Ihre Meinung zu: Weltklimarat: Die Klimazonen verschieben sich

25. Juli 2019 - 18:11 Uhr

Der Bericht des Weltklimarats wird im August vorgestellt. Doch ein Entwurf liegt dem SWR bereits jetzt vor. Eine zentrale Erkenntnis: Die Klimazonen verschieben sich in Richtung der Pole. Von Günter Marks.

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Kommentare

Nun ja

In den entscheidenden Fragen gibt es gar keinen Konsens. Alle wissen, dass sich die Atmosphäre wegen des Treibhauseffekts erwärmt – aber niemand weiss, wie stark. Der wichtigste Wert für die Wissenschaft ist die Klimasensitivität: Um wie viel Grad steigt die Temperatur bei einer Verdoppelung des CO2-Anteils? In dieser Frage kommt der IPCC aber seit zwanzig Jahren nicht weiter; ja er weitete die Unsicherheitsspanne im letzten Bericht sogar wieder aus, auf 1,5 bis 4,5 Grad. Und die meisten Studien der letzten Jahre zeigen, dass der Wert wohl im unteren Bereich oder sogar darunter liegt.

Das liest sich doch alles weniger

komfortabel als uns Herr Lindner im Sommerinterview vormachen wollte. Ob wohl der Wasserstoffflieger aus dem Perry Rhodan Heft noch was ausrichten kann?

alle

Alle reden von der Klimaaenderung doch Niemand versucht persoenlich seinen Beitrag zur Reduzierung des Energiebedarfs bzw. CO2 Ausstoss zu leisten:
Mittelklasse statt SUV...
Geschwindigkeitsreduzierung...
weniger Flugreisen...
Bahnfahrten werden unattraktiv gemacht...
usw
usw...
...
was stoert mich das Leben der naechsten Generationen...
...

Die Klimazonen verschieben sich ...

wenn's sonst nix ist, dann kann man ja nachrücken, tun die derzeitigen Wanderer ja auch schon - richtig wäre aber eben nicht nur eine durchgängig bessere CO2 Produktivität, sondern eine deutliche Beschränkung des Bevölkerungsdrucks. Eine Bevölkerungsdichte wie zur Zeit der "Achsenzeit" oder dem Ende des "30 Jährigen Krieges" reicht belegtermaßen aus, unsere Existenz zu sichern und bedeutet für den Planeten und uns deutlich weniger Stress. Nur lassen sich damit eben nicht so schön Kriege führen und Geschäfte machen.

"Wann wird's mal wieder richtig Sommer …?"

Rudi Carell erlebt sie nun ja nicht mehr persönlich, "die Hundstage" des Sommers 2019. So hat er das "mit seinem Wunsch von damals" aber ganz sicher nicht gemeint, wie die Sonne hier in EUR (durchschnittlich) in immer mehr Temperaturen über + 30 ℃ brennt und dörrt.

Sommer mag ich auch sehr.
Bei + 30 bis + 33 ℃ ist das ja auch noch in Ordnung.
Aber kein Mensch, keine gedeihende Natur braucht nirgendwo Lufttemperaturen in der Nähe der menschlichen Körpertemperatur.
Oder gar solche darüber bei + 37 ℃ bis + 40 ℃.

Die Hitze, die sich vermehrt "weiter nach Norden in EUR schiebt", kommt aus den südlichen Breiten, wo die Wüsten sind. Nenenswerte Mengen an Feuchtigkeit haben diese Luftmassen nicht dabei. Woher denn auch …?

Und nein - "endlich wieder mal richtig Sommer" ist das momentane Wettergeschen ganz sicher nicht.

Auch dadurch in keiner Weise zu relativieren, weil in früheren Zeiten der Erdgeschichte ja schon mal Dinosaurier oder Mammuts bei noch mehr Hitze zusammengeklappt wären …

um 19:39 von Alberich

Ich möchte mich Ihrem Kommentar voll umfänglich anschließen. Jeder von uns kann seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Gruß.

Super, dann sind die

Super, dann sind die kritischen Kipppunkte ja auch bald erreicht und wir steigen im Level auf! Der "Markt" regelt ja alles. Nett, wie man einfach zusieht, wie die Katastrophe (es braucht keinen Superlativ für dieses Wort) mit uns kollidiert!

Wundert es irgendjemanden?

Im Jahre 1960 betrug die Weltbevölkerung knapp über 3 Mio., aktuell ca. 7.4 Mio. und in 2050 knapp 10 Mio. Das heißt, innnerhalb von 90 Jahren werden sich die Menschen verdreifacht haben. Alle wollen essen, wohnen, sich fortbewegen. Solange diese Entwicklung anhält, und wie soll man sie aufhalten, wird sich die Menschheit in eine Katastrophe manövrieren. Einen Plan B oder Ausweg gibt es nicht, es sei denn, die Menschheit hört auf, sich unkontrolliert zu vermehren. Und das wird nicht passieren. Ergo, besuchen Sie die Welt, solang es sie noch gibt.

@um 19:30 von Sternenkind

Mit Verlaub, Sie sind doch strikt gegen Immigranten jeglicher Art - Glauben Sie wirklich das irgendwelche Studien die das "gemäßigste Modell" darstellen, irgend jemanden der Aufgrund von Wasser- und Nahrungsmittelmangel auf der Flucht ist davon abgehalten wird, wenn die Realität aller Wahrscheinlichkeit anders aussehen wird?!
Wer jetzt die Augen verschliesst und in 10 Jahren auf einen Zaun oder Mauer besteht (vertraut), um diese Menschen von Europa fern zuhalten ist milde gesagt einfach nur leichtsinnig. Abgesehen davon das in Spanien und anderen südeuropäischen Ländern schon jetzt vor unserer landwirtschaftlichen Produktionsweise gewarnt wird...
10 Jahre sind schnell um.- jetzt umdenken und Handeln- dann müssen die Wenigsten ihre Heimat verlassen... was diese Menschen bei einer menschenwürdigen Lebensweise auch bevorzugen würden...

Hypothese und Antithese

Vermutlich ist das so ähnlich, wie der Erhöhung des Meeresspiegels um 8mm

Da der IPCC / Weltklimarat kein ...

unabhängig wissenschaftliches Gremium ist, sondern politisch geführt / abhängig geleitet wird bleibt weiterhin, solange dies so ist, die Frage jeweils bestehen inwiefern es sich um wissenschaftliche Erkenntnisse oder um Parteienideologie handelt.

"..die Klimaerwärmung verlangsamt werden

..könnte".
Könnte, könnte Fahradpömpe.
Es ist doch eher so, dass der Mensch gerne die Natur beherrschen möchte. Wird aber nix. Wegen Ende der Industrialisierung möchte eine Lobby den großen Reibach machen. Die forcieren die menschengemachte Panikmache und gehäufte diesbezügliche Meldungen.

@Garfield215

„Solange diese Entwicklung anhält, und wie soll man sie aufhalten [...]
Einen Plan B oder Ausweg gibt es nicht, es sei denn, die Menschheit hört auf, sich unkontrolliert zu vermehren. Und das wird nicht passieren.”

Entweder haben Sie vom Thema überhaupt keine Ahnung oder Sie verbreiten Falschmeldungen.

Bitte beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen zum Thema, bevor Sie es kommentieren.

Nur kurz zwei Dinge:
1. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird diese Entwicklung ziemlich bald nicht mehr so weiter gehen.

2. Bereits so oft gesagt, dass es mir unangenehm ist, es noch einmal zu sagen: BITTE beschäftigen Sie sich mit dem ökonomisch-demographischen Paradoxon! Ist intellektuell nicht besonders herausfordernd und geht ziemlich gut über Wikipedia!

@19:30 von Sternenkind: auf 1,5 bis 4,5 Grad.

"Und die meisten Studien der letzten Jahre zeigen, dass der Wert wohl im unteren Bereich oder sogar darunter liegt."

Welche Studien sollen das denn sein. Heute gab es auf WDR5 einen Bericht von schweizer Wissenschaftlern zur neuesten Studie über Klimaänderungen der letzten 2000 Jahr wie z.B. der kleinen Eiszeit im Mittelalter.
Sämtliche Klimaänderungen der letzten 2000 Jahre waren lokal und/oder zeitlich begrenzte Phänomene.
Der Unterschied zu heute ist, dass es auf 98% der Erdoberfläche wärmer wird. Wir haben jetzt schon einen weltweiten Temperaturanstieg von 1,3°C in den letzten 100 Jahren. Damit wäre ihr "unterer Bereich" schon ausgeschöpft.

Alle seriösen Studien kommen zu dem Schluss, dass, wenn wir schnell handeln, eine Grenze der Erwärmung von 2°C noch möglich ist. Realistisch ist das aber zur Zeit nicht.

Methan

""Beim besonders klimaschädlichen Methan sei die Landwirtschaft sogar für rund die Hälfte der weltweiten Emissionen verantwortlich. Hauptverursacher seien hier die Massentierhaltung und der Reisanbau.""

Wir wissen alle das dieses Methan bei der Verdauung entsteht. Die Massentierhaltung ist die eine Hälfte. Was nicht im Bericht steht, die "Massenmenschhaltung" ist die andere. Und damit will ich nichtmal mit dem Finger auf andere Kontinente zeigen. "Wir" hatten unsere "Bevölkerungsexplosion" nur 100 Jahre früher.

Zwei oder drei Generationen "Ein Kind Politik" würde den Planeten wohl ehr retten als jede andere Aktion.

Im Bericht steht auch das Permafrostboden zu unfruchtbaren Sumpf wird. Viele der heute fruchtbaren Ebenen bei uns waren früher auch Sumpf. Man legt diesen trocken und verwandelt den bisher ungenutzten Permafrostboden in fruchtbares Ackerland.

Die "Gewinner" sind also genau die Länder, welche das meiste CO2 freigesetzt haben.

Das nenne ich mal "Gerecht"...

Grenzenlose Ignoranz...

...und Egoismus prägen die Klimawandelleugner, die trotz dieser erschreckenden Nachrichten einfach ihre abgedroschenen Lügen wiederholen. Wie sagt man so schön: die Verlierer schreien immer am lautesten. Deswegen versuchen Kohle- und Öllobby alles, um Zweifel zu streuen. Es werden Informationen weggelassen, Fakten ignoriert und sogar die Physik mutwillig falsch erklärt (Beispiel Eike). Da freut es einen fast, dass euch jetzt die Tatsachen ordentlich links und rechts um die Ohren schlagen! Es freut einen fast, wenn es nicht so schlimm wäre, was mit der Welt passiert. Denn es trifft uns alle, und zwar schon jetzt!

@Garfield

Im Jahr 2050 sollen es 10 Millionen Menschen auf der Welt geben?
Es lohnt sich wirklich die Klimakommentare zu lesen. Da nehme ich den kommenden Weltuntergang gar nicht mehr schwer.
LG

Dieser Satz zeigt

das eine Illusion ist.
" In der Vereinbarung über die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen hatten sich die Vertragspartner im Dezember 2015 darauf geeinigt, die menschengemachte globale Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit (ca. 1850 - 1900) zu begrenzen und die Emissionen von Treibhausgasen wie zum Beispiel CO2 zu verringern. "

Im Jahr 1850 gab es 1,26 Milliarden Menschen auf der Erde, fast alles wurde in Handarbeit gemacht, im Jahr 1900 waren es dann 1,65 Milliarden.
Und Handarbeit war immer noch Nummer eins.
Im Jahr 2019 sagt die Zahl 7,71 Milliarden, und die Industrie hat einen ganz großen Teil Handarbeit unnötig gemacht.
Und das alles braucht Strom oder Kraftstoff welcher Form auch immer.
Das alles hat Auswirkungen, und in der Zeit ist wie viel Wald und anderes vernichtet worden, die beiden Daten allein zeigen das der Plan so nicht aufgehen wird.
Dazu ist die Menschheit viel zu sehr gewachsen.

Woher nehmen Sie Ihr

Woher nehmen Sie Ihr optimistisches Szenario? Tatsaechlich vermehrt sich die Menschheit nach wie vor ueberexponentiell. Solange wir dieses Problem nicht in den Griff bekommen (und bei uns wird die Geburtsfreudigkeit ja in katastrophaler Weise gefoerdert) sind alle Versuche, das Klima in den Griff zu bekommen, zum Scheitern verurteilt.

@Alberich 19:39 - Persönliche Beiträge

Es gibt viele Menschen, die ihren Beitrag leisten, auch wenn sie nicht unbedingt im Fokus der Medien stehen. Und es gibt immer mehr Menschen, die sich für wirksame Maßnahmen gegen den Klimawandel einsetzen und bereit sind, ihre Gewohnheiten auf den Prüfstand zu stellen. Dass die Politik sich hier hartnäckig verweigert, steht auf einem anderen Blatt. Da ist noch viel Arbeit vor uns. Dennoch: Grund zur Hoffnung gibt es immer. Und wenn vor Ort keine FFF-Demos und kein Radentscheid anzutreffen sind, kann man sich den Film "Tomorrow - Die Welt ist voller Lösungen" anschauen, das macht auf jeden Fall Freude.

19:39 von Alberich

“Alle reden von der Klimaaenderung doch Niemand versucht persoenlich seinen Beitrag ...“

Nanana. Niemand?
Ich habe ein ganz kleines Auto. Das hat 40PS. Da braucht es keine Geschwindigkeitsbegrenzung. ;) Ich fahre keine 4000km im Jahr. Das Auto habe ich, um meine Verwandten zu besuchen. Mit dem Auto 3 Stunden, mit der Bahn fast 6 Stunden. Ansonsten fahre ich Rad oder gehe zu Fuss.
Ich esse kein Fleisch, trage Obst und Gemüse im Stoffbeutel nach Hause und habe so gut wie kein Plastik.
Allerdings fliege ich 2x im Jahr in den Süden - einmal vor dem Winter, einmal im Frühjahr. Das spart meiner Krankenkasse viel Geld (COPD und bis jetzt ohne Sauerstoffgerät). Darauf kann und will ich nicht auch noch verzichten.

Alles schön und gut..

...aber wie will man diese Entwicklung aufhalten?
Unser Wirtschaftsystem hat versagt.
Unser Wirtschaftsystem verlangt nach Resorsen, nach Wachstum, nach Macht und Reichtum. Unser Wirtschaftsystem hat die Menschen zur Verschwendung erzogen.
Und das alles will man über Nacht ändern?
Darüber kann ich nur lachen. Ein altes Sprichwort besagt, das Hemd ist näher als der Rock.
Unsere Regierung will das Problem mit einer Steuererhöhung lösen, als wenn man sich ein besseres Klima kaufen könnte. Der nächste lacher.

@Vogge

danke! dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

nur leider, leider werden ihre worte links rein und rechts wieder ungehört rausgehen bei denen, für die sie bestimmt sind. wenn's nicht so traurig wäre...

Der Rat der Klimaweisen

CO2, das Zaubergas. Ein politisch gelenktes Institut verkündet "Wahrheit", prima Klima.

Wissen braucht Macht

Da geben sich Gesellschaften Mühe Erkenntnisse zu gewinnen und zu verbreiten. Warum werden die Erkenntnisse nur so hartnäckig ignoriert? Wie kommen die Konservativen immer und immer wieder damit durch, dass sie Jahrzehnte zu spät anfangen das zu tun, was progressive Parteien rechtzeitig hätten umsetzen können? Und warum geben wir nicht denjenigen die Macht die offensichtlich schon vor 30 Jahren recht hatten? Sie könnten vielleicht heute das richtige tun, was die Konservativen in 30 Jahren zu spät anfangen werden....

Und wir schauen zu

Klar ist das bei Verschiebung der Klimazonen insbesondere in Europa es zu starke Bevölkerungsverschiebungen, Bevölkerungsdichte und Bevölkerungsstruktur kommen wird. Es könnte sein das diese Entwicklung schon deutlich früher einsetzt als in anderen Kontinenten. Dabei muss eine parallelle Entwicklung beachtet werden, das ist die stetige Erhöhung des Meeresspiegels die deutlich schneller von statten geht als früher angenommen. Problematisch ist das vielfach die meist entwickelte Zonen hiervon mehr und zuerst betroffen sind. Der künftige Siedlungsraum in Europa wird deutlich kleiner durch Überflutung und Wasserknappheit und dies bei einer deutlich größeren Bevölkerung.

20:06 von paule2

"..die Klimaerwärmung verlangsamt werden
..könnte".
Könnte, könnte Fahradpömpe.
Es ist doch eher so, dass der Mensch gerne die Natur beherrschen möchte. Wird aber nix. Wegen Ende der Industrialisierung möchte eine Lobby den großen Reibach machen. Die forcieren die menschengemachte Panikmache und gehäufte diesbezügliche Meldungen.
-----------------------------------
Das Wort "könnte" anstatt "wird" verschafft wahrscheinlich einfach eine Form von Rechtssicherheit...

Also man ist sich schon irgendwie sicher...

Genau das ist der Punkt Ja auch früher gab es heiße Sommer....

...Aber in der Häufigkeit wenn man sich alleine die letzen 20 Jahre in Deutschland ansieht,
gab es immer mehr Extremwetterlagen und auch keine Winter mehr.

---

Ich habe heute 40,5 °C auf dem Termometer gehabt.
Abzgl. einer Tolleranz von 1°C werden es also 39,5°C gewesen sein.
So heiß wie noch nie, seit der Wettermessungen.

Und ich bin der festen Überzeugung, daß wir uns auch in den nächsten Jahren
auf immer häufigere heiße Sommer gewöhnen müssen.

Mein alter Holzschlitten (<59 Jahre alt) wird wohl ein Relikt
für das Museum werden.
Denn ich kann mich nicht mehr daran erinnern, in den Wohnort in dem ich lebe (südl. Nds.)
mal einen Winter mit Schnee und Minusgraden <-5°C über einen mehrwöchigen Zeitraum gehabt zu haben.

Als Kind (geb. '68) gab es nahezu jedes Jahr Schnee.
Und der Schlitten wurde tägl. den Idiotenhügel runtergefahren.
Später auch den Hügel für Erwachsende.

LightSail2 Mission als Vorbild

Die LightSail2 Mission hat gezeigt, dass man sogar per Crowdfunding einen Sonnenschirm zwischen Erde und Sonne platzieren kann. 50% Blockrate im Forum.

Bodenversoegelung und Bevölkerungsexplosion

Bitte sprechen Sie doch auch die eigentlichen Auslöser an, die ein Tabu zu sein scheinen: Immer mehr Menschen besiedeln diesen Planeten und der gleichzeitig wird immer mehr gebaut und täglich mehr Bodenfläche mit Beton versiegelt. So entstehen immer mehr Hitzeinseln auf den menschlichen Betonplatten und zwar in der 1. Welt, wie auch in den Entwicklungsländern.

@ um 20:26 von Frau Hambach

Selbst wenn alle Deutschen sich sofort in aller Konsequenz am Verzicht üben würden, so würden gerade einmal 2% CO²-Einsparungen der Welt wegfallen.
Es müssten schon die Länder mit wirklichen Belastungspotenzial einsparen, damit es Wirksamkeiten geben könnte.
Und selbst das ist fraglich, weil sich nämlich nachweislich der gesamte Kosmos erwärmt und dafür nicht etwa der Mensch der Verursacher sein kann.
Da muss man sich schon ein anderes Narrativ ausdenken, damit man dem Kapitalismus die Schuhe ausziehen kann. Schließlich scheint ja nichts anderes dahinter zu stecken, als einen Weltsozialismus durchdrücken zu wollen und daher alle Menschen zum Verzicht aufrufen zu wollen.
Was wirkt da besser beim Deutschen, als ein schlechtes Gewissen?
Freilich gibt es da andere Länder, die endlich Wohlstand statt Verzicht erlangen wollen.

Denen können Sie ja mal mit Ihrer Strategie kommen. Ich glaube nicht, dass Sie da Gehör finden werden.

@19:39 von Alberich: Mach ich seit Jahren schon...

das mach ich seit Jahren schon. Habe Europa noch nie verlassen.
Weitester Fug: Sizilien 1996
Die Bahn ist leider (sicher nicht nur in meiner Region) überhaupt keine Option bei X-facher Fahrdauer und 2x oder noch häufiger Umsteigen mit verpassten Anschlüssen oder gar Totalausfällen.
Wer schon einige Male komplett im Stich gelassen am Bahnsteig stand und der letzte Anschlusszug kann nicht mehr erreicht werden, der kauft sich halt wieder ein Auto. Irgendwann toleriert das auch der netteste Vorgesetzte nicht mehr. Oder die Frau zu Hause.
In dieses völlig kaputte Trümmergebilde "Deutsche Bahn" müssten nicht nur 3-stellige Milliardenwerte fließen, sondern auch fähige Manager ran - ich habe ja immer so gelacht, wenn wieder der größtmögliche Hampelmann den Chef-Posten bei der Bahn bekam obwohl das ein rasierter Schimpanse im Anzug besser machen würde. Jetzt lach ich nicht mehr.....
Leider ist der Schienen NAH-Verkehr fast genauso kaputt wie der Fernverkehr.....

@Verwaltungsfreund

„Solange wir dieses Problem nicht in den Griff bekommen (und bei uns wird die Geburtsfreudigkeit ja in katastrophaler Weise gefoerdert) sind alle Versuche, das Klima in den Griff zu bekommen, zum Scheitern verurteilt.”

Falsch.
Stichwort „ökonomisch-demographisches Paradoxon”. Sollte mittlerweile eigentlich bekannt sein.

Thema Überbevölkerung

Die UN schätzt, dass die Geburtenrate ab 2020 sinkt. Die steigende Weltbevölkerung ist also nicht exponentiell. Sie kommt vor allem durch steigende Lebenserwartung zustande. Es ist eine Ablenkung. Also daher nochmal: die Ursachen liegen hier in unserer Verantwortung und jeder einzelne sowie die Politik müssen handeln!

@GeMe 20.13

Genau, und in der Schweizer Studie wurde Klimaveränderung über 2000 Jahre anhand von Baumringen und Korallenwachstum gemessen. Fällt Ihnen was auf?;-)
Wie viele nachweislich 2000 Jahre alte Bäume wurden da wohl untersucht? Also wie groß ist die wissenschaftliche Evidenz? Und wer hat vor 2000 Jahren Korallen als Vergleichspanel gemessen? Die Römer? Kelten? Perser? Fragen über Fragen! Haben Sie eine sinnvolle Antwort? Oder sonst Jemand??

@20:09 von DrBeyer

"Bitte beschäftigen Sie sich mit den Grundlagen zum Thema, bevor Sie es kommentieren.

Nur kurz zwei Dinge:
1. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird diese Entwicklung ziemlich bald nicht mehr so weiter gehen.

2. Bereits so oft gesagt, dass es mir unangenehm ist, es noch einmal zu sagen: BITTE beschäftigen Sie sich mit dem ökonomisch-demographischen Paradoxon! Ist intellektuell nicht besonders herausfordernd und geht ziemlich gut über Wikipedia!"

Sich mit den Grundlagen zu beschäftigen halte ich für eine gute Idee. Ich empfehle Ihnen sich damit zu beschäftigen, in welchen Zeiträumen welche Effekte einer sich "ziemlich bald" ändernden Entwicklung zu erwarten sind und dies damit zu vergleichen, was wann passieren müsste, um die Erderwärmung unter 2 Grad zu halten.

War mir auch etwas unangenehm, Sie darauf hinzuweisen zu müssen. Ist auch intellektuell eine vielleicht etwas größere Herausforderung, aber ihrem akademischen Grad nach zu urteilen, sollte das ja kein Problem für Sie sein!

um 20:43 von Biocreature "Und mehr Bäume u. Grün

Genau das ist der Punkt Ja auch früher gab es heiße Sommer....

...Aber in der Häufigkeit wenn man sich alleine die letzen 20 Jahre in Deutschland ansieht,
gab es immer mehr Extremwetterlagen und auch keine Winter mehr.

//

Früher gab es auch mehr Bäume u. Grün..,
Mehr Bäume auf der Erde könnten den Klimawandel effektiver bekämpfen als bislang gedacht. Das zeigt eine Studie der ETH Zürich. Sie besagt auch, dass das 1,5-Grad-Ziel des Weltklimarats bei der Erderwärmung noch erreichbar sei.

Der Klimawandel kann einer Studie zufolge durch nichts so effektiv bekämpft werden wie durch Aufforstung. Die Erde könne ein Drittel mehr Wälder vertragen, ohne dass Städte oder Agrarflächen beeinträchtigt würden, schreiben Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich im Fachmagazin "Science". Dort zeigen die Forscher auf, wo auf der Welt neue Bäume wachsen könnten und wie viel Kohlenstoff sie speichern würden.

Over the top

Ich erwarte den Tag in nicht allzu ferner Zukunft, da die Tagesschau eines Abends mit der Meldung aufmacht, der erste Kipp-Punkt ist erfolgt. Das wird dann nicht mehr reversibel sein.
Am Tag danach wird dann die Achterbahnfahrt beginnen. Die Menschheit wollte es nicht anders. Schluss mit Überfluss, Konsum und grenzenloser Rohstoffprasserei.

20:17 von Vogge

"Grenzenlose Ignoranz...
...und Egoismus prägen die Klimawandelleugner"

Finde ich hochgefährlich, solche persönlichen Angriffe unterhalb der Gürtellinie.
Weder Sie noch ich wissen, warum Menschen was aus welchen Gründen verstehen und nicht verstehen.
Aber jeden Tag behauptet mindestens ein User, er sei gottähnlich und kann die Motivation aller Menschen deutlich sehen.

Solche Gottähnlichen erachte ich als gefährlicher als die Klimawandelleugner.

Es können Ängste sein, es kann Mangel an Verstehen sein, und und und.
Die Klimawandelleugner schleppen wir mühelos mit. Es gibt Schlimmeres.

um 19:39 von Alberich "Da tun Sie aber einigen unrecht

>>alle

Alle reden von der Klimaaenderung doch Niemand versucht persoenlich seinen Beitrag zur Reduzierung des Energiebedarfs bzw. CO2 Ausstoss zu leisten:
Mittelklasse statt SUV...
Geschwindigkeitsreduzierung...
weniger Flugreisen...<<

//

Fahre Fahrrad und fliegen tu ich auch nicht, was sich manche nur denken...

Und ich bin da sicherlich nicht der einzige...

Mehr Bäume auf der Erde könnten den Klimawandel effektiver bekäm

Mehr Bäume auf der Erde könnten den Klimawandel effektiver bekämpfen als bislang gedacht. Das zeigt eine Studie der ETH Zürich. Sie besagt auch, dass das 1,5-Grad-Ziel des Weltklimarats bei der Erderwärmung noch erreichbar sei.

Der Klimawandel kann einer Studie zufolge durch nichts so effektiv bekämpft werden wie durch Aufforstung. Die Erde könne ein Drittel mehr Wälder vertragen, ohne dass Städte oder Agrarflächen beeinträchtigt würden, schreiben Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich im Fachmagazin "Science". Dort zeigen die Forscher auf, wo auf der Welt neue Bäume wachsen könnten und wie viel Kohlenstoff sie speichern würden.

21:09 von deutlich

Bei den Korallen kenn ich mich nicht so aus, aber was die Baumringe angeht: Ich weiß, dass man keine kompletten Bäume benötigt, um Jahresringe zu untersuchen, es genügen Teile, z.B. aus alten Balken, im Moor versunkenen Bäumen usw. Es gibt inzwischen einen "Baumringatlas" (genaue Bezeichnung weiß ich nicht), in dem Jahresringe verschiedener Baumarten über hunderte von Jahren verzeichnet sind. Kennt man die Baumart, von der das Bruchstück stammt, kann man anhand der Sammlung die Jahresringe identifizieren und das Alter bestimmen, aber auch das jeweilige Klima anhand des Abstands der einzelnen Ringe.

@Alberich

"Niemand versucht persoenlich seinen Beitrag zur Reduzierung des Energiebedarfs bzw. CO2 Ausstoss zu leisten: Mittelklasse statt SUV..." Am 25. Juli 2019 um 19:39 von Alberich

Bei solchen Vorschlägen wird das auch nichts.

Wo Sie "Mittelklasse statt SUV" vorschlagen (obwohl manche SUVs viel weniger verbrennen) , da denke ich an meinen luxuriösen Fahrradweg im Grünen, für den ich gerne 1km Umweg fahre, weil da auch noch schneller voran komme. Meine Verwandtschaft hat sowas nur im Urlaub.

Allerdings bin ich ein Schönwetter-Fahrradfaher* - aber Kleinvieh macht auch Mist.

19:53 von Garfield215

Das heißt, innnerhalb von 90 Jahren werden sich die Menschen verdreifacht haben. Alle wollen essen, wohnen, sich fortbewegen
.
hierzulande haben wir die letzten 30 Jahre den CO2 Ausstoß
um 240 Millionen Tonnen gesenkt
weltweit stieg er im gleichen Zeitraum um 12.100 Millionen Tonnen
aber mit dem uns eigenen Größenwahn glauben wir ja die Welt retten zu können

@someman 21.10

War mir auch etwas unangenehm, Sie darauf hinzuweisen zu müssen. Ist auch intellektuell eine vielleicht etwas größere Herausforderung, aber ihrem akademischen Grad nach zu urteilen, sollte das ja kein Problem für Sie sein!"
Wenn der akademische Grad aber gar nicht besteht, sondern nur Teil eines Nickname ist, weil es vielleicht besser klingt? Oder kompetenter?

Jeder sollte einen Baum pflanzen u. es wird besser

Habe schon über 1000 gepflanzt und der Größte misst jetzt ca10 Meter, alle mal als Ahorn-Setzling gepflanzt.

Kosten als Setzling gerade mal einen € und wachsen tun sie von selbst...

"Da der IPCC / Weltklimarat

"Da der IPCC / Weltklimarat kein unabhängig wissenschaftliches Gremium ist, sondern politisch geführt / abhängig geleitet wird bleibt weiterhin, solange dies so ist, die Frage jeweils bestehen inwiefern es sich um wissenschaftliche Erkenntnisse oder um Parteienideologie handelt."

Dann lies dir doch was von den Zigtausenden anderen Forschern durch.

@ Dr. Beyer

Sind Sie wirklich promoviert oder ist ihr Name nur ein Pseudo?

Eine Klimazonenverschiebung ist keine Werbepause sondern eine Weltkatastrophe.

@21:09 von deutlich: Waren wohl versteinerte Hölzer.....

..... oder irgendwelche konvervierten, hölzernen Exponate.
Lebende Bäume werden natürlich keine 2000 Jahre alt. Allenfalls knapp die Hälfte.
Aber ja, diese Frage wurde nicht beantwortet, was die Seriösität der Studie massiv beschädigt.

@Sternenkind (19:30)

In den entscheidenden Fragen gibt es gar keinen Konsens. Alle wissen, dass sich die Atmosphäre wegen des Treibhauseffekts erwärmt – aber niemand weiss, wie stark. Der wichtigste Wert für die Wissenschaft ist die Klimasensitivität: Um wie viel Grad steigt die Temperatur bei einer Verdoppelung des CO2-Anteils? In dieser Frage kommt der IPCC aber seit zwanzig Jahren nicht weiter; ja er weitete die Unsicherheitsspanne im letzten Bericht sogar wieder aus, auf 1,5 bis 4,5 Grad. Und die meisten Studien der letzten Jahre zeigen, dass der Wert wohl im unteren Bereich oder sogar darunter liegt.
____

Diese Frage hat der Nobelpreisträger und Begründer der Physikalischen Chemie Svante Arrhenius schon vor über 120 Jahren beantwortet: https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/14786449608620846

21:18 von erster Realist

jeder beteiligt sich eben auf seine Weise
ich habe nur 1 Kind
heißt ich sorgte auf diese Weise dafür dass sich bei gleicher Lebensweise die Ressourcenreichweite verdoppelt

21:37 von nikioko

Diese Frage hat der Nobelpreisträger und Begründer der Physikalischen Chemie Svante Arrhenius schon vor über 120 Jahren beantwortet:
.
wenn man sich überlegt, wie viele Theorien man erdachte
und wie viele zwischenzeitlich im Reißwolf landeten

um 21:09 von deutlich

"Also wie groß ist die wissenschaftliche Evidenz? Und wer hat vor 2000 Jahren Korallen als Vergleichspanel gemessen? Die Römer? Kelten? Perser? Fragen über Fragen! Haben Sie eine sinnvolle Antwort? Oder sonst Jemand??"

Beschäftigen Sie sich doch einfach mal zur Abwechslung mit den verschiedenen Methoden anstatt zu versuchen eine wohlfundierte Studie ins Lächerliche zu ziehen. Klappt nämlich nicht.
Die Erde und ihre Bewohner (pflanzlich und tierisch), auch wenn sie längst abgestorben sind tragen eine Menge Daten in sich so man sie zu lesen weiß.

@G. Schmitz

„@ Dr. Beyer
>>Sind Sie wirklich promoviert oder ist ihr Name nur ein Pseudo?<<

Weder bin ich promoviert noch heiße ich Beyer.

„Eine Klimazonenverschiebung ist keine Werbepause sondern eine Weltkatastrophe”

Stimme ich Ihnen grundsätzlich zu. Was wollen Sie mir aber damit genau sagen?

21:30 von G. Schmitz: "nur" ein etwas verschärfter Ewig-Zyklus

Nein, "nur" ein etwas verschärfter Ewig-Zyklus seit mindestens 1 Milliarde Jahren.
Ich glaube auch nicht, dass das Klima so schlimm "kippen" wird, dass weite Teile der Welt unbewohnbar werden.
Aber ja, wir bekommen sizilianisches Klima.
Und Schweden und Norwegen bekommen unser Klima.
Mit massiver Aufforstung könnte die Entwicklung nach einhelliger Meinung der Klimaforscher übrigens fast komplett aufgehalten werden (noch ca. +0,5 Grad bis zum Jahr 2100)

Aber in Zeiten von gigantischen Palmölplantagen auf ehemaligem Regenwald nur wegen des SCH**** Profites wird das wohl sehr schwer zu realisieren sein.....

@20:32 von Massenschieber: CO2, das Zaubergas

Ich empfehle dazu das Buch:
"Kleine Gase – Große Wirkung: Der Klimawandel"
Das kostet nur 5 Euro und erklärt die Auswirkungen von CO2 auf das Klima so, dass es auch Kinder verstehen können.

Ob es auch bei Verschwörungstheoretikern hilft? Ich habe meine Zweifel.

Die Chinesen sind schuld.

Auch die Inder.

Kurz: alle, die die Frechheit besitzen und den selben Lebensstandard haben wollen, den wir hierzulande haben.

nicht, dass wir davon nicht auch wirtschaftlich davon profitieren würden.

Aber in den letzten 30 Jahren sind zu viele Kohlekraftwerke gebaut und zu viel Urwälder abgeholzt worden.

Wir hier in Europa können allen wenig ausrichten. Solange andere große Nationen weiter exponentiell beim CO2 Ausstoß wachsen...

... Massentierhaltung

.. auf jeden Fall sollte nun jeder auf Fleisch aus solchen Tierhaltungen verzichten...!!

Wer (bzw. was) entscheidet über unsere Zukunft?

Es lässt sich beim besten Willen nicht mehr verdrängen: Der Klimawandel wird immer schneller. Und mit ihm verstärken bzw. „potenzieren“ sich dessen nichts weniger als existenzbedrohenden Folgen für Mensch und Natur.

Wenn man so hört und liest, was den meisten Politikern dazu einfällt, könnte man allerdings leicht den Eindruck gewinnen, dass die Menschheit sich das Überleben nicht leisten könne, da alle erwiesenermaßen geeigneten Maßnahmen „nicht finanzierbar“ seien bzw. „Arbeitsplätze kosten“ würden.

Höchste Zeit also zur Klärung einen grundsätzlichen Frage, um dieser Entwicklung nicht nur Einhalt gebieten, sondern sich auch bestmöglich mit ihr „arrangieren“ zu können:

Wie kommt man eine zuverlässige (öffentliche!) Datenbasis SÄMTLICHER für die Ausarbeitung effektiver Lösungsansätze notwendiger Fakten? Und auf welche Art und Weise soll auf dieser Grundlage über geeignete Mittel und Wege entschieden werden?
Klar ist nur: Die Kohle muss weg. Und zwar in des Wortes doppelter Bedeutung.

um 21:30 von WirSindLegion

>>..... oder irgendwelche konvervierten, hölzernen Exponate.
Lebende Bäume werden natürlich keine 2000 Jahre alt. Allenfalls knapp die Hälfte.
Aber ja, diese Frage wurde nicht beantwortet, was die Seriösität der Studie massiv beschädigt.<<

//

Einfach mal das www. benutze und da kommt folgende Meldung:" (eine Gemeine Fichte) in Schweden ist mit 9550 Jahren der älteste individuelle klonale Baum der Welt."

In unseren Breiten werden Bäume gerne mal über 100 Jahre, sofern diese nicht gefällt werden...

Derzeit soll sogar das bauen mit holz Pflicht werden, doch haben wir nicht einmal die notwendige Baumstruktur, was Alter und Stamm-dicke berieft. Zur CO2 Einspeicherung sicherlich löblich, doch kommen solche Überlegungen etwas spät...

Meines Erachtens haben wir fünf nach zwölf...

Das Wachstum

der Weltbevölkerung ist mit Ursache der Veränderung des Klima. Alle müssen ernährt werden und brauchen verträgliche Lebensbedingungen. Wenn es so weiter geht sehe ich düster für die Menschheit.

Planeten-Liebhaber haben alle gern

Der Traum von einer sauberen Umwelt ist genau so schön, wie der Traum von einer selbstlosen Politik und dem rücksichtsvollen Planeten-Liebhaber.
Messias 2.1 ist aber nicht in Sicht. Hat er sich möglicherweise als ARD-Forist getarnt?
Nach seinen Erfahrungen auf diesem Planetten beim ersten mal, würde ich es ihm nicht übel nehmen, wenn er erstmal abwartet und schaut, wer da noch mitspielt ; Wer will schon zweimal von Liebe sprechen und die Welt nochmal erzürnen.
Eins dürfte aber klar sein: er kommt wieder zu Fuß - früher oder später - das kann er nicht anders.

21:26 von Sisyphos3

"aber mit dem uns eigenen Größenwahn glauben wir ja die Welt retten zu können"

Ich habe noch keinen User hier gelesen, der glaubte, die Welt retten zu können.

Darum ist auch der "Größenwahn' von Ihnen herbeigeflunkert.

um 21:30 von WirSindLegion

"Lebende Bäume werden natürlich keine 2000 Jahre alt. Allenfalls knapp die Hälfte."

Gehört zwar nicht zum Thema aber es gibt sogar noch ältere lebende Bäume. Allerdings nicht sehr viele. Ich stand mal vor einer ca 2000 Jahre alten Sumpfzypresse. Ein "Sohn" stand daneben und war ca 1000 Jahre alt. Äußerst gigantisch. Die langlebige Kiefer in den USA wird sogar noch deutlich älter (>5000 Jahre). Und das sind nur die non-klonalen.

Zonen verschieben sich nicht zum ersten mal

Aber das Tempo ist diesmal ein anderes. Wobei selbst das nicht ganz sicher ist. Aber gut.

In jedem Fall ist Angst, Hysterie und Panik kein guter Ratgeber. Und Schnellschüsse wie von manchem grünen gefordert auch nicht.

Wir müssen uns auf Veränderung einstellen, aber das müssen wir sowieso immer. Es besteht jedenfalls kein Grund zur Panik. Unsere Temperaturen haben andere jedes Jahr.

Manche das ganze Jahr über.

Und im Norden entstehen ganz neue Möglichkeiten. Das muss man auch erwähnen.

Und Wüsten kann man auch verhindern, bzw begrünen.

ich liebe dieses Klima

im März war die Klimadiskussion verschwunden, da es eines der kältesten Frühjahre war. Jetzt wo es heiß ist wird die Klima Propagandamaschine mit Jammern und Klagen angeschmissen.
Ich liebe die Hitze. Keiner brauch mehr nach Malle oder Ägypten fliegen, die Bauern bekommen ihre Ernte ohne teure künstliche Trocknung rein... Wo ist das Problem ihr Problemsucher?

@DrBeyer

"
Am 25. Juli 2019 um 21:07 von DrBeyer
@Verwaltungsfreund

„Solange wir dieses Problem nicht in den Griff bekommen (und bei uns wird die Geburtsfreudigkeit ja in katastrophaler Weise gefoerdert) sind alle Versuche, das Klima in den Griff zu bekommen, zum Scheitern verurteilt.”

Falsch.
Stichwort „ökonomisch-demographisches Paradoxon”. Sollte mittlerweile eigentlich bekannt sein."

Ihre Bemühungen in allen Ehren, aber es wird nichts nutzen.

Die Mär von der Überbevölkerung als "Ursache" für den Klimawandel hat ja einen entscheidenden Vorteil: die anderen sind schuld. Das ist die bevorzugte "Ursachenforschung" einer bestimmten Richtung. Daß es für den CO2-Kreislauf überhaupt keine Rolle spielt, ob ein Mensch oder 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben (Stichwort CO-Kreislauf), geht den Klimaleugnern doch am Allerwertesten vorbei.

Die Pariser Klimaziele verkommen zur Lachnummer

Das Hauptproblem der Erderwärmung ist der Zeitfaktor. Durch Eisschmelze, Methanfreisetzung, Trockenheit, Waldbrände nimmt die Geschwindigkeit der Erderwärmung sogar noch zu. Daher sind die Pariser Klimaziele eine Lachnummer.

Thema Ueberbevoelkerung @Vogge, 21:07

Solche Schaetzungen gibt es seit vielen Jahrzehnten. Tatsaechlich steigt die Geburtenrate unaufhaltsam an. Alle Klimaschutzbemuehungen sind voellig unnuetz, sofern wir das Bevoelkerungsproblem nicht in den Griff bekommen. China hat hier mustergueltiges geleistet. Wir in Deutschland hingegen wollen die Geburtenrate steigern. Diese uneinsichtige Politik fuehrt direkt in die globale Katastrophe.

Danke.

Am 25. Juli 2019 um 20:17 von Vogge
...mutwillig falsch erklärt (Beispiel Eike).

Danke, für Ihren Hinweis. Habe ich mir mal näher betrachtet den Verein. Das sollte jeder wissen.

um 20:51 von yolo

"Und selbst das ist fraglich, weil sich nämlich nachweislich der gesamte Kosmos erwärmt und dafür nicht etwa der Mensch der Verursacher sein kann."

Was man bei EIKE immer wieder lernt. Erinnert mich ein wenig an die "neue Spezial". Obwohl, die hatten wenigstens Humor.

Geburtenkontrolle bringt nicht die Klimakrise in den Griff

Klimarettung durch Geburtenkontrolle? Ein Deutscher emittiert im Durschnitt rund 300-mal mehr CO2 als z.B. ein Kongolese (Quelle: UN Statistics Division). Mit anderen Worten: Wenn ein Deutscher seinen CO2-Ausstoss halbiert (und damit dann im Weltdurchschnitt liege) würde das den CO2-Ausstoss von 150 Kongolesen kompensieren...Tja, in welchem Land fangen wir dann am besten an zu sterilisieren? Überbevölkerung verursacht viele Probleme und Geburtenkontrolle hat viele positive Effekte, aber bei der Klimarettung auf Geburtenkontrolle in Entwicklungsländern zu setzen bringt rechnerisch nicht viel und in China lässt sich die Geburtenrate kaum senken. Außerdem lässt sich zeigen, dass die Geburtenrate mit dem Bildungsstand und dem Wohlstand fällt. D.h. die wirksamste und nachhaltigste Senkung der Geburtenrate läuft über echte Entwicklungshilfe und das Verhindern von Verarmung z.B. durch Klimawandel…Da sollten wir Deutschen vielleicht doch eher andere Maßnahmen priorisieren.

Und täglich grüßt das Klimatier

Quasi jeden Tag suchen zur Zeit deutsche Medienvertreter wissenschaftliche Institute und Hochschulen auf, um nachzuhaken, ob es "neue" Erkenntnisse gibt, die man medial ausschlachten, um noch mehr Panik und Hysterie zu verbreiten.
Für die Hochschulen ist das natürlich eine nette Werbung und man kann bei der Regierung nach mehr Geld bitten, für noch mehr Klimaforschung.

Ich selbst, geowissenschaftlicher Absolvent einer Uni, hab damals schon gelernt, dass populärwissenschaftlichen Publikationen mit Vorsicht zu genießen sind.

Ja, es gibt Klimawandel, und ja, auch der Mensch hat daran einen Anteil, auch wenn dieser nicht genau messbar. Aber die Welt wird in 50 Jahren nicht untergegangen sein, egal was wir machen, und Menschen werden allergrößtenteils nicht schlechter leben als heute.
Eine Anpassung an den Klimawandel ist natürlich notwendig, das hilft mehr als jede CO2 Reduzierung.

Hab zum Glück alles richtig gemacht

nämlich keine Kinder produziert. Im Schnitt produziert ein Europäer 10 Tonnen CO2 im Jahr. Hätte ich 2 Kinder und die wären jetzt 40 Jahre alt, wären das etwa 800 Tonnen CO2 bisher. Ein Auto habe ich nie besessen, benutzte nur öffentliche Verkehrsmittel oder ein Fahrrad. Hab keine elektrische Zahnbürste, keinen Eierkocher, Mixer, keinen Föhn, kein Bügeleisen und keinen Kühlschrank. Nur eine Waschmaschine, Fernseher und Computer. Ein Flug nach Beijing hin und zurück produziert 1.108 kg CO2. Der Rest 2.140 kg sind CO2 "Wirkung", kein CO2 sonder Wasserdampf, Ozon etc.
Nun ja, also kann ich mindestens noch 700 mal nach Beijing und zurück fliegen und steh immer noch besser da als die Leute mit Kindern. Ab in den Urlaub, möglichst weit weg von der deutschen Klimapanik.

@schiebaer45

"Neu
Am 25. Juli 2019 um 21:55 von schiebaer45
Das Wachstum

der Weltbevölkerung ist mit Ursache der Veränderung des Klima. Alle müssen ernährt werden und brauchen verträgliche Lebensbedingungen. Wenn es so weiter geht sehe ich düster für die Menschheit."

Ist es nicht, auch wenn Sie diesen Blödsinn noch 100 mal wiederholen. Daß es duster aussieht für die Menschheit, wenn es nicht gelingt, den CO2-Ausstoß durch verbrennen fossiler Energieträger drastisch zu reduzieren, da gebe ich Ihnen allerdings Recht.

Die Zeitspanne ist entscheidend

Wenn ich im Vergleich zum Frühjahr die Klimaerwärmung des Sommers mir anschaue ist das eine katastrophale Erwärmung.
Wenn ich nur die letzten 100 Jahre betrachte ebenso.
Betrachte ich aber durch Bohrungen 600 Millionen Erdjahre, so gab es noch nie so viel Gletscher und Eis auf den Polkappen wir in unserem Jahrtausend. Auch der CO2 Gehalt war in der Urzeit der Erde 2000 mal höher. Alles also eine Frage des Faktor Zeitfenster

Diese Diskussion

Fein fein.
Der Eine jammert, dass man lieber nen Kleinwagen fahren sollte, Einer fühlt sich genötigt, sich rechtfertigen zu müssen, genau das auch noch zu besitzen. Manche hier kommen mit einem akademischen Grad, Andere steigen drauf ein und hauen sich hier ihren nutzlosen Schw... vergleich um die Ohren.

Und es werden weitab weiterhin Kohlekraftwerke gebaut, die Brandrohdung geht weiter, die Taiga aufforsten? Hat jemand mal Russland gefragt?
Verschifft man weiterhin alte Schrottkarren ohne jegliche Plakette nach Afrika, wo sie weiter gefahren werden?

Wenn man sich die Kommentare durchliest, fühlt man sich genötigt, weg zu schauen bei so Viel Ignoranz, Selbstverherrlichung und... Hilflosigkeit.
Die Politik geht das Thema nicht wirklich an und wenn doch, dann in einem so begrenzten Rahmen, dass es nix ändern wird, wenn D/EU sich z. B. rein vegan ernährt.
Es kommen bald Milliarden hinzu. Da ist nix zu retten. Ganz einfach. Auch nicht mit Gejammere

@dermulla

Auch Sie sollten sich mal mit den einfachsten chemischen Grundlagen beschäftigen, bevor Sie hier Haltungsnoten verteilen. Bei abgestorbenen Bäumen können Sie oder besser Archäologen das Alter mit der C4-Methode bestimmen, weil es organisches Material ist. Korallen Skelette bestehen aber aus Kalk, der ist anorganisch. Da zeigen Sie mir doch mal ein 1500 oder 1600 Jahre altes Exponat

Wir täten gut daran das Klima zu bewahren

Die globalen Temperaturen haben sich die letzten 10.000 Jahre in einem recht engen Korridor bewegt, mit einem Weltklima, wie es für das menschliche Leben ziemlich prima war, sowohl was Landnutzungsmöglichkeiten, Artenvielfalt, Wasserverteilung, Wetterphänomene usw. angeht. Nicht umsonst hat der Mensch in den letzten 10.000 Jahren seine wichtigsten kulturellen Entwicklungen erlebt. Hier eine anschauliche aber fachlich korrekte Darstellung der Temperaturentwicklung: https://xkcd.com/1732/
Wir täten also gut daran diese guten Bedingungen zu erhalten. Ein Temperaturanstieg von über 1,5 Grad führt zu unaufhaltsamen Domino- und Rückkopplungseffekten mit katastrophalen Folgen für die Lebensqualität auf unserer Erde und das für nicht abschätzbar lange Zeit! Das ist mit der Trockenlegung von ein paar Sümpfen nicht zu regeln...

Klonaler Baum

Ein klonaler Baum klont sich selbst aus seinem Wurzelgeflecht. Also sind der Baumstamm, Äste etc keine tatsächlichen 9550 Jahre alt.
Wenn man ein Argument bring, sollte man es schon selbst verstanden haben.

@ Margareta K. um 20:29

Ich esse kein Fleisch, trage Obst und Gemüse im Stoffbeutel nach Hause und habe so gut wie kein Plastik.

Herstellung von Stoffbeuteln verursacht mehr als das 100fache als das einer Plastiktüten. Und man kann auch Plastiktüten mehrmals verwenden, das ist ja das tolle an Plastik, es ist haltbar. (und deswegen soltle man es auch nicht in der Umwelt entsorgen, was anscheinend ja viele machen, ich nicht, deswegen nutze ich Plastik weiter wie bisher)

Leider verwechseln viel Natur- und Umweltschutz, mit Klimaschutz. Sie glauben, wenn etwas gut ist für die Umwelt, dann ist es auch gut fürs Klima. Und kaufen Metall-, Glas- oder Stoffsachen, statt die Plastikvariante, obwohl mehr CO2 verursacht.
Oder kaufen wegen NOX Problematik Benziner statt Diesel und wundern sich dann noch, dass der CO2 Ausstoß im Verkehrssektor plötzlich steigt.

Vor ca. 10.000 Jahren lag der Yosemite-Nationalpark unter einem

Gletscher, der El Captain schuf.
Der Meeresspiegel lag mehr als 100 Meter tiefer.
Es ist der Klimawandel in der Erdgeschichte, der das möglich macht.

seit 1880 steigt die Temperatur.....

...und wer oder was hat den Anstieg vor 140 Jahren in Gang gesetzt ?

um 21:50 von vriegel

>>Wir hier in Europa können allen wenig ausrichten. Solange andere große Nationen weiter exponentiell beim CO2 Ausstoß wachsen...<<

//

Das ist eines der größten Probleme überhaupt...

Ok, da wird argumentiert dass wir eine Vorreiter-Rolle /Funktion übernehmen sollen, nur was sollen wir noch alles übernehmen?..

Ich verzichte doch e schon auf fasst alles, weil die Rente nicht reicht und fahre Fahrrad...
Aber vielleicht müssen alle erst in diese Situation kommen, damit jeder bei sich selber anfängt?..

@ Dr. Beyer

Kurz und knapp: "Sie haben keine Ahnung!°

@erster Realist

"
Am 25. Juli 2019 um 21:23 von erster Realist
Mehr Bäume auf der Erde könnten den Klimawandel effektiver bekäm

Mehr Bäume auf der Erde könnten den Klimawandel effektiver bekämpfen als bislang gedacht. Das zeigt eine Studie der ETH Zürich. Sie besagt auch, dass das 1,5-Grad-Ziel des Weltklimarats bei der Erderwärmung noch erreichbar sei.

Der Klimawandel kann einer Studie zufolge durch nichts so effektiv bekämpft werden wie durch Aufforstung. Die Erde könne ein Drittel mehr Wälder vertragen, ohne dass Städte oder Agrarflächen beeinträchtigt würden, schreiben Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich im Fachmagazin "Science". Dort zeigen die Forscher auf, wo auf der Welt neue Bäume wachsen könnten und wie viel Kohlenstoff sie speichern würden."

Das ist im Prinzip richtig, nur hat die ETH eine Kleinigkeit vergessen, das hätte man vor 40 Jahren machen müssen. Dieser Wald würde 50 Jahre brauchen um die Wirkung zu entfalten. Dann ist der Drops aber gelutscht.

@yolo 20:51

Es hat leider ohnehin keinen Zweck mehr. Der Mensch ist ja sowieso nie Schuld wie hier viele glauben. Sollen die also ruhig weiter so machen und am besten alle und alles um sich herum ignorieren. Wenn die anderen nicht umweltbewusst sein wollen, dann versucht man es selbst so gut man es kann. Dann muss man sich wenigstens keine Vorwürfe machen.

@20.34/Siedlungsraum wird größer. nicht kleiner.

Durch die Verschiebung der Klimazonen, was es auch schon früher mal gab, wird’s zukünftig viel neues Land geben, das bislang nicht nutzbar war.

Und da wo es heißer wird, da muss mehr bewässert werden. Alles Technik, die schon im Einsatz ist.

Wir müssen uns eben anpassen.

Das wird schon...

@  20:09 von DrBeyer

Die Behauptung des anthroposophischen Klimawandels des IPCC ist m.M.n. fundiert. Ob 2°, 3° bzw was das genau für Folgen hat, ist wg. der Komplexität nicht vorhersagbar.
Was Sie aber da meinen ist hochgradig unseriös und dient nur denjenigen, die mit der Zunahme emotional überfordert sind. Das darf nicht wahr sein. Kognitive Dissonanzen.
Völliger Quatsch, so eine Prognose.
Und wenn dann 10 Mia da sind (und weiter, logischerweise), was dann?
Erhebung, wie im Film Flucht ins 23. Jahrhundert, Logan?

@mr.quick um 21:50

... Massentierhaltung auf jeden Fall sollte nun jeder auf Fleisch aus solchen Tierhaltungen verzichten...!!

Was aber aus klimaschutzgründen sinnlos ist, wenn man stattdessen Biofleisch oder ähnliches kauft. Die "glücklichen" Tiere stoßen min. ebenso viel Methan aus. Tatsächlich ist der Energie- und Flächenaufwand sogar höher für 1kg Biofleisch als für konventionelles.

Einzig der hohe Preis führt bei Abschaffung der Massentierhaltung zu geringen Fleischkonsum und damit eventuelle Senkung des Co2 Ausstoßes. Aber wer trägt damit die Last des Wandels: die, die es sich nicht leisten können, die ärmeren SChichten, gleiches Spiel wie mit der CO2 Steuer.

@Sisyphos3 21:26

Unglaublich wie man alles so negativ sehen kann. Wurde Ihnen wehgetan und mussten Sie auf irgendetwas verzichten weil irgendjemand angeblich die Welt retten wollte? Wo ist denn Ihr Problem? Es ist auch niemand größenwahnsinnig. Wenn Sie keinen Bock haben etwas gegen den Klimawandel zu tun bitte, registrieren Sie aber bitte, dass es viele Deutsche gibt die da was tun wollen und tun werden. Sie können währenddessen für sich entscheiden was sie machen und ob sie daran teilnehmen wollen oder nicht.

19:39 von Alberich

Ihr Aufstellung ist richtig und sollte auch immer wieder genannt werden. Was fehlt, ist die Zuordnung des jeweiligen CO2 Abdruckes.
Mit einem Auslandsurlaub per Flugzeug entlässt man bspw. etwa soviel CO2 in die Atmosphäre wie mit einem ganzen Jahr lang Autofahren oder ein Leben lang die noch fehlende Geschwindigkeitsbegrenzung auf der BAB zu nutzen.
Diese Korrelation sollte man immer vor Augen haben, wenn "grüne" Vielflieger wieder einmal anderen etwas verbieten wollen. Sie wirken dann schlicht unglaubwürdig.

Die grosse Klimahysterieverschwörung?

O.k. an einer UN-Organisation Zweifel haben, ist ja noch irgendwo nachzuvollziehen. Aber wenn 95% aller Wissenschaftler und Fachzeitschriften einer Verschwörung angehören sollen, die von der Alternativenergieindustrie geschmiert werden soll und der die Industrie die durch CO2-Ausstoss verdient (Erdöl, Auto, Kohle, etc) nichts entgegensetzen könne, dann wird es schon recht absurd...

wegen

der in den letzten Jahren in Deutschland praktizierten Bevölkerungspolitik und den daraus resultierenden Folgen wie Besiedelungsverdichtung, höhere Steuer- und Sozialabgabenlast und reduzierte Sicherheit trage ich mich mit dem Gedanken, nach Kanada auszuwandern. Dort gibt es noch mehr Raum und unverbaute Natur. Wenn es dort auch immer wärmer wird, wird es dort aber auch nicht mehr lange so aussehen wie jetzt.

um 21:14 von Anderes1961

@erster Realist

"Neu
Am 25. Juli 2019 um 20:36 von erster Realist
Das ist mei Lösungsvorschlag "jeder pflanzt einen Baum"

Mehr Bäume auf der Erde könnten den Klimawandel effektiver bekämpfen als bislang gedacht. Das zeigt eine Studie der ETH Zürich. Sie besagt auch, dass das 1,5-Grad-Ziel des Weltklimarats bei der Erderwärmung noch erreichbar sei.

Der Klimawandel kann einer Studie zufolge durch nichts so effektiv bekämpft werden wie durch Aufforstung. Die Erde könne ein Drittel mehr Wälder vertragen, ohne dass Städte oder Agrarflächen beeinträchtigt würden, schreiben Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich im Fachmagazin "Science". Dort zeigen die Forscher auf, wo auf der Welt neue Bäume wachsen könnten und wie viel Kohlenstoff sie speichern würden."

Die Forscher haben nur etwas vergessen: Selbst wenn es gelänge, so viele Wälder anzupflanzen, bis die ihre Wirkung auf den CO2-Gehalt <<
//
Nicht so pessimistisch, sondern anfangen... Je eher desto besser...

21:50 von vriegel

Die Chinesen sind schuld.
---------------------------------------
Im Bau, in Planung sind ca. 1400 Kraftwerke, viele im Ausland..., so liest man.

Das Klima wird sich also immer weiter aufheizen wenn die Wärme dem CO² folgt.

Das müsste auch für China immer schwierigere Bedingungen mit sich bringen und ich frage mich: Warum sind diese Schlauen Chinesen (Digitale Strukturen, KI Forschung, Weltraumprogramm, Kommunikation usw.) hier soo dumm und erwecken den Eindruck, das aus ihrer Sicht das CO² der Wärme folgt???

Was würde ihren Weltmacht Anspruch eher begünstigen???

Ich folge niemandem blind der mir erklärt das sehr Schlaue Menschen einfach dumm sind...

Gruß

@WirSindLegion

Einen verschärfter "Ewigkeitszyklus" wie Sie ihn definieren hat es noch nie gegeben, aber die Folgen bekommen Sie ja bereits zu spüren.

Und wenn Schweden und Norwegen jetzt unser Klima zu spüren, dann wirds weiter nördlich auch nicht kälter.

Siehe auf die grünen Pfeile auf der Nord- und Südhalbkugel.

Nur mal so am Rande vermerkt.

Ursache = Wirkung

Einfach mal behaupten...

Also wenn eine überwältigende Mehrheit einer Meinung ist und dann noch ein paar Untentschiedene, dann nenne ich das sehr wohl Konsens in den entscheidenden Fragen. Und so sieht es in der wissenschaftlichen Welt aus. Die 1,5 Grad sind ja schon fast erreicht. Wie kommen Sie dann darauf, dass "die meisten Studien der letzten Jahre zeigen, dass der Wert wohl im unteren Bereich oder sogar darunter liegt"? Das ist Trump-Stil: Man behauptet einfach mal was, von dem man entweder weiss dass es falsch ist oder man keine Ahnung hat. Das nennt sich dann alternative Fakten und dann müssen erst mal die anderen das Gegenteil beweisen und bis dahin glauben es ja dann doch ein paar Dumme...

Goodbye Eiszeit - hello Warmzeit

Seit ca. 4,5 Mrd. Jahren gibt es die Erde, seitdem gibt es Klimawandel: Eiszeiten wechseln mit Warmzeiten ab. Und seitdem es Menschen auf diesem Planeten gibt, existiert auch ein "menschengemachter Anteil".

Da der IPCC beschlossen hat, auf die physikalische Identifikation des irdischen Klimasystems und die vorhandene historische und prähistorische Information über Einflußgrößen auf das Klima weitgehend zu verzichten, dafür die Detektion und Zuschreibung von menschengemachtem Klimawandel in den Vordergrund zu rücken, fangen wir doch einfach mal damit an:

Von 1750 bis heute stieg der CO2-Anteil von ca. 280 auf 400 ppm, also um schlappe 40%.
Im gleichen Zeitraum stieg die Weltbevölkerung von ca. 800 Mio. um mehr als 800% - das "... ist so extrem schnell, dass man das einfach nicht mehr mit natürlichen Faktoren erklären kann." (Zitat Latif, Meldung der TS von gestern).

Klar, das ist sogar zu 100% "menschengemacht"...

Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten

Die Klimazonen verschieben sich.
In Deutschland wird es Temperaturen geben, wie im August in Südfrankreich.
Dann wird im Rheingau Merlot angebaut statt Riesling.
In Afrika wird es unerträglich zu leben.
Und Europas Abschottung wird weitergehen.

Aber wir, und unsere Politiker, werden das erst begreifen, wenn Holland "Land unter" ist und unsere Nachbarn mit ihren Wohnwägen anrücken. (Mein Bruder wohnt in Maastricht, der hat auch schon einen.)

re feidl

"Ich selbst, geowissenschaftlicher Absolvent einer Uni, hab damals schon gelernt, dass populärwissenschaftlichen Publikationen mit Vorsicht zu genießen sind.

Ja, es gibt Klimawandel, und ja, auch der Mensch hat daran einen Anteil, auch wenn dieser nicht genau messbar. Aber die Welt wird in 50 Jahren nicht untergegangen sein, egal was wir machen, und Menschen werden allergrößtenteils nicht schlechter leben als heute."

Entschuldigen Sie vielmals, aber der "geowissenschaftliche Absolvent einer Uni" war wohl für die Katz.

Jedenfalls würde sich kein seriöser Wissenschaftlicher die Kompetenz anmaßen, eine Aussage wie "Menschen werden allergrößtenteils nicht schlechter leben als heute" zu treffen.

@AbseitsDesMains...

"
Am 25. Juli 2019 um 20:47 von AbseitsDesMains...
Bodenversoegelung und Bevölkerungsexplosion

Bitte sprechen Sie doch auch die eigentlichen Auslöser an, die ein Tabu zu sein scheinen: Immer mehr Menschen besiedeln diesen Planeten und der gleichzeitig wird immer mehr gebaut und täglich mehr Bodenfläche mit Beton versiegelt. So entstehen immer mehr Hitzeinseln auf den menschlichen Betonplatten und zwar in der 1. Welt, wie auch in den Entwicklungsländern."

Sie sollten das mit den 28000 Wissenschaftlern weltweit diskutieren, die das Verbrennen von fossilen Energieträgern für den Anstieg des CO2-Gehalts der Atmosphäre für verantwortlich halten. Bodenversiegelung ist tatsächlich ein Problem, hat aber mit Klimawandel rein gar nichts zu tun.

Ich gebe Ihnen Recht, schön

Ich gebe Ihnen Recht, schön wäre es wenn jeder so konsequent und stark wäre entgegen der menschlichen Schwächen vernünftig und korrekt zu handeln. Einige schaffen das. Aufgabe einer verantwortungsvollen Politik solte aber sein, das falsche handeln nicht zu fördern (z.B. durch Steuerfreiheit auf Kerosin oder Finanzierung der Folgen umweltschädlichen Verhaltens durch Steuern), sondern Anreize zu schaffen, das Richtige zu tun. Wenn ich abnehmen will kann ich mich natürlich zwingen von der Portion Schweinshaxe, die auf meinem Teller liegt nur die Hálfte zu Essen. Leichter ist es aber wenn mir meine Frau hilft, indem sie nichts so deftiges kocht...

21:42 von Sisyphos3

«Diese Frage hat der Nobelpreisträger und Begründer der Physikalischen Chemie Svante Arrhenius schon vor über 120 Jahren beantwortet:»

«wenn man sich überlegt, wie viele Theorien man erdachte
und wie viele zwischenzeitlich im Reißwolf landeten»

Braucht man gar nicht über "irgendwelche" Theorien nachzudenden.
Die (warum auch immer) im Reißwolf landeten.

Beschäftigt man sich lieber mal mit der ganz oben kurz erwähnten Theorie von S. Arrhenius ein wenig im Detail. Und dann sieht man sie offen als Buch auf dem Tisch liegen, das auch heute noch sehr Wichtiges in kluger Voraussicht zu sagen hat.

Liegt neben den Büchern, Gedanken, Aufzeichnungen von J. Kepler, I. Newton, A. Einstein, St. Hawking … und vieler anderer … Jedes der Bücher mit den ihm jeweils eigenen fundamentalen Erkenntnissen

Da müssen Sie schon weit, weit Besseres auf den Tisch daneben legen, als Ihr ominöses Geraune über nicht näher benannte Theorien, die im Reißwolf landeten …

@GeMe 21:46

Das Buch von diesen zwei Studenten ist übrigens super. Bei Verschwörungstheoretikern und den ganzen Leuten die wie borniert erklären wollen der Mensch und man selbst habe nie Schuld am Klima kann man vergessen dass sowas hilft. Die wollen sowas auch nicht hören

Klimawandel

In den letzten 50 Jahren hat sich die Weltbevölkerung verdoppelt. Auf Basis der aktuellen Klimaentwicklung soll bereits heute die Möglichkeit, diese zu ernähren, in Frage gestellt sein. Denken wir einmal 50 Jahre voraus, da sind meine Kinder in meinem Alter. Was verschweigt uns unsere Regierung?

@M. Nordheim

"
Am 25. Juli 2019 um 22:18 von M. Nordheim
@ 20:09 von DrBeyer

Die Behauptung des anthroposophischen Klimawandels des IPCC ist m.M.n. fundiert. Ob 2°, 3° bzw was das genau für Folgen hat, ist wg. der Komplexität nicht vorhersagbar.
Was Sie aber da meinen ist hochgradig unseriös und dient nur denjenigen, die mit der Zunahme emotional überfordert sind. Das darf nicht wahr sein. Kognitive Dissonanzen.
Völliger Quatsch, so eine Prognose.
Und wenn dann 10 Mia da sind (und weiter, logischerweise), was dann?
Erhebung, wie im Film Flucht ins 23. Jahrhundert, Logan?"

Das ökonomisch-demographische Paradoxon ist überhaupt kein Quatsch, sondern statistisch/historisch bestens belegt. Und immer wieder beobachtbar, zuletzt in China, wo die 1-Kind-Politik der Chinesen Makulatur wurde, weil die Menschen dort mit steigendem Wohlstand eh weniger Kinder bekamen. Und nochmal: für den CO2-Gehalt der Atmosphäre spielt die Zahl der Menschen keine Rolle, solange sie keine fossilen Energieträger verheizen.

20:06 von paule2

Die forcieren die menschengemachte Panikmache
.
jeder hat eben so sein Geschäftsmodell
und das scheint mir ein sehr erfolgreiches Modell zu sein
irgendwie bewundere ich das ist wie "Sand in der Sahara" zu verkaufen
von daher - alle Achtung !

@Sanne19

"
Am 25. Juli 2019 um 22:03 von Sanne19
Die Pariser Klimaziele verkommen zur Lachnummer

Das Hauptproblem der Erderwärmung ist der Zeitfaktor. Durch Eisschmelze, Methanfreisetzung, Trockenheit, Waldbrände nimmt die Geschwindigkeit der Erderwärmung sogar noch zu. Daher sind die Pariser Klimaziele eine Lachnummer."

Ich fürchte, daß Sie Recht behalten werden. Im Moment gehen zwar noch viele Wissenschaftler davon aus, daß der Prozess noch umkehrbar ist, diejenigen, die das für unumkehrbar halten, werden aber mehr. Ich bin inzwischen auch nicht mehr so optimistisch.

re feidl

"Einzig der hohe Preis führt bei Abschaffung der Massentierhaltung zu geringen Fleischkonsum und damit eventuelle Senkung des Co2 Ausstoßes. Aber wer trägt damit die Last des Wandels: die, die es sich nicht leisten können, die ärmeren SChichten"

Ernährung ist keine Frage des Einkommens, sondern der Bildung.

Viele reduzieren den Fleischkonsum nicht, weil das Geld fehlt, sondern weil sie über Ernährung nachdenken und woher die Lebensmittel kommen.

Diese Formel: Nur die Wohlhabenden können sich Bio leisten, ist sowas von erbärmlich.

Deutschland ist beim Klimawandel unbedeutend??

Ein paar Fakten: Beim pro-Kopf CO2-Ausstoss war Deutschland 2016 auf Platz 11, doppelt so hoch wie der weltweite Durchschnitt (absolut Platz 5!), China auf Platz 40 (bei 33% der Emissionen für Produkte, die in anderen Ländern verbraucht werden!) und Indien auf Platz 104!!! Gleichzeitig ist aber Deutschland beim pro-Kopf-Bruttoinlandsprodukt auf Platz 18, China auf Platz 82 und Indien auf Platz 126!! Außerdem ist Deutschland maßgeblich für Entscheidungen in der EU mitverantwortlich, die für 12% des weltweiten CO2-Ausstosses verantwortlich ist und in der Lage wäre Druck auf die USA auszuüben. Was den bisherigen menschgemachten Temperaturanstieg angeht hat Deutschland einen pro-Kopf-Anteil, der ihn auf Platz 6 bring. Wenn wir die bereits emittierten Treibhausgase in das Kontingent der CO2-Zertifikate mit einrechnen würden, würden wir hochverschuldet starten. Wie sollen wir Entwicklungsländern klar machen, dass sie CO2 einsparen sollen, wenn wir reichen Deutschen dazu nicht bereit sind?

um 22:07 von Anderes1961

"" Das Wachstum

der Weltbevölkerung ist mit Ursache der Veränderung des Klima. Alle müssen ernährt werden und brauchen verträgliche Lebensbedingungen. Wenn es so weiter geht sehe ich düster für die Menschheit."

Ist es nicht, auch wenn Sie diesen Blödsinn noch 100 mal wiederholen.""
#
Weniger Menschen verbrauchen auch weniger
an Lebensmitteln und andere Dinge,das ist nun einmal so.

stöberkarl 22.32

NASA-Aufnahmen belegen, dass im Bereich des Nordatlantik der Meeresspiegel um 3mm /Jahr ansteigt, das sind in hundert Jahren 30cm. Das wird Ihr Bruder und Holland überstehen, sicher;-) Viele oft wiederholte Horrormeldungen fallen bei Überprüfung in sich zusammen

22:12 von Feidl

Zitat Mitforistin: «Ich esse kein Fleisch, trage Obst und Gemüse im Stoffbeutel nach Hause und habe so gut wie kein Plastik.»

«Herstellung von Stoffbeuteln verursacht mehr als das 100fache als das einer Plastiktüten. Und man kann auch Plastiktüten mehrmals verwenden, das ist ja das tolle an Plastik, es ist haltbar.»

Und Stoffbeutel zerfallen ja nach der Einmal-Nutzung zu Staub, so dass man sich direkt wieder einen neuen für den nächsten Gang zum (Super) Markt kaufen muss …

"Was denn für Stoffbeutel".
Im Vergleich zu welchen Plastiktüten?
Welche Größe, welche Beschaffenheit, welche Art der Herstellung?
Auf welchem jeweiligen Weg zu einem bestimmten Nutzer gekommen …?

Aber 100x mieser ist der Beutel aus Stoff.
So viel mieser als sein zäher + unverwüstlicher Kumpan aus Plastik …

@mr.quick

"Am 25. Juli 2019 um 22:04 von mr.quick
Danke.

Am 25. Juli 2019 um 20:17 von Vogge
...mutwillig falsch erklärt (Beispiel Eike).

Danke, für Ihren Hinweis. Habe ich mir mal näher betrachtet den Verein. Das sollte jeder wissen."

Es ist zeitweise schon lustig, beim "Eike-Institut", fast jede Woche zaubern die eine neue Theorie aus dem Hut, warum das Verbrennen von fossilen Energieträgern nicht die Ursache für den Klimawandel sein könne. Es ist ein Club von eremittierten Professoren, die meinen, ihre kärgliche Pension mit Gefälligkeitsgutachten aufbessern zu müssen, von denen kein einziger etwas mit Klimaforschung zu tun hat. Wenn man dazu berücksichtigt, das einige des Eike-Vorstandes AfD-Politiker sind, weiß man gleich, woher der Wind weht. Allein schon der Name ist eine Täuschung. Es handelt sich um kein Institut, daß irgendwie Forschung betreiben würde. Institut darf sich jeder nennen. Es ist schlicht ein Verein. Auch der finanzielle Hintergrund dieses Vereins ist interessant.

Da bleibt für das CO2 aber nicht mehr viel übrig

Im Spektrum des "schwarzen Strahlers" Sonne bei 5.800° Kelvin (die gesamte Strahlungsleistung entspricht der Solarkonstanten) ist noch nicht einmal die bisher angenommenen ca. 1% hochenergetische Gamma-Strahlung enthalten (oder irre ich mich da?).

Jetzt hat sich herausgestellt (siehe z.B. Spektrum der Wissenschaft 8/2019), dass es ca. 7% sind. Die fiktive "Erde ohne Atmosphäre" wird als doch etwas stärker aufgeheizt.

Weitere Konkurrenten für das CO2 sind das um 0,07 = 700ppm pro Jahr abnehmende Erd-Magnetfeld, das die Partikelstrahlung aus dem Weltraum dann weniger gut abschirmt.

Aber freuen wir uns doch, dass es den Mond gibt. Der bremst durch den Tidenhub die Erdumdrehung immerhin auf rund 1/3 herunter (von 8 ohne Mond auf 24 Stunden mit Mond), so dass uns Extremwetterlagen mit Windgeschwindigkeiten von 500 km/h erspart bleiben.

PS: beim Bremsen entsteht übrigens "Reibungswärme" zum Abstrahlen, aber es wird nichts "eingestrahlt".

Weltbevölkerung

Einige Beiträge enthalten Angaben zur Weltbevölkerung und melden z.B.  « 10 Mio in 2050, 3 Mio in 1960 oder aktuell ca 7,4 Mio ». Wenn man schon pseudowissenschaftliche Kommentare zum Besten gibt, sollte man zuerst den Unterschied zwischen Millionen und Milliarden erlernen. Danach sollte der richtige Gebrauch von « das » und « dass » auf dem Lehrplan stehen. Das Lesen der Kommentare würde dadurch wesentlich erleichtert.
Grüsse aus der Grundschule, erste Klasse.

Wenn Sie "Jeder" gegen "Jeder

Wenn Sie "Jeder" gegen "Jeder der die Möglichkeit hat" ergänzen, stimme ich Ihnen zu.

Bin bei erst bei 14 der über 10m Bäumchen.

22:48 von schiebaer45

und warum wird dann der gemeine deutsche und seine kleine frau, immer dicker? wegen der liebe zu den übergewichtigen amis kann es ja nicht sein

Toll, wieder viele Superschlaue...

...und die, die offensichtlich in ihrer eigenen Welt leben. Das sind vermutlich genau die, die keine Kinder haben, jeden Tag 3 Kilo Hack vom Lidl kaufen und die Demokratie schlecht finden. Ach und in 5 Jahren eh abtreten und das „Klima weiter durch ihr ganz persönliches CO2 verschlechtern“. Schönen Dank auch! Ich würde gerne noch länger auf nem lebenswerten Planeten leben und der verändert sich durch Menschenhand ganz offensichtlich! Lächerlich das zu leugnen! Fliegt mal morgen wieder schön nach Malle...und bleibt am besten gleich da...unfassbar!

Wenn man dem Bericht Glauben

Wenn man dem Bericht Glauben schenken will, wird die Symbolpolitik die Grünen, die derzeit von vielen als Heilsbringer sehen, nicht ausreichen, um dem Szenario konsequent entgegenzutreten.
Solange eine Partei weiter für Wirtschaftswachstum und Globalisierung (die dem Zwecke der Gewinnmaximierung durch Konsumsteigerung dient) eintritt, ist sie zur Bekämpfung der Ursachen des Klimawandels nicht die Richtige. Ein symbolisches Fördern von Elektroautos und Abschalten von Kohlekraftwerken, lenkt von ganz anderen naturschädlichen Gewohnheiten ab.
Avocado, Ananas, Orangen, Fleisch aus den USA, Fisch, Plasteartikel Harleys, Schmuck an jedem Ort zu jeder Zeit für Jedermann bringt die Erde zum Kochen. Einzig und allein das Einreden von Bedürfnissen ist das Problem. Der Mensch liebt seine Komfortzone und wird sie nicht verlassen, außer er wird dazu gezwungen. Als erstes sollte sich mal jedes Land nach Möglichkeit selbst versorgen können. Esst was bei Euch wächst, und nicht 10000 Km entfernt

@erster Realist

"....Die Forscher haben nur etwas vergessen: Selbst wenn es gelänge, so viele Wälder anzupflanzen, bis die ihre Wirkung auf den CO2-Gehalt <<
//
Nicht so pessimistisch, sondern anfangen... Je eher desto besser..."

Ich stimme Ihnen voll umfänglich zu, ich kann es nur nicht in so schöne Worte fassen. :-)

@Anderes 1961

Und nochmal: für den CO2-Gehalt der Atmosphäre spielt die Zahl der Menschen keine Rolle, solange sie keine fossilen Energieträger verheizen."
achso, rauchende Holzfeuer sind also unproblematisch und der Smog und Rauch sieht nur nicht so gut aus? Sicher? Interessant, was hier von Manchen so geschrieben wird.

re deutlich

"NASA-Aufnahmen belegen, dass im Bereich des Nordatlantik der Meeresspiegel um 3mm /Jahr ansteigt, das sind in hundert Jahren 30cm."

Das haben Sie schon so oft gepostet dass mal langsam eine belastbare Quelle fällig wäre.

Oder verbreiten Sie nur möglichst oft was vom Hörensagen?

@ 22:41 von Anderes1961

Wohlstand und Bildung reduziert die Geburtenrate. Einigkeit.
Aber wie im Lotto ein kleiner Teil der Spieler, die gewinnen, seine Geldsorgen los. Aber nicht alle, bzw die erhebliche Mehrheit.
Niemals bekommt man das global.
Und das müssen Sie.
Ferner sind Trends unkalkulierbar. In den 60ern hatten Paare wieviele Kinder?
Da gabs natürlich soviel weniger Bildung, dass die das erklärt.
Ich bleibe dabei. Das ist Quatsch.
Und dann 80 Jahres Prognosen....

22:35 von Anderes1961

Bodenversiegelung ist tatsächlich ein Problem, hat aber mit Klimawandel rein gar nichts zu tun.
.
sicher ?
wenn auf der versiegelten Fläche mal Wald war auch
und dass CO2 steigt ist ne Binsenweisheit
dass der Grund zum Großteil vom Verbrennen fossiler Energieträger herrührt
auch klar
nur in wie weit jetzt die Klimaerwärmung von CO2 her rührt ob nicht andere Faktoren nicht auch mitspielen Methan zum Beispiel ist ja 60 mal stärker wie behauptet wird und was da an Mengen aus den Biogasanlagen rauspfeift aber BIO kann ja nicht schlecht sein

@Peter Meffert

"
Am 25. Juli 2019 um 21:23 von Peter Meffert
21:09 von deutlich
"...Ich weiß, dass man keine kompletten Bäume benötigt, um Jahresringe zu untersuchen, es genügen Teile, z.B. aus alten Balken, im Moor versunkenen Bäumen usw. Es gibt inzwischen einen "Baumringatlas" (genaue Bezeichnung weiß ich nicht), in dem Jahresringe verschiedener Baumarten über hunderte von Jahren verzeichnet sind. Kennt man die Baumart, von der das Bruchstück stammt, kann man anhand der Sammlung die Jahresringe identifizieren und das Alter bestimmen, aber auch das jeweilige Klima anhand des Abstands der einzelnen Ringe."

Nennt sich Dendrochronologie, reicht ca. 6000 Jahre zurück und wird auch zur Altersbestimmung archäologischer Funde angewandt. Die Abstände und Breite der Jahresringe ergibt ein spezifisches Muster, deshalb braucht man nicht komplette Hölzer, das Muster kann man mit Referenzkurven zur Deckung bringen. Die gibt auch Auskunft über das Klima.

Sich der Klimaänderung anpassen statt sie zu bekämpfen

Denn genau so hat die Menschheit bis heute überlebt und Selektion betrieben, weil sie sich angepaßt hat.
Freuen wir uns über hiesige lange Sommer, denn schließlich erspart das Fernreisen und deren Energien. Außerdem sinken die Heizkosten.
Warum wird das nicht berechnet und berücksichtigt?

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