Ihre Meinung zu: Fünf Tage Trauerbeflaggung nach Massakern in den USA

4. August 2019 - 20:07 Uhr

Geschockt und entsetzt haben US-Amerikaner auf die Massaker in El Paso und Dayton reagiert. Innerhalb von 24 Stunden wurden insgesamt 29 Menschen von Attentätern erschossen. US-Präsident Trump ordnete Trauerbeflaggung an.

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Kommentare

Trauerbeflaggung!

Welch ein Hohn!

@deutlich - 20:50

"Ich sag mal bei allem Elend zum Glück Einzelfälle von Einzeltätern, die man in der aufgeheizten Stimmung nicht instrumentalisieren darf.
Jetzt gilt besonnen bleiben und keine voreiligen Schlüsse ziehen"

Wie schräg ist das denn?
Waren "zum Glück" nur Einzelfälle von Einzeltätern. Menschen sind hier wahllos ermordet worden!

Und wer instrumentalisiert hier die Verbrechen - in welche Richtung, zu welchem Zweck?

Den Kommentar hätten Sie sich schenken können.

Mir...

tuen nur die Menschen leid die ums Leben gekommen sind und einen geliebten Menschen verloren haben bin in Gedanken und Gebeten bei ihnen. Leider muss ich das auch sagen solange in der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika das Recht auf Waffenbesitz steht. Wird es leider immer solche Nachrichten geben. Die NRA in den USA ist zu mächtig. Das Thema Rassismus in den Vereinigten Staaten von Amerika wird leider nur unterschwellig angegangen.

20:25 von Elite-Deutscher / aus: Massaker in El Paso …

«„Sport“-Schützen? - was bitte soll denn das für ein „Sport“ sein?»

Sport-Schützen sind weder in DEU noch in den USA "das große Problem".
Eher die Kontrolle der Gesetzgebung, wer wie viele Schusswaffen legal erwerben darf.

Ich bin seit ca. 20 Jahren Hobby-Bogenschütze. Gehe eher auf Parcours in Wäldern, recht selten auf Bogen-Schießbahnen. Die sind auch dort, wo Feuerwaffen-Schießbahnen sind. Da tummeln sich keine "blindwütigen Waffen-Gestörten".

Sind aber Waffen in falschen Händen erst mal in Umlauf. Sehr schwierig, "sie wieder zurück zu holen". Das ganz große Problem in den USA, wo man an einigen Orten Waffen wie Waffeln im Supermarkt erwerben kann.

Mein Interesse am Bogenschießen erwachte in JAP, als ich dort lebte. "Alte Tradition dort". Und die strengsten Waffengesetze. Sehr, sehr wenige legale Waffen. In 2014 (1.024) Tötungsdelikte. 8 (!) davon mit Schusswaffen.

«Jäger, als „Wildpfleger“? „Hobby-Killer“ [die] … „pflegen“?»

Völlig unsinnige Jäger-Verunglimpfung …

21:24 von schabernack

20:25 von Elite-Deutscher / aus: Massaker in El Paso …

«„Sport“-Schützen? - was bitte soll denn das für ein „Sport“ sein?»

Sport-Schützen sind weder in DEU noch in den USA "das große Problem".
Eher die Kontrolle der Gesetzgebung, wer wie viele Schusswaffen legal erwerben darf.

Ich bin seit ca. 20 Jahren Hobby-Bogenschütze. Gehe eher auf Parcours in Wäldern, recht selten auf Bogen-Schießbahnen. Die sind auch dort, wo Feuerwaffen-Schießbahnen sind. Da tummeln sich keine "blindwütigen Waffen-Gestörten".
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Edel sind also nur Gegen-, Brandstifter, Steinewerfer und die Flugzeugterroristen vom 09.11.02?
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Selbstdiejeneigen die politisch Anderdenkende von hinten umschlagen sind irre.
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Aber die Spaltung ist nicht allein in den USA vorhanden.
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Seltsamerweise sind die Protest in den sozialistisch/kommunistischen Systemen am geringsten.
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Und Unterdrückung seltsamerweise in den EU-Staaten vom sogenannten Mainstream am wenigsten beanstandet.

5 Tage Trauerbeflaggung

ändern nichts an den Tatsachen - weder an falscher Berichterstattung über Waffentypen (wie im vorangegangenen Artikel von Stefanie Dodt), noch daran, dass US-Amerikaner durch Waffenbesitz grundsätzlich massiv überfordert sind - im Großen (Miltär) wie im Kleinen (privater Waffenbesitz).

21:38 von Boris.1945

Zitat:"Edel sind also nur Gegen-, Brandstifter, Steinewerfer und die Flugzeugterroristen vom 09.11.02?"

Hören Sie doch auf, Menschen Worte in den Mund zu legen, die sie gar nicht gesagt haben!

Zitat:"Seltsamerweise sind die Protest in den sozialistisch/kommunistischen Systemen am geringsten."

Woran das wohl liegt?

Am 04. August 2019 um 21:38

Am 04. August 2019 um 21:38 von Boris.1945

Seltsamerweise sind die Protest in den sozialistisch/kommunistischen Systemen am geringsten.

Wo soll das sein?

Sie propagieren Unterdrückung ,das braucht kein Mensch !

Meine Gedanken

sind bei den Opfern und ihren Hinterbliebenen.Wie können sie mit diesen schrecklichen Taten zurecht kommen. Zweiter Gedanke,liegt es nur an den legalen Waffenkauf in USA oder hätten die oder der Täter diese geplanten Taten bei strengsten Waffengesetz nicht begehen können ?

ich bin sowas von traurig

da sterben menschen und der präsident macht nisx

Trauerbeflaggung - statt

Trauerbeflaggung - statt Politik, die aktiv an der Minimierung solcher Massaker arbeitet, indem man den Zugang zu Waffen strikt reglementiert: das ist in meinen Augen zynisch und menschenverachtend.

Wie grauenvoll, dieses sinnlose Töten!

"...El Paso bereits der 250. Vorfall in diesem Jahr, bei dem mindestens vier Menschen getötet wurden."
Heute ist Tag Nummer 216!! des Jahres.
Die ach so gottesfürchtigen Verantwortlichen und Entscheidungsträger der Regierung der USA dürften am Tage des jüngsten Gerichts in ziemliche Erklärungsnot kommen, wenn sie ihrem Schöpfer gegenüber stehen.....

21:38 von Boris.1945 / @schabernack, 21:24

«Edel sind also nur Gegen-, Brandstifter, Steinewerfer und die Flugzeugterroristen vom 09.11.02?
Selbstdiejeneigen die politisch Anderdenkende von hinten umschlagen sind irre.»

Selbst für Ihre Art, Kommentare zu schreiben, ein weit überdurchschnittliches verbales Wirrwarr. Ohne den geringsten Zusammenhang zu dem, was ich schrieb.

«Seltsamerweise sind die Protest in den sozialistisch/kommunistischen Systemen am geringsten.
Und Unterdrückung seltsamerweise in den EU-Staaten vom sogenannten Mainstream am wenigsten beanstandet.»

Welche Proteste wo wogegen warum weshalb… und so …
Unterdrückung durch Mainstream …

Auweia, eijeijei, oh-man-o-man …

21:58 von Karl Napf

Lieber Karl Napf, ich möchte Ihren Kommentar vollumfänglich unterschreiben!

Trump kann es nicht ...

vehindern. Das ist ein US Päsident?
Nachdem jetzt alle Lehrer in die Pflicht genommen wurden Waffen zu tragen um den Mord an den Schülern zu verhindern, werden jetzt alle Wallmart Mitarbeiter mit Waffen ausgestattet?
Für mich ist Trump mit seine agressiven Retorik für all das verantwortlich! Punkt!

ich möchte Trump

ehrliche Anteilnahme nicht absprechen, und das Symbol mag den Hinterbliebenen der Opfer Trost spenden.

Aber leider wird es nicht dazu führen, dass Trump ernsthaft über die Waffengesetze oder sogar eigene Verantwortung nachdenkt. Die Angst vor der Einwanderung schürt er aus politischem Kalkül selber, ebenso wie er den Waffenbesitz zur Selbstverteidigung massiv unterstützt.

Den Waffenbesitz in den USA zu verbieten ist selbst nach diesen Tragödien politischer Selbstmord. Das weiß Trump auch, aber man könnte vorsichtig anfangen die Regeln etwas anzupassen. Zum beispiel eine Art Führerschein und ein Melderegister der Waffen. Dazu konsequent unregistrierte Waffen einziehen. Aber das wird nicht passieren. Egal wie groß die Trauer ist.

22:07 von schabernack

21:38 von Boris.1945 / @schabernack, 21:24

«Edel sind also nur Gegen-, Brandstifter, Steinewerfer und die Flugzeugterroristen vom 09.11.02?
Selbstdiejeneigen die politisch Anderdenkende von hinten umschlagen sind irre.»

Selbst für Ihre Art, Kommentare zu schreiben, ein weit überdurchschnittliches verbales Wirrwarr. Ohne den geringsten Zusammenhang zu dem, was ich schrieb.

«Seltsamerweise sind die Protest in den sozialistisch/kommunistischen Systemen am geringsten.
Und Unterdrückung seltsamerweise in den EU-Staaten vom sogenannten Mainstream am wenigsten beanstandet.»

Welche Proteste wo wogegen warum weshalb… und so …
Unterdrückung durch Mainstream …

Auweia, eijeijei, oh-man-o-man …
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Ganz einfach, ist je ein Präsident eines sozialistischen Systems als Hassprediger bezeichnet worden?
*
Selbst der Nichtmauerbauer?

Komische Wahrnehmung

Der Mensch ist komisch in seiner Wahrnehmung.
In den USA werden jährlich um die 30.000 Menschen durch Schusswaffen getötet. Das sind etwa 82 pro Tag, auch alles Menschen mit Familie und da werden auch junge Menschen und Kinder drunter sein, wird aber selten thematisiert.
Wird aber mal ein kleiner Teil dieser Anzahl am selben Ort erschossen, ist das Aufsehen und der Schrei nach Konsequenzen riesig.
Als würde es für die Betroffenen oder die Waffendebatte einen Unterschied machen, ob die Opfer alleine oder zusammen erschossen wurden.
(Ich finde die 30.000 pro Jahr erschreckender und trauriger als den jeweiligen Einzefall mit mehreren Opfern, für die dann alle beten.)

um 22:11 von Jadawin1974

"" ich möchte Trump
ehrliche Anteilnahme nicht absprechen, und das Symbol mag den Hinterbliebenen der Opfer Trost spenden. Dazu konsequent unregistrierte Waffen einziehen. ""
#
Das beist sich aber, wie wollen sie unregistrierte Waffen einziehen ? Da haben die Behörden doch keinen Bezugspunkt dazu .

@21:52 von schiebaer45: strengere Waffengesetze

Selbst wenn man in den USA die Waffengesetze verschärfen würde, würde sich wohl nichts ändern.

Dort sind Millionen Waffen im Umlauf von denen niemand weiß, wer sie eigentlich besitzt.

Ein illegaler Markt hätte somit keine Probleme sich zu versorgen. Alles eine Frage des Preises.

Die uebliche Klarstellung

Erst einmal - ich lebe seit >15 Jahren in den USA und habe im Laufe der Zeit aus verschiedenen Gruenden Waffen gekauft. Daher habe ich mich mit den Waffengesetzen des Bundes und verschiedener Staaten auseinandergesetzt (MO,IL,IN,PA,FL,NJ,NY)
a) Die bestehenden Gesetze in diesen Staaten wuerden voellig ausreichen, wenn sie nur endlich einmal vollumfaenglich angewandt wuerden
b) Eine Aenderung der jetzt schon nicht richtig umgesetzten Gesetze soll dann bitte was bringen? Noch mehr nicht umgesetzte Gesetze?
c) Welche Gesetze sollen geaendert werden? Bundes- oder Staatsebene? Und wenn Staat - in welchem bitte? Jeder Staat hat seine eigenen Waffengesetze.

Und in keinem der mir gelaeufigen Staaten kann "man" Waffen "mal eben" im Supermarkt oder auf dem Flohmarkt kaufen. Es ist generell vom Verkaeufer sowohl lokal (Staatspolizei), wie auf Bundesebene (FBI) eine Personenauskunft zum Kaeufer einzuholen, vor dem Verkauf.

Wenn Anderungsvorschlaege, dann bitte sinnvoller als "Gesetze aendern"

Trauerbeflaggung - wäre ich

Trauerbeflaggung - wäre ich ein Verwandter würde ich mich veräppelt vorkommen. Nichts dagegen an Ursachenbekämpfung. Trump wettert weiter gegen Mexikaner, es werden fleißig Sturmgewehre an Privatpersonen verkauft, die man sich besser bei der Armee vorstellen könnte.
Es wird wieder passieren, immer wieder. Genau so lange bis die Teufelsmaschinen verboten und eingezogen werden.
Ein Täter tot - einer gefasst. Gut, man kann ihn befragen. Sicherlich wird er zum Tode verurteilt, vielleicht nach 20 oder mehr Jahren dann vollstreckt. Laufen lassen sie ihn sicherlich nicht.
Aber bringt das die Toten zurück, tröstet das wirklich die Verwandten?
Oder lindert das die Schmerzen der Verletzten? Oder nimmt es deren Behinderungen durch die Schußwunden oder deren gestörte, verletzte Psyche?

@Peter Meffert, 21:19

Stimmt.

Stop selling arms!

Was auch immer die Geschichte der Amerikaner und ihr Selbstverständnis zum Selbstschutz ist, der ungeprüfte, freie Verkauf von Waffen aller Art ist ursächlich für die Verrohung der Gesellschaft und die Wiederkehr dieser tragischen Ereignisse. Den Betroffenen mein herzliches Beileid, die Ohnmacht gegenüber diesen und aller anderen unmenschlichen Gewalt macht einem richtig wütend. Wir brauchen ernsthafte Abrüstung in der Breite aller Gesellschaften, mindestens so dringend wie Klimaschutz. Solange das Töten so wenig echte Initiative zur Entwaffnung bewirkt wie kann man da auf nachhaltige Klimaschutzpolitik hoffen. Der Mensch ist oft, zu oft, schlimmer als ein Tier. Man verliert den Glauben an das Gute im Menschen.

22:16, madera8

>>Der Mensch ist komisch in seiner Wahrnehmung.
In den USA werden jährlich um die 30.000 Menschen durch Schusswaffen getötet. Das sind etwa 82 pro Tag, auch alles Menschen mit Familie und da werden auch junge Menschen und Kinder drunter sein, wird aber selten thematisiert.
Wird aber mal ein kleiner Teil dieser Anzahl am selben Ort erschossen, ist das Aufsehen und der Schrei nach Konsequenzen riesig.
Als würde es für die Betroffenen oder die Waffendebatte einen Unterschied machen, ob die Opfer alleine oder zusammen erschossen wurden.
(Ich finde die 30.000 pro Jahr erschreckender und trauriger als den jeweiligen Einzefall mit mehreren Opfern, für die dann alle beten.)<<

Es handelt sich hier um Massenmorde, die, wenn der Täter "Allahu Akbar" gerufen hätte, als Terroranschläge bezeichnet würden.

Der Täter in El Paso hatte im Übrigen anscheinend ein rassistisches bzw. fremdenfeindliches Motiv.

Trauerbeflagung .....

bei einem Praesidenten wie die USA ihn hat sollte Trauerbeflagung die Regel sein.

Nach 5 Tagen ist die Sache ausgesessen

So lautet das Kalkül von Donald Trump. Danach sind die Vorfälle vergessen und die Waffenverkäufe können munter weitergehen. Doch gerade Menschen wie Trump & Co tragen eine Mitverantwortung an den vielen Toten durch Schusswaffen. Das Sterben wird weitergehen und die Hinterbliebenen dürfen sich mit den warmen Worten ihres Präsidenten trösten. Welch ein Hohn!

GeMe, 22:23

Selbst wenn man in den USA die Waffengesetze verschärfen würde, würde sich wohl nichts ändern. Dort sind Millionen Waffen im Umlauf von denen niemand weiß, wer sie eigentlich besitzt.

Also wie in Deutschland:
Es gibt knapp 6 Millionen legale Schußwaffen in Deutschland (ca. 300 Millionen in den USA) gegenüber geschätzten 20 Millionen illegalen Schußwaffen.

um 22:23 von GeMe

"" Ein illegaler Markt hätte somit keine Probleme sich zu versorgen. Alles eine Frage des Preises.""
#
So ist es,und das ist hier auch für unser Land so. Denn keine Straftat wird mit einer registrierten Waffe ausgeführt. Würde der Täterbei der Flucht seine Waffe verlieren,dann könnte er auch gleich seinen Personal Ausweis dazu legen.

Am 04. August 2019 um 22:25

Am 04. August 2019 um 22:25 von Weggelaufener

Welche Gesetze sollen geaendert werden? Bundes- oder Staatsebene? Und wenn Staat - in welchem bitte? Jeder Staat hat seine eigenen Waffengesetze.

Gesetze die helfen weniger Waffen in umlauf zu haben,Trump will ja noch mehr, und damit Lehrer an schulen bewaffnen, that's sick,In welchem Staat fragen Sie? einfache antwort ,in Allen, FED ist ja sonst auch nicht zimperlich wenn's um durchsetzung der Macht geht.

Ein Pressi der sich aufschwingt als erster reinzurennen,wen Irgend wo geschossen wird,selbst aber nicht mal beim Miltaer war,ist einfach nur ein Dummschwaetzer!

22:25 von Weggelaufener

«Und in keinem der mir gelaeufigen Staaten kann "man" Waffen "mal eben" im Supermarkt oder auf dem Flohmarkt kaufen. Es ist generell vom Verkaeufer sowohl lokal (Staatspolizei), wie auf Bundesebene (FBI) eine Personenauskunft zum Kaeufer einzuholen, vor dem Verkauf.»

Ich (der noch nie in den USA war) will Sie nicht altklug belehren.

Aber jedenfalls sah ich im German-TV (ZDF-neo) Reportagen über Waffenkäufe in Texas. In Supermärkten, auf Flohmärkten ("Waffenbörsen" genannt).

Gab es mannigfaltige Auswahl. Was das Herz begehrt.
Auch kleine Waffen "in Girlie-Pink". Für Mädchen in sehr jungem Alter.
Konnte man meist nicht direkt mitnehmen nach dem Kauf.

Musste man warten. Meist 3 Tage für die polizeiliche Überprüfung.
Wenn der Vater evtl. Probleme bei der Prüfung bekommen könnte.
Kauft eben die Mutter. Oder die volljährige Schwester "fürs Girlie".

Kann sie ab dem Alter von 18 J. kaufen.
Muss dann aber noch 3 J. warten, bis sie auch legal Alhohol trinken darf.

Quite strange that …

Geht nicht?

Wer das second amendment mal aufmerksam durchliest, erkennt daraus ganz bestimmt nicht das Recht, dass jeder immer und überall Kriegswaffen zum Privatgebrauch trägt. Außerdem: Wie war das gleich nochmal in Neuseeland? Daran könnte sich ein einsichtiger Präsident doch ein Beispiel nehmen ... dem jetzigen geht allerdings noch mehr ab als Einsicht.

@GeMe

Achso dann schaut man am besten nur tatenlos zu und lässt noch mehr Waffen in den Umlauf?

22:08 von gw

"Für mich ist Trump mit seine agressiven Retorik für all das verantwortlich! Punkt!"

Wir müssen aufpassen.

Der schlimmste Verbrecher-Diktator ist nicht dafür verantwortlich, wenn ihm Leute glauben und nach seiner Maxime handeln.

Verantwortlich ist immer der Handelnde selbst.
Dafür ist er Mensch.

um 22:23 von GeMe "" Ein

um 22:23 von GeMe

"" Ein illegaler Markt hätte somit keine Probleme sich zu versorgen. Alles eine Frage des Preises.""

In Japan ZB giebts ueberhaupt keinen Markt,da schießt selbst die Polzei 3 bis 6 mal im Jahr,es geht schon,wenn man das nur will, Neuseeland sammelt gerade waffen ein, und vernichtet diese ,also.... das ist doch ein anfang.

Ich denke mal die Amerikaner

Ich denke mal die Amerikaner haben Angst überfallen zu werden. Vielleicht von einem potentiellen ausländischen Feind vielleicht auch von innen.
Wer weiß?
Sie denken wohl es kommen Leute und wollen sie persönlich mit Waffengewalt umbringen.
Ich kann mir nur so die Weigerung der Administration vorstellen, Waffenbesitz stärker zu reglementieren.

@madera8 - Alleinstellungsmerkmal

22:16 von madera8:
"Wird aber mal ein kleiner Teil dieser Anzahl am selben Ort erschossen, ist das Aufsehen und der Schrei nach Konsequenzen riesig."

Das dürfte der medialen Aufmerksamkeit geschuldet sein. Über die alltäglichen Schusswaffenopfer wird nicht berichtet, weil das Alleinstellungsmerkmal fehlt.

Mich würde mal interessieren, bei wie vielen Opfern die Aufmerksamkeitsgrenze liegt.

Am 04. August 2019 um 22:54 von schabernack

Sie haben leider Recht.

22:23 von GeMe

"Selbst wenn man in den USA die Waffengesetze verschärfen würde, würde sich wohl nichts ändern."

Mit Sicherheit würde sich etwas ändern:
das Bewusstsein.

Gesetze ändern ist immer der erste Schritt, einen Wandel im Bewusstsein der Bevölkerung einzuläuten.

Das gilt sowohl für eine positive als auch für eine negative Absicht.

Trauerbeflaggung

Und was soll das bewirken mit 5 Tage? Würde Mr. President das auch für ausreichend halten, wenn seine Familienangehörigen umgekommen wären?

Zum Glück ist es mit der

Zum Glück ist es mit der Trauerbeflaggung direkt wieder gut.
Am besten sperrt man jeden lebenslänglich ins Gefängnis, der für die Tat Verständnis zeigt und führt gleichzeitig eine komplette Entwaffnung des ganzen Landes durch.

Das Interessante ist: Das wird sich zu unseren Lebzeiten nicht ändern. Es werden einfach weiterhin immer und überall Unschuldige ermordet werden. Da können wir soviel Tagesschau Kommentare schreiben wie wir wollen.

Solange nicht ausnahmslos jeder entwaffnet wird und zudem alle Gewaltverbrecher sofort aussortiert werden, sehe ich da keine Möglichkeit.

Zu hoffen bliebt, dass es immer nur die anderen trifft.

22:11 von Jadawin1974

"Aber leider wird es nicht dazu führen, dass Trump ernsthaft über die Waffengesetze oder sogar eigene Verantwortung nachdenkt."

Das ist auch nicht notwendig. Wir sind ja keine Missionare, die Individuen zu der oder der Überzeugung bringen müssen.

Es genügt, wenn Trump aus welchen Gründen auch immer umschwenkt.

Vorhin habe ich gelesen, dass die Präsidentenanwärter die Frage der Waffenverschärfung mit einbeziehen wollen.

Angenommen, die Bevölkerung will in der Mehrheit - inklusive der Trump-Fans - eine Verschärfung der Gesetze:
dann schwenkt Trump möglicherweise um.

Mir genügt das. Ich will Trump ja nicht heiraten.

@gw - Trump-Niveau

22:08 von gw:
"Für mich ist Trump mit seine agressiven Retorik für all das verantwortlich! Punkt!"

Trump fantasiert auch willkürliche Zusammenhänge herbei und erklärt diese zu Fakten.

Bitte machen Sie es besser und beantworten Sie mir die Frage, wer vor Trumps Amtsantritt für solche Massaker verantwortlich war.

Danke!

Krank

Man kann ja viel über die Bewaffnung und die Waffenlobby diskutieren und welche Partei welche Ziele hat, aber das, was dort abgeht ist für keine andere Gesellschaft vorstellbar, das Massenmorden in diesem Ausmaß ist in meinen Augen ein Symptom für eine schwer erkrankte Gesellschaft. Tragisch ist auch wie unfähig die amerikanische Gesellschaft ist diese Umstände zu ändern und daraus einen Lernprozess zu gestalten.

In anderen Weltregionen würde man korrekterweise von Bürgerkrieg sprechen.

22:54 von Light purple

«Geht nicht?
Wer das second amendment mal aufmerksam durchliest, erkennt daraus ganz bestimmt nicht das Recht, dass jeder immer und überall Kriegswaffen zum Privatgebrauch trägt.»

Ganz sicher richtig. Zu der Art der Waffen, die es umfasst, sagt das 2nd Amendment gar nichts. Es war die Art der Waffen, die es gegen Ende des 18. Jahrhunderts nun eben gab.

Das letzte Urteil des US-Supreme Court zum Waffenrecht legt das 2nd Amendment nun aber in einem "originalistischen" Sinn aus. Nicht in einem "interpretativen".

Dann stellte sich nämlich auch die Frage, ob das 2nd Amendment heutzutage überhaupt noch "Wirkmacht" hat. Als es verabschiedet wurde, gab es in den USA noch kein "Stehendes Heer". Keine organisierte US-Army.

Alle Waffen in Privatbesitz waren die Waffen der Männer im wehrfähigen Alter (damals 16 bis 45 Jahre). Die sie als Soldaten hätten einsetzen sollen, wären die USA angegriffen worden.

Zeiten + Voraussetzungen haben sich sehr stark geändert.
Einstellungen der NRA nicht.

Am 04. August 2019 um 23:07

Am 04. August 2019 um 23:07 von Nachfragerin

Das dürfte der medialen Aufmerksamkeit geschuldet sein. Über die alltäglichen Schusswaffenopfer wird nicht berichtet, weil das Alleinstellungsmerkmal fehlt.

Wie so offt total daneben,es wird immer ueber jedes alltäglichen Schusswaffenopfer berichtet,in lokalen Medien und Nachrichten,in der Badischen wenn jemand in der Ortenau erschossen wird,in der Berliner Zeitung wenn ein Clan member erschossen wird.
Wenn es zu groesseren ereignissen kommt wie diese wird das natuerlich Weltweit aufgegriffen!

Trumps Tweet

Trumps Tweet war diesmal besonders wortkarg, obwohl er zwei Shootings ökonomischerweise zusammen abhandelte. Trump war früher ein Waffengegner, hat sich aber mittlerweile auf die Seite der NRA ziehen lassen. Von ihm ist rein gar nichts zu erwarten, da viele seine Anhänger geradezu Waffenfetischisten sind.

um 22:55 von Hackonya2 und Ge Me

"" Achso dann schaut man am besten nur tatenlos zu und lässt noch mehr Waffen in den Umlauf?""
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Es ist wohl richtig so wenig Waffen im Umlauf zu haben.Das Problem aber ist wie können die Behörden erkennen wer eine illegale Waffe besitzt um sie dann einzuziehen. Das geht doch nur wenn die Behörden Vertreter von Haustür zu Haustür gehen und nachfragen ob eine illegale Waffe sich im Haus befindet.

um 23:10 von Sausevind

"Selbst wenn man in den USA die Waffengesetze verschärfen würde, würde sich wohl nichts ändern."

Mit Sicherheit würde sich etwas ändern:
das Bewusstsein.""
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Haben Sie Verwandte in USA ? Ich ja und die lassen sich nicht von den jetzigen Waffenrechtlichen Vorschriften zu einer Änderung hin ,überzeugen. Ist so in den Staaten und war immer so und wird auch nicht geändert. Meine Verwandten !

Es wäre vorbei wenn man es wollte

Die Verfassung ist ein Stück Papier, das man ändern kann und auch schon geändert hat, sonst wäre Sklaverei auch noch legal in den USA.
Über 80% besitzen gar keine Waffe, in vielen Gemeinden gibt es Waffenverbote. Die Masse der Waffen ist in wenigen Händen. Entgegen des Klischees sind es eben nicht hauptsächlich die Schwarzen, denen man permanent illegalen Waffenbesitz unterstellt, es ist ein Problem der weißen suburbian Mittelschicht.

An sich sind die meisten Amerikaner ja offene und nette Menschen, aber wenn man sich anschaut über wieviele Kanäle Angst als motivierender Faktor verwendet wird, egal ob in der Werbung, in Film und Fernsehen, in der Politik oder in der Kirche ist die Paranoia die zu solch gestörten Handlungen führt fast schon folgerichtig.

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