Ihre Meinung zu: Deutsche Wirtschaft schrumpft: "Weckruf und Alarmsignal"

14. August 2019 - 13:31 Uhr

Die schlechten Zahlen der deutschen Wirtschaft sorgen in der Politik für Diskussionen. Wirtschaftsminister Altmaier spricht von einem "Weckruf und Warnsignal". Das Risiko einer Rezession wird größer.

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" Deutsche Wirtschaft

" Deutsche Wirtschaft schrumpft "Weckruf und Alarmsignal" "
-
Dann hat also Team GroKo unter der fachmännischer Anleitung der Grün*innen alles richtig gemacht um diesen unerhörten CO2 Ausstoss zu senken. Diese gute Arbeit sollte dann von den Wählern entsprechend honoriert werden.

Wirtschaft schrumpft

Übersetzung "Politiksprech" zu "Deutsch"

1
"Weckruf und Alarmsignal"

Übersetzt:
Hab vorher nix mitbekommen, der Alarm klingelt aber jetzt, ich steh dann mal so langsam auf. Und dann mal gucken.

2
"Jetzt gelte es, mit den "richtigen Maßnahmen" eine Rezession zu verhindern."

Übersetzt:
Also wenn man das Richtige tut, kracht die WIrtschaft nicht ein. Leider weiß ich derzeit nicht, was richtig ist, sonst würde ich konkreter werden.

3
Wir sind im Moment in einer massiven Konjunkturabkühlung", sagte der SPD-Politiker. "Ich würde aber nicht von einer Wirtschaftskrise sprechen

Übersetzt:
Ich würde jetzt nich nicht von einer Wirtschaftskrise sprechen, aber in Wirklichkeit weiß ich ja, dass die Probleme eher zunehmen als abnehmen werden.

4
Wir müssen Investitionen in die Digitalisierung und in Zukunftstechnologien sicherstellen, damit unsere Wirtschaft international stark bleibt

Übersetzt:
Ich weiß nicht so genau, wohin die Reise gehen soll

Wir brauchen

noch eine Wiedervereinigung mit Aufbau und Plünderung oder eine Einwanderungswelle mit viel bauen und versorgen oder was hat die Wirtschaft in letzter Zeit noch so vor der Krise gerettet? Ich schlage Innovation, Mut, Qualität, Ausbildung und Ehrlichkeit vor. Das half auch mal, scheint aber altmodisch geworden zu sein.

Unfassbar

die Unternehmen die ohne hin schon kaum Steuern zahlen, sollen noch weniger zahlen während die Arbeitnehmer weiter bis zum letzten Tropfen ausgesaugt werden und sich die Generation 1985 und später sich nicht in der Regel kein Eigenheim leisten können und in großer Zahl Angst vor der Altersarmut haben müssen, weil die Politik seit 20 Jahren das Lohndumping fördert und sich vehement weigert den kriminellen Investmentbankern ein Riegel vorzuschieben.

Wie wärs denn mal damit mehr als eine Handvoll Ermittler bereit zu stellen im CUM-EX Skandal.

Es hat nämlich ein leichtes Geschmäckle von Bestechung wenn 65 Mrd.€ an hinterzogenen Steuern dem Staat wegen mutwilliger Verschleppung von Seiten des Staates entgehen.

Unsere Politiker haben wohl das große Ziel auch noch vom letzten Bürger verachtet zu werden.

Körperschaftssteuern

Zunächst mal sollte man unterscheiden, welche Steuersätze auf dem Papier stehen und wie viel tatsächlich bezahlt wird.

Für den internationalen Vergleich ist dazu OECD-Data ein guter Auskunftsplatz.
https://data.oecd.org/tax/tax-on-corporate-profits.htm

Danach betrugen die Gewinnsteuern der deutschen Unternehmen 5,36 % im Jahr 2017. Das sind nicht mal 30 Milliarden und ist nicht mal 1 % zum BIP und weit unter dem OECD-Durchschnitt. Selbst wenn man die Gemeindesteuern (Gewerbesteuer) dazu nimmt, sind das nur 2,5 % vom BIP. Ein Skandal und in einer solchen Situation muss die Mittelschicht sich nicht fragen, warum sie im internationalen Vergleich überproportional belastet wird.

Was will man da nur kürzen bei 33 Milliardchen im Jahr 2018? Abschaffen? Zum Race-to-the-Bottom bezüglich Löhnen nun auch noch eines bezüglich Unternehmensbesteuerung lostreten?

*Mann, Mann, Mann*

Back to the "Antizyklischen Argumentationsmuster"

Die gut geschmierte und bestens vernetzte "Wirtschaft und Industrie" geben den Impuls vor und die devot-abhängige politische Kaste kuscht und winkt mit Steuergeschenken für die Eliten. Die etablierten Medien werden wohl auch dieses Sings-Sang der "armen Eliten" kritiklos mitmachen.

Die DIHK und der BDI haben sich in diesem Text bereits in Stellung gebracht flankiert mit Hilfskräften aus den Stiftungsnetzwerken die mit DGB verwoben sind.Der Tenor den wir jetzt aus allen Eliten-Posaunen vorgesetzt bekommen wird heißen:
-Steuern für die Eliten senken
-Steuermittel für die Eliten verwenden
-und die schon seit damals von den Eliten gerne genommenen antizyklischen Argumentationsmuster, wenn der Arbeitnehmer in Deutschland eine Lohn- bzw. Gehaltserhöhung haben möchte:
A)Wenn die Wirtschaft brökelt-
"Wir können keine Gehaltserhöhungen in der Rezssion bezahlen!"
B)Wenn es der Wirtschaft gut geht-
"Wir sind gerade aus der Rezession raus, und die nächste kommt bestimmt. Da könne wir doch nicht"

Weckruf und Warnsignal, korrekt

Alleine aus den letzten Jahrzehnten gelernt, aber bitte keine Panik.

Seit einigen Monaten ist die Richtung klar, es ist wieder an der Zeit zu sparen, bzw. "Kassensturz" zu machen und die nötigen Ausgaben gut überlegen, ohne gleich so weiter zu machen um sich Leichtfertigkeit auf "Pump" einzulassen.

Politisch sehe ich dies genauso.
Beispiel;
Brandenburg, ein wirtschatliches Ziel erreicht, sogar darüber hinaus. Mein Respekt gilt dem MP Woidke und seinen Bürgern. "Die Erwartungen steigen natürlich, jetzt aber mal langsam, das Geld ausgeben, sinnvoll einsetzen geht schnell".

Bundesweit nicht viel anders:
Finanzminister, erstmal Einnahmen- Ausgabenrechnung machen. Prioritäten setzen. Finanzierungen wohl überlegen, oder schaffen wir das auch so...

"Weckruf und Warnsignal" / "Jetzt gelte es, mit den "richtigen Maßnahmen" eine Rezession zu verhindern. "Die schwelenden Handelskonflikte fordern ihren Tribut - und das bekommt die exportorientierte deutsche Industrie besonders zu spüren""

Das alles trifft zwar zu.

Aber statt jetzt wie "üblich" wieder in die gewohnten Reflexe bzw. in Alarmismus zu verfallen, sollte man besser, bevor es noch "dramatischer" wird, die Wirtschaft umgehend auf eine vollkommen neue - und diesemal nachhaltige - Basis stellen:

Weg vom Imperativ der "Rendite" bzw. des (Geld-)Gewinns um jeden Preis hin zur Sicherstellung und vor allem Erhaltung des für alle und jeden Bürger wirklich Existenzsichernden und Lebensnotwendigen.

Je früher damit angefangen wird - und zwar unter demokratischer (und vor allem aktiver) Beteiligung sämtlicher Mitglieder unserer Gesellschaft, desto besser.

Und der zügige Ausbau der digitalen Infrastruktur bei gleichzeitigem Abbau bürokratischer Hemmnisse wären dabei extrem hilfreich.

@ Goldenmichel

"Dann hat also Team GroKo unter der fachmännischer Anleitung der Grün*innen alles richtig gemacht um diesen unerhörten CO2 Ausstoss zu senken. Diese gute Arbeit sollte dann von den Wählern entsprechend honoriert werden."

Ich denke sogar das Gegenteil ist der Fall. In Deutschland hat man bezüglich Abgaswerte der PKW viel zu lange ein Auge zugedrückt und hätte den Automobilherstellern eher einen Tritt auf den Popo geben sollen. Man dachte wohl man könne Verbrennungsmotoren auch noch in ein paar Jahrzehnten verkaufen.

Mit den GRÜNEN haben Sie es wohl nicht so ;-) Die waren in den letzten 13 Jahren nicht an der Bundesregierung beteiligt.

Die internationale Unsicherheit blenden Sie aus.

Wirtschaftswachstumsmodell

Unser deutsches Wirtschaftswachstumsmodell heißt Handelsüberschüsse. D.h. wir exportieren seit dem Jahr 1952 (!) mehr als wir importieren (mit wenigen Ausnahmen wie z.B. nach der deutschen Einheit).

Nun stellt sich heraus, dass unsere Handelspartner nicht willens und/oder nicht mehr in der Lage sind, sich für uns jedes Jahr aufs Neue und höher zu verschulden.

Sowas aber auch, diese Spielverderber. ;-)

Wir brauchen also ein neues Wachstumsmodell. Das wird nicht einfach bei ausgeglichenen Exporten/Importen und nettosparenden privaten Haushalten und Unternehmen, wenn der Staat der schwarzen Null frönt.

Deutsche Wirtschaft schrumpft:"Weckruf und Alarmsignal"...

Und jetzt ist zu befürchten,daß aus dem "Alarmsignal" gefolgert wird,daß es in den nächsten Tarifrunden noch geschmeidiger und bescheidener zugehen soll.Aber nur von einer Seite,nämlich der der Gewerkschaften.

Statt mit offensiven Forderungen und hohen Tarifabschlüssen die Binnenkonjunktur zu stärken.

Gut so

Wenn die Wirtschaft schrumpft, um wieviel schrumpft dann die Klima - und Umweltzerstörung?
Die Seite „futurezone.at“ hat unlängst über eine britische Studie berichtet, die zu folgendem Schluss kommt: „Sechs- statt 40-Stunden-Woche: Kürzer arbeiten kann Klima retten“
Insofern ist das Schrumpfen der Wirtschaft doch der Weg in die richtige Richtung!

Deutsche Wirtschaft schrumpft...

Wirtschaftsminister Altmaier: Nötig sei eine kluge Wachstumspolitik. Dazu zählten Entlastungen der Unternehmen, insbesondere des Mittelstands.
###
Da werden sich die Unternehmer und Konzerne sowie deren Aktionäre aber freuen ! Die Kritik in der Vergangenheit an Altmaier scheint Früchte zu tragen...

Berg und Tal

Nach jedem Berg kommt auch wieder ein Tal. Die Wirtschaft kann nicht ins unendliche wachsen. Von diesem Denken müssen wir, auch in Hinsicht auf den Umweltschutz Abschied nehmen. Der Erhalt der Umwelt sollte endlich vor der Gewinnmaximierung kommen. Und die Gewinne müssen endlich gerechter verteilt werden. Außerdem hatte die Wirtschaft in den letzten Jahren eine Hochkonjunktur nach der anderen. Da sollten genug Rücklagen aufgebaut worden sein, um jetzt nicht sofort nach dem Staat zu rufen.

Tausende Autos zur Meldung zu zeigen

zeigt vor allem die Problematik der bisherigen Wirtschaftsausrichtung in allen - v.a. destruktiven - Dimensionen, von der Ressourcenverschwendung, über Exportüberschuss, Reduzierung auf ein fragwürdiges Produkt, bis hin zu einer krankmachenden Autofixierung in den Köpfen.

@ Bernd Kevesligeti 15:26

"Statt mit offensiven Forderungen und hohen Tarifabschlüssen die Binnenkonjunktur zu stärken."

Sieht sich ein Unternehmen höheren Löhnen ausgesetzt, dann hat es folgende Möglichkeiten:

1. Es erhöht entsprecht die Preise seiner Güter. Das ist die Standardreaktion. Das kann man ja, die höhere Kaufkraft ist ja dann da.

Dies lässt sich mit empirischen Daten nachweisen.

2. Es entlässt Leute und dafür muss der Rest der Belegschaft härter arbeiten. Das Middle-Management klagt Zunehmens über diese Zustände.

3. Es verlegt die Produktion ins günstigere Ausland.

4. Es verzichtet auf einen Teil seines Gewinns. Nur bei dieser Alternative wird die Wirtschaft angekurbelt. Es ist klar, dass dies den Unternehmen auf Dauer keinen Spaß macht und man sich nach einer anderen Möglichkeit umsieht.

@Säbelzahn

das sinnstiftenste Modell wäre es die Inländischen Verbrauchermarkt zu stärken.

Doch dies wird aus 2 Gründen nicht getan:

1. um einen florierenden kaufkräftigen Verbrauchermarkt zu haben, muss die breite Mehrheit der Bevölkerung so gut verdienen oder die Lebendhaltungskosten müssen soweit sinken, dass sich die Verbraucher überhaupt etwas leisten können.

2. Es benötigt Waren um diese zu verkaufen, leider hat die deutsche Industrie nichts zu bieten was sich als gewinnbringende Luxusartikel an die Deutschen bringen lassen würde.
Es gibt keinen deutschen Laptophersteller
keinen deutschen Hersteller für Computerteile im Allgemeinen
Keine Erwähnenswerten Softwareschmieden.
Keinen Smartphone Hersteller, ja nicht einmal einen Fernsehhersteller (Grundig ist jetzt türkisch und Löwe liegt im Sterben)

Aus diesen Gründen wollen unsere wahren Gesetzgeber (die Industrie) diese Neuerung nicht.

Deutsche Wirtschaft schrumpft...

Bundesarbeitsminister Heil: Wir sind im Moment in einer massiven Konjunkturabkühlung", sagte der SPD-Politiker.
###
Konjunkturabkühlung ? Der Mann hat Humor... Als Arbeitsminister sollten diese Hinweise für die Regierung mehr als ein Alarmsignal sein. Wenn trifft es den als erstes "sollte"die Krise erst da sein ? Den Leiharbeitern und die Niedriglohnjobs in der Wirtschaft... Und diese Arbeitsverhältnisse hat die SPD durch ihre Agenda doch erst möglich gemacht.

@um 15:15 von

@um 15:15 von Säbelzahn
-
Ihre Unterstellung ob ich es mit den Grünen 'habe' oder nicht lass ich mal jetzt so stehen.
Auch wenn diese Gruppe nicht an der Regierung beteiligt war hat es doch Team GroKo nicht davon abgehalten grüne Politik zu machen. Das finde ich sollten die Wähler berücksichtigen. Internationale Unsicherheit blende ich mit nichten aus, ich versichere Ihnen die habe ich glaube voll auf dem Radar.
.
Iran
Nord Korea
Syrien
Kaschmir
Hong Kong
Venezuela
Argentinien
...
Brexit
Italexit
-
Und Sie ?

@ nie wieder spd

"Wenn die Wirtschaft schrumpft, um wieviel schrumpft dann die Klima - und Umweltzerstörung?
Die Seite „futurezone.at“ hat unlängst über eine britische Studie berichtet, die zu folgendem Schluss kommt: „Sechs- statt 40-Stunden-Woche: Kürzer arbeiten kann Klima retten“
Insofern ist das Schrumpfen der Wirtschaft doch der Weg in die richtige Richtung!"

1. Wenn die Wirtschaft schrumpft gibt es eine Abwärtsspirale in die Rezession und dann weiter in die Depression. Klima und Umwelt hin oder her. Da muss eine andere Lösung gefunden werden.

2. Gedenken die Mitarbeiter von futurezone dann auch nur 15 % des Gehaltes zu bekommen?

Wer hätte das gedacht?

Realistische Ökonomen wie Prof. Flassbeck und sein Team warnen schon seit über einem Jahr, aufgrund der stetig fallenden Auftragseingänge, vor einer Rezession!
Nun rächt sich die starke Exportabhängigkeit Deutschlands und die unsolidarische Lohndumpingpolitik Deutschlands!
Die restlichen Mitglieder der Eurozone werden ihre Schadenfreude über Deutschlands Krise sicher nicht öffentlich bejubeln, doch hinter vorgehaltener Hand auskosten!
Senkungen von Unternehmenssteuern sind schwachsinnig, da die deutschen Unternehmen seit Jahren mehr einnehmen als sie ausgeben!
Nur starke öffentliche Investitionen mit der damit verbundenen Schuldenaufnahme sind jetzt angebracht!

15:56, Goldenmichel

>>Auch wenn diese Gruppe nicht an der Regierung beteiligt war hat es doch Team GroKo nicht davon abgehalten grüne Politik zu machen. Das finde ich sollten die Wähler berücksichtigen.<<

Was ist denn Ihre Erklärung dafür, daß "Team Groko" in Ihren Augen (in meinen allerdings nicht) grüne Politik macht?

Wer oder was steckt dahinter?

Sicherlich, Wähler, die Ihre Einschätzung teilen, können dann nur noch AfD wählen. Eine andere Partei kommt in diesem Fall wirklich nicht in Frage.

Wurden die Steuern denn erhöht?

Ich würde vorschlagen das man die Steuerlast der Unternehmen auf den Stand senkt, der vor dem jahrelangem Boom vorlag. In dieser Zeit wurde die Steuerlast ja bestimmt reichlich erhöht. (Ironie)

vielleicht wäre es mal

vielleicht wäre es mal sinnvoll, nicht nur auf das schiere wirtschaftswachstum alleine wert zu legen.

ein ziel müsste es doch sein, dass ein jeder in deutschland unter ihn zufrieden stellenden bedingungen leben kann. heisst: ziel von politik muss glück und gutes leben sein.

ja, natürlich kann nicht jeder eine villa am starnberger see haben - aber es wäre doch schon schön, in einem land zu leben, in dem man sich eine solche villa durch harte arbeit und fleiss selbst erarbeiten und verdienen kann anstatt in einem, in dem reichtum praktisch nur noch vererbt wird.

dazu gehören dann eben auch ein guter ÖPNV, schnelles und günstiges internet, innenstädte die nicht aussterben und, und, und.

aber ich möchte der union auch keine lernfähigkeit unterstellen. nicht mal zufällig. die CDU wird weiter ihr mantra vom wirtschaftswachstum aufsagen.
es fehlt die einsicht, dass heutzutage gutes leben eben auch ein faktor in punkto internationale wettbewerbsfähigkeit ist.

von Säbelzahn 15.47

Es gibt noch eine weitere Möglichkeit:Die Massenkaufkraft wird gestärkt,die Binnenkonjunktur wächst....

re goldenmichel

"ob ich es mit den Grünen 'habe' oder nicht lass ich mal jetzt so stehen.
Auch wenn diese Gruppe nicht an der Regierung beteiligt war hat es doch Team GroKo nicht davon abgehalten grüne Politik zu machen"

Sie können natürlich behaupten, dass die CDU grüne Politik macht, dass die CSU grüne Politik macht und dass die SPD grüne Politik macht.

Wie man dann aber grüne Politik definiert, wenn die alle grüne Politik machen, und die Grünen dazu auch noch, dürfte schwierig sein.

Es sei denn, und das vermute ich hier, dass man von ganz rechts nur noch grün sieht.

Es geht uns doch gut

Die EU macht uns reich :-).
Weiter so.
Wir schaffen das.

15:56 von Goldenmichel

Wann und wo hat die GroKo grüne Politik gemacht? Wenn sie das gemacht hätten, dann hätten wir auch keine Sorge um die Wirtschaft. Die "Zukunftbranchen"sind alle "grün". Jetzt wird sogar überlegt die Photovoltaikfertigung wieder nach Deutschland zu holen, nachdem man alles an China verkauft hat. Tesla verkauft mittlerweile mehr Modell 3 als Mercedes die C-Klasse, oder BMW den 3er. War aber absehbar, wer will noch einen Betrugsdiesel?

Hier in Deutschland sehen alle Zukunftbranchen als Gefahr, tatsächlich ist die größte Gefahr diese zu vernachlässigen.

Selbst RWE hat auf einmal verstanden, dass man mit regenerativer Energie auf Dauer mehr Kohle macht als mit Kohle. Beyond Meet wächst um 287% pro Jahr, der Fleischkonsum ist hingegen ist rückläufig.

Aber die GroKo lebt in der großen Angst vor "konservative Wähler", anstatt auf die Jugend zu setzen, denn es geht um deren Zukunft und die Zukunft ist nie "konservativ".

Warum nicht?

Warum soll die Wirtschaft immer nur wachsen..schließlich können doch nicht ständig neue Maschinen, Autos u.a. gebaut und gekauft werden..

Wir verbrauchen eh genug Ressourcen..

Die Konkurrenz schläft nicht

Meiner Meinung nach wird die deutsche Industrieproduktion weiter schrumpfen, genauso wie in Italien (20 % in 10 Jahren) oder Frankreich. Die außereuropäische Konkurrenz hat halt mächtig aufgeholt und will einen großen Teil vom Kuchen. Da ist nicht nur China oder Korea, auch andere Länder sind sehr erfolgreich. Und "Made in Germany" war mal. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist meiner Meinung nach alles andere als gut. Für mich kommt das deshalb nicht in Frage.

wegen 0,1 % ???

wegen 0,1% Rückgang will die Wirtschaft schon wieder den Steuer- und Sozialabgabenzahler anbetteln.

Können deutsche Wirtschaftsbosse denn gar nicht außer betrügen?

Das wegen Vertrauensverlust nichts mehr gekauft wird haben die deutsche Auto- Chemie- Logistik- und Lebensmittelindustrie doch mit deren Betrügereien und falschen Versprechen selbst verursacht.

Und bei fast allen sind die höchsten Politiker zur Aufsicht der Redlichkeit im Aufsichtsrat! Wie als Beispiel VW!!!
Und haben mit gemacht.

Verkauft doch doch die unfähigen Konstrukte und lasst erfolgreiche ausländische Firmen in Deutschland produzieren. Damit wären die Betrüger weg und der Arbeitnehmer hat dann seinen Arbeitsplatz halt bei einem ausländischem Unternehmen mit Standort hier, aber augenscheinlich wesentlich fähigeren Managern.

War doch zu erwarten

Auch in den USA stehen die Zeichen auf Rezession (inverse Zinskurve), GB wird sich Dank Brexit selbst abschießen, China leidet wegen Trump, das alles geht nicht spurlos am Exportweltmeister vorbei.

Das macht mir auch keine Angst, denn entweder lockert Trump die Handelsbeschränkungen, oder in den USA gibt es im nächsten Jahr eine Rezession und Trump ist nach der Wahl dann weg.

Wichtig ist jetzt die Weichen richtig Zukunft zu stellen. BMW und Mercedes müssen Elektroautos bauen, sonst sind sie weg - VW hat das zum Glück erkannt. Siemens hat es auch erkannt und baut keine Turbinen für Kohlekraftwerke mehr, sondern Windkraftwerke und Gasturbinen.

Leider erkennen manche Firmen die Trends sehr spät, aber es gibt Hoffnung.
Aber Dieselmotoren, Kohlekraftwerksturbinen oder Ölheizungen sollen sofort zu Gunsten der Zukunftstechnologie aufgegeben werden, sonst kaufen auch die Deutschen Teslas oder japanische Wärmepumpen - zumindest diejenigen, die noch einen Job haben.

Jetzt wäre mal

eine Gegenüberstellung von Zahlen nötig, denn in Deutschland werden immer zuerst die Firmen entlastet, selbst bei Strom ist das so.
Wer trägt die höhere Steuerlast inklusive Sozialabgaben, der Arbeitnehmer oder die Firmen die jedes Jahr Milliarden Gewinne machen, und im Ausland immer mehr Firmenteile bauen und eröffnen.
Gewinne in Höhen an Eigner und Aktienbesitzer ausschütten, wovon der Abhängig beschäftigte nur mal träumen kann.
Die Firmen jammern schon immer nach Entlastung herum, haben aber immer mehr Gewinne eingefahren, und die Arbeitsplätze ins Ausland verlagert.

Ich werden das Gefühl nicht, das alle Arbeitnehmer für dumm verkauft werden.
Die Entlastung stapelt sich dann wieder mehr in den Geldbörsen der Reichen, weiter sonst passiert nichts.

Nein Herr Altmaier.

um 15:30 von nie wieder spd

Wenn Sie zurück in die Steinzeit meinen, haben Sie sicherlich Recht.

Aber eigentlich sollte uns doch die Rezession der 70ziger/80ziger Jahre gelehrt haben, daß Maschinenstürmerei kein Rezept ist.

Oder glauben Sie immer noch, daß es dem Arbeiter in den ehemaligen Sowjetrepubliken besser geht, als dem Arbeiter in Wolfsburg ?

16:06 von smirker

"Die restlichen Mitglieder der Eurozone werden ihre Schadenfreude über Deutschlands Krise sicher nicht öffentlich bejubeln, doch hinter vorgehaltener Hand auskosten!"

Warum sollten sie das tun, die leiden genauso darunter. Wenn es Deutschland schlecht geht, dann geht es der gesamten EU auch schlecht. Der Brexit wird- sofern er kommt (worauf ich immer noch nicht wetten würde)- alle EU-Staaten treffen, die USA stehen vor einer großen Rezession, Chinas Wachstum ist eingebrochen, dafür sind 0,1% weniger BIP sogar sehr wenig, um nicht zu sagen Peanuts.

@ smirker 16:06

"Nur starke öffentliche Investitionen mit der damit verbundenen Schuldenaufnahme sind jetzt angebracht!"

1. Wenn der Staat in Zukunft das Wirtschaftswachstum induziert, dann müssen sich die Unternehmen mit ihren Gewinnerwartungen nicht mehr zurückhalten. Aus einer Lohn-/Preisspirale wird dann ruck zuck eine Preis-/Lohnspirale. In Folge kann sich dann der Staat jährlich ständig neu und höher verschulden.

2. Eine ständige Höherverschuldung des Staates darf es nicht geben, solange es keine Garantie gibt, dass man nie bezüglich der Zinsen für die Staatsanleihen vom Wohlwollen der Finanzmärkte abhängig ist.

3. Man darf der legalen und illegalen Steuerhinterziehung von Unternehmen in der Eurozone nicht tatenlos zusehen und dies durch staatliche Defizite kompensieren wollen.

Wen wundert es wirklich?

Zu den Wirtschaftszyklen und der internationalen Verunsicherung durch Handelskonflikte kommen noch reihenweise hausgemachte Probleme. Das geht bei der Treibjagd auf Autohersteller los, die mit ihren Zulieferbetrieben mit das Rückgrat unserer Industrie bilden, aber aus ideologischen Gründen verunsichert und zerstört werden. Und es geht weiter beim Maschinen-und Anlagebau er bereits in der Krise ist und unter diversen Sanktionsmassnahmen leidet. Aber wir können ja zukünftig den Reichtum, den Beamte, Sozialarbeiter, Dolmetscher und Integrationshelfer erwirtschaften, verteilen.

@ Dr. Dr. Sheldon

"Wenn es Deutschland schlecht geht, dann geht es der gesamten EU auch schlecht."

Die Sache ist halt die, dass, wenn es Deutschland gut geht, wir mehr exportieren als importieren. Und dann geht es eben unseren Handelspartnern schlecht.

@ Thomas Wohlzufrienden

"Die Wirtschaft kann nicht ins unendliche wachsen."

Sie implizieren, dass Wirtschaftswachstum immer mit höherem Ressourcenverbrauch verbunden ist. Das muss nicht sein.

Da gibt es die Möglichkeit des Recyclings, der Dienstleistungen die keine oder nur wenig Ressourcen verbrauchen und der Verwendung von regenerativen Materialien.

Klar ist aber auch, dass die Bevölkerung nicht unendlich wachsen kann und schon der derzeitige Bevölkerungsstand irreversible Schäden an der Umwelt bewirkt, wenn alle den Wohlstand der hoch entwickelten Industrieländer mit den gleichen Methoden erreichen wollen.

@um 16:54 von Euro-Made

"Oder glauben Sie immer noch, daß es dem Arbeiter in den ehemaligen Sowjetrepubliken besser geht, als dem Arbeiter in Wolfsburg ?"

Die Frage ist doch:
Wie lange noch?

Oder muss dann spätestens in ca. 15 Jahren z.B. der deutsche Arbeitnehmer nach z.B. Rumänien umziehen?!

Wenn die Politik ist in der Zwickmühle- Sie soll sich nicht in die Wirtschaft einmischen, irgendwann ist aber auch mal Schluss mit Steuernachlass und die Menschen in D. wollen neben ihrer Arbeit auch weiterhin (unterschiedlich) konsumieren...

Klare Ansagen- wie bereits im Thread erwähnt- wenn ein Unternehmen "meint" aller Gewinn basiert auf Steuersparen und Lohndumping, dann soll es woanders produzieren...

Ich sehe nicht, das wenn die Regierungsparteien (da kann auch kommen wer will)- weiterhin "den Schwanz einziehen", das wir "Normalbürger" unseren Lebensstandart und Soziale Absicherung weiterhin halten können, wenn weiterhin aussschliesslich von unten nach oben verteilt wird. Die Bevölkerung "altert",
Änderungen

@Dr. Dr. Sheldon

Deutschland hat mit seiner Lohndumpingpolitik (insbesondere in den ersten 10 Jahren der Währungsunion) massiv gegen die Spielregeln einer Währungsunion verstoßen und durch die folglich zu niedrigen Preise der deutschen Produkte den südlichen Ländern Marktanteile geraubt!
Inzwischen ist auch in Frankreich die Erkenntnis angekommen, dass es ein Fehler war, mit Deutschland eine Währungsunion einzugehen!
Ich freue mich, dass das unsolidarische deutsche Wirtschaftsmodell gerade gegen die Wand fährt und so werden es auch viele Bürger in den südlichen Ländern sehen!

@Säbelzahn

Seit der Krise 2009 sind neben den privaten Haushalten auch die deutschen Unternehmen zu Sparern geworden!
In so einer Situation muss der Staat oder das Ausland sich verschulden, um den dadurch entstandenen Nachfrageausfall auszugleichen!
Deutschlands Strategie, sein Wirtschaftswachstum nur durch das sich verschuldende Ausland zu generieren, läuft nun gegen die Wand!
Folglich muss sich der Staat verschulden oder er muss die privaten Haushalte und Unternehmen durch Steuererhöhungen aus ihrer Sparerrolle drängen und das Geld zum investieren nutzen!

Irgendwann ist Schluß

Unsere Wirtschaft u. Landwirtschaft wurde lange genug drangsaliert bis zum geht nicht mehr, jetzt kommt wohl die gerechte Straße

@Säbelzahn - Wenn DE mehr exportiert gehts .....

....Handelspartnern schlecht

Nicht unbedingt beim globalen Welthandel
wieviel Teile wandern z.B in der EU/Welt hin & her
bis zum Schluß in DE ein Auto zusammengefrickelt wird ?

Schon erlebt

Das ist doch kein Weltuntergang. 10 Jahre ging es mit der Wirtschaft bergauf. Wer profitiert denn vom ständigen Wirtschaftswachstum? In erster Linie doch die Aktionäre. Die malochen am Wenigsten. Deutschland braucht Arbeitskräfte. Es jammern fast alle Unternehmen. Hilferufe nach Pflegekräften und Kraftfahrern. Freiwerdende Arbeitskräfte können sich doch weiterbilden. Neue Jobs haben sich Hundertausende gesucht.

Die Industrie schläft

Der "Weckruf" sollte zuerst der Industrie gelten, besonders dem deutschen Wirtschaftsmotor Autoindustrie. Sie hat doch die Entwicklung von neuen Antrieben seit dem Hybrid verschlafen, und erst halbherzig reagiert, wenn andere schon den Markt für sich erobert hatten. Statt dessen werden uns immer stärkere und größere Autos mit Verbrennungsmotor präsentiert, die unsere Straßen noch mehr verstopfen, und die Umwelt noch mehr belasten. Auch im Punkto Wasserstoffantrieb ist aus deutschen Autoschmieden nicht zu hören. Es stimmt eben auch hier: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.

Ach wäre es.nicht toll ,wenn der Niedriglöhner.

Jetzt auch mehr Geld ausgeben könnte um mitzuhelfen die Wirtschaft anzukurbeln?
Mit einem.neuen Auto ,einem Kühlschrank der weniger Energie verbraucht .
Aber das geht leider nicht dazu reicht das Geld nicht ,es wird auch im Alter mit der zu erwartenden Armutsrente nicht reichen.
Und so ist es halt wie immer, Gewinne werden privatisiert die Folgekosten werden solidarisiert,fallen diese doch erst nach der sinflut an ich meine nach der Wahl oder nach der politischen karriere.
Weitblick und Nachhaltigkeit waren in der Politik nie so gut vertreten ,leider.

@Thomas Wohlzufrieden - Die Industrie schläft

Absolut richtig
Selbst da Angebot des Arbeitsministers in Punkto Weiterbildung bei Kurzarbeit
etc ist nur ein Placebo.
Unsere haftungslosen Bonimanager wollen nur für sich das Beste.

Akku PKW/LKW´s haben gegenüber der Brennstoffzelle
keine Chance auf dem Weltmarkt.
Ebenso ist es bei Ölheizungen welche
neben Wärme auch noch Strom produzieren.

@ Karl Klammer

"Nicht unbedingt beim globalen Welthandel
wieviel Teile wandern z.B in der EU/Welt hin & her
bis zum Schluß in DE ein Auto zusammengefrickelt wird ?"

Ich bin immer wieder darüber erstaunt, welche Argumente man sich einfallen lässt um die deutschen Handelsüberschüsse für unsere Handelspartner schönzureden. ;-)

Die Teile können so oft um die Welt wandern wie sie wollen, am Ende steht immer die Frage: Hat eine Volkswirtschaft Handelsüberschüsse oder -Defizite.

Überschüsse = die ausländischen Handelspartner haben weniger Beschäftigung und eine höhere gesamtwirtschaftliche Verschuldung

Defizite = es wird den Handelspartnern einen Beitrag zu deren Konjunktur geleistet

Sie können gerne nachforschen wie es in dieser Beziehung den Ländern unserer Vorlieferanten geht. Es geht aber um uns, das war das Thema. ;-)

Eigentor

Die Innenstädte sind ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Und wenn man durch die Innenstädte, Beispielsweise im Ruhrgebiet unterwegs ist, dann wird man feststellen, das dort statt der früheren Fachgeschäfte ein Billigladen nach dem anderen eröffnet. Das ist der beste Beweis für die Verarmung ganzer Bevölkerungsteile. Gäbe man diesen Leuten Geld, so würden sie es sofort wieder umsetzen, und die Wirtschaft würde boomen. Aber die Reichen und Mächtigen, die in unserem Land das Geschehen bestimmen, sind nicht bereit nur einen kleinen Bruchteil von dem abzugeben, was sie ohnehin in ihrem ganzen Leben nicht ausgeben können. So wird weiter Vermögen gehortet, was der Wirtschaft letzten Endes mangels Kaufkraft fehlt. Klassisches Eigentor.

17:04 von deutlich

>> Das geht bei der Treibjagd auf Autohersteller los aber aus ideologischen Gründen verunsichert und zerstört werden.<<

Treibjagd auf Autohersteller gibt es höchstens in den USA auf deutsche Autohersteller.
Zu den Problemen die die Autohersteller zur Zeit haben haben diese durch den jahrelangen Betrug an ihren Kunden selbst den größten Anteil.

>>Aber wir können ja zukünftig den Reichtum, den Beamte, Sozialarbeiter, Dolmetscher und Integrationshelfer erwirtschaften, verteilen.<<
Das stufe ich als billige Polemik ein.

17:29, smirker

>>Deutschland hat mit seiner Lohndumpingpolitik (insbesondere in den ersten 10 Jahren der Währungsunion) massiv gegen die Spielregeln einer Währungsunion verstoßen und durch die folglich zu niedrigen Preise der deutschen Produkte den südlichen Ländern Marktanteile geraubt!<<

Deutschland ist trotz dieser "Lohndumpingpolitik" vom Lohnniveau her weltweit sehr weit oben angesiedelt.

Sie wissen, was in den "südlichen Ländern" für Löhne gezahlt werden?

blödsinn

die steuerkasse ist voll und deshalb will die cdu als partei der großindustrie die spd zwingen der wirtschaft mehr geld zu schenken.der spd wird in doppelter hinsicht der schwarze peter zugeschoben,sie kann ihre sozialen projekte nicht bezahlen und steht als arbeitsplatzkiller da.

@17:29 von smirker

"Deutschland hat mit seiner Lohndumpingpolitik (insbesondere in den ersten 10 Jahren der Währungsunion) massiv gegen die Spielregeln einer Währungsunion verstoßen und durch die folglich zu niedrigen Preise der deutschen Produkte den südlichen Ländern Marktanteile geraubt!"

Das würde bedeuten, dass die Lohnkosten in Deutschland niedriger sind als in den südlichen Ländern - das wissen Sie hoffentlich selbst, dass das blanker Unsinn ist. Sogar in Großbritannien sind die Arbeitskosten geringer - sogar um über 25%. Innerhalb der Eurozone sind nur noch in Belgien und Luxemburg die Lohnkosten geringer. Nach Ihrer abstrusen Theorie müssten wir dann mit Luxemburg, Belgien und Frankreich ganz unten stehen.

Thomas Wohlzufrieden

Sie hat doch die Entwicklung von neuen Antrieben seit dem Hybrid verschlafen, und erst halbherzig reagiert"
Den Hybrid braucht kein Mensch. Jeder moderne Diesel ist sparsamer und hat weniger CO2-Ausstoß, deshalb musste ja der Toyota-Partner DUH unbedingt Agitation gegen den Diesel machen, weil der Hybrid chancenlos war und ist. Und was Wasserstoffantrieb angeht, schauen Sie mal bei BMW!

Als erstes werden die Arbeitnehmer dran glauben müssen

Lohnkürzungen, Entlassungen kommen bevor die Eigner auf ihre Gewinne verzichten müssen.

Auf Kommentar antworten

Am 14. August 2019 um 17:45 von Thomas Wohlzufrieden
>Die Industrie schläft
Statt dessen werden uns immer stärkere und größere Autos mit Verbrennungsmotor präsentiert...<
---
Eine wirklich namhafte Firma - mit Sitz im Ländle - hat durch ihren neuen Chef ausrichten lassen, dass demnächst verstärkt(!) SUVs im Hochpreissegment angeboten werden, um die Gewinnscharte aus dem 1. Quartal 2019 auszuwetzen.
Muss auch Kundschaft dafür da sein.
Wo bleibt der Schulzsche DuDu-Finger? Wird wohl für den CO2 sündigen Normalbürger geschont.
Diese unsägliche Mischung aus neoliberaler Wirtschaft und Planwirtschaft ist letal.

17:14 von Säbelzahn

>>Klar ist aber auch, dass die Bevölkerung nicht unendlich wachsen kann und schon der derzeitige Bevölkerungsstand irreversible Schäden an der Umwelt bewirkt, wenn alle den Wohlstand der hoch entwickelten Industrieländer mit den gleichen Methoden erreichen wollen.<<

100%ige Zustimmung!

Danke sehr.

Georg Schramm, Kabarettist sagte in seinem Programm: Th. Bernhard hätte geschossen (56. min.)

Brauchen wir eine Schar an Arbeitsplätzen? Nein, was wir brauchen sind Konsumenten.

Industrie und Wirtschaft rufen jedes Jahr nach mehreren 100.000de Fachkräfte, die ich als Konsumenten bezeichne, die die Überproduktion, die Deutschland herstellt, konsumiert.

Wachstum, Wachstum über alles!

Bisher ist es unerheblich, ob es auf Kosten von Mensch, Umwelt oder der Tierwelt geht.

Das Konzept von Umwelt schonen bedeutet momentan nur Verteuerung von fossilen Brennstoffen, Fleisch, was im gewissen Maß auch Wachstum ist.

Nun geht der Wachstum um mickrige 0,1% zurück und schon jaulen sie auf.

17:45 von Thomas Wohlzufrieden

Die Industrie schläft

Der "Weckruf" sollte zuerst der Industrie gelten, besonders dem deutschen Wirtschaftsmotor Autoindustrie. Sie hat doch die Entwicklung von neuen Antrieben seit dem Hybrid verschlafen, und erst halbherzig reagiert, wenn andere schon den Markt für sich erobert hatten. Statt dessen werden uns immer stärkere und größere Autos mit Verbrennungsmotor präsentiert, die unsere Straßen noch mehr verstopfen, und die Umwelt noch mehr belasten. Auch im Punkto Wasserstoffantrieb ist aus deutschen Autoschmieden nicht zu hören. Es stimmt eben auch hier: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
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Die Industrie besteht nicht nur aus Autofirmen, aber pauschale Firmen- und Unternehmerschelte ist ja das Einzige was in Deutschland noch unqualifiziert erlaubt ist?
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Aber richtig, die kommenden fortschrittliche grünlichsozialistische Wirtschaftsexperten hatte ja mittlerweile schon vom Trabbi Abstand genommen.

@17:44 von MichlPaul

"Unsere Wirtschaft u. Landwirtschaft wurde lange genug drangsaliert bis zum geht nicht mehr, jetzt kommt wohl die gerechte Straße"

Wer hat die denn drangsaliert? Selbst Dieselskandal, Glyphosatskandal, Nitritbelastetes Grundwasser haben weder Wirtschaft noch Landwirtschaft Grenzen aufgezeigt.

Die deutsche Wirtschaft muss aufpassen.

Andere Ländern tun zwar so, als ob denen Klimaschutz und Umweltschutz nichts mehr bedeuten, dabei überholen die uns genau in diesen Punkten locker (USA, Japan und GB haben den CO2 Ausstoß massiv gesenkt).

Tatsächlich ist Trumps Ausstieg aus dem Klimaabkommen ein riesengroßer Bluff. Nirgendwo wird mehr auf regenerative Energie, Verkehrswende und alternative Ernährung gesetzt und investiert als in den USA. Während hier einige denken, wir sollten auch auf das Klima pfeifen und dem guten alten Verbrenner und Kohlekraftwerken vertrauen und immer mehr Fleisch erzeugen, dem sei gesagt, dass dann die deutsche Wirtschaft schneller untergeht als wir glauben.

Ich frag mich wie man mit

Digitalisierung und 4.0 die Städte begrünen, Frischluftschneisen einrichten, Wassermanagement usw. machen will. Das sind die Jobs der Zukunft die gut bezahlt gehören. Und nicht das Herumklicken in irgendwelchen Programmen, bei denen man nichts anderes ist als ein jederzeit austauschbarer Datenschrat, denn im Gegensatz zu den früheren EDV Sachen sind immer weniger Hintergrundkenntnisse nötig. Wer will denn überhaupt solche birnigen Tätigkeiten daß er sich auch noch freiwillig darauf schulen lässt?

Gewinner und Verlierer

Und was sind die Konsequenzen der Rezession? Entlassungen bei den Mitarbeitern, fette Boni bei den Managern, und knallende Sektkorken an der Börse, für die "Gesundschrumpfung" auf Kosten der Arbeitnehmer.

18:13, Thomas Wohlzufrieden

>>Die Innenstädte sind ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Und wenn man durch die Innenstädte, Beispielsweise im Ruhrgebiet unterwegs ist, dann wird man feststellen, das dort statt der früheren Fachgeschäfte ein Billigladen nach dem anderen eröffnet. Das ist der beste Beweis für die Verarmung ganzer Bevölkerungsteile. Gäbe man diesen Leuten Geld, so würden sie es sofort wieder umsetzen, und die Wirtschaft würde boomen. Aber die Reichen und Mächtigen, die in unserem Land das Geschehen bestimmen, sind nicht bereit nur einen kleinen Bruchteil von dem abzugeben, was sie ohnehin in ihrem ganzen Leben nicht ausgeben können. So wird weiter Vermögen gehortet, was der Wirtschaft letzten Endes mangels Kaufkraft fehlt. Klassisches Eigentor.<<

Und Sie meinen nicht, daß der Einzelhandel eventuell am Boden liegen könnte, weil der Onlinehandel boomt?

@ fathaland slim

Damit keine Missverständnisse entstehen: Deutschland hat durch seinen Exportüberschuss mehr Beschäftigung und weniger gesamtwirtschaftliche Verschuldung. Ich werde den Teufel tun und als Deutscher hier eine Veränderung zu wünschen.

"Deutschland ist trotz dieser "Lohndumpingpolitik" vom Lohnniveau her weltweit sehr weit oben angesiedelt."

Hier muss man unterscheiden zwischen Handelspartner die mit uns im selben Gemeinschaftswährungsraum sind und welche außerhalb. Für die Außerhalb ist unser Lohnniveau wurscht, da dies der Wechselkurs ausgleichen sollte. Dass er das nicht tut steht auf einem anderen Blatt.

Falls innerhalb des Euroraums die Exporte/Importe ausgeglichen sein sollen, gilt: Überschuss = Löhne zu niedrig, Defizit = Löhne zu hoch. Die Debatte über ein deutsches hohes Lohnniveau können Sie sich dann sparen.

0,1 Prozent - lächerlich

Sorry aber bei einem Rückgang von 0,1 Prozent sich Sorgen zu machen finde ich übertrieben. 0,1 Prozent sind gerade mal vielleicht ein statistisches Rauschen, mehr nicht......

17:45 von Thomas Wohlzufrieden

""Statt dessen werden uns immer stärkere und größere Autos mit Verbrennungsmotor präsentiert, die unsere Straßen noch mehr verstopfen, und die Umwelt noch mehr belasten. Auch im Punkto Wasserstoffantrieb ist aus deutschen Autoschmieden nicht zu hören. Es stimmt eben auch hier: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.""
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Ich stimme Ihnen zu und die besseren und Umweltfreundlichen Auto kommen wohl bald aus China.

Die Ökonomen weltweit...

sollten mal endlich von ihrer Doktrin des endlosen Wachstums runterkommen!

Das ist nur für einen begrenzten Zeitraum für einige Länder realistisch, aber nicht bis in alle Ewigkeit. Und es geht auf Kosten anderer Länder, auf deren Ressourcen und die Menschen vor Ort.

Nur wird genau das ständig auch von unseren Wirtschaftsministern gefordert, was wegen der Umweltschäden inzwischen stark kritisiert wird.

SO geht es in Zukunft jedenfalls nicht mehr lange gut auf dem ganzen Globus.

Jahrzehntelang falsche Politik

Man hat sich seitens der Politik seit Jahrzehnten von Zahlen blenden lassen - oder wollte das wirkliche Problem nicht erkennen.
Exportweltmeister Jahr für Jahr, Global Player und global agierende Unternehmen wurden entlastet und gefördert und der Binnenmarkt sich selbst überlassen.
Ländliche und industriearme Regionen sind teilweise verwahrlost - und das in Zeiten größter Prosperität.
Mit richtigen (Steuer)akzenten hätte man da einiges machen können - aber es war und ist wohl nicht gewollt. Armes reiches Deutschland

Zocker und Konzernmanager

... finden Wirtschafts- Zahlen relevant. Politiker stehen evtl den Konzernen näher als der Bürger. Zuwendungen und erweiterte Jobperspektiven, - eigentlich logisch. Der deutsche Durchschnitts-Bürger hingegen kann mit zurückgehenden Exporten durchaus leben. Der Reichtum der Konzerne geht an ihm eh völlig vorbei. Gewinne wandern oft unversteuert aus dem Land, schon mal gehört, dass Apple in D Steuern gezahlt hätten? Firmenzentrale Irland?
Also was will uns Altmeier nun genau mitteilen? Dass wir uns sorgen sollen?
Selbst im Forum lesen wir regelmässig Kommentare, die das BIP als Mass aller Dinge darstellen. Das BIP sagt über unser Sozialwesen überhaupt nichts aus, es misst die Luftreinheit nicht, unser Pflegenotstand wird hiervon nicht behoben, das BIP verkleinert den Müllberg nicht, stoppt kein Artensterben, schert sich nicht um unsere Lebensqualität. Im Gegenteil. Wenn VW weniger Dreckschleudern verkaufen, geht es Millionen Bürgern deutlich besser.

um 18:26 von Möbius

Das sehe ich genauso wie Sie. Die Zeche müssen wieder die Arbeitnehmer zahlen, Gruß.

Das Ein- und Ausatmen der Wirtschaft ist gesunde Diät

Eine klitzekleine Diät ist gesund, sagen die Wirtschaftsexperten; Also, warum der Alarmismus? Man muß doch nicht nach jedem Köder schnappen, schon gar nicht nach einem, an dem praktisch nichts dran ist!
Ein Minister, der nichts sagt, existiert trotzdem - keine Panik, liebe Regierenden. Wir Fußvolk halten auch durch, und die Stille ist sehr entspannend.

BIP zentriert

Wer sich die BPK ("Scientists for Future") vom 16. März, unter anderem mit Maja Göpel, anschaut, sich dann noch mit dem Inhalt identifizieren kann, der hat für die Reaktionen eines Peter Altmeiers überhaupt kein Verständnis mehr.
Um unseren Planeten, und wahrscheinlich auch die nachfolgenden Generation nach uns zu retten, wird um bisher nicht entworfene Revolutionen in Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur herumkommen. Karl Marx würde die Kinnlade offen herunterfallen, wenn er das gehört hätte, was dort skizziert worden ist.
Was ist schon der Rückgang des BIP um 0,1%? Es stehen ganz andere Aufgaben und Herausforderungen an. Wir werden nicht umsonst in diesem Medienhaus ständig ermahnt keine Lebensmittel wegzuwerfen und mit den allgemeinen Ressourcen sparsam umzugehen. Ein BIP zentriertes Wirtschaftsmodell wird uns bei 8 Mrd. Menschen weltweit direkt in den Untergang führen.
Gruss, Niccolo

Oh Gott, die dt. Wirtschaft schrumpft!

Da gibt's ja dann in den kommenden Monaten wieder genügend Gründe für große Unternehmen, Arbeitsplätze abzubauen. Oder wie wär's mit der Entlastung der armen Arbeitgeber? Die haben's wirklich nicht leicht in Deutschland.

Leistungsanalyse der Regierung

Klar ist, die Sytemparteien haben den Wohlstand Deutschlands verjubelt. Statt die Welt realistisch zu betrachten, lassen sie sich durch quasi-religiöse Ideologien leiten. Jeder normale Arbeitnehmer weiß, dass soetwas nicht funktioniert:

-eine Stromindustrie, die nur von Subventionen lebt (EEG & Co)
-eine Kernindustrie, die - einmalig in der Welt - vor der eigenen Regierung zum Abschuss freigegeben wurde
-eine Unterschichteneinwanderung, die zur sozialen Spannungen führt, wird als Fachkräftebedarf durchgedrückt
-der leistungsorientierte Mittelstand wird ausgepresst zugunsten der Lobbyisten
-die Familie als kleinste Einheit der Gesellschaft und Quelle aller Erneuerung wird verstaatlicht und bervormundet
-das leistungsfähigste Verkehrsmittel Pkw wird massiv benachteiligt, um dann massiv den ÖPNV zu übervorteilen und zu subventionieren
-Werte wie Leistung und Disziplin, werden durch Gendering und zivilgesellschaftliches Gedöns ersetzt
-usw.

@ DoJo

"Die Ökonomen weltweit sollten mal endlich von ihrer Doktrin des endlosen Wachstums runterkommen!"

Es ist ganz einfach:

Ist man mit der Beschäftigung (der Höhe der Arbeitslosenquote) zufrieden, dann braucht es kein Wachstum mehr.

Es geht aber im Moment nicht um mehr Wachstum, sondern nicht in die Rezession abzurutschen. Stoppt man das nicht, dann gibt es eine Abwärtsspirale in die Depression.

Die Deutsche Autoindustrie hat einen starken Gegener -

die Deutsche Presse.
Die Italienische Presse hat nicht darüber berichtet, dass Fiat Chrysler CO2 Zertifikate von Tesla kauft, um das CO2 Ziel zu erreichen.
Die Deutsche Mainstreampresse schreibt sich die Finger wund um deutschen Fahrzeuge schlecht zu schreiben.
Die Autoindustrie inclusive Zulieferer sichern zur Zeit die Renten.

@ r0lt0

"Der deutsche Durchschnitts-Bürger hingegen kann mit zurückgehenden Exporten durchaus leben. "

Leider nicht. Weniger Exporte = weniger Beschäftigung.

re stefus

"Oh Gott, die dt. Wirtschaft schrumpft!

Da gibt's ja dann in den kommenden Monaten wieder genügend Gründe für große Unternehmen, Arbeitsplätze abzubauen."

Völlig unsachlicher Zwischenruf.

Wenn Unternehmen Arbeitsplätze abbauen dann wegen betriebswirtschaftlichen Erwägungen. Auf Stichwort aus den Medien sicher nicht.

Niccolo 20.01

Einfach einmal kurz selbst nachdenken statt nachplappern! Alle Umweltschutzmaßnahmen kosten Geld, das zuerst mal von irgendwem erwirtschaftet werden muss! Nachdem die Klimaforscher, die hüpfende Jugend und die Politiker und Experten keins erwirtschaften, bleibt die Industrie und die Wirtschaft. Wenn die kriselt, gibt's weniger Steuern zu verteilen und im Gegenzug mehr Hilfsbedürftige. Da werden dann ein paar Träume der Ausgabenexperten ganz schnell platzen, wetten?

Und noch etwas stelle ich immer wieder fest

Das Auto genießt schon lange nicht mehr den hohen Stellenwert bei den jungen Leuten so wie zu meiner Zeit.Die haben ganz andere Vorstellungen von ihren Konsum denken.Erlebe ich immer wieder bei meinen Enkelkindern und ihren Freunden

@ deutlich

"Wenn die kriselt, gibt's weniger Steuern zu verteilen und im Gegenzug mehr Hilfsbedürftige. Da werden dann ein paar Träume der Ausgabenexperten ganz schnell platzen, wetten?"

Das nennt sich dann prozyklische Finanzpolitik. ;-)

Zu hilf wir werden alle Sterben.

Heute auf der Arbeit gab es im Intranet eine Frage an die Geschäftsleitung, was für Auswirkungen es auf unser Unternehmen hat. Ersten sagt die Zahl nichts über den einen bestimmten Geschäftsbereich aus sondern nur einen Durchschnitt über alle Geschäftsbereiche/volumen deutscher Unternehmen.
Unsere Firma wächst zwischen 10 und 20% pro Jahr, da sind 0,1% Schrumpfung etwas was die Firma gut wegstecken kann.
Aber dennoch hat die ganze Presseberichterstattung selbst in florierenden Unternehmen die Leute in Angst versetzt.

Also bitte eine Sache nicht mehr aufblasen als nötig, es gibt wichtigere Probleme zu lösen als 0,1% BiP.

re deutlich

"Einfach einmal kurz selbst nachdenken statt nachplappern! Alle Umweltschutzmaßnahmen kosten Geld"

Selbst mal nachdenken!

Was kostet Tempolimit 130 auf Autobahnen? Null.

Nur ein Beispiel

Am 14. August 2019 um 19:43 von schiebaer45

Am 14. August 2019 um 19:43 von schiebaer45
17:45 von Thomas Wohlzufrieden""
Statt dessen werden uns immer stärkere und größere Autos mit Verbrennungsmotor präsentiert,

Ich stimme Ihnen zu und die besseren und Umweltfreundlichen Auto kommen wohl bald aus China.

Sie sind nicht informiert ?Mercedes,VW,Porsche, Audi,Mini,BMW,e Go Live,Opel,Smart, alles Deutsche E Autos, aber Sie koennen Ja einen Chinesischen kaufen.

@ Mar Pe

Ihr Vorhalt ist das klassische Beispiel wie eigene mikroökonomische Betrachtungen mit der makroökonomischen Realität kollidieren.

_Sie_ müssen sich keine Sorgen machen, aber gesamtwirtschaftlich betrachtet, wenn das so weitergeht, gibt es halt ein paar zehntausend Arbeitslose mehr. Muss man ja nicht weiter aufblasen. ;-)

20:20 von karwandler

re stefus

"Oh Gott, die dt. Wirtschaft schrumpft!

Da gibt's ja dann in den kommenden Monaten wieder genügend Gründe für große Unternehmen, Arbeitsplätze abzubauen."

Völlig unsachlicher Zwischenruf.

Wenn Unternehmen Arbeitsplätze abbauen dann wegen betriebswirtschaftlichen Erwägungen. Auf Stichwort aus den Medien sicher nicht.
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Aber beide Fakten stören unsere "Experten" nicht, die jeden Euro zweimal ausgeben können.
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Die jedes Versagen immer nur mit mehr Geld schönreden.
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Warum lösen diese EExperten nicht die unfähigen Unternehmer ab.
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Mit Ihrem Wisssen gehen Sie doch gar kein Risiko ein.
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Warum wollen die alle Pensionsberechtigt sein?

Und schon stehen sie wieder

Und schon stehen sie wieder auf der Matte. Angefangen bei Merz bis hin zu allen möglichen Verbandsvertretern und Ökonomen orthodoxer Obeservanz rufen, ja schreien sie nach Steuersenkungen.
Wo ist da die Logik? Wenn wegen nachlassender Wirtschaftstätigkeit die Steuererträge sinken gleich noch einen drauf und sie weiter senken? Die Polarisierung der Vermögensverhältnisse ist seit Jahrzehnten in Gang, kräftig angetrieben vom sogenannten Steuerwettbewerb. Die Löhne steigen real kaum, vielenorts sinken sie sogar. Und nun dem Staat die Mittel weiter kürzen, damit man - bedauernd - auf leere Kassen verweisen kann, wenn staatliche Hilfe angefordert wird?

Trump hat die Steuern massiv gesenkt, die Investitionen in die Realwirtschaft hats nicht gesteigert. Dafür die Aktienrückkäufe und die Kurse an der Börse. Nachmachen? Eher nicht.

0,1% ist ein großer Gewichtsverlust?

Wenn unser Wirtschaftsminister 0,1% Gewicht verlöre, würde er sich freuen, oder alarmiert reagieren?
Ich galube, ich kenne die Antwort nicht. Aber was, wenn das in jedem Quartal so weiter geht!

18:13 von Thomas Wohlzufrieden

Eigentor

Die Innenstädte sind ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Und wenn man durch die Innenstädte, Beispielsweise im Ruhrgebiet unterwegs ist, dann wird man feststellen, das dort statt der früheren Fachgeschäfte ein Billigladen nach dem anderen eröffnet. Das ist der beste Beweis für die Verarmung ganzer Bevölkerungsteile. Gäbe man diesen Leuten Geld, so würden sie es sofort wieder umsetzen, und die Wirtschaft würde boomen. Aber die Reichen und Mächtigen, die in unserem Land das Geschehen bestimmen, sind nicht bereit nur einen kleinen Bruchteil von dem abzugeben, was sie ohnehin in ihrem ganzen Leben nicht ausgeben können. So wird weiter Vermögen gehortet, was der Wirtschaft letzten Endes mangels Kaufkraft fehlt. Klassisches Eigentor.
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Sicherlich total irrelevant der Kaufkraftentzug durch private Überweisungen, welche die Entwicklungshilfe für die Fluchtländer überschreiten.
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(total unmöglich, das hier die Sozialunterstützung auch noch abfließt??

Einfach nur falsch

Das die deutschen Betriebe mit 30% Steuern belastet werden ist so einfach nicht richtig. Richtig wäre den Arbeitnehmern zu erklären wie Betriebe in der Realität ihre Steuerlast legitim senken können, da gibt es zig Möglichkeiten. Ein Arbeitnehmer zahlt immer voll alle Abgaben und nur minimale Erleichterungen sind möglich, diese sind auch noch konkreter nachzuweisen.

Wenn man sich noch die großen Konzerne anschaut und deren Steuervermeidungstechniken kommt zum Schluß, gerechnet auf die Gesamtsumme, vielleicht ein Betrag von höchstens 10% heraus.

Lügen werden nicht besser wenn man sie ständig wiederholt. Fakt ist das nur die Arbeitnehmer den vollen Salär an Abgaben zahlen und keine Ausweichmöglichkeiten haben. Besserverdienende kommen auch besser weg, die können sich aus der Sozialversicherung oft ausklinken und vieles an Vorsorge von ihrer Steuerschuld abziehen.

19:33, Säbelzahn

>>Falls innerhalb des Euroraums die Exporte/Importe ausgeglichen sein sollen, gilt: Überschuss = Löhne zu niedrig, Defizit = Löhne zu hoch. Die Debatte über ein deutsches hohes Lohnniveau können Sie sich dann sparen.<<

Also muss Deutschland die Löhne erhöhen und Ungarn, Polen, Italien, Griechenland, Spanien etc. die Löhne senken?

Wirklich?

.. und die Politik? Wer haftet hier?

.. völlig schuldlos?
Es schrumpft viel und schon lange!
€ , Brüche, Tarnen, Täuschen ..
am laufenden Band von Beginn an. Die Welt retten und dabei untergehen! Wer die Gegenwart beschädigt schafft keine Zukunft. Warnungen? Nutzlos!

Die Regierungen wurden mehrfach gewarnt hier wie dort:
Schon im Mai 2007, da ist Peer Steinbrück Finanzminister, schreibt der EX-Präsident des Sparkassen- und Giroverbands Fahrenschon, damals Bundestagsabgeordneter für die CSU, einen Brief an das Finanzministerium.

Darin heißt es, dass Cum-Ex noch immer nicht unterbunden sei:
"Dem Staatshaushalt könnten durch die Einschaltung ausländischer depotführender Stellen erhebliche Steuerausfälle entstehen."

Alles Peanuts wie EX-D-Bankchef Kopper schon feststellte, wenn man vergleicht, was die Politik dem Bürger an Schaden zufügt:

Sparer verlieren 648 Milliarden € durch Niedrigzinsen

www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/geldpolitik-sparer-verlieren
-648-milliarden-euro-durch-niedrigzinsen/24341874.html

Was sind 0,1 Prozent des BIPs?

Das gemeinschaftliche mediale weich klopfen der Bürger, nur weil 0,1 % des BIPs in diesem Quartal verloren gehen, ist doch erstaunlich.

Die gleichen Herrschaften aus der Finanz-, Wirtschafts- und Industriewelt gepaart mit den Politkern, Gewerkschaften, und vor allen den Medien, können diese kleine Delle sofort beheben.

- Russlandsanktionen: Ein Verlust nur für BRD von schätzungsweise 0,8% des BIPs. Die anderen EU-Mitglieder haben größere Verluste hinnehmen müssen dessen Geld fehlt um deutsche Produkte zu kaufen.

- Weniger von 2% und dadurch mehr: Bundeswehr sanieren, kann ich noch verstehen, aber in diesen intransparenten Moloch noch mehr Geld reinschmeißen. Projekte zusammenstreichen und die Steuermittel des 0,1 BIPs sind da.

Nur zwei Beispiele, die aufzeigen, dass der Souverän, diesen Eliten in keiner Weise mehr Steuersenkungen und -schenkungen zugestehen muss.
Die wollen hier in BRD verdienen? Sehr gerne! Die Bedingungen dafür sind transparent und werden nicht angetastet.

@ Boris.1945

"Sicherlich total irrelevant der Kaufkraftentzug durch private Überweisungen, welche die Entwicklungshilfe für die Fluchtländer überschreiten.
*
(total unmöglich, das hier die Sozialunterstützung auch noch abfließt??"

Dazu muss man ein bissl was wissen:

Zentralbankgeld bleibt immer bei der Zentralbank die es geschöpft hat (außer Bargeld natürlich). Das heißt, wenn jemand Geld ins Ausland überweist, bleibt das hier bei uns bei der Deutschen Bundesbank auf dem Konto der ausländischen Bank. Das wird dort nicht lange bleiben, sonst würde es dem Ausland ja nichts nützen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass dies Geld wieder für deutsche Güter ausgegeben wird. Mindestens werden dafür aber Güter aus der Eurozone gekauft.

Es findet also kein Kaufkraftentzug statt. Dass Sie sich ärgern, dass das Geld nicht von einem Inländer ausgegeben wird, bleibt Ihnen unbenommen. Der deutschen Konjunktur ist das aber wurscht.

18:31 von lubbert

>>Diese unsägliche Mischung aus neoliberaler Wirtschaft und Planwirtschaft ist letal.<<
Was denn nun? neoliberale Wirtschaft oder Planwirtschaft?

@ fathaland slim

Was heißt muss? Müssen Importe/Exporte innerhalb eines Gemeinschaftswährungsraums ausgeglichen sein?

Zu DM-Zeiten: Hat Bayern gegenüber Bremen eine Zahlungsbilanz aufgestellt und ist darauf geachtet worden, dass der Handel zwischen den beiden Bundesstaaten ausgeglichen ist?

Nein, der Ausgleich wurde über den Länderfinanzausgleich hergestellt und genau das (nennt sich Transferunion) wird nun auch im Euroraum angestrebt.

Damit hat sich eigentlich auch dieses Thema erledigt.

Neuer Versuch,

nachdem ich rot wurde.
Wir müssen auch angesichts der Umweltproblematik weg von purem Wachstum kommen.
In diesem Zusammenhang ist auch zu fragen, ob wir den Überfluss überhaupt benötigen und wie Arbeit aussehen kann und ob sie gerecht verteilt wird.
Stichwörter: Pflege von alten Menschen, Betreuung in Kindergärten, Zusammenleben von Generationen, Ausbau regenerativer Energien, Umbau der Mobilität....

@ Pilepale

Dass durch die Russlandsanktionen deutsches BIP verloren geht, ist klar. Aber: Wie hätte man denn auf die Annektion der Krim und der Invasion in der Ostukraine reagieren sollen? Gar nicht? Vielleicht auch dann nicht, wenn Russland in Litauen einmarschiert?

Beim Thema Bundeswehr liegen Sie aber sicher falsch: Das Geld wird ausgegeben, für was ist der Konjunktur egal.

20:12 von AbseitsDesMains...

>>-eine Stromindustrie, die nur von Subventionen lebt (EEG & Co)
-eine Kernindustrie, die - einmalig in der Welt - vor der eigenen Regierung zum Abschuss freigegeben wurde>>
Ich vermute auch sie möchten kein Atomendlager vor Ihrer Haustür.
>>-die Familie als kleinste Einheit der Gesellschaft und Quelle aller Erneuerung wird verstaatlicht und bervormundet<<
Das ist völliger Unsinn. Eine Familie verstaatlicht? mannomann
>>-Werte wie Leistung und Disziplin, werden durch Gendering und zivilgesellschaftliches Gedöns ersetzt<<
Und was hat Gendering mmit Leistung und disziplin zu tun?

21:43, Säbelzahn

>>@ fathaland slim
Was heißt muss? Müssen Importe/Exporte innerhalb eines Gemeinschaftswährungsraums ausgeglichen sein?

Zu DM-Zeiten: Hat Bayern gegenüber Bremen eine Zahlungsbilanz aufgestellt und ist darauf geachtet worden, dass der Handel zwischen den beiden Bundesstaaten ausgeglichen ist?

Nein, der Ausgleich wurde über den Länderfinanzausgleich hergestellt und genau das (nennt sich Transferunion) wird nun auch im Euroraum angestrebt.

Damit hat sich eigentlich auch dieses Thema erledigt.<<

Dann sind wir uns ja einig.

20:18 von collie4711

>>Die Deutsche Mainstreampresse schreibt sich die Finger wund um deutschen Fahrzeuge schlecht zu schreiben.<<
Mainstreampresse ist natürlich das Totschlagargument. Damit hat man natürlich immer recht. Ironie aus.

re säbelzahn

"Zu DM-Zeiten: Hat Bayern gegenüber Bremen eine Zahlungsbilanz aufgestellt und ist darauf geachtet worden, dass der Handel zwischen den beiden Bundesstaaten ausgeglichen ist?

Nein, der Ausgleich wurde über den Länderfinanzausgleich hergestellt"

Von was für einem Ausgleich sprechen Sie? Es müsste der in der Handelsbilanz zwischen Bremen und Bayern sein, wenn Sie mit der Import/Export Bilanz zwischen Volkswirtschaften vergleichen wollen.

Aber das ist nicht der Länderfinanzausgleich.

re gman

"Sparer verlieren 648 Milliarden € durch Niedrigzinsen"

Sie können für 648 jede beliebige Zahl einsetzen, z.B. zwischen 1 und 1000.

Je nachdem, welches FIKTIVE Zinsniveau man als Vergleich nimmt.

Die Rezession kommt

Das ist sicher. Und wir werden auch die Sozialleistungen, wie Hartz-IV Sätze herunter schrauben müssen. Alle müssen zurück schrauben.

@ Goldenmichel

Diese gute Arbeit sollte dann von den Wählern entsprechend honoriert werden.

Sie wird honoriert werden. Die Grünen werden stärkste Partei und überrunden die AfD.

Am wichtigsten wäre es, die

Am wichtigsten wäre es, die Wirtschaft jetzt möglichst schnell von dieser ehemaligen GroKo zu entlasten!

@ gman

Sparer verlieren 648 Milliarden € durch Niedrigzinsen

Die Zinsen sind niedrig und das ist gut so. 1,9 Prozent. Wir zahlen unser Haus ab und ich möchte nicht noch mehr von meinem Lohn für die Zinsen zum Profit der Sparer abtreten.

@tipltopl - 19:33

"Sorry aber bei einem Rückgang von 0,1 Prozent sich Sorgen zu machen finde ich übertrieben. 0,1 Prozent sind gerade mal vielleicht ein statistisches Rauschen, mehr nicht."

Bei Peter Altmaier (CDU) rauscht es nicht nur, da lösen diese 0,1% Alarmstimmung aus.

Diese Sensibilität ist bei der Union bei weitem nicht in jedem Ressort so ausgeprägt.
Wenn z.B. festgelegte Grenzwerte deutlich überschritten werden, wie Schadstoffbelastung in der Luft, Nitrat im Grundwasser, Überzuckerte Lebensmittel, Antibiotika in Futtermitteln, etc. - setzt da nach Kenntnisnahme ein nochmaliges Prüfverfahren ein (als wenn die Messwerte nicht schon aussagekräftig genug wären), nach deren Zeitablauf so Scherze wie "freiwillige Selbstverpflichtung" als ernsthafte Problemlösung angeboten werden.

Von wegen, der Planet steht absehbar vorm Kollaps - das Abrutschen in die Rezession ist die neue Alarmstufe. Endlich mal ein handfestes CDU-Thema als dieser lästige Umwelt- und Klima-Quatsch.

21:38 von Säbelzahn

@ Boris.1945

"Sicherlich total irrelevant der Kaufkraftentzug durch private Überweisungen, welche die Entwicklungshilfe für die Fluchtländer überschreiten.
*
(total unmöglich, das hier die Sozialunterstützung auch noch abfließt??"

Dazu muss man ein bissl was wissen:

Zentralbankgeld bleibt immer bei der ... die es geschöpft hat (außer Bargeld natürlich). Das heißt, wenn jemand Geld ins Ausland überweist, bleibt das hier bei uns bei der Deutschen Bundesbank auf dem Konto der ausländischen Bank. D... dem Ausland ja nichts nützen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass dies Geld wieder für deutsche Güter ausgegeben wird. Mindestens werden dafür aber Güter aus der Eurozone gekauft.

Es findet also kein Kaufkraftentzug statt. Dass Sie sich ärgern, dass das Geld nicht von einem Inländer ausgegeben wird, bleibt Ihnen unbenommen. Der deutschen Konjunktur ist das aber wurscht.
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Richtig, hier stört also nur Geld das in D gespart wird?
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Unberechtigtes entzogenes Steuergeld nicht?

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