Ihre Meinung zu: Johnsons Kabinett: Wer geht? Wer kommt? Wer bleibt?

24. Juli 2019 - 21:03 Uhr

Der neue britische Premier Johnson hat mit einer großen Kabinettsumbildung begonnen. Unter den neuen Ministern sind viele Brexit-Hardliner. Für einige von ihnen ist es ein politisches Comeback. Ein erster Überblick.

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Kommentare

"Unter den neuen Ministern sind viele Brexit-Hardliner."

Das deutet die Richtung an: Mit Schwung zum No Deal Brexit. Das Geschwätz von einem neuen, besseren Deal hat sich allerdings schon deshalb erledigt, weil das zeitlich ganz ausgeschlossen ist.

Dann schließen wir mal dieses Kapiel hohler Schaumschlägerei und fokussieren uns auf: Wie kriegt er das gegen die Parlamentsmehrheit hin?

Irre

Der Planet ist völlig Irre geworden.Es gibt in England nur eine Lösung und die heisst Neuwahlen und zwar sofort.

@ kawandler

Wie kriegt er das gegen die Parlamentsmehrheit hin?

Das muss er gar nicht. Wenn das Parlament dem Vertrag nicht zustimmt, dann kommt es zum ungeregelten Brexit.

re wladimir pudding

"@ kawandler

Wie kriegt er das gegen die Parlamentsmehrheit hin?

Das muss er gar nicht. Wenn das Parlament dem Vertrag nicht zustimmt, dann kommt es zum ungeregelten Brexit."

Sie unterschätzen die Kompetenzen des Parlaments. Vor allem: es kann die Regierung stürzen, dann steht alles wieder auf Null.

Nachverhandlungen

Ich glaube nicht, dass Johnson überhaupt noch einmal mit der EU verhandeln will. Denn selbst wenn die EU den Briten alle Schätze dieser Welt zu Füßen legt (und alle Rosinen dazu), Johnsons Konsorten, die erzkonservativen Brexiteers, wollen mit aller Gewalt den No-Deal-Brexit.

Wenigstens sind jetzt die am Ruder,

die den ganzen Wahnsinn initiiert und vorangetrieben haben. Dann mal viel Vergnügen!
Dass am Schluss, wenn es nicht gut läuft (und wie sollte es...) die EU dafür schuldig gemacht werden wird, steht leider jetzt schon fest. Ein weiterer bitterer Tag.

Er wurde bisher nicht gewählt

In Deutschland können die Parteimitglieder viel herumzirkeln. Vereidigt wird ein Regierungschef aber erst, wenn er mit der in der Verfassung festgelegten Mehrheit im Parlament gewählt wurde. In GB scheint das nicht so wichtig zu sein.

Premier Johnson

Der Britische Trump!

Zuviel Sonne über Britannia?

Die Brexit-Lügner haben dem britischen Volk erfolgreich verkauft, dass es "billiger" sei, den Handy-Vertrag zu kündigen und das eigene Haus anzuzünden, um per Rauchzeichen mit dem Rest der Welt zu kommunizieren.

Frau May wollte noch erreichen, dass der Handy-Vertragspartner zwar die Kündigung und die Einstellung der Zahlungen akzeptiert, die Briten aber trotzdem noch - ein paar Jahre zumindest - einfach mit dem Handy weitertelefonieren könnten, so wie vorher. Sie ist gescheitert.

Herr Johnson verspricht jetzt seinen willigen Zuhörern, er werde dafür sorgen, dass der Vertragspartner sein eigenes Haus abreißt, um damit den Briten genug Brennmaterial für ihre "alternative", drahtlose Kommunikation zur Verfügung zu stellen.

Wie weich müssen die britischen Brexit-Birnen inzwischen eigentlich sein und kann das wirklich nur am Klimawandel liegen?

@Waldimir Pudding

1. Der Mann / die Frau nennt sich "karwandler".
2. Doch, das muss er schon. Johnson kann vielleicht am EU-Parlament vorbei agieren, aber nicht am Unterhaus. Wenn er das könnte, dann hätte Theresa May es ja auch gekonnt

Die Hardliner werden

den neuen Kurs in GB bestimmen.
#
""Neuer Außenminister wird der frühere Brexit-Minister Dominic Raab. Er war im November zurückgetreten, weil er den Kurs der damaligen Premierministerin Theresa May in den Brexit-Verhandlungen mit der EU als zu nachgiebig empfand. Raab gilt in Sachen Brexit als Hardliner. Kurz nach seiner Ernennung sagte er, das wichtigste sei, Großbritannien aus der EU zu bringen - "hoffentlich mit einen Deal".

und den Brexit ohne wenn und aber " durchziehen "
Dann sollen doch endlich aus der ungeliebten ( für Britische Ansichten ) rausgehen.

Keine Mehrheit für den Vertrag

Im britischen Parlament hat May drei Mal die Mehrheit für einen Brexit-Vertrag verpasst. Auch Boris wird sie nicht bekommen. Der Brexit wird ungeregelten verlaufen.

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