Kommentare

Ein Wunder!

Die Wirtschaft nimmt geschenkte Arbeitskraft an! Wer hätte das gedacht?!

PS: Wieviele von den 21.300 sind nach kurzer Zeit wieder "rausgeflogen"?

So nicht!

Den Erfolg kann man erst daran messen, wenn man die Anzahl der übernommen Personen ansieht, deren Plätze nicht gefördert werden.

So kann es sein, dass andere Arbeitsstellen weggefallen sind, weil die Langzeitarbeitslosen durch die Förderung billiger sind.

Ich kenne das selbst: als Akademikerin und dreifache Mutter werde ich gerne beschäftigt, aber bloß nicht in sozialpflichtiger Beschäftigung, sondern mit Werkverträgen. Also nach Bedarf. Mit Ehepartner mit festem Job geht das.

Für H4-Empfänger ergibt sich die Schwierigkeit, dass das Amt vorsorgehalber den höchsten Verdienst abrechnet. Das wird zwar nach 3 Monaten ausgeglichen, aber es kann zwischendurch sein, dass die Leute keine Miete bezahlen können. Da muss man schon einen sehr kulanten Vermieter haben, um das so mitzumachen.
Da ist es definitiv besser gar nicht zu arbeiten, um nicht auf der Straße zu landen.

Erfolg?

Staatlich subventionierte Stellen sind nicht unbedingt aussagekräftig: Wenn ich einen Langzeitarbeitslosen als Hilfe einstelle und der Staat bezahlt einen Großteil oder sogar den ganzen Lohn, dann schönt das zwar die Statistik aber wirtschaftlich ist das eine Milchmädchenrechnung.

Soweit ich weiss gab es das

"früher" auch schon, jedenfalls auf Arbeitsamtebene,
möglicherweise nicht als Bundeskonzept. Jedenfalls kann ich mich für 2002 (vor Hartz 4, danach wohl zunächst eher nicht) an so etwas erinnern. Warum wird jetzt so getan als würde das erstmals so praktiziert?

Bei dieser Grössenordnung

handelt es sich um den berühmten Tropfen auf den heißen Stein, wenn man bedenkt, dass es ca.2.5mio Al1 und ca. 4,5 Mio Al2 Empfänger sind, die evtl. gerne Arbeiten würden aber keine Stelle bekommen. Es ist reine Symbolpolitik ohne jedweden Nährwert für das Problem der Arbeitslosigkeit an sich. Wenn die Förderung ausläuft, trennt man sich wieder direkt von den meisten Beschäftigten. Die Firmen hatten einen Wettbewerbsvorteil und stecken obendrein gute Gewinne ein.

Vorausschauend wird die Arbeitslosikeit eher steigen, wie schon jetzt sichtbar wird.

Deswegen sind die genannten Zahlen reine Augenwischerei.

Viel Geld für wenig Erfolg

Das hilft einigen wenigen Menschen. Einige Arbeitgeber nehmen gerne Fördermittel mit. Das war es dann. Was passiert in den kommenden Jahren mit den Hunderttausenden, die ihren Job aufgrund der Digitalisierung verlieren werden? Da gilt bisher das Prinzip Hoffnung.

So lange

die Stütze läuft, werden die beschäftigt.
Am Ende wird gekündigt und ein neuer bekommt eine angebliche Chance, vielen älteren reichen die Jahre dann um in Rente zu gehen. Das Spiel ist nicht neu, hab in der Zeit wo ich noch nicht in Rente war, mit einigen solcher Modelle zusammen gearbeitet.
Besser gesagt angelernt, wenn die um war, sind die immer gegangen, hab zumindest nie erlebt das ein fester Arbeitsplatz daraus wurde.
Andere können natürlich auch andere Erfahrungen gemacht haben, aber ich kann nur das schreiben, was ich erlebt habe.
So lange die Kohle kommt, hat man eine billige Arbeitskraft.

Kritik

Kritik ist ja schön und gut, aber haben die Kommentatoren auch Vorschläge hier oder eine bessere Idee?

Subventionierte Arbeit

Grandiose Idee. Wer das wieder erfunden hat sollte das Bundesverdienstkreuz erhalten! So bringt man subventioniert Menschen in Arbeit. Warten nur noch Millionen weitere. Jetzt können Unternehmen ihre Personalkosten weiter senken. Gerade Konzerne und Großunternehmen hier im Lande schreiben alle derbe Verluste und haben es bitter nötig, gratis Personal zu erhalten. Das lassen die sich natürlich nicht entgehen. Welch eine Farce!

"Weiterbildung" und

"Weiterbildung" und "Förderung" der Lohnkosten zeigen, dass hier eben gerade nicht etwas für die Arbeitslosen getan wird, um sich am Arbeitmarkt zu etablieren

Ein Wunder wo es bisher nie gelang?

Was würde ich nehmen? Einen frischen ;prallen gut aussehenden Apfel oder einen voll bis überreifen der weil er am besten ist u.gut schmecken soll am teuersten ist?
Oder einen für den ich noch das was er kostet oben drauf zusätzlich bekomme? Ich weiß es.Aber ob das Sinn macht oder sinnvoll überhaupt sein kann?!Also ich hab schon immer Sachen die man z.B.2mal machen muß oder sonst wie dumm u.nicht sinnvoll sind schon immer gehaßt auch wenn mein Chef sie 2mal bezahlt bekommen hat oder mich länger als nötig damit beschäftigen konnte.Was soll es,es werden sich die meisten Normalos fragen;Hauptsache ich hab was davon;u.profitiere.Wirklich??Ich bezahl mich doch irgendwie selbst damit mein Chef noch mehr Gewinn machen kann?Ich denke das ist eben kein Win;Win oder sonst wie dümmliches Spielchen!Das ist Verarsche auch wenn man noch eine sonst wie Logik anführen möchte.Es ist dumm u.wirkt wohl so wie gewünscht denn das müßte sich erst zeigen in der Zukunft u.ich wette;traue nicht jeder Statistik!

Wenn 70% die Quote der

privaten Arbeitgeber dieser Aktion darstellen, sieht man doch schon, das von dieser Seite aus auf billige Arbeitskräfte spekuliert wird. Ich hoffe da ist nicht eine hohe Anzahl an Reinigungskräften für den Privathaushalt in der Geamtanzahl der gedörderten Jobs...

Ergebnisse können erst 3-5 Jahre nach Beendigung der Förderung interpretiert werden.

Aber wenn nur 30% der Industrie und Firmen auf dieses Angebot zurückgreifen, ist das doch mehr als verhalten...

Aus meinem Bekannten und Freundeskreis habe ich schon einige Male gehört, das es bei Fort- und Weiterbildungen fast unmöglich ist, diese von der ARGE bezuschusst zu bekommen - ob das wirklich so ist - weiss ich nicht?! Wenn es aber so wäre, ist es meiner Meinung nach viel sinnvoller das Geld dort einzusetzen. Wer geht denn schon "freiwillig zurück zur Schule", wenn er/sie es nicht unbedingt muss?! Diese Leute haben eine Idee und den Ehrgeiz das es für sie "mit einem normalen Leben - ohne Staats-Almosen" weitergeht...

Was ist ein....

Langzeitarbeitsloser? Nur jemand der im Inland wohnt? Was ist, wenn er auf "Malle" ist? Zählt auch Arbeitskosigkeit von Ausländern in deren Heimatstaat oder muß man bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet sein??

Die I16 Stellen sind gut und

Die I16 Stellen sind gut und wichtig und geben den Arbeitslosen wieder das Gefühl zur Gesellschaft zu gehören. Die gehässigen Kommentare kann man sich daher sparen denn beide Seiten profitieren davon. Wenn man keine Ahnung hat... einfach mal keinen Kommentar schreiben.

Stolze Leistung

Ich finde 21.300 Langzeitarbeitslose die wieder eine Arbeit bekommen und das in der Sorg, wo man dringend Arbeitskräfte benötigt, eine stolze Leistung. Es ist zu hoffen das man hiermit weiter macht und weiter optimiert.

Die Hybris ..

des Staates Arbeit "schaffen" zu können!

Die wirklichen Resultate sind:
-kurzzeitige Mitnahmeeffekte
-enormen Kosten
-Glücksgefühle auf Seiten manch steuergeldfinanzierten Ämtlers und Politikers
-Die Gefahr des Ausweitung von Staatseingriffen

Wenn der Politik tatsächlich an Arbeitsplätzen gelegen wäre müsste etwas gegen Technologiefeindlichkeit (Chemie, Gentech, Kernkraft, Automobil...) geschehen.
Da genau das Gegenteil passiert, wird es in diesem Land stetig bergab gehen. Der einzige "Trost" ist, dass mit abnehmendem Wohlstand und zunehmender Arbeitslosigkeit die Mittel zu neo-sozialistischem Verhalten fehlen werden.
Die deutsche Politik, getrieben von links-grüner Gesinnung, VERNICHTET Arbeitsplätze.

Wie Sozialismus endet ist in der BRD 2019 -30 Jahre nach Schließen des größten Freiluftgefängnisses auf deutschem Boden- erfolgreich verdrängt.

Na ist doch wunderbar!

Wer sagt, unsere Politiker wären nicht findig, der hat keine Ahnung! Es ist doch irre schlau, die höchsten Sozialausgaben zu haben, in Wirklichkeit aber Subventionen für Unternehmer als Solzialausgaben zu tarnen:
1. Steigende Mieten = erhöhter Wohngeldzuschuss,
2. ARGE zahlt Lohn für Langzeitarbeitslose, die jeweils alle 6 Monate durch neue ersetzt werden.
3. Umtauschprämien für Diesel und Zuschüsse für e-Autos sind ebenfalls sehr "sozial", aber wenigstens offene Subventionen.

Die Opfer der Digitalisierung

-sofern man überhaupt von "Opfer" sprechen angesichts der Perpektive des sinnentleerten, pseudoelitären Bedienens irgendwelcher Programme, deren Aufbau irgendwo fernab von wenigen Genies konzipiert wurde-sollten Jobs finden in Sparten, die einen echten(!) Nutzen für die Gesellschaft darstellen-etwa der flächendeckenden Begrünung der Innenstädte. Und vielem mehr.... das ist wahre Elite.

"Hat der neue Mitarbeiter

"Hat der neue Mitarbeiter mindestens sechs der letzten sieben Jahre Arbeitslosengeld II bezogen, erhält die Firma zwei Jahre lang hundert Prozent des Mindest- beziehungsweise Tariflohns erstattet, danach jährlich zehn Prozent weniger. "
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Der Steuerzahler bezahlt jetzt also offiziell einigen Arbeitgeber die Mitarbeiter.
Nach zwei Jahren werden dann die nächsten neuen Mitarbeiter vom Amt angefordert, da die anderen zu teuer werden. Man kann ja nicht verlangen das Arbeitgeber 10 % des Lohns selber bezahlen sollen.

21.300 von wievielen? Eine

21.300 von wievielen? Eine Zahl in den Raum geschmissen und für Großartig deklariert! Wieviel von denen sind denn aus dem Projekt raus und haben einen Festen Arbeitsvertrag?Keine Zahlen!Also für mich liest sich das so, das Arbeitgeber 21300 Staatlich bezahlte Arbeitskräfte bekommen hat, die er Vollwertig beschäftigen kann und quasi im Niedriglohnsektor verbuchen kann.Welcher AG wünscht sich das nicht? Ist das ein Pool für unendlich billige Arbeitskräfte? Gibt es da eine Überwachung der Firmen,damit diese es nicht Schamlos ausnutzen?Also diese Meldung besagt nichts!

Langzeitarbeitslose...

als Abgehängte mit psychisch-sozial-intellektuellen Vermittlungshemmnissen zu diffamieren und in schlechtbezahlte Helferjobs zu pressen die freiwillig niemand machen will und sich dann damit brüsten wenns geklappt hat - alles Selbsttäuschung und Illusion die sich eines Tages rächen wird

Bundesagentur für Arbeit:Programm für Langzeitarbeitslose funk..

Aber nur so lange der Staat den Unternehmern die Lohnzahlung abnimmt.
Außerdem steht in dem Artikel nichts über die Qualität der Stellen.Befristet und im Niedriglohnsektor,so lange das Geld an die Unternehmen fließt.
Welche Verpflichtung ergibt sich eigentlich für die Unternehmen ?

Am 21. Juli 2019 um 10:15 von Hackonya2 (Kritik)

Ist das eine Kausalität oder nur eine Behauptung Ihrerseits,das wenn man kritisiert gleich eine Lösung parat haben muß;soll?Ich weiß z:B.das das Arbeitsamt Ihnen eine Qualifizierung gleich welcher Notwendigkeit für den Erfolg einer Anstellung beim Arbeitgeber fördern könnte um die Stelle zu besetzen u.die Erfordernisse zu erfüllen zu können.Nur erlebt oder gesehen hab ich es kaum einmal u.wenn es mal fluppte z.B. bei mir in der Solarbranche als E-Meister an einer Solarzellen-Produktionsstraße, so war das dem Unternehmen nur einen Jahresvertrag wert u.eine vom Arbeitsamt bezahlten Schulung von einem 3/4 Jahr(Vapro)wo schon die Schichtarbeit nach einem 1/2 Jahr endete weil die Chinesen alles totsubvetionierten u.Frau Merkel 3 Jahre später feststellte das man etwas zum Schutz der Solarproduktion in der EU tun müsse z.B.mit Schutzzöllen.Da war ich dann aber froh das so gut wie alle Solarproduktionen in deut.Hand weg vom Fenster waren oder die Chinesen billig die Maschienen bekamen.Warum??

@um 10:30 von Cenarius

Deswegen sage ich ja - Abwarten, was wirklich dabei am Schluss herauskommt.

Was meinen Sie, wie sich einer dieser geförderten Personen nach 2 Jahren fühlen wird, wenn er/sie sich nichts hat zu Schulden kommen lassen und wrschnl. sogar noch ein paar % mehr Leistung als die Anderen gegeben hat - und dann der "Schlechten Auftragslage verschuldet (o.ä.)" doch nicht weiter übernommen wird?! Das ist dann genauso eine seelische Grausamkeit, die bestimmt nicht leicht zu verdauen ist.
Gerade bei privaten Arbeitgebern sehe ich dort eine hohe Gefahr.
Ich wünsche natürlich jedem Teilnemer am Program, das dieses dann nach Beendigung in langfristige Arbeitsverträge übergeht- Ich bin aber Aufgrund der allgemeinen "Schnellebigkeit" in unserer Arbeitswelt durchaus skeptisch...
Es würde mich glücklich für diese Menschen machen - wenn ich hier mit meinen Zweifeln total falsch liegen würde...

Es ist subventionierte Arbeit mehr muss man nicht wissen..

Es ist subventionierte Arbeit mehr muss man nicht wissen. Ein Arbeitgeber Vorort hat an dem Projekt teilgenommen und einen Arbeitslosen eingestellt, ein anderer sozial-pflichtiger Arbeitnehmer wurde entlassen! Was bringt es jetzt?

Der Steuerzahler zahlt inzwischen die Löhne!

Der Steuerzahler zahlt inzwischen die Löhne!

Am 21. Juli 2019 um 10:30 von Cenarius

"Die I16 Stellen sind gut und wichtig und geben den Arbeitslosen wieder das Gefühl zur Gesellschaft zu gehören. Die gehässigen Kommentare kann man sich daher sparen denn beide Seiten profitieren davon. Wenn man keine Ahnung hat... einfach mal keinen Kommentar schreiben."
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Ich habe hier kein Kommentar gelesen, der den Arbeitslosen nicht einen Arbeitsplatz gönnt.
800 Mio. Euro stehen im Jahr zur Verfügung, etwa 40.000 Arbeitslose sollen davon Profitieren. Die Arbeitgeber bekommen also im Schnitt 20.000 Euro im Jahr, das diese Menschen für Sie arbeiten.
Wie erklären Sie den Mitbewerber dieser Arbeitsgeber den Wettbewerbsvorteil?

Bundesagentur für Arbeit: Projekt ...

eine Non Sens Meldung, oder was soll das sein? Das Projekt ist angelaufen, das Gro der geförderten Stellen befinden sich noch im Stadium der 100% Förderung, da ist es leicht von Erfolgen zu sprechen. der "Erfolg" relativiert sich mit jedem Prozent staatlicher Förderung das im laufe des Projekts zurück gefahren wird.
Im Übrigen ist es wohl das wahre Prinzip des ALG2/ Harz4, das es der ständigen Überarbeitung und Verbesserung bedarf um überhaupt am Leben zu bleiben.
Gut das im Artikel nicht steht, was das Ganze wirklich kostet und wieviel (wertvolle) Arbeitskraft da Gebunden wird (für Coaching- und sonstige Betreuungsleistungen, Monitoring und die ganze ständige Neuberechnerei von monetären Leistungen).

So subventioniert der Staat mit Steuergelder,

indirekt, Unternehmen. Selbst wenn diese Aktion funktioniert, so ist sie doch anrüchig. Unternehmen sollen ihre Arbeitnehmer angemessen weiterbilden und junge Arbeitnehmer unbefristet beschäftigen. Was die Altersdiskriminierung angeht, die gibt es bei jungen Arbeitnehmern (Praktikanten-System und Zeitverträge) genau so wie bei alten ( Frühruhestand, mangelnde Weiterbildung, "Konzernumbauten"). In kaum einem anderen Land werden alte Arbeitnehmer so wenig geachtet wie in Deutschland. Das erklärt, warum in der Wirtschaft immer wieder gleiche Fehler gemacht werden, denn die die Erfahrungen gemacht haben sind oft schon entlassen.

was nicht berichtet

was nicht berichtet wird:

teilweise 100% Förderung
die Firmen können die Förderung einklagen

was schon mal nichts anderes als versteckte Subvention wird, aber es wird schlimmer:

die Jobcenter haben nicht damit gerechnet, dass die Leute nach Tarif bezahlt werden und nicht mit Mindestlohn.

Die Jobcenter sind PLEITE. Die haben für nichts mehr Geld. Teuer eingekaufte Auftragsmaßnahmen werden nur minimal - oder gar nicht bestückt um Fahrgelder zu sparen. Aktivierungs- und Bildungsgutscheine werden nicht mehr rausgegeben.

Kurz, das Programm ist eine Subvention für deutsche Firmen und bringt ganze viele Arbeitslose erst recht in Schwierigkeiten.

IT-Unternehmen sollten sich mal umsehen,

wieviel Mitarbeiter über 60 in ihren Büros sitzen. Rente mit 67 Jahren ist eine Rentenkürzung!

Eine Frage des Sinns

Es sollte grundsätzlich nicht darum gehen, möglichst viele um jeden Preis „in Arbeit“ zu bringen, sondern darum, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass jeder einer sinnvollen - das heißt: zum Gemeinwohl beitragenden - Beschäftigung nachgehen kann.

Und davon leben kann.

@Cenarius

"Die I16 Stellen sind gut und wichtig und geben den Arbeitslosen wieder das Gefühl zur Gesellschaft zu gehören" Am 21. Juli 2019 um 10:30 von Cenarius

Es gibt Familien, es gibt Freunde und auch Ehrenämter gibt es genug. Und Arbeitslose engagieren sich sehr wohl.

Kein Mensch braucht solchen Unsinn, um "das Gefühl zur Gesellschaft zu gehören" zu haben.

Niemand fühlt sich gebraucht, wenn der Staat dafür zahlen muss, dass ein Arbeitgeber ihn beschäftigt.

das ganze Kartenhaus....

bricht spätestens dann zusammen wenn in den nächsten Jahren 100.000ende Facharbeiter in der Autoindustrie und im Bankensektor ihren Job verlieren und sich diese nicht zum Grünflächenpfleger oder Lagerhelfer bei Amazon umschulen lassen

@Hackonya2

"Kritik ist ja schön und gut, aber haben die Kommentatoren auch Vorschläge hier oder eine bessere Idee?" Am 21. Juli 2019 um 10:15 von Hackonya2

Hätten Sie mein Kommentar zu Ende gelesen, hätten Sie eine mögliche Lösung erkannt:

Werkverträge möglich machen, ohne dass dem Leistungsempfänger ein Wohnungsverlust droht.
Zum Beispiel die tatsächlichen monatlichen Einkünfte berechnen, und nicht das höchste, was in den letzten 2 Jahren erzielt wurde.

Anforderungen ?!

bei mir im Betrieb wurden mal ein gutes Dutzend Langzeitarbeitslose eingestellt
(das Arbeitsamt übernahm für einige Zeit die Kosten)
Genial ausgedacht von irgendwelchen Bürostrategen
Leute deren Tätigkeit jahrelang darin bestand die Fernbedienung ihres Fernseher zu bedienen und gelegentlich mal die Arge aufzusuchen ...
die sollten um 4:00 aufstehen und 8 Stunden am Stück am Fließband arbeiten
Nicht dass ich glaube das ist ein "unmögliche" Arbeit,
aber für einen der über Jahre nicht gefordert wurde, ein Ding der Unmöglichkeit
in der 2. Woche war der letzte nicht mehr gesehen
Dass man vielleicht mehr Erfolg mit diesem Modell gehabt hätte,
die erst mal mit 3 .... 4 Stunden am Tag an die Arbeit heranzuführen
oder sie an einen Vormontageplatz zu setzen

Erfreuliche Entwicklung der deutschen Arbeitsmarktpolitik

Die Arbeitslosenquote in Deutschland beträgt 4,9% und stabilisiert sich damit auf dem niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung. Ein Ergebnis, auf das Deutschland stolz sein kann. Das Engagement der Bundesregierung, vor allem Langzeitarbeitslose in einen dauerhaftes Beschäftigungsverhältnis zu bringen, ist zielführend und - wie die Zahlen belegen - erfolgreich. Auch die Nachfrage nach Arbeitskräften in Deutschland bleibt hoch, vor allem in Mangelberufen wie der Pflege. Allerdings sollten staatliche Förderungsprogramme der letzte Schritt sein. Im Vordergrund muss die Fort- und Weiterqualifizierung stehen. Insgesamt kann sich die deutsche Arbeitsmarktpolitik wahrlich sehen lassen.

@DLGPDMKR, 10:33

Was Sie hier von Sozialismus schreiben, ist eine maßlose Übertreibung.

Stattdessen bemühen Sie die Mär von Technologien mit massiven bekannten oder anzunehmenden Risiken und Nebenwirkungen für Menschen heute und/oder in der Zukunft, die Sie als Heilsbringer für Arbeit darstellen, ohne die Folgekosten irgendwo zu berücksichtigen.
Das so anzusprechen, dürfte dann ja aber unter die von Ihnen beklagte links-grüne Gesinnung fallen und gegenstandslos sein - befürchte ich zumindest.

Verstehen Sie mich bitte richtig: ich bin offen für technologische Entwicklung und wissenschaftliche Forschung. Ich erwarte nur, dass es dabei nicht nur um maximale Gewinne geht, sondern darum, dass es Menschen langfristig nutzt und dient. Das impliziert eine realistische Einschätzung gerade gravierender Risiken von Folgeschäden und deren Vermeidung.
Entwickeln Sie etwas, dass ökologisch entlastend & ökonomisch sinnvoll ist, und Sie haben meine volle Unterstützung.

Schnee von Gestern.

Ob Arbeitsmarkt oder Mietpreisbremse, alles schon mal da gewesen.
Es ist erschreckend zu sehen, wie uns einst stilschweigen abgeschaffte Regeln, Gesetze oder Bestimmungen als Neu und besonders Erfolgreich verkauft werden.
Das "Einarbeitungsgeld" wurde damals von der Wirtschaft sehr gern genommen und führte schnell zu Missbrauch durch eben Diese, und erzeugte Frust bei den Betroffenen. Die Abschaffung dieser Subventionierung führte damals übrigens zu erhöhten Arbeitslosenzahlen, ziemlich genau im Wahljahr.
Ein Schelm wer böses dabei denkt...

11:31 von Adeo60

Die Arbeitslosenquote in Deutschland beträgt 4,9% u.....Ein Ergebnis, auf das Deutschland stolz sein kann.
.
dass sich "nur" 5 % verweigern ?
wenn man das so sieht die Anforderungen fast bei Null ansetzt
dann wirft das schon ein Bild auf den Zustand unserer Gesellschaft
wundert sich nicht, dass nichts mehr geht

11:23 von Tada

Es gibt Familien, es gibt Freunde und auch Ehrenämter gibt es genug. Und Arbeitslose engagieren sich sehr wohl.
.
also bei mir an der Tafel habe ich Arbeitslose oder andere Gruppen in der Gesellschaft vergeblich gesucht
- das heißt nicht gar keiner war da !
aber die Ehrenamtlichen bestanden in der Regel aus Rentnern oder "Gelangweilten" wie mir
also definitiv nicht ein Schnitt der Gesellschaft
warum nicht ?

auch Arbeitslose gehören zur Gesellschaft...

und zwar zur Parallelgesellschaft die in ein paar Jahren den Ton angeben wird

Am 21. Juli 2019 um 10:15 von Hackonya2

" Kritik

Kritik ist ja schön und gut, aber haben die Kommentatoren auch Vorschläge hier oder eine bessere Idee? "

Das würde ich nicht als Kritik bezeichnen, sondern sind Erfahrungen die einzelne gemacht haben.
Leider ist nach 3 Jahren die Förderung vorbei, und die Leute werden entlassen, so zumindest war das damals.
Bei der nächsten Förderung wurden neue genommen, alles nicht neu.
Also keine Kritik, sondern ein Feststellung.

@wenigfahrer

OK meinetwegen eine Feststellung, das Kind kann man ja nennen wie man mag und wie würde man es besser machen?

Maßnahme mit hoher Signalwirkung an die Wirtschaft

Gratuliere, diese Maßnahme mit hoher Signalwirkung an die Wirtschaft wird dafür sorgen sich noch mehr Mitarbeitern zu entledigen um dann "kostenfreie" Langzeitarbeitslose einstellen zu können...
Aber vllt. führt es ja auch zu neuen Gründungen von Firmen die sich aus dem Pool subventionierter Arbeitskräfte bedienen und ein neues Wirtschaftswunder generiert.

@Tada

OK habe Ihr Kommentar gelesen, aber kann Ihnen nicht folgende:
Das Amt bezahlt den H4 Emopfängern doch die Miete, soweit mir bekannt. Warum brauchen die dann einen kulanten Vermieter oder müssen Angst gaben die Wohnung zu verlieren?

Zitat von Sisyphos3 um

Zitat von Sisyphos3 um 11:28:
>>8 Stunden am Stück am Fließband arbeiten
Nicht dass ich glaube das ist ein "unmögliche" Arbeit,
aber für einen der über Jahre nicht gefordert wurde, ein Ding der Unmöglichkeit
in der 2. Woche war der letzte nicht mehr gesehen
Dass man vielleicht mehr Erfolg mit diesem Modell gehabt hätte,
die erst mal mit 3 .... 4 Stunden am Tag an die Arbeit heranzuführen
oder sie an einen Vormontageplatz zu setzen<<

Was leider bestätigt, dass es hier nur um Mitnahmeeffekte geht.
Wenn ich bis zu zwei Jahre lang 0€ Kosten habe, kann ich ja gerade diese langsame Eingliederung möglich machen.
Aber der Arbeitgeber denkt sich: ich bekomme eine Vollzeitkraft bezahlt, also will ich auch eine Vollzeitkraft haben.
Dabei könnte er zwei Jahre den Arbeitnehmer wie einen Praktikanten herumreichen und seine Stärken herausfinden. (was natürlich Kosten erzeugt, aber eine motivierte dankbare Kraft bringen kann)
Wobei es bestimmt eine Minderheit gibt, die das so macht.

Am 21. Juli 2019 um 11:48 von Hackonya2

" OK meinetwegen eine Feststellung, das Kind kann man ja nennen wie man mag und wie würde man es besser machen? "

Das würde nur mit Arbeitsplatz Bindung für 10 Jahre gehen, für 3 Jahre Geld und Unterstützung.
Dürfte zum Anlernen und Fit machen reichen, zumindest für normal intelligente Menschen mit normal Ausbildung.
Das wäre aber Sozialismus ;-), und geht gar nicht, Möglichkeiten gibt es viele.
Nur sind die abhängig vom jeweiligen System.

Die Samariter bringen nicht das Heil

Die Subventionierung der Wirtschaft ist nicht neu. Der Anlaß, die Höhe und die PR drumrum macht den Unterschied aus. Weitergehende Hintergründe sind nicht gefragt, schon gar nicht irgend eine vermeintliche Absicht Arbeitslosen helfen zu wollen; das halte ich für Unglaubhaft. Wer mehr Infos braucht, es gibt haufenweise Darstellungen, Analysen und Doktorarbeiten hierzu.

ob das alles so durchdacht ist?

Ein Erfolgsmodell sieht anders aus. Der Wirtschaft schenkt man Arbeitskräfte und es kann mir keiner erzählen, dass damit keine regulären Arbeitsverhältnisse verdrängt werden bzw. Kurzzeitarbeitslose dann den kürzeren ziehen und schon sind die nächsten Langzeitarbeitslosen geboren. Außer Spesen nichts gewesen.

Wie heißt es im Bericht, in manchen Bezirken bis zu 70% private Arbeitgeber. Dem Gestaltungsmissbrach wird doch hier Tür u. Tor geöffnet. Z.B. könnten Bekannte/Verwandte nur pro forma angestellt werden ohne dafür arbeiten zu müssen und viel mehr Geld als Hartz4 gibt es dazu.

@Tada, 12:06

Der Staat hat schon immer über Eingliederungszuschüsse u.a. dazu beigetragen, Menschen dauerhaft in Arbeit und Brot zu bringen. Diese Menschen "fühlen
sich gebraucht", weil der Staat sie erfolgreich unterstützt. Genau dies macht den Sozialstaat aus, dass er Menschen eine Chance auf Teilhabe am Arbeitsleben gibt. Was soll daran schlecht sein...?

@Am 21. Juli 2019 um 09:46 von Toni B.

Soweit ich das im Artikel verstanden habe 50%.

11:55 von math1012

Aber der Arbeitgeber denkt sich:
.
keine Ahnung was der Arbeitgeber sich dachte - falls er überhaupt was dachte
der bekam eben ne Vorgabe ... mach mal ...
da sind Politiker gelegentlich recht eifrig
mit ihren idiologische gefärbten Vorgaben

Natürlich

funktioniert das!

Wird doch vom Staat subventioniert.

Man kann es dann von einem Erfolg sprechen, wenn alle 21.300 Menschen in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen werden.

Aber da sehe ich schwarz :(

@Ti22

Sie vergessen, dass in Deutschland Arbeitskräfte gesucht werden, allerdings nicht in allen Bereichen und grds. mit einer entsprechenden Qualifikation. Die Arbeitgeber werden deshalb ihr geschultes Personal behalten wollen und nicht gegen Langzeitarbeitslose austauschen, wie Sie zu suggerieren versuchen. Es geht letztlich darum, dass Langzeitarbeitslose einen Fuss in die Tür zu einem Arbeitsplatz bekommen. Deshalb sind diese Projekte der Arbeitsagentur grds. sinnvoll. Die deutsche Wirtschaft ist immer noch kraftvoll und die Arbeitslosenstatistik mit 4,9% erfreulich niedrig. Darauf lässt sich aufbauen.

11:53 von Hackonya2

Das Amt bezahlt den H4 Emopfängern doch die Miete, soweit mir bekannt. Warum brauchen die dann einen kulanten Vermieter oder müssen Angst gaben die Wohnung zu verlieren?
.
üblicherweise kriegt der Hartz4 ler die Miete vom Amt
soll gelegentlich vorkommen dass er das Geld einbehält
und ein sorgsamer Umgang mit der Mietsache ist auch nicht jeder man´s Ding

12:07 von Adeo60

Genau dies macht den Sozialstaat aus, dass er Menschen eine Chance auf Teilhabe am Arbeitsleben gibt. Was soll daran schlecht sein...?
.
nichts
wenn man naiv in seinem Kristallturm lebt
aber gelegentlich zeigt sich das Leben eben nicht als Ponyhof
Warum schließt man sein Eigentum gelegentlich ein oder gibt es Gesetze
weil alle Menschen "ordentlich und ehrlich" sind ?

@Am 21. Juli 2019 um 10:15 von Hackonya2

Sind sie Politiker und werden dafür bezahlt? Hehe. Aber Vorschläge gibt es wie Sand am Meer, wenn man nur richtig hinhört weiß man ja, welche Kritik welche Misstände aufgreifen. Zum Beispiel fehlt es an einer Verpflichtung für die Unternehmen, die geförderte Arbeit annehmen, über den Förderungszeitraum hinaus den geförderten Abeiter auch zu behalten zu müssen. Eine Art Kündigungsschutz fehlt. Der würde schon helfen.

Öffentliche Beschäftigung, wie ich sie fordere, wäre auch eine Abhilfe für die Arbeitslosigkeit.

Es würde auch schon helfen, wenn das Jobcenter/AfA wirklich die Eignung von Unternehmen, bzw. deren Motiv durchleuchten würden.

Und der beste Vorschlag wäre noch immer die allgemeine Arbeitszeit zu mindern, also ein Arbeitszeitbegrenzungsgesetz in Verbindung mit einem Automatisierungsbesteuerungsgesetz. Da ja alles durch Vorschriften geregelt werden muss, muss man eben der Wirtschaft vorschreiben, wie sie die Menschen behandeln müssen.

@Giselbert, 12.04 - Eine gute Initiative für AN

Der Wirtschaft werden dadurch keine Arbeitskräfte "geschenkt", wie Sie mutmaßen. Vielmehr ist der Einarbeitungs- und Betreuungsaufwand bei einem Langzeitarbeitslosen wesentlich höher. Dadurch erfährt der Arbeitgeber einen Ausgleich. Kurzzeitarbeitslose verfügen i.d.R. über einen weitaus höheren Erfahrungsschatz. Ein Arbeitgeber würde deshalb - bei entsprechender Eignung - grds. einen Kurzzeitarbeitslosen vorziehen. Insgesamt also ein sinnvolles Projekt, das zunächst und vor allem den von Langzeitarbeitslosigkeit betroffenen Menschen dient, dann aber durchaus auch Anreize für die Arbeitgeber schaffen kann. Den Deutschen geht es überwiegend gut. Deshalb muss es unsere vorrangige Aufgabe sein, auch diejenigen zu unterstützen, die bisher keine Teilhabe am wirtschaftlichen Wohlstand hatten. Reden wir doch nicht immer alles schlecht!

Abgesehen vom Geld

Die Leute, die da vermittelt werden können, das sind Leute, um die das Arbeitsamt sich nie gekümmert hat. Non-Standards. Leute mit ungewöhnlichen Berufen, Lebensläufen etc.

Denn Arbeitgeber und Arbeitnehmer werden nicht vom Jobcenter oder der BA zusammen gebracht - sondern von Anbietern wie der Handwerkskammer.

Also nicht von Leuten die ständig die Position in der Verwaltung ändern und keine Ahnung vom reellen Arbeitsmarkt haben.

Es wird darauf geachtet, welche Eigenschaften gebraucht werden und welche vorhanden sind. Jobvermittlung beim Amt sieht so aus: Büro = Büro.
Ausbildungsberuf ist auch Beruf. Passt schon. Und wenn sich nix findet: ab in Maßnahmen, die nix bringen.

Teil dieses Programms sind auch gezielte Weiterbildungen während der Anstellung - heißt also bedarfsorientiert. Mitarbeiter und Vorgesetzter bemerken ein Defizit und das wird dann behoben.

Eigentlich ist das Programm das, was das Jobcenter machen sollte (individuelle, optimale Betreuung), aber nie tut.

Fördern statt fordern ?

Dieses Projekt gab es bereits schon für Ü-50 Arbeitslose.
Es war so gehalten, dass die Arbeitgeber den geförderten Lohn zurückzahlen mußten, sofern keine Übernahme/Weiterbeschäftigung für eine Frist von 1 oder 2 Jahren danach stattfand.
Es könnte sein, dass dies jetzt auch so angelegt wird, oder gleich nur befristete Verträge abgeschlossen werden.

Dieses Projekt ist weitaus sinnvoller, als die dusseligen 1,- Euro Jobs oder wiederkehrenden Maßnahmen "Bewerbungscoaching" etc.

Diese sind/waren auch sehr teuer (und m.E. nicht erfolgreich) und mußten vom Steuerzahler finanziert werden.

Da werden diese Ausbildungsagenturen sich den Gürtel nun enger schnallen müssen und/oder ihre Jobs verlieren, wenn tatsächlich so einige Arbeitslose für 2 Jahre vom Markt sind, denn diese haben sich in den letzten 10 Jahren reichlich bedienen können.

Nun können Arbeitslose wenigstens für den gleichen Zeitaufwand Rente einzahlen...

Das ist so ein Prinzip wie wenn;

der Arbeitgeber sich selbst Aufträge erteilt u. bezahlt damit er welche hat bzw. er eine Existenzberechtigung hat.
Übrigens müssen selbst hier ALG2 Empfänger also Hartz4 -Empfänger noch aufpassen bei diesem Umstand falls die das oder der Normalo überhaupt weiß:(Zuflussprinzip)
https://www.hartz4-und-bsg-infos.de/einnahmen-einkommen-verm%C3%B6gen-zu...
Lange Rede kurzer Sinn ist das du aufpassen mußt das beim Zuflußprinzip das aus dem Steuerrecht kommt du mit jeder Stelle die du pro Jahr annimmst eine Lücke von 1 Monat ohne Einkommen entstehen kann u. obwohl das Arbeitsamt dich darüber informieren muß was es nicht immer tut du am Ende doch einen erheblichen Einkommensverlust erleidest.
Und das ist kein Witz!!!

@sisyphos3

Vollbeschäftigung finden Sie in keinem Land. Auch sollten Sie nicht unterstellen, dass sich die Arbeitslosen in unserem Land grds. einer Arbeit verweigern. Es gibt sehr wohl menschliche Schicksale, auf die der Staat eine Antwort finden sollte. Deshalb sind Förderprogramme durchaus sinnvoll. Ich denke die deutsche Gesellschaft ist im übrigen sozial engagiert, wirtschaftlich leistungsstark, bürgernah, demokratisch geprägt und weltoffen. Dies solle auch so bleiben, finden Sie nicht auch...? Ich bin durchaus ein Patriot und freue mich in Deutschland mit seinen tradierten Werten leben zu können.

12:39 von Adeo60

Es gibt sehr wohl menschliche Schicksale,
.
natürlich gibt es das !
und wir haben tolle Zustände hier im Land - wenngleich die Einstellung in unserem Land sich verschlechterte
und wären die Zustände anderenorts besser
ich wäre schnell weg

12:30 von Ich hab' auch '...

Fördern statt Fordern ?
.
Fördern durch Fordern !

Und was passiert,

wenn die 5 Jahre Unterstützung vorüber sind? Wenn keine Kohlen mehr fliessen?

/// Am 21. Juli 2019 um 12:19

///
Am 21. Juli 2019 um 12:19 von Jayray
....
Und der beste Vorschlag wäre noch immer die allgemeine Arbeitszeit zu mindern, also ein Arbeitszeitbegrenzungsgesetz in Verbindung mit einem Automatisierungsbesteuerungsgesetz. Da ja alles durch Vorschriften geregelt werden muss, muss man eben der Wirtschaft vorschreiben, wie sie die Menschen behandeln müssen.///
.
Das wäre völlig falsch. Schon jetzt fehlen jede Menge Fachkräfte, so dass Unternehmen Aufträge ablehnen müssen. Langzeitarbeitslose sind i.d.R. keine Fachkräfte sondern eher Menschen mit oft mehrfachen " Vermittlungshindernissen ".

@sisyphos3 -

Deutschland hat die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit in Europa, eine starke Wirtschaft mit generell geringer Arbeitslosigkeit, einen vergleichsweise hohen Bildungsstandard, gut funktionierende soziale Sicherungssysteme, eine geringe Kriminalitätsrate, demokratische und rechtsstaatliche Strukturen, bürgerschaftliches Engagement, hohe Sicherheitsstandards, ein gutes Gesundheitssystem u.a. ... Kein Paradies - aber lebenswert! Nun denn, vielleicht finden Sie ja tatsächlich ein Land, das Ihnen mehr bietet. Viel Glück.

@von Sisyohos3, 12:30

Einigen wir uns doch besser auf "fördern und fordern". Weder die "soziale Hängematte" noch das Prinzip des "hire and fire" sollten in einer Leistungsgesellschaft in sozialer Verantwortung die Grundlage bilden.

Grossartig! Industrie benutzt geschenkte Arbeitskraft!

Ein toller Erfog!

Was ist mit den Arbeitsplätzen, die dadurch besetzt werden? Die stehen für den ersten Arbeitsmarkt nicht mehr zu Verfügung.

Die Agentur für Arbeit schichtet nur Arbeitszeit um. Da kommt nichts dazu durch dieses Programm. Wenn ein Langzeitarbeitsloser in ein Programm aufgenommen wird, hat eben jemand anderes keine Chance mehr Arbeit zu bekommen.

So schafft sich die Agentur Ihre Aufgabe immer wieder selbst.

Die Agentur für Arbeit ist das grösste und teuerste Arbeitsbeschaffungsprogramm Deutschlands.

13:25 von Adeo60

damit kann man leben .....

übrigens in meiner Heimatstadt gab es mal das Modell "Bürgerarbeit",
da stellte die Stadt Leute ein und "verlieh" sie an den Bauhof/Tafel Krankenhäuser etc.
es waren 20 Stunden Verträge 35 Stundenverträge (vielleicht noch andere)
an der Tafel kommt man ja gelegentlich mit dem Personenkreis in Berührung,
hört sich deren Befindlichkeiten an
Auch wenn man unter dem Begriff "Arbeit/Leistung" was anderes versteht
fand ich das bei genauer Betrachtung auch ne (Not)Lösung
die konnten/wollten einfach nicht mehr, klar muss die Gesellschaft
die subventionieren (Krankenkasse später Rente und Steuern zahlen die ja auch nicht)
aber immerhin tun die wenigstens etwas und sind zufrieden mit ihrem Leben

Öffentlich geförderte Jobs

Öffentlich geförderte Jobs sind nichts anderes als Unternehmenssubventionen.

Seit wann ist es Aufgabe der Bundesagentur für Arbeit, Unternehmen zu subventionieren?

@ 10:15 von Hackonya2

>>Kritik ist ja schön und gut, aber haben die Kommentatoren auch Vorschläge hier oder eine bessere Idee?<<

Ja, Reduzierung der standard Wochenarbeitszeit. Es gibt in Deutschland durch die Effektivitätssteigerungen nicht mehr genug Arbeitsstunden für 40h/Woche für alle, die arbeiten müssen.
Finanzieren kann die Industrie das durch die Gewinnsteigerungen bei dem Einsatz von Maschinen und Robotern. Auch ausländische Konzerne, die in Deutschland gute Gewinne machen, aber keine Steuern zahlen, können mit Abgaben dazu herangezogen werden.

Anstatt sinnlos Geld in die Agentur für Arbeit, Sozialhilfe, Grundrente etc. zu pumpen, wäre ein Bedingungsloses Grundeinkommen viel vernünftiger.

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Lassen Sie sich überraschen, was die Agentur noch leisten kann, wenn die Digitalisierung 25% der aktuellen Arbeitsplätze killt.

10:44 von qpqr27

"Langzeitarbeitslose...
als Abgehängte mit psychisch-sozial-intellektuellen Vermittlungshemmnissen zu diffamieren und in schlechtbezahlte Helferjobs zu pressen die freiwillig niemand machen will und sich dann damit brüsten wenns geklappt hat - alles Selbsttäuschung und Illusion die sich eines Tages rächen wird"

Es ist etwas dran an Ihrer Analyse. Nicht jeder Langzeitarbeitslose ist das, was Sie beschreiben, und es wäre in der Tat eine Diffamierung.

Die Frage ist nur: was tun stattdessen?
Haben Sie eine Idee?
Ich persönlich glaube, dass nicht jeder Mensch für den Kapitalismus geschaffen ist und 'Arbeit' anders definiert als unsere Gesellschaft es tut.

@silverbeard

Sie machen es sich einfach, wenn Sie argumentieren, dass die staatlich subventionierte Einstellung eines Langzeitarbeitslosen anderen Arbeitssuchenden die Arbeitsplatzsuche erschwert. Richtig ist vielmehr, dass Menschen, die aus eigener Kraft nicht in der Lage sind, Arbeit zu finden, durch die Arbeitsagentur geholfen wird. Sie werden dadurch nicht privilegiert, sondern erhalten lediglich die Chance auf Teilhabe an der Arbeitswelt und damit am gesellschaftlichen Leben. Dies ist eine klassische Aufgabe des Sozialstaats. Die Bundesagentur macht deshalb einen guten und wichtigen Job.

11:14 von Nettie

"Eine Frage des Sinns
Es sollte grundsätzlich nicht darum gehen, möglichst viele um jeden Preis „in Arbeit“ zu bringen, sondern darum, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass jeder einer sinnvollen - das heißt: zum Gemeinwohl beitragenden - Beschäftigung nachgehen kann.

Und davon leben kann."

Absolut einverstanden.
Man kann sogar überlegen, ob nicht jeder Bürger auch dann leben können soll, wenn er von seiner Arbeit NICHT leben kann.
Künstler zum Beispiel machen oft wertvolle - und in meinen Augen auch zum Gemeinwohl beitragende - Arbeit, können davon aber nicht leben.
Liefe auf "Grundsicherung" hinaus.

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