Ihre Meinung zu: Griechenland: Konservative gewinnen laut Prognosen

7. Juli 2019 - 18:15 Uhr

Die Oppositionspartei ND liegt bei der Parlamentswahl in Griechenland nach einer Prognose deutlich vorn. Die Konservativen kommen auf rund 40 Prozent der Stimmen - deutlich mehr als die regierende Linkspartei Tsipras'.

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Kommentare

Konservative gewinnen laut Prognosen ..

Nichts gegen anständige Konservative, man muss heute stolz auf ein Land sein, wenn es noch welche hat - überflüssig sind sie zwar trotzdem, aber sie gehören halt zum Wechsel der Gezeiten und die Mondphasen die sie anzeigen sind ja nun alles andere als nebensächlich.

Griechenland und die Konservativen

Mal abwarten ob das gut geht! Die machen mir nicht den Eindruck EU-Nah zu sein ! Und das heißt mal wieder,dass es nur um Geld geht ohne das mal jemand darauf hinweist, das die Vorgängerregierungen von Tsipras das Land wechselweise ausgeblutet haben.

Da hat Ministerpräsident

Da hat Ministerpräsident Tsipras mit seiner Syriza-Partei über Jahre in einer unglaublichen Anstrengung bis an und manchmal über die Schmerzgrenze linker Politik hinaus mit Filz, Betrug und der typischen Oberschichtsbedienmentalität Schluss gemacht, das Land konsolidiert und anfänglich wieder in Schwung gebracht, da kommt die Neuauflage der Konservativen wieder ans Ruder und droht, das Land in die alten Sümpfe zurückzuführen. Auch wenn man natürlich einerseits das Ergebnis demokratischer Wahl anerkennen muss, kann man doch andererseits dem Kopf schütteln darüber, dass sich so viele vor der Wahlurne den Kopf verdrehen ließen.

Auf gutem Wege

Im Kapitalismus müssen, wie der Name schon sagt, Politik, Medien und Wissenschaft Kapitalinteressen vertreten. Tun sie das nicht, dann wendet sich das Kapital ab und der Wirtschaft geht es schlecht.

Insofern ist es für Griechenland schon per se von Vorteil, wenn die bekennend sozialistische Partei die Regierung verlässt. Die Nea Dimocratia braucht dann im Prinzip nicht mal eine andere Politik machen. Am Besten ist natürlich wenn die Politik, wie z.B. in Deutschland, erkennen lässt, dass die Interessen der Bevölkerung gar nicht mehr vertreten werden. Dann geben sich die Kapitalinteressen den "High-Five". Griechenland sollte das nun mit der ND perfektionieren.

Richtige Entscheidung

Richtige Entscheidung.
Tsipras hat vor der Wahl versprochen, im Fall des Sieges gleichgeschlechtliche Ehe zu legalisieren sowie die Orthodoxen-Kirche vom Staat zu trennen - und das obwohl die griechische Gesellschaft eine konservative ist, wo Tradition und Glaube nach wie vor hoch geschätzt werden.
Insofern nur richtig, daß zumindest Experimente dieser Art dem Land jetzt erspart bleiben werden.

neues Spiel neues Glück

mal sehen was der für Ideen hat - im Gepäck

Da kann man der Opposition

nur gratulieren. Wieder einmal zeigt sich das das Pendel in EU nach rechts ausschlägt. Nun heißt es aber auch eine gute Politik für die Menschen in Griechenland zu machen .

auch

die Griechen haben wohl erkannt, dass mit sozialistischen Ideen höchstens kurzfristige Verbesserungen für die Bevölkerung zu erreichen sind. Mittel- und langfristige Stabilität ist nur mit einer Finanz- und Wirtschaftspolitik nach strengen ökonomischen Prinzipien -die dem Sozialismus fern sind- zu erreichen.

Auch hier

Für mich alles Folgen von "zu schnell zu viel Europa". Genau wie der ganze Rechtsruck, der durch die Lande zieht.

Man war so selbstzufrieden mit sich und damit, der Wirtschaft zu dienen, das man vergessen hat, viele Menschen mit ihren Bedürfnissen abzuholen.

Als reinen Umverteilungsladen mit dem Zweck Umsatz anzukurbeln wird das nix wenn die kleinen Leute die Konsequenzen ertragen müssen und wie der deutsche Michel nicht gehaltsmäßig beteiligt werden. Die Gehaltssteigerungen der letzten 10 Javre sind lächerlich im Vergleich zu den Boomzeiten die hinter uns liegen.

Ende Gelände

So, das wars jetzt auch in Griechenland mit linken Populismus, finanz. Kriegsforderungen und Euros von Dtl.
Mit wem will Merkel eigentlich noch in EU zusammen arbeiten?

Man versteht die Welt nicht mehr

Mit der Nea Dimokratia gilt die altbekannte Losung: "Vorwärts immer, rückwärts nimmer" (Ironieende).
Diese Leute hatten dafür gesorgt, dass die Troika den Griechinnen und Griechen die schlimmsten Einschnitte verordneten. Syriza musste es so passabel wie möglich umsetzen. Grexit, Brexit...
Jetzt kommen die alten Clans wieder ans Ruder. Wirkliche ökonomische Konzepte hat ND = Null.

Dann ist dieses Linke Experiment offensichtlich am Ende?

offensichtlich haben die griechischen Wähler endlich begriffen, dass linksextremistische Träumereien keinen Weg aus Krisen schaffen.
.
Gut so.
.
Das lässt hoffen.

Sollten es die radikalen rechten Kräfte nicht schaffen, wäre...

...es ein Sieg für die Demokratie in Griechenland
und auch ein Sieg für die EU.

---

Und außerdem ein Signal an Ungarn, Polen und Italien.

Denn außer populistisch-nationalem Geschwafel haben diese Parteien keinerlei Lösungen
zu den dringenden Themen in der Politik.

Gut so!

Mal abwarten

wie die Zahlen wirklich sind, mit einer komfortablen Mehrheit regiert sich natürlich gut.
Davon träumen die Parteien bei uns nur noch.

Als erstes

Besucht er die BRD. Hier gibt es die schönen Milliarden für sein kaputtes Land

Mit großen Schritten in den Abgrund

Ein dunkler Tag für Griechenland, ein dunkler Tag für Europa.

Die Sparpolitik

von Tispras war ja richtig,nur die Rentenkürzung kam schlecht bei den Rentnern an. Was dringend geboten ist,den Mittelstand zu stärken und für Investoren gute Rahmen Bedingungen zu schaffen. Nur wenn die Wirtschaft wieder wachsen kann, können die Schulden auch abgebaut werden,wobei ich immer noch für einen Schulden Erlass bin. Der neuen Regierung wünsche ich viel Glück.

Skepsis sei gestattet.

Erinnern wir uns. Es waren damals die Konservativen die Griechenland abgewirtschaftet haben. Hoffen wir, man hat hieraus gelernt. Skepsis sei jedoch gestattet.

Ein guter Tag für die EU der

Ein guter Tag für die EU der Regionen, auch ein guter für Dtl. und ein schlechter für alle Linkspopulisten.
Herzlichen Glückwunsch tolles Griechenland
Darauf ein Ouzo!
Jamas

20:00 von Biocreature

was glauben sie denn werden die Konservativen für ne Politik vertreten ?
natürlich pro Europa - solange es sich für die finanziell lohnt

andereseits 19.29

was erzählen Sie da wieder? Märchen aus 1001 Nacht? Mit Filz Schluß gemacht?Mitnichten, sondern den Staatsapparat weiter aufgebläht und so die eigenen Anhänger versorgt, die großen Steuersünder geschont und die kleinen Leute zur Kasse gebeten. Ist das bei Ihnen nur ideologische Verblendung oder machen Sie das bewusst, dass Sie die Wahrheit , sagen wir verbiegen? Halten Sie tatsächlich alle andern für uninformiert oder blöd?

@andererseits

Sie sollten sich mal an den Fakten orientieren!
Die Industrieproduktion in Griechenland liegt ca. 10 % unter dem Niveau von 2009.
Der Einzelhandelsumsatz liegt ca. 30 % unter dem Niveau von 2009.
Quelle: https://makroskop.eu
Das ist wirklich eine wahre Erfolgsgeschichte (Vorsicht: Ironie)!
Die angeblich linke Syriza ist vor den falschen Rezepten der EU eingeknickt!
Warum sollte man sie wiederwählen!?

Regierungswechsel

Das würde ich mir auch für Venezuela wünschen.

Die Konservativen haben Gr. ruiniert.

@19:58 von geselliger misa...
Ich erinnere an die zahlreichen Korruptionsskandale der Konservativen unter Samaras.
Damit hatte Tsipras doch etwas aufgeräumt.
Samaras hatte den Generalsekretär für Steuereinnahmen sofort abgesetzt, da der auch Betuchtere ins Visier nahm.
Samaras versorgte seine Freunde mit lukrativen Posten (Staatssender, ausgerechnet auch die Leitung des Dezernats für Wirtschaftskriminalität).

Aber: Statt eine "linke", erfolgreiche Politik wie z.B. Portugal zu machen, ließ sich Tsipras auf das absurde, noch nirgendwo in der ganzen Welt funktionierende neoliberale Rezept von Troika und IWF ein, mit den bekannten ruinösen Folgen.

Dass jetzt ausgerechnet die alte Oligarchenpartei wieder ans Ruder kommt, ist für Griechenland alles andere als ein Hoffnungszeichen.

@um 19:29 von andererseits

Da hat Ministerpräsident Tsipras mit seiner Syriza-Partei über Jahre in einer unglaublichen Anstrengung bis an und manchmal über die Schmerzgrenze linker Politik hinaus mit Filz, Betrug und der typischen Oberschichtsbedienmentalität Schluss gemacht, das Land konsolidiert und anfänglich wieder in Schwung gebracht,...

Bitte was hat er? Linke Verblendung was Sie da schreiben. Konsolidiert, nein, eher Zeit erkauft haben ihm die Geldgeber von EZB, IWF und Co. Ansonsten hat er vor allem den Mittelstand mit massiven Steuererhöhungen geschröpft, anstatt dass er den aufgeblähten und ineffizienten Staatsapparat massiv heruntergefahren hätte.

Das waren so ziemlich verlorene Jahre für das Land unter Syriza. Derart investitionsfeindlich wie das Land derzeit da steht war es noch nie. Und dass der hart arbeitende Mittelstand ihm die Steuer- und Abgabenerhöhungen nicht dankt ist auch nachvollziehbar. Dabei wäre es ziemlich einfach: Staatsquote senken.

Wozu Schulden erlassen?

@ schiebaer45:
... können die Schulden auch abgebaut werden,wobei ich immer noch für einen Schulden Erlass bin.

Wenn Sie selbst Gläubiger sind, können Sie das gerne machen. Sonst würde ich mich an Ihrer Stelle da mal raushalten.

Mitsotakis Junior

Also wieder zurück zum dynastischen Prinzip der griechischen Politik.

Kyriakos Mitsotakis ist der Sohn von Konstantinos Mitsotakis, der u.a. Ministerpräsident von 1990 bis 93 war und damit für den Schlamassel durchaus mitverantwortlich.

Mitsotakis Senior war eine überaus schillernde, vielschichtige Persönlichkeit von großer politischer Flexibilität. Ein guter Freund von mir, leider mittlerweile verstorben, hat mit ihm zu Zeiten der Militärdiktatur auf Kreta im Knast gesessen, mein Kumpel wegen besoffenen Rowdytums, Mitsotakis aus politischen Gründen. Die Beiden verstanden sich bestens und hatten noch bis zu Mitsotakis' Tod Kontakt.

Ich empfehle den Wikipediaartikel zu Konstantinos Mitsotakis. Viel Vergnügen!

Und jetzt der Sohnemann. Ich bin gespannt.

Oder wie mein Kumpel immer sagte: Auahauahaua!

@ Sternenkind - die Illusion der "Griechenlandrettung"

Die Milliarden sind bei deutschen und französischen Banken. Kein einziger Euro ist in das Land gegangen. Schauen Sie sich mal das Gesundheitssystem oder die Renten in Griechenland an seit der "Rettung". Da würden Sie sicherlich nicht leben wollen. Genau wie die ganzen jungen Menschen aus Griechenland, die ihr Land verlassen haben...

19:43 von Georg Friedrich

«Richtige Entscheidung.
Tsipras hat vor der Wahl versprochen, im Fall des Sieges gleichgeschlechtliche Ehe zu legalisieren sowie die Orthodoxen-Kirche vom Staat zu trennen - und das obwohl die griechische Gesellschaft eine konservative ist, wo Tradition und Glaube nach wie vor hoch geschätzt werden.»

Es waren die Regierungen unter der "Nea Dimokratia", die GRI die desolate finanzielle Situation hinterließen, die Tsipras irgendwie versuchte, "wieder auszubaden".

Aber klar doch - nur keine gleichgeschlechtlichen Paare heiraten lassen, und irgendwas an der Stellung der Kirche "rumfummeln".

Ganz genau die beiden Fragen, die bei der finanziellen Genesung des Landes wichtiger sind als jede andere. "Tradition + Glaube" werden es schon alleine richten, auf dass es allen Griechen demnächst besser ergehe.

«Insofern nur richtig, daß zumindest Experimente dieser Art dem Land jetzt erspart bleiben werden.»

Bloß keine homosexuellen Experimente.
"Die nur Promille im Land betreffen" …

19:52, Sparer

>>auch
die Griechen haben wohl erkannt, dass mit sozialistischen Ideen höchstens kurzfristige Verbesserungen für die Bevölkerung zu erreichen sind. Mittel- und langfristige Stabilität ist nur mit einer Finanz- und Wirtschaftspolitik nach strengen ökonomischen Prinzipien -die dem Sozialismus fern sind- zu erreichen.<<

Man kann es auch anders ausdrücken:

Tsipras hat das Land konsolidiert und darf nun gehen. Jetzt ist jemand an der Macht, der für das alte System steht. Das System, das Griechenland in den Abgrund geführt hat.

@ geselliger misa... - linkes Experiment Sparpolitik?

Aha. Wissen Sie eigentlich was linke Politik ist? Massive Rentenkürzungen, Abbau des Sozialsystems und Rückbau des Gesundheitssystems soll linke Politik sein? In Griechenland hat jahrelang die Troika regiert. Und nein - die war nicht wirklich links.

das Pendel in EU nach rechts ausschlägt...

sicherlich keine gute Entwicklung, aber wie sonst kann sich eine Bevölkerung noch erwehren, bei uns schaut es doch fast genau so aus, gäbe es da nicht die Grünen...

19:29 von andererseits

kann man doch andererseits dem Kopf schütteln
.
was erwarten sie
so sind wir Menschen eben
ich brachte es ja schön häufiger
Bayern ... Bremen
da 2.000 Euro Schulden dort 30.000 und 4 x so viele Arbeitslose
merkt man was am Wahlverhalten
hier die CSU dort die SPD seit ewigen Zeiten
man scheint zufrieden ihr Zitat "Kopf schütteln"

19:58 von geselliger misa...

«Dann ist dieses Linke Experiment offensichtlich am Ende?
offensichtlich haben die griechischen Wähler endlich begriffen, dass linksextremistische Träumereien keinen Weg aus Krisen schaffen.»

Extrem links-extremistische Politik, die Tsipras mit Rentenkürzungen und Steuer-Erhöhungen bei den weniger gut Gestellten des Landes betrieb.

Und erst die ganzen Enteignungen von Reedern, Yachten und Ländereien der Reichen, die er massenhaft veranlasste.

«Gut so.
Das lässt hoffen.»

"So richtig gut", dass der Budenzauber auf Kosten der Reichen in Griechenland endlich ein Ende habe. Und die links-extremistische Umverteilung nach unten nicht länger weiter gehe …

21:45, claudius19

>>in guter Tag für die EU der Regionen, auch ein guter für Dtl. und ein schlechter für alle Linkspopulisten.
Herzlichen Glückwunsch tolles Griechenland
Darauf ein Ouzo!
Jamas<<

Tsipras hat den Karren aus dem Dreck gezogen, darf jetzt gehen und denjenigen, die ihn reingefahren haben, wieder die Zügel überlassen.

Na dann Prost.

21:52, deutlich

>>andereseits 19.29
was erzählen Sie da wieder? Märchen aus 1001 Nacht? Mit Filz Schluß gemacht?Mitnichten, sondern den Staatsapparat weiter aufgebläht und so die eigenen Anhänger versorgt, die großen Steuersünder geschont und die kleinen Leute zur Kasse gebeten. Ist das bei Ihnen nur ideologische Verblendung oder machen Sie das bewusst, dass Sie die Wahrheit , sagen wir verbiegen? Halten Sie tatsächlich alle andern für uninformiert oder blöd?<<

O.k., Sie sind deutlich, dann bin ich's jetzt auch mal:

Wer hier die Wahrheit verbiegt, das sind nun wirklich eindeutig Sie.

Jeder, der sich auch nur ein klein wenig mit der griechischen Geschichte auskennt, weiß das.

Ich frage mich, wer hier wen für blöd hält.

Geschenke waren nicht verlangt

@ DemokraSte:
Die Milliarden sind bei deutschen und französischen Banken. Kein einziger Euro ist in das Land gegangen.

Davon war ja auch keine Rede. Griechenland ist hoch verschuldet und die europäischen Partner haben sich verpflichtet, für die Schulden zu bürgen. Geld mit der Gießkanne über Griechenland ausleeren, war nicht geplant und wäre auch nicht sinnvoll.


Schauen Sie sich mal das Gesundheitssystem oder die Renten in Griechenland an seit der "Rettung".

Die Renten und das Gesundheitssystem liegen deutlich über dem Durchschnitt in Osteuropa.

22:13, krittkritt

>>Aber: Statt eine "linke", erfolgreiche Politik wie z.B. Portugal zu machen, ließ sich Tsipras auf das absurde, noch nirgendwo in der ganzen Welt funktionierende neoliberale Rezept von Troika und IWF ein, mit den bekannten ruinösen Folgen.<<

Hier gebe ich Ihnen ausnahmsweise mal Recht, wenn Sie den Begriff "neoliberal" benutzen.

Griechenland musste als wirtschaftswissenschaftliches Freilandlabor herhalten und hatte sehr wenig Möglichkeiten, sich unter den realexisierenden Bedingungungen des weltweiten Kapitalismus dagegen zu wehren. Im Prinzip hat Tsipras einen sehr sozialdemokratischen Ansatz gefahren, nämlich die Reparatur der Auswirkungen und Folgen des Kapitalismus.

Aber wie Sie hier im Forum erkennen, wird so etwas schon als linksradikal verschrieen.

22:30 von fathaland slim

«Ein guter Freund von mir, leider mittlerweile verstorben, hat mit ihm zu Zeiten der Militärdiktatur auf Kreta im Knast gesessen, mein Kumpel wegen besoffenen Rowdytums, Mitsotakis [The Fatha] aus politischen Gründen. Die Beiden verstanden sich bestens und hatten noch bis zu Mitsotakis' Tod Kontakt.»

Ich kenne niemanden, der einstige Ministerpräsidenten kannte.
Aber ich bin auch aktiv komplett unmusikalisch …

«Oder wie mein Kumpel immer sagte: Auahauahaua!»

Was will ein Grieche sagen, wenn er "Auahauahaua" sagt?
Etwas anderes als ein Deutscher, der diese Worte benutzt …?

@21:52 von deutlich

"Mit Filz Schluß gemacht?Mitnichten, sondern den Staatsapparat weiter aufgebläht und so die eigenen Anhänger versorgt, die großen Steuersünder geschont und die kleinen Leute zur Kasse gebeten."
.
Äh, stimmt leider nicht so.......
Kennen Sie die Verhältnisse vorher in Griechenland?
Da musste einfach ein Schnitt gemacht werden.........
.
"Halten Sie tatsächlich alle andern für uninformiert oder blöd?"
.
Hmmm....
Beantworten Sie sich die Frage am Besten selber.........

fathaland slim 23.05

Ja, dann erzählen Sie mir doch, was mit den Listen der größten Steuerschuldner in GR unter Tsipras passiert ist und was mit den Reedereien ist, ob es jetzt eine funktionierende Finanzverwaltung gibt und wo und wie die aufgeblähte Verwaltung insgesamt verkleinert wurde. Nachdem man nichts davon gehört oder gelesen hat gehe ich davon aus, dass da nicht viel passierte...
Und in die Schuldensituation haben GR sowohl die ND als auch die Pasok abwechselnd geführt und jeweils ihre Anhänger in Verwaltungsjobs gebracht. Tsipras hat zumindest an die letzte Tradition angeknüpft. Oder nicht?

@23:05 fathaland slim

Danke fürs "Beispringen"; ich hätte den Kommentar des Users, der nicht zum erstenmal mit solch hanebüchenen Verdrehungen arbeitet, selbst gar nicht mehr beantwortet. Das führt erfahrungsgemäß zu nichts außer zusätzlicher Aufmerksamkeit für manipulative Provokation. Aber wahrscheinlich haben Sie recht: man braucht einen langen Atem bei notwendigen Klarstellungen.
Solidarische Grüße aus dem Süden!

21:45 von claudius19

"" Ein guter Tag für die EU der Regionen, auch ein guter für Dtl. und ein schlechter für alle Linkspopulisten.""
#
So sehe ich es auch. Links Grüne Thesen scheinen bei den Bürger Griechenland nicht an zu kommen. Und das ist gut so. Die griechische Regierung braucht eine real Politik und keine Träumereien.

Varoufakis

ist ein grosser Schaumschlaeger. Wie man die Wahl bewerten muss wird sich zeigen. Igendwo zwischen Sparkurs, Ausverkauf, Arbeitslosigkeit und Nordmazedonien liegt der Wahlsieg.

Varofakis bleibt als Vertreter der Spieltheorie ein Schaumschlaeger, der sich wieder Diaeten und Rente gesichert hat. Schade, dass das so einfach ist.

Rentenkürzung und linke Politik

Syriza hat gezeigt, dass Sparmaßnahmen wie z.B. eine Rentenkürzung sinnvoll sein können und sehr wohl mit linker Politik vereinbar sind. Dass das Wahlvolk das nicht zu schätzen weiß, ist dann schade, aber Politik ist nicht immer gerecht.

Au, fein!

Da brechen doch wirklich goldene Zeiten in Griechenland an: Endlich winken bestimmt wieder Rüstungsaufträge für unsere Wehrindustrie (na, U-Boote Made in Germany und so´n Zeugs). ... Und wenn die letzten paar Krümel vom Tafelsilber Griechenlands (natürlich) nicht reichen, dann tun´s neue Kredite unserer Banken ganz gewiss - verbürgt vom deutschen Staat. Oh wie wird das fein...
Ach so, ja... Steuersenkungen: Auch sehr gute Idee. Am besten ab der ersten Million Jahreseinkommen dann gleich Steuerfreiheit erklären. Das kurbelt die Wirtschaft dann ganz gewiss an...
Schade nur, liebe griechische Wähler: Für euch bleibt da dann leider nix mehr übrig. Aber dass kennt ihr doch eigentlich - von der Nea Demokratia!

22:22 von Transatlantikerin

"" Wenn Sie selbst Gläubiger sind, können Sie das gerne machen. Sonst würde ich mich an Ihrer Stelle da mal raushalten.""
#
Das kann über einen Font der EZ Bank geregelt werden. Das ist machtbar wenn man es nur will.

19:29 von andererseits

«Auch wenn man natürlich einerseits das Ergebnis demokratischer Wahl anerkennen muss, kann man doch andererseits dem Kopf schütteln darüber, dass sich so viele vor der Wahlurne den Kopf verdrehen ließen.»

So unverständlich ist es mir nicht, dass die Mehrheit der heutigen griechischen Wähler mit der Politik von Tsipras nicht zufrieden war / ist.

In der Anfangszeit der Regierung Tsipras hatte es auch noch einen Herren namens Varoufakis in der Regierungmannschaft.

Den Lautsprecher der unrealistischen Unmöglichkeit. Der tönte, und Erwartungen weckte, bei denen man sich nur die Haare raufen konnte.

Ein Selbstdarsteller der Selbstgefälligkeit.
Dessen Vorstellungen schneller zerplatzten, als Seifenblasen es könnten …

@21:48 von Sisyphos3 Re.20:00 von Biocreature - Preisfrage:...

...Preisfrage:
Habe ich auch nur ein Wort über die Konservativen in meinen Beitrag verloren?

---

Nein!

Ich habe nur meine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, daß
die rechts-nationalistischen Populisten vielleicht nicht die %-Hürde schaffen werden.

Und dann einen Hinweis auf die europäischen Länder gerichtet, in denen entweder Rechtspopulisten
und/oder EU-Gegner regieren.
Deshalb die drei Länder Italien, Polen u. Ungarn.

Im Übringen ist die ND Griechenlands
eine Europa zugewandte Partei.
Und was sie nun an Wahlversprechen einlösen und umsetzen können wird sich zeigen.

Einfach wird es aufgrund der finanziellen Mißlage Griechenlands nicht.
Aber dieselbe Problematik hatten auch die Vorgänger.

Somit gleiches Recht für alle :-)

Und die rechten Populisten sind eben raus aus dem Rennen, Politik in Griechenland nach ihren Täumen zu verwirklichen.

Und das ist eine gute Nachricht für alle in der EU.

@23:05 von fathaland slim 21:52, deutlich >>andereseits 19.29

...schöner Beitrag Ihrerseits und zudem gut gekontert.

---

Über Ihre inhaltliche Analyse brauchen wir kein Wort verlieren.
Denn wo Sie recht haben, haben Sie numal recht.

22:22 von Transatlantikerin

es ist immer leichter
über das Geld anderer zu verfügen
klar ist man da großzügiger

@geselliger misa... - 19:58

"offensichtlich haben die griechischen Wähler endlich begriffen, dass linksextremistische Träumereien keinen Weg aus Krisen schaffen."

Wenn man nicht begriffen hat, wie links-frei diese Krise überhaupt entstanden ist, kann man natürlich solchen Kokolores schreiben.

23:29 von deutlich

was erwarten sie ?
wenn Steuerhinterziehen als was normales gilt,
mehr noch gar kein Unrechtsbewußtsein erzeugt
wollen sie ein Volk in ein paar Jahren total umerziehen

Darstellung: