Kommentare

Menschenrechtsfragen zurückgestellt

nicht dass ich meine das wäre unwichtig
aber irgendwo sollte man das Thema auch mit Augenmaß betrachten
weil man irgendwann mal so weit ist
nur noch mit der Schweiz und Norwegen Handel treiben zu können

Es ist schon traurig, dass VW Manager keinen Sinn für die EU

haben. In Bulgarien haben Chinesen ein Automobilwerk gebaut und erfreuen sich an den gut ausgebildeten Arbeitnehmern. VW lassen sich halt von Politikern anderer Staaten verführen und müssen dann mit den unsicheren Rechtssituationen im Land zurecht kommen. Ich dachte immer EU zu stärken wäre wichtig. Nun machen es die Chinesen. Irgendwann lese ich dann negativ Berichte über China, weil sie in der EU Einfluß nehmen wollen. Na ja, VW hat seinen Ruf sowieso kaputt gemacht!

Schade...

...dass es nicht Bulgarien geworden ist, denn das hätte möglicherweise diesem recht armen EU-Land geholfen, wirtschaftlich etwas voranzukommen. Das wäre sicher auch im Sinne der EU.

Kein gutes Licht auf VW

Diese Entscheidung wirft kein gutes Licht auf VW. Die Türkei steht im Mittelpunkt von Kritikern aller EU-Staaten und das mit Recht. Erdogans Umgang mit Menschenrechten und sein aggressives Verhalten in der Vergangenheit sollten aufhorchen lassen. Wie kann in so einer Situation VW dort ein neues Werk errichten? Werden dort Fahrzeuge für die türkische Oberschicht produziert? Wäre ich ein Mitarbeiter von VW, so wäre dies für mich ein Kündigungsgrund. Die Marke VW steht ab heute für mich als Marke des Despoten Erdogan. Die Manager von VW sollten sich schämen, solche Wirtschaftsverbindungen zu pflegen.

18:24 von planetearth

Das sollten Sie dem SPD Aufsichtsrat Weil schreiben. Der hat als Niedersachse viel in Wolfsburg zu sagen. Ausserdem glaubt der gute Mann ja auch, das Zeug zum Kanzler zu haben

Völlig daneben

Nachdem durch den Dieselskandal klar wurde, das dem Autokonzern die Volksgesundheit wohl ziemlich egal ist, beweist er jetzt noch, das ihm die Menschenrechtsfragen auch nicht allzu sehr interessieren Das bestärkt mich in meiner Entscheidung zusätzlich, kein Produkt dieser Firma in meine Garage zu stellen.

Klar, dass der Profit wichtig ist für ein Unternehmen,

aber dass es NUR um Profitüberlegungen geht und dem alles andere untergeordnet wird, ist schon etwas verantwortungslos gegenüber Deutschland und Europa.

Europafreunde...

Wollen wir auch mal nicht vergessen, dass die Landesregierung von Niedersachsen solche Entscheidungen mittragen muss. Hier sieht man ziemlich deutlich, dass die ganze Begeisterung für Europa bei den Groko-Parteien (korrigiert; vormals stand hier SPD und Grüne) ziemliche Heuchelei ist. Sie sollte unsere Empörung treffen und nicht "die Manager". Die wurden nämlich nicht gewählt.

Schlechte Wahl und Imageschädigend

VW hätte den europäischen Gedanken stärken können und investiert in ein Land, deren politische Führung momentan alle Werte mit Füssen tritt und unglaublich nationalistisch und religiös verbohrt handelt.Autos werden doch heute von den Produktionsstandorten sowieso in alle Welt transportiert.Das ist doch kein Argument in der Türkei einen Absatzmarkt zu haben, den hätte man in Bulgarien auch gehabt, mit der räumlichen Nähe zu Griechenland,Rumänien und der Türkei.Eine weitere Fehlentscheidung der VW Manager.Bei mir kommt kein VW mehr ins Haus ,weil dieses Unternehmen solche Staaten wie die Torkei auch noch unterstützt.

18:22 von 0987654321

Gerade wollte ich genau die gleichen Gedanken formulieren. Bin ganz ihrer Meinung. Ich denke, dass es grundsätzlich besser ist innerhalb der EU zu investieren, um strukurschwächeren Regionen eine Chance zu geben. Ich denke, dass wir aufpassen müssen. Die Chinesen sind oft schneller.
Leider verstehe ich nicht ganz die tieferen Geheimnisse der Volkswirtschaften. Leider!!!

Kauft doch einfach keine VW mehr

Die meisten "deutschen" Autos mit der angeblich deutschen Wertarbeit werden mittlerweile schon lange nicht mehr in der BRD gebaut! Solche Firmen verlangen aber gerne Mal schnell 10.000€ mehr für ein "Deutsches" Produkt.

Unsere Politik unterstützt auch noch durch ihr Wegschauen und kniet vor der Autoindustrie. Dabei schaffen die seit Jahrzehnten keine Arbeitsplätze mehr in Deutschland, gerechnet auf die Stückzahlen und Modelle.

Sorry, wer hier beim Autokauf noch die Schwarz-Rot-Goldene Brille aufhat ist kindlich naiv. Man unterstützt keinen einzigen deutschen Arbeitsplatz, nur ausländische Großaktionäre die keine Steuern hier zahlen und die Gewinne abschöpfen.

Mir kommt kein vermeintlich deutsches Auto mehr ins Haus. Betrug auf verschiedenen Ebenen und Lügen wegen Arbeitsplätzen sollte man nicht weiter unterstützen.

Ist ja fast so als ob die Leute denken sie kaufen bei ADIDAS ein deutsches Markenprodukt Made in Germany.

Ganz zu schweigen welche Länder sie damit unterstützen, Pfui!!

schlimmer als Doppelmoral

mehrere Tausend Arbeitsplätze in der von der nationalistischen MHP-Partei regierten Stadt Manisa entstehen.

Die Bundesregierung und der im VW-Aufsichtsrat sitzende niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), sehen den Standort Manisa unkritisch.

Die Bundesregierung und Ministerpräsident Stephan Weil verdammen hierzulande eine gemäßigte patriotische Partei, sehen aber die von der MHP-Partei (türkische NPD) regierte Stadt Manisa als Standort "unkritisch".

Zum Glück haben wir im Automobilbereich noch die Marktwirtschaft. Kunden können auch anderswo kaufen. Hoffentlich bekommt das VW auch zu spüren.

Die Milliardenzahlungen in den USA haben wohl dem

Managment die Lust auf den Rechtsstaat gründlich verdorben. Da läßt man sich lieber Investment-Garantien von einem Despoten geben...

Neues VW-Werk wird in der Türkei gebaut

Wir stehen vor den größten Veränderungen und Herausforderungen unserer eigenen Industriearbeitswelt... und dann solche Entscheidung. AFD wird sich nochmehr über Zulauf freuen, leider. Demokratie funktioniert nur mit Arbeit, Wohlstand und Gerechtigkeit.

Wenn es um Geld oder Gewinne

Wenn es um Geld oder Gewinne geht, werden alle sogenannten Werte, Menschenrechte usw., die immer gerne angeführt werden, über Bord geworfen, .

PS. Mich mich gibt es kein VW mehr!

Die Bundesregierung wird Einfluss genommen haben

Bei einer solchen Standortentscheidung werden sich VW und Ministerpräsident Weil mit der Bundesregierung abgestimmt haben. Berlin will die schwierigen Beziehungen mit der Türkei langfristig normalisieren und kommt Erdogan auf Umwegen entgegen. Sie hofft, dass die Türkei das Zeichen versteht und ihren Kurs Richtung EU wieder aufnimmt.

Unproblematische Entscheidung

Die Entscheidung ist wirtschaftlich vernünftig. Der türkische Markt ist groß und kann so erobert werden.

Wer hier nun mit Menschenrechten kommt, der kauft auch sicher keine Produkte, die im noch viel schlimmeren China hergestellt werden, oder?

Eine überaus mutige und

Eine überaus mutige und richtige Entscheidung seitens VWs. Gut das sie sich dem Druck des Mainstreams nicht gebeugt haben

Über Saudi Arabien als

Über Saudi Arabien als Standort überhaupt nachzudenken und die Türkei Bulgarien vorzuziehen löst bei mir mehr als Kopfschütteln aus. Die Moral bleibt total auf der Strecke. Traurig.

petersauer 18:35

oh nein, mein Freund, die Grünen sind in Niedersachsen in der Opposition. Dort gibt es eine groko. Ihre Kritik ist deswegen inhaltslos, aber zum grünenbashing ist ja jedes Thema Recht.

Wenn dies auch nur ein Politiker befürwortet, dann gute Nacht EU

Eigentlich ist die EU nur eine Wirtschaftsgemeinschaft, das was die AfD meint bilden zu müssen. Jedes Mitglied ist sich selbst am nächsten. Wie die VW Manager schon sagten, uns interessieren politische Interessen nicht. Wenn man so wenig Bezug zur deutschen Interessen hat, obwohl ein Bundesland als Aktionär Miteigentümer ist, dann fehlen mir die Worte. Wir wollen, dass auch Bulgarien und Rumänien Flüchtlinge aufnehmen, wenn es aber um schaffen von Arbeitsplätzen geht, lässt man sie im Stich und schafft Arbeitsplätze in Nicht EU-Ländern! Und wir wundern uns, dass Bulgaren und Rumänen nach Deutschland kommen um Arbeit zu finden! Die Politik will Arbeitsmigration verhindern, indem sie den afrikanischen Heimatländern helfen will und bekommt das nicht mal innerhalb der EU hin! Unfassbar. EU? Wozu noch?

18:43 von morgentau19

Wenn es um Geld oder Gewinne geht, werden alle sogenannten Werte, Menschenrechte usw., die immer gerne angeführt werden, über Bord geworfen, .
.
von allen !
so meine Erfahrung

Billig-VW

Ob die Preise jetzt an die Höhe der Löhne in der Türkei angepasst werden? Jedes in einem Billiglohnland produzierte Produkt sollte in Höhe der Lohndifferenz besteuert werden. Und das Geld sollte in die Entwicklungshilfe gehen.

Ein neues Werk in einem Land

zu bauen, das wirtschaftlich immer schwächer wird, in Bezug auf Demokratie und Menschenrechte grosse Defizite hat sowie nicht zur EU gehört, zeugt von grosser Weitsicht (*Ironie aus).
Nein wirklich, die Chefs und Manager bei VW treiben es wirklich immer bunter.
Bulgarien wäre ein wesentlich besserer Standort gewesen. Aber, vlt. erfahren wir ja noch, was den Ausschlag für die Türkei gegeben hat, ich nehme mal an, dass es nicht Druck von der Regierung gegeben hat.

Hauptargument türkischer Absatzmarkt?

Hat sich der Aufsichtsrat mal eine Landkarte angeguckt? Die türkische Hauptstadt (1/5 der türkischen Bevölkerung lebt in deren Ballungsraum) ist weniger als 3 Autostunden von der bulgarischen Grenze entfernt.

Menschenrechtsfragen zurückgestellt

wir werden aus diesem Grund (und natürlich auch wegen des Dieselskandals) nie wieder VW fahren!!

18:45 von Wolfgang E S

"Bei einer solchen Standortentscheidung werden sich VW und Ministerpräsident Weil mit der Bundesregierung abgestimmt haben. Berlin will die schwierigen Beziehungen mit der Türkei langfristig normalisieren und kommt Erdogan auf Umwegen entgegen. Sie hofft, dass die Türkei das Zeichen versteht und ihren Kurs Richtung EU wieder aufnimmt."

Wenn dies stimmen sollte, was sie hier vermuten, macht die Bundesregierung einen ganz gravierenden Fehler. Nicht die Bundesregierunghat sich zu bemühen, die Türkei hätte sich zu bemühen! Aber was schreibe ich, ich glaube nicht, dass so ein Fehler von der BR initiiert wurde. Hier wäre Bulgarien das einzige Land, was politisch gesehen, zu berücksichtigen ist!

rer Truman Welt

Na ja, vielleicht scheint es sehr unverständlich, weshalb VW sich für diesen Standort entschied. Aber vielkeicht ist das VW Management sehr weitsichtig und hat bei der Entscheidung gleich mit berücksichtigt, wie es mit Ausstiegskonditionen aussieht, wenn das Werk nach nicht so vielen Jahren nach seiner Eröffnung wieder geschlossen werden müsste. Die deutschen Autobauer könnten mehr als eine Menge Federn lassen müssen bei der Überwindung des Verbrennungsmotores.
Ich ahne Böses, wenn ihnen nicht eine durchschlagende Überraschung einer Alternative zum E-Antrieb gelingt. Beim E-Antrieb liegen sie nämlich bereits weit zurück. Da könnten schnell in den nächten Jahren Überkapazitäten entstehen und zu Fabrikschliessungen führen.

@Sisyphos3 um 18:16Uhr

Ob diese beiden Staaten wirklich so tolle Beispiele für Moral sind? Mag ja sein für Menschenrechte, aber sonst? Auch für diese beiden Staaten ließen sich Beispiele anführen, daß auch Moral seinen Preis hat! Für Handel blieben eigentlich nur noch Gesellschaften übrig, die den Begriff "Menchenrechte" garnicht kennen.

Fehler von VW

Das finde ich einen Fehler von VW. Ich hätte den Bau in Saudi-Arabien favorisiert. Industriell ist das Land am Golf interessanter und innovativer als die Türkei.

Ein Grund mehr . . .

sich keinen VW mehr zu kaufen.
Denn die im Ausland produzierten Fahrzeuge werden bestimmt dann auch als "Made in Germany" produzierten Fahrzeuge in Deutschland angeboten werden.

So wie es aussieht hat der Konzern nur noch den Gewinn und die Dividenden im Sinn.
Aber das ist ja bei diesen Managergehältern verständlich.

18:47 von klaus666

Bulgarien liegt direkt neben der Türkei! Erzähl mir keiner, dass es unmöglich ist, Autos ein Paar Kilometer weiter nach Süden zu liefern. In Bulgarien haben Chinesen ein Automobilwerk gebaut, es ist schon eigenartig, dass deutsche Manager diesen Geschäftssinn nicht begreifen. Diese werden dann auch in die Türkei liefern, mit dem Unterschied, in Bulgarien gilt EU Recht und alle Mitarbeiter sind sicher.

18:50 von quer.denker

Die Entscheidung ist Falsch! Und es ist der Mainstream der Autos kauft und zur Wahl geht.
Wenn die Wahl ist, zwischen EU Land und Nicht EU Land, ist immer das EU Land die richtige Wahl. Es sei denn, Europa und die EU sind einem völlig egal. Bei China oder den USA konnte man es verstehen, da spielen Lieferwege, Zölle und Gesetze eine Rolle. Die Türkei ist Nachbarland von Bulgarien und da sollte immer Bulgarien die erste Wahl sein. Nennen sie mir einen Grund, warum die Türkei hier gewählt werden sollte? Hierbei ist darauf zu achten, dass dies für Bulgarien nicht zutrifft, denn sie wissen, Bulgarien ist EU Land!

Wolfgang E S 18:45

Sicher sicher. Sie glauben also, dass Herbert Diess sich solche Entscheidung in Berlin absegnen lässt?!
Schön, dass Sie der Politik noch diesen Einfluss zusprechen. Absurd, aber schön.

@klaus666, 18:47

Die Entscheidung ist wirtschaftlich vernünftig. Der türkische Markt ist groß und kann so erobert werden.
Wer hier nun mit Menschenrechten kommt, der kauft auch sicher keine Produkte, die im noch viel schlimmeren China hergestellt werden, oder?

Wirtschaftlich vernünftig wäre auch die Wiedereinführung der Sklaverei. Das senkt die Produktionskosten noch viel deutlicher.
Ganz abgesehen davon, dass Sie erstens keine Ahnung haben, wer von den Foristen chinesische Produkte kauft und es zweitens absurd ist, Kritik an einem Unternehmen damit abzuwerten, dass andere noch schlimmer sind.

18:47 von klaus666 / 18:50 von quer.denker

Die Türkei kauft auch so schon genug VW Produkte, das ist kein Argument, EU Staaten zu benachteiligen.
Jede Investition in die Türkei stärkt die AKP und das liegt nicht im Interesse vieler EU Staaten und vieler Wähler. Wir sollten Bulgarien zeigen, dass es ein Vorteil ist, ein EU Mitglied zu sein. Zur Zeit schimpft man, weil Bulgarien keine Flüchtlinge aufnehmen will. Dort kämpft man damit, den eigenen Bürgern ein besseres Leben zu ermöglichen und da ist Arbeit das aller wichtigste. Dort gibt es Rentner mit einer Rente von 100€ im Durchschnitt. Hat es die Bevölkerung gut, kann sie auch anderen Menschen helfen. Diese Erkenntnis ist in vielen reichen EU Staaten noch nicht angekommen.

VW kann von mir aus ein Werk...

...auf dem Mond bauen - das ist mir sowas von egal. Für mich ist der VW-Zug längst abgefahren.
Ich frage mich nur: Womit werden die Autos angetrieben? Ich bin sicher, es werden Diesel und Benziner sein, während man in Deutschland (haha) dann elektrisch herumeiert.

Die Liebe

der Deutschen zu VW ist ungebrochen, zahlen auch gerne im Land wesentlich mehr Geld, als das Fahrzeug in einem anderen EU Land kostet.
Und so lange das so ist, wird VW auch weiter auslagern, in wie viel Ländern ist VW schon.
Hat also mit einem Deutschen Produkt auch nicht mehr so viel zu tun, die Käufer haben das selber verursacht.

Was ich jetzt nicht verstehen kann, wir haben in der EU und auch in Deutschland, Regionen wo viele Arbeitsplätze verloren gehen.
Dort wäre der richtige Platz für ein neues Werk, aber nein, wir gehen in die Türkei.

Das sollte die Politik mal erklären, Worte was für Deutschland zu tun gibt es ja reichlich, bei den Taten sieht das Ganze anders aus.

qui bono VW Türkei? Nein!

Ja die deutschen Autobauer. Im Land drohen sie mit Stellenabbau falls ihnen staatliches Übel droht, aber gleichzeitig wird von ihnen Menschenrecht und Moral gegenüber dem türkischen Diktatoren und seinen Schergen komplett missachtet. Dabei ist es ganz einfach, kauft keine deutschen Auto die dort gebaut werden. Dies funktioniert übrigens mit jeder Ware die aus diesem Land kommt. Einfach nicht kaufen.

Wirklich?

Da werde ich mir beim nächsten Auto wohl überlegen müssen ob das ein VW sein muss.
Die Türkei kann ich solange Erdogan an der Macht ist leider nicht unterstützen...

@ um 18:38 von Gelenkte-Dem-DE

Völlige Zustimmung.
Mehr darf ich selber leider nicht schreiben.

18:38 von Gelenkte-Dem-DE

Unkritisch werden Politiker, wenn sie Profit vor Augen haben. Sieht man schon bei Saudi-Arabien. Wie konnte VW das überhaupt in Erwägung ziehen bei diesem egomanischen Prinzen mit dem einfachen Weltbild. Ich sage nur Jemenkrieg: Bombardieren von Krankenhäusern und sonstiger ziviler Infrastruktur, Aushungern von Millionen Menschen. Nicht einmal ein Dududu von den Politikern mit den Werten und 0 Sanktionen. Und die Medien machen mit.

@18:50 von quer.denker

Der Mainstream wurde überrascht. Übrigens ist der Mainstream sozusagen die Stimme des Volkes. Mainstream ist also durchaus positiv zu betrachten.

Re cbCLP 18:51

Danke, hab's korrigiert.

ist der Ruf erst ruiniert,...

...lebt sich's ganz schön ungeniert. Der Leitspruch der VW-Bosse.

Türkei anstelle Bulgarien,

geht gar nicht.
Auf der einen Seite den Megagewerkschaftler Osterloh und dann Türkei?
Passt aber zur Einstellung dieses Unternehmens: Hauptsache Kohle scheffeln.
Irgendwie ekelhaft.

@18:36 von Elisabeta 18:22 von 0987654321

"Gerade wollte ich genau die gleichen Gedanken formulieren. Bin ganz ihrer Meinung. Ich denke, dass es grundsätzlich besser ist innerhalb der EU zu investieren, um strukurschwächeren Regionen eine Chance zu geben. Ich denke, dass wir aufpassen müssen. Die Chinesen sind oft schneller."

Ich schließe mich an.

"Leider verstehe ich nicht ganz die tieferen Geheimnisse der Volkswirtschaften. Leider!!!"

Ich auch nicht. Ist aber für meinen Seelenfrieden vielleicht besser so.

Umwelt, Betrtug, Lügen, Menschenrechte ....

... was kommt als nächstes VW? Ein Grund mehr beim Autokauf die zwei Buchstaben und Audi zu meiden.

18:22 von 0987654321

""wirtschaftlich etwas voranzukommen""Naja, was ich bisher aus den Haltungsmedien entnommen habe, soll die Produktion von KFZ wohl ein totes Pferd werden,und kann somit nicht zur Weiterentwicklung der Gesellschaft dienen.

19:28 von Defender411

""Wir sollten Bulgarien zeigen, dass es ein Vorteil ist, ein EU Mitglied zu sein. ""
#
Da bin ich ganz bei Ihnen.Auch ich hätte Bulgarien als VW Werkstandort den Vorzug vor der Türkei gegeben.

Sie werden schon alles durchgerechnet haben

Ob Türkei oder irgend ein anderes Land, es zählen die Profitprognosen. Das ist nicht nur bei VW so.
Die Einwände der Arbeitnehmerseite bei VW, der die Gewährung von Arbeitnehmerrechten in der Türkei äußerst kritisch sieht, kann ich verstehen.
Man kann nur hoffen, dass sich - wie sich jüngst gezeigt hat - der Wind in der Türkei tatsächlich dreht und die Tage des Systems Erdogan gezählt sind. Leicht wird das nicht.

@ Den Helder

Jedes in einem Billiglohnland produzierte Produkt sollte in Höhe der Lohndifferenz besteuert werden. Und das Geld sollte in die Entwicklungshilfe gehen.

Wenn Sie nochmal drüber nachdenken fällt hoffentlich auch Ihnen auf, dass das ja dann völlig kontraproduktiv wäre.

@div. Kommentare von Defender411

Sie überschätzen die EU komplett. Als ob dieser Verein irgendeinen signifikanten Einfluss hätte. Bulgarien oder Türkei, spielt überhaupt keine Rolle.

Korruption? Bulgarien erreicht einen Score von 42/100, liegt auf Platz 77, die Türkei 41/100 unmittelbar einen Platz dahinter.
Quelle: https://www.transparency.org/cpi2018

Pressefreiheit? Bulgarien ist da ziemliches europäisches Schlusslicht. Knapp vor so illustren Staaten wie Nicaragua oder Kongo.
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/fileadmin/Redaktion/Presse/Download...

Der Unterschied ist lediglich, dass hier aus opportunistischen Gründen über die Türkei eifrig berichtet wird, über Bulgarien weniger. Weil Bulgarien für die EU sehr pflegeleicht ist, im Gegensatz zu Polen, Ungarn oder der Türkei.

Aber besser für Investoren für die harte Fakten zählen (und da spielt Freiheit, Korruption oder Rechtsstaatlichkeit eine Rolle) ist in Bulgarien im Vergleich zur Türkei gar nix.

Nur konsequent...

...dann gibt es auch weiterhin getürkte Abgaswerte:-)
[erstaunlich eigentlich, dass diese Vokabel noch nicht aus dem Duden zensiert wurde]
Sauerei anyway,
aber wie schon diverse Vorredner geschrieben haben: Wer VW kauft, ist selbst Schuld.

Falsche Entscheidung

VW wählt für das neue VW Werk nicht Europa sondern die Türkei. Wirtschaftlich mag das im Augenblick aus rein finanziellen Gründen kurzfristig richtig sein, politisch ist diese Entscheidung falsch und damit auch mittelfristig wirtschaftlich. Politisch unsichere Länder können keine Investitionsgrundlage sein.

Volkswagen

Wahrscheinlich ist es eine Frage der Gewinnmaximierung. In der Türkei ist VW sehr beliebt, da kann man Exportkosten sparen. Es gibt gar VW Fan Clubs in der Türkei. Bei einem Bekannten aus Deutschland habe ich zufällig gesehen, das auf dem serienmäßig eingebauten Alufelgen Made in Turkey stand, das hatte mich schon gewundert. Wenn man in der Türkei ein Auto kauft, kann man es ewig fahren, die Reparaturkosten sind relativ günstig. Dafür kostet aber ein Auto in der Anschaffung mindestens doppelt soviel,wie in Deutschland. Mich freut diese Win win Situation.

Re

Am 22. Juli 2019 um 18:41 von checkerbun

Die Milliardenzahlungen in den USA haben wohl dem

Managment die Lust auf den Rechtsstaat gründlich verdorben. Da läßt man sich lieber Investment-Garantien von einem Despoten geben...

RE und die sind vom DE Steuerzahler abgesichert.
Google mal .
Ist schon Fragwürtig aber die Absprachen hinter verschlossenen Türen für Unterstützung eines Despoten ...

Leider erfährt man es nicht,

Leider erfährt man es nicht, was ausschlaggebend ist, ein Werk dort zu bauen oder dort zu bauen. Es muß ja irgendwie entschieden werden, aber solche Gründe zu recherieren, traut sich kein Journalist .

@Defender411

Ich glaub Sie haben folgendes nicht verstanden:
China oder VW geht es nicht darum, das man die EU unterstützt, sondern um Gewinne erzielen. Denke das die Türkei da VW ein besseres Angebot gemacht hat, als Bulgarien. Vielleicht einige Jahre steuerfrei oder Grundstück für das Werk kostenlos bereit gestellt oder weiß der Geier was.

20:21 von Hackonya2

China oder VW geht es nicht darum, das man die EU unterstützt, sondern um Gewinne erzielen.
.
und den Mitarbeitern von VW um nen sicheren Arbeitsplatz und ne fette Boni

Gewinn geht halt über alles

Obwohl die Türkei Menschenrechte missachtet und immer weiter von der EU und der Nato (Waffendeal mit Russland) abdriftet, will VW dort ein Werk eröffnen.

Dazu fällt mir nichts mehr ein, außer Kopfschütteln ...

21:02 von Giselbert

Gewinn geht halt über alles
.
ich will niemandem was unterstellen
aber warum kauft man beim Aldi/Lidl ein
doch weil der gnadenlos billig ist - warum ist er das, weil er seine Lieferanten knebelt
Wenn das T Shirt bei KIK 5 Euro kostet, kann man auch keine fairen Lähne zahlen
- selbst in Indien nicht, was auch jeder weiß und trotzdem tut
Fische fangen wir den armen Afrikanern weg, weil das Geld für die Lizenzen deren Häuptlinge kassieren - kein Fischer kriegt und dieses Seltene Erden
für unsere Akkuschrauber (auch für die zukünftigen mit den 4 Rädern)
versaut deren Umwelt
wie soll man denn ne gerechte Welt gestalten ?

Eine Sachliche Entscheidung

Bulgarien ist - was seine Arbeitskräfte angeht - beim ausbluten.

„https://de.statista.com/statistik/daten/studie/278199/umfrage/gesamtbevoelkerung-von-bulgarien/“

Saudi Arabien ist ein schlechter Witz.
Von staatlichen Subventionen abgesehen.

Die Türkei hat eine gut ausgebildete Arbeiterschaft und eine hohe Arbeitslosigkeit.

Die Lohnsteigerungen werden Stich also in Grenzen halten.

Man sollte von einem transnationalen Unternehmen nicht erwarten, das es entsprechend der Weltverbesserungsphantasien deutscher Linksliberaler entscheidet.

Es geht hier um günstig aufgestellte Produktionsstandorte.
Und um die Präsenz in einem - trotz Erdogan - wohl längerfristig wachsenden Markt.

Die wahrscheinliche Entscheidung ist nachvollziehbar - auch wenn so unmoralisch sein mag.

Hauptsache

die Kohle stimmt ... wieder ein Grund mehr, keinen VW zu kaufen ...

Billiger wird VW wohl nicht.

Das schlimme ist das nachher in Deutschland Arbeitsplätze abgebaut werden und dem Verbraucher/Käufer ein "deutscher" Wagen verkauft wird der na klar teurer ist als die Konkurrenz aus dem Ausland. Hauptsache jedes Jahr mehr Gewinn.

Keine gute Entscheidung

Da sind die VW-Manager der türkischen Regierung wohl ordentlich auf den Leim gegangen - oder sie interessieren sich nur für ihren Profit, nicht aber für das Lebensumfeld ihrer Mitarbeiter.

Auf jeden Fall halte ich es für moralisch sehr bedenklich, ein neues Werk in einem Land mit so mangelhafter Rechtsstaatlichkeit und so prekärer Menschenrechtslage zu planen. Was auch immer Ankara da für Zugeständnisse gemacht hat - die Einhaltung von Menschenrechten wohl kaum.

Für Saudi-Arabien hätte natürlich das gleiche gegolten. Vielleicht wäre Bulgarien die richtige Wahl gewesen, auch um die Abwanderung der eigenen Bevölkerung etwas zu stoppen.

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