Ihre Meinung zu: Monsun in Südasien: 80 Menschen sterben in Wassermassen

14. Juli 2019 - 14:17 Uhr

Der Monsun hat Südasien mit voller Wucht erfasst. Bisher kamen in Nepal und Indien mehr als 80 Menschen ums Leben. Die Einsatzkräfte bemühen sich, Bewohner aus überfluteten Dörfern zu retten.

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Kommentare

Aus dem Gleichgewicht

Ebenfalls aus Indien: Die gestrige Meldung „Wasserkrise in Indien - Endlich ist Wasser da“ (tagesschau.de/ausland/indien-wasser-107.html).

Das Wasser, das einige Teile des Landes mit voller Wucht erfasst, Menschenleben kostet und riesige Zerstörungen und großes Leid verursacht, fehlt in anderen gänzlich.

Monsun in Südasien ....

deshalb so gefährlich, weil die Menschenmasse und die Wassermassen sich immer massenhafter begegnen - es ist ein Wunder, das noch nicht mehr passiert ist.

das Leben beinhaltet auch ein gewisses Risiko

das mag wohl für einige provokant klingen
aber die Realität
Diejenigen welche von Katastrophen verschont blieben,
können sich anderen gegenüber solidarisch zeigen

Rückblickend

auf die vergangenen Jahrzehnte lässt sich schon erkennen, das solche Katastrophen sich häufen und statt ab und zu regelmässiger vorkommen.
Die Natur hat eigene Zeiträume, was Veränderungen der Umwelt angeht. Da geht´s um Jahrhunderte und -tausende. Sollte eigentlich für jeden erkennbar sein, der sein Hirn benutzt.
Trotzdem gibt es leider immer noch eine sehr große Anzahl von Menschen, die (aus reinem Egoismus?) Ursache und Wirkung mit vollem Bewusstsein leugnen. Die hätten gerne, das die heutige Jugend ihnen später den Arsch abwischt, aber wie diese dann leben, ist ihnen egal!

Trump

Dahin könnte der freundliche US Präsident Donald Trump doch seine Truppen mal schicken wenn er mit denen was Sinnvolles machen will.
Immer nur Kriege entfachen ist keine gute Idee. Besser mal wirklich helfen. Das würde die USA stärken.

es ist bedauerlich...

... wenn der Monsun jedes Jahr viele Opfer fordert, doch war das "schon immer so". Es gibt Länder , die mit großen Anstrengungen die Opferzahlen verringern konnten - z.B. China, welches früher zigtausende Menschen verlor, wenn der Jangtse über die Ufer trat. Die Besiedlung der von Überschwemmungen bedrohten Gebiete war jedoch wegen der hohen Fruchtbarkeit der Böden besonders dicht und die Überlebenden kehrten immer wieder zurück. Fahrlässig ist es aber, wenn die Flußanwohner aus Finanzgründen solchen Risiken ausgesetzt werden - wie z.B. die nun erfolgende Elbvertiefung, durch welche ein sehr großer Teil Nordniedersachsens evtl. eines Tages überschwemmt wird.

Die zunehmende Häufigkgeit

Die zunehmende Häufigkgeit hängt auch mit der zunahme der bevölkerung zusammen. Früher war alles nicht do dicht besiedelt. Zusätzlich war die informationslage schlechter. Man hört heute jede nachricht. Früher hat das keiner erzählt.

@17:06 von Wirzus

"Trotzdem gibt es leider immer noch eine sehr große Anzahl von Menschen, die (aus reinem Egoismus?) Ursache und Wirkung mit vollem Bewusstsein leugnen. Die hätten gerne, das die heutige Jugend ihnen später den Arsch abwischt, aber wie diese dann leben, ist ihnen egal!"

Solche Menschen gab es leider immer und wird es immer geben.
Deshalb aber bitte nicht wieder den Graben zwischen Jung und Alt weiter vertiefen.
(Es ist übigens auch nichts Ungewöhnliches, wenn älteres Pflegepsersonal jungen Stinkstiefeln den Allerwertesten abwischt.)

@18:06 von Quakbüdel

"Fahrlässig ist es aber, wenn die Flußanwohner aus Finanzgründen solchen Risiken ausgesetzt werden - wie z.B. die nun erfolgende Elbvertiefung, durch welche ein sehr großer Teil Nordniedersachsens evtl. eines Tages überschwemmt wird."

Ich würde das "evtl." durch "hochwahrscheinlich" ersetzen, denn von entsprechenden Vorkehrungen habe ich noch nichts gelesen. Sicher ist nur, dass bei Sturmfluten sehr viel mehr Wasser in die Elbe gedrückt wird. Es gibt da ein paar Stadtteile in Hamburg, in denen ich dann nicht leben möchte. (Naja, jetzt auch nicht.)

18:06 von Quakbüdel

aber was wäre daran schlimm?

19:09 von Superschlau

«Die zunehmende Häufigkgeit hängt auch mit der zunahme der bevölkerung zusammen. Früher war alles nicht do dicht besiedelt.»

Wie dicht (oder nicht) es am Boden besiedelt ist, ist den Wassermengen, die dort als Monsunregen nieder gehen, "vollkommen egal".

Auch wenn an den Flüssen gar niemand wohnt. Treten die trotzdem über die Ufer, überschwemmen und verheeren die landwirtschaftlichen Nutzflächen, die traditionell häufig in der Nähe von Flüssen liegen.

«Zusätzlich war die informationslage schlechter.
Man hört heute jede nachricht. Früher hat das keiner erzählt.»

"Früher". Wann früher?
Vor der Erfindung des Telegraphen …?

Es ist nicht auf Bangladesch / Inden beschränkt, dass die Sommer in Südost- / Ostasien (deutlich) regenreicher sind, als z.B. noch vor 15 oder 20 Jahren.
In JAP hat es keinen Monsun wie in IND. Aber auf der südlichsten der 4 großen Inseln in 2019 (momentan) die schwersten Überschwemmungen "ever".

Ist auch mit Verweis auf "früher" nicht gesund zu beten …

17:06 von Wirzus

lässt sich schon erkennen,
.
was läßt sich erkennen ?
sind 20 ... 30 Jahre ein repräsentativer Zeitraum
siedelte sich früher ein Mensch überall an
oder ist es wegen des Bevölkerungsdrucks, weil es keinen Platz gibt,
einfach nicht anders möglich

Es werden - wie immer, nach Naturkatastrophen - noch

... viel mehr werden, das 10- bis 50-fache ist so gängig. Also 600 bis 3000 Tote zirka.

Jedoch ist nicht zu berechnen, wieviele Tote z.B. der Fortschritt und die Weiterentwicklung vermieden haben! Der Drei-Schluchten-Staudamm in China z.B. hat seit seinem Bestehen mit Wahrscheinlichkeit/Sicherheit ganz viele tausende Menschenleben gerettet.
Es ist keine Abwägung: technischer Fortschritt <-> Zerstörung der Natur -> es ist immer das Positive in der "Industrialisierung"/Globalisierung zu finden, die negativen schrecklichen Schicksale unterliegen - insgesamt und weltweit gesehen.

Nepal und Indien ?

Ein Land das teure Weltraumprojekte aus Prestige Gründen finanziert sollte überlegen ob die sinnlosen Gelder für die Raumfahrt nicht besser den Armen Menschen helfen würden.

Rein spekulative Äußerung

@ Superschlau:
Die zunehmende Häufigkgeit hängt auch mit der zunahme der bevölkerung zusammen. Früher war alles nicht do dicht besiedelt.

Das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit falsch, denn es ist kein Grund ersichtlich, warum der Monsun im Pleistozän weniger stark hätte sein sollen als heute.

Leider häufig Tatsache

@Anna-Elisabeth
"Deshalb aber bitte nicht wieder den Graben zwischen Jung und Alt weiter vertiefen.
(Es ist übigens auch nichts Ungewöhnliches, wenn älteres Pflegepsersonal jungen Stinkstiefeln den Allerwertesten abwischt.)"
Ganz im Gegenteil; durch aufrütteln zum nachdenken bei den Alten Besitzstandswahrern und -vermehrern eher versuchen, Gräben überbrückbar machen. Geht nicht, wenn man von der Jugend fordert, den Alten dankbar zu sein (das man ihnen selbst mal den Arsch abwischte. Kinder sind eine freiwillige Entscheidung!) und gefälligst die Klappe zu halten. Das zeugt nur von Engstirnigkeit. Die Alten hatten ihr Leben, bzw. geht das in einem übersichtlichen Zeitrahmen bald zu Ende.. Jetzt geht es um die Zukunft der Jugend und der noch Ungeborenen Erdbevölkerung. Da sollte engstirnige Sturheit keinen Platz mehr haben. Ist meine Meinung als 61jähriger mit Autoführerschein, aber bewusst ohne Auto, Strom- und Heizkosten sparend lebend, ohne dabei Lebensqualität eingebüßt zu haben.

Wetter- und Klimadaten

@Sisyphos3
werden seit über hundert Jahren gemessen und gespeichert.
Und ja; direkt konnte der geneigte interessierte Bürger das tagtäglich seit rund 30 Jahren selbst nachlesen und Berichte darüber ansehen und mitdenkend (!!!) Änderungen registrieren. Seit das Internet für fast alle nutzbar wurde. Vorher gab es auch sehr wohl Berichte in den Tageszeitungen über solche Katastrophen. Allerdings nicht wie heute als großer Aufmacher auf der Titelseite, sondern eher erst auf Seite 3 oder 4 unter weltweite Nebennachrichten. Dem Telefon (damals schon vorhanden!) sei dank konnten die Reporter vor Ort (gab´s damals tatsächlich häufiger als heute) auch ziemlich zeitnah über sowas informieren. Mußte den Bürger nur noch interessieren, damit er es las.

wollen Menschen die Natur kontrollieren?

Monsun ist kein sommerlicher Schauer.
Ich selbst war schon oft während des Monsun in Asien.
Mega heftig. Und dennoch hat die Natur ihre Zyklen. Vor Jahrtausenden haben die Menschen das Schwemmland der Flüsse zur Landwirtschaft genutzt. Heute sind dort meistens die Slums. Dafür wollen wir die Natur kontrollieren und manipulieren, obgleich zum Beispiel die Sintflut sicher nicht menschen gemacht war.

Sicher macht dem monsun die

Sicher macht dem monsun die besiedlung nichts aus.
Ist die transferleistung so schwierig, dass man erkennen muss, dass grundsätzlich weniger leute zu weniger opfern führen? Dass weniger meldungen, als abwesenheit von eteas interpretiert werden?
Früher wurde halt nicht über jeden Regen berichtet.

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