Ihre Meinung zu: Export-Rückgang: Weniger "Made in Germany" im Ausland

9. August 2019 - 10:40 Uhr

Deutsche Unternehmen haben im Juni deutlich weniger Geld mit Exporten verdient, als noch vor einem Jahr. Der Warenwert ging um acht Prozent zurück. Der DIHK zeigt sich besorgt. In der Baubranche läuft es aber weiterhin gut.

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Kommentare

Halb so wild ...

Solange unsere sogenannten Leistungsträger jedes Jahr aufs Neue 125 Milliarden Euro an Steuern hinterziehen können, wird da wohl noch genug Geld verdient.

Endlich eine gute Nachricht!

Endlich eine gute Nachricht! Man stelle sich nur vor, wieviel CO2 bei der Fertigung und dem Transport von Exportguetern freigesetzt wird!

Zitat aus einem Bericht des ÖR-Senders Dlf:

Heute, Fr., 09.08.2019

>Außenhandel Gejammer trotz Rekordzahlen

Für die deutsche Wirtschaft geht es 2019 bislang nach oben – schon wieder, denn 2018 war bereits das fünfte Rekordjahr in Folge für Exporteure in der Bundesrepublik. Statt sich zu freuen, verweisen sie aber auf die schwächere Weltwirtschaft und fordern von der Politik Investitionen.<

Zitat Ende

@ um 11:47 von Tarek94

Völlig Richtig!

Nicht verwunderlich

Eine Regierung, die sich aktiv gegen Technologie und Fortschritt stemmt und nach und nach durch politische Fehlentscheidungen deutsche Wirtschaftszweige wie den Kraftwerksbau, den Maschinenbau, den Fahrzeugbau und viele andere in den Abgrund schiebt, ist fuer die Export-Rueckgaenge mitverantwortlich.

Dazu kommt noch der Irrsinn, dass Deutschland seine Exporte ueber TARGET2 de facto selbst finanziert. Deutschland hat gegenueber Italien und Spanien TARGET2-Forderungen in Hoehe von fast 1000 Milliarden Euro.

Ich bin jetzt.....

nur noch gespannt, wie Frau Marie Luise Dreyer mit einer rot-roten Koalition dieses Thema angehen will!

jetzt recht sich die einmischung der deutschen regierung ...

in die wirtschaft. die besserwisser und klimaretter habe zu hohe normen gesetzt und somit die deutsche technologie gezwungen ins ausland zu gehen. die autoindutrie wurde nur negatif bewertet un gezwungen das sinnlose e-auto zu entwickeln was von vornherein schon eine ente ist. vebrennungsmotoren ob jetzt diesel, benzin oder wasserstoff ist das knowhow. ausserdem hat auch die deutsche industrie zuviele bauteile in deren produkte was nichts mehr mit made in germany zu tun hat und letztendens die ewigen sanktionen die den deutschen als nicht serieusen partner deklariert. tja der letzte ganedenstoss für die deutschen exporte war die einführung des freien welthandels. kann ja alles billiger haben, keine gute qualität aber halt billiger and so what? passt doch in unsere heutige wegverfgesellschaft. wenn die deutsche politik nicht eine 100% kehrtwende macht wird es bald sehr schlecht aussehen mit made in germany. produktmäsig gesehe war deutschland eine perle an neuer technologie und qualitât

11:47 von Tarek94 : Endlich eine gute Nachricht!

Genau, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass sehr vieles auf Kreditbasis exportiert wird. Heute weniger exportieren heißt morgen weniger über die Transferunion, die mit U.vd Leyen so ziemlich sicher kommen wird, an die anderen Euro-Länder zahlen zu müssen.

Zu 11:44 von nie wieder spd Halb so wild ...

Solange unsere sogenannten Leistungsträger jedes Jahr aufs Neue 125 Milliarden Euro an Steuern hinterziehen können, wird da wohl noch genug Geld verdient.
.. und 11:47 von Tarek94
Endlich eine gute Nachricht!

Nein, das ist keine gute Nachricht.
Aber man muss sich nicht mehr wundern. Einstein hat das schon festgestellt:
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Von den "Leistungsträgern" wurden im letzten Jahr Steuern in Höhe von 713,6 Mrd. € abkassiert. Wieder um 5,8 % mehr als im Jahr davor.
Diese Zahlen sind amtlich.
Milliarden an Abgaben, Umlagen, Gebühren, Beiträge, dabei verkappte Steuern, außerhalb der Staatssäckel kassiert und oft zweckfremd verwendet kommen noch dazu.

Das wird mit Sicherheit so nicht bleiben, nicht bleiben können, auch wenn der Soli weiter kassiert wird.
Es riecht deutlich nach Abschwung und nicht nach einer tollen Grundrente etc.pp..

@Tarek94, 11.47h

Und das Geld zum Leben holen wir uns von den Reichen.
Linke Wirtschaftskompetenz.

Handelskrieg und Brexit hinterlassen Spuren

Der Handelskrieg China/USA und Brexit hinterlässt logischerweise beim Exportweltmeister Deutschland Spuren. Mit neuen Produkten wie E-Autos und Hightec ist Deutschland gut gerüstet
für Konjunkturdellen. Aus gutem Grund haben wir uns mit unseren deutsche Politikern wie Merkel etc. für den sozialen Kapitalismus entschieden.

Schließlich wollen wir keine Staatswirtschaft und mit Trabi und Wolga herumgurken.

Die einzigen die sich über die Konjunkturdelle richtig freuen sind AFD, Identitäre und ihre Follower. Motto: alles was schlecht für Deutschland ist, finden wir super.

das kommt davon, wenn Politiker mutwillig

die Weltwirtschaft zerstören. entweder, weil sie grössenwahnsinnig (Trump) oder unfähig wie unsere bundesregierung sind. heute erst eine Reutersmeldung. im 1. halbjahr 2019 konnten 3,3 Mrd Kwh ökostrom nicht eingespeist werden, weil die leitungn überlastet waren. Schaden für den Steuerzahler ca 350 Mio €

Was Interessiert der Export.

Wie geht es den Menschen im Land, geht es gerecht zu im Land, hat sich der Wohlstand aller verbessert????
Was kann die Politik dazu beitragen das sich der Wohlstand aller verbessert?
Das ist die Frage die einen interessieren sollte.
Export, Wirtschaft usw. stehen NICHT im direkten Zusammenhang mit dem Wohlstand aller.

12:15 von DerVaihinger

"Und das Geld zum Leben holen wir uns von den Reichen.
Linke Wirtschaftskompetenz."

Das Geld zum Leben sollten sich alle verdienen KÖNNEN.
Dafür sollte unsere Politik einstehen.
Die Verseuchung unserer Umwelt sollte von den Verursachern wieder erwirtschaftet werden und nicht von den Leidtragenden.
USW.
Das nenne ICH sozialgerecht.

Es gibt schon lange kein "Made in xyz" mehr

Die Globalisierung hat längst die Produktion sämtlicher Waren internationalisiert. Jedes noch so kleine Maschinenbau-, Holzbau-Element oder Erdölprodukt wird nur noch "Made in Worldwide" hergestellt. Selbst bei Nahrungsmitteln ist das der Fall, wenn man Verpackung u.a. dazu rechnet.

12:03 von karlheinzfaltermeier

sie wird das bedingungslose grundeinkommen einführen. ausserdem wird die regierung wohl, nach den wahlen, ein gigantisches programm zur rettung des weltklimas beschliessen. so ist zu hören, und dann auch zu verstehen, warum es hier letztens nur noch ums klima ging

Wir werden's überleben

"Der Warenwert ging um acht Prozent zurück"

Na wenn schon. Es wird soviel zuviel Unnötiges (d.h. Überflüssiges) produziert und konsumiert. Das kostet nicht nur viel Zeit, es tut auch niemandem gut.

Dass man von Geld "lebt", halte ich ohnehin für ein Gerücht.

Ich glaube, man braucht zum Leben ganz was anderes: Wasser, Luft (saubere), Nahrung (gesunde), soziale Kontakte, Bildung, medizinische Versorgung, Schutz vor Witterungseinflüssen, und, und, und. Aber nicht Geld.

"Der DIHK zeigt sich besorgt"

Armer Exportweltmeister.
Vielleicht bekommen dann ja einmal ein paar andere etwas vom Kuchen ab.
Mich stört es nicht, den Deutschen geht es im Vergleich zu den anderen viel zu gut.
Nicht nur auf Deutschland bezogen geht die Schere immer weiter auseinander sondern auch schon seit langem auf der Welt.
Ich finde es gut, wenn auch andere mehr und mehr auf die Beine kommen.
Prinzip Solidarität! Ist bei uns durch die stetig gestiegene "Raffmentalität" von "einigen" leider verlorengegangen.
Hauptsache ich:(

Das zweischneidige Schwer des ...

Exportüberschusses.

Export ist eigentlich nichts böses, aber wenn der Export und der Import nicht im Gleichgewicht ist kommt es zu argen Problemen.

Wenn der Export den Import übertrifft strömt mehr ausländisches Kapital nach Deutschland als Kapital ins Ausland strömt, dadurch nimmt das Kapital im Ausland ab.

Je weniger Kapital im Ausland ist imso weniger kann das Ausland dann wieder investieren in neue Produkte.
Mit der Zeit wird diese Differenz so groß das ganze Volkswirtschaften zusammenbrechen, oder halt Importe von deutschen Waren rückläufig sind.
Deutschland exportiert nun schon seit Jahren mehr als es importiert.
Man kann sogar soweit gehen dass Deutschland seine Arbeitslosigkeit ins Ausland exportiert, aber dies würde hier zu weit gehen.

Export-Rückgang:Weniger "Made in Germany" im Ausland....

So doll kann es aber nicht sein.Wie hoch ist der Anteil der Exporterlöse am deutschen BIP ? Lag er in den siebziger Jahren bei etwa zwei Prozent,so liegt er seit der Agenda 2010-Politik bei etwa 8 bis 9 Prozent.
Sollte er aber wirklich zurückgehen,so werden die meisten Gewerkschaften den Unternehmen in der nächsten Tarifrunde mit weiter bescheidenen Abschlüssen "beispringen".Das ist zu befürchten.

Man sollte nicht für möglich halten

wie blöd die ersten Kommentare sind. Der Abschwung wird noch beklatscht? Da geht es um Arbeitsplätze und Existenzen!Nur Beamte oder reiche Erben können das auch noch gut heißen, weil sie sich selbst zu sicher fühlen

Die Exporte in Ehren, aber

Die Exporte in Ehren, aber was mich viel mehr entsetzt, ist der Rückgang von Made in Germany in Germany selbst.
.
Kaum noch Güter für den täglichen Bedarf werden hier bei uns produziert, vom T-Shirt bis zum Lebensmittel, und selbst Made in Germany ist oftmals nur noch ein hier aus asiatischen Teilen endmontiertes Produkt.
.
Statt sich mit Schulzeit-FfF-Aktivisten ablichten zu lassen, wäre es angebracht, dass die Politiker dafür sorgen, die Produktion deutscher Güter für den Binnenkonsum wieder herzustellen. Das schont in aller Regel die Umwelt, schafft Arbeitsplätze für alle Bildungsschichten und das berühmte Label wird wieder mit Sinn gefüllt.

um 12:15 von DerVaihinger

Linke Wirtschaftskompetenz hin oder her, aber der auf permanenten Wachstum basierende Kapitalismus mit einer Konzentrierung des Profites in wenige Hände, stößt derzeit an seine Grenze. Am deutlichsten wird es aktuell beim Klima, eine Rohstoffverknappung zeichnet sich aber ebenfalls bereits ab.
Letztlich ist unser Wirtschaftssystem nichts anderes als ein Schneeballsystem bei dem die letzte Generation den schwarzen Peter bekommt und ihrer Existenzgrundlage beraubt wird. Aber eine solche Weitsicht ist von Politikern, die nur in Wahlperioden denken und von Managern mit der Priorität für den nächsten Quartalsbericht, nicht zu erwarten.
Wenn die Menschheit überleben will, geht das beim derzeitigen Stand der Technik nur mit individuellem Verzicht und einer Schrumpfung des Konsums und somit auch von Wirtschaftsleistung und Export.

Baubetriebe boomen

Dabei frage ich mich, wer das Bauen denn noch bezahlen kann (die niedrigen Zinsen sind mindestens mit dem Faktor 2 eingepreist) - alles auf Pump - das böse Erwachen wird kommen, spätestens, wenn die Zinsen wieder steigen werden.

@ gman

Wie war das nochmal mit den Gewinnen und Investitionen der deutschen Unternehmen? Da war mal was im Faktencheck von Hart aber fair ...

Tja, Exportabhängigkeit ist auch nicht gut

Die Frage ist doch, warum?
Grundsätzlich betrachtet sind die deutschen Exportüberschüsse für die Länder mit den negativen Handelsbilanzen nicht gut, auf Dauer kann das nicht so weitergehen. Sonst ist das Ergebnis eben, dass uns die halbe EU (und viele Länder außerhalb der EU auch, aber längst nicht so viel) Geld schuldet, und das bedeutet dann die hier gerne abgelehnte Transferunion. Die ist nur die Kehrseite der Exportüberschüsse, und deswegen existiert sie faktisch auch schon - und, ehrlich gesagt, wir fahren immer noch prima damit.

Das schlechte Zeichen ist jedoch, dass die Exporte sinken, weil die Importeure in der Krise stecken (und nicht, weil sie z.B. mehr im eigenen Inland kaufen würden). Und das ist auf die Dauer nicht gut. Exportabhängigkeit hat eine Menge Schattenseiten.

11:57, dito

>>Dazu kommt noch der Irrsinn, dass Deutschland seine Exporte ueber TARGET2 de facto selbst finanziert. Deutschland hat gegenueber Italien und Spanien TARGET2-Forderungen in Hoehe von fast 1000 Milliarden Euro.<<

Die Target-Salden werden generell nicht verstanden.

Es handelt sich um eine Verrechnungsgröße zwischen den Nationalbanken. Sie bilden keine Forderungen ab, die Summen existieren nur in den Bilanzen und werden nie fällig.

Mit den Exporten ist es wie an der Börse

Man kann nur gewinnen, wenn andere verlieren. Auf Deutschland wurde immer wieder Druck ausgeübt, doch bitte durch Steuersenkungen und Lohnerhöhungen oder ein Infrastrukturprogramm die Binnennachfrage anzukurbeln um die Handelsbilanz auszugleichen. Denn mehr Importe bedeuten für die Handelspartner mehr Exporte. Tatsächlich ist nur der jahrzehntelange Verdrängungswettbewerb zu beobachten: deutsche Firmen haben mit Geschick, Qualität, Innovation und Preispolitik (Globalisierung! „verlängerte Werkbank“!) es geschafft Marktanteile bei den Handelspartnern auch gegen den Widerstand und auf Kosten der dort heimischen Industrie zu gewinnen. Das das nicht ewig so weitergehen konnte, war ja klar. Das ist ja einer der Gründe für den Brexit Wunsch der Briten - einerseits. Andererseits ist das genau DER Grund, wieso heute der Brexit viel weniger erfolgversprechend für GB ist, als noch vor 20 oder 30 oder gar 40 Jahren, als selbst in Deutschland britische zB Haushaltswaren gekauft wurden.

12:15, DerVaihinger

>>@Tarek94, 11.47h
Und das Geld zum Leben holen wir uns von den Reichen.
Linke Wirtschaftskompetenz.<<

Wenn der Forist, auf den Sie antworten, eins nicht ist, dann ein Linker.

Auf Kommentar antworten

Am 09. August 2019 um 12:06 von Petersons
jetzt recht sich die einmischung der deutschen regierung ...
...
Sie versuchen recht komplexe Vorgänge auf eine sehr individuelle Art darzustellen.
Gedanken zu dem Punkt "industrielles know-how deutscher Unternehmen":
Hier wünsche ich mir auch, dass DE wieder aus der Defensive herauskommt und klare Ansagen macht, z.B. zur Sackgasse (Sie schreiben "ente") E-Mobilität. Hier hat sich Politik verrannt, weil "man mal wieder schnell was machen musste".
Leider sieht es z.Zt. so aus, dass sich Politk und Wirtschaft wechselseitig mit dem Stock vor sich hertreiben. Es fehlt jemand á la Helmut Schmidt; jemand der "bündelt" bzgl. Klimawandel/Energiewende/Mobilität die großen Zusammenhänge glaubwürdig darstellt und Wege zur Lösung aufzeigt.

Der Dlf-Beitrag ist tendenziös und der politischen Präferenz des Autors geschuldet.
Z.B.:
Da gibt es zum Beispiel die Forderung, dass der Solidaritätszuschlag vollständig abgeschafft werden soll – es sollen also vor allem die Reichen wieder profitieren.

Das ist ebenso daneben wie der gesamte Beitrag, den Soli zahlen nicht nur "die Reichen" usw..
Fakt ist, dass diese Ergänzungsabgabe schon abgeschafft sein müsste und von Steuern profitiert nicht wer sie bezahlen muss.
Wie so oft lautet die Begründung, "Wir haben das Geld schon mehrfach verplant, wir brauchen das Geld"

Politiker und selbst die Richter beim BVerG werden nichts daran ändern, dass auch Steuern erwirtschaftet werden müssen.
Leistung ohne Lohn hat keine Zukunft. Die Exportwirtschaft und ihr Umfeld (hohe Löhne, sichere Arbeitsplätze) profitieren noch. Wer vorsorgt (Alter, Familie, Ausbildung) ist der Dumme. Exportiert wird gegen fragwürdige Forderungen (siehe u.a. Target-Saldo). Auch das hat keine Zukunft.

@dito

"Dazu kommt noch der Irrsinn, dass Deutschland seine Exporte ueber TARGET2 de facto selbst finanziert."

Das ist Unsinn.
Wikipedia und die Bundesbank helfen weiter...

12:09, Hartmut der Lästige

>>11:47 von Tarek94 : Endlich eine gute Nachricht!
Genau, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass sehr vieles auf Kreditbasis exportiert wird. Heute weniger exportieren heißt morgen weniger über die Transferunion, die mit U.vd Leyen so ziemlich sicher kommen wird, an die anderen Euro-Länder zahlen zu müssen.<<

Nein, es wird nicht auf Kreditbasis exportiert.

Und natürlich brauchen wir einen europaweiten Länderfinananzausgleich. Anders geht es gar nicht, wenn man sich in einem gemeinsamen Währungsraum befindet.

rer Truman Welt

Na ja, diese Entwicklung sollte nun keinen sog. Experten Entsetzen. Das war absehbar und mit Ansage. Die Wirtschaft wusste wegen Facharbeiter-Mangels nicht mehr zu wachsen. Insoweit stellt das jetzt einmal eine leichte Konsolidierung auf dem Arbeitsmarkt dar. Ferner müssen wir uns in der Tat auch unser Wachstumsmodell anschauen. Es geht in Zukunft bei der Verknappung von Rohstoffen nicht so weiter. Das sollte auch einmal bei den sog. Experten ankommen. Kaufen was man bekommen kann und wegwerfen wenn es nicht mehr modern ist, geht nicht mehr, wenn wir uns unserer Lebensgrundlage Erde nicht komplett berauben wollen. Und damit meine ich jetzt nicht nur Klima, Luft und Wald und ... und ... und . Wir brauchen neue Werte und ein neues Wirtschafts- und Gesellschaftsystem. Wann wollen wir damit einmal anfangen?
Und by the way -> Vorsicht mit Rückschlüssen von Namen auf die Berechtigung von Kritik oder Schadenfreude. Das riecht sehr nach subtiler Diskriminierung! Das sollte unterbleiben!

Auf Kommentar antworten

Am 09. August 2019 um 12:17 von Herd
Handelskrieg und Brexit hinterlassen Spuren

>>Aus gutem Grund haben wir uns mit unseren deutsche Politikern wie Merkel etc. für den sozialen Kapitalismus entschieden. <<
---
Machen Sie Witze?? Oder haben Sie "Ironie aus" vergessen?
Erstmal schliessen sich sozial und Kapitalismus wohl aus.
Um das zu korrigieren wurde mal vor langer Zeit die SPD erfunden.
Es gab hier in DE nie einen "sozialen Kapitalismus",
sondern eine "soziale Marktwirtschaft" (Ludwig Erhardt) - wohlgemerkt "gab".
Frau Merkel hat dass umgebogen zu einer liberalen Markwirtschaft, in der nur noch das zählt " was hinten ´raus kommt" (Helmut Kohl) und das "Soziale" untergebuttert wird. Was hier zählt ist einzig der schnelle Profit und das möglichst kurzfristig, aus allem, aus wirklich allem wird ein Geschäft gemacht. Was sich nicht lohnt; wie Umweltschutz und Plastik im Meer etc. - nach uns die Sintflut.

@Petersons 12:06

Ich muss zugeben, lange keinen Kommentar mehr gelesen zu haben, der eine so große Ansammlung von Halbwahrheiten, Verdrehungen oder ganz falschen Behauptungen gewesen wäre.

Wenn ich auf alles, was in Ihrem Beitrag nicht stimmt, eingehen wollte, würden 10.000 Zeichen nicht reichen.
Deshalb nur stellvertretend für den Rest:

"tja der letzte ganedenstoss für die deutschen exporte war die einführung des freien welthandels."

Inwiefern der freie Welthandel, der es deutschen Unternehmen erst ermöglicht hat, Exportweltmeister zu werden, diesen Weltmeisterexporten den Gnadenstoß geben konnte, kann nur Ihr Geheimnis bleiben...

Ein Land in der die Presse die eigene Autoindustrie kaputt

schreibt hat nichts anderes verdient.

12:19, Emil66

>>Was Interessiert der Export.
Wie geht es den Menschen im Land, geht es gerecht zu im Land, hat sich der Wohlstand aller verbessert????
Was kann die Politik dazu beitragen das sich der Wohlstand aller verbessert?
Das ist die Frage die einen interessieren sollte.
Export, Wirtschaft usw. stehen NICHT im direkten Zusammenhang mit dem Wohlstand aller.<<

Selbstverständlich gibt es da einen direkten Zusammenhang.

Denn es kann natürlich nur das verteilt werden, was erwirtschaftet wird.

Eine Binsenweisheit.

Ob und wie dann verteilt wird, das ist natürlich eine politische Entscheidung.

12:30, Shantuma

>>Deutschland exportiert nun schon seit Jahren mehr als es importiert.<<

Mindestens seit Bestehen der Bundesrepublik.

Über die Weimarer Zeit habe ich gerade keine Zahlen parat.

Macht nix

Dafür haben wir die besseren Lehrer, Beamten, Politiker, Journalisten, Rechtsanwälte und Weltverbesserer.

Die werden uns alle ernähren.

Wenn es im Export nicht läuft, schneidet euch halt alle gegenseitig die Haare - das bringt auch Geld. Was für eine herrliche Dienstleistungsgesellschaft!

Schönes Wochenende noch

Träumerin

Wer es glaubt wird selig.
Willkommen auf dem Ponyhof.
So ist das Leben nur in einer Traumwelt.

P.S. Natürlich finde ich den Gedanken gut, aber es gibt eine reale andere Welt.

12:43 von fathaland slim

Das ist aber jetzt wirklich "Linke Wirtschaftskompetenz" alla fatha

ZU 12:18 von Karl Napf "ÖKO-Strom & Co."

@Karl Napf, für den abgeschalteten oder nicht eingespeisten Strom etc. zahlen in erster Linie die nicht privilegierten Stromkunden (Privathaushalte)!

Der Überschuß vom sonnigen Augustsonntag nutzt nichts für die Weihnachtsgans. Speicher sind allenfalls Blaupausen. Der Überschuß wird verschenkt, bei Mangel wird teuer eingekauft. Ersatzkraftwerke müssen teuer vorgehalten werden. Weniger Sicherheit, sie kostet immer mehr. Nicht umsonst zahlen deutsche Verbraucher höchste und ständig steigende Strompreise.
Das Energiewirtschaftsgesetz und die dort vorgegebenen gleichwertigen Ziele sind längst Makulatur.

EnWG, EEG & Co. nichts gewonnen für Klima und Umwelt.

Hier erfährt man mehr zur "erfolgreichen" Politik, immer mehr Geld der Bürger als Steuerzahler und Verbraucher ist im Spiel:

www.steuerzahler.de/steuerzahlergedenktag/

12:31, deutlich

>>Man sollte nicht für möglich halten
wie blöd die ersten Kommentare sind. Der Abschwung wird noch beklatscht? Da geht es um Arbeitsplätze und Existenzen!Nur Beamte oder reiche Erben können das auch noch gut heißen, weil sie sich selbst zu sicher fühlen.<<

Äußerst selten gebe ich Ihnen Recht, aber hier schon.

Das ist halt so, weil wir

Das ist halt so, weil wir keine guten Waren mehr bauen dürfen. Autos sind ab Fließband Müll, Gentechnik ist komplett verboten, Chemie und Maschinenbau werden mit Auflagen und Energiepreisen abgewürgt. Landwirtschaft ist nur exzessiv möglich, Wehrtechnik darf nicht verkauft werden.
Was gibts da zu jammern? Besser oder billiger werden wäre die Lösung.
Aber das wird wohl nicht pasieren, da der deutsche Arbeiter seit Jahrzehnten unterbezahlt wurde. Minilöhne gabs selbst bei super Qualität. heute Qualität im Ar... da gibts bestimmt nicht mehr Geld. Und deshalb geibts auch den angeblichen Fachkräftemangel. Zu diesen Hungerlöhnen will keiner mehr arbeiten.
Alles von CDU/CSU, SPD, Grünen und FDP zu verantworten. Diese haben den Karren seit 1991 so in den dreck gerammt.

@fathaland slim

"Es handelt sich um eine Verrechnungsgröße zwischen den Nationalbanken. Sie bilden keine Forderungen ab, die Summen existieren nur in den Bilanzen und werden nie fällig."

Ja, mit einer Ergänzung, die auf ein Schreiben von Mario Draghi zurückgeht: Im Falle eines Euro-Austrittes würden diese Salden dann doch fällig. Aber nur dann.

Und mit den Exporten haben sie wirklich nicht viel zu tun.

12:34 Fathaland slim

„Die Target-Salden werden generell nicht verstanden.

Es handelt sich um eine Verrechnungsgröße zwischen den Nationalbanken. Sie bilden keine Forderungen ab, die Summen existieren nur in den Bilanzen und werden nie fällig.“

Die Target2-Salden werden von ihnen nicht verstanden. Natürlich sind das Forderungen der Bundesbank an andere Notenbanken. Sie werden deswegen nicht zurückgezahlt, weil den anderen Notenbanken das Geld dafür fehlt. Insofern ist das Geld weg.

Bitte informieren Sie sich künftig bevor Sie solchen Unsinn schreiben. Danke.

Gute Baukonjunktur ist ein Warnsignal

Warum wird gebaut? Mit welchem Geld? Die Bauwirtschaft ist ein bekannter Kontraindikator (siehe USA, China, Spanien um nur einige Beispiele zu nennen). Das ist in etwa so, als wenn man eine Erhöhung der Arbeitslosenquote positiv interpretiert als steigende Verfügbarkeit von Arbeitskraft. Die Sparrate in Deutschland ist gefährlich niedrig - denn es wird ja gebaut - oder konsumiert! Reallohnsteigerungen sind zu niedrig, da die Betriebe derzeit Fachkräfte abbauen, Niedriglöhner einstellen. Die Einzelhandelsumsätze können deshalb auch nicht ewig so hoch bleiben, was den Druck auf die Preise verstärken wird, was wiederum die Margen im Handel verringert usw. Auf einen Bauboom folgt deshalb fast immer eine Rezession. Das wird deshalb spannend, da die Bundesrepublik sehr bald in die Bredouille kommen wird die heranrollende Pensionslawine bei Beamten bezahlen zu können. Steuererhöhungen sind nämlich Gift für die Konjunktur und politisch heikel wenn es nur um eine Klientel geht!

Besorgnis

Kann ich gut Verstehen-was wird wohl passieren wenn der Laden nicht mehr brummt.
Kein Land außer DE-bzw.dessen jetzige Regierung-schadet der eigenen Industrie so wie die unserige mit ihrer Inkompetenz.
Das bleibt nicht ohne Folgen

zu 12:43 von fathaland slim "TARGET2-Forderungen"

Der tolle Euro mit System!

Die Target-Salden werden generell nicht verstanden.
Es handelt sich um eine Verrechnungsgröße zwischen den Nationalbanken. Sie bilden keine Forderungen ab, die Summen existieren nur in den Bilanzen und werden nie fällig.

So wie beim Dispo Ihrer Bank?

Die Attraktivität des Kaufs auf Pump war so groß, dass selbst jene Länder, die noch gar nicht vom Kapitalmarkt abgeschnitten waren, sondern nur hohe Zinsen hätten bezahlen müssen, die Geldschöpfungskredite der heimischen Notenbank vorzogen, um Überweisungen nach Deutschland zu ermöglichen. Mit dem billigen Überziehungskredit im Eurosystem wurde es möglich, private Auslandsschulden zu tilgen und alles zu kaufen, was nicht niet- und nagelfest war, neue und alte Güter gleichermaßen sowie Vermögenstitel jedweder Art.
usw..
... und wir werden dann für Exportüberschüsse verantwortlich gemacht und noch gescholten!

u.a.
http://www.hanswernersinn.de/de/Target1000Mrd_17072018

@fathaland slim

"Und natürlich brauchen wir einen europaweiten Länderfinananzausgleich. Anders geht es gar nicht, wenn man sich in einem gemeinsamen Währungsraum befindet."

Das fand ich vor ein paar Jahren noch ziemlich bääh, aber je mehr ich darüber höre und nachdenke, um so mehr muss ich Ihnen rechtgeben.

Erst recht, wenn man die EU mit Deutschland vergleicht.

Aber könnte man nicht argumentieren, dass die EU an sich und mit ihrem Haushalt bereits ein Länderfinanzausgleich ist? Auch da gibt es Nettozahler und -empfänger.

13:08 von gman

sach ich doch! obwohl die grüne Frau baerbock den strom so lange in den kabeln zwischenspeichern will, bis stromspeichern erfunden wird

8% gegen 0,2%

Auf 0,2% BIP-Rückgang der Briten rumreiten aber bei der heimischen Industrie auf Tuchfühlung gehen? Da hat der Abgang des Chefredakteurs nicht viel zur Qualität der Berichterstattung beigetragen. Man sieht recht schön, dass in Deutschland nur ein geringes Maß an Wertschöpfung noch stattfindet. Im großen und ganzen Importieren wir Rohstoffe und Bauteile und setzen sie hier dann zusammen. Produziert wird hier immer weniger.

Das läuft solange gut, solange die Produkte auch Qualität besitzen, über dem üblichen hinaus, als das, was man auf dem Weltmarkt bekommt. Die viel beschworene Deutsche Qualität ist aber schlechter geworden, viel schlechter. Die Ware kommt eh aus Asien, der Fabrik der Welt. Deutsche Maßstäbe sind da ja ganz possierlich aber für den Massenmarkt werden sie ignoriert!

Anstatt jetzt in Deutschland Fertigungstechnik zu entwickeln und nicht nur !!chemische!! und die Forschung zu fördern setzt man lieber auf Geld von Fremden! So enorm geldverliebt bis zum Untergang!

13:18, gman

>>zu 12:43 von fathaland slim "TARGET2-Forderungen"
Der tolle Euro mit System!

Die Target-Salden werden generell nicht verstanden.
Es handelt sich um eine Verrechnungsgröße zwischen den Nationalbanken. Sie bilden keine Forderungen ab, die Summen existieren nur in den Bilanzen und werden nie fällig."

So wie beim Dispo Ihrer Bank?<<

Nein, eben ganz genau nicht.

Deswegen heißen sie ja auch nicht, wie Sie fälschlicherweise schreiben, Forderungen, sondern Salden.

@ dito, um 11:57

Nach Spanien und Italien exportiert nicht Deutschland (ich jedenfalls nicht - Sie?).
Unternehmen wie Daimler, BMW, VW, Bayer u.v.m. verkaufen ihre Produkte u. a. auch in diese Länder, weil sie gut daran verdienen.
Oder sind die doof? Empfehlen Sie denen, weniger zu produzieren und den Vertrieb und Profit anderen zu überlassen?
Irgendwo ist ein Denkfehler, meinen Sie nicht?
Vielleicht hat der berühmte Prof. H.-W. Sinn bei seinen Vorträgen über die bösen Target-Forderungen "Deutschlands" etwas bestimmtes im Sinn und viele begreifen es bloß nicht?
Wenn Sie sich einen Kredit holen und damit eine Anschaffung finanzieren, hat der Verkäufer/Produzent/Importeur/Exporteur ein Problem?. Nee, der ist froh, dass Sie jetzt das Problem (vor allem nach Ablauf der Gewährleistung) mit dem Teil haben.
Ihr Kreditgeber könnte ein Problem kriegen, wenn Sie entscheiden, ich mach mal Siesta, Kredit hin oder her. Beschwert sich die Bank im Kanzleramt, logisch; Kanzleramt zu Wählern: was habt Ihr da verbockt!?

ist schon wild

denn ob sie hinterziehen oder nicht, es wird entlassen.Und die haben dann nichts

@collie4711

"Ein Land in der die Presse die eigene Autoindustrie kaputt schreibt hat nichts anderes verdient."

Es wäre schön, wenn Sie nicht so sinnlos "die Presse" in den Schmutz ziehen würden.

Keinesfalls hat "die Presse" in Deutschland so etwas getan.
Im Gegensatz dazu hat die deutsche Automobilindustrie schlechte Produkte betrügerisch verkauft und verpasst, ihre Produktpalette auf die Zukunft einzustellen.

Diese Fehler "der Presse" unterzujubeln ist nur infam!

die Wirtschaft bricht ein

Rekordzahlen, dann wären sie nicht zurückgegangen

wer soll das bezahlen, das Grundeinkommen

wenn die Wirtschaft stagniert

genau Brot und Lebensmittel gibt es umsonst

Umlagen und Mieten kosten nichts. Ärzte behandeln umsonst usw .

Oder so:

Immer mehr deutsche Industriebetriebe verlagern ihre Produktion ins Ausland. Falls es noch nicht Alle wissen, nur noch ganz wenige Modelle der angeblich deutschen Autohersteller werden in der BRD produziert.

Das ist der von mir genannte ADIDAS Effekt, man nimmt einen wohlkingenden Namen als Aushängeschild für "deutsche" Wertarbeit und produziert in den "Billigst" Lohnländern der Erde um mit dem "deutschen" Qualitätsnamen das Zeug sehr teuer verkaufen zu können.

Mitterlweile werden höchstwahrscheinlich wesentlich mehr vermeintlich "deutsche" Autos in die BRD importiert als andersrum. Ausserdem wird nichts nach Assien für Asien exportiert, das wird dort gebaut. Oder in Amerika für den noramerikanischen Markt, sogar von dort in die EU exportiert. Schlauerweise auch noch als Tochterfirma deklariert. Handelsabkommen sind nicht unbedingt gut für die Verbraucher, sicher aber gut für die Industrie. Das schafft aber bei uns keinen einzigen Arbeitsplatz da diese wegen Billiglohn wegfallen!

13:11, DrBeyer

>>@fathaland slim
"Es handelt sich um eine Verrechnungsgröße zwischen den Nationalbanken. Sie bilden keine Forderungen ab, die Summen existieren nur in den Bilanzen und werden nie fällig."

Ja, mit einer Ergänzung, die auf ein Schreiben von Mario Draghi zurückgeht: Im Falle eines Euro-Austrittes würden diese Salden dann doch fällig. Aber nur dann.<<

Danke für die Ergänzung.

Sie erklärt übrigens die Target-Panik bei den Eurogegnern. Denn die möchten ja genau das, nämlich daß Deutschland den Euroraum verlässt.

Ein positiver Gesichtspunkt

Ein positiver Gesichtspunkt wird nicht genannt: Bei sinkenden Exporten ist die Bahnstrecke durchs Rosenheimer Land zum Brenner nicht mehr notwendig. Das Geld kann folglich gespart und einer sinnvolleren Verwendung zugefuehrt werden.

13:08, Karl Napf

>>12:43 von fathaland slim
Das ist aber jetzt wirklich "Linke Wirtschaftskompetenz" alla fatha<<

Das hat mit links oder rechts nun wirklich nicht die Bohne zu tun.

@12:59 von fathaland slim

"Ob und wie dann verteilt wird, das ist natürlich eine politische Entscheidung."

Und genau darum ist es nicht DIREKT miteinander verbunden sondern nur scheinheilig.

Erwirtschaftet von sehr wenigen, durch die Arbeit von Dumpinglöhnern aus XY....

Da bleibt fast nix beim Bürger und auch nicht beim Staat.

"Und das Schweinefleisch geht nach China, die Gülle sorgt für Nitrat wo wir die Strafe für zahlen, die Arbeiter kommen für 2€ aus dem Osten......

Aber zum Export wird es gezählt.

Am A....

@ skydiver-sr, um 13:18

Bin nicht Ihrer Meinung. Mit einer inkompetenten Regierung lassen sich die besseren Geschäfte machen.
Und wenn ich recht habe (ja!), dann sind die Exportüberschüsse ein "Bar-ometer" von Regierungsinkompetenz und Wirtschaftserfolg der Unternehmen.
Und überhaupt, den meisten ist doch offensichtlich nicht klar, was Exportüberschüsse global für ein Unsinn sind, und national, wie sich schon abzeichnet, nicht geringerer Mist. (Von mir aus nennen Sie es "Fehlallokation", wenn Sie eine Fachprüfung ablegen müssen).
Natürlich hat die politische Führung keine Ahnung, sie wird ja nur gewählt, nicht eingestellt. Ihre spez. Kompetenz: die adäquate Interpretation von Wählerumfragen.

"Nur Beamte oder reiche Erben

"Nur Beamte oder reiche Erben können das auch noch gut heißen, weil sie sich selbst zu sicher fühlen"
Haetten Sie in guten Zeiten auf's richtige Pferd gesetzt (Integration, CO2-Vermeidung, Medien), dann koennten Sie sich auch sicher fuehlen.

Mehr Fachkräfte

aufnehmen (Goldstücke), dann nimmt die Wirtschaft wieder Fahrt auf.
So klappt's bestimmt und alle profitieren.

Wenn die Exporte zurück gehen

Wenn die Exporte zurück gehen dann ist ganz klar dieser wundervolle Euro zu stark. Also, an die Arbeit Herr Drahgi.

Export-Rückgang...

Am 09. August 2019 um 13:18 von skydiver-sr
Was wird wohl passieren wenn der Laden nicht mehr brummt.
Kein Land außer DE-bzw.dessen jetzige Regierung-schadet der eigenen Industrie so wie die unserige mit ihrer Inkompetenz.
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Was passieren wird? Der Staat wird wesendlich weniger an Steuereinnahmen haben. Das hat unser Finanzminister doch schon vor einen halben Jahr erwähnt. Hinzu kommt das sich der Staatshaushalt in den vergangenen Jahren ständig erhöht hat, was eine neuverschuldung zu Folge haben könnte will man den die ganzen Verpflichtungen nachkommen die unsere Groko in all den letzten Jahren angegangen hat. Man kann nur hoffen das sich die Wirtschaft schnell wieder erholt ! Aber ich gebe Ihnen Recht. Von Weitsicht und Kompetenz hat sich unsere Regierung schon seit langen verabschiedet...

12:45 von Möbius

Dank an den Kommentator. Eine wohltuende Abwechselung vom üblichen Gejammer & Unwissen über grundlegende wirtschaftspolitische Zusammenhänge!

Die jahrzehntelange Indoktrination durch BILD, BamS und Inst. f. "Soziale" Marktw. hat ansonsten nämlich Verwüstungen hinterlassen beim dt. Kleinbürger.

Genauso wie das Mantra von der "schwarzen Null" ein Irrglaube ist, viele glauben eine Volkswirtschaft funktioniere wie das Haushaltsbuch der berühmten sparsamen "schwäbischen Hausfrau" (nein, liebe BILD-Leser und AfD-Wähler, es ist eben nicht so!), genauso grassiert das Unverständnis grundlegender Zusammenhänge, was die Austauschbeziehungen zwischen Volkswirtschaften anbetrifft.

Der "Exportweltmeister"-Wahn ist da immer wieder der gravierendste Irrglauben.

Kapitalistische Wirtschaftssysteme funktionieren als Kreislaufsystem. Massive Ungleichgewichte der Import-/Exportrelationen sind stets nur temporäre "Vorteile". Diese schwächen sich jetzt ab.

Kein Grund für rechte Verschwörungsmärchen.

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hmm den einzigen guten Kommentar den ich gelesen habe kommt von Digitaler Fußabdruck. Die meisten anderen freuen sich oder belehren andere User...

Keine Panik

Der Vergleich von Juni 2018 und Juni 2019 hinkt.
Im Juni 2018 waren es 21 Arbeitstage und
im Juli 2019 waren es nur 18 Arbeitstage. Da ist es nur logisch, dass in Summe weniger exportiert wird oder auch importiert wird. Rechnet man diesen Effekt raus, dann hat man sogar eine schöne Steigerung.
Also keine Panik und die Statistiken einfach real bewerten.

Wen wundert’s?

Flughafen Berlin - die ewige Baustelle!
Neuer Bahnhof Stuttgart - nicht kompatible mit dem geplanten IC Tackt!
Bundesbahn – 7 Minuten Verspätung gelten als pünktliche Ankunft!
VW – Betrug am Kunden und der Umwelt!
Audi – Vorstandschef in Untersuchungshaft!

Deutschland ist gerade sehr erfolgreich dabei das ehemalige Gütesiegel „Made in Germany“ mit einer Neuen Botschaft zu versehen: Finger weg, erst mal woanders gucken.

Und Nein, daran ist nicht die Regierung schuld, das haben deutsche Unternehmen ganz allein geschafft.

Na endlich

Der deutsche Export ist rückläufig.
Deutschland ist ja von vielen Seiten schon wegen seiner beliebten Exportprodukte gerügt worden. Aber Rügen ist nun mal einfacher als kreativ zu sein.

Gute Nachricht?

@ Tarek94:
Endlich eine gute Nachricht! Man stelle sich nur vor, wieviel CO2 bei der Fertigung und dem Transport von Exportguetern freigesetzt wird!

Jetzt halt eben wo anders und nicht mehr in Deutschland.

Technikphobie

Unser Lebensstandard kann ganz schnell absinken, wenn wir unsere Waren nicht mehr los werden...vor allem in dem Sektor der Grosstechnologien sind wir kaum noch ein Zugpferd... mit ihrem Schlingerkurs sind unsere Parteien was Zukunftstechnologien betrifft weit im Rückstand...wer Technologien abschaltet ohne neue zu installieren gerät ins Abseits...gleichzeitig werden unrealistische Forderungen an unsere Ingenieure gestellt, ohne selbst die Schwierigkeiten einschätzen zu können. Mit Technikskeptizismus werden wir aber auf den Weltmärkten nicht viel anbieten können...Absinken der Wohlfahrt ist damit garantiert...die schönen Tage sind dann vorüber...

@ 12:29 von Nettie

Und womit bezahlen Sie dann das Wasser, die Nahrung, Bildung, medizinische Versorgung etc.., wenn nicht mit Geld?
Verraten Sie mir doch bitte mal Ihr Geheimnis.
Aber ich glaube eher, die Realität siegt hier sehr schnell über Ihre Naivität

Wie eingebildet kann man sein?

Die sich selbst als Leistungsträger sehenden Kommentatoren, was machen die eigentlich? Es ist eine Frage des Verteilungssystems wer sich hier als Leistungsträger generieren darf und wer nicht. Erzieher, Pflegekräfte? Fehlanzeige. Waffenproduzenten, SUV-Entwickler, Schweinemäster? Schon eher. Leider entlohnt unsere Wirtschaftsordnung Kapitalbesitz und Ausbeutung von Arbeitskraft, Ressourcenverbrauch wird staatlich gefördert...
Eklig, dass sich die Profiteure des Systems auch noch als Elite und Leistungsträger präsentieren. Vielleicht eher als Egoisten und Narzisten?

Wieder steigender Export

Ich prophezeie stärker werdende Exportzahlen der deutschen Wirtschaft nach Russland, wenn endlich die Ära Putin vorbei ist und der Dialog wieder intensiver und freundschaftlicher wird. Russland kann dann wieder freier mit dem Westen kooperieren, wenn das Putin-Umfeld seine Macht verliert.

.... Von deutschen Volk abzuwenden...

3 Fregatten für die Marine werden europaweit ausgeschrieben. Eine holländische Werft wird wahrscheinlich den Zuschlag bekommen. Die Kieler Werft hat das Nachsehen und natürlich auch die Arbeitsplätze der Mitarbeiter, plus Technologie ! Alle europäischen Länder geben ihre Aufträge an die heimische Industrie, sofern sie in der Lage sind den Auftrag zu erfüllen. Was habe die deutschen Politiker in ihrem Amtseid geschworen: Schaden vom deutschen Volk abzuwenden !

Exportrückgang

Panikmache, leider durch permanente Berichterstattung der Medien forciert.
Wie oft hätten wir diesen gesunden Zyklus?
Es ist eine Art Gesundung des kapitalistischen Systems. Denn stetigen Wachstum folgt irgendwann der absolute Crash.

Auf Kommentar antworten

Am 09. August 2019 um 13:11 von Superschlau
>>>Das ist halt so, weil wir keine guten Waren mehr bauen dürfen...<<<
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Ihr Beitrag bildet den ganzen Wahnsinn und die Un-Aus-gegorenheiten in der Politik in kompakter Form ab.
Einer der Knackpunkte ist aber die schleppende Binnennachfrage (als Ausgleich zum Export); weil eben die Reallöhne seit Jahren stagnieren oder sogar sinken. Auch hier hat die SPD versagt, weil sie nicht mal ansatzweise dafür gesorgt hat "das der Aufschwung auch unten ankommt" - dafür wird dann wohl der "Abschwung" nach unten durchgereicht.

Endlich eine gute Nachricht !

Das ist eine Gute Nachricht !
Ich begrüße d. rpckgang außerordentlich ,
denn nur d. Kapital profitiert v.d. immensen
Export-Überschüssen !
Der H-4 o. d. Dt. Armuts-Rentner (Millionen) tangiert
d. Rückgang defintiv NICHT !
Obwohl d. berliner-System natürlich versuchen wird, Die
sozialen Grundbedürfnisse weiter einzuengen, z.
Wohle d. herrschenden Kapitals !

@ Shantuma

Deutschland exportiert nun schon seit Jahren mehr als es importiert.
Man kann sogar soweit gehen dass Deutschland seine Arbeitslosigkeit ins Ausland exportiert, aber dies würde hier zu weit gehen.

Ja, zumal es auch sachlich gesehen wirklich Quatsch ist.

um 12:19 von Emil66

"Export, Wirtschaft usw. stehen NICHT im direkten Zusammenhang mit dem Wohlstand aller."

Ach? Das ist mir neu! Ich wusste gar nicht, dass der Wohlstand aller von Luft und Liebe abhängt. Oder meinen Sie eher die Umverteilung? Die Umverteilung von was dann bitte? Von Überschüssen aus der Wirtschaft, aus dem Export? Oder wollen Sie mit Steuergeldern umverteilen? Nur wie entstehen Steuern? Durch Umsätze und Löhne z. B.! Nur Löhne hängen ganz entscheidend auch wieder an den Umsätzen und den daraus resultierenden Erlösen!

Ach ja, wie schön wäre das Leben doch nur mit Luft und Liebe...

Made in Germany

war eigentlich ein Handelskriegs-Verunglimpfungsbegriff gegen deutsche Waren von Seiten der Engländer gegen das wirtschaftlich aufstrebenden Deutschland vor dem ersten Weltkrieg. Diese Taktik ging aber für die Engländer nach hinten los. Heute muss man politisch korrekt eher von ''Made by Vielfalt'' in Deutschland sprechen, so wird es jedenfalls propagiert. Aber das soll wohl nur positive dargestellt werden und deshalb hier der sprachlich Rückfall in einen Fachbegriff, der für wirtschaftlich bessere Zeiten steht und darstellen möchte, dass die guten alten Zeiten vorbei sein sollen.

@ skydiver-sr

Kein Land außer DE-bzw.dessen jetzige Regierung-schadet der eigenen Industrie so wie die unserige mit ihrer Inkompetenz.
Das bleibt nicht ohne Folgen

Die deutsche Regierung ist allerdings wesentlich kompetenter in wirtschaftspolitischer Hinsicht als die russische, amerikanische oder türkische Regierung. Das muss man ja auch mal festhalten.

@ Möbius

Gute Baukonjunktur ist ein Warnsignal

Aber was ist dann erst bei schlechter Baukonjunktur?
Merke: Man kann alles schlecht reden.
Daher glaube ich Ihrer Argumentation null.

@ Möbius, um 13:14

Schöner Makroökonomie-Eintopf. Einiges in der Zutatenliste vermisse ich aber, z. B. schon mal was von Zinsen gehört, die auch gerne einen wichtigen Platz in dieser Suppe hätten? Oder: wie stehts um die Spareinlagen der Deutschen, wie stehts um die Rohstoffpreise, wie entwickelt sich die Produktivität, wie ist die Bevölkerungsentwicklung, wie sieht es mit den Währungen aus, der Fähigkeit so mancher Volkswirtschaften sich zu verschulden, etc. etc.?
Also Makroökonomiebücher sind in der Regel ganz schön dick, zum Studieren geeignet, trotzdem (nicht nur meine Meinung): Wissenschaft ist was anderes. Insofern könnten Sie schon die richtige Suppe für diese Zeit angerichtet haben.
Ich habe aber noch keinen Hunger darauf.

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