Ihre Meinung zu: Ostbeauftragter der Bundesregierung kritisiert CDU

12. August 2019 - 12:42 Uhr

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Hirte, geht mit der CDU hart ins Gericht. Seine Partei habe es versäumt, die Sorgen der Ostdeutschen aufzugreifen, vor allem bei den Themen Klima, Mobilität und Migration.

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Kommentare

Genau wie im Osten warten wir

Genau wie im Osten warten wir hier im Saarland schon seit 1957 auf solche Jobs und wenigstens eines der versprochenen Bundesämter.

Aber wie das so ist:

Was die CDU verspricht behält sie auch!

Wo der gute Hirte Recht hat da hat er Recht

aber ob das seine Leithammeln begreifen stelle ich mal dahin !

Der Rezo-Effekt

"Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Hirte, geht mit der CDU hart ins Gericht. Seine Partei habe es versäumt, die Sorgen der Ostdeutschen aufzugreifen, vor allem bei den Themen Klima, Mobilität und Migration."

Laut AKK sind Kritiken an der CDU alles nur Fake News, weil sie sich noch nicht im Besitz der Herrschaft über alle Nachrichten und Bilder befindet. Und die Bundeskanzlerin wüsste nicht, was sie nach der Bundestagswahl hätte anders machen sollen. Sie verkündete daher mit großem Elan, die AfD aus dem Bundestag vertreiben zu wollen, völlig ignorierend, dass deren Existenz und Präsenz gerade durch die eigene Politik gefördert wurde.

nur CDU?

@goldschmiedel:
Schon vergessen? Thema Mehrwertsteuerhöhung vor paar Jahren von der SPD? Thema Ypsilanti. Erst nein, dann ja mit den Linken. Jetzt der halbe Soli Erlass?
Merke: im Versprechen sind ALLE gleich!!!
Nur im Kassieren sind SPD und Grüne weit vorne.

Aufarbeitung

Die Nachwendezeit muss aufgearbeitet werden. Und zwar von Wissenschaft und Medien. "Beutezug Ost" zur Prime-Time in der ARD wäre doch mal ein Anfang.
Dass man es nicht besser gewusst hat und in einer Ausnahmesituation war, nehme ich denen, die alles besser wissen und deshalb für die Allgemeinheit Entscheidungen treffen, nicht so ohne weiteres ab.

Der Mann gehört fristlos

Der Mann gehört fristlos gefeuert.

ab dem 1.9. wird vom Osten aus....

die Erneuerung Dtlds beginnen

Ostbeauftragter kritisiert

Hat Herr Hirte denn Vorschläge im Köcher ? Nein , natürlich nicht ! Aber da hilft manchmal ein Blick in die Vergangenheit und dabei etwas genauer die Arbeitsweise von Strauss zu betrachten. Er , und nur er , hat dafür gesorgt, das viele Unternehmen in Bayern angesiedelt wurden ! Das , und nur das , hat wirklich geholfen. Die Taktik dazu will ich nicht erwähnen, die soll Herr Hirte selbst in Erfahrung bringen.

Ostbeauftragter der Bundesregierung kritisiert CDU

Ich vertrete die Meinung das Kritik erlaubt und erwünscht ist, dieser Kritik jedoch im gleichem Atemzug Vorschläge folgen müssen wie es denn besser gemacht werden kann? Sonst wird aus der Kritik nur haltloses Genörgel was uns nicht weiter bringt. Diese Vorschläge vermisse ich bei dem Herrn "Ostbeauftragten"? Übrigens bin ich selbst AfD-Wähler weil ich dort mit meinen "kruden" Einstellungen (wie die Vorgenannte) auf die größte Übereinstimmung stoße.

Sehr geehrter Herr Hirte!

Bevor der Migrationspakt unterzeichnet wurde, habe ich Ihnen persönlich eine Mail geschickt.
Es ist mir klar, dass so etwas in irgendein Büro geht, zu irgendeinem Mitarbeiter.
Es kam weder eine Eingangsbestätigung noch irgendwann eine Antwort, nicht einmal irgendetwas lapidar Beruhigendes aus Textbausteinen , absolut nichts.

Aufgrund dieser Erfahrung halte ich Ihre schöne Rede für unglaubwürdig.

Übrigens hat mir mein Mailprogramm den Versand korrekt bestätigt. Die Mail kam auch nicht zurück, was passieren kann, wenn die Adresse nicht stimmt.

Ich habe auch schon an andere Abgeordnete und Minister Mails geschickt, da kam eine Antwort. Nicht unbedingt, was ich mir erhofft hatte, aber es kam eine höfliche Antwort.

Herr Hirte...

...die Leute im Osten fühlen sich einfach schon seit der Wende abgehängt, gerade in den Regionen, wo seinerzeit die Wirtschaft platt gemacht wurde. Durch die Behörde TREUHAND, für einen Großteil bedeutet das Arbeitslosigkeit, soziale Abstieg. Hinzu kamen die H4-Gesetze und andere "Reformen",wie Rentenreform,Gesundheitsreformen ect. Ihrer Partei gingen, wenn Sie sich überhaupt noch daran erinnern können, all die Einschnitte noch nicht mal weit genug und hoben im BT zustimmend die Hand. Nur als Beispiel Sachsen:Es ist eine Schande, dass sich aus dieser Unzufriedenheit auf Dauer sowas wie eine gewisse Alternative herausbilden konnte. Ein Biedenkopf erkannte ja noch als MP gewisse Realtäten im Land. Ein Milbradt? Selbstherrlich zog er, selbst gegen seine eigenen Beamten, alles durch, Tillich? Vor zwei oder drei Jahren:"Wir haben in Sachsen kein Problem mit Rechtsextrimismus",nur wenige Tage Tage später,als er den Bundesratvorsitz übernahm, räumte er gewaltige Probleme ein.

Es ist doch aber nicht die CDU alleine

Es ist oder besser war die CDU doch nicht alleine? Man darf nicht vergessen das die SPD im Schlepptau der GroKo die Jahre Ihren diesbezüglichen Beitrag auch geleistet hat. Wenn ich mir anschaue wieviel Milliarden wir in die "Integration" von anderskulturellen nur schwer integrierbaren (will keiner wahrhaben) Menschen stecken und im Gegensatz dazu es innerhalb dreißig Jahren nicht geschafft haben, unsere eigenen Mitbürger der "neuen" Bundesländer auf Augenhöhe zu bringen (Löhne etc.) versteht vielleicht annähernd deren Unmut?

@ qpqr27

Wie soll diese Erneuerung aussehen? Mit der (A)rmut (f)ür (D)eutschland? Wohl kaum. Die haben nur ein Thema, keinerlei Lösungen. Dank solchen Leuten und den neuen Rechten hat der Osten zunehmend Probleme. Nun wenden sich auch internationale Investoren ab!

Warum?

Auf die Straße gehen und protestieren, so wie in anderen Ländern wäre notwendig. Die Gefahr besteht allerdings, durch die Politiker und die Medien, in die rechte Ecke gestellt zu werden. Das Saarland wurde genau so stiefmütterlich behandelt, wie Teile im Osten Deutschlands. Welche Dax-Unternehmen haben ihren Sitz östlich der Elbe, und welche im Saarland und Schleswig-Holstein? Ja, ja Siemens in Berlin. In Bayern und NRW sitzen jeweils 9 Dax-Unternehmen. Und warum ist der Osten weit weniger produktiv? Dreimal darf man raten.

Es wird viel versprochen aber meist gebrochen!

Wäre vielleicht ein neuer Slogan für die CDU?

"Seine Partei habe es versäumt, die Sorgen der Ostdeutschen aufzugreifen, vor allem bei den Themen Klima, Mobilität und Migration."

Und meine Prognose: die CDU wird es auch weiterhin versäumen! Dies hat zum Glück ein Großteil der dortigen Bevölkerung erkannt und wählt anders.

Nicht nur in Ostdeutschland, es gibt fast nichts was die Regierenden (hier schließe ich die SPD mit ein) nicht versäumt haben.

@Werner40 14:06

"Der Mann gehört fristlos gefeuert."
.
Sie meinen also dass es die richtige Strategie ist die Karriere von Leuten die sich erlauben Probleme anzusprechen möglichst schnell zu beenden?
.
An dieser Strategie ist schon einmal ein Deutscher Staat gescheitert.

Ostbeauftragter der Bundesregierung kritisiert CDU

"Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Hirte, geht mit der CDU hart ins Gericht. Seine Partei habe es versäumt, die Sorgen der Ostdeutschen aufzugreifen, vor allem bei den Themen Klima, Mobilität und Migration."
Recht hat er. Und nun hat die CDU Angst, dass sie endlich mal bei den Landtagswahlen in Mitteldeutschland und in Brandenburg ihre sicherlich verdiente Quittung bekommt. Wer immer nur die westdeutsche Industrie gefördert hat, braucht sich nicht mehr zu wundern. Und der Bericht über die 19 vernachlässigten Regionen in Deutschland, auch in Westdeutschland, sagt doch schon alles aus.

@wschubi 14:05

"Nur im Kassieren sind SPD und Grüne weit vorne." Wo haben Sie das denn her? Man kann sich ganz einfach informieren und feststellen, dass CSU, CDU, FDP die großen Spendengelder kassieren. Da braucht man noch nicht einmal an den Spendenskandal mit Kohl und Schäuble zu denken. Irgendwie haben Sie da einen Knick in der Optik.

Das Sein bestimmt das Bewußtsein.

30 Jahre nach der Wende bekommen Ostdeutsche noch immer nur 75% des Gehaltes eines im Westen Deutschlands Beschäftigten. Wenn man nun noch bedenkt, das es auch Im Osten Beschäftigte gibt, die Lohn/Gehalt auf Westniveau beziehen (z.B. Beamte und Angestellte), bekommt der normale Arbeiter vielleicht noch nicht mal 70%. Bei gleichen Fixkosten und Kosten für Essen und Trinken bleibt dann häufig kaum noch etwas für Kultur, Sport, Bildung, Urlaub und den kleinen Luxus. Daher die Unzufriedenheit. Daher auch das Gefühl abgehängt zu sein. Daher das Gefühl gegenüber den Migranten benachteiligt zu werden. Daher der Frust gegenüber "denen da Oben!"

Herr Hirte - Die CSU wäre die richtige Adresse !

Die Gegen alles Regionalpartei CSU hatte alles
auf bundesebene blockiert.

um 14:06 von Werner40

"Der Mann gehört fristlos gefeuert."
Warum? Wenn einer mal aus der eigenen Partei die Wahrheit sagt. Eine schöne Einstellung haben Sie nach 30 Jahren Wiedervereinigung!

Realität

Die Menschen im Osten sind weder abgehängt noch haben sie Sorgen bei der Mobilität und dem Klima.
Das alles bestimmende Thema im Osten ist die unbegrenzte Migration .
Die Menschen im Osten sehen anhand des Zustandes westdeutscher Städte wohin unkontrollierte Zuwanderung und falsche Toleranz führen können.
Die einheitlich vorgegebene Meinug dazu , vor allem der ÖR Medien rufen bei den Ostdeutschen keine guten Erinnerungen hervor . Das Gespür für staatlich gelenkte Meinungen ist in Ostdeutschland noch wesentlich ausgeprägter wie im jahrelang "erzogenen" Westen in dem jegliche Kritikfähigkeit der politischen Korrektheit geopfert wurde .

14:07 von qpqr27

"ab dem 1.9. wird vom Osten aus....
die Erneuerung Dtlds beginnen"

Davon träumen Sie vielleicht. Ja, der Osten (wie auch Teile des Westens) sind abgehängt und da hat Politik versagt. Fakt ist aber auch, daß die CDU aufpassen muß sich nicht zu sehr die vermeintlich "wichtigsten Ostthemen" wie Migration/Umvolkung oder die Negierung des menschengemachten Klimawandels zu eigen zu machen. Vielleicht gewinnt man da ja dann im Osten 2-3% von der AfD, verliert aber weitaus mehr im bevölkerungsstarken Westen.

Ostdeutsche

sind Ordnung und Sicherheit gewohnt. Das stellen sie über vermeintliche Freiheit. Wer das gefährdet kann nicht gut angesehen sein. Ostdeutsche wollen keine Zustände, wie in westdeutschen Großstädten. Das Wahlverhalten bedeutet : "Wehret den Anfängen". Ostdeutsche sind sehr sensibel beim Erkennen großer Differenzen zwischen politischen Verlautbarungen und Realität. Ideologische Verblendung und Realitätsverlust ist nicht das Ding dieser pragmatischen Menschen. Ostdeutsche wollen in Frieden leben und auch keinen unnützen Streit mit Russland. Ostdeutsche sind parteipolitisch wenig gebunden, um flexibel bleiben zu können. Ostdeutsche nehmen die westlichen Werte sehr ernst und wörtlich. Sie erkennen genau, dass diese oft vorgeschoben und missbraucht werden. Ostdeutsche sind heimatliebend, bodenständig und klug. All das macht sie schwer regierbar und im Westen eher unbeliebt. Man wollte diese Eigenschaften längst weg haben. Der Ossi läuft aber wie seine Simson-Mopeds.

Seltsame Ansichten...

"Seine Partei habe es versäumt, die Sorgen der Ostdeutschen aufzugreifen, vor allem bei den Themen Klima, Mobilität und Migration."

Käse. Beim Thema Migration dürfte es kaum Aufgabe der Politik sein, irrationale Ängste vor fliegenden Spaghettimonstern zu entkräften.

In Sachen Klimapolitik ist mir der Osten bisher nicht als besonders kritisch aufgefallen. Eher im Gegenteil.

Mobilitäts- und wirtschaftspolitische Kritik ist in Teilen berechtigt, rechtfertigt aber keine Hetze (oder Hetzjagden, wie in Chemnitz) auf daran nicht schuldige Minderheiten.

War es nicht die CDU und ein

War es nicht die CDU und ein Kanzler Kohl der dem Osten blühende Landschaften versprochen hat ??
War es nicht die CDU die eine Treuhandgesellschaft eingesetzt hat und über die Köpfe der DDR Bürger die DDR "abgewickelt" ohne auf die Bedürfnisse der DDR Bürger einzugehen und z.T. ohne genaue Prüfung der Sachverhalte ....

War es nicht der Einheitskanzler Kohl und andere aus der CDU die vor der Bundestagswahl 1990 sagten gen BRD gerichtet : Aus der Portokasse wolle er die Wiedervereinigung bezahlen... Und: „Wir machen keine Steuererhöhungen im Zusammenhang mit der deutschen Einheit“.

was ist danach geschehen ?!?
Es sind sehr viele Fehler gemacht worden und jetzt wundern sich die Volksparteien über den menschlichen und sozialen Scherbenhaufen in Ost und West und die bevorstehenden Wahlergebnisse

Da ist noch mehr, sage ich als Ex-Wessi

Man sagt, dass sich bis zur Pubertät die Mentalität eines jeden Menschen geformt hat, und die wird durch die Menschen und die Situation in seiner Umgebung bestimmt. Der DDR-Bürger hatte das, was er im Westen sah (Konsum, Reisen, Meinungsfreiheit usw.), längst durch Verbundenheit mit der Familie, den Kollegen, der Nachbarschaft ersetzt, was ihm Sicherheit und Wärme gab. Und genau das zerstörte ihm dieses aus dem Westen übertragene Konkurrenzdenken, weil diese Werte hier unbekannt waren.

Weil er die richtige Taktik, zu Wohlstand zu kommen nie gelernt hatte, erreichte er aber auch die einst heiß begehrten Vorzüge des Westens nicht immer.

Die Instinktlosigkeit der Parteien des Westens sorgte zuerst für Enttäuschung, ja Verzweiflung, und als sich gar nichts ändern wollte, hielt man diese Schwäche der Kohl-Ära für Absicht und die reine Niedertracht gegenüber den angeblichen "Brüdern und Schwestern in der Zone."

Geringere Renten, Löhne usw. sorgen für den Rest, den wir alle kennen.

Warum muss

man sich nach dem Osten richten ?.
" Als Beispiel nannte der Ostbeauftragte der Bundesregierung die Migrationspolitik, aber auch die Themen Mobilität und Klimaschutz, mit denen sich viele Menschen im Osten - insbesondere im ländlichen Raum - schwer täten. Dies seien Punkte, wo sich Bürger in den vergangenen Jahren nicht aufgehoben fühlten bei der CDU, sagte er. "

Wahlen werden immer im Westen entschieden, im Osten ist nur Landtagswahl.
Hat mehr oder weniger keine Auswirkungen auf die Bundespolitik.
Außerdem hat der Herr K. ja eine Verbindung mit Blau und Rot ausgeschlossen, also bleibt die CDU Regierung doch, egal wie die Sache ausgeht.
Blau müsste schon 51 Prozent haben, und das passiert nicht.

Und was soll das bringen, das ein paar Behörden angesiedelt werden, kann dann die Unterschicht besser sehen, wie die Oberschicht lebt ?.

am 1.9. wird ein "reinigendes Gewitter" in Ostdeutschland...

auch im Rest der Republik für frische Luft sorgen

Wie sich "Erneuerung" mit dem

Wie sich "Erneuerung" mit dem Aufkochen der völkischen Ideologie des Nationalsozialismus verträgt, ist nur eine Frage des richtigen Etikettenschwindels.

Oder lest mal hier bei wallstreet-online nach

Oder lest auch mal hier bei wallstreet-online nach:

https://tinyurl.com/y4wkqset
wallstreet-online: Wieder mehr gutbezahlte Jobs in Sachsen-Anhalt (03.07.2019, 12:05)

Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) - Eine gute Konjunktur und der Fachkräftemangel führen in Sachsen-Anhalt zu einem Rückgang von Zeitarbeit und befristeten Jobs. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf die Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des Bundestagsabgeordneten Jan Korte (Linke). Mehr Menschen arbeiten demnach wieder in einem normalen Arbeitsverhältnis.

Also: von daher stimmt es einfach nicht, dass die neuen Bundesländer benachteiligt wuerden. Das ist sachlich so nicht wahr.

14:07, qpqr27

>>ab dem 1.9. wird vom Osten aus....
die Erneuerung Dtlds beginnen.<

Ungefähr fünf Millionen überproportional ältere Menschen sind in den Bundesländern, in denen ab September gewählt wird, zur Wahl aufgerufen. Die Wahlbeteiligung dort ist traditionell niedrig, also rechnen wir mal mit etwa zweieinhalb Millionen.

Und das soll der Beginn der Erneuerung Deutschlands sein?

Die Verzweiflung in rechten Kreisen muss groß sein.

Nicht abgehängt.

Ich bin Ossi, stolzer Ossi. Ich fühle mich nicht zweitklassig oder benachteiligt. Ich habe mit wenig Problemen die Wende bewältigt, hatte immer Arbeit, aufgrund einer guten, kostenfreien Hochschulausbildung in der DDR. Mit schlechter Politik gegen das eigene Volk, gegen die Umwelt und Natur, gegen Heuchelei und Postengeschacher und viele Übel mehr bin ich. Und dafür ist maßgeblich, aber sicher nicht alleine, die CDU verantwortlich. Das erkennen wir wohl etwas schneller oder einfacher. Geht auch leichter, wenn man von Kind an medienskeptisch sein musste.

Es wird viel versprochen aber meist gebrochen!

Es wird viel versprochen aber meist gebrochen! Das gilt auch für Oppositionsparteien die Gott und die Welt versprechen mit den Finger auf Minderheiten zeigen die für alle Probleme herhalten müssen. Bedenkenlos Wahlgeschenke verteilen und das Paradies auf Erden versprechen indem Sie mit einem Katalog von Verboten die Bevölkerung drangsalieren.

Strauß und die Umlenkung von Steuergeldern.

@14:08 von Peter Kock
Aber dieses Rezept lässt sich bekanntlich nicht beliebig wiederholen
(Bayern war 40 Jahre lang Schlusslicht).

@14:05 von wschubi
Wissenschaftlich gesehen ist die CSU Weltmeister im Abzocken.
Vgl. Prof. Hans Herbert von Arnim, Die Selbstbediener, Wie bayerische Politiker sich den Staat zur Beute machen.

Der gebeutelte Ostdeutsche?

Seit Jahrzehnten werden im Osten Milliarden versenkt ohne das in bestimmten Gegenden Sachsens eine nennenswerte Entwicklung stattfindet und Hirte, der Parteikollege von dem von einem Nazi ermordeten Walter Lübcke ist, sucht Probleme in der Migration?
Wenn internationale Unternehmen kein Interesse an Standorten im Osten haben, könnte das ja auch an dem um sich greifenden Nazitum liegen.
Man muss als Ostbeauftragter auch den Mut haben unbequeme Wahrheiten auszusprechen. Dazu gehört halt auch Probleme durch rechtsextremistische Haltungen zu benennen, aufzuzeigen und konsequenter Weise zurückzudrängen.
Mit Rechtsextremismus gewinnt man weder Blumentopf noch Arbeitsplatz. Durch Zuwanderung ließe sich ja ein wenig gegen diese Verödung tun, aber einige Gesellschaftsschichten im Osten setzen eben auf ein inzestöses untereinander.
Schade!

14:08, Peter Kock

>>Hat Herr Hirte denn Vorschläge im Köcher ? Nein , natürlich nicht ! Aber da hilft manchmal ein Blick in die Vergangenheit und dabei etwas genauer die Arbeitsweise von Strauss zu betrachten. Er , und nur er , hat dafür gesorgt, das viele Unternehmen in Bayern angesiedelt wurden ! Das , und nur das , hat wirklich geholfen. Die Taktik dazu will ich nicht erwähnen, die soll Herr Hirte selbst in Erfahrung bringen.<<

Herr Strauß war Lobbyist der Rüstungsindustrie. Und so heißt auch die Taktik. Lobbyismus. Sehr vorbildlich.

Als (Ost-)Kind der Wende

Kann ich die Verbitterung nachvollziehen und sehe irgendwelche Ostbeauftragten auch nur als Feigenblatt, besonders wenn sie denn nichts unternehmen können.
Mit der Wende wurde das bisschen Industrie zumeist an die Konkurrenz in Westdeutschland verkauft und die hat diese Unternehmen aus Unrentabilität (bzw zur eigenen Rentabilitätsteigerung) insolvent gehen lassen.
Zusätzlich hat die Politik aus Förderungsgründen beschlossen, dass eine Arbeitskraft im ehemaligen Osten generell weniger wert ist um dort Industrie hinzulocken. Es hat dazu geführt, dass die Jugend sich seit der Wende ausbilden lässt um in den lukrativeren westdeutschen Unternehmen unterzukommen, was die heftige demografische Entwicklung mit beeinflusst.
Frustration von 30 Jahren lässt sich nicht so leicht wegschnippen. Es gibt eine Doku, die auch die Umbrüche mit dem Demokratieverständnis in Verbindung bringen. BRD: Marshallplan führt zu Wirtschaftsaufschwung. DDR: Wende führt zu Arbeitslosigkeit.

Strauß-Beweihräucherung

@ Peter Kock:
... und dabei etwas genauer die Arbeitsweise von Strauss zu betrachten. Er , und nur er , hat dafür gesorgt, das viele Unternehmen in Bayern angesiedelt wurden ! Das , und nur das , hat wirklich geholfen.

Das stimmt nicht. Die Ansiedlung begann schon deutlich vor Strauß und daran waren auch einige Sozialdemokraten beteiligt. Strauß hat sich das nur immer wieder an die Brust geheftet. So gut war der aber gar nicht.

>>Warum? Auf die Straße gehen

>>Warum?
Auf die Straße gehen und protestieren, so wie in anderen Ländern wäre notwendig. Die Gefahr besteht allerdings, durch die Politiker und die Medien, in die rechte Ecke gestellt zu werden. Das Saarland wurde genau so stiefmütterlich behandelt, wie Teile im Osten Deutschlands. Welche Dax-Unternehmen haben ihren Sitz östlich der Elbe, und welche im Saarland und Schleswig-Holstein? Ja, ja Siemens in Berlin. In Bayern und NRW sitzen jeweils 9 Dax-Unternehmen. Und warum ist der Osten weit weniger produktiv? Dreimal darf man raten.<<

In die rechte Ecke wird man nicht gestellt, sondern dort verortet, wenn man das entsprechende Gedankenschlecht zum Ausdruck bringt.

Was Siemens betrifft, so sind Sie nicht wirklich aktuell informiert. Die Firmenzentrale befindet sich seit Straußens Zeiten in München.

Nur nicht an die eigene Nase fassen

Wenn man die Diskussionen rund um die Wiedervereinigung verfolgt, dann gewinnt man den Eindruck, dass im Westen ausschließlich Wohlstand herrscht, während im Osten die "Abgehängten" leben. Auf meinen Reisen quer durch alle Bundesländer zeigt sich jedoch oft ein ganz anderes Bild. Denn auch im Westen gibt es viele Verlierer, die von dem Aufschwung der letzten Jahre nicht profitiert haben. Dennoch ist das kein Grund, eine Partei zu wählen, die allein mit Hetze und falschen Behauptungen um Wählerstimmen buhlt.

@ John Koenig

Das alles bestimmende Thema im Osten ist die unbegrenzte Migration.

Es gibt im Osten ja kaum Migration. Also ist da noch viel Überzeugungsarbeit in puncto Toleranz zu leisten.

Hallo John Koenig,

stimme ihnen voll zu. Aber auch die noch viel zu großen Unterschiede im Lebensstandard erzeugen Frust.

14:29 von John Koenig

"Das Gespür für staatlich gelenkte Meinungen ist in Ostdeutschland noch wesentlich ausgeprägter wie im jahrelang "erzogenen" Westen in dem jegliche Kritikfähigkeit der politischen Korrektheit geopfert wurde ."

Ja genau. Die DDR hat ja geradezu darauf hingearbeitet aufgeklärte und kritische Bürger zu schaffen.
Der Grund ist wohl eher, daß die DDR ein von Grund auf rassistischer Staat war und in der Richtung nie eine Aufarbeitung folgte. Deshalb hatten rassistische Demagogen von DSU bis AfD auch immer relativ leichtes Spiel.

@qpqr27

Jaja, im Osten die Morgenröte. Klingt für mich ein bisschen wie "Deutschland erwache!" Ist auch so gemeint, oder?

Das ist Kritik

"Seine Partei habe es versäumt, die Sorgen der Ostdeutschen aufzugreifen,..." ist eine Feststellung und keine Kritik.
Aber zünden wir mal wieder eine Sebstkritik-Nebel-Kerze; die im Osten werden auch dies nicht verstehen, wie das mit der Selbstkritik vor den nächsten Ost-Wahlen gemeint ist?
Liebe Brüder und Schwestern im Osten, der Rauch ist nicht der Schinken, aber das wißt ihr sicher selbst, wenn der Rauch verflogen ist, sieht man den Schinken mit all seinem Speck.
Wie tief muß deutsche Politik noch sinken. Haben das die Bürger*innen in Ost und West verdient? Anscheinend ist es noch immer nicht nötig, beide ernst zu nehmen und mit ihnen wie mit Erwachsenen zu reden.
Übrigens: dies (!) ist eine Kritik.

@ hg1

War es nicht die CDU die eine Treuhandgesellschaft eingesetzt hat und über die Köpfe der DDR Bürger die DDR "abgewickelt" ohne auf die Bedürfnisse der DDR Bürger einzugehen und ...

Dagegen ist ausnahmsweise nichts einzuwenden. Denn das war in der DDR alles Staatseigentum und nicht Privateigentum der DDR-Bürger (wie im Westen).

@rossundreiter 14:30

"Mobilitäts- und wirtschaftspolitische Kritik ist in Teilen berechtigt, rechtfertigt aber keine Hetze (oder Hetzjagden, wie in Chemnitz) auf daran nicht schuldige Minderheiten."
.
Welche Hetzjagden?
.
Sie sprechen da aber -vermutlich unbeabsichtigt- einen ganz wichtigen Punkt an: Die Menschen im Osten haben ein gesundes Misstrauen gegenüber staatlichen Behauptungen entwickelt die ihrer Wahrnehmung stark entgegenstehen.
.
Als Kanzlersprecher Steffen Seibert damals in Bezug auf Chemnitz von Hetzjagden sprach war das in den Augen vieler genau so ein Fall den man zu DDR Zeiten gern unter den Punkt "Propaganda" einordnete.

14:34, wenigfahrer

>>Und was soll das bringen, das ein paar Behörden angesiedelt werden, kann dann die Unterschicht besser sehen, wie die Oberschicht lebt ?<<

Es bringt Arbeitsplätze. Direkt und indirekt.

Zählen Sie Behördenmitarbeiter zur Oberschicht?

14:21giselbert

nana, ganz so isses ja nicht. die Diätenerhöhung erfolgte immer pünktlich

14:29, John Koenig

>>Das alles bestimmende Thema im Osten ist die unbegrenzte Migration .
Die Menschen im Osten sehen anhand des Zustandes westdeutscher Städte wohin unkontrollierte Zuwanderung und falsche Toleranz führen können.<<

Die meisten Menschen, für die die angeblich unbegrenzte Migration das Hauptthema ist, kennen die angeblich schrecklichen Zustände in westdeutschen Großstädten nur aus der Presse.

Wie kann man denn etwas sehen, was man nur vom Hörensagen kennt?

@geselliger, 15:51

"(...) genau so ein Fall den man zu DDR Zeiten gern unter den Punkt "Propaganda" einordnete (...)."

Keine DDR, keine Propaganda.

Polizeilich, juristisch und politisch längst dokumentiert und bewiesen.

Da hat er wohl Recht.

Die Arroganz der langjährigen CDU-Vorsitzenden und immer noch Kanzlerin, insbesondere in der Migrationspolitik, hat die AfD stark gemacht und wird dies auch weiter tun.
Mich wundert nur, dass einer den Mut hat, so etwas kritisches in der CDU zu sagen. Mal sehen, wie lange er noch da ist. An Maaßen hat man ja gesehen, was passiert, wenn man Merkel kritisiert.

@John Koenig

"Das Gespür für staatlich gelenkte Meinungen ist in Ostdeutschland noch wesentlich ausgeprägter wie im jahrelang "erzogenen" Westen in dem jegliche Kritikfähigkeit der politischen Korrektheit geopfert wurde."
Wie erklären Sie sich dann die Tatsache, dass im Osten lange Jahre die NPD in den Landtagen saß? Substantielle Kritikfähigkeit kann ich daran jedenfalls nicht erkennen....

@fathaland slim

Wie kann man über den Osten urteilen, wenn man den Osten, die Ostzone, die DDR aus den Medien oder vom Hörensagen kennt.

Ostbeauftrauftragter kritisiert die CDU...

Der CDU-Politiker Christian Hirte hat seiner Partei Fehler im Umgang mit Ostdeutschland attestiert. Klima Mobilität und Migration...
###
Nicht nur die genannten Themen sondern auch Arbeit, Soziales und vieles mehr wurde von den etablierten Parteien wie die CDU in Ostdeutschland vernachlässigt. Nun wendet sich die Bevölkerung ab und dieses Vakum füllt nun eine andere Partei die Afd aus.Vor wenigen Jahren waren es noch die Linken, aber diesen scheint man auch in Osten nicht mehr allzu viel zuzutrauen. In Grunde ist der Erfolg der Afd durch die Schwäche und Versagen der Etablierten Parteien erst möglich geworden. Ich mag gar nicht an den Landtagswahlen demnächst nachdenken...

die Sorgen der Ostdeutschen?

Nicht nur dort. Überall haben die Systempratein die Ausbeutung und Bevormundung der Bürger auf ein Mass geführt das jetzt der dermokratische Wähler ablehnt.

Gut so mehr davon.

@rossundreiter 16:12

"Polizeilich, juristisch und politisch längst dokumentiert und bewiesen."
.
Sie haben da leider nur mit einem Recht: der politischen (End-)Lösung.
.
Weder polizeilich noch juristisch ist da irgendwas weder dokumentiert noch bewiesen.
.
Man hat nur aufgehört darüber zu sprechen.

14:30 von Wegelagerer34

Ostdeutsche sind Ordnung und Sicherheit gewohnt.
Ostdeutsche wollen keine Zustände, wie in westdeutschen Großstädten.
.
sind doch - auch wenn man das selber anders sieht - nachvollziehbare Gründe

14:29 von John Koenig

Zitat:"Die Menschen im Osten sind weder abgehängt noch haben sie Sorgen bei der Mobilität und dem Klima.
Das alles bestimmende Thema im Osten ist die unbegrenzte Migration ."
Würde ich sofort unterschreiben, Aber anders als Sie denken. Es ist doch erstaunlich, dass Fr. Merkel und die CDU bis 2015 machen konnten, was sie wollten, sie wurden gerade im Osten immer wieder mit satten Mehrheiten beglückt. Kaum macht Fr. Merkel, die ich nie gewählt habe, einmal etwas moralisch Richtiges (über die Durchführung kann man streiten), erhebt sich gerade im Osten ein Sturm der Wut und der Fremdenfeindlichkeit, der jetzt auch die CDU ihre Mehrheiten kosten kann und die AfD, bis dahin völlig unbedeutend, nach oben spült. Tut mir leid, der "Zustand westdt. Städte" kann es nicht gewesen sein, den kennen die meisten nicht aus eigener Anschauung, ganz davon abgesehen, dass es in den meisten Städten diese angeblichen Probleme gar nicht gibt. Ich nenne das Angst vor dem Fremden, vorsichtig formuliert.

Wo...

... geht es den Ostdeutschen denn nun wirklich schlecht?
Und wenn es ihnen schlecht geht,sind Hitlergruß und Pegida Parolen gerechtfertigt?
Langsam wird es Zeit das man sich im Osten nicht als das geknechtete Volk betrachtet, sondern nur als Bundesbürger.

"Der Ostbeauftragte der

"Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Hirte, geht mit der CDU hart ins Gericht. "
-
Auweia, das wird ja dem Merkel und ihrer Clique gar nicht schmecken das einer ,ausgerechnet aus der eigenen Partei, Klartext spricht.

16:16 von Meisengeige

es ging doch beim Beitrag von John König
um "Das Gespür für staatlich gelenkte Meinungen"
und da haben die im Osten wohl ne jahrelange Erfahrung

@ 16:16 von Meisengeige

Wie erklären Sie sich dann die Tatsache, dass im Osten lange Jahre die NPD in den Landtagen saß? Substantielle Kritikfähigkeit kann ich daran jedenfalls nicht erkennen....

Wiel außer bei der rechtsradikalen NPD leider keine Opposition zu finden war, hat die NPD (jedoch stets nur im einstelligen Prozentbereich) Protestwähler bei Landtagswahlen in Ostdeutschland für sich gewinnen können. Heute liegt die NPD überall unter 2%. Man hat jetzt endlich eine gemäßigte, demokratische mitte-rechts Alternative zu den Blockparteien, und das wissen zwischen 20 und 30% der Ostdeutschen zu schätzen und zu wählen.

Was will der mit der CDU?

In Berlin regiert Merkel schon seit 2006. Und diese seine Chefin ist bisher immer nach eigener (unbekannter) Linie gefahren. Mit seiner Kritik sollte er die Bundeskanzlerin "behelligen" und nicht die Partei, die auf die Entscheidungen Merkels überhaupt keinen Einfluss mehr hatte und aus Wahltaktik und den merkwürdig guten Umfragewerten für Merkel nur abnickend alles von ihr in Kauf genommen hat. Was viele nicht so recht wissen, diejenigen, die am ehesten Froh sind, dass Merkel endlich abtritt sind ihre eigenen Leute. Sicher hat Merkel auch Freunde in der CDU, politische Freunde jedenfalls. Vor allem die Frauenunion, die Merkel sehr gefördert hat.

Merkel hat ihren Klüngel in das Amt gehievt und die sich übergangen Gefühlten haben entsprechend Antipathien gegen sie entwickelt und konnten selbige oft nur notgedrungen hinterm Zaun behalten. Ratet doch mal, warum Hirte nicht gegen die Regierung spricht sondern gegen die Partei, obwohl er verantwortlich war und nicht die Partei?!

Hoffentlich bekommen die den

Hoffentlich bekommen die den Graben um den Reichstag noch rechtzeitig fertig bevor die Show losgeht.

16:19 von NeNeNe

Zitat:"Wie kann man über den Osten urteilen, wenn man den Osten, die Ostzone, die DDR aus den Medien oder vom Hörensagen kennt."
Wie kann man über den Westen urteilen, wenn man die Länder, Städte und Dörfer nur aus den Medien oder vom Hörensagen kennt? Das ist doch dummes Zeug! Ich muss doch nicht überall vor Ort sein, um mir ein Bild machen zu können, dazu gibt es schließlich Medien, Bücher, wissenschaftliche Studien usw. Wer vor Ort ist, sieht das, was er gerade an dieser einen Stelle zu Gesicht bekommt, sonst nichts. Für einen Überblick braucht man einen etwas größeren Abstand.

@ 14:47 von Treualp1

"Es wird viel versprochen aber meist gebrochen! Das gilt auch für Oppositionsparteien" Ihre Aussage ist nur teilweise korrekt.

Für die Grünen muss ich ihnen Recht geben, die waren zeitweise mit in der Regierung u. haben z.B. die Agenda 2010 mitverbrochen.

Aber Oppositionsparteien die noch nicht in der Regierungsverantwortung waren, hatten noch keine Gelegenheit irgend ein Versprechen zu brechen, dazu müssen sie erst mal regieren.

"... das Paradies auf Erden versprechen indem Sie mit einem Katalog von Verboten die Bevölkerung drangsalieren." Tut mir leid, aber den Rest Ihrer Aussagen kann ich nicht so recht zuordnen, meinen Sie die Grünen?

Die Bayern!

Warum leben in den ostdeutschen Ländern überproportinal viel ältere Menschen? Nach 1990 sind gut ausgebildete Fachkträfte in den Westen gegangen, um ihre Familien zu ernähren. Das waren Hunderttausende. Sie haben bei uns die Steuern bezahlt und neue Arbeitsplätze geschaffen. Der Osten war für uns nicht nur ein Solidaritätsempfänger, nein auch ein wirtschaftlicher und politischer Gewinn. Das muss auch den störichsten Bayern bekannt sein!

@Wegelagerer34

"Man wollte diese Eigenschaften längst weg haben. Der Ossi läuft aber wie seine Simson-Mopeds."

... Ich finde mich in Ihrer Beschreibung des "Ostdeutsch"-seins nicht wieder! Und ich bin mir sicher, daß es im Osten sehr viel mehr verschiedene Characktere gibt, als das Bild welches hier gezeichnet wird!

Und nein, es sind im Grund auch nicht Themen wie Klimawandel, Mobilität und Migration die die Menschen im Osten beschäftigen. Selbst wenn es diese Themen nicht gäbe wären die Leute im Osten grundsätzlich immer noch enntäuscht über Ihre Erfahrungen im Umgang mit Dingen wie Rechtsstaat, Meinungsfreiheit und Demokratie in den Nachwendejahren. Und sie sind es vor allem leid vom Westen erklärt zu bekommen wie sie ticken! ... Ja, vermutlich sehen Ostdeutsche unsere Demokratie anders! Vorallem an der klaffenden Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit! ... Das dies teilweise zur Verweigerung führt ist ein Problem des Abgehängtseins - im OSTEN wie im WESTEN!

@Den Helder

Sie können im Öffentlich-Rechtlichen absolut jeden Abend mindestens eine Sendung zu Ostdeutschland vor und nach der Wende sehen - auch zum Beutezug - jedoch nichts zu den 2 Billionen (2000 Milliarden) Investitionen in den ersten 25 Jahren.

Fällt Ihnen noch ein Land mit 16 Mio Einwohnern ein, das in diesem atemberaubenden Umfang gefördert wurde?
Und das ist nur die finanzielle Seite.

Klimaschutz und Migration sind in Ost und West und rund um den Globus ein großes Thema, dem wir uns alle stellen müssen; wenn die Politik das Land weiter spalten will, dann soll sie nur weiter von den allzeit von Angst getriebenen Ostdeutschen und den arroganten Wessies (Ramelow, MP Thüringen, selber Wessie) sprechen, die sich bei der Wende schließlich nicht an die neue Situation anpassen mussten, keinen Identitätsverlust hinnehmen mussten und nur profitieren.
Noch lächerlicher geht's nicht mehr. Ich hätte als "Ossie" jedenfalls von dieser Art der Angst-Instrumentalisierung durch Parteien die Nase voll.

16:24 von werner1955

Zitat:"Überall haben die Systempratein die Ausbeutung und Bevormundung der Bürger auf ein Mass geführt..."
Könnten Sie den Begriff "Systemparteien" mal erläutern? Ich kenne nur eine historische Bedeutung, von der ich hoffe, dass sie nicht die Ihre ist. Auch für ein paar Belege zur "Ausbeutung und Bevormundung" wäre ich Ihnen dankbar.

um 16:31 von wolliwood

>>"Wo..... geht es den Ostdeutschen denn nun wirklich schlecht?
Und wenn es ihnen schlecht geht,sind Hitlergruß und Pegida Parolen gerechtfertigt?
Langsam wird es Zeit das man sich im Osten nicht als das geknechtete Volk betrachtet, sondern nur als Bundesbürger."<<

Alles ist relativ (wo geht es den Ostdeutschen Bundesbürgern schlecht?). Denen geht es im Vergleich zu den westlichen Bundebürgern immer noch schlecht (mit Ausnahme einiger positiven Regionen wie Leipzig wegen Porsche), weil diese beim Lohnniveau immer noch nicht gleichgezogen haben aber umgekehrt ähnliche Lebenshaltungskosten haben. Die Arbeitsmarktlage ist ebenfalls nicht so gut wie im Westen was dazu führt, das sich die Menschen für niedrige Löhne ausbeuten lassen weil Sie froh sind überhaupt in der Region einen Arbeitsplatz zu haben denn es gibt dort Menschen die nunmal Ihre Region lieben. Das Gro der jungen, sehr gut qualifizierten Menschen wandert in den Westen ab oder ist abgewandert.

@wolliwood / 16:31

" Wo geht es den Ostdeutschen denn nun wirklich schlecht?
Und wenn es ihnen schlecht geht,sind Hitlergruß und Pegida Parolen gerechtfertigt? Langsam wird es Zeit das man sich im Osten nicht als das geknechtete Volk betrachtet, sondern nur als Bundesbürger."

... schon mal auf die Idee gekommen, daß es genau diese Art von Pauschalisierung und abwertende Vorverurteilung ist, was die Menschen im Osten nervt? In den vergangenen 3 Jahrzehnten sind unzählige Bücher über und vom Osten geschrieben worden. Vielleicht einfach mal lesen und anfangen das Thema von den Wurzeln her zu denken!

Ich bin mir sicher, daß auch der westliche Teil Deutschland von der ostdeutschen Erfahrung profitieren könnte! Denn sie war mit der klassenlosen Gessellschaft immerhin schon einen Evolutionsschritt weiter und hat leider erst zu spät erkannt was sie damit verloren hat!

@fathaland slim

Die Verzweiflung liegt wohl eher auf Seiten der globalistischen Linken als auf der rechtsextremen Seite!
Wenn man sieht, wie sich selbst die Politik in der EU (z. B. Abkommen mit der Türkei und Libyen, um die Migrationsströme einzudämmen) geändert hat, dann wird sich der Niedergang der globalistischen Linken in der EU fortsetzen!
Der Aufstieg der Grünen in Deutschland ist ein regionales Phänomen, das wieder zu Ende gehen wird, falls die Grünen vor der nächsten Bundestagswahl nicht klar und deutlich eine Koalition mit Die Linke ausschließen!

Wer einmal Lügt...

sagt ein altes deutsches Sprichwort.

Wie auch immer, nach der Europawahl ist spätestens jedem klar, dass die CDU macht was sie will und selbst Kandidaten, die nie auf einer Wahlliste standen in eins der höchsten europäischen Ämter bringt.

Das die SPD immer wieder umfallen wird und entgegen jeder vorherigen Ankündigung jeden noch so faulen "Kompromiss" mitträgt und alles tun würde, um ihren Platz an den Fleischtöpfen zu behalten.

Die Grünen sind zwar für ÖKO-Abgaben, befürworten aber Kriegseinsätze (scheinheilig), und die damit verbundene Zerstörung / Belastung der Umwelt (im Ausland). Die Grünen sind weit vom Pazifismus entfernt.

Die FDP ist insoweit berechenbar, denn sie vertritt die Interessen ihrer Klientel (die Partei der Besserverdienenden) und was bleibt ist auch keine Alternative (schon gleich gar nicht für Deutschland).

Nach derartigen politischen versagen wundert es mich nicht, dass sich die Menschen radikalisieren und rechts bzw. links außen wählen.

sondern nur als Bundesbürger?

Das werden die demokratischen Wähler ja auch im Herbst machen und eine demokratische Partei wählen die in allen Bundesländern vertreten ist.

Ob das wohl nicht die RRGs sind?

@Peter Meffert, 16:32

"... Kaum macht Fr. Merkel, die ich nie gewählt habe, einmal etwas moralisch Richtiges (über die Durchführung kann man streiten), erhebt sich gerade im Osten ein Sturm der Wut und der Fremdenfeindlichkeit, der jetzt auch die CDU ihre Mehrheiten kosten kann und die AfD, bis dahin völlig unbedeutend, nach oben spült..."
Volle Zustimmung. Man muss zur Kenntnis nehmen, dass die Köpfe in Ost und West wohl immer noch unterschiedlich funktionieren, woran auch immer das liegen mag.

16:19, NeNeNe

>>@fathaland slim
Wie kann man über den Osten urteilen, wenn man den Osten, die Ostzone, die DDR aus den Medien oder vom Hörensagen kennt.<<

Ich kenne den Osten gut. Bin mit zahlreichen ex-DDR-Bürgern befreundet, teils seit DDR-Zeiten, mein Lebenspartner ist Thüringer, ich habe die Flora Sachsens ein wenig umgeschrieben, indem ich der Görlitzer Naturschutzbehörde mitgeteilt habe, daß der auf der Landeskrone wachsende Aronstab nicht der ist, wofür sie ihn hielten und noch einiges mehr.

Doch, ich bin mit Land und Leuten vertraut.

Man sollte nicht übersehen, daß noch immer mehr als drei Viertel der Leute dort nicht die AfD wählen. Das geht ein wenig unter im Jubel der Freunde dieser Partei über die von ihnen erwarteten Wahlergebnisse.

die wirtschaftlich "Abgehängten"....

werden politisch die Ersten sein - das war in der Weltgeschichte schon immer so

Ergebnis

Das ist das Ergebnis einer völlig falschen Politik gegenüber den Menschen...es war offensichtlich.
Nun ist es zu spät und das Vertrauen wird wohl nicht zurück zu gewinnen sein.
Die Etablierten Parteien müssen damit nun leben und verlieren täglich weiter an Boden.
Traurig aber wahr!

16:59, smirker @fathaland slim

>>Der Aufstieg der Grünen in Deutschland ist ein regionales Phänomen, das wieder zu Ende gehen wird, falls die Grünen vor der nächsten Bundestagswahl nicht klar und deutlich eine Koalition mit Die Linke ausschließen!<<

Die Linke regiert auf Länder- und kommunaler Ebene schon lange mit, in Thüringen stellt sie sogar den Ministerpräsidenten. Würde der direkt gewählt, dann würde Bodo Ramelow dort haushoch gewinnen.

Nein, das rote Schreckgespenst hat sich abgenutzt, auch wenn CDU und FDP wieder mal eine Neuauflage des Rote Socken-Wahlkampfes versuchen.

18:43, skydiver-sr

>>Das ist das Ergebnis einer völlig falschen Politik gegenüber den Menschen...es war offensichtlich.
Nun ist es zu spät und das Vertrauen wird wohl nicht zurück zu gewinnen sein.
Die Etablierten Parteien müssen damit nun leben und verlieren täglich weiter an Boden.
Traurig aber wahr!<<

Na ja. Die Grünen, die Sie ja auch als etablierte Partei betrachten, werden in Sachsen, Thüringen und Brandenburg wohl ihr bisher mit Abstand bestes Ergebnis einfahren.

16:59, smirker

>>@fathaland slim
Die Verzweiflung liegt wohl eher auf Seiten der globalistischen Linken als auf der rechtsextremen Seite!
Wenn man sieht, wie sich selbst die Politik in der EU (z.B. Abkommen mit der Türkei und Libyen, um die Migrationsströme einzudämmen) geändert hat, dann wird sich der Niedergang der globalistischen Linken in der EU fortsetzen!<<

Das, was Sie bejubeln, ist nichts weiter als ein Ausweis der Hilflosigkeit. Natürlich sieht auch die traditionell internationalistische Linke nicht die Migration als Lösung der Migrationskrise an, aber eben auch nicht Mauern, Stacheldraht oder Schießbefehle. Kurzfristig-egoistische Maßnahmen können nur für kurze Zeit vielleicht ein wenig Druck aus dem Kessel nehmen. Die Türkei z.B. hat fast vier Millionen Syrer aufgenommen, mehr geht nicht.

Um das Problem der globalen Migration in den Griff zu kriegen, braucht es einen globalen Ansatz. Sonst gerät dieses Problem nämlich komplett außer Kontrolle, da kann man Grenzen noch so sehr befestigen.

bestes Ergebnis einfahren?

Wem es reicht nur ein drittel der Stimmen des Wahlsieger zu erhalten .

Aber für Posten und Ministerämter wirds so reichen wie in Berlin und Brmen.

Ich Westdeutscher muss einmal Partei ergreifen

für Ostdeutsche die ich jetzt durch meinen Schwiegersohn kennengelernt habe. Seine Heimat ist Lutherstadt Wittenberg dort hat er seid vielen Jahren einen guten Arbeitsplatz und jedesmal wenn wir dort zu Besuch sind zeigt er mir Neuigkeiten in seiner Stadt. Der Plattenbau in dem seine Eltern wohnen ist komplett saniert mit zusätzlichen Balkonen. Und die Eltern haben jetzt auch einen Pachtvertrag für einen Schrebergarten erhalten. Dort fühlen sie sich sehr wohl.Wählen werden sie die AfD nie so ist es mir bei Gesprächen über Politik einmal rüber gekommen.

Werner40

Im Gegenteil - der Mann hat vollkommen RECHT. Oder sind Sie nach Ihrem Verständnis nur für Abnicker und Ja-Sager?

19:08, werner1955

>>bestes Ergebnis einfahren?
Wem es reicht nur ein drittel der Stimmen des Wahlsieger zu erhalten .

Aber für Posten und Ministerämter wirds so reichen wie in Berlin und Brmen.<<

Sie beziehen sich offensichtlich auf meinen Kommentar zu den Grünen.

Wenn die Grünen, die im Umfragen bei 13% und mehr liegen, nur ein Drittel der Stimmen der AfD als womöglich relativem Wahlsieger, also als größtem Zwerg unter Zwergen, einfahren werden, dann käme die AfD nach Ihrer Rechnung auf mehr als 35%.

Das halte ich für unrealistisch.

Selbstverständlich erhält jede Partei einer Koalitionsregierung Ministerposten.

Ostbeauftrauftragter kritisiert die CDU...

Am 12. August 2019 um 16:31 von wolliwood
Wo...
... geht es den Ostdeutschen denn nun wirklich schlecht?
###
Schlech in den Sinne geht es den Bürgern dort nicht. Darum geht es bei dieser Kritik auch gar nicht. Fakt ist aber das es nun auch nach fast 30 Jahre Einheit noch nicht gelungen ist einheitliche Bedingungen zu etablieren. Das fängt an bei den Löhnen und hört bei den Renten auf. Auch bei anderen Themen hinkt der Osten noch weit den alten Bundesländern hinterher. Natürlich ist schon viel in den neuen Bundesländern investiert worden und das war auch richtig, aber wirtschaftlich blühende Landschaften sind es noch nicht. Das hat seit 30 Jahren noch keine Regierungskoalition geschaft...

Die Ossis, vor allem die Südsachsen sind nicht blöde

Die Ossis,vor allem Süd -und Ostsachsen sind nicht blöde!
Wer die Propagandamaschinerie der ddr miterlebt hat, weiß genau, dass es nicht reicht, missliebige Ansichten pauschal als "faschistisch" abzutun, anstatt sich objektiv mit ihnen auseinanderzusetzen.

Die Menschen im Osten sollten

Die Menschen im Osten sollten doch ernst genommen werden Ich selber bin Sachsen-Anhaltinerin habe hautnah miterlebt, wie unsere Regionen buchstäblich ausgeräubert wurden, die Glücksritter aus dem "Westen" haben hier gut abgeräumt. Die Treuhand hat verscherbelt was nur möglich war u. immer unter dem Deckmäntelchen, alles marode, totaler Blödsinn. Es gab viele Betriebe die schwarze Zahlen geschrieben u. rentabel gearbeitet haben, der Westen brauchte aber keine Konkurrenz aus dem Osten. Mein Mann selber hat einen funktionierenden Betrieb geleitet innerhalb eines Kombinates. Alles wurde platt gemacht, gut ausgebildete FA entlassen, In Magdeburg zB. war der Schwermaschinenbau der ArGe. der Region, 10Tausende wurden arbeitslos, wie auch in der Landwirtschaft. Gut ausgebildete Leute gingen dahin wo sie Arbeit bekamen, in den Westen. Diese Entwicklung vollzog sich innerhalb kürzester Zeit, die Anfangseuphorie wurde bei vielen zum Alptraum u. nach 30J. noch keine Angleichung.

Mal zur Realität

Helmut Kohl versprach dem Osten blühende Landschaften. Die Treuhand sorgte dafür, daß ein Betrieb nach dem anderen geschlossen wurde. Lothar Späth hat gezeigt, daß es auch anders gegangen wäre. Mit den Verlusten ihrer Arbeitsplätze sind ein großer Teil der Ostdeutschen zu Bittstellern geworden. Wo soll da denn nun der Jubel herkommen.

20:31 von Fenian

"Die Ossis,vor allem Süd -und Ostsachsen sind nicht blöde!
Wer die Propagandamaschinerie der ddr miterlebt hat, weiß genau, dass es nicht reicht, missliebige Ansichten pauschal als "faschistisch" abzutun, anstatt sich objektiv mit ihnen auseinanderzusetzen."

Dann hat die erwähnte Propagandamaschinerie aber ganze Arbeit geleistet, falls - wie Sie andeuten - die ehemaligen DDR-Bürger nun tatsächlich nicht mehr unterscheiden können, was man in der DDR als "faschistisch" bezeichnet hat und was tatsächlich faschistisch ist.

Am 12. August 2019 um 19:34 von fathaland slim

" Selbstverständlich erhält jede Partei einer Koalitionsregierung Ministerposten. "

Das wird so sein, aber selbst wenn die AfD gewänne, hat zum Beispiel der Herr K. ausgeschlossen zu koalieren, also bekommt sie nichts.
Das selbe ist mit Rot, hat er auch ausgeschlossen, die bekommen also auch nichts. Thüringen ist es wieder anders, da war man schlauer, und hat nur die AfD ausgeschlossen.
Wenn also in Sachsen als Beispiel die AfD wirklich gewänne, dann hat der Herr ein Problem, den rot ist nicht ganz schwach mit 16 Prozent.

Aber Prognosen sind ja oft daneben, mal sehen was wirklich am Ende für Zahlen stehen werden.
Dann werden wir ja sehen was wird.

20:43, Barbarossa 2

>>Helmut Kohl versprach dem Osten blühende Landschaften. Die Treuhand sorgte dafür, daß ein Betrieb nach dem anderen geschlossen wurde. Lothar Späth hat gezeigt, daß es auch anders gegangen wäre.<<

Ganz schlechtes Beispiel.

Lothar Späth hat die Jenoptik/Zeiss Jena saniert, indem er reichlich Fördergelder der EU besorgt und 90% der Belegschaft entlassen hat. Ich will mich ja nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber ich glaube fast, so hätte auch ich einen traditionsreichen Betrieb sanieren können.

21:01, wenigfahrer

>>Aber Prognosen sind ja oft daneben, mal sehen was wirklich am Ende für Zahlen stehen werden.
Dann werden wir ja sehen was wird.<<

Zwei der wahrsten Sätze dieses Threads.

@ coco62, um 20:35

Willkommen im Kapitalismus, bzw. in der Sozialen Marktwirtschaft, wie wir hier früher sagten. Das Soziale verschwand, glaube ich, mit dem Erscheinen von Trabis auf unseren West-Autobahnen und dem Regen von Bananen der nach "drüben" zog.
Bitte mal überlegen, warum die "Gegensätze" ständig bedient werden. Ich behaupte, Sie sind nicht viel anders als ich. Ost und West sind keine politische Kategorie, bei Ihnen geht nur die Sonne etwas früher auf, und im Winter ist es kälter.
Ich esse auch Bananen und statt Trabi fuhr ich schon mal ne hüpfende Ente über eure löchrigen Autobahnen.
Den Rest macht der Markt, und der hat seine eigenen Gesetze, aber was erzähle ich sowas Menschen, die schon ganz früh in der Schule mit Karl Marx und seiner Kapital-Analyse vertraut wurden.

19:34 von fathaland slim

19:08, werner1955

>>bestes Ergebnis einfahren?
Wem es reicht nur ein drittel der Stimmen des Wahlsieger zu erhalten .

Aber für Posten und Ministerämter wirds so reichen wie in Berlin und Brmen.<<

Sie beziehen sich offensichtlich auf meinen Kommentar zu den Grünen.

Wenn die Grünen, die im Umfragen bei 13% und mehr liegen, nur ein Drittel der Stimmen der AfD als womöglich relativem Wahlsieger, also als größtem Zwerg unter Zwergen, einfahren werden, dann käme die AfD nach Ihrer Rechnung auf mehr als 35%.

Das halte ich für unrealistisch.

Selbstverständlich erhält jede Partei einer Koalitionsregierung Ministerposten.
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Hat ja noch keiner erlebt.
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Wie wäre es wenn die größte Partei, einen Ministerpräsidenten einer kleineren Partei, die nicht mit Ihr koalieren will, toleriert??
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Um zum Wohle des Volkes noch Schlimmeres zu verhindern?
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(kleiner Tip für Frau Merkel, wenn sich RRG salvini stark fühlt?)

20:31, Fenian

>>Wer die Propagandamaschinerie der ddr miterlebt hat, weiß genau, dass es nicht reicht, missliebige Ansichten pauschal als "faschistisch" abzutun, anstatt sich objektiv mit ihnen auseinanderzusetzen.<<

Die Positionen der Funktionsträger der AfD sind ja nun wirklich bekannt. Mit denen wird sich argumentativ auseinandergesetzt, daß die Schwarte kracht, auch hier im Forum. Leider sind die Anhänger dieser Partei Argumenten eher wenig zugänglich und vermeiden deswegen die argumentative Auseinandersetzung. Statt dessen werden die immergleichen drei, vier Statements gebetsmühlenhaft verkündet, außer man möchte mal wieder mit einer billigen, kalkulierten Tabuverletzung glänzen. Man kann die Strategie dieser Partei durchaus als Trollen auf allen Ebenen bezeichnen.

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