Ihre Meinung zu: WHO warnt vor Dengue-Fieber in Bangladesch

3. August 2019 - 12:23 Uhr

Die Krankenhäuser sind überfüllt, besonders Kinder sind bedroht: In Bangladesch leiden Tausende Menschen an Dengue-Fieber. Dagegen gibt es kein Medikament. Die Krankheit könnte auch nach Europa kommen.

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Kommentare

„Dagegen gibt es kein Medikament. Die Krankheit könnte auch nach Europa kommen“

Und dagegen hilft definitiv auch keine „Sicherung“ von Staatsgrenzen, wie sich jedem, der den Artikel gelesen hat, erschlossen haben müsste.

Dagegen gibt es kein Medikament.

... und jetzt ?

10 Tote seit Januar

in einem Land mit 170 Mill Einwohnern
etwas sehr reißerisch formuliert
da sterben in unserem halb so großen Land ja mehr Menschen an Wespenstichen
.
.... und Krankenhäuser sehen in dieser Gegend der Welt immer so aus
und hoffnungslos überfüllt sind sie auch

Klimawandel

Seit Wochen wird durch die Journaille die Sau "Klimawandel" durch das Dorf getrieben.
Irgendwie erinnert das alles an den "saueren Regen" und das "Waldsterben" und das "Ozonloch". Die Info über die Seuche hätte auch ohne den Vermerk ausgereicht, da wichtig.

Tuberkulose

Die Welt hat gerade erst über einen Tuberkuloseausbruch in Karlsruhe mit über 100 infizierten Schulkindern berichtet. https://www.welt.de/vermischtes/article197839361/Tuberkulose-an-Schule-i...
Man sollte mehr Gelder in medizinische Forschung und Bildung als in Militär und NATO investieren...

Die Rückkehr der Seuchen

Der Erfolg der Kritischen Vernunft in den Naturwissenschaften und die daraus resultierenden Erfolge der Technologie haben unsere physiologische Existenz in den letzten 200 Jahren grundlegend verändert. Ohne Antibiotika z.B. wäre jede(r) zweite oder dritte bereits tot. Zu abstrakt? Na, dann einfach auf der Party heute abend mal durchzählen oder im Großraumbüro am Montag auf der Arbeit, - um mal ein Gefühl zu bekommen, was ohne wirksame Antibiotika los wäre.

Dass diese Erfolge der Naturwissenschaften mit Bezug auf Infektionskrankheiten Grenzen haben würden, ist allerdings nichts Neues, siehe z.B.: Feldmeier, H. (1994). Die Rückkehr der Seuchen: ist die Medizin machtlos? Köln, vgs.

Dass der Klimawandel nicht nur physikalisch-chemische Umweltfaktoren verschieben wird, sondern auch die davon abhängigen biologische ist ja klar.Die Menschen entlang des Rheins litten z.B. über Jahrhunderte an Malaria.Die könnte auch bald zurück sein.

Mit Harald Lesch: "Naturgesetze sind nicht verhandelbar".

14:46 von Sonnenmeer

Die Menschen entlang des Rheins litten z.B. über Jahrhunderte an Malaria.
.
wollen sie damit andeuten, dass es früher wärmer war am Rhein
aber .... aber

@ 15:00 von Sisyphos3

Zitat: "Die Menschen entlang des Rheins litten z.B. über Jahrhunderte an Malaria.
.
wollen sie damit andeuten, dass es früher wärmer war am Rhein
aber .... aber"

Nicht wärmer, aber feuchter.

Gruß, zopf.

15:14 von zopf

1 : 0
für sie
die Rheinauen habe ich nicht bedacht :-)

13:23 von DerBundeskanzler

>>Seit Wochen wird durch die Journaille die Sau "Klimawandel" durch das Dorf getrieben.
Irgendwie erinnert das alles an den "saueren Regen" und das "Waldsterben" und das "Ozonloch". Die Info über die Seuche hätte auch ohne den Vermerk ausgereicht, da wichtig.<<
Ja die böse "Journaille". Die will uns einen nicht vorhandenen Klimawandel eintrichtern den es nicht gibt.
Mannomann

Es gibt eine wirksame Schutzimpfung

gegen Dengue seit einigen Jahren. Hat man Dengue einmal, sieht es übler aus.
Warum zielt Hilfe für ärmere Länder nicht darauf, ihnen zu helfen, z.B. durch Impfstoffe.
Aber nein, es ist jetzt wichtiger denn je, Raketen und neue Waffensysteme zu bauen, um "den Frieden sicherer" zu machen.

Man kann Dengue nicht ausrotten, weil es immer einige Moskitos geben wird, die sich weiterhin vermehren. Aber man kann die Menschen impfen, auch wenn es Milliarden kostet. Aber ist dies gewollt?

@Sisyphos3

Gewiß...

https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelalterliche_Klimaanomalie

@Nettie

Was hat das Recht und die Pflicht eines Staates zur Konzrolle seiner Grenzen und zum Schutz der Bevölkerung mit der Ausbreitung von Krankheiten zu tun?
Wie kann man zwei völlig unterschiedliche Dinge miteinander vergleichen?

Am am effektivsten lassen sich die Moskitos durch BTI bekämpfen

Dengue-Fieber Die unterschätzte Krankheit
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/dengue-fieber-tropenkrankheit...

Dengue in Bengladesh, Tuberkulose Deutschland

Schlimm, dass es immer wieder Ausbrüche von Erkrankungen gibt, die durch Mücken übertragen werden.

Aber auch in Deutschland gibt es schlimme Infektionskrankheiten:
Ich habe hier bei der Tagesschau vergebens nach eine Meldung bezüglich der Tuberkuloseerkrankungen an einer Schule in Karlsruhe gesucht.
Dort sind über hundert Schulkinder und Lehrkräfte erkrankt.

@Nettie, Die Krankheit könnte auch nach Europa kommen...

Ganz soo einfach ist das nun nicht... dazu braucht es die besagten Mosquitos ' Aedes Aegypti' und eine bereits mit dem Virus infizierte Person... Kein Mosquito wird mit dem Virus geboren, der Mosquito nimmt beim Blutsaugen den Virus auf und transferiert ihn zu einer anderen Person wenn er diese im Anschluss sticht...
Nun entsprechen unsere klimatischen Bedingungen nicht unbedingt dem bevorzugten Lebensraum besagter Spezie.. die Ueberlebensrate in den kalten Jahreszeiten darf als gering angesehen werden...
Ein Problem koennte die Einschleppung des Virus werden... durch die Flugreisen ist dies leider relativ einfach... einschraenkend wirkt hier wiederum das der Virus 'relativ jung' sein muss... eine aeltere Infektion scheidet fuer die Uebertragung aus... also, Europa ist noch nicht verloren!

12:49 von Sisyphos3

"Dagegen gibt es kein Medikament.
... und jetzt ?"

Ich nehme an, dass man ein Medikament dagegen entwickeln wird.

Würde mich schwer wundern, wenn man daran nicht schon fieberhaft arbeiten würde.

15:22 von Kritikunerwünscht

"Es gibt eine wirksame Schutzimpfung
gegen Dengue seit einigen Jahren. Hat man Dengue einmal, sieht es übler aus."

Bei Wikipedia unter "Denguefieber" steht Folgendes:

"Lange gab es gegen die Erkrankung keine spezifische antivirale Behandlung. Ende 2015 wurde der erste Impfstoff „Dengvaxia“ von Sanofi zugelassen, der gegen alle vier Varianten des Virus wirksam sein und einen Impfschutz von 93 % bieten soll.[6] Allerdings zeigten spätere Studien, dass diejenigen, die nie an Dengue-Fieber erkrankt waren und dann mit „Dengvaxia“ geimpft wurden, sich später dennoch infizieren und dann sogar stärkere Symptome entwickeln können als Personen, die nicht geimpft wurden."

@ 16:26 von Wieauchimmer

Zitat: "... dazu braucht es die besagten Mosquitos ' Aedes Aegypti' ..."

Zu glauben, die Übertragung der Erreger sei einzig durch eine ganz bestimmte Art der Familie der Culicidae möglich, ist ein Trugschluß.

Gruß, zopf.

@Zopf, zu glauben eine ganz bestimmte Art...

Sorry hier widersprechen zu muessen, dass ist kein Trugschluss sondern wissenschaftlich erwiesen/belegt....

@Wieauchimmer

Zu blöde, aber Zopf hat recht und man weiß nicht welche Tiere bzw Insekten dengue noch übertragen können:

Die wichtigsten Überträger (Vektoren) der Denguefieberviren sind die Weibchen der Gelbfiebermücke (Aedes aegypti, auch Ägyptische Tigermücke oder Denguemücke genannt, Synonym Stegomyia aegypti) und der sich auch in Europa ausbreitenden Asiatischen Tigermücke (Aedes albopictus, Synonym Stegomyia albopicta).[9] In bestimmten Regionen kommen weitere Mückenarten als Überträger von Denguefieber infrage, z. B. die Polynesische Tigermücke (Aedes (Stegomyia) polynesiensis) im südlichen Pazifik[10] oder Aedes (Stegomyia) scutellaris in Neuguinea.[11] Bei anderen Mückenarten wurde ebenfalls eine Eignung zur Erregerübertragung (Vektorkompetenz) gezeigt

Quelle: Wikipedia

@ 19:09 von Wieauchimmer

Zitat: "Sorry hier widersprechen zu muessen, dass ist kein Trugschluss sondern wissenschaftlich erwiesen/belegt...."

Als Biologe würde ich jetzt natürlich gerne die Quelle für diese Behauptung erfahren.
Ich vermute aber, daß Sie eine Formulierung wie etwa "... wird hauptsächlich durch Aedes Aegypti übertragen." überinterpretieren.

Mir selbst ist keine Unteruchung bekannt, die eine Übertragungen durch die Weibchen anderer Stechmückenarten vollständig ausschließen würde.

Gruß, zopf.

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