Ihre Meinung zu: Zahl der Ausbildungsverträge erneut gestiegen

7. August 2019 - 12:57 Uhr

In Deutschland schließen wieder mehr Menschen einen Ausbildungsvertrag ab. Im vergangenen Jahr waren es fast 522.000 - etwa 6000 mehr als 2017. Einen deutlichen Zuwachs gab es bei Azubis aus Syrien und Afghanistan.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.857145
Durchschnitt: 2.9 (7 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Integration von Flüchtlingen

Ich finde es sehr vorbildlich, dass in Deutschland Kinder aus Flüchtlingsfamilien eine Lehre beginnen und in den hiesigen Arbeitsmarkt (und in unsere Gesellschaft) integriert werden. Mein Respekt für die deutschen Arbeitgeber, das ist eine große Leistung.
Ich selbst habe glücklicherweise auch das Recht erhalten, hier in die Schule und später in die Lehre zu gehen. Danke.

Geflüchtete holen die Kohlen aus dem Feuer

Es ist eine Blamage für die Deutsche Industrie, dass vermehrt Geflüchtete die Ausbildungsberufe besetzen. Schlechte Arbeit gibt es immer mehr und ohne die Hilfe von Menschen aus Syrien und Afghanistan könnte unsere Industrie ihren Produktionswahn nicht aufrecht erhalten. Also benutzt man Geflüchtete als Helfer aus oder in der Not. Die deutsche Generation U20 will die Industrie nicht weiter als Sklavenarbeiter unterstützen. Das hört man mittlerweile an allen Universitäten. Darüber sollte endlich diskutiert werden. Die Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland wollen eine andere Gesellschaft, die nicht auf dem Kapitalismus und Produktionswahnsinn der Generation Ü50 basiert. Das ist der Grund, warum immer weniger deutsche Jugendliche eine Ausbildung in Industrie und Handwerk anstreben.

Grundsätzlich.....

Grundsätzlich eine positive Entwicklung und ich möchte da kein Wasser in den Wein kippen. Mir kommt aber auch eine Erhebung von so vor einem dreiviertel Jahr in den Sinn wonach circa. 80% der Migranten den Löffel wieder in den ersten Wochen hinschmeißen? Wollen wir das Beste hoffen?

Wenn Afrikahilfe Konjunktur hat

Angaben des DIHK zufolge wolle gut jedes zweite deutsche Unternehmen sein Engagement in Afrika verstärken. Laut dem jüngsten AHK World Business Outlook wollen 52 Prozent der befragten deutschen Firmen auf dem Nachbarkontinent mehr investieren – das sind rund acht Prozentpunkte mehr als im Herbst 2018.

Die Ausbildung von afrikanischen jungen Menschen sehen sie daher als eine Investition in diese Richtung, die ihnen helfen soll, in Afrika Fuß zu fassen.
Derzeit hat China einen großen Anteil an den afrikanischen Geschäften.

Unter der Berücksichtigung der Bestrebungen der Firmen, ist nicht zu erwarten, dass die ausgebildeten Kräfte dem dt. Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen werden.
Für Fachkräfte im Inland wird es daher wahrscheinlich auch weiterhin dünne Luft geben. Investitionen werden kaum noch im Inland getätigt ( zu hohe Abgaben und Bestimmungen), sondern werden ins Ausland verlagert.

rer Truman Welt

Ich frage mich, was ist das für eine Nachricht? Sie ist recht kontexlos, unkonzeptionell, thematisch verwirrend oder gar falsch (was haben Ausbildungsverträge mit einer dualen Ausbildung zutun? Oder sind alle Ausbildungsverträge duale Ausbildungen? Was ist dann ein duales Studium - keine Ausbildung? ). Weniger Frauen haben einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Solche Aussagen ergeben nur eine Grundlage für daraus zu ziehende Erkenntnisse, wenn die Veränderungen in der Grundpopulation berücksichtigt werden. Ist diese bsw. in dieser Altersgruppe gesunken?
Also die Qualität dieser Nachricht ist unzureichend! Damit lässt sich gar nichts anfangen.

@ planetearth

Es ist eine Blamage für die Deutsche Industrie, dass vermehrt Geflüchtete die Ausbildungsberufe besetzen. Schlechte Arbeit gibt es immer mehr und ohne die Hilfe von Menschen aus Syrien und Afghanistan könnte unsere Industrie ihren Produktionswahn nicht aufrecht erhalten.

Eine solche Einschätzung kann ich hier nicht stehen lassen. Da muss ich einfach darauf antworten. Ich finde es sehr schade, dass Leute wie Sie ehrliche Arbeit offenbar nicht mehr zu schätzen wissen.

Arbeit ist nicht schlecht und Deutschland gehört zu den Ländern, wo für ehrliche Arbeit ein ehrliches Geld gezahlt wird. Aber wie man sieht, kann man alles schlecht reden.

um 14:25 von planetearth

>>".. Darüber sollte endlich diskutiert werden. Die Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland wollen eine andere Gesellschaft, die nicht auf dem Kapitalismus und Produktionswahnsinn der Generation Ü50 basiert...."<<

Das ist nichts weiter als eine These Ihrerseits und Sie sind mit Ihrem Standpunkt sicherlich eher der Linksfraktion zuzuordnen, vielleicht auch in deren extremer Ausprägung (Kommunist)? Wo liegen die Linken aber ich der Wählergunst? Fast vernachlässigbar, also von wegen "..die Mehrheit der..". Ich glaube eher unsere jungen Menschen streben auch danach eine tolles Auto deutscher oder italienischer Produktion zu fahren, den Urlaub in einem fremden Land zu genießen und in anderen Bereichen am kapitalistischen Leben teilzuhaben? Dies gilt umso mehr alsdass sich die Wahl des Studien- oder Ausbildungsplatz vielfach am zu erwartenden Einkommen orientiert.

Zum Kommentar Meinung zu unse...

"Ich frage mich, was ist das für eine Nachricht? Sie ist recht kontexlos, unkonzeptionell, thematisch verwirrend oder gar falsch (was haben Ausbildungsverträge mit einer dualen Ausbildung zutun? Oder sind alle Ausbildungsverträge duale Ausbildungen? Was ist dann ein duales Studium - keine Ausbildung? ). Weniger Frauen haben einen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Solche Aussagen ergeben nur eine Grundlage für daraus zu ziehende Erkenntnisse, wenn die Veränderungen in der Grundpopulation berücksichtigt werden. Ist diese bsw. in dieser Altersgruppe gesunken?
Also die Qualität dieser Nachricht ist unzureichend! Damit lässt sich gar nichts anfangen." Kommentar Ende.
Um Ihnen etwas auf die Sprünge zu helfen:
- Alle deutschen Ausbildungsverträge sehen eine duale Ausbildung vor - Betrieb und Berufsschule.
- Der Frauenanteil in der "Grundpopulation" ist seit Jahrhunderten schon immer bei knapp über 50%.
Bei genügend Allgemeinbildung ist diese Nachricht also vollkommen zureichend.

von Deutscher Arbeiter 14.51

Es ist "vorbildlich",wie Menschen in der Gastronomie,dem Hotelgewerbe oder als Paketzusteller ausgenutzt werden.Das weist in die Zukunft.Erkundigen Sie sich mal nach Arbeitszeiten und Bezahlung.

Aber das als "Integration von Flüchtlingen" zu bezeichnen....

Integration ?

seit 2015 sind über 2 Mio Flüchtlinge/Asylanten zugewandert. Dies waren vorwiegend sehr junge Jahrgänge.
13 000 Ausbildungsverträge sind in der Relation dazu eher ein Zeichen für fehlende Integration und leisten insgesamt fast nichts zur Linderung des Azubi Mangels.

Das ist doch super

Denn die Gesellschaft muss sich natürlich auch klar sein, dass es nur mit geistiger Arbeit- Studium , Büro- auch nicht geht. Wenn die Industrie hier zusätzlich einen integrativen Beitrag auf beiden Seiten vollbringt, dann ist das doch nur zu begrüßen .

@eine_anmerkung

Hallo aus München,
woher haben Sie denn diese Statistik.
Absolut an den Harren herangezohen.
80 % . . . werfen den Löffel hin . . . . . Nein das stimmt nicht, schauen Sie sich bitte einmal die Veröffentlichungen der IHK Muc an.

14:25 von planetearth

"Die Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland wollen eine andere Gesellschaft, die nicht auf dem Kapitalismus und Produktionswahnsinn der Generation Ü50 basiert. Das ist der Grund, warum immer weniger deutsche Jugendliche eine Ausbildung in Industrie und Handwerk anstreben."

Als Ü50 haben solche Bestrebungen der Jugend nach Weiterentwicklung - so es sie denn weit verbreitet wirklich gibt - durchaus meine Sympathie. Allerdings frage ich mich, ob so ein Schritt in eine neue Zukunft so ganz ohne nix - also ohne irgendetwas wirklich zu können was einen selber und die Gesellschaft weiterbringen kann - ratsam ist.

Gibts da schon Vorstellungen, wie man an den Notwendigkeiten des Lebens (Nahrung, Wohnung, Kleidung, Monatskarte) teilhaben kann? Und was ist man bereit, dafür selber einzubringen?

Ohne Schmarrn, mein erster Berufswunsch war Gammler. War eine mit nebulösen jugendlichen Vorstellungen verbundene Provokation. Jetzt weiß ich, diesen Beruf hätte ich vor Langeweile nicht gepackt.

@ planetearth, um 14:25

"Die Mehrheit der jungen Menschen in Deutschland wollen eine andere Gesellschaft, die nicht auf dem Kapitalismus ..."
Da gehe ich nicht mit Ihnen Überein. Meiner Meinung nach finden die Mehrheit der jungen Menschen eine auf dem Kapitalismus basierende Gesellschaft sehr gut. Dass sie lieber studieren, als beim Bäcker oder auf einem Dach zu arbeiten, hat gerade damit zu tun, da es in unserer Gesellschaft besser ist, mehr zu lernen für eine Führungsposition und einen Studienabschluss oder den Doktor zu machen. So naiv sind die meisten Jugendlichen wohl nicht. Und nicht nur dafür ist ein Studium besser, auch der "Heiratsmarkt" öffnet Akademikern sehr gute Möglichkeiten. Also, ich wüsste nicht, warum Jugendliche nicht versuchen sollten, das Beste sich zu holen.
Eine Blamage für die deutsche Industrie ist das gerade nicht. Allen ist geholfen (win-win).

Darstellung: