Kommentare

VW - Saudi Arabien

Sollte VW sich tatsächlich für den Standort Saudi Arabien entscheiden, dann wäre das eine moralische Bankrotterklärung sondergleichen.
Ein Kotau letztendlich vor Trump und MSB.

ich denke

mit manchen Gesellschaften / Ländern,
sollten man wirtschaftliche/kulturelle/soziale Kontakte
auf ein Mindestmaß beschränken

Magnet fuer Kontroverses

VW ist einfach ein Magnet fuer Kontroverses. Egal ob Sklavenarbeit in ehemaligen Deutschland Brasilien und heutigen China oder Skandaloese behauptungen wie "EBIT macht Frei" und deren Behauptung keine ahnung von der Lage in Xinjiang zu wissen. Abgasskandal oben drauf.
Tuerkei und Saudi sind beides Kontroverse themen egal ob Tuerkeis Rolle in Syrien und gegen Kurden und Demokratie (und Tuerkeis Lager durch den Refugee Pakt mit EU) oder Saudis Rolle in Jemen und gegen Frauenrechte und Meinungsfreiheit.

VW-Werk in Saudi-Arabien.

Das wäre die Höhe und wirklich entlarvend.

Wettbewerb der Diktaturen?

Geht´s noch? VW hat nicht mal den Abgasskandal hinter sich und will sich schon wieder in den nächsten stürzen? Was wäre die Steigerung Nord-Korea oder Eritrea?
Sollen die sich meinetwegen in Bulgarien noch ein Werk bauen, vielleicht kann das die vielen Wirtschaftsflüchtlinge aus BG etwas verringern....

Wer sich mit den Schariaextremisten

in Saudi Arabien einlaesst hat alle moralischen Skrupel hinter sich gelassen .. Wenn ein Boykott je gerechtfertigt waere dann bei positiver Entscheidung gegen VW.

Höchstbietend

Die Deutschen sollten ihre begehrten Autos dort bauen, wo die Bedingungen am besten und profitabelsten sind. Ich würde auch nach Saudi-Arabien gehen. Lieber als in die Türkei.

VW-Werk in S-A

Das wäre für mich als jahrelangen VW- Käufer der Grund, mit VW zu brechen. Ich als Dieselfahrer habe so einiges mitgemacht und bin VW treu geblieben. Aber was zu weit geht, geht zu weit.

Standorte

Bei der Türkei kann man damit rechnen das sich die politische Lage mittelfristig entspannen wird. Das wird in Saudi Arabien definitiv nicht geschehen.
Zudem kann die Türkei sowohl die Facharbeiter als auch andere Angestellte stellen. In Saudi Arabien wird die Anlage wohl mit Fremdarbeitern bestückt und es ist bekannt wie diese in Saudi Arabien wertgeschätzt werden.
Mal sehen was gewinnt: Nachhaltigkeit oder Gier.

Dummes Geschwätz!

Das ist doch erschütternd, wenn deutsche Unternehmen in Länder investieren, wo die Menschenrechte mit Füßen getreten werden. In türkischen Gefängnissen sitzen deutsche Staatsbürger. Ist doch Wurst, Hauptsache der Profit stimmt. Die Saudis ermorden einen Systemkritiker. Ist doch scheißegal, der maximale Profit im Erdölgeschäft stimmt. Europa braucht uns, so die Saudis! Wann steht einmal der Mensch im Mittelpunkt? Alles nur dummes kommunistisches Geschwätz?

Dann wäre das wohl mein letzter VW gewesen

Schritt zu auf die Regierung in Anakara? Als Alternative Saudi-Arabien?

Und die Politik begrüßt das noch?

Aber sonst ist noch alles in Ordnung, ja?

Bulgarien ist der einzig akzeptable Standort, dies würde auch die Kohärenz der EU stärken und die wirtschaftlichen Verflechtungen mit Nicht-EU-Ländern nicht unnötig komplizieren. Von den positiven Effekten auf die bulgarische Bevölkerung ganz zu schweigen.

Türkei und Saudi-Arabien? Wirklich? Ich kann es immer noch kaum glauben, dass darüber ernsthaft nachgedacht wird....

Chance in Saudi-Arabien

Ich wüsste nicht, was gegen Saudi-Arabien spräche. Es gibt ein modernes Bildungssystem, viele gut ausgebildete Facharbeiterinnen und Facharbeiter sowie Ingenieurinnen und Ingenieure und die mit Abstand höchste Studienquote von Frauen im ganzen arabischen Raum.

Ja super....

.... VW sollten dringend dorthin gehen, am Besten gleich das ganze Stammwerk Wolfsburg demontieren und mitnehmen. Bin mir absolut sicher, dass Saudis mit Abschaltvorrichtungen wenig bis gar keine Probleme haben. Moralische Bedenken beim Umgang mit faschistoiden Despoten hatte der VW-Vorstand umgekehrt ebenfalls noch nie. Das passt. Also denn, tschau Volkswagen, und bittebitte nicht zurückkommen.

Freier Markt

Saudi-Arabien hat faire Bedingungen für freie unternehmerische Tätigkeit und in Saudi-Arabien gibt es Rechtssicherheit für Innovationen und Patente. Es ist als Industriestandort wesentlich besser geeignet als China oder der Iran.

Dass auch Saudi-Arabien eine Diktatur ist, muss ja VW nicht stören. Darum geht es ja gar nicht.

Wie kann VW das tun? Ein

Wie kann VW das tun? Ein totalitäres und mörderisches Regime unterstützen??
Das ist echt arm.

Wenn die Würfel tatsächlich für Saudi-Arabien fallen, ...

... dann wäre dies der größte Skandal der deutschen Nachkriegsgeschichte! Dann kann diese unsere Bundesregierung gleich ganz einpacken...

"Bisher waren Bulgarien und

"Bisher waren Bulgarien und die Türkei Favoriten für ein neues VW-Werk. Die Türkei hatte VW zahlreiche Angebote gemacht. Nach ARD-Informationen könnten diese nun durch Saudi-Arabien übertroffen werden. "
-
Bloss keine Arbeitsplätze in Deutschland schaffen, denn das wäre ja blöd.

VW wird sich das schwer überlegen

Bein Investitionen in SA werden Firmen verpflichtet, einen gehörigen Satz Einheimischer einzustellen.

Da der Staat diese bald nicht mehr alimentieren kann.

Der Wille saudischer Arbeitskräfte, in der Freien Wirtschaft zu arbeiten, ist jedoch eher gering :
„http://www.bpb.de/apuz/194436/saudi-arabiens-arbeitsmarkt?p=all“

Es gibt Fälle, in denen Firmen zu jedem Saudi einen Ausländer einstellen - der dann die Arbeitsleitung bringt, zu der viele Saudis nicht willens/in der Lage sind.

Jahrzehntelanges Verhätscheln rächt sich nun.

Falls VW dort tatsächlich eine Fabrik baut, dann nur im Zusammenhang mit massiven Subventionen.

Im übrigen frage ich mich, wie VW gute Manager und Ingenieure zu einer Arbeit in so einem Land überreden will.
Mangelnde Rechtssicherheit...
Feierabendbier ist illegal...
Partnerin/Frau muss sich an die dortigen Kleiderregeln halten...
Als „Dhimmi“ ist man dort ein Mensch zweiter Klasse...

Selbst ein sehr hohes Buschgeld würde mich nicht umstimmen

Typisch VW

Kunden betrügen, in Diktaturen produzieren... Ich würde denen mittlerweile nicht mal ein gebrauchtes Fahrrad abkaufen.

Zu 99% in die Türkei

Mein letzter Stand (gestern) war der, dass die Entscheidung für die Türkei gefallen ist. Das hat mehrere Gründe. In der Türkei lassen bereits mehrere ausländische Autokonzerne ihre Autos bauen. Die hohen Qualitätsstandards sind dabei ausschlaggebend und nicht die Löhne. Bulgarien ist z.B. viel billiger.

Außerdem verfügt die Türkei über viele Zulieferer im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik. Und über genügend Software-Ingenieure. Das gibt es so weder in Bulgarien, noch in Saudi-Arabien.

Investitionsstandort Türkei

Italiener, Franzosen, Japaner, Koreaner und Amerikaner lassen schon seit Jahrzehnten ihre Autos in der Türkei bauen. Da kommt der VW-Konzern eigentlich ziemlich spät. Zu spät? Das wird die weitere Entwicklung des Elektroautos zeigen. Bis 2023 wird die Türkei ihr nationales Elektroauto haben. Dazu haben sich 5 türkische Industrieunternehmen zusammengetan, unter Federführung der Regierung. Bei den Bussen ist man schon weiter. Auch die dazugehörigen Ladestationen wurden entwickelt. Beide (Busse und Ladestationen) sind bereits im Einsatz.

@ leider viel, div.

Was Sie offensichtlich nicht zur Kenntnis nehmen wollen:
Sehr viele Menschen stören sich daran, dass S.-A. einen“Strafenkatalog“ hat, den Sie in D ganz sicher nicht möchten.
Ich zitiere ein paar:

- Diebstahl: Amputation der Hand
- Raub: Amputation von Hand und Fuß
- Ehebruch: Steinigung
- Sex vor der Ehe: Peitschenhiebe
- Homosexualität: Todesstrafe
- Blasphemie: Todesstrafe

Auch Jugendliche werden dort hingerichtet, wenn es die Scharia verlangt.

Ist doch alles kein Problem für Sie, wie man sieht, Hauptsache “faire Bedingungen für Unternehmen.“
Da fällt mir nix mehr ein.

Man geht dort hin, wo man willkommen ist

In Saudi-Arabien fährt man eben noch die Luxuskarossen mit ordentlichem Verbrennungsmotor, Benzin ist fast kostenlos und auf Solarautos wartet man da auch, bis sie durchdacht sind und erwartet sie nicht im Nu. Entwicklungsgelder werden sicher auch gleich mit angeboten und:
Deutschland verkommt zum Ökostaat mit Lehmhütten und Wollpulli, Veganerburger und Genderideologie.
Mir scheint, wenn die Industrie noch stärker abwandern wird ( was man nicht verübeln kann), dann werde ich mich hier wie bei Bhagwan und Co fühlen.
Fehlt nur noch, dass Drogen nicht nur legalisiert werden sollen, sondern auch zur Pflicht werden ( damit die Wirklichkeit nicht so weh tut).

Soso, die Saudis würden sich dazu herablassen

VW zu fahren und jedes Auto zu bezuschussen- und schon vergisst der Aufsichtsrat von VW die Scharia, Arbeitnehmerrechte und die Arbeitnehmer in D ? Aber sonst kann Herr Diess nicht schnell genug den FFF und Gretas dieser Welt hinterherschleimen, um den "Guten" zu spielen? Offenbar weiß er, wie leicht man hier die Leute täuschen kann und billigen Applaus einfahren

@ pxslo, 18:50

Ja, die Türkei ist in vielen Dingen vorbildlich.
In vielen aber auch nicht, das ist das Problem (nicht für Sie, klar).

Was mich stört, alle wollen EU

und VW will in nicht EU Ländern investieren! Wie krank ist das denn? Eigentlich kommt nur
Bulgarien in Frage, denn wir müssen sehen, dass wir in die EU investieren und nicht in Saudi-Arabien, welches undemokratisch und menschenverachtend ist! Eine Schande ist das!

Saudi-Arabien chancenlos

Ich wüßte nicht wie westliche Top-Manager in Saudi-Arabien ein Industrieunternehmen leiten könnten? Dort gibt es doch eine Kommando-Wirtschaft. Nicht im Sinne von Kommunismus, sondern durch die Befehle der Königsfamilie bzw. des launischen und impulsiven Kronprinzen M. Bin Salman.

Wie der mit Leuten umgeht, die ihm widersprechen, hat der Khashoggi-Mord ganz klar gezeigt. Wer also würde freiwillig in der Höhle des Löwen arbeiten? Ist doch kein Zufall, warum dort kaum investiert wird. Außerdem lassen die Saudis alles von ausländischen Arbeitskräften erledigen. Eigene Industrie-Arbeiter die gibt es nicht. Der Personal-Import gilt übrigens auch für das Militär. Man schaue sich nur mal die "saudischen" Piloten an.

Bulgarien ist in der EU, hat viele kluge Köpfe,

die dann nicht mehr ihr Land verlassen müssten. Was für Vollpfosten sind da bei VW an der Spitze, wenn man ein Werk in Saudi-Arabien überhaupt in Erwägung zieht? Der AKP Spuk in der Türkei ist auch noch nicht zu Ende. Ich kann kaum glauben, was ich hier lesen muß.

17:45 von leider geil

All das, was sie schreiben, kann man über Bulgarien auch schreiben. Nein, deutsche Unternehmen sollen keine Islamisten unterstützen!! Ich kenne Bulgarien seit Jahren, viele erstklassig ausgebildete junge Akademiker verlassen ihr Land, weil zu wenig Perspektiven da sind, das sollten wir ändern. Jedes Land der EU sollte bei Standortfragen an erster Stelle stehen und nicht menschenrechtverachtende Staaten. Nur weil man dort besser Sklaven einsetzen kann!

Die Saudis werden den Zuschlag bekommen

All zu verlockend sind die von den Saudis ausgeworfenen
Köder

Alles andere, also alles Normale, Vernünftige,
Sinnvolle wird nicht passieren.

Wetten?

Schliesslich sind bei VW hochkarätige , Millionenfach
bezahlte Manager am Werk, und dass die über
alles gehen, nun ja, die Vergangeheit hat es mehr
als nachgewiesen.

So, durch "nur-wirtschaftlich" agierende Manager wird Umwelt, politisches Vertrauen, vertrauen in die Industrie
vernichtet.

was sagt denn Genosse Weil dazu?

er ist doch als höchster politischer mensch für land NS der führende vertreter im aufsichtsrat

18:40 von pxslo

Es ist falsch, was sie hier postulieren! In Bulgarien gibt es sehr gut ausgebildete IT Fachkräfte. Das Land hat das Problem, dass es nicht genug Stellen für ihre Fachkräfte bieten kann. Die Folge ist, viele gehen ins europäische Ausland und in die USA. Letzt genanntes Land, wird zunehmend isolierter gegenüber Ausländer.

Warum in die Ferne schweifen?

Da auch VW durch die zukünftige Produktion von E - Autos in den deutschen Werken Personal abbauen wird, könnten sie das neue Werk auch in Deutschland bauen. Dann hätten sie Arbeit für das alte Personal und vielleicht auch für einige mehr.
Fließbandfacharbeiter lassen sich, bei guter Bezahlung, sicher aus den über 2 Millionen Arbeitslosen generieren und gegebenenfalls weiterbilden!
Oder denken die nicht daran, den heimischen Arbeitsmarkt zu stärken?

Ansehen steht auf dem Dpiel

Zwar haben Investoren, Großaktionäre und andere Geldsäcken mit Ethik und Moral nichts am Hut, denn Geld stinkt nicht.
Sie werden sich aber fragen, ob VW nich erheblich an Ansehen und Attraktivität verliert, wenn man mit einem des Mordes hoch verdächtigen Königssohn und dessem menschenverachtenden Regime auf Jahrzehnte zusammen arbeiten will.
Sie wissen auch, dass man für den Standort-Aufbau hoch spezialisiertes Personal mitnehmen muss. Wer von den hoch bezahlten Spezialisten will aber Jahre seines Lebens in einer weit rückständigen Gesellschaft verbringen?
Sie werden sich vermutlich gegen SA entscheiden.

Saudis wollen umdenken

Gewünscht ist eine produktive Wirtschaft in SaudiArabien, da der Elite durchaus bewusst ist, dass die eigenen Staatsbúrger kaum produktiv arbeiten und ohne Importe nichts láuft.
GM Karrossen und co sind Standard, was wollen sie mit einem V W? Doch nur um úberhaupt den Fuß in die Túr zu Qualitätspkw zu bekommen.
Allerdings steht zu befürchten, dass noch mehr Gastarbeiter her müssen, ein Saudi in der Produktion?
Zahnpasta wird in SA produziert - Unternehmer und Kontrolleur Saudi, Arbeiter aus z.B. Bangladesh oder saudische Frauen (aber nur in reiner Frauenabteilung)....

Herbert Diess persönlich in der Türkei

Wenn es nach diesem Bericht geht, ist die Entscheidung so gut wie gefallen.

https://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/auto-verkehr/vw-chef-diess-verhande...

Hallllllo

Es wird immer sofort negativ geredet, statt das als Chance zu sehen.
1. Je mehr Deutsche Wirtschaft in Saudi Arabien ist, desto mehr hat Deutschland Einfluss auf die Politik des Landes. Wegen wirtschaftlichen Interesse hat man mehr Möglichkeit ein anderes Land zu beeinflussen.
Sehe USA.... (aber zu extrem) aber erfolgreich.

2. Wohlstands Sicherung, je mehr Deutsche Unternehmen im Ausland erwirtschaften desto mehr Arbeitsplatz Sicherheit ist in Deutschland (weit Blick).

3. In Deutschland sind die Arbeitsplätze einer der teuersten der Welt.
Oder frag ihr euch nicht warum aus aller Welt, Deutschland einer der beliebtesten Länder sind. Und sogar die Gefahr unterwegs zu sterben im Kauf nehmen. Sicherlich nicht wegen das leckere Bier.

4. Redet nicht alles schlecht ohne VW und Co.. Wäre Deutschland kein Wohlstand möglich, wir haben keine Ressourcen wie Russland, China oder USA. Wir haben nur Produkte die unsere Wirtschaft finanzieren, ohne das Ausland sind wir nur Acker Land.

@yolo

Zitat: "Deutschland verkommt zum Ökostaat mit Lehmhütten und Wollpulli, Veganerburger und Genderideologie."
und weiter: Fehlt nur noch, dass Drogen legalisiert werden..... Zitat Ende

Hmmm. Klingt in meinen Ohren irgendwie gar nicht so übel. Also ich mag Wollpullis. Aber wenn Sie SA wesentlich passabler finden, dann sollten Sie vielleicht mit VW dort hin gehen? Wie Sie richtig sagen. Jeder hat ein Anrecht, dorhin zu gehen, wo er willkommen ist.

Am 29. Juni 2019 um 19:21 von Karl Napf

<< was sagt denn Genosse Weil dazu? >>

Sind Sie jetzt auch SPD-Mitglied geworden?

Dass es um die Partei nicht gut steht, weiß man ja. Sie muss aber echt verzeifelt sein.

Saudi-Arabien will offenbar neues VW-Werk bauen..

Das sollte VW aber schon noch selber tun - in den Sand setzen muss man wohl sagen. Andere Partner wären denkbar gewesen, aber auch andere MArken - wer will schon VW in Saudiland - irgend was edleres wäre doch wohl sinniger und etwas, das mit Sand fährt.

19:38 von falsa demonstratio

du meinst, weil magfrad aus der cdu ausgetreten iss? nein, aber der aufsichtsrat als grösster anteilseigner bei vw sollte sich schon äussern über die politischen absichten

@yolo

"Fehlt nur noch, dass Drogen (...) zur Pflicht werden..."

Das scheint angesichts Ihres Geschwurbels bereits der Fall zu sein. Aber ich möchte hier an den für seine Partei außergewöhnlich hellsichtigen und fast schon philosophischen Dr. Walter Lübcke erinnern: "Es lohnt sich, in unserem Land zu leben. Da muss man für Werte eintreten, und wer diese Werte nicht vertritt, der kann jederzeit dieses Land verlassen, wenn er nicht einverstanden ist. Das ist die Freiheit eines jeden Deutschen."

Worauf warten Sie?

Wir reden immer von einer starken EU,

aber unsere Manager torpedieren jede Stärkung der EU. Ein VW Werk sollte in einem EU Land, wie Bulgarien, entstehen. Je besser die schwächeren EU Länder gefördert werden, desto mehr Zuspruch findet diese Gemeinschaft. Dort wo große Absatzzahlen gemacht werden, gibt es Ausnahmen (USA, China und Mexiko). Saudi-Arabien ist ein Land, welches, nachweislich, den internationalen Terrorismus fördert und da hat deutsche Technik nichts zu suchen! Das gilt für Waffen genauso wie für Autos. Wichtig ist, dass die EU gestärkt wird und keine Länder, die politische Morde in Auftrag geben.

Der deutsche Facharbeiter

Ist bestens ausgebildet und sollte im VW Werk auch seinen Stammplatz behalten.Es muss nicht immer alles ins Ausland verlagert werden nur um die Gewinne zu maximieren. Herr Weil ,sie als MP und im Aufsichtsrat tätig können da ein gewichtiges Wort mitsprechen.Denken Sie auch einmal an die vielen Neubürger in Niedersachsen,auch da sind sicherlich viele darunter die im VW Werk ausgebildet werden könnten.

um 20:44 von Karl Napf

"nein, aber der aufsichtsrat als grösster anteilseigner bei vw sollte sich schon äussern über die politischen absichten"

Der Aufsichtsrat ist größter Anteilseigner? Das hast du Dein Wissen aber mal so richtig aufblitzen lassen.

Neues VW - Werk unbedingt in ein EU-Land.

Nicht in die Türkei und nicht nach Saudi-Arabien. In beide Länder passen wir kulturell nicht hin. Und solange Deutsche in türkischen Gefängnissen sitzen, geht dies schon gar nicht.

Für mich wäre Bulgarien die beste Wahl, weil Bulgarien auch ein EU-Mitglied ist und dies würde auch denen langfristig wirtschaftlich Auftrieb verschaffen.

Ich würde sinnvollerweise

Ich würde sinnvollerweise etwas politisch wacklige Verhältnisse in Kauf nehmen und auf ausgebildete Fachkräfte setzen statt mich auf ein System einlassen wo die Scharia eine Rolle spielt. SA hat zwar Geld zum Abwinken aber sonst, außer Wüste, gar nichts. Sollen die mit Hyundai glücklich werden. Dann ist doch auch gut.
Ein zweites Werk in Bulgarien wäre nicht schlecht und würde Europa stärken.

EU, EU, EU

Aber nur wenn's passt. Was will man schon in Bulgarien?
Saudi-Arabien nur in Erwägung zu ziehen, da fällt mir nichts mehr ein. Es werden sich aber trotzdem genug “Mitarbeiter“ finden, die für viel Geld im Ausländer-Ghetto dieses “werteorientierten“ Landes leben wollen.
Allerdings, Herr Trump wird vermutlich nicht Sanktions- und Erpressungswahn verfallen.
Wenn VW auf die Idee käme in den Iran zu gehen - oh man, da wär der Teufel los.

17:50 von leider geil

Saudi-Arabien hat faire Bedingungen für freie unternehmerische Tätigkeit und in Saudi-Arabien gibt es Rechtssicherheit für Innovationen und Patente. Es ist als Industriestandort wesentlich besser geeignet als China oder der Iran.

Re ok solche Einstellung hat man wenn der Gewinn wichtiger ist als die Moral und man hofft irgend ein paar Krumen abzubekommen .Beide Länder Iran und Saudi Arabien sind Menschenverachtend und unterstützen Terror .Bei China ist es ein anderes Wirtschaftssystem ,da sind die westlichen eher benachteilige.Gute Wirtschaftsräume sehen anders aus ,bedenke Nachhaltigkeit vom schnellen Geld wo man später wieder verliert ist nicht gut .Die Einsicht wie immer wenn es schlecht wird der DE Steuerzahler wird ...Falsch wovon bald wenn die Kosten der Merkelgrünen und one World übersteigen schon alles und die kommen bald auf den Tisch .Moral hat man oder nicht bleibt noch zu sagen .

PARTNER

Dass Saudi-Arabien neben Israel im nahen Osten der wichtigste Partner des Westens ist, sollte bei der Vergabe beachtet werden.

Ausserdem sind Saudis treue Kunden von VW, Daimler & Co. Das könnte sich aber ändern....

VW kann sich entschließen bei

VW kann sich entschließen bei uns Arbeitsplätze ab- und in irgend einem Ausland aufzubauen.
Diese Art von Raffgier kann ich nicht unterstützen. In diesem Leben kaufe ich von diesem Konzern kein einziges Auto mehr. Weder neu noch gebraucht. Nach dem Dieselskandal sagte ich mir das schon. Jetzt bin ich mir aber absolut sicher.

Die Frage, die sich mir stellt, wieviel Schmiergelder

haben die Saudis an die Manager gezahlt, dass diese ein Werk in den Sand setzen wollen? Keine zu weit hergeholte Frage, bedrachtet man das Handelsgebaren der Saudis in der Vergangenheit. Ich halte es für einen weiteren Fehler, den dieser Konzern begeht. Man baut kein Werk in eine Region, in der es noch fürchterlich knallen wird!

Um was geht es wirklich:

Benzinbetriebene Fahrzeuge haben keine Zukunft in Europa, die damit zusammenhängenden Produktionsmittel wie Maschinen und Zulieferverträge etc. werden zukünftig nicht mehr in dieser Anzahl in Europa gebraucht. Deshalb sind Staaten, die noch lange Benzin und Dieselbetriebene Fahrzeuge nutzen werdern ein idealer neuer Standort für alte Konzepte.

@th711

"VW kann sich entschließen bei uns Arbeitsplätze ab- und in irgend einem Ausland aufzubauen. Diese Art von Raffgier..."

Es ist erstaunlich dass ein Tesla auf die heimische US-Arbeitskräfte setzt, währenddessen VW stark Outsourcing betreibt. Deswegen ist die Marke Tesla auch beliebter.

Hauptsache, der Rubel rollt

„Niedrige Löhne, günstige Steuern, (...) - einiges spricht für den Standort (...)“

Im Klartext: Alles spricht für den Standort, an dem das meiste Geld „zu holen“ ist:
„Doch seit Freitagvormittag spüren (...) türkische Lobbyisten eine plötzliche Zurückhaltung in Wolfsburg (...) Möglicherweise hat das damit zu tun, dass sich offenbar ein weiterer finanzstarker Player [Saudi-Arabien] in diesen Tagen beim VW-Konzern ins Spiel bringt“

Aber: „Allerdings ist bereits der Standort Türkei (...) aufgrund des maroden Rechtsstaats ein umstrittenes Them. Saudi-Arabien sei mit seinem rigiden Scharia-Recht noch fraglicher“

Welchen Ansatz auch immer man verfolgt, fest steht schon mal: Die Beachtung der Menschenrechte hat Vorrang vor irgendwelchen Interessen und Gesetzen (die zudem bekanntlich nicht selten von Lobbyisten vorformuliert wurden).
Es wird sich ja gern darauf berufen, dass derlei Entscheidungen demokratisch legitimiert seien. Klar beruht Demokratie auf Kompromissen. Aber nicht auf faulen.

Ich erwarte vom Land

Ich erwarte vom Land Niedersachsen Einspruch und eine deutliche pro-EU-Positionierung.
VW ist eben keine beliebige Klitsche, da sitzt das Land Niedersachsen mit drin und daher ist VWs Agieren immer auch ein politischer Akt. Eine Entscheidung für Saudi-Arabien wäre eine moralische Bankrotterklärung, die Türkei wäre schon besser, hätte aber noch ein Geschmäckle, die einzige Möglichkeit aus politisch nachhaltiger Perspektive stellt Bulgarien dar. Das brächte die EU nach vorne und entlastete Deutschland innerhalb der EU als alles überstrahlenden Wirtschaftsstandort.
Aber nachhaltiges und moralisches Handeln ist unsexy - pecunia non olet.

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