Ihre Meinung zu: Hilfsorganisation Sea-Watch kritisiert auch deutsche Regierung

2. Juli 2019 - 11:16 Uhr

Heute entscheidet ein Richter in Italien, ob "Sea-Watch 3"-Kapitänin Rackete unter Hausarrest bleibt. Die Hilfsorganisation Sea-Watch kritisierte aber nicht nur Italien, sondern auch die deutsche Regierung.

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Die Kritik an Italien und der

Die Kritik an Italien und der EU ist neben der Kritik an Deutschland absolut berechtigt:
Italien würde mit den bisherigen aufgenommenen Flüchtlingszahlen bei einer solidarischen Verteilung nach wie vor unter dem Durchschnitt liegen, wenn man proportional nach Einwohnerzahl einen Schlüssel zu Grunde legt. Italien hat das internationale Völkerrecht und Seerechtsübereinkommen zu achten; beide besagen, aus Seenot gerettete Menschen in den nächsten (= Lampedusa) sicheren Hafen (damit scheiden die afrikanischen Häfen von Ländern, in denen rechtswidrige Haft, Folter und Versklavung drohen, aus) bringen zu müssen. Und auch das italienische Recht kennt in Art. 54 Codice Penale den juristisch definierten "rechtfertigenden Notstand".
Die EU trägt durch die Einstellung von "Sophia" und die immer noch nicht erreichte solidarische Flüchtlingspolitik eine Mitschuld am Ertrinken geflüchteter Menschen im Mittelmeer; NGO-Schiffe ersetzen die staatliche Seenotrettung - ein unglaublicher Skandal.

Recht haben beide Seiten

Salvini kritisiert die Rettungsaktionen quasi als verlängerten Arm der Schlepperbanden und untersagt entpsprechende Einläufe in italienische Gewässer. Er hat nie gesagt, dass Italien ein Problem damit hätte, 40 oder gar 400 Flüchtlinge aufzunehmen.

Sea-Watch wiederum hat völlig Recht, dass die reichen europäischen Staaten (man kann nicht nur auf Deutschland zeigen) das "Problem" durchaus händeln könnten.

Wer hat am Ende nun mehr Recht? Sea-Watch muss die Hoheit über die italienischen Gewässer und den Häfen der entsprechenden Regierung anerkennen und kann nicht einfach machen, was es will. Im Gegenzug müssen aber auch die Staaten anerkennen, dass das Flüchtlingsproblem nicht auf den Rettungsschiffen ausgesessen werden kann. Entsprechend gehören hier beide Seiten an den Pranger. Die Kapitänin muss mit Konsequenzen rechnen, die Staaten müssen eine menschenwürdige Lösung für die Flüchtlinge finden.

ich empfehle die heutige Seite des Postillon

besser kann man die absurden Theorien nicht karikieren, mit denen gegen die Seenotrettung polemisiert wird.

Wer unterlassene Hilfe mit Gesetzen begründet, hat nichts von Hilfe und nichts von Gesetzen verstanden. Oder er versteckt seine eigene Unmenschlichkeit hinter einem auch nicht viel edleren Untertanengeist. Die Forderung, Gesetze auch unter Missachtung von Menschenleben zu respektieren gehört in eine Diktatur, nicht in eine Demokratie.

Wenn schon unsere Regierung

Wenn schon unsere Regierung einschließlich Bundespräsident hinter Frau Rackete steht verstehe ich nicht, warum die Bundesregierung oder auch die Regierungen der anderen europäischen Länder, die noch Flüchtlinge aufnehmen wollen, eigene, hochseetüchtige Schiffe nach Libyen schickt, um die Menschen dort abzuholen?
Dann muss keiner ertrinken und die Flüchtlinge hätten das Geld für die Schlepper gespart und könnten es in Europa ausgeben.
Entweder so, oder man muss den Flüchtlingen ganz klar sagen, dass sie in Europa nicht gebraucht werden und dann wird an den Grenzen aufgepasst, dass niemand mehr reinkommt.
Aber die aktuelle Situation ist doch völlig bescheuert.
Als wenn man allen Rechtsradikalen jede Woche neues Wasser auf ihre Mühlen Gießen will.
Wann fängt Frau Merkel eigentlich damit an, die Fluchtursachen zu beseitigen?
Das war vor fast 4 Jahren ihr dringendstes Problem.
Hat sie zumindest behauptet!
Und seit dem sitzt sie das Problem aus!
Bis auch der letzte Flüchtling ertrunken ist?

fluchtursachen bekämpfung muss her

wenn deutsche milch aufgrund von subvetionen in afrika billiger ist als die der afrikanischen bauer dann führt das zur flucht.wenn afrikansiche länder diesen unlauteren wettbewerbsvorteil besteuern wollen droht die eu mit sanktionen oder regiemechange.staatenlose regierungen schließen mit der eu völkerechtsbindende verträge über fischereirechte usw das führt in somalischen gewässern dazu das eu kriegsschiffe somalischen fischern das fischen nicht erlauben eu fischrowler führen zur überfischung,einheimischen fischern bleibt nur die piraterie.das selbe in lybien, wo eine vom parlarment abgesetzte von der eu aber weiter anerkannte regierung für ihren krieg fischerei und ölrechte ihrer gewässer verkauft und die schlepperei über das mittelmeer organisiert.in den 90% vom gewählten aber von der eu nicht anerkannten parlament kontellierten teritorium geht grademal 10% der flüchtlingrouten los.

Sea-Watch liegt falsch

Sea-Watch liegt falsch, wenn sie glaubt sie könne die Probleme in Afrika lösen. In Afrika ist einfach das Bevölkerungswachstum zu hoch. Wäre die Bevölkerung in Deutschland seit 1950 so gewachsen wie in Afrika, würden hier 400 statt 80 Millionen Menschen leben. Bis 2050 erwartet die UN eine Zunahme um 1000 Millionen Menschen. Die können wir nicht aufnehmen.

Und Sea-Watch sendet die Botschaft: Kommt alle zu uns, auch auf illegalen Wegen. Dabei kann jeder Afrikaner legal und gefahrlos in Europa einwandern, wenn er ein Visa beantragt.

UNICEF hat vorgeschlagen, junge Frauen in Afrika länger auszubilden. Damit würden junge Frauen besser über Empfängnisverhütung und Krankenpflege ausgebildet. Auf beiden Gebieten besteht Nachholbedarf.

Bitte liebe Sea-Watch spendet Geld an UNICEF statt den Afrikaner falsche Lösungen vorzugaukeln.

Wir befinden uns in einem

Dilemma!
Wir können jetzt weiter jeden Einzelfall diskutieren, be- und verurteilen, uns brüskieren und echauffieren, aber wir stehen vor größeren Grundsatzentscheidungen. Da kommen wir alle nicht drumherum! Elend,, Hunger, Dürre, Kriege, Verbrechen und anderes vertreiben Menschen immer öfter und in immer größer Anzahl. Wie groß ist die Kapazität jedes Landes, Europas, der restlchen Welt? Um die Beantwortung wird sich gedrückt, alles auf provisorisch fixiert in der Hoffnung, daß es die laufende Legislaturperiode noch funktioniert oder sich gleich rechtsaußen positioniert. Wie viele Millionen können in welcher Zeit wo aufgenommen und integriert werden? Aber was ist dann mit den anderen? Alles Fragen, die niemand hören will, sich aber wann auch immer in Zukunft stellen und zu beantworten sind. Alles andere ist Flickschusterei! Und genau diese führt stets zu dem, wo wir uns gerade befinden. Jeder schiebt jedem die Verantwortung und jeweilige Schuld zu. So schaffen wir das nie - zu klären

„Die Hilfsorganisation Sea-Watch hat im Zusammenhang mit den Vorgängen rund um die "Sea-Watch 3" auch die Bundesregierung scharf kritisiert“

Zu Recht. Zwischen Worten und Taten klaffen Welten:

„Die Situation, dass Italien seine Häfen für Rettungsschiffe sperre, bestehe schon seit etwa einem Jahr (...). Seither hätten EU und Bundesregierung Zeit gehabt, eine Lösung zu finden“

Die hat sie aber offensichtlich nur zum Reden genutzt:

„Zwar wäre es schön, eine europäische Lösung zu finden, doch damit dürfe sich die Bundesregierung nicht herausreden“

Es wird höchste Zeit, die guten Absichten mittels konkreter politischer „Maßnahmen“ zu untermauern.

Und zwar welchen, die den Ansprüchen einer auf Achtung und Wahrung anerkannter Menschenrechte beruhenden Demokratie (sonst wäre es keine) tatsächlich, d.h. - weil unmittelbar umsetzbar - auch in der Realität gerecht werden können.

Doch, das geht. Aber nur, wenn man alle einbezieht, statt richtungsweisende Beschlüsse „unter sich“ auszumachen.

Beschämend für ein reiches Land wie Deutschland

völlig richtig - Neben Italien gehört auch Deutschland an den Pranger. Frau Merkel jettet quer durch die Welt, schafft es aber nicht, sich in den vielen Gesprächen mit den Anrainerstaaten, sowie innerhalb der EU, zu einer einheitlichen Flüchtlingspolitik durchzusetzen. Jahrelang wird zugesehen, nichts geschieht. Mit Appellen a la Steinmeier allein ist es nicht getan.

Regeln

Na klar. Wenn mir Deine Regeln nicht passen zwinge ich Dir meine auf...
So wir Europa nie funktionieren!

@12:46 von Alois23

"Sea-Watch liegt falsch, wenn sie glaubt sie könne die Probleme in Afrika lösen."

Ich glaube nicht, dass SeaWatch das glaubt. SeaWatch rettet einzelne Afrikaner aus untauglichen Schlauchbooten. Keiner gibt sich der Illusion hin, dass das die Probleme Afrikas löst.

Natürlich wäre es insgesamt besser, das Wachstum der menschlichen Bevölkerung auf diesem Planeten und speziell in Afrika wäre deutlich geringer. Aber dieses Problem löst man auch nicht, indem man die Afrikaner ertrinken lässt.

"Und Sea-Watch sendet die Botschaft: Kommt alle zu uns, auch auf illegalen Wegen."

Nein, tun sie nicht. Wie man gestern hier lesen konnte, kommen die Migranten auch, wenn keine NGO-Schiffe unterwegs sind. Nur mit anderen Methoden ("Mutterschiff") und die werden dann von Salvinis Marine rausgefischt ohne sein übliches Theater.

Menschen gehen auch zum Baden oder in die Berge ohne das Wasser- oder Bergwacht da sind. Nur sterben dann halt mehr.

Das Recht wird nicht von der

Das Recht wird nicht von der Seenotrettung der SeaWatch3, ihrer Kapitänin Frau Rackete und ihrer Crew in Frage gestellt; andersherum stimmt's: Wenn ein weithin als moralisch richtig angesehenes und durch Völkerrecht und Seerecht gebotenes Verhalten kriminalisiert wird, dann gefährdet das die Akzeptanz und Autorität von Recht, zu dem eben auch der juristisch definierte "rechtfertigende Notstand" gehört (allseits bekanntes Bsp: Die Scheibe eines Autos einzuschlagen, wenn bei praller Sonne ein darin festsitzendes Kind in Not ist, führt zu Straffreiheit der Sachbeschädigung der Scheibe).
Und es ist ein Skandal, dass die Seawatch mehr als zwei Wochen auf See festsaß, obwohl 60 Städte und Gemeinden in Deutschland bereit sind, Flüchtlinge aufzunehmen. Auf dem Rücken vor dem Ertrinken Geretteten und ihrer Retter*innen wird von manchen im Jahr 2019 menschenverachtende nationalistische Rechtsaußenpolitik betrieben, die neben der Achtung des Rechts jegliche Humanität vermissen lässt. Unfassbar.

Das Europäische Parlament hat

Das Europäische Parlament hat am 5. Juli 2018 Leitlinien für die Mitgliedstaaten beschlossen, mit denen verhindert werden soll, dass humanitäre Hilfe kriminalisiert wird (Quelle: Seite des EU-Parlamentes, tinyurl.com/y2jhhv3x). Darin werden u.a. die Mitgliedstaaten aufgefordert, „die in der Beihilfe-Richtlinie vorgesehene Ausnahmeregelung für humanitäre Hilfe in nationales Recht umzusetzen“. Salvini weiss das natürlich, und das heißt im Klartext: Er weiß, dass er in der Bringschuld ist und dass er derzeit der Rechtsverdreher ist. Und wenn er es tatsächlich noch nicht weiß, könnte das neue EU-Parlamentsmitglied Berlusconi ihm vielleicht Nachhilfe erteilen...

Das ist nicht beschämend für Angela Merkel

@ K. Pieck:
Neben Italien gehört auch Deutschland an den Pranger. Frau Merkel jettet quer durch die Welt, schafft es aber nicht, sich in den vielen Gesprächen mit den Anrainerstaaten, sowie innerhalb der EU, zu einer einheitlichen Flüchtlingspolitik durchzusetzen.

So ist da im Leben, man kann eben nicht alles durchsetzen. Das ist für Frau Merkel in keiner Weise beschämend, denn die setzt sich wirklich ein. Zu einem Kompromiss gehören aber immer zwei Seiten.

Ja und nun?

Vorwürfe an die italienische und deutsche Regierung und dann macht man sich eben das Gesetz selbst? Oder missachtet die Gesetze, die einem nicht passen? Man kann ja nicht nur bei diesem Fall schön sehen, wohin das führt...

An den Grenzen aufpassen?

@ nie wieder so:
... oder man muss den Flüchtlingen ganz klar sagen, dass sie in Europa nicht gebraucht werden und dann wird an den Grenzen aufgepasst, dass niemand mehr reinkommt.

Stacheldraht am Strand? Minenfelder? Ertrinken lassen?
Wie haben Sie sich das vorgestellt, dass niemand mehr reinkommt?

Beschämend?

Beschämend war das die Kapitänin das Leben der italienischen Besatzung des Zollschiffs aufs Spiel gesetzt hat um unberechtigt illegale Migranten abzusetzen.

Italien, Deutschland, Europa

Alle sollten sich schämen für diese Situation. Ein junge couragierte Frau, die einfach nur menschlich und seerechtlich handelt, mit populistischen Hintergründen zu kriminalisieren....
Vor diesem Hintergrund muss Europa endlich gemeinsame Lösungen finden oder die Populisten werden bald noch auf ganz andere Dinge Einfluss nehmen.

Probleme Afrikas?

@ Alois23:
Sea-Watch liegt falsch, wenn sie glaubt sie könne die Probleme in Afrika lösen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass Seawatch das glaubt und es deutet auch nichts darauf hin. Seawatch hat lediglich Menschen vor dem Ertrinken bewahrt. Und das ist etwas sehr Konkretes und es ist vollkommen richtig, ein mitfühlender Mensch kann gar nicht anders handeln.

Es ist auch mal gut

mit den Vorwürfen an Deutschland und auch an Italien, die Dame hat das vorher sogar Medial angekündigt.
Und wusste das es ein Rechtsbruch ist, Deutschland und einige Politiker und Bürger haben Ihre Sichtweise, Italien ist ein Rechtsstaat und hat seine Sichtweise.
Und die Meinungen über den Fall gehen auch in der Presse weit auseinander, nicht alle haben die Sichtweise wie Sie hier dargestellt wird.
Deutschland muss sich nichts vorwerfen, auch nicht bei der Menge der Aufnahmen, ich könnte mir jetzt die Mühe machen und die Artikel der letzten Tage heraussuchen, wie die Welt wirklich ist.
Aber da haben wir ja andere User die das sicher noch machen.

Nur zur Erinnerung für Einige, Deutschland hat mehr aufgenommen als alle EU-Länder, und Italien hat wie viele Einwohner ? im Vergleich, oder Frankreich ?.
Vorwürfe gegen Deutschland sollten auch mal wieder gut sein.
Die Dame hat bewusst Recht gebrochen, aus welchen Gründen auch immer, wenn wir als Bürger so was machen, müssen wir dafür einsten

Umgang mit Italien unerträglich

Italien nimmt seit langen Jahren Migranten auf, schon vor Jahren hat es um Hilfe bei der Bewältigung gebeten - alles wurde abgeschmettert.

Dafür erntet Italien Kritik, weil es erstmals so etwas wie dir deutsche Sozialhilfe eingeführt hatte (kann nicht sein, ist zu teuer) und dass es keine weiteren Migranten mehr aufnehmen möchte (da kann Italien offensichtlich nicht genug Geld ausgeben).

Gehts noch?

Zu viel Tragik hinein interpretiert

@ eine_anmerkung:
Beschämend war das die Kapitänin das Leben der italienischen Besatzung des Zollschiffs aufs Spiel gesetzt hat

Wie hätte sie das tun sollen?
Glauben Sie nicht jedes Wort der Rechtspopulisten. Das ist doch nur gespielte Tragik. Das Schiffsmanöver des Zollschiffes war doch nur Show.

Liebe NGO's. Nehmt doch bitte

Liebe NGO's. Nehmt doch bitte all eure Ressourcen, Geld, Eure Begeisterung, geht nach Afrika und helft vor Ort. Baut Brunnen, Strassen, Schulen, Krankenstationen. Beratet die Landwirtschaft und beratet die Bevölkerung/ Regierung in Punkto Bevölkerungsentwicklung. Dann habt ihr auch in meinen Augen den Nobelpreis verdient. Nicht jedoch indem ihr Europa eure Weltanschauung aufzwingt.

Am 02. Juli 2019 um 16:21 von deutlich

<< Oder missachtet die Gesetze, die einem nicht passen?>>

oder übertritt sie, weil ein Notstand vorliegt.

Deutsches Recht z.B. erkennt solche Notstände ausdrücklich an.

Wie das italienische Recht oder internationales Recht das sieht, wird sich weisen.

Warum...

...ist das Zollschiff wohl gerade noch schnell zwischen Mole und Schiff manövriert worden, wie die Aufzeichnungen es deutlich machen? Welche Besatzung, welcher Steuermann bzw. Kapitän wäre so dumm, wenn es nicht eine Provokation sein sollte? Ansonsten wäre es schon fast Selbstmord, mit so einer Nußschale einem Schiff wie der Seawatch das Anlegen blockieren zu wollen... Gegen jede nautische und alltägliche Vernunft. Die italienischen Behörden aber wollten offenbar sichergehen in der Kriminalisierung von C. Rackete ihrer Crew...

@12:46 Alois23

Sea-Watch will nicht die Probleme in Afrika lösen, wie Sie schreiben. Sea-Watch und andere haben vor einigen Jahren begonnen, mit ihren Booten die Situation im Mittelmeer zu beobachten; als u.a. die EU-Mission "Sophia" eingestellt wurde, sahen sich die Boote häufiger in der nach internationalem Recht bestehenden Verpflichtung, in Seenot geratene Menschen an Bord zu nehmen und in den nächsten sicheren Hafen zu bringen. Es ist zigfach hier ausgeführt worden, warum das Lampedusa ist und nicht Libyen, Tunesien etc. sein können.

@16:28 eine_anmerkung

Beschämend? Beschämend ist, dass die EU nicht in der Lage ist, statt Dublin funktionierende gemeinsame Absprachen zur Aufnahme geflüchteter Menschen zu vereinbaren. Beschämend ist, dass ein italienischer Innenminister eine Kapitänin und 40 Gerettete instrumentalisiert für innenpolitische Machtgier. Und beschämend ist, dass die EU die Sophia-Mission eingestellt hat und NGO-Boote, die eigentlich in der Beobachtung ihre Mission sahen, nun deren Arbeit machen und Menschen aus Seenot retten und dafür aus einer bestimmten Ecke kriminalisiert werden.

@forengedoens

"Wie haben Sie sich das vorgestellt, dass niemand mehr reinkommt?"

Man kann leicht so tuen, als wenn man immer mehr Leute kommen lassen koennte.

Die Anzahl der unzufriedenen in Afrika, die gerne kommen wuerden, liegt aber laut FAZ bei einem Viertel der Subsaharischen Bevoelkerung.

Das duerften leicht 200 Millionen sein.
Bis 2100 soll Afrika ueberigens 4MRD Einwohner haben - sofern diese ueberhaupt ernaehrt werden koennen.

An den Grenzbefestigungen in den spanischen Exclaven, in Bulgarien und vielleicht auch bald den USA kann man sehen, wie solche Grenzen an Land aussehen wuerden.

Auf See wird es wohl auf Sattelitenueberwachung und einer Anzahl Kriesschiffe hinaus laufen, die Schlepper aufbringen und die Leute zum Ausgangsort zurueck bringen.

All das wird ziemlich sicher kommen.
Da der enoreme Umfang der zu erwartenden Migration wohl das Ende unseres Lebenstils und unserer Gemeinwesen waere.

Beschämend - oder - nicht?

Es steht außer Frage dass man Menschen aus Seenot retten soll. Nur - ist es wirklich Aufgabe einer privaten Organisation sich über die Regeln (und Gesetze) eines Staates und einer Staatengemeinschaft zu setzen? Muss der inaktive Bürger dann die Probleme und Kosten (er)tragen? Bevor diese wenigen Menschen einiger Organisationen über die Staatengemeinschaft hinweg entscheiden, sollte geklärt werden inwieweit dann diese Organisationen sich auch nach der Anlandung weiter um diese Menschen kümmern - und zwar über Jahre hinweg. Wenn dies nicht geschieht, sollte man dann nicht Schadenersatz diesen wenigen (im Verhältnis zur Bevölkerung der Staatengemeinschaft) verlangen? Erster Schritt: Das jeweilige Schiff wird versteigert und das Geld geht nachweislich in die Flüchtlingsunterstützung. Mit ketzerischen Gedanken.

12:48 von Meinung zu unse..

"Wir befinden uns in einem
Dilemma! [...] wir stehen vor größeren Grundsatzentscheidungen.
Da kommen wir alle nicht drumherum! Elend,, Hunger, Dürre, Kriege, Verbrechen und anderes vertreiben Menschen immer öfter und in immer größer Anzahl."
Das ist die Sache genau auf den Punkt gebracht.
Es müsste eine Instanz existieren, die das zu klären sucht, was Sie beschreiben ->
"Wie groß ist die Kapazität jedes Landes, Europas, der restlchen Welt?"
Die Frage ist nur: Kann sich diese "Instanz" bilden?
Und auch Ihre Analyse scheint zuzutreffen:
"Um die Beantwortung wird sich gedrückt, alles auf provisorisch fixiert in der Hoffnung, daß es die laufende Legislaturperiode noch funktioniert oder sich gleich rechtsaußen positioniert."
Nur das Eine dazu: solange die Bürger sich noch einreden, dass es mit Grenzendichtmachen zu lösen ist, solange werden die Politiker ihnen das versprechen.

Wo bleiben Humanität und Solidarität in Europa?

Meine Meinung zum Thema: Die Rettung von Menschenleben sollte unter allen Umständen oberste Priorität haben und nicht irgendwelche kalten Paragraphen. Alles andere ist zynisch und menschenverachtend! Gerade Begriffe wie Humanität und Solidarität waren doch mal die entscheidenden Gründungswerte dieses Kontinents nach 1945! Ein einziges Trauerspiel ist das, was sich die Staaten Europas da leisten. Schämt Euch alle miteinander!

@ eine_anmerkung

Beschämend war das die Kapitänin das Leben der italienischen Besatzung des Zollschiffs aufs Spiel gesetzt hat ...

Keine Sorge, die Zöllner waren zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.
Die haben nur gepokert, oder sagen wir, sie haben eine Show abgezogen, um die deutsche Kapitänin einzuschüchtern. Die war allerdings trotz ihres jugendlichen Alters zu clever, sie kannte die Spielchen eben. Im Italienischen nennt man das ein "manovra spettacolo", was die Zöllner abgezogen haben, also ein Schau-Manöver.

Afrika ist ein reicher

Afrika ist ein reicher Kontinent. Wer den Menschen helfen möchte, engagiert sich bitte dahingehend, Ausbeutung durch Grosskonzerne, Förderung von Diktaturen, Überbevölkerung usw. zu verhindern. Umverteilungsaktionen sind nicht perse zielführend und am Ende Menschenverachtend.
MfG

@DB_EMD 12:35

"Sea-Watch wiederum hat völlig Recht, dass die reichen europäischen Staaten (man kann nicht nur auf Deutschland zeigen) das "Problem" durchaus händeln könnten."
.
Das ist nicht richtig. Mit allem Geld dieser "reichen europäischen Staaten" könnte man die Millionen ausreisewilliger Afrikaner hierzulande nicht versorgen.
.
Das Problem der Armut in weiten Teilen Afrikas kann nicht per Migration gelöst werden.

16:37, sincere et cons...

>>Liebe NGO's. Nehmt doch bitte all eure Ressourcen, Geld, Eure Begeisterung, geht nach Afrika und helft vor Ort. Baut Brunnen, Strassen, Schulen, Krankenstationen. Beratet die Landwirtschaft und beratet die Bevölkerung/ Regierung in Punkto Bevölkerungsentwicklung. Dann habt ihr auch in meinen Augen den Nobelpreis verdient. Nicht jedoch indem ihr Europa eure Weltanschauung aufzwingt.<<

Bitte beschäftigen Sie sich mit den politischen Verhältnissen im Südsudan, in Eritrea und in beiden Kongos. Da, wo der Löwenanteil der Bootsflüchtlinge herkommt. Hätte man denn die Verhältnisse im Deutschland der 30er und 40er Jahre auch ändern können, wenn irgendwelche NGOs Bevölkerung und Regierung beraten hätten?

Und was hat das Retten von Menschen vor dem Ertrinken mit dem Aufzwingen einer Weltanschauung zu tun?

16:55, geselliger misa...

>>Das Problem der Armut in weiten Teilen Afrikas kann nicht per Migration gelöst werden.<<

Was auch niemand behauptet.

Am 02. Juli 2019 um 16:37 von sincere et cons...

Liebe NGO's. Nehmt doch bitte all eure Ressourcen, Geld, Eure Begeisterung, geht nach Afrika und helft vor Ort. Baut Brunnen, Strassen, Schulen, Krankenstationen. Beratet die Landwirtschaft und beratet die Bevölkerung/ Regierung in Punkto Bevölkerungsentwicklung. Dann habt ihr auch in meinen Augen den Nobelpreis verdient. Nicht jedoch indem ihr Europa eure Weltanschauung aufzwingt.

*************************************************

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

. zu hier:
www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2019-05/
europaeischer-gerichtshof-deutsche-justiz-ausstellung-europaeischer-haftbefehl

u.a..Maas feuert Range!
Gerade unsere Politiker von A-Z sollten sich heraushalten! So sehe ich das auch:
Es ist erstaunlich, wie leichtfertig deutsche Prominente, Politiker und selbst der Bundespräsident übersehen, dass auch Italien ein Rechtsstaat ist, der legitimerweise seine Migrationspolitik selbst definiert, seine Grenze schützt und seine Gesetze durchzusetzen versucht. Rackete ist mit ihrem Boot ohne Erlaubnis in italienische Hoheitsgewässer und anschliessend gar entgegen einem expliziten Verbot in einen italienischen Hafen eingedrungen. Dabei hat sie ein italienisches Patrouillenboot gerammt und dessen Besatzung gefährdet. Das ist ein unerhörter Rechtsverstoss und eine Missachtung, ja geradezu die Verhöhnung der italienischen Staatsautorität.

www.nzz.ch/meinung/sea-watch-3
-kapitaenin-rackete-steht-nicht-ueber-dem-gesetz-ld.1492805

NGO

Schön das Plakat im Hintergrund „Seenotrettung an Europas Grenzen“
Es ist schon beinahe lustig wenn es nicht traurig wäre , seit wann ist Europas Grenze wenige 100 m vor der libyschen Küste .
Hoffentlich greift Italien durch und lässt sich diese unsägliche Provokation nicht bieten.

@alles, 12:46

"Und Sea-Watch sendet die Botschaft: Kommt alle zu uns, auch auf illegalen Wegen."

Das ist so, als würde man sagen, ein Krankenwagen auf der Straße sendet die Botschaft, dass alle gegen einen Baum fahren sollen.

Absurde Denkweise.

Warum Hausarrest?

Gibt es hier einen Qualitätsjournalisten der herausfinden kann warum diese Frau nicht in Untersuchungshaft sitzt, sondern eine -vermutliche- Sonderbehandlung erfährt und nur unter Hausarrest steht?
.
Sie hat gegen geltendes italienisches Recht verstoßen und Menschenleben in Gefahr gebracht.
.
Warum diese Sonderbehandlung?

@fathaland slim, 16:57

Und was hat das Retten von Menschen vor dem Ertrinken mit dem Aufzwingen einer Weltanschauung zu tun?

Das Retten von Menschen vor dem Ertrinken ist wie jeder menschliche Akt Ausdruck einer Weltanschauung, die viele nicht freiwillig teilen. Und die haben natürlich das Gefühl, sie würde ihnen aufgezwungen.

Wie erfolgt die Verteilung der "Flüchtlinge"

"...Nach Angaben des italienischen Außenministeriums vom Freitag boten fünf EU-Staaten an, diese Flüchtlinge aufzunehmen. Neben Finnland, Frankreich, Luxemburg und Portugal gehört dazu auch Deutschland....".
.
Gibt es da keine genaueren Informationen? Welches Land nimmt Wieviele Flüchtlinge auf?
.
Muss ich wirklich erst die Meldung auf Italienisch suchen? Meine italienisch Kenntnisse sind leider äußerst schwach ausgeprägt.

Rechtslage nicht eindeutig...

Seenot-Rettung hat jedoch vordrang.

Und dem sollte der Hilfestellung gewidmet sein.

Wenn sich ein Polizei / Militär-bot ein ziviles Boot in die Quere setzt, so kann man es auch als Nötigung und Behinderung einer Rettungsaktion bezeichnen.

Wünsche das es letztendlich gut ausgeht und die weltweite Anteilnahme ist doch eher positiv.

Hoffen wir mal das beste für die tapfere Kapitänin.

Sea Watch kritisiert...

Die Bundesregierung hätte sagen können, "wir nehmen bis auf Weiteres alle auf, die auf dem Mittelmeer gerettet werden"
###
Hätte ?... Hat sie aber nicht ! Unsere Bundeskanzlerin hat doch erwähnt , das sich eine Situation wie im Sommer 2015 nicht wiederholen darf. Ich sehe es eher wie Wolfgang Schäble der sagt Schiffsbrüchige müssen Gerettet werden keine Frage. Aber ein Freifahrschein für ein Leben in Europa darf diese Aktion nicht sein. Das wird nur dazu führen das noch viel mehr Migranten mit Schlepperhilfe aufs Meer fahren.

Menschen ertrinken zu lassen ist inhuman

Ich kann es nicht fassen, dass wir ernsthaft darüber diskutieren, ob wir Menschen ertrinken lassen oder nicht! Auch die deutsche Bundesregierung ist ziemlich scheinheilig, wenn sie Carola Rackete zwar ihren Respekt für das Retten von Menschenleben ausspricht, sich aber nicht zügig für die Aufnahme der 40 (!) Personen in Deutschland einsetzt.

Die Bundesregierung liefert den Populisten und EU-Verachtern jede Menge Munition, anstatt human und vernünftig zu handeln und die Menschen einfach aufzunehmen. Dann wäre der Spuk schnell beendet und wenn man die Menschen nach einer Woche aufgenommen hätte, wäre es erst gar nicht so weit gekommen.

Alois 23

Ich sehe es ähnlich. Es gab mal eine sehr klugen Vorgehensweise: Hilfe zur Selbsthilfe. Gelder nicht an Potentaten geben, sondern gezielt, am besten mit geschulten und der Landeskukltur kundigen seriösen Beratern, Bildung - vor allem der Frauen, Kleinkredite uvam. Alles andere als eine Expertin, bin ich davon überzeugt, dass derartige Maßnahmen dort helfen, wo es die besten Erfolge für das jeweilige Land zeitigt: Bei den Menschen direkt und spürbar. Bei all dem ist jeder Kulturchauvinismus zu vermeiden.
Menschen auf das Meer zu locken und sie dann an der Küste zu "entsorgen" (wer "kümmert" sich denn dann um sie?) beruhigt nur das eigene Gewissen. Echtes Sam aritertum sieht anders aus.

Wenn man alles besser weiß

Sie haben für alles eine Erklärung.Das ehrt Sie
ja, aber eine Erklärung ist noch lange kein Wissen .Wenn das Schiffsmanöver des Zollschiffes nur eine Show für Sie war, dann fehlt Ihnen jegliches seemännisches Wisssen.
Bei Ihnen scheint alles rechtspopulistisch zu sein, was nicht in Ihr Weltbild passt.
Das kann man schon als sehr seltsam bezeichnen.
Diese Kapitänin hat gesetzwidrig gehandelt und wenn hier der italienische Staat nicht hart darauf reagiert, dann ist der Schlepperei Tür und Tor geöffnet. Ich bin selbst zur See gefahren und das Seenotrecht sollte hier nicht mißbraucht werden. Was diese Frau getan hat, das hat nichts mit Menschleben retten zu tun, sondern mit der Erpressung des italienischen Staates.
Natürlich werden Sie eine andere Meinung haben, aber ich bin demokratisch genug, um Ihnen Ihre Meinung nicht streitig machen zu wollen.

"Beschämend für ein reiches

"Beschämend für ein reiches Land"
-
Beschämend für Deutschland ist, das hier so jede NGO politik machen kann und Gesetze übergeht wie sie will und das keine Konsequenzen hat.

Am 02. Juli 2019 um 18:47 von geselliger misa...

<<Warum Hausarrest?
Gibt es hier einen Qualitätsjournalisten der herausfinden kann warum diese Frau nicht in Untersuchungshaft sitzt, sondern eine -vermutliche- Sonderbehandlung erfährt und nur unter Hausarrest steht?. Sie hat gegen geltendes italienisches Recht verstoßen und Menschenleben in Gefahr gebracht.
.
Warum diese Sonderbehandlung?
>>

Wie kommen Sie darauf, dass es eine Sonderbehandlung ist? Ich habe ein wenig gegooglet. Hausarrest scheint in Italien ein verbreitetes Mittel zu sein, nicht nur als Untersuchungs-"Haft", sondern sogar als Straf-"Haft".

@ 18:50 von geselliger misa...

Zitat:
Gibt es da keine genaueren Informationen? Welches Land nimmt Wieviele Flüchtlinge auf?

Wenn ich da richtig informiert will D nur 24 aufnehmen. Allerdings ohne Gewähr

@ geselliger misa... - "Sonderbehandlung"

Seenotrettung und Wahrung der Menschenrechte sind ohne Zweifel ein höheres Gut als Salvinis Befehl nicht in Italien anzulegen. Ihre Weltanschauung interessiert dabei nicht.

Sea Watch kritisiert Deutschland...

Die Situation, dass Italien seine Häfen für Rettungsschiffe sperre, bestehe schon seit etwa einem Jahr, so Sea-Watch-Sprecher Ruben Neugebauer. 
###
Wenn Italien seine Häfen für Rettungsschiffe mit Migranten sperrt, was kann Deutschland dagegen tun ? Und warum hat die Hilfsorganisation Sea Watch die Migranten nicht in den nächst sicheren Hafen gefahren, anstatt zwei Wochen vor der Afrikanischen Küste zu kreuzen ?

Die Armutsprobleme Afrikas werden nicht in Europa gelöst.

Die Armutsprobleme Afrikas werden nicht in Europa gelöst.

Die Armutsprobleme Afrikas werden nicht in Europa gelöst. Sie können in Europa nicht gelöst werden.

Alles andere ist eine Illusion und führt ins Verderben.

Afrika hat eine Landmasse von 30 Mio. qkm. Deutschland gerade einmal eine von 0,35 Mio. qkm.

Es ist für mich unerklärlich, wieso man in Afrika nicht auch funktionierende Staaten aufbauen kann, die ausreichend Perspektiven für die Menschen vor Ort bieten!

Wieso Seenot?

Seenot ist für mich eine Gefahrensituation mitten im Wasser, wenn ein Schiff untergeht o.ä., und die Menschen ertrinken.

Die Gefahr, daß die Sea-Watch untergeht, bestand offenbar nicht. Wenn es Kranke an Bord gab oder nicht genug zu essen, hätte man sicher andere Lösungen finden können als unerlaubt in den Hafen einzudringen.

Wenn es Randale an Bord gegeben haben sollte, hätte die Polizei helfen können.

Der Begriff Seenot scheint mir hier völlig irreführend. Oder anders gefragt: in welchem Sinn befand sich die Sea-Watch direkt vor dem Hafen in Seenot?

@peter, 19:07

"Ich kann es nicht fassen, dass wir ernsthaft darüber diskutieren, ob wir Menschen ertrinken lassen oder nicht!"

Doch, ehrlich gesagt hatte ich die Vermutung schon ziemlich lange, dass gesellschaftlich genau diese Debatte geführt werden würde, sobald auch nur am fernen Horizont der Verdacht auftaucht, dass die Doppelhaushälften in den deutschen Speckgürteln bedroht sein könnten...

Ich sehe mich bedauerlicherweise vollends bestätigt und bin keineswegs überrascht.

Welche Referenzen hat Frau von der Leyen?

Welche Referenzen hat Frau von der Leyen?

Berater-Affäre, GorchFock-Skandal, Flugzeuge, die nicht starten, U-Boote, die nicht tauchen und eine demoralisierte Truppe.

Diese Personalentscheidung wäre der größtmögliche Offenbarungseid für die EU.

Aber zumindest würde damit der unabwendbare Niedergang der EU akzeleriert, damit Europa endlich wieder leben kann!

Stand nur im ^Kleingedruckten^.

In den vielen Analyseberichte zu diesem Thema sind mir 2 Dinge aufgefallen.

Laut Seawatch wurde auch in Frankreich und Malta angefragt, ob das Schiff anlegen darf. Die Antworten waren negativ.
Laut einem anderem Bericht wäre dieses Schiff nicht gut genug, um z.B. direkt nach Deutschland zu reisen.

Hier gibt es also einige Ungereimtheiten.

Was hat denn die deutsche Regierung..

..damit zu tun??

Genauso gut könnten wir Deutschen auch gleich die Seenotrettung für den gesamten karibischen oder pazifischen Raum übernehmen, auch dort geraten jährlich zehntausende Menschen in SeeNOT und müssen gerettet werden!

Mein Fazit daher

SOLANGE Deutschland selbst KEIN Anrainerstaat am Mittelmeer ist, sind die Anrainerstaaten SELBST für die Seenotrettung zuständig, jedoch ausdrücklich NICHT Deutschland!

@ Goldenmichel "Rechtsverletzung"

Von welcher Rechtsverletzung einer NGO in Deutschland sprechen Sie?

@goldenmichel, 19:14

Gegen welches Gesetz soll Rackete verstoßen haben??

Es ist seit 2012 europäisches Recht, dass Bootsmigranten nicht an den afrikanischen Ablegehafen zurückgebracht werden dürfen.

Die Leute auf hoher See verhungern zu lassen, dürfte wohl gegen die Menschenrechte verstoßen.

Also bleibt die Anlandung in Europa, auch wenn Herr Salvini es gerne verbieten möchte. Das ist in dieser Gemengelage und angesichts der (juristisch unzulässigen) Alternativen vernachlässigbar.

>>Wie viele Millionen können

>>Wie viele Millionen können in welcher Zeit wo aufgenommen und integriert werden? Aber was ist dann mit den anderen? Alles Fragen, die niemand hören will, sich aber wann auch immer in Zukunft stellen und zu beantworten sind."<<

Alles Fragen, welche schnell geklärt werden müssen, bevor noch mehr Menschen ertrinken, das ist doch das eigentliche Problem...

Fehler in Geographie

@ Juergen:
Laut einem anderem Bericht wäre dieses Schiff nicht gut genug, um z.B. direkt nach Deutschland zu reisen.

Falsch. Deutschland liegt lediglich nicht am Mittelmeer.

Frage

Wenn selbst ernannte "Retter" wiederholt und offenbar bewusst Situationen provozieren, die sie in Konflikt mit Gesetzen bringen müssen, stellt sich schon die Frage, ob es ihnen nicht vor allem um Eigenwerbung und Selbstdarstellung geht.

Bevölkerungswachstum: 2 Wahrheiten

Zu: 12:46 von Alois23

Es wird Sie zweierlei verwundern:

1) Deutschland, Mitteleuropa, hatte diese hohen Wachstumsraten bei der Bevölkerung, die Sie nun kritisieren oder die Sie nun erschrecken, nur allerdings etwa ein Jahrhundert bevor sich ein ähnliches Phänomen auch auf dem afrikanischen Kontinent zeigte. Aus Armut und Beschäftigungsmangel wanderten (migrierten) damals viele Deutsche aus strukturschwachen Gebieten aus, in die USA, nach Großbritannien, Südamerika oder in das aufstrebende Russland.

2) Das von Ihnen befürchtete hohe Bevölkerungswachstum ist in den meisten Regionen Afrikas schon längst nicht mehr gegeben, auch dort läuft der demografische Wandel an, vor allem in den Städten. Wichtig sind allein: gute Bildung und Gleichberechtigung, ein eigenes Einkommen sowie gute medizinische Versorgung für Frauen, ergänzt durch Rechtssicherheit und Abbau von Korruption. Dann kommen niedrige Geburtenraten völlig von selbst, ganz ohne externe Interventionen kluger weißer alter Männer.

Die Einfahrt in den Hafen muss erlaubt sein

@ forscher:
Wenn es Kranke an Bord gab oder nicht genug zu essen, hätte man sicher andere Lösungen finden können als unerlaubt in den Hafen einzudringen.

Nach internationalem Recht war es der Seawatch3 erlaubt, einen sicheren Hafen anzulaufen, das kann man nicht verwehren.

<< Gegen welches Gesetz soll

<< Gegen welches Gesetz soll Rackete verstoßen haben?? >>

Frau Rackete hat offensichtlich gegen das italienische Gesetz verstoßen, das ihr das Anlanden verbat.

Fraglich ist aber, ob dieses Gesetz mit höherrangigem Gesetz vereinbar ist oder sie wegen Notstands oder ähnlichem berechtigt war das Gesetz zu brechen. Deutschland kennt solche Erlaubnisse. Das internationale Recht auch. Wie es in Italien ist, weiß ich nicht. Wird wohl ähnlich sein.

Die Gerichte werden es klären.

Zuständigkeiten

Zu: 19:43 von Frank von Bröckel

Vordergründig haben Sie recht mit Ihrem Verweis auf Anrainerstaaten.

Tatsächlich ist aber die Bundesrepublik Deutschland Mitglied der Europäischen Union. U.a. engagiert sich Deutschland in der Frontex. Bis zum Stopp der Mission Sophia war die Bundesmarine sowohl in der Seeüberwachung als auch in der Seenotrettung im Seegebiet "Mittleres Mittelmeer" aktiv involviert. Seiner Zeit wurden weit über 40.000 Menschen durch die Mission aus Seenot gerettet und nach Malta bzw. Italien überführt.

Die Einstellung von Sophia ist ein Skandal, zumahl die Schlepper von Nordafrika aus weiterhin Menschen aber auch Waffen und Schmuggelgut über das Mittelmeer bringen, weiterhin Menschen auf dem Meer ertrinken. Offenbar ist dies für Herrn Salvini kein Problem, sowohl die fortgesetzten Aktivitäten der Schlepper, das Anlanden von Migrierenden und die Hilfslosigkeit der Küstenwachen Italien wie Libyens.

Ach ja, Sea Watch ist übrigens eine Nichtregierungsorganisation.

@ Trampelchen

Diese Kapitänin hat gesetzwidrig gehandelt ...

Das ist noch nicht raus, die Staatsanwaltschaft ist noch mit der Untersuchung beschäftigt. Von einer Vorverurteilung bitte ich abzusehen.

20:54 von -LLAP-

Wenn in Afrika bis 2050 2 Millarden Menschen leben und es bei der Geburtenrate bis 2100 sogar 4 Milliarden sind müßten die anderen Kontinente aber schon fast aussterben.

Und keiner kann sagen was bis 2100 noch mit diesem Planeten passiert. Immer mehr Umweltkatastrophen, steigende Erwärmung usw.

Das letzte was die Erde braucht ist ein paar Milliarden Menschen mehr

Am 02. Juli 2019 um 20:54 von falsa demonstratio

<< Die Gerichte werden es klären.

Ich widerspreche mir selbst:

Es wird gerade berichtet, Frau Rackete sei frei und werde von Salvini des Landes verwiesen.

@ falsa demonstratio

Frau Rackete hat offensichtlich gegen das italienische Gesetz verstoßen, das ihr das Anlanden verbat.

Viele italienische Bürger, darunter auch Staatsanwälte und Richter, halten dieses Gesetz allerdings für verfassungswidrig und darüber hinaus auch für inhuman.

<<Viele italienische Bürger,

<<Viele italienische Bürger, darunter auch Staatsanwälte und Richter, halten dieses Gesetz allerdings für verfassungswidrig und darüber hinaus auch für inhuman >>

Bedauerlich, dass Sie den zweiten Satz meines Posts nicht mehr gelesen haben. Da stand das drin.

Eigenwerbung und Selbstdarstellung

Zu: 20:46 von Foma57

Tja, wer hat hier "provoziert"? Ich tippe auf Herrn Salvini, dem dieses medienwirksame Spektakel zur Eigenwerbung und Selbstdarstellung nur recht war.

Wie heute ebenfalls in der ARD berichtet wurde, können zeitlich parallel zur Sea Watch Rettungsschiffe anderer Nichtregierungsorganisationen praktisch ungestört weiter arbeiten: Menschen aus Seenot retten und nach Malta oder Lampedusa bringen.

Wie ebenfalls heute dargestellt wurde, arbeitet Herr Salvini auf vorgezogene Neuwahlen im Herbst hin. Da ist jede Minute Wahlkampf wichtig.

Während dessen arbeiten die Schlepper von Nordafrika aus erfolgreich weiter, mit größeren Gewinnmargen und neuen Methoden. 29.000 Menschen schafften bereits in diesem Jahr die Passage über das Mittelmehr, so IOM. Etwa 600 Menschen starben während des Übersetzversuchs. Das Risiko ist deutlich gestiegen, so die Heute-Nachrichten heute abend. Der Bürgerkrieg und damit die Rechtsfreiheit in Libyen hat aber ebenfalls an Intensität zugelegt.

Sea Watch 3" ist nur das I tüpfelchen.

Täglich landen Bote "mit Flüchtlinge"an Italien Küste.

Über den Tellerand schauen

Wenn man nur etwas sucht findet man Artikel die eine alte Weisheit wieder mal vortragen.

Es sind nicht die Armen, die am verhungern oder Sterben sind, die es auf Boote von Seawatch & Co. schaffen.

Es sind Menschen, die zigtausende Dollar/Euros haben.

Warum wird diese Tatsache immer wieder verschwiegen?

@ falsa demonstratio

Es wird gerade berichtet, Frau Rackete sei frei und werde von Salvini des Landes verwiesen.

Kann nicht sein, das liegt gar nicht in der Kompetenz eines Innenministers.

Verurteilungen: Frau Rackete ist wieder frei

Zu: 21:00 von schwulimkreml

Verfolgen Sie die Nachrichten: Frau Rackete ist aus dem Hausarrest bereits entlassen und soll nun, so Herr Salvini, möglichst rasch sein Italien verlassen - "da Frau Rackete eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstelle".

Unglaublich der Mann.

Am 02. Juli 2019 um 21:07 von wie-

<< hat hier "provoziert"? Ich tippe auf Herrn Salvini, dem dieses medienwirksame Spektakel zur Eigenwerbung und Selbstdarstellung nur recht war. >>

Jetzt hat er sich erstmal eine gerichtliche Ohrfeige eingehandelt.

Ich hab das Geschwätz führender Politiker

u. der Bundeskanzlerin, div. EU-Politiker und der deutschen Regierung noch im Ohr "man müsse die EU-Außengrenzen besser schützen"
Man sieht ja, wie ernst das zu nehmen ist.

Für mich ist das was Frau Rakete

macht,einerseits das Gesetzt nicht respektiert ,anderseits hat sie aus Seenot gerettete Menschen an Bord. Natürlich hätte sie auch Hilfe anfordern können um nicht gesetztes widrig in den Hafen einlaufen zu müssen. Was einen bitteren Beigeschmack hat ist die Aufforderung des Polizeiboot den Hafen nicht anzulaufen, aber es doch mit Gewalt getan hat.

20:54, falsa demonstratio

>>Frau Rackete hat offensichtlich gegen das italienische Gesetz verstoßen, das ihr das Anlanden verbat.<<

Handelt es sich hier wirklich um ein Gesetz und nicht lediglich um eine Verfügung Salvinis?

Kritik an Deutschland?

Das Land, das mehr "Flüchtlinge" als ganz Resteuropa zusammen aufnimmt?

Das Land, in dem selbst Ausreisepflichtige dableiben können und volle finanzielle Unterstützung kassieren?

Es reicht langsam mit der Kritik. Wird Deutschland kritisiert weil man sich hier nicht wehrt?

@falsademonstratio, 20:54

"Frau Rackete hat offensichtlich gegen das italienische Gesetz verstoßen, das ihr das Anlanden verbat."

Ganz formal gesehen haben Sie natürlich recht.

Aber man begeht ja auch nicht Hausfriedensbruch, wenn man den Nachbarn aus seiner brennenden Wohnung rettet.

Irgendwann ist auch mal gut. Rechtsgüterabwägung, siehe mein letzter Post.

@ FreidenkenderGeist

Wenn man nur etwas sucht findet man Artikel die eine alte Weisheit wieder mal vortragen.
Es sind nicht die Armen, die am verhungern oder Sterben sind, die es auf Boote von Seawatch & Co. schaffen.

Bitte glauben Sie nicht den rechtspopulistischen Vordenkern.

21:01, FreidenkenderGeist

>>20:54 von -LLAP-
Wenn in Afrika bis 2050 2 Millarden Menschen leben und es bei der Geburtenrate bis 2100 sogar 4 Milliarden sind müßten die anderen Kontinente aber schon fast aussterben.

Und keiner kann sagen was bis 2100 noch mit diesem Planeten passiert. Immer mehr Umweltkatastrophen, steigende Erwärmung usw.

Das letzte was die Erde braucht ist ein paar Milliarden Menschen mehr<<

Lesen Sie bitte den Kommentar um 20:49 von wie-.

Ich möchte noch ergänzen, daß sich die Geburtenrate umgekehrt proportional zum Wohlstand der Menschen verhält. Ein Phänomen, für das es den Fachausdruck "ökonomisch-demografisches Paradoxon" gibt. Den können Sie nachschlagen.

Meine Großmutter, Jahrgang 1900, war das zwölfte von zwölf Kindern. So etwas war damals in Deutschland üblich.

Wahrheiten bitte

Zu: 21:08 von FreidenkenderGeist

Schlicht falsch, Ihre Darstellung. Denn nur diejenigen, die in Seenot sind, deren Leben in akuter Gefahr ist, schaffen es auf die Rettungsschiffe der Nichtregierungsorganisationen.

Richtig: Flucht und Migration sind teure Angelegenheiten. Daher bleiben 90 % der Geflüchteten auch in ihrem Heimatland oder flüchten maximal nur bis in das Nachbarland.

Falsch: niemand verschweigt, dass Flucht und Migration Geld kosten. Noch heute wurde in einem ARD-Hintergrundartikel darauf verwiesen, dass die für neue Methode der Schlepper, Anlandung durch Mutterschiffe und Umstieg auf kleine Yachten, 10.000 US-Dollar von den Geflüchteten verlangt werden.
Wie diese Beträge aufgebracht werden, wäre die Frage. Durchaus denkbar ist die Kooperation mit der sizilianischen Mafia, die stets billige wie illegale Arbeitskräfte aus Nordafrika heranholt. Das würde auch erklären, weshalb die italienieschen Erdgas- und Ölförderfirmen im Seegebiet praktisch ungestört weiter arbeiten.

@ schiebaer45

Was einen bitteren Beigeschmack hat ist die Aufforderung des Polizeiboot den Hafen nicht anzulaufen, aber es doch mit Gewalt getan hat.

Die Seawatch hat zwar den Hafen angelaufen, Gewalt war aber nicht im Spiel. Die Kapitänin ist lediglich nicht auf die Spielchen der Zöllner eingegangen.

@FreidenkenderGeist, 21:08

Es sind nicht die Armen, die am verhungern oder Sterben sind, die es auf Boote von Seawatch & Co. schaffen.
Es sind Menschen, die zigtausende Dollar/Euros haben.

Ja klar doch. Die sind dermaßen reich, dass sie sich aus lauter Langeweile nach ihrer Flucht als Erntesklaven oder Prostituierte verdingen. Und statt sich von ihrem Vermögen ein Visum zu besorgen, haben sie sich vorher durch die Wüste geschleppt und unterwegs ein paar Abstecher in Folterlager gemacht.

21:08, FreidenkenderGeist

>>Es sind nicht die Armen, die am verhungern oder Sterben sind, die es auf Boote von Seawatch & Co. schaffen.

Es sind Menschen, die zigtausende Dollar/Euros haben.

Warum wird diese Tatsache immer wieder verschwiegen?<<

Weil sie erstens unerheblich ist und zweitens so nicht stimmt.

Verurteilungen: Frau Rackete ist wieder frei.

Öffentlicher Druck kann doch noch gutes bewirken.

Super! das es sich so entwickelt hat.

Marshall Plan für Afrika

Europa und Amerika saugen den Kontinent seit Jahrhunderten aus. Es ist an der Zeit, zurück zu zahlen mit Investitionen in Wirtschaft und Bildung. Das Plündern zu stoppen reicht nicht aus!

@ deutlich

... noch im Ohr "man müsse die EU-Außengrenzen besser schützen"
Man sieht ja, wie ernst das zu nehmen ist.

Man kann keine "Außengrenze" gegen Menschen in Seenot verteidigen. Das wäre inhuman und gegen geltendes Recht.

Vorschlag: Perspektivenwechsel

Zu: 21:16 von schiebaer45

Mein Vorschlag: versuchen Sie einen Perspektivenwechsel.

Frau Rackete und ihr Team hatte zuletzt noch 40 Gerettete an Bord. Traumatisierte, erschöpfte, teilweise erkrankte Menschen, Menschen in Angst, Kommunikationsprobleme. Die Küste bereits in Sichtweite.

Für Frau Rackete und das Netzwerk ihrer Nichtregierungsorganisation eine schwierige Lage, schwierig, aus dem Wust der eingehenden Meldungen eine eindeutige Lagefeststellung zu machen. Wie weit konnte den italienischen Behörden mit einem rechtspopulistischen Innenminister getraut werden?

Immerhin: die Einfahrt in die italienischen Hoheitsgewässer gelang problemlos. Keine Intervention, keine Enterkommandos der Marine, wie angedroht. Doch dann das Hinhalten, das Warten, währenddessen die Vorwürfe und Angiftungen in den Medien. Fake news, Infowar.

Frau Rackete wird ihre Entscheidung sicherlich nicht allein getroffen haben, sondern vielmehr nach Konsultaion mit dem Vorstand und Beratern ihrer Organisation.

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