Ihre Meinung zu: WWF: Zahl der Waldtiere drastisch gesunken

13. August 2019 - 10:34 Uhr

Rodungen, Wilderei oder Krankheiten: Für Waldtiere haben sich die Lebensbedingungen verschlechtert. Ihr Bestand ging laut WWF seit 1970 um mehr als 50 Prozent zurück. Besonders schlecht sehe es im Amazonas-Regenwald aus.

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Kommentare

Tiere brauchen Platz

Bei immer mehr Menschen gibt es immer weniger Platz.
Wie hatten in Deutschland nicht einmal Platz für einen einzigen Braunbär.

Menschen haben schon immer Tiere verdrängt. Man kann auf allen Kontinenten nachweisen, dass mit der Ausbreitung des Menschen immer mehr Tierarten ausgestorben sind.

Entweder schafft man Zoos und Reservate, damit die Tiere nur überdauern. Und dann dürfen da auch keine Menschen hin, auch nicht wegen Armut.
Oder man lässt es sein.

Im Forstwald wird das Fressen knapp

Was geschieht bei dem Einsatz einer Baumerntemaschine? Es wird laut, sehr laut. So laut, dass alles, was schnell genug auf den Beinen ist, flüchtet, solange es noch kann. Wegkriechen? Wohin nur, weg ist zu langsam, tief droht Zerquetschung, also Tot.
Holzbohrkäfer finden kein Totholz, also bohren sie gesunde Bäume an. Spechte und auch Eichelhäher u.a. sind Flugkünstler; und schon sind sie weg.
Farne, Moos- und Pilzgeflechte werden zerdrückt oder sie trocknen und verdorren.
Was evtl. dann ab und zu tot liegenbleibt, dient als Futter für die Kleinen, aber da liegt nix mehr. Größere verwesende Tierkadaver werden sofort mit Totetiereabtransportfahrzeugen in die Tier-Verwertung oder Seifenfabrik gebracht, sie werden damit den natürlichen Tierverwertern vorenthalten und entsorgt.
Darum wohl wird es im Wald immer stiller und stiller....

Wir sind doch mit

schlechtem Beispiel vorgeprescht...
Den Bär aus unseren Wäldern vertrieben oder abgeschossen.
Beim Wolf genauso...
Wildpferde gibts nur in sehr begrenztem Umfang
Wenn wir es nicht schaffen mit wilden Tieren zusammenzuleben werden es andere Länder auch nicht schaffen.
Dabei spielt die größe des Landes keine wirkliche Rolle. Der Mensch ist bis auf die Tiefsee doch schon überall...

Zahl der Waldtiere drastisch gesunken

was wird erwartet
wenn Menschen sich ungezügelt ausbreiten
da haben Tiere die schlechteren Karten

Sehr geehrte Tada

Im Prinzip haben sie vollkommen recht. Bitte bedenken sie auch das die Ureinwohner der Kontinente die Fauna und Flora geachtet haben und dadurch ein Zusammenleben zwischen Mensch und Natur sehr wohl möglich war. Jedoch zu Zeiten des Homokonsumus ist dies nicht mehr möglich.

Mehr Grün

Wenn die Menschen imer mehr werden, dann werden die Tiere immer weniger. Weil der Mensch dadurch immer mehr in den Lebensraum der Tiere eindringt. Daher muß die Zerstörung der Umwelt sofort gestoppt, und durch einen Aufrodungsprozeß ersetzt werden. Wir brauchen viel mehr Bäume und Grün, für die Tiere, aber auch für das Klima, und damit auch für uns.

Dann sollten wir mehr investieren.

Anstatt Millionen an Steuergeldern den Volldeppen in Brasilien hinterherzuwerfen (die sich keinen Deut umd ihren Wald scheren) sollten wir das Geld in unsere heimischen Wälder investieren. Und wir sollten begreifen, daß Wölfe in die Wälder gehören, nicht Kinder und Schafe.

die Zahl von für Menschen gefährliche Waldtiere.....

wie Wolf, Bär, Tiger, Schlange kann gar nicht genug zurückgehen

@ Tada: Zumindest was die

@ Tada:

Zumindest was die Megafauna angeht. In Mitteleuropa stieg die Artenzahl durch den Menschen jedoch zuerst, da durch (extensive) Bewirtschaftung unterschiedliche Lebensräume geschaffen wurden und so mehr Arten einwandern konnten (Die damalige Landschaft war hier sehr monoton). Diese durch uns entstandene Artenvielfalt zerstören wir nun aber auch wieder durch intensive Landwirtschaft und Umweltverschmutzung...

Das wird man nicht mit

Das wird man nicht mit CO2-Steuer, Plastikverbot, Verbot von Pyrotechnik usw. in Dtl. nicht ändern können. Nur die Deutschen werden weiter ausgenommen im Namen des Klimas und der Tiere.

"Der WWF weist auch auf die Bedeutung der Wälder für den Klimaschutz hin: "Wälder sind unser größter natürlicher Verbündeter im Kampf gegen die Erderhitzung. Wenn wir den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt umkehren und die Klimakrise verhindern wollen, müssen wir die Wälder und die dort lebenden Arten schützen""

Machen wir uns nichts vor: Deren Zerstörung wird unter den gegenwärtigen politischen Bedingungen nicht ab-, sondern - in stark beschleunigtem Tempo - noch weiter zunehmen (siehe dazu auch die Meldung "US-Regierung will weniger Tierschutz").

Brasiliens rechtsextremer Präsident Bolsonaro hat ja nun wirklich unmissverständlich genug klar gemacht, dass "Wirtschaftsinteressen" Vorrang vor Umwelt- und Klimaschutz haben.

Im "Klartext" heißt das: Solange mit der Zerstörung unserer Umwelt Geld zu verdienen ist, wird sie unaufhaltsam fortschreiten. Entweder das Geld in seiner heutigen Funktion verschwindet, oder unser Lebensraum mitsamt seiner Artenvielfalt. Und wir selbst.

Ein-Kind-Politik bis wir auf

Ein-Kind-Politik bis wir auf drei Milliarden Menschen geschrumpft sind...
Nur dies wäre ein Langzeitmodell

re qpqr27

"die Zahl von für Menschen gefährliche Waldtiere.....

wie Wolf, Bär, Tiger, Schlange kann gar nicht genug zurückgehen"

Wie oft wollen Sie in diesem Forum noch mit abstrusen Beiträgen Aufmerksamkeit erregen?

Haben Sie kein Leben in der Wirklichkeit?

@qpqr27 um 11:26

Dass das völliger Unsinn ist, wissen sie vermutlich selbst. Das Verschwinden einzelner Arten kann riegie Kettenreaktionen auslösen. Der Menschheit sollte sher gelegen sein am Fortbestand der von ihnen aufgezählten Tiere.

Endzeit

Wir sind dabei, uns abzuschaffen. Indem wir die Natur abschaffen. Wir wollen es nicht begreifen: wir sind Natur. Wir brauchen Natur. Das Experiment Mensch geht zu Ende.

wenn man bedenkt wie viele Dorfbewohner....

in Indien jedes Jahr von wilden Tigern, giftigen Waldschlangen und wütenden Waldelefanten zu Schaden kommen ist diese Nachricht eine gute Nachricht

...ich vermisse die Wahrheit...

Hört doch endlich mal auf zu lamentieren. Wir könnten es ändern, wollen es aber nicht. Wachstum steht vor allen. Es ist doch scheinheilig immer zu sagen was ist, aber im Gegenzug mal den Finger in die Wunde legen, dazu fehlt der Mut.
Schaut euch doch in unserer Gesellschaft um was alles schiefläuft, da ist genügen Potenzial vorhanden, etwas zu verändern. Das einzig lächerliche was ich lese, sind Steuerhöhungen. Und genau das ist der falsche Weg.

Das verscheinden einzelner

Das verscheinden einzelner arten führt zu dominoeffekten?
Wenn homo sapiens erstmal weg ist, und das wird er sein, ist es dem rest schlicht egal, was passiert. Die denken nur von morgens bis abends. Mehr geht nicht. Muss auch nicht.

Das hier muss sich auf jeden Fall ändern - Amazons schuetzen!!

Das hier muss sich auf jeden Fall ändern:

https://www.tagesschau.de/inland/wwf-studie-wald-101.html

Rodungen, Wilderei oder Krankheiten: Für Waldtiere haben sich die Lebensbedingungen verschlechtert. Ihr Bestand ging laut WWF seit 1970 um mehr als 50 Prozent zurück. Besonders schlecht sehe es im Amazonas-Regenwald aus.

Mit diesen Rodungen - ganz besonders im Amazonas- Regenwald - muss Schluss sein. Das geht gar nicht. Der Amazonas muss geschuetzt bleiben. Bolsonaro darf keinen Zugriff auf den Amazonas bekommen und auch das in den USA mit der Verschlechterung des Tierschutzes geht gar nicht. Und wenn der Regenwald im Amazonas fällt, dann war es das mit dem Klimaschutz. Leute, dieser Bolsonaro ist das Allerletzte!!

Die Ausbreitung invasiver Arten zumindest eindämmen

Außerdem muss auch deutlich mehr gegen diese Wilderei vorgegangen werden:

https://www.tagesschau.de/inland/wwf-studie-wald-101.html

Besonders betroffen seien die Tropen und der Amazonas-Regenwald. Als Hauptgrund für die Entwicklung wurde "durch Menschen verursachter Lebensraumverlust" genannt. Entwaldung und Degradierung der Wälder seien zu 60 Prozent für den Einbruch der Tierbestände verantwortlich. Außerdem bedrohten auch Wilderei, invasive Arten, die Erderhitzung oder Krankheiten das Leben der Tiere.

Solche Wilderei muss hart bestraft werden, genauso wie diese hobbymäßige Großwildjagd von vielen Reichen aus den USA in Afrika. Auch der Import von sowas muss verboten werden. Weiterhin muss Elfenbeinhandel verboten bleiben. Und was kann man gegen solche "invasiven Arten" tun?? Ausrottung ist zwar die falsche Idee aber zumindest sollte dafuer gesorgt werden dass die sich nicht mehr ganz so sehr ausbreiten (also Eindämmung).

Auch gegen Erderhitzung u. Aufweichung des Tierschutzes mehr tun

Und auch gegen diese Erderhitzung muss deutlich mehr getan werden:

https://www.tagesschau.de/inland/wwf-studie-wald-101.html

Außerdem bedrohten auch Wilderei, invasive Arten, die Erderhitzung oder Krankheiten das Leben der Tiere.

Aber auch solche Aufweichungen des Tierschutzes wie in den USA gehen gar nicht:

https://www.tagesschau.de/ausland/usa-artenschutz-regelung-101.html

Die US-Regierung will den Artenschutz aufweichen. Nun sollen die wirtschaftlichen Kosten für die Rettung bestimmter Spezies eine Rolle spielen. Naturschützer befürchten das Schlimmste und kündigen Klagen an.

Da sage ich ganz klar NO dazu! Dafuer bekommt Trump von mir die ROTE KARTE! Ich stehe fuer Tierschutz und gegen solche Aufweichungen!!

Dies passt dann auch in diesen Kontext!

"Le temps des forêts"! (Doku)

Wenn der Förster Selbstmord begeht und die Wälder weiterhin sterben.

Aufstand der Förster, der Waldarbeiter, der Menschen!

Der Film zeigt auf einfache und nüchterne Art und Weise, wie Wirtschaft im Zusammenspiel mit Politik, auch in diesem Bereich, Einfluss auf das Leben nehmen, auf unser Leben, und das der Bäume und Wälder und wie rücksichtslos und traurig mit Natur und Umwelt und Menschen zugleich verfahren wird und wie beide, Wirtschaft und Politik, die Vernichtung vorantreiben und somit die Katastrophe beschleunigen.

Ein Thema, vielleicht das Wichtigste.

Auch hier drängt die Zeit und wenn nichts geschieht, verdrängt die verflossene Zeit das Leben.

Die Rodung der Wälder eine weitere Krise unter vielen und eine ökologische Bombe unserer Zeit.

In Frankreich hat dieser Beschleuniger einer Krise und der rücksichtslosen Politik einen Namen, ONF!

Und wie sieht es anderswo aus?

Das Sterben scheint allgegenwärtig und wird scheinbar zur Normalität!

Am 13. August 2019 um 11:14 von DerBundeskanzler

" Anstatt Millionen an Steuergeldern den Volldeppen in Brasilien hinterherzuwerfen (die sich keinen Deut umd ihren Wald scheren) sollten wir das Geld in unsere heimischen Wälder investieren. Und wir sollten begreifen, daß Wölfe in die Wälder gehören, nicht Kinder und Schafe. "

Das ist nicht ganz richtig, Wölfe können in großen Wäldern leben wo die Futtergrundlage gegeben ist.
Wir haben aber weder große unberührte Wälder noch ausreichend Wild, außer Wildschweine die sich gut auf Menschlichen Feldern ernähren können.
Der Mensch hat sich einfach zu weit ausgebreitet, wir sind zu viele, das nimmt allen Tieren den Lebensraum.
Der Wolf in Deutschland war nicht die beste Idee, viele Pächter und auch Schafzüchter geben auf.

Der Mensch ist dabei wohl das

Der Mensch ist dabei wohl das größte Problem, Zerstörung des Lebensraumes der vielen Tierarten durch Umweltverschmutzung,Zerstörung empfindlicher Ökosysteme, touristische Ausbreitung, Wilderei, Vertreibung unbequemer Tierarten durch Panikmache, Geldmacherei durch Tötung bestimmter Tiere welche von Hobbyjägern aus Spass geschossern werden, Aussage eines Jägers,...junge Rehkitze schmecken besonders gut und lassen sich bestens verkaufen.., welch eine Perversion! Immer spielt das Geld, die Lust u. der Spass am töten eine Rolle. Solange die Menschen nicht begreifen, dass sie damit auch ihre Lebensgrundlagen vernichten wird sich nichts ändern. Die Dummheit u. Arroganz, die Gier nach Profit, das Unvermögen Zusammenhänge zu begreifen dominiert in dem Glauben, wozu brauchen wir eine Artenvielfalt an Tieren, wir Menschen reichen uns, falsch gedacht u. es wird sich rächen.

Wenn

solche Leute wie Bolsonaro oder Trump gewählt werden,wird sich leider nichts ändern.

....noch etwas..

Pflanze ich heute einen Baum, dann darf ich ihn morgen nicht mehr wegmachen.
Wir legen uns selbst Steine in den Weg mit sinnlosen Verordnungen.
Wir haben viele Brachflächen, doch wer will da Bäume anpflanzen wenn ich sie nur schwer wieder entfernen kann.
Wie immer stehen wir uns selbst im Weg.

12:28 von coco62

.junge Rehkitze schmecken besonders gut
.
Kalbfleisch gibt es beim Mezger nicht ?
gar Lamm an Ostern
Zitat : "Vertreibung unbequemer Tierarten "
wollen sie nen Tiger auf ihrem Feld haben in Indien
bei so nem Bevölkerungsdruck wie aktuell - wird's eng

@ Vorauschauender (12:28): stimmt - Medien haben Mitverantwortun

hi Vorausschauender

Wenn solche Leute wie Bolsonaro oder Trump gewählt werden,wird sich leider nichts ändern.

stimmt und da haben leider auch die Medien eine gewaltige Mitverantwortung daran, weil die Bolsonaro hofiert haben. Ich habe mir dabei schon von Anfang ans Hirn gelangt wie die so blöd sein konnten.

Der Bolsonaro schuetzt den Regenwald nicht, er rodet ihn ab und zerstört ihn. Das ist die Wahrheit. Genau deswegen wuerde ich solche Typen am Liebsten als "Planetenkiller" bezeichnen.

Der Amazonas-Regenwald muss stehen bleiben weil er wichtig ist fur die Tierwelt und fuer das Klima.

Typisch deutscher Zeigefinger

Anstatt sich in die Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen, sollte Deutschland mal vor der eigenen Haustüre kehren. Hierzulande verschwinden auch ganze Dörfer und Wälder, sei es für den Sand- oder Kohleabbau (Garzweiler 2).

Ja, ja, aber immer den Fokus auf das Ausland lenken, um von der eigenen Misere abzulenken. Schäbig!

Herr vergib´ ihnen...

Herr vergib´ ihnen (nicht),
denn sie tun nicht, was sie wissen!

@11:26 qpqr27

... und von den Fischen mit ihren gefährlichen Gräten wollen wir gar nicht erst reden; mir reicht das Fischstäbchen aus der Gefriertruhe völlig aus (Ironie off).

11:11 von Leberkas

Sie und Tada haben Recht! Nur wenn Sie beide den Menschen "auch bei Armut" aus der Welt der Tiere heraushalten wollen oder gar Menschen in Einklang der Natur wie z. B. die Aborigines in Australien als Beispiel anführen, dann beantworten Sie sich quasi schon selber die Frage, ob das überhaupt geht! Denn sowohl Tiere als auch Ureinwohner kennen sowas wie Armut gar nicht, wenn man einmal von Düren und Umweltkatastrophen absieht. Armut ist ein Begriff, den der "moderne" Mensch durch Vermögensknappheit geprägt hat. Und genau da ist das Problem. Wir bemessen alles in Geld, da wir andere Größen gar nicht mehr kennen! Und folglich ist der Klimawandel kein gemeinschaftliches Problem, welches z. B. durch Eigenleistung in Teilen begrenzt werden sollte, sondern ein finanztechnisches Problem, welches in Geld ausgedrückt völlig negativ den Menschen gegenüber verkauft wird. Dabei wäre vieles einfach machbar, würden wir nur aufhören in Zahlen bzw. Währungen zu denken! So wie die Natur halt!

@Sisyphos3

...dann versuchen Sie es mal mit diesen beiden Schoppenhauer Zitaten:-)

"Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere kein Fabrikat zu unserm Gebrauch."*

*Parerga und Paralipomena, 2 Bde., 1851. Zweiter Band. Kapitel 15. Über Religion

"Kein Tier jemals quält, bloß um zu quälen; aber dies tut der Mensch, und dies macht den teuflischen Charakter aus, der weit ärger ist, als der bloß tierische."**

** Parerga und Paralipomena, 2 Bde., 1851. Zweiter Band. Kapitel 8. Zur Ethik

@ zomil

Eine ein-Kind-Politik gibt es in den Industrienationen faktisch schon.

Die Bevölkerungsexplosion findet vornehmlich in den Regionen statt, wo ein großer Kinderreichtum kulturell, religiös, mythologisch oder aus rein wirtschaftlichem Interesse einer vermeintlichen Alterssicherung begründet wird.

Ein Aufzwang von "westlichen Industriestandards" auf diese Bevölkerungsgruppen wird allein schon deshalb nicht funktionieren und würde der Würde und Lebensphilosophie derer auch nicht gerecht werden.

Und mit Implementierung "westlicher Industriestandards" würde das Artensterben dann noch weiter beschleunigt werden.

@ Leberkas

"Bitte bedenken sie auch das die Ureinwohner der Kontinente die Fauna und Flora geachtet haben und dadurch ein Zusammenleben zwischen Mensch und Natur sehr wohl möglich war." Am 13. August 2019 um 11:11 von Leberkas

Ja, so war es, das ist mir bewusst.
Was aber nie thematisiert wird ist, dass damals die medizinische Versorgung nicht dieselbe gewesen ist und trotzdem Frauen Schwangerschaften verhütet haben (Pflanzen mit verhütender und abtreibender Wirkung). Kam das Kind ungelegen auf die Welt praktizierte man Neonatizid. So hat der Mensch weltweit seinen eigenen Bevölkerungswachstum kontrolliert und keiner meinte für seine Altersversorgung viele eigene Kinder bekommen zu müssen. Man lebte ja in der Gemeinschaft.

Gehabt haben die Menschen auch nicht viel, aber wozu? Man konnte ja nicht alles mitnehmen, wenn man wieder wegen Nahrung umziehen musste.

Wir beanspruchen

den Planeten skrupellos für uns und vernichten und verdrängen alles um uns herum. Und Deutschland, das neue Belehrerland für Moral, Umweltschutz, Ökologie, Demokratie und Menschenrechte, mit schlechtem Beispiel vorneweg. Mit aller Macht versuchen Jäger und Landwirte den Wolf wieder loszuwerden. Der Wolf gehört allerdings zu Deutschland. Im großen Stil werden Rothirsche regional und gezielt ausgerottet, zum Schutz unserer Holzplantagen. Ob Bär oder Wisent, nach Deutschland zugewandert haben sie eine Überlebenschance von Stunden bis zu wenigen Tagen. Mit der Massenvernichtung unserer Insektenwelt verschwinden viele Vogelarten usw. Deutschland - Halt die F..... und tu endlich was Wirksames!

"Wirtschaft" hat Vorrang

Wenn Leute wie Trump und Bolsonaro den Naturschutz und den Klimaschutz aushebeln, und viele Politiker weltweit Klimaschutzsprüche klopfen, praktisch aber alle Augen zukneifen und um der "Wirtschaft" willen mit Trump und Bolsonaro paktieren, was soll dabei wohl anderes herauskommen?

11:34 von Nettie

Top Kommentar, dem ist nichts hinzuzufügen!
Das Verhalten wird sich nur ändern, wenn der Konsument sein Verhalten ändert, einfach mal Egoismus und den persönlichen Vorteil hinten anstellen..

11:51 von qpqr27

Ich habe einen Hobbyjäger in der Nachbarschaft, der ist ähnlicher Meinung. Aber er sieht diese Tiere als Konkurrenz. Was soll der Arme dann auch schießen.

@ Wegelagerer34 (13:05): ich kann Ihnen nur zustimmen

hi Wegelagerer34

Ich kann Ihnen nur absolut zustimmen auch wenn sich inzwischen einiges ändert.

Halt die F..... und tu endlich was Wirksames!

exakt und da fangen wir doch am Besten mal beim Glyphosatverbot an! Dieses Zeug tötet Tiere und Menschen. Bayer-Monsanto gehört zerschlagen. Wann passiert das endlich?? Glyphosat braucht niemand!

Außerdem: der Wolf, die Hirsche und sowas gehören zu Deutschland. Unsere Wälder sind nicht mehr lebendig sondern bald tot wenn es so weitergeht.

Dann gehören auch absichtliche Brandrodungen verboten und massive Aufforstung betrieben. Zusätzlich muss der Hambacher Forst stehen bleiben und die Grundwasser-Absenkung beendet werden!!

Zusätzlich gehören die ganzen Kohletagebaue wie Jänschwalde, Garzweiler II und Co geschlossen fuer immer!! Und der erste Schritt ist mit den ganzen Gerichtsverfahren schon gelegt. Jänschwalde wird schon bald stillgelegt sein und dann muss mit neuem Mutterboden verfuellt werden. Gleiches in Garzweiler II.

@ Barbarossa2 (13:18): wie wäre es mit Wildschweinen??

@ Barbarossa2

Aber er sieht diese Tiere als Konkurrenz. Was soll der Arme dann auch schießen.

so eine dumme Frage. Es gibt derzeit viel zu viele sogenannte Schwarzkittel (Wildschweine). Die kann er schießen. Dann kann er auch - wenn sich Kaninchen zu viel vermehren - dies ab und an mal schießen.

@qpqr27 - 11:51

"wenn man bedenkt wie viele Dorfbewohner... in Indien jedes Jahr von wilden Tigern, giftigen Waldschlangen und wütenden Waldelefanten zu Schaden kommen ist diese Nachricht eine gute Nachricht"

Wenn man bedenkt, dass beim weltweiten Artensterben dann Spezies übrigbleiben die solche Kommentare schreiben, darf man den Weg in die Apokalypse nicht mehr in Zweifel ziehen.

12:39 von pxslo

"Typisch deutscher Zeigefinger"

Wieder mal Deutschland-Bashing?
Obwohl der Vorwurf doch gar nicht stimmt?

"Anstatt sich in die Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen, sollte Deutschland mal vor der eigenen Haustüre kehren."

Ein intelligenter Mensch schafft es tatsächlich, mehrere Probleme gleichzeitig im Auge zu behalten. :-)

Im Übrigen mischt sich hier ja keiner ein, sondern diskutiert nur auch Dinge im Ausland.
Warum manche so dagegen sind, dass man vernetzt und vernetzend denkt, verstehe ich nicht.
Das lernt man schon in der Schule, Zusammenhänge erkennen zu können.

"Hierzulande verschwinden auch ganze Dörfer und Wälder, sei es für den Sand- oder Kohleabbau (Garzweiler 2)."

Ja, sicher. Und das wird ja auch oft genug diskutiert.

"Ja, ja, aber immer den Fokus auf das Ausland lenken, um von der eigenen Misere abzulenken. Schäbig!"

Nein, nein. Mal diskutieren wir das eine, und ein andermal das andere.

@wenigfahrer

"Der Wolf in Deutschland war nicht die beste Idee, viele Pächter und auch Schafzüchter geben auf."

Dann waren es weder richtige Pächter noch richtige Schafzüchter.

Die richtigen wären sich nämlich der Tatsache bewusst, dass in unserer Gegend zu beiden Dingen der Umgang mit dem Wolf dazugehört.

@ Wegelagerer34 (13:05): Schluss mit dem Verbrennungsmotor

@ Wegelagerer34

Zusätzlich muss mit dem Verbrennungsmotor Schluss gemacht werden und zwar bis spätestens 2035. Andere Länder sind da schon weit voraus. England, Frankreich, die Schweiz, Norwegen und andere.

Warum wacht die Bundesregierung nicht endlich auf?? An wen will die denn noch Verbrennungsmotoren verkaufen wenn rings um uns alle aussteigen?? Das ist so ein Dummfug!! Aber auch diese Blockabfertigung in Österreich ist genauso dumm. Denn warum werden nur E-Autos aus Österreich dort erlaubt und E-Autos aus anderen Ländern nicht?? Sowas ist Diskriminierung und die ist eu-rechtswidrig.

Zerstörung des Regenwaldes; wofür ?

Ich versuche, es zu verstehen:
Die Kombination: Gen veränderte Nutz-Pflanze + Pflanzenschutzmittel, gegen das nur diese Pflanze resistent ist, muss eine Goldgrube sein. Zwar doof nur, dass nach ein paar Jahren Unkräuter resistent werden und das wars dann, jedenfalls dort (USA Mais usw), aber bei neuem Gelände.. (Brasilien, Regenwald, Soja ..) usw

-Schätze, das einzige, was nachhaltig sein wird, sind die Verwüstungen und das Aussterben von Arten -

Alles, was zuviel ist, wird der Natur zuwider.

Das hat schon Hippokrates erkannt.

Problem ist der Mensch, zu viele und zu gierig. Population gesundschrumpfen, Bequemlichkeiten ablegen, dann ist auch wieder Platz für Bäume, Wälder, etc.
Wenn der Mensch sich in den Griff bekommt, lösen sich nahezu alle Probleme der Natur von ganz alleine.

nichts neues...

Wie soll es auch anders sein? Es gibt immer mehr Menschen die immer mehr Platz fordern auf unserem Planeten... wir roden Quadratkilometer um Quadratkilometer Wald für andere Nutzflächen die wir eigentlich nicht brauchen wenn man die bestehenden Flächen effektiver nutzen würde und aufhören würde so einen Unsinn wie Ölpalmen, Raps, Soja, Mais und dergleichen in Massen anzubauen um Energiebedarf zu decken den man auch anders decken könnte. Und dann gibts die absurden "aufforstungen" die total beknackt sind weil sich in Monokulturwäldern keine Tierpopulation ansammelt.

Regenwald wird abgeholzt, hunderte tiere verschwinden, Kiefernwald wird aufgeforstet, der Borkenkäfer jubelt ansonsten niemand. Und wir werden das niemals lernen oder ändern, solange bis es nicht mehr geht.

Und Tiere in Zoos zu halten ist auch nicht besser... demnächst können wir Tiere nur noch hinter Gittern sehen weil sie in der freien Wildbahn nicht mehr leben können... und was haben wir davon?

je schneller, desto besser

Der Mensch braucht die Natur, aber die Natur braucht den Menschen nicht.

@Leberkas

"Bitte bedenken sie auch das die Ureinwohner der Kontinente die Fauna und Flora geachtet haben und dadurch ein Zusammenleben zwischen Mensch und Natur sehr wohl möglich war."

Naja, ich glaube, es war in Australien, wo bereits steinzeitliche Jäger bestimmte Tierarten so intensiv bejagt haben, dass sie ausgestorben sind.

11:34 von Nettie 11:52 von

11:34 von Nettie 11:52 von Knorlo

Die Wirtschaftsinteressen, der permanante Wachstum steht im Wege.

Genau!

Und alle wissen es!

12:41 von lubbert
Herr vergib´ ihnen (nicht),
denn sie tun nicht, was sie wissen!

Genialer Kommentar!

Vielen Dank an Nettie, Knorlo und lubbert!

@heutemalich um 11:41

Endzeit

Wir sind dabei, uns abzuschaffen. Indem wir die Natur abschaffen. Wir wollen es nicht begreifen: wir sind Natur. Wir brauchen Natur. Das Experiment Mensch geht zu Ende.

Sie haben ja so recht .

Aber Probleme wie Übervölkerung, Ressourcenverschwendung, Umweltzerstörung, Vermüllung der Ozeane und des erdnahen Weltraums, Zerstörung der Artenvielfalt interessieren halt nur nachrangig.

Wichtig allein ist die Fortsetzung des Wachstums - jetzt neu mit der "Green Economy".

Der anthropische Exzeptionalismus findet sich überall.

@13:54 von Sausevind

"Typisch deutscher Zeigefinger"

"Wieder mal Deutschland-Bashing?
Obwohl der Vorwurf doch gar nicht stimmt?"

Warum Deutschland-Bashing? Die Vorwürfe stimmen doch. Sie liefern mir doch den besten Beweis hierfür.

11:26 von qpqr27

Ist das wirklich ihr Ernst? Man bedenke doch, dass der natürliche Lebensraum dieser von ihnen erwähnten Tierarten, durch den Einfluss der Menschen beeintächtigt bzw. zerstört worden ist. Und das schon seit Jahrhunderten überall auf der Welt. Erst durch die öffenliche Diskussion seit einiger Zeit -und das fast täglich- gerät genau das wieder in den Focus, was man eigentlich seit über einem halben Jahrhundert weiß (eigentlich Schulwisssen), und das was schon vor über 100 Jahren Alexander von Humboldt (für den Regenwald und den so gefährlichen Tieren) erkannt und dokumentiert hat.

14:01 von c701

"je schneller, desto besser
Der Mensch braucht die Natur, aber die Natur braucht den Menschen nicht."

Natürlich braucht die Natur den Menschen.
Es ist der Mensch, der verletzte Tiere mitnimmt und ihnen hilft.
Und es ist der Mensch, der bei Dürre nicht nur Pflanzen, sondern auch Bäume begießt.

Alles ist in meinen Augen Natur, auch der Mensch.
Beide helfen sich gegenseitig, weil sie - naturgemäß - an einem Strang ziehen.

Wenn Sie mit "je schneller desto besser" meinen, dass je schneller der Mensch ausstirbt, es für die Natur desto besser ist:
dann liegt dem - in meinen Augen - nicht nur ein starker Selbsthass zugrunde, sondern auch Unwissenheit und letztlich auch Naturhass.

Auf Kommentar antworten

Am 13. August 2019 um 13:55 von Demokratieschue...
@ Wegelagerer34 (13:05): Schluss mit dem Verbrennungsmotor
@ Wegelagerer34

Das wissen schon selbst, oder?
Würden alle Autobesitzer in DE sich kurzfristig (ein auf 100,--€ ´runter-subventioniertes) e-Auto kaufen,
würde hier alles zusammenbrechen.

Am 13. August 2019 um 14:01 von Haehnchen

"aufhören würde so einen Unsinn wie Ölpalmen, Raps, Soja, Mais und dergleichen in Massen anzubauen um Energiebedarf zu decken"

Meinen Sie den Energiebedarf, den wir gar nicht haben? Sachen à la 25°C Raumtemperatur im Winter, E-Roller oder E-Bikes, Warentourismus und vieles mehr...

Man müsste nur mal die Luxus-/Langeweile-/Bequemlichkeitsthemen angehen, dann wären wir schon einen Riesenschritt weiter. Das scheint aber eher unpopulär zu sein und kommt nicht so sehr an.

@qpqr27 von 11:26

die Zahl von für Menschen gefährliche Waldtiere.....wie Wolf, Bär, Tiger, Schlange kann gar nicht genug zurückgehen

Vielleicht sollten Sie sich einfach mal mit dem Gedanken vertraut machen, dass Ihr Mikrobiom (Sie wissen schon: diese knapp 100 Billionen kleinste "Dienstleister", an die Sie ihre Lebensfunktionen "outgesourct" haben) so etwas wie ein Streikrecht haben könnte.

Könnte es dann passieren, dass Sie plötzlich ohnehin nicht mehr an der Spitze der Nahrungskette stehen?

ich wäre für

Naturreservate. Für den Anfang 50%.
Also 50% der Flächen werden in kleineren Gebieten verpflichtend Wald. Also nicht in dem einen Land haben wir schon 60% Wald, dann kann im anderen 40% bleiben. Nein jeder Kreis in jedem Land hat auf 50% der Landfläche Wald sicherzustellen, und auf 50% der Wasserflächen keine Fischerei oder anderweitere Nutzung.
Vielleicht kann man den Wald ja weiterhin Nutzen, indem man Nutzholz so aus dem Wald holt, das der Rest weiter wachsen kann, ich glaube das machen die meisten Forstbetriebe aber schon so. Also geht es nur um die Flächen. Bezahlt wird das ganze für den Anfang mit Geldern die eigentlich Sinnlos sind (Geld zum Schutz des Regenwalds in Brasilien oder Wirtschaftshilfen für China etc.)
Ach ja und an die die jetzt Jammern wenn Bauern ihre Flächen verkaufen sollen und dementsprechend nichts anbauen können - wir essen doch viel zu viel. Wenn die Wälder schön durchmischt sind mit Nuss und Fruchtbäumen wird unser Nahrungsangebot um so vielfältiger.

Erstaunlich

Es ist ja irgendwie erstaunlich und schon fast beruhigend, dass beim Thema Artenvielfalt nun auch einige der sonst üblichen Klimawandelleugner aus der Ganzrechtsaußenbereich hier mal etwas Einsicht und Erkenntnisgewinn offenbaren.

Respekt!

Das klang vor geraumer Zeit noch anders als von diesen die Meldung verlacht wurde, dass die Insektenvielfalt massiv abgenommen hat.

Alle haben dazu gelernt, nein ...

11:51 von qpqr27
"wenn man bedenkt wie viele Dorfbewohner in Indien jedes Jahr von wilden Tigern, giftigen Waldschlangen und wütenden Waldelefanten zu Schaden kommen ist diese Nachricht eine gute Nachricht"

Realsatire?!

Wenn der letzte Regenwald abgeholzt ist, der letzte Ozean leer gefischt ist und das letzte 'Geiz-ist-geil'-Kilo Schweinehack für 1,99 aus der Massentierhaltung mit Antibiotikacocktail versetzt ist, wird auch dem letzten AfD-Wähler beim Betrachten des Mett-Igels ein Licht aufgehen ... oder das Mettbrötchen im Hals stecken bleiben.

Bitte nur praxisnahe Vorschläge.

Am 13. August 2019 um 14:34 von Schalk01: ich wäre für Naturreservate. Für den Anfang 50%. ... (1) jeder Kreis in jedem Land hat auf 50% der Landfläche Wald sicherzustellen ... (2) Wenn die Wälder schön durchmischt sind mit Nuss und Fruchtbäumen wird unser Nahrungsangebot um so vielfältiger.

Zu (1) Ich weiß nicht, ob Sie schon einmal in Mali oder auf Island waren; dort wird es schwierig mit einem 50 %-igen Waldanteil.

zu (2) Wer und wie soll man diese "Früchte" und "Nüsse" einigermaßen effizient und kostengünstig in einem Wald ernten? Haben Sie schon einmal gesehen, wie Mandeln oder Oliven geerntet werden? Wissen Sie, wie schwierig es ist Erntehelfer zu finden? Und die sollen dann noch durch einen dichten Wald streifen?

@Wanderfalke von 13:52 an qpqr27

Wenn man bedenkt, dass beim weltweiten Artensterben dann Spezies übrigbleiben die solche Kommentare schreiben, darf man den Weg in die Apokalypse nicht mehr in Zweifel ziehen.

Die durchgeknallte Killerspezies homo sapiens betrachtet als Herrscher und nicht als Mitglied der Biosphäre (anthropischer Exzeptionalismus) und hat sich von ihren Mit-Lebewesen isoliert.

@ DrBeyer

"... Die richtigen wären sich nämlich der Tatsache bewusst, dass in unserer Gegend zu beiden Dingen der Umgang mit dem Wolf dazugehört."

Na ja, der Wolf war seit 100 Jahren nicht mehr da. Insofern sind die Schafzüchter erst jetzt wieder mit der neuen Population konfrontiert.

Und ich finde es wichtig, wenn die Herden naturnah leben und nicht in irgendwelchen großen Pferchen oder gar dunklen Ställen. So ist z.B. die Lüneburger Heide auf den "Einsatz" der Heidschnucken angewiesen, damit diese seit Jahrhunderten bestehende - auch ökologisch wertvolle - Landschaft erhalten bleibt.

Es heisst ja nicht, dass der Wolf komplett vertrieben oder getötet werden soll, aber der Bestand muss durch z.B. Jagd kontrolliert werden.

So traurig. Da wuerde nur

So traurig. Da wuerde nur eine drastische Reduzierung der menschlichen Bevoelkerung helfen.

Die Natur ist schuld

Zunächst einmal würde ich die Verantwortung für die Spezies "Ausschließlich-Ich" natürlich der Natur geben; Oder wer hat sich diesen Typen ausgedacht? Jetzt rächt er sich vielleicht bloß.
Lieber Gott, ich hab keine Schuld. Ich habe auch keine Erklärung dafür.

der Mensch als Krönung der Schöpfung....

sollte sich nur insofern um die Anzahl der Waldtiere kümmern wie seine Stellung an der Spitze der Nahrungskette gefährdet ist

@lubbert

Man braucht sich nur die Schulversuche im Internet reinzuziehen die heute auf dem Lehrplan stehen und dann wundert man sich über gar nichts mehr. Zitronenbatterie, so einfach kriegt man Strom. Oder irgendein Schrat erhitzt rotes Eisenoxid im Wasserstoffstrom und kriegt ein schwarzes Pulver raus das magnetisch ist und demnach Eisen sein soll?! Tschüss Hochofen!
Ach wie einfach doch alles ist.

@Demokratieschülerin 13.55

was jetzt der Verbrennungsmotor mit dem Artensterben zu tun hat, darüber sollten Sie bei Gelegenheit mal nachdenken! Viel Glück dabei!
die Urwälder verbrennt ja nicht der Verbrennungsmotor sondern die Menschen vor Ort, die landwirtschaftliche Flächen gewinnen wollen, um immer mehr Menschen zu ernähren. Und wo die Biotope verschwinden, verschwinden auch die Tiere und Pflanzen. Die Wälder weichen für Soja- oder Palmölanbau oder auch für Erzgewinnung

@Sausevind

"Natürlich braucht die Natur den Menschen. Es ist der Mensch, der verletzte Tiere mitnimmt und ihnen hilft. Und es ist der Mensch, der bei Dürre nicht nur Pflanzen, sondern auch Bäume begießt." Am 13. August 2019 um 14:22 von Sausevind

Meinen Sie das etwa ernst?

Wenn ein Tier stirbt, dann wird es gefressen. Sogar Jäger gehen gerne an gute Kadaver, um Energie zu sparen. Das heißt Menschen klauen Wildtieren ihr Essen weg.

Und welche Pflanzen gießt der Mensch bei Dürre? Doch nur seine eigene Nutzpflanzen, für die er andere Pflanzen und Tiere ("Schädlinge") umbringt.

Unsere Nutztiere und Nutzpflanzen brauchen uns menschen, sie leben mit uns in Symbiose. Sie geben uns Nahrung, wir schalten ihre Konkurrenten aus.

Aber die Natur braucht den Menschen wie eine Warze am Hinterteil. Damit kann man Leben, auch wenns hässlich ist und mal stören kann.

das Gerede von der Anzahl der Tiere im Wald...

ist altruistisches Zeug mit dem der Mensch seine Stellung zwischen all den Wölfen, Tigern, Bären und Schlangen bestimmt nicht behaupten kann

Wir sind einfach zu viele auf

Wir sind einfach zu viele auf der Erde um allen, Tieren wie auch Menschen, ausreichend Platz zum Leben zu geben.
Ich bin für alternative Energien, aber wenn ich sehe WIE groß die Schneisen im Wald für die Windräder, die Zuwege und die Elektroleitungen sind, bekomme ich langsam meine Zweifel. Im Hunsrück sind wir dort einmal spazieren gegangen. Diese Schneisen sind wirklich riesig (die Windräder übrigens auch wenn man mal so direkt darunter steht).
Das heißt der Platz für Tiere wird das immer weniger, je mehr Menschen wir werden.
Daher bin ich für eine kein höchstens ein Kind Politik, bis die Erdbevölkerung auf ein gesundes Maß von drei bis vier Milliarden gesunken ist.
Wir brauchen nicht so viele Leute und die fortschreitende Roboterisierung dann auch noch mit künstlicher Intelligenz macht noch mehr entbehrlich. Was wollen die Leute denn in Zukunft arbeiten, wenn immer mehr automatisiert wird?
Also kein oder ein Kind Politik, alles andere ist sinnlos. Wir werden einfach zu viele.

Auf Kommentar antworten

Am 13. August 2019 um 15:18 von deutlich
@Demokratieschülerin 13.55
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Wird das wirklich alles nur für landwirtschaftliche Flächen gerodet?
Man hört ja immer wieder, dass der Regenwald einen mageren Boden hat; weshalb der Wald nicht nachwächst.
Wo landet das schöne Tropenholz?
Unglaublich; es landet auch hier in DE in Papierbeuteln auf denen "Grillkohle" steht.
Kein Wunder dass der Entwicklungs-Minister
weiter Geld ´rüberschicken will. Damit in DE nie wieder ein Grill ausgeht.

hüh oder hot?

Wer im Wald gute Luft haben will, liebt meistens auch die Pferde. Ist das ein Mustang? Spinnst du? Das ist ein Ferrari! Und das Holz vor der Hütte? Damit wärmt sich der Förster in der Nacht und alles ist wunderbar - mitten in der Natur.
Du bist mir einer...
Ja, Schwein muß man haben oder selber einer sein. Das ist die Natur.

Würde mich interessieren, ob

Würde mich interessieren, ob diese traurige Meldung wieder nur bei uns hier weitergereicht wird, wo wir ja ständig in den Urwäldern der Welt jagen gehen, oder ob man das auch in den anderen Ländern der EU erzählt und vor allem auch in den Ländern der Welt, die selber noch eigene Urwälder mit diesem bedrohten Tierbestand haben? Oder darf man das nicht fragen?

zu den Tieren im Urwald....

gehören neben all den Schlangen und Skorpionen auch Frösche deren Gift 10000sende Menschen umbringen kann - soll deren Anzahl etwa auch erhöht werden ?!

@10:42 von Tada

„Wie hatten in Deutschland nicht einmal Platz für einen einzigen Braunbär.“

Doch. Sogar für mehrer. Im Zoo. Im Wald möchte ich einem solchen Tier nicht begegnen. Auch keinem Wolf. Und es gibt auch keinerlei Notwendigkeit dafür, wie sehr viele bär- und wolflose Jahrzehnte in D hinreichend bewiesen haben.

@th711 um 15:38

Wir sind einfach zu viele auf der Erde um allen, Tieren wie auch Menschen, ausreichend Platz zum Leben zu geben.

Es hätte völlig ausgereicht, sich an die "göttliche Weisung" im Alten Testament zu halten:
Werdet so zahlreich wie die Sterne am Himmel (aber nicht noch zahlreicher)
"Become as numerous as the stars on heaven"

Deutschland kommt ja nicht

Deutschland kommt ja nicht mal mit Wölfen und Braunbären klar. Diese Tiere werden zuerst durch Fütterung durch den Menschen an den Menschen gewöhnt, dann, weil er keine Scheu mehr hat, zum Problemwolf und Problembär erklärt und dann abgeknallt.
In Deutschland wohnen zu viele Vollhektiker, die vor jedem Raubtier mit über 20 Kg Körpergewicht Panik haben.

@qpqr27 15:48 Gehen Sie doch

@qpqr27 15:48
Gehen Sie doch einfach einmal im Urwald spazieren. Ich garantiere Ihnen, Sie kommen unverletzt und nebenbei auch quick lebendig wieder heraus. Vielleicht hören Sie dann auf hier im Forum so destruktive Kommentare abzugeben.

@qpqr27 15.48

bissle übertrieben oder? Der Pfeilgiftfrosch springt Sie sicher nicht an, um Sie zu erlegen;-) Der kann nur gefährlich sein, wenn Sie ihn essen wollen. Und Skorpione finden Sie im Urwald eher keine. Die Schlangen haben genau so ihre Existenzberechtigung wie der Jaguar oder der Orang-Utan. Natürlich sollten wir die Wälder schützen, nicht nur den Regenwald. Aber der Mensch dringt immer weiter vor, weil zwar die Menschheit wächst, die Erde aber nicht mitwächst

@ Egleichhmalf

„Wie hatten in Deutschland nicht einmal Platz für einen einzigen Braunbär.“

Doch. Sogar für mehrer. Im Zoo. Im Wald möchte ich einem solchen Tier nicht begegnen. Auch keinem Wolf. Und es gibt auch keinerlei Notwendigkeit dafür, wie sehr viele bär- und wolflose Jahrzehnte in D hinreichend bewiesen haben.„

Was ein Schwachsinn. Wolf und Bär könnten hier sehr gut leben, denn vermutlich würden die den Bereich ums Brandenburger Tor und ums Hamburger Rathaus meiden. Nur ist das mit Teilen unserer schier ängstlichen Bevölkerung nicht möglich, denn die haben verlernt, mit der Natur zu leben. Wenn ich schon sehe, wieviele Menschen im Zoo im Streichelgehege in Panik verfallen, wenn eine Ziege die mal anspringt... da sollte der Kontakt mit großen Lebewesen tatsächlich besser unterbleiben, aber nicht zum Schutz der Menschen, sondern zum Schutz der Tiere

re hepheistos

"Würde mich interessieren, ob diese traurige Meldung wieder nur bei uns hier weitergereicht wird, wo wir ja ständig in den Urwäldern der Welt jagen gehen, oder ob man das auch in den anderen Ländern der EU erzählt und vor allem auch in den Ländern der Welt, die selber noch eigene Urwälder mit diesem bedrohten Tierbestand haben? Oder darf man das nicht fragen?"

Da der WWF eine internationale Organisation ist wird das sicher nicht nur bei uns "weitergereicht".

Die polemische Frage am Ende sagt dann alles über Sinn und Unsinn Ihres Kommentars.

15:48 von qpqr27

«zu den Tieren im Urwald....
gehören neben all den Schlangen und Skorpionen auch Frösche deren Gift 10000sende Menschen umbringen kann - soll deren Anzahl etwa auch erhöht werden ?!»

Zu den beweglichen Viechern außerhalb der Urwälder gehören auch bunt lackierte Blechdosen auf 4 Rädern, die 10.000e von Menschen weltweit tatsächlich umbringen.

Deren Zahl sollte eigentlich nicht erhöht werden. Wird sie aber doch.

Erst gefährliche Tiger, Wölfe, Bären, Schlangen, Waldelefanten.

Nun die hinterhältigen Frösche mit dem Gift. So klein, so bunt, so schnuckelig, so unschuldig tuend. Und doch so miese Killer, die nichts besseres zu tun haben, als der Menschheit nach dem Leben zu trachten.

Sie haben Skorpionen vergessen. Und das allermieseste aller miesen Tiere.
Das Schnabeltier. Tut so, als sei es eine Ente. Und greift Sie dann mit einem Giftstachel an, wenn Sie nachschauen wollen, ob es ein Ei gelegt hat …

@Egleichhmalf

Ja wo kommen wir auch hin, wenn man in der Natur plötzlich Natur findet. Tststs.

Mal ein anderer Vorschlag: dann gehen Sie einfach nicht in den Wald. Der Mensch hat sich für Ansiedlungen entschieden. Dann bleiben Sie dort. Da gibt es dann auch Raubtiere, aber die sind dann von Ihrer eigenen Spezies.

Der Höhepunkt sind für mich Menschen, die was von Natur, frischer Luft und Wald reden und dann 60 KM mit dem SUV in den Wald fahren (dabei die Luft verpesten) um dann ein paar Stunden durch die "Natur" zu latschen und auf dem Rückweg wieder die Luft verpesten.

Das sind Naturfreunde.

Genau wie Leute, die was von Wald erzählen, aber der Meinung sind, dass Waldtiere dort nix zu suchen haben.

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