Kommentare

PR-Gag

Das ganze ist nichts als ein PR-Gag.

Trump ist nicht zu trauen, Verträge bricht er, wann es ihm passt. Und sein Verhalten ist konsequent erratisch.

Ein persönliches gutes Verhältnis zu Kim (an das wohl nur er selbst und seine urteilsunfähige Angängerschaft glaubt) löst die vielen praktischen Probleme nicht, allen voran: wie kann sich das Regime ohne Atomwaffen nach außen (und indirekt nach innen) schützen?

Ich möchte ja auch Frieden in Nordkorea. Aber Trump ist erkennbar ungeeignet, ihn herbeizuführen.

Trump trifft Kim

Sehen wir dieses Treffen einmal realistisch. In Osaka war Trump war einer unter vielen und bekam nicht die Aufmerksamkeit, die er verdient zu haben glaubte. Zumal er bei solchen Treffen hoffnungslos überfordert ist.
Also schnell ein Photo mit Kim, das garantiert Aufmerksamkeit verspricht.
Ergebnis: Viel heiße Luft

Da stockt einem der Atem.

Wahrhaftig ein fast historischer Augenblick, zweifelsohne. Aber der Anfang einer langen, glücklichen Freundschaft? Glaube ich keine Sekunde.
Natürlich ist zu hoffen, dass auch künftig nicht wieder Raketen über Japan fliegen werden und die beiden Teams etwas Sinnvolles und für die Zukunft dauerhaft Geeignetes aushandeln werden.
Dabei mag ich nicht daran glauben, dass Kim seine atomare Lebensversicherung kündigen wird, sollte das im amerikanischen Pflichtenheft stehen.

Einen genauen Fahrplan ?

Wichtig sind Voraussetzungen zu schaffen damit ein Plan erarbeitet werden kann .
Übgrigens die Ziele sind bekannt , es fehlt ein gemeinsamer Nenner und die Unterstützung der Chinesischen Machthaber . Lasst uns hoffen .

In jedem Lehrbuch über

In jedem Lehrbuch über narzisstische Persönlichkeiten lässt sich das finden, was Trump selbst so ausdrückt: "nur durch unsere Beziehung zueinander..." Was braucht es Politik, Abkommen, Verhandlungen, Aushandlungsprozesse - ich mache das alles nur duch meine Person und meine Beziehung zu anderen. I'm the greatest. Trump first.
Einen Fahrplan? Braucht es nicht. Gesteuerte Aushandlungsprozesse? Lass mal stecken, wir berufen Teams, die sollen sich um solchen unwichtigen Kram kümmern.
Das ist der Ausverkauf seriöser Politik für ein paar Twitter-Tweets und Pressefotos.

Donald Trump - Fishing for compliments

Trump geriert sich als Friedensfürst, überschreitet dazu theatralisch die Grenze zu Nordkorea und begegnet Kim auf Augenhöhe. Diese Bilder werden ihm im Wahlkampf helfen. Grundsätzzlich sind solche Gesten guten Willens auch zu begrüßen. Die Amtsvorgänger von Trump haben indes aus verständlichen Gründen darauf verzichtet, das Regime in Nordkorea auf die Welltbühne zu heben. Es bleibt abzuwarten, ob Trump sein Ziel eines Aromwaffenverzichts erreichen wird. Kim ist ein kluger Kopf und hat nun - ohne irgendwelche Zugeständnisse - (alle) Trump(fe) in der Hand. Am Ende könnte die Feststellung bleiben, dass die hübsch gestylten Fotos von Trumpf teuer erkauft sind.

Trump trifft Kim: Erstmals auf nordkoreanischem Boden

Taktisch geschickt, die nicht vorteilhafte 19:1 Erklärung beim G20 mit einem Handstreich ins Nirvana der Aufmerksamkeit gedrückt zu haben...
... und sich nun von vielen für sein Engagement feiern lassen können.

Der Punkt geht an DT.

g-20 gipfel, geschenkt ! ...

für den potus braucht es ausschließlich persönliche beziehungen und die welt ist sofort ein bißchen besser.

geholfen hat alles bisherige nicht einem einzigen insassen in den arbeitslagern.

richtige Weg

Nordkorea ist eine Atommacht mit ballistische Mittelstreckenraketen. Mit dem Führer des Landes nicht zu sprechen wäre ein Kardinalfehler.

Die Welt wie einst in "Gut und Böse" oder "Achse des Bösen" einzuordnen wäre jetzt sehr gefährlich!

Ein Traum

Versetzen wir uns mit unsere Gedanken in Köpfe der Bürger beider Koreas . Denken wir an das Wunder einer Wiedervereinigung dieser Länder . Lasst die Träume wahr werden .

@nirwana1962

Trump hat mit diesem Schritt Nordkorea als Atommacht anerkannt. Kim hat sich bisher in (fast) allen Punkten durchgesetzt, ohne selbst Zugeständnisse gemacht zu haben. Dies darf man nicht vergessen.

Nur eine Trump'sche PR-Aktion

Es ist zwar toll, dass die beiden miteinander reden. Für Amerika und Nordkorea wäre es aber besser, wenn beide sofort zurücktreten würden. Die beiden verursachen das Problem und werden deshalb niemals Teil der Lösung sein. Die Welt hat längst genug von diesen beiden Selbstdarstellern. Durch die Hinrichtung des Leiters der vorherigen Delegation hat Kim Jong Un sich außerdem ein weiteres mal als Psychopath gezeigt. Nach meiner Meinung werden beide bald von der Geschichte hinweggefegt. Der eine per demokratischer Wahl, der andere per Volksaufstand.

re berkaus

" Denken wir an das Wunder einer Wiedervereinigung dieser Länder . Lasst die Träume wahr werden ."

Was ist denn in Ihren Träumen Kims Rolle im wiedervereinigten Korea?

Trump schüttelt auf dem

Trump schüttelt auf dem G-20-Treffen als einziger dem saudischen Prinzen/Premierminister, Mohammed Bin Salman, der Auftragsmorde erteilt, die Hand und will nun die Friedenstaube gegenüber dem Diktator Kim markieren, der neben Folter, Sklavenhaltung, Arbeitslagern selbst Hinrichtungen bis in die eigene Familie hinein auf dem Kerbholz hat. Unglaubwürdiger geht es nicht mehr, was Trump da veranstaltet, wenn er Kim "seinen Freund" nennt - aber wenn Trump sich auf der weltpolitischen Ebene mehr und mehr isoliert, dann braucht er "neue Freunde", denn die größte Angst jedes Narzissten ist zu erkennen, wie allein er eigentlich dasteht - die Wiederholung einer tragischen Erfahrung früher Kindheitstage.

Meilenstein

Hier wird Historisches geschaffen, und meine Mitforisten haben nur das übliche Trump Bashing im Sinn ? - Wie traurig, aber das sind die Auswirkungen durch die tägliche Portion Gehirnwäsche. Noch einmal zur Erinnerung, unter Obama detonierte durchschnittlich jede halbe Stunde eine US Bombe auf dieser Welt...

China

Das Lachen über Trumps Nord Korea Politik, könnten seinen Kritikern sehr schnell im Halse stecken bleiben. Und ihre Häme in ein Erstickungsanfall mit schnellem Exitus Enden.
Trump hat sehr wohl erkannt das N. Kora sich zu einer Chinesischen Achillesverse mausern kann. Dazu braucht er nur seine Zuwendung zu N. Korea mit der Abwendung zu China zu würzen. Kim ist zur Zeit vollkommen von China abhängig, das wurmt Ihn. Und wenn er etwas von Süd Korea und USA gepäppelt wird, ist das bestimmt nicht im Chinesichen Großreich gerne gesehen, den dadurch würde Chinas Einfluß in Asien gemindert. Und die USA könnten Keil zwischen China und Korea bekommen.
Mal sehen ob Kim wieder in seinem Sonderzug Richtung Peking einbestellt wird.

Wer miteinander redet, der

Wer miteinander redet, der schießt nicht in diesem Moment aufeinander.

@ Henoch 13.12h (stellvertretend)

..................Ich möchte ja auch Frieden in Nordkorea. Aber Trump ist erkennbar ungeeignet, ihn herbeizuführen................

Komisch- diejenigen, die am lautesten und am häufigsten meckern, haben so gut wie nie konkrete Verbesserungsvorschläge (nach dem Motto: "wenns ums Prinzip geht sind Details lästig")

Wer könnte den Ihrer Meinung nach wesentlich (!) erfolgreichere Gespräche mit dem netten Diktator führen statt Donald Trump? 2-3 Namensnennungen würden mir schon genügen.

14:21 von karwandler

Was ist denn in Ihren Träumen Kims Rolle im wiedervereinigten Korea?
.
keine,
darum wird es keine Wiedervereinigung geben
weil es genug Menschen gibt, die um ihre Pfründe fürchten
und schon deshalb keine Veränderung zulassen

Atommacht ?

Trump hat mit diesem Schritt Nordkorea als Atommacht anerkannt...... Na ja, die Welt musste auch Israel als Atommacht anerkennen. Das Netanjahu - Regieme hat ja auch Atomraketen. Nur vier Staaten sind nicht Mitglied des Atomwaffensperrvertrags geworden: Indien, Israel, Pakistan und Südsudan. Nordkorea trat im Januar 2003 aus dem Vertrag aus. Wie geht man nun mit den FÜNF Ländern um?
Evtl. sollten ja mal ALLE Länder Vorschläge zur Atomaren Abrüstung anbieten....

Warum auch nicht...

Kim Jong-Un freut sich doch immer über ein Treffen mit dem Staatschef, neben dem er rational und vernünftig wirkt und den nur die Bilder für seinen Wahlkampf interessieren, der keinerlei konkreten Maßnahmen fordert und sich stets mit Lippenbekenntnissen abspeisen lässt. Bei dem Treffen kann Nordkorea ja nur gewinnen.
Hätte Obama diesen Schritt vollzogen, kann man sich gut vorstellen, wie Fox News, Breitbart und co. ihm das bescheinigt hätten...

Respekt

Frank-Walter Steinmeier nennt Donald Trump "Hassprediger". (Spiegel, 08/2016)

Meine Meinung: Donald Trump, ist der erste US-Präsident der letzten 20 Jahre, der in seinem ersten Amtsjahr kein Krieg geführt hat. Hierfür begegne ich ihm mit Respekt.

@Adeo60

"Kim hat sich bisher in (fast) allen Punkten durchgesetzt, ohne selbst Zugeständnisse gemacht zu haben."

Sie sollten nicht vergessen, dass der Westen immer viel verlangt und selbst kaum Zugeständnisse macht. Beispiel Syrien. Alles wurde vom Herrn Baschar Al-Assad verlangt, selbst sein Rücktritt.

Ich glaube, Herr Kim wird auf die USA zugehen, aber erst zum gegeben Zeitpunkt.

@Heißer Schnee

"Nach meiner Meinung werden beide bald von der Geschichte hinweggefegt. Der eine per demokratischer Wahl, der andere per Volksaufstand."

Ihr Wort in Gottes Ohr! Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit für das erste deutlich größer als für das zweite. Wir dürfen nicht vergessen, dass die nordkoreanische führung anhand der deutschen Wiedervereinigung genau studieren kann, welche Fehler sie nicht machen dürfen. Und wie es momentan aussieht, macht sie diese Fehler auch nicht.
Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass die deutsch-deutsche Grenze viel durchlässiger als die innerkoreanische Grenze war, was dazu geführt hat, dass die DDR-Bürger ziemlich genau wussten, was man im Westen alles haben konnte. Ob das den Nordkoreanern so klar ist, würde ich zumindest in Zweifel ziehen.

Worauf ich hinaus will: So lange Kim es schafft, dem Großteil der Bevölkerung wenigstens den Magen halbwegs zu füllen, muss er vermutlich vor einem Volksaufstand nicht allzu viel Angst haben.

13:50 von ber kaus

«Versetzen wir uns mit unsere Gedanken in Köpfe der Bürger beider Koreas . Denken wir an das Wunder einer Wiedervereinigung dieser Länder . Lasst die Träume wahr werden.»

Mitnichten kreisen die Träume der Koreaner um die Wiedervereinigung von Nord + Süd zu einem geeinten Korea als einem Staat.

In keinem anderen Land der Welt wurde und wird die Wiedervereinigung von Ost + West in DEU so aufmerksam beobachtet wie in Süd-Korea. Inklusive der gesellschaftlichen Folgen, und der (sehr hohen) Kosten.

In DEU waren es ≈ 17:63 Mio. mit einem "viel geringeren Gefälle" in wirtschaftlichen Aspekten als zwischen NK + SK. Dort sind es ≈ 30:50 Mio.

Was macht denn der Jong-Un nach der Wiedervereinigung?

Was machen all die Parteikader, die das System der 3 Kim in NK seit den 1950-ern stützen? Denen sind es Albträume, in denen der Gedanke an Wiedervereinigung durch dunkle Gassen in Pyöngjang schleicht.

Auch die Politik in SK hätte da was zu melden.
Bevor Trump alleine Korea wieder vereinigt …

re dergolem

"Wer könnte den Ihrer Meinung nach wesentlich (!) erfolgreichere Gespräche mit dem netten Diktator führen statt Donald Trump? 2-3 Namensnennungen würden mir schon genügen."

Nennen Sie doch erstmal die Erfolge aus den Gesprächen. 2-3 Erfolge würden mir schon genügen.

Nur keine Plattituden wie 'Hauptsache man redet miteinander'. Das ist zwar besser als nicht reden, aber noch kein Erfolg.

@DerGolem

"Wer könnte den Ihrer Meinung nach wesentlich (!) erfolgreichere Gespräche mit dem netten Diktator führen statt Donald Trump? 2-3 Namensnennungen würden mir schon genügen."

Die Leute der Arbeitsebene.
Und ganz sicher nicht ein Präsident, der gleich zu Beginn seiner Amtszeit klar gemacht hat, dass Abkommen, die man mit seinem Land schließt, unter seiner Führung das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen.

@Rebel-Lion, 14.28 Uhr

Glauben Sie denn allen Ernstes, die Welt wäre unter D. Trump sicherer geworden? Haben Sie die vielen Handels"kriege" völlig ausgeblendet, die Aufkündigung stabiler transatlantischer Beziehungen, Trumps "Kriegserklärung" gegen den Klimaschutz, das Säbelrasseln durch Verlegung von Kriegsschiffen und Soldaten in den Nahen Osten, die "kriegerische" Gewalt in den USA, insbesondere an den Schulen, durch den uneingeschränkten Waffenbesitz... Nein, Obama war und ist seinem Amtsnachfolger in fast allen Belangen überlegen - intellektuell, menschlich und politisch. Ganz abgesehen davon, dass Onama ein gutes, vertrauensvolles Verhältnis zu Europa, zu Europa und Kanzlerin Merkel pflegte.

@Adeo60

Ich bin voll und ganz bei Ihnen.

Kim ist dem PotUS gegenüber, in vielen Dingen im Vorteil, weil er ihn lesen kann und DT "abkocht", ohne das dieser es merkt.

Den Punkt, den ich DT zugeschrieben habe, galt auch nicht Kim als Kontrahenten, sondern mehr dem Gipfel und dessen Ergebnis im Sinne der medialen Halbwertszeit.

@ Heißer Schnee, 14:16

Was glauben Sie, wer sollte in Kim's Fußstapfen treten, wenn der zurücktritt? Ich sehe da an sich nur Militärs, die sicher nicht dazu neigen, die Macht dem Volk zu übergeben.

Trump trifft Kim

Das ist genau das Problem, warum es sich für Trump lohnt, diese politisch für die Menschen nichts bringende und weltverdummende Aktionen zu starten.
Warum kann man solche Aktionen nicht einfach nach ihrer Wertigkeit betrachten und sie einfach mal nur am Rande mit der entsprechenden Fußnote erwähnen.

"Trump startet nach dem G-20 Gipfel noch einen planlosen privaten Ausflug zu Kim."

Eine Politik medienwirksamer Fotos

Staatsmänner mit Weitblick sind beide nicht. Der eine punktet mit großspuriger Pose und triumphierendem Blick, wenn er unsinnige Dekrete unterzeichnet mit einer Unterschrift von mindestens 5 cm Höhe. Der andere lässt vor malerischem Hintergrund Raketen steigen und zeigt sich vor vor einer Kulisse von hunderten applaudierender Uniformierter mit starrem Blick, wobei auch mal nachlässig bearbeitet wird, so dass einige Gesichter doppelt erscheinen. Bert Brecht: "und man sieht nur die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht". Mag sein, dass beide auf dem Misthaufen der Geschichte landen werden. Aber was haben sie bis dahin angerichtet?
Leider gibt es auch hier im Forum Leute, die darauf hereinfallen.

@ Heißer Schnee, 14:16

Was glauben Sie, wer sollte in Kim's Fußstapfen treten, wenn der zurücktritt? Ich sehe da an sich nur Militärs, die sicher nicht dazu neigen, die Macht dem Volk zu übergeben.

@Rebel-Lion

"Hier wird Historisches geschaffen, und meine Mitforisten haben nur das übliche Trump Bashing im Sinn ?"

Sie sollten die Beiträge Ihrer Mitforisten besser lesen: Niemand betreibt hier Trump-Bashing. Aber viele haben gut begründete (!!) Zweifel an Trumps Absichten und Erfolgsaussichten.

"Wie traurig, aber das sind die Auswirkungen durch die tägliche Portion Gehirnwäsche."

Ihnen ist hoffentlich klar, dass man die tägliche Portion Gehirnwäsche Ihnen genauso gut unterstellen kann wie Sie das mit Ihren Mitforisten tun?

@Googol

Man kann nur wünschen, dass Trump´s Annäherung an Nordkorea von Erfolg gekrönt sein wird. Zweifeln läßt mich immer wieder die Theatralik, mit der Trump seine Auftritte inszeniert, aber auch die Willkür, mit der er Feinde zu Freunden werden läßt und umgekehrt. Außer schönen Bildern hat Trump bislang in Sachen Nordkorea noch nichts erreicht, Diktator Kim aber fast alles gewonnen.

Friedensnobelpreis

Bei diesem nächsten kleinen Schritt bekommt man Gänsehaut. In der Hoffnung, dass daraus ein großer Friedensschritt wird!

Südkorea feiert Trump als ersten amerikanischen Präsidenten, der sichtbare und klasse Erfolge im Friedensfortschritt erreicht (siehe dortige Presse). So weit hat es noch kein amerikanischer Präsident geschafft - und Obama hat da leider komplett versagt.

Jeder der Bausteine der letzten 2 Jahre hätte schon großes Lob verdient. Aber wir hier sind kontinuierlich nur am rumnöhlen und Haar in der Suppe konstruieren.

14:34 von DerGolem

«Wer könnte den Ihrer Meinung nach wesentlich (!) erfolgreichere Gespräche mit dem netten Diktator führen statt Donald Trump? 2-3 Namensnennungen würden mir schon genügen.»

Wladimir Putin, und vor allem Xi Jinping, könnten das.
Aber sie wollen ja nicht.

Obwohl beide prinzipiell ganz andere "Druckmittel" zur Hand hätten.
Ganz andere Angebote an Jong-Un machen könnten, als Trump es kann.

Doch beide haben es recht gern, dass Nord-Korea "als Puffer" zwischen ihren Staatsterritorien und dem von Süd-Korea liegt …

14:55 von languste

"Trump startet nach dem G-20 Gipfel noch einen planlosen privaten Ausflug zu Kim."

Vielleicht ist es gar nicht planlos. Vielleicht hat er erkannt, daß er sich mit seinen Strafzollen und mit seinen Drohgebärden gegen alles und jeden so langsam richtig unbeliebt macht. Ich denke,, er will jetzt mal ein paar Pluspunkte sammeln, und das sehr werbewirksam.

14:28, Rebel-Lion

>>Hier wird Historisches geschaffen, und meine Mitforisten haben nur das übliche Trump Bashing im Sinn ? - Wie traurig, aber das sind die Auswirkungen durch die tägliche Portion Gehirnwäsche.<<

Ich bin es gewöhnt, daß mir von ganz rechts bis extrem rechts unterstellt wird, gehirngewaschen zu sein. Dazu ist anzumerken: Wer sein Gehirn waschen lassen möchte, sollte vorher sicher gehen, daß er auch eins hat. Sonst wird das nix.

>>Noch einmal zur Erinnerung, unter Obama detonierte durchschnittlich jede halbe Stunde eine US Bombe auf dieser Welt...<<

Echt jetzt?

Das wären also 140160 US-Bomben.

Was ist eine US-Bombe, und wer hat diese Statistik erstellt?

Wie viele US-Bomben detonieren unter Trump durchschnittlich?

ganz gleich . . .

. . . was hier rauskommt.
Zwei bis aufs Messer verfeindete Nationen, (wobei diese Gegensätze oft künstlich hoch gehalten werden) vereinbaren Treffen und reden miteinander.
Alle sollten nur diesen positiven Aspekt vor Augen halten.
Ich wünsche mir Global (vor allem Iran) mehr davon.
b.k.

@Barbarossa 2

"Vielleicht hat er erkannt, daß er sich mit seinen Strafzollen und mit seinen Drohgebärden gegen alles und jeden so langsam richtig unbeliebt macht. Ich denke,, er will jetzt mal ein paar Pluspunkte sammeln, und das sehr werbewirksam."

Mit den Pluspunkten stimme ich Ihnen zu, aber hinsichtlich der Erkenntnis, dass er sich mit seinen Drohgebärden unbeliebt macht, nicht.
Diese Drohgebärden waren sein Mittel der Wahl im Geschäftsleben, und sie haben ihn zum Präsidenten gemacht. Warum sollte er plötzlich die intellektuelle Reife haben zu erkennen, dass er sich und der Welt damit schadet?

Ich verstehe auch einige der Mitforisten nicht,

Die Trump planlisigkeit unterstellen.
Er ist nicht planlos. Er ist sogar leicht zu durchschauen.
Was ich mich nur frage ist, ob unsere Politiker ihn absichtlich nicht durchschauen, oder ob sie es wirklich nicht können.

Denn alles was er macht, folgt immer denselben Regeln:
- Stumpf irgendwas fordern,
- Empörung zurück bekommen (mit gleichzeitigen Weltuntergangsszenarien, zumindest in der deutschen Presse)
- Irgendwelche Strafzölle / Sanktionen erheben
- Noch mehr Empörung ernten
- Sanktionen um drei Monate verschieben
- Verhandeln.

Und ab dort muss man ihm nur noch Honig um den Mund schmieren, und so tun, als ob man was tut.

Aber irgendwie schaffen wir es in Europa nicht.

Nordkorea macht es dem Iran

Nordkorea macht es dem Iran doh vor. Man braucht Atomwaffen, sonst ist man den USA hilflos ausgeliefert. Oder man unterwirft sich, wie Europa dem Diktat. Kim bekomt jedenfalls, was er will und der potus lässt sich für sein Totalversagen auch noch feiern.

re matthiass

"Jeder der Bausteine der letzten 2 Jahre hätte schon großes Lob verdient. Aber wir hier sind kontinuierlich nur am rumnöhlen und Haar in der Suppe konstruieren."

Schon im vorigen Thread haben Sie von riesigen Fortschritten geredet, aber es vermieden, diese mal konkret zu benennen.

Ich verzichte daher auf die Wiederholung meiner Frage, weil Sie sich vermutlich auch wieder drücken werden.

@Rebel-Lion, 14:28

„Hier wird Historisches geschaffen, und meine Mitforisten haben nur das übliche Trump Bashing im Sinn ? - Wie traurig, aber das sind die Auswirkungen durch die tägliche Portion Gehirnwäsche. Noch einmal zur Erinnerung, unter Obama detonierte durchschnittlich jede halbe Stunde eine US Bombe auf dieser Welt...“

Sie sprechen von Gehirnwäsche und damit jenen, die sich kritisch äußern, die Urteilsfähigkeit ab, ohne das irgendwie weiter zu begründen.

Bei allem Respekt, so ist keine Diskussion möglich.
Ich könnte auch auf Trumps Hin und Her z.B. gegenüber Kim hinweisen (erst ‚little rocket man‘, dann bester Freund, Verhandlungen führen, abbrechen und sich jetzt wieder treffen) und jeden, der das nicht als fragwürdig, inkonsequent oder planlos einschätzt, für irgendwie indoktriniert erklären. Das wäre Ihrem Vorgehen ähnlich.
Nur sehe ich das nicht so. Außerdem sorgt das dafür, dass Gräben tiefer, Menschen verärgert & Diskussionen immer schwieriger werden.
Das macht für mich keinen Sinn.

Wen will man mit dieser Show beeindrucken?

„Als erster amtierender US-amerikanischer Präsident überquerte Trump dann die innerkoreanische Grenze Richtung Norden. Dann nahm er Kim mit in den Süden. Dort zog er sich mit seinem Gastgeber, dem südkoreanischen Präsidenten Moon, US-Außenminister Mike Pompeo und dem US-Sonderbeauftragten für Nordkorea, Steven Biegun, zu einem knapp einstündigen Gespräch zurück:
"Wir hatten ein sehr, sehr gutes Gespräch mit dem Vorsitzenden Kim. Und wir haben vereinbart, dass jeder ein Team benennt und das Team wird einige Details ausarbeiten. Wir sind nicht in Eile, wir wollen sehen, ob wir etwas Sinnvolles aushandeln können"

Aha. Die Bürger warten unterdessen wohl lieber weiter auf den Tag, an dem sie selbst ungestört miteinander reden und verhandeln können. Und hoffen dabei auf die Unterstützung ihrer Milliarden Mitbürger auf der Welt.

14:48 von Schabernack

Ihre Erkenntnis ist sehr gut ,man kann eine Wiedervereinigung auch ohne Demonstrationen erreichen .Die alten Kader in diesen Regierungen kann man in Rente schicken . Auf jeden Fall sollten diese Länder
Neutralität bewahren mit Hilfe der Weltgemeinschaft .

@MatthiasS

Man würde Trump wirklich wünschen, dass er mit seiner Nordkorea-Politik Erfolg hat. Man sollte das Fell des Bären aber erst verteilen, wenn er erledigt ist. Die Art und Weise, wie sich Trump immer wieder ad hoc feiern läßt, obwohl er in dder Sache noch nichts erreicht hat, stimmt befremdlich. Große Politiker verhandeln hinter den Kulissen, auch durch Unterhändler. Für Trump scheint die Macht der Bilder und des Augenblicks ausschlaggebend zu sein. Für den Friedensnobelpreis hat er sich bislang nicht aufgedrängt. Man sollte also das Geschehen durchaus mit einer Prise Skepsis begleiten, gleichwohl aber hoffen, dass sich die Dinge zum Guten wenden. Das alles hat nichts mit "tumnöhlen" zu tun.

Die Sanktionen bleiben in Kraft,...

...damit bleibt das Ganze eher
eine Show-Veranstaltung, um
von den doch erheblichen Defiziten
der G20 in Japan abzulenken!
Probeweise mal für 6 Monate die
Sanktionen einfach auszusetzen,
DAS wäre ein Anfang der eventuell
eine neue Ära einläuten konnte!

So so, Herr Trump bewegt sich!

Um sich auf der neutralen Linie zwischen
den beiden koreanischen Staaten treffen zu können, muss die Erlaubnis und Einverständnis vom Norden vorliegen und
dieser Staatschef mit dem Treffen einverstanden sein! Kim führt die USA am Halsband der Welt vor! Bisher hat Trump
etwas mehr wenig erreicht. Kim ist ein aufrichtiger Mensch, der bereit ist, aber auf Augenhöhe und Gleichheit!

15:24, Superschlau/Weiß-mehr-als Sie

>>Nordkorea macht es dem Iran doh vor. Man braucht Atomwaffen, sonst ist man den USA hilflos ausgeliefert. Oder man unterwirft sich, wie Europa dem Diktat. Kim bekomt jedenfalls, was er will und der potus lässt sich für sein Totalversagen auch noch feiern.<<

Europa unterwirft sich dem US-Diktat?

Dagegen würden Atomwaffen helfen?

Sie wissen aber schon, daß Großbritannien und Frankreich ebenfalls Atommächte sind?

15:26, ber kaus

>>Die alten Kader in diesen Regierungen kann man in Rente schicken . Auf jeden Fall sollten diese Länder
Neutralität bewahren mit Hilfe der Weltgemeinschaft .<<

Sie meinen, dafür wären die Vetomächte USA, China und Russland zu gewinnen?

Ich bezweifle das doch sehr.

@fathaland slim

"Das wären also 140160 US-Bomben."

Es waren 140256 US-Bomben. Sie haben die beiden Schalttage vergessen.

Wie konnten Sie nur so nachlässig sein?!

@Adeo60

"Außer schönen Bildern hat Trump bislang in Sachen Nordkorea noch nichts erreicht, Diktator Kim aber fast alles gewonnen."

Ich teile Ihre Meinung nicht!

Was verlangen Sie vom Herrn Kim -
Demokratie? Das wird es nicht geben.
Abrüstung? Nordkorea soll abrüsten während China, Japan und die NATO aufrüstet. Das wäre ziemlich Naiv.

"Auf jeden Fall sollten diese

"Auf jeden Fall sollten diese Länder Neutralität bewahren mit Hilfe der Weltgemeinschaft ."

Die "Weltgemeinschaft" UN war im Koreakrieg Kriegspartei, schon vergessen?

15:26 von ber kaus

«Ihre Erkenntnis ist sehr gut ,man kann eine Wiedervereinigung auch ohne Demonstrationen erreichen .Die alten Kader in diesen Regierungen kann man in Rente schicken.»

"Es muss erst einmal wer da sein", der alt-eingesessene und alt-gediente Parteikader "in Rente schickt". Von außerhalb von Nord-Korea wird das ganz sicher nichts.

Eine potentiell denkbare Wiedervereinigung der beiden Koreas ist so vielen verschiedenen (einander widersprechenden) Interessen unterworfen, dass sie in der Gemengelage der Gegenwart nicht mehr ist, als eben eine potentiell denkbare Möglichkeit "ohne Realistik" …

Fallen Trump Wähler auf so

Fallen Trump Wähler auf so eine billige Show herein ? Was sind die Ergebnisse ?

@Werner40

"Fallen Trump Wähler auf so eine billige Show herein ?"

Das fragen Sie noch? Mit einer noch viel billigeren Show wurde er Präsident!
Also, ja: Trump-Wähler fallen auf so eine billige Show herein.

@ karwandler 14.52h - unsittlicher Whataboutism

.............Nennen Sie doch erstmal die Erfolge aus den Gesprächen. 2-3 Erfolge würden mir schon genügen...................

Ich weiss nicht, wie oft Sie noch gegen die Regeln einer Diskussionskultur verstossen wollen, indem Sie plump versuchen, meine Fragestellung(en) zu untergraben und den Fragesteller auch noch auffordern, Ihre "hochwertigen" Frage VOR der eigenen zu berücksichtigen.

Ich lasse also meine Frage im Raum stehen und ignoriere Ihre unsittliche Aufforderung.

@ schabernack 15.10h - heisse Kartoffel

................Wladimir Putin, und vor allem Xi Jinping, könnten das. Aber sie wollen ja nicht...............

Das ist auch gut nachvollziehbar (heisse Kartoffel). Ich stelle somit fest, es gibt keinen besseren Kandidaten als Donald Trump. Höchstens noch schlechtere.

fataland

es ist doch völlig egal, wa für eine Staatsform irgendwo herrscht. Die USA haben absolut nichts gegen irgendwelche Staaten zu unternehmen, nur weil ihnen angeblich die Menschen leid tun.
Und auch wenn Frankreich ud GB atommächte sind, unterwerfen sie sich, wie der rest westeuropas dem US-Diktat.
Die USA rufen zum Krieg auf, und Europa marschiert fleißig mit.Oder wir werden mit Sanktionen belegt. Der Heini ist sogar gegen Northstream2. Geht den absolut nichts an.
Und dann droht er Uns mit sanktionen.
Das hat mit Partnerschaft nichts zu tun.

@Adeo60 - Lieber miteinander sprechen als übereinander.

15:03 von Adeo60:
"Außer schönen Bildern hat Trump bislang in Sachen Nordkorea noch nichts erreicht, Diktator Kim aber fast alles gewonnen."

Die beiden sprechen miteinander. Für mich ist das ein größerer Gewinn, als wenn einer der beiden per Twitter mit der völligen Vernichtung droht oder mit Militärmanövern bzw. Raketentests die Gegenseite provoziert.

Und gewonnen hat Kim kaum etwas. Oder wurden die Sanktionen gegen Nordkorea schon aufgehoben?

@Weiß-mehr-als Sie

"aber er hat im Hinblick auf NK etwas geschafft, was vor ihm noch kein US-Präsident geschafft hat; und dies ist auch für mich ein (Teil)Erfolg."

Für mich nicht, da ich der Meinung bin, dass das, was er bis jetzt geschafft hat, auch jeder andere vor ihm geschafft hätte, aber aus taktischen Gründen und Gründen der Klugheit wohlweislich unterlassen hat.

Er hat geschafft, dass es schöne bunte Bildchen gibt. Das hilft Kim zu Hause, aber dem Weltfrieden kein bisschen.
Gespräche auf allerhöchster Ebene waren unter allen bisherigen US-Präsidenten ein Zugeständnis, das große Verhandlungserfolge vorausgesetzt hätte.

Dass er sich mit Kim so inszeniert, zeigt zweierlei: Er versteht sich mit einem Diktator, der Familienmitglieder exekutieren lässt, besser als mit allen (!!!) demokratischen Regierungschefs, und gibt dafür auch noch ein wichtiges diplomatisches Mittel aus der Hand.

Kriegszustand ohne Krieg

Nachdem NK in dauerhaftem Kriegszustand mit SK dahin vegetiert und SK seit Jahrzehnten prosperiert, wäre es doch an der Zeit, dass der kleine Diktator den ersten Schritt macht und den Kriegszustand als beendet erklärt.

Oder gibt es eine internationale Regelung, dass (sämtliche) Diktatoren auf diesem Planeten (immer) nur den zweiten Schritt machen dürften?

@Googol, 15.54 Uhr

Wenn Sie schon per se nicht daran glauben, dass Kim zu irgendwelchen Zugeständnissen bereit sein wird (ich bin übrigens der gleichen Meinung), dann frage mich mich - wie viele andere auch - was dieser "zirkus" eigentlich soll...? Richtig: Trump braucht solche Bilder für seine Wiederwahl und den Friedensnobelpreis, von dem er offenkundug träumt. Im Ergebnis hat Trump aber aktuell dem Diktator Kim die Weltbühne bereitet und bezeichnet ihn sogar als Freund, während er seine europäischen Partner abwatscht. Für eine PR-Show wäre dies alles etwas billig, finden Sie nicht auch?

Warten wir erst einmal ab, was dieses Gespräch bringt.

Positiv ist, dass Gespräche überhaupt stattfinden. Vielleicht bringt es ja ein wenig Entspannung in die Region. Donald Trump könnte ja wenigstens hier mal etwas positives bewegen.

Es ist eigentlich egal ob

Es ist eigentlich egal ob Show oder Werbeveranstaltung oder Wahlkampf. Spielt keine Rolle.
Vielleicht mag Trump den Kim wirklich. Egal.
So lange sie sich freiwillig treffen und miteinander reden ist alles gut.
So lange herrscht jedenfalls Frieden.
Und NUR das zählt.

@Nachfragerin

"Die beiden sprechen miteinander. Für mich ist das ein größerer Gewinn, als wenn einer der beiden per Twitter mit der völligen Vernichtung droht oder mit Militärmanövern bzw. Raketentests die Gegenseite provoziert."

Mit völliger Vernichtung drohen war ja hoffentlich auch Ihrer Meinung nach eine ganz schlimme Entgleisung Trumps, und Raketentests gab es seither trotzdem, trotz der Treffen.

"Und gewonnen hat Kim kaum etwas. Oder wurden die Sanktionen gegen Nordkorea schon aufgehoben?"

Nein, Sanktionen bestehen nach wie vor, aber Kim hat Anerkennung gewonnen. In diplomatischer Währung ein kaum zu bezifferndes und gar nicht hoch genug anzusetzendes Gut ...

@Nachfragerin, 16.39 Uhr

Ich teile Ihre Auffassung, dass Gesprächsbereitschaft immer wichtig ist. Deshalb freue ich mich grundsätzlich über die Begegnung. Kim hat allerdings bislang enorm gewonnen. Trump ist ihm "auf Augenhöhe" begegnet, bezeichnet ihn zudem "als Freund", während der seinne transatlantischen Partnern eher feindselig begegnet. Eine etwas merkwürdige Gewichtung, finden Sie nicht auch? Trump hat das Regime in Pjönjang hoffähig gemacht und Nordkorea als Atommacht anerkannt. Ein gewagter Schritt, wie ich finde. Deshalb komme ich zu dem Schluss, dass Trump nur von seinem Ego geleitet ist, von mächtigen Bilder, die ihn als Friedensfürsten präsentieren. Kim hat ihn schon einmal abblitzen lassen. Er wird dies wohl auch tun, wenn es um konkrete Abrüstungsschritte geht...

Wenn man näher darüber

Wenn man näher darüber nachdenkt könnte man zum Schluss kommen, entweder sollten noch mehr Länder Atomwaffen haben oder NIEMAND mehr. Diese schrecklich Waffen garantieren auf ganz merkwürdige Weise den Frieden.

@ Adeo60 16.56 h - Zuckerbrot ohne Peitsche

...........Wenn Sie schon per se nicht daran glauben, dass Kim zu irgendwelchen Zugeständnissen bereit sein wird (ich bin übrigens der gleichen Meinung), dann frage ich mich, was dieser "zirkus" eigentlich soll......

Donald gibt dem Kim Zucker und verzichtet auf die Peitsche. Damit demonstriert er sein ehrliches Bemühen - unabhängig davon, was dabei rauskommt. Mehr kann man nicht von ihm verlangen...!

Und Kim? Er demonstriert Freundlichkeit. Mehr nicht. Er ist ja niemandem Rechenschaft schuldig.

@make sense

"Eines Tages werden auch Sie es verstehen: miteinander reden ist besser als aufeinander schiessen.
Resultate stehen erst am Ende der Diskussion!"

Eines Tages werden vielleicht auch Sie es verstehen: Die Diskussion findet zuerst auf Arbeitsebene statt. Die Diskussion unter den Chefs ist dann bereits ein Resultat!
Das bedeutet, dass Trump hier ein Resultat ohne vorherige Diskussion, also ohne echtes Ergebnis, inszeniert.

Auch wer so einfach daherkommt, könnte das wissen.

re dergolem

"Ich weiss nicht, wie oft Sie noch gegen die Regeln einer Diskussionskultur verstossen wollen, indem Sie plump versuchen, meine Fragestellung(en) zu untergraben und den Fragesteller auch noch auffordern, Ihre "hochwertigen" Frage VOR der eigenen zu berücksichtigen."

Was soll man denn von Ihrer Fragestellung halten, ob ein anderer erfolgreicher mit Kim verhandeln würde als Trump? Wer denn sonst als der US-Präsident, wenn es um den den Streit der USA mit einem anderen Land geht?

Und es würde Ihnen auch kein Stein aus der Krone brechen, wenn Sie die Erfolge von Trumps "Diplomatie" mal nennen würden. Aber da reihen Sie sich gleich ein bei denjenigen, die bei der Frage auch verstummen.

Nordkorea als Atommacht anerkannt?

Ich las soeben im Netz
"Trump erkennt Nordkorea als Atommacht an!" Sollte es stimmen, dass Trump es wieder ohne Absprache mit den Natopartnern und
dem US-Kongress so dargestellt hat, bleibt ja
wirklich nur die
Amtsenthebung! Auch
für Republikaner muss das Fass doch bald übergelaufen sein!

16:49 von DerGolem

«Nachdem NK in dauerhaftem Kriegszustand mit SK dahin vegetiert und SK seit Jahrzehnten prosperiert, wäre es doch an der Zeit, dass der kleine Diktator den ersten Schritt macht und den Kriegszustand als beendet erklärt.»

Die Propaganda in NK macht die Bevölkerung seit Jahrzehnten glauben, sie lebte im besten aller möglichen Länder der Erde. Der auf dem Papier weiter bestehende Kriegszustand ist・die Legitimation・für so gut wie alles, was politisch in NK geschieht.

Frühere Hilfslieferungen an Lebensmitteln in Säcken mit der Aufschrift "USA" wurden als "Reparationszahlungen" ausgegeben, die man dem Erzfeind durch militärische Stärke abgerungen hätte.

Die Politik in NK ist derart fundamental auf dem Kriegszustand aufgebaut.
Dass auch "ein kleiner Diktator" dies nicht aufzugeben willens ist.

Auch wenn Jong-Un generell den ersten Schritt tun könnte.
Gehen wird er ihn nicht …

Nordkorea ist in der dritten Generation

in der Hand der Kim Familie. Die haben das Land und die Leute weit von der uebrigen Welt entfernt.

Eine Vereinigung mit der uebrigen Welt wuerde in N-Korea einen Schock ausloessen. Die Leute waeren vermutlich den Veraenderungen nicht gewachsen.

Ich denke, dass eine Politik der langsamen Annaeherung und Veraenderung in diesem Fall richtig ist. Man muss sehen, wie sich das entwickelt und ob graduell eine Abkehr vom Personenkult um KIM passiert.

Nur Veraenderungen werden langfristig dem Land helfen.

Wieso traue ich dem Ganzen nicht?

Es gab ja schon mal ein Treffen, von dem Trump später sinngemäß meinte, Kim und er würden sich lieben ;). Beim nächsten Treffen in Vietnam wurde dann mal Tacheles geredet (beide Seiten stellten Maximalforderungen) und danach entstand ein Foto, auf dem beide mit versteinerten Gesichtern nebeneinander saßen.

Ob beide daraus gelernt haben und wirklich nicht nur an sich denken, das bleibt abzuwarten...
Der Sprunghaftigkeit Trumps kann ich nicht wirklich trauen, denn es geht bei Politik nicht nur um Deals, sondern um beidseitige Kompromisse.

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