Ihre Meinung zu: Italienische Behörden ermitteln gegen Kapitänin der "Sea-Watch 3"

28. Juni 2019 - 15:24 Uhr

Crew und Gerettete an Bord der "Sea-Watch 3" können nur noch warten. Das Schiff wird vor Lampedusa festgehalten. Der psychologische Druck sei hoch, sagt Kapitänin Rackete. Gegen sie wird ermittelt. Von Tassilo Forchheimer.

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Kommentare

Salvini handelt richtig

Und wie man von den Australiern lernen kann, ist so eine Politik am Ende für Alle am menschlichsten. Dort ertrinken keine Migranten mehr und die Menschen im Zielland werden geschützt.
In Sachen Rechtstaatlichkeit steckt die EU noch in den Kinderschuhen, aber manche wie Salvini wollen die Situation zum Glück verbessern.

Ich habe wieder ein Vorbild: die 31-Jährige Kommandantin!

Endlich wieder Menschen mit Mut zum Gesetzesbruch in Europa!
Sie allein (und natürlich mitsamt ihrer Crew) kann richtig und allumfassend beurteilen, was (weiterhin) zu geschehen hat.
Gesetze, europäische oder andere, müssen hier zweitrangig sein!

@Konsensoße

Gehts noch. Einfach nur unglaublich. Was glauben Sie denn wenn Amerika im Iran ein weiteres Feuerwerk anzündet. Wir sind für den afrikanischen Kontinent mitverantwortlich. Die Fluchtursachen haben wir alle mitzuverantworten.
Die Welt gehört jedem Menschen, keiner Nation und schon gar nicht irgendeiner nationalistischen Gesinnung.

Geht es

Hier wirklich nur um das Wohl der Schutzsuchenden? Ich habe da so meine Zweifel, wenn man diese Meinung hier denn überhaupt kundtun darf.

Unterschiedliche Berichtserstattung in Italien und Deutschland

Die Berichterstattung und die Kommentierung zur Kapitänin Rackete und zum Fall „Sea-Watch 3“ ist insgesamt in den italienischen Medien deutlich kritischer als in Deutschland.
Welches Recht hat eine Deutsche einem anderen Land etwas aufzuzwingen?
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland
/sea-watch-kapitaenin-faehrt-trotz-anklage-
in-italienische-gewaesser-16258880.html

auch selbsternannte weltenretter

stehen nicht über den gesetzen. und erpressung ist immer schäbig

"Ich trage die Konsequenzen"

Hoffentlich ist das nicht nur ein Lippenbekenntnis für die Kameras.
.
In Sachen PR scheint diese Dame ja einwandfrei geschult. Hoffentlich hält sie sich auch ihre "äußerst gewandten Worte" wenn sie in einem italienischen Knast einfährt.
.
Hoffentlich gelingt es der italienischen Justiz diesem Treiben ein Ende zu bereiten und das Schiff zu beschlagnahmen. Der Sommer kommt und weitere Migranten werden sich auf den Weg machen, sofern Aussicht auf "Rettung" besteht.
.
Diese "Rettungsschiffe" sind eine Gefahr für alle, die sich Hoffnung auf ein besseres Leben in Europa machen. Lasst uns Leben retten und diese Überfahrten von Afrika nach Europa endlich beenden!

@ um 16:59 von Konsenssoße

Zitat:

Salvini handelt richtig

Genauso sehe ich das auch, nur hört das eine gewisse Klientel nicht so gerne, weil man meint die Wahrheit und die Humantät nur für die eigene Sichtweise gepachtet zu haben.

@ WM-Kasparov-Fan

„Sie allein (und natürlich mitsamt ihrer Crew) kann richtig und allumfassend beurteilen, was (weiterhin) zu geschehen hat.
Gesetze, europäische oder andere, müssen hier zweitrangig sein!“

Sowas hatten wir schon mal und das nannte sich Wild-West.
Da haben auch Leute aus Überzeugung ihr Ding durchgezogen und da waren Gesetze zweitrangig.
Man muss sich das für Deutschland mal auf der Zunge zergehen lassen. Wenn ich das Gefühl habe, eine Situation richtig beurteilen zu können, sind Gesetze zweitrangig. Das könnte richtig spannend werden...

Akzeptanz von Recht und Gesetz....

.....gehört auch zu den Grundwerte, Seenotrettung ist zwingend notwendig, niemand darf ertrinken, dann aber zurück zum Ursprungsland und ein Einreiseantrag stellen! Jetzt sind hier 7 gute Gesetze auf den Weg gebracht worden, hoffen wir das Grün und Links Verantwortung mit übernehmen! Italienen macht alles richtig, wie wir wenn am Flughafen in zb Düsseldorf eine Einreise stattfindet, der/die wird auch wieder zurück gewiesen!!

16:59, Konsenssoße

>>Und wie man von den Australiern lernen kann, ist so eine Politik am Ende für Alle am menschlichsten. Dort ertrinken keine Migranten mehr<<

Wie viele Menschen in den Weiten des Ozeanes um Australien herum ertrinken wird als militärisches Geheimnis behandelt. Gelegentlich dringt ein wenig nach außen, dank Whistleblowern der Armee. Ihre Behauptung ist deshalb definitiv falsch.

>>und die Menschen im Zielland werden geschützt.<<

Wovor?

>>In Sachen Rechtstaatlichkeit steckt die EU noch in den Kinderschuhen, aber manche wie Salvini wollen die Situation zum Glück verbessern.<<

Interessantes Rechtsstaatsverständnis.

Wenn ich dies zugrunde lege, dann kann ich nur zu dem Schluss kommen, daß Deutschland vor achtzig Jahren wohl rechtsstaatlicher als heute war.

Solcher Art "Verbesserung" werde ich jedenfalls mit allen gewaltlosen Mitteln, die mir zur Verfügung stehen, zu verhindern versuchen.

Wem am Wohl der Afrikaner

Wem am Wohl der Afrikaner liegt, der setzt sich zumindest auch neben ihrer Rettung dafür ein, dass Grosskonzerne und Industriestaaten den Kontinent nicht über korrupte afrikanische Politiker nach Belieben ausbeuten können. Ich finde diese Doppelmoral beschämend.
MfG

um 17:14 von Ferkelchen

>>“Genauso sehe ich das auch, nur hört das eine gewisse Klientel nicht so gerne, weil man meint die Wahrheit und die Humantät nur für die eigene Sichtweise gepachtet zu haben.“<<

Genau! Und so lange die Humanitätsgelüste auf dem Buckel von anderen ausgelebt werden können ist alles ok und man kann sich einen schlanken Fuss machen und als „Retter“ feiern lassen.

Nun sind sie ja gerettet ...

Zitat: "Die aus dem Mittelmeer geretteten Passagiere sind bereits seit mehr als zwei Wochen auf ihrem Schiff."

Nun sind sie ja gerettet. Jetzt können die Geretteten zurück zum Herkunftshafen gebracht werden .

Erstaunlich, daß....

hier von den Medien die Regeln der Demokratie für ungültig erklärt werden, wo doch sonst bei jeder anderen Gelegenheit darauf herumgeritten wirdnSalvini wurde demokratisch gewählt und ich vermute auch, daß eine Mehrheit der italienischen Bürger die Linie seiner Tätigkeit unterstützt.Oder werden die Bewohner von Lampedusa befragt, ob sie Migranten aufnehmen wollen? Frau Rackete sollte das auch mal tun!

16:59 von Konsenssoße

Abgesehen davon, dass Sie den Beitrag in den letzten Tagen schon einmal veröffentlicht haben und darauf auch schon reagiert wurde:
"Salvini handelt richtig"
Weil er das Menschenrecht mit Füßen tritt?
Das scheint den AfD-Fans sehr zu imponieren.
"Und wie man von den Australiern lernen kann, ist so eine Politik am Ende für Alle am menschlichsten. Dort ertrinken keine Migranten mehr und die Menschen im Zielland werden geschützt."
Und die Menschen des Herkunfstlandes verhungern, verdursten oder ersticken im Dreck oder an qualvollen Krankheiten. Das haben Sie vergessen zu erwähnen.
Das wurde alles gestern schon gesagt.
Sie verteidigen die Kälte des Herzens aber noch immer mit allen Klauen: Hauptsache, die anderen bleiben uns vom Leibe.
Warum diese so verzweifelt sind - obwohl sie NATÜRLICH über das trügerische Wasser wissen und sicher auch über die menschliche Kälte des überfressenen Westens - davor macht man ganz feste die Augen zu.

17:14, Ferkelchen

>>@ um 16:59 von Konsenssoße
Zitat:

Salvini handelt richtig

Genauso sehe ich das auch, nur hört das eine gewisse Klientel nicht so gerne, weil man meint die Wahrheit und die Humantät nur für die eigene Sichtweise gepachtet zu haben.<<

Jeder hat seine eigene Wahrheit.

Aber mit Humanität haben Ihre Kommentare nie auch nur das Geringste zu tun.

Wohl eher ...

Wohl eher ....
Zitat: "Deutsche Kapitänin gegen Italiens Hardliner"

Wohl eher ... Deutsche Kapitänin gegen italienisches und europäisches Aufenthaltsrecht.
Es ist illegal und kriminell, illegale Migranten nach Europa zu schleppen.
Gut, dass die italienische Regierung gegen solche Rechtsbrecher und Kriminelle vorgeht.

17:08 von Ferkelchen

"Geht es
Hier wirklich nur um das Wohl der Schutzsuchenden? Ich habe da so meine Zweifel, wenn man diese Meinung hier denn überhaupt kundtun darf."

Wer selber so handeln könnte wie die Kapitänin, wird solche Zweifel nicht haben.

Re: Kommentare

@Konsenssoße:

Die australische Politik als "menschlich" hinzustellen ist blanker Hohn. Es gibt genug Reportagen aus den Lagern in Papua-Neuguinea oder auf Nauru - die sind kaum besser als das, was mit freundlicher Unterstützung der EU in Libyen passiert.

Erst heute habe ich wieder gesehen, wie heftig man sich in Deutschland darüber aufregen kann, wenn ein Fahrrad im Weg steht oder im Supermarkt der Lieblingsgrillwurst ausverkauft ist - uns scheint etwas fremd geworden zu sein, was existenzielle Probleme sind. Abschrecken wird nicht funktionieren - die Lebensgefahr ist jedem Flüchtenden bewusst.

@Ferkelchen:

Natürlich dürfen sie ihre Meinung kundtun. Ich widerspreche nur höflich – denn es ist ja nicht so, als sei das eine spontane Übersprungshandlung gewesen. Die „Sea Watch 3“ lag wochenlang vor Lampedusa und war damit für die Rettung blockiert - und das geschah sicherlich mit Kalkül. Ohne einen gewissen Druck aufzubauen geht es leider scheinbar nicht voran.

Am 28. Juni 2019 um 17:11 von Karl Napf

"...auch selbsternannte weltenretter
stehen nicht über den gesetzen. und erpressung ist immer schäbig..."

Dem kann man nur zustimmen und es wird durch das Zerreden nicht besser.

Behörden ermitteln gegen Kapitänin

Wer gegen ein Gesetz verstößt, gegen den/die muss ermittelt werden.

Auch wenn es Aktivisten, die bekanntlich die Guten sind und sich an keine Gesetze halten müssen oder eine Kapitänin ist!

Grund: Sie wusste von dem Gesetz und tat es trotzdem!

Die Geretteten, die sie vor der libyischen Küste aufnahm, hätte sie entweder an einen afrikanischen Hafen zurück bringen können oder ganz weit weg in einem europäischen Hafen einlaufen können.

Bekanntlich besteht die EU nicht nur aus einem italienischen Hafen.

Immerhin hatte sie drei Wochen Zeit, da wäre es möglich gewesen, in Deutschland einzulaufen.

Es gibt einige Partnerstädte, die Flüchtlinge aufnehmen wollen.

Ich finde die Kapitänin menschenverachtend

Ich finde das die Kapitänin menschenverachtend agiert. Sie hätte längst zurückfahren können aber nein die Sensationslust ist dieser geschulten Person wichtiger. Purer Egoismus auf kosten Anderer, in dem Fall illegaler Migranten.

17:11 von Karl Napf

"auch selbsternannte weltenretter
stehen nicht über den gesetzen"

Die Kapitänin unterwirft sich dem Menschenrecht.
Wenn ein Machthaber das eigenmächtig enthebelt, dann unterwirft sich nur der Schäbigste dem Machthaber.

Das sind die Grundlagen unserer Demokratie.
Wer dagegen ist, bekämpft die Demokratie.

17:22, eine_anmerkung

>>um 17:14 von Ferkelchen
>>“Genauso sehe ich das auch, nur hört das eine gewisse Klientel nicht so gerne, weil man meint die Wahrheit und die Humantät nur für die eigene Sichtweise gepachtet zu haben.“<<

Genau! Und so lange die Humanitätsgelüste auf dem Buckel von anderen ausgelebt werden können ist alles ok und man kann sich einen schlanken Fuss machen und als „Retter“ feiern lassen.<<

"Humanitätsgelüste" ist so ziemlich der entlarvendste Begriff, den ich im vorliegenden Zusammenhang bisher gelesen habe.

Am 28. Juni 2019 um 17:20 von fathaland slim

<< Solcher Art "Verbesserung" werde ich jedenfalls mit allen gewaltlosen Mitteln, die mir zur Verfügung stehen, zu verhindern versuchen.>>

Sie sind nicht allein.

@ 17:20 von fathaland slim

Wie viele Menschen in den Weiten des Ozeanes um Australien herum ertrinken wird als militärisches Geheimnis behandelt. Gelegentlich dringt ein wenig nach außen, dank Whistleblowern der Armee. Ihre Behauptung ist deshalb definitiv falsch.

Falsch. Es sei denn sämtliche Schiffe, die versuchen Australien zu erreichen, würden untergehen.
Man versucht es gar nicht mehr, oder kaum noch, weil das Zielland klare Botschaften sendet dass sie nicht willkommen sind. Salvini macht das jetzt auch. Und diese Politik rettet Leben, überall.

Wenn ich dies zugrunde lege, dann kann ich nur zu dem Schluss kommen, daß Deutschland vor achtzig Jahren wohl rechtsstaatlicher als heute war.
Solcher Art "Verbesserung" werde ich jedenfalls mit allen gewaltlosen Mitteln, die mir zur Verfügung stehen, zu verhindern versuchen.

Als Verbesserungsvorschlag sehe ich das demokratische Australien von heute, nicht Deutschland vor achtzig Jahren. Ich weiß nicht wie Sie darauf gekommen sind.

re konsenssoße

"Und wie man von den Australiern lernen kann, ist so eine Politik am Ende für Alle am menschlichsten. Dort ertrinken keine Migranten mehr und die Menschen im Zielland werden geschützt."

Das klassische Märchen aus der rechten Ecke.

Ich zitiere die TS vom 13.02.2019:

" Mit der Wiedereröffnung des Lagers solle auf einen zu erwartenden Anstieg der Flüchtlingszahlen reagiert werden, sagte der konservative Premier."

Wenn Flüchtlinge ankommen dann sind andere Flüchtlinge ertrunken. Geht gar nicht anders bei der Flucht über den Indischen Ozean.

17:20 von fathaland slim

>>Und wie man von den Australiern lernen kann, ist so eine Politik am Ende für Alle am menschlichsten. Dort ertrinken keine Migranten mehr<<

Wie viele Menschen in den Weiten des Ozeanes um Australien herum ertrinken wird als militärisches Geheimnis behandelt. Gelegentlich dringt ein wenig nach außen, dank Whistleblowern der Armee. Ihre Behauptung ist deshalb definitiv falsch.

Interessanter Hinweis!

Wären sie so frei und würden ihre Aussage mit einer Quelle belegen?

hm...

Glaubt wirklich einer der Foristen, die sich zu Salvini bekennen, dass mit der Beschlagnahme der Sea Watch 3, keine Menschen sich mehr von Afrika in die EU aufmachen werden?
Dann steigen auch wieder die Zahlen der Ertrinkenden!
Denn Rettungswesten erhalten die Menschen immer erst von den Rettungsschiffen.
Viel wichtiger ist doch, dass sich an Dublin 3 konsequent gehalten wird.
Insofern würde ich das Verhalten der Kapitänin als Nothilfe bewerten wollen.

„Frau Rackete“

Ich denke mal die Frau ist bewusst zur Inszenierung dieses Zustandes eingesetzt worden und ich frage mich ob diese Frau überhaupt das Schiff dorthin gesteuert und nicht im letzten Moment das Steuer übernommen hat und jetzt gezielte PR betreibt? Aber egal der Knast dürfte auf Sie sicherlich warten und das ist gut so.

entweder wir sind ein Rechtsstaat

haben Gesetze und handeln danach
oder wir sind für Anarchie und jeder macht was er für richtig hält
sich in diesem Fall auf nen Notstand zu berufen
ist doch schon reichlich weit hergeholt

und es wäre schon eine Ding, wenn ein Einzelner / ne Gruppe
eine ganze Gesellschaft nötigen darf und damit auch noch durchkommt

Abschreckung funktioniert nicht!

@geselliger misa:

„Lasst uns Leben retten und diese Überfahrten von Afrika nach Europa endlich beenden!“

Genau das versucht die EU ja schon mit allen Mitteln: Die Rettung von Menschen durch EUNAVFOR MED Operation SOPHIA wurde de facto beendet. Private Rettungsschiffe werden so behindert, dass fast alle aufgeben mussten und nur noch die „Sea Watch 3“ unterwegs ist/war.

Mehr als 100 Mio Euro wurden in den letzten Jahren allein für die libysche Küstenwache bereitgestellt. Da dort aber noch Bürgerkrieg herrscht, ist ein Großteil des Geldes in dunklen Kanälen versickert und wohl bei Terrororganisationen, Waffenhändlern und Milizen gelandet. Auch ihr Steuergeld finanziert also Folterlager in Lybien, Islamisten und Terroranschläge.

Trotzdem flüchten weiterhin Menschen – mehr als 70 Millionen weltweit und einige auch übers Mittelmeer.

Unverantwortliches Verhalten

Das Verhalten der NGO ist unverantwortlich. Es geht ganz offenkundig nicht um Seenotrettung und nicht einmal um die Menschen an Bord der Seawatch. Hier versucht eine demokratisch nicht legitimierte Gruppe der EU ihre Vorstellungen offener Grenzen und ungehinderter Migration aufzuzwingen. Dass die Menschen nicht längst woanders in einem sicheren Hafen an Land gegangen sind, sondern faktisch für die Erzwingung der Einfahrt in einem italienischen Hafen herhalten und die Situation an Bord erdulden müssen, haben sie den NGO zu verdanken. Das Schiff hätte auch längst wieder auf See nach Schiffbrüchigen Ausschau halten können, wenn man nicht unbedingt die Situation in italienischen Gewässern provozieren wollte. Die Strategie der NGO gefährdet Menschen, da dadurch immer wieder der Eindruck erweckt wird, dass es sich lohnt, sich in Seelenverkäufern auf das Meer schippern zu lassen. Italien fährt einen richtigen Kurs. Australien hat es vorgemacht. Dort machen Schlepper keine Geschäfte mehr.

Kann sich jetzt Jede und Jeder aussuchen

an welche Gesetze und an welches Recht man sich hält? Und welche Gesetzesbrecher werden noch beklatscht und zu fragwürdigen Helden verklärt von den Medien? Das kann ja interessant werden....

Bundesverdienstkreuz bitte!

Die Kapitänin sollte dringend für das Bundesverdienstkreuz vorgeschlagen werden. Wer trotz der Morddrohungen der Nazis hier diese Arbeit selbstlos macht, verdient es!

Recht oder Unrecht

Ob diese mutige Kapitänin im Recht ist oder Unrecht hat, wird sich u.U. erst nach einem langen Marsdch durch die gerichtlichen Instanzen zeigen.

Ich selbst kann das nicht beurteilen, da ich mich zwar im deutschen Recht, nicht aber im italienischen Verfassungsrecht oder im internationalen (See-) Recht bzw. europäischen (Menschen-) Recht auskenne.

Ich erkenne mit Bewunderung und neidlos an, dass andere Foristen in diesen Rechtsmaterien geradezu Experten sind (auch wenn mir durchaus auffällt, dass der eine oder andere von ihnen ansonsten mit dem Rechtstaat eher auf Kriegsfuß steht.)

@Solcher Art "Verbesserung" werde ich ... 17:20 von fs

jedenfalls mit allen gewaltlosen Mitteln ...[entgegentreten],
zu 16:59 @@Konsenssoße

Ich fürchte, da braucht es noch ein paar andere.
die sind zwar gewaltlos, aber nicht folgenlos für diejenigen ;)
Zum Glück können das nur wenige.
Ist auch gut so. Grauzonen sind nicht für jedermann geignet.

Sea Watch 3

Wie kommen die Menschen eigentlich zu den Schlauchbooten ? Angeblich hat doch eine zurückliegende Drangsalierung und Folterung
in einem FLüchtlingslager stattgefunden .
Wurde ihnen das Geld für die Schlepper dann
gelassen , oder waren diese Leute gar nicht in einem Lager , trafen sich zufällig am Strand
haben Geld zusammen geworfen und sich dann ein Boot gekauft ?

Frau Rackete möchte den

Frau Rackete möchte den Menschen helfen. In dem Moment als sie die Schiffbrüchigen aufgenommen hat war ihr klar das sie diese nicht nach Italien bringen darf. Jetzt dümpelt sie seit 15 Tagen vor der italienischen Küste. Sie hätte genauso gut Zb. Spanien anfahren können. Da wären die Schiffbrüchigen an Land und versorgt. Nein Frau Rackete und Seawatch wollen mit dem Brecheisen nach Italien. Oder geht es nur um PR und Spenden?

„Frau Rackete ist ein Medienstar“

Dieses Zitat der Medien, die seit Tagen oder sind es Wochen von dieser Mission im Mittelmeer berichten. Profilaufnahmen und Interviews und eine Berichterstattung bei der mir mit sehr viel Emotion und Verständnis für die nach italienischem Recht illegale Vorgehensweise der Sea-Watch berichtet wird. M.M.n.

Einen Menschen in Not zu

Einen Menschen in Not zu retten, ob vor Krieg oder Ertrinken etc., kann nicht dazu führen ihn als Dauergast in ein europäisches Land zu holen. So schön auch der Gedanke sein mag, allen Menschen auf der Welt helfen zu wollen, aber Tatsache ist ganz einfach, dass es nicht geht.

re Bote...: Grausen

>>Nun sind sie ja gerettet. Jetzt können die Geretteten zurück zum Herkunftshafen gebracht werden .<<

Es ist der Ton, der einem sofort einen Stich versetzt. Wenn ich mir vorstelle, ich würde von Menschen oder einer Partei regiert, die solcherart redet, überkommt mich das kalte Grausen. Und ich hoffe, damit nicht die Netiquette verletzt zu haben. Gar nicht so einfach!

17:07 von Yukon

Die Welt gehört jedem Menschen,
.
dann soll er sich auch so verhalten
wenn einer "seinen" kleine Bereich versucht zu bewahren
Verantwortung zeigt für sich und die Seinen
hat dann ein anderer das Recht einzudringen und das "Paradies" zu zerstören ?

Bevor ich verhungere würde

Bevor ich verhungere würde ich auch mein Glück woanders suchen. So haben es auch über 800.000 Deutsche nach dem 2. Weltkrieg gemacht, damals nannte man es Auswandern. Warum soll Freizügigkeit eine Einbahnstraße sein? Menschen aus "reichen" Ländern dürfen überall hin, Menschen aus "armen" Ländern sind überall unerwünscht, warum? Wer seine Heimat aufgibt hat meist sehr schwerwiegende Gründe dafür, "just for fun" ist es wohl nicht.
Jeder Mensch auf Erden möchte sicherlich, daß ihm in einer Notsituationen geholfen wird. Die Hilfe nennt man dann Menschlichkeit, die Nichthilfe ...

Gleiches Recht für alle?

Ich bin so erzogen worden dass es Recht und Unrecht gibt, Gesetze, die das regeln.

Schon länger scheint das nicht mehr für alle zu gelten. 2015 ist das Jahr, indem durch die katastrophale Fehlentscheidung Merkels das Gesetz außer Kraft gesetzt wurde. Bis heute werden Gesetze im Zusammenhang mit diesem Thema nicht umgesetzt. Noch bedenklicher ist, das ausgerechnet die Verbotspartei, die uns Vorschriften machen will die weit über Gesetz und Logik hinausgehen, plötzlich voll auf Merkels Seite steht.

Kann sich jetzt jeder aussuchen ob er sich an Gesetze hält? Oder muß man dafür Schlepper sein wie die Besatzung der Seawatch?

@WM-Kasparov-Fan

"Endlich wieder Menschen mit Mut zum Gesetzesbruch in Europa!"
Mut?
Mit dieser Gesinnung landen wir - hochgerechnet - mitten in der Anarchie.
Auch Sie sind Nutznießer des Rechtsstaats, der Ihnen erst ermöglicht, Ihre Grundrechte wahrzunehmen.

Was ich hier teilweise lesen muss erschreckt mich sehr

Zurück nach Afrika? Ist wohl ein sehr schlechter Scherz.
Sind wir echt so kalt, egoistisch und dumm geworden???
Berührt uns das alles nicht mehr, Hauptsache der Kühlschrank ist voll, die chouch gemütlich?
Ja und auch die EU verhält sich unglaublich, die sind halt weit weg.
Weiter so........... Mal sehen wie lange das noch gut geht, die welt gehört uns nicht alleine.
Mitgefühl, Toleranz, Feingefühl und Respekt scheinen auszusterben.

Salvini ist ein demokratisch

Salvini ist ein demokratisch gewählter Politiker Italiens. Er setzt das um, was er vorher angekündigt hat und bewegt sich damit im Rahmen der geltenden Landesgesetze. Wenn er das nicht darf, wird Demokratie in Frage gestellt. Dann müssen wir nicht mehr wählen.
MfG

17:22 von eine_anmerkung

"Genau! Und so lange die Humanitätsgelüste"

wow, kandidatur fürs unwort des jahres?

Carola Rackete handelt mutig

und bewundernswert , sie ist bereit, die persönlichen Konsequenzen zu tragen für ihr Handeln im Sinne der Humanität entgegen der unmenschlichen Praxis von Salvini und entgegen den Zauderern der übrigen europäischen Staaten. Und natürlich dürfen die Geretteten nicht in die unmenschlichen Lager in Libyen zurückgebracht werden. Ich selber habe zwei Geflüchtete in meiner Familie willkommen geheissen(mache mir also keinen „schlanken Fuss) weiss aber aus deren Berichten , wie unsäglich es in diesen Lagern zugeht. Wer eine Rückführung dorthin auch nur in Erwägung zieht, weiss entweder nicht , wovon er / sie spricht oder hat jede Menschlichkeit verloren.

Von mir aus darf hier übrigens jede Meinung gesagt werden, Widerspruch sollte dann aber bitteschön ertragen werden . Nicht dass hier an der falschen Stelle Opfergefühle entstehen .

@ 16:59 Konsenssoße

Sie kommen jedesmal mit der gleichen Soße daher: Haben Sie mal auf den Globus oder in Ihren Schulatlas geschaut? Dann erkennen Sie den Unterschied zwischen Mittelmeer und den Gewässern um Australien in Sekundenschnelle.

Unkenntnis über die Rechtslage

... bei vielen hier. Das Seerecht verpflichtet alle Kapitäne Schiffbrüchige aufzunehmen. Wer das nicht macht wenn Hilfe ohne Selbstgefährdung möglich war, macht sich strafbar in allen Ländern, die die Seerechtskonventionen in eigenes Recht übernommen haben, darunter ist auch Italien. Es ist Salvini der abseits seiner eigenen Gesetze manövriert. Wer Schiffbrüchige aufnimmt darf den nächsten Hafen anfahren, auch das ist Seerecht. Was dann passiert ist Sache der Behörden an Land. Salvini ist Rechtsbrecher und bekommt hier fetten Applaus. Wenn's nach vielen hier geht dürfte ja nichtmal ein Bademeister mehr im Freibad helfen. Weil könnte ja ein Illegaler sein..... Müssen Notärzte jetzt auch erst Ausweise kontrollieren bevor sie helfen? Werden alle Baywatch-Leute verhaftet?
Italien muss niemand letztendlich aufnehmen, aber Schiffbrüchigen muss es helfen.

16:59 von Konsenssoße

«Salvini handelt richtig. Und wie man von den Australiern lernen kann, ist so eine Politik am Ende für Alle am menschlichsten. Dort ertrinken keine Migranten mehr …»

Das kann man derart zurecht gebogen natürlich in die eigene Weltsicht übernehmen. Wenn man ausschließlich den Verlautbarungen der australischen Regierung Glauben schenkt, anstatt tatsächlich wissen zu wollen.

Es ertinken auch in den Weiten des Pazifiks um Australien herum Menschen in Booten, deren Ziel Australien ist. Wegen der Weite des Meeres oft unbemerkt. Die australische Marine und / oder private Patrouillenfahrer entdecken immer wieder "Überreste". Ist aber militärisches Schweigegebot, darüber nicht öffentlich zu sprechen. Gefährliches und "vermintes" Terrain …

«In Sachen Rechtstaatlichkeit steckt die EU noch in den Kinderschuhen …»

Ganz sicher keine Schuhe, die kleinerer Größe wären, als die der australischen Rechtssaatlichkeit. Und Herr Salvini läuft dies bezüglich prinzipiell jederzeit barfuß herum …

Erinnert sich noch jemand?

Erinnert sich noch jemand? Staatsanwalt Patronaggio hat im August 2018 gegen Salvini ein Verfahren eingeleitet, weil er 177 Flüchtlinge auf dem Schiff Diciotti fast zwei Wochen nicht an Land gehen ließ. Der Vorwurf lautete "Freiheitsberaubung und Amtsmissbrauch". Salvini konnte den Prozess nur aufgrund seiner parlamentarischen Immunität vermeiden.
Salvini hat bei der neuerlichen medialen Aufmerksamkeitsinitiative im Kampf gegen die Seenotrettung der Sea-Watch3 wohl vor allem innenpolitische Motive: Er treibt Regierungschef Conte und der Koalitionspartner, die Fünf-Sterne-Bewegung, vor sich her und kalkuliert durchaus bewusst ein, dass die derzeitige Koalition bei einer weiteren Weigerung, Salvinis Strategie, Seenotrettung durch NGO's zu kriminalisieren, platzen wird. Ihm soll's recht sein bei seinen derzeitigen Umfragewerten mit dem zweifelhaften Imagegewinn als "harter Hund"; er will Ministerpräsident werden - was interessiert ihn da das Schicksal von Flüchtlingen.

@ 17:08 Ferkelchen

Sie haben recht mit Ihren Zweifeln: Salvini geht es in keinster Weise um das Wohl der Schutzsuchenden: Er will Ministerpräsident werden und instrumentalisert dafür das Schicksal der aus Seenot geretteten Menschen an Bord der Sea-Watch3.

Ich lese es, allein mir fehlt der Glaube...

Ich verstehe hier einige Argumente nicht. Die rechtliche Betrachtung mal außen vor gelassen - weil davon hier ohnehin niemand all zu viel Überblick hat - wie kann man zu der Erkenntnis gelangen, dass es FALSCH ist, aus Seenot gerettete Menschen an Land zu bringen. Und mit FALSCH meine ich auch, dass wir gar nicht wählen können, wo hin der Retter die Menschen bringt. Bringt er sie an unsere Küsten, gebietet doch schon die Menschlichkeit (und im Übrigen auch das Rechtsstaatsprinzip, fußend auf den Grundrechten, die auch für den Staatenbund EU unstrittig gelten), ihnen zu helfen. Zu argumentieren, man hätte die Menschen doch woanders abliefern könne, verkürzt die Problemlage ungemein. Wie kann dann irgendwer vom Kontinent der frz. Revolution zu dem Schluss kommen: "Da müssen wir nicht helfen!" oder schlimmer noch "Wir müssen uns schützen!". Wovor denn bloß und was ist mit Verantwortung übernehmen? Wir haben als Spezies nicht so lange überlebt, weil "Altruismus" eine Bierspezialität ist.

Gesetz ist Gesetz...

und das ausnutzen von Menschen in Not für PR zwecke und um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen ist widerlich ohne Ende...

Das Mittelmeer ist nicht Endlos, sie hätte auch völlig Problemlos woanders anlanden können, viel mehr ist es so das sie ganz bewusst Italien angesteuert hat weil Italien ganz bewusst solchne Schiffe mit Menschen an Bord nicht mehr reinlässt in die Häfen.. und das ist auch völlig legitim und in Ordnung. Das Land ist voll und hat genug Notdürftige aufgenommen und ist auch gar nicht in der Lage diese zu händeln.

Aber sone möchtegern weltverbesserer stellen nur zu gern andere an den Pranger, meist völlig zu unrecht und vor allem mit Mitteln die selber zu verachten sind... statt die Menschen vom Boot zu lassen und woanders anzulanden müssen die nun Ewig und Drei tage an Bord verharren... wer ist denn da der verbrecher? Hoffe die Kapitänin verliert ihre Lizenz und darf nur noch Paddelboot fahren in Zukunft. Ne saftige Strafe darf es auch ruhig noch geben.

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Liebe User,

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Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

Am 28. Juni 2019 um 18:28 von Haehnchen

<< Gesetz ist Gesetz... >>

Oft, wenn das Bundesverfassungsgericht auf Verfassungsklage eines Bürgers ein Gesetz, das auch mich betrifft, aufhebt, könnte ich mir in den Allerwertesten beißen, weil ich zuvor im besten deutschen Untertanengeist ("Gesetz ist Gesetz") die Gesetzesanwendung akzeptiert hatte, ansatt mich ebenfalls zu wehren.

Gesetz ist eben nicht Gesetz. Es gibt auch unrechtmäßige, gegen die Verfassung, gegen Europarecht oder gegen bindendes internationales Recht verstoßende Gesetze.

Mit "Gesetz ist Gesetz" oder "Befehl ist Befehl" wurde oft versucht, Unrecht zu legitimieren.

Man sollte meien, wir seien heute weiter.

Mehr Salvinis braucht die EU ...

und diese werden im Zuge der sich verschlechternden wirtschaftlichen Situation in der EU in den nächsten Jahren auch kommen!
Diese sogenannte Seenotrettung ist ökonomischer Schwachsinn, denn mit diesem Geld könnte man auf dem afrikanischen Kontinent viel mehr Leben retten!
Doch vernünftiges Denken ist heutzutage leider nicht sehr stark verbreitet!

17:37 von morgentau19 / @fathaland slim, 17:20

«Wie viele Menschen in den Weiten des Ozeanes um Australien herum ertrinken wird als militärisches Geheimnis behandelt. Gelegentlich dringt ein wenig nach außen, dank Whistleblowern der Armee. Ihre Behauptung ist deshalb definitiv falsch.»

«Interessanter Hinweis!
Wären sie so frei und würden ihre Aussage mit einer Quelle belegen?»

Welche Quelle der von Ihnen Angesprochene angäbe, weiß ich nicht.

Quellen sind jedenfalls viele zu finden, wenn man bspw. "Australien Flüchtlingsbote" (oder ähnliches) in eine Suchmaschine eingibt.

Eine der möglichen Quellen ist:

"https://www.abc.net.au/news/2014-12-02/navy-personnel-open-up-about-border-protection/5933260"

Eine australische Quelle des australischen Senders "ABC" unter "investigations@abc.net.au.".

In English language.

17:47 von deutlich

"Kann sich jetzt Jede und Jeder aussuchen
an welche Gesetze und an welches Recht man sich hält?"

Was denn sonst!
Wozu sind wir Menschen mit vielfachen Entscheidungsfähigkeiten ausgestattet.
Man kann Gesetze als unmenschlich ablehnen, befolgt sie nicht und andere Rechte akzeptieren.

Der Satz der Aufklärung, den lernen die Schüler in der Oberstufe noch heute und können ihn auswendig:

"Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!" (Immanuel Kant)

Aus diesem Satz ist unsere moderne Demokratie entstanden.
Wer stattdessen sagt: "Befehl ist Befehl" fällt zurück in eine Befehlsgesellschaft, wo das eigene Nachdenken bestraft wird.

Seerecht

Gemäß SOLAS ist der „sichere Hafen“ nicht derjenige der aufgrund der vorherrschenden politischen Lage sicher ist, sondern, der, der sicher von Schiff und Crew erreicht werden kann. Nach dieser Definition sind die libyschen Häfen sicher weil diese an ehesten sicher erreicht werden kann. Italien kommt jedenfalls nicht in Frage.

Dankbarkeit für Salvini

Durch die Sperrung der italienischen Häfen, ist der Strom der Migranten über die zentrale Mittelmeerroute weitestgehend zum erliegen gekommen. Dadurch spart Salvini den europäischen Steuerzahlern viele Milliarden, die sonst für Unterkunft, Sozialhilfe und Kriminalitätsbekampfung ausgegeben werden müssten. Dafür sollten wir Salvini dankbar sein. Er sollte für den europäischen Karlspreis vorgeschlagen werden.

@um 20:30 von falsa demonstratio

Sie können ihr Bundesverfassungsgericht behalten, Deutschland spielt hier keine Rolle. In Italien ist die Gesetzeslage klar.

Ansonsten hat auch der EGMR bereits den Antrag der Sea Watch 3 in Italien anzulegen abgelehnt. Es gibt also keine Grundlage für die Sea Watch 3 in Italien anlegen zu dürfen.

Könnten Sie gerne mal berücksichtigen wenn Sie schon mit Gerichten argumentieren.

Grüsse aus der Schweiz

Mein Danke an die Kapitänin Rackete fuer dass hier

Danke an die Kapitänin Rackete die sich nicht einschuechtern lässt sondern den Kampf mit harten Bandagen aufnimmt:

https://tinyurl.com/yy9xvlyq
welt.de: Kapitänin Rackete legt sich mit Innenminister Salvini an (Stand: 20:06 Uhr
Dauer 1 Min)

Richtig so!! Menschenrechte FIRST! Nieder mit solchen Egoismen!!

18:20 von DGzRS

Sie verweisen zu recht aufs Seerecht, den derzeitigen Stand unserer humanen Entwicklung. Danach wird gerettet, Punkt.

Die Welt gehört uns allen, keinen Einzelnen, keinen Konzernen, keinen Nationen oder Gemeinschaften. Und weil das so ist, ist es unsere Pflicht den Lebensraum allerwergens zu erhalten und Fluchtgründe zu bekämpfen. Wir sind auf dem langen Weg. Die Abschieber und Meinsseiner vertreten langfristig eine verlorene Position.

fathaland und andere, wir sind nicht allein.

Gruss, I.B.

andererseits

vielleicht geht es Salvini zuerst um das Wohl der Italienerinnen und Italiener oder haben die nichts zu wollen und keine Rechte in Ihren Augen? Wird jetzt irgendwo bei München demokratisch bestimmt, was die Italiener zu wollen haben und was nicht????

17:28 von Sausevind 17:08 von Ferkelchen

Hier wirklich nur um das Wohl der Schutzsuchenden? Ich habe da so meine Zweifel, wenn man diese Meinung hier denn überhaupt kundtun darf."

Wer selber so handeln könnte wie die Kapitänin, wird solche Zweifel nicht haben.

Re
na dann ist ihr ja auch bekannt was der eugh entschieden hat und auf welcher Seite das Recht ist . Rechtsbruch bleibt Rechtsbruch auch wenn man ihn von einer jungen sympathischer Frau begehen lässt um Sympathie zu bekommen .

Carola - reif für den Friedensnobelpreis

Salvini kann Rackete nicht das Wasser reichen. Er weiß das und tobt herum.

Seine teilweise vorbestraften Parteigenossen und Europarlamentarier (s. Ciocca) können das auch nicht.
Generell sind Vorbestrafte in der italienischen Regierung keine Seltenheit. Und diese Leute bezeichnen nun eine Humanistin als Verbrecherin. -

Frau Kapitän, es braucht Leute wie Sie!
Meine Hochachtung.

20:58 von tias

"17:28 von Sausevind 17:08 von Ferkelchen

na dann ist ihr ja auch bekannt was der eugh entschieden hat und auf welcher Seite das Recht ist . Rechtsbruch bleibt Rechtsbruch"

Keineswegs bleibt Rechtsbruch Rechtsbruch.
Das haben ja nun viele hier schon dargelegt.

"auch wenn man ihn von einer jungen sympathischer Frau begehen lässt um Sympathie zu bekommen ."

Vielleicht geht es ihr ja gar nicht um Sympathiebekommen, sondern um die Schiffsinsassen, deren Elend sie nicht mehr ertragen kann.

Das Unterstellen mieser Gründe ist aber offenbar notwendig, um ihre Tat ablehnen zu können.

"Vernünftiges Denken"

Zu: 20:33 von smirker

Sie bewerten Ihre Meinung als "vernünftiges Denken":
"Diese sogenannte Seenotrettung ist ökonomischer Schwachsinn, denn mit diesem Geld könnte man auf dem afrikanischen Kontinent viel mehr Leben retten!"

Ähm, dazu meine Nachfrage an Sie: wie groß ist in diesem aktuellen Fall der "ökonomische Wert" von 50 Menschleben, damit deren Rettung aus Seenot als "ökonomischer Schwachsinn" bezeichnet werden darf? Haben Sie "Preislisten" für Menschenleben parat? Wie lautet noch einmal Art. 1 GG?

Ach ja, die Sea Watch 3 finanziert sich aus Spendenmitteln sowie ehrenamtlichem Engagement. Wohl mit das Teuerste, was eingesetzt werden kann.

Frau Kapitänin Rackete folgt meines Erachtens großen Vorbildern bei Ihrem Handeln, u.a. Mahatma Gandhi. Auch der wusste die weißen alten Männer der Kolonialbehörden regelmäßig mit gewaltlosem Widerstand zur Räson zu bringen. Frau Rackete und die Sea Watch 3 haben bereits den moralischen haushoch Wettkampft gewonnen.

Nepper ....... Bauernfänger

Hier wird vorsätzlich ein Zustand der Seenotrettung herbeigeführt. 40-50 Menschen setzen sich im Gummiboot mit Benzin für ca 5-8 Seemeilen. Natürlich würde Mann das nicht tun, wenn draussen nicht schon die Retter(Humane-Schleuser) auf Kundschaft warten. Mann stelle sich vor die geretteten würden erfahren, das sie nicht nach Europa kommen, sondern zum nähstgelegenen Hafen bringen würde (was bei echter Seenotrettung im Interesse der Geretten wäre).
Ja F.Rakete was wäre dann. Würden Sie sich dann immer noch auf der Seite der Humanisten, oder der Opfer befinden.

Konsequenzen tragen

Hoffentlich trägt die Kapitänin auch wie großspurig angekündigt die Konsequenzen ihres Handelns.

Rechtstaatlichkeit statt Ideologie ist gefordert.

@Sausevind, 17:33

„Die Kapitänin unterwirft sich dem Menschenrecht.
Wenn ein Machthaber das eigenmächtig enthebelt, dann unterwirft sich nur der Schäbigste dem Machthaber“

Danke für diese überfällige Klarstellung.

„Das [die Menschenrechte] sind die Grundlagen unserer Demokratie.
Wer dagegen ist, bekämpft die Demokratie“

So ist es. Und dass Salvini das tut, ist offensichtlich. Hoffentlich kommt er mit seinen infamen Versuchen, mutige Verteidiger der Menschenrechte wie Carola Rackete mithilfe des ganzen Erpressungspotentials, das eine zuvorderst auf dem Geld beruhende Staatsbürokratie und ihre Gesetzgebung hergibt „fertig zu machen“, nicht durch.

Das wäre schlimm für die Demokratie, wie jeder eigentlich längst aus der Geschichte gelernt haben sollte. Einige WOLLEN das aber leider gar nicht, wie man hier im Forum sieht.

Alle anderen sollten also unbedingt ihr Teil dazu beitragen, dass diese „Verweigerer“ nicht wieder die Oberhand gewinnen.

Verhöhnung der Werte Europas

Zu: 18:13 von kleinermuck2012

Ich darf Sie korrigieren und erinnern:

Herr Salvini ist ein demokratisch gewählter Politiker der seine Ziele nur erreichen kann, da seine Partei der kleinere aber dafür um so agressivere Koalitionspartner einer sich überwiegend zum Regieren unfähig zeigenden größeren Partei ist. Der italienische Ministerpräsident kann sich schlicht nicht durchsetzen und hat kein erkennbar eigenes Programm. Herr Salvini unterliegt keiner erkennbaren Kontrolle und Mäßigung. (Eine Mahnung für AfD-CDU-Spiele.) Zudem ist diese Regierung nur von zweiter Wahl, da eine glücklichere Regierungsbildung im ersten Anlauf nicht gelang. Die Forderungen und Stil von Herrn Salvini verhöhnen in vielen Beispielen Werte und humanitäre Errungenschaften Europas.

Richtig ist: Italien erhielt zu lange keine genügende Solidarität seitens der europäischen Staatenfamilie. Und nun fehlt schon viel zu lange ein europäisches Konzept und Lösung für diese wichtige aber nicht mehr prioritäre Aufgabe.

Ein Schiff

ist doch Hoheitsgebiet des Staates unter der Flagge es läuft, also ist doch ganz einfach dieses Land dafür zuständig . Falls ich das falsch verstanden habe dann sollte das schnellstmöglich von der Politik in diesem Sinn geregelt werden. Dann würde auch die Unsitte der Billigflagen auf den Meeren aufhören und etliche der Seelenverkäufer (nicht Seetüchtige Billigflagenschiffe ) würden von den Meeren verschwinden.

Über die Alpen

Irgendwo rollt gerade einer auf einem alten geschenkten Moped herum und pfeift.

Menschen kommen und gehen wohin sie wollen. Ist doch schön!

Hier zeigt auch die deutsche

Hier zeigt auch die deutsche Bundesregierung ihr wahres Gesicht: Statt den Schutz der Menschenwürde ernst zu nehmen und 40 (!) Menschen, darunter auch Kinder, in Deutschland aufzunehmen, will man dafür bestrafen (lassen), dass diese Menschen aus Seenot gerettet wurden. Es ist abstoßend, Menschen ertrinken zu lassen!! Die Verrohung unserer Gesellschaft schreitet immer weiter voran.

Mein Respekt gilt allen, die sich dem entgegenstellen und das tun, was das einzig Richtige ist: Menschen vor dem Ertrinken zu retten.

20:51, deutlich

>>andererseits
vielleicht geht es Salvini zuerst um das Wohl der Italienerinnen und Italiener oder haben die nichts zu wollen und keine Rechte in Ihren Augen? Wird jetzt irgendwo bei München demokratisch bestimmt, was die Italiener zu wollen haben und was nicht????<<

Satzzeicheninflation ist eine Unsitte, die besonders in rechten Blogs verbreitet ist. Und in Hassmails. Ich empfehle hierzu "Post von Karlheinz" von Hasnain Kazim.

Zu Ihrer freundlichen Frage:

Nein, was die Italiener zu wollen haben und was nicht, das bestimmt momentan Herr Salvini.

Unterhalten Sie sich doch mal mit Italienern Ihrer Wahl über das Thema. Ich kann versichern, daß sehr viele nicht wollen, was Herr Salvini will.

Zum Wohl der Menschen

Zu: 20:51 von deutlich

Bitte ergänzen Sie Ihren Beitrag um eine stringente Ausführung, wie 42 aus Seenot gerettete Menschen das Wohl von 60 Millionen Italienerinnen und Italienern signifikant gefährden - zumal die Geretteten nicht in Italien sondern in anderen europäischen Ländern unterkommen werden. Was also ist es, was Herrn Salvini und Ihnen den Schlaf und stoische Ruhe raubt?

@17:22 eine_anmerkung

Eine absonderliche Sprache haben Sie: "Humanitätsgelüste auf dem Buckel von anderen ausgelebt"; wovon reden Sie? Und einen schlanken Fuß macht sich Salvini, lässt sich als "harter Hund" von (ganz) rechts feiern. Die Lage ist übrigens eindeutig; die Flüchtlinge könnten längst an Land gehen, denn die von Salvini geforderte Zusage anderer EU-Staaten zur Aufnahme der geretteten geflüchteten Menschen liegt längst vor. Aber Salvini braucht sein Medienspektakel, um den Koalitionspartner in die Bedrouille zu bringen, die Koalition platzen zu lassen und Ministerpräsident zu werden. Das ist "Machtgelüste auf dem Buckel von anderen ausleben".
Und zum x-ten mal: Die geflüchteten Menschen dürfen nach internationalem Seerecht nicht an die afrikanische Küste zurückgebracht werden. Und noch was: Schiffe wie Sea-Watch und Sea-Eye wollten zunächst nur die Lage im Mittelmeer beobachten, mussten dann aber zunehmend selber eingreifen, weil sie ständig auf Menschen in Seenot trafen. Kann man alles wissen.

20:50 von proehi

Zitat:"fathaland und andere, wir sind nicht allein."

Gott sei Dank! Wenn ich mir die Kommentare unserer einschlägigen Foristen hier anschaue, kommt mir der Begriff der "furchtbaren Juristen" in den Sinn. Gesetz ist Gesetz! Nach dieser Maxime funktioniert jede Diktatur, auch die Mitläufer und Täter im Dritten Reich konnten mit dieser Begründung handeln. Damit war auch die Schweiz völlig im Recht, die geflohene Juden nicht ins Land ließ oder, wenn sie es doch geschafft hatten, wieder auslieferte. "Das Boot ist voll" ist eine Metapher, die an Menschenverachtung nicht zu überbieten ist. Und kommt mir jetzt nicht mit "wir können nicht die ganze Welt aufnehmen". Das weiß ich selber. Aber die Parole dieser "Menschen- und Gesetzesfreunde" ist: Schotten dicht! Mehr kommt da nicht. Kein Gedanke an die Werte unseres GG Art. 1, kein Gedanke an Migrationsursachen oder gar eine eigene Verantwortung, nein: Schotten dicht. So retten die Verteidiger des Abendlandes die christlichen Werte. Bravo!

Das Handeln von Carola als

Das Handeln von Carola als Seenotretterin und Menschenfreundin wäre glaubwürdig, wenn sie die Menschen, die sich ja nun wissentlich und willentlich in Seenot gebracht haben, in einen nahe gelegenen nordafrikanischen Hafen gebracht hätte. Ägypten, Marokko, Algerien oder Tunesien waren echte Alternativen, zumal erreichbar in der Zeit, in der sie aufmerksamkeitshaschend vor Lampedusa umherschipperte und das Elend an Bord damit überhaupt erst verschuldet hat. Sie hatte die Möglichkeit gehabt human und verantwortlich zu handeln - und hat sich anders entschieden! Und so den Schleppern in die Hände gespielt - und den armen Seelen in Afrika suggeriert: Bringt Euch ruhig in Lebensgefahr! Wir sammeln Euch ein und fahren Euch nach Europa. Nein, Carola handelt verantwortungslos!

Für alle, die Kapitänin

Für alle, die Kapitänin Rackete Rechtsbruch vorwerfen, hier ein paar Klarstellungen: Das internationale Seerecht, europäisches Recht und die Genfer Flüchtlingskonvention verbieten, gerettete Menschen, die auf der Flucht sind bzw. Asyl beantragen möchten, an die lybische Küste zurückzubringen: Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte entschied 2012 , dass Geflüchtete nicht zurück nach Libyen gebracht werden dürfen, weil sie dort der Gefahr von systematischer Folter ausgesetzt sind. Auch Tunesien kommt nicht in Frage, da es kein Asylgesetz hat, dort also niemand Asyl beantragen kann. Wenn die Geretteten aber Asyl in Europa beantragen wollen, dann darf ein europäisches Schiff (egal ob staatlich oder privat) Menschen laut Genfer Konvention nicht in ein Land zurückweisen, in dem "sein Leben oder seine Freiheit (Ethnie, Religion, Minderheit, politische Überzeugung) ...bedroht sein würde"; das sollten - und könnten - alle wissen, die gern mit Fakten, Wahrheit und Recht argumentieren.

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