Ihre Meinung zu: Mieten in Großstädten steigen um sechs Prozent jährlich

3. Juli 2019 - 14:09 Uhr

Geringverdiener geben mittlerweile fast die Hälfte ihres Einkommens für Mieten aus. Das teilte das Bauministerium mit. Die Mieten in deutschen Großstädten stiegen demnach zuletzt um sechs Prozent pro Jahr.

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Kommentare

Mieten in Großstädten steigen um sechs Prozent jährlich....

Das zeigt,daß es auch auf diesem Gebiet einfach so weiter läuft.
Wichtig sind deshalb die Initiativen für einen Mietdeckel.Und auch Volksbegehren,wie in Berlin gegen die Deutsche Wohnen.Nur auf der Grundlage könnte es zu einer anderen Politik kommen.
Ferner sollten sich die Gewerkschaften überlegen,ihre mäßige Tarifpolitik(vielfach nur 2 bis 2,5% Abschlüsse) aufzugeben und mit ihren Forderungen mal offensiver werden.

Öffentlicher Nahverkehr

Ist eigentlich die Lösung , wenn man dies ordentlich -Taktung, ect- in die Dörfer bringt. Dann Nehmlich ziehen mehr Leute aufs Land und nicht mehr so in die City . Das würde kurzfristig und mittelfristig den Zuzug in die City entlasten und damit auch den Wohnungsmarkt. Wenn man zugleich sozialen Wohnungsbau fördert , dann wird ein Schuh draus. Solange diese Vernetzung politisch nicht gesehen wird, wird sich der Wohnungsmarkt nicht entspannen.

@Weiß-mehr-als Sie

"""
Warum kann man die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung (sprich Mieteinkünfte) auch nicht gesondert besteuern, in dem man die Einkommenteuer beispielsweise bis auf 80 % anhebt, je mehr Mieten der Vermieter einnimmt?! Dann wären den Miethaien, insbesondere den Immoblienkonzernen schnell Einhalt geboten
"""
Hmm, toller Vorschlag, da wird wirklich gleich jedem Investor Einhalt geboten!
Frage: Wer soll dann die die dringend benötigten Wohnungen bauen und von was finanzieren?

Anmerkung:
Für natürliche Personen sind die Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung dem jeweiligen, persönlichen Steuersatz unterlegen und werden in Summe Progressiv versteuert.
Einküfte von Wohnungsgesellschaften unterliegen der jeweiligen Gesellschaftsform. Bei einer AG dem Körperschaftsrecht und deren Steuersätze.
Ausschüttungen (z.B.: Dividenden) werden dann erneut entsprechend versteuert bzw. pauschal abgegolten.
Ohne der Abgeltungssteuer würde bei Dividenden das Halbeinkünfteverfahren gelten!

@Weiß-mehr-als Sie

Die Preise werden immer durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn die Miete gedeckelt wird, dann erfindet man halt Nebenkosten, z.B. eine Servicepauschale von 400€ pro Monat dafür, dass der Vermieter gelegentlich nach dem rechten sieht. Die Preise sinken erst bei größerem Angebot bzw. sinkender Nachfrage. Analogie: Deckelung der Brotpreise bei Missernten. Es werden nicht mehr Leute satt, aber es entsteht ein Schwarzmarkt.

Frage an die Mitforisten von einem Vermieter?

Was versteht Ihr unter "bezahlbarem Wohnraum"
a) Kaltmiete bis zu x €/m^2
b) Warmmiete bis zu x€m^2 (incl. NK)
oder alternativ
Miete in % des verfügbaren Mietereinkommens (wurde mW in Linken Kreisen in den 80er mal zur Diskussion gestellt)

so und dann noch eine ergänzende Frage:

Bei allen Mietbegrenzungsaktivitäten des Staates wird die Vermieterentscheidung immer noch vom Wohneigentümer getroffen werden!
Dies bedeutete in meinem Fall die gleiche Mieterklinetel die wir jetzt schon haben.
Kurzum: Finanzstarke Mieter!

Na endlich

"Mieten steigen um sechs Prozent jährlich"
-
Na endlich, ich hatte mir schon Sorgen gemacht das wir nicht in den Genuss dieser viel gepriesenen Inflation kommen.

Statt etwas gegen die

Statt etwas gegen die Wohnungsknappheit zu tun, steckt man das Geld, in Form von Wohngeld (Steuergeld), den Vermietern in den Hintern.

So ein Unsinn...

"Durch die Schaffung neuer Wohnungen könne der Knappheit begegnet werden"

Darauf wäre ich Dussel nie gekommen!

Die Schaffung neuer Wohnunge wird leider nichts daran ändern, dass diese mit steigenden Grundstückspreisen immer teurer werden. Hier müsste die Politik ansetzen und mal nach Österreich schau'n. Viele Wiener wohnen in Gemeindewohnungen.
Grund und Boden sollte im Besitz der Gemeinden gehalten und nicht an Spekulanten verkauft werden.

@Bernd Kevesligeti

""
Das zeigt,daß es auch auf diesem Gebiet einfach so weiter läuft.
""
=> Das ist doch logisch, wenn von staatlicher Seite keine ensprechenden Investitionsanreize geschaffen werden und Bauanträge nicht zeitnah beschieden werden, wird es keine Neubauten geben. Angebot niedrig, Nachfrage hoch!
Das müsste auch für jeden Sozialisten verständlich sein, hat doch schon der Wartburg in der DDR gebraucht mehr gekostet als der Neuwagen mit 18jahriger Wartezeit

""
Wichtig sind deshalb die Initiativen für einen Mietdeckel.Und auch Volksbegehren,wie in Berlin gegen die Deutsche Wohnen.Nur auf der Grundlage könnte es zu einer anderen Politik kommen.
""
=> Genau, ein Programm für Bestandsmieter!
Frage: Was ist mit denen die eine Wohnung suchen?
Die Besichtigungsschlangen werden nicht kürzer und man kann sich genauso den Best-Mieter aussuchen!

P.S.: Bzgl. Tarifsteigerungen: Genau aus diesem Grund bin ich vor ca. 8 Jahren aus dem Arbeitgeberverband ausgestiegen!

15:48, Der President

>>Öffentlicher Nahverkehr
Ist eigentlich die Lösung , wenn man dies ordentlich -Taktung, ect- in die Dörfer bringt. Dann Nehmlich ziehen mehr Leute aufs Land und nicht mehr so in die City . Das würde kurzfristig und mittelfristig den Zuzug in die City entlasten und damit auch den Wohnungsmarkt. Wenn man zugleich sozialen Wohnungsbau fördert , dann wird ein Schuh draus. Solange diese Vernetzung politisch nicht gesehen wird, wird sich der Wohnungsmarkt nicht entspannen.<<

Den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs finde ich natürlich richtig.

Ich glaube aber nicht, daß die Förderung einer weiteren Zersiedelung der Landschaft ein zielführender Ansatz ist, um den Anstieg der Mieten zu begrenzen.

Was?

Die Regierung will das Wohngeld für Geringverdiener anheben. Soso, und wer soll das bezahlen? Die die etwas mehr verdienen und damit genauso schlecht dastehen. Was soll das? NUR ein größeres Angebot schafft Abhilfe, sonst nichts. Schon gar keine Politik.

@15:48 von Der President

"Ist eigentlich die Lösung , wenn man dies ordentlich -Taktung, ect- in die Dörfer bringt. Dann nämlich ziehen mehr Leute aufs Land und nicht mehr so in die City."

Das wäre ein guter Ansatz und gleichzeitig sollte man noch für eine Verbesserung der übrigen Infrastruktur sorgen, z.B. die Gesundheitsversorgung. Aber die Politik sorgte in den letzten Jahren eher dafür, dass kleine Kliniken nicht bestehen können.

Am 03. Juli 2019 um 15:51 von nelumbo

<< z.B. eine Servicepauschale von 400€ pro Monat dafür, dass der Vermieter gelegentlich nach dem rechten sieht.>>

Ein solcher pauschaler Ansatz bei den Betriebskosten wäre unwirksam.

Selbst die Kosten für den Hauswart können nicht angesetzt werden, soweit diese die Instandhaltung, Instandsetzung, Erneuerung, Schönheitsreparaturen oder die Hausverwaltung betreffen.

Nur wenn die Gehälter im gleichen Maß ansteigen

würden, könnte man diese Steigerung noch verstehen. Und was macht unsere Regierung? Genau, nur halbherzige Maßnahmen um diesen Wahnsinn zu stoppen! Hier herrscht Arnachie des reinen Raubtier Kapitalismus und keiner macht etwas dagegen. Ich gebe aber zu bedenken, dass sehr viele Vermieter sehr fair vermieten, ein Dank an diese vernünftigen Menschen. Also liebe Regierung, was gedenkt ihr zu tun, um den schwarzen Schafen das Handwerk zu legen??

So lange alle in die Ballungsräume streben

und nicht gebaut wird, können die Wohnungen nicht billiger werden. Und die hohen Boden- und Baupreise mit den vielen Vorschriften zu Dämmung, Stellplätzen usw. usf. lassen keine günstigen Wohnungen zu und damit keine günstigen Mieten. Ganz einfach, Gesetz von Angebot und Nachfrage und wirtschaftliche Binsenweisheiten. Warum alle in die Ballungsräume drängen, auch ohne Job, das erschließt sich mir auch nicht.

@16:02 von Weiß-mehr-als Sie

Verzeihung ich verstehe nach wie vor nicht warum Sie die Wohnungseigentümer höher besteuern möchten.
Dies würde unweigerlich zu einem Investitionseinbruch kommen. Darüberhinaus wäre eine Besteuerung über 50% nicht Verfassungsmäßig.

Die Kapitalertragssteuer in Form der Abgeltungssteuer von 25% zzgl Soli ist mitnichten ein großer Vorteil.
Grund: Zum Einen ist es bei der Abgeltungssteuer nicht möglich Werbungs bzw. Gestehungskosten geltend zu machen.
Zum Anderen war die ursprüngliche Versteuerung nach Halbeinkünfteverfahren auf Basis des persönlichen Steuersatz für Dividenden erheblich besser.
Beispiel (1000€ @ 25%+Soli) versus (500@ 45%+Soli)
UND früher waren die Aktienverkäufe nach 6 bzw. 12 Monaten Steuerfrei;-)

Ach ist das mal jemandem

Ach ist das mal jemandem aufgefallen?
Komisch.......
.
Mein Vermieter, die VONOVIA, macht das anders (da gibt es auch eine arabische Hotline).
Möglichst viele in die Wohnungen setzen, deren Miete vom Amt bezahlt wird. Ist übrigens sehr bereichernd für mich.
.
Dann klappt´s auch mit dem Reibach!
.
Wenn es mit dem Gehalt nicht klappt, egal: Aufstocken (zahlt dann der Steurzahler).
.
Egal, Hauptsache der Reibach stimmt für die Herren "Investoren".
.
Aber eine gute Information hat der Artikel ja. Wenn ich 4.500€ verdiene ist meine Belastung nicht mehr so groß!
.
1,5 Mio. neue Wohnungen? Irgendwie kommt mir die Zahl bekannt vor......
Keine Sorge, wir schaffen das!

@ 16:05 von bürgerschreck

"Frage: Was ist mit denen die eine Wohnung suchen?
Die Besichtigungsschlangen werden nicht kürzer und man kann sich genauso den Best-Mieter aussuchen!"
.
Steht doch im Artikel?
Verdienen Sie 4.500€!
Oder sind Sie "sozial abgehängt"?

Mietdeckelung reicht hier nicht mehr aus,

die Mieten sind zu senken und bei Verstoß müssen die Vermieter enteignet werden. Man nennt die jetzige Entwicklung einen Verstoß gegen die guten Sitten! Nicht falsch verstehen, der große Anteil der Vermieter in Deutschland ist hier nicht gemeint. Es geht hier um Vermieter, die der reinen Kapitalsucht frönen und leider ist diese Sucht in Großstädten sehr verbreitet!

Alles nur halbe Sachen

All die oben diskutierten Sachen führen zu nichts. Die einzige Lösung sind mehr Wohnungen in Ballungsräumen im Besitz der öffentlichen Hand bzw. von Genossenschaften.

Wie "der Markt" das Problem regelt sehen wir ja im Moment. Ein gewerblicher Vermieter, am besten noch eine AG im DAX wird nie günstige Wohnungen anbieten. Der nimmt was "der Markt" hergibt. Übrigens auch dann, wenn die Kosten sinken durch Abschaffung irgendwelcher Vorschriften.

Die Politik aller Farben hat in den letzten Jahren allerdings genau das Gegenteil getan und mit dem Verkauf ehemaliger Sozialwohnungen Vonovia etc. erst möglich gemacht.

Wohngeld und Baukindergeld werden vom Vermieter bzw. Verkäufer schnell "eingepreist" und leiten Steuergeld in die falschen Taschen. Zusätzlich wird mit dem Baukindergeld auch der Neubau an Orten gefördert, an denen kein Mangel herrscht.

Öffentliche Grundstücke auch öffentlich bebauen, anstatt sie, wie bislang, an Spekulanten zu verkaufen.

re von bürgerschreck 16.05

Das fühlt sich irgendwie an,wie ein Gegenüberstellen zwischen "Bestandsmietern" und Wohnungssuchenden.
Und allein die Angst von Vonovia und Deutsche Wohnen vor dem Volksbegehren führte schon zu bestimmten Ankündigungen,wie ältere Mieter nicht zu kündigen oder vorerst auf Erhöhungen zu verzichten.

Aber wenn Ihnen schon die bescheiden Tarifsteigerungen bei Löhnen nicht gefallen....

nichts Neues

Für mich ist dies nichts Neues und von daher ziehe ich den veröffentlichen Inflationssatz stark in Zweifel. Denkt man daran, wie hoch mittlerweile alleine der Anteil der Miete vom Gehalt ist.

Im Grunde braucht sich niemand darüber beschweren, werden doch wiederholt die Parteien gewählt, die das Problem seit vielen Jahren nicht in den Griff bekommen.
Ich kann kein anderes Ergebnis erwarten, wenn ich meine Handlungsweise nicht verändere.

15:56 von bürgerschreck

«Frage an die Mitforisten von einem Vermieter?
Was versteht Ihr unter "bezahlbarem Wohnraum"
a) Kaltmiete bis zu x €/m^2
b) Warmmiete bis zu x€m^2 (incl. NK)»

"Bezahlbarer Wohnraum" entsteht in ÖST durch genossenschaftliches öffentliches Bauen in verschiedenen großen Stäften (nicht nur in Wien)
für 6€ bis 9€ kalt pro qm.

"Keine Luxuswohnungen", aber alle entsprechend den aktuell gültigen Bauvorschriften hinsichtlich Wärmedämmung, Heizung, …
Ohne "massive" Gewinnerzielung erbaut + vermietet. Aber so, dass die Mieteinnahmen ausreichen, Instandhaltung zu gewährleisten + auch Mittel für Neubauten beizusteuern.

Als Beispiel privater Vermieter kann ich die Eltern meiner Freundin nennen (in Köln). Sie wohnen selbst in dem 7-Parteien-Haus. Vorzügiche rechts-rheinisch-fluss-nahe Lage, exzellente Anbindung an ÖPNV.

2 der Wohnungen sind kleine mit je ca. 40 qm.
Vermietet für ca. 10,50 €/qm kalt an Studentinnen.
Die sind hellauf begeistert, auch für die Vermieter "kein Zuschussgeschäft" …

@16:24 von Defender411

Schon mal was von freier Marktwirtschaft gehört? Die Nachfrage regelt den Preis. Keiner dieser 'Bösen'-Vermieter möchte seine Wohnungen leer stehen haben die kosten ihn nur sehr viel Geld.

Wenn aber auf eine Wohnung 10 Mieter kommen dann wäre ich ja blöd wenn ich die an den Vermiete der am wenigsten dafür geben möchte.

Wer von Enteignung spricht sollte auch mal daran denken, dass es Personen gibt, die in solche Unternehmen investiert haben und evtl. dann ihr Geld nicht wieder bekommen. Das ist dann gerecht?

@ 16:12 von falsa demonstratio

"<< z.B. eine Servicepauschale von 400€ pro Monat dafür, dass der Vermieter gelegentlich nach dem rechten sieht.>>

Ein solcher pauschaler Ansatz bei den Betriebskosten wäre unwirksam.

Selbst die Kosten für den Hauswart können nicht angesetzt werden, soweit diese die Instandhaltung, Instandsetzung, Erneuerung, Schönheitsreparaturen oder die Hausverwaltung betreffen."
.
Keine Sorge, wird nicht pauschal gemacht, wird Ihnen aufgeschlüsselt!
Natürlich werden die Angesetzt!
Kosten für Hausmeister, "Rasenpflege", etc.
Ganz groß im Trend ist "Sanierung" oder "Dämmung" (steigert ja Ihren Wohnwert).
Wir bauen dir da jetzt mal einen neuen Balkon hin (wurden 2016 komplett saniert, neu verputzt, alles). Steigert ja auch meinen Wohnwert.
.
Ich habe hier drei blöde Rauchmelder hängen (eigentlich liegen die in der Schublade, weil niemand gekommen ist, um die zu installieren), die im Baumarkt 5€ kosten, und zahle die bis zum Rest meines Mieterdaseins mit 1,57€ im Monat ab!
Wohnwert....Kennen Sie ja..

also soll der Vermieter einfach bauen und Verluste

hinnehmen. Das macht Niemand.Und das ist auch gut so,

Mieten in Großstädten steigen um sechs Prozent jährlich

Für diese recht gute Rendite (besser als jede Bank) bedanke ich mich herzlich bei der christlichen und sozialdemokratischen Regierung!

Seit.Jahren läuft Einiges gewaltig schief.

In Ballungsgebiete verschärft sich die Situation auch dadurch, dass jedes Unternehmen es für schick hält dort Atbeitsplätze zu schaffen, statt mehr in die Regionen zu gehen, in denen Arbeitzplätze rar sind. Da sehe ich den Frankfurter Flughafen, der immer größer wird und alle umliegenden Städte leiden. Ich sehe Flughäfen in der Region, die ums Überleben kämpfen, oder bereits verloren haben und dort kratzt der Verkehr nicht die Bohne! Ich sehe eine Digitalisierung in den Ballungsgebieten und auf dem Land sind wir Schlußlicht in Europa! Dies alles führt dazu, dass Menschen zu den Arbeitsplätzen ziehen, und wo sind die? Genau, da wo es nicht genug Wohnraum gibt. Verfehlte Politik, kann ich nur sagen.

da steht sich die Gesellschaft selber im Weg

Ich meine gerade die Gemeinden müssten im sozialen Wohnungsbau wieder stärker aktiv werden
Es wird festgelegt wie viel Wohnraum eine Person/Familie haben darf, den bekommt sie und dafür zahlt sie eine entsprechende Miete
Ändert sich der Bedarf (Kinder ziehen aus Partner stirbt)
müssen die die Wohnung verlassen oder eine entsprechend höhere Miete zahlen
aber so Forderungen kommen in der links/sozialen Ecke eher nicht an
da subventioniert man fehlbelegte oder blockiert lieber dringend benötigte Wohnungen

Korrekte Inflation trotz Mieterhöhung

@ Giselbert:
Für mich ist dies nichts Neues und von daher ziehe ich den veröffentlichen Inflationssatz stark in Zweifel.

Das ist unbegründet. Der Inflationssatz ist ja ein Durchschnittswert, der auch berücksichtigt, dass ich z. B. Vermieter bin und für mich die Inflation sinkt. Insgesamt ist der Inflationssatz mathematisch korrekt ermittelt, daran gibt es keinen Zweifel.

16:20, NeutraleWelt

>>1,5 Mio. neue Wohnungen? Irgendwie kommt mir die Zahl bekannt vor......
Keine Sorge, wir schaffen das!<<

2005 lebten 82,5 Millionen Menschen in Deutschland, 2018 83 Millionen.

500.000 Menschen brauchen 1,5 Millionen Wohnungen?

Folgender Artikel aus dem "Tagesspiegel" könnte vielleicht interessant sein:

"https://www.tagesspiegel.de/politik/bevoelkerungsentwicklung-deutschland-wird-schrumpfen-mit-und-ohne-einwanderer/24501768.html"

Verständlicher Ärger

Ich verstehe den Ärger der Mieter gut und respektiere ihre Position. Ich möchte aber auch, dass unsere Zufriedenheit als Eigentümer und Vermieter anerkannt und unsere Position respektiert wird.

16:57, Hinterdiefichte

>>@ 16:36 von fathaland slim
Zitat: „Wohnungen gibt es genug, es gibt nur immer weniger günstige.“

Und ich dachte, es seien mehr Wohnungssuchende hinzugekommen. Die Bevölkerungszahl hat auf jeden Fall zwischen 2014 (81 Mio) und Ende 2018 (82,9 Mio) um 1,9 Mio Menschen zugenommen.<<

Dann schauen Sie sich doch bitte mal an, wie viele Menschen 2005 in Deutschland lebten.

Es waren 82,5 Millionen.

Damals gab es keine nennenswerte Wohnungsknappheit.

Auf dem Land ...

Schon jetzt verstopfen die Straßen in kleineren Orten durch Pendler, die "auf dem Land" wohnen müssen, weil die Städte zu teuer sind. Die mit dem Auto fahren müssen, weil der Öffentliche Personenverkehr die Bezeichnung auf dem Land eben nicht ernsthaft verdient. Fahrpläne mit denen man nicht wirklich Schichtdienste arbeiten kann, am Wochenende morgens nicht zur Arbeit oder abends nach Hause kommt, wenn man auf dem Land wohnt. Bevor man die Menschen aus den Städten auf das Land vertreibt, sollte man dort "auf dem Land" auch die Voraussetzungen dafür erfüllen. Es werden zwar hier Radwege gebaut, das ist schon mal etwas. Aber will schon nach einem Arbeitstag noch 20 Kilometer Radfahren? Eigentlich nur jene, die weder in der Stadt wohnen und sich dazu auch nicht die Fahrpreise leisten können.

>>Durch die Schaffung neuer

>>Durch die Schaffung neuer Wohnungen könne der Knappheit begegnet werden, sagte ein Sprecher von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU).<<

Nur hat das "Schaffen" in den letzten x Jahren nicht funktioniert.

Und wie die Landesregierung in Berlin es beweist, wird dies auch so schnell nicht geschehen. (War vor einigen Tagen ein Bericht im Tagesspiegel)

@16:36 von fathaland slim
>>Wohnungen gibt es genug, es gibt nur immer weniger günstige.<<

Leider wohl nur Wunschdenken....

Trend zum Leben in Klein- und Mittelstädten

Auch das Leben in Klein- und Mittelstädten liegt im Trend. Attraktiv sind diese Orte besonders für Familien und für Studierende wegen der im Vergleich zu den Metropolen geringeren Mieten.

Es entstehen immer mehr Speckgürtel um die Städte. Aber je größer der Abstand zur Großstadt wird, um so weiter werden die Wege – und das ist dann für viele ein Motiv in eine kleinere Stadt zu ziehen.“

Klein- und Mittelstädte haben zwar nicht das umfangreiche Angebot einer Großstadt, dort lebt es sich zum Teil günstiger, sicherer, gesünder und vielleicht auch beschaulicher.
Nur die Anbindung an den Arbeitsplatz muss eben passen.

@ 16:40 von lenamarie

"also soll der Vermieter einfach bauen und Verluste
hinnehmen. Das macht Niemand.Und das ist auch gut so,"
.
Sie verkennen da was!
"Wohnen" ist ein Grundrecht!
Und die Aufgabe (bezahlbare) Wohnungen zu bauen ist nicht Aufgabe von irgendwelchen Miethaien oder Spekulations-Vermietern, sonder Aufgabe des Staates!
Bauen Sie nicht, wenn Sie meinen nicht genug Reibach zu machen! Legen Sie Ihr Geld lieber in Aktien an!
Der Staat hat es verschlafen, wie alles.
Noch schlimmer, seinen Anteil an Spekulanten wie VONOVIA verkauft.
.
Wieso geht das z.B. in Wien? Die machen da vermutlich was anders? Ja was machen die denn?
.
Sie haben da eine ganz gesunde EInstellung!
Ich bin froh, nicht bei Ihnen zu wohnen......

Sozial eingestellte Vermieter...

...werden vom Finanzamt bestraft. Es wird bei der Besteuerung ganz einfach eine höhere Mieteinnahme zu Grund gelegt.

Gab dazu vor einigen Wochen auch hier bei der Tagesschau einen Bericht.

16:36 von Chr__Au

Die freie Marktwirtschaft hat nicht funktioniert bzw. funktioniert nur da, wo es dem Kapitalismus Geld bringt. Auf dem Arbeitsmarkt haben wir, den angeblichen, "Fachkräftemangel", würde die freie Marktwirtschaft wirklich funktionieren, müssten die Löhne so stark steigen, bis die Fachkräfte alle in Deutschland arbeiten wollen. Leider gibt es viele, die unserem Land den Rücken kehren und das erzeugt dann diesen, selbstverschuldeten Mangel. Ich wäre für die freie Marktwirtschaft, wenn sie nicht nur für die Raubtier Kapitalisten gelten würde. Ausgeglichen wäre die Situation, wenn die Mieten im gleichen Verhältnis zu den Einkommenssteigerung steigen würden. Ich verstehe sie sehr gut, wenn sie ihre enge Sicht der freien Merktwirtschaft betrachten, ohne alle anderen Entwicklungen ausser Acht zu lassen, kommt man zu ihrer Einstellung, die leider sehr egoistisch ist;-)

17:09, dr.bashir

>>Und was mir besonders gefällt ist die Regelung, dass man die Kosten einer wie immer gearteten Sanierung auf die Miete umlegen darf. Ich glaube derzeit 8% pro Jahr. Das heißt, nach etwa 12-13 Jahren hat der Mieter die Baumaßnahme komplett bezahlt aber die Miete sinkt ja danach nicht wieder.<<

In meinem Fall hätte sich die Bruttokaltmiete um 70% erhöht. Da waren es allerdings noch 11% und neun Jahre. Das wurde inzwischen ein wenig abgesenkt, wodurch sich der Zeitraum natürlich verlängert.

>>Natürlich profitiert auch der Mieter von so einer Sanierung. Deswegen ist eine Beteiligung daran auch ok. Aber andererseits profitiert ja auch der Vermieter, wenn er sein Eigentum nicht verrotten lässt. Aber so bekommt man finanzschwache Mieter aus der Wohnung und kann dann neu vermieten.<<

Der Vermieter verdient doppelt. Erst finanziert der Mieter ihm die Modernisierung, und anschließend sinkt die Miete natürlich nicht wieder.

17:08, morgentau19

>>16:36 von fathaland slim
>>Wohnungen gibt es genug, es gibt nur immer weniger günstige.<<

Leider wohl nur Wunschdenken....<<

Das günstiger Wohnraum massenhaft in teuren umgewandelt wird, das ist ganz gewiss kein Wunschdenken von mir.

an alle Mitforisten

wenn wie recht häufig behauptet wird,
so viel Gewinn mit der Vermietung zu erzielen ist
warum kauft sich nicht jeder Mieter ne Wohnung
sackt den Gewinn/Einsparung selber ein
bei dem Zinssatz und den "überhöhten" Mieten
ist das Objekt in kürzester Zeit bezahlt
sollte man doch annehmen

17:07 von B-Nutzer

«Schon jetzt verstopfen die Straßen in kleineren Orten durch Pendler, die "auf dem Land" wohnen müssen, weil die Städte zu teuer sind. Die mit dem Auto fahren müssen, weil der ÖPNV die Bezeichnung auf dem Land eben nicht ernsthaft verdient.»

Wäre der ÖPNV zw. den Ballungsräumen + "dem umgebenden Land" in DEU (deutlich) besser.

Stiegen auch die Mieten auf dem Land, "die Ballungsdichte" dort nähme zu. Das Land "verstädterte". Ich lebe in Köln. Berg.-Gladb. + Leverkusen + drumrum. "Die Ränder" werden immer weiter, gleichzeitig wachsen die Einwohnerzahlen "der Kern-Städte".

Weil es Menschen weltweit in die Städte zieht. Auch Staaten können diese Entwicklung nur (sehr) begrenzt beeinflussen.

Ich lebte einst in Tokyo. Mit 38 Mio. anderen in der größten Stadt der Erde. Exzellenter ÖPNV "everywhere". Wegen der Topograhie des Umlandes keine Ausweitung der Stadt mehr möglich.

Eine exorbitant teure Stadt. Aber in Relation eine ganz andere Wohnraumpolitik dort. "Sozial verträglicher" …

17:12 von NeutraleWelt

Danke für ihren guten Beitrag! Die Versäumnisse des Staates sind unverkennbar und das Problem, das wir nun haben: es können nicht, so schnell wie nötig, neue Wohnungen gebaut werden. Auf absehbare Zeit bleibt die Situation angespannt und somit muss der Mietpreis gesenkt werden. Die Vermieter, die das nicht möchten, können ihr Geld anders anlegen und ihre Immobilien an die Kommunen abtreten, allerdings nicht zu den Mondpreisen die sie künstlich erzeugt haben. An Vernunft zu appellieren hat nicht funktioniert und wird überall dort nicht funktionieren, wo Gewinn im Spiel ist! Freie Marktwirtschaft gerne, wenn deren Prinzipien auch auf den Arbeitsmarkt angewendet werden und da können wir noch lange warten! Würden Arbeitnehmer anständig vergütet, würden diese die Berufe gerne ergreifen, in denen wir zur Zeit einen Überschuss an freien Stellen haben. Angebot und Nachfrage...

17:21 von Sisyphos3

Ich denke viele würden ihrem Rat, Eigentum statt Miete, gerne folgen. Leider geht zu viel Geld für die Miete drauf, dass das nötige Eigenkapital, ganz einfach, nicht ausreichend ist, um einen Baukredit zu bekommen. Es ist schon lustig, was hier für Vorschläge kommen:-D

17:18, Karl Maria Jose...

>>16:36 von fathaland slim
Hallo, darf man fragen, wie hoch Ihre Kaltmiete war, pro m²<<

Am oberen Rand des Mietspiegels. Altbau, unsaniert, Ofenheizung. Mieterhöhung war dem Vermieter rechtlich nicht möglich, obwohl die Miete bei vier Euro/qm lag.

Was meinen Sie, warum alte Mietverträge bei Vermietern so verhasst sind?

17:21 von Sisyphos3

Ihr Vorschlag klingt wie: "Wenn die Menschen kein Brot zu essen haben, warum essen sie dann nicht Kuchen?"

Merkwürdig

wir haben die sPD in der Regierung die doch für die einfachen Menschen Politik machen soll und wir haben die von der sPD durchgesetzte Mietpreisbremse! Wo liegt der Fehler???

Wohnungsbau allein reicht

Wohnungsbau allein reicht eben nicht, es braucht kräftigere Steuermechanismen gegen Mietenexplosion und kapitalistische Abzocke von Großkonzernen in diesem Bereich. Herr Kühnert hat da eine wichtige Diskussion angestoßen, die allerdings nicht zu schnell unter den Klischeebegriffen von "Enteignung! Hilfe: mein Häuschen!" verweigert werden darf.

17:21, Sisyphos3

>>an alle Mitforisten
wenn wie recht häufig behauptet wird,
so viel Gewinn mit der Vermietung zu erzielen ist
warum kauft sich nicht jeder Mieter ne Wohnung
sackt den Gewinn/Einsparung selber ein
bei dem Zinssatz und den "überhöhten" Mieten
ist das Objekt in kürzester Zeit bezahlt
sollte man doch annehmen.<<

Ich glaube, Sie sind über die Preise auf dem Immobilienmarkt nicht informiert.

Für eine 50qm Eigentumswohnung in Neukölln oder Kreuzberg zahlen Sie mühelos weit über eine Million.

@ schabernack: "Sozial verträglicher"

Darum ginge es. Was aber getan wird, ist Verlagerung der Probleme "aufs Land" und wieder mal auf die Umwelt.

17:22 von Weiß-mehr-als Sie

Ich glaube sie trifft die Kritik der Foristen nicht, denn sie sind ein Vermieter, der nicht auf Gedeih und Verderb Gewinn, aus ihrer Immobilie, schlagen wollen. Viele Vermieter denken wie sie und Gott sei Dank gibt es noch Menschen wie sie.

17:21 von fathaland slim

>>Wohnungen gibt es genug, es gibt nur immer weniger günstige<<

Das günstiger Wohnraum massenhaft in teuren umgewandelt wird, das ist ganz gewiss kein Wunschdenken von mir.

Ich denke, sie haben sich bei ihrem ersten Kommentar etwas missverständlich ausgedrückt.

Natürlich wird auch günstiger Wohnraum in teuren umgewandelt.

Dass bedeutet aber nicht, dass es genug Wohnraum gibt! (Berlin, Frankfurt usw.)
So jedenfalls liest sich für mich ihr Kommentar.

Macht ja nichts, dann hat sich das geklärt.

@ 16:29 von Chr__Au

Sie haben da etwas vollkommen falsch verstanden!
Wohnungsbau dient nicht dazu, um Sie in 10 Jahren zu einem*n*g Millionär*in*g zu machen!
.
So, Ihre Milchmädchenrechnung: Ich nehme jetzt mal einen Kredit über 150.000€ auf.
.
Das kostet etwas Zinsen.
.
Mieteinnahmen nur 600€ im Monat.
.
Ja mal selber nachrechnen?
.
Warum macht man sowas? Um in 20 Jahren Millionär*in*g zu sein?
Sie sind welltfremd.
Und ich bin ganz erschrocken darüber, das Sie hier öffentlich Ihren Reibach einfordern und unzufrieden das Sie nicht genug Gewinn innerhalb der nächsten 5?, 10?, 15? Jehre damit machen?
.
Schämen Sie sich!

@15:33 von Bernd Kevesligeti

"Ferner sollten sich die Gewerkschaften überlegen,ihre mäßige Tarifpolitik(vielfach nur 2 bis 2,5% Abschlüsse) aufzugeben und mit ihren Forderungen mal offensiver werden."

Wie wahr. Wer braucht einen zahnlosen Tiger? Und dann Mitgliederschwund beklagen. Hohe Mieten, niedrige Löhne. Das passt nicht zusammen. Nur scheint kaum ein Politiker Interesse daran zu haben, mit Bausteinen zu arbeiten, die zusammen passen.

6% jährlich ist ein Märchen

Hier in Mannheim wird- im Sinne derer die ja behaupten bauen sei die einzige Lösung- gebaut gebaut gebaut. Ganze Areale, Innenstadt, ehemaliges Postgelände, hinterm Bahnhof, Hunderte Wohnungen etc alles vom selben Bauträger (?)
ABER auch diese sind NUR für eine gewisse Schicht, denn Mietpreise sind ca 14-16€ und Kaufpreis ca ab 4700-6000€ Also was soll das? Eine 100qm Wohnung kostet somit ca 1400€ Kalt zur Miete und zum Kauf mindestens 500.000€ ohne Kaufnebenkosten. Wir reden hier von Mannheim wohlgemerkt.
Und nebenbei ist KEINE einzige andere Wohnung im Altbestand dadurch günstiger geworden. Soviel dazu.
Und zu mir, ich bin selbst Vermieter (7 Parteien Haus) und sage, der Hauptgrund für ausufernde Mieten ist einzig und allein die Gier der Eigentümer. Punkt.

Am 03. Juli 2019 um 17:03 von fathaland slim

"Dann schauen Sie sich doch bitte mal an, wie viele Menschen 2005 in Deutschland lebten.
Es waren 82,5 Millionen.
Damals gab es keine nennenswerte Wohnungsknappheit."
#
#
Warum Sie Zahlen aus dem Jahr 2005 rauskramen die mit dem jetzigen Wohnungsproblemen nichts zu tun haben ist von jedem durchschaubar.

@15:56 von bürgerschreck

"Was versteht Ihr unter "bezahlbarem Wohnraum""

Warum stellen Sie sich dumm? Sie wissen sehr gut, was gemeint ist. Gehören Sie zu denen, die unnötige Luxussanierungen betreiben um Altmieter loszuwerden, weil Sie deren Miete nicht ausufernd erhöhen können?

"Dies bedeutete in meinem Fall die gleiche Mieterklinetel die wir jetzt schon haben.
Kurzum: Finanzstarke Mieter!"

Das bedeutet für mich: Ein Bürgerschreck für Mieter.
Ist es Ihnen eigentlich völlig egal, dass Feuerwehrleute, Polizisten, Pflegekräfte - kurz, alle Menschen, die für unser Gemeinwohlarbeiten, keine Wohnungen mehr finden, die sie sich leisten können?
Na ja, Gott sei Dank gibt es noch relativ viele anständige Vermieter.

16:05 von bürgerschreck @Bernd Kevesligeti

"P.S.: Bzgl. Tarifsteigerungen: Genau aus diesem Grund bin ich vor ca. 8 Jahren aus dem Arbeitgeberverband ausgestiegen!"

Na, immerhin EINE gute Tat für die Allgemeinheit.

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18:14, tagesschlau2012

>>Am 03. Juli 2019 um 17:03 von fathaland slim
"Dann schauen Sie sich doch bitte mal an, wie viele Menschen 2005 in Deutschland lebten.
Es waren 82,5 Millionen.
Damals gab es keine nennenswerte Wohnungsknappheit."
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Warum Sie Zahlen aus dem Jahr 2005 rauskramen die mit dem jetzigen Wohnungsproblemen nichts zu tun haben ist von jedem durchschaubar.<<

Ich glaube, Sie durchschauen hier was nicht.

Wenn vor vierzehn Jahren 82,5 Millionen Menschen in Deutschland lebten, und es gab keine Wohnungsknappheit, und jetzt sind es etwa 500.000 Menschen mehr, es fehlen aber 1,5 Millionen Wohnungen, woran könnte das denn Ihrer Ansicht nach liegen?

Durchschaubar ist allerdings Ihr etwas hilfloser Versuch der Diskreditierung meiner Person. Aber das bin ich von Ihnen ja gewohnt.

re von Anna-Elisabeth 18.07

Wie wahr ! Aber leider wird sich das mit Hoffmann & Hofmann,Koscics und dem Co-management nicht ändern.

Mieten !

Zum einen finde ist auch, dass unsere Regierung dieses
Problem nicht wirklich ernst nimmt, da die Damen und Herren ja genug verdienen und die normalen Menschen eh
nicht mehr verstehen.
Zweitens wird es den Wohnungsgesellschaften viel zu leicht
gemacht und man lässt sie einfach gewähren, weil doch
sicher der eine oder andere Politiker entweder mit im Aufsichtsrat sitzt oder Aktien hat und mit verdient. Weiter
gibt es zu bemängeln, dass die Konzerne zu wenig Steuern
für ihre Gewinne zahlen müssen und die Regierung sie bei den Mieterhöhungen nicht einbremst und genauso wenig
all die geldgierigen Vermieter.
Außerdem tut die Regierung viel zu wenig für den sozialen
Wohnungsbau, sie verschleudert das Geld lieber idiotischen Projekten wie die gescheiterte Maut und noch so einiges mehr. Und dann braucht diese Regierung immer
ewig bis sich mal was tut. Das ist eine Schande !!!

in

diesem Zusammenhang wäre interessant zu erfahren, um wieviel die Immobilien-Preise in den deutschen Metropolen im letzten Jahr gestiegen sind. Bei diesen zeigt sich nämlich die von Signore Draghi so sehnlich herbeigewünschte und durch geldpolitisches Harakiri herbeigeführte hohe Inflationsrate, die sich dann logischerweise auch in den Mietpreisen widerspiegelt.
Indirekt werden unsere Mieten also von den hohen Schuldenbergen der südlichen EU-Länder nach oben getrieben.

fathaland slim 17.47

Für eine 50qm Eigentumswohnung in Neukölln oder Kreuzberg zahlen Sie mühelos weit über eine Million."
Dann sind 2% Mietrendite schon 20.000 Jahresmiete, das ist sicher nicht zu erreichen. Aber wer investiert , um sicher Geld zu verlieren? Selbst bei 20 Euro/qm käme man gerade mal auf etwas über 1% Rendite bei einem nervigen und hochriskanten Geschäft

@16:28 von dr.bashir

Danke für Ihre klare Zusammenfassung des Versagens der Politik in diesem wichtigen Bereich.

17:43 von fathaland slim

danke für Ihre erliche Antwort. aber was soll der Vermieter bei dieser geringen Miete verdienen? von Geld zurücklegen für Sanierungen wollen wir garnicht erst reden. Ich war selbst Vermieter. Habe dann aber lieber verkauft, um im alter meine Ruhe vor unsäglich aufbrausenden Mietern zu haben. Und die Behörden tun ein übriges, um private Vermieter aus dem Markt zu drängen. Dann müssen Sie und andere halt mit ausländischen Mafiastrukturen klarkommen. Ich wohne jetzt zur Miete im Neubau und seit Bezug 2012 9,80€ kalt

Mieten in Großstädten steigen?

Ist doch normal.

Wer sollte denn bei der jetzigen politischen und medialen Hass-Stimmung gegen Vermieter noch Wohnung bauen und wo?

Es kann nicht jeder in einer teuern Wohnung in zentraler lage der Innenstadt leben. Ich kann ja auch nicht so ein teuers Auto, Handy oder Urlaub leisten wie mein reicher Nachbar.

Wenn der Staat Wohnungen bauen würde, neue Heimat oder Platte 2.0 wie BER, Elfi, und S21 werden die meisten den Einzug nicht mehr erleben und niemand wird es bezahlen können.

17:49 von B-Nutzer / @schabernack

«Sozial verträglicher.»

«Darum ginge es. Was aber [in DEU] getan wird, ist Verlagerung der Probleme "aufs Land" und wieder mal auf die Umwelt.»

Wohnraum- + Wohnungsbau-Politik sind wohl mit die anspruchsvollsten Aufgaben, mit denen sich jeder beliebige Staat konfrontiert sieht.

In (starker) Abhängigkeit "von der Landesnatur", und der Verteilung der Bevölkerung. Obwohl von der Fläche her fast exakt gleich groß, sind DEU + JAP ansonsten wie Feuer + Wasser. Dennoch konnte ich in Tokyo eindrücklich lernen:

"Ein Segen" für das ganze Land, dass man in JAP seit mehr als 60 Jahren dem ÖPNV konsequent Vorrang gibt. Die Bahn ist das A&O, nicht das Auto.
Tokyo wäre ohne dies "gar nicht lebensfähig".

In DEU kommt nun das Veräußern der kommunalen Wohnungsbestände seit den 1980-ern in den Gemeinden "wie ein Bumerang zurück". Nicht nur in den großen Städten.

Kluge, voraus schauende, "gelenkte" Wohnungsmarktpolitik bemisst sich in Jahrzehnten. Im positiven, wie auch im negativen Sinn …

@19:54 von fathaland slim 17:39, deutlich

"Sie wollen die Tatsache verharmlosen, daß sozial schwächere Mieter ihre Wohnungen nicht mehr bezahlen können?"

Da liegt der Hase im Pfeffer. Vor ca. 25 Jahren wäre ich nie auf die Idee gekommen, mich entsprechend meinem Verdienst, gesellschaftlich einordnen zu müssen. Ich hätte ohne Probleme eine andere Wohnung beziehen und bezahlen können. Jetzt müsste ich mich - allein wegen der inzwischen teils nicht mehr gerechtfertigt hohen Mieten - zu den sozial Schwachen zählen. Nicht, dass ich das jetzt ehrenrührig fände, aber dieses Einordnen in Gesellschaftsschichten, finde ich im Zusammenhang "Wohnen" irgendwie verquer. Eigentlich mag ich solche Einordnungen überhaut nicht, aber das ist natürlich mein Problem.

@18:11 von c00nstar

"Und zu mir, ich bin selbst Vermieter (7 Parteien Haus) und sage, der Hauptgrund für ausufernde Mieten ist einzig und allein die Gier der Eigentümer. Punkt."

Ich danke Ihnen und wünsche von Herzen, dass Sie niemals Ärger mit Ihren Mietern bekommen.

@17:21 von Sisyphos3

"an alle Mitforisten
wenn wie recht häufig behauptet wird,
so viel Gewinn mit der Vermietung zu erzielen ist
warum kauft sich nicht jeder Mieter ne Wohnung
sackt den Gewinn/Einsparung selber ein
bei dem Zinssatz und den "überhöhten" Mieten
ist das Objekt in kürzester Zeit bezahlt
sollte man doch annehmen"

Vor allem für die ältere Generation eine ganz geniale Idee.

16:28 von dr.bashir

Danke für ihren Beitrag, er trifftden Kern des Problems!

Das Problem ist die Baulandgewinnung

Bei uns im Ort (8.000 EW) funktioniert das so:

Die Gemeinde entwickelt sich nach außen in den landwirtschaftlichen Bereich.

Die Äcker gehören einigen wenigen Familien.

Im Rahmen der Umlegung fallen ein paar Grundstücke an die Gemeinde. Die eine oder andere Familie verkauft einen Teil ihrer Grundstücke, um die Erschließungskosten zahlen zu können und um ein paar flüssige Mittel zu haben.

Der Rest der Grundstücke bleibt beim Eigentümer, der sie aufhebt, angeblich für die Enkel. Ich schätze, dass pro Baugebiet 1/3 der Grundstücke nicht in den Verkehr kommt.

Dann geht das von vorne los. Wenn die Familie Glück hat, ist sie wieder dabei.

Es gäbe nach dem BauGB Möglichkeiten, die Eigentümer zur Bebauung oder zum Verkauf zu zwingen. Die Kommunalpolitiker trauen sich aber nicht an diese "Enteignung" alteingesessener Familien heran.

@17:47 von fathaland slim 17:21, Sisyphos3

"Für eine 50qm Eigentumswohnung in Neukölln oder Kreuzberg zahlen Sie mühelos weit über eine Million."

Aber, lieber fathaland, das haben wir im nächsten Jahrtausend doch locker zusammen. Wir müssen halt nur etwas sparsam sein. Dann klappt das mit einer Eigentumswohnung auf dem Land vielleicht sogar noch in diesem Jahrtausend.

20:06, Karl Maria Jose... 17:43 von fathaland slim

>>17:43 von fathaland slim
danke für Ihre erliche Antwort. aber was soll der Vermieter bei dieser geringen Miete verdienen? von Geld zurücklegen für Sanierungen wollen wir garnicht erst reden<<

Im Hause wohnen etwa vierzig Parteien.

Der Vermieter kam mit diesem Mietniveau jahrzehntelang prima klar.

20:38 von Anna-Elisabeth

@17:47 von fathaland slim 17:21, Sisyphos3

"Für eine 50qm Eigentumswohnung in Neukölln oder Kreuzberg zahlen Sie mühelos weit über eine Million."

Aber, lieber fathaland, das haben wir im nächsten Jahrtausend doch locker zusammen. Wir müssen halt nur etwas sparsam sein. Dann klappt das mit einer Eigentumswohnung auf dem Land vielleicht sogar noch in diesem Jahrtausend.
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Und was muss man dann dafüt an Miete verlangen?
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Bei 0 % Gewinn, nur 2 Mietausfälle von je 2,5 Jahren* in den nächten 10 Jahren.
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(Räumungsklageverfahrensfristen)

20:44 von fathaland slim

20:06, Karl Maria Jose... 17:43 von fathaland slim

>>17:43 von fathaland slim
danke für Ihre erliche Antwort. aber was soll der Vermieter bei dieser geringen Miete verdienen? von Geld zurücklegen für Sanierungen wollen wir garnicht erst reden<<

Im Hause wohnen etwa vierzig Parteien.

Der Vermieter kam mit diesem Mietniveau jahrzehntelang prima klar.
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Klar mit 40 x MInus kann ja mit Pisamengenlehre Plus werden.
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Speziell wenn man bei diesem "Prima" die Maklerkosten neu übergebügelt bekommt.

Zersiedelung ist nicht das Zukunftskonzept

Ich lese hier immer wieder, dass man versuchen solle, die überschüssige Einwohnerzahl in den Städten auf ländliche Gemeinden umzulagern, indem man entsprechend dort Angebote wie z.B. die Infrastruktur an den damit steigenden Bedarf anpasst.

Da sage ich: Warum? Die Landschaften um die Dörfer herum sind jetzt schon von absolut potthässlichen Kästchen-Uniform-Eigenheimen komplett kaputt zersiedelt. Im Ernst: hässlicher geht es nicht mehr, warum will man da noch "mehr"? Überhaupt ist es natürlich genau die richtige Maßnahme hinsichtlich des Umweltschutzes! Lasst uns am besten noch den letzten grünen Rest im Umland zubetonieren!

Alternatividee: Wie wäre es damit, die Gebäude in der Stadt "aufzustocken", oder aber gleich vertikal zu bauen, statt immer nur horizontal in die Breite zu gehen? Und bevor man mir mit Plattenbauten kommt... die waren einmal! Ich habe im Ausland genug gesehen, um zu wissen, dass es vertikale Bauformen gibt, die absolut genial sind.

Was ist das Ziel?

Möglichst finanzstarke steuerbegünstigte Kapitaleigner sollen Wohnraum schaffen um Gewinne einzufahren. Diejenigen ohne Kapital sollen zur Miete wohnen und die Gewinne mit realer Arbeit erwirtschaften. Dann können wir so weiter machen wie bisher.

Oder ist das Ziel, dass möglichst alle in eigenem Wohnraum wohnen? Dann sollten wir uns überlegen wie Menschen ohne Kapital in die Lage versetzt werden Eigentum zu erwerben. Eine Notwendigkeit wäre, dass diese nicht mit finanzstarken, steuerbegünstigten Konzernen konkurrieren müssen.

20:57, Boris.1945

Die Mieteinnahmen aus dem Haus beliefen sich, über den Daumen gepeilt, vor zehn Jahren auf etwa 18.000€ monatlich. Also gut 200.000 jährlich. Konservativ geschätzt.

Was meinen Sie mit "40xMinus", und von welchen Maklerkosten reden Sie?

Wenn schon alle meinen

in die Großstädte ziehen zu müssen, auch ohne Arbeit, dann hilft eben nur, dort Wohnungen zu bauen. Und um die Kosten verträglich zu machen bestehende Gebäude aufstocken oder on die Höhe bauen, um das teure Bauland vernünftig zu nutzen. Mietpreisbremse schafft jedenfalls keinen Wohnraum. Bleiben für Neuankömmlinge dann eben nur die Alternativen ins Umland oder bei Verwandten einziehen oder zelten... Der Genossenschaftsgedanke funktioniert auch, jedenfalls deutlich besser als Kevins kleine alte Ideen.

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