Ihre Meinung zu: Hunderte Spendenmillionen versickern durch Betrug

9. Juli 2019 - 10:30 Uhr

Nach Recherchen von Report Mainz werden jedes Jahr Hunderte Millionen Euro an Spendengeldern nicht ordnungsgemäß verwendet. Die Rechtslage macht es Betrügern dabei leicht.

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Kommentare

500mio? So wenig. Wenn ich

500mio? So wenig.
Wenn ich mir ansehe, wie das finanzamt spenden eintreibt, die dann von berlin verschleudert werden, plädiere ich dafür, die vereine den job machen zu lassen.

Seitdem ich mich einmal vom

Seitdem ich mich einmal vom Mitleid habe hinreißen lassen, nachdem mir in der Fußgängerzone bestürzende Fotos von verstümmelten Kindern, angeblich aus dem Irak- Krieg, unter die Nase gehalten wurden, spende ich gar nichts mehr. Später habe ich erfahren, dass das Geld in Wirklichkeit an eine Gruppe von grauenhaften Milizionären ging.

Wer will, bietet im sozialen Umfeld Hilfe an. Oder man bezahlt für Dienstleistungen anständig.
Weiterhin versuche ich, durch Mini-Beteiligungen oder Spenden an kleine Initiativen von Frauen (Kunstgewerbe, Textilhandwerk, Landwirtschaft) und Start-Ups die Eigenhilfe zu unterstützen. Crowd-Funding ist ein Anfang

Nie

Ach, wirklich, da wäre ich nie drauf gekommen. Ich habe einen gesunden Menschenverstand, deswegen spende ich nie. Ich zahle genug Steuern.

Positiv wirken

Es wäre möglicherweise klüger die Nachricht nicht Verunsicherung und Spendenrückgang zum Resultat führen zu lassen sondern eine positive Zivilgesellschaftliche Moral zu würdigen und darunter dann auf die Schattenseiten hinzuweisen: und dabei die Ursachenwirkung zurückzuverfolgen um dann die Aufmerksamkeit zum Konstruktiven Potential zu lenken: und das gilt für alle Nachrichten: wir leben in einer besseren Welt als Sie vermittelt wird und das führt zu Orientierungslosigkeit statt Zuversicht

naund?

Wer an unbekannte ORgnaisationen spendet oder sich nicht vorher informiert wohin das Geld wirklich geht ist auch echt trottelig... die meisten Spenden"Vereine" sammeln erstmal Geld für sich selbst, nur Organisationen die WIRKLICH Gemeinnützig arbeiten und wo nicht das Geld als "Gehalt" in die eigenen Taschen fließt sind zu untersützen, und das kann man mit ein wenig recherche selbst rausfinden, ode rman behält das Geld lieber gleich für sich...

zb der Seenotrettungsdienst ist da zu nennen... da geht jeder Cent in die richtige Richtung... ABER dann gibts eben auch orgnaisationen die damit werben den Seenotrettungsdienst zu unterstützen. Da geht aber nur ein Bruchteil des Geldes auch dorthin wo es benötigt wird... besonders diese scheinbaren Unterstützer sind diejenigen die sich einfach nur selber das Geld holen wollen... nur DIREKT an Ärtze ohne Grenzen oder Seenotrettungsdienst spenden, ansonsten lieber gar nicht.

Deshalb bin ich nach den verschiedenen Spendenskandalen

u.a. UNICEF sehr vorsichtig geworden und spende nur an sehr renommierte Organisationen und an mir persönlich bekannte, die keine Verwaltungskosten haben. Ein Freund von mir kümmert sich um bolivianische Waisenkinder und hat selbst drei adoptiert. Da spende ich gerne, weil ich weiß, dass das Geld nicht im Verwaltungswasserkopf versickert.

Alles rechtens

Rechtlich sicher nicht angreifbar, kommen dann noch die Vorstandsgehälter, oft bis zu 200tEUR p.a., der edlen Hilfsorganisationen hinzu. Insgesamt ein zweifelhaftes Milliardengeschäft, zu Lasten gutgläubiger Spender!

Werbung für DZI Abkassierer

Der Artikel muss als Werbung gekennzeichnet werden. Der DZI vergibt das Spendensiegel bei Zahlung von bis zu 12.000€.
Jeden kleinen Verein als Betrüger hinzustellen, bei dem mal was schiefläuft und der keine bürokratische Zettifizierung aller Geschäftsabläufe vorweist ist doch reichlich überzögen. Hier geht es nur darum Umsatz für das DZI zu schaffen also klassische Werbung !
Wie tief ist der Journalismus im ÖR gesunken.

Ohne Spenden gäbe es deutliche Missstände

Viele Dinge, die als selbstverständlich und notwendig hingenommen werden, beruhen auf Spenden und freiwillige Arbeit, z.B. Das Rote Kreuz, die Tafeln, Brot für die Welt usw..
Ohne diese Dinge wäre die Welt deutlich übler.

Der Betrug beruht darauf, dass Menschen spontan spenden, ohne sich vorher informiert zu haben.

Es

wäre doch auch einmal gut gewesen, diese dubiosen Spendenvereine zu benennen und zwar alle.
Da hatte man aber wieder nicht die Courage dazu. Denn würde so ein Verein klagen, dann hätte das Erste schlechte Karten.
Dadurch das es keine Regelungen gibt, kann man auch nicht von Veruntreuung sprechen.
Wenn es keine Strafbaren Handlungen gibt hat normalerweise auch ein "Bucerius Law Dingsbums" den Rand zu halten !

Wenn es keine Gesetze gibt,

die auch angewendet werden, darf man sich nicht wundern, wenn Otto Normalbürger weniger spendet.

Es müsste doch im Interesse der Spendensammler sein, das Vertrauen in ihre Organisationen (wieder-) herzustellen. Und dazu gehören eben Gesetze.

Ich spende nichts mehr

nachdem ich davon gelesen habe das die Spenden nicht dahin gegangen sind wofür sie vorgesehen waren. Altkleider geben wir zum Roten Kreuz ,da war es dann auch.

Auch Parteien haben solche Vereine schon immer benützt.

In Bayern wurde die "Stille Hilfe Südtirol" mit der CSU berühmt.
Adenauer hatte "im Kanzleramt eine schwarze Kasse, die von Unternehmen gefüllt wurde, er setzte sie im politischen Kampf ein. Fragen nach der Herkunft des Geldes beantwortete er nie." (Südd.Zeitung).
1954 wurde die Staaatsbürgerliche Vereinigung (SV) gegründet, die bei rund hundert Großunternehmen das Inkasso organisierte.
"Sie tarnten die Geschäftstätigkeit, suchten Zuflucht in Liechtenstein und schleusten das Geld wie gewöhnliche Gauner in die Kassen der bürgerlichen Parteien." (SZ).

Föderalismus und Chaos abschaffen!

Der Spendenskandal zeigt wie die chaotische Grundsteuer nur wieder einmal, dass 16 praktisch unabhängige und oft gegeneinander wirkende Bundesländer nichts bringen außer Chancen für Betrug, Bürokratie und Chaos ... Gesetze nach Gutsherrenart nach Laune und Wahlkampftermin der jeweiligen Zwergen-Länder ...

16 Polizeigesetze, 16 Apothekengesetze, 16 Schulsysteme, usw - Deutschland hat die meisten Steuergesetze und die meisten Baugesetze der Welt - da bewegt sich nichts mehr!

z.B. 1000 Pflegeheim-Unternehmen müssen ständig mit hunderten von Kranken-/Pflegeversicherungen und 16 Bundesländern verhandeln und abstimmen - kostet und erfreut Betrüger!

Putin, Trump, die Chinesen klopfen sich vor Lachen auf die Schenkel - sie haben geeinte Länder hinter sich, Deutschland hat ... Nichtstu-Seehofer! Aber das kann nur der Wähler ändern ...

wir leben in einer positiverer Welt

"Es wäre möglicherweise klüger die Nachricht nicht Verunsicherung und Spendenrückgang zum Resultat führen zu lassen sondern eine positive Zivilgesellschaftliche Moral zu würdigen und darunter dann auf die Schattenseiten hinzuweisen: und dabei die Ursachenwirkung zurückzuverfolgen um dann die Aufmerksamkeit zum Konstruktiven Potential zu lenken: und das gilt für alle Nachrichten: wir leben in einer besseren Welt als Sie vermittelt wird und das führt zu Orientierungslosigkeit statt Zuversicht"

Nur noch ein Wort ist diesem Betrag hinzuzufügen: Amen

@12:10 von deutlich

"Deshalb bin ich nach den verschiedenen Spendenskandalen u.a. UNICEF sehr vorsichtig geworden und spende nur an sehr renommierte Organisationen und an mir persönlich bekannte, die keine Verwaltungskosten haben."

Verwaltungskosten haben im Prinzip alle Vereine. Die Frage ist immer nur, wer diese bezahlt.

Ihr Freund der sich um bolivianische Waisenkinder kümmert muss ja auch irgendwie nach Bolivien kommen, in die jeweilige Ortschaft fahren, dann irgendwo wohnen und irgendetwas essen.
Das zahlt er entweder von Ihren Spenden oder aus eigener Tasche. Aber es muss gezahlt werden.
Das Ihr Freund anreisen kann, vor Ort ein Dach über dem Kopf hat und sich ernähren kann hilft den Kindern erstmal gar nicht, ist aber notwendige Voraussetzung dafür, dass er vor Ort helfen kann.

Kurz: Verwaltungskosten sind notwendig und erst einmal nicht 'böse'. Diese sollten sich aber natürlich in Grenzen halten - und sind auch ein Punkt an dem sehr einfach Schindluder getrieben werden können.

Ganz einfach!

Wen niemand was spendet, dann versickert auch nichts!
Das ist doch sowieso in allen Fällen wo gespendet wird, ein Fass ohne Boden. Nach Afrika wird schon gespendet seit ich denken kann, dass ist schon mehr als ein halbes Jahrhundert. Hat es irgend etwas gebracht? Nichts, die Leute werden immer unfähiger sich selbst über die Runden zu bringen, sie vermehren sich ohne Nahrung für ihre Kinder zu haben, die einfachsten Instinkte sind verloren gegangen, weil man in dieses System eingegriffen hat. Wer einmal spendet, kann nie mehr aufhören.
Der Missbrauch ist nur eine Folgeerscheinung dieses Wahns!

Wenn es da nur jemanden gäbe....

"Die Rechtslage macht es Betrügern dabei leicht"
Wenn es da nur jemanden gäbe der sich um so etwas kümmern könnte, es vielleicht per Jobbeschreibung sogar müsste.
Man könnte diese Menschen "Politiker" nennen und die könnten dann Gesetze ändern, Lücken in Gesetzen schließen.
Dann könnten z.B. Gesetze erlassen werden die es schwer machen Spenden zu missbrauchen. Oder dass z.B. Kaffeebrauer die ihre Lizenzgebühren im Ausland versteuern an solchen machenschaften gehindert werden. Sie müssten ja nicht mal schnell sein, diese "Politiker" könnten sich Jahre Zeit damit lassen. Schade dass es so etwas nicht gibt, sondern nur Lobbyistenbefehlsempfänger.

bevor man hier pauschaliert

sollte man vielleicht sagen welche Organisationen betrügen
welche ehrlich sind
wie hoch die Verwaltungskosten sind
sprich wieviel von jeder gespendeten
Mark ankommen
alles andere wäre doch billiger Populismus
oder geht´s am Ende nur darum
die Einschaltquoten zu erhöhen

ich glaube, mich zu erinnern

dass ich mal etwas von 7% gelesen habe, die bei einer Spendenaktion nachweislich den angeblich Unterstützten zugute kommen müssen, dann ist dem Gesetz genüge getan. Das war vor vielen Jahren und ist eigentlich schon armselig genug.
Wenn ich jetzt aber lese, dass die meisten Bundesländer Spendensammler gar nicht mehr kontrollieren und auch die entsprechenden Gesetze abgeschafft haben, wird mir schlecht.

Ich habe einmal einen Betrag an eine Organisation gespendet, die ich für seriös hielt. In den Jahren danach erhielt ich von denen per Post so viele Aufforderungen, noch mal zu spenden, dass meine Spende eigentlich mit dem Porto hierfür schon aufgebraucht sein müsste. Was bekommen dann eigentlich noch die vermeintlichen Empfänger?

lockerer Umgang mit fremdem Geld

Nachdem schon deutsche Steuermillionen bei syrischen Milizen landeten, muss man ja fast schon froh sein, wenn die privaten Spendengelder wenigstens im eigenen Land versickern.

Wie so oft dürfte das Problem darin bestehen, dass mit fremdem Geld lockerer umgegangen wird als mit dem eigenen. Und wenn die Kontrolle fehlt, kommt auch mal was weg...

Gibt's hier wirklich noch

Gibt's hier wirklich noch jemanden den diese Meldung überrascht?
Die Betrüger haben all zu leichtes Spiel, zu mal wenn ein ganzes Volk Jahr ein Jahr aus mit immer größeren moralischen Vorhaltungen, wenigstens mit 'Guten Werken' einen winzigsten Teil der Schuld aus der Geschichte der Väter etwas abzutragen. Permanente Moralvorträge über uns, man hält sich schon für die einzig Schlimmen im ganzen Universum, führen dazu, ständig zu spenden und helfen zu wollen. Doch sollten unsere Moralwächter wenigstens mithelfen, dass das viele Spendengeld auch dort ankommt, wo es das Elend mindert und nicht den Luxus einiger gewissenloser, über die man aber auch keine Wahrheiten sagen darf, immer mehr nährt. Was wird wohl aus der dritten Welt, wenn alle Spender alleine in Deutschland sich dann bald nicht länger mehr betrügen lassen wollen? Wird dann gleich die nächste Kathastrophe ausgerufen? Wie wärs nach Klimaschock dann mit plötzlichen Erd-Umlaufzeiten-Änderungen wegen zu weniger Spendenbereitschaft

Die (Wieder-)Einführung von Sammlungsgesetzen,...

...sowie die Kontrolle deren Einhaltung erfordert natürlich einen gewissen bürokratischen Aufwand, der letztlich Geld kostet.
Also verzichten die allermeisten Bundesländer auf die Einführung.

Sehr bedauerlich ist, dass man nirgends klar erfährt, welche Spendenorganisation mit dem gesammelten Geld Schindluder treibt. Kein Wunder, wenn die Kontrolle fehlt.

Bleibt in meinem Fall fast nur mein naher Tierschutzverein, bei dem ich meine Spenden gut und richtig angelegt weiß.

@paco

Ach das alte Schema selber schuld für Afrika. Zahlen Sie bitte wenn Sie es nicht tun die fairen Preise für
Kaffee
Kakao
Bananen
Fisch
...
Dann geht's Afrika auch besser.

Nicht wirklich verwunderlich!

Wer sieht, wie in Deutschland Geld durch falsche oder zweifelhafte Regelungen ver-schleudert wird - zum Beispiel durch die Fi-nanzämter im Zusammenhang mit Cum-Cum und Cum-Ex Geschäften - muss sich nicht wundern, wenn auch bei Spenden Abzocke betrieben wird. Anscheinend haben wir gerade in Deutschland keine geeigneten Leute, die entsprechende Machenschaften durch eindeutige Gesetze verhindern oder aufdecken und die Schuldigen hart bestrafen. In unserer Bananenrepublik werden doch nur die "kleinen" Leute bestraft, das ist einfach und erfordert keinen großen Sachverstand. Den Politikern ist es egal, da diese nur auf sich und ihren Geldbeutel schauen und sowieso keine Ahnung
von der manchmal auch etwas komplizierten Materie haben.

DZI Verlautbarung ungeprüft übernommen

Die vom DZI - einer Zertifizierungsfirma- gemachte Aussage und dubiose Schätzung wurde ungeprüft und eins zu eins übernommen. Dahinter steckt das Ziel des DZI mehr Umsatz mit kleinen Vereinen zu machen. Warum Report Mainz als PR Agentur des DZI arbeitet verwundert sehr.
Wer nicht spenden will wird immer Gründe finden. Gut dass die Deutschen wegen wenigen schwarzen Schafen sich nicht beirren lassen und mehr spenden. Im Artikel bewusst unterschlagen wurde das gesamte Spendenaufkommen, dad bei zig Milliarden Euro liegt. Selbst die vom DZI völlig übertriebenen 0.5 Mrd. sind dagegen ein Klax.
Bei Putin und China wird über Unterschlagungen und Korruption übrigens nicht berichtet, die Journalisten werden erschossen oder kommen Nach Sibirien ins Lager.

Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus !

Nun - warum wurden wohl die Spenden/Sammlungsgesetze in den meisten BL abgeschafft oder stark eingeschränkt ? Weil gerade auch die Parteien stark davon profitieren. Im Grunde genommen geht es bei Spenden in der Politik immer darum, Stimmen zu kaufen. Da kaufe ich nachhaltig, weil die gleich auch noch die Gesetzeslage so anpassen wie es ihren eigenen Spendenkonten gut tut. Das Übel sind eigentlich die Geldgeber aus der Wirtschaft, die auf diese Weise die eigentliche Macht ausüben. Natürlich ist das noch größere Übel eine Politik, die sich auf diese Weise schmieren lässt und in üble Abhängigkeit gerät. Rechtstaatlichkeit, soziale Marktwirtschaft und Demokratie sind zunehmend Hülsen für kapitalistische Ausbeutung und profitorientierte Wirtschaftsinteressen. Das in der Folge die Moral an vielen Stellen zu Fuß geht, ist nun keine Überraschung mehr. Dennoch sollten wir uns gut überlegen, ob wir diese Verhältnisse mittragen wollen!

Unglaublich

Danke für die Aufklärung. Werde alle Spenden umgehend einstellen.

Das Übel muss endlich an der Wurzel gepackt werden

Das Wichtigste vorab: Die Welt muss endlich weg von einem Geld- bzw. Wirtschaftssystem, das das Potential von Menschen, die absolut fähig - und vor allem willens! - sind, selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen, großenteils brach liegen lässt und sie zu „Almosenempfängern“ degradiert bzw. in Abhängigkeit hält (nämlich der vom Geld). Und zugleich gewissenlosen Erpressern nahezu unbegrenzte Möglichkeiten bietet, die Gutgläubigkeit (oder Naivität) vieler Menschen für ihre perversen Zwecke auszunutzen.

Hier besteht ganz dringender Handlungsbedarf für jedes einzelne Mitglied der Weltgemeinschaft.

Da die Ausarbeitung einer in der Praxis umsetzbaren, funktionierenden Lösung o.g. Zustands (der eine Schande und ein Skandal sondergleichen ist) Zeit braucht, und die davon Betroffenen bzw. Getroffenen solange von irgendwas leben können müssen, spende ich schon seit Jahren per Dauerauftrag an eine DZI-zertifizierte Organisation. Was hoffentlich nicht länger als unbedingt nötig nötig sein wird.

Das ist bekannt

Man stellt in Deutschland Eine Buechse auf und die Leute werfen rein.

Es gibt aber schwarze Schafe und man sollte Organisationen, die mit Spenden Hilfe leisten Spenden nicht pauschal verdaechtigen. Meiner Meinung nach ist problematisch, dass NGOs in Deutschland sehr einfach als gemeinnuetzig anerkannt werden und Spenden eintreiben koennen.

Spenden

Spendet man nichts gilt man als knausrig, ist man kritisch, weil man glaubt das Geld kommt nicht da an wo es hin sollte gilt man negativ.
Schoen wenn man ab und zu in seinen Vorurteilen bestaetigt wird.
Schon vor Jahren wurde ermittelt das besonderes grosse Spendenorganisationen wie "Brot fuer die Welt" (die Wurst bleibt hier) das ein erheblicher Teil der Gelder fuer Verwaltung genutzt wurde.. Seither, schon gar nicht der Kirche..

Spenden ja, aber mit Menschenverstand

Danke und Zustimmung an WiPoEthik zum Post über Verwaltungskosten.

Ich selbst spende an 2 Organisationen hier vor Ort (darunter das Frauenhaus), an das Friedensdorf Oberhausen (Hilfe für Kinder aus Kriegsgebieten) und an Unicef (haupts. durch Kartenkauf). Bei aktuellen Katastrophen geht Geld an das Bündnis Entwicklung Hilfe (= Zusammenschluß diverser Hilfsorganisationen).

Ich kann daher entweder vor Ort sehen, was mit meinem Geld passiert, oder bin sicher, dass ein Missbrauch des Geldes irgendwann bundesweite Schlagzeilen machen wird.

Außerdem bin ich sicher, dass das Geld professionell verwendet wird und nicht abgelaufene Blutdruckmedikamente in Entwicklungsländer geliefert werden oder Lastwagen mit Hilfsgütern "überraschenderweise" in Transitländern vom Zoll einkassiert werden oder die HelferInnen im Knast landen, weil sie statt Kindern in Kriegsgebieten zu helfen im Nachbarland Kinder gekidnappt haben.

@12:31 von Paco

Sie bringen es auf den Punkt!

Am 09. Juli 2019 um 12:31 von

Am 09. Juli 2019 um 12:31 von Paco
Ganz einfach!

Wen niemand was spendet, dann versickert auch nichts!
Das ist doch sowieso in allen Fällen wo gespendet wird, ein Fass ohne Boden. Nach Afrika wird schon gespendet seit ich denken kann, dass ist schon mehr als ein halbes Jahrhundert. Hat es irgend etwas gebracht? Nichts, die Leute werden immer unfähiger sich selbst über die Runden zu bringen, sie vermehren sich ohne Nahrung für ihre Kinder zu haben

nnnn

Es gibt da auch z.B. Bauprojekte wie Brunnenbohren.
Da geschieht mehrerlei:
Die Kirchen sammlen fleißig und lassen dann bohren.
Die Kommunen vor Ort sind fein raus, aus einer Aufgabe die die Ihre wäre.
Nebenbei kann der dortige Staat von dem eingesparten Geld Waffen kaufen gegen die Freischärler, welche die Brunnen wieder zuschaufeln oder vergiften usw, usf...

12:15, Gerhard Apfelbach

>>Rechtlich sicher nicht angreifbar, kommen dann noch die Vorstandsgehälter, oft bis zu 200tEUR p.a., der edlen Hilfsorganisationen hinzu. Insgesamt ein zweifelhaftes Milliardengeschäft, zu Lasten gutgläubiger Spender!<<

Welcher Vorstand welcher Hilfsorganisation bezieht von dieser ein Jahresgehalt von 200.000 Euro?

Kann mir nicht passieren.

Ich Spende nichts und niemandem. Seit dem ich versucht habe direkt zu Spenden, direkt Verantwortung zu übernehmen, ja sogar angeboten habe Familien in Not auf meine Kosten vorübergehend nach Deutschland zu holen und erleben musste, wie das alles mit allen Mitteln geblockt wurde bekommt von mir keiner auch nur einen einzigen Cent. Ich helfe gerne, allerdings nur direkt und nicht über andere. Diese Organisationen -schon gemerkt? es sind immer die selben deren Konto Nummern eingeblendet werden- bekommen von meinem Besten na...... genau, nichts!!! Also ist nix mit Abzocke.

um 14:14 von fathaland slim

>>>>
12:15, Gerhard Apfelbach

>>Rechtlich sicher nicht angreifbar, kommen dann noch die Vorstandsgehälter, oft bis zu 200tEUR p.a., der edlen Hilfsorganisationen hinzu. Insgesamt ein zweifelhaftes Milliardengeschäft, zu Lasten gutgläubiger Spender!<<

Welcher Vorstand welcher Hilfsorganisation bezieht von dieser ein Jahresgehalt von 200.000 Euro?
<<<<
Sie rechnen nicht wirklich mit einer Antwort, oder ? Leider findet die vorhandene Netiquette bei solchen Behauptungen keine Anwendung:

"Wir löschen Verdächtigungen, Unterstellungen oder Theorien, die nicht überprüfbar sind und nicht durch Argumente oder glaubwürdige Quellen belegt werden."

Die Moralapostel der

Die Moralapostel der Spendenorganisationen wollen ihren Champagner nach Feierabend auch nicht aus einem Plastikbecher trinken. Da sollte es schon der Goldrand am Pool in den Bergen von Monaco sein. Hunderte Spendenmillionen, die durch ein Klientel veruntreut werden, die eigentlich ja immer so viel wert auf Gleichheit / Brüderlichkeit / Solidarität legen. Erst kommt das Fressen, dann die Moral

Ich spende keinen Ct mehr

Seit ich erfahren musste, wohin meine Spenden tatsächlich gegangen sind.
Schluss aus Ende vorbei.
Ich verabscheue es, verschaukelt zu werden.

12:31, Paco

>>Ganz einfach!
Wen niemand was spendet, dann versickert auch nichts!
Das ist doch sowieso in allen Fällen wo gespendet wird, ein Fass ohne Boden. Nach Afrika wird schon gespendet seit ich denken kann, dass ist schon mehr als ein halbes Jahrhundert. Hat es irgend etwas gebracht? Nichts, die Leute werden immer unfähiger sich selbst über die Runden zu bringen, sie vermehren sich ohne Nahrung für ihre Kinder zu haben, die einfachsten Instinkte sind verloren gegangen, weil man in dieses System eingegriffen hat. Wer einmal spendet, kann nie mehr aufhören.
Der Missbrauch ist nur eine Folgeerscheinung dieses Wahns!<<

Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht. Dies ist offensichtlich Ihre Lebensmaxime. Und um die zu verteidigen, sind Sie sich nicht zu schade, sich über Menschen, denen es schlecht geht, zu erheben und sie herabzuwürdigen.

Meine Großmutter (deutsch, 1900 geboren) war das zwölfte von zwölf Kindern armer Leute. Und das komplett ohne Spenden.

Neoliberalismus

Warum sollte sich eine Spendenorganisation noch von den Wirtschaftsunternehmen unterscheiden? Schließlich brauchen die doch genau solche Topmanager für ihr "Wachstum" wie letztere. Auch bei denen geht´s primär um enorme Managergehälter + Boni sowie Dividenden auf Aktien, wovon wiederum viele von den Führungskräften gehalten werden, und das sind dann die hohen "Verwaltungs-/Lohnkosten", weswegen man bei den wirklichen Arbeitskräften schließlich kräftig sparen muss.

ja die Dubiosen

Mal ganz ehrlich. Bei 500 Millionen fallen mir spontan die 500 Millionen Dollar für Haiti ein, von denen ganze 6 Häuser gebaut wurden. Was aus dem Geld wurde? Man weiß es nicht.

Zu weit weg?
Bleiben wir beim Roten Kreuz. Blutspenden rettet Leben. Ja. Und bringt ne Menge Knete. Denn man verkauft das Blut an Pharmakonzerne.

Andres Beispiel: die Ostukrainehilfe der Bundesregierung wurde an das Rote Kreuz übergeben.
Und was machte das Rote Kreuz, das in der Ostukraine nicht aktiv ist? Es lieferte Hilfsgüter nach Kiew. (Nachzulesen auf der Seite des Auswärtigen Amtes).
Wie wahrscheinlich ist es, dass irgendwas in der Ostukraine ankam?

Caritas und Co: Flüchtlings-Integrations-Maßnahmen. Die Leute sollten Integriert werden. Sie sollten beschäftigt sein. Fakt ist: die Leute bekamen kleinste Aufgaben, die in 20 Minuten erledigt waren. Keine Betreuung. Aber für die Durchführung wurde kassiert.

Kommen Sie mir nicht mit Dubiosen! Die "Guten" reichen mir völlig.

14:37 von tisiphone

Wie wahrscheinlich ist es, dass irgendwas in der Ostukraine ankam?
.
sehr hoch !
auf einem Markt wo gespendete Sachen verhökert werden
das muß man eben akzeptieren - wir sind nicht in der deutschen Märchenwelt -
andere Länder / andere Sitten, oder das Spenden einfach sein lassen

Betrug

Letztendlich weiß doch niemand wo das Geld hin geht, ob Spenden, Fair Trade oder Entwicklungshilfe.
Wer kann und soll das kontrollieren?
Also lieber etwas überlegen und recherchieren wen man sein Geld gibt, anstatt alle über einen Kamm zu scheren.

frosthorn 12.35

Ich habe einmal einen Betrag an eine Organisation gespendet, die ich für seriös hielt. In den Jahren danach erhielt ich von denen per Post so viele Aufforderungen, noch mal zu spenden, dass meine Spende eigentlich mit dem Porto hierfür schon aufgebraucht sein müsste"
das kenne ich leider auch zu gut von den großen Organisationen wie Welthungerhilfe u.a. Da fragt man sich, ob man nur für Porto und Verwaltung spendet. Deshalb hab ich die kleinen Organisationen bevorzugt, wo ich die Initiatoren und die Hintergründe kenne. Allgemein finde ich eine Riesensauerei, dass Hilfsbereitschaft der Leute z.T. schamlos ausgenutzt wird und aggressiven Spendenakquirieren noch Provisionen bezahlt werden!

@Herd

In Deutschland gibt es rund 4200 Spendenorganisationen. 2017 hatten davon 225 das DZI-Spendensiegel. Also nur rund 5%.

Das DZI ist keine "Firma" mit Gewinnerzielungsabsicht, sondern eine gemeinnützige Stiftung. Sie wurde im späten 19. Jahrhundert gegründet, ist also schon über 120 Jahre alt. Zu den Geldgebern dieser Stiftung zählen unter anderem das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Deutsche Städtetag und die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege.

Zur Überprüfung einer Organisation sind mehr als 20 Mitarbeiter tätig. Die Grundgebühr für die Prüfung beträgt 500 €. Hinzu kommen 0,035% der Jahreseinnahmen. Der Gesamtbetrag ist bei 12.000 € gedeckelt, Sie müssten also schon Spenden in Höhe von ca. 330.000 € einsammeln, um diesen zu erreichen.

Bei der jährlichen Überprüfung 2017 wurde kein Antragsteller abgelehnt und kein Siegel entzogen. Es ist somit eine bewährte Orientierungshilfe.

14:37, tisiphone

>>Bleiben wir beim Roten Kreuz. Blutspenden rettet Leben. Ja. Und bringt ne Menge Knete. Denn man verkauft das Blut an Pharmakonzerne.<<

Sollte man die Blutkonserven, die nicht benötigt werden, verfallen lassen? Mit dem Geld, das dadurch eingenommen wird, lassen sich viele Projekte des Roten Kreuzes, das ständig Geld braucht, finanzieren. Viel schlimmer finde ich den Verkauf der Kleiderspenden in Afrika. Womit den dort ortsansässigen Textilbetrieben die Grundlage entzogen wird.

>>Andres Beispiel: die Ostukrainehilfe der Bundesregierung wurde an das Rote Kreuz übergeben.
Und was machte das Rote Kreuz, das in der Ostukraine nicht aktiv ist? Es lieferte Hilfsgüter nach Kiew. (Nachzulesen auf der Seite des Auswärtigen Amtes).
Wie wahrscheinlich ist es, dass irgendwas in der Ostukraine ankam?<<

Welche unabhängige, dem Roten Kreuz vergleichbare Hilfsorganisation, an die man spenden könnte, ist denn in der Ostukraine aktiv?

Spende

Ob ich von der Industrie, den Energieträgern oder vom Handel durch überhöhte Preise über den Tisch gezogen werde oder meine 20 Euro Spende irgendwo versickert.... wo ist da der Unterschied ?

EU-Schreck

Mein Kaffe kommt aus Brasilien, der Kakao weiß ich nicht (von Lindt), die Bananen aus Gran Canaria und der Fisch aus dem Mittelmeer vor meiner Haustür, kaufe ich im Hafen frisch!
Ansonsten, bedenken sie, wir leben in einem Wettbewerb, dass kann man gut finden oder nicht, aber daran wird sich nichts ändern. Der Bessere gewinnt, diese Welt ist so und wir haben nur die.

13:17 von Mein blauer Engel

auch das ist die Realität

wenn man ein Gebiet aufforsten läßt
hat man gutes getan - für´s eigene Gewissen
das Klima verbessert sich
und die Leute freuen sich über die Bäume
irgendwann werden die dann gefällt
eigentlich ne klare Sache wenn man nicht zu naiv ist
ebenso wie mit ihrem Beispiel über das eingesparte Geld
mit dem man Waffen kaufen kann - und auch tut -
oder ein neues Auto für den Präsidenten

@ 14:14 von fathaland slim

"Welcher Vorstand welcher Hilfsorganisation bezieht von dieser ein Jahresgehalt von 200.000 Euro?"
.
Welcher? Zur Info:
Jahresbericht Ärzte ohne Grenzen: "Die drei höchsten Jahresgesamtbezüge betrugen im Jahr 2015 brutto: Geschäftsführer eur 95.302,92Medizinischer Leiter Projektmanagement eur 82.787,17 Leiter Projektmanagement eur 78.103,42"
.
Misereor: "Die Vergütung für die Geschäftsführung betrug für dasGeschäftsjahr 2015 insgesamt TEUR 278 (i. V. TEUR273). In der vorstehenden Angabe sind die gesetzlichfestgelegten Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung sowie die Beiträge zur betrieblichen Altersversogung nicht enthalten."
.
Plan e.V.:"Die drei höchsten Bruttojahresvergütungen (Vorsitzende der Geschäftsführung, zwei Geschäftsführer) inklusive aller freiwilligen Leistungen und Nebenleistungen (zum Beispiel Überlassung Dienstwagen, betriebliche Altersvorsorge, 13. Gehalt) belaufen sich in der Gesamtsumme auf € 449.562"
.
Noch mehr?

Warum machen die Menschen

sich das Leben so schwer? Wer heute mit offenen Augen durch unsere Welt geht wird jeden Tag genügend Gelegenheiten sehen, hier bei uns manche Not zu lindern. Wir haben 5 Hunde vor dem sicheren Tod gerettet 2aus Rumänien 3 aus Spanien und haben es nicht eine Minute bereut. Mit R. Seiler gesagt „ Erst wenn er da ist ,weißt du was Dir bis gestern gefehlt hat.

D ist eines der größten Spenden-Geber...

So ähnlich konnte man es jedenfalls mal lesen...

Ich habe kein Gels zum Spenden übrig und bin sogar auf Spenden angewiesen, genau genommen...

14:56 von fathaland slim

sicherlich haben sie mit ihren Beispielen recht - keine Frage
aber man kann auch alles schlecht reden
und wer nichts tut - tut auch nichts verkehrtes
und wer ist denn schon Selbstlos ? kann es sein
sie vielleicht, wenn sie bei ner Musikveranstaltung ein Kässchen aufstellen
für bedürftige Musiker, Aidskranke Kollegen etc. (war nicht polemisch gemeint)
aber je größer ne Organisation desto schwieriger
schließlich gibt es auch beim Roten Kreuz welche
die verdienen dort ihren Lebensunterhalt

@paco, 12:31

Nichts, die Leute werden immer unfähiger sich selbst über die Runden zu bringen, sie vermehren sich ohne Nahrung für ihre Kinder zu haben, die einfachsten Instinkte sind verloren gegangen

Leider ging meine erste Antwort verloren, da der Thread vorher geschlossen wurde.

So, wie Sie da schreiben, stelle ich mir einen Schulunterricht anfangs des zwanzigsten Jahrhunderts vor, in dem deutschen Schülern etwas über "die Eingeborenen in den Kolonien" beigebracht wurde. "Unkultivierte, dumme Wilde".

Abstoßend, ehrlich.

Blutspende

@ tisiphone:
Denn man verkauft das Blut an Pharmakonzerne.

Das kommt uns allen zu Gute. Bei Ihnen klingt das so, als wäre es etwas Anstößiges.

@Paco

Ja, nach Afrika gehen schon seit Jahren Spenden, das ist richtig. Und man war auch auf einem guten Weg. Dann kam aber die EU, und China und machten mit Afrika schöne Freihandelsabkommen. Nun fließen die Rohstoffen zu uns oder zu den chinesen, wobei die Afrikaner kaum etwas abbekommen und wir und die chinesen liefern im Gegenzug hoch subventionierte Landwirtschaftsprodukte da runter. Die dann wesentlich billiger sind, als die einheimische Produktion, und somit die einheimischen Produzenten an die Wand drücken.
Und es beweißt sich einmal wieder, das die Gewinne privatisiert werden und die Kosten der Allgemeinheit aufgebrummt werden.
Lasst die spenden, die auch die Gewinne bekommen!

Spenden bitte nicht prinzipiell diskreditieren

Ich spende regelmäßig für Obdachlose in Russland und anderen ehemaligen Ostblockländern. Das ist wichtig, die Armut ist himmelschreiend. Die Organisationen machen die Verwendung der Spenden allerdings transparent und nachvollziehbar.

15:09 von Paco

"Ansonsten, bedenken sie, wir leben in einem Wettbewerb, dass kann man gut finden oder nicht, aber daran wird sich nichts ändern. Der Bessere gewinnt, diese Welt ist so und wir haben nur die."

Sie erleben die Welt möglicherweise so, wie obiges Zitat beschreibt, aber das nennt man "WeltBILD".

Andere erleben die Welt ganz anders, zum Beispiel hilfsbereit. Nix mit Wettbewerb.
Oder zumindest gemischt.

Manche glauben, dass nur ihr Weltbild gültig ist und alle anderen sich irren.

Je nach Weltbild engagiert man sich für Veränderung oder versucht allen zu vermitteln, dass die Welt nun mal so ist, wie Sprecher sie sieht, und dass Engagement null Wert hat.

Die einen bringen die Welt positiv voran, und die anderen kämpfen dagegen an.

Was ich bei Spenden wichtig finde

Das sie in Projekte gehen, wo nicht nur was aufgebaut wird, sondern man die Menschen mit nimmt und auch das Know how mit Ihnen teilt.
Zum einen werden diese Menschen sich dann auch irgendwann selbst helfen können und zum anderen gibt man ihnen ein Gefühl Teil des ganzen zu sein.
Beides glaub ich wird die Menschen dann auch erfreuen und stolz machen.

@Hepheistos, 12:45

... zu mal wenn ein ganzes Volk Jahr ein Jahr aus mit immer größeren moralischen Vorhaltungen, wenigstens mit 'Guten Werken' einen winzigsten Teil der Schuld aus der Geschichte der Väter etwas abzutragen. Permanente Moralvorträge über uns, man hält sich schon für die einzig Schlimmen im ganzen Universum ...

Also wenn ich spende, dann nicht, um die Schuld meiner Vorväter abzutragen. Und irgendwie macht mir auch niemand Jahr für Jahr immer größere moralische Vorhaltungen.
Wenn Ihnen das so vorkommt, liegt das Problem wohl eher bei Ihnen. Z.B. in der Differenzierung der Begriffe "Schuld" und "Verantwortung".

@ fathaland slim

Einen hab´ich noch für Sie!

"Brot für die Welt"

Jahresbericht 2017

"Vorstände sind Pfarrer Ulrich Lilie (Vorsitz; Präsident Diakonie Deutschland), Pfarrerin Dr. h. c. Cornelia Füllkrug-Weitzel (stv. Vorsitz; Präsidentin Brot für die Welt), Prof. Dr. Claudia Warning (Internationale Programme und Inlandsförderung; bis 4/2018), Maria Loheide (Sozialpolitik), Dr. Jörg Kruttschnitt (Finanzen, Personal, Organisation, Recht und Wirtschaft). 2017 betrugen die Bezüge dieser fünf Vorstandsmitglieder 838.047,83 Euro (Brutto inkl. Versorgungsumlagen, Beiträgen zur Versicherung für Pfarrer und Kirchenbeamte und Unterstützungskassen)."
.
Nicht schlecht oder?
Haben wir uns den falschen Job ausgesucht. Mit "Humanität" kann man deutlich mehr verdienen.
Und ein erstaunliches Gehalt für Geistliche.

Spendengelder

Ich finde es schier unglaublich, dass Spendengelder immer noch derart veruntreut werden können! Die Masche(n) sind seit Jahrzehnten die selben, unfassbar, dass da noch keine Riegel vorgeschoben wurden!

Es braucht keine neuen Gesetze, es braucht Durchsetzungsvermögen der Bestehenden!

@neutrale Welt

Die Gehälter bei Ärzte ohne Grenzen sollen jetzt hoch sein oder nicht, was ist Ihre Meinung? Falls hoch, muss ich Ihnen leider den Zahn ziehen. In der freien Wirtschaft verdienen zB Projektmanager, mit Berufserfahrung, deutlich mehr wenn sie es drauf anlegen. Mit gleichzeitig deutlich geringerer Verantwortung. Die Ärzte die ich kenne und im Einsatz sind bekommen wenig bis Richtung Kost und Logis. Die Leitung muss natürlich bezahlt werden, den das läuft kontinuierlich und nicht zeitlich begrenzt wie bei den Einsatzärzten, die im normalen Leben ihr Geld verdienen können.

15:52 von frosthorn

dem deutschen Schülern etwas über "die Eingeborenen in den Kolonien" beigebracht wurde. "Unkultivierte, dumme Wilde".
.
nur hierzulande ?
und überhaupt
wie behandeln wir die Menschen in Afrika heute ?
wir erklären doch denen auch permanent unsere Sichtweise der Welt
und nicht nur den Afrikanern
wenn ich hier so lese was die Briten dargestellt werden mit ihrem Brexit oder unsere EU Partner weil sie die Welt anders sehen als wir (zumindest einige von hier)

Non solum Humanitas...

Worauf übrigens bereits User @krittkritt / 12:22 Uhr hinwies, geht es beim Spendenwesen nicht allein um caritative oder ähnlich allgemein sozial orientierte Hilfsorganisationen, sondern in vielen Fällen auch um politisch orientierte Organisationen... von parteinahen "Staatsbürgerlichen Bildungseinrichtungen" bis hin zu muslimischen oder lebensanschaulich anderen "Kulturvereinen" mit steuerbegünstigter Sammelberechtigung...

15:11 von Sisyphos3

"auch das ist die Realität
wenn man ein Gebiet aufforsten läßt
hat man gutes getan - für´s eigene Gewissen
das Klima verbessert sich
und die Leute freuen sich über die Bäume
irgendwann werden die dann gefällt
eigentlich ne klare Sache wenn man nicht zu naiv ist
ebenso wie mit ihrem Beispiel über das eingesparte Geld
mit dem man Waffen kaufen kann - und auch tut -
oder ein neues Auto für den Präsidenten"

Als ich 16 war, habe ich so ähnlich auch gedacht:
Wozu überhaupt erst geboren werden, wenn man anschließend ja doch stirbt?
Mich hat das in tiefe Krisen gestürzt.
Aber jetzt bin ich diverse Jahrzehnte älter und habe begriffen, dass ich da was Entscheidendes außer Acht gelassen habe.
Ich wünsche Ihnen von Herzen, dass Sie das auch noch erleben werden und Ihre Verbitterung von Ihnen weicht (z.B. dass alles nur aus Berechnung geschieht).
Es ist nämlich auch nicht gut für die nächste Generation, der man nur die eigene Verbiesterung lehrt.
Es hat nämlich nichts mit dem Alter zu tun.

Ich Frage mich nur, warum

diese Dinge, wie auch den fortdauernden Steuerbetrug , Pflegeskandale usw. durch Journalisten aufgedeckt werden müssen.
Politik, Justiz und Verwaltung sind dabei oft handlungsunfähig oder unwillig.

Vertrauen ist schnell dahin

Es verhält sich demnächst wie beim Organspende-Skandal: von der Notwendigkeit und Bereitschaft überzeugt, aber in einen Sumpf möchte man seine Spende nicht schmeißen. Also wird die Bereitschaft massiv nach unten gehen - und das zu einem Zeitpunkt, wo sich der Staat aus immer mehr Sozialem verabschiedet (den "C"-Parteien sei dank). Bei den Organspenden helfen dann auch nicht mehr die Spahn'schen Zwangsmaßnahmen. Nur Vertrauen schaffen hilft. RLP macht's richtig - aber warum nur raffen die Landtägler in BW das nicht? Hat das etwa System? Wären damit auch Parteien mit ihrem Spenden-Gehabe plötzlich transparenter? Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

@11:43 von Superschlau - Wirklich Sie vergleichen Steuern ...

...die der Staat von den Bürgern erhält mit Spenden die Bürger ebenfalls zahlen?

---

Wahrscheinlich würden Sie es gut finden überhaupt keine Steuern mehr zahlen zu müssen, wenn Sie schon der Überzeugung sind, daß der Staat mit dem Geld überhaupt nicht umgehen kann.

Sollte ich damit richtig liegen, sollten Sie aber Ihre bevorzugte Partei bitte nicht mehr wählen.

ja ist das was neues

war doch nicht anders zu erwarten oder wie .
deswegen spende ich bei solchen Organisationen überhaupt nix denn man weiss ja nie wer sich bereichert daran,ja man sieht es ja mal wieder.
wenn gehe ich zu Obdachlosen und gebe ihnen essen und auch ausrangierte Kleidung(natürlich saubere) und da weiss ich das sie bekommen und sind auch Dankbar ,hier sieht man ja was passiert ob im Mittelalter oder jetzt gibt immer welche die sich dazwischen bereichern bei solchen sogenannten Hilfsorganisationen .

15:17 von NeutraleWelt

«Welcher Vorstand welcher Hilfsorganisation bezieht von dieser ein Jahresgehalt von 200.000 Euro?»

«Ärzte ohne Grenzen:
Geschäftsführer eur 95.302,92
Medizinischer Leiter Projektmanagement eur 82.787,17
Leiter Projektmanagement eur 78.103,42»

Das sind 3 Personen.
Bei letzterem sind es ≈ 6.500 Euro / Monat (12 Monatsgehälter).
Bei wie vielen Arbeitsstunden / Woche?
Die 35 (40) Stunden-Woche dürfte da kaum genügen.
Um die Aufgaben angemessen zu erledigen …

«Misereor: "Die Vergütung für die Geschäftsführung betrug für das Geschäftsjahr 2015 insgesamt TEUR 278"»

Wie viele Personen bei welchen Arbeitszeiten?

«Plan e.V.:"Die 3 höchsten Bruttojahresvergütungen (Vorsitzende der Geschäftsführung, 2 Geschäftsführer) inkl. aller freiwilligen Leistungen + Nebenleistungen … Gesamtsumme … € 449.562"»

Das sind dann (rein arithmetisch) ≈ 150.000 Euro / Person / Jahr.

Sollen die, die die größte Verantwortung tagen.
Denn für den Apfel, das Ei, und das Eis als Bonus arbeiten …?

@12:21 von schiebaer45 - Ihr O-Ton,...

...Ich spende nichts mehr nachdem ich davon gelesen habe das die Spenden nicht dahin gegangen sind wofür sie vorgesehen waren. Altkleider geben wir zum Roten Kreuz ,da war es dann auch.

---

Und Sie sind sixh sicher, daß die Altkleider auch wieder aufbereitet werden und armen Menschen kostenfrei dann als Hilfeleistung zur Verfügung gestellt werden?

Oder kann es nicht sein, daß der Großteil der Kleiderspenden als Füllstoff in der Autoindustrie verarbeitet wird?

Wer weiß, vielleicht fahren Sie ja ein Auto, wo in der Türverkleidung Ihre Jeans verarbeitet worden ist.

Is' fast so ähnlich wie der Grüne Punkt.
Da wird Ihre Coca Cola Flasche auch zu T-Shirt in China verabeitet.

P.S.:
Is' nur als Beispiel gedacht, daß mit der Cola.
Nicht das Sie sich angegriffen fühlen, weil Sie nur Tomatensaft aus BIO Tomaten aus denm eigenen Nutzgarten trinken.

Alternativen...

Um mit meinen kritischen Anmerkungen nicht falsch verstanden zu werden: Ich bin sehr dafür, wirklich Bedürftigen etwas je nach Leistungsfähigkeit vom eigenen Überfluss abzugeben = zu spenden... und wegen des vielfältigen Elends in unserer Welt bedarf es auch übergeordnete Institutionen, die zweckmäßige Hilfe allgemein organisieren. Und die freilich dabei auch Kosten haben (inkl. angemessener Gehälter bzw. Aufwandsentschädigungen), die (neben staatl. Zuschüssen) restlich aus dem Spendenaufkommen zu finanzieren sind. Weil dabei aber oft Mißbrauch möglich ist, präferiere ich persönlich den Weg der "Individuellen Patenschaftsübernahme". Ich überweise zB. an eine kleine Drittwelt-Regionalbank einen als Spende deklarierten Barbetrag direkt zugunsten von Person oder Familie XY, der dann in Monatstranchen oder nach definiertem Bedarf ausgezahlt wird. Im Gegensatz zu Gießkannenspenden ist das zwar viel auwändiger - aber die positiven Rückmeldungen seit ca. 20 Jahren sind überwältigend...

@12:45 von Hepheistos

"Die Betrüger haben all zu leichtes Spiel, zu mal wenn ein ganzes Volk Jahr ein Jahr aus mit immer größeren moralischen Vorhaltungen, wenigstens mit 'Guten Werken' einen winzigsten Teil der Schuld aus der Geschichte der Väter etwas abzutragen. Permanente Moralvorträge über uns, man hält sich schon für die einzig Schlimmen im ganzen Universum, führen dazu, ständig zu spenden und helfen zu wollen." usw.

Waas? Ich habe schon öfters gespendet, aber noch nie aus einem schlechten Gewissen heraus, einen winzigsten Teil der Schuld aus der Geschichte der Väter etwas abzutragen.
Dieses Narrativ über die Deutschen ("Schuldkult" usw.) hält sich immer noch in gewissen politischen Ecken, ohne allerdings jemals Belege dafür gebracht zu haben.

16:42 von Sausevind

was schrieb ich denn ?
einfach der Realität ins Auge schauen
tun was man für richtig hält
keine überzogenen Anforderung an den anderen,
keine überzogene "Dankbarkeit" fordern
den anderen akzeptieren, was er mit dem Geschenkten tut

wie haben sie mich dargestellt ?

Sicher werden mit Spenden sinnvolle Hilfen

möglich, nur leider eben auch Betrug und exorbitante Gehälter an der Spitze der Organisationen, Provisionen für ultraaggressive Spendeneintreiber usw. Es lohnt sich, genauer hinzusehen und das DZI-Siegel ist keine Garantie. Skeptisch bin ich grundsätzlich z.B. bei Tierschutzorganisationen in der Fußgängerzone, wenn mit niedlichen Welpen usw. geworben wird oder wenn Briefe mit Kindern mit großen Augen im Briefkasten sind. Das ist zu offensichtlich immer das gleiche Schema

16:36 von Sisyphos3

«nur hierzulande ?
und überhaupt
wie behandeln wir die Menschen in Afrika heute ?
wir erklären doch denen auch permanent unsere Sichtweise der Welt
und nicht nur den Afrikanern»

Wem im Ausland erklären Sie (oder ich) denn "permanent" Ihre (meine) Sichtweise?

Und wenn Sie in Urlaub in all den Ländern waren, die Sie schon bereisten.
Da sagten Sie dann gar nichts, "um nicht den dt. Besserwisser zu geben"?

Obwohl der Austausch von Meinungen + Sichtweisen mit anderen Menschen aus anderen Ländern ganz genau das ist, was den Aufenthalt dort erst so richtig interessant + reisenswert macht.

Ich lebte "einst" nicht mit erhobenem dt. Zeigefinger in JAP.
"Um denen da beizubringen, wie‘s richtig geht".

Ich bemühte mich nach besten Kräften in der Zeit dort, die Sprache so weit zu erlernen, dass ich mich möglichst gut über … dies + das … über Unterschiede … austauschen konnte.

Niemand nahm mir je übel, als ich meine Sichtweise schilderte.
Ganz im Gegenteil "war man erfreut, wenn ich sagte".

Win-Win

Tja, nicht alle ausgemusterten Politiker kommen in der freien Wirtschaft unter. Aber so ein Sependenverein hat doch auch gut dotierte Posten und bekommt durch den einen oder anderen Expolitiker ein gutes Image. Und diese Win-Win-Situation wird man sich doch nicht durch zu schafte Regeln selbst kaputt machen!

@12:36 von Nachfragerin

>> ... lockerer Umgang mit fremdem Geld >
Nachdem schon deutsche Steuermillionen bei syrischen Milizen landeten, muss man ja fast schon froh sein, wenn die privaten Spendengelder wenigstens im eigenen Land versickern. > Wie so oft dürfte das Problem darin bestehen, dass mit fremdem Geld lockerer umgegangen wird als mit dem eigenen. Und wenn die Kontrolle fehlt, kommt auch mal was weg... <<
_
Richtig ... aber kein Ansatz zur Problemlösung. Denn der Reflex zur Hilfestellung gegenüber Artgenossen in Not gehört zur menschlichen Grundstruktur. Die Kernfrage ist also: "Wie helfe ich richtig"?... ohne, daß Spendengelder "verlorengehen" oder sich gar Unberechtigte daran mästen..? Mein persönliches Erfolgsrezept: Patenschaften für Bedürftige in deren Heimatregion. Das macht mir zwar gelegentliche Mehrarbeit, ist aber im Ergebnis ungleich erfolgreicher und befriedigender...

....hier fehlt etwas...

Hier fehlt eine Veröffentlichung jedes einzelnen Cent.
Wer was verdient und wie der Rest verteilt wird.
Diese Veröffentlichungen der Einkommen gehört bei allen veröffentlicht, die mit dem Geld der Bürger umgehen. Also auch bei Energieunternehmen und Behörden. Da würde Stimmung in die Bude kommen.

Fakt bleibt: Hilfe der Bundesregierung kam nicht an.

@14:56 von fathaland slim
Kiew lässt aus ideologischen Gründen das Rote Kreuz nicht in die Ostukraine. Privatpersonen, die hier Spenden sammeln und dort hinbringen, müssen den erheblichen Umweg über Russland nehmen.

Ähnlich wie im Fall Syrien (Kinderhilfswerk von B. Duschner) gibt es oft nur Privatinitiativen, die in ihrem beschränkten Rahmen tatsächlich sinnvolle Hilfe leisten.

GiveWell - eine der besten Übersichten, wo Spenden hilft

GiveWell ist eine der besten Übersichten im Netz, um herauszufinden, wo Spenden wirklich effizient genutzt werden. Denn *das* wäre viel mehr einen Artikel wert:
Viel zu oft wird irgendwo gespendet, wo gar nicht viel bei rauskommt, in der Nachbarschaft, für herzzerreißende Bilder usw. Wo keiner überprüft, ob die Hilfe benötigt ist, wo sie hinführt usw. (Solche Evaluationen kosten Geld, aber das geben meist nur große Organisationen aus. Oder Forscher.)

Traurig ist, wie viele hier im Forum argumentieren: Ich spende gar nicht mehr, seit ich mal schlechte Erfahrungen gemacht habe. Geht Ihr auch so mit Beziehungen um? Ich lebe seit Jahrzehnten als Single, weil ich mal einen Partner hatte, dem nicht zu trauen war? ... Das tun nur wenige. Aber bei Spendenorganisationen ist es halt ach-so bequem, das Geld zu behalten, weil man mal schlechte Erfahrungen gemacht hat. Und sich zu kümmern, wie man zukünftig bessere Erfahrungen machen könnte, ist zu anstrengend / teuer. Traurig...

von NeutraleWelt / @fathaland slim

Mit "Humanität" kann man deutlich mehr verdienen.
Und ein erstaunliches Gehalt für Geistliche.
.
eine sehr schwierige Diskussion !!
erwarten sie, dass Menschen in selbstloser Weise für Gotteslöhn arbeiten sollen
Wie stellen sie sich denn nen Pfarrer vor, wie Jesus oder wenigstens wie ein Asket in der Art eines Mahatma Gandhi
Gehälter 100.000 Euro im Jahr
ist das wirklich unangemessen
vielleicht sehe ich das etwas falsch - als einer aus der KFZ Industrie kommend
70.000 Euro kriegte ein Meister am Band wenn er schichtete
und in der 40 h Woche war, ein Planer in der PV 10.000 ...20.000 mehr,
als ich vor Jahren noch dort war und besser informiert
von Führungskräften ab TL.. AL will ich gar nicht reden

Ausgaben für Vorstände

Ich habe mal schnell die Wikipedia bemüht (damit es schnell geht, bevor hier die Kommentare geschlossen werde). Die Ausgaben für die Vorstände stammen von NeutraleWelt.

Brot für die Welt:
Einnahmen 2011: 67 Mio €; Vorstände: 0,84 Mio brutto (für 5 Personen, incl. Altersversorgung)

Ärzte ohne Grenzen:
Einnahmen Deutsche Sektion 2017: 78 Mio € (+ weitere Gelder); Vorstände 2015: 0,276 Mio brutto (für 3 Personen; Altersversorgung?)

Misereor:
Einnahmen 2016: 53,2 Mio € aus Kollekten und Spenden; Vorstände 2015: netto 0,278 Mio (für 3 Personen)

Plan International Deutschland:
Einnahmen 2016: 159 Mio €; Vorstände 0,450 Mio brutto (für 3 Personen, incl. Altersversorgung)

Ist das wirklich so verschwenderisch, wenn man bedenkt, dass die Vorstände für diese hohen Summen verantwortlich sind?

@14:48 von Sisyphos3

>> Wie wahrscheinlich ist es, dass irgendwas in der Ostukraine ankam? > Sehr hoch ! auf einem Markt wo gespendete Sachen verhökert werden. Das muß man eben akzeptieren - wir sind nicht in der deutschen Märchenwelt - andere Länder / andere Sitten, oder das Spenden einfach sein lassen... <<
_
Sie sagen es selbst: ..."wo gespendete Sachen verhökert werden"...
_
Das aber hat mit "Spenden" nix zu tun, sondern ist üble Geschäftemacherei auf dem Buckel von Bedürftigen... und zum zusätzlichen Nutzen von angeblich caritativen "Spendensammlern" = "verhökern" = Gewinne... Das mit "andere Länder- andere Sitten" zu verklären, ist ganz untere Schublade!
_
Da lobe ich mir doch das Engagement der beiden Söhne meines ostukrainischen Geschäftsfreundes Boris, die in DE persönlich gesammelte Hilfsgüter - von Sanitärartikeln bis zu Kleidung - zuerst problemlos nach Russland und dann ebenso weiter in die Ostukraine expedieren und dort direkt verteilen... ganz unbehelligt von Mafia-Milizen aus Kiew...

Am 09. Juli 2019 um 16:14 von NeutraleWelt

<<Nicht schlecht oder?
Haben wir uns den falschen Job ausgesucht. Mit "Humanität" kann man deutlich mehr verdienen.>

Obwohl ich keine schlechte (akademische) Ausbildung habe, habe ich mir nicht aussuchen können, ob ich Vorstand eines international tätigen Verbandes, der Millionen verwaltet, werden wollte. Das wäre ein paar Nummern zu groß für mich gewesen.

Sie hätten das gekonnt? Ich achte und bewundere das.

Der Direktor einer großen Sparkasse verdient mehr, nämlich ungefähr so viel, wie alle Vorstandsmitglieder von BfdW zusammen.

Ich bin weder auf die einen noch auf die anderen neidisch.

16:14 von NeutraleWelt

«Einen hab´ich noch für Sie [@fathaland slim] !
"Brot für die Welt" - Jahresbericht 2017:

"… Bezüge dieser fünf Vorstandsmitglieder 838.047,83 Euro (Brutto inkl. Versorgungsumlagen, Beiträgen zur Versicherung für Pfarrer und Kirchenbeamte und Unterstützungskassen)."

Nicht schlecht oder?»

Auch ich "hab‘ noch einen für Sie":

Nicht schlecht - nein, nicht schlecht.
Aber die Gehälter der Vorstände besagen alleine nicht, "wie effektiv wie viel" der eingegangenen Spenden auch bei den Empfängern ankommt.

Es könnte wohl gerade bei gößeren ("richtig" großen) Organisationen mehr sein, als es tatsächlich in einigen (mehreren, vielen ?) Fällen ist. "Organisationen verbal prügeln" führt da aber nicht im geringsten zur Besserung …

«Haben wir uns den falschen Job ausgesucht.»

Wenn Sie Zufriedenheit mit der Arbeit, die Sie für Geld tun, ausschließlich an Finanziellem festmachen. Dann werden Sie niemals eine finden, die Sie tatsächlich zufrieden, und "ausgeglichen im Leben" macht.

16:14, NeutraleWelt

>>"Brot für die Welt"

Jahresbericht 2017

"Vorstände sind Pfarrer Ulrich Lilie (Vorsitz; Präsident Diakonie Deutschland), Pfarrerin Dr. h. c. Cornelia Füllkrug-Weitzel (stv. Vorsitz; Präsidentin Brot für die Welt), Prof. Dr. Claudia Warning (Internationale Programme und Inlandsförderung; bis 4/2018), Maria Loheide (Sozialpolitik), Dr. Jörg Kruttschnitt (Finanzen, Personal, Organisation, Recht und Wirtschaft). 2017 betrugen die Bezüge dieser fünf Vorstandsmitglieder 838.047,83 Euro (Brutto inkl. Versorgungsumlagen, Beiträgen zur Versicherung für Pfarrer und Kirchenbeamte und Unterstützungskassen)."
.
Nicht schlecht oder?
Haben wir uns den falschen Job ausgesucht. Mit "Humanität" kann man deutlich mehr verdienen.
Und ein erstaunliches Gehalt für Geistliche.<<

Ist ja alles wunderschön, aber Sie haben mir immer noch niemanden genannt, der 200.000 Euro brutto im Jahr verdient, geschweige denn netto.

Wenn es mein Lebensziel wäre, viel Geld zu verdienen, wäre es mir ein Leichtes.

17:29 von Knorlo

wie in Norwegen
so weit ich weiß werden dort die Einkünfte von jedem veröffentlicht
da kann man im Internet schauen was der Nachbar so verdient - oder man selbst
wollen sie das ?

@ 11:52 draufguckerin

Crowd-Funding kann ein Anfang sein. Genauso wichtig scheint mir, an Organisationen zu spenden, die das Spendensiegel haben, die ihre Abläufe, Ziele und Abrechnungen bzw. Bilanzen offen legen: Da finde ich einige Organisationen im sozialen, ökologischen und auch entwicklungspolitischen Bereich, die ich mit voller Überzeugung unterstütze und auch empfehlen kann.
Und dann mach ich es seit einem interessanten pro-contra-Bericht in der ZEIT über das alltägliche Spenden an Menschen, die am Bürgersteig oder vor der U-Bahn-Station um eine Unterstützung bitten, so, dass ich mein "grünes Kleingeld" gebe - nicht weil ich glaube, dass jeder Cent da "kontrolliert" oder "transparent" eingesetzt ist, sondern... einfach so.
Im übrigen bestätigen verschiedene Untersuchungen: Spender*innen sind die glücklicheren Menschen.

Ehrlich?

Okay dann stelle ich Spenden jeder Art ein!

Spenden mit Verstand

Spenden haben den klaren Vorteil, dass jeder - im gesetzlichen Rahmen - Steuern in Spenden umwandeln kann und damit selbst gestalten kann. Statt das Geld in den großen Topf wandern zu lassen, von dem irgendwas bezahlt wird, kann man es einem bestimmten Zweck zukommen lassen.

Ich persönlich brauche keine Liste dubioser Vereine. Gut ist dagegen eine Positivliste mit nachweislich seriösen Organisationen und ansonsten hilft auch mal der Blick in die Nachbarschaft. Möglichweise ist der Sportverein um die Ecke mit einer vorbildlichen Jugendarbeit der bestmögliche Spendenempfänger. Davon kann man sich im Zweifel unkompliziert selbst überzeugen.

17:36, krittkritt

>>Fakt bleibt: Hilfe der Bundesregierung kam nicht an.
@14:56 von fathaland slim
Kiew lässt aus ideologischen Gründen das Rote Kreuz nicht in die Ostukraine. Privatpersonen, die hier Spenden sammeln und dort hinbringen, müssen den erheblichen Umweg über Russland nehmen.

Ähnlich wie im Fall Syrien (Kinderhilfswerk von B. Duschner) gibt es oft nur Privatinitiativen, die in ihrem beschränkten Rahmen tatsächlich sinnvolle Hilfe leisten.<<

Lässt denn Moskau das Rote Kreuz in die Ostukraine? Kiew hat dort ja bekanntermaßen nichts zu sagen.

Und lässt Assad es nach Syrien?

@ 12:31 Paco

Spenden "nach Afrika" haben natürlich "etwas gebracht"; Investitionen in Bildung, Infrastruktur, Gesundheitswesen haben natürlich die Lebensqualität und die Entwicklungschancen von konkreten Menschen verbessert. Und vor allem lohnen sich Spenden an international tätige Organisationen, die vor allem Hilfe zur Selbsthilfe fördern und dafür mit lokalen Partner*innen auf Augenhöhe zusammenarbeiten.
Diese Organisationen sind nicht für die katastrophale neokoloniale Politik verantwortlich, die global Afrika zum vergessenen abgehängten Kontinent macht, der bis heute als Müllhalde, Absatzmarkt und Rohstoffbuddelgrube instrumentalisiert wird.

17:47 von MaritaD

«Ist das [= die Gehälter der Vorstände bei verschiedenen Organisationen] wirklich so verschwenderisch, wenn man bedenkt, dass die Vorstände für diese hohen Summen verantwortlich sind?»

Nein. Das ist ganz sicher nicht "so verschwenderisch".

Und der alleinige Blick auf die Gehälter der Vorstände erfasst die Thematik der Gelder, die bei Bedürftigen ankommen, auch so gut wie kaum …

18:04 von andererseits

« Im übrigen bestätigen verschiedene Untersuchungen:
Spender*innen sind die glücklicheren Menschen.»

Nicht nur die, die Geld spenden, gehören vermehrt zu den Zufriedenen.

Auch "das Spenden" von Aufmerksamkeit, Anteilnahme, Zeit, … erhöht sehr häufig die Zufriedenheit beider Seiten.

Nicht, dass man Sie darauf hinweisen, oder Sie dessen belehren müsste …

17:18 von schabernack

Und wenn Sie in Urlaub in all den Ländern waren, die Sie schon bereisten.
Da sagten Sie dann gar nichts, "um nicht den dt. Besserwisser zu geben"?
.
das hat mich schon fathaland slim gefragt

ich bin Urlauber !!! sehr neugierig was andere Menschen so tun, wie leben,
auch wenn ich die Sprache nicht verstehe, man erkennt einiges
wenn man 1 .. 2 Tage im Bus oder Zug zusammen sitzt,
wie die ihre Mitmenschen behandeln
ich bin Beobachter, kein Oberlehrer und sage nie !! meine Meinung
warum ?
auch wenn sie andere Erfahrungen zu haben scheinen
deutsche Offenheit vor allem unsere Direktheit
(die für mich hierzulande wichtig ist) erschreckt die Menschen
- auch wenn sie es nicht zugeben
wenn sie andere Erfahrungen haben dann mag das ja so sein

@ 17:48 von falsa demonstratio

"Obwohl ich keine schlechte (akademische) Ausbildung habe, habe ich mir nicht aussuchen können, ob ich Vorstand eines international tätigen Verbandes, der Millionen verwaltet, werden wollte. Das wäre ein paar Nummern zu groß für mich gewesen.

Sie hätten das gekonnt? Ich achte und bewundere das.

Der Direktor einer großen Sparkasse verdient mehr, nämlich ungefähr so viel, wie alle Vorstandsmitglieder von BfdW zusammen."
.
Der Direktor einer Sparkasse verdient mehr als 850.000€ im Jahr?
Respekt.
Dann wundert mich das nicht, dass immer mehr Filialen schließen müssen.......

@ 17:48 von schabernack

"Wenn Sie Zufriedenheit mit der Arbeit, die Sie für Geld tun, ausschließlich an Finanziellem festmachen. Dann werden Sie niemals eine finden, die Sie tatsächlich zufrieden, und "ausgeglichen im Leben" macht."
.
Sie ver"tun" sich da gewaltig.
Nebenbei, weil man keine Arbeit "tut", in Köln vielleicht.
Eine erfüllende Arbeit ist nicht abhängig vom Preis. Sondern vom Erfüllungsgrad.
Es ist nur erstaunlich, dass geistliche Ordensträger, die bereits in Kost und Logie stehen, für ihre Arbeit noch eine Entlohnung brauchen und diese berechnen (natürlich von den eingegangenen Spenden).
Oder gibt es mittlerweile dort schon ein Honorar, wie bei Anwälten, Ärzten, etc.?
.
Wie läuft das denn in Japan?
Haben Sie da Informationen?
Ist immer sehr unspannend derartige Informationen zu bekommen!

@18:06 von mannigfaltig

>> Ich persönlich brauche keine Liste dubioser Vereine. Gut ist dagegen eine Positivliste mit nachweislich seriösen Organisationen und ansonsten hilft auch mal der Blick in die Nachbarschaft. Möglichweise ist der Sportverein um die Ecke mit einer vorbildlichen Jugendarbeit der bestmögliche Spendenempfänger. Davon kann man sich im Zweifel unkompliziert selbst überzeugen. <<
_
BINGO...!

@18:28 schabernack

Sie sagen es; und Millionen von ehrenamtlich Engagierten können das bestätigen.

18:04 von Sisyphos3

«wie in Norwegen
so weit ich weiß werden dort die Einkünfte von jedem veröffentlicht»

Es ist in Schweden, wo das so ist.
Für Schweden ist es "normal", dass es so ist …

@17:47 von MaritaD

So, so sie sind verantwortlich. Wie sieht denn diese Verantwortung aus ? Wenn etwas schiefläuft erklären dann diese Damen und Herren ihren Rücktritt und das wars. Ich habe noch nie gehört, dass sie finanziell zur Verantwortung gezogen wurden.

das glaube ich nicht

Obwohl die Kolonialzeit schon lange Zeit vorbei ist und die afrikanischen Staaten selbst verantwortlich agieren, gibt es doch immer wieder Stimmen, die die Schuld der schlechten Zustände in Afrika in Europa suchen.

Das glaube ich nicht.

Oder gar der Vorwurf des Ausnutzens. Bananen, Kaffee, Rohstoffe würden nicht fair bezahlt werden. Hier greifen die normalen Marktmechanismen Angebot u. Nachfrage. Zum Ausnutzen gehören immer zwei, keiner muss unter marktüblichen Preisen verkaufen.
Und wenn, dann ist es Aufgabe des jeweiligen Staates, Handelsgemeinschaften zu bilden, so dass ein Verkauf unter Wert nicht möglich ist. Aber die Schuld in der EU/westlichen Welt zu suchen ist falsch. Im Gegenteil es gibt viele Verbraucher die freiwillig über Fair-trade-Produkte mehr zahlen.

Jeder kann spenden, aber

Jeder kann spenden, aber keiner muss spenden.Auch diejenigen, welche nicht spenden ,sollten gleichwertige Bürger sein. Wenn ich mir manche Kommentare hier durchlese, dann gibt es User, welche sich eben gleicher fühlen, nur weil sie spenden.
Ich spende nur innerhalb unseres Landes und auch nur an Obdachlosenheime und an Hochwassergeschädigte. Ich bin daher weder gleicher, noch bin ich herzlos,weil ich keinen Ct. ins Ausland spende.

18:54 von NeutraleWelt

«Sie ver"tun" sich da gewaltig.
Nebenbei, weil man keine Arbeit "tut", in Köln vielleicht.»

"Tun" kann man jede beiebige Tätigkeit.
Man kann im DEU auch "machen" als generalisiertes Verb für "eine Handlung ausführen" verwenden.

する・suru・tun, machen
ist das mit weitem Abstand wichtigste Wort im Japanischen.

«Wie läuft das denn in Japan?
Haben Sie da Informationen?
Ist immer sehr unspannend derartige Informationen zu bekommen!»

Ich hoffe (denke), Sie wollten: "… ist immer spannend" schreiben.

In JAP hat es eine weit größere Trennung zw. Staat und Kirche als in DEU.
Nicht eine Trennung zw. Staat und Religion. Ist der Tennō doch gleichzeitig in der Verfassung der höchste Repräsentant des Staates, und das religiöse "Oberhaupt" des Shintō (dem so ≈ 90% der Japaner angehören).

Die Finanzierung religiöser Organisationen ist komplett anders als hierzulande. Es hat ≈ 180.000 nach den Gesetzen zugelassene Glaubensgemeinschaften dort.

Die sich so gut wie "eigenständig" finanzieren …

19:06 von schabernack

Für Schweden ist es "normal", dass es so ist …
.
erstaunlich :-)
wo man doch denkt, nur was bei uns abgeht, ist "normal"
vorallem hat überall zu gelten
unser Weltbild gerät ins Wanken

@ schabernack

Ja genau Schweden richtig, und auch richtig das es dort jeder normal findet.

Klappt aber nur deshalb in Schweden, weil es grundsätzlich eine Einstellung gibt „ich gönne es den anderen, denn sie tun was dafür“ und kaum Neid hervorgerufen wird.

Das würde in Deutschland im Leben nicht funktionieren.

18:54 von NeutraleWelt

Es ist nur erstaunlich, dass geistliche Ordensträger, die bereits in Kost und Logie stehen, für ihre Arbeit noch eine Entlohnung brauchen
.
Frage : arbeiten sie für Gottes Lohn
reicht es ihnen, wenn ihre Arbeit sie befriedigt ?
Klar, wenn man erwartet dass ein Arzt auch noch um Mitternacht da sein muß,
weil er ja "Arzt" ist
von Leuten womöglich gefordert, die überhaupt nichts arbeiten,
ihr Auskommen aus den sozialen Sicherungsnetzen beziehen

Humanitäre Hilfe

@ krittkritt:
Kiew lässt aus ideologischen Gründen das Rote Kreuz nicht in die Ostukraine.

Das stimmt nicht. Die Regierung könnte (und würde) das Rote Kreuz gar nicht daran hindern in die Ostukraine zu gehen. Aber die Ostukraine ist Kampfgebiet und daher zieht sich das Rote Kreuz von selbst dort zurück.

19:06 von schabernack

Es ist in Schweden, wo das so ist.
.
in Norwegen definitiv
habe gerade gegoogelt

18:33 von Sisyphos3

«… deutsche Offenheit vor allem unsere Direktheit
(die für mich hierzulande wichtig ist) erschreckt die Menschen
- auch wenn sie es nicht zugeben
wenn sie andere Erfahrungen haben dann mag das ja so sein»

In diesem Fall sind meine Erfahrungen keine anderen als die Ihren.

"Deutsche Direktheit der Sprache" ist nur in wenigen Gegenden der Welt "geschätzt". Auch in ÖST (wo man ja eine sehr ähnliche Sprache spricht), "kommt das oft gar nicht so gut".

Aber man muss ja auch nicht wie der verbale deutsche Poltergeist durch die Welt fahren, "und dort überall drastisch vom Leder ziehen".

Nirgendwo sonst, wo ich je war, ist sprachliches Feingefühl wichtiger als in JAP. Es muss nicht Japanisch sein, wenn man mit Leuten dort redet (ist auch sehr kompliziert, in dieser Sprache zu kommunizieren).

Anstatt: "Was ist das denn für ein Stuss …!" kann man in jeder Sprache der Welt auch sagen: "Nicht sehr glücklich formuliert, wie ich es empfinde."

Und schon ist Austausch überall stets möglich …

Darstellung: