Ihre Meinung zu: Streit um Johnson: Boris - Allein zu Haus

21. Juli 2019 - 13:36 Uhr

Mehrere britische Minister haben ihren Rücktritt angekündigt für den Fall, dass Johnson Premierminister wird. Damit kämen sie wohl dem Rauswurf zuvor. Ein Minister spricht sogar davon, Johnson zu stürzen.

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Kommentare

Die EU ist schwach und uneins

Er will das Vereinigte Königreich nach eigenem Bekunden auch ohne Austrittsvertrag aus der EU führen. Das könnte erhebliche Folgen für die Wirtschaft und viele andere Lebensbereiche haben.
Das ist Spekulation und wird natürlich von den anderen EU-Staaten und ihren Medien immer wieder publiziert. Wenn Großbritannien den Brexit meistert, könnte das für andere Länder Ansporn sein, gleiches zu tun. Das ist die Angst der EU, ganz besonders Deutschlands als Exportweltmeister.
Die USA wird Johnson stützen und somit die EU schwächen.

sich die EU sonst nicht bewegt. Brexit means Brexit. Was leider wie ein Pokerspiel zwischen EU und GB anmutet, und was von der EU bewußt unwürdig betrieben wird, weil sie einen Brexit nicht zulassen wollen. Es soll nach der Pfeife der EU getanzt werden. Warum ist die EU zur Öffnung des Paketes nicht bereit? May hat schlecht verhandelt und das will die EU nun ausnutzen.

Remainer bei den Konservativen sollten Partei wechseln

Es steht zu erwarten, dass Johnson mit großer Mehrheit von der Parteibasis gewählt wird. Die MPs der Konservativen die für einen Verbleib in der EU sind, sollten nun zu den Liberaldemokraten wechseln. Ihre Wiederaufstellung ist in einer Brexiteer Partei wie es die Konservativen nun werden, mehr als fraglich. Außerdem werden die Konservativen auch mit Johnson nicht mehr viele Direktmandate holen.

Rücktritte allein helfen nicht

Entweder die Vernünftigen bei den Tories stützen ein Misstrauensantrag von Labour und ebnen den Weg zu einer neuen Abstimmung oder GB geht den Weg ins weitere Caos. Nur eine Mehrheit von Vernünftigen und der Realität verpflichteten Briten kann GB noch retten. Aber die schwerste Entscheidung war schon immer die, einen Irrtum einzugestehen und einen anderen Weg zu akzeptieren. Hoffentlich erfassen die Insulaner das noch.

rer Truman Welt

Ich weiß gar nicht, weshalb jetzt so viel Wirbel entsteht.
Boris Johnson ist so wenig als neuer Premier zu verhindern wie ein No-Desl-Brexit durchsetzbar. Da kann Johnson herumtröten und "bellen" wie er will. Es gibt keine Mehrheit im Parlament für einen No-Deal-Brexit. Die EU muß jetzt Großbritannien die harte Kante zeigen und bei ihrer Haltung bleiben -> das verhandelte "Austrittspaket" wird nicht mehr aufgeschnürt. Die Devise muß lauten: "Nehmt es oder geht ohne!" Deshalb wird Johnson scheitern wie May. Er wird verschwinden. Er weiß wie alle anderen, bei einem 2. Referendum würde jetzt eine Mehrheit für das Verbleiben stimmen, weshalb die Brexit Befürworter sich hinter der sog. demokratischen Entscheidung des Volkes von vor über 2 Jahren verschanzen. Es wird alle paar Jahre jedoch auch ein neues Parlament gewählt und zwischenzeitlich ist extrem viel passiert, so daß eine finale neue Abstimmung gerechtfertigt erscheint, ja geboten ist! Ergo -> gleich Neuwahlen!

Rücktritt? Rauswurf? Das

Rücktritt? Rauswurf? Das Ergebnis ist das selbe...

Wie sagte meine Oma immer... wech‘ is wech‘

Streit um Johnson........

Streit um von der Leyen....
Streit um Trump.....

Bin ja mal auf die Auszählung der (160000 Wahlberechtigten) der Briefwahl am Dienstag gespannt.
Wenn dieses Ergebnis so eindeutig sein wird, wie im Artikel angenommen, wird es ja keine Überraschung geben, auf die sich Europäer einzustellen haben.

13:51, NeNeNe

>> Wenn Großbritannien den Brexit meistert, könnte das für andere Länder Ansporn sein, gleiches zu tun. Das ist die Angst der EU, ganz besonders Deutschlands als Exportweltmeister.<<

Davor hat "die EU" gewiss keine Angst. Denn daß der Brexit wirtschaftspolitisch eine ungeheuer dumme Entscheidung ist, darüber sind sich sämtliche Menschen, die etwas von Ökonomie verstehen, einig. Auch die unter den Brexitbefürwortern. Die flüchten sich dann gerne in Kriegsrhetorik, dergestalt daß man für Volk und Vaterland eben Opfer bringen müsse.

>>Die USA wird Johnson stützen und somit die EU schwächen.<<

Nicht die USA, sondern Trump. Der führt nämlich einen Wirtschaftskrieg gegen den Rest der Welt und hat der EU schon lange den Krieg erklärt. Divide et impera.

Deutschland - Allein inder Welt unterwegs

@ NeNeNe (13:51)
"Das ist die Angst der EU, ganz besonders Deutschlands als Exportweltmeister."
B. Johnson ist doch vernünftig oder? Klaust Du mir Arbeitsplätze und Wertschöpfung in meinem Land (Dein Exportüberschuß) - wie lange schaue ich mir das an? Deshalb hat besonders Deutschland Angst, da stimme ich Ihnen zu.
Verwundert es da, dass Johnson u. a. gerade in Deutschland nicht gelitten ist und als Irrational bekämpft wird?

Die EU ist schwächer und uneins

Wo ist die EU uneins bei den Brexitverhandlungen gewesen?
Das es einschneidende Veränderungen für die Briten geben wird, liegt doch klar auf der Hand oder gibt es schon eine Regelung bezüglich der Warenein,- Ausfuhr? Da wird der Schuh nämlich erheblich drücken
Das die Briten es schafften werden, streitet niemand ab, jedoch zu welchem Preis? Und DT mit seiner America First Kampagne wird sich einen Dreck scheren.

Seltsame Logik...

"Er könnte eine Führungsfigur der proeuropäischen Rebellen in der Tory-Fraktion werden."

Ich verstehe Hammond so, dass er den ungeregelten Brexit nicht in Regierungsfunktion unterstützen möchte.

Unsere Tagesschau macht daraus wundersamerweise, dass er den (demokratisch beschlossenen) Brexit quasi gar nicht will. Ich gehe erst einmal davon aus, dass das nicht stimmt.

Es würde nämlich kein gutes Licht auf Hammond werfen.

re nenene

"Er will das Vereinigte Königreich nach eigenem Bekunden auch ohne Austrittsvertrag aus der EU führen. Das könnte erhebliche Folgen für die Wirtschaft und viele andere Lebensbereiche haben.
Das ist Spekulation und wird natürlich von den anderen EU-Staaten und ihren Medien immer wieder publiziert."

Das wird von britischen Regierungsbehörden immer wieder publiziert. Jetzt können Sie natürlich behaupten, dass die nur spekulieren ...

Ich glaube nicht das Johnson gestürzt wird

Denn dann gäbe es Neuwahlen und in Konsequenz wohl ein No Deal Brexit freundliches Unterhaus. Und genau das ist ja das Szenario das Johnsons Gegner vermeiden wollen. Ob Johnson es schafft bis zum 31.10. Großbritannien aus der EU zu führen - mit oder ohne Deal ist unwahrscheinlich. Ich bin auch ziemlich sicher das Johnson die Deal Variante möglichst lange aufrechterhalten wird, auch wenn er dem keine Erfolgschance gibt bzw selbst letztendlich den No Deal präferiert. Denn andernfalls verprellt er diejenigen die ihn noch unterstützen in der Hoffnung das Johnson als „Hardliner“ den ungeliebten Backstop in Verhandlungen mit der EU abwenden kann. Ob überhaupt noch mal verhandelt werden wird, ist fraglich. Für die EU kann es letztlich existenzgefährdend sein, wenn ihr einer der größten Mitgliedsstaaten abhanden kommt. Trotzdem werden die Nettoempfänger sicher bei der Stange bleiben.

re paule2

"Es soll nach der Pfeife der EU getanzt werden. Warum ist die EU zur Öffnung des Paketes nicht bereit? May hat schlecht verhandelt und das will die EU nun ausnutzen."

Und wenn alle britischen Wünsche im Austrittsvertrag berücksichtigt werden ist das in Odnung?

Verständlich

" und kündigte an, May sein Rücktrittsgesuch zu überreichen, "bevor ich von ihrem Nachfolger gefeuert werde". "

Wenn man die Möglichkeit hat zu gehen, dann sollte man das tun, sieht immer besser aus als gefeuert zu werden.
So dumm ist Johnson gar nicht, er will den Ungeregelten Austritt, und setzt damit die EU unter Druck.
Das ist die bessere Variante als es die Dame vor ihm hatte, nur so kann Er etwas erreichen.
Der jetzige Deal ist für GB extrem schlecht.

Bei ungeregelten ist die Vorbildfunktion die Gefahr für die EU, klappt das nämlich gut und GB erholt sich schnell wieder.
Sehen das Andere auch, das will man natürlich verhindern, und getrommelt wird ja nun über 2 Jahre.

Einer ist immer der Erste der etwas versucht, als ist Chance bei 50 Prozent.

um 14:13 von rossundreiter

>>
Unsere Tagesschau macht daraus wundersamerweise, dass er den (demokratisch beschlossenen) Brexit quasi gar nicht will.
<<

Demokratisch beschlossen ? Wo haben Sie das denn her ?

Und an diejenigen, die angeblich den Willen des Volkes umsetzen wollen: Gehören die unter 18-jährigen nicht zum Volk und welche Konsequenzen hat das ?

@Paule 2

An welchen Punkten soll die EU denn ihrer Meinung nach nachgeben, ohne die Integrität und den Sinn und Zweck der EU zu gefährden? Mir fällt da wenig ein.

@paule2

Was sollen diese Lügen über die EU? Die roten Linien stammen nicht von der EU, sondern dem UK. Verhandet hat übrigens nicht nur May, sondern vor allem Johnson und natürlich Davis. Ihr Kommentar ist das übliche Gerede von den üblichen Verdächtigen der rechten Seite des politischen Spektrums: Es ist immer jemand anderes Schuld!

Achja, vielleicht ist es Ihnen nicht aufgefallen: Wenn das UK hätte austreten wollen, hatten sie am 31. März dazu bereits Gelegenheit gehabt. Ihr Kommentar hat keinerlei Bezug zu Realität, nur das üblich Anti EU Gerede.

@ Klärungsbedarf

„Und an diejenigen, die angeblich den Willen des Volkes umsetzen wollen: Gehören die unter 18-jährigen nicht zum Volk und welche Konsequenzen hat das ?“

Das klingt ja so, als würden sie sich für ein Wahlrecht ab der Geburt stark machen. Neugeborene in der Wahlkabine. Eine spannende Vorstellung

Demo gegen Boris Johnson in London...

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen kamen laut der Zeitung "The Guardian" aus dem ganzen Land. 
###
Der Brexit wird kommen... Auch wenn es noch weitere Demos gegen Johnson und gegen den Brexit geben wird. Die Briten sind konservativ und traditionsbewußt und haben die EU schon immer mit Skepsis betrachtet. Mit der Europäischen Idee und der Bürokratie haben sie so ihre Schwierigkeiten. Ist ja auch nicht verwunderlich, die EU in Brüssel ist heute mehr der Verwalter eigener Interessen statt sich den wesentlichen Problemen der unserer Zeit zu stellen.
Das sehen viele Briten so und letztendlich werden sie einen Brexit akzeptieren.

Boris Johnson etc.

Die Schwäche sehe ich auch auf Seiten der Briten. Eine Nation, die jenseits von allen inner- und außer -parteilichen und -sonstigen Animositäten nicht in der Lage scheint, etwas abzuwenden, was offensichtlich dem eigen Wohlergehen schadet, offenbart etwas, was man auf persönlicher Ebene als Charakterschwäche klassifizieren könnte.
Um es drastisch zu sagen:
Wenn Johnson Premier wird, sehe ich schwarz für die Briten..

...die Queen zu bitten, vor einem Chaos-Brexit bei der EU persönlich (das muss man sich mal vorstellen!) eine weiteres Verschieben des Austrittstermins zu erwirken, mag man eine Vorstellung davon haben, wie es in deren Köpfen derzeit aussieht. Oder aussah, falls sie diesen abstrusen Gedanken wieder verworfen haben.
Und natürlich wird sich Johnson bei Nachverhandlungen die Zähne bei der EU ausbeißen, mag er noch so sehr mit seinem harten Brexit und dessen schlimme Folgen für die EU (GB kann natürlich nach seiner Lesart nur profitieren) drohen; angesichts der derzeitigen labilen Situation in vielen EU-Mitgliedsstaaten kann sich Brüssel auf keine einschneidenden Zugeständnisse einlassen.

Boris Johnson verläßt ausgetretene Pfade...

und stemmt sich gegen den Mainstream - weitsichtige Politiker sollte genau dies tun

re wenigfahrer

"Einer ist immer der Erste der etwas versucht, als ist Chance bei 50 Prozent."

Das ist ja eine interessante Berechnung.

Stellen Sie sich mal auf die Gleise und versuchen Sie als Erster, einen ICE mit Hypnoseblick anzuhalten.

Chance 50%, glauben Sie.

jetzt mal ein paar fakten

um mit manchen Ilussionen der Britischen Wirtschaft aufzuräumen:
Im Vergleich zu anderen Industrienationen, wie den USA, Deutschland und Frankreich liegt die Produktivität der britischen Industrie um 20–30 % niedriger.
Der Anteil der Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) am BIP betrug im Vereinigten Königreich im Jahre 2012 nur 1,72 %. Damit lag es unter den zehn größten Volkswirtschaften der EU an neunter Stelle.
Das größte Wachstum seit Beginn der 1990er Jahre haben die „kreativen Dienstleistungen“ zu verzeichnen. Das gerade hilft aber den meisten Brexitanhängern wenig.Ein Grossteil wird mit Chemie und Pharma Industrie erwirtschaftet.Aber den grössten tein innerhalb der Industrie stellt die Autoindustrie wo aber alle großen Unternehmen mittlerweile in ausländischer Hand sind,und wenn das mit dem Transport/Zoll so kommt wie befürchtet sind diese Industriezweige schnell weg,siehe Nissan ,die bauen schon mal ein geplantes Werk nicht mehr.Am Brexit ist nichts zu meistern

14:11, Ist Wahr

>>B. Johnson ist doch vernünftig oder? Klaust Du mir Arbeitsplätze und Wertschöpfung in meinem Land (Dein Exportüberschuß) - wie lange schaue ich mir das an? Deshalb hat besonders Deutschland Angst, da stimme ich Ihnen zu.
Verwundert es da, dass Johnson u. a. gerade in Deutschland nicht gelitten ist und als Irrational bekämpft wird?<<

Sie sollten sich vielleicht doch ein ganz klein wenig mit britischer Geschichte unter besonderer Berücksichtigung der wirtschaftlichen Entwicklung beschäftigen.

Unter Margaret Thatcher wurde GB entindustrialisiert, unter anderem auch um die Macht der ihr zutiefst verhassten Gewerkschaften zu schwächen, und die Wirtschaftsstruktur auf Dienstleistung, hauptsächlich im Finanzsektor, umgestellt.

Och nö!

Wo der doch so gut aussieht! Die meisten beurteilen letztendlich den Wein nur nach dem Etikett und dem Preis, die wenigsten können den wirklich goutieren!

GBs Wirschaft nimmt um -0,1% ab

im 2.Quartal. Super Aussichten für die Zukunft, denn die Regierung pumpt jetzt schon Geld in die Märkte.

richtig so england

geht raus den doe eu war noch nie eine dmokratische institution. es wurden nur noch gesetze und diktate verabreicht wobei die bevölkerung jedes klandes nachteilige auswirkungen hatte.

es wird ein grosser erfolg der austritt und andere werden folgen, den der exportweltmeister deutschland ist auch schuld das andere staaten wie griechenland , italien, spanien, portugal udn weitere ihre wirtschaft verloren haben und nicht weil sie faul oder korrupt sind, neine weil es argarstaaten waren die mit ihrer devisenabwertung gegen industriestaten woe deutschland, franklreich und holland standhalten konnten.

bravo england fûr den mut und wüsnche ihnen gutes gelingen.

14:19, wenigfahrer

>>Der jetzige Deal ist für GB extrem schlecht.<<

Wieso?

Könnten Sie das bitte etwas näher erklären?

@ rossundreiter, um 14:13

Ich halte entgegen Ihrer Meinung Philip Hammond für einen ausgesprochen klugen und besonnenen Kopf, daher begründet sich seine Ablehnung des "Johnson-Plans".
Nicht die TS macht da Wundersames - es ist auf Hammonds eigenem Mist gewachsen; nicht umsonst ist auch er einer derjenigen, die Johnson's irrwitziges Versprechen mit der Ankündigung ihres Rücktritts "honorieren".

Der Brexit wird definitiv

Der Brexit wird definitiv nicht kommen. Genau so, wie die meisten wussten, dass Trump nie Präsident werden wird und die meisten auch vorhergesagt haben, dass vdL auch keine Chance bei der Wahl in Brüssel haben wird. Daher ist der Brexit völlig ausgeschlossen, denn „Experten“ sind sich da auch wieder sicher

Welche Pfeife?

"Es soll nach der Pfeife der EU getanzt werden. Warum ist die EU zur Öffnung des Paketes nicht bereit? May hat schlecht verhandelt und das will die EU nun ausnutzen." @paule2
.
Ich machas ja auch immer so, dass ich mit den Fernseher wieder in Laden geh und den zurückgeb, weil ich das Paket noch mal aufschnüren will wegen schlechte Verhandlung! Das mach ich so lange, bis ich zufrieden bin, logisch.
.
Egal, ob EU oder Johnson, nach irgendeiner Pfeife müssen die Briten tanzen.

Misstrauensvotum?

Meint er damit das Misstrauensvotum?
Wie sonst will Hammond Johnson stürzen. Die Frage ist wovor die remainer Tories mehr Angst haben? Vor einem ungeregelten Brexit, oder Neuwahlen und die Gefahr eines Premierministers namens Jeremy Corbyn?

Im Prinzip

braucht Johnson gar nichts zu tun:
- er kann sich bis zum 31.10. in Urlaub begeben.
Da der Brexit beschlossen und gegenüber der EU erklärt wurde, ist er ab 1.11.rechtsgültig
- ob geregelt oder ungeregelt ist dabei völlig gleichgültig.

von fathaland slim 14.10

Ja,zum Exportweltmeister,da schreiben Sie nichts.Wie sehen denn die Handelsbilanzen Deutschlands zu den jeweiligen europäischen Ländern aus ? Und gibt es da nicht Folgen(Verschuldung,Stagnation) ?Besonders seit den Nuller-Jahren(Hartz,Leiharbeit,Agenda,zurückhaltende Tarifabschlüsse).
Und wie sähe das aus ohne die EU ? Wenn es keine Zollfreiheit und gemeinsame Währung gäbe.Keine Möglichkeit,daß Länder abwerten.

14:30, Der freundliche...

>>Die Briten sind konservativ und traditionsbewußt und haben die EU schon immer mit Skepsis betrachtet. Mit der Europäischen Idee und der Bürokratie haben sie so ihre Schwierigkeiten. Ist ja auch nicht verwunderlich, die EU in Brüssel ist heute mehr der Verwalter eigener Interessen statt sich den wesentlichen Problemen der unserer Zeit zu stellen.<<

Was ist denn für Sie "die EU in Brüssel"?

Das Europaparlament?

Oder der europäische Rat, also die Staats- und Regierungschefs der Nationalstaaten, die das eigentliche Machtzentrum bilden?

Boris Johnson...

...schau in seine Augen. Da steht nichts Gutes drin; da wiederhole ich mich, das weiß ich.

Johnson ist ein von den eigenen Ideen Getriebener, der aber selbst keine Idee hat, wie denn die Zukunft der britischen Bevölkerung(!) aussehen wird.
Da das Einige begriffen haben, wenden sie sich ab und versuchen für GB zu retten, was noch zu retten ist; das ist weder Schwäche, noch Feigheit, sondern in meinen Augen Klugheit.
Du musst nur laut genug blöken, dann versammelt sich die Herde hinter dir. Und das, wie jedermann sehen kann, nicht nur in GB. (Ich meine damit jetzt nicht D!)

@ OlliH

„nützt es auch nichts, das viele Nicht-Briten hier in Forum schon fast gebetsmühlenartig den Brexit sehnlichst herbeiwünschen.“

Zum Glück nutzt es aber auch nichts, dass viele Nicht-Briten hier im Forum schon fast gebetsmühlenartig den No-Brexit sehnlichst herbeiwünschen.

Das entscheiden zum Glück die Briten in ihrem Rechtsstaat selber

re harry-up

"Und natürlich wird sich Johnson bei Nachverhandlungen die Zähne bei der EU ausbeißen, mag er noch so sehr mit seinem harten Brexit und dessen schlimme Folgen für die EU (GB kann natürlich nach seiner Lesart nur profitieren) drohen; angesichts der derzeitigen labilen Situation in vielen EU-Mitgliedsstaaten kann sich Brüssel auf keine einschneidenden Zugeständnisse einlassen."

Die EU hat auch keinen Anlass, jemandem entgegen zu kommen, der nicht mal eine verlässliche Mehrheit im Parlament hat.

Man unterschätze die Briten nicht!

Ein gebildeter Engländer wie beispielsweise Frederick Forsyth, der Deutsch und Französisch wie ein Muttersprachler spricht und mit europäischer Kultur vertraut ist, käme niemals auf die Idee, einen Brexit zu wollen. Es sind die Kleingeister wie (ich nenne jetzt keine Namen), die einem überholten Nationalismus huldigen. Das ist in GB nicht anders als bei uns.

@ fathaland slim 14:10

Ich zum Beispiel behaupte, etwas von Ökonomie zu verstehen (Makro und Mikro) und dass der Brexit für Großbritannien, bzw. England keine wirtschaftspolitische Dummheit ist - ganz das Gegenteil. Mit dieser Ansicht stehe ich nicht alleine da (Sie werden die ensprechenden Analysen ohne Schwierigkeit finden).
Darüber hinaus ist die Ökonomie nur ein Aspekt nationeler Politik. Beim Brexit geht es nicht nur hierum. Auch das ist vermittelt worden.
Der Kampf von Deutschen gegen den Brexit und Politiker wie Johnson geschieht im eigenen Interesse, bitte nicht ständig von den eigentlichen Beweggründen ablenken. Von Deuschland aus macht es natürlich Sinn zu erzählen, man wüsste es besser und die Britten (ausgerechnet die) wüssten nicht was sie da tun - kurz um - sie wären wohl beschränkt. Die deutsche Intelligenz und Objektivität weiß sogar, dass das Brexit Referendum, weil zu knapp gewonnen, wiederholt werden muß (hat bestimmt nichts mit deutschen Interessen zu tun).

Erneute Wahl/Abstimmung

Meine Glaskugel sagt nach wie vor, dass es vor irgendeiner Art von Brexit ein zweites Referendum (oder Neuwahlen) geben wird. Beides wäre aus demokratischer Sicht sehr zu begrüßen, auch wenn Brexiteers das nicht wahrhaben wollen.
Eine erneute Wählerbefragung im Angesicht eines konkreten Ausstiegsszenarios ist insbesondere innenpolitisch die einzige Lösung, um ohne zu tiefe gesellschaftliche Risse aus der EU auszutreten (vgl. S21). Wie das Ergebnis bei der finalen Wahl ausgeht, ist mir egal.

@struxl

„Eine Nation, die jenseits von allen inner- und außer -parteilichen und -sonstigen Animositäten nicht in der Lage scheint, etwas abzuwenden, was offensichtlich dem eigen Wohlergehen schadet, offenbart etwas, was man auf persönlicher Ebene als Charakterschwäche klassifizieren könnte.”

Na, das scheint mir dann doch eine Nummer zu groß zu sein.

Es scheint mir eher ein strukturelles Problem zu sein, und eben vor allem eines, das von Populisten geschaffen wurde und dem die Bevölkerung auf den Leim gegangen ist.
Aber ich wäre vorsichtig, das den Briten allzusehr vorzuhalten, da man anhand der Umstellung der Sommerzeit sehen kann, wie schnell es gehen kann, dass man aufgrund unzulänglicher Datenlage eine zumindest fragwürdige, wenn nicht falsche Entscheidung trifft.

Es ist nunmal eine wirklich verfahrene Situation: Für keine Variante (hart/weich/gar kein Brexit) ist eine absolute Mehrheit in Sicht ...

14:30, berelsbub

>>@ Klärungsbedarf
„Und an diejenigen, die angeblich den Willen des Volkes umsetzen wollen: Gehören die unter 18-jährigen nicht zum Volk und welche Konsequenzen hat das ?“

Das klingt ja so, als würden sie sich für ein Wahlrecht ab der Geburt stark machen. Neugeborene in der Wahlkabine. Eine spannende Vorstellung<<

Na ja.

Der Brexit wird für einen Großteil der britischen Befürworter keine großen Auswirkungen haben, aus biologischen Gründen. Denn sie werden bald sterben.

Es haben Greisinnen und Greise etwas bestimmt, was zukünftige Generationen ausbaden müssen.

Allein aus diesem Grunde ist eine Entscheidung über ein derart grundstürzendes Thema mit knapper einfacher Mehrheit ein Unding.

Ich bin übrigens dreiundsechzig.

14:30, struxl

>>Wenn Johnson Premier wird, sehe ich schwarz für die Briten..<<

Er wird sich nicht lange halten, denn er hat noch weniger eine Mehrheit im Parlament als Frau May.

Ich erwarte baldige Neuwahlen.

um 14:30 von berelsbub

>>
„Und an diejenigen, die angeblich den Willen des Volkes umsetzen wollen: Gehören die unter 18-jährigen nicht zum Volk und welche Konsequenzen hat das ?“

Das klingt ja so, als würden sie sich für ein Wahlrecht ab der Geburt stark machen. Neugeborene in der Wahlkabine. Eine spannende Vorstellung
<<

Zunächst sollte man das Mindestwahlalter auf 16 senken. Viele 16-jährige sind in ihrem Urteilsvermögen viel weiter als älter Mitbürger.
Und ansonsten: Ja, ab Geburt. Bis 16 ausgeübt durch die Eltern.

Sonst haben wir doch eine Demokratie wie beiden alten Griechen, wo Jugendliche, Frauen und Sklaven nicht wählen durften.

Welche Zugeständnisse bitte?

Nachdem ich im Artikel über den Handelsstreit mit den USA mit einger Verwunderung gelesen habe, dass man neben der Abschaffung von Industriezöllen auch Importe aus den USA erlauben möchte, die nicht europäischen Standards entsprechen (und damit massiv den Verbraucherschutz unterläuft), gehe nicht davon aus, dass man in der EU nicht zu Zugeständnissen bereit wäre.

Aber bei allem Wohlwollen kann man nicht Nordirland nach Wales rüberschaffen oder die Republik Irland aus dem Binnenmarkt werfen, weil die Brexiteers in ihrem Übermut das Problem der inneririschen Grenze übersehen hatten. Gerade die Konservativen, die stets auf Grenzschutz der EU-Außengrenzen gepocht haben, stören sich nun daran, dass man den auch in ihrem Fall anwenden möchte. Johnson soll also statt größer Töne zu spucken lieber einen ganz sachlichen Vorschlag vorlegen, wie das Problem gelöst werden soll. An der EU wird es nicht scheitern.

@ struxl 14:30, die schwache Nation

Charakterstärke (auch bei Deutschen) könnte sein, wenn man anderen ihren Charakter läßt und sich mit Bevormundung und unverdienter Arroganz zurückhält (Ich hab das jetzt mal ganz milde und rücksichtsvoll formuliert).

Ach ja..... Wieder schöne

Ach ja.....
Wieder schöne Berichterstattung im Sinne des eigenen Wunschdenkens.
Ein bisschen mehr Qualität wäre wünschenswert, jedoch nicht zu erwarten.
Die Minister würden ihr Amt nicht WEGEN dem Brexit niederlegen, sondern wenn er ohne Deal erfolgen würde.
Da gibt es aber nichts mehr nachzuverhandeln!
Worüber?
Also ist die logische Konsequenz der ungeregelte Brexit!
Und das hat nicht Johnson verbockt, sondern seine Vorgängerin hat mit der EU Verträge ausgehandelt. Und die stehen jetzt.
Und wurden immer wieder im Unterhaus abgelehnt.
.
Also was soll Johnson jetzt machen?
Es gibt nur die zwei Möglichkeiten: Deal or No Deal!
Und wenn da irgendwelche beleidigten Menschen unzufrieden sind, weil sie keine Mehrheit für ihren Deal bekommen, sollen sie lieber ihr Amt verlassen.

Brexit und EU

Die Frage ist doch, warum soll der gesamte Rest der EU nach der "Pfeiffe" der Briten tanzen? Ein Staat möchte, aus welchen Gründen auch immer, eine Vereinigung verlassen. Dann soll dieses geschehen, aber nicht auf Kosten und zum Nachteil der Verbleibenden. Mittlerweile haben ja ein großer Teil der Briten erkannt, das die Nachteile für ihr Land wesentlich größer sind als die versprochenen und angeblichen Vorteile. Die Nachteile, die für die Briten essentiell sein weden, wurden der Bevölkerung vor der Abstimmung ja schön verheimlicht. Die EU ist nicht alles und hat Verbesserungen dringend nötig. Aber seit 1945 ist sie unteranderem ein Garant, für Verständigung, Zusammhalt, Gemeinsamkeit und Frieden in Europa. Ich bin viel in Europa unterwegs und freue mich über grenzenlose Freundschaften, die ich nicht mehr misse möchte. Unsere Welt ist global verankert und nur gemeinsam werden wir die Probleme und Herausforderungen bewältigen. Europa ja.....schaut einfach über den Telllerrand......!

re der freundliche

"Das sehen viele Briten so und letztendlich werden sie einen Brexit akzeptieren."

Der Fehler in diesem Satz: Die Briten werden gar nicht mehr gefragt, ob sie ihn akzeptieren.

Raus aus dem Sumpf!

"Boris Johnson verläßt ausgetretene Pfade...
und stemmt sich gegen den Mainstream - weitsichtige Politiker sollte genau dies tun" @qpqr27
.
Diese weitsichtige Methode hat sich vor allem in Moor- und Sumpfgebieten bewährt, zumal Baron von Münchhausen sich und sein Pferd am eigenen Haarschapf da rausheben kann! Long live Boris Johnson!

Falls bei den Tories einige

Falls bei den Tories einige nicht zufrieden sein sollten mit der Politik ihrer Partei, möchte ich denen einen Partei-Austritt nahe legen.
Kommt in den besten Parteien vor.
Lucke, Lafontain, Gauland, Pauli,.......
Mit dem derzeitigen Kurs und der Unentschlossenheit werden die Tories bei der nächsten Wahl ähnlich wie die SPD kein Volkspartei mehr werden.

14:31, qpqr27

>>Boris Johnson verläßt ausgetretene Pfade...
und stemmt sich gegen den Mainstream - weitsichtige Politiker sollte genau dies tun<<

Verzeihung aber "ausgetretene Pfade verlassen" , dazu gehört nicht viel. Man läuft allerdings Gefahr, sich zu verlaufen oder abzustürzen.

Und "Mainstream" ist ein Begriff, wie er sinnleerer kaum sein könnte. Oder sind Sie in der Lage, ihn zu definieren?

In der konservativen Partei Großbritanniens jedenfalls ist Johnson momentan total Mainstream, wenn man diesen Begriff als die Meinung der Mehrheit definiert.

an NeNeNe und andere Ignoranten:

Wer sch auch nur ein bisschen mit Außenhandel auskennt weiß, dass ein ungeordneter Brexit für beide Seiten erhebliche Nachteile bringen wird.
Einfuhrzölle, Bürokratiekosten, längere Transportzeiten (um nur einige Punkte zu nennen) werden zulasten der Konsumenten eingepreist.
Nur Ignoranten können einen (ungeordneten) Brexit wollen.

Merkwürdiges Demokratieverständnis.

Wenn Boris Johnson tatsächlich von der Mehrheit der Parteimitglieder zum neuen Vorsitzenden gewählt wird, dann sollten insbesondere jene Politiker, die selbst der konservativen Partei angehören, diese demokratische Entscheidung respektieren.
Es zeugt von einem merkwürdigen Demokratieverständnis, wenn Abgeordnete, die selbst auf konservativem Ticket ins Unterhaus eingezogen sind, nun einen von der Parteibasis bestimmten neuen Vorsitzenden unverzüglich als Premierminister stürzen wollen.

Brexit und EU die 2.

Man sollte auch nicht vergessen, das die Briten sich schon immer Ausnahmen ausgelobt hatten und Sonderweg sich in EU-Vereinbarungen schreiben ließen. Die EU ist eine "Gemeinschaft", wer diese verlassen möcht kann dieses gerne machen, aber bitte nicht auf Kosten der Verbleibenden.

Streit um Johnson

Johnson wird wohl ohne die Befürworter Regierungschef in GB werden müssen und die Befürworter des Brexit die nächste Pleite erleben, wenn jetzt nicht endlich die Mehrheit abstimmt, was aus GB werden soll.

re bigbirl

"Im Prinzip

braucht Johnson gar nichts zu tun:
- er kann sich bis zum 31.10. in Urlaub begeben.
Da der Brexit beschlossen und gegenüber der EU erklärt wurde, ist er ab 1.11.rechtsgültig
- ob geregelt oder ungeregelt ist dabei völlig gleichgültig."

Da Boris Johnson aber seit Jahr und Tag behauptet, er würde den besseren Deal verhandeln, wäre er damit der nächsten Lüge überführt.

14:51 von Ich bin der Volker

Es sind die Kleingeister
.
sie wollen also ihren Mitmenschen vorschreiben wie sie zu denken haben
das wäre ihr Zitat "überholt"

sehen sie,
ich betrachte genau das als überholt an

"hauptsächlich im Finanzsektor, umgestellt."

Deswegen tummeln sich auch dort die meisten Oligarchen weltweit.
Nirgendwo wird mehr 'Spielgeld' umgerubelt als dort.
Die brauchen aber die EU, um das zu können.

Ratet mal, wer da an einem Brexit interessiert ist.
Niemand Punkt.

re ist wahr

"Der Kampf von Deutschen gegen den Brexit und Politiker wie Johnson geschieht im eigenen Interesse, bitte nicht ständig von den eigentlichen Beweggründen ablenken."

Wo gibt's denn so einen Kampf?

Dass man hierzulande über den Brexit und alles drumherum diskutiert täuscht doch keinen einzigen darüber, dass diese Diskussion die Politik in GB nicht im Geringsten beeinflusst.

Sie stellen Pappkameraden selbst auf um dann triumphierend zu beweisen, dass es Pappkameraden sind.

@ catze 14:34

Ich bezweifle dass Ihnen klar ist, welche Faktoren in die Berechnung und den Vergleich der Produktivität eingehen.
Können Sie mir sagen, warum bei diesen Vergleichen Luxemburg und Norwegen weltweit an der Spitze liegen? Oder warum Großbritannien in 2016 vor Japan lag?
Warum lag Island vor USA, oder Irland vor Deutschland?
Was sagt die sog. "Produktivität" aus?
Was wollen deutsche, wegen des Brexit Bekümmerte mir damit wirklich erzählen?
Wollt ihr nicht eigentlich sagen: das ist nicht britisch, das ist irrational, die spinnen in London, wir hier in Deutschland wissen es "objektiv" besser - war ja schon immer so?!
Wollt ihr nicht endlich aufhören eure eigenen Interessen zu verklären?!

- mit Johnson
- ohne Johnson

Oder viel mehr verdoppelt sich das, weil alle bisherigen Brexit-Optionen mit Johnson oder ohne Johnson vollzogen werden können.

Das wird erst im nächsten Jahrtausend enden.

Schlechte Demokraten

Hätte nicht gedacht, dass die Briten so schlechte Demokraten sind. Es gab eine Abstimmung mit einem entsprechenden Ergebnis und das muss umgesetzt werden. Was jetzt passiert sind doch nur nich Taschenspielertricks.

2. Referendum , echt jetzt ?

Johnson braucht kein zweites Referendum und wird auch keins abhalten lassen. Die Briten sind inzwischen mehrheitlich so genervt von der kompromisslosen Haltung der EU, dass man nur noch raus will - koste es was es wolle. Bei einem erneuten Referendum würden die Brexit Befürworter noch deutlicher dominieren. Man sollte sich mal die EU Wahl Ergebnisse für GB anschauen. Wer in der EU noch von einem Verbleib der Briten in der EU träumt, ist ein Phantast.

rer Truman Welt

Das mit den Experten, die vorher alles besser und anders wussten als es dann kam, muß man wirklich differenzieren - und nicht alle über einen Kamm scheren, denn auch bzgl. der Atomkraftwerke gab es Experten , die ssgten; der Mensch hat sie nie 100% unter Kontrolle . . . . und ? ? ? ? ? ?
Man sollte auch unterscheiden, was in Rechnung zu stellen war und was vollkommen neue unbekannte Erscheinungen waren, wie die nachgewiesenen Manipulationen der Wählerschaft sowohl beim Referendum in Großbritannien zum Verbleib in der EU wie auch bei der Präsidentschaftswahl vor 2 Jahren in den USA. Das alles zu ignorieren und feststellen, "die sog. Experten haben alle keine Ahnung" ist sehr naiv. Immer und überall - Experte hin, Experte her - muss auf die Argumentationskette geachtet werden. Dazu muß man sich auch selbst schlau machen und . .. . selbstständig denken (können).
Es gibt - faktisch bewiesen durch alle bisher durchgeführten Abstimmungen - keine Mehrheit für einen No-Deal-Brexit!

14:46 von harry_up

"Boris Johnson...
...schau in seine Augen. Da steht nichts Gutes drin; da wiederhole ich mich, das weiß ich."

Und ich wiederhole mich auch, wenn ich Ihnen versichere, dass sie völlig unkritisch dem Medium Fotografie gegenüberstehen.
Jemand, der so hartnäckig den Fotos glaubt, als hätte er den realen Menschen vor sich, ist mir in der Form noch nicht begegnet.

Ich habe Ihnen schon mal geschrieben:
Ich selber bin nur Amateurfotograf. Aber ich kann Ihnen den gutherzigsten und liebevollsten Menschen so fotografieren, dass Sie von seiner Verschlagenheit und Boshaftigkeit sofort überzeugt sein werden.
Es ist echt 'babyeierleicht', das Licht auf die Augen so fallen zu lassen und die Perspektive auf die Augen so zu steuern, dass dieser gutherzige Mensch wie ein halber Satan aussieht.
Und umgekehrt!

Ich flehe Sie an: glauben Sie keinem Foto!

14:45, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 14.10
Ja,zum Exportweltmeister,da schreiben Sie nichts.Wie sehen denn die Handelsbilanzen Deutschlands zu den jeweiligen europäischen Ländern aus ? Und gibt es da nicht Folgen(Verschuldung,Stagnation) ?Besonders seit den Nuller-Jahren(Hartz,Leiharbeit,Agenda,zurückhaltende Tarifabschlüsse).
Und wie sähe das aus ohne die EU ? Wenn es keine Zollfreiheit und gemeinsame Währung gäbe.Keine Möglichkeit,daß Länder abwerten.<<

Die Lohnkosten in Deutschland liegen EU-weit im oberen Bereich.

Großbritanniens Wirtschaft ist nicht deswegen nicht konkurrenzfähig, weil Löhne und Sozialabgaben dort so hoch wären.

Außerdem ist GB kein Euroland. Die können ihr Pfund nach Herzenslust abwerten. Dummerweise ist dieses Patentrezept aber keins.

@ NeNeNe

"Die EU ist schwach und uneins" Am 21. Juli 2019 um 13:51 von NeNeNe

Ausnahmslos eine Meinung herrscht nur in einer Diktatur.

Etwas freiwilliges wie die EU hat es in der ganzen Menschheitsgeschichte noch nicht gegeben.

Das ist keine Schwäche - die Menschheit hat den nächsten Schritt ihrer Weiterentwicklung gemacht.

Brexit...

Am 21. Juli 2019 um 13:51 von NeNeNe

Wenn Großbritannien den Brexit meistert, könnte das für andere Länder Ansporn sein, gleiches zu tun. 
###
Ja wenn... Fakt ist aber das immer mehr Britische und internationale Unternehmen schon heute ihre Geschäfte und Produktionen ins europäische Ausland verlegen. Banken, Reedereien, Software und Autoindustrie haben dies schon angekündigt es zu machen. Und der Britische Pfund verliert kontinuierlich an Wert. Das hat mittelfristig zur Folge das auch die Arbeitslosigkeit steigen wird...Auch eine mögliche Abspaltung von Nordirland und Schottland würde dann wieder auf der Tagesordnung stehen... Ich denke nicht das dies ein Ansporn für andere Länder sein kann es den Briten gleichzutun.

re neutralewelt

"Ein bisschen mehr Qualität wäre wünschenswert, jedoch nicht zu erwarten.
Die Minister würden ihr Amt nicht WEGEN dem Brexit niederlegen, sondern wenn er ohne Deal erfolgen würde."

Und steht das nicht genau so im Artikel?

Also wozu die Medienkritik?

@ fathaland slim 14:36

Mir ist nicht nur die Politk M. Thatchers bekannt, ich störe mich auch nicht im geringsten daran, dass Sie zu wissen glauben, ich wüsste nich mal "ein ganz klein wenig" über brit. Geschichte Bescheid. Was Sie über die "Entindustrialisierung" von GB durch Thatcher und ihre Schwächung der Gewerkschaften hier erzählen ist banal und mehr als mir bekannt.
Erzählen Sie mir doch bitte was über Ricardo, A. Smith, die Schilderungen des Proletariats in Manchester Mitte 1900, die Kolonialpolitik Englands seit 1815, Die Rolle des Finazplatzes City of London, etc, etc...
Dessen ungeachtet: was hat wohl Ihre Replik mit meinem Kommentar zu tun?(lesen Sie noch einmal) Nichts.

14:09 von schokoschnauzer

Zitat:"Bin ja mal auf die Auszählung der (160000 Wahlberechtigten) der Briefwahl am Dienstag gespannt."

Nicht zu fassen! 160000 Tory-Mitglieder, die meisten Ü 50, entscheiden über das Schicksal ihrer Insel. Die restlichen 66 Millionen werden nicht gefragt! Wann hätte es je einen besseren Grund für Neuwahlen gegeben!

14:31 von qpqr27

Zitat:"Boris Johnson verläßt ausgetretene Pfade...
und stemmt sich gegen den Mainstream - weitsichtige Politiker sollte genau dies tun"

Nach allem, was man über ihn hören und lesen kann, ist er ein notorischer Lügner und wechselt seine Positionen wie ein Wetterhahn. Wenn das Ihre Vorstellung eines weitsichtigen Politikers ist...

> Da kann Johnson herumtröten

> Da kann Johnson herumtröten und "bellen" wie er will. Es gibt keine Mehrheit im Parlament für einen No-Deal-Brexit.

Er braucht nicht herumzutröten und zu bellen oder irgendeinen Wert auf das entscheidungsunfähige Parlament zu legen. Er braucht nur die Hände in den Schoß zu legen und nichts zu tun und der No-Deal-Brexit kommt von selbst. Er ist nur bisher noch nicht gekommen, weil May jeweils in letzter Minute um Aufschub gefleht hat und die EU-Staaten dies einstimmig gewährt haben.

Hamlet

Für Johnson gilt frei nach Shakeapeare. "To be prime minister or not to be prime minister, that is the question."

Lebenszeichen

„Mehrere britische Minister wollen zurücktreten, sollte der frühere Außenminister Boris Johnson tatsächlich das Amt des Premierministers übernehmen“

Festzustellen ist:

In der britischen Demokratie ist derzeit mehr „Leben“ als in der der gesamten EU.

„Finanzminister Philip Hammond sagte der BBC, er sei sicher, dass er nicht entlassen werde, "weil ich zurücktreten werde, bevor es soweit kommt"“

Hammonds Entscheidung dürfte wohl das beste Beispiel für die Umsetzung des Begriffs „sein Gesicht wahren“ in die Realität sein.

„Sturz von Johnson?“/ "Ich werde von der Hinterbank aus alles tun, um sicherzustellen, dass das Parlament einen ungeordneten Brexit blockiert" (Hammond)

Ich wünsche nicht nur ihm, sondern auch der britischen Bevölkerung viel Glück, Weitsicht und vor allem viel Erfolg bei der Verteidigung der Demokratie.

@ Klärungsbedarf

„Zunächst sollte man das Mindestwahlalter auf 16 senken. Viele 16-jährige sind in ihrem Urteilsvermögen viel weiter als älter Mitbürger.
Und ansonsten: Ja, ab Geburt. Bis 16 ausgeübt durch die Eltern.

Sonst haben wir doch eine Demokratie wie beiden alten Griechen, wo Jugendliche, Frauen und Sklaven nicht wählen durften.“

Wahlrecht mit 16, das erscheint mir kein Problem zu sein. Aber bis zum 16. Lebensjahr sollen die Eltern die Stimme haben...?
Wer hat denn dann das sagen, wenn Mama die FDP und Papa die SPD wählen möchte?
Oder Kinder, die im Heim groß werden, weil die Eltern gestorben sind? Wählt dann die Heimleitung für diese Kinder?

@Klärungsbedarf

"Zunächst sollte man das Mindestwahlalter auf 16 senken. Viele 16-jährige sind in ihrem Urteilsvermögen viel weiter als älter Mitbürger." Am 21. Juli 2019 um 14:57 von Klärungsbedarf

Wegen den Hormonschwankungen und dem nachreifendem Großhirn (was sich bis zu 24. Lebensjahr ziehen kann) oder weshalb? Schauen Sie sich bitte Unfallstatistiken an.

Warum wird von Ihnen ein Generationenkonflikt unterstellt und dass Ältere den Jüngeren eins auswischen wollen?

@ 14:57 von mlz

"Nachdem ich im Artikel über den Handelsstreit mit den USA mit einger Verwunderung gelesen habe, dass man neben der Abschaffung von Industriezöllen auch Importe aus den USA erlauben möchte, die nicht europäischen Standards entsprechen (und damit massiv den Verbraucherschutz unterläuft), gehe nicht davon aus, dass man in der EU nicht zu Zugeständnissen bereit wäre."
.
Ich glaube Herr Altmaier träumt da......
Versuchen Sie mal was in Europa ohne CE-Gütesiegel oder in Amerika ohne UL zu verkaufen.
Das ist gesetzlich geregelt, egal was Herr Altmaier da meint.......

@13:51, NeNeNe Die USA wird

@13:51, NeNeNe

Die USA wird Johnson stützen und somit die EU schwächen.

---

... und somit das Anti-demokratische Wirtschaftssystem des Ostens stärken.
Das Trump verherrlicht.

@ berelsbub, um 14:41

Ich fürchte, Sie haben Recht.
Für Sie freut's mich - für GB bzw. die EU kann ich das nicht sagen.

"In den kommenden Tagen

"In den kommenden Tagen rechnen Beobachter mit weiteren Rücktritten vor allem EU-freundlicher britischer Minister. "
-
Interessant, das Politiker dort sich ein Rückrad haben wachsen lassen und gegebenenfalls auch mal zurücktreten. Eine Eigenschaft die man bei deutschen Politikern, auch nachdem sie massiv Fehler gemacht hatten und allen Grund zu einem Rücktritt hätten, vergeblich sucht.

@sisyphos 3

Mit "überholt" meine ich in der Tat einen Nationalismus im 21. Jahrhundert. Für mich ist Nationalismus so, wie wenn ein Betrunkener behauptet, seine Fahne sei die beste.

@ Internetnutzer, um 14:52

Und meine Kristallkugel sagt mir, dass ein erneutes Referendum kein grundlegend klareres Ergebnis liefert.
Was brächte es, wenn das Ergebnis “spiegelbildlich“ ausfiele? Und davon ist nach allem, was über die Stimmung in GB zu sehen und zu lesen ist, auszugehen. Das Spiel ginge weiter, denn jetzt fühlten sich die Brexitbefürworter über den Löffel balbiert.

@14:30 von berelsbub

Das klingt ja so, als würden sie sich für ein Wahlrecht ab der Geburt stark machen.

Es hat zwar mit dem Thema "Johnson" grade nicht sehr viel zu tun, aber:

Ich bin ganz klar für ein Wahlrecht ab Geburt. So lange die Kinder noch nicht in der Lage sind, es selber auszuüben, sollen es die Eltern machen.

Jedes Mindest-Wahlalter finde ich genauso unnatürlich, wie zum Beispiel Frauen von Wahlen auszuschließen.

Und bevor jemand einwendet, dass Kinder nichts von Politik verstehen: Das ist weder eine notwendige noch eine hinreichende Voraussetzung für das Wahlrecht. Wenn es aber so wäre, dann wäre eine Altersgrenze ein denkbar unsinniges Kriterium.

um 15:51 von Möbius

"Die Briten sind inzwischen mehrheitlich so genervt von der kompromisslosen Haltung der EU, dass man nur noch raus will"
Und ich hoffe, dass die EU so stark ist und einem Herrn Johnsen keine Zugeständnisse mehr gibt. Herr Johnsons hat schon viel zu viel mit seinem Brexit versaut. Ich wundere mich nur, dass das viele Briten mit sich machen lassen.

@14:38 von Petersons

neine weil es argarstaaten waren die mit ihrer devisenabwertung gegen industriestaten woe deutschland, franklreich und holland standhalten konnten.

Das wird immer wieder behauptet. Daher meine Frage, durchaus ernst gemeint:

Wo und wann in der Geschichte sind die wirtschaftlichen Probleme eines Landes wirklich einmal nachhaltig durch Abwerten der eigenen Währung gelöst worden?

Ich kenne kein Beispiel, will mich aber gerne belehren lassen. Ich kenne allerdings eine ganze Reihe von Beispielen dafür, wo die Abwertung der Währung in Hyperinflation und eine wirtschaftliche Katastrophe geführt hat. (Mal ganz abgesehen davon, dass es am Thema "UK" vorbei geht, weil es keine Währungsunion mit Großbritannien gibt.)

fathaland slim 14,53

Es haben Greisinnen und Greise etwas bestimmt, was zukünftige Generationen ausbaden müssen."
Ja, die haben eben ihr Stimmrecht ausgeübt. Dass die Jungen Party vorzogen oder bei Festivals im Matsch lagen und nicht abstimmten, können Sie denen, die abstimmten nicht vorwerfen. Oder soll das ein Plädoyer für ein Klassenwahlrecht werden?

15:27, Martinus

>>Merkwürdiges Demokratieverständnis.
Wenn Boris Johnson tatsächlich von der Mehrheit der Parteimitglieder zum neuen Vorsitzenden gewählt wird, dann sollten insbesondere jene Politiker, die selbst der konservativen Partei angehören, diese demokratische Entscheidung respektieren.
Es zeugt von einem merkwürdigen Demokratieverständnis, wenn Abgeordnete, die selbst auf konservativem Ticket ins Unterhaus eingezogen sind, nun einen von der Parteibasis bestimmten neuen Vorsitzenden unverzüglich als Premierminister stürzen wollen.<<

Sie plädieren für das imperative Mandat? Sämtliche Abgeordneten haben sich der wie auch immer festgelegten Parteilinie zu unterwerfen?

In Deutschland wäre das grundgesetzwidrig.

@16:28 von berelsbub und 16:31 von Tada

Wer hat denn dann das sagen, wenn Mama die FDP und Papa die SPD wählen möchte?

Wenn sie sich nicht einigen können, dürfen sie nicht für ihr Kind wählen, so einfach ist das. Ihr eigenes Wahlrecht behalten sie.

Im Ernst: Das sind Ausführungsdetails. Dafür könnte man sinnvolle Lösungen finden, wenn man wollte.

Wegen den Hormonschwankungen und dem nachreifendem Großhirn (was sich bis zu 24. Lebensjahr ziehen kann) oder weshalb?

Da sehen Sie doch schon selber die fehlende Logik beim Mindestalter. Der eine ist mit 14 reif, der andere mit 24 noch nicht. Oder mit 51, was das angeht.

Hormonschwankungen sind kein Grund, jemandem kein Wahlrecht zuzugestehen. Ansonsten wären die Kabinen ganz schön leer.

@JJ54

"Hätte nicht gedacht, dass die Briten so schlechte Demokraten sind. Es gab eine Abstimmung mit einem entsprechenden Ergebnis und das muss umgesetzt werden." Am 21. Juli 2019 um 15:48 von JJ54

Dann können Sie mir sicher auf die Sprünge helfen und mitteilen, ob dieses Ergebnis der Abstimmung für den Brexit mit Abkommen oder für den Brexit ohne Abkommen ausgefallen ist. Und am besten noch teilen Sie mir mit, welche Abkommen die Briten zur Auswahl hatten.

Denn meines Wissens würden sie überhaupt nicht danach gefragt.

Aber vielleicht wissen Sie das besser.

um 16:28 von berelsbub

>>
Aber bis zum 16. Lebensjahr sollen die Eltern die Stimme haben...?
Wer hat denn dann das sagen, wenn Mama die FDP und Papa die SPD wählen möchte?
Oder Kinder, die im Heim groß werden, weil die Eltern gestorben sind? Wählt dann die Heimleitung für diese Kinder?
<<

Es ist ein altes Thema, welches schon umfangreich diskutiert wurde. Und es gibt wie immer Lösungen, z.B. Stimmteilung. Ich glaube übrigens, dass Eltern in solchen Fällen zu sehr viel rationaleren Wahlentscheidungen kommen würden und die Parteien dieses Klientel ganz anders umwerben würden. Gerade Heimkinder, die Sie erwähnen, haben heute überhaupt keine politische Interessenvertretung.
Hätte es in GB ein solches erweitertes Wahlrecht gegeben, hätte es niemals eine Brexit-Mehrheit gegeben.

15:42, artist22

>>@Wirtschaftsstruktur auf Dienstleistung 14:36 von fathaland slim
"hauptsächlich im Finanzsektor, umgestellt."

Deswegen tummeln sich auch dort die meisten Oligarchen weltweit.
Nirgendwo wird mehr 'Spielgeld' umgerubelt als dort.
Die brauchen aber die EU, um das zu können.

Ratet mal, wer da an einem Brexit interessiert ist.
Niemand Punkt.<<

Sie glauben nicht, daß Boris Johnson für seine Freunde und Partner einen Weg finden wird? Donald wird ihm doch gewiss dabei helfen, oder? Er muss ja wohl auch öfter mal umrubeln oder umrubeln lassen.

re nettie

"Festzustellen ist:

In der britischen Demokratie ist derzeit mehr „Leben“ als in der der gesamten EU."

So kann man das Drunter-und-Drüber-BLockieren im Unterhaus natürlich ins Positive wenden ...

@ Sausevind, um 15:54

re 14:46 von harry_up

Ich will mit Ihnen überhaupt nicht über die Kunst der Fotografie mit all ihren Möglichkeiten rechten.
Da ich davon überzeugt bin, dass sich kein Fotograf der Mühe unterzieht, die - sorry: Verschlagenheit in Johnsons Augen hinein zu manipulieren, und ich Aberdutzende Aufnahmen dieses Mannes, vor allem auch Filmaufnahmen, angesehen habe, an denen nichts in kürzester Zeit zu “ korrigieren“ geht, kann ich Ihrem sicher gut gemeinten Rat, keinem Foto zu glauben, im Falle Johnson nicht folgen.

Im übrigen arbeite ich seit Jahren mit Fotobearbeitungsprogrammen und weiß, wie leicht man einen Ackergaul in ein Rennpferd verwandeln kann.
Und umgekehrt :-).

von fathaland slim 15.57

Anhaltende Exportüberschüsse hier bewirken in anderen Ökonomien Verschuldung,Abwärtsdruck auf Investitionen,Löhne und Sozialstandards.Im Grunde erschweren sie eine selbstbestimmte Entwicklung.
Während in Frankreich die Reallöhne von 2000 bis 2008 um 9,6 % stiegen,gingen sie in Deutschland in dieser Zeit Agendabedingt um 0,8 % zurück.Die Arbeitskosten sanken um 1,3%.Die deutsche Industrie gewann an Schlagkraft,ihre Exporte wuchsen ungebrochen.Institut de relations internationales et strategiques.
Frankreichs Defizit im Handel mit Deutschland stieg an,von 16 Milliarden Euro im Jahre 2000 auf 40 Milliarden 2012.

britische Politiker

Also irgendwie haben die es noch nicht ganz verstanden, dass das Volk eine Unabhängigkeit von der Gesetzgebung der EU und damit vieler Vorgänge will, sprich, Eigenständigkeit. Ob man beim United Kingdom von Nationalismus sprechen muss wage ich ernsthaft zu bezweifeln.

Das Problem der Politiker ist, dass sie zu spät die Innenpolitik als Teil der Verhandlung um den Austritt vereinnahmt haben (speziell Labour und die Schottische Unabhängigkeitspartei) und so zu keiner Einigung im eigenen Haus gekommen sind. Dann wäre es klüger gewesen die Innenpolitik nach dem Brexit zu gestalten aber da hatte die Opposition zuviel Angst nicht rechtzeitig (aus ihrer Sicht) an die Macht zu kommen. Ist ja nicht in Stein gemeiselt, dass die Tories jetzt bis an das Ende aller Tage in GB herrschen! Irgendwann wäre auch wieder Labour dran gekommen. So hat Corbyn sich den Brexit eventuell ins eigene Parteienhaus geholt und wiederholt damit sinnhaft den Fehler von Tony Blair (man liest besser englischen Wiki!)

Kurze Regierungszeit

Bei einem No-Deal-Brexit werden die wirtschaftlichen Folgen für GB gravierend sein. Es sei denn, GB profitiert von einem hohen Welt-Wirtschaftswachstum, was für die nächste Zukunft kaum zu erwarten ist.
Der Rückzug der Remain-Minister wird die Partei der Konservativen, mit Johnson an der Spitze, zur Brexit-Partei machen, andere Remainer werden die Partei verlassen. Bei dem vorhersehbaren wirtschaftlichen Chaos wird das Johnson nicht lange überleben.
Interessant wird, ob die Schotten sich durchsetzen und GB verlassen und in der EU bleiben. Wird schwierig, aber nicht unmöglich.

16:10, Ist Wahr

>>@ fathaland slim 14:36
Mir ist nicht nur die Politk M. Thatchers bekannt, ich störe mich auch nicht im geringsten daran, dass Sie zu wissen glauben, ich wüsste nich mal "ein ganz klein wenig" über brit. Geschichte Bescheid. Was Sie über die "Entindustrialisierung" von GB durch Thatcher und ihre Schwächung der Gewerkschaften hier erzählen ist banal und mehr als mir bekannt.
Erzählen Sie mir doch bitte was über Ricardo, A. Smith, die Schilderungen des Proletariats in Manchester Mitte 1900, die Kolonialpolitik Englands seit 1815, Die Rolle des Finazplatzes City of London, etc, etc...
Dessen ungeachtet: was hat wohl Ihre Replik mit meinem Kommentar zu tun?(lesen Sie noch einmal) Nichts.<<

Das ist dann ja wohl mit Ihrer Anwort auf meinen Beitrag nicht anders.

Wenn meine Erzählung zu Thatcher banal ist, warum schrieben Sie dann:

"B. Johnson ist doch vernünftig oder? Klaust Du mir Arbeitsplätze und Wertschöpfung in meinem Land (Dein Exportüberschuß) - wie lange schaue ich mir das an?"

@fatherland slim @berlsbub

Vielleicht werden die heutigen Jungen in 2 oder 3 Jahrzehnten über die Entscheidungen der "Greise und Greisinnen" recht froh sein, im Hinbick auf die krassen Fehlentwicklungen auf dem "Kontinent". Ich werde das vermutlich nicht mehr erleben und sehe darin auch Vorteile:-).

13:51 von NeNeNe

"Die USA wird Johnson stützen und somit die EU schwächen."

Hört sich an, als würden sie das begrüßen. Wie kann es einen freuen, wenn Trump und Putin ein schwaches Europa wollen und damit auch noch Erfolg haben sollten?

16:10, Ist Wahr @ fathaland slim 14:36

>>Erzählen Sie mir doch bitte was über Ricardo, A. Smith, die Schilderungen des Proletariats in Manchester Mitte 1900, die Kolonialpolitik Englands seit 1815, Die Rolle des Finazplatzes City of London, etc, etc...<<

Und was hat das mit dem deutschen Exportüberschuss zu tun, der Ihrer Ansicht nach den Briten die Arbeitsplätze klaut, wie Sie ja in dem Beitrag, auf den ich antwortete, schrieben?

re keine politikerin

" Er braucht nur die Hände in den Schoß zu legen und nichts zu tun und der No-Deal-Brexit kommt von selbst."

Dann wird aber nichts aus seiner großmäuligen Ankündigung, er könnte der EU einen besseren Deal abringen.

re goldenmichel

"Interessant, das Politiker dort sich ein Rückrad haben wachsen lassen und gegebenenfalls auch mal zurücktreten. "

Schnell zurücktreten bevor man entlassen wird geht auch ohne viel Rückgrat.

Johnson war am Anfang der Verhandlungen mit dabei. Und wer seinen letzten Auftritt im Fernsehn verfolgt hat, bei dem es um so etwa wie die Bewerbung zur Parteispitze ging, der wird auch herausgehört haben, dass Johnson die Verhandlungsstärke gegenüber der EU verbessern will. Aber die lustigen Politiker kapieren es einfach nicht. Vielleicht auch, weil sie gar nicht aus der EU wollen und sogar ihr eigenes Wort brechen, bzw. die Abstimmung im Parlament, den Brexit auch zu vollziehen (2016 oder 2017). Ansonsten würden sie doch verstehen müssen, dass die EU kein Interesse hat GB aus der EU rauszulassen und deshalb so fatalistische Forderungen stellt. Allein schon das die EU sich weigert nach zu verhandeln, weil der Deal nicht durchs britische Parlament kam zeigt/sagt doch alles. Zum Beispiel wegen des Backstops, also dem Beibehalten der Regeln der EU bezüglich von Zöllen nur um eine harte Grenze auf der irischen Insel zu vermeiden. Das ist Erpressung und die Bevölkerungen sind die Opfer!

@karwandler

„re bigbirl
>>Im Prinzip braucht Johnson gar nichts zu tun:
- er kann sich bis zum 31.10. in Urlaub begeben. [...]<<

Da Boris Johnson aber seit Jahr und Tag behauptet, er würde den besseren Deal verhandeln, wäre er damit der nächsten Lüge überführt.”

Die Frage ist nur, ob das irgendjemanden interessiert.
Donald Trump lügt nachgewiesenermaßen mehrmals täglich und hatte im Mai Zustimmungswerte von 46%, mehr als Obama zur selben Zeit seiner Präsidentschaft.
Und Boris Johnson wurde auch schon der Lüge überführt, ist eindeutig ein populistischer Schreihals und wird übermorgen wahrscheinlich der nächste Premierminister von Großbritannien.

Warum sollte er also nicht weiterlügen?

@harry_up

„Was brächte es, wenn das Ergebnis “spiegelbildlich“ ausfiele? Und davon ist nach allem, was über die Stimmung in GB zu sehen und zu lesen ist, auszugehen. Das Spiel ginge weiter, denn jetzt fühlten sich die Brexitbefürworter über den Löffel balbiert.”

Nein, das wäre (jedenfalls kurz- und mittelfristig) die Durchschlagung des gordischen Knotens, weil man einfach alles lassen könnte wie es ist.

Keine Diskussion mehr über hart oder weich oder no oder no deal oder was weiß ich.
Einfach den status quo aufrechterhalten und weitermachen wie vor 4 Jahren.

re wielstadt

"Ich bin ganz klar für ein Wahlrecht ab Geburt. So lange die Kinder noch nicht in der Lage sind, es selber auszuüben, sollen es die Eltern machen.

Jedes Mindest-Wahlalter finde ich genauso unnatürlich, wie zum Beispiel Frauen von Wahlen auszuschließen."

Mit dem Übergang von Vertretung durch Eltern zur eigenen Stimmabgabe machen Sie genau das: ein Wahlalter für das selbstständige Wählen festsetzen.

@14:29 von Ingerimmson @paule2

"Was sollen diese Lügen über die EU?"

Vielleicht wissen einige User nicht, wie man Textbausteine ändert. Ich finde den derzeitigen Zustand der EU zwar auch nicht berauschend, aber dieser einfältige Sermon über die EU, wenn es um den Brexit geht, langweilt mich zu Tode.
Die Briten schneiden sich ins eigene Bein und alle anderen bekommen auch ein paar Kratzer ab. Bleibt abzuwarten, welche Wunden schneller heilen. In der Regel heilen oberflächliche Wunden ja schneller.

um 16:31 von Tada

>>
Wegen den Hormonschwankungen und dem nachreifendem Großhirn (was sich bis zu 24. Lebensjahr ziehen kann) oder weshalb? Schauen Sie sich bitte Unfallstatistiken an.

Warum wird von Ihnen ein Generationenkonflikt unterstellt und dass Ältere den Jüngeren eins auswischen wollen?
<<

Ich bitte Sie ... wie unsachlich. ich hatte zwischenzeitlich geschrieben, dass man das Wahlrecht unter 16 Jahren durch Eltern etc. ausüben sollte.

Und Ihnen sind Hormonschwankungen auch von anderen Personenkreisen bekannt. Wenn das Bundesverfassungsgericht geistig Behinderten und psychisch Kranken das Wahlrecht zugesprochen hat, dann kann man es doch eigentlich 16- oder 17-jährigen nicht absprechen, oder ?

Sie meinen offenbar, die Interessen der jungen Leute besser zu kennen als diese selbst. Ist das nicht ziemlich anmaßend ?

@Goldenmichel

„Interessant, das Politiker dort sich ein Rückrad haben wachsen lassen und gegebenenfalls auch mal zurücktreten.”

Bitte, bitte, seien Sie so freundlich und benutzen Sie das korrekte Wort „Rückgrat”.

„Sich ein Rückrad wachsen lassen” hat etwas so unfreiwillig Komisches, dass ich mich sehr anstrengen musste, Ihren Beitrag bis zum Ende zu lesen ...

"Das doppelte Lottchen"

Ein Trump jenseits des Atlantiks und ein weiterer jenseits des Ärmelkanals sind eindeutig und zweifellos zwei zu viel auf dieser Welt.

@ Wielstadt

„Ich bin ganz klar für ein Wahlrecht ab Geburt. So lange die Kinder noch nicht in der Lage sind, es selber auszuüben, sollen es die Eltern machen“

Auch an sie die Frage, wer denn wählen darf, wenn Mama und Papa sich nicht einig sind? Klärt das dann im Einzelfall ein Gericht, weil der Vater die Mutter beklagt? Oder darf der die Stimme für sein Kind abgeben, der mehr Kohle nach Hause bringt?

16:45, Goldenmichel

>>"In den kommenden Tagen rechnen Beobachter mit weiteren Rücktritten vor allem EU-freundlicher britischer Minister. "
-
Interessant, das Politiker dort sich ein Rückrad haben wachsen lassen und gegebenenfalls auch mal zurücktreten. Eine Eigenschaft die man bei deutschen Politikern, auch nachdem sie massiv Fehler gemacht hatten und allen Grund zu einem Rücktritt hätten, vergeblich sucht.<<

Mit einem Rückrad tritt man nicht, man rollt zurück. Oder wozu sollte man so etwas sonst brauchen?

Ich habe übrigens noch nie eins gesehen.

Es wird Zeit dass Sie gehen

es wird Zeit, daß sie gehen. Zuerst wird ganz Europa vorgeführt mit dem Britenrabatt, alle Zahlen, nur die Herren aus GB nicht, und mit dem Brexit und dem hin und her zeigt man ganz Europa den Mittelfinger.
Sollten Sie bleiben, dann nach meiner Meinung nur unter der Voraussetzung, daß in den nächsten 5 Jahren mit entsprechender Verzinsung dieser Rabatt zurückgezahlt wird.
Vergessen sollten wir auch nicht die Spionageaffäre (abhören der Bundesregierung).
In Zukunft kann auch meiner Meinung nach nicht die englische Sprache die europäische Regierungssprache sein - es gibt ja so gut wie keine englische Muttersprachler mehr in Europa. Deutsch und Französisch sind hier angebracht, vor dem Hintergrund der Menge der Muttersprachler.
Haut endlich ab und gebt Europa seinen Stolz wieder zurück.

@14:36 von DeHahn

"Och nö!
Wo der doch so gut aussieht!"

Wen meinen Sie?

Na, egal. Schönheit liegt im Auge des Betrachters.

@harry_up

Und meine Kristallkugel sagt mir, dass ein erneutes Referendum kein grundlegend klareres Ergebnis liefert.
Selbst wenn das Ergebnis in Zahlen nicht klarer werden sollte, es ist auf jeden Fall wesentlich klarer, über was genau abgestimmt wurde. In diesem Punkt ist S21 *nach* der kontroversen Schlichtungsphase ein Vorbild.

GB ist der Anfang, wenn sie denn mal zupotte kommen.

Und wenn die EU nicht endlich die Bürger als Mass aller dinge sehen, ist das noch lange nicht das Ende.

So sehe ich das, jeder darf seine eigene Meinung haben, nur ich liege sehr oft richtig.

Nicht das ich das wollte, aber wenn weiter nur die Lobbys zählen (Glyphosat / Österreich z.B.)
ist es wohl besser für die Normalos.

17:02, deutlich

>>fathaland slim 14,53
Es haben Greisinnen und Greise etwas bestimmt, was zukünftige Generationen ausbaden müssen."
Ja, die haben eben ihr Stimmrecht ausgeübt. Dass die Jungen Party vorzogen oder bei Festivals im Matsch lagen und nicht abstimmten, können Sie denen, die abstimmten nicht vorwerfen. Oder soll das ein Plädoyer für ein Klassenwahlrecht werden?<<

Sie haben doch meinen Kommentar in Gänze gelesen, oder? Ich schrieb dort, daß es sich um eine grundstürzende Entscheidung handelt.

Eine Entscheidung, die einer Verfassungsänderung gleich kommt.

Eine solche trifft kein Staat dieser Erde mit einfacher Mehrheit.

Die Mehrheit der Foristen …

… ist der Meinung, dass die EU weit weniger Probleme mit dem Brexit haben wird als GB. Für GB werden geradezu wirtschaftliche Untergangsszenarien heraufbeschworen.
Da ich kein Wirtschaftswissenschaftler bin, weiß ich nicht, ob das so stimmt, aber es kann ja sein. Wenn es denn also stimmt, wundert es mich, weshalb man sich hier die Köpfe heißredet: es ist doch allein Sache der Briten, was sie tun und - wieder der Mehrzahl der offenbar wirtschaftswissenschaftlich gebildeten Foristen folgend - fast nur zum Nachteil von GB und nur wenig zum Nachteil der EU.
Lehnen wir uns alle also einfach zurück und harren gelassen der Dinge, die da kommen.

Ein Größenwahnsinniger wird Premier, aber nicht lange.

Johnson‘s Zeit ist jetzt schon gezählt. Vor allem wenn er „das Ding durchzieht“ wird er als Polterer, Wahnsinniger, und außerordentlich selbstsüchtiger Mensch in die Geschichte eingehen, dem der Zustand seines Landes und der Menschen darin völlig egal ist. Das wird bei den sicherlich vorgezogenen Wahlen gewürdigt. Aber die Briten haben sich selbst in diese Lage hineinmanövriert, und ja, auch diejenigen EU-Befürworter, die beim Votum von ihrem Stimmrecht keinen Gebrauch gemacht haben - der unpolitische Bürger trägt genauso eine Verantwortung und Mitschuld an den für ihn ungünstigen Entscheidungen.

Übrigens: nur weil eine Abstimmung demokratisch abgelaufen ist, und man sie als Demokrat akzeptieren muss, bedeutet das noch lange nicht, dass man sie auch bedingungslos zu respektieren hat oder nicht darauf schauen darf, mit welchen Argumenten und wer genau die Abstimmung für sich entschieden hat. Beim Brexit-Votum haben irrationale Gefühle und Emotionen, und nicht die Vernunft gesiegt.

Das Ende der Demokratie

Die Vorgänge in England und auch in Calalunien und bei der Aufstellung der "Zauberkandidatin v. d. Leyen" die bei der Europawahl ÜBERHAUPTNICHT auf der Kandidatenliste stand, zeigen dass die Demokratie, nämlich, dass das VOLK wählt und entscheidet was passieren soll, nicht mehr existiert.

Die politische Klasse, die etabliert wurde, hat ein Eigenleben entwickelt, in dem sie tun und machen was sie wollen, und das Volk zwar "Kreuzchen" auf Wahlzetteln machen kann, hinterher aber ganz was anders passiert als das was das Volk will.

Boris Johnson ist ein Kämpfer für die Umsetzung der Entscheidung des Volkes von England, seine Gegner wollen VERHINDERN das das passiert, was die Bevölkerung in einer Wahl, die EU zu verlassen, betsimmt hat.

Die Vertreter Kataluniens stehen sogar vor Gericht, ebenso, weil sie nur das umsetzen wollten, was das Catalunische Volk wollte.

Ist die Konstrution der EU Wahl- und Entscheidungs Gesetze in sich überhaupt demokratisch?
Oder ist das EU Volk nur Stimmvieh?

Was für Politiker haben wir

Was für Politiker haben wir in Europa!?
Das Referendum war zwar knapp aber mit einem trotzdem eindeutigen Ergebnis. Das hat die Politik dann umzusetzen, auch wenn man persönlich evtl anderer Meinung ist ansonsten hat man den falschen Beruf und in der Politik nichts verloren, meiner Meinung nach.

@14:53 von fathaland slim

"Es haben Greisinnen und Greise etwas bestimmt, was zukünftige Generationen ausbaden müssen."

Ich finde Ihre Wortwahl schon etwas erschreckend. Wollen Sie wirklich der Mehrheit der älteren Menschen den Verstand absprechen? Die Kritik an denen, die nicht gewählt haben (@deutlich) ist berechtigt.

Boris Johnson

war schon als Aussenminister eine einzige Lachnummer bei seinen Brüsselbesuchen und selbst wenn er nun Premier werden sollte, nimmt ihn dort niemand mehr ernst wenn er glaubt noch einen besseren Deal für GB aushandeln zu können.
Man weiss in Brüssel längst wes Geistes Kind er ist und wird ihn wahrscheinlich freundlich ignorieren und abwarten bis er den neuen Job wieder los ist - lange wird man darauf nicht warten müssen. Stichtag:
31.10.2019.
Der Mann glänzt durch überwältigende
Unkenntnis und Inkompetenz. Den hat GB nun wirklich nicht verdient.

Wie sich die Bilder gleichen...

So wie hier von einem Großteil der Kommentatoren über Johnson hergezogen wird macht man es ja auch mit Trump. Und was konnte man heute lesen: In EU Kreisen wird überlegt, ob man ihm nicht bei relevanten Streitpunkten weit entgegenkommen sollte. Und auch Johnson zieht sein Ding durch und wird damit Erfolg haben.

@14:13 von rossundreiter

"Ich verstehe Hammond so, dass er den ungeregelten Brexit nicht in Regierungsfunktion unterstützen möchte.
Unsere Tagesschau macht daraus wundersamerweise, dass er den (demokratisch beschlossenen) Brexit quasi gar nicht will. Ich gehe erst einmal davon aus, dass das nicht stimmt."

Sie lesen und verstehen offensichtlich so, wie es Ihnen gerade passt.

Hammond möchte Führungsfigur der "pro-europäischen" Rebellen der Torys werden. Ist das so schwer zu verstehen?

Er und Wirtschaftsminister Greg Clark stimmen überhaupt nicht mit dem Schreihals und Lügenbold Johnson überein und treten sogar lieber selbst zurück, als von ihm später gefeuert zu werden.

Das sagt jemand, der GEGEN einen ungeregelten Brexit ist. Boris Johnson dagegen hatte lt. diverser Medienberichte (u.a. STERN) noch nicht mal eine Ahnung davon, dass der "Backstopp" ein Problem werden könnte.
Eine Lösung dafür hat Johnson bisher nicht anzubieten, obwohl es in Nordirland schon wieder zuhemend kracht (STERN Nr. 30).

re wielstadt

"Wer hat denn dann das sagen, wenn Mama die FDP und Papa die SPD wählen möchte?

Wenn sie sich nicht einigen können, dürfen sie nicht für ihr Kind wählen, so einfach ist das. Ihr eigenes Wahlrecht behalten sie."

So einfach ist da gar nix. Es müsste jedes Elternpaar vor der Wahl erst nachweisen, dass und warum sie das Kinderwahlrecht ausüben dürfen. Schließlich kann man das nicht im Wahllokal klären.

@um 17:02 von deutlich

Dass die Jungen Party vorzogen oder bei Festivals im Matsch lagen und nicht abstimmten, können Sie denen, die abstimmten nicht vorwerfen.

Auch die Jungen sind im Vergleich zu Unterhauswahlen überdurchschnittlich an die Urne gegangen. Wird nur gerne verschwiegen, weil passt nicht ins Bild. Dann wird eben nur gesagt dass die Alten mehr waren. Ist aber sowieso so, bei jeder Wahl. Bevölkerungsstruktur, politisches Interesse usw. Nur hier beim Brexit wird's gesagt, auch weisen die Medien immer wieder darauf hin. Sonst nicht.

Man braucht sich nur mal ansehen was für Rentner in den Parlamenten aller Länder und über die meisten Parteien hinweg herumhängen, inklusive Grossbritannien. Und die entscheiden tagtäglich. Ist höchst selten Thema.

Wenn schon denn schon: Die alten schon bald sterbenden Greise im britischen Unterhaus (Oberhaus sowieso) verhindern, dass sich das Land weiterentwickeln kann, weil sie einen vom Volk getroffenen Entscheid einfach auf die lange Bank schieben.

17:14, Bernd Kevesligeti

>>von fathaland slim 15.57
Anhaltende Exportüberschüsse hier bewirken in anderen Ökonomien Verschuldung,Abwärtsdruck auf Investitionen,Löhne und Sozialstandards.Im Grunde erschweren sie eine selbstbestimmte Entwicklung.
Während in Frankreich die Reallöhne von 2000 bis 2008 um 9,6 % stiegen,gingen sie in Deutschland in dieser Zeit Agendabedingt um 0,8 % zurück.Die Arbeitskosten sanken um 1,3%.Die deutsche Industrie gewann an Schlagkraft,ihre Exporte wuchsen ungebrochen.Institut de relations internationales et strategiques.
Frankreichs Defizit im Handel mit Deutschland stieg an,von 16 Milliarden Euro im Jahre 2000 auf 40 Milliarden 2012.<<

Sie suchen sich Ihre Zahlen so zurecht, bis sie passen.

Schauen Sie sich doch einfach mal die Tabelle hier an. Da sind die Arbeitskosten aufgelistet, nach Ländern. Deutschland liegt im oberen Zehntel.

"https://ec.europa.eu/eurostat/documents/2995521/8791193/3-09042018-BP-DE.pdf/bcad2022-0fbc-4c21-811d-5fef8399ee5f"

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