Ihre Meinung zu: USA wollen Asylrecht für Mittelamerikaner einschränken

15. Juli 2019 - 20:05 Uhr

Die US-Regierung will den Asylschutz für die meisten Migranten aus Mittelamerika aufheben - das betrifft auch Kinder, die alleine ankommen. Mehrere Organisationen haben Klage angekündigt.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
2.333335
Durchschnitt: 2.3 (3 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Die USA wollen Asylanträge von Migranten

an der Grenze zu Mexiko künftig ablehnen, wenn diese durch einen anderen Staat eingereist sind
.
mal zur Orientierung
das steht entsprechend auch in unserem Grundgesetz
wer über ein EU Land / sicheres Drittland einreist hat kein Recht auf Asyl
GG Art 16a/2

Kinder, die alleine reisen

werden meiner Meinung nach benutzt. Das darf nicht belohnt werden, im Gegenteil, man sollte die Eltern bestrafen.

Ich bin dafuer, dass man Kriegsfluechtige nicht mit Wirtschaftmigranten vermengt. Die Regelung der Nicht Einreise ueber ein sicheres Drittmand scheint dazu geeignet.

20:18 von IBELIN

Kriegsfluechtige nicht mit Wirtschaftmigranten vermengen
.
Asylgründe sind :
Verfolgung wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, politischen Überzeugung
oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe
fällt ihnen was auf ?

@ Sisyphos 3

Mal davon abgesehen, dass es für die Verhältnisse in den USA völlig unerheblich ist, was im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland steht, muss man festhalten, dass es sich bei Mexiko keineswegs um ein sicheres Drittland handelt. Auf diese Idee können nur Trump und seine Jünger kommen, die Wissen und Fakten durch Glauben und Fühlen ersetzt haben.
Das einzige sichere Drittland, das an die USA grenzt, ist Kanada. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

rer Truman Welt

Eine typische Trump PR Campagne, weil juristisch für die Tonne -> meint, selbst in den USA nach herrschender Rechtslage nicht durchzusetzen. Aber . . . da lauert doch vermutlich auch schon wieder ein Nationaler Notstand, sollte es anders nicht möglich sein. Diese Trumpchen Winkelzüge kennen wir doch von ihm jetzt schon gut. Mit Kreativität hat er sich bisher ja nicht hervor getan. Das werde ich wieder genau verfolgen.

@Rolf_US 20:39

"... Das einzige sichere Drittland, das an die USA grenzt, ist Kanada. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen...."
.
Doch eins noch gäbe es zu sagen: Völliger Unfug! Selbstverständlich ist auch Mexico ein sicherer Staat. Es gibt dort zugegeben eine hohe Kriminalitätsrate aber keine systematische staatliche Verfolgung. Jeder, der in seinem Heimatland persönlich verfolgt wurde, ist spätestens in Mexico sicher.
.
Was es in Mexico natürlich nicht gibt ist der Wohlstand der USA. Das aber kann kein Asylgrund sein.
.
Trump handelt völlig richtig.

@20:11 Sisyphos3

Bei dem Thema sind Sie nicht ausreichend informiert: Mit einem sogenannten "Selbsteintritt" können Länder der EU - also auch Deutschland - entscheiden, das Asylverfahren eines Flüchtlings zu übernehmen, auch wenn der zuerst in einem anderen EU-Land ankam. Grund für dieses Aussetzen der Dublin-Verordnung können z.B. Zweifel an den Sozialstandards in anderen EU-Ländern sein. Deutschland schickte z.B. eine Zeit lang Flüchtlinge nicht nach Italien zurück, weil sie dort nicht angemessen untergebracht worden wären.

Parallelen zu Germany

Auch bei uns hier in Germany haben wir das Problem dass das Thema "Asyl" mit illegaler Wirtschaftsmigration vermischt wird, ja das es sich beim weitaus größeren Anteil um illegale Wirtschaftsmigranten handelt. Die Lügereien die im BAMF von den Antragstellern diesbezüglich (vorgaukeln Asylansprucht) sprechen Bände und waren schon vielfach Bestandteile von Talk Shows. Deshalb würde ich hier bei uns (Germany) noch einen Schritt weitergehen und das Asylgesetz in Gänze aussetzen bis:
- alle ausreisepflichtigen Migranten abgeschoben wurden und
- ein tragfähiger Prozess entwickelt und implementiert ist der keine Missbräuche mehr zulässt.
Konsequenz ist der Schlüssel des Erfolgs und dann steigt auch wieder das Vertrauen in die Politik.

USA: Das Land der "Wirtschaftsflüchtlinge" ... und das Asyl

Die Gedankenlosigkeit, mit welcher "besorgte" Zeitgenossen den Terminus "Wirtschaftsflüchtlinge" benutzen, ist mit Blick auf die USA und ihre Geschichte nachgerade abenteuerlich.

(1) gibt es heute für "Arbeitsmigration" ein abgestuftes Procedere zur Steuerung von Arbeitserlaubnis und Aufenthaltsrecht. Im Detail überstiege das den Rahmen dieser 1000 Zeichen hier. (BtW: Selbst wer mit einer Texanerin verheiratet und gesellschaftsrechtlich im Land engagiert ist, hat sich an bestimmte Regeln zu halten.) Dieses Steuerung ist und bleibt unangetastet.

(2) Fast alle Migration der letzten Jahrhunderte und Jahrzehnte war Wirtschaftsmigration. Meist von "armen Schluckern", die mit ihrer Hände Arbeit ihren Wohlstand erarbeitet und sich und das Land groß gemacht haben.

(3) Hier geht es um Asyl aus Gründen der Verfolgung: wenn es nach Trump geht, kann das nur noch beantragen, wer "vom Himmel fällt". Der Grund: aus wahltaktischen Gründen das Ressentiment gegen Fremde zu kultivieren. Schändlich!

@Cosmopolitan Citizen

Was wollen Sie eigentlich?

Die von Ihnen hier explizit angesprochenen Menschen aus Honduras, Guatemala oder El Salvador sind in Mexiko bereits(!!) sicher, denn ansonsten müsste die USA ja sämtliche(!) 124,5 Millionen Mexikaner dauerhaft in das eigene Staatsgebiet dauerhaft aufnehmen!

@ 20:39 von Rolf_US

"….. muss man festhalten, dass es sich bei Mexiko keineswegs um ein sicheres Drittland handelt. Auf diese Idee können nur Trump und seine Jünger kommen, die Wissen und Fakten durch Glauben und Fühlen ersetzt haben."

Wie kommen Sie darauf, dass Mexiko kein sicheres Drittland ist? Das Bruttoinlandsprodukt hat mit der Frage, ob ein Land sicher ist nichts zu tun. Denke nicht, dass man die Sicherheit eines Landes am BIP messen kann.

selbst

ein großes Land wie die USA wird durch eine Zahl von 100.000 illegalen Einwanderern über die Grenze zu Mexiko pro Monat überfordert. Daher ist Trumps Wunsch, diese Zahl substantiell zu verringern, verständlich und legitim. Auch und vor allem vor dem Hintergrund, dass der US-Schuldenberg auch jetzt schon gigantisch genug Ist.

@FvBröckel: Spekulative Auslassungen vs. Realität

"Die von Ihnen hier explizit angesprochenen Menschen aus Honduras, Guatemala oder El Salvador sind in Mexiko bereits(!!) sicher, ..."

Sind sie nicht, weil es diese Drittstaatenregelung in der Realität nicht gibt. Trump versucht, das Asylrecht der USA gesamthaft zu kippen, zumindest für jene aus den "shithole countries".

"... denn ansonsten müsste die USA ja sämtliche(!) 124,5 Millionen Mexikaner dauerhaft in das eigene Staatsgebiet dauerhaft aufnehmen! "

Abstruse Spekulation jenseits der Realität. Wenn das eine seriöse Diskussion und kein Klamauk sein soll, hilft solcher Nonsens nicht weiter. Aus den USA sind in den letzten Jahren mit der durch NAFTA eingetretenen Verbesserung der wirtschaftlichen Lage netto mehr Mexikaner aus den USA nach Mexico zurückgekehrt als in umgekehrter Richtung unterwegs waren.

Darstellung: