Ihre Meinung zu: Droht der AfD die Spaltung?

8. Juli 2019 - 16:14 Uhr

Wie mächtig ist der Höcke-"Flügel" in der AfD? Das rechte Lager bestimmte zuletzt zunehmend die Agenda. Dagmar Pepping fasst den Richtungsstreit in der AfD zusammen.

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Kommentare

Dann mal los!

Ich wünsche Höcke viel Glück! Das würde endlich klarmachen, wofür die AfD eigentlich steht und die bürgerlichen Strohmänner und - frauen überflüssig machen, die den WählerInnen einzureden versuchen, die AfD sei "eine ganz normale Partei". Eine NPD 2.0 würde dann hoffentlich das gleiche Schicksal erleiden wie ihre Vorgängerin.

Was im Bericht "Spaltung"

Was im Bericht "Spaltung" heißt, ist in meinen Augen eher eine Selbstdemaskierung, und es wäre eine prima Alternative, wenn sich die afd nun selbst zerlegt, weil sie den kontinuierlichen Rechtsruck (leicht abzulesen: Lucke, Petry, Meuthen... dann Höcke?) nicht mehr eindämmen kann und endlich auch den wenig reflektierten Unterstützer*innen und Fans deutlich wird, dass in der afd neben bzw. in der zunehmenden Fremdenfeindlichkeit auch eine völkisch-nationale Gruppe unter dem "Blau" herangewachsen ist. In NRW sind sie mit dem Desaster am Wochenende schon einen guten Schritt vorangekommen bei dieser Selbstdemaskierung.

mal zurückerinnern

wie war das bei den GRÜNEN ?
könnte sich einer aktuell die Ditfurth vorstellen bei den GRÜNEN
und für was steht denn die AfD ?
bisschen Patriotismus und für die Menschen im eigenen Land einstehen
klar für einige ist das schon Faschismus pur

Eigentlich nicht

besonders interessant, kleine Partei die im Bund nichts bewirken kann.
Ob die sich spalten oder sonst was, ist mir persönlich egal, es wird meiner Meinung nach zu viel Gewese über die Truppe gemacht.
Indem immer wieder über sie berichtet wird, holt man sie jedes mal wieder aus der Versenkung.

Das ist eher der falsche Weg.

Sehr gut! Von dem Untergang

Sehr gut! Von dem Untergang der AfD wird die CDU / CSU am meisten profitieren.

Ob mit oder ohne Spaltung.

Ob mit oder ohne Spaltung. Jedem Wähler der AfD sollte klar sein, dass mit dieser Partei in Regierungsverantwortung das Chaos ausbrechen würde. Rechtspopulisten sind zur nachhaltigen Wohlstandserhaltung und -Erhöhung unfähig.

vergleichsweise gemäßigte

Bundesvorstandsmitglieder wie AfD-Vize Georg Pazderski, Fraktionschefin Alice Weidel und Beatrix von Storch.
.
erstaunlich
wie wird sonst über die gehetzt ....

Ich finde, die Haltung der

Ich finde, die Haltung der CDU zu einem etwaigen Bündnis ist töricht. Es gibt viele AfD-Abgeordnete, die noch vor ein paar Jahren bei der CDU waren. Ob die plötzlich Extremisten geworden sind? Die CDU könnte klar machen: "Wenn ihr in der AfD mit uns zusammenarbeiten wollen, dann akzeptieren wir unsererseits nur gemäßigte Leute von euch und eben nicht den "Flügel". Als Minister und Staatssekretäre wären nur solche gemäßigten Leute des konservativ-liberalen Teils der AfD möglich. Bitte überlegt euch selbst, was ihr wollt."
Das würde die gemäßigten Kräfte stärken und Höcke etwas in Verlegenheit bringen. Immer nur Fundamentalopposition bringt auch ihm nichts. Stattdessen tun die anderen Parteien alles, um die gemäßigten Kräfte zu schwächen, indem sie die AfD pauschal mit dem "Flügel" zu identifizieren und alle Leute dort als Rassisten, Extremisten usw. bezeichnen.

Das waren die bisherigen Abspaltungen bei der AfD:

Bernd Lucke und ALFA/LKR
Frauke Petry und die Blaue Partei
André Poggenburg und der "Aufbruch deutscher Patrioten"
https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/afd-abspaltungen-lucke-pet...

Meuthen hab ich gewählt als

Meuthen hab ich gewählt als die Flüchtlingskrise ihre Hochphase hatte....
Höcke wähl ich nicht. Keine Ahnung warum man diesen zu rechtsextremen soviel Platz lässt. Warum wird die CDU nicht einfach wieder eine Volkspartei und öffnet sich den gemäßigten.
Eine Art "Abmachung" das die gemäßigten AfDler zurück in die Union können, sich dafür in ihrer Sprache + den Forderungen mäßigen und dafür werden die Kerninteressen wieder von der CDU+exAfDlern vertreten.
Harte Hand bei der Migration, der inneren und äußeren Sicherheit. Ein normales Familienbild und dessen Förderung das die Mehrheit der Familien repräsentiert. Nix gegen Regenbogenfamilien... aber wir setzten viel zu oft den Fokus auf Minderheiten, das was möglichst vielen hilft sollte im Zentrum stehen.

Man wird doch wohl eine konsequente(nicht radikale) Klimapolitik, eine harte Sicherheitspolitik, eine soziale Familienpolitik und eine kluge Wirtschaftspolitik unter einen Hut bekommen... das schließt sich doch nicht aus?

FDP satt AfD

Alle Protestwähler der AfD sollten lieber die fdp wählen und sich damit klar von den rechtsradikalen distanzieren.

Ja, bitte, zerlegt Euch...

... in viele kleine Einzelgrüppchen, die dann alle irrelevant werden.
Zieht den Deckmantel (der ohnehin reichlich löchrig ist) von der stumpfen Nazi-Gesinnung der Flügel-Leute.
Wenn Weidel und von Storch als „vergleichsweise gemäßigt“ gelten, sieht man schon überdeutlich, wie radikal die weniger Gemäßigten sind.
Vor diesen Menschen und ihren vergifteten Worten müssen wir uns und unser Land schützen.

Hoffentlich entledigt sich

Hoffentlich entledigt sich die AfD den neoliberalen Kräften wie Meuthen und Weidel.

Droht der AfD die Spaltung

man kann es ja versuchen herbei zu reden
wer weiß vielleicht klappt es ja

vielleicht wäre es zielführender mal zu klären weshalb die so Erfolge haben - zumindest in den neuen Bundesländern ?
gerade mit diesem Höcke

Schleichfahrt nach rechts.

"Das rechte Lager bestimmte zuletzt zunehmend die Agenda."

War das in der Afd schon mal anders?

Aber natürlich bestimmt das rechte Lager nur solange die Agenda, bis ein noch rechteres Lager auftaucht.

Dann bestimmt das noch rechtere Lager die Agenda.

Ehernes Afd-Gesetz.

Prima, dann würden beide

Spaltreste der AFD an der 5% Hürde scheitern. Zumindest auf Bundesebene.

Raubtiere unter sich

Bisher haben sich die Raubtiere in der Manege der Rechten immer selbst zerfleischt, sobald sie an die Macht kamen. Das war jedenfalls in den letzten 30 Jahren so, auch wenn die Vertreter der jeweiligen Rechten teilweise unter anderem Namen firmierten. Spätestens wenn es im Land um die Verteilung der lukrativen Pöstchen mit Rentenabsicherung ging, da hörte die Freundschaft auf und man ging dazu über, sich gegenseitig zu bekämpfen. Dieses Pöstchengeschacher und der Mangel an echten Programmen - Diffarmieren allein reicht halt nicht - wird auch irgendwann die AFD-Führung erreichen. Und danach werden Sie wieder abgewählt und im Keller der Geschichte versinken. Der Glanz der Bewegung hält so lange, wie sie in der Realität der politischen Verantwortung nicht ankommt. Und außerhalb der BRD entzaubern sich die Salvinis und Orbans je länger sie an der Macht sind. Leid tun mir nur die wörtlich Armen, die AFD wählten, weil sie keine politische Alternative sahen - sie werden wohl arm bleiben...

Die Spaltung der AFD ist doch

Die Spaltung der AFD ist doch längst Realität. Es geht nur noch darum, ob rechtskonservative Grundwerte oder eine völkisch-nationalistische Ideologie die Oberhand gewinnen. Sollte - sow wie es aussieht - die AFD von rechtsextremistischen Kräften dominiert werden, wird Sie massiv Wählerstimmen verlieren und in die Bedeutungslosigkeit fallen.

Mir wäre eine

linksnationale Partei zwar deutlich lieber, aber im "alternativlosen Deutschland", wo man in wichtigen Fragen kaum Unterschiede von CSU bis Linkspartei findet, wäre eine AfD, die vom Neoliberalismus gereinigt ist, auch schon ein Gewinn.

Super!

Spaltung wäre super, dann könnte sich endlich der wählbare Teil mit seiner Politik durchsetzen.

Ich würde es ......

begrüßen, wenn es bei der AfD zu einer Teilung kommt! Allerdings könnte es sein, daß sich dann konservative Wähler der CDU eine neue politische Heimat suchen! Ich glaube, es ist nur eine Frage der Zeit, bis verbohrte Ideologen wie Höcke etc. den Bogen überspannen. Außer Provokationen haben sie nichts anzubieten und leider liefert ihnen die Regierung, die Parteienlandschaft und Teile der Medien immer wieder einen Anlaß, sich bei "Spaziergängen" unter Gegröhle wohl zu fühlen! Auch wenn es Linke und Sozialisten, oder die sich dafür halten, nicht verstehen und zugeben wollen: sogar bei der AfD sind Themen zu finden, die zumindest eine Diskussion wert wären! Aber auch da können linke Ideologen eben nicht über ihren eigenen Schatten springen!

Wenn in Deutschland

wieder eine Konservative Politik (Das bewährte erhalten und darauf aufbauen) gemacht würde, wäre die AFD über Nacht so überflüssig wie ein Kropf. Wie schlimm müssen gerade die sogenannten kleinen Leute die momentane Politik empfinden wenn Ihnen das Geld aus der Tasche gezogen wird und die Maschmeier wissen nicht wo hin mit der Kohle. Mir ist klar das auch hier im Forum jetzt wieder der linke Flügel anfangen wird zu keifen.

Spaltung der AfD

"Der Riss kann nicht tief genug sein"
Der Vordenker der AfD aus Schnellroda meinte damit zwar die Spaltung der Gesellschaft,aber jetzt erwischt es doch immer mehr die AfD.
Angenommen die AfD trennt sich von Höcke und Konsorten,wofür steht dann die Rest AfD?
Gerade die braunen Parolen eines Höcke halten die Partei doch am Leben.

@Peter Meffert

Hui, nach Titel und erstem Satz Ihres Kommentars habe ich erstmal einen Schreck bekommen ...

Aber Sie haben vermutlich Recht, je eher die “völkischen Flügler” dort die “Machtergreifung” betreiben, desto schneller sollte ihren Sympathisanten und Wählern klar werden, mit wem sie sich da ins Bett legen.

Was für ein Glück

wenn sie sich selbst zerlegen würden ... allerdings würden dan die Rechten wieder im verborgenen verschwinden ... jetzt zeigen sich zumindest mal einige und vertreten offen ihre Meinung.
Damit sind allerdings nicht die tausende Feiglinge gemeint, die im Netz anonym Hass und Hetze verbreiten ... die häßlichen Deutschen ...
Wahrscheinlich wird es aber wie bei jeder der vergangenen Parteineubildungen sein, ein Kampf zwischen Realos und Fundis, bei der sich am Ende die Realos durchsetzen ...

Ausgecuckt

Hoffentlich packen die Cucks, Anbiederer und Systemgläubigen in der AfD bald ihre Koffer und wechseln in die FDP oder zu den FW. Eine Scheinalternative braucht kein Mensch, "Ganz oder gar nicht" heißt die Devise!
Letztendlich aber auch egal. Eine Partei wird uns nicht retten!

Peter Meffert 17:39

Ihr Wort in Gottes bzw. Wählers Ohr!
Aber diese ewig Gestrigen werden auch Höcke folgen.

Dritte Spaltung

Das wäre dann die dritte Abspaltung der jeweils liberaleren Ausprägung dieses Vereins und viel mehr Platz nach rechts dürfte nicht mehr sein.
Eine rechtsgerichtete Partei wird immer der Boden aller rechtsradikalen Nationalisten und - schlimmer noch - Rassisten sein. Ein Bodensatz, den es -mal mehr, mal weniger- immer gab und für die ein Kompromiss schlicht als Verrat gilt und der deshalb „den“ Kompromiss mit allen -und damit sind auch „alle“ gemeint - Mitteln bekämpfen will und wird. Auf eine weitere Etikettierung will ich hier verzichten.

Deshalb blättert der jeweilige bürgerliche Anstrich immer so schnell wieder ab und deshalb gehören die „politischen“ Rechtsnationalen (früher nannte man sie „Deutschnationale“) immer am Ende zu den Verlierern. Obwohl sie sich selbst für viel schlauer als ihre Konkurrenten halten.

Aber nicht schlau genug, um die parlamentarische, liberale Demokratie als Grundlage ihrer eigenen Politik wertzuschätzen. Zu wenig Glanz, zu viel Arbeit.

Damit würden sie es doch nur

Damit würden sie es doch nur offiziell machen. Jeder konnte es schon lange wissen, wie Deutschland unter der sogenannten AFD aussehen würde.
Der Verfassungsschutz beobachtet Teile der Partei ja nicht ohne Grund.

Das man sich das von dem Höcke bieten

lässt, ist schon starker Tobak. Ein Mann, der ständig seine Nazi-Gedanken kundtut, gehört m.M. sofort aus der AfD ausgeschlossen. Soll er doch seine eigene Partei gründen, dann schränkt sich sein Wirkungskreis von selbst drastisch ein.
Man wird unter 3% bleiben und nach und nach aus der Parteienlandschaft verschwinden. Es wird Zeit.

Der Weg der Radikalisierung

Seit der Gründung der AfD als "Partei der kritischen Proffessoren" unter Bernd Lucke hat die Partei einen beträchtlichen Weg der Radikalisierung hingelegt. Nachdem Frau Petry den Herrn Lucke politisch aus dem Weg geräumt hatte, und die Partei deutlich nationaler wurde, wurde sie selbst Opfer dieser Radikalisierung.
Nun also der "Flügel", der gestutzt gehört. Ob die Parteiführung sich dies allerdings traut, ist fraglich, und so wird dieser Weg bestimmt weiter beschritten werden.

Gruß Hador

Irgendwie traurig, wenn

Irgendwie traurig, wenn Beatrix von Storch mit ihren Schießbefehl bereits zu den gemäßigten in der Partei gehört, da merk man wie der Rest der Partei drauf ist. Wir zeit, dass sie braun als Parteifarbe nehmen.

RE: stupid - first um 17:58

Meinen sie vielleich den Herrn Ronald Schill aus Hamburg ?
Was das Selbstzerlegen angeht konnten wir ja alle dies in NRW beobachten. Da war wohl echt "der Teufel los".

Beste Grüße Hador

RE: Sisyphos3 um 17:59

***Bundesvorstandsmitglieder wie AfD-Vize Georg Pazderski, Fraktionschefin Alice Weidel und Beatrix von Storch. erstaunlich
wie wird sonst über die gehetzt ....***

Wenn sie die Reden dieser von ihnen benannten Herschaften anschauen, dann kann jeder erkennen, wer da hetzt !

Gruß Hador

Rechtspopulistische Parteien ...

... kann man nach den bisherigen europäischen Erfahrungen gar nicht wählen.
Rechtsnationale sind aufgrund historischer Erfahrungen ein absolutes DON`t!
Also sind für demokratisch geseinnte Deutsche weder die Meuthen- noch die Höcke-Fraktion wählbar!

@17:48 von Sisyphos3

"wie war das bei den GRÜNEN ?
könnte sich einer aktuell die Ditfurth vorstellen bei den GRÜNEN
und für was steht denn die AfD ?
bisschen Patriotismus und für die Menschen im eigenen Land einstehen
klar für einige ist das schon Faschismus pur"

Ähm, was genau wollen Sie denn nun wieder aussagen? Die AfD sei eine ganz normale Partei in der Findungsphase oder so?

Hier geht es aktuell um die Spaltung einer ursprünglich Euro-skeptischen, konservativen Partei in sehr stramm rechts (NPD hoch 3 lässt grüßen) und Protestler gegen die GroKo.

Ihre merkwürdigen Relativierungen verstehe ich schon lange nicht mehr.

@Oldtimer

"wieder eine Konservative Politik (Das bewährte erhalten und darauf aufbauen) gemacht würde, wäre die AFD über Nacht so überflüssig wie ein Kropf"

Dafür gibt es nach wie vor die CDU. Die AfD wählen jene, die sich jedem notwendigen Wandel verschließen wollen.

Viel Glück Bernd

Wäre ja absolut prima wenns so kommt. Der gemäßigte Teil wird dann vielleicht irgendwie so was ähnliches wie eine Mischung aus CSU und FDP, was zwar Überhaupt nicht meine politische Heimat widerspiegelt, aber wenn sich da viele Wähler gut repräsentiert fühlen ist das ja völlig ok und wird diesem Land nicht schaden, ganz im Gegenteil. Wenn sich dadurch für so manchen Wähler eine echte Alternative (egal ob aus Protest oder Überzeugung) ergibt ohne mit seiner Stimme rechtsradikale zu unterstützen ist das doch prima...und was den anderen Flügel angeht, die werden dann hoffentlich nicht über 10-15% kommen und da weiß man dann wenigstens ganz deutlich mit wem man es zu tun hat und niemand kann behaupten, dass extremistische Äußerungen nur Einzelfälle wären die nicht die Partei als Ganzes spiegeln.
Aber ich fürchte das ist Wunschdenken, wahrscheinlich werden die Gemäßigten einknicken oder verschwinden nach einer Abspaltung in der Bedeutungslosigkeit, ähnlich wie Herrn Lucke.

Eine Spaltung ist folgerichtig.

Es gibt sie, ehrlich bemühte AfD-Leute, die einst der CDU angehörten und das Merkelregime nicht mehr ertrugen. Sie glaubten, Defizite der etablierten Demokratie in der neuen Partei abbauen zu können, und etliche Wähler vertrauten ihnen. Doch die zerstörerischen Kräfte in der AfD gewinnen wieder einmal die Oberhand. Eine erneute Spaltung ist deshalb folgerichtig. Der Nachteil: Der ehrliche Flügel steht weitgehend am Anfang. Falls er dann endlich auch die Klimapolitik in sein Programm aufnimmt, hätte er gute Chancen beim Neuanfang.

@sagen, 18:09

Sie meinen aber nicht zufällig das, was man früher "Nationalsozialismus" nannte, oder?

Frage zur Sicherheit lieber einmal nach...

@um 17:48 von Sisyphos3

Wo ist den in der Afd bitte Patriotismus? Das ist eine absolut antideutsche Partei voller Egoisten. Die Deutschlandflagge schwingen macht einen nicht zum Patrioten. In der Afd werden von so einigen Mitgliedern (vor allem rechter Flügel) deutsche Werte (Grundgesetz: Würde des Menschen, Gleichberechtigung, Rechtsstaatlichkeit), gesellschaftliche Werte (anständiger Umgangston) und christliche Werte abgelehnt (Weshalb die Kirchen die Afd auch ablehnen). Man bastelt sich lieber selbst einen Wertekatalog im Keller, wie alle Extremisten. Auch hat die Afd nachweislich sehr viele NPD Wähler aufgenommen, welche die BRD (und das ist das einzige Deutschland das es gibt) ablehnen.

Schaft es die AFD nicht sich

Schaft es die AFD nicht sich von "Rechts-Extremismus" zu trennen, werden die Wähler davon laufen und sie wird nur noch zwischen 2-4% bei den nächsten Wahlen Stimmen erhalten. Ob diese Wähler dann einer Partei des "Links-Grünen-Blockes" ihre Stimme geben halt ich für fraglich.

@von sagen

Die Unterschiede sind da, wenn man aber sehr weit im Extremen denkt verschwimmen die Positionen.

Und was sie suchen ist eine nationalsozialistische Partei, schlicht und ergreifend. Linksnational gibt es nicht bzw. läuft eben darauf hinaus, und da gibts mit NPD, Die Rechte, Republikaner und DVU schon reichlich Auswahl für diese idiotische, verfassungsfeindliche Gesinnung.

Viel Erfolg den Gemäßigten

Ich wünsche den Gemäßigten viel Kraft und allen Erfolg. Deutschland braucht dringend eine WÄHLBARE politische demokratische Partei rechts von der CDU. Eine Höcke-Partei würde ich nicht wählen, wohl aber die Meuthen-, Weidel- und Curio-Partei.

Eine CDU2.0 oder FDP2.0

wähle ich mit Sicherheit nicht. Die AfD braucht beide Flügel, sowohl den gemässigten als auch den rechtsaußen. Bisher konnte mir noch niemand sagen, wieso Björn Höcke rechtsextrem sein soll. Jeder hat eine zweite Chance verdient, so auch ehemalige NPD-Mitglieder. So lange sich jeder AfD-Politiker an die Regeln hält, ist auch nichts dagegen zu sagen. Sollte einer gewisse Grenzen überschreiten, so muss im Einzelfall entschieden werden. Wegen des Fehlers einer einzelnen Person darf niemals der ganze Flügel gebrandmarkt werden.

@17:48 von Sisyphos3

Bisschen Patriotismus. Meinen Sie das ernst? Der völkisch-nationale Flügel geht sehr viel weiter. Eine Volkszugehörigkeit entscheidet sich über Zugehörigkeit zu Ethnien. Höcke hat selbst die Einbürgerung von Gastarbeitern angegriffen. Man kann das Ganze auch als Deutschtümlerei bezeichnen.

Eine Spaltung ist sehr

Eine Spaltung ist sehr unwahrscheinlich, weil es noch zuviele Posten zu verteilen gibt. Keiner der gemäßigten AfDler wird auf die Gehälter verzichten wollen, selbst wenn man unter dem "völkisch-nationalen" Teil arbeiten muss.

Schlimmer wird es für die kleinen Leute im Land, die unter der Politik der Rechtspopulisten zu leiden haben.

Was für eine Alternative

Seit siebzig erlebe ich die BRD. Nicht alles hat mir gefallen. Dazu zählt ganz sicher auch Frau Merkel und ihre Regierung. Diese Republik steht u.a. auch dafür, das Gewinne privatisiert, Verluste hingegen sozialisiert wurden und werden. Das heißt: Der Bürger zahlt immer die Zeche! Gleichwohl: Dem "normalen" Bürger ist es im Laufe der Geschichte noch nie so gut gegangen, wie in diesen Tagen. Trotzdem tut es gut nach Alternativen zu schauen. Nur eines bin ich mir ganz sicher: Diese Alternativen sind ganz bestimmt keine Alternative. Sondern für unsere Gesellschaft eine Zumutung!

@18:04 von Sisyphos3

vielleicht, weil es dort mehr Rechtsradikale gibt?

wie bei anderen Parteien auch

Auch bei der Afd gibt es interne dynamische Prozesse. Im Grunde besteht kein Grund der medialen Panikmache. Die internen positiven Mechanismen werden die Afd weiter auf dem Kurs der bürgerlichen, konservativen Mitte halten.

@18:04 von sagen

wenn ich Sie richtig verstehe, sind die Ihnen zu gemäßigt? Sie sind mehr in Richtung ganz weit rechts unterwegs?

auf dem Teppich bleiben

Blödsinn,in den 80ern hätte sich auch niemand vorstellen können das die Chaos Truppe der Grünen jemals Verantwortung
hätte übernehmen können.
die Zeit hat dann was anderes gezeigt,nichts anderes wäre es mit der AfD.
was in diesem Land schon für merkwürdige Figuren an der Regierung waren,das kann auch eine AfD nicht unterbieten oder schlechter machen

Ich "bete" daß Höcke mehr Macht erhält und Parteivorsitzener...

...wird.

---

Warum sollte klar sein.

Ein Höcke an der Spitze bedeutet das AUS der AfD in ihrer jetzigen Form.
Es wird zu massenhaften Austritten oder gar zur Spaltung in eine sehr
konservatie Partei und dem rechten Rest des Höcke & Co - Flügels kommen.

Warum auch nicht.

Eine solche AfD 2.0 würde dann aber kaum die 5% Hürde bei der nächsten BTW erhalten.
Und Höckes Traum zum neuen "Führer" Deutschlands aufzusteigen sind dann auch ausgeträumt.

Meine Parole an die AfD:
Streitet ruhig weiter so.
Denn dann wird Deutschland endlich wieder nur mit demokratischen Politikern sich rum zu ärgern haben.

@karlheinzfaltermeier, 18:10

Sie schreiben „...Ich glaube, es ist nur eine Frage der Zeit, bis verbohrte Ideologen wie Höcke etc. den Bogen überspannen.“

Höcke und Kollegen haben den Bogen schon mehrfach aufs Übelste überspannt und dabei von unserem Recht auf Freiheit der Rede enorm profitiert.

Dass gerade diese Leute lamentieren, man dürfe hierzulande ja nichts sagen, lässt tief blicken.

Am 08. Juli 2019 um 18:55 von ladycat

<< Wegen des Fehlers einer einzelnen Person darf niemals der ganze Flügel gebrandmarkt werden.>

An wen denken sie denn da in concreto?

Dieses Wunschdenken möchten

Dieses Wunschdenken möchten die Staatsmedien gern vermitteln.
Ich glaube aber das ist nur die nackte Angst vor den nächsten Landtagswahlen.
Sturm im Wasserglas also.

@18:55 von ladycat

"Jeder hat eine zweite Chance verdient, so auch ehemalige NPD-Mitglieder"

Sie brauchen keine 2. Chance, denn Sie müssen sich nicht bewähren und dürfen ihre Einstellung auch beibehalten. Ich denke, dass der Rechtsaußen-Flügel alles Rechtsradikale sind. Und wenn Sie schreiben, dass auch dieser Flügel gebraucht wird, dann sehen Sie auch Rechtsradikale als legitim und wählbar an. Ich denke auch, dass eine Radikalisierung nicht mehr wie früher die AfD unter 5 % drückt. Wenn man die Schäfchen der AfD so hört, dann hat auch eine Radikalisierung der Bevölkerung stattgefunden. Für viele - auch mich - einfach entsetzlich. Bei Rechtsradikalen weiß man ja, wohin die Reise geht. Und das ist so um die 80 Jahre her.

Droht der CDU die Spaltung?

Die CDU ist die große Partei Westdeutschlands gewesen. Die Partei Adenauers. Von Merkel ausgehölt, zerstört und verschlissen. Irgendwo bei 25%. Wie lange werden echte Konservative das ertragen können? Die AfD hingegen wird, solange Merkel regiert, wohl kaum zerbrechen.

Die Spaltung ist schon im vollen Gang

Wenn man sich das mal antut, bei diversen rechten Portalen in die Kommentarspalten zu schauen, dann wird man feststellen, daß die Spaltung schon in vollem Gange ist. Die AfD-Fanboys gehen dort mittlerweile nicht nur auf ihre Lieblingsfeinde Claudia Roth, Greta Thunberg und Flüchtlinge los, sondern zerfleischen sich schon gegenseitig selbst. Sie belegen sich gegenseitig mit Attributen wie Volksverräter und/oder U-Boot. Und es ist schon beinahe wieder lustig, was die sich gegenseitig für Verschwörungstheorien unterschieben. Baden-Württemberg, Niedersachsen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und - man höre und staune - Sachsen - ja Sachsen, wegen der versemmelten Wahllisten.
Es ist noch gar nicht so lange her, da schrieb ich hier im Forum, daß man sich beruhigt zurücklehnen und auf die Selbstzerfleischung der AfD warten könne. Es ging schneller, als ich gehofft habe.

Wie soll auch ein Haufen aus lauter Egoisten zusammenhalten. Das kann nie funktionieren.

17:48 von Sisyphos3

>>mal zurückerinnern

wie war das bei den GRÜNEN ?
könnte sich einer aktuell die Ditfurth vorstellen bei den GRÜNEN
und für was steht denn die AfD ?
bisschen Patriotismus und für die Menschen im eigenen Land einstehen
klar für einige ist das schon Faschismus pur<<

Sie träumen also davon, dass die AfD den Weg der Grünen geht.
Dann sind Sie sicher auch der Meinung, dass es noch rd. 40 Jahre dauern wird (Ditfurth war anfang der 80er Jahre), bis die AfD - wie aktuell die Grünen - über 20% kommt ...

@ 19:02 von NB-Horst

Richtig erkannt. Schlimmer geht nicht.

Am 08. Juli 2019 um 19:02 von NB-Horst

<< was in diesem Land schon für merkwürdige Figuren an der Regierung waren,das kann auch eine AfD nicht unterbieten oder schlechter machen>>

Adenauer, Erhard, Kiesinger, Brandt , Schmidt, Kohl, Schröder, Merkel

Wen vergleichen Sie denn mit den AfD-Anführern?

@19:02 von NB-Horst

"Blödsinn,in den 80ern hätte sich auch niemand vorstellen können das die Chaos Truppe der Grünen jemals Verantwortung
hätte übernehmen können.
die Zeit hat dann was anderes gezeigt,nichts anderes wäre es mit der AfD."

Sie haben allerdings vergessen zu erwähnen, dass das Hauptanliegen der Grünen von Anfang an die Umwelt war ("Atomkraft - Nein Danke" usw.), während sich bei der heutigen AfD ein sehr, sehr großer Trend nach rechtsaußen entwickelt.

Wurden früher noch ehemalige NPD-ler zumindest nach außen hin nicht in der AfD akzeptiert, so wimmelt es im "Flügel" nur so von Gedankengut, das es in Deutschland nach 1945 nicht mehr geben sollte.

@18:08 von Adeo60

"... wird Sie massiv Wählerstimmen verlieren und in die Bedeutungslosigkeit fallen..."

So ganz glaube ich das noch nicht. Es hat auch innerhalb der Bevölkerung Radikalisierung gegeben.

@ 19:02 von NB-Horst

"...das kann auch eine AfD nicht unterbieten oder schlechter machen..."

es gab unter keiner Regierung von Adenauer bis Merkel Einbrüche. Insofern kann man durchaus behaupten, dass vieles richtig gemacht wurde, Sonst würde Deutschland international nicht so gut dastehen.

Und das kann eine AfD sehr wohl unterbieten, wenn nicht sogar kaputt machen.

Es gibt bei neuen Parteien

Es gibt bei neuen Parteien immer die Gefahr, dass sie gekapert werden. Aber die AfD macht es den Rechtsextremen sehr leicht.
Mit ihrer Unterstützung ist die Partei in die Landtage und den Bundestag eingezogen, immer mit der Illusion die radikalen Kräfte unter Kontrolle zu haben.

Aber die Geschichte zeigt, wie Rechtsradikale immer die Gemäßigten verdrängt haben und selbst die Macht an sich gerissen haben. Das Gleiche können wir jetzt wieder beobachten.

@Sisyphos3

Zitat: "mal zurückerinnern

wie war das bei den GRÜNEN ?
könnte sich einer aktuell die Ditfurth vorstellen bei den GRÜNEN
und für was steht denn die AfD ?
bisschen Patriotismus und für die Menschen im eigenen Land einstehen
klar für einige ist das schon Faschismus pur"

Schön, daß ich Sie auch mal loben darf. Es freut mich, daß Sie sich als Patriot so sehr für die Menschen hier im Land einsetzen. Türken, Italiener, Spanier, Polen, Franzosen, und natürlich Deutsche. Also für alle Menschen, die hier leben.

@YVH 18:56

"...Schlimmer wird es für die kleinen Leute im Land, die unter der Politik der Rechtspopulisten zu leiden haben...."
.
Unter welcher Politik haben denn "die kleinen Leute im Land" zu leiden?
.
Nur zur Orientierung: Noch nirgendwo "im Land" steht die AfD in der Verantworung. Erst vor Kurzem hätte -beinahe- ein AfD Politiker das höchste Amt in einer Kleinstadt erobert. Der Aufschrei war groß. Die Mobilisierung der "Guten" von Künstlern bis Linksextremen ebenso.
.
Also: Wenn in diesem Land "kleine Leute" unter irgendwelcher Politik "leiden" ... dann unter der von Union, SPD, Grünen, FDP und Linken.
.
Ich rate Ihnen. Ganz ehrlich. Bleiben Sie offen für neue Ansätze und geben Sie Menschen eine Chance, die wirklich etwas zum Besseren bewegen wollen.

Es sind die eigenen Worte der AfD, nicht die ihrer ...

... politischen Gegner, welcher Björn Höcke attestieren, er weise

eine übergroße Nähe zum Nationalsozialismus auf

und habe nachweislich die NPD unterstützt.

Der Bundesvorstand dieser Partei befürchtet nun (?) gemäß dpa eine Unterwanderung durch Rechtsextremisten.

Sayn-Wittgenstein, Poggenburg, der Antisemit Gedeon waren oder sind nur die Spitze eines braunen Eisbergs in den trüben Gewässern der AfD. Auf den unteren Ebenen ist die Nähe zum Rechtsextremismus, zu den Identitären, Reichsbürgern, PEGIDA-Marschierern und sonstigen Vereinen des rechten Milieus nicht die Ausnahme, sondern die Norm.

Das alles ist keine Überraschung.

von @Oldtimer um 18:10 Uhr

Das ist es was gerade auch die ehemaligen CDU/CSU, FDP und auch die SPD Wähler und jetzigen "Protest" AFD Wähler wohl niemals begreifen werden:

Die sogenannte "liberale Konservative Politik" - oder besser ausgedrückt: Der derzeitige Kapitalismus - hat sich noch nie für das "Volk" oder die kleinen Leute interessiert.

Hierbei hat schon immer gegolten: Die Masse hat das ganze Leben lang hart zu arbeiten und dabei stets klein zu bleiben, damit einige wenige Machtmenschen die ganz großen Profit-Margen abgreifen können.

Unter einer AFD Regierung wird das "Volk" - also somit auch die kleinen Leute - nur noch mehr leiden müssen, als das ohnehin schon der Fall ist. Aber wie gesagt: Das werden gerade auch Die meisten "Protest" AFD Wähler niemals begreifen.

Erfrischend zu sehen ....

... dass es offensichtlich nur noch eine Einzige Partei in diesem Land gibt in der um Meinungen und Überzeugungen tatsächlich noch gestritten wird.
.
Erfrischend für eine Demokratie, nicht?
.
Selbst die Grünen sprechen - die Machtoption ganz nah vor Augen - seltsam und ungewohnt nur noch mit einer Stimme. ... Wann immer Mikrofone und Kameras in der Nähe sind, spricht nur noch Habeck ... Der Rest hält sich auffallend zurück.
.
Da lob ich mir doch AfD Politiker, die für Ihre -oft unterschiedlichen, manchmal von mir aus auch diskutablen- Ideen einstehen.
.
AfD - ja, erfrischend für eine Demokratie.

@Flusskind

Zitat: "...Harte Hand bei der Migration, der inneren und äußeren Sicherheit. Ein normales Familienbild und dessen Förderung das die Mehrheit der Familien repräsentiert. Nix gegen Regenbogenfamilien... aber wir setzten viel zu oft den Fokus auf Minderheiten, das was möglichst vielen hilft sollte im Zentrum stehen...."

Und natürlich nicht zu vergessen, das Frauenwahlrecht wieder abschaffen. Sie glauben das nicht? Doch, das wird ernsthaft diskutiert, lesen Sie nach, die einschlägigen Portale kennen Sie vermutlich.

Man sollte konservativ nicht mit reaktionär verwechseln.

Soll doch

Die AfD sich so zerstreiten , das sie sich in Luft auflöst. Der Vergleich zu den Grünen der hier gemacht wird zu den 80iger Jahren hinkt.
Die Grünen waren chaotisch ja, hatten aber ein klares politisches Ziel im Blick- die Umwelt ökologischer machen. Die AfD hat ja welches Ziel? Egomanisch, National und politisches Pöbeln :mag ja ein Ziel sein, das manchen in den Bann zieht, aber das nutzt sich dann ab, wenn man es ständig macht und keine Lösungen vorzuschlagen hat. Wer kein Ziel definiert kommt auch nicht zum Ziel und landet für gewöhnlich im Chaos.
Was die AfD machen wird sahen wir in Österreich bei der ähnlich politisch besetzten Partei der FPÖ .

Ich habe mir alle Kommentare

Ich habe mir alle Kommentare durchgelesen und fast alle haben den Wunsch geäussert, dass die AfD als Partei fertig hat. Ich selber glaube aber nicht, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehen wird. Es kann sein, dass die Flügel auseinander gehen, aber die AfD wird in Deutschland fest verankert sein und bleiben. Solange man diese Partei bekämpft,solange wird sie weiter wachsen, denn die Altparteien haben in letzter Zeit gezeigt, dass auch sie nicht in der Lage sind, die Spaltung der Gesellschaft in Deutschland zu überwinden.
Wer eine Partei bekämpfen möchte, der sollte es mit Argumenten machen und nicht mit solchen dubiosen Zusammenrottungen wie die der Antifa-Truppe. Diese Truppe ist für Deutschland genauso gefährlich, wie die Rechextremisten. Sollten die Altparteien weiter so mauscheln, dann werden sich immer mehr Bürger angeekelt von der Politik abwenden und damit leidet die Demokratie immer mehr in Deutschland.

@Sisyphos 3, 17.48

"(...) bisschen Patriotismus und für die Menschen im eigenen Land einstehen
klar für einige ist das schon Faschismus pur".

Patriot ist einer der sein Land liebt, Nationalist
einer, der andere Länder bekämpft. In der AFD spürt man leider viel zu viel Nationalismus, gepaart mit Rechtsextremismus. Das eigene Land und seine Regierung immer nur schlecht reden, Europa ablehnen, dem Trumpschen Nationalismus huldigen, obwohl dieser deutschen (Wirtschafts-)Interessen massiv schadet - all dies hat mit PATRIOTISMUS wenig gemein.

19:02 von NB-Horst

Nun, die "Chaos-Truppe der Grünen" hat sich erstens nie durch Dauerspaltung immer weiter ins Extreme entwickelt, sie hat zweitens die "Chaoten" relativ schnell isoliert und ist drittens mit ihren Wertvorstellungen eine stabile Stütze unserer Demokratie geworden. Bei der AfD scheint es mir genau andersherum zu gehen. Rassisten, Xenophobe und Völkische will ich nicht in der Regierung haben, insoweit sind die "merkwürdigen Figuren an der Regierung", die Sie gesehen haben wollen, bisher klar die bessere Alternative gewesen.

19:05 von claudius19

Dieses Wunschdenken möchten

Dieses Wunschdenken möchten die Staatsmedien gern vermitteln.
Ich glaube aber das ist nur die nackte Angst vor den nächsten Landtagswahlen.
Sturm im Wasserglas also.

Re
Richtig und daher wird alles was nicht passt passend gemacht und mit falscher moralischen Keule alles umgehauen .Wird es helfen ,ich habe keine Ahnung aber die Leute sind leicht Manipulierbar .Lese in diesem Forum .

@claudius19

Zitat: "
Am 08. Juli 2019 um 19:05 von claudius19
Dieses Wunschdenken möchten

Dieses Wunschdenken möchten die Staatsmedien gern vermitteln.
Ich glaube aber das ist nur die nackte Angst vor den nächsten Landtagswahlen.
Sturm im Wasserglas also."

Dieses Wunschdenken vermitteln die AfDler schon ganz von alleine. Ich hatte es hier schon geschrieben; ein Blick in die Kommentarspalten von rechten Portalen genügt. Aus meinem Wunschdenken wurde bereits Realität.

Die geistige Anleihe beim erklärten politischen Gegner Nr 1 ...

... zu nehmen, wenn es darum geht, das Chaos der AfD-Truppe zu relativieren, hat einen gewissen Amüsier-Faktor, fürwahr.

Die Grünen in ihren Anfangsjahren sind ein beliebtes, wiederkehrendes Erklärungsmuster, das alles erklärt, wenn

- der Landesvorstand eines AfD Landesverbandes - wie in NRW - sich über den Streit um Rechtsextremsimus zerlegt.

- eine Landtagsfraktionfraktion sich in zwei Fraktionen aufspaltet und vom Steuerzahler doppelt alimentieren lässt, wie temporär in BaWü geschehen

- Landesverbände der Jungen Alternative aufgrund rechtsextremer Tendenzen aufgelöst werden müssen

- die Landesvorsitzende der AfD Nord aufgrund rechtsextremer Umtriebe aus der AfD-Fraktion ausgeschlossen wird aber von einem Landesparteitag erneut gewählt wird.
Was natürlich viel über politische Neigungen der Delegierten aussagt.

Beliebig fortsetzbar ...

Die AfD ist in Wirklichkeit ganz anders als sie scheint, sie kommt einfach nie dazu.

@Dabbljuh

Zitat: "
Am 08. Juli 2019 um 19:17 von Dabbljuh
@18:08 von Adeo60

"... wird Sie massiv Wählerstimmen verlieren und in die Bedeutungslosigkeit fallen..."

So ganz glaube ich das noch nicht. Es hat auch innerhalb der Bevölkerung Radikalisierung gegeben."

Da bin ich ein wenig optimistischer. Denn hinterher will es ja immer keiner gewußt haben.

Gauland hat seine AFD längst

Gauland hat seine AFD längst nicht mehr im Griff. Durch seine Teilnahme am Kyffhäuser Treffen unterstützt er den rechtsextremen Flügel. Er wird damit zum Totengräber der AFD. Der Dilettantismus des sächsischen Landesverbandes wird (fehlerhafte Erstellung der AFD-Liste zur Landtagswahl) wird von ihm mit angeblichen "Tricksereien" der etablierten Parteien dämonisiert und verfälscht. Die Landesverbände erodieren bereits, der Streit zwischen Wertkonservativen und Völkisch-Nationalisten tritt offen zu Tage. Gauland hätte längst ein Machtwort sprechen müssen. Auch für ihn gilt: "Wer uiletzt kommt...".

@19:12 von Paul Puma

" Die AfD hingegen wird, solange Merkel regiert, wohl kaum zerbrechen."

Einverstanden, aber danach dann hoffentlich gleich. So lange kann ich die aushalten, auch die Völkischen und die Hetzer.

18:47 von Almalexian

Das ist ja gerade das Problem, sie können doch die Politik von Frau Merkel nicht mit der Politik eines Konrad Adenauer ,Alfred Dregger oder Kurt Bidenkopf vergleichen. Eine Politik die dieses Land runter bis in die Familien teilt, hat es vorher nie gegeben.

19:12, Paul Puma

>>Die AfD hingegen wird, solange Merkel regiert, wohl kaum zerbrechen.<<

Prima.

Dann ist der Spuk ja in zwei Jahren vorbei.

Dem Himmel sei Dank.

> Ob mit oder ohne Spaltung.

> Ob mit oder ohne Spaltung. Jedem Wähler der AfD sollte klar sein, dass mit dieser Partei in Regierungsverantwortung das Chaos ausbrechen würde. Rechtspopulisten sind zur nachhaltigen Wohlstandserhaltung und -Erhöhung unfähig.

Nachhaltige Wohlstandserhaltung ist auch im Programm der Altparteien nicht enthalten, da der traditionelle Ansatz, sich Durchgriff auf die Bodenschätze von Drittweltländern durch Waffenlieferungen an eine menschenverachtende Oberschicht, die sich einen Dreck um Menschenrechte und Arbeitsbedingungen schert (das Prinzip wird ja von Simbabwe bis Saudi-Arabien genutzt), nur solange "nachhaltig" ist, bis die Opfer als Wirtschaftsflüchtlinge an unsere Türen klopfen, weil sie "zu Hause" nichts mehr zu verlieren haben, was ihnen nicht bereits mit unseren Waffen zu unserem Vorteil abgenommen wurde.

Da sind natürlich die einfachen Rezepte der Populisten sehr viel attraktiver als die aufwendigeren Wege, sich um das Problem herumzumogeln. Oder es gar anzugehen.

Nachtrag

Ob die AFD allerdings zu einer sachlichen und belegbaren Regierungskritik in der Lage ist, kann ich wohl noch nicht beurteilen - aber wie zahlreiche Mitforisten schliesse ich mich auch der Meinung an, das die Wählerstimmen bei dieser Art von Politik wohl aller voraussicht nach unter 10% des Stimmenanteils liegen wird...

Der extreme Flügel der AFD ist wohl eher etwas, womit sich der Verfassungsschutz ausführlich und konsequent mit befassen muss...

@ stupid-first um 19:10

Sie schrieben:
"Das wird es nicht geben, erstens, weil die AFD bald verschwunden ist, und zweitens, weil Seenotrettung und die Rückführung der Geretteten nach Nord-Afrika wg. verschiedener Gründe rechtswidrig ist."
Auch die Beziehung zweier Männer war vor gar nicht so langer Zeit einmal rechtswidrig, der illegale Grenzübertritt ist es auf dem Papier sogar heute noch. Gesetze kommen und gehen!

@Dabbljuh

Die AFD hat immer schon zum Großteil Protestwähler an sich gezogen. Wenn diese Wähler erkennen, dass sie eine Partei mit zunehmend rechtsextremistischer Gesinnung unterstützen, werden sie schlagartig die Seiten wechseln. Deutschland hat sich im internationalen Wettbewerb hervorragend entwickelt, den Menschen geht es überwiegend gut, Rechtsstaat und Demokratie sind fest etabliert. Die Deutschen lieben ihr Land, sind Patrioten im besten Sinne und lassen nicht zu, dass die tradierten Werte
einer völkisch-nationalistischen Ideologie geopfert werden.

@18:11 von wolliwood: halten die Partei am Leben

"Gerade die braunen Parolen eines Höcke halten die Partei doch am Leben."
Genau das ist des Pudels Kern.
Die AfD wird ja nicht gewählt OBWOHL es Rechtsextremisten in der Partei gibt, sie wird gewählt WEIL es Rechtsextremisten in der Partei gibt.

Die AfD muß Höcke

Die AfD muß Höcke ausschließen, den er Zerstört die alternative gegen den Sozialismus. Gerade die liberalen Kräfte in der AfD werden so bitter nötig gebraucht. Die FDP hat leider schon lange aufgegeben für ein freies und selbstbestimmtes Leben zu kämpfen.

Afd

Jetzt schon sehe ich meine Heimatstadt in einem sehr veränderten Bild . Wie wird es wohl in 2021 bei offenen Grenzen und sicheren Häfen aussehen . Sicherlich wird die AfD daran nicht viel ändern , aber Parteien die diesen Zustand
herbeigeführt haben werde ich nicht wählen .

RE: Dabbljuh um 19:17

***Es hat auch innerhalb der Bevölkerung Radikalisierung gegeben.***

Da sprechen sie was an !
In meinem erweiterten Bekanntenkreis haben sich so manche durch ihre "radikalen" Reden um meinen Respekt gebracht. Offene Bekenntnisse zu AfD und NPD machten mich dann vollends fassungslos.
Da scheinen wirklich "Schranken" gefallen zu sein !

Gruß Hador

wie bitte

ein Adenauer,Kiesinger oder selbst ein Kohl haben doch allesamt die Wörter deutsches Volk und Heimat um ein vielfaches öfter verwendet als es eine AfD jemals tat.
gegen diese Leute ist die heutige AfD doch schon fast eine linke Partei,nur hat es damals niemanden gestört im Vergleich zu heute

@18:36 von Old Lästervogel: Höcke ausschließen?

"Ein Mann, der ständig seine Nazi-Gedanken kundtut, gehört m.M. sofort aus der AfD ausgeschlossen."
Wenn man es nicht mal schafft eine mutmaßliche Holocaust Leugnerin wie Frau von Sayn-Wittgenstein aus der AfD auszuschließen, dann wird man auch keinen Herrn Höcke ausschließen.
Die Parteimitglieder stehen übrigens hinter diesen Rechtsextremisten, denn Frau von Sayn-Wittgenstein wurde gerade erst zur Landeschefin von Schleswig-Holstein gewählt.

@Paul Puma, 20:10 Uhr

Wie kommen Sie zu der Aussage, dass Kanzlerin Merkel die CDU "ausgehölt, zerstört und zerschlissen hat"...? Die Kanzlerin ist in der Bevölkerung noch immer äußerst beliebt. Sie gilt in vielen Ländern als "Führerin der freien Welt", vor allem nachdem Trump fast täglich neue Handelskriege initiiert, Wahrheit und Lüge austauschbar gemacht, Vereinbarungen gebrochen, im Nahen Osten gezündelt, Diktatoren zu Freunden erklärt und Verbündete zu Feinden abstempelt hat. Nein, Europa und die Welt bräuchte noch mehr Politiker/innen wie Merkel. Das von der AFD aufgebaute "Feindbild" hat in der Bevölkerung nie Wirkung gezeigt, die Galgen auf Pegida-Demos haben zudem für Entsetzen und Unverständnis gesorgt.

Konservative verzweifeln so langsam

Viele konservative und bürgerlich orientierte Menschen in Deutschland verzweifeln so langsam an der Politik.

Die Union unter Merkel hat ihren konservativen Markenkern aufgegeben. Für Konservative ist sie nicht mehr wählbar.
Die AfD ist leider nicht zu einer konservativen Alternative heran gereift, sondern verstrickt sich in einen völkischen Populismus und flirtet mit den rechten Rändern. Für ehrbare Konservative mit Anstand auch nicht (mehr) wählbar. Man sieht sich das Drama jetzt an und wendet sich mit Grausen ab.
Wenn ich mir mein Umfeld so anschaue, dann weiß ich, dass es für die Konservative Partei Deutschlands einen politischen Markt geben würde. Ist das so schwer, eine ehrbare Partei auf die Beine zu kriegen?

Freiheit-braucht-Sicherheit

20:15, Freiheit-brauch..

>>Freiheit-braucht-Sicherheit<<

Wer bereit ist, Freiheit aufzugeben, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.

Nach Benjamin Franklin

Für die Spaltung

Ich fände es im Interesse der Wähler, dass sich die AfD spaltet in eine gemäßigt rechte, konservativ-bürgerliche Partei einerseits und eine völkisch-nazionale Partei andererseits.
Die Wähler wissen dann erst, wo sie dran sind und können sich entscheiden zwischen moderat ausländerfeindlich und rechtsradikal.

Rausboxen

@ sagen:
Hoffentlich entledigt sich die AfD den neoliberalen Kräften wie Meuthen und Weidel.

Hoffentlich entledigt sie sich dann auch der entsprechenden Wählerstimmen.

Zitat: " Am 08. Juli 2019 um

Zitat: "
Am 08. Juli 2019 um 18:55 von ladycat
Eine CDU2.0 oder FDP2.0

wähle ich mit Sicherheit nicht. Die AfD braucht beide Flügel, sowohl den gemässigten als auch den rechtsaußen. Bisher konnte mir noch niemand sagen, wieso Björn Höcke rechtsextrem sein soll. Jeder hat eine zweite Chance verdient, so auch ehemalige NPD-Mitglieder. So lange sich jeder AfD-Politiker an die Regeln hält, ist auch nichts dagegen zu sagen. Sollte einer gewisse Grenzen überschreiten, so muss im Einzelfall entschieden werden. Wegen des Fehlers einer einzelnen Person darf niemals der ganze Flügel gebrandmarkt werden."

Es wurde Ihnen hier im Forum schon des öfteren erklärt, wieso Björn Höcke rechtsextrem ist. Man muß es aber auch lesen wollen.
Vergleichen Sie doch einfach die Definition hier: "https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsextremismus"

mit den Aussagen Höckes. Wenn Ihnen das zu schwer ist, erkläre ich es auch gerne noch mal.

@Skinny Norris

dann könnte sich endlich der wählbare Teil mit seiner Politik durchsetzen.

Der wählbare, also von Rassismus und Nationalismus freie Teil der AfD würde sich dann aber kaum noch von der FDP unterscheiden.

@Sisyphos3

vielleicht wäre es zielführender mal zu klären weshalb die so Erfolge haben - zumindest in den neuen Bundesländern ?
gerade mit diesem Höcke

Weil Menschen keine Vulkanier sind. Sie lassen sich oft von irrationalen Ängsten leiten, statt von Fakten und Ratio.

Wie ein Kuckuck

Was tut der Kuckuck als erstes, wenn er schlüpft? Wir erleben gerde, wie Bernd Höcke und Konsorten die gemäßigt-bürgerlichen und konservativen Mitglieder aus der AfD herausdrängen.

@Freiheit-brauch...

Die Union unter Merkel hat ihren konservativen Markenkern aufgegeben. Für Konservative ist sie nicht mehr wählbar.

Was ist denn "konservativ", also "bewahrend"? Welche Werte und Vorstellungen lohnt es sich zu bewahren, wo muss man aber auch alte Zöpfe abschneiden, Fehler korrigieren und sich Neuem zuwenden? Denn auch das, was wir heute als "konservativ" ansehen, war ja irgendwann mal neu.

Und was zum Beispiel eine überdurchschnittlich unternehmensfreundliche Wirtschaftspolitik oder der Vorrang von Profit vor Umweltschutz mit "konservativ", also bewahrend, zu tun hat, habe ich noch nie verstanden.

@Trampelchen

Zitat: "...Solange man diese Partei bekämpft,solange wird sie weiter wachsen, denn die Altparteien haben in letzter Zeit gezeigt, dass auch sie nicht in der Lage sind, die Spaltung der Gesellschaft in Deutschland zu überwinden..."

Die Altparteien sollen also den Schaden, den die AfD anrichtet (Spaltung) wieder gutmachen? Seltsame Vorstellung.

Nie wieder AFD...

ich war ehemaliger CDU Wähler und wähle seit 2015 die AFD. Aber diese Partei ist mittlerweile von Nazis wie Höcke & Konsorten total unterwandert. Gemäßigte werden immer mehr an den Schaltstellen verschwinden. Das ist das Ende der AfD, sie wird so schnell verschwinden wie sie entstanden ist, vor allem im Westen und der Osten ist viel zu schwach um im ganzen Land was darzustellen. Ihr seit am Ende, ihr habt es euch selbst zuzuschreiben....

@Freiheit-brauch: Den Konservatismus ...

... aus ihrem Beitrag gibt es nicht mehr, wenn es ihn denn jemals so gab.

Er erledigt sich vollends selbst, wenn er nicht ein klares Profil gegenüber dem Rechtspopulismus einnimmt und seine Werte verteidigt. Das gilt sowohl für Deutschland als auch für Europa und für die USA.

Die Rechts"populisten" wie die AfD sind selbst nur ein Vehikel für rechtsextremistische Kräfte, welche niemals mehrheitsfähig wären aber in der "Protestpartei" mit dem hauchdünnen bürgerlichen Anstrich die Chance sehen, Machtpositionen zu besetzen.

Einfach in die Geschichte schauen: die DNVP der Weimarer Republik, die eine gewisse Ähnlichkeit mit der AfD aufweist, wurde von den Nazis als Steigbügelhalter für die Machtergreifung benutzt. Als die NSdAP sie nicht mehr brauchte, wurde sie auf den Müll der Parteiengeschichte gekehrt. Die verbliebenen, orientierungslosen Konservativen, etwa vom Zentrum, folgten ihnen dorthin.

Konservative müssen ihre Werte gegen rechts klar abgrenzen, wenn sie bestehen wollen.

20:15 von Freiheit-brauch..

Die AfD ist leider nicht zu einer konservativen Alternative heran gereift.
-
eine bedauerliche Entwicklung
das ist aber leider so

@ Spirit of 1492 von20:00

Die entsprechenden Gesetze stehen im Grundgesetz und gehören zu den unveränderlichen Artikeln. Ganz vorne steht Art. 1 GG.

@Transatlantikerin

Zitat: "
Am 08. Juli 2019 um 22:00 von Transatlantikerin
Für die Spaltung

Ich fände es im Interesse der Wähler, dass sich die AfD spaltet in eine gemäßigt rechte, konservativ-bürgerliche Partei einerseits und eine völkisch-nazionale Partei andererseits.
Die Wähler wissen dann erst, wo sie dran sind und können sich entscheiden zwischen moderat ausländerfeindlich und rechtsradikal."

Das kann man auch so wissen, man muß nur genauer hinschauen wollen. Die tatsächlich "nur konservativen" (reaktionäre fände ich eigentlich treffender) wissen schon sehr genau, mit wem sie sich da ins Bett legen. Die nehmen es in Kauf und das ist das fatale.

19:54 von Oldtimer

Eine Politik die dieses Land runter bis in die Familien teilt, hat es vorher nie gegeben.

???
Es ist nie anders gewesen. Ich lag mit meinem Vater immer quer, was Politik angeht. Von meiner Mutter ganz zu schweigen...
Von meinem Vater weiß ich, dass es bei seinen Eltern genauso gewesen ist. Es gab und gibt immer die alten Spießer und die jungen Liberalen.

Das ist etwas, was sich ganz sicher nie ändern wird. Und immer quer durch Familien geht.

Dregger... das ist in Tat einer, der gut zur AfD gepasst hätte.
Und konservativ kann man das schon nicht mehr nennen.

Junge Parteien wie die AfD häuten sich manchmal noch

und wenn der rechte Rand sein eigenes Ding macht wäre es kein Nachteil für die AfD. Wie war es denn damals in den 80ern mit Baldur Springmann und Werner Vogel? Haben die Grünen die ausgeschlossen? Da war keine große Diskussion.

Natürlich finden sich auch

Natürlich finden sich auch hier wieder viele, die die deutlich völkisch-nationalistische Seite, die offen fremdenfeindlich ist, verharmlost und rassistische Begriffe mit "Identität/identitär" zu verschleiern versucht und in ihrer Sprache alte Nazi-Begriffe wieder salonfähig machen will - und dann noch fragt, was denn am Höcke rechtsradikal sein soll und was man gegen "ein bisschen Patriotismus" denn schon haben kann. Nicht verwunderlich, wenn man die Kommentierenden hier schon länger liest, aber empörend, wie sehr sie uns für dumm verkaufen wollen.

Ehrverletzende Geschichtsklitterung

Zu: 20:08 von NB-Horst

Konrad Adenauer, Kurt G. Kiesinger oder selbst Helmut Kohl haben aber niemals eine "erinnerungspolitische Wende um 180 Grad" gefordert oder aber die 12 Jahre des nationalsozialistischen Terrors und Willkür als "Vogelschiss in der deutschen Geschichte" abgetan. Noch haben die drei Herren jemals einen Schießbefehl gegenüber Nichteuropäer propangiert noch dazu aufgerufen "Menschen in Anatolien zu entsorgen." "Messermänner und Kopftuchmädchen" waren auch nicht Teil ihrer Vorstellungswelten. Und wenn Holocaustüberlebende im Bundestag sprachen, dann zollten diese drei Herren Respekt. Etc. etc. etc. Selbst das bekanntermaßen SS-Mitglied Kiesinger (GroKo I, Ohrfeige von Frau Klarsfeld) wusste die Werte des Grundgesetzes stets zu (be-)achten.

Ergo: Ihre Meinung über diese drei Granden der CDU schädigt deren Ansehen, Errungenschaften für die deutsche Demokratie und deren Politikverständnis.

Ich würde mich mit so einer Haltung und Vergleich, wie Sie ihn ziehen, schämen.

@20:r03 von b_m: Höcke ausschließen?

Wie soll denn bitte die Minderheit den Führer der Mehrheit ausschließen?
Liberale Kräfte in der AfD? Wer soll das denn bitte sein? In der AfD gibt es Rechte und Rechtsextreme aber ganz sicher keine Liberalen.

@DoJo

Zitat: "Wurden früher noch ehemalige NPD-ler zumindest nach außen hin nicht in der AfD akzeptiert, so wimmelt es im "Flügel" nur so von Gedankengut, das es in Deutschland nach 1945 nicht mehr geben sollte."

Das NPD-Gedankengut, war spätestens seit Petry Allgemeingut in der AfD.
Zitat aus der Analyse von Dubravko Mandic, Mitglied der Schiedskommission der AfD in Baden-Württemberg, in einer internen Facebook-Gruppe der Jungen Alternative vom März 2014:

„Von der NPD unterscheiden wir uns vornehmlich durch unser bürgerliches Unterstützerumfeld, nicht so sehr durch Inhalte."

Die wahre Altpartei

@ Trampelchen:
... denn die Altparteien haben in letzter Zeit gezeigt, dass ...

Altparteien? Der Altersdurchschnitt der Mitglieder ist bei den Grünen 48 Jahre und bei der AfD 67 Jahre.

21:56 fathaland slim: Freiheit und Sicherheit

>>Wer bereit ist, Freiheit aufzugeben, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. <<

Mir geht es gar nicht darum, Freiheit gegen Sicherheit zu tauschen. Beides braucht einander.
Was mich an der Politik von Merkel stört, ist dass sie ihre Prinzipien und den Markenkern der Partei von Adenauer, Erhard und Kohl gegen Machterhalt und gegen Koalitionsfähigkeit mit den Grünen getauscht hat.
Ich habe auch nichts gegen Asyl und gegen die gesteuerte Aufnahme von Flüchtlingen, aber die völlige Hilflosigkeit und Getriebenheit der Regierung Merkel und der Verlust der Kontrolle 2015 hat mich gänzlich abgestoßen. Da fand ich die Position von Sebastian Kurz einfach schlüssiger.
Der primitive Fremdenhass in der AfD und diese niemandem nützende Kumpanei mit den Rechtsextremen stößt mich auch ab. Deswegen sage ich klar: es braucht wieder eine ehrbare konservative Partei.

@glogos

ich war ehemaliger CDU Wähler und wähle seit 2015 die AFD. Aber diese Partei ist mittlerweile von Nazis wie Höcke & Konsorten total unterwandert.

Mit Verlaub - das immer weitere Abdriften der AfD ist kein neues Phänomen und Höckes unsägliche Äußerungen gegen das die dauerhafte Erinnerung an die deutsche Verantwortung an der Shoah ist auch schon über ein Jahr her.

Sicher ist nicht jeder AfD-Wähler ein Rechtsaußen - aber jeder AfD-Wähler weiß, was für Gestalten in dieser Partei an führenden Stellen herumgeistern - und er muss sich durchaus vorhalten lassen, dass er auch diese Neu-Nazis unterstützt, wenn er die AfD wählt.

Die ständige Hetze gegen

Die ständige Hetze gegen Europa, Deutschland und seine Regierung, die verbale Verrohung, die Verehrung der trumpschen Politik, die fehlende Distanzierung zur Gewalt, die Verhöhnung von Opfern rechtsnationaler Täter, politischer Dilettantismus - all dies ist den Bürgern letztlich nicht vermittelbar.

19:39 von Adeo60

Europa ablehnen,
.
genau das ist ja das Problem
es gibt nur 1 Variante
die Aufgabe der Nationalstaatlichkeit
alles andere als Nationalismus verunglimpfen
warum darf es nicht auch andere Möglichkeit geben von einem Europa der Vaterländer bis hin zu Nationalstaaten wie gehabt ?
und zwar ohne beschimpft oder diffamiert zu werden
ist das nicht auch Demokratie andere Meinungen zu akzeptieren

AfD-: am Ende?!

Zu: 22:17 von glogos

Sie stellen korrekt dar: "Aber diese Partei ist mittlerweile von Nazis wie Höcke & Konsorten total unterwandert. Gemäßigte werden immer mehr an den Schaltstellen verschwinden. "

Ich ergänze: die Öffnung für die ganz weit rechte Ecke begann mit dem Putsch von Frau Petry gegenüber Herrn Lucke. Mit Herrn Gauland wurde der Radikalisierungsprozess bewusst weiter verstärkt. Herr B. Höcke ist quasi "Ziehsohn" von Herrn Gauland. Frau Weidel, hilflos um Machterhalt bestrebt, spielt willig mit. Siehe erst ihre Intervention gegen (-über) sicht- wie hörbaren Zuspruch in der AfD-Fraktion zur mahnenden Stellungnahme von Herrn Bundestagspräsident Schäuble vorletzte Woche. Bitte keine Demokratie wagen, bitte keinen Mut zur Wahrheit.

@BotschafterSarek

Zitat: "...Und was zum Beispiel eine überdurchschnittlich unternehmensfreundliche Wirtschaftspolitik oder der Vorrang von Profit vor Umweltschutz mit "konservativ", also bewahrend, zu tun hat, habe ich noch nie verstanden."

Ist so schwer gar nicht zu verstehen: Die wollen halt den Profit der Unternehmen bewahren.

Was den Umweltschutz angeht, da bin ich sehr konservativ. Ich möchte nämlich, daß unsere Umwelt bewahrt bleibt, damit auch nachfolgende Generationen auch eine Lebensgrundlage haben.

20:08 von Hador Goldscheitel

«Es hat auch innerhalb der Bevölkerung Radikalisierung gegeben.»

«Da sprechen sie was an !
In meinem erweiterten Bekanntenkreis …
Da scheinen wirklich "Schranken" gefallen zu sein !»

Vor der BTW 2017 "tippten wir" (so lala, ohne Einsatz) im Freundeskreis die Wahlergebnisse der "kleinen" Parteien.

Mein Tipp war: "AfD = 12%".
"Verbale Haue" bezog ich dafür.
"Näh, so viel nicht. Never ever!", sagte man mir.

Ich begründete es mit einem Wählerpotential von ±15%, das ich "latent" für eine politische Einstellung wie die der AfD in DEU sehe. Nicht erst seit gestern sehe (oder seit 2015/17 sehe). Sondern schon seit der Zeit, seit der ich politisch aktiv denke (Ende der 1970-er / Anfang der 1980-er).

"Die offenen Schranken", von denen Sie eben als "… sind gefallen" sprachen.

Es hatte vor der AfD seit 1945 nie eine Partei in DEU.
Die solches Gedankengut "salonfähig hielt". Jetzt hat es eine.

Und wenn die AfD sich in 3 Teile spaltete.
"Weg" wären die Einstellungen dadurch nicht …

Keine Zusammenarbeit mit Nazis

@ GeMe:
Die AfD wird ja nicht gewählt OBWOHL es Rechtsextremisten in der Partei gibt, sie wird gewählt WEIL es Rechtsextremisten in der Partei gibt.

Teils, teils.
Es gibt konservative Wähler, die niemals völkische Nationalisten wählen würden. Und es gibt konservative Parteien, die nie mit Nazis koalieren würden.

BotschafterSarek 22:16: Konservativ hat eine klare Bedeutung

Sie fragen was für mich konservativ ist.

Konservative Politik ist nicht „rechts“ sondern prinzipienfest. Konservative stehen für eine Gesellschaf mit klaren Eckpfeilern. Das hat Helmut Kohl noch verstanden, Angela Merkel nicht. Deswegen muss die Union schon seit 2013 auf meine Stimme verzichten.

Die Pfeiler sind ein bleibender konservativer Markenkern, der nicht beliebig verhandelbar ist
+ eine klare Politik der sozialen Marktwirtschaft und eine leistungsfördernde Steuerpolitik
+ äußere Sicherheit im Rahmen des NATO-Bündnisses
+ innere Sicherheit mit starker Polizei und 0-Toleranz gegen Kriminalität jeglicher Art
+ ein Bekenntnis zu Europa
+ Asylrecht, aber so wie im Grundgesetz vorgesehen, nicht als Ersatz für Migrationsrecht
+ Familienpolitik mit Ausrichtung auf Familie
Die CDU hat den Platz verlassen, die AfD kann ihn nicht einnehmen, weil ihr ‚völkisch‘ wichtiger als staatsbürgerlich ist.
Konservative sind momentan heimatlos

18:43 von Hador Goldscheitel

Wenn sie die Reden dieser von ihnen benannten Herschaften anschauen, dann kann jeder erkennen, wer da hetzt !
.
sie sollten schon ehrlich meine Beiträge zitieren
"wie andere vergleichsweise gemäßigte Bundesvorstandsmitglieder wie AfD-Vize Georg Pazderski, Fraktionschefin Alice Weidel und Beatrix von Storch."
das ist nicht von mir sondern aus diesem Artikel zitiert

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