Kommentare

mal sehen

Tsipras hat damals auch große Versprechungen gemacht.
Als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet.

Wiesogeht niemand mehr an die

Wiesogeht niemand mehr an die superreichen?
Mit ehrlichkeit wird man nicht superreich. Da kann man ansetzen. Steuern senken und steuervermeidung beseitigen. Was nutzt ein superreicher, wenn 99% seines vermögens nicht genutzt werden, ausser um mehr geld zu "machen"? Genau: nichts.
Aber 10.000.000 mittel und unterschichtler, geben die kohle sofort wieder aus. Das schafft nachfrage.
Also oben nehmen, unten lassen.

Ich hoffe, dass die neue Regierung nicht den

Fehler macht und mehr Geld ausgibt, als das Land finanziell tragen kann. Investoren anzuwerben ist sicherlich ein guter Weg und ich hoffe es gelingt. Viel Glück der neuen Regierung.

@08:53 von Futtsack

Na ja also ganz so sehe ich das nicht denn er hat doch nachweislich einiges , auch wenn es erst einmal den Leuten weh getan hat, erreicht und es geht mit GR wieder aufwärts .

Steuersenkungen muessen finanziert werden

Die Gelder sind nicht einfach so da und Gruiechenland wird seinen Primaerueberschuss nicht auf 0% senken duerfen fuer die Finanzierung.

Ich tippe auf erhebliche Kuerzungen im sozialen bereich.
Weiter auf geringe steuersenkungen fuer die abhaengig arbeitenden Bevoelkerung.
Die dann vermutlich nach deutschem Vorbild angehalten wird, zur Absicherung "privat vorzusorgen".

Erhebliche Steuersenkungen fuer Unternehmer....
Angebotsorientierte Wirtschaftspolitik halt...

Es ist schon eine verrückte Welt...

wenn die Linken nach ihrem Wahlsieg einen strammen Sparkurs zu Lasten ihrer Ur-Klientel fahren muss, um das Land irgendwie über Wasser zu halten, dies dann auch damit schafft und dann abgewählt wird, weil die Konservativen linke Versprechungen machen. Nur wissen sie wahrscheinlich nicht einmal selbst, wie sie das finanzieren sollen. Hauptsache, es läuft nicht so wie früher und der nächste Rettungsschirm muss aufgespannt werden...

Abwarten

Aus naheliegenden Gründen ist es im Kapitalismus ökonomisch für eine Volkswirtschaft von Vorteil, wenn eine ausdrücklich sozialistische Partei an der Regierung abgelöst wird. Die neue konservative Regierung könnte also im Prinzip das Programm von Syriza fortführen und es würde dennoch zu einer Anregung der Wirtschaft kommen.

Unter Ökonomen ist strittig, ob Steuersenkungen zu einer Stärkung der Konjunktur führen. Mit empirischen Daten ist auf jeden Fall nachweisbar, dass in der Vergangenheit die Einnahmeausfälle wegen Steuersenkungen durch Staatsdefizite überkompensiert werden mussten. Was aber in der Historie schon immer so war, muss ja nicht bis in alle Zukunft so bleiben. Die Gegebenheiten ändern sich, wir harren dem und geben der Regierung insofern Zeit, indem wir die Resultate in vier Jahren, also vor der nächsten Wahl, anschauen.

Eines kann man aber schon jetzt mit Sicherheit sagen: Die Vorstellung man könne durch Senkung der Unternehmensbesteuerung Investitionen ins Land locken

@ superschlau

“Wieso geht niemand mehr an die superreichen?
Mit ehrlichkeit wird man nicht superreich. Da kann man ansetzen.“

Das ist ja superschlau...
Mit Ehrlichkeit wird man nicht superreich? Was genau kann man Musikern, Schauspielern, Sportlern etc vorwerfen? Da sind ganz ganz viele superreich und die Masse wird sich beim Geld verdienen nix zu Schulden kommen lassen

Normalerweise ...

fragen Journalisten bei solchen Äußerungen die einfache Frage "Wie finanziert man die Steuersenkung".
Warum wird diese Frage nicht gestellt?
Wenn man sich Griechenland anschaut und sich auch die finanzielle Situation den Landes anschaut, stellt man fest, dass für Steuersenkungen keine Luft ist.

Desweiteren glaubt man das Griechenland aus irgendwelchen Gründen einen phänomenalen wirtschaftlichen Aufschwung erleben wird. Woher soll der kommen?

Griechenland wird es erst besser gehen, wenn die deutsche Dominanz in der EU gebrochen wird.
Wenn man nicht mehr nur auf Währungsstabilität setzt, sondern auch auf Wirtschaftswachstum.

Desweiteren werden die arbeitslosen Jugendliche von dieser Steuersenkung nicht profitieren. Von Steuersenkungen profitieren nur die die eh schon sehr gut bekommen, die Meisten verdienen es ja gar nicht.

@ um 09:02 von Superschlau

"Wiesogeht niemand mehr an die superreichen?
Mit ehrlichkeit wird man nicht superreich. Da kann man ansetzen. Steuern senken und steuervermeidung beseitigen. Was nutzt ein superreicher, wenn 99% seines vermögens nicht genutzt werden, ausser um mehr geld zu "machen"? Genau: nichts.
Aber 10.000.000 mittel und unterschichtler, geben die kohle sofort wieder aus. Das schafft nachfrage.
Also oben nehmen, unten lassen."
.
Den Superreichen gehören die Fernsehsender in Griechenland. Und über diese wird den Menschen erzählt, was richtig und was falsch ist und insbesondere wen sie zu wählen haben. Alles klar?

Die Verursacher der Griechenlandpleite

können jetzt weitermachen.

Es wiederholt sich.
Schröder musste Kohls Fehler ausbügeln
und wurde dann abgewählt.

Das ewige "Spiel" der Konservativen.
Keine Reformen, die weh tun, um wiedergewählt zu werden;
dann , wenn's nicht mehr weitergeht, müssen
Linke ran, als Schadensbeheber Reformen durchführen, die weh tun, um dann abgewählt zu werden.

09:02 von Superschlau

Mit ehrlichkeit wird man nicht superreich
.
sind das nicht nur so Schlagworte ?
sind die Aldi Brüder oder der "Lidl" Betrüger
die SAP Gründer oder der Bill Gates

Zitat "Also oben nehmen, unten lassen."
wie viel denn noch ?
jeder weiß die reichsten 10 % im Land zahlen die Hälfte der Einkommensteuer
reicht das nicht was wollen sie ?
und Steuer senken ... klingt toll nur wer zahlt Einkommensteuer ?
der welcher als Single unter 2.500 Euro hat
braucht der keine Verwaltung, Polizei Kindergarten
für den zahlen "die" Reichen mit
zugegeben,
ich finde das nicht ungerecht, wenn man in einer Gesellschaft die Starken mehr fordert,
aber man sollte das auch ehrlich rüberbringen und sich seine "Klassenkampfsprüche" aus dem vorletzten Jahrhundert sparen

Regierungswechsel in Athen:Wahlsieger verspricht....

Eine Oligarchenpartei kommt zurück an die Macht.Versprechen kann er viel,die EU-Troika-Auflagen,vor denen schon Tsipras eingeknickt ist,wird auch er er weiter erfüllen.Und somit wird es für Steuersenkungen kaum Spielräume geben.Denn die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 23% gehörte auch zu den Auflagen.

Ausstieg aus dem Euro

Ohne Ausstieg aus dem Euro wird sich für die Griechen (wie für Italiener und andere "Südstaaten" auch) wirtschaftlich überhaupt nichts verbessern.

markige Sprüche ...

Bis jetzt sind es nur markige Sprüche:
"Unser Land braucht eine große Investitionsexplosion", ... "Wir müssen den Kuchen vergrößern."

Erinnert mich etwas an Motivationssprüche auf Vertriebstagungen: Wir wollen schneller wachsen als der Markt.

Mal sehen, was dahinter steckt?

Anstatt Steuersenkung wäre es sinnvoller mal die Korruption zu bekämpfen u. Steuerhinterziehung aufzudecken.

Auch nach diesem Wechsel fehlt mir der glaube, dass G jemals seine Schulden zurück zahlen kann.

man könnte sagen: der nächste Bettvorleger

Hallo,

das Blaue vom Himmel versprechen ... allerdings bei 0 Spielräumen.
Na ja, auch die Nea Dimokratia wird bitter einsehen müssen das es einen Unterschied zwischen Versprechungen und Realität gibt.

Sysiphos

jeder weiß die reichsten 10 % im Land zahlen die Hälfte der Einkommensteuer
reicht das nicht was wollen sie ?

Wenn die so viel Geld akkumulieren, daß 10% der Einwohner über 50% der Knete besitzen, sollen sie gerne auch 50% steuern bezahlen. Das ist estmal völlig normal. Es müsste nur viel mehr sein, weil zu viel am finanzamt vorbeigetrickst werden kann.

Das wird schwierig

Eine zumindest ehemals korrupte Partei, die u.a. die Reichen und Superreichen in Griechenland massiv durch Wegsehen darin unterstützt hat, die Bezahlung der geschuldeten Steuern zu vermeiden, kehrt an die Macht zurück. Und sie bringt angebliche Lösungen mit, die aus der konservativ-ideologischen Mottenkiste stammen: Steuersenkungen für Unternehmen - sprich, im Wesentlichen für Großunternehmen wohl - und das Vorantreiben von Privatisierungen.

Ja, und dabei muss man heutzutage sogar noch froh sein, dass die Griechen nicht massenhaft zu irgendwelchen Rechtspopulisten und Faschisten übergelaufen sind.

die

Steuern zu senken wird wenig bewirken, da die Griechen nur sehr eingeschränkt steuerehrlich sind und auch bisher schon kaum Steuern bezahlt haben - das genau hat ja schlussendlich die griechische Krise mit ausgelöst.
Einziger Effekt dürfte sein, dass der Verwaltungsaufwand für ausstehende Steuerzahlungen der Bürger ein wenig sinkt...

Chance auf wirtschaftliche Verbesserung

Soweit ich mich etwas die Medien über Griechenland informieren kann, hat H. Tsipras die geforderten Reformen nur halbherzig angegangen. Vor allem der Staatsapparat wurde nicht umfassend modernisiert. Auch seiner Klientel hat er gut dotierte Posten zukommen lassen. Ich kann nur hoffen, dass die Nea Dem. , die jetzt ans Ruder kommt, diese Korruption bekämpft und den Staat modernisiert, ansonsten sehe ich ein Fass ohne Boden.

@Sisyphos3

"jeder weiß die reichsten 10 % im Land zahlen die Hälfte der Einkommensteuer"

Nö. Wußte ich zum Beispiel nicht.

Kann natürlich daran liegen, dass es nicht stimmt.

In Deutschland zählt man (als Single) bereits ab einem Nettoeinkommen von 3350 Euro pro Monat (entspricht einem BruttoJahreseinkommen von etwa 70.000 Euro) zu den "oberen 10%". Ist man damit in Ihren Augen schon "superreich"?

Die "oberen 10%" zahlen übrigens zusammen nur etwa 11,5% der gesamten Einkommenssteuer und nicht, wie von Ihnen behauptet "die Hälfte".

Manchmal hilft es schon, sich ein bisschen zu informieren, bevor man haltlosen Unsinn in die Welt setzt.

Quellen:
Institut der deutschen Wirtschaft (iwd)
https://www.iwd.de/artikel
/einkommensverteilung-die-oberen-zehn-
prozent-403001/

statista (Einkommensteuer 2014)
https://de.statista.com/statistik/daten
/studie/202/umfrage/jahreseinkommen-
einkommensteuerpflichtiger-2004/

Hinterdiefichte

Ich meine nicht, daß Superreiche alle ihr Geld klauen, sonden daß ganz viele legale, halblegal und illegale Tricks nutzen, um ihr Geld auch zu behalten. Und bei diesen legalen oder halblegalen Tricks ist das eben ein Problem. Da richtet der Staat also gleich mal Steuervermeidungsmöglichkeiten ein. Wie soll das denn rechtens sein? Und dann kommt halt so ein Käse, wie Cum Ex, Cum CUM, Paradisepapers,... heaus.

Es ist schon immer wieder nicht zu fassen,

dass die Menschen ihre eigenen Schlächter wählen. Nicht nur, dass die Nea Dimokratia Griechenland ökonomisch und gesellschaftlich zerstört hat, sondern dass sie sich offensichtlich die Auflagen der EU ignorieren will. Bin gespannt, ob die europäische Volkspartei und vor allem Deutschland ihren Genossen gegenüber verhält. Es würde mich nicht wundern, dass sie die NA unterstützt, da ihnen im Grunde genommen nur eine linke Partei in Griechenland zuwider war.

Falscher Ansatz

Ein Land, das absolut pleite ist, kann man nicht durch Steuersenkungen auf die Beine helfen. Griechische Reeder sind übrigens bis heute von der Steuer befreit, eine Steuersenkung bringt da gar nichts.
Meine kurzfristigen Tipps für Griechenland:
1. Sofortige Wiedereinführung der Drachme und anschließende Abwertung der Währung.
2. Sofortiger Grexit.
3. Erschließung von Öl- u. Gasvorkommen im Meer um damit die Staatsfinanzen zu sanieren.
Langfristige Tipps:
1. Aufbau einer effektiven Verwaltung und Bekämpfung von Korruption.
2. Anlockung von internationalen Unternehmen, durch entsprechende Gesetzgebung, um die Abhängigkeit vom Tourismus einzuschränken.
3. Förderung der Landwirtschaft um die Versorgung mit einheimischen Produkten zu gewährleisten.

Keine Neuverschuldung

Steuersenkungen meinetwegen. Dann muss der griechische Staat aber seine Ausgaben im Griff behalten, denn eine Neuverschuldung kommt nicht in Frage. Da werden die Banken hoffentlich nicht mitspielen.

@09:28 von RenamedUser

"wenn die Linken nach ihrem Wahlsieg einen strammen Sparkurs zu Lasten ihrer Ur-Klientel fahren muss, um das Land irgendwie über Wasser zu halten, dies dann auch damit schafft und dann abgewählt wird, weil die Konservativen linke Versprechungen machen."

"Mehr Geld für alle" wirkt zwar erstmal wie ein linkes Versprechen, wenn dies durch Steuersenkungen geschehen soll wird jedoch schnell klar wer "alle" sind.

Wer keine Steuern zahlt (da kein Einkommen) kann durch Steuersenkungen nicht entlastet werden.
Auf der anderen Seite ist es richtig, dass die Menschen im statistischen Durchschnitt
durch Steuersenkungen mehr Geld in der Tasche haben.
Von Steuern, die für Investitionen für die Allgemeinheit verwendet werden, können jedoch alle profitieren - ob arm oder reich.
So kann Armut (auch z.B. "Bildungsarmut") sehr effektiv ausgeglichen werden.

Griechenlands sozialen Probleme wird man durch Steuersenkungen nicht lösen können.

@09:39 von Shantuma

"Griechenland wird es erst besser gehen, wenn die deutsche Dominanz in der EU gebrochen wird.
Wenn man nicht mehr nur auf Währungsstabilität setzt, sondern auch auf Wirtschaftswachstum."

In der Fiskalpolitik wird der Leitzins genutzt um entweder Wirtschaftswachstum oder Währungsstabilität zu erzeugen.
Der Leitzins liegt aktuell bei 0.
Mehr für Wirtschaftswachstum und gegen Währungsstabilität können Sie nur mit einem Negativzins tun.

@jeder weiß 10:35 von dilbert_66 zu @@sisyphos3

"die reichsten 10 % im Land zahlen die Hälfte der Einkommensteuer"

Er hat doch nur was verwechselt ;-)
Denn jeder weiss,
'den reichsten 10% im Land gehören die Hälfte des Vermögens'

Selbst das ist noch untertrieben, es sind nur 3%.
Es leben die gleichen Verhältnisse, sie leben hoch.

Griechenland

Versprechungen, es ist schon traurig mit anzusehen. Wahlverstrechungen die nicht eingehalten werden koennen, aber das kennen wir auch.
Was die reichsten Griechen betrifft haben die ihre Geld schon lange ins Ausland transferiert und z.b. im Immobilienmarkt in Deutschland zwischengelagert. Der Gewinn den der Mieter mitbezahlt geht zusataetzlich in die Taschen der ohnehin Reichen. Unser Staat oder Finanzaemter sehen wohlwollend zu - und verstehen gar nicht warum die Mietpreise die letzten Jahre so gestiegen sind, einer von vielen Gruenden..
Wenn der griechische Staat wirklich die Absicht haette, das auch diese 10% ihren Beitrag zum griechischen Sozialsytem beizutragen und womoeglich die Deutschen Finanzaemter mitwirken wuerden, koennten die saatlichen Einnahmen tatsaechlich gesteigert werden. Ganz abgesehen etwas fuer die "Gerchtigkeit" gemacht werden.

Apfelbach

Ohne Ausstieg aus dem Euro wird sich für die Griechen (wie für Italiener und andere "Südstaaten" auch) wirtschaftlich überhaupt nichts verbessern.

Mit dem Ausstieg wird sich aber erst recht nichts verbessern. Im Gegenteil.

Es ist immer das gleiche Spiel

Sozialdemokraten, und Tsipras ist im Prinzip einer, müssen ihrer Klientel, den abhängig Beschäftigten, die sozialen Grausamkeiten verkaufen. Und dann kommen die Konservativen und verteilen Wohltaten. Auch wenn die den abhängig Beschäftigten wenig nützen, denn die Wenigsten verdienen so viel, daß sie eine Steuersenkung wirklich spüren würden, so freuen sich dann doch alle ganz dolle, wenn die Steuern gesenkt werden. Massenpsychologie.

Auch wenn die ND.....

die Wahl gewonnen hat und ich grundsätzlich eher konservativ eingestellt bin, hätte ich in die ND kein allzu großes Vertrauen! Die Nea Demokratia vrgißt oder verdrängt anscheinend, woduch Griechhenland in die gegenwärtige Lage gekommen ist. Es waren eben die konservativen griechischen Parteien und Politiker, die sich den Machterhalt durch nicht finanzierbare Versprechungen erkauft haben - und das über Jahrzehnte hinweg! Ich bin kein Fan von Tsipras, aber Skepsis gegenüber der ND ist angebracht!

@09:02 von Superschlau

"Wiesogeht niemand mehr an die superreichen?
(...) Was nutzt ein superreicher, wenn 99% seines vermögens nicht genutzt werden, ausser um mehr geld zu "machen"? Genau: nichts."

Das nennt man dann im Regelfall eine Investition und die bringt unsere Wirtschaft tatsächlich nachhaltig voran.

"Aber 10.000.000 mittel und unterschichtler, geben die kohle sofort wieder aus. Das schafft nachfrage."

Klar, Geld für die Armen schafft Nachfrage und gibt der Wirtschaft einen kurzen Stoß. Mehr aber auch nicht - zumindest nicht gesamtgesellschaftlich.
Es gab einige Gesellschaftsexperimente bei denen man die Investitionsgüter zu Geld gemacht und "verkonsumiert" hat. Das Resultat war ein Wirtschaftskollaps.

Eine Investition ist darauf ausgerichtet langfristig Wohlstand zu sichern - das ist für unsere Gesellschaften enorm wichtig.

Steuersenkungen allein bringen Griechenland allerdings auch nicht weiter, da dies nicht das Einzige ist was davon abhält in Griechenland zu investieren.

Reicht der Politikwechsel

Die Frage ist doch, ob der Regierungswechsel reicht...Nepotismus und Klientilismus sind ein Teil der griechischen Lebensmentalität...dazu die ineffektive Bürokratie und die nach wie vor geringe Produktivität der Wirtschaft...mit den internationalen Krediten wurde sich ein zu hoher Lebensstandard erlaubt...ich glaube nicht, dass die bisherigen Einstellungen sich so schnell ändern werden.

@ weißer Schnee

Meine kurzfristigen Tipps für Griechenland:
1. Sofortige Wiedereinführung der Drachme und anschließende Abwertung der Währung

Das ist ein wenig zu kurzfristig gedacht, denn eine Kleinigkeit haben Sie ausgeblendet. Mit einer Abwertung (die sich am Devisenmarkt ergeben könnte, die der Staat aber nicht beeinflussen kann) würde der Schuldenberg (in Euro) ins Unermessliche wachsen. Und man kann sich mit wertlosem Geld einfach nichts mehr kaufen. Die heimische Wirtschaft stürzt ab.

so ein quatsch

wenn ich das höre das steursenkungen finanziert werden müssen.
exact dies steuererhöhungen ohne boden und ohne logik hat das volk verarmt, wirtschaft zu 65% zerstört und keine mehreinamen erlaubt.
was sie für mehreinnamen reden war die steuerhöhung mit armut und in gruinde genommen kann keine mehr stadtfinden ohne selbstmord.
weniger steuern, mehr freude und kraft was zu machen, zu arneiten , zu investieren und da fleissen auch mehr steuern.
in deutschland geht es doch auch bergab in der verarmung der arbeitenden bevölkerung wo die kosten expodiert sind und fiormen sogar ins ausland gehen. mal genauer hinschauen.

Versprechungen

Was genau sind Steuersenkungen ?
Im welchem Bereich ? Für wen ?

Hört sich wie das Wahlversprechen der FDP hier an.:
"Mehr Netto vom Brutto" .
Die mehr nötig hätten, verdienen so wenig, dass sie sowieso keine (Lohn)Steuern zahlen.

Da hatte eben die FDP nicht mehr Lohn gefordert.
Und in Griechenland soll das auch der Staat ausgleichen.. oder wie ?

Das Versprechen der

Das Versprechen der Steuersenkung ist im Wahlkampf - wie so oft in vielen Ländern - die Jokerkarte der Lobbyparteien der obersten Schicht gewesen und entpuppt sich dann als Sargnagel für eine stabile Gesellschaft wie Wirtschaft. Es droht Griechenland, dass die mühsam erarbeitete Konsolidierung unter Tsipras, der für eine linke Partei der Bevölkerung harte Einschnitte zugemutet hat, wieder aufs Spiel gesetzt wird.

Welche Dominanz?

@ Shantuma:
Griechenland wird es erst besser gehen, wenn die deutsche Dominanz in der EU gebrochen wird.

Ich weiß jetzt nicht, aus welcher Perspektive Sie kommentieren. Ich als Deutscher gebe ich zu Bedenken, dass es keine deutsche Dominanz gibt. Dass jedoch die zahlenmäßig größte Bevölkerung auch einen entsprechenden Einfluss haben sollte, das wäre doch nur fair.
Deutschland ist solidarisch mit Griechenland und hat viel geholfen. Dankbarkeit wäre das Mindeste.

hier wird es nicht an den griechen liegen

sondern deutschland, frankreich wird sich dagegestemmen, den ein recihes und besseres griechenland ist für deren wirtschaft ein enormer konkurent. der euro hat alles zerstört aber nur drei länder sind als gewinner zu ernennen. der süden kann nur gewinnen , wenn er wieder eigenständig wird. ob mit oder ohne korruption aber mit der drachme waren die menschen glücklicher und reicher.
alles konnte nicht jeder kaufen aber cuh in anderen ländern nicht. so viel glück nea demokratia und bringt endlich das lan auf neuen schwung aber vor allem lasst euch nicht mehr erpressen und sagen was ihr zu machen habt, wenn doch dann habt den mut aus der eurozone zu gehen grenzen zu und land sichern. der aufschwung wird schneller kommen und das wissen auch die ängstlichen die es nicht wollen.

Mission accomplished

Endlich ist die Partei, die maßgeblich die Misere verursacht hat wieder an der Macht. Die Handlanger des Großkapitals, Herr Schäuble und Co., haben ihr Ziel erreicht. Allerdings gelang das nur unter Mithilfe des abgewählten Ministerpräsidenten Tsipras, der unter dem Druck der "Troika" eingeknickt ist und das Befreiungsprogramm von Varoufakis nicht umgesetzt hat. Zu den Methoden der EU hat neulich erst "Die Anstalt" einen sehr aufschlussreichen Beitrag gebracht.

Frage zu diesen Steuersenkungen und Investitionen

Frage zu diesen Steuersenkungen:

https://www.tagesschau.de/ausland/mitsotakis-portraet-101.html

Im Moment ist auch für viele konservative Wähler in Griechenland noch unklar, wie genau der neue Ministerpräsident Steuern senken will und ob Rentner und Niedrigverdiener durch die neue Mitsotakis-Regierung wirklich entlastet werden.

Werden wirklich ALLE Griechen gleichermaßen entlastet?? Denn dass ist Grundbedingung bei einer Steuersenkung. Denn es muss aufgepasst werden, dass nicht nur die Unternehmen Steuersenkungen bekommen.

Dann ist die Frage zu diesen Investitionen:

https://www.tagesschau.de/ausland/mitsotakis-portraet-101.html

"Unser Land braucht eine große Investitionsexplosion", hatte er angekündigt.

Investitionen sind schon einerseits wichtig. Aber das muss auf der anderen Seite durch Einsparungen woanders wieder ausgeglichen werden. Und woher soll das Geld fuer die Investitionen kommen (also Geldmittelherkunft)??

re von fathaland slim 11.14

"Sozialdemokraten müssen ihrer Klientel soziale Grausamkeiten verkaufen".

Das hat Tsipras,der Ex-Linke getan.Aber warum ? Aus der Logik könnte man ja ausbrechen,falls man daß will.

Fuer was wird das Geld ausgegeben??

Die nächste Frage ist dann: fuer welche Investitionen soll das Geld konkret ausgegeben werden (wohin geht das Geld)??

Denn Investitionen duerfen nicht auf Pump gemacht werden. Damit wuerde sich Griechenland erneut verschulden was es sich finanziell nicht leisten kann. Denn die Zinsen fuer diese Schulden kann Griechenland sich nicht leisten. Deswegen braucht auch Griechenland eine Schuldenbremse wie bei uns.

Weiterhin sehe ich bei dem hier:

https://www.tagesschau.de/ausland/mitsotakis-portraet-101.html

Auch innerhalb der Nea Dimokratia war es zumindest bis zum gestrigen Wahlsieg durchaus auch ein Problem, dass ihr Parteichef einer Politiker-Familie entstammt, die die eigenen Kreise besonders gerne gefördert hat.

Ansätze von korruptivem Verhalten und von Vetternwirtschaft und Korruption muss bekämpft werden. Da hat Tsipras recht.

@fathaland slim, 11:14

Tja, die "Massenpsychologie" geht noch einfacher:

Partei A: "Die großen Kuchenstücke müssen noch größer werden. Dann gibt es automatisch mehr Krümel für die Keinen" (FDP oder so)

Partei B: "Wir verteilen den Kuchen so um, dass jeder mehr hat". (Union oder so)

Partei C: "Wenn die einen mehr bekommen, bekommen die anderen weniger. Das muss offen gesagt werden, alles andere ist unseriös. Deshalb machen wir es so, dass diejenigen, die weniger bekommen, an anderer Stelle eine Kompensation erhalten, damit sie auch mehr bekommen." (Das Erraten der Partei sei dem Leser überlassen).

Und "Der Wähler" ist tatsächlich jedesmal enttäuscht, dass die Versprechen schon wieder nicht eingehalten wurden.

@fathaland slim

"Auch wenn die den abhängig Beschäftigten wenig nützen, denn die Wenigsten verdienen so viel, daß sie eine Steuersenkung wirklich spüren würden, so freuen sich dann doch alle ganz dolle, wenn die Steuern gesenkt werden. Massenpsychologie."

Die meisten gehen wohl davon aus, dass sie - wenn auch nicht heute - so doch schon sehr bald durch ihre harte Arbeit und den damit verbundenen "sozialen Aufstieg" in den Genuss jener Vergünstigungen kommen werden.

Und wenn der dann aber ausbleibt, dann wird ein Schuldiger gesucht. "Die" Migranten. "Die" Frauen. "Die" Ökospinner. Die haben ihnen ihre Ziele verbaut. Die haben Geld bekommen, Positionen ergattert und Regelungen durchgesetzt, alles zum Nachteil der Zurückgebliebenen.

Dass das Märchen vom sozialen Aufstieg heute nur noch ein Märchen ist und die Schuldigen dafür ganz woanders sitzen, will doch keiner wahr haben.

was hacken alle auf den nutzer "Superschlau"

ein? wollen sie seine argumentation nicht verstehen? nehmen sie doch nur mal Google, Apple, Bezos usw. und schauen sich an, was diese unternehmen an steuern bezahlen. das ist lächerlich. und ebensolche, auch wenn nicht in der grössenordnung der genannten, gibt es auch in Griechenland. die, die die mittel haben, um agenturen zu beschäftigen, die dafür sorgen, dass sie nur einen winzigen bruchteil der steuern bezahlen, die sonst fällig wären. der nutzer Sisyphos3 mag daran gefallen und es nicht verwerflich finden, am ende des tages ist es aber was es ist: betrug an der allgemeinheit. dass 10% der reichen 50% der einkommenssteuer bezahlen , ist ein gerne benutztes ammenmärchen-argument derjenigen, die zu den reichen gehören.

ND war und ist übrigens dafür bekannt, genau mit diesem "club der reichen" ordentlich zusammenzuklüngeln. da ändert auch der neue cheffe nichts daran. im gegenteil. seine familie ist dafür bekannt, mit eben jenen gerne unte reiner decke zu liegen.

10:48 von Heißer Schnee

«Meine kurzfristigen Tipps für Griechenland:
1. Sofortige Wiedereinführung der Drachme und anschließende Abwertung der Währung.»

Die Schuldensumme, die in GRI aufgelaufen ist, beträgt [X] Euro.
Euro zurück in Drachme zum damaligen "Einstandskurs".
Dann Drachme um 10% (oder 20%) abgewertet.

Wird es einfacher (oder schwieriger) die Schulden zu bedienen, und die Verschuldung zu verringern? Werden evtl. neue Kredite günstiger und einfacher zu bekommen sein (oder umgekehrt)?

«2. Sofortiger Grexit.»

Damit alle Fördermaßnahmen der EU für GRI wegfallen?
Um alle "Rettungsschirme" zusammenzuklappen?
Und mit der Drachme in den Regen zu gehen?

«3. Erschließung von Öl- u. Gasvorkommen im Meer um damit die Staatsfinanzen zu sanieren.»

"Erzaubern sich" sprudelnde Öl- und Gasquellen ohne Investitionen?
Oder braucht es viele abgewertete Drachmen, "bis der erste neue Tropfen Öl aus dem Meer quillt"? Wie lange "brasselt man denn" an so'ner Förderindustrie, bis sie fertig ist?

Und so …

Es geht nicht bergab

@ Petersons:
... in deutschland geht es doch auch bergab in der verarmung der arbeitenden bevölkerung

Nein, im Gegenteil würde ich sagen. Im internationalen Vergleich sind wir sehr weit oben.

War nicht in Griechenland

War nicht in Griechenland eins der Probleme, dass Steuern nicht gezahlt wurden, weil die Finanzämter korrupt waren?
Nebenbei: Dem Wahlsieger 50 Mandate zusätzlich zu geben, wäre das nicht auch eine Möglichkeit für Deutschland, um ein Patt zu vermeiden?

10:35 von dilbert_66

Nö. Wußte ich zum Beispiel nicht.
Kann natürlich daran liegen, dass es nicht stimmt
.
finden sie so nen Vorwurf nicht etwas schäbig ?
hier ne Statistik die kann man leichter lesen
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/recht-steuern/die-reichen-zahlen-...

Stimmenfang mit Geld

Es ist wie in allen Ländern: versprich das Blaue von Himmel und schon wirst du gewählt. Auf dieses Pferd setzt man liebend gerne, weil es Macht sichert. Woher in diesem Pleitestaat das Geld für Steuersenkungen und Rentenerhöhungen kommen soll, weiß wahrscheinlich niemand so recht. Entweder plant man bereits den nächsten Rettungsschirm der EU mit ein (der wird mit Sicherheit aufgespannt) oder es gibt im Zweifelsfall ja noch Deutschland. Da hat man ja schon mal vorsorglich den Reparationszahlungs-Ballon gestartet, damit man die bereits erhaltenen Mittel gleich einbehalten und weitere fordern kann. Aus eigener Kraft kann dieser Staat jedenfalls die anstehenden Aufgaben nicht meistern.

Es kann nicht nur Gewinner geben

Auch wenn es einige nicht wahrhaben wollen: Das System des Kapitalismus bedingt, dass es da, wo es Gewinner gibt, eben auch Verlierer gibt, die das bezahlen bzw. denen es nicht so gut geht. Das Griechenland jahrelang über seine Verhältnisse gelebt und mehr ausgegeben als eingenommen hat, lies sich unter dem Deckmantel der EUR-Einführung für ein paar Jahre verschleiern. Man hat einige Jahre von den wirtschaftlich starken Ländern in der EUR-Zone profitieren. Und wenn jetzt gefordert wird, alle sollen es so machen, wie Deutschland, wird das nicht funktionieren, es muss zwangsläufig Verlierer geben. Ebensowenig gibt es ewiges Wachstum. Und da der Mensch aus seiner Natur heraus auf einmal Gewonnenes nicht verzichten möchte, sehe ich schwarz für die Zukunft. Nicht die nächsten 30 Jahre, aber wenn so weitergeht, in 50 oder 100 Jahren. Jeder kann auf eine 2. oder 3. Auto/Fernseher/Samrtphone etc. also etwas Lebensstandard verzichten, damit es allen etwas besser geht.

um 11:44 von dilbert_66

>>
Dass das Märchen vom sozialen Aufstieg heute nur noch ein Märchen ist und die Schuldigen dafür ganz woanders sitzen, will doch keiner wahr haben.
<<

Das war schon immer ein Märchen oder ein gezielt herbei geführtes Missverständnis:
Selbst das, wenn für jeden ein sozialer Aufstieg möglich ist, so ist er doch nicht für alle möglich. Das verbietet einfach die Logik, denn wenn einer aufsteigt, so sinken die anderen im Verhältnis zum alten Durchschnitt.

Woher nehmen Sie die Steuerquote

@dilbert_66
Links zu den Quellen anhängen ist ja schon mal gut !
Die Beiträge hinter den Links belegen allerdings nicht, daß die oberen 10% der Einkommen "nur" 11,5% des Steueraufkommens beitragen.

Ich hoffe, daß war ein Versehen oder Mißverständnis und kein Propaganda-Versuch !!

re von leider geil 11.26

Mit massivem Austeritätsdruck versucht Berlin die Krisenstaaten-um welchen sozialen Preis auch immer-ökonomisch halbwegs zu konsolidieren.Falls das gelingen sollte-werden sie dann ihrer Rolle als Absatzmärkte deutscher Exporte und als Finanziers deutscher Exportüberschüsse erfüllen.

Also-Dankbarkeit,wofür ?

11:28 von Basil Disco

«… nur unter Mithilfe des abgewählten Ministerpräsidenten Tsipras, der unter dem Druck der "Troika" eingeknickt ist und das Befreiungsprogramm von Varoufakis nicht umgesetzt hat.»

Die Auflagen der Troika waren in vielen Aspekten so gar nicht gut für GRI.
So betreibt nun z.B. FraPort die (meisten) Regionalflughäfen im Land, "und die Griechen gucken in die Röhre".

Varoufakis war als Regierungsmitglied der Lautsprecher der unrealistischen Unmöglichkeit. Sein "Befreiungsprogramm" war in erster Linie "heiße Luft, vehement vorgetragen". Mit der er als selbst ernannter Robin Hood die Aufmerksamkeit auf seine Person lenkte.

Man kann mit gutem Recht viel an der Troika, und an der "Griechenland-Rettung" kritisieren. "Die Ideen" des Herrn Varoufakis waren der Gegenpol der Extreme, die GRI aus anderer Richtung langfristig genau so wenig geholfen hätten, der Misere zu entkommen.

GRI hat recht viele strukturelle Unzulänglichkeiten (u.a. die Verwaltung).
"Die weder rechts noch links sind" …

Was für Erfolge???

Ca. 500.000 Griechen haben seit 2009 das Land verlassen, die Industrieproduktion liegt ca. 10 % unter dem Niveau von 2009, der Einzelhandelsumsatz ca. 30 % unter 2009, usw. usw.
Ich verstehe ja, dass Linke, Grüne, etc. mit Statistiken wenig anfangen können, doch diese von der EU und dem IWF verordnete "Kur" für Griechenland ist ein einziges Desaster und Tsipras hatte nicht die Fähigkeit, das Wissen oder den Mut, diese falsche Wirtschaftspolitik abzulehnen!
Er ist zurecht abgewählt worden, denn solche mutlosen "linken" Politiker braucht niemand!

Man ist gewohnt, das

Man ist gewohnt, das Politiker vor einer Wahl viel versprechen.
.
Die Frage ist nur: Wie will das Mitsotakis finanzieren?
18% Arbeitslosigkeit, eigene Industrie nur auf Rohölverarbeitung, Medikamenten Re-Export, Schafskäse und Olivenöl aufgebaut.
Soll die Tourismus-Branche das alles auffangen? Oder die EU?
Wie soll das gehen? Wieder Schulden machen auf Teufel komm raus und hoffen auf einen wirtschaftlichen Aufschwung?

11:08 von artist22

'den reichsten 10% im Land gehören die Hälfte des Vermögens'
.
.... und wenn die dann die Hälfte der Einkommenssteuer bestreiten
wenn die auch bei den Abgaben in selber Höhe dabei sind
wo liegt dann das Problem

und mal nachgefragt
was würde sich jetzt für den Einzelnen verändern, würde man den Aldi enteignen
hätte derjenige dann ne müde Mark mehr
im besten Fall kriegt jeder Bundesbürger symbolisch einen Anteil des "Vermögens" realisieren in Geld kann er das nicht - woher soll das Geld denn kommen
oder haben die Aldi Brothers ihr Vermögen von 40 Mrd als Bargeld zu hause liegen

11:33 von Demokratieschuetzerin

«Werden wirklich ALLE Griechen gleichermaßen entlastet?? Denn dass ist Grundbedingung bei einer Steuersenkung.»

Bei Steuersenkungen werden nie alle gleichermaßen entlastet.
Schon gar nicht diejenigen, die gar keine, oder nur Steuern an der unteren Grenze des Möglichen zahlen.

Die Strategie des Kapitals

Von Anfang an hat die EU und mit ihr die Interessen des Kapitals Griechenland in die Mangel genommen.

Die vielen Gelder gingen nicht in die Infrastruktur oder gar an die Bürger, sondern bedienten lediglich die Forderungen der ausländischen Banken.

Stattdessen wurden unmenschliche Sparmaßnahmen verlangt und alles lukrative Staatseigentum privatisiert und versilbert.

Tsipras hatte nie eine Chance gegenüber diesem Diktat der EU und der Kräfte im Hintergrund. Hilfen an die Bürger müssen unter allen Umständen verhindert werden.
Genauso wie alle Präsidenten und Parteien mit dem Stempel "sozial" oder "sozialistisch".

Ziel erreicht: Nun hat man wieder einen strammen Konservativen, Neoliberalen an der Spitze. Da ist das Auspressen der Bevölkerung sicherlich einfacher.
Und an die Einhaltung seiner Wahlversprechen glaubt Mitsotakis doch selber nicht.

Die jetzige EU ist leider ein Verein, der nur einer bestimmten Schicht dient, siehe auch die inszinierte Inthronisation von vdL an die Spitze.

11:14 von fathaland slim

denn die Wenigsten verdienen so viel, daß sie eine Steuersenkung wirklich spüren würden
.
sie haben es - wie so häufig - auf den Punkt gebracht
wer keine/fast keine Steuern zahlt hat von einer Steuersenkung nichts
andererseits wo liegt das Problem oder die Ungerechtigkeit
der zahlt davor und danach keine Steuern

Geld ausgeben

Mitsotakis wird nicht zaubern können...das Geld, daß sich die Griechen für ihren Lebenstandard wie zu "alten" kreditfinanzierten Zeiten zurückwünschen, wächst nicht mehr auf den Bäumen, sie müssen es sich jetzt hart erarbeiten. Griechenland hat seit der Einführung des Euros volkswirtschaftlich über seine Verhältnisse gelebt...die Wirtschaft war im europäischen Verhältnis zu teuer und nicht konkurrenzfähig. Mit kreditfinanziertem Geld haben sich die Griechen Sand in die Augen gestreut, wer konnte, hat versucht, einen Job beim Staat zu ergattern...am Ende stand mehr als die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung auf dem Lohnzettel des Staates. Jetzt ist die Ernüchterung groß - weder die Konservativen noch die Sozialisten haben daran etwas geändert. Mitsotakis hat versprochen, die Ärmel hochzukrempeln, hoffentlich machen die Griechen das auch.

Wahlsieger verspricht.....

Der Vorgänger , Herr Tsipras , versprach auch sehr viel aber hat so gut wie nichts gehalten.
Herr Mitsotakis kann nur dann , wenn er dem Volk ganz klar sagt wie hoch der reale Schuldenberg ist, mit dem Regieren beginnen. Gleichzeitig sollte er auch benennen wer das Land über Jahre geplündert hat. Dann erst wird das Volk ihn verstehen und der Weg wäre frei !

@um 11:20 von leider geil

Die Zurückzahlung der Schulden ist auch mit dem Euro utopisch. Griechenland hat übrigens noch niemals seine Schulden zurückgezahlt, höchstens mit neuen Schulden die alten abgelöst. Die Fantastilliarden, die wir europäischen Steuerzahler Griechenland inzwischen geliehen haben, sind weg und wir werden sie auch nie mehr wiedersehen. Damit das Geld wenigstens einen Sinn gehabt hat, sollte Deutschland mit Griechenland aushandeln, dass unser Anteil der Hilfszahlungen von den Forderungen der griechischen Reparationszahlungen abgezogen wird.

12:14 von smirker

«Ca. 500.000 Griechen haben seit 2009 das Land verlassen, die Industrieproduktion liegt ca. 10 % unter dem Niveau von 2009, der Einzelhandelsumsatz ca. 30 % unter 2009, usw. usw. Ich verstehe ja, dass Linke, Grüne, etc. mit Statistiken wenig anfangen können, …»

Jo ävver secher dat …

Wer sich für die Umwelt und / oder für möglichst weit gehenden sozialen Ausgleich einsetzt, kann zwangsläufig mit Statistken wenig bis gar nix anfangen.

Statistiken kann nur … wer denn nun … korrekt interpretieren …?
Konservative und "Wirtschaftsliberale" …?

@Sisyphos, 12:03 Uhr

"Augen auf bei der Quellenangabe", kann ich da nur sagen.

Ihre Zahlen stammen von 2007. Und die Quelle setzt Einkommensteuer mit "Gesamtsteueraufkommen" quasi gleich. Ein paar Jahre später behauptete die gleiche Zeitung gar, "die obere Hälfte zahlt 95% des Steueraufkommens!" Offenbar war der erste Beitrag noch nicht alarmistisch genug um die Politik zu veranlassen, die bevorzugte Klientel dieses Blattes mit Steuererleichterungen zu pudern. Na gut, einer hat ja auch gekniffen, weil er "lieber gar nicht, als falsch" (vulgo "nicht uneingeschränkt") regieren wollte.

Was von solchen Märcherzählern, wie denen von der FAZ-Wirtschaftsredaktion, zu halten ist, wird hier ganz gut erklärt.

https://steuermythen.de/mythen/mythos-7/

@ Demokratieschue

Werden wirklich ALLE Griechen gleichermaßen entlastet?? Denn dass ist Grundbedingung bei einer Steuersenkung.

Das ist ja gar nicht möglich. Rentner, die zu 95%gar keine Einkommensteuer zahlen, kann man so gar nicht entlasten.

Spendiehose und dann Katerstimmung

@ Demokratie in Gefahr:
Von Anfang an hat die EU und mit ihr die Interessen des Kapitals Griechenland in die Mangel genommen.

Zuvor hat aber Griechenland auch das Kapital in die Mangel genommen, sprich es ausgeliehen und in Form von Wohltaten an die Bevölkerung verteilt. Diesen Teil der Geschichte blenden Sie lediglich aus.

12:25 von Sisyphos3

«wer keine/fast keine Steuern zahlt hat von einer Steuersenkung nichts
andererseits wo liegt das Problem oder die Ungerechtigkeit
der zahlt davor und danach keine Steuern»

Wenn man als Regierung dafür sorgen möchte, dass die Bürger des Landes mehr Geld zur Verfügung haben.

Dann liegt das Problem, dies nur durch Steuersenkungen erreichen zu wollen, so augenfällig auf der Hand, wie der Elefant im Porzellanladen steht:

Der Abstand zwischen denen, die etwas oder genug oder viel haben, und denen, die wenig oder nichts haben, wird noch größer, als er es schon vorher war.

Diejenigen, die es am meisten nötig hätten, sind auch die, die von Steuersenkungen am allerwenigsten bis gar nicht profitieren.

Man könnte den Eindruck

Man könnte den Eindruck gewinnen, das die Griechen die Linken und ihren Sozialismus satt haben.

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