Kommentare

Die Frage eines Kontaktes zu

Die Frage eines Kontaktes zu Combat18 kann doch wohl nicht ernsthaft an diesem Foto festgemacht werden sollen. Wenn man Kontakte damit nicht Verifizieren kann, dann jedenfalls auch nicht Falsifizieren. Man fragt sich schon, warum man angesichts der gesamten Neonazi-Situation hier so ein Detail-Fass aufgemacht werden soll.

Was jetzt

Monitor berichtet über Neonazi Szene
"Spiegel TV" widerspricht dieser Auffassung
es wäre eine Verwechslung

aber was soll´s
bei diesem Attentäter in Altena auf den OB
war es auch kein "Rechter" und bei "nur" einer Bewährungsstrafe
wurde wohl bei der Berichterstattung auch etwas übertrieben
was bleibt denn in Erinnerung - was soll in Erinnerung bleiben ?

Inwieweit wurde denn bei den

Inwieweit wurde denn bei den Ermittlungen und Verhören berücksichtigt, dass der Verfassungsschutz keinen Einfluss auf den Täter nehmen konnte?
Immerhin liegt ja der Verdacht nahe, dass der Verfassungsschutz an einem schnellen Geständnis und da auch an der Bestätigung der Einzeltätertheorie interessiert ist, um nicht ein weiteres Mal selbst in Verdacht zu geraten, rechtsradikale Terrorbanden zu unterstützen!
Im Gegenzug gibt es dann eine vorzeitige Entlassung wegen guter Führung für den geständigen Täter und danach weitere Umsorgung durch den Verfassungsschutz.

Mittlerweile scheint Stephan E.

gestanden zu haben. Zwei Aspekte machen mich wieder etwas stutzig : 1. Daß es plötzlich ganz wichtig ist bei dem Geständnis, daß es sich um einen Einzeltäter handelt. Dieser war laut Verfassungschutz in den letzten Jahren nicht auffällig und hat sich nach eigener Aussage so über die Äußerungen des Politikers auf besagter Veranstaltung so geärgert, daß er hinging und ihn tötete.
2. Der Verfassungsschutz widerum Jahre zuvor Kontakt zu Stephan E. hatte, er jedoch kein V-Mann des Verfassungsschutzes gewesen sein soll und keine Akte existiere (oder vielleicht nur nicht gefunden werden kann).
Wieder einmal alles irgendwie strange für mich.

Na dann

wird ja sicher gleich die zufriedene Feststellung hier auftauchen, dass das mit dem Rechtsextremismus alles gar nicht so schlimm sein kann, wo Stefan E. doch ganz alleine gehandelt hat.
Von einem Einzeltäter braucht man sich ja nicht zu distanzieren, keine Rede mehr davon, dass zu einer solchen Tat auch ein entsprechendes Gedankengut gehört, nö, ist eben einfach ein Psychopath. Kein Grund zu der Annahme, er könnte Nachahmer finden. Und kein Grund zu der Annahme, er sei durch eine gesellschaftliche Athmosphäre ermutigt worden, in der von einigen Hass auf bestimmte Gruppen geschürt wird.

Was ich nicht verstehe und auch nicht verstehen will

ist, dass Deutschland mit seiner Vergangenheit es Nazi-Gruppierungen so einfach macht, bestehen zu bleiben.

Wieso dürfen Nazis Konzerte veranstalten? Rockkonzerte feuern Nazis an. Geben ihnen das Gefühl, einer verschworenen Gemeinsschaft anzugehören, die stark ist.

Kaum anzunehmen, dass das Höchsgericht bei Gesetzen, die sich gegen die richten, deren Gedankengut 40 oder mehr Millionen Tote und verwüstete Länder hervorgebracht hat, den gleichen Maßstab anlegt, wie bei Linksextremen oder Salafisten.

Deutschland muss endlich zu seiner Vergangenheit stehen!

UNd zwar nicht nur mit Sonntagsreden im Gedenken. Sondern auch im AKTIVEM HANDELN im Jetzt.

Gesetze müssen her, die Gruppen die 18 im Namen führen oder anderes, das ganz klar die Botschaft der Zerstörung und Verwüstung in sich trägt, schikanieren, behindern, den Mitgliedern die Freude an ihrem Tun nehmen. Selbiges gilt für Nazi-Veranstaltungen, inklusive Konzerte.

Macht gute Gesetze, die Nazis die Freude nehmen.

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