Ihre Meinung zu: Tirol zieht Zwischenbilanz: "Fahrverbote wirken"

8. August 2019 - 15:55 Uhr

Staufreie Ortschaften, die zur Entlastung der Anwohner führen - Tirol hat eine erste Bilanz der Fahrverbote gezogen und sie fällt durchweg positiv aus. Betroffen waren bisher etwa 3000 Autofahrer.

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Kommentare

Und das laute Geschrei aus Bayern

und von Andi Scheuer ist auch bemerkenswert verstummt.

Wollten die nicht vor dem EUGh klagen? Das hat es wohl nicht weiter als bis zur Ankündigungsschlagzeile geschafft ...

Echt?

Selbstverständlich wirken die.

Wenn man Autofahrern verbietet, durch die Dörfer zu fahren, fahren Autofahrer nicht mehr durch die Dörfer.

Muss die Politik so etwas schon gesondert feiern?

Genau so ist es richtig!

Gemeindestraßen sind keine Umleitungstrecken für Autobahnen. Bei vergleichbaren Situationen würde auch Deutschland diese Verkehrsbeschränkungen aussprechen. Warum diese Aufregung aus Bayern?

ist doch nachvollziebar

dass man den Fernverkehr nicht in der Provinz haben will

Gratulation eine Verkehrslenkung die funktioniert hat

In Deutschland stellt man dafür massig Schilder auf , an die sich eh niemand hält.

Bayern im Glashaus

Die Bayern sitzen hier doch im Glashaus und werfen auch noch mit Steinen: wenn man ewig braucht, um die Planfeststellung für die Zufahrten zum Brenner-Basis-Tunnel abschliessen sollte Herr Scheuer mal ganz ruhig sein.

Warum schaffen das die bayerischen Politiker nicht?

Das bayerische Inntal, insbesondere die Gemeinden Kiefersfelden und Oberaudorf sind durch die Maut- und Stauflüchtlinge mindestens genauso belastet. Denn dort ist die engste Stelle des Inntals, zusätzlich verlaufen hier die Autobahn, die Bahntrasse sowie die Staatsstraße. Aber unsere Politiker lassen uns damit alleine! Bei uns werden trotz massiver Forderungen keinerlei Verkehrsbeschränkungen gemacht. Dabei macht es der Tiroler Landeshauptmann Platter bravourös vor: Maßnahmen um die Ortschaften zu entlasten, Forderung einer Korridormaut für LKW und gleichzeitig Lenkungsmaßnahmen mittels der Blockabfertigung. Aber unsere Politiker schreien und drohen gegen die Österreicher, anstatt gemeinsam Lösungen zur Entlastung des gesamten Inntals zu suchen. Immerhin denkt unser Ministerpräsident Söder seit seinem Gespräch mit LH Platter zumindest über die Korridormaut nach. Bleibt nur zu hoffen, dass er und seine Parteifreunde mal wieder nicht nur denken, sondern endlich handeln.

Es wird sehr eng auf unserem Planeten

Alle Ballungszentren im Westen werden auf Rendite und Umsatz getrimmt. Der Dichtestress nimmt nimmt krankhafte Züge an und die Politik kennt im Prinzip immer nur Gebührenerhöhungen und Verbote. Leider bezahlt man jede dieser Massnahme wiederum neben dem Dichtestress auch mit höheren Lebenshaltungskosten und Konkurrenzeinbussen im internationalen Wettbewerb, d.h. letztlich Arbeitsplätze.
Berliner Flughafen und Stuttgart 21 sind Mahnmale für Ergebnisse, wenn Politiker aktiv werden. Wünschen wir uns, dass es diesmal Politikern gelingt nicht nur schöne Wahlreden zu halten, sondern die Probleme auch zu lösen.

17:09 von Inntalerin

“Aber unsere Politiker schreien und drohen gegen die Österreicher, anstatt gemeinsam Lösungen zur Entlastung des gesamten Inntals zu suchen. “

Es ist ja auch deutlich einfacher, den “bösen Buben“ wo anders zu suchen. Wie in unzähligen Kommentaren zu lesen war, hat das bei vielen voll eingeschlagen.

Umfahren bringt nichts

Denn alle anderen stehen dann mit im Umfahrungsstau, während es auf dercAB-Route längst wieder läuft. Asozial ist es allemale, denn die Anwohner haben den Dreck, den Lärm und die Staus. Keiner von denen kehrt irgendwo ein oder kauft etwas. Insofern kann ich die Österreicher nur bestärken, weiterzumachen. Ich wünschte, so ein Durchfahrts-Verbot gäbe es hier auch, denn sowie die BAB zu ist, drücken alle in den Flecken - und stehen nutzlos rum, verstinken die Luft und sind auch noch besonders agressiv, weil sie merken, wie blöd ihre Umfahrung in Realität war: sie brauchen wesentlich länger.

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