Ihre Meinung zu: Botschafter-Streit: May beschwichtigt - Trump attackiert

9. Juli 2019 - 15:36 Uhr

Die britische Regierung versucht den diplomatischen Spagat, nachdem interne Berichte des britischen Botschafters in den USA für Ärger mit Washington gesorgt haben. US-Präsident Trump attackierte per Twitter.

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Kommentare

In dem Fall muss ich mal den Memos absolut recht geben

Es tut mir leid aber in dem Fall muss ich mal den Memos recht geben:

https://www.tagesschau.de/ausland/darroch-101.html

Die britische Zeitung "Mail on Sunday" hatte am Wochenende aus vertraulichen Memos des Botschafters zitiert. Darin wird die US-Regierung als "unfähig" bezeichnet. Trump strahle Unsicherheit aus und agiere ungeschickt, schrieb Darroch demnach.

Die Einschätzungen stammen den Angaben zufolge aus dem Zeitraum von 2017 bis in die Gegenwart. Das Außenministerium in London bestritt die Authentizität nicht und erklärte, die britische Öffentlichkeit erwarte, dass Botschafter Ministern eine ehrliche und ungeschminkte Bewertung der Lage in ihren Ländern geben.

Aber auch Frau May ist genauso unfähig, dass die noch immer den USA hinteher läuft:

https://www.tagesschau.de/ausland/darroch-101.html

London betont "besondere Beziehung" zu USA

Wann wacht England endlich auf??

vertraulichen Memos des Botschafters zitiert.

mal ehrlich
das vermutete doch eigentlich jeder
also was soll der Streit, nur weil er´s schriftlich machte ?

Unglaublich

Frau May ....
der Botschafter scheint mir der einzig vernünftiger Mensch aus GB zu sein.
Die Erkenntnis wird nach dem harten BREXIT für alle Bewohner der "Insel" kommen.
Wie kann es sein dass eine Nation sich so mitreissen lässt . . . ???

Ball flach halten

Trump sollte besser nicht so laut poltern. Der britische Botschafter war nur ehrlich. Trotzdem sollten gerade ehrliche Einschätzungen unter dem Siegel der Verschwiegenheit bleiben.

Außerdem gab es eine ähnliche Affäre auch mal auf amerikanischer Seite mit der Diplomatin Tina Nuland, wo ein angebliches Zitat öffentlich wurde. Also sollte Trump den Ball flach halten.

Trump so zu titulieren ist so

Trump so zu titulieren ist so legitim, wie undiplomatisch.

Hat er recht?

" Das Außenministerium in London bestritt die Authentizität nicht und erklärte, die britische Öffentlichkeit erwarte, dass Botschafter Ministern eine ehrliche und ungeschminkte Bewertung der Lage in ihren Ländern geben."

Dies sieht mir nicht wie eine Entschuldigung aus, im Gegenteil, das Außenministerium bestätigt, dass der Botschafter recht hatte.

Welche/r Botschafter/in sieht das anders?

Würden die Berichte von Botschaften anderer Länder publik, sähe deren Einschätzung bestimmt nicht viel anders aus.

Leaks

Ja, die Depeschen ...

Erinnert sich noch jemand daran, als Wikileaks dereinst ganz berühmt wurde? Damals wurden solche Kommentare von Mitgliedern der U.S.-Administration über die deutschen Regierungsmitglieder veröffentlicht.

Die waren auch nicht gerade schmeichelhaft und haben der U.S.-Administration die „Friend“-Maske vom Gesicht gerissen. Hat da jemand so geschmollt wie Blondlocke jetzt?

Trump kann die Wahrheit nicht vertragen

Tja, Herr Donald Trump. Die Wahrheit tut halt weh, zumal Kim Durroch ein sehr erfahrener Diplomat ist und andere Staatsführer schon ähnliches über Trump gesagt haben. Meine Freunde in den USA sind so derart über Trump entrüstet, dass sie ihn gerne auf den Mond schießen würden. Und das ist noch das Geringste; wenn ich hier wörtlich zitieren würde, was die intellektuelle Gesellschaft in den USA zunehmend über Trump und seine Truppe sagt, würde der Kommentar wegen grober Beleidigung gelöscht werden. Aber Trump darf via Twitter wieder pöbeln, wie man es von ihm gewohnt ist.

Der neue Botschafter ist bald da

Wenn Johnson siegt, wird er mit Sicherheit in USA einen neuen Botschafter akkreditieren lassen. Insofern war die gezielte Indiskretion eventuell auch eine politische Steilvorlage für Johnson, den aktuellen britischen Gesandten in den USA ablösen zu lassen. Das „Leck“, nach dem jetzt in britischen Regierungskreisen gesucht wird, kann nämlich auch bei US Geheimdienstkreisen liegen.

Trump ignorieren

"Trump ist ein Idiot", so oder so ähnlich habe ich es von jedem Amerikaner gehört, mit dem ich in der letzten Zeit gesprochen habe. Das gibt in sehr abgeschwächter Form auch meine Meinung wieder, die Herr Trump auch schon von mir persönlich bekam.
Insofern scheint der Botschafter einen guten Job zu machen und sollte befördert werden. Trump sollte man zukünftig einfach komplett ignorieren und sich nicht weiter mit ihm befassen.

Betroffene Hunde bellen

Mehr fällt mir dazu nicht ein.

Ein Diplomat, der die Dinge

beim Namen nennt - Respekt! Allerdings ist sowas intern obligatorisch. Allerdings sind das keine Geheimnisse. Das Trump und sein Regierungsverein richtig beschrieben ist, zeigen doch stets seine Reaktionen, wenn ihn jemand öffentlich kritisiert. Damit legt er persönlich Zeugnis über die Einschätzung des Diplomaten ab. Oder betrachtet ein Leser dieser Kommentare hier Trumps Reaktion als souverän? So sind Reaktionen gekränkter Narzissten. Sie befinden sich in der emotionalen Gefühlslage eines Fünfjährigen, dem jemand einfach das Schäufelchen weggenommen hat. Ein Fünfjähriger, dem grundsätzlich noch in solchen Situationen Reaktionen wie schlagen, treten, beißen und spucken zustünde, lernt in der Regel im Laufe seiner Sozialisation, diese Impulse zu kontrollieren bzw. eine Souveränität zur Außenwelt aufzubauen. Wenn nicht, dann "gewittert" er los und durch die Gegend und in die Welt, es sei denn, seine Berater nehmen ihm das Mobiltelephon ab.

Welche Arroganz

"Was für ein Durcheinander sie und ihre Vertreter angerichtet haben. Ich habe ihr gesagt, wie man es machen sollte, aber sie hat sich entschieden, einen anderen Weg zu gehen."

Nun, Fra May hat begriffen, dass man mit der EU nicht so "verhandeln" kann, wie Trump es gewohnt ist. Das wird Herr Johnson auch noch schmerzvoll lernen - mal sehen, wie Trump dann über ihn spricht. Vermutlich wird er dann das Gegenteil vom dem behaupten, was er heute sagt, wie so oft.

@ Yukon

Die Erkenntnis wird nach dem harten BREXIT für alle Bewohner der "Insel" kommen.
Wie kann es sein dass eine Nation sich so mitreissen lässt . . . ???

Das stimmt ja auch nicht. Ich bin mir sicher, dass der Brexit in der britischen Bevölkerung heute längst keine Mehrheit mehr hat.

Gemessen an solchen Typen die seitens den USA...

...etwa nach Deutschland entsandt
wurden, sehe ich den GB-Botschafter
in der "Rüpel-Scala" aber immer noch
sehr weit hinter Typen wie z.B. Herrn
Grenell! Die USA sollten sich also
nicht wundern, wenn auch andere
Staaten entsprechende "Vertreter"
entsenden!

Trump und die Wahrheit

Es zeigt sich einmal mehr, dass Trump fern jeglicher Realität und ohne die Fähigkeit zur Selbstkritik, das - seiner Meinung nach - mächtigste Land der Welt "regiert" - oder besser gesagt Alles dafür tut, es "an die Wand zu fahren".

Trump sei überfordert

Das ist doch keine Einzelmeinung. Ich denke, solche und ähnliche Einschätzungen teilen die meisten Diplomaten aus demokratischen westlichen Ländern.

Der britische Botschafter

Der britische Botschafter Darroch hat nur ausgeführt, was alle anderen ohnehin wissen. Trump ist einfach unfähig. Zu der fehlenden Qualifikation kommt leider noch ein ordentlicher Schuss Dreistigkeit. Mit welchem Recht mischt sich Trump in die Frage des Brexit ein? Tatsächlich hat May sehr ungeschickt agiert, aber der nun voraussichtliche harte Brexit wird nur einem dienen: Donald Trump. Die EU zu schwächen war das vorrangige Ziel seiner Intervention - und dies hat er erreicht, wenn der harte Brexit Wirklichkeit wird. Kein Wunder, dass der US-Präsident Boris Johnsen protegiert. Er ist sein nützlicher Erfüllungsgehilfe. Die Briten werden die Zeche am Ende zahlen müssen.

re möbius

"Wenn Johnson siegt, wird er mit Sicherheit in USA einen neuen Botschafter akkreditieren lassen."

Ob er das schafft in den paar Monaten seiner Regierungszeit?

Offen und ehrlich - wie schön.

Die Premierministerin May gewinnt zum Schluss ihrer Amtszeit noch echt Sympathie. Habe Ihre Beurteilung von Trump immer schon so vermutet.
Boris Johnson wird sich bestimmt sehr gut mit Trump verstehen.

15:51 von Superschlau

"Trump so zu titulieren ist so legitim, wie undiplomatisch."

Sie haben aber schon mitbekommen, dass das vertrauliche Berichte waren, die da durchgestossen wurden. Die waren nicht für diplomatische US-Ohren bestimmt.

Im Gegensatz dazu ist Trumps kindliche Twitterei für die Öffentlichkeit bestimmt. Da hätte ein diplomatischer, weniger unsicherer Staatsleinker wohl einfach mal die Klappe gehalten. Aber wer erwartes soetwas schon von Trump.

... was ja wiederum die Einschätzung des Botschafters bestätigt.

"Zugleich bemüht sich London gegenüber Trump um Schadensbegrenzung"

Dass in der Politik eine ehrliche (und absolut faktenbasierte) Meinung als "Schaden" gilt, der diplomatisch "behoben" werden muss, ist schon bezeichnend.

Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, dass diese Meinung "eigentlich" vertraulich und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war (und nur von irgendjemandem an diese "durchgestochen" wurde).

komische Figur

London betont "besondere Beziehung" zu USA
Und das ist ja auch richtig. Damit ist das gesamte Land gemeint. Trump hingegen beweist jeden Tag, dass er als komische Figur brilliert, nicht aber als Staatsmann.

Am Anfang hat sie ihm

Am Anfang hat sie ihm geschmeichelt, dann hat er May eiskalt fallenlassen. Ebenso Macron. Bei seinem erstem Besuch im Weißen Haus wurde er, anders als Kanzlerin Merkel, noch hoffiert. Kaum aber hatte er Kritik an Trump geäußert, wurde er beschimpft und beleidigt. Merkel hat von Anfang an eine klare Linie verfolgt - und das war gut so. Auch Botschafter Darroch hat klar benannt, was Sache ist. Man würde sich wünschen, dass auch die Staatsmänner/-frauen -unbeschadet aller diplomatischen Gepflogenheiten - etwas mehr Arsch in der Hose hätten.

Souveränität spiegelt die Reaktion

nicht wider, mehr Betroffenheit und Bestätigung.

Kann jemand ......

beweisen, daß die Informationen wirklich aus der britischen Botschaft sind? Wer auch immer der neue "whistleblower" ist, Frau May wird das nicht wirklich interessieren und Johnson, als vermutlicher May-Nachfolger wird ebenfalls vermutlich den Botschafter schnell auswechseln. Die "special relationship" haben ihren Preis und es darf vermutet werden, daß für Trump "America first" mehr denn je zählt.

Endlich! Ein Diplomat, der

Endlich! Ein Diplomat, der gesagt hat, was jeder weiss.
Nur wagt es niemand aus den diplomatischen Kreisen, dies zu bestätigen.

So ist er halt - unser Trump(el)

An May und ihrem Brexit-Kurs ließ Trump kein gutes Haar: "...Ich habe ihr gesagt, wie man es machen sollte,..."

Das sagt er doch jedem/jeder Regierungchef/in. Ist er nicht süß?

Die Aufgabe eines Botschafters: Analysen und Einschätzungen ...

... an die heimische Politik weitergeben. Das hat der britische Botschafter Kim Darroch getan.

Die Einschätzung, dass Trump "inkompetent" und die Verfasstheit seiner Regierung desaströs sei, wiegt schwer, wenn sie von einem so erfahrenen und stets sachlich argumentierenden Diplomaten wie Darroch kommt.

Und die Reaktion von Trump, der sich in seiner Selbstbespiegelung nur als das "stabile Genie" und den größten Präsidenten aller Zeiten wahrnehmen kann? Souverän und mit diplomatischer Distanziertheit ?

Natürlich nicht. Das Übliche an niedrigster, persönlich werdender Beschimpfung auf Gossen-Niveau, Angriff auf die Regierungschefin eines befreundeten Landes und seine parteiische Einmischung in die Innenpolitik von UK.

Erwartet man von diesem Präsidenten-Darsteller noch etwas anderes ? Das Fatale ist: nein, niemand tut das.

@Allahkadabra: Ignorieren wäre angemessen, ist aber ...

.. nicht möglich.

"Trump sollte man zukünftig einfach komplett ignorieren und sich nicht weiter mit ihm befassen."

Bei der Machtfülle, die das von Trump bekleidete Amt mit sich bringt, sind die nationalen wie auch globalen Auswirkungen seines Handelns für jeden auf dem Globus von Relevanz.

Es obliegt also jedem einzelnen Nachrichten-Konsumenten, den Trump-Ergüssen mit Medienkompetenz und dem dafür unabdingbaren Sinn für Realsatire zu begegnen ... und sie dort einzuordnen, wo sie hingehören.

Rund 60 % der US-Amerikaner sehen Trump als "unpresidential" ...

... gemäß der jüngsten Erhebungen der WP-ABC News Poll.

Das Bild der Mehrheit von Trumps Landsleuten bestätigt also die Analyse des britischen US-Botschafters.

May beschwichtigt

Oh ne, oder?

Geht es wirklich peinlicher?

1.Senator, 16:31

Gemessen an solchen Typen die seitens den USA...
...etwa nach Deutschland entsandt
wurden, sehe ich den GB-Botschafter
in der "Rüpel-Scala" aber immer noch
sehr weit hinter Typen wie z.B. Herrn
Grenell! Die USA sollten sich also
nicht wundern, wenn auch andere
Staaten entsprechende "Vertreter"
entsenden!

Ihr Vergleich humpelt auf sämtlichen Beinen:

Im Gegensatz zu Grenell pöbelt der britische Botschafter doch gar nicht öffentlich herum, sondern seine notwendige und erwünschte Einschätzung der US-Regierung wurde aus der "Diplomatenpost" gestohlen - sonst hätten weder Sie, noch ich, noch der US-Weltkaiser je davon erfahren.

Grenell dagegen bemüht sich erst gar nicht um diplomatische Gepflogenheiten, sondern benimmt sich öffentlich ebenso flegelhaft wie sein Präsident.

P.S.: Weshalb formatieren Sie Ihre Beiträge eigentlich ständig so unleserlich (ca. halbe Spaltenbreite), macht das Spaß (inwiefern), oder merken Sie das gar nicht (warum)?

@15:50 von Transatlantikerin

"Der britische Botschafter war nur ehrlich."

Eine Eigenschaft, die an vielen Arbeitsplätzen sehr viel Ärger bereiten kann, besonders in der Politik.

Trump: "Ich kenne den

Trump: "Ich kenne den Botschafter nicht, aber er ist in den USA nicht beliebt oder wird geschätzt", schrieb er im Kurzmitteilungsdienst und kündigte an, seine Regierung werde keinen Kontakt mehr mit Darroch unterhalten. "Wir werden uns nicht mehr mit ihm befassen."

Klasse: Trump verprellt auch noch die letzten seiner Verbündeten.

Die Bereitschaft im "alten" Europa, sich für ein "Wertesystem" einzusetzen, wie es von Donald Trump verkörpert bzw. persifliert wird, ist im Sinkflug begriffen.

Gut, daß die Angestellten der Botschaft in den USA Trump längst nicht mehr ernst nehmen, daß sie sich nicht von ihrer Arbeit abhalten lassen, z. B. dann, wenn Leute mit doppelter Staatsbürgerschaft ihre US-Staatsbürgerschaft löschen lassen wollen, allein wegen T r u m p! (Gebühr für diese Lossagung: 2.000,- Euro)

Fragen

Wer spaltet die Welt? Sind es machthungrige Politiker? Wer entscheidet über Krieg und Frieden? Trump? Ja der kann es. Tanzen Europas Regierungen nach seiner Pfeife? Darf man das fragen?

Oh, ist Herr Trump verärgert...

...nur weil jemand die Situation im Weißen Haus klar und deutlich auf den Punkt bringt. Die Trotzreaktion kam ja prompt. Wie arm Herr Trump, wie arm...

Ein Held ...

... dieser Botschafzer und auch der Maulwurf. Und sie haben ja sooo recht. Wie recht die haben sieht man daran, wie heftig sich T auf Twitter auskot... Und wahrscheinlich hat er auch schon bemerkt, dass was dran ist an den Einschätzungen. Mit diesem Freund an der Seite dürfen dich die Brexteers noch warm anziehen. Da wird nix mit "Back control", da werden sie sich recht klein hinter den USA machen müssen. Wer ist schon ein UK außerhalb der EU? Zu klein.

@16:42 von Nettie

"Wer die Wahrheit nicht verträgt ist in der Politik fehl am Platz."

Sollte man meinen. Ich denke eher, dass kaum irgendwo so viel gelogen wird, wie in der Politik - besonders vor Wahlen.

First

>>Das Vereinigte Königreich hat eine besondere und beständige Beziehung zu den USA, die auf unserer langen Geschichte und unserem Bekenntnis zu gemeinsamen Werten beruht, und das wird auch weiter so sein.<<

...es wird nur Schwierig zu Erklären was für "gemeinsame Werte" das sind. Handelsmonopole und militärische Unterdrückung?
GB hat da eine sehr bewegte Vergangenheit die von den USA (ähnlich) weiter geführt wird.

Meinung des Botschafters

Auch wenn die Meinung des Botschafters in die Öffentlichkeit gebracht wurde, so spiegelt sie doch nur die Meinung des Botschafters wider...nicht mehr und nicht weniger. Wenn so eine Meinung nun - auch hier im Forum - als Tatsache interpretiert wird, ist und bleibt das unlauter. Über die Meinung des britischen Botschafters kann man geteilter Meinung sein...pauschale Verurteilungen oder daraus abgeleitete Häme gehören in die Kategorie der Geschwätzigkeit.

15:51 von Superschlau

>>Trump so zu titulieren ist so legitim, wie undiplomatisch.<<

Hier geht es aber nicht um Diplomatie sondern um Vertrauliche Informationen eines Botschafters an seine Regierung.
Er kann doch seine Einschätzung nicht zwei- bis dreimal Weichspülen.
Undiplomatisch ist von Britischer Seite die mails zu veröffentlichen. Da hat die Presse der Regierung nicht wirklich etwas gutes getan.

Hass muss man sich verdienen...

Heute wieder großer Anti-Trump-Stammtisch.
Nein- man muss ihn nicht mögen, diesen Mr.Trump. Ich glaube auch nicht, dass ihm das wichtig ist. Aber ich denke viele hier machen den Fehler, ihn gehörig zu unterschätzen.

Cables

Mei, machen wir uns nichts vor. Es gibt die Fassade und es gibt die vertraulichen Notizen. Ich erinnere mich an die US DiplomatinVictoria Nuland mit ihrem 2014ner „F*uck the EU“ Skandal. Ohne es zu wissen schätze ich dass Grenell ähnlich klare Worte nach Washington kabelt. Der Brite hat halt recht und dass DT zurückbeleidigt lag auf der Hand.

"Wer sich betroffen fühlt,

"Wer sich betroffen fühlt, ist gemeint", besagt ein Sprichwort. Trump fühlt sich permanent betroffen, sein Narzissmus und seine fehlende Kritikfähigkeit führen immer wieder zu Hasstiraden des "stabilen Genies". Man kann sich nur wundern, wie dieser - auch sprachlich - einfach gestrickte Mensch zum US-Präsidenten emporsteigen konnte.

Was für ein Team

"Die Regierung habe den USA ihr Bedauern in der Sache zum Ausdruck gebracht ..."

Bedauert haben sie "die Sache", sprich die Veröffentlichung, nicht aber den Inhalt, den ein Diplomat ja noch sehr diplomatisch verpackt hat.

Würde man das Thema undiplomatisch anpacken, würden Trump und seine Kriegstreiber sicher noch ganz andere Dinge zum lesen bekommen ... was ja auch völlig richtig wäre, den auch wenn viele republikanische Präsidenten den USA und dem Rest der Welt immer nur Schaden gebracht haben, stellt Trump in der Tat alles bisher dagewesene weit in den Schatten.

Zu traurig, dass man nun in GB scheinbar noch so einem realitätsfremden und unfähigen Narzisten wählen wird, das macht die zukünftige Zusammenarbeit mit beiden Ländern für Deutschland oder die EU sicher nicht einfacher.

Trump beweist es aufs neue:

Trump beweist es aufs neue: Ihm fehlt jegliche Eignung sowohl für konstruktive Politikgestaltung wie auch für konstruktiven Umgang mit Kritik. Das ist einerseits nur noch peinlich, aber andererseits höchst besorgniserregend, weil Trump eben nicht durch besonnenes differenziertes Handeln sondern durch Impulsdurchbrüche und primitive Affekte gelenkt wird - und das kann man ausnutzen in Situationen, wo es um mehr geht als um die - im übrigen für kritische Zeitgenoss*innen mehr als nachvollziehbare - Kritik des britischen Botschafters.

Die Spekulationen in den USA gehen mittlerweile dahin, dass ...

... es sich bei den Leaks der Memos des britischen Botschafters für eine späte Rache der Briten für eine ganz besonders perfide Militär-Operation der amerikanischen Revolutionsarmee von 1775 handeln könnte.

Schließlich hat Donald John Trump bei seiner Ansprache anlässlich des Unabhängigkeitstages am 4. Juli selbst unumwunden zugegeben: the Continental Army "manned the air" and "took over the airports".

Mit 244 Jahren Verspätung haben die Briten sich dafür nun diplomatisch revanchiert.

Wer hat das Memo geleaked ?

Das sollte mal die erste Frage sein,wer hat ein intersse an der Schwächung Europas ?

Der Botschafter

hat natürlich Recht,aber wer hat das veröffentlicht?

ach tatsächlich?

Trump: " Ich habe ihr gesagt, wie man es machen sollte [...]"

ahja ... nie um einen überflüssigen Ratschlag verlegen - sei dieser auch noch so unqualifiziert.

Peinlicher geht es kaum

Und die nächste Runde im Brexitzirkus beginnt. Nachdem die Briten aufgrund mangelnder Information bzw. Desinformation schnellstens aus der EU wollten, verprellen sie noch die US-Amerikaner, denen sie nahezu bedingungslos hinterhergehechelt haben. Langsam wird es eng.

Und jetzt fordert Corbyn auf einmal ein neues Referendum. Meiner Meinung jedoch nicht um des Volkes Willen, sondern zum eigenen Machterhalt. Leider lassen sich weltweit Politiker mit Rückgrat bald an einer Hand abzählen.

Ich habe mir immer einen Verbleib der Briten in der EU erwünscht. Europa muss eine Einheit bilden, um in Zukunft nicht "aufgefressen" zu werden.

18:03 von landart

"Auch wenn die Meinung des Botschafters in die Öffentlichkeit gebracht wurde, so spiegelt sie doch nur die Meinung des Botschafters wider...nicht mehr und nicht weniger. Wenn so eine Meinung nun - auch hier im Forum - als Tatsache interpretiert wird, ist und bleibt das unlauter. Über die Meinung des britischen Botschafters kann man geteilter Meinung sein...pauschale Verurteilungen oder daraus abgeleitete Häme gehören in die Kategorie der Geschwätzigkeit."

Was kann ich Ihrem Beitrag entnehmen?

Dass man über die Ansichten des Botschafters zwar geteilter Meinung sein kann, aber Kritik an Trump eigentlich nur geschwätzig ist? Nicht mehr, nicht weniger?

Die primitiven emotionalen

Die primitiven emotionalen Reaktionen Trumps zeigen einmal mehr seine menschliche und professionelle Ungeeignetheit für das Präsidentenamt.

@seebaer1: Kritik an Trump ...

... wird von seinen Getreuen schon seit jeher als "Trump-Bashing" diskreditiert. "Hass" versucht dasselbe mit anderen Worten.

In dem Artikel und im Forum geht es darum, dass seine Raktion auf besagte Einschätzung des britischen Botschafters jegliche Souveränität und Würde eines Staatsoberhauptes vermissen lassen.

Nur autokratische Figuren und totalitäre Herrscher müssen sich keiner kritischen Öffentlichkeit stellen.

Unterschätzen darf man Trump indes wirklich nicht. Seine autokratischen Anwandlungen, seine Verachtung für den amerikanischen Rechtsstaat wie auch für die Institutionen der Verfassung sind bedenklich. Sein Zugriff auf Machtmittel und Finanzen unkalkulierbar.

Niemand kann aufgrund der Besonderheiten des amerikanischen Wahlsystem bis dato seine Wiederwahl ausschließen. Nur rechtfertigt das nicht seine notorischen Entgleisungen.

Ach Ihr armen, diplomatischen Foristen!

Endlich ist mal ein US-Präsident an der Macht, der mit China, Iran, etc. Tacheles redet und sich nicht durch Diplomatie einlullen lässt wie die ganzen Europäer und Obama!
Was hat die ganze Diplomatie der letzten Jahrzehnte gebracht?
Nichts!
Der Iran hat seine terroristischen Aktivitäten ausgebaut und China seinen wirtschaftlichen Nationalismus fortgesetzt!
Trump bietet diesen Regimen endlich die Stirn, doch die Europäer schlafen weiter, anstatt sich an seine Seite zu stellen!

18:07 von Seebaer1

>>Ich glaube auch nicht, dass ihm das wichtig ist.<<

Wenn es Herr Trump nicht wichtig wäre würde ich nicht beleidigend Twittern.
Unwichtiges kommentiert man nicht.

Der britische Botschafter

...scheint mir sowohl ein sehr guter Menschenkenner als auch scharfsinniger Analytiker zu sein.

Und jenes großartige Land jenseits des Atlantiks hat einen Präsidenten, den das Volk gewählt und auch verdient hat.

Wundervoll und fantastisch.

@kommentator_02 - 17.30

Ihre Polemik in Ehren, aber wenn
sie meinen Beitrag richtig gelesen
hätten, wüssten sie, dass es darum
gar nicht ging!
Inhaltlich bezieht sich mein Beitrag
auf die Entgleisungen eines von
Herrn Trump losgelassenen Pöblers,
den er uns als "Botschafter" andreht,
während er sich künstlich aufregt,
wenn die Ansichten des Botschafters
eines anderen Landes zur Kenntnis
nehmen muß! Allerdings möchte ich
nicht wissen, was Herr Grenell sonst
noch alles (unveröffentlicht) über
deutsche Politiker (Merkel etc.) so
alles schriftlich von sich gibt!
Ihre sonstigen "Belehrungen"
kommentiere ich lieber nicht,
sonst wird mein Beitrag vermutlich
nicht veröffentlicht...!!

@19:09 von Werner40

"Die primitiven emotionalen Reaktionen..."

Das macht es für mich so erschreckend, dass er so viele Anhänger hat. Unvergessen, wie er einen behinderten Journalisten nachgeäfft hat. (Da bin ich sehr nachtragend.) Die Anhänger müssen ähnlich gestrickt sein. Anders kann man sich die Begeisterung nicht erklären.

19:10 von Cosmopolitan_Citizen

>>Unterschätzen darf man Trump indes wirklich nicht. Seine autokratischen Anwandlungen, seine Verachtung für den amerikanischen Rechtsstaat wie auch für die Institutionen der Verfassung sind bedenklich. Sein Zugriff auf Machtmittel und Finanzen unkalkulierbar.<<

Und genau das macht Angst. Das unkontrolliert Macht ausgeübt wird von einem Menschen der sich nicht unter Kontrolle hat. Das hatten die Unterzeichner der amerikanischen Verfassung sicher nicht im Sinn. Es ist auch sehr bedenklich was mit "Dekreten" am Repräsentantenhaus vorbei gemacht werden kann. Aber, das ist ein amerikanisches Problem; unter dem wir auch leider leiden müssen.

@19:15 von smirker

"Ach Ihr armen, diplomatischen Foristen!"

Ach Sie Armer, der diese Foristen ertragen muss.

"Der Iran hat seine terroristischen Aktivitäten ausgebaut..."

Und warum?

"...und China seinen wirtschaftlichen Nationalismus fortgesetzt!"

Und Trump baut den US-amerikanischen gerade aus.

In welchen Maßeinheiten messen Sie und wieviele haben Sie?

Interessantes Timing?

Wenn das Ganze schon seit 2017 geleakt wird, war das doch zu der Zeit als Boris Johnson Außenminister war. Damit auch in seinem Verantwortungsbereich oder liege ich da falsch? Wieso also gerade jetzt, so kurz vor der Wahl zum neunen Premier die Veröffentlichungen?

Leider wird auch das wohl nicht einen der größten Lügner stoppen können bevor er den Karren endgültig an die Wand fährt

@16:34 von beam me up scotty

"Trump sei überfordert
Das ist doch keine Einzelmeinung. Ich denke, solche und ähnliche Einschätzungen teilen die meisten Diplomaten aus demokratischen westlichen Ländern."

Trumps Manieren (und Ihr Nick) lassen mich an die Klingonen denken. Stolz, kriegerisch, entsetzliche Manieren und in macherlei Hinsicht etwas zurückgeblieben - aber auch gefährlich.

@17:30 von Flottilda von Grün

"May beschwichtigt
Oh ne, oder?

Geht es wirklich peinlicher?"

Ja, Trump.

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