Ihre Meinung zu: "Schredder-Affäre": Kurz und die vernichteten Akten

23. Juli 2019 - 14:01 Uhr

Ein Vertrauter von Österreichs Ex-Kanzler Kurz soll mehrere Festplatten vernichtet haben. Die Justiz prüft Ermittlungen. Es geht auch um die Frage, ob Kurz in die "Ibiza-Affäre" verwickelt sein könnte.

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Kommentare

Datenvernichtung

Nichts ist bisher bewiesen und Spekulationen helfen herzlich wenig. Aber gründlich aufgeklärt werden muss hier mit Sicherheit, denn ein gewisses "Geschmäckle" ist schon dabei. Unter falschem Namen die Vernichtung veranlassen und dann noch die Rechnung nicht bezahlt. Da kann man natürlich wunderbar eine story draus machen.

Paradoxum

Es würde an ein Wunder grenzen, wenn es hierzu keine fake-mails gäbe. Aber auch, wenn an dem Gerücht nichts dran wäre.

Festplatten vernichten ist schwer

Jeh nach Festplatte ist das sehr schwer Informationen zu vernichten das man sicher ist das niemand aus der zerstörten Festplatte was daraus entziffert. Er hätte seine Festplatte vorher AES Verschlüsseln sollen bevor er sie Speichert. Eventuell mit VeraCrypt, da genau wie TrueCrypt sie Mausbewegungen nutzen um zufällige zahlen zu generieren, und hat keine Hintertüren. Mit einem guten Passwort wäre die Festplatte bis zum Ende seiner Lebzeiten sicher.

Ach was ...

Wenn die NSU - Aktenschredderei auch mal soviel Aufmerksamkeit erzielte, dass sich die Justiz damit beschäftigte.
Aber es ist schon Interessant, dass bei abgewählten Regierungen überhaupt geschreddert werden darf.
Eigentlich müssten sich sofort unabhängige Justizfachleute mit solchen Hinterlassenschaften beschäftigen.
Bevor die eventuell straftätigen Politiker verstorben sind.

Clinton

Wenn die Daten aus dem Bundeskanzleramt stammten, so durften diese wohl kaum vernichtet werden, da es sich nicht um Privatmails, etc gehandelt haben kann, sondern um Daten, die zur Regierungsführung gehörten. Man vergleiche mit den Clinton Mails, die für Unterstützer einer rechtsgerichteten Politik damals ein Riesenskandal waren, obwohl noch nicht einmal vernichtet. Jetzt zerstört der rechtsgerichtete Kanzler Kurz Daten und das ist dann ein ganz normaler Vorgang? Riecht es hier nicht verdächtig nach Doppelmoral?

Wenn man mal schaut...

...welchem politischen Lager besagte Zeitung zuzuordnen ist, die nun versucht das Lager Kurz zu schädigen, wundert man sich nicht mehr über diesen Bericht (ganz unabhängig davon ob an der Sache was dran ist oder nicht). Ich würde sagen, der Wahlkampf in Österreich hat begonnen.

Unbedenklich

Ich empfinde es als völlig normal, unter falschen Namen, die Festplatten zu vernichten. Zumal der Zuständigkeitsbereich des Mitarbeiter nicht feststellbar ist. Spekulieren darf man da nicht. Warum sollte man jemand in der Politik, mit so einem Mitarbeiter nachfragen oder spekulieren. Ich habe endloses Vertrauen in Politiker wie Kurz. Immer ehrlich und verantwortungsvoll.

Wegen 76 Euro!

Wegen nicht bezahlter 76 Euro. Das ist noch leichtsinniger als die Ibiza-Sache. Da die ÖVP jetzt das Saubermann-Image verliert, wird es endlich wieder um Sachpolitik gehen, und so die zu ÖVP abgewanderten Wähler wieder zur Partei der Vernunft (FPÖ) züruckkehren.

Interessant, dass die

Interessant, dass die Kurz-övp die unter falschem Namen initiierte und dann nicht bezahlte Vernichtung von Festplatten für einen "normalen Vorgang" hält; das hätten die meisten so wohl bisher nur von der Strache-fpö erwartet. Aber dadurch wird deutlich, dass Kurz vielleicht generell den Knigge besser beherrschte als Strache, politisch allerdings nicht sehr weit entfernt ist - das ist andererseits für diejenigen, die die "Übernahme" der övp durch die Kurz-Liste und seine Strategie vor der letzten Wahl, alle Problemfelder auf die Aussage "die Flüchtlinge sind schuld" zu bürsten, nicht wirklich überraschend.

Nur Schreddern hilft wiklich

Nein. Nur Schreddern oder Löschen nach militärischen Standards ist sicher.

Passt nicht

Irgendwie passt das ganze nicht. Auf der einen Seite will der ÖVP Mitarbeiter seriös und unauffällig bleiben in dem er falschen Namen angibt, auf der anderen Seite ist er dermaßen leichtsinnig und zahlt die Rechnung nicht. Dem muss doch klar sein, dass er angezeigt wird.

Genau.....

das zur Zeit stattfindende "Sau-durchs-Dorf-treiben", veranlaßt duch eine Zeitung, erklärt eigentlich die Heimlichtuerei bei normalen Vorgängen. Vermutlich wäre es manchen moralisierenden Journalisten am liebsten, wenn auch benutztes Klopapier vor der Vernichtung ihnen zur Prüfung überlassen werden würde, oder? Ich frage mich nur, was diese Unterstellungen oder Vermutungen oder Schlimmeres für einen Nutzen haben sollen, außer Vorbehalte gegenüber einer Person zu erzeugen? Oder geben Journalisten immer bekannt, was auf ihren Festplatten gespeichert ist? Ich glaube, daß manche "informierte Quelle" tatsächlich die Putzfrau ist - und das wäre dann doch peinlich, oder?

Korrupt

Womöglich ist er in die Korruptionsaffäre Strache verstrickt. Hauptsache, dieser neoliberale Kurz wird nie wieder Kanzler.

15:21 von Okabe

"Mit einem guten Passwort wäre die Festplatte bis zum Ende seiner Lebzeiten sicher."

Das stimmt so nicht. Nur eine physikalisch fein vernichtete Festplatte ist ziemlich sicher. Alles andere ist nur eine Frage der Zeit.
Da wird ein Image (Kopie) der Platte gezogen und ein Brute Force (Passwortkombinationen durchprobieren) auf das Image losgelassen (bzw auf den asymetrisch verschlüsselten symetrischen Schlüssel) und dann kommt man auch an die Daten. Falls da noch eine Sicherheitsfunktion die Daten vernichtet, macht man ein neues Image und kennt ja schon die ersten nicht funktionierenden Passwörter. Nichts ist 100% sicher. Die Sicherheit basiert auf dem Aufwand, den man betreiben muss um die zu knacken und da galt vor einigen Jahren noch mindestens 30 Jahre mit High End PC (bei Brute Force). Da waren die Supercomputer aber auch noch nicht so stark.

re Sebastian15: Lager?

„Wenn man mal schaut...
...welchem politischen Lager besagte Zeitung zuzuordnen ist, die nun versucht das Lager Kurz zu schädigen, wundert man sich nicht mehr über diesen Bericht (ganz unabhängig davon ob an der Sache was dran ist oder nicht).“

Starker Satz: „ganz unabhängig davon ob an der Sache was dran ist oder nicht“ kommt es nur darauf an, aus „welchem Lager“ eine „besagte Zeitung“ kommt! Denn dann kommt es gar nicht darauf an, „ob an der Sache was dran ist oder nicht“. Und dann muss man sich mit „der Sache“ auch nicht mehr auseinandersetzen. Weil ja die „Zeitung“ usw usw usw uswusw

Und so werden Sie, verehrter „@Sebastian15“ sich wohl auch nicht mit meinem Post auseinandersetzen, denn Sie ahnen bestimmt schon, aus welchem „Lager“ ich stamme.

Ganz einfach

@ Okabe:
Festplatten vernichten ist schwer

Eigentlich nicht. Ich baue sie aus, lege sie hinter den Reifen und fahre ein Stück zurück und wieder vor. Fertig.

Hier geht es ganz offenbar um Beweismittelvernichtung

Also so wie ich das die letzten Tage gelesen habe, waren auf dieser Festplatte um die es geht, möglicherweise beweiserhebliche Daten was diesen Fall Strache angeht drauf.

Und dazu noch die Aktenschredderei. Sowas nennt man Beweismittelvernichtung. Damit will Kurz wohl Strache decken. Und wenn dass der Fall ist, dann nennt man sowas dass hier: Strafvereitelung im Amt!

Und damit ist das Ende von Kurz und Strache besiegelt. Es ist richtig so, dass diese Firma die Polizei eingeschaltet hat:

https://www.tagesschau.de/ausland/kurz-221.html

Reisswolf informierte die Polizei
Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ereignete sich der Vorfall wenige Tage nach Bekanntwerden der "Ibiza-Affäre" um Strache. Das Unternehmen Reisswolf informierte danach die Polizei - allerdings nur, weil der Mitarbeiter von Kurz die Rechnung für die Aktion in Höhe von 76 Euro nicht bezahlt habe.

Hoffentlich lassen sich diese Sachen wiederherstellen.

Das hier von der Polizei ist nur richtig so!!

Und das hier von der Polizei:

https://www.tagesschau.de/ausland/kurz-221.html

Die österreichische Justiz ermittelt nun gegen den ehemaligen Mitarbeiter von Kurz. Es besteht demnach der Verdacht, dass Beweismittel vernichtet worden seien. Der Verdächtige wurde bereits vernommen, seine Wohnung durchsucht.

ist nur richtig so. Sowas ist - soweit ich das weiss - auch in Österreich strafbar. Siehe hier:

https://www.jusline.at/gesetz/stgb/paragraf/295

oder hier:

https://www.jusline.at/gesetz/stgb/paragraf/293

Tja.. dumm gelaufen fuer Kurz. Damit ist er als Auftraggeber dran. Denn Kurz hat laut allen Berichten auch noch einen falschen Namen angegeben.

Lächerlich!

Hier die "Frage" zu stellen (eher das Gerücht zu kolportieren), ob Kurz - den man ja besonders in den eher links gerichteten Medien nicht mag - in eine Affäre verwickelt sei, ist niederstes Yellow-Press-Niveau.

Zusätzliche Frage: gibt es von diesen Daten Backups??

Zusätzlich wuerde ich zu dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/kurz-221.html

Politiker aller Parteien, mit Ausnahme der ÖVP, forderten eine umfassende Untersuchung des Vorfalls. Die Sozialdemokraten und die liberalen Neos wollen unter anderem klären lassen, wer von der Datenvernichtung wusste und wer die Geräte verwendet hatte, deren Festplatten nun geschreddert wurden.

gerne wissen, was an Daten auf diesen Festplatten drauf war. Gibt es Backups davon??

Außerdem ist das hier von der ÖVP falsch:

https://www.tagesschau.de/ausland/kurz-221.html

ÖVP spricht von normalem Vorgang
Ein Sprecher der ÖVP wies die Vorwürfe zurück. Es sei ein normaler Vorgang, wenn vor einem Regierungswechsel persönliche Daten und nicht-offizielle Dokumente zerstört würden.

das ist KEIN normaler Vorgang weil es

a) keine persönlichen Daten waren sondern Daten betreffend diese Russland-Verabredungen von Strache
b) es um strafrechtliche Ermittlungen gegen Strache ging

Außerdem waren die Festplatten Beweismittel

Warum diese Darstellung der ÖVP ebenfalls unzutreffend ist:

c) weil diese Festplatten Beweismittel waren

Und da es sich um Beweismittel gehandelt hat, waren es sensible Daten:

https://www.tagesschau.de/ausland/kurz-221.html

Der einstige Mitarbeiter habe keinen Zugang zu sensiblen Dokumenten gehabt.

Und nein, das hat auch mit Datensicherheit NICHTS zu tun, wenn hier jemand illegal Beweise vernichtet um sie der Justiz zu entziehen:

https://www.tagesschau.de/ausland/kurz-221.html

Kurz selbst hatte gestern ebenfalls von einem "üblichen Vorgang" gesprochen. Es gehe um Datensicherheit.

Sowas steht keiner politischen Partei gut zu Gesicht. Und ich gebe ganz offen zu, dass es mir nicht gefällt, dass man bei uns in Deutschland - im Gegensatz zu Österreich - fuer sowas NICHT bestraft werden kann. Bei uns ist sowas nicht strafbar bislang. Daher meine ich, das sich das bei uns ändern muss.

@Diakon64 (23.07.19 15:35): Vielen Dank!

You made my day - einfach toll!

Sein Aufstieg war kometenhaft! Wird sein Sturz ähnlich

jäh von statten gehen?

Immerhin gibt es viele, die noch eine Rechnung mit ihm offen haben.

Da sind einmal die Sozialdemokraten. Die einen vergessen ihm nicht, wie er die letzte Koalition mit ihnen gesprengt hat; die anderen nicht, wie er sie nach während seiner Kanzlerschaft und am Ende dieser, vorgeführt hat.

Die FPÖ nicht, dass er ihnen das Innenministerium nehmen wollte, das diese Partei für ihre Anhänger brauchte, um sich bei denen als Schützer der Österreicher vor illegaler Einwanderung zu profilieren.

Kurz` ärgste Feinde allerdings, sitzen mit ihm in der selben Partei: die Ministerpräsidenten. Durch und durch Schwarz, bis in die Unterhose (wie ein ÖVP-Politiker gerade vor zwei Damen meinte und alsdann den Beweis antrat).

Diese Schwarzen wollten nie einen starken Kanzler. Und seit sie Kurz dazu gebracht haben, der FPÖ das Innenministerium - trotz Koalitionsvertrag - zu nehmen und so die Koalition als Ganzes zu sprengen, ist Kurz auch kein Kanzler mehr

Wie schnell sinkt Kurz?

Ist doch klar

Was könnten mehre Festplatten wohl so alles beinhalten? Wenn es nur den Mitarbeiter betreffen würde, dann könnte ich mir Kinderpornografie vorstellen. Jetzt, wo untersucht werden soll, wäre ja ein Fund wahrscheinlich.
Mehrere (unterschiedliche) Festplatten könnte aber auch heißen, dass aus verschiedenen PC's die Festplatten ausgebaut wurden. Das müsste die Polizei feststellen. Im Falle Letzteres ist ja wohl klar, was Sache ist. Dann wurde die ganze illegale Absprache zur Finanzierung (Vereinszeugs) dort gespeichert. Die sollten mal die NSA anfragen, ob sie noch Kopien haben. :D Mit der MAC-Adresse sollte es eigentlich nicht so schwer sein herauszufinden, woher welche Platte stammt. Windows loggt doch eh alles. Doch Microsoft wird vermutlich weniger Interesse an einer solchen Aufklärung haben als es bei den Providern der Fall ist.

Ein "üblicher Vorgang"?

Ein Regierungsmitarbeiter begibt sich mit Festplatten unterm Arm zu einer Aktenvernichtungsfirma und beauftragt dort unter falschem Namen und offenbar unter Druck und nervös die Vernichtung dieser Festplatten, und zwar in besonders gründlicher Form. Ein "üblicher Vorgang"? Im Ernst jetzt?

Nützt es oder schadet es der Firma Reisswolf?

Das ist die Frage, die mich am meisten beschäftigt. Also schreddern können sie offenbar völlig fachgerecht. Aber Kundendiskretion schaut anders aus, und das ist im Reisswolfgeschäft wohl essenziell. Ich frage mich, wie der Ex-Kanzler in die Ibiza-Affäre verstrickt sein könnte. Aufseiten der Auftraggeber des Videos? Dann ergibt das Schreddern aus meiner Sicht keinen Sinn. Oder war er über das Treffen in Ibiza vonseiten FPÖ vorgängig informiert worden und wollte die vermeintliche Oligarchentochter auch an Land ziehen? Na, das wäre dicke Post! Hoffentlich folgt eine Fortsetzung!

@ um 15:21 von Okabe

"Festplatten vernichten ist schwer
..."
.
Nun, ganz so schwer ist es auch nicht. Zwei Minuten in den Beefmaker gelegt, am besten vorher die Festplatte aufschrauben, und sämtliche Daten sind ganz sicher gelöscht.

@ derdickewisser (16:08): das hat nichts mit Yellow-Press zu tun

@ derdickewisser

Ihr Kommentar ist allerunterste Schublade. Denn ob dieser Kurz in eine Affäre verwickelt ist, ist sehr wohl gerichtlich relevant. Es laufen ja Ermittlungen. Also: lassen Sie die Staatsanwaltschaft ihren Job machen und wenn die was finden, dann hängt dieser werte Herr Kurz. Und das hat auch absolut NICHTS mit Yellow-Press zu tun sondern mit Gesetzesrecht! Mit diesem Kurz bin ich sowieso durch. Warum?? Wegen den aktuellen Verstößen Österreichs gegen das Schengen-Abkommen. Österreich sollte mal absolut zur Vernunft kommen.

Deswegen gebe ich offen zu, dass ich auf Seiten der SPÖ stehe und NICHT von ÖVP oder gar FPÖ. Nö, die SPÖ war bislang die beste Partei in Österreich.

So schwer ist

das alles nicht, wie einige hier beschreiben, es wäre auch sehr umständlich.
Es gibt Metall-schredder, das wird alles in kleine Stücke gehackt und fertig ist die Vernichtung.
Dann gibt es noch die Vernichtung bei die Curie-Temperatur, und die die Magnetische Vernichtung bei 1 Tesla.
Am einfachsten die Datenplatten öffnen, Scheiben raus und schreddern.

Ob das jetzt alles mit mit rechten Dingen zugegangen ist, kann am Ende dann keiner mehr beweisen. Weil das Material unwiederbringlich weg ist, ein komisches Licht wirft es aber wohl auf die Regierung.
Vielleicht hatte Kurz ja die Finger mit drin, werden wir wohl nie erfahren.

@Am 23. Juli 2019 um 15:22 von nie wieder spd

Da machen es sich die Herrscher einfach und titulieren es als Staatsgeheimnis.

Das wäre natürlich optimal Klasse, wenn Politiker weniger wie Arbeitgeber als vielmehr wie Angestellte behandelt werden würden und das Volk halt die Aufsichtspflicht aber auch das Recht dazu hätte. Hat es ja auch eigentlich, weil es ist ja der Souverän. Aber die, die dem Nachdruck verleihen könnten, und zwar die Judikative, denkt noch nicht einmal daran, das Grundgesetz auch mit Nachdruck gegen die Legexzive durchzusetzen. Die sind doch selber Teil der Gewaltenverschränkung.

Alles läuft auf die Legislative hinaus. Wenn es da einen nachhaltigen Machtwechsel geben würde, dann könnte sich auch die Politik insgesamt verändern.

@ Diakon64 (15:35): wieso finden Sie sowas normal??

@ Diakon64

Warum finden Sie sowas normal??

Ich empfinde es als völlig normal, unter falschen Namen, die Festplatten zu vernichten.

ich nämlich nicht! Bei sowas sollte man sehr wohl den wahren Namen angeben muessen.

Und das hier:

Zumal der Zuständigkeitsbereich des Mitarbeiter nicht feststellbar ist.

wird sich sehr wohl feststellen lassen anhand der Dienstpläne und anhand der Daten (von denen ich hoffe, das Backups vorhanden sind) und anhand der Angestellten.

Und das hier sehe ich - mit Verlaub gesagt - anders:

Ich habe endloses Vertrauen in Politiker wie Kurz. Immer ehrlich und verantwortungsvoll.

wer bei sowas falsche Namen angibt, der hat ziemlich Dreck am Stecken. Ich gebe doch bei meinen Rechnungen auch den richtigen Namen an. Also...

16:35 von Jayray

Dann wurde die ganze illegale Absprache zur Finanzierung (Vereinszeugs) dort gespeichert.
----------

Um das ging es sicher nicht. Denn Vereinszeug oder andere illegalen Parteienfinanzierungen sind in Österreich nicht mit Prozess und schon gar nicht mit Verhaftung verknüpft.

Die Gesetze sind bei illegale Parteienfinanzierung so lasch, dass wenn so etwas auffliegt, gerade einmal ein kleiner Teil der illegal erhaltenen Summe als Strafe an den Staat abgegeben werden muss. Und das war es dann schon.

Ergo scheint es hier um anderes zu gehen. Eben doch ÖVP und Ibiza-Affäre?

wegen 76 € ?? :-)

Keiner würde wegen 76 € ein Risiko eingehen und die Rechnung nicht bezahlen, wenn es sich um brisante Unterlagen gehandelt haben soll , welche verschwinden sollten. Da stimmt doch so einiges nicht.

@ Okabe (15:21): doch sowas geht schon!!

hi Okabe

Doch sowas geht schon:

Festplatten vernichten ist schwer
Jeh nach Festplatte ist das sehr schwer Informationen zu vernichten das man sicher ist das niemand aus der zerstörten Festplatte was daraus entziffert.

sogar mit Linux geht sowas per Terminalbefehl. Welcher das ist?? Diese hier:

dd if=/dev/urandom of=/dev/sda

OK, dauert seine gewisse Zeit, aber dann sind wirklich ALLE Daten unrettbar verloren sofern es keine Backups gibt. Ich habe von meinen Daten Backups auf einer externen Backup-Platte die nur am Rechner hängt wenn ich Datensicherung ziehe. Ansonsten ist die sehr gut weggeräumt damit keiner drankommt.

15:56 von karlheinzfaltermeier

"Ich frage mich nur, was diese Unterstellungen oder Vermutungen oder Schlimmeres für einen Nutzen haben sollen, außer Vorbehalte gegenüber einer Person zu erzeugen? Oder geben Journalisten immer bekannt, was auf ihren Festplatten gespeichert ist? Ich glaube, daß manche "informierte Quelle" tatsächlich die Putzfrau ist - und das wäre dann doch peinlich, oder?"

Die Situation ist vorbelastet. Wenn an einer offenen Aufklärung Interesse bestehen würde, könnte man die Daten der Polizei übergeben und die kann sie dann auswerten. Journalisten bekommen dann nur was die Polizei freigibt und die hat sich auch an den Datenschutz zu halten. Zusätzlich ist der Zeitpunkt und die wahrgenommene Nervösität den Verdacht der Verstrickung erhärten. Wenn nix wäre, wär es kein Skandal.

@ Ritchi (16:40): Festplatte nicht so leicht aufzuschrauben

hi Ritchi

Nur das Problem ist: eine Festplatte kann man nicht so leicht aufschrauben:

am besten vorher die Festplatte aufschrauben, und sämtliche Daten sind ganz sicher gelöscht.

Und wenn, dann brauche ich nur noch eine Schere und die Platte ist futsch.. Tja... Aber ich hoffe in diesem Fall, dass die Daten nicht einfach so futsch sind...

@msbhamburg

> Nein. Nur Schreddern oder Löschen nach militärischen Standards ist sicher.

Sie sind aber wirklich nicht up-to-date... Schreddern, kann man machen, aber dann muss sichergestellt sein, dass keine Komponenten erhalten bleiben, was insbesondere bei heute üblichen SSDs nicht so trivial ist.

"Militärische" Löschstandards sind erwiesenermaßen humbug; bei Festplatten genügt ein einfaches Überschreiben der Daten, bei SSDs sieht die Sache hingegen ganz anders aus, weil SSDs mehr Speicher enthalten, als für das Betriebssystem sichtbar ist und bestimmte Schreiboperationen nicht zwingend überhaupt auf dem physikalischen Speicher landen.

Stattdessen werden heute Medien idealerweise vollverschlüsselt; dann genügend ein Löschen des Schlüssels um keinerlei Daten mehr rekonstruieren zu können. Für paranoide wird die dazu nötige Passphrase nicht mal auf dem Datenträger selbst gespeichert sondern bei jedem Start eingegeben...

Ich denke, die Platten

Ich denke, die Platten aufschrauben, und die Scheiben herausnehmen. Diese dann einfach ein einfach mit der Bohrmaschine durchbohren. Oder mit der Stichsäge zersägen bringt dicke Sicherheit.

16:03 von KowaIski

"Eigentlich nicht. Ich baue sie aus, lege sie hinter den Reifen und fahre ein Stück zurück und wieder vor. Fertig."

Selbst wenn sie ein Fahrzeug mit dem Gewicht eines Panzers fahren, reicht das im Normalfall immer noch nicht aus.
Ich gebe hier aber auch keine Tipps wie es geht.

@ Com Mentato (16:49): da hatte jemand Angst vor Strafverfolgung

hi Com Mentato

Keiner würde wegen 76 € ein Risiko eingehen und die Rechnung nicht bezahlen, wenn es sich um brisante Unterlagen gehandelt haben soll , welche verschwinden sollten.

ganz genau. Was hätte jemand davon - außer sich selbst nicht in Gefahr von strafrechtlicher Verfogung zu bringen - den echten Namen nicht zu nennen?? Was glauben Sie, wie oft ich bei meiner Anwaltskanzlei schon Festplatten ausgebaut habe die dann zum Schreddern wegkamen?? Oh man.. Und nochdazu wäre die Frage, ob diese Firma aus diesem Fall namens "Reisswolf" nicht videoueberwacht ist. Wenn dem so ist, dann ist derjenige identifizierbar der die Platte eingeliefert hat.

Außerdem:
das Kanzleramt in Österreich ist doch mit Sicherheit ebenfalls video-ueberwacht und da kann man auch rausfinden, von wem dieser Mitarbeiter beauftragt wurde... Und damit zieht sich die Schlinge um den Hals von diesem werten Herrn Kurz zu.

Aus dem Grund stimmt hier in der Tat ganz gewaltig was nicht.

16:49 von Demokratieschue...

"dd if=/dev/urandom of=/dev/sda

OK, dauert seine gewisse Zeit, aber dann sind wirklich ALLE Daten unrettbar verloren sofern es keine Backups gibt."

Mindestens 7 Durchläufe nennt die NSA und das reicht ganz klammheimlich auch nicht aus. Da alle Speicherungen Spuren hinterlassen, kann man mit entsprechenden Werkzeugen jede Datenbewegung seit Erstnutzung der Festplatte wieder rekonstruieren (Der Aufwand ist jedoch ernorm). Die physikalische Vernichtung ist bisher immer noch der sicherste Weg.

Komische Geschichte.

Gründlich löschen und die Teile gleich wieder mitnehmen (laut Bericht hier) - soweit okay.
Was ich nicht verstehe - insbesondere von der durchführenden Firma her:
Wieso nicht gleich bezahlen?

Ich mag Herrn Kurz und würde

Ich mag Herrn Kurz und würde es sehr begrüßen wenn er nach Deutschland auswandert um hier in die Politik
einzusteigen.
-> Kurz for Bundeskanzler.

Die Gerüchte um seine Unlauterbarkeit finde ich falsch, an den Haaren herbeigezogen und inszeniert.

@FalkoBahia

tja, da er unter falschem Namen arbeiten musste, war ihm wo klar, dass seine Dienststelle ihn auf den 76 € sitzenlassen würde.

Das war beim Kohl-Aktenvernichtungsskandal zur Affaire Leuna vermutlich anders:
Spiegel 2003:
"... Im Frühjahr 2000 hatte Burkhard Hirsch (FDP) im Auftrag der rot-grünen Bundesregierung recherchiert und war zu dem Ergebnis gekommen, dass in zeitlicher Nähe zu dem Wahltermin 1998 zwei Drittel aller Daten der Regierungszentrale "flächendeckend, zentral und heimlich" gelöscht worden seien. .."

Da werden Shredder-bedienende Mitarbeiter wohl eher einen Bonus bekommen haben.

@ prof (16:54): Schluessel ist auslesbar mit Live-System!

@ prof

Stattdessen werden heute Medien idealerweise vollverschlüsselt; dann genügend ein Löschen des Schlüssels um keinerlei Daten mehr rekonstruieren zu können. Für paranoide wird die dazu nötige Passphrase nicht mal auf dem Datenträger selbst gespeichert sondern bei jedem Start eingegeben...

Auch den Schluessel kann man rausfinden. dazu braucht es lediglich ein Live-System und ein bischen Spuersinn und tief im System findet sich der Schluessel. Denn mit einem Live-System kannst du jede Festplatte auslesen. Kinderspiel!! Hab ich auch schonmal gemacht bei einem Rechner von meinem Altvorderen als die Festplatte aufgeben wollte. Und auf diesem Weg habe ich dann auch Backup ziehen können... Shit happens... :-D

@ IckeDette (16:57): ich weiss wie es geht - kein Staatsgeheimn

hi IckeDette

Zu dem hier:

Ich gebe hier aber auch keine Tipps wie es geht.

Ich weiss wie es geht... tja... Aber bei einem Panzer könnte es durchaus reichen denn die Ketten vom Panzer haben schon ziemliches Zerstörungspotential und dazu das Gewicht...

Aber ueber das hier:

Ich gebe hier aber auch keine Tipps wie es geht.

kann man ruhig offen reden. Ist KEIN Staatsgeheimnis. Und wie man Daten wiederherstellt, ist ebenfalls KEIN Staatsgeheimnis. Dazu gibt es ein kleines aber feines opensource-Programm namens Recuva. Und da findest du alles!!

@IckeDette 16:03 von

@IckeDette
16:03 von KowaIski
"“Eigentlich nicht. Ich baue sie aus, lege sie hinter den Reifen und fahre ein Stück zurück und wieder vor. Fertig."

Selbst wenn sie ein Fahrzeug mit dem Gewicht eines Panzers fahren, reicht das im Normalfall immer noch nicht aus.
Ich gebe hier aber auch keine Tipps wie es geht.„
Warum eigentlich nicht??
Da ist doch nichts dabei zu sagen, wie man Platten low level vernichtet.

15:47 msbhamburg

"Nur schreddern hilft wirklich......."
Mag sein.
Aber offensichtlich Festplatten mit geheimen Inhalt in einer geheimen "ausser Haus Aktion" schreddern lassen und dann wegen 76 Peanuts auffliegen das kannst net erfinden. Da können rechtschaffende Krimiautoren nicht mithalten.

@ th711 (17:02): nein ich stimme nicht zu.

hi th711

Nein Ihrem Kommentar stimme ich nicht zu. Nein, denn solche Unterstuetzer von erwiesenen Rechtsextremisten - ueber die es eine Akte gibt wie Strache - brauche ich hier in Deutschland nicht!! Zu der Akte Strache hier:

Teil 1:

https://gfx.sueddeutsche.de/apps/e563408/www/

Teil 2:

https://gfx.sueddeutsche.de/apps/e865780/www/

Nein, Kurz NICHT for Bundeskanzler sondern wenn dann Kern!!

Und auch die Vorwuerfe sind mit ziemlicher Sicherheit NICHT inszeniert. Aueßrdem soll ja auch Böhmermann in der Sache einiges wissen und noch einige andere, darunter sein Manager. Und auch so einige Leute um Strache herum duerften da so einiges wissen.

"Wohl" fundiert!

"Ich mag Herrn Kurz und würde es sehr begrüßen wenn er nach Deutschland auswandert um hier in die Politik
einzusteigen." @th711
.
Es ist immer wieder begeisternd, wie "wohlfundiert" Menschen heutzutage ihre Meinung kundtun! Nur so können Politiker wie Trump, Johnson, Bolsonaro, Erdogan, Duerte und Konsorten an den Drücker kommen!

Gängige Praxis

Festplatten müssen in vielen Unternehmen vernichtet werden, sowie eine Maschine ausrangiert wird. Gilt selbst für SSD-Devices. Die Vernichtung muss sogar revisionssicher dokumentiert werden. So funktioniert Datenschutz - alles andere ist ein unkalkulierbares Risiko. Warum der Depp allerdings die Rechnung nicht zahlte, bleibt ein Rätsel. Sollte das auffallen? Waren das überhaupt die Platten von Kurz? Für mich sieht der Dilettantismus eher nach einer Schlamm-Aktion aus.

Wahlkampf in Österreich

da gibt es gerne mal Durchstechereien, es werden Gerüchte lanciert und gern unter der Gürtellinie geschlagen. Im letzten Wahlkampf tat sich die SPÖ mit Tal Silberstein besonders hervor. Und hier weiß man nicht viel, was aber die üblichen Verdächtigen in einem deutschen Forum nicht hindert, wie Kai aus der Kiste zu springen und mit Dreck zu werfen. Pawlow'sche Reflexe eben, da setzt das Denken aus

"Schredder-Affäre": Kurz und die vernichteten Akten

Schreddern? War da nicht in Deutschland auch schon was?

@16:56 von th711 An sich richtig...

... nur ein bisschen handwerkliche Vorsicht bei diesen Massnahmen walten lassen, der verbaute Magnet ist ziemlich happig stark, also nicht vergleichbar mit dem freundlichen Kühlschrankmagneten von nebenan und kann mit ein bisschen Pech zu unangenehmen Verletzungen führen.
Die Platten selber splittern ziemlich scharfkantig, eventuell in eine Tüte packen und dann zerkloppen, nicht etwa einfach mit der Hand zerbröseln.
Durchbohren, zersägen und all die Dinge die man der ungeöffneten Festplatte antun will wie es teilweise in Film oder Serie zu sehen ist wirklich bitte nur bei 1a eingespannten Festplatten und mittels richtig gutem Werkzeug, am besten direkt mit einer Tischbohrmaschine, wenn denn überhaupt.
Löschen und überschreiben, bzw verschlüsselt überschreiben ist an sich komfortabler und sicherer (für die Fingerchen)!

@Demokratieschue... @th711

Jede IT Fachkraft, die sich tiefer mit Hardware beschäftigt hat, weiß mit welchen Haushaltsgeräten man arbeiten kann und das es trotzdem nicht ungefährlich ist.
Tipps gebe ich aus genau diesem Grund nicht. Nachahmer gefährden sich womöglich selbst und andere!

Kurz und die vernichteten Akten

als der Joschka Fischer 1985 in Wiesbaden Umweltminister wurde,
wurden von der Staatsschutzabteilung des Polizeipräsidiums Frankfurt
alle seine Unterlagen angefordert
(Prügeleinen die er zugab mi Polizisten,
mutmaßliches Molotowcocktail werfen was er bestritt ...)
seither sind diese Akten verschwunden
... was für ein Zufall, also scheinbar kommt das überall vor

Kurz wäre besser beraten

Kurz wäre besser beraten gewesen, die Koalition nicht zu sprengen...am Ende wird die ÖVP ihn "opfern" um regieren zu können

Strauß-Söhne / Kohl: 100.000e von Seiten vernichtet.

@15:21 von Okabe
Eine tatsächliche Zerstörung dürfte nur auf dem physikalischen Weg möglich sein.
Die bayerische Version: Der Junior von F.J.Strauß hat seine Festplatten "aus Versehen" komplett gelöscht.
Eine einschlägige Firma hätte sie wiederhergestellt.
Da ist sie angeblich auf dem Postweg verschwunden, und auch keine Kopie mehr aufgetaucht.

Bonner Version: Kohl hat nach dem Wahlverlust an die 1/2 Million Seiten löschen lassen, angeblich "private" Mails.

Datenschutzgrundverordnung

Es ist legal und sogar in vielen Fällen sogar nachzuweisen Pflicht, Daten zu vernichten. Das Finanzamt will 10 Jahre lang Buchhaltungsdaten prüfen können. Interessenten, Kunden oder Parteimitglieder, die einer weiteren Adress-Speicherung oder Geschäftsbeziehung widersprechen, haben Recht auf Löschung. Auch eigene und fremde facebook-Daten darf man löschen lassen. Die Tagesschau löscht sogar mit Steuergeld hergestellte interessante Meldungen und Sendungen - teilweise nach 7 Tagen und erschwert so die online Beweisführung in Debatten. Ich sehe hier einen Datenverrat der Firma Reisswolf. Ob da strafbare Daten auf den Platten drauf waren, ist eine Vermutung. Wiegt die schwerer als das Rechtsstaatsprinzip: die Unschuldvermutung vor dem Beweis einer Tat? Wurde hier einer Partei anonym Schweinkram per mail geschickt, die Durchsuchung geplant und auf den Löschversuch schon gewartet? Verschwörungstheorien lassen viele Spekulationen zu. Was hätten wir getan?

Kurt war schon vorher verdächtig!

@16:08 von derdickewisser
Ich wiederhole mich hier leider ein wenig. Aber es wieder aktuell:
Kurz bediente offensichtlich seine Sponsoren.
Dazu musste er zerstören, was voran gegangene Regierungen aufgebaut hatten.
Österreich hatte z.B. eine durchschnittlich (!) um 800€ höhere Rente als Deutschland.
"Dem Waffenproduzent Glock, den Strache in seinem Video nennt, schenkt die Regierung zum Beispiel 6 Millionen Euro. Auch die Firma KTM des Kurz-Großspenders Stefan Pierer zahlt künftig rund 2 Millionen weniger Abgaben im Jahr (auf Basis des Geschäftsberichts 2017)."

Die in dem Strache-Video angesprochene Übernahme der Kronenzeitung fand zum Teil tatsächlich statt - aber zugunsten der ÖVP.
Der Kurz-Freund und Spender Benko übernahm ca. 24%.
Am 1.10.18 musste der "liberale" langjährige Chefredakteur des Kurier, Helmut Brandstätter, gehen.
Er galt als „zu liberal“ und wurde von Martina Salomon abgelöst.

Spekulationen?

Wären diese Spekulationen wohl auch eine "Schredder-Affäre", wenn Kurz weniger "rechts" wäre?

@deutlich, 17:14

Und hier weiß man nicht viel, was aber die üblichen Verdächtigen in einem deutschen Forum nicht hindert, wie Kai aus der Kiste zu springen und mit Dreck zu werfen. Pawlow'sche Reflexe eben, da setzt das Denken aus

Was verstehen Sie eigentlich unter "nicht viel"? Ab wieviel Wissen wäre es denn erlaubt, hier einen Kommentar abzugeben? Ich meine natürlich einen Kurz-kritischen? Denn um in diesem Forum auf die Pauke und auf andere einzuhauen müssen so manche ja gar keine Ahnung von irgendwas haben. Da reicht dann ein pawlowscher Reflex, wenn's denn nur ein "gesunder" ist.

@Sisyphos3, 17:37

als der Joschka Fischer 1985 in Wiesbaden Umweltminister wurde,
wurden von der Staatsschutzabteilung des Polizeipräsidiums Frankfurt
alle seine Unterlagen angefordert
(Prügeleinen die er zugab mi Polizisten,
mutmaßliches Molotowcocktail werfen was er bestritt ...)
seither sind diese Akten verschwunden
... was für ein Zufall, also scheinbar kommt das überall vor

Da haben Sie wohl recht. Deshalb sollten wir auch überall darauf schauen, dass damit niemand durchkommt.
Auch wenn das wahrscheinlich nicht das war, was Sie ausdrücken wollten.

Schreddern zwecklos - die "Dienste" sehen eh (fast) alles

Wer sich auch nur mitteltief mit Informationstechnologie beschäftigt,kann wissen,dass die "Dienste" im Prinzip aller Daten habhaft werden können, wenn das Gerät ans Netz angeschlossen ist.

Es gibt genügend stichhaltige, hochwissenschaftliche Analysen, übrigens völlig abseitig von billigen Verschwörungstheorien, die sog. Back-Doors auf Hardware-Ebene vieler Hersteller nachgewiesen haben, völlig egal,was man auch auf Software-Ebene macht.

Es ist auch nicht mehr der Schlapp-Hut mit Knopflochkamera, sondern es sind selbstlernende Algorithmen,die frei dimensionierbar auf Superrechnern die Überwachung übernehmen.

Das mit dem Schreddern ist eine nette Cover Story, aber es ist davon auszugehen, dass diejenigen, die davon wissen wollen, es bereits längst wissen. Das verschafft ja auch operationell-strategische Vorteile, man kann das ganz für sich behalten.

@frosthorn 17.59

erklär ich gern. Es wurden Festplatten mit Daten vernichtet. Was drauf war, weiß man nicht oder nur der Auftraggeber. Merkwürdig, dass dem "Falter" sogar Videoaufnahmen des Mitarbeiters zugespielt wurden. Riecht schon sehr nach Schmutzkampagne, zumal der Falter ja alles andere als objektiv ist. Etwa so, als würde man in D der Taz oder dem Neuen Deutschland Material über AKK zuspielen.

@ msbhamburg 15:47

Sie schrieben: "Nur schreddern oder Löschen nach militärischen Standards ist sicher."
Wiener Freundin zu mir (wo unverständlich teils von mir übersetzt - für die hamburger Marine): "tipish diese Daischen, imma mitda Spuatzen noach unsrean Kanoonen schmaißßen". Ich hab auch nicht alles verstanden, sie war sehr aufgeregt, da habe ich lieber nicht nachgefragt.
Ich glaube, die Österreicher wollen nicht, dass wir ihnen Ratschläge geben. Meine Freundin aus Wien: disollen liba die Goschen halten! Ich konnte grad noch die Kurve kriegen. Wir einigten uns mal abzuwarten.

Sodele wir haben Kurz am Baumeln - Ueberwachungsvideo online!

Sodele Herr Kurz,

wir haben Sie!! Yep, Ueberwachungsvideo ist bei n-tv online und geht viral!

https://tinyurl.com/y38gye87
n-tv: Video zeigt Kurz-Mitarbeiter beim Schreddern (DIENSTAG, 23. JULI 2019)

Der stämmige junge Mann, der an einem Donnerstagvormittag im Mai die Wiener Aktenvernichtungsfirma Reisswolf betritt, kommt den Mitarbeitern direkt merkwürdig vor. Der bärtige Anzugträger wirkt extrem nervös. Die fünf Festplatten, die er vernichten lassen möchte, will er eigenhändig in den Schredder werfen. Nicht einmal, wie sonst üblich, sondern gleich drei Mal hintereinander. Und am Ende nimmt er sogar die pulverisierten Überreste persönlich wieder mit. "Unser Mitarbeiter, der diesen Vorgang begleitet hat, ist 16 Jahre im Unternehmen. So etwas ist noch nie passiert", sagt Siegfried Schmedler, der Geschäftsführer der Firma Reisswolf, dem Magazin "Falter". Das Verhalten des jungen Mannes sei "absolut unüblich" gewesen.

so sehe ich das auch

"Es sei ein normaler Vorgang, wenn vor einem Regierungswechsel persönliche Daten und nicht-offizielle Dokumente zerstört würden. "

Wahrscheinlich wird hier ein normaler Vorgang medial nur deshalb so hochgespielt, weil es sich um eine rechtsorientierte Partei handelt.
Ich bin mir sicher, dass die Österreicher selbst wissen was für sie gut ist und Herr Kurz die nächste Wahl überlegen gewinnen wird.

Bezeichnend ist doch auch, dass die Polizei nur deshalb verständigt wurde, weil die Rechnung über 76€ nicht bezahlt wurde und nicht wegen irgendwelcher Verschwörungstheorien.

Geschretterte Akten, da war

Geschretterte Akten, da war doch schon mal was, woher kenn ich das noch?
Ach ja, da gab's doch mal so einen langen Prozess gegen die Taten der Rechten, wo alle Behördenpleiten den Mundlosen, wie schwarze Konten bei einer Badbank abgelegt wurden und sich die Zeugen immer selber in ihren Autos verbrannt haben und da wurden doch auch immer wieder Aktien, nein Akten geschrettert. Is' das jetzt in Österreich dann auch so? Bestimmt, weil das sind ja auch alles Nazis da beim Kurz und so, gelle.

Irreführend

Ich finde die Überschrfit Irreführend: "Schredder-Affäre": "Kurz und die vernichteten Akten ." Diese Überschrift liest sich so, als wenn die vernichteten Festplatten eine Tatsache wären. Das sind sie aber nicht, denn weiter heißt es im Text:"Ein Vertrauter von Östereichs Ex-Kanzler Kurz "SOLL" mehrere Festplatten vernichtet haben. Bewiesen ist demnächst also gar nichts.

Staatsanwaltschaft hat schon Ermittlungen aufgenommen

Was noch besser ist:

die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits ob strafbare Beweimittelvernichtung vorliegt:

https://tinyurl.com/y38gye87
n-tv: Video zeigt Kurz-Mitarbeiter beim Schreddern (DIENSTAG, 23. JULI 2019)

Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft, die sich mit der Ibiza-Affäre beschäftigt, ob Beweismittel vernichtet wurden.

Bin gespannt was rauskommt. Gibt es Backups von diesen Festpatten-Daten??

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