Ihre Meinung zu: Autofahrern drohen höhere Bußgelder

15. August 2019 - 10:08 Uhr

Parken auf Geh- und Radwegen soll für Autofahrer künftig teurer werden. Auch bei Rettungsgassen sieht die Reform der Straßenverkehrsordnung wichtige Neuerungen vor. Von Marcel Heberlein.

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Kommentare

RTW nicht KTW

Rettungswagen nicht Krankenwagen!

Alles voll super. Und so

Alles voll super. Und so ökologisch. Und auch so unsinnig, wie ein Kropf.
Wer erkennt den zu schnell abbiegrnden lkw? Wer schreibt die Falschparker am Radweg auf? Wer kümmert sich um Mittelspurbremser auf der AB? Wer kontrolliert das Alles?
Richtig. Niemand.
Wenn niemand kontrollierrt, wie hoch ist dann Strafe und Abschreckung?
Konsolidiert erstmal die ordnungshüter. Dann wirds interessant.

Die Zwangsumerziehung zum Radfahren geht voran

Klar, denn Autos sind überall inzwischen zum Feindbild stigmatisiert worden. Es lebe das Fahrrad ( Fahrradspuren, statt Autoparkplätze, etc.) Die Infrastruktur wird für Autofahrer immer unbequemer ausgestaltet ( mit Absicht) und wenn sich dann die Autofahrer um die letzten Autoparkplätze im Stadtzentrum streiten, weichen einige im Halteverbot aus ( was suboptimal ist).
Da muss man natürlich gleich zur höheren Geldstrafe greifen, damit das arg gebeutelte Geldsäckchen ( das oft ohnehin Ebbe hat) gleich alles auf den Tisch werfen muss.

Der Staat braucht Geld, nachdem man so hohe Sozialausgaben hat und gleichzeitig Wirtschaftsflaute und Soliverzicht auf sich zurasen sieht.
Der Autofahrer soll deshalb draufzahlen, damit es gleich den Richtigen trifft, so scheint mir.
Dabei finde ich die Radfahrer in ihrem Verkehrsverhalten derart erziehungswürdig, dass man dort hart durchgreifen sollte.
Aber das ist für Radfreaks wahrscheinlich keine Option.

Freude

Da wird sich das Ordnungsamt in der Stadt Heinrichs des Löwen aber über die Mehreinnahmen freuen. Dort werden sogar Umzugswagen mit einer freundlichen Zahlungsaufforderung bedacht, wenn sie (mangels anderer Möglichkeit) nicht behindernd auf dem Bürgersteig stehen. Warum ziehen die Leute auch in die Innenstadt.

Alles klar, aber......

Wer schützt die Fußgänger und Autofahrer vor unverschämten Radfahrern?
Die fahren nachts ohne Licht, fahren auf dem Gehweg, fahren auf der falschen Straßenseite oder fahren zackig über die Fußgängerampel. Rote Ampeln gelten für die auch oft nicht.
Mal abgesehen davon das die oft das Handy am Ohr haben.
Alles klar.

Drohen????

Das ist mal wieder einen typische wertende Aussage der TS. Neutral geht anders. Z. B. Bußgelder sollen angepasst werden. Merke: Autofahrer werden nicht bedroht sondern sie haben was verbockt und erhalten was sie sich verdient haben.

Höhere Bussgelder

"Außerdem sollen auf Busspuren künftig auch E-Tretroller fahren dürfen und Autos mit mindestens drei Insassen".
Was für ein Unsinn, dann werden die Busse wieder blockiert.
320 € für blockieren der Rettungsgasse.
Von hoher Strafe kann ja wohl keine Rede sein.

Alles in allem vernünftige

Alles in allem vernünftige Vorschläge. Aber eTretroller in der Busspur? Die schaffen doch nur 25km/h. Sorgt das nicht für zusätzliche Verspätungen im ÖPNV?

HöhereBußgelder?

Und wer kontrolliert die Einhaltung, welche Sanktionen drohen wirklich?
Jeder Pädagoge weiß, wie Drohungen wirken, wenn keine Konsequenzen folgen.

Absolut richtig...

Die Strafen für Bußgelder hier in D sind ein Witz. Ich habe selbst in GB, IE, IT, AUS & NZ gelebt und nirgends werden Verkehrsverstösse so lasch geahndet wie hier.

Jedoch, meiner Meinung zumindest nach, helfen höhere Geldstrafen nur bedingt, denn dem auf gefühlte 50cm bei 160 km/h auffahrenden Porsche Pana (sonst was..) Fahrer interessieren ein paar Hundert Euronen herzlich wenig - das wird in bar aus der Portokasse gezahlt (und ggfs. noch steuerlich abgesetzt)...

Was wesentlich höhere Wirkung für besagten Porsche Fahrer hat, dürfte ein 3-monatiges Fahrverbot bzw. vollständiger Verlust der Fahrerlaubnis sein da dann nix mehr Porsche dicht auffahren und drängeln...

Jedoch dürfte hier die Autoindustrie noch ein Wörtche mitreden wie bei quasi allen verkehrspolitischen Themen in D denn Porsche Fahrer nix Führerschein dann u.U. Porsche Fahrer auch nix neuen Porsche und dass nix gut für Porsche

Anmerkung: Porsche Fahrer steht sinngemäß natürlich auch für alle andern sinnfreien SUVs...

Daß Radfahrer künftig

Daß Radfahrer künftig nebeneinander fahren dürfen finde ich absolut falsch. Schon jetzt nehmen sich viele das Recht heraus, vor allem anonym in einer Gruppe, nebeneinander fahren zu dürfen und es schert sie nicht ob das stört oder nicht. Schrecklicher Zustand. Man kann sie dann total schwer überholen.
Und genau diese Leute bekommen dann auch noch recht.
Wo bleibt bei unserem Verkehrsministerium eigentlich Denken und Einsicht?

Bussgelder

Eine Erhöhung der Bussgelder zum Schutz der Radfahrer ist sehr zu begrüßen, nicht vergessen sind ordentliche Bussgelder für Gaffer.
Allerdings sollte auch Verkehrswidriges Verhalten der Radfahrer belangt werden z.B. bei Roter Ampel schnell auf den Bürgersteig und hinter der Ampel wieder auf die Straße. Ebenso oft gesehen Rotlicht generell zu missachten.

Höhere Bußgelder

Naja im Grunde ist dieser Schritt wichtig um endlich der wilden Parkerei und blockieren von Rad und Gehwegen Herr zu werden. Jedoch bin ich der Meinung dass radfahren nebeneinander nur dann erlaubt werden sollte wenn es mindestens so viele Radfahrer sind um die Größe eines PKW einzunehmen auch muss man daran denken dass bei zwei Radfahrern nebeneinander und parkenden Autos auf der anderen Straßenseite der Sicherheitsabstand von 1,5 Metern nicht immer gegeben ist und daher die Gefahr durch rücksichtslose Autofahrer größer wird. Das rechtsüberholen vor Kreuzungen wurde vom Gesetzgeber mit dem Rad erlaubt also Hausgemacht das Problem ebenso kann ich es nicht nachvollziehen dass Radfahrer einen vorhandenen Radweg nicht zwingend benutzen müssen. Das gleiche ist die Rettungsgasse links Pkw auf den beiden rechten Spuren LKW und Busse und auf der Standspur ignorante Fahrer die zur nächsten Ausfahrt vorbeiziehen. Wieso nicht Standspur mitbenutzen somit links eine richtige breite Gasse bilden?

Meinetwegen soll man

Meinetwegen soll man Radfahrer mehr Rechte geben und versuchen sie damit besser zu schützen.
Umgekehrt fordere ich aber deutlich lesbare Nummernschilder auf den Rädern damit man manche wenigstens einmal identifizieren kann.
Ich denke am ein Ereignis am Sonntag in der Mainzer Fußgängerzone wo einer wirklich durchgerast ist mit seinem Rad.
Hier kann man ruhig auch einmal Abhilfe schaffen.

Genau so...

...ist alles richtig... mehr Rücksicht und wenn nicht gibts ne Strafe... fehlen nur noch mehr Fahrradwege... außerdem sollten Fahrradfahrer auf Gehwegen auch zur Kasse gebeten werden und umgekehrt sollten Fußgänger die Fahrradwege, welche mit dem Gehweg nur durch eine Markierung getrennt sind, auch nicht betreten, am besten Fahrradweg und Gehweg mit einem Mäuerchen von ca 10 cm Höhe voneinander trennen, das wäre auf der Straße zwischen Fahrbahn für Autos und Fahrradweg auch klasse... vielleicht sollte man es generell wie die Niederländer machen und Straße, Fahrradweg und Gehweg voneinander trennen...

Fahrschule

Sinnvoll wäre es, Autofahrer in der Fahrschule zumindest eine Pflichtstunde mit dem Fahrrad durch den Berufsverkehr einer Innenstadt zu schicken. Diese Erfahrung würde dann doch zu sehr viel Verständnis für die Schwierigkeiten beider Seiten führen. Leider lernt ja nun nicht jeder Fahrradfahren oder praktiziert das im Erwachsenenleben.

Supi

Jetzt brauchen wir nur noch Radwege um solche Strafen anzuwenden und Polizisten die das ueberhaupt durchsetzen. Ich sehe von beiden nur in Grossstaedten.

@11:26 von calusa

"320 € für blockieren der Rettungsgasse.
Von hoher Strafe kann ja wohl keine Rede sein."

Für einen VW-Manager ist das natürlich lächerlich, für einen Mindestlohnempfänger ist es hingegen äußerst hart.

Da fehlt etwas: Auch für Radfahrer

sollte die Straßenverkehrsordnung gelten. Das würde bedeuten: Auch Radfahrer müssen an roten Ampeln anhalten, die Vorfahrtsregeln einhalten, in Fußgängerzonen absteigen und schieben und weitere Verstöße. Das sollte dann aber bitte auch kontrolliert und geahndet werden durch das Ordnungsamt oder die Polizei.

Laecherliche Strafen

Da liest man den Teaser und denkt sich "Wahnsinn, die Bundesregierung handelt endlich mal!" und dann hoert man, dass das Blockieren von Einsatz- und Rettungsfahrzeugen mit gerade mal 320 Euro sanktioniert werden soll.

Entschuldigung, aber das ist laecherlich. Das Blockieren von Rettungskraften kann im Ernstfall ueber Leben und Tod entscheiden, daher sind 320 Euro in so einem Fall ueberhaupt nicht angemessen.

Wer vorsaetzlich Rettungskraefte blockiert, sollte mindestens mit drei Monatsgehaeltern bzw. Haftstrafen dabei sein. Eine Strafe muss weh tun, dann zeigt sie auch abschreckende Wirkung.

Yolo 11:20

„Da muss man natürlich gleich zur höheren Geldstrafen greifen „
Ihnen und ihrem Geldbeutel kann geholfen werden. Sie müssen sich lediglich an die Verkehrsregeln halten. Nur Mut es ist gar nicht so schwer

Umgestaltung von Wohnen und Bewegen

Der Straßenverkehr, die Autounkultur, vor allem in den Städten, braucht eine Runderneuerung. Diese wenigen Maßnahmen gehen in die richtige Richtung, sind aber erstmal nur ein Tropfen auf dem heißen Asphalt.
Mit demnächst einer neuen, sensibleren Regierung für dieses wichtige Thema, sollten weiterreichende Umgestaltungen vorgenommen werden.

Verbotsstaat

Verbote, Strafen, Steuern ein Staat geht gegen seine Bürger vor. Nun diese Eliten werden noch sehen ob dies zum Erfolg führt.

Calusa

Richtig. Jetzt werden noch die Öffis möglichst ausgebremst. Über Scheuer kann man nur den Kopf schütteln. Nicht Mal das notwendige Tempolimit wie unsere Nachbarn bringt er zustande. Von wegen einheitl. Europa.
Warum keine Strafen wie in AT oder der Schweiz?

Im Grundsatz richtig - Anhebung um 70 Euro verhältnismäßig?

In der Sache sage ich es so:

grundsätzlich ist so eine Anhebung sicher richtig. Es ist nunmal nicht erlaubt, auf Radwegen oder Gehwegen oder in zweiter Reihe zu parken. Soweit gehe ich mit.

Aber: die Frage ist, ob es gleich so eine heftige Anhebung von 30 Euro (derzeit) auf 100 Euro (geplant) sein muss?? Siehe dazu dieser Absatz:

https://www.tagesschau.de/inland/verkehr-strafen-101.html

Die neue Straßenverkehrsordnung sieht vor, dass es für Autofahrer deutlich teurer wird, wenn sie auf Radwegen parken und Radfahrer damit zum Ausweichen zwingen. Bis zu 100 Euro Bußgeld soll das künftig kosten.

Auch wer beim Parken auf Gehwegen oder in zweiter Reihe erwischt wird, soll 100 Euro zahlen. Bisher sind es bis zu 30 Euro. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung über die künftig höheren Bußgelder berichtet.

Denn das wäre eine Anhebung um ganze 70 Euro. Jetzt ist nur die Frage: ist so eine Anhebung um ganz 70 Euro verhältnismäßig? Da bin ich mir nicht sicher.

Umerziehung zum ökologischen Denken? - Wohl kaum!

"Außerdem sollen auf Busspuren künftig auch [...] Autos mit mindestens drei Insassen (fahren dürfen)."
Womit die Busspur zu mit Familien-SUVs wäre und der ÖPNV noch unattraktiver würde, da er auch mit eigener Spur kaum schneller vorwärts käme.
Also keine Sorge, es bleibt beim Autofahrerland Deutschland und die befürchtete Ökodiktatur fällt aus.

Wurde auch Zeit

Die niedrigen Bussgelder in Deutschland sind im Vergleich zu den Nachbarländern bisher lächerlich niedrig, das Verfahren zur Eintreibung viel zu aufwändig.

Bisher kostete die Rettungsgasse nicht frei halten in D. 20.-€ in Österreich 2 000.-€.

Ein Raser wurde vor kurzem in D. im Ort mit 133 km/h geblitzt nach Abzug aller Toleranzen. In D. zahlt er 865.-€, der Führerschein ist 2 Monate weg und 3 Punkte.
In der Schweiz müsste er den Führerschein für mind. 2 Jahre abgeben, im Wiederholungsfall für immer. Dazu kommen mind. 1 bis 4 Jahre Gefängnis, das Auto kann entzogen und verkauft werden sowie eine Geldbusse, die richtig weh tut.

In D. habe ich einen Strafzettel nicht bezahlt. Es wurde gemahnt, es kamen 5€ Gebühr dazu, nach einem halben Jahr musst ich 15€ mehr zahlen.
In Ungarn kostet der Strafzettel nach 15 Tagen das Doppelte. In Frankreich zahlt man nach 30 Tagen Faktor 1.5, nach 60 Tagen das 4fache.

Deshalb werden in D. oft die Regeln missachtet, in der Schweiz nicht.

Noch zu wenig

Ich fahre ca. 50.000 km im Jahr und was man da so erlebt ist schon erschreckend. Blockieren der Rettungsgasse, zu dichtes Auffahren, rechts Überholen sollte 1000€ kosten und mit Fahrverbot belegt werden. Genauso teuer sollte das Benutzen des Handys ohne Freisprecheinrichtung werden, egal ob telefoniert oder gewhatsapped wird.
Blockieren des Rad oder Fußweges 1000€.
Sonst merken es die Leute nicht , die mit ihrem rücksichtslosen Verhalten, das aus reiner Bequemlichkeit entsteht, andere gefährden. Die Lieferanten oder Paketboten sind in Wirklichkeit nicht das Problem, denn i.d.R. nehmen diese Fahrer Rücksicht.

Fuer das hier hätte ich eine bessere Idee: Abbiege-Assistent

Außerdem hätte ich fuer dass hier:

https://www.tagesschau.de/inland/verkehr-strafen-101.html

Vor allem, um Radfahrer besser zu schützen, sollen Lkw künftig nur noch im Schritttempo rechts abbiegen dürfen, sonst drohen 70 Euro Bußgeld.

eine bessere Idee. Es gibt doch aktuell diese neuen Abbiege-Assistenten fuer Lkws. Warum werden diese nicht nachgeruestet?? Denn laut Verkehrsrundschau sollen diese Abbiege-Assisten fuer Lkws ab 2020 Pflicht werden:

https://tinyurl.com/y3gvhey7
verkehrsrundschau.de: BBIEGEASSISTENTEN FÜR LKW WERDEN AB 2022 EU-WEIT PFLICHT (26.03.2019)

Brüssel. Die EU-Gesetzgeber haben sich am Dienstag vorläufig auf neue Regeln für mehr Sicherheit im Straßenverkehr geeinigt. Geplant ist, dass auf europäischer Ebene ein verpflichtender Einbau von Abbiegeassistenten in Lastwagen und Bussen ab 2022 in allen neuen Fahrzeugtypen und ab 2024 in allen Neufahrzeugen erfolgt.

Das wäre doch eine bessere Hilfe.

Autofahrern drohen höhere Bußgelder

Die Erhöhung der Bußgelder ist o.K. Da wird sich mancher überlegen was er tut. ABER - was hat der Mann sich bloß bei der Nutzung der Busstreifen gedacht. Die Busspuren wurden eingerichtet das der ÖPNV seine Fahrpläne einhalten kann. Mit seiner Idee seh ich schon heute die Schlagzeilen der Unfälle auf diesen Spuren vor meinem geistigen Auge. Schade das auf sinnvolle Veränderungen so ein Quatsch folgen muß.

Willkürliches Abzocken

Wer schützt uns Bürger vor diesen Ministern & Beamten.
Es werden Beschränkungen verhängt, die zum Teil nicht nachvollziehbar bzw. willkürlich festgelegt sind. Und dann aber fleißig abkassieren.
Viele der beschriebenen neuen Verstöße fallen genau in diese Kategorie - Rechtsabbiegen nur im Schritttempo - Parken in Innenstädten. Vielleicht Innenstädte generell für KFZ sperren, und alle Läden, die nicht mit der Handkarre zu beliefern sind, schließen bzw. auf die grüne Wiese verlagern. Alle anderen öffentlichen LKWs, z.B. Müllabfuhr, Lieferdienste ebenfalls verbannen.

Parken auf Radwegen etc.

Ja ! 100 Euro -das ist möglicherweise wirksam.
Es gibt zwei ABER :
1. für viele sind 100 Euro kein Geld, sie werden trotzdem machen was sie wollen.
2. alles Schrott - solange nicht die Kontrollen
massiv durchgeführt werden - das kostet viel Geld.
Schlußfolgerung : diese Kosten müssen in das Bußgeld eingerechnet werden - also mindestens 300 Euro.
Ich wäre auf die ersten Gerichtsurteile ("Angemessenheit") gespannt

Hört sich an wie

'ich bin schon bei der 4ten Million, weil aus den ersten 3 nichts geworden ist'.
Wen interessiert das oder besser wer kontrolliert das und setzt das durch?
Etwa bei rechtsfreien Fahrt für rechtsfreie Bürger?

@ Sternenkind (11:47): Warum haben Sie so ein Problem damit?

@ Sternenkind

Eine Frage an Sie:
Warum haben Sie so ein Problem damit, wenn es Strafen fuer verbotenes Parken auf Radwegen, Fußwegen und in zweiter Reihe gibt?? Bitte mal Begruendung.

@ Gondarin (11:27): die sollen au Radwegen fahren

hi Gondarin

Alles in allem vernünftige Vorschläge. Aber eTretroller in der Busspur?

Nein, die E-Roller sollen nicht in den Bußspuren fahren sondern auf Radwegen. Nur da, wo KEINE Radwege vorhanden sind, sollen die auf der Straße fahren. Aber mit Sicherheit nicht in der Bußspur.

@WiPoEthik 11:40. „@11:26 von

@WiPoEthik 11:40.
„@11:26 von calusa
"320 € für blockieren der Rettungsgasse.
Von hoher Strafe kann ja wohl keine Rede sein."

Für einen VW-Manager ist das natürlich lächerlich, für einen Mindestlohnempfänger ist es hingegen äußerst hart.“

Ich würde vorschlagen der Mindestlohnempfänger hält sich schlicht an die Gesetze und parkt nichts zu. Der VW-Manager würde das eh nicht tun.

11:47 von Sternenkind

"Verbotsstaat
Verbote, Strafen, Steuern ein Staat geht gegen seine Bürger vor. Nun diese Eliten werden noch sehen ob dies zum Erfolg führt."

Welche Eliten meinen Sie? Die gottgleicheste Elite derzeit ist der Kiffhäuser Kreis.

(Der m.E. aber keine Elite ist, sondern eine für unsere Verfassung und unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung Mensch gewordene Gefahr.)

erbärmlicher Populismus

So ein Populismus kurz vor den Wahlen brauchen wir nicht.
Nur weil dieser Minister mit der Maut aber richtig baden gegangen ist, versucht er jetzt verlorenes Geld wieder einzutreiben.
Außerdem geht die Balance zwischen kleinem Vergehen und Straftat langsam verloren.
Mal kurz am Gehweg stehen oder auf Sperrlinie, die vielen malochenden Paketboten werden sich bedanken.
Hat dieser Minister keine anderen Probleme?

Nachtrag zu Radwege,Bußgeld etc.

Natürlich müssen die höheren Bußgelder genau so für die ignoranten Radfahrer - und für die mit besonderem Nachdruck der Kontrolle - erhoben werden

Hat Herr Scheuer immer noch

Hat Herr Scheuer immer noch nicht gemerkt, was für ein Chaos er mit seinen E-Rollern angerichtet hat? Jetzt sollen sich die Busfahrer im ÖPNV auch noch mit diesen Spielzeugen auseinandersetzen deren Fahrer sie liegen lassen woimmer sie gehen stehen.

ist ok

Ich frage mich nur, wer genau da mit einer Strafe zu rechnen hat? In Berlin stehen jede Menge KfZ und Lieferfahrzeuge in der zweiten Reihe und auf Fahrradspuren. Und alle Welt regt sich auf. Nur die Streifen der Berliner Polizei stehen seelenruhig hinter diesen Fahrzeugen und warten bis der Gegenverkehr aufhört und dann wird einfach dran vorbeigefahren. Und ich rede ausdrücklich nicht von den Fahrzeugen der WaPo...

Alle diese Vorschriften, Verbote usw. haben einfach nur dann Sinn, wenn auch deren Durchsetzung geregelt ist. Ansonsten ist das Papier genauso viel wert wie das 3 - 4-lagige...na ihr wisst schon...

Bei uns wurde der Fahrpreis fuer den Stadtbus erhöht

Bei uns hat bisher der Fahrpreis im Stadtbus von Schweinfurt in meinen Wohnort 2,30 Euro (einfache Strecke) gekostet. Ab sofort kostet es jetzt 2,45 Euro (einfache Strecke).

Das ist doch kontraproduktiv. So bekommt man nicht mehr Fahrgäste auf den Bus. Wann kommt endlich kostenloser ÖPNV in allen Städten Deutschlands?? Und wann wird ÖPNV mit der Bahn kostenlos??

Am 15. August 2019 um 11:30 von th711

Daß Radfahrer künftig nebeneinander fahren dürfen finde ich absolut falsch. Schon jetzt nehmen sich viele das Recht heraus, vor allem anonym in einer Gruppe, nebeneinander fahren zu dürfen und es schert sie nicht ob das stört oder nicht.
----
Und in der dunklen Jahreszeit ohne Licht fahren, gegen die Einbahnstraße und auf Übergängen und Fußwegen FAHREN obwohl verboten...
Rasende und unerträgliche laute Motorräder werden auch kaum belangt.
Nur Autos mit Kennzeichen und Steuerpflicht, die kann man gut schröpfen.

Tempolimit

Wo bleibt der Mut, nun endlich das Tempolimit von 130 auf BAB einzuführen. Längst überfällig!

Vor dem Gesetz sind alle gleich - geht anders

immer mehr Vorteilsgewährungen von Amtswegen. Verstöße gegen die StVO werden nur noch bei "Autofahrern" festgestellt- Rüppelhafte andere Verkehrsteilnehmer werden bevorteilt, ja sie bekommen sogar die Straßen zugesprochen, welche von den Autofahrern finaziert wurden und werden. Tretrollerfahrer auf der Busspur- ganz toll dann muß auch noch der ÖPNV noch langsamer und verspäteter seinen Dienst ausüben. Danke für soviel Verkehrsplanung.

Kein Fortschritt

Im Mittelalter haben bewaffnete Banden die Reisenden irgendwo im Wald ausgeplündert. Heute geschieht das am hellichten Tag und das ganz offiziell durch Staatsorgane.
So kassiert man beipielsweise mit bereits völlig überhöhten und weiter wachsenden Parkgebühren und Gebühren für "Park-Verstöße" Nutzungsgebühren vom Bürger für Straßen, die er selbst mit seinen Steuern bereits bezahlt hat. Diese Straßen sind sein Eigentum. Anstatt für ausreichenden Parkraum zu sorgen, wird die Ausplünderung immer dreister.
Und mit völlig überzogenen Geschwindigkeitskontrollen verhält es sich ähnlich. Wann gibt es denn hier endlich eine Gelbwesten-Bewegung?

Ich bin gespannt darauf, wie das Naturgesetz von Ursache und Wirkung (Karma) hier wieder einen Ausgleich schaffen wird.

Gilt auch für Radfahrer...

Selbstverständlich gilt die Straßenverkehrsordnung schon jetzt auch für Radfahrer. Andere Aussagen hier sind falsch!

Auch wenn es schwer fällt, da

Auch wenn es schwer fällt, da muss man die Regierung doch tatsächlich mal loben. Gute Ideen, nur die Sache mit den Tretrollern auf der Busspur gefällt mir nicht so richtig.

Jeder Radfahrer weiß ein Lied von rüchsichtslos abbiegenden Autos zu singen oder musste sich durch zugeparkte Radwege durchkämpfen.

na ja

Werde mich bei den nächsten WICHTIGEN WAHLEN gehörigst rächen. !!!

Fahradfahrer sind nie an Unfällen schuld

Was mir in der Diskussion gänzlich fehlt ist der Beitrag der Fahrradfahrer.
Diese müssen auch in die Pflicht genommen werden, denn die sind genauso Rücksichtslos unterwegs wie die Autofahrer. Dreistes Rechts überholen, auf Gehwegen und über Zebrastreifen rasen, Fußgänger umnieten, Einbahnstraße was ist das und Fahrerflucht stehen dort genauso oft aus der Tagesordnung wie anders herum.
Doch all dies wird immer weg-ignoriert und produziert mehr und mehr Ärger.
Beispiel 1,5m Abstand beim Überholen, der Autofahrer wird angezeigt wenn er es nicht einhält, aber wenn der Fahrradfahrer sich an der Ampel rechts vorbeidrückt, das Auto beschädigt und Fahrerflucht begeht... ?
So lange die Radfahrer „anonym sind und keine offizielle Kennzeichnung habe wird die Jahr für Jahr schlimmer. Es ist das selbe mit den Kommentar im Internet, dort bin ich auch anonym...

Einige Kommentare hier zeugen wieder vom Krieg...

... zwischen Radfahrern und Autofahrern. Und was dem Ami seine Waffe ist, ist dem Deutschen das Auto. Hier scheint jede Einschränkung einem Teil der Bevölkerung schlicht unvermittelbar, sofort wird von Einschränkungen der Freiheit geblökt.

Dieses reflexartige "Aber die Radfahrer sind viel böser als Autofahrer" ist dabei äquivalent zum Amerikanischen "Wenn jeder eine Waffe hätte gäbe es auch keine Amokläufe" - das mit Abstand unreflektierteste Argument ever!

Ja, Radfahrer halten sich oft nicht an die StVO. Und das ist auch okay so. Regeln müssen umso strenger sein, umso höher das pot. Risiko ist. Autofahrer verursachen ständig für dritte tödliche Unfälle, der Radfahrer tötet sich höchstens selbst, wenn er sich nicht an bestimmte Regeln hält - die meisten Regelverstöße von Radfahrern (z.B. das von einem Nutzer genannte Fahren auf dem Gehweg) führt zu keinerlei Problemen. Gleichbehandlung bedeutet auch, ungleiches NICHT gleich zu behandeln - und Autos haben ein größeres Gefahrenpotentia

11:40 von dito

man darf davon ausgehen, das hier erwähnte Bußgelder für das Vergehen (hier: Blockieren der Rettungswege) selbst verhängt werden. So gesehen sind die 320 Euro ein größerer Anreiz sein Handeln zu bedenken.

Wenn nachgewiesen ist, das mein Fehlverhalten auch zum Tod eines Unfallopfers geführt hat, greifen sicher andere Strafen.

Ich bekomme ja auch nicht lebenslänglich für das illegale Besitzen einer Schusswaffe, auch nicht für das Abfeuern.
Erst wenn das Abfeuern den Tod eines anderen zur Folge hat.

Also, ein richtiger Schritt, aber noch ein langer Weg. Denn Strafen verhindern bekannt lich nicht. Nur das Einsetzen der Vernunft hilft, und das ist ein längerer Prozess.

Beispiel: illegale Müllentsorgung kann theoretisch fünfstellige Strafen nach sich ziehen. Trotzdem fahre ich 5x die Woche durch den Wald mit dem Fahrrad, dabei entdecke ich so alle zwei Wochen einen Haufen Müll der nachts dort abgelegt wurde. Hausmüll wohlgemerkt, der eigentlich kostenlos entsorgt werden kann.

Zum Thema Radfahrer.....

..... Wenn ich als Autofahrer nachts, besoffen, mit Kopfhören in den Ohren, ohne Licht in der falschen Richtung auf dem Fussweg fahre, fährt leider keine Polizeistreife, mich ignorierend, an mir vorbei!

die milschkühe die alles bezahlen müssen......

ihnen aber keine andere altenative bleibt, das auto.
in den 50iger jahren wurde das auto zum himmel gekröhnt von wegen, zukunft, mobilität udn wirtschaftsaufschwung. alles war und alles hatte seinen sinn, denn der reichtum der industrienationen wurde mit dem auto gezeugt, die randgebiete besiedelt und das leben vieler vereinfacht. einmal sich alles auf das auto eingestellt wirtschaft und privates wird dem autofahres alles geld der welt aus seinen taschen gezogen da er keine andere möglchkeit hat, denn er braucht es und auch die industrie mit ihrem lkw nur diese sind explodiert mit logo just in time.
die neider hier die immer wieder die autofahrer kritisieren, ja frage : was würdet ihr dann kritisieren wenn es nur ncoh megacitys gäbe wo 20millionen menschen leben? ich möchte da nicht leben im getto des hasses und agressivität. den menschen im ballungsbegieten sind agressif durch platzmangel. also autosafahren zahlen alles auch eure radwege!

Missachtung der Regeln wird belohnt

Das LKW in Ortschaften jetzt nur noch mit Schritttempo abbiegen dürfen ist schon ein starkes Stück. Zweiradfahrer halten sich genrell nicht an Regeln. So überholen sie eben auch alle vor einer Ampel wartenden Fahrzeuge rechts. Das ist natürlich nicht erlaubt. Damit dieses unerlaubte Verhalten jetzt weniger gefährlich wird, werden eben andere Verkehrsteilnehmer eingeschränkt. Was lerne ich daraus? Wer dreißt und uneinsichtig ist gewinnt.

Stichwort: Vorübergehendes Halteverbot

Dort werden sogar Umzugswagen mit einer freundlichen Zahlungsaufforderung bedacht, wenn sie (mangels anderer Möglichkeit) nicht behindernd auf dem Bürgersteig stehen. Warum ziehen die Leute auch in die Innenstadt.

Für solche Fälle kann man bei der Gemeinde auch ein vorübergehendes Halteverbot beantragen und dieses dann durch Aufstellen der entsprechenden Schilder vor dem Tag des Umzugs kennzeichnen. Im Halteverbot stehende Fahrzeuge kann man dann auch abschleppen lassen.

Die Beantragung ist natürlich auch mit Kosten verbunden - ich meine so um die 50 EUR. Daher riskieren wahrscheinlich derzeit viele noch lieber das mögliche Knöllchen...

Strafen muessen bezahlbar bleiben fuer alle

Denn ich sehe es im Grundsatz so, das Strafen bezahlbar bleiben muessen fuer alle. Deswegen wäre ich fuer eine Anhebung in mehreren Schritten:

erster Schritt zum Beispiel: von 30 Euro auf 60 Euro
zweiter Schritt: von 60 Euro auf 80 Euro
dritter Schritt: von 80 Euro auf 100 Euro

Wie wäre es so? Klar sollte sich niemand dabei erwischen lassen, dann kostet es auch keine Strafe. Aber eine Anhebung von 30 Euro gleich auf 100 Euro halte ich fuer derzeit nicht machbar, weil nicht bezahlbar.

Autofahrer sind nicht

anders zur Einsicht bereit.
Habe täglich mit zugeparkten Radwegen zu kämpfen.
Ich kann ausweichen, für Kinder und Erwachsene die Kinder transportieren ist das einfach nur lebensgefährlich.
100 Eur werden wohl nicht mehr als Parkgebühr gesehen, daher ist der Schritt absolut notwendig.

Deutschland hat so viele Ausgaben

insbesondere im Sozialbereich und die Steuereinnahmen sinken, also muss Geld rein in die Kasse, egal wie und woher. Ihr Politiker seid schon klasse .

Scheuer plant

Scheuer plant "nicht wirklich schmerzhafte Preiserhöhungen" im Discountstrafenparadies.:-)

Bußgelder helfen nur...

...wenn sie auch wirklich weh tun...

Die Strafen für Bußgelder hier in D sind ein Witz. Ich habe selbst in GB, IE, IT, AUS & NZ gelebt und nirgends werden Verkehrsverstösse so lasch geahndet wie hier.

In vielen der von Ihnen genannten Länder sind die Bußgelder für Verkehrsverstöße meines Wissens auch vom Einkommen des "Täters" abhängig. So wird dann auch sichergestellt, dass diese tatsächlich eine abschreckende Wirkung haben können.

Wenn ich jetzt hier z.B. von einer Erhöhung des Bußgeldes bei Nichtbildung einer Rettungsgasse lese ist dies doch das beste Beispiel. Für einen Geringverdiener sind die 320 EUR vielleicht viel Geld und wirken abschreckend; der von Ihnen beispielhaft verwendete "Porsche Fahrer" lacht darüber nur. Und eine fehlende Rettungsgasse kann über Leben und Tod entscheiden!

Außerdem hilft es nicht nur Bußgelder hochzusetzen, man muss auch kontrollieren und durchsetzen. D.h. aber auch die Zahl der Ordnungskräfte zu erhöhen.

re sternenkind

"Verbote, Strafen, Steuern ein Staat geht gegen seine Bürger vor."

Jawoll, es geht den Staat nichts an, wenn ich die Rettungsgasse auf der Autobahn blockiere. Reine Schikane des Staates gegen seine Bürger.

Aber wehe, einer parkt meine Einfahrt zu. Dann verlange ich Führerscheinentzug und 6 Monate Gefängnis. Warum geht der Staat nicht gegen solche Kriminellen vor?

(Kann Spuren von Ironie enthalten)

Gängeln

Wie sage vor kurzem einer.
Wem das hier nicht passt, der kann ja gehen.
An den Punkt komme ich so langsam.

Radfahrer dürfen alles ?!?

Dann muss auch endlich mal hart gegen Radfahrer, die sich nicht an die Verkehrsregeln halten, durchgegriffen werden.

Ich erlebe es tagtäglich das Radfahrer bei rot über die Kreuzung, auf Fußgängerwegen bzw. -Zonen fahren und dabei Fussgänger, andere Radfahrer und Autofahrer in Gefahr bringen.
Vielleicht sollte man einen Führerschein und Kennzeichnungspflicht für Radfahrer (und neuerdings E-Scooter) einführen.

...Thema Überholen...

Die wenigsten Autofahrer wissen, das der Mindestabstand beim überholen von Radfahrern 1,5 Meter beträgt!
Ich wünsche jeden Autofahrer, sich mal mit Tempo 100 und einen Abstand von unter 1 Meter überholen zu lassen. Der macht das nie wieder.

11:40 von WiPoEthik

Das kann man doch ganz einfach durch richtiges Verhalten vermeiden, ganz simpel.

Nachvollziehbarkeit

"Es werden Beschränkungen verhängt, die zum Teil nicht nachvollziehbar bzw. willkürlich festgelegt sind. Und dann aber fleißig abkassieren." @thm378
.
Nee klaa, nä, was issn dabei, wenn mein Auto aufm Radweg steht. Ich halt auch gern bei der Sparkasse in 2. Reihe. Was hab ich damit zu tun, dass da ne Bushaltestelle iss und der Bus nich raus kann. Diese ganze Willkür kann ich einfach nich nachvollziehen, weil mich stört´s nich!

Wahnsinn-Wahnsinn-Waaahnnsinn...

Radfahrer dagegen bekommen mehr Rechte: Sie sollen künftig auch nebeneinander fahren dürfen, wenn sie den Verkehr damit nicht behindern.
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Hähh??? Wie kann denn eine 20-25er Geschwindigkeit nicht behindernd wirken auf unendlich vielen Straßenabschnitten in DE???

Braucht man das Geld für Millionen Schilder die das regeln sollen oder Kameras???

Ich seh es schon kommen..., eine Armada von Tretrollern und ohne Ende Fahrräder..., und eine immer größere Anzahl von Verkehrstoten...

Das Automobil..., eine geniale Konstruktion mit Schutzkäfig wird abgeschafft aber in Wahrheit wird die Unabhängigkeit, die Dezentralisierung der Menschen abgeschafft...

Mit Mittelalterlichem Zeitmanagement im Bummelbus durch die Stadt...

ps.: In 10 Jahren muss man bestimmt aufm E-Tretroller so ne Eishockey Ausrüstung tragen...

Bin ich Irre oder haben wir Alle einen an der Waffel???

@ TW65974 (12:11): wenn dann zwischen 140 und 160

@ TW65974

Wo bleibt der Mut, nun endlich das Tempolimit von 130 auf BAB einzuführen. Längst überfällig!

Also beim Tempolimit bin ich fuer ein höheres Limit. Wenn Tempolimit, dann bitte 140 bis 160. Da wäre ich dabei, aber bitte kein Kriechtempo von 130. Das bringt auch dem Klima nichts bei den Benzin- und Dieselautos.

Uebrigens: an wen will die werte Bundesregierung denn noch den Verbrennungsmotor verkaufen wenn rund ums rum alle aussteigen?? Oh man.. das ist so dumm von der Bundesregierung! Der Verbrennungsmotor ist ein Auslaufmodell.

von wegen

vor einiger Zeit ab es eine Reform beim Bussgeldkatalog....

PR-Überschrift war Punkte verfallen immer 24 Monate nach der Tat und alles wird punktemässig halbiert....
Das es eine Inflation gibt ist klar und normal..

ABER real wurden ( siehe Handyverstoss) die Punktesummen nicht halbiert
wohl aber die Grenze zum FS Entzug.

Wo soll das der arbeitende Steuerzahler als gerecht oder gar rechtens empfinden.

Ein Schelm ist der, der denkt das nun für die GUTE Sache" alles besser wird und alle richtig parken haha"
viel Spass beim Nutzen der Busspuren, Können Polizisten eigentlich zählen?.... die werden sich freuen....und noch motivierter werden

Hilfe für Fussgänger?

Bei der Gelegenheit sollte auch mal wieder das Bußgeld für Fahrradfaher auf Fußgängerwegen der Inflation angepaßt werden.
Z.B. in Dresden ist es so, dass Sie für das "nicht unverzügliche beseitigen eines Hundehaufens" bis zu 1.000 Euro Bußgeld nach der lokalen Polizeiordnung zu entrichten haben.

Wenn Sie auf einem Bürgersteig einer gebrechlichen Person den Krückstock "wegradeln", sind nach dem aktuellen Ordnungswidrigkeits-Katalog als maximale Sanktion 35 Euro fällig. Für die Polizei kein wirklicher Anreiz sich (auch) hierum zu kümmern.

Das ist für mich nicht ausgewogen.

Sehr viele Fahrradfahrer nutzen die Fahrradwege. Das muss man sagen. Leider viel zu viele scheren sich einen Dreck um die Fahrradwege und nutzen statt dessen die Fußgängerwege in alle Richtungen. Das ist belastend. Und auch gefährlich.

Zu den E Bikes sage ich lieber nichts. Vermutlich melden sich die Verkehrsbetriebe. Und andere außerdem.

Der Zerfall unserer Rechtsordnung ist...

schon recht weit fortgeschritten. Im Straßenverkehr funktionierts aber noch. Da kann man dann melken.

@Superschlau (11:19)

Wer schreibt die Falschparker am Radweg auf?
____

Das Ordnungsamt. Und sollte wesentlich konsequenter durchgeführt werden. Wie oft kann ich abends nicht mehr über den Bürgersteig gehen, weil irgendein SUV-Fahrer den als Parkplatz missbraucht.

LKWs in der Rettungsgasse

Immer und immer wieder beobachte ich, dass LKWs die mittlere Spur im stockenden Verkehr und bei Stau zufahren. Da kann ich mich ganz links so klein machen wie ich will, bei einem LKW in der mittleren Spur geht nichts mehr. Zu 80 % LKW aus Ost-Ländern, Rest sind "ortskundige" Inländer, zumindest nach den Kennzeichen. Was tut unsere Polizei?? nichts! Bußgelder nützen nichts, LKWs eine Woche stillegen und beschlagnahmen. Das zeigt sicher Wirkung.

11:20 von yolo

«Da muss man natürlich gleich zur höheren Geldstrafe greifen, damit das arg gebeutelte Geldsäckchen ( das oft ohnehin Ebbe hat) gleich alles auf den Tisch werfen muss.»

Da parken Sie mal in den NL vorschriftswidrig. Ohne jede Behinderung.
Rapp, zapp 70 Euro weg.

Fahren Sie in der CH auf der Autobahn 20 km/h zu schnell.
Hohe 3-stellige Summe an Franken verbaselt.

Fahren Sie in DÄN mehr als doppelt so schnell, wie erlaubt.
KfZ beschlagnahmt, eingezogen, dann versteigert.

Verhalten Sie sich in JAP durch die Benutzung eines Smartphones als beliebiger Verkehrsteilnehmer verkehrs-gefährdend mit Unfallfolgen. Zahlen Sie bis zu 2.350 Euro. Oder gehen dafür bis zu 1 Jahr in den Knast. Nur für die Nutzung des Smartphones. Alles andere "on top" …

Ihnen scheint gar nicht bewusst, auf welcher Insel der Glückseligen Sie sich hier in DEU bzgl. Verkehrsstrafen bewegen dürfen.

Liste beliebig länger (u.a. ITA).
Überall Jagd + Halali auf Autofahrer.
Überall, um die Radfahrer "zu pimpen" …

Die hohen Strafen sind schon ok

Jedoch sollten diese an Tagessätze gebunden werden.
300 Euro ist für Normalverbraucher schon abschreckend, besser wäre hier aber 3 Tagessätze, damit die Strafe wirklich jeden schmerzt.

Ps weil ich es hier gelesen habe, mit Anmeldung und guter Begründung sollte Parken auf dem Gehweg für zb. Möbel - und Materialtransporte möglich sein.

@ alex.o (12:20): abschleppen nicht so einfach erlaubt! Denkste!

hi alex. o

Für solche Fälle kann man bei der Gemeinde auch ein vorübergehendes Halteverbot beantragen und dieses dann durch Aufstellen der entsprechenden Schilder vor dem Tag des Umzugs kennzeichnen. Im Halteverbot stehende Fahrzeuge kann man dann auch abschleppen lassen.

nicht so ohne Weiteres! Auch da gibt es einschlägige Gerichtsurteile! Siehe mal hier beim Legal Tribune:

https://tinyurl.com/y9njqz84
Legal Tribune: Drei volle Tage zum (Absch­lepp-)Glück (24.05.2018)

Erst nach Ablauf von drei vollen Tagen dürfen am vierten Tag Pkw aus einem mobilen Halteverbot abgeschleppt und die Kosten dem Halter auferlegt werden. Das entschied das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) in Leipzig am Donnerstag. (Urteil v. 24.05.2018, Az. 3 C 25.16). Was Studierende und Examenskandidaten schon länger ahnten, ist damit nun durch das Revisionsgericht ausdrücklich einmal entschieden worden.

Von daher darf NICHT sofort abgeschleppt werden!! Denkste!!

Radfahrer dürfen alles,

das stimmt nicht! Sie tun alles, was verboten ist. Füe viel Geld werden Radwege gebaut, wo fahren die Radler? Richtig auf der Strasse. Und dann ätzen sie noch, wenn man vorbei fährt! Dabei gehe ich davon aus, dass sehr viele Radle auch einen Führerschein haben. Ich bin für konsequente Kennzeichenpflicht für Radler, dann könnte ich wenigstens die eine oder andere Tat zur Anzeige bringen.

11:57 von thm378

Immer diese Gerede vom Abzocken. Sich einfach an die Regeln halten und schon
gibt es keine Probleme, das diese einfache Tatsache immer nicht zu begreifen ist.

@Ritchi (11:25)

Da wird sich das Ordnungsamt in der Stadt Heinrichs des Löwen aber über die Mehreinnahmen freuen. Dort werden sogar Umzugswagen mit einer freundlichen Zahlungsaufforderung bedacht, wenn sie (mangels anderer Möglichkeit) nicht behindernd auf dem Bürgersteig stehen. Warum ziehen die Leute auch in die Innenstadt.
____

Und damit macht man in Braunschweig alles richtig. Wer auf dem Bürgersteig steht, behindert immer. Deshalb zahlt man da auch. Man zahlt auch 20 Euro, wenn man unerlaubterweise halb auf dem Gehweg parkt. Dafür ist die Straße da. Und was Umzugswagen angeht: Umzüge kommen ja immer so plötzlich, dass man keine Zeit mehr hat, rechtzeitig 2 Wochen vorher bei der entsprechenden Kommune für die Zeit des Umzugs ein temporäres Parkverbot zu beantragen.

um 12:38 von Fuzius Kon...de...

>>
Bin ich Irre oder haben wir Alle einen an der Waffel???
<<

Ganz sicher haben nicht wir alle einen an der Waffel.

Meine volle Zustimmung

Ich stimme den erwähnten Vorschlägen voll zu. Allerdings würde ich die Strafe für eine blockierte Rettungsgasse, sowie für Gaffer, die Unfallorte fotografieren auch 1000.- Euro festsetzen. Schliesslich handelt es sich hierbei um lebensgefährdende Eingriffe in den Strassenverkehr.

Volle Zustimmung

@Miezekatze: Vollste Zustimmung !

Senioren Fahrtauglichkeits TÜV wäre wichtiger

Sie kriechen mit 40 über Autobahnen
& blockieren den fließenden Staßenverkehr.

Fahrzeugbedienelemente sind Unbekannt
und selbst Rote Ampeln.
Eine echte Gefahr für Fußgänger an Zebrastreifen und Radfahrer.
Oftmals werden sie von ihren silberbedachen
Beifahrer Navies lautstark im "absoluten Blindflug" durch die Innenstädte dirigiert.
Selbst auf der Hutablage schütteln im Gegensatz zum Bundesverkehtsminister
die Dackel schon ihre Köpfe.

re nudi1958

"Gängeln

Wie sage vor kurzem einer.
Wem das hier nicht passt, der kann ja gehen.
An den Punkt komme ich so langsam."

Dann aber: Augenauf bei der Auswanderungswahl. Sonst landen Sie womöglich in einem Land, wo Verkehrsverstöße viel rigoroser geahndet werden.

Und dann müssten Sie ja nach Deutschland auswandern ...

@Graf von Gülle (11:30)

Anmerkung: Porsche Fahrer steht sinngemäß natürlich auch für alle andern sinnfreien SUVs...
____

Hier muss sowieso eine Gesetzesanpassung her. Wer sich einen SUV kaufen will, sollte künftig nachweisen müssen, dass er ein geländegängiges Fahrzeug braucht, weil er z.B. Landwirt, Förster oder Jäger ist. Wer so eine Spritschleuder nicht braucht, sollte sie auch nicht erwerben dürfen.

Behindertenparkplatz

Ich vermisse, daß es endlich teurer wird auf Behindertenparkplätzen zu parken ohne amtlichen Ausweis. 30€ schreckt viele nicht ab. Ich habe regelmäßig das Problem und viele andere Behinderte auch, weil ich mit dem Rollstuhl auf normalen Plätzen nicht aussteigen kann.
Nur eine Anmerkung von mir.

12:36 von DeHahn

Es hat eben alles seine 2 Seiten. Wenn aus einer 70 km/h Strasse über Nacht eine 50 km/h Strasse wird und im Anschluß geblitzt wird, wird kräftig abkassiert. Mich hat es 35 Euro gekostet. Man hätte auf diese Veränderung auch in den Medien hinweisen können.

Der Verkehrsteilnehmer als

willkommene Geldquelle?
Was in diesem Sektor, insbesondere bei Geschwindigkeitskontrollen, so alles geschieht, da fällt einem der Kit aus der Brille.
Wie wäre es denn mit zu leistenden Sozialstunden als "Erziehungsmaßnahme"? Die Geldquelle wäre dann natürlich weg.

Abzocke

Ich habe noch nie erlebt, dass ein Autofahrer keine Rettungsgasse bildete.

Immer mehr Bußgelder und Steuern, so generiert der Staat mehr Geld um die strapazierten Kassen zu füllen.

Bspl. Blitzer werden Innerorts nicht installiert, obwohl es notwendig wäre, stattdessen lieber an Bundesstraßen hinter einem Brückenpfeiler.

@ hg1 (12:32): ich fahre auch ab und an in Fußgängerzonen

@ hg1

Außerdem:

Ich erlebe es tagtäglich das Radfahrer bei rot über die Kreuzung, auf Fußgängerwegen bzw. -Zonen fahren und dabei Fussgänger, andere Radfahrer und Autofahrer in Gefahr bringen.

1. Autofahrer haben NICHTS in Fußgängerzonen verloren!!
2. ich fahre auch ab und an im Schritt-Tempo durch Fußgängerzonen. Aber ich passe eben auf. Was ist so schlimm daran??
3. ich fahre nicht bei ROT ueber Ampeln, es sei denn die Ampel ist mal kaputt!
4. ich hasse es, wenn Fußgängerzonen fuer Radfahrer gesperrt sind wie bei uns in der Stadt.

Solche Typen die sowas machen, sind nicht in der Mehrheit sondern in der Minderheit. Daher habe ich keine Lust, mich von Ihnen wegen solcher wenigen Idioten so gängeln zu lassen. Abgelehnt!!

Danke, ich bin reicher als ich dachte!

" Nutzungsgebühren vom Bürger für Straßen, die er selbst mit seinen Steuern bereits bezahlt hat. Diese Straßen sind sein Eigentum." @wulfmusic
.
Ich wusste gar nicht, dass die Straßen mir gehören! Das sind ja grandiose Neuigkeiten!

Die Strafen müssen angepasst werden

Die Straßenverkehrsordnung gibt es aus sehr guten Gründen, daher ist sie ohne wenn und aber einzuhalten. Wer gegen sie verstößt, der muß mit entsprechenden Strafen rechnen. Und da wir leider in einer Zeit zunehmender Rücksichtlosigkeit leben, müssen die Strafen diesem Verhalten nach entsprechend angepasst und verschärft werden.

@12:02 von th711

"Ich würde vorschlagen der Mindestlohnempfänger hält sich schlicht an die Gesetze und parkt nichts zu. Der VW-Manager würde das eh nicht tun."

Ich würde generell jedem Menschen vorschlagen sich an Gesetze zu halten; erwiesenermaßen gibt es hier aber immer Ausnahmen.

Das ist aber nicht der Punkt. Bei den Bußgeldern geht es um Strafe und Abschreckung. Die Strafwirkung einer pauschalen Geldbuße variiert jedoch mit dem Einkommen.
Es ist nicht das Gleiche ob jemand 2% seines Einkommens verliert oder 40%. Damit diskriminieren Sie nach Einkommen und verfehlen die Abschreckungswirkung bei Spitzenverdienern.

Bei kleineren Bußen kann ich gut damit leben; aber wenn der Verstoß so schwerwiegend ist, dass man 'harte finanzielle Strafen' vorsieht, sollten diese auch für jeden hart sein - und nicht für manche nahezu existenzbedrohend und für Andere völlig unbedeutend.

Mit dem Argument "dann sollen sie sich doch an Gesetze halten" kann man übrigens jede noch so drakonische Strafe rechtfertigen.

@ calusa

>320 € für blockieren der Rettungsgasse.

Das sehe ich ähnlich. Das Blockieren einer Rettungsgasse ist eien Störung von Hilfs und Rettungsmaßnahmen, außer eines deutlich höreren Bußgeldes und Führerscheinentzug (min 3 Monate!), wäre hier auch die Öffnung für zivilrechtlicher Schadenerstazzahlungen (Todesfälle, schwerwiegende Behinderungen) fällig.

billig

Wen sollen denn diese niedrigen Bußgelder abschrecken? Das bleibt ziemlich unklar.
Viele wird es vermutlich nicht jucken, wenn es wie bisher auch kaum geahndet wird.

12:38 von Fuzius Kon...de...

«Hähh??? Wie kann denn eine 20-25er Geschwindigkeit nicht behindernd wirken auf unendlich vielen Straßenabschnitten in DE???»

Vor dem "Hähh???" erst einmal überlegen.
Was "verkehrs-behindernd" denn bedeuten könnte …?

Auf der Landstraße bei erlaubter Geschwindigkeit von 100 km/h sind 2 neben einander fahrende Radler eben dies. Sie sind es auch dann, wenn das Tempo auf 70 km/h reglementiert ist.

In einer Tempo 30 Zone sind sie es nicht. Auch nur bedingt, wenn es wegen "Zähflüssigkeit" der bunt lackierten Blechdosen auf 4 Rädern in Städten eh nur im Stopp-and-Go, oder mit 35 "daher geht".

Ein freundlicher Blick, verbunden mit einem kurzen Handzeichen, soll auch "Wunder wirken", um ein besseres Miteinander im Verkehr zu ermöglichen.

Darüber hinaus hilft es definitiv, wenn man in der Blechdose sitzend nicht genau über das Verhalten der Radfahrer flucht, das man am Abend in der Freizeit als Radler selbst an den Tag legt (oder umgekehrt … oder ähnlich).

Recht viel Gewese um wenig …

@ thm378

"Wer schützt uns Bürger vor diesen Ministern & Beamten."

Meckern gegen Politiker & Beamte ist einfach. Wie wäre es damit einfach entsprechend der Starßenverkersordnung fahren? Dann haben sie keine Bußgelder zu befürchten. es ist nicht Schuld der Beamten und Politiker wenn sie sich nicht an die Verkehrsregeln halten...

Hier entsteht ein völlig....

.....unnötiger Aktionismus.
Es muss doch auch mal geklärt werden wer die Radwege bezahlt. Eher doch die wenigen die Autofahren! Gibt es eine Versicherungspflicht für Fahrradfahrer? Wäre dringend nötig wenn ich den Fahrradverkehr beobachte. Mit Kennzeichnung der Bikes!

@12:36 von calusa

"Das kann man doch ganz einfach durch richtiges Verhalten vermeiden, ganz simpel."

Klar, aber mit der Begründung können Sie auch eine Geldbuße von 1 Million € rechtfertigen - oder meinetwegen die Todesstrafe. "Man muss sich halt nur an Gesetze halten, dann wird man auch nicht bestraft. Ist doch einfach"

Es geht nicht um den Fall, dass man nicht bestraft wird, sondern es geht um den Fall, dass jemand bestraft wird. Denn zu den Strafen wird es nunmal kommen.
Wenn Sie es irgendwie schaffen sollten sich als Hartz4-Empfänger ein Auto zu leisten und dann eine Buße von 320€ zahlen müssen, verlieren Sie damit 75% ihres monatlichen Einkommens.

Als Chefarzt mit ca. 4.600€ netto im Monat (natürlich ohne Bonuszahlungen für Privatpatienten, die es im Regelfall on top gibt) macht das gleiche Vergehen dann 7% ihres Monatseinkommens aus.

Ist das dann die gleiche Strafe? Hat das die gleiche abschreckende Wirkung? Denn darum geht es doch, oder nicht?

Im direkten Vergleich

Im direkten Vergleich zu anderen (europäischen) Ländern sind die Strafen in der BRD lächerlich. Es ist nicht verkehrt die Daumenschrauben härter anzuziehen, sogar längst überfällig. Übrigens fahre ich selbst auch PKW.

Auch Fahrverbote sollten wie in anderen Ländern schneller ausgesprochen werden, vor Allem bei Wiederholungstätern eine echte Abschreckung.

Fahrradfahrer sollten sich aber auch zwingend an die Verkehrsregeln halten, ansonsten auch hart bestraft werden.

Wie aber schon viele schrieben, wer soll das kontrollieren? Wahrscheinlich der Knackpunkt an dem die Durchsetzung letztendlich scheitern wird!

Da werden sich die Busfahrer

aber freuen, wenn die Tretrollern so vor Ihnen herbummeln. Und die Nahverkehrsnutzer, wenn da mal wieder alle Termine platzen.
Wo lässt denn unser Superverkehrsminister eigentlich denken?
Und Radfahrer nebeneinander, gut Und schön, aber wer bestimmt in der reellen Situation eigentlich, was eine Behinderung ist?

Habt doch Mitleid mit Herrn Minister Scheuer,

er muss doch das Geld von seinem Mautdesaster wieder reinbringen. Im übrigen wieder viel heiße Luft, wer soll das in unserem Kontrollstaat noch alles kontrollieren? - P.S. Vielen Radfahrern würde es besser gehen, wenn sie sich an die Verkehrsregeln halten und Rücksicht auf andere Verkehrsteilnehmer nehmen würden.

Gute Vorschläge

Ich finde die Vorschläge gut.

Das Schild zum Überholverbot bräuchte man nicht, würden motorisierte Verkehrsteilnehmer den Mindestabstand von 1,5m einhalten. Ich werde täglich mit 5-20cm Abstand überholt (mehr gibt die Straße nicht her bei 70cm Fahrrad und 2m Auto) und von den Autos mit Hupen, Beschimpfungen und Motor aufheulen lassen gedrängelt, wenn ich in der Mitte fahre. Das Straßenverkehrsamt hat mir gesagt, ihnen sei die Situation bewusst, sie könnten aber nichts dagegen tun. Vielleicht hilft ja in Zukunft das Schild.

Auch das legale nebeneinanderfahren finde ich gut. Das mache ich derzeit auch, bis jemand überholen will, dann ordnen wir uns wieder ein - aber ist derzeit offenbar halt nicht legal.

Man sollte meiner Meinung nach auch mehr Ampeln für Fußgänger und Fahrradfahrer zu Bedarfsampeln umdenken. Häufig fahre ich auch über rot, weil einfach niemand sonst da ist. Im Gegensatz zum Auto kann man für die geringen Geschwindigkeiten und den kleinen Platz das gut einschätzen.

Au je,

welche Aufschreie doch in diesem Forum!
Ich bin Fußgänger, Radfahrer und auch Autofahrer (Pendler).
Es ist Jahre her, dass ich ein Ticket bekommen habe und ich halte mich für einen sehr defensiven und rücksichtsvollen Radler.
Gott sei Dank bestehe ich als solcher nicht auf mein Recht auf Vorfahrt, sonst wäre ich schon x-mal gestorben.
Was mich aber wirklich nervt als Autobahnnutzer: Warum müssen manche Autofahrer in geschwindigkeitsbegrenzten Bereichen und vollen Fahrstreifen noch auffahren und drängeln?
Auch die Kriechgeschwindigkeitsüberholer nerven natürlich.
Oft habe ich den einen vor mir und den anderen hinter mir.
Ich möchte mehr Polizei auf den Straßen, und ganz im Gegensatz zum Tenor im Forum, Kontrollen, und bitte, bitte, höhere Strafen für Fehlverhalten!

Radfahrer folgen welchen Regeln?

Und was ist mit den Strafen und Regeln für Radfahrern?
Schon mal aus dem Bus ausgestiegen und fast von einem Radfahrer angefahren worden?
Rote Ampeln? Gelten doch nur für Autos!
Fußwege für wen nochmals?
Die Radfahrer in Deutschland haben einen seltsamen Freiraum, den ich mir nicht erklären kann! Ich würde erst einmal den regelfreien Radfahrer dazu zurückführen sich an die Straßenverkehrsordnung zu halten!!!

12:29 von nudi1958

«Gängeln
Wie sage vor kurzem einer.
Wem das hier nicht passt, der kann ja gehen.
An den Punkt komme ich so langsam.»

Da werden Sie sich in einer weiteren langen Karawane der unwillig Auswanderungswilligen hinten an stellen müssen.

Hätte auch nur die Hälfte der beständig "Gängelungs-Klagenden" DEU je verlassen. Hätte sich jegliche Problematik mit Wohnungsnot im Land längst von selbst erledigt .

Aber wohin dann nur …?

Falsch parken, und zu schnell fahren ist so gut wie hinter allen 7 Bergen.
Noch viel teurer als hier …

Ich bin

leider immer noch Autofahrer in einer Großstadt. Meine letzte „Knolle“ bekam ich vor mehr als zehn Jahren. Und die war ich selber Schuld. Hätte ich etwas genauer geschaut, hätte ich das Halteverbotsschild durchaus erkennen können. Niemand muß eine Knolle bekommen. Er braucht sich nur an die Regeln zu halten. Daß es eine „Abzocke“ von Autofahrern seitens der Stadt gibt, vermag ich nicht zu erkennen.

Mit Geldstrafen erzieht man niemand

Wer keine Rettungsgasse bildet oder und / oder Rettungskräfte blockiert sollte mit dem Entzug der Fahrerlaubnis für 3 Monate bestraft werden. Hätte erzieherische Wirkung (zumindest nach dem 1. Mal) und würde gleichzeitig den CO2-Ausstoß reduzieren.

Autofahrern drohen höhere Bußgelder

Die regierenden Politiker kennen nur einen Regelmechanismus: Sanktionen
Sie vergessen konsequent und durchgängig, bei der Planung ihrer Vorhaben, die Voraussetzungen für die Durchführung der Massnahmen zu schaffen - das ist einfach nur noch arm.

Am 15. August 2019 um 11:30 von Graf von Gülle

"Anmerkung: Porsche Fahrer steht sinngemäß natürlich auch für alle andern sinnfreien SUVs..."

Porsche gleich SUV? ... nun, der Satz sorgt dafür, dass man auch den Rest des Kommentars versteht. Und nicht jedes SUV ist als sinnfrei zu bezeichnen, es kommt immer darauf an, wofür es gebraucht wird - nicht jeder kann sich übrigens für jede Fahrt, je nach Bedarf, ein spezielles Fahrzeug leisten.

Gleiches Recht für ALLE

Ich bin dafür das wir die Radfahrer und E-Scooter die bei Rot über Ampeln donnern, einen für teures Geld gebauten Radweg nicht benutzen, auf Gehwegen die Fußgänger gängeln ebenso drastisch bestrafen wie uns Autofahrer. Alle sind gleich nur einer ist gleicher, oder wie soll ich das verstehen.. Die sollen sich doch nicht wundern das die Innenstädte veröden.. Ich zieh mit meinem Auto demnächst aufs Land dann muss ich mir dieses Wahnsinn nicht mehr antun.

@um 11:20 von yolo

"abei finde ich die Radfahrer in ihrem Verkehrsverhalten derart erziehungswürdig, dass man dort hart durchgreifen sollte."

Interessante Weltsicht. Wenn Autofahrer alles richtig machen, dann kratzen sie die Strafen nicht. Hat man Angst davor, ist man wohl selbst "erziehungsbedürftig"?
Parken Radfahrer auf der Fahrbahn? Undenkbar, oder?
Fakt ist: "
"die" Radfahrer sind ebenso zivilistert oder unzivilisiert wie Autofahrer, fahren doch fast alle selbst Auto. Welcher Anteil Autofahrer fährt Rad?
Mal nachdenken...

Die Bussgelder in Deutschland sind unterentwickelt.

Sie haben keinen Abschreckungscharakter.
Ich fuhr vor kurzem mit einem Freund von Duisburg nach Venlo. Sobald er in den Niederlanden war, fuhr er brav 50, denn er hatte Respekt von den Strafen, die nach seiner Aussage bereits ab 1 Kilometer zu schnell fällig werden.
In Deutschland dagegen fuhr er zu schnell mit der Begründung, er kenne die Strecke, hier würde nie kontrolliert.

12:11 von wulfmusic

«Im Mittelalter haben bewaffnete Banden die Reisenden irgendwo im Wald ausgeplündert. Heute geschieht das am hellichten Tag und das ganz offiziell durch Staatsorgane.»

Dafür durfte man in den Wäldern des Mittelalters auch in 2. Reihe parken, musste sich nicht um Radfahrer scheren, und musste auch keine Rettungsgassen auf Autobahnen bilden.

Da war Reisen noch Reisen.
In den Wäldern des Mittelalters.
Nicht Stehen in Städten in Blechdosen in Staus.
Und Brötchen kaufte man zu Fuß gehend.
Ohne mit der eigenen Kutsche andere Kutschen in 2. Reihe zuzuparken.

Was war das Mittelalter doch toll.
Obwohl man damals in den Wäldern auch am hellichten Tag plünderte …

Am 15. August 2019 um 12:54 von nikioko

Sie sprechen mir aus der Seele. Und ich habe in einem Land, Australien, gelebt wo es, und auch nur da draussen, im Outback, vielleicht noch eine Existensberechtigung für diese Fahrzeuge gibt.

Dort sind es dann aber 'richtige' Geländewagen, vgl. Landrover, Toyota Hi-Lux, etc... und nicht die 'Show-Off' SUVs die hier rumfahren, interessanterweise aber, wenn es denn drauf' ankommt, die kleinste Bodenwelle praktisch in weniger als Schrittgeschwindigkeit überfahren dass dem geliebten SUV ja auch bloß nichts passiert...

Am 15. August 2019 um 12:54 von nikioko

Stimme ich Ihnen zu. Interessanterweise oft (aber nicht immer) teure Fahrzeuge wo man doch prinzipiell vermuten würde dass der Fahrer von wegen Grips... aber lassen wir das...

Das einzige was hilft ist sofortiges Abschleppen ohne wenn und aber - und schafft nebenbei noch Arbeitsplätze beim Abschleppunternehmen :-)

@Dennis K 12:16 „Ja,

@Dennis K 12:16
„Ja, Radfahrer halten sich oft nicht an die StVO. Und das ist auch okay so.“

Sagen Sie mal, in welcher Welt leben Sie??
Sie verteidigen Radfahrer die sich nicht an die Regeln halten??
Vielleicht gehen Sie mal mit Ihrem alten Mütterchen durch die Fußgängerzone und so ein Kamikazefahrer streift die fast. Ich bin gespannt ob Sie dann immer noch so daherreden.

Nummernschilder für Fahrräder. Alles Andere hilft nicht.
Der Mensch an und für sich ist ja recht vernünftig......aber es gibt auch Ausnahmen !

12:54 von nikioko

Hier muss sowieso eine Gesetzesanpassung her. Wer sich einen SUV kaufen will, sollte künftig nachweisen müssen, dass er ein geländegängiges Fahrzeug braucht, weil er z.B. Landwirt, Förster oder Jäger ist. Wer so eine Spritschleuder nicht braucht, sollte sie auch nicht erwerben dürfen.
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Was muss denn bei ihnen der Sportwagen Fan nachweisen???

Das man bei Bayern München en Vertrag hat???

Es gibt auch "sparsame" SUV`s..., die Leute fühlen sich besser in diesem erhöhten Sicherhheitskäfig...

ps.: Cabriolet darf nur gefahren werden wenn die Haare noch nicht gefönt wurden...

Oh weih oh weih...;-()

Verbotsstaat?

@Sternenkind.
Der Staat geht nicht gegen seine Bürger vor. Halten Sie sich an die Regeln, dann ist alles okay.

12:59 von Demokratieschuetzerin

«… 4. ich hasse es, wenn Fußgängerzonen fuer Radfahrer gesperrt sind wie bei uns in der Stadt.»

Da werden Sie es dann auch hassen, dass Sie mit Ihrem Drahtesel nicht auf die Autobahn drauf dürfen.

Ist ja mitunter der kürzere Weg, dort entlang zu fahren …

Wer sich ans Verkehrsrecht

Wer sich ans Verkehrsrecht hält, braucht Bussgelder nicht fürchten. Und an alle, die sich hier so aufregen, die StVO gilt für ALLE Verkehrsteilnehmer. Und Geschwindigkeitsbegrenzungen gelten auf dem gesamten Strassenabschnitt und nicht nur 50 m vor der/ bis zur Blitze.
Im übrigen sind die Bussgelder und Strafen bei Regelverstössen in Deutschland viel zu lasch.
Würde ein sofortiges Fahrverbot drohen (und nicht irgendwann wenn es ggf. „gut“ passt), dann würde vermutlich schon viel gewonnen.

@ Cassini (12:54): stimmt aber 60 Euro sind genug

hi Cassini

stimmt in der Tat. Dem hier von Ihnen:

Ich vermisse, daß es endlich teurer wird auf Behindertenparkplätzen zu parken ohne amtlichen Ausweis. 30€ schreckt viele nicht ab.

kann ich mich anschließen. Deswegen wäre eine Erhöhung von beispielsweise aktuell 30 Euro auf 60 Euro ja OK. Aber mehr muss derzeit nichts sein.

Herr Scheuer

ist halt nervös vor dem hoffentlich bald eingesetzten Untersuchungsausschuss, der den Milliardenschaden, den er mit der dümmlichen CSU-Maut angerichtet hat, ans Licht bringt.

Fahrradrowdy

nehmen mehr und mehr das Heft des Handelns in die Hand und dominieren im Straßenverkehr mit erschreckenden Verhaltensweisen bis zur Nötigung von Autofahrern! Will die CDU sich auch hier bei den Grünen anbiedern? Unfassbar was aus dieser CDU geworden ist? AKK & Konsorten sei es gedankt! Übrigens, ich bin selbst Radfahrer und weiß daher wovon ich hier berichte. Weißt endlich mal die Fahrradfahrer zur Raison die meinen ihnen gehöre die Straße...

12:59 von Demokratieschuetzerin

«… 2. ich fahre auch ab und an im Schritt-Tempo durch Fußgängerzonen. Aber ich passe eben auf. Was ist so schlimm daran??»

Tja - was ist so schlimm daran …?

Wenn ein jeder / eine jede seine / ihre home-made Auslegung der Verkehrsregeln im Säckchen mit sich durch die Gegend trägt.

Ich fahre mit meiner Enduro auf Wanderwegen auch stets nur Schritt-Tempo. Halte die Augen immer offen, bin aufmerksam bremsbereit.

Sollen sich mal nicht so anstellen, die Wanderer.
Und besser Acht geben, wohin sie mit ihren Stöcken fuchteln.
Gemein, gefährlich, und gemeingefährlich das …

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