nicht. Außerdem haben die Grünen da die Nasen vorn

Eine Partei, die für mich arbeitet

Die Kernthemen stimmen. Genau dafür wähle ich die Linke. Schade, dass die SPD einen Teil ihres Markenkerns so spät wiederentdeckt hat. Besser spät als nie, denn ich wünsche mir eine sozialere Politik für Arbeitnehmer, den kleinen Mann, der nicht mal mit 2mil nach Hause geht.
Eine restriktive Politik gegen rechtsradikale Parteien und Ihre Anhänger wäre noch stark.
Grundsätzlich ist Herr Bartsch aber immer auf dem richtigen Weg unsere Interessen zu vertreten.

19:12 von Superschlau

"Da die linken direkte nachfahren der sed sind"

Was sie natürlich NICHT sind.

Das glaubt Ihnen auch keiner, außer denen, die grundsätzlich nur mit ungeprüften Phrasen klar kommen und sehr rechts sind.

Es gibt auch solche, die sehr rechts sind, Phrasen aber überprüfen und wahrheitsgemäß zurechtrücken.

Die schreiben hier aber nicht.

Die SPD würde nicht im Traum daran denken, mit der SED - wenn es sie noch gäbe - zu koalieren.
Mit den Linken hingegen ist das kein Problem.

Die SED stand nicht auf dem Boden einer Demokratie.
Die Linken hingegen tun es.

Dietmar Bartsch ...

... ist für mich ein souveräner und anständiger Politiker. Er ist seriös, freundlich, nicht überheblich und wirkt authentisch. Er steht für die Politik der Linken und ihre Ziele. Auch wenn man nicht in allen Fragen seiner Meinung ist, so kann man ihm Respekt und Anerkennung zollen.

Kurz, er ist ein Mensch, von dem man ein Gebrauchtwagen ohne Bedenken kaufen kann, um es etwas salopp auszudrücken.

Leider gibt es in der Oberliga unserer deutschen Politik kaum Leute, die ihm ebenbürtig sind.

Die Linke immer wieder mit der SED zu vergleichen, ist absurd. Es zeigt, dass jene, die das tun, kaum etwas von der alten Staatspartei der DDR wissen.

@ um 19:49 von russische Seele

Solange diese Globalisierung nur dazu führt, dass die einen Hungerleider gegen die anderen Hungerleider ausgespielt oder aufgehetzt werden, ist sie definitiv ein Rückschritt!

Am 18. August 2019 um 19:55 von nie wieder spd

In Deutschland, egal ob Ost oder West, hat es bisher keine Kommunisten gegeben, die an irgendeiner Regierung beteiligt waren.
-----
Abscheulich, wie Sie 40 Jahre SED-Diktatur und hunderte Mauertote, Elend, Leid und Stasi verharmlosen und ausblenden.

>>Mit Blick auf die

>>Mit Blick auf die Bundesebene sprach sich Bartsch für eine mögliche Beteiligung der Linkspartei an einer Koalition mit der SPD und den Grünen aus.<<

Die Dreierpartei hat es in Berlin geschafft, bildungstechnisch den letzten Platz einzunehmen!

Und diese Dreierkombination (egal welche Reihenfolge) würde gerne auf Bundesebene eine Koalition bilden......

"Die Bundeswehr ist eine

"Die Bundeswehr ist eine Verteidigungs- und keine Interventionsarmee"

Recht hat er, der Herr Bartsch. Aber ist es nicht traurig, dass man da heute wieder drauf hinweisen muss?

"Er freue sich aber, dass Wagenknecht der Partei weiterhin zur Verfügung stehen wird."

Dann hört ihr aber auch bitte einmal ernsthaft zu.

19:15 von Ferkelchen

"Sie werden
nach den nächsten Wahlen wieder mit Erstaunen feststellen müssen, dass sie in dieser Republik nicht gebraucht werden. Trifft allerdings auch auf drei andere Parteien zu.
Bin mal auf die Ausreden gespannt."

Gebraucht wird also nur noch die AfD.

Sie wird dann fast 90 % haben, Ihrer Überzeugung nach - weil alle anderen Parteien dann ja nicht mehr gebraucht werden -, und unsere Republik wird bis zu den Wahlen das auch begriffen haben.

Rosige Aussichten. ;-)

18. August 2019 um 19:09 von Tada

Ihre Ansichten dürfen Sie natürlich gerne äußern, aber berichtigen muss ich Sie schon. Die AFD ist keine konservative Partei, das ist die CDU. Die AFD ist eine rechtsradikale Partei, die auch die Interessen von Neonazis vertritt. Verklären Sie das doch bitte nicht, das wirkt unaufrichtig.
Wichtig ist, dass hier endlich mal dargestellt wird, dass die Linke die Interessen der kleinen Leute vertritt und das ist gut so!

Die Frau Wagenknecht hat absolut RICHTIG (!!)..

..erkannt, das ein funktionierender(!!) Sozialstaat UND grenzenlose Einwanderung nun einmal NICHT geht!

GENAU aus diesen einfachen Grund sind sämtliche klassische Einwanderungsländer dieser Welt eben KEINE klassischen Sozialstaaten!

Aber die ultralinken Kaffeehauskommunisten und No-border Aktivisten haben bei den LINKEN pragmatischen Realisten wie Frau Wagenknecht und andere regelrecht weggemobbt und dauerhaft kaltgestellt!

Daher mein Fazit:

Die LINKE in dieser Form braucht kein Mensch!

Politische Nische für Links

Die Linkspartei ist in der Rolle des Kümmerers, sie kümmert sich um Absteiger, Arbeitslose und Hartz-4-er und hat im politischen System mit relativ sicheren 8 Prozent der Stimmen eine feste Nische im deutschen Parteiensystem. Ihre Abgeordneten haben relativ sichere Diäten. Damit kann die Linkspartei zufrieden sein.

19:55 von nie wieder spd

den wahren richtigen kommunismus hat es noch nie gegeben. sonst wäre die welt das paradis

Karwandler

Die Linke IST die umlackierte SED. Genau DIE, die für das Elend im Osten maßgeblich verantwortlich sind.
Und es sind noch genügend EX SEDler dabei. Allen voran natürlich Wagenknecht. Die ist beigetreten, als JEDER wusste, was für Verbrecher das sind. Wen man hier Absolution erteilen möchte, dann verstehe ich nicht, wieso die AFD so schlimm sein soll.

Und bevor man diese Typen hofiert, wie in Bremen, habe ich lieber eine CDU AFD Koalition. Noch besser wäre es, wenn SPD und CDU ihre grenzen wieder einsehen und Linke, wie AFD wieder verschwinden. Die braucht man nämlich nicht.

@ krittkritt

Um Karriere zu machen war es in der DDR günstiger über die CDU es zu versuchen. Die war nicht ganz so groß wie die SED und bot deshalb mehr Möglichkeiten - ähnlich CDU und FDP im Westen.

Die CDU in der DDR war eine Partei zum Schein, ohne Mitglieder. Da hat auch niemand Karriere gemacht.

@Tada, 19:09

die Linke ist jetzt die Anarchiepartei mit einigen wenigen überrumpelten wirklichen Linken

Oje. Da redet ein Blinder von der Farbe.
Ich nehme an, auch Sie haben in der Schule gelernt "Anarchie heißt, es gibt keine Gesetze und jeder schlägt jedem den Schädel ein". Ich auch. Aber solchen gelernten Quatsch kann man als Erwachsener überprüfen, dann stellt man fest, dass der Lehrer eben auch keine Ahnung hatte, was er da erzählt.
"Überrumpelte wirkliche Linke". Ich zögere noch mit der Behauptung, ich hätte verstanden, was Sie meinen. Ich bin ein wirklicher Linker, mit der gleichnamigen Partei habe ich aber nichts zu tun. Im Gegensatz zu den Rechten sind Linke in der Regel sehr vorsichtig, wem sie sich anschließen. Und wenn sie sich doch mal überrumpeln lassen, sind sie auch in der Lage, das zu korrigieren.

19:19 von Knorlo

"Die Linke ist für mich schon lange keine Ostpartei mehr. [...]
Ich brauch eine Partei die gegen Globaliesierung [...] ist"

Dann wäre sie aber keine Ostpartei.

In der DDR-Schule - in den Fünfziger Jahren - und in den Pionierlagern wurde den Schülern die "Völkerfreundschaft" eingehämmert.

Auch wenn das wohl teilweise nicht wirklich kapiert wurde: es war das erklärte Ziel, Richtung weltweit.
Und das heißt eben: Globalisierung.

Globalisierung heißt ja nicht, dass alle nach dem selben Schema tanzen sollen, sondern dass sie grundsätzlich freundschaftliche und friedliche Beziehungen zu allen Völkern dieser Erde haben.

Das ist ein tolles Ziel, das die Linke sehr wohl anstrebt, nicht aber die AfD.

Endlich mal ausgewogen!

Ständig die Hofberichterstattung für rechtsradikale Parteien.
Ich bin froh, dass sich die ÖR dazu herabgelassen haben auch mal linke Parteien zu Wort kommen zu lassen. Man bekommt ja den Eindruck, das Stellen der sozialen Frage sei verboten. In rechtsradikalen Milieus mag das so sein, aber der ÖR hat doch bitte auch mal legitime Interessen abzubilden und nicht ständig die von Rassisten.
Daher vielen Dank für den Artikel, weiter so!

19:48 von krittkritt

Die CDU ist ebenfalls Nachfahre der SED-CDU-Blockpartei

@19:12 von Superschlau
Im Gegenteil: Um Karriere zu machen war es in der DDR günstiger über die CDU es zu versuchen. Die war nicht ganz so groß wie die SED und bot deshalb mehr Möglichkeiten - ähnlich CDU und FDP im Westen.

Linke wie CDU haben einen westlichen und einen östlichen Zweig.
///
**
*
Zumindest im Westen habenn die CDU und FDP den Mauermord nicht unterstützt.
*
Bei allem Gerede über die Absolution bereits nach 30 Jahren.
*
(FDPler haben auch im Westen in mitbestimmten Betrieben keine Karriere machen können)

19:52 von Anna-Elisabeth

<< @19:09 von Tada
"...die AFD ist jetzt die Konservative"

Das sehe ich leider nicht. Es sei denn, man übersetzt konservativ mit rückwärtsgewandt und altbacken.

Ich halte es da eher mit Prof. Oskar Niedermayer

"Deshalb unterscheide ich stark zwischen Konservatismus und restaurativen Tendenzen, die den gesellschaftlichen Wandel zurückdrehen wollen. Ich glaube, ein aufgeklärter Konservatismus will den Wandel verträglich gestalten." <<

Sehr guter Beitrag. Danke.

Etwas mager.

Guten Abend,
Bartsch hat seinen Job einigermaßen gut gemacht,aber die SPD und die Grünen als moeglichen Koalitionspartner ins Spiel zu bringen,ohne ein wirklich tragfähiges Programm zur Ueberwindung des Finanzkapitalismuses vorzubringen,bringt nicht weiter.
Radikalität ist gefragt-zb.Buergerversicherung,Vermögenssteuer,Genossenschaften(fuer den oekologischen Umbau und die Wohnungsnot,Abschaffung von Hartz 4 und eine Europaweite Beteiligung der Arbeitnehmer an Entscheidungen im Produktionsprozess .
Reichtum muss begrenzt werden.
Armut radikal bekämpft werden.Ein Programm mit Visionen ist gefragt.
Schoenen Abend noch.

@20:08 von russische Seele

"Die Linkspartei ist in der Rolle des Kümmerers, sie kümmert sich um Absteiger, Arbeitslose und Hartz-4-er und hat im politischen System mit relativ sicheren 8 Prozent der Stimmen eine feste Nische im deutschen Parteiensystem."

Sind Sie der Ansicht, dass es nicht auch Aufgabe einer Regierung(!) ist, sich auch um die Schwachen in der Gesellschaft zu kümmern?

Klingt so gar nicht nach russischer Seele.

SED Erbe

@ superschlau

"Da die linken direkte nachfahren der sed sind, lehne ich die ab. Ohne diese Altlasttypen ..."

Das ist nicht fair. Mein Schwiegervater war auch in der SED. Er war aber auch Oberleutnant der NVA, da musste man dabei sein.

Weiter so Herr Bartsch!

Es gefällt mir sehr gut, dass Herr Bartsch die Linke beständig auf einem Kurs fährt, der zum Teil auch meine Interessen vertritt.
Ich wünsche mir eine soziale Politik in der ich als Arbeitnehmer was in der eigenen Tasche behalten kann. Ich will eine Partei, die nicht gegen Familienangehörige anderer Hautfarbe und Herkunft hetzt und deren Gesinnungskameraden uns bedrohen.
Ich will eine linke Partei, die klar die Interessen der Sozialgemeinschaft vertritt und sich gegen unsoziale Rassisten stellt!

@ nie wieder sed

Deutschland, egal ob Ost oder West, hat es bisher keine Kommunisten gegeben, die an irgendeiner Regierung beteiligt waren.

Außer natürlich in der DDR. Fast 40 Jahre lang.

19:49 von russische Seele

Fortschritt kann auch Rückschritt bedeuten !

Linke? Geht garnicht

Seitdem die Galionsfigur bei den Linken (Sarah Wagenknecht) rausgemobbt wurde haben diese Tagträumer jeden Realitätsbezug verloren. Kümmerer? Ja klar! Die Linke steht dafür jegliche Migranten und Land zu holen die zu uns wollen und all diese Menschen zur Not von unserem Sozialsystem alimentieren zu lassen! Ist das nicht toll! Wer das bezahlen soll ist dabei völlig egal und wird ausgeblendet. Wagenknecht sagte zu diesem Wahnsinn dass das nur eine Vision wäre und wegen dem Reich- Armgefälle nicht umzusetzen sei. Kipping, Riexinger und Co. glauben aber immer noch daran. Der geneigte Leser möge sich selbst ein Bild davon machen für wie voll man die Linke nehmen darf?

20:06 von Frank von Bröckel

Die LINKE in dieser Form braucht kein Mensch!

Genau meine Meinung.

Koalition mit dieser SPD und das Grüne tödlich für die Linke

Ich verstehe es nicht, wie Herr Bartsch zum einen die Linke als die Partei des Ostdeutschland positioniert und auch noch die Koalitionsfrage mit dieser SPD und das Grüne auf Bundesebene in Aussicht stellt. Denn seine aufgezählten Zukunftsfragen wird die Linke nicht mit diesen Koaltions"partnern" erreichen.

Auslandseinsätze abschaffen. Mit das Grüne und dieser SPD? Lächerlich!

Die Linke positioniert sich m.E. aktuell nicht gerade besonders gut, für einen Sammelpool der Linken Deutschlandweit.

@ krittkritt

Unterwanderung? – Es gibt auch in der Linkspartei Mitglieder von transatlantischen Gruppierungen, wie den außenpolitischen Sprecher.

Warum dürfen Mitglieder der Linkspartei keine Transatlantiker sein? Was gibt es einzuwenden gegen Transatlantiker?

Nicht mal 10% der Wähler

Nicht mal 10% der Wähler braucht die Linke Kümmerpartei. Kümmern kann die GroKo deutlich besser. Die vermeintlich Abgehängten tendieren derzeit eher zur AfD als zur Linken.

Ökologische Nische

Die Linkspartei vertritt die Interessen der Hartz-IV Empfänger und hat auf diese Art ihren festen Platz im deutschen Parteien-Biotop.

@18. August 2019 um 19:15 von Ferkelchen

Da einzige was wir im Land nicht brauchen sind unsoziale Rassisten und Ihre kriminelle Parallelgesellschaft.
Schön, dass wir uns darauf verständigen können.
Wir brauchen mehr Menschen, die darauf hinweisen, dass wir seit dem 3. Reich unter Adolf Hitler keine Nazis und auch keine Neonazis brauchen. Es funktioniert nämlich ALLES besser ohne diesen unsozialen Menschenschlag.

Wichtig ist, dass die Linke sich des Themas der auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich annimmt. Das ist Kernproblem unserer Gesellschaft und dann müssen wir uns natürlich damit beschäftigen und was wir mit den blaubraunen Rassisten machen, die der positiven Entwicklung unseres Landes schaden.
Aber erfreulicher Weise ist das Thema eines weiteren Artikels heute. Offenbar möchte sich das BKA um die kriminellen Parallelstrukturen der Rechtsextremisten in unserem Landere kümmern. Das aber nur so am Rande.
Hier im Artikel geht es um die guten Ideen der Partei die Linke durch Dietmar Bartsch erklärt.

um 19:09 von Tada

Ich finde Ihre Analyse irgendwie gut.

20:04 von Anna-Elisabeth

"Er freue sich aber, dass Wagenknecht der Partei weiterhin zur Verfügung stehen wird."

Dann hört ihr aber auch bitte einmal ernsthaft zu. ""
#
Das sehe ich genau so, ich habe Frau Wagenknecht immer genau zugehört,denn sie
ist wohl die Einzige in der Partei mit ausgezeichneten Sachverstand was ich bei den Anderen eher vermisst habe.

@ Superschlau um 20:11

"Die Linke IST die umlackierte SED. Genau DIE, die für das Elend im Osten maßgeblich verantwortlich sind.
Und es sind noch genügend EX SEDler dabei."

Es gab sehr viele Ex-Nazis in den Bundesdeutschen Parteien die ganz offiziell in der Politik tätig waren. Es gibt m.E. immer mehr rechtsextreme in Deutschland. Nicht nur bei der AfD.

Die Partei der Verlierertypen

Bartsch, Riexinger, Kipping und Co. mögen ja Ihre Schäfchen finanziell im trockenen haben aber alle Linke in meinem Bekanntenkreis (und das sind nicht wenige obwohl ich rechts orientiert bin) zeichnen sich dadurch aus das es sich um absolute Versagertypen handelt. Die bekommen nichts auf die Reihe und man kann froh sein wenn der ein oder andere wenigstens zeitweise arbeiten geht (ist eigentlich zu stressig). Diese Typen sind dann aber neidisch auf alles was sich die arbeitende Bevölkerung erarbeitet hat (ist böser Kapitalismus). Das sind mir als Rechter viele unserer Migranten lieber als diese "Weltenverbesserer".

Eigentlich der beste Kurs

aller Parteien. Die einzigen, die die soz Schieflage, die Schere offen attakieren, die einzigen die faule Kapitalgeschäfte rigoros anprangern und die einzigen, die auch einen gerechten Lohn verlangen. Weg mit den neokapitalistischen Verirrungen: der Markt regelt's eben NICHT - das glaubt nur die FDP. Nur unnutz war der gesamte Zoff um Wagenknecht. Da haben sich die Linken heftig geschadet - ähnlich wie gerade die AfD sich selbst. Gut, dass das Stimmen kostet.

Wer für sich reklamiert der Kümmerer zu sein ....

... ist nich viel mehr als ein einfacher Populist.
.
Das sollte im Zusammenhang mit dieser "Linken" auch ganz deutlich gesagt werden.
.

@18. August 2019 um 20:15 von frosthorn

"Im Gegensatz zu den Rechten sind Linke in der Regel sehr vorsichtig, wem sie sich anschließen. Und wenn sie sich doch mal überrumpeln lassen, sind sie auch in der Lage, das zu korrigieren."

Das schätze ich an Ihren Kommentaren: Auf den Punkt, eloquent aber vor allem aufrichtig!

Daher mal einen lieben Gruß!

@ frosthorn um 20:15

""Überrumpelte wirkliche Linke". Ich zögere noch mit der Behauptung, ich hätte verstanden, was Sie meinen. Ich bin ein wirklicher Linker, mit der gleichnamigen Partei habe ich aber nichts zu tun. Im Gegensatz zu den Rechten sind Linke in der Regel sehr vorsichtig, wem sie sich anschließen. Und wenn sie sich doch mal überrumpeln lassen, sind sie auch in der Lage, das zu korrigieren."

Sie als "wirklicher Linker" würden denn welcher Partei bitte Ihre linke Stimme geben? Sie müssen selbstverständlich nicht Antworten, da das Wahlgeheimnis auch in unserem Forum gilt. Aber Fragen kostet ja nichts.

Meine Präferenz sollte bekannt sein.

@ Sausevind

"In der DDR-Schule - in den Fünfziger Jahren - und in den Pionierlagern wurde den Schülern die "Völkerfreundschaft" eingehämmert." Am 18. August 2019 um 20:16 von Sausevind

Moment!
Ich bin zwar nicht in der DDR aufgewachsen, aber im Ostblock.

Und bei aller Völkerfreundschaft gab es sehr gut bewachte Grenzen und man hatte sich an das System bedingungslos anzupassen, auch als Einwanderer. Extra integriert wurde niemand.

Deshalb meine ich, dass die heutige Linke in die Anarchie abgedriftet ist.

Was die wirklichen Linken gemacht haben dürfte ich life und in Schwarz-Weiß miterleben. (In Farbe gab es alles etwas später.)

Die CDU ist kein Nachfahre

Die CDU ist kein Nachfahre der CDU Blockpartei. Die gabs nachweisbar schon vor 1991.

In der Tat "Kümmererpartei"

Mit größtem Eifer kümmern sich die "LINKEN", wie sie an das Geld anderer Leute kommen, um es nach den guten alten Rezepten der verflossenen DDR zu "verwenden".

21:06 von lePecheur

@18. August 2019 um 20:15 von frosthorn

"Im Gegensatz zu den Rechten sind Linke in der Regel sehr vorsichtig, wem sie sich anschließen. Und wenn sie sich doch mal überrumpeln lassen, sind sie auch in der Lage, das zu korrigieren."

Das schätze ich an Ihren Kommentaren: Auf den Punkt, eloquent aber vor allem aufrichtig!

Daher mal einen lieben Gruß!
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Die linke Theorie muss, weil noch nie funktioniert, sehr anpassungsfähig sein.
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Sogar Sarah hat vor einigen Jahren von der Verteidigung des antiimperialistischen Schutzwalls Abstand genommen, ohne allerdings den Opfern zu kondolieren.

@ um 20:31 von russische Seele

Wenn dem so gewesen wäre, wäre die DDR nicht Pleite gegangen, hätte keine Systemkritiker eingesperrt und wäre froh über jeden Republikflüchtling gewesen.
Und hätte diese nicht abgeknallt!

@Crosterland, 20.00h

Na, dann fragen Sie mal Ulla Jelpke, um nur ein Beispiel strammer SED-Genossen zu nennen.

Die....

Linke möchte gerne Kümmerer Partei sein. Man vergisst schnell das Die Linke Nachfolger Partei der SED ist. Sie ist nach meiner Meinung Schuldig am Mauerbau in Berlin und der Toten an der Berliner Mauer und an der innerdeutschen Grenze. Ferner möchte diese Partei das Deutschland aus der NATO und der EU Austritt. Diese Partei soll sich erst um das Unrecht in der DDR kümmern.

Irgendwas muss aber die Linke haben?

Wie an meinen Kommentaren zu lesen ist bin ich wahrlich kein Freund der Linke. Irgendwas muss diese Partei aber scheinbar haben weil sich Frau Dreyer von der SPD denen buchstäblich an den Hals wirft?

Um was sich Linke, Grüne und mittlerweile cdUsPd kümmern,

das sind Posten, Pöstchen, Diäten und vor allem um das Geld anderer Leute, das diese schwer erarbeitet haben. Abgesehen davon hat sich die Linken-Vorgängerpartei schon immer so intensiv ums Volk gekümmert, dass zumindest die davon betroffenen Ossis der roten Ecke kein Wort mehr glauben.

@morgentau, 20.02h

Bremen wird jetzt Berlin angeglichen, obwohl dort rot-grün schon gründliche Vorarbeit geleistet haben.
Die Dunkelroten fehlten noch als I-Tüpfelchen.

@Am 18. August 2019 um 20:33 von eine_anmerkung

Das Einzige was nicht geht, sind Ihre von Fremdenfeindlichkeit geprägten Kommentare. Ist ein ein Politiker nicht fremdenfeindlich, schreiben Sie ständig Ihre von Hass geprägten Kommentare. Als Mensch würde ich Sie privat ausschließen, denn wer ständig widerwertig gegen andere polemisiert, dessen Ansichten haben nicht einmal eine Daseinsberechtigung.

Da Sie offensichtlich kein Linke-Wähler sind, ist Ihre Meinung zu dem Thema irrelevant. In der Partei die Linke wurde Frau Wagenknecht zu Recht abgestraft. Für Rassisten bieten andere Parteien Platz und kruden Ansichten dürfen Sie dort gern fröhnen!

@pilepale, 21:06 re @frosthorn

Sie als "wirklicher Linker" würden denn welcher Partei bitte Ihre linke Stimme geben?

Das ist nicht schwer zu erraten. Aus meinen Beiträgen erkennen Sie ja, dass ich mich von keiner der in den diversen Parlamenten aktiven Parteien wirklich vertreten fühlen würde (bei Kommunalwahlen ist das noch mal was anderes). Und da ich auch weder "Denkzettel" verteile noch ein "kleineres Übel" wählen würde, gibt es auch keine sinnvolle Position für mein Kreuzchen.
Ich lebe eine aktivere Art der politischen Mitgestaltung. Dennoch übe ich mein Wahlrecht seit 45 Jahren stets aus.

@19:59 von Gutmenschenspee...

Eine Partei, die für mich arbeitet

Wohl eher eine Partei, die dafür arbeitet, dass ganz Deutschland zu dem wird, was die DDR einmal war.
Unbelehrbarkeit zieht sich durch Raum und Zeit.

19:15 von Ferkelchen

Wenn Sie mit den drei Parteien die AfD, CSU und FDP meinen, haben Sie meine volle Zustimmung. Für die Linke würde ich das bedauern.

19:29 von Goldenmichel

Wollen Sie uns weismachen, dass Sie sich ernsthaft mit deren Pateiprogramm ausenandergesetzt haben?

um 21:18 von Gutmenschenspee...

>>"Da Sie offensichtlich kein Linke-Wähler sind, ist Ihre Meinung zu dem Thema irrelevant. In der Partei die Linke wurde Frau Wagenknecht zu Recht abgestraft. Für Rassisten bieten andere Parteien Platz und kruden Ansichten dürfen Sie dort gern "<<

Jetzt liefern Sie bitte mal Fakten! Wo ist oder war Frau Wagenknecht ein "Rassist"?

@Boris.1945, re @le Pecheur

Die linke Theorie muss, weil noch nie funktioniert, sehr anpassungsfähig sein.
*
Sogar Sarah hat vor einigen Jahren von der Verteidigung des antiimperialistischen Schutzwalls Abstand genommen, ohne allerdings den Opfern zu kondolieren.

Anlass für Ihre Antwort an @le Pecheur war ja einer meiner Kommentare. Lieber Boris, ich habe Ihnen oft genug geschildert, dass ich als ewiger Wessi, in der BRD geboren und aufgewachsen, ohne jede Connection zur SED, kein einziges Mal in der DDR gewesen, wirklich nicht zu "den Mauermördern" gehöre. Ihr unstillbares Bestreben, mir das Gegenteil anzudichten, kann ich mir mittlerweile nur noch mit Böswilligkeit erklären. Das grenzt bald an Verleumdung, und ich möchte, dass Sie das unterlassen.

Die Linke

hat einige gut Positionen, so rund um Militär und so weiter.
Leider hat sie aber auch Positionen die nicht gehen, und genau an dieser Stelle scheiden sich die Geister.
Damit kommt sie nicht mehr weiter, das klappt vielleicht in einzelnen Bundesländern Ost, aber sonst nicht.

@ um 20:57 von eine_anmerkung

Nicht arbeiten zu müssen, bzw. keine Arbeit zu haben, ist die Zukunft!
Wofür sonst gäbe es den Fortschritt und die Digitalisierung?

21:32 von frosthorn

@Boris.1945, re @le Pecheur

Die linke Theorie muss, weil noch nie funktioniert, sehr anpassungsfähig sein.
*
...

Anlass für Ihre Antwort an @le Pecheur war ja einer meiner Kommentare. Lieber Boris, ich habe Ihnen oft genug geschildert, dass ich als ewiger Wessi, in der BRD geboren und aufgewachsen, ohne jede Connection zur SED, kein einziges Mal in der DDR gewesen, wirklich nicht zu "den Mauermördern" gehöre. Ihr unstillbares Bestreben, mir das Gegenteil anzudichten, kann ich mir mittlerweile nur noch mit Böswilligkeit erklären. Das grenzt bald an Verleumdung, und ich möchte, dass Sie das unterlassen.
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o Sie die Beachuldigung als Mauermörder erkenn bleibt ei Geheimnis Ihrer dialektischen Fähigkeit.
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Ich habe keine persönliche Schuldzuweisung vorgenommen, nur stelle ich jetzt fest, das war keine rechte Schuld.
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Diese Taten erfolgten bei der perfektionierten Bevölkeruungsunterdrückung, mit dem Wissen des Naziterrors.
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Man sollte es nur nicht vergessen, auch nach 30 Jahren.

Ich kenne

bisher keine Linke-CDU-Koalition und Herr Kretschmer schließt eine solche ebenso wie die Zusammenarbeit mit der AfD aus. Beides ist begrüßenswert. Erstens hat die Linke nicht das Format für eine Regierungspartei, ihr Auftreten ist das einer typischen Oppositionspartei. Und zweitens benötigt niemand undemokratische, chauvinistische und nationalistische Tendenzen in der Regierung einer freiheitsliebenden Gesellschaft, wie sie die AfD und daraus hervorgegangene Splittergruppen wie die Blauen oder die Aufrechtdeutschen vertreten; es langt völlig aus, dass sie überhaupt existieren. Der Rand sollte weiter Rand bleiben, ohne ihn gibt es nämlich keine Mitte.

20:57 von eine_anmerkung

>> alle Linke in meinem Bekanntenkreis (und das sind nicht wenige obwohl ich rechts orientiert bin) zeichnen sich dadurch aus das es sich um absolute Versagertypen handelt. Die bekommen nichts auf die Reihe und man kann froh sein wenn der ein oder andere wenigstens zeitweise arbeiten geht (ist eigentlich zu stressig). Diese Typen sind dann aber neidisch auf alles was sich die arbeitende Bevölkerung erarbeitet hat (ist böser Kapitalismus). Das sind mir als Rechter viele unserer Migranten lieber als diese "Weltenverbesserer". <<

Ich freue mich - obwohl ich so oft überhaupt nicht Ihrer Meinung bin - über Ihre doch hier differenzierte Analyse.

Ich möchte nur an eins noch appellieren:
Versuchen Sie einmal, diese sog. Versagertypen zu verstehen.
Unser Arbeitsrhythmus ist nicht jedem Menschen gegeben: er kann nichts dafür.
Von Haus aus ist der Mensch kein Arbeitstier - dafür hat Mutter Natur ihm zu viel Kreativität mitgegeben.

Und es gibt auch auf der rechten Seite "Versagertypen".

@18. August 2019 um 21:07 von DLGPDMKR

Wenn Sie schon plump gegen die Linke wettern, dann vergessen Sie doch bitte nicht den "Rote-Socken-Unsinn", den man versucht hat uns einzusetzentrichtern.

Zu Ihrem Vorwurf: Wie soll man denn die Schere zwischen Arm und Reich sonst schließen, in Zeiten von Cum/Ex ( kein Porno, ehrlich). Diese Steuerbetrügereien haben Arbeitnehmer wie mich belastet. Alle Vorzüge für Wohlhabende ebenfalls auf dem Rücken von kleinen Arbeitnehmern wie mir. Und Sie beklagen angesichts steigender Armut bei kleinen Leuten, dass Wohlhabende etwas weniger haben sollen?
Ich nenne so etwas gierig und unsozial.
Deshalb wähle ich unbedingt die Linke. Die versucht wenigstens meine Rechte zu vertreten und durchzusetzen!

@ frosthorn um 21:24

Danke für Ihre Antwort.

Keine sinnvolle Position für Ihr Kreuzchen, weder "Denkzettel" noch "kleineres Übel", aktivere Art der politischen Mitgestaltung und dennoch das Wahlrecht ausüben.

Ich muss gestehen, dass ich das nicht ganz verstehe, da zu viele Widersprüche in sich.

@21:15 eine_anmerkung

Ihre Formulierung strotzt mal wieder vor Respektlosigkeit: Frau Dreyer wirft sich niemandem "an der Hals", sondern lotet sinnvoll und mit Augenmaß andere Optionen neben der GroKo aus, die unserem Land eine deutlichere soziale und solidarische Orientierung gegen alle neokapitalistischen oder gar völkisch-nationalen Tendenzen gibt. Auch wenn Ihnen das nicht gefällt, wäre es angemessen, sprachlich fair zu bleiben.

Ohne die CDU hatte die SED in der Volkskammer keine

Mehrheit.
Einfach mal googeln.
Die Nach-Wende-CDU hatte in der Volkskammer mehr Stasi-IMs als die PDS.
Die ersten Gesamtdeutschen Wahlen hat Kohl aufgrund der "alten" Blockparteimitglieder der CDU gewonnen.

Kümmern schlägt leicht in Bevormundung um

"Wir sind die Kümmerpartei."

Kümmern schlägt leicht in Bevormundung um. Deshalb finden sich auf der linken Seite des politischen Spektrums leider ebenso viele autoritäre Persönlichkeiten wie bei den extremen Rechten. Und je sozialistischer ein Land ist, desto eingeschränkter sind üblicherweise die Entscheidungs- und Handlungsspielräume der Bürger.

Mir ist seit jeher eine Politik lieber, die die Freiheit und Eigenverantwortung der Büger in den Vordergrund stellt.

@ Al Ternativ

Um was sich Linke, Grüne und mittlerweile cdUsPd kümmern, das sind Posten, Pöstchen, Diäten ...

Ehrlicherweise muss man aber auch anmerken, dass bisher noch kein AfD-Mann einen Posten oder eine Monatsrate der Diäten abgelehnt hat.

21:15 von eine_anmerkung

frau dreyer hat offenbar mit frau xy gesprochen. und ihr mitcovorsitzender schäfer gümpel, der bald staatlich alimentiert seiner pensionierung entgegen sieht, war der antreiber von xy mit der linksanbiederung

zwei Pünktchen zuviel

Kummerpartei, Herr Barscht, nicht Kümmerpartei!

@20:55 von schiebaer45

"Das sehe ich genau so, ich habe Frau Wagenknecht immer genau zugehört,denn sie
ist wohl die Einzige in der Partei mit ausgezeichneten Sachverstand was ich bei den Anderen eher vermisst habe."

Überlegene Intelligenz verursacht oft auch große Eifersucht. Ich hatte immer den Eindruck, dass vor allem Frau Kipping dieses Problem hatte.

Gruß nach Neugraben aus Lokstedt

@DLGPDMKR

21:26 von DLGPDMKR:
"Wohl eher eine Partei, die dafür arbeitet, dass ganz Deutschland zu dem wird, was die DDR einmal war."

Sie meinen ein Land, in dem die Bürger nicht um ihre Zukunft bangen müssen, in dem das Schulsystem sehr gut, die Krankenversorgung umfassend und die Mieten bezahlbar waren?

In einem der reichsten Länder der Welt sollte das alles möglich sein - außer der Reichtum basiert auf der Abschaffung all dieser Sicherheiten.

@ Mannemer Bub

"Die Linkspartei vertritt die Interessen der Hartz-IV Empfänger und hat auf diese Art ihren festen Platz im deutschen Parteien-Biotop." Am 18. August 2019 um 20:42 von Mannemer Bub

Nein, das macht Sahra Wagenknecht, nicht die Linke.

Och joh. Als hätte eine ddr

Och joh. Als hätte eine ddr wahl irgendeine aussagekraft.
Wäre man konsequent gewesen, hätte niemand mit volkskammervergangenheit in den bundestag ziehen dürfen, ohne vollumfängliche unbedenklichkeitsprüfung.

Wir sind alle rechts, nicht wahr?

In einer stetig nach rechts gezogenen Gesellschaft lassen linke Kräfte nach. Nur eine Frage der Zeit, und die Gesellschaft hat keine politischen Gegner mehr. Wir werden dann alle für mittemäßig erklärt. Der kleine Rest, der immer und überall übrig bleibt, wird ausgewiesen als sonderbar.
Das Kapital ist halt immer noch die größte Kraft, zahlt auch am meisten wenig aus und hält die besten Überzeugungsmittel in der Hand. Was hat das rechte Kapital, was die Linke nicht hat? Sie propagiert halt: Leben ist ein Abenteuer und nicht verplant. Und zu verstehen gibt sie aus: Plan ist schlecht, Unsicherheit und Flexibilität ist gut. Das Kapital selbst hält auch nichts von Plänen. Nichts von Unternehmensplanung, nichts von Karriereplanung, nichts von Familienplanung, nichts von Wahlkampfplanung. Zukunftsplanung? geh fort! Nicht mal Wohnungen werden geplant, auch Autos werden ad hoc gebaut. Das macht alles das Geld in Abenteuerlaune. Wer zu planen verlernt, hält mehr spontane Kapazität bereit.

"Mehr soziale Gerechtigkeit" = mehr Umverteilung

"Mehr soziale Gerechtigkeit" heißt im Klartext mehr Umverteilung.

Brauchen wir das? Es ist ja nicht gerade so, dass wir in Deutschland derzeit wenig umverteilen würden. Im Gegenteil: Wir haben im internationalen Vergleich bereits heute hohe Steuern und Abgaben und gehören laut Gini-Koeffizient, der die Ungleichheit der realen Haushaltseinkommen misst, zu den 20 Ländern mit den weltweit geringsten Einkommensunterschiede. Wir verteilen mehr um als unsere europäische Nachbarn Frankreich, Polen, Österreich und die Schweiz. Mehr als die USA oder das angeblich kommunistische China sowieso.

Und wer wäre denn von einer wiedereingeführten Vermögenssteuer, von einer höheren Erbschaftssteuer und all den anderen Steuererhöhungen, von denen die Linke ständig fantasiert, tatsächlich betroffen? Mitnichten "die Reichen" - die schützen ihr Vermögen durch Anlage-Diversifizierung, Verstecken oder Auswandern. Nein, der bürgerliche Mittelstand und mittelständische Unternehmen müssten wieder mal blechen.

21:31 von eine_anmerkung

<<< um 21:18 von Gutmenschenspee...
>>"Da Sie offensichtlich kein Linke-Wähler sind, ist Ihre Meinung zu dem Thema irrelevant. In der Partei die Linke wurde Frau Wagenknecht zu Recht abgestraft. Für Rassisten bieten andere Parteien Platz und kruden Ansichten dürfen Sie dort gern "<<

Jetzt liefern Sie bitte mal Fakten! Wo ist oder war Frau Wagenknecht ein "Rassist"? <<<

Der Kontext scheint mir zu sagen, dass nicht Frau Wagenknecht damit gemeint ist.

21:49 von krittkritt

Ohne die CDU hatte die SED in der Volkskammer keine

Mehrheit.
Einfach mal googeln.
Die Nach-Wende-CDU hatte in der Volkskammer mehr Stasi-IMs als die PDS.
Die ersten Gesamtdeutschen Wahlen hat Kohl aufgrund der "alten" Blockparteimitglieder der CDU gewonnen.
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Aber bei der West-SPD hatten Ostler keine Auswirkung?
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Simpler gehts heute nicht mehr.
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Genau aus solchen Verdrehungen haben die Ostlbundesländer Ihr angebliches AfD-Problem(?)

@ Laskaris um 21:50

"Kümmern schlägt leicht in Bevormundung um

"Wir sind die Kümmerpartei."

Kümmern schlägt leicht in Bevormundung um. Deshalb finden sich auf der linken Seite des politischen Spektrums leider ebenso viele autoritäre Persönlichkeiten wie bei den extremen Rechten. Und je sozialistischer ein Land ist, desto eingeschränkter sind üblicherweise die Entscheidungs- und Handlungsspielräume der Bürger.

Mir ist seit jeher eine Politik lieber, die die Freiheit und Eigenverantwortung der Büger in den Vordergrund stellt."

Oh wie zuckersüß doch Ihre liberalextremistischen Worte klingen, wenn man bedenkt, dass dieses Ding EU alle Freiheiten für der Bürger beschränkt und die Eigenverantwortung der Reichen auf die Schultern der anderen verteilt. Denn desto liberalistisch Brüssel Konform ein Land ist desto eingeschränkter sind die Entscheidungs- und Handlungsspielräume der Bürger.

Gut erkannt nur dem falschen Lager zugeordnet!

@ Gutmenschenspee... zu @Tada

"Ihre Ansichten dürfen Sie natürlich gerne äußern, aber" Am 18. August 2019 um 20:06 von Gutmenschenspee...

Das ist ja aber freundlich, dass Sie mir erlauben meine Ansichten zu äußern, aber...

Aber Ihre Ansichten sind eben auch nur Ihre Ansichten.

Es gibt ganz sicher Rechtsradikale in der Partei, aber es sind nicht alle.
Da muss jeder Wähler für sich entscheiden, womit er leben kann.

Jedenfalls stehen auf den Wahlzetteln immer noch ganz andere rechtsradikale Parteien.

@21:15 von MSCHM1972

"Diese Partei soll sich erst um das Unrecht in der DDR kümmern."

Das ist jetzt aber etwas billig. Vor allem die Jüngeren haben mit der DDR nichts zu tun. Sie wollen doch sicher auch nicht, dass man uns ewig sagt: Die sollen sich erst um das Unrecht während der Nazi-Herrschaft kümmern. Aufarbeitung ist richtig und wichtig und die Erinnerung ebenso. Aber ewige Vorwürfe (vor allem auch an die, die das alles nicht zu verantworten haben) sind destruktiv und dumm.

Is ja auch völlig egal. RRG

Is ja auch völlig egal. RRG wird bundesweit nie über 40% kommen. Da wird SGB immer mehr haben.
Und die werden mit der afd koalieren, bevor sie der sed einen so späten erfolg gönnen.

Transatlantiker und Linke.

@20:39 von Mannemer Bub
Natürlich fände ich es gut, wenn Linke sich z.B. in der Atlantikbrücke dafür einsetzten, dass die Nato sich af den ursprünglichen Verteidigungsauftrag besänne und alle anderen Auslandseinsätze einstellte, aber die Realität ist eine andere.
Die Gefahr besteht, dass sich auch die Linke zu einer Bellizistenpartei wandelt, wie es die Grünen so schändlich vorgemacht haben seit dem völkerrechtswidrigen Jugoslawienkrieg.

Freiheit der Abgeordneten

@ Superschlau:
Wäre man konsequent gewesen, hätte niemand mit volkskammervergangenheit in den bundestag ziehen dürfen, ohne vollumfängliche unbedenklichkeitsprüfung.

Sind das Wunschträume oder steht das auch im GG?

21:40 von nie wieder spd

<< @ um 20:57 von eine_anmerkung
Nicht arbeiten zu müssen, bzw. keine Arbeit zu haben, ist die Zukunft!
Wofür sonst gäbe es den Fortschritt und die Digitalisierung >>

Diese Argumentation ist mir vorhin in meinem Beitrag an 'eine anmerkung' nicht eingefallen.
Danke, dass Sie sie hier bringen.

Das ist auch die Grundhaltung des jungen Karl Marx, und die sollte die SPD mal wieder nachlesen, dann hat sie nämlich ihre ihr eingeborene Aufgabe wiedergefunden.

@ 21:57 von Nachfragerin

Sie meinen ein Land, in dem die Bürger nicht um ihre Zukunft bangen müssen, in dem das Schulsystem sehr gut, die Krankenversorgung umfassend und die Mieten bezahlbar waren?

So sehen sie also den Kommunismus und die DDR?

Schon vergessen, dass der Staat Menschen, nur weil sie Freiheit wollten, an der Grenze kaltblütig ermordete?

Zudem war das Schulsystem nicht gut und die Krankenversorgung nicht umfassend.

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