Kommentare

auf Brüder zur Sonne ...

bisschen größenwahnsinnig
aber was solls

Neuverhandlungen wird es nicht geben.

Alles andere hat Britannien sich dann selbst zuzuschreiben.

Johnson rennt mit Anlauf gegen die Betonmauer. Ginge es dabei nur um ihn, wäre es eine amüsante, wenn auch kurzweilige Abwechslung im Sommerloch.

Ein kleiner Trump ist er.

Und nachdenken tut er wohl auch nicht. Denn erstens die EU will nicht nachverhandeln und zweitens wenn doch, reicht die Zeit nicht mehr aus. Der Termin 31 Oktober kann nur gehalten werden wenn er doch dem Deal zustimmt oder denn harten Brexit. Denn jetzt kommt ja die Sommerpause.

Make GB Great Again

Ich musste lachen.
Plagiate, wohin man sieht.

Das einzig Richtige

ist es, aus der EU auszutreten. Das wird für Großbritannien ein Erfolg und eine bessere Zeit wird anbrechen.

Warum......

sollte Johnson die Warnungen der EU ernst nehmen? Es gibt, außer der UNO, keine Organisation von Staaten, die so einfach auseinander zu dividieren ist. Dabei ist den kleineren Mitgliedern kein Vorwurf zu machen! Man kann nur hoffen, daß die Haltung von Juncker und Barnier beibehalten wird. Vermutlich verstehe ich unter "Standpunkt" etwas anderes, als die Politiker in Berlin.

Wie großzügig

"Einen Kommissar für die neu zu besetzende EU-Kommission werde sein Land nicht nominieren, bekräftigte der Premier außerdem."

Normal Denkende halten es nicht für erwähnenswert, dass GB nach dem Verlassen der EU keinen Kommisarsposten mehr hat und folglich keinen nominieren muss.

Aber man sollte trotzdem ein Sternchen dran setzen für eine Ankündigung, die er einhalten kann.

Großartig!

Wo hab ich das bloß schon gehört? Und warum ist GB, das ich sehr schätze und gut kenne, bisher nicht "großartig" gewesen? Weil es aus Brüssel geknechtet wurde? Nur ein Beispiel, passt zum derzeitigen Wetter: Vor ein paar Jahren gab es in England "water-shortage", wegen Trockenheit durfte kein Rasen mehr bewässert werden. Katastrophe! Und wer war schuld? Nicht die Tories, die die Wasserversorgung privatisiert hatten, nicht die Wassergesellschaften, die zuwenig Stauseen und Vorratsbehälter angelegt hatten, nein: "Brüssel" war schuld. So geht das dort schon seit Jahren. Alle Versäumnisse und Fehler der eigenen Regierung werden auf "Brüssel" abgewälzt. Damit ist nun hoffentlich bald Schluss und "GREAT-Britain" ersteht wie Phönix aus der Asche...Schön wärs!

David gegen Goliath

So "groß"Britannien ja auch sein mag...

Die Briten glauben doch nicht ernsthaft, dass die EU den No-Deal-Brexit weniger vertragen könnte als GB selber? Also irgendwo muss man vielleicht auch einmal den Größenwahn dieses Inselvolks einfach laufen lassen. Besser eine Ende mit Schrecken, als eine EU ohne Glaubwürdigkeit! Und das könnte nämlich passieren, wenn Brüssel am Ende doch vor London einknickt!

Ich mag die Briten und kann durchaus nachvollziehen, dass dieses Inselvolk, welches häufig in der Geschichte schon auf sich allein gestellt gewesen ist, jedem Einfluss von Außen trotzen möchten. Nur macht es einen gewaltigen Unterschied, ob ich Agressoren bereits am Kanal abwehren möchte oder ob ich gegen die eigene wirtschaftliche Lebensader ankämpfe, die nun einmal global ist und eben keine Insel!

"Johnson verspricht

"Johnson verspricht großartiges Großbritannien"

Oh nein... nicht schon wieder ein weiters angelsächsisches Land, dass wieder großartig sein möchte. Da sind wir doch mit dem Trump mehr als gut bedient.

Welch Geistes Kind

Make UK great again... Nach dem Tropen-Trump jetzt der Insel-Trump. Was soll er auch anderes sagen. Bin gespannt ob ihn der Original-Trump wie versprochen auffangen wird. Für die EU nicht schön, trotzdem eine gute Gelegenheit endlich mal zusammen zu rücken. Macrons Ideen aus seiner Grundsatzrede Anfang März hätten Unterstützung verdient!

Johnsons Versprechungen

Selten so gelacht.
Seine gestrige kurze Rede vor Downing 10 war schon voller Widersprüche; aber heute setzt er noch eins drauf.
Was seine Versprechungen anbelangt, da nimmt er es mittlerweile locker mit Trump auf.
Hilfreich wäre aber ein Blick zurück in die Vergangenheit des Vereinigten Königreichs, bevor es ein vollwertiges Mitglied der EU wurde. Da wäre nämlich ein wenig mehr Bescheidenheit angesagt. Aber das würde seinem Naturell widersprechen.
Aber er baut schon vor: Wenn alles schief läuft, haben natürlich die bösen Europäer Schuld.

Da sind wir ja mal alle ganz

Da sind wir ja mal alle ganz gespannt. Wichtig ist nur, dass am 31.10.19 eine klare Entscheidung steht. Drin oder draußen und keinen Tag länger dieses Kasperle-Theater

Realitätsverlust

Bis 2050 wird also Großbritannien das großartigste Land der Welt. Viele Briten werden dahin werden dies bis dahin nicht mehr erleben incl. Boris Johnson. Zur Verantwortung kann er also leider nicht gezogen werden. Übrigens die meisten Briten werden froh sein wenn sie ihren Arbeitsplatz und reales einkommen sichern können.

Vater und Sohn?

Ich weiß, heute Abend werden hier mindestens 10 Kommentare stehen, in denen Trump und Johnson als Vater und Sohn bezeichnet werden. Ich will ein Alleinstellungsmerkmal für ihn, und deshalb verleihe ich ihm eines: Er heißt ab sofort Trumpson. Denn Johnson ist ein Allerweltsname, und Donaldson heißen auch schon diverse Durchschnittstypen.

Make Great Britain great again, Trumpson

"Im Jahr 2050 könne

"Im Jahr 2050 könne Großbritannien die am meisten florierende Wirtschaft Europas und somit Zentrum eines neuen Netzwerks an Handelsabkommen sein."

Mit was frage ich mich da? Was produziert Großbritannien denn überhaupt noch? Dazu hat das Land eine lebhafte Tradition, ihre eigene Wirtschaft und Industrie selbst zu zerstören durch egoistisches und simples, destruktives Verhalten. Bestes Beispiel: British Leyland.

Und wieso sollte die EU nochmals nachverhandeln aufgrund der Drohung, dass es sonst einen harten Brexit gäbe? Dieser harte Brexit würde GB doch wesentlich härter treffen als kontinental-Europa.

Johnson ist schon so ein kleienr Trump. Fängt schon an mit den ersten Worten im Sinne von "make Great britian great again", als er sagte, Großbritannien würde wieder ein großartiges land werden. Ist das nicht auch Trump's Lieblignswort?

Oh man...purer Stuss von Johnson

Oh man... purer Stuss von diesem Johnson.. Genauso wie Trump *Kopf auf der Tischplatte*

https://www.tagesschau.de/ausland/johnson-parlamentsrede-101.html

Und dass hier ist absolut lächerlich:

Großbritanniens neuer Premierminister Boris Johnson hat seinem Land eine großartige Zukunft versprochen, indem es die Europäische Union verlässt. "Unsere Mission ist es, Großbritannien am 31. Oktober aus der EU zu führen und es zum großartigsten Land auf der Erde zu machen", sagte Johnson bei seiner ersten Rede vor dem britischen Parlament nach Amtsantritt. Im Jahr 2050 könne Großbritannien die am meisten florierende Wirtschaft Europas und somit Zentrum eines neuen Netzwerks an Handelsabkommen sein.

Warum??
Weil das Gegenteil passieren wird. Dann wird England noch mehr Unternehmen verlieren weil die ins Ausland abwandern, das heißt Verlust von Arbeitsplätzen in England, das heißt eine massive Schwächung der Wirtschaft in England und damit eben KEIN großartiges England.

Keine ganz große Extrawurst

Großbritannien als "großartigstes Land der Erde"? Da wird er doch aber ganz schnell in Schwierigkeiten geraten mit einem gewissen Donald T., oder? Und was die EU anlangt, sollte sie entspannt und entschlossen zugleich diesem Angeber gegenübertreten. Jetzt nach so vielen Extrawürsten die ganz große Extrawurst für das (noch?) Vereinigte Königreich? Das wird es hoffentlich nicht geben.

I make "Britannia" great

Boris Johnson fühlt sich wohl wie Trump 2.0.
Ich vermute sein Gehör ist nicht das Allerbeste, sonst hätte er die Signale aus Brüssel verstanden.
Er ist in meinen Augen noch unberechenbarer als Trump. Ein weiterer gefährlich Mann am Knopf für Atomwaffen :-(.

Die Mehrheit in England ist absolut gegen den Brexit!

Und die Mehrheit in England ist eh gegen den Brexit!! Hier schauen:

1. Petition gegen den Brexit: Revoke Article 50 and remain in the EU.

https://petition.parliament.uk/petitions/241584

2. Petition fuer No-Deal: Leave the EU Without a deal on April 12th.

https://petition.parliament.uk/petitions/248281

oder hier:

3. Parliament must honour the Referendum result. Leave deal or no deal 29/03/19

https://petition.parliament.uk/petitions/243319

Von daher... wer hat hier die Mehrheit hmm?? Werte Tories... Kapiert es endlich das euer Spiel längstens aus ist!! Eure Zeit ist vorbei!!

im Jahre 2050

... wird BJ dann noch leben? Er wäre fast 90.
... wird BJ das irgendjemand glauben?
Klingt sowieso sehr unvertraut: "allein sein
macht stark"
Es ist wirklich sehr traurig anzusehen, wie
die seinerzeit viel bewunderte britische Demokrati
ruiniert wird.
Die Schotten und die Iren werden sich das sicher
nicht einfach so gefallen lassen.
Auch das ist sehr traurig.
Kontientaleuropa wird es schon ohne BJ schaffen.
Andere Länder sind nun gewarnt, wohin eine
Wahl von Trump, Strache oder Kazcinski führt.
Hoffentlich lernen die Wähler, dass Populisten
nicht in eine Regierung gehören

Bemitleidenswert...

Es ist schon ein Trümmerhaufen, den Boris Johnson da übernommen hat. Leider kommt hinzu, dass er mitnichten irgend eine besondere Qualifikation oder vielversprechende Eignung zur Lösung dieses Konfliktes mitbringt. Er scheint tatsächlich der aufgeblasene Wichtigtuer zu sein, für den ihn alle halten. Ein vorsichtiger Blick in Richtung USA lässt nicht nur auf gewisse Gemeinsamkeiten schließen, sondern vor allem auch Ähnlichkeiten. Offensichtlich haben beide ein Problem mit ihrer Frisur. Wirklich wünschenswert sind fleißige, intelligente Leute in solchen Positionen. Faul und dumm wäre als Alternative nicht mal das Schlimmste - aber dumm und fleißig ist wohl die gefährlichste Mischung!

Brüssel wir Nachverhandeln und Zugeständnisse machen

Jetzt, wo der No-deal-Brexit unmittelbar droht, wird Brüssel einlenken, denn die Länder der EU, allen voran Deutschland, werden durch einen Bruch ohne Vertrag stärker leiden müssen als GB. Da die EU mehr nach GB exportiert als umgekehrt, würden Zöllen vor allen die EU-Länder treffen.
Und GB ist nicht auf den Import aus der EU angewiesen, da sofort andere Länder, allen voran die USA in die Bresche springen und mit Sonderkonditionen locken werden.

made my day

"Im Jahr 2050 könne Großbritannien die am meisten florierende Wirtschaft Europas und somit Zentrum eines neuen Netzwerks an Handelsabkommen sein."

ich hab ja schon lange nicht mehr so gelacht :-)

diese kleinkindergleiche rhetorik wie Trump, ein übermass an realitätsverlust.

im jahr 2050 wird sich GB gaaaaanz langsam von der rezession erholen, in die es durch die "deals" mit Trump reingerutscht ist und wird bittend an der tür Brüssels stehen.

man kann der EU nur wünschen dass sie bei ihrer jetzigen linie bleiben. soll er doch ohne deal gehen. die 27 verbleibenden EU-staaten werden evtl. auftretende einbussen gut verteilen können. Johnson hingegen, fürchte ich, wird in GB in relativ kurzer zeit zur absoluten persona non grata "aufsteigen".

"Boris Johnson geht gleich

"Boris Johnson geht gleich ans Eingemachte: In seiner ersten Parlamentsrede als Premier hat er die EU zu Neuverhandlungen aufgerufen. Andernfalls verspricht er einen Brexit ohne Deal - und ein großartiges Land."

Was soll man da noch sagen? Ichhoffe doch sehr, daß es einen No Deal Brexit geben wird.
GB hat Vertreter geschickt, die den jetzigen Deal erarbeitet haben. Das muß reichen.
Mit Großartiges Land, meint er ja den Rest der EU. GB wird gänzlich scheitern und in seine Bestandteile zerfallen. Denn Schottland wird sich diesen unsinn nicht lange bieten lassen.
Wir sollten den von England besetzen Gebieten umgehend Beitrittsverhandlungen anbieten,

@Graf von Henneberg

bei der jetzigen wetterlage ist von einem zu langen aufenthalt in der sonne abzuraten. wozu ein solcher führt...nun ja, an ihrem kommentar kann man es erkennen.

oh God, why not?

Boris wird wohl ohne Kamele durch ein Nadelöhr gehen. Er hat Ambrosia geschmeckt. Ich sehe schon, nördlich von Dover, das zweite Paradies entstehen.

Da kommt die Frage auf uns

Da kommt die Frage auf uns zu, wem wir in Zukunft als großartigstem „Land“ auf dem Globus huldigen dürfen.

Witzig, ...

... dieser Mini-Trump scheint tatsächlich zu glauben, dass im Jahr 2050 sein Klein-Britannien noch irgendetwas auf der Welt zu melden hätte. Wenn BoJo so weitermacht, gehen ihm schneller die Schotten, Waliser und Nordiren von der Stange als er 'Hard Brexit now' sagen kann.

Let´s make Britain great again...!

Fast wäre man versucht, einen
"Blonden" Witz zu machen...!
Zumindest scheinen beide den
gleichen "Friseur" zu haben...!
Eins aber glaube ich darf man
dieses mal voraussetzen:
Von DEM werden wir uns in
Europa nicht erpressen lassen!!

Am 25. Juli 2019 um 14:15 von Graf von Henneberg

"Das einzig Richtige

ist es, aus der EU auszutreten. Das wird für Großbritannien ein Erfolg und eine bessere Zeit wird anbrechen."

Ah ja, ist das so? Wie kommen Sie zu dieser Einschätzung? Einfach mal so rausgehauen den Satz aber keine Daten nennen, die Ihre Prognose unterstützen...(was sich ja auch schwierig gestaltet).

Ich denke, dass die Briten ein Jahr nach Austritt bittere Tränen der Erkenntis weinen werden. Den Wirtschaftsraum EU in der heutigen Zeit der Globalisierung zu verlassen, ist mehr als fahrlässig der eigenen Volkswirtschaft gegenüber. Zusammen ist man stärker, aber nachher ist man auch schlauer :)

EU

Ob der Austritt berechtigt oder klug war kann diskutiert werden. Die EU steht auf wackligem Fundament, die Glaubwuerdigkeit nach der Wahl erschuettert, Uneinigkeit bei Allem ausgenommen Geld, Ausgaben und Subventionene (und wer bezahlt).
Sollte es zum No-Deal kommen und England die "Zeche prellen" muss klar sein das ein spaeteres Handelsabkommen zwischen England und der EU erst nach Bezahlung der Schulden eingegangen werden kann.
Es ist immer wieder erstaunlich, das Menschen wie Johnsen an die Macht kommen.. Das ist auch Demokratie.

ich finde, der Zirkus um den Brexit hat schon viel zu lange gedauert. Wir sollten uns nicht von dem Kindergarten im Unterhaus weiter drangsalieren lassen.
Dann gehen sie eben und werden schon sehen, wie sich die Versprechen von Johnson in Luft auflösen und am Ende ein Wiedereintritt unumgänglich ist.
Also lasst sie einfach gehen und gut ist.

Brexit

Was soll er auch machen in seiner schwierigen Situationen. Optimistisch daher plaudern und die Stimmung auf seine Seite ziehen. Jede wette das die grenzenlos führungsschwache EU Nachverhandlungen zustimmt. Natürlich erst nachdem man uns versichert hat genau dies nicht zu machen.

Johnson verspricht großartiges Großbritannien ...

Wie groß(-artig) wird GB eigentlich sein, wenn der Meeresspiegel 30 oder 50 m höher liegt? Ist schon interessant, was diese Leute immer so umtreibt - eine Kopie des größten Präsidenten ever abgeben wollen und darauf hoffen, das die Zukunft mitspielt - gibt es eigentlich noch eine Verantwortung der kleinen alten Dame für das große ganze? Müsste sie ihm da nicht in die Arme fallen?

Doppelbelastung

Es kommen schwere Zeiten. Hier müssen jetzt Trump und Johnson gleichmäßig attackiert werden.

B. Johnson ist wohl bei Trump

B. Johnson ist wohl bei Trump in die Lehre gegangen. Er träumt noch vom "British Empire" aus vergangenen Zeiten.
Wenn er so weiter träumt, gibt es noch ein böses Erwachen.

14:16 von karlheinzfaltermeier

«Warum sollte Johnson die Warnungen der EU ernst nehmen? Es gibt, außer der UNO, keine Organisation von Staaten, die so einfach auseinander zu dividieren ist.»

Die EU mag in vielen Fragen uneinig, sehr verschiedener Meinung, gar zerstritten sein. Sie mag es nicht nur sein, sie ist es tatsächlich.

Was den Brexit betrifft (und die Verhandlungen darüber mit GB).
Da ist die EU nie durch Uneinigkeit + wider streitende Ansichten in Erscheinung getreten. Auch nicht die Visegrad-Staaten. Ansonsten ja recht häufig als "Problembären" gesehen. "Die schräge Dissonanzen ins Konzert der stimmigen Harmonie herein tragen."

Bzgl. des Brextl waren solche Unstimmigkeiten bisher nie zu vernehmen.
Von keinem einzigen der EU-Mitgliedsländer.

Und das wird nun hoppla-hopp bis zum 31.10. alles ganz anders …?
Nur weil jetzt Boris J. Prime-Minister in GB ist …?

Schablonen als Permanent-EU-Erklärungsmuster können u.U. passen.
Können aber auch "ganz schön" verdammt-voreilig-fahrlässig-unpassend sein …

@ 14:15 von Graf von Henneberg

"Das wird für Großbritannien ein Erfolg und eine bessere Zeit wird anbrechen."

Worauf beruht Ihre optimistische Aussage? Der Austritt aus der EU kostet schon jetzt tausende Arbeitsplätze z.B. in der Automobilindustrie. Andere Unternehmen wie Airbus oder Banken ziehen demnächst ab. Es ist traurig, wie man mit falschem Nationalismus und unhaltbaren Versprechungen ein ganzes Land gegen die Wand fährt.

Na dann schauen

wir mal , wie Standhaft die EU wirklich bleibt. Sollten sie allerdings wirklich nochmals Nachverhandlungen beginnen, werde ich ab dann meine Stimmzettel Schreddern

14:16 von

14:16 von karlheinzfaltermeier
"sollte Johnson die Warnungen der EU ernst nehmen? Es gibt, außer der UNO, keine Organisation von Staaten, die so einfach auseinander zu dividieren ist."

Die EU auseinanderzudividieren bringt allerdings nicht viel.
Johnson kann die einzelnen Mitglieder nicht gegeneinander ausspielen, da zum einen die Verhandlungen über Barnier laufen und er schon darauf achten wird, dass die Sache innerhalb der EU fair abläuft. Außerdem würde Uneinigkeit schlichtweg bedeuten würde, dass es zu keiner Entscheidung kommt. Keine Entscheidung bedeutete keinen Deal und chaotischen Austritt.

Man schein in UK viel zerstrittener zu sein als innerhalb der EU.

Großbritannien wird großartig ohne Johnson

Johnson hat sich wohl die Ausdrucksweise schon von Trump abgeguckt? Wer seine Worte ernst nimmt, muss doch wohl völlig realitätsfern sein.

@Graf von Henneberg

"Das wird für Großbritannien ein Erfolg und eine bessere Zeit wird anbrechen"

Abgesehen von einem kleinen Klientel aus der Oberschicht wird es für Großbritannien ein einziges Desaster. Das sagen praktisch alle Wirtschaftsfachleute.

Aber wieso sollte das jemand verstehen, der sich auf ein Adelsgeschlecht bezieht, das bereits vor mehr als 500 Jahren erloschen ist. Der ist doch ohnehin leicht hinter der Zeit zurückgeblieben.

Es gab ja in einem Report

das bsp wo Johnson eine Räuchermakrele hochhielt und behauptete das die EU verlange das man den Fisch jetzt in Eis packen muss.Dumm nur das das ne reine GB Geschichte war und die EU damit nichts zu tun hat.
@Graf von Henneberg
das einzig Richtige ist die Rosinen Picker die immer überall in Verträge reingemauschelt haben und Sie am Ende doch nicht mitgetragen haben aus der EU erstmal rauszuhaben.Sollen Sie mal zusehen was Sie mit Trumo für Knebelverträge abschlissen können und vorallem wenn das Transportchaos wirklich diese Prognoszitierten Ausmasse annimmt was werden wohl die Produzierenden Firmen auf der Insel machen?Gerade bei der Heutigen nicht mehr Vorhandenen Lagerhaltung ,da werden einige Ihre Koffer packen und lieber auf dem Kontinent Produzieren,vorallem weil auch da mehr Ausgebildetes Personal ist das eben nicht mehr so einfach auf die Insel zügeln kann.Gerade im Spitalwesen und Autobau

um 14:18 von Peter Meffert

>>"..Alle Versäumnisse und Fehler der eigenen Regierung werden auf "Brüssel" abgewälzt."<<

Womit aber die Briten in vielen Fällen sogar recht haben? Man betrachte nur den Vorgang wo Macron und Merkel die Briten (und Rest der Union) dazu gängeln wollte illegale Migranten (sogenannte Kontigente) aufnehmen zu müssen was letztendlich der Kick zum Verlassen der EU für die Briten war. Ich kann die Verhaltensweise der Briten durchaus nachvollziehen.

Gutes Omen...

Hier werden ja verstärkt Vergleiche zu Trump bemüht. Aber der hat doch zur Zeit einen recht ordentlichen Lauf. Ein gutes Omen also?

@14:31 von Demokratieschue...

Petitionen sind wenig aussagekräftig was die Mehrheitsmeinung der Bevölkerung anbelangt. Die Motivation teilzunehmen, wenn der Status Quo ohnehin schon den eigenen Wünschen entspricht ist eher gering.

Unter https://whatukthinks.org gibt es immer mal wieder Umfragen zum Thema. Dort liegt Remain seit einiger Zeit vorn - allerdings nur sehr sehr knapp. Das könnte zu einem erneuten Referendum wieder kippen.

re graf von henneberg

"Das einzig Richtige

ist es, aus der EU auszutreten. Das wird für Großbritannien ein Erfolg und eine bessere Zeit wird anbrechen."

Wenn quasi-religlöse Inbrunst es reißen könnte, dann vielleicht ...

Johnson hat recht - ich freue mich auf den Brexit

Die Idee die Johnson entwirft hat viel Charme. Kurioserweise könnte sie genau wegen, nicht trotz der EU, funktionieren. Denn die EU hat sich in vielerlei Richtungen wirtschaftlich abgeschottet. In diese Lücke kann nun Großbritannien stoßen. Wären Deutschland, Frankreich etc. selbständig agierende Wirtschaftssubjekte, dann wären die Ausgangsvorraussetzungen für ein post-Brexit GB viel schlechter. Johnson verspricht, ein „EU unabhängiges“ GB zu einem Erfolgsmodell zu machen. Vermutlich wird er recht behalten und in 15 Jahren wird man vom Kontinent aus neidisch auf Britannien schauen !

DA bin ich ja mal gespannt,

wie das großartigste Land der Welt aussehen wird. Und mal gucken, ob er Ärger mit Trump bekommt, das ja schon das großartigste Land der Welt ist. Mit Deutschland wird er Stress haben, wo es die tollen blühenden Landschaften gibt, wo man gut und gerne leben kann.

Wenn er es schafft, UK sauber aus der EU-Zone zu führen, hat er allerdings mehr erreicht, als seine Vorgängerin, die nur gelabert hat.
Vielleicht gibt es ein Signal, eine echte EU zu gründen, eine der Gleichstarken und Gleichgesinnten. Solange man alle unterschiedlich starken Staaten zusammenwirft, kommt nichts dabei heraus, weil das Arm-Reich-Gefälle einfach zu stark ist. Die Wirtschaft der reichen Staaten läßt in den armen Staaten produzieren und dafür kommen die Armen aus den armen Staaten in die reichen Staaten, dann automatisch auch verarmen. Nutznießer: Die Aktionäre.
Verlierer: der Rest der Bevölkerung mit Ausnahme der Beamten

Klon

Johnson mutet wie die kleinere Kopie von Donald Trump an. Copy and Paste.

Kühner Karl ?

"Jetzt, wo der No-deal-Brexit unmittelbar droht, wird Brüssel einlenken, denn die Länder der EU, allen voran Deutschland, werden durch einen Bruch ohne Vertrag stärker leiden müssen als GB. Da die EU mehr nach GB exportiert als umgekehrt, würden Zöllen vor allen die EU-Länder treffen.
Und GB ist nicht auf den Import aus der EU angewiesen, da sofort andere Länder, allen voran die USA in die Bresche springen und mit Sonderkonditionen locken werden."
Was ist das denn für eine Nullnummer?
wenn GB weniger in die EU liefert, als anders rum, was kümmert die EU dann Zölle?
wenn Wir merken, daß die GB Waren zu teuer sind, dann wird der Zoll gesenkt.
Wenn GB auf EU Zeug Zoll erhebt, zahlt das GB, nicht die EU. Die werden eben schon wissen müßen, warum sie Zoll haben wollen, oder nicht.

14:25 von Allrightcom

«Ich will ein Alleinstellungsmerkmal für ihn, und deshalb verleihe ich ihm eines: Er heißt ab sofort Trumpson. Denn Johnson ist ein Allerweltsname, und Donaldson heißen auch schon diverse Durchschnittstypen.»

"Trumpson" heißt sehr wahrscheinlich niemand anderes auf der Welt.
Schon gar nicht "diverse Durchschnittstypen" …

Sehr viel besser war und ist das namentliche Alleinstellungsmerkmal, das sich John Cleese im Monty Python Film: "Ein Fisch namens Wanda" verlieh, wo er als verwirrt-konfuser Quasi-Einbrecher ertappt wurde:

"Special-Agent Hutchinsonchinson".
Das ist ein Alleinstellungsmerkmal im Namen.
Das "Trumpson" weit in den Schatten stellt.

Außrdem werden Politiker nicht besser, indem man sie nur umbenenne.
Autos auch nicht geräumiger + schneller, wenn man sie nur umlackierte …

Unterschied zwischen groß und großartig

Achtung: es gibt Thüringer Rostbratwürste und Würste nach thüringer Art. Trump will Amerika wieder groß machen, Johnson GB nur großartig... Soviel Spaß muß sein bei >35°C
PS: ich nehme dieses Theater nicht mehr ernst; die Serie House of Cards wurde von der Realität phänomenal überholt.

Nein Mister Johnson

Wer unbedingt aus der EU wollte, hat keine Forderungen zu stellen. Also nicht die EU hat Zugeständnisse zu machen, sondern GB. Mister Johnson sie sind nicht Pipi Langstrumpf, die sich die Welt so hinstellt wie es ihr gefällt. Die EU hat also das Recht, den Brexit nach ihren Bedingungen durchzuführen.

BJ lebt eben in seiner eigenen Welt......

BJ lebt eben in seiner eigenen Welt.

Versprechen kann man ja viel, Versprechen
umsetzen ist wieder was anderes.

Der gute Mann hat es in der Vergangenheit mit
der Wahrheit nicht so genau genommen und
er wird es in der Zukunft genauso machen.

Wenn schon, dann ist BJ "Monty Python 4.0".

Johnson macht da weiter wo

Johnson macht da weiter wo May aufgehört hat. Er verspricht den Brexit, wird in Brüssel gegen eine Wand laufen und dann nochmal im Parlament.
Anschließend wird er in Brüssel um eine Verlängerung des Austrittsdatums bitten. Same procedure es last time.

Es wird auf Neuwahlen oder einem zweiten Volksbefragung hinauslaufen.

Das Risiko heißt Frankreich und Italien

fallen diese Länder als Euroländer weiter ab und verkommen im Rechtspopulismus, dann wird es auch Deutschland mit reißen und unsere Wirtschaftsleistung wird es nicht mehr "wuppen" können. Dann - nur dann - könnte Großbritannien in der Tat besser da stehen, als wir es heute glauben. Es sind viele Unwägbarkeiten.
.
Aber eines übersieht Großbritannien erneut: wenn vor der Haustür eines der mächtigsten Wirtschaftszonen immer enger zusammen wächst, man selbst aber überhaupt keine Mitsprache mehr hat, so schwächt es die eigene Position mehr, als Nationalgefühl und Wunschdenken wett machen können.

"Andernfalls verspricht er

"Andernfalls verspricht er einen Brexit ohne Deal - und ein großartiges Land"

Fürchtet er bei diesem Ansinnen denn nicht, dem großen Bruder überm großen Teich Konkurrenz zu machen?
Ehe wir uns versehen haben wir 2 großartigste Länder der Welt, und Johnson will sogar noch "die am meisten florierende Wirtschaft Europas" aufbauen.
(Anmerkung an die Autorin: "florierendste oder bestflorierende Wirtschaft" sollte es sein.)

Armes liebes UK, wo hast Du all diese Egomanen her?

Geschickt

Dadurch, dass er einen Zeitraum von 30 Jahren nennt, kann er den Brexit fröhlich auf Pump finanzieren, immer wieder versprechen, dass es besser wird und ist längst weg, wenn die Absturzkante für GB überschritten ist. Nach mir die Sinnflut ...

14.16 von karlheinzfaltermeier

1. Juncker wird sich da nicht mehr einmischen, seine Amtszeit ist demnächst zu Ende.
2. Barnier wird keinen einzigen Buchstaben
des ausgehandelten Vertrages zur Diskussion stellen. Evtl. kleine Änderungen des technischen Anhangs. Ausserdem reden sie hier von einer EU Warnung - die EU hat keine
Warnungen ausgesprochen!
3. Welchen Berliner Standpunkt meinen sie?

re hembo

"B. Johnson ist wohl bei Trump in die Lehre gegangen."

Es gibt einen Unterschied. Johnson hat sich viel weiter als Trump aus dem Fenster gelehnt mit Versprechungen, die er nicht finanzieren kann.

14:18 von Peter Meffert

Richtig, nach dem Austritt (31.10.) hat
Johnson keinen Sündenbock (EU) mehr und alles was dann in GB schief läuft muss er auf
seine Kappe nehmen. Gut so.

@zigzag 14,45

Vollkommen mit Ihrem Kommentar einverstanden. Es kommt leichte Schadenfreude auf, wenn man an britisches Szenario und Chaos nach dem Austritt aus unserer EU denkt. Dann aber wiederum bedauert man die vielen Briten, die den Brexit nicht wollten. Wie dieser Johnson seine Landsleute dann "einen" will, bleibt wohl sein Geheimnis.

Make Boris Great again ... ??

"This Person can not be me"-Boris verkündet sinngemäß "Make UK Great again"...
.
Hat er denn eine Zeit-Maschine gefunden?
.
In Demokratien darf jeder Staatsbürger frei entscheiden welche Partei er wählt, bei Volksabstimmungen was auch immer die eigene Präferenz ist.
.
Im vereinten (?) Königreich gibt es bis heute keine wirklich klare Mehrheit gegen den Brexit, auch wenn in unseren Medien ein solcher Stimmungs-Umschwung vermittelt wird.
.
Mögen die Spiele beginnen. Wir werden wohl bald erfahren wer mit seinen jeweiligen apokalyptischen Vorhersagen wirklich recht hatte.
.
Ich würde mich aber trotzdem sehr darüber freuen wenn es nicht zur "Apokalypse" kommen würde und es den Insel-Bewohnern weiterhin gut gehen wird.
.
Aber gewisse Zweifel daran habe ich dann doch...

Make (Great) Britain great again...

Das wird schwer ohne die EU oder die ehemaligen Kolonien aber was Realitaet bedeutet, das weiss das Bobbele eh nicht. Mir gruselt es, wenn ich mir anschaue, in welche Richtung unsere Zivilisation marschiert (bzw. wen man als Fuehrungs"persoenlichkeit" waehlt: Trump, Johnson, Bolsonaro, Salvini, Orban, Duterte etc.).

"Vielleicht gibt es ein

"Vielleicht gibt es ein Signal, eine echte EU zu gründen, eine der Gleichstarken und Gleichgesinnten. Solange man alle unterschiedlich starken Staaten zusammenwirft, kommt nichts dabei heraus, weil das Arm-Reich-Gefälle einfach zu stark ist."
.
Das halte ich für reine Phantasie - Familien, Firmen, Städte, Länder bestehen immer aus "unterschiedlich starken" und man muß immer um Ausgleiche ringen. Und es ist keineswegs so daß da "nichts dabei heraus" kommt.

14:15 von Graf von Henneberg

«Das einzig Richtige ist es, aus der EU auszutreten. Das wird für Großbritannien ein Erfolg und eine bessere Zeit wird anbrechen.»

Ganz genau das Falsche ist es, aus der EU auszutreten. Das wird für GB ein Desaster, und schlechtere Zeiten mit vielen Plagen werden anbrechen, GB heimsuchen und verwüsten.

Jede Begründung dafür lasse ich nun mal weg.
So wie Sie die Ihre ja auch …

re möbius

". Johnson verspricht, ein „EU unabhängiges“ GB zu einem Erfolgsmodell zu machen. Vermutlich wird er recht behalten und in 15 Jahren wird man vom Kontinent aus neidisch auf Britannien schauen !"

So wie wir alle auf die wirtschaftspolitische Kleinstaaterei des 19. Jh. neidisch schauen?

Good luck

Dieser EU muss man nicht nachtrauern. GB kann nach dem Brexit wieder selbstbestimmt seinen eigenen Weg gehen.
Viel Glück Boris Johnson.

@15:06 von Seebaer1

"Hier werden ja verstärkt Vergleiche zu Trump bemüht. Aber der hat doch zur Zeit einen recht ordentlichen Lauf."

Wirklich? Wo hat er den denn? Bei der guten Wirtschaftslage? Die geht noch auf Obama's Konto, Trump's Strafzoelle kosten Arbeitsplaetze in den USA und verteuern Konsumprodukte. Seine von Mexiko finanzierte Mauer an der Suedgrenze? Da lacht man immer noch drueber und zahlen tut's der Steuerzahler. Die nicht gegenfinanzierte Steuersenkung fuer Reiche und Superreiche und der einfach kranke Militaeretat? Wenn die Schuldengrenze nicht um 1.8 Billionen USD angehoben worden waere, dann wuerde die Regierung Trump aber gewaltig ins Stolpern kommen bei ihrem Lauf.

Das vernutete Alter Ego

Er hat deutlich die gleiche Rhetorik mit sparsamem Wortschatz. Jetzt trupelts im Duett.

@ KarlderGrüne

Brüssel wir Nachverhandeln und Zugeständnisse machen. Jetzt, wo der No-deal-Brexit unmittelbar droht, wird Brüssel einlenken ...

Ja?
Wo wird Boris denn einlenken? Wo bietet er in den angeblichen "Nachverhandlungen" denn Zugeständnisse an? Wenn er das nicht vorhat, kann er sich das Geld für die Fähre sparen.

14:36 von KarlderKühne

Wenn sie sich da mal nicht irren.
Brüssel wird nicht einlenken und nicht alles was die Briten brauchen kann aus den USA
bezogen werden. Gerade wenn es um Lebensmittel geht, sind die US Standards
(Chlorhühnchen) eher abschreckend.
Auch werden die Briten dann kaum US Autos
kaufen - mässige Qualität und Spritfresser.
Qualitätsmaschinen werden auch nicht aus den USA kommen sondern weiter aus der EU.
Also ist GB sehr wohl auf Importe aus der EU angewiesen.

Hallo Superschlau

Warum droht Trum wohl immer mit der Erhöhung von Einfuhrzöllen? Natürlich weil dadurch die Waren der Exportierenden teurer werden und heimische Produkte verstärkt gekauft werden.
Wird die EU aber ihre Waren nicht mehr in GB los, weil teurer, wer hat dann den schwarzen Peter? Es gibt heute fast nichts mehr auf der Welt, was ein anderer Lieferant nicht in gleicher Qualität zu gleichem Preis liefern kann. Wichtig ist, das man einen Mark für seine Produkte hat.

@ derweisepit

... werde ich ab dann meine Stimmzettel Schreddern

Meinetwegen. Dann zählt meine Stimme halt mehr.

Ein paar Gedanken

Schon Kurt Tucholsky wusste: „Zwischenstaatlich organisiert sind in Europa nur das Verbrechen und der Kapitalismus.“
Gewiss, dieser Spruch ist fast 100 Jahre alt, aber – wenn man verschiedenen Kritikern der Gemeinschaft glauben darf – hat sich daran bis heute nicht viel geändert.

Im Zentrum der Kritik steht vor allem die ausufernde Bürokratie der Europäischen Gemeinschaft. Nach Schätzungen sind knapp 170.000 Menschen mit der Formulierung, der Implementierung und Überwachung der europäischen Gesetzgebung beschäftigt.

Europa als dynamischer Kontinent lebt vor allem auch durch den Wettbewerb. Kaum eine gesellschaftliche Ebene ist heutzutage von den Regulierungen der europäischen Verwaltung unberührt. Diese Eingriffe behindern auf vielfältige Weise die Bemühungen einzelner.

Um willkürlichen Machtgebrauch zu verhindern, ist ein Mindestmaß an Transparenz von Nöten. EU-Behörden haben die Entscheidungsprozesse außerhalb der öffentlichen Aufmerksamkeit platziert.

@um 14:16 von karlheinzfaltermeier

Der kann soviel dividieren, wie er will. Für ein neues Abkommen müssen alle EU-Staaten und deren Parlamente zustimmen (übrigends ein Hauptgrund, warum man nicht neu verhandeln will, nicht gerade einfach 27 Staaten auf eine Linie zu bringen). Er muss eigentlich das exakte Gegenteil von dividieren machen.

Boris beeil dich

Falls es einen Vertrag geben soll, müsste zuerst das britische Parlament zustimmen und dann müsste die Zustimmung der 27 anderen Parlamente auch noch eingeholt werden.
Da pressiert's jetzt bissl.

Boris Johnson hat keine

Boris Johnson hat keine Antworten gegeben. Meiner Meinung nach hat er nicht mal eine Vorstellung von den Problemen seines Landes.
Aber es reicht wohl aus, dass er eine Show im Parlament veranstaltet. Viele Abgeordnete und wohl auch Wähler wollen unterhalten werden, anstatt sich mit komplexen Problemen und Argumenten zu beschäftigen.

British empire

"Im Jahr 2050 könne Großbritannien die am meisten florierende Wirtschaft Europas und somit Zentrum eines neuen Netzwerks an Handelsabkommen sein."

Ich glaub er denkt, es gäbe noch das Britische Empire, bzw. er könne es wieder aufbauen. Irgendwer sollte ihn erklären, dass sich die meisten Ländern nicht mehr so einfach besetzen lassen und das GB nur noch eine kleine Insel ist.

15:04, eine_anmerkung

>>Womit aber die Briten in vielen Fällen sogar recht haben? Man betrachte nur den Vorgang wo Macron und Merkel die Briten (und Rest der Union) dazu gängeln wollte illegale Migranten (sogenannte Kontigente) aufnehmen zu müssen was letztendlich der Kick zum Verlassen der EU für die Briten war.<<

Vorsicht.

Die "Volksabstimmung" zum Austritt fand 2016 statt, Macron wurde 2017 gewählt.

Im Übrigen spielten "illegale Migranten" im Brexit-Wahlkampf kaum eine Rolle. Es ging um die Freizügigkeit innerhalb der EU, und da speziell um die Polen. Der Wahlkampf wurde dezidiert antipolnisch geführt, und es kam zu Übergriffen auf in GB lebende Polen und deren Geschäfte. Ihrer Partei ist das natürlich peinlich, weswegen diese Tatsache von ihr totgeschwiegen wird.

um 15:39 von schabernack

>>"Ganz genau das Falsche ist es, aus der EU auszutreten. Das wird für GB ein Desaster, und schlechtere Zeiten mit vielen Plagen werden anbrechen, GB heimsuchen und verwüsten."<<

Und Sie wissen das natürlich und verfügen damit über schier hellseherische Fähigkeiten?

31-10-19 fällt Johnson die Entscheidung....

Frage : Sobald Johnson sein UK =>abkoppelt von Europa, (am 31-10-19 ) ...wird er dann auch den Europa-Tunnel fluten, damit UK wieder eine Insel ist.......and great again ???

Wir brauchen Optimismus in Europa!

Warum so kritisch? Wir brauchen in der Tat mehr Optimismus in Europa, um die Zukunft so zu meistern, dass wir sagen können, wir werden den Herausforderungen gerecht. Man kann das aber nur, wenn man Leuten auch die Chance dazu gibt, und das gilt für alle, egal welchem Lager der zerklüfteten Politlandschaft sie angehören. Man bekommt das Gefühl, dass insbesondere das etablierte Politestablishment Angst davor hat, dass jemand daherkommt und es besser macht als es selbst. Aber genau das ist es doch, was wir alle, im UK und auf dem Kontinent brauchen. Ob BJ es schafft? Das werden wir sehen, aber gleich die dicken Geschütze dagegen zu stellen, ist doch falsch!
Nun schaut in den Spiegel, seid kritisch mit Euren eigenen Taten und helft in der Breite, dass die Aufgaben unserer Zeit guten Lösungen zugeführt werden! "Amen!" Die nächste Generation hat einen Anspruch darauf!

um 15:41 von OK

>>"Dieser EU muss man nicht nachtrauern. GB kann nach dem Brexit wieder selbstbestimmt seinen eigenen Weg gehen.
Viel Glück Boris Johnson."<<

Sehe ich genauso. Auch von mir viel Glück an unsere britischen Freunde.

Boris bleibt diffus

Boris hat leider vergessen zu sagen, was er von der EU in "Nachverhandlungen" konkret für Zugeständnisse fordert. Und welche Zugeständnisse er dafür anbietet.

Ob er den Vertrag überhaupt im Detail kennt?

15:04 von eine_anmerkung

Sie picken sich einen Satz aus meinem Kommentar und wollen ihn mit einem Beispiel widerlegen, das gar keines ist. GB hatte immer die volle Kontrolle über seine Grenzen, da es nie im Schengenraum war. Die Bitte um Aufnahme von Migranten, auf die Sie anspielen, war eine Bitte und keine "Gängelung". Wenn GB nicht will, was solls? Übrigens spielte der britische (oder besser englische) Nationalismus die gleiche Karte wie Sie: Es gab kaum illegale Migranten in GB, aber legal eingewanderte EU-Ausländer. Das stößt dem englischen Nationalisten schon mal auf, wenn er sich im Krankenhaus von einer polnischen nurse pflegen lassen muss...

Führungspersönlichkeiten erwünscht

Also ich persönlich deute die Signale derzeit so, das Volk schreit nach Führungspersönlichkeiten, weltweit, Personen die auch mal auf den Tisch hauen, klare Kante zeigen, nationale Interessen vertreten...und das Volk bekommt diese "Persönlichlichkeiten" in Ost wie in West, Entertainer, Sprücheklopfer, Warmluftbläser, Kriegstreiber...und jetzt will es Big John allen zeigen. Dafür dass er auf der Eliteschule Eton war ist er ganz schön rauhbeinig und es dürfte noch einiges zu erwarten sein. Er sollte aber nicht vergessen dass die Briten den Kreis der EU verlassen und sich mit imperialistischem Getue zurückhalten. Wenn er Glück hat wird er über kurz oder lang kniend vor der EU-Haustür stehen.

Ich halte den Brexit für einen großen Fehler.

Jetzt macht Johnson die gleichen Sprüche wie Trump. Trump reibt sich die Hände, denn sein Ziel ist die Schwächung Europas. Beide, Johnson und Trump, können böse auf die Schnauze fallen. Kann aber auch sein, dass die Beiden eine Allianz gegen die EU schmieden werden. Dann sollten wir uns von den USA entgültig trennen und uns China, Japan, Russland und Indien zuwenden. Mal schauen, was passiert ;-)

15:45, birne1950

>>Das vernutete Alter Ego
Er hat deutlich die gleiche Rhetorik mit sparsamem Wortschatz. Jetzt trupelts im Duett.<<

Sie täuschen sich.

Boris Johnsons Wortschatz lässt sich mit dem Trumps nicht vergleichen. Er spricht nun wirklich ein hochgebildetes Oberschichtenenglisch.

Versprechen

Da gibt es einen blond gelockten alten Mann,
der jede Menge Versprechen abgegeben hat,
von denen kaum etwas umgesetzt wurde.
Alles, oder fast alles von Gerichten blockiert.
Wenn nun der kleine blond Gelockte fast identische Verbrechen macht, die sich als
heisse Luft entpuppen werden. Da seine Amtszeit ohnehin von kurzer Dauer sein wird kann er also grosse Töne spucken. Er weiss ja jetzt schon, dass nicht er es ist der die Versprechen einhalten muss.

Der Selbstdarsteller wird scheitern

.... wenn der Johnson solch eine Politik für sein Land macht, wie er seine " Frisur " zur Schau stellt, dann kann die westl. Welt noch etwas erwarten. Der und Trump könnten nicht nur im Geist Brüder sein, sondern auch im Benehmen.
Der wird für sein Land zum Ballast werden, aber nicht zum Erfolg.

Auf eigene Faust

Mal was zum Nachdenken:

Es geht doch den Briten gar nicht darum, wer bei einem harten Brexit schlechter wegkommt. Die wollen einfach den Sprung wagen und es allein versuchen.

Während sich aber Theresa May noch ängstlich an der Haltestange des 10m-Brettes festklammerte und dachte, sie könne ja auch hinten wieder runterklettern und unten bequem in den Pool steigen, sagt der Johnson: Dann springe ich doch lieber.

Dass er keinen rechten Plan hat, mag etwas beängstigend sein, aber wer hat den schon, wenn er ins Ungewisse aufbricht.

Noch ein "großartiges" Land

Noch ein "großartiges" Land auf dieser Erde? Darf man das überhaupt sagen, und schreiben?
Hoffentlich hat das Trump nicht gehört, sonst schickt der gleich einen Flugzeugträger den Fluß hoch.
Man darf gespannt sein, wie es weiter geht. Knickt die EU mal wieder ein?
Macht Trump für seinen "Freund" Druck bei der EU?
Oder gibt es am Ende ein neues Referendum auf der kargen Insel, und alles ist wieder gut?
Aber er ist gut für das europäische Sommerloch.

Also... God save the queen!....

rer Truman Welt

Ich glaube, die meisten von uns könnten jetzt täglich irgendwelche Meldungen zu oder über diese Person bzw. diesen Premier kommentieren. Ich denke, im Grunde wurde bereits alles gesagt zu diesem Thema. Ich klinke mich wieder ein, wenn wirklich mal Bewegung in diese Sache kommt. Ansonsten frage ich mich: sind Trump und Grossbritannien (May/Johnson) eigentlich die Welt bzw. daß mit Abstand Wichtigste hier?
Es wäre traurig sollte das so sein.
CU

Das einzige, was Boris

Das einzige, was Boris Johnson beherrscht, ist vollmundig Luftblasen oder wahlweise Fake-News zu produzieren. Er fabuliert über 2050... Da wird er dann schon 30 Jahre nicht mehr Premier sein, denn das, was jetzt ansteht, ist die Politik rund um den Brexit, und da wird er krachend scheitern, weil die Quadratur des Kreises auch politisch nicht möglich ist: Er bedient weiter die No-Deal-Hardliner, wird aber dafür keine Mehrheit im Parlament finden; die Mehrheit des Parlamentes will das deutlich nicht und kennt Wege, ihm vorher das Misstrauen auszusprechen - ganz abgesehen davon, dass die EU aus guten Gründen keine Verhandlungsbereitschaft mehr signalisiert, das Brexit-Paket nochmal aufzuschnüren.
So wird es wohl die Ironie des Boris Johnson sein, dass an ihm der Brexit endgültig scheitert und Großbritannien in der EU verbleibt, gesichert entweder durch Neuwahlen und/oder durch ein neues Referendum: Dann ist Boris Johnson allerdings längst der Ex-Premier.

Der König der Welt

Nun hat Mr.J. seinen Kindheitstraum verwirklicht. Aber als PM.
Ganz gleich wie das Brexit-Drama ausgeht. Es wird beiden beiden Seiten nicht zum Vorteil gereichen. Wie das genau aussehen wird, das wird sich zeigen müssen.
Aber wenn ich die Geschichte "Englands" Revue passieren lasse, dann komme ich immer wieder nur auf eine Person zurück, die "England" großartig gemacht hat. Und das war Queen Elizabeth I., nachdem sie die spanische Armada von Philip II. im Ärmelkanal geschlagen hat und damit Great Britain GB) geschaffen hat und über Jahrhunderte die Meere beherrschte.
Nun wünsche ich mir, dass sich Schottland zur Unabhängigkeit entschließt.
Die Schotten sind bodenständiger und ehrlicher. Das weiß ich aus Erfahrung.

Dummheit muss grenzenlos sein

Da Johnsons politischer Freund, Trump, die USA bereits zum großartigsten Land des Planeten gemacht hat, wird es wohl nach den Urgesetzen der Logik nicht mehr möglich sein, GB zum großartigsten Land im Sonnensystem zu machen. Naja, immerhin buhlen jetzt zwei Staatsoberhäupter um den den Platz des unfähigsten Landesführers in unser Galaxis. Der Untergang Englands als das Land mit dem größten Bedeutungsverlust des Universums ist einegeläutet.

re karlderkühne

" Da die EU mehr nach GB exportiert als umgekehrt, würden Zöllen vor allen die EU-Länder treffen."

Wieviel % der britschen Exporte sind auf den EU Markt angewiesen und wieviel % der EU Exporte auf den britischen Markt?

Wen treffen da wohl Zölle ...

15:41 von OK

Fragt sich nur wohin der selbstbestimmte eigene Weg führt. Es dürfte ein ziemlich steiniger Weg werden, der eher in die Isolation führt. Unter diesem Brexit wird auch noch die folgende Generation zu leiden haben. An die denkt BJ leider nicht, er will
nur "Weltkönig" sein.

Villeicht geht die EU ganz neue Wege?

Villeicht geht die EU ganz neue Wege?

Mit der neuen EU-Führung könnte es vielleicht neue Wege geben und ein Brexit könnte noch abgewendet werden?

Man wird sehen wie die weiteren Verhandlungen laufen...

re peter meffert

" Das stößt dem englischen Nationalisten schon mal auf, wenn er sich im Krankenhaus von einer polnischen nurse pflegen lassen muss..."

Und hoffentlich wird er nicht gerade krank, wenn die polnische nurse einen Job in Deutschland angenommen hat. Wo sie die Rechte eines EU Bürgers hat.

15:57, eine_anmerkung

>>um 15:39 von schabernack
"Ganz genau das Falsche ist es, aus der EU auszutreten. Das wird für GB ein Desaster, und schlechtere Zeiten mit vielen Plagen werden anbrechen, GB heimsuchen und verwüsten."

Und Sie wissen das natürlich und verfügen damit über schier hellseherische Fähigkeiten?<<

Sie sind heute aber wirklich sehr flüchtig. Vielleicht die Hitze? Ich empfehle, mehr zu trinken. Alkoholfreies natürlich.

Der Kommentar, auf den Sie anspringen, ist eine ironische Replik auf diesen hier:

///Am 25. Juli 2019 um 14:15 von Graf von Henneberg
Das einzig Richtige
ist es, aus der EU auszutreten. Das wird für Großbritannien ein Erfolg und eine bessere Zeit wird anbrechen.\\\

Jetzt verstanden?

15:52 von Graf von Henneberg

Zitat:"Nach Schätzungen sind knapp 170.000 Menschen mit der Formulierung, der Implementierung und Überwachung der europäischen Gesetzgebung beschäftigt."

Sie sollten nicht schätzen, sondern sich informieren. Für die EU-Kommission arbeiten ca. 50000 Beamte, vom Dolmetscher bis zum Büroleiter des Kommissionspräsidenten. Ein EU-Beamter kommt statistisch auf 10000 EU-Bürger. Zum Vergleich: In Köln kommt ein Beamter auf 75 Bürger, in Paris auf 45.

Johnson verspricht großartiges Großbritannien

Die Position der EU bleibt unverändert...Das mit Johnsons Vorgängerin May ausgehandelte Austrittsabkommen sei der "bestmögliche Deal"...
###
Ich hoffe das die EU auch bei dieser Haltung bleibt und sich von Johnson nicht vorführen läßt ! Ob es wirklich ein großartiges Großbritannien wird, das wird schon die Nahe Zukunft zeigen. Denn schon seit einiger Zeit verlegen viele große Konzerne ihre Englischen Produktionsstätten ins Europäische Ausland was heute schon für Zweifel und einen Anstieg der Arbeitslosigkeit führt. Boris Johnson will Großbritannien in eine großartige Zukunft führen, aber für sehr viele wird es eine Zukunft in die Arbeitslosigkeit...

um 16:02 von Peter Meffert

>>".. Es gab kaum illegale Migranten in GB, aber legal eingewanderte EU-Ausländer. Das stößt dem englischen Nationalisten schon mal auf, wenn er sich im Krankenhaus von einer polnischen nurse pflegen lassen muss..."<<

.... oder vielleicht stößt es den Briten auch auf (wie uns Deutsche) das dann Kindergeld nach britischem Satz in die Herkunftsländer der Migranten (nach noch gültigem EU-Recht) überwiesen werden muss da dort die Kinder großgezogen werden? Bitte nicht missverstehen; ich finde den Austausch von Arbeitnehmern innerhalb der EU grundsätzlich sehr gut, einige "Feinheiten" gilt es aber endlich pragmatisch zu regeln und das sind beispielsweise die Kindergeldzahlungen.

Mehr Zölle sind immer der falsche Weg

@ karlderkühne:
Da die EU mehr nach GB exportiert als umgekehrt, würden Zöllen vor allen die EU-Länder treffen.

Nein, sie treffen die britischen Verbraucher.

Versprochen und gelogen

Mich würde es nicht wundern, wenn Johnson auch noch verspricht, dass er die europäische Kleinstaaterei des vorigen Jahrhunderts und das Commonwealth zurück haben will.

Nun, man würde den Briten

Nun, man würde den Briten wünschen, dass sie einigermaßen glimpflich davon kommen. Allerdings stehen die Vorzeichen schlecht. Sie sind offenkundig einem Scharlatan auf den Leim gegangen. Enem Trump-Verschnitt, der sein Land erst in die Spaltung und dann in den Abgund führt.

@OK - GB kann selbstbestimmt wieder seinen eigenen Weg gehen

Sie meinen wohl smal Britannien

Die DUP wird Johnson garantiert nicht unterstützen und Nordirland wird sich ebenso wie Schottland abkoppeln.

Das ganze Endet mit einer misstrauensfrage und Neuwahlen und anschließenden neuem Referendum mit echten realen Fakten zum Austritt.

um 16:19 von erster Realist

>>"Mit der neuen EU-Führung könnte es vielleicht neue Wege geben und ein Brexit könnte noch abgewendet werden?"<<

Wenn Sie damit unsere neue Kommissionspräsidentin anspielen dann bin da eher skeptisch? Sie hat bei Ihren Antrittsbesuchen jedem das versprochen was er gerade hören wollte was in der Umsetzung der Quadratur des Kreises gleichkommen würde.

Uns wird es weniger treffen

Mehr als die Hälfte der britischen Exporte gehen aktuell noch in die EU. GB will sich aber aus der Gemeinschaft, die den Handel vereinfacht, verabschieden.
Es gibt aber kein EU Land, das mehr als die Hälfte seiner Waren nach GB exportiert. Der Brexit trifft GB wesentlich härter als uns.

um 16:24 von Peter Meffert

>>"Sie sollten nicht schätzen, sondern sich informieren. Für die EU-Kommission arbeiten ca. 50000 Beamte, vom Dolmetscher bis zum Büroleiter des Kommissionspräsidenten. Ein EU-Beamter kommt statistisch auf 10000 EU-Bürger. Zum Vergleich: In Köln kommt ein Beamter auf 75 Bürger, in Paris auf 45."<<

Ich würde sagen alles eine Frage der Datenbasis (Zahl 170.000) und ich denke da gehen Sie und der sehr verehrte Vorkommentator von unterschiedlichen Sichtweisen aus. Haben Sie die nachgelagerten Bereiche wie z.B. Berater nicht im Fokus?

Johnson will nicht neu verhandeln, ...

...sondern den verhassten Backstop weghandeln. Er wird sich die Zähne ausbeißen, es sei denn die EU verrät Irland.

Ist der Begriff...

"Trumplizismus" schon vergeben oder kann man den als Vorschlag irgendwo einreichen?

Ich sag nur weia...

Hallo karwandler,

Zölle treffen immer den am meisten, der auch am meisten xxportiert. Warum erhöht wohl Trump Zölle auf chinesische Waren und verlangt andererseits, das die EU die Zölle auf amerikanische Automobile senkt? Deutschland als "Exportweltmeister" schmerzen Zölle am meisten. Darum auch das Bestreben GB in der EU zu halten (daneben ist GB auch der zweitgrößte Nettozahler) oder wenigstens einen Vertrag hinzubekommen, das GB noch eine Zeit in der Zollunion bleibt. Darum auch der ganze Hickhack um die Nordirische Grenze.

re derfreundliche

" Boris Johnson will Großbritannien in eine großartige Zukunft führen, aber für sehr viele wird es eine Zukunft in die Arbeitslosigkeit..."

Zum Beispiel Airbus wird auch weiterhin Tragflächen aus dem UK beziehen. Aber natürlich keine Investitionen in die Zukunft dieser Standorte tätigen. Die qualifizierten Ingenieure werden sich umorientieren.

Großartige Worte und ihre Bedeutung

Nun ja, die Kanzlerin versprach einst auf Wahlplakaten ein Deutschland in dem wir "gut und gerne leben" und Johnson verspricht "ein großartiges Großbritanien." Mittlerweile sollte doch jeder wissen, das man die Worte von Politikern nicht auf die Goldwaage legen kann. Auf der anderen Seite hat er jetzt etwas versprochen, und dann sollten wir ihm auch erst einmal Gelegenheit dazu geben, diese Versprechen einzulösen. Vorverurteilungen und Schwarzmalerei sind so genauso unangebracht, wie das Blaue vom Himmel zu versprechen.

Abarbeiten an "Bürokratie"

@ Graf von Henneberg:
Im Zentrum der Kritik steht vor allem die ausufernde Bürokratie der Europäischen Gemeinschaft.

Diese Kritik wird mantra-artig wiederholt und meist (wie bei Ihnen) ohne konkrete Belege.


Nach Schätzungen sind knapp 170.000 Menschen mit der Formulierung, der Implementierung und Überwachung der europäischen Gesetzgebung beschäftigt.

Und dadurch werden vermutlich mindestens ebensoviele in den Mitgliedsländern eingespart.
Das ist definitiv kein Grund, eine Solidargemeinschaft zu verlassen.

Ich war erst kürzlich in GB,

der Umtauschkurs Euro in Pfund hat sich in den letzten 20 Jahren kaum verändert. Und was mußten wir in unseren Medien immer hören: "Das Pfund stürzt ab!" Alles reine Panikmache. Natürlich will man GB in der EU halten bzw. wenn das nicht klappt, wenigstens einen günstigen Vertrag hinbekommen. Für Otto-Normalo wird sich bei einem Austritt wie auch immer der aussehen mag, nicht viel ändern. Warten wir es doch einfach ab.

16:39 von Woelli Ist der

16:39 von Woelli
Ist der Begriff...
"Trumplizismus" schon vergeben oder kann man den als Vorschlag irgendwo einreichen?

Ich sag nur weia...

----

"Trumpitis" finde ich persönlich passender.

14:15 von Graf von Henneberg

Das einzig Richtige ist es, aus der EU auszutreten.
,
sehe die EU (so wie sie sich aktuell darstellt)
auch ganz nicht unkritisch
aber ein Austritt ist ja wohl das dümmste was man tun kann

Alles wird großartig

genau die Wortwahl wie Trump sie verwendet.

Johnson verspricht großartiges Großbritannien

Die erste Ministerin Schottlands Nicola Sturgeon sagt: Ein harter Brexit macht die schottische Unabhängigkeit wahrscheinlicher.
###
Und sollte es dazu kommen das Johnson den Brexit durchzieht, ist zu Erwarten das eine erneute Abstimmung einer Unabhängigkeit Schottland dieses mal nicht so knapp wird...Wer kann es den Schotten auch verübeln ?
Hinzu kommt das ein Brexit den Nordirlandkonflikt wieder neu aufflammen läßt. Fakt ist ein Brexit wird für die Briten ganz und gar nicht großartig. Weder Politisch noch wirtschaftlich...

blanker Populismus

Wenn Herr Johnson die 44 Milliarden Euro zum Austritt nicht begleicht, dann kann die Europäische Union ebenso ihre vertraglich vereinbarten Zahlungen an Großbritannien, über das Austrittsdatum hinaus, auch einstellen. Mutet an, wie zwei kleine Kinder, die sich mit Sand bewerfen. Das ist also blanker Populismus von Herrn Johnson.

Genauso dürfte die großartige Zukunft Großbritanniens, nach dem verlassen der Europäischen Union, wohl auch ein alternativer Fakt sein.

um 16:46 von karwandler

>>"Zum Beispiel Airbus wird auch weiterhin Tragflächen aus dem UK beziehen. Aber natürlich keine Investitionen in die Zukunft dieser Standorte tätigen. Die qualifizierten Ingenieure werden sich umorientieren."<<

Aber sicherlich leider nicht nach Deutschland (Ingenieure, bin selbst ein Zweifacher) was mir persönlich zu denken gibt. Die Abwanderung von Akademikern die vielleicht GB bevorsteht ist bei uns schon in vollem Gange weil die Rahmenbedingungen (Steuerlast) bei uns im Vergleich zu schlecht sind. Ein Umstand dem scheinbar keinerlei Bedeutung bei uns beigemessen wird? Wir brauchen also nicht unbedingt über die Briten zu lästern denke ich?

@14:16 von karlheinzfaltermeier

"Vermutlich verstehe ich unter "Standpunkt" etwas anderes, als die Politiker in Berlin."

Kommt darauf an, wo man seinen Standpunkt hat - kann fester Boden sein, aber auch eine Wippe. Wahrscheinlich ist derzeit unter der Mehzahl der Politiker eher die Wippe 'in'.
Also ganz sportlich.

Johnson verspricht ein....

Verkehrte Welt:Boris Johnson entstammt dem englischen Großbürgertum.
Aber das deutsche Großbürgertum und sein medialer Anhang kann ihn überhaupt nicht leiden.
Wie kommt das nur ?

16:30, eine_anmerkung

>>... oder vielleicht stößt es den Briten auch auf (wie uns Deutsche) das dann Kindergeld nach britischem Satz in die Herkunftsländer der Migranten (nach noch gültigem EU-Recht) überwiesen werden muss da dort die Kinder großgezogen werden?<<

Das Kindergeld beträgt in Großbritannien 107 Euro monatlich für das erste Kind und 72 Euro für jedes weitere Kind.

Immense Summen, nicht wahr?

In Deutschland sind es für das erste und zweite Kind je 204 Euro monatlich, für das dritte Kind 210 Euro und für jedes weitere Kind 235 Euro.

Außerdem gibt es ein Urteil des EuGH von 2016, welches der britischen Regierung das Recht zugesteht, die Zahlung zu verweigern.

"https://www.zeit.de/amp/gesellschaft/familie/2016-06/eugh-grossbritannien-kindergeld-eu-aufenthaltsrecht"

vor langer Zeit regierte einst der Adel ohne Büro

"EU-Behörden haben die Entscheidungsprozesse außerhalb der öffetlichen Aufmerksamkeit platziert."
Aber sie waren da und haben für uns aufgepasst - Danke viel mals!
Aber dass Sie als Monarchist ihre Gegner zitieren ("hol dir dein Recht im Klassenkampf")? Haben Sie ein schlechtes Gewissen? Legen Sie doch einfach Ihren Titel ab, Herr Graf. "Henne Berg" ist auch ganz toll.
Vom Gipfel da oben, machen Sie weiter so, und berichten bitte weithin, was die EU alles nicht vor uns verstecken soll." Die ausuffernde Bürokratie" ist schon schlimm genug.

...to leave the UK

Er sagte deutlich: "...we have to leave the UK." Sollte natürlich EU heißen. Aber es wäre ja ein durchaus prophetischer Satz, wenn das UK am Ende in seine vier Komponenten zerfällt.

re karlder kühne

"Ich war erst kürzlich in GB,

der Umtauschkurs Euro in Pfund hat sich in den letzten 20 Jahren kaum verändert. Und was mußten wir in unseren Medien immer hören: "Das Pfund stürzt ab!" Alles reine Panikmache."

Damit es mal konkret wird: Wie war denn die Veränderung seit 2016?

Das werden Sie doch wohl in Zahlen angeben können statt mit einem vagen "kaum".

Masse schieben

Ein einziges platziertes Wort genügt, und schon schüttet es Spott und Häme derer, die sich in eingebildeter intellektueller Überlegenheit suhlen.

Bitte jeder nur einmal schlau vorkommen.

GB gehört nicht in die EU, es ist ein eigenes Land mit großem Wirtschaftspotential.

Um 16:39 von KarlderKühne

Zölle treffen alle. Sie verteuern Waren.
Für den Exporteur wird ein Teil des Umsatzes einbrechen, das ist quasi das Druckmittel.
Aber auch die eigenen Konsumenten müssen leiden. Denn sie bezahlen mehr für ihre Waren.
Entweder durch Zölle auf Importe, oder weil sie heimische (teurere) Waren kaufen müssen.
Mit einem No-Deal verlässt UK nicht nur die EU, sondern auch ca 120 Handelsverträge, mit z.B. Kanada, Mercosur, Japan..

"Rule, Britannia!" hat endgültig fertig - Aus die Maus

Bis in die Spät-Renaissence überfiel und unterjochten die Brits gerne mal ihre unmittelbaren Nachbarn, allen voran die Iren und die Schotten, um sie zu unterjochen und auszubeuten. Prima, da brauchte man selbst ja nicht so viel zu arbeiten.

Mit der Entdeckung Amerikas und der Welt ausserhalb Europas bauten sich die Briten eine große und schlagkräftige Seemacht auf und zog aus, ihr "Nachbarschaftsmodell" auf weite Teile anderer Kontinente zu übertragen. Das ging 2, 3 Jahrhunderte gut, da hatten die ersten Übersee-Kolonien die Schnauze voll und gründeten kurzer Hand ihre eigenen "Vereinigten Staaten". In der Folge konzentrierte sich England auf Afrika und Fernost,die berüchtigte "East India Company" stieg zum ersten globalen Drogen- und Menschenhändler-Ring auf. Und man musste schon wieder nicht sich selbst abrackern. Prima. Doch als das zusammengeraubte Imperium nach und nach zerfiel, kam die EU als letzte Rettung. Weiter alle anderen dauerbeleidigt herumkommandieren, bloß nichts tun.

Kübelweise Häme wird hier

Kübelweise Häme wird hier über Boris Johnson und seine Wähler ausgeleert (von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen). Wir können es doch wohl abwarten, wie sich die Dinge entwickeln ? Vielleicht wird es doch besser als gedacht und die Commonwealth- Länder schaffen es gemeinsam. Ihre Währung müssen die Engländer auch nicht wieder umstellen (als hätten sie ihren Austritt bereits geahnt). Es wäre gut - auch für die EU ! - , wenn England n i c h t scheitert, denn ein Pleitestaat in enger Nachbarschaft könnte ansteckend sein. Die "Rest-EU" hat nun aber ein Problem: Eine Amtssprache (Englisch), die nur noch von sehr wenigen Muttersprachlern komplett beherrscht wird . Was ist das für ein Widerspruch in sich !!! Soll jetzt Französisch an die Stelle treten ? Oder Deutsch ?

um 17:05 von fathaland slim

>>"Außerdem gibt es ein Urteil des EuGH von 2016, welches der britischen Regierung das Recht zugesteht, die Zahlung zu verweigern."<<

Vielen Dank für Ihre zielführende Korrektur. Aber wenn das EuGH den Briten zugesteht diese Zahlungen einzustellen, müsste das doch Deutschland auch tun dürfen oder sehe ich das falsch?

15:57 von eine_anmerkung / @schabernack

«Ganz genau das Falsche ist es, aus der EU auszutreten. Das wird für GB ein Desaster, und schlechtere Zeiten mit vielen Plagen werden anbrechen, GB heimsuchen und verwüsten.»

«Und Sie wissen das natürlich und verfügen damit über schier hellseherische Fähigkeiten?»

Weder weiß ich das, noch verfüge ich über hellseherische Fähigkeiten.
Noch halte ich meine obige Aussage auch nur für 10% plausibel.

Und noch weniger als 10% haben Sie wohl überhaupt verstanden.
Warum ich dies als Erwiderung worauf schrieb.

Monty Phython (und so manche andere) nennen es wohl "Satire".

Wenn man auf: "Der Brexit wird super!" mit: "Der Brexit wird ein Desaster!"
ebenso plump, ohne Begründung, und ohne jegliche Fakten entgegnet …

Johnson verspricht großartiges Großbritannien

Die Niederlande haben wegen des bevorstehenden Brexits bereits mehr als 40 Unternehmen aus Großbritannien abwerben können.
###
Gut für die Niederlande und schlecht für die Briten. Und fast jedes dritte Unternehmen überlegt seine Geschäfte ins EU Ausland zu verlegen... Johnsons großartiges Großbritannien wird nach einen Brexit wahrscheinlich wirtschaftlich nicht mehr so großartig sein.

Brexit als Großbritanniens Stunde Null?

Als kürzlich in der Tagesschau über die Gedenkfeier für Claus Graf Schenk von Stauffenberg und die Attentäter den 20. Juli 1944 berichtet wurde, haben wir in der Familie darüber diskutiert, was sich bei einem Erfolg geändert hätte. Einerseits hätte eine deutsche Kapitulation im Sommer 44 sehr viele Leben gerettet und schwere Zerstörungen (z.B. Dresdens) verhindert, andererseits hätte es dann wohl noch Jahrzehnte später viele Deutsche gegeben, die sich um den Endsieg gebracht gesehen hätten. Vielleicht konnte nur durch die totale Niederlage des Regimes das Umdenken gelingen.

So sehr ich mir wünsche, dass GB ein Teil der EU bleibt, drängt sich mir doch der Eindruck auf, dass es vielleicht den No Deal Brexit als britische Stunde Null braucht, damit das Land mittelfristig wieder mit Europa versöhnt werden kann. Die Frage ist nur: Wenn man zu stolz ist, einen Fehler im Plan einzugestehen, wird man dann nicht erst recht zu stolz sein, den Fehler der Tat zuzugeben?

17:04, Bernd Kevesligeti

>>Johnson verspricht ein....
Verkehrte Welt:Boris Johnson entstammt dem englischen Großbürgertum.
Aber das deutsche Großbürgertum und sein medialer Anhang kann ihn überhaupt nicht leiden.
Wie kommt das nur ?<<

Die FAZ und die WELT können Boris Johnson nicht leiden?

Das sind doch die Blätter des deutschen Großbürgertums, oder?

Wobei ich gern wüsste, wie Sie "Großbürgertum" definieren.

Ist es gleichbedeutend mit dem gern von Ihnen verwendeten Begriff "Eliten"?

Nigel Farage ist hauptberuflich Finanzmarktzocker. Fällt der für Sie auch unter "Großbürgertum", bzw. "Eliten"?

Und, um auf Ihre Frage zurückzukommen, warum meinen Sie, daß das so ist?

Der Brexit, ein Elitenprojekt?

Man kommt leicht ins Schleudern, wenn man zu viele Schlagworte benutzt...

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Sehr geehrte User,

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Die Moderation

um 16:39 von KarlderKühne

>>"Zölle treffen immer den am meisten, der auch am meisten xxportiert. Warum erhöht wohl Trump Zölle auf chinesische Waren und verlangt andererseits, das die EU die Zölle auf amerikanische Automobile senkt? Deutschland als "Exportweltmeister" schmerzen Zölle am meisten. Darum auch das Bestreben GB in der EU zu halten (daneben ist GB auch der zweitgrößte Nettozahler) oder wenigstens einen Vertrag hinzubekommen, das GB noch eine Zeit in der Zollunion bleibt. Darum auch der ganze Hickhack um die Nordirische Grenze."<<
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Vollkommen richtig, Punkt.

Darstellung: