Ihre Meinung zu: Ratcliffe will nicht US-Geheimdienstkoordinator werden

3. August 2019 - 9:00 Uhr

Der republikanische Kongressabgeordnete Ratcliffe hat auf seine Berufung zum US-Geheimdienstkoordinator verzichtet. US-Präsident Trump macht eine Medienkampagne für die Entscheidung verantwortlich.

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Kommentare

Als Michael Flynn ausmisten wollte, wurde er schnell kaltgestell

t. U.a. von Sonderermittler Mueller. Er war jahrelang Chef des Auslandgeheimdienstes. Da fielen offensichtlich niemand seine diversen unlauteren Geschäfte auf.
Erst als er ankündigte, bei den Diensten aufzuräumen, wurde er mit allen Mitteln kaltgestellt.
Flynn war gegen die Unterstützung von Islamisten im Nahen Osten.

Potentielle Nachfolger haben das Vorgehen damals sicher genau studiert.

Was soll´s?

Mal gewinnt man, mal greift man daneben. Trump konnte doch die Millionärin und Millionen-Wahlkampf-Spenden-Geberin Kelly Craft als UN-Botschafterin platzieren, da hat er halt mit dem Ratten-Kliff Pech gehabt. Macht ja auch nix, denn dass Trump´sche Postenkarussel ist ja gerade mal erst am Warmlaufen. Und vor dieser Posten-Drehtür drängeln sich die Schnäppchenjäger.

Schleudersitz

Wer möchte schon in spätestens 100 Tagen von DT wie Abfall-Obst weggeworfen werden?

Der werte Präsident aus Washington hat bei seinem Amtsantritt geprahlt, er habe das beste Regierungsteam aller Zeiten, besetzt mit lauter hervorragenden Köpfen. War wohl einer seiner vielen Irrtümer.

Ich glaube nicht,......

daß seine "aggressive" Befragung von Robert Mueller der Grund für den Rückzieher ist. Ich vermute, daß die Zeitungen noch ganz andere Fakten aus seiner Zeit als Staatsanwalt in Texas ausgraben würden. Aus unerfindlichen Gründen sind nämlich in den USA Staatsanwaltsposten ein häufiges Sprungbrett in die Politik.

Nicht neutral dem Amt verpflichtet, sondern der parteiischen ...

... und unkritische Gefolgschaft von Trump.

Das wurde bei der Personalie Ratcliffe zuerst der US-amerikanischen Öffentlichkeit transparent und dann auch den für die Bestätigung im Senat ausschlaggebenden Senatoren der GOP zuviel.

Trump kommt mit unabhängigen und kritischen Persönlichkeiten nicht zurecht, das zählt nicht zur der mit diesem Vorgang verbundenen Überraschung. Ja-Sager und servile Huldigung sind das einzige, was er aus seiner Umgebung akzeptiert. Deswegen mussten Fachleute wie

- McMaster
- Tillerson
- Mattis
- Cohn

um nur einige zu nennen, gehen.

Justizminster Barr's wichtigste Qualifikation war, Trump gegen sämtliche juristische Untersuchungen abzuschirmen

Das Amt des Koordinators für die Geheimdienste bedarf eines auf die Sache konzentrierten Experten. Es ist unwahrschinlich, dass ein solcher berufen wird.

10:32, krittkritt

>>Als Michael Flynn ausmisten wollte, wurde er schnell kaltgestellt. U.a. von Sonderermittler Mueller. Er war jahrelang Chef des Auslandgeheimdienstes. Da fielen offensichtlich niemand seine diversen unlauteren Geschäfte auf.
Erst als er ankündigte, bei den Diensten aufzuräumen, wurde er mit allen Mitteln kaltgestellt.
Flynn war gegen die Unterstützung von Islamisten im Nahen Osten.<<

So kann man die Causa Flynn natürlich auch betrachten. Ich hingegen empfehle beispielsweise Wikipedia.

Inwiefern konnte Mueller irgendwen kaltstellen?

Wer spricht sich in den USA für die Unterstützung von Islamisten aus?

Flynn hat sich für die intensive Unterstützung der Türkei ausgesprochen. Daß die in Syrien Islamisten unterstützt, ist nun wirklich ein offenes Geheimnis.

Flynn war ein enger Vertrauter Trumps. Ich wundere mich immer wieder, wie Sie als bekennender Linker außen- und geheimdienstpolitisch immer fest an der Seite Trumps zu finden sind. Irgend etwas ist hier nicht ganz richtig.

John Ratcliffe's einzige Qualifikation für das Amt ....

... des "Director Of National Intelligence" war die bisher bedingungslose Unterstützung von Trump auf allen Feldern der Politik. Bezüglich der Aufgaben eines "Director Of National Intelligence" war er von jeglicher Sachkenntnis völlig unbeleckt.

Dan Coates, der bisherige Amtsinhaber, ein "klassischer" Republikaner der alten Garde und eine "ehrliche Haut" hat sich ausschließlich von den in seinen Diensten recherchierten Fakten und Erkenntnisse leiten lassen. Seine Briefings waren allerdings selten nach dem Geschmack von Trump.

Es waren bislang solche Menschen, die sich im Amt zuerst als Patrioten begriffen und die Trump davon abgehalten haben, die Dienste für parteipolitische Interessen jenseits des Rahmens der Verfassung einzusetzen.

10:58 von karlheinzfaltermeier

Zitat:"Aus unerfindlichen Gründen sind nämlich in den USA Staatsanwaltsposten ein häufiges Sprungbrett in die Politik."

So unerfindlich ist das nicht. Staatsanwalt ist in den USA ein Wahlamt wie Sheriff oder Gouverneur. Mit der richtigen Einstellung und den richtigen Gönnern kann man als Staatsanwalt viel Publicity gewinnen, nützlich für weitere Karrieren...

10:32 von krittkritt

"Als Michael Flynn ausmisten wollte, wurde er schnell kaltgestell"

Das hat er ganz alleine geschafft.

"Erst als er ankündigte, bei den Diensten aufzuräumen, wurde er mit allen Mitteln kaltgestellt."

Er hat doch vorbildlich aufgeräumt. Er hat eben bei sich selbst angefangen.

Posten !

Ja was soll`s ????
Irgend ein Füsse- Lecker wird der Donald schon aus dem Hut zaubern, damit er seinen blöden Stiefel weiter so durch zeihen kann, wie es seit seiner Vereidigung tut.
Armes Amerika..... wie tief sind da leider viele Bürger gefallen, dass sie einen so unfähigen, unflätigen Menschenfeind zum Präsidenten gewählt haben. Alleine sein Personal Karussell
spricht eine deutliche Sprache, wie unfähig er ist. Kein Plan und keine wirkliche Strategie.
Was auch gegen ihn und seine Handlungen spricht, sind seine ständigen Lügen, seine Drohungen, seine Hass- Reden, seine Diffamierungen und seine beständige Verweigerungen, endlich mal seine Steuererklärungen zu veröffentlichen. Ein ehrlicher und anständiger Mensch hat nichts zu verbergen, aber Donald der Betrüger schon. Wer nicht seiner Meinung ist, wird gefeuert oder muss "freiwillig" gehen.
Dieser Mann ist ein einziges Dilemma für Amerika !!!

Posten sind für eine funktionsfähige ...

... Regierung und die ordentliche Umsetzung von Politik wichtig, sie müssen nur mit sachlich und politisch kompetenten Fachleuten besetzt werden.

In der Trump-Blase ist das aber schon lange kein Kriterium mehr. Noch immer sind geschätzt etwa 1/4 der Stellen in Regierung und Verwaltung unbesetzt oder mit Amtsträgern, die nur "acting" sind. Einerseits, weil Trump seinen Berater-Stab mittlerweile primär nach den Kriterien

- sagt immer ja
- wird niemals kritsch und selbständig denken und reden

auswählt, und zum anderen, weil es generell an Fachleuten, Spezialisten und Experten fehlt, die unter Trump dienen wollen. Niemand will sich auf Jahrzehnte hinaus die Karriere mit einer Trump-Verweis im Lebenslauf verbauen.

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