Ihre Meinung zu: SPD-Vorsitz: Wer wird der nächste Hoffnungsträger?

21. Juni 2019 - 8:22 Uhr

Die SPD sucht weiter nach neuem Spitzenpersonal. Klar ist: Das Verfahren soll transparent sein, die Mitglieder sollen mehr mitbestimmen. Doch wer käme für den Posten infrage? Moritz Rödle stellt mögliche Kandidaten vor.

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Kommentare

Maas, Giffey, Klingbeil

Maas, Giffey und Klingbeil haben sicherlich die Fähigkeiten,
SPD-Mitglieder verschiedener Flügel
einzubinden. Die Uni
Berlin sollte nun die Überprüfung von Giffeys Dissertation
sehr zügig abschließen.
Ansonsten läge eine
Benachteiligung im Hinblick auf Giffeys
mögliche Karrierepläne
vor.

Spitzen-Personal

"""Juso-Chef Kevin Kühnert könnte mit der Kandidatur noch ein wenig warten."""

Warum?
Wenn die SPD den als Spitzenkandidat aufstellt, kommt sie auch wieder nach vorne.

Denn der Herr Kühnert ist glaubwürdig.
Und das sage ich als 60jähriger.

Ich bin zwar grundsätzlich

Ich bin zwar grundsätzlich für Frauen an der Spitze, aber in Außnahmefällen auch für Heiko Maas.

Ich hab nur Angst, dass er bei einem eventuellen Misserfolg, von dem ich mit Ihm zwar nicht ausgehe, verloren gehen könnte.

So gesehen wäre eine weniger wertvolle Person vielleicht doch vorteilhafter?

Aber er ist der Richtige.

... und immer wieder ...

Sind wir hier im Dschungel-Camp? Welchen politisch interessierten schert denn das künftige Gesicht ? Die ehemaligen Sozialdemokraten müssen natürlich zunächst klären welche INHALTE denn transportiert werden sollen ! Bei einem "weiter so" mit Gestalten aus dem Portfolio der Totengräber ist deren Ende sowieso absehbar. Dazu ist jede Spekulation eh müßig, fragen sie einfach Herrn Kahrs wer denn als nächstes unter ihm SPD-Vorsitzende/r werden soll....

08:42 von transarena

Spitzen-Personal

"""Juso-Chef Kevin Kühnert könnte mit der Kandidatur noch ein wenig warten."""

Warum?
Wenn die SPD den als Spitzenkandidat aufstellt, kommt sie auch wieder nach vorne.

Denn der Herr Kühnert ist glaubwürdig.
Und das sage ich als 60jähriger.
///
*
*
Richtig, von dem sonstigen Apitzenpersonal der SPD könnte sich nämlich nur einer mit Berufserfahrung im tatsächlichen Leben unterscheiden.

Ja, das sehe ich auch so!

Bevor wieder über Personen jetzt entschieden und dabei gefragt wird, wofür diese Person steht, sollte zunächst die jetzige Situation geklärt werden, wofür die SPD die nächste Dekade inhaltlich stehen will, und welche Grundwerte bei allen zukünftigen Entscheidungen (weiterhin) die Richtung in dieser Zeitspanne vorgeben. Auf dieser Grundlage wird/ werden dann der Kopf/die Köpfe gewählt, dem/denen die Parteimitglieder die Erreichung dieser Zielsetzungen zutraut. So würde vom Prozess her endlich mal ein Schuh daraus.

Maas ist ein guter Mensch. Er

Maas ist ein guter Mensch.
Er ist authentisch, sozial, zielstrebig und glaubhaft.
Und er hat eine feine Art und Umgangsweise.

Ihn wünsch ich mir.

Inhalt ihne Verpackung lässt

Inhalt ihne Verpackung lässt sich genausowenig unter den Menschen bringen wie Verpackubg ohne Inhalt.

Von daher ist die Person gleichwertig zu betrachten wie der Inhalt.

Es ist sogar so, dass die Person psychologisch betrachtet noch wichtiger ist, als den Inhalt, den sie transportiert.

09:13 von Meinung zu unse...

Ja, das sehe ich auch so!

Bevor wieder über Personen jetzt entschieden und dabei gefragt wird, wofür diese Person steht, sollte zunächst die jetzige Situation geklärt werden, wofür die SPD die nächste Dekade inhaltlich stehen will, und welche Grundwerte bei allen zukünftigen Entscheidungen (weiterhin) die Richtung in dieser Zeitspanne vorgeben. Auf dieser Grundlage wird/ werden dann der Kopf/die Köpfe gewählt, dem/denen die Parteimitglieder die Erreichung dieser Zielsetzungen zutraut. So würde vom Prozess her endlich mal ein Schuh daraus.
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Das steht aber nicht zu befürchten.
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Das Bremer Modell lockt.
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Dort macht der eindeutige Wahlverlierer SPD-Sieling eher mit den Traditionalistenverein der Mauermörder den Kurs mit der grünlichen Verteuerungspartei nahtlos weiter.
*
Aber für die von den SED-Nachfolgern gewünschte neue Verschuldung wird sich ein "neuer" Weg finden, wird nur anders heissen.
*
Und das schon nach 30 Jahren Vergessen.

UND: Maas kann Kanzler! Ganz

UND:

Maas kann Kanzler!

Ganz wichtiges Kriterium.

Maas macht mobil ... :)

Maas macht mobil ... :)

Wobei Giffey auch keine

Wobei Giffey auch keine schlechte Wahl ist.
Vollkommen wurscht, ob mit oder ohne Titel...
Ganz ehrlich, wen interessiert sowas?

Weniger Köpfe - mehr Inhalte

Wir sehen ja an den Grünen, dass man bei geschicktem Marketing getrost auf Inhalte verzichten kann. Einfach mal ein Thema zu einem Hype aufpusten, anderen die Schuld daran geben - und dann relaxt zuschauen, wie die anderen sich daran abarbeiten. So war es beim Dieselskandal, so ist es bei der Klima-Katastrophe ...

Dieser Strategie lag auch dem Schulz-Hype zugrunde, hat aber nicht geklappt, weil die SPD ja selbst an der Regierung beteiligt ist/war. Fehlende Gerechtigkeit kann man schlecht anprangern, wenn man sich selbst ungerecht verhält oder verhalten hat.

Frau Giffey scheidet aus wegen der bekannten Probleme, Heiko Maas wirkt wenig volksnah ( um es mal zurückhaltend auszudrücken).

Herr Kühnert scheint von Wissen über die realen Probleme der Menschen und von wirtschaftlicher und juristischer Kompetenz ziemlich unbeleckt zu sein.

Was ist mit Simone Lange? Ich finde, sie hat sich zu zu wenig profilieren können, sondern wurde vom Schulz-Hype niedergebrüllt. Zweite Chance?

um 09:12 von Boris.1945

>>
Richtig, von dem sonstigen Apitzenpersonal der SPD könnte sich nämlich nur einer mit Berufserfahrung im tatsächlichen Leben unterscheiden.
<<

Was leitet Sie immer wieder zu Herabwürdigungen von anderen Menschen ? Ich kenne nicht jeden Lebenslauf des SPD Spitzenpersonals - wie auch immer man das definieren mag - aber ich weiß, dass zum Beispiel Frau Barley und Herr Oppermann Richter waren. Das tatsächliche Leben besteht doch nicht allein aus Speditionswesen.

09:35 von Klärungsbedarf

um 09:12 von Boris.1945

>>
Richtig, von dem sonstigen Apitzenpersonal der SPD könnte sich nämlich nur einer mit Berufserfahrung im tatsächlichen Leben unterscheiden.
<<

Was leitet Sie immer wieder zu Herabwürdigungen von anderen Menschen ? Ich kenne nicht jeden Lebenslauf des SPD Spitzenpersonals - wie auch immer man das definieren mag - aber ich weiß, dass zum Beispiel Frau Barley und Herr Oppermann Richter waren. Das tatsächliche Leben besteht doch nicht allein aus Speditionswesen.
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Aber mit den Erwirtschaften haben Sozialisten doch zugegebenermaßen überall auf der Welt Probleme.
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Aber wer für sein Leben selbständig arbeitet, statt besoldet zu werden, der hats nicht begriffen.
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(glaube ich langsam mit 74 auch)

@Akraft @Meinung zu unse...

Natürlich muss geklärt werden, für was und für wen die SPD in Zukunft steht und wo sie damit in Zukunft ihren Platz in der deutschen Parteienlandschaft findet. Kein politisch denkender Mensch, der die derzeitigen Veränderungen der politischen Landschaft in Deutschland wahrnimmt, wird das in Zweifel ziehen.

Nur: Solange die derzeitige Groko besteht kann sich die SPD positionieren wie sie will, kann die besten Konzepte vorlegen, kann die besten, integersten Leute nach vorne stellen, sie wird von einem Wahldesaster ins nächste rutschen - und jedes verstärkt das nächste. Die Wählerschaft will einfach nicht mehr die Groko, sie ist es hochgradig überdrüssig, seit 14 Jahren dieselbe Person im Kanzleramt zu sehen und macht dafür die SPD verantwortlich. Es hilft ihr auch nichts, dass sie das schon 2017 erkannt hatte und bereits auf dem Weg in die Opposition war, als Herr Lindner türeknallend aus dem Verhandlungszimmer lief.

Und jetzt braucht sie Führungspersonal für das Himmelfahrtskommando.

Falsche Schrittfolge

Der Erste Schritt, sollte sein, die GROKO verlassen, um wieder glaubwürdig zu sein. keine Posten für die GROKO Befürworter, sie haben die SPD an den Abgrund gebracht. Kühnert wäre so ein neues Gesicht was zur einer Sozialpolitik glaubwürdig passen würde. Der Ausstieg aus der GROKO sollte vor den Wahlen im Osten passieren um die SPD vor einen Absturz ins Nichts zu retten.

Die SPD wird es selbst unter 5% nicht begreifen

dass es IHRE GESAMTE PARTEI in Bund wie Ländern und nicht die Schaufensterpuppe auf dem SPD-Chefsessel ist, die für die wohlverdienten Klatschen der vergangenen 15-20 Jahre verantwortlich ist. Nur zur Erinnerung: Nicht der SPD-Chef hat, sondern die SPD-Mitglieder haben nicht nur ein- sondern zweimal mehrheitlich einer Groko zugestimmt, in denen dann auch noch alle Versprechen gebrochen wurden.

Der entscheidente Punkt: So gut wie alle die Nein gesagt haben sind weiter in der SPD geblieben.

Das ist Opportunismus vom Feinsten. Deswegen ist es völlig egal ob man da jetzt Leute aus der aktuellen Spitze oder irgendein einfaches Mitglied oben hinsetzt. Das wird nichts an dem Verein insgesamt ändern.

SPD erneuern

Ich wünsche mir, dass Herr Kühnert nicht lange zögert!
Er ist verbalstark, jung und damit näher an der Realität und am Zeitgeist als viele der Altgedienten.
Es ruft nach Leuten mit Biß und Durchsetzungsvermögen und nicht nach Mitläufern und ein Mitläufer ist er schon gar nicht!
Er bringt viele positive Eigenschaften mit und wird auch lernfähig sein.
Meinen Segen hat er.
Lg

Am 21. Juni 2019 um 08:42 von transarena

"Wenn die SPD den als Spitzenkandidat aufstellt, kommt sie auch wieder nach vorne.
Denn der Herr Kühnert ist glaubwürdig."

Klar, das mit dem Verstaatlichen brachte auch der DDR blühende Landschaften, großen Reichtum für die Bürger. Da sind bestimmt alle dafür, die nicht bereit sind, selbst Leistung zu erbringen.

@ Störschall um 9.20 Uhr "Inhalt ohne Verpackung ..."

"Es ist sogar so, dass die Person psychologisch betrachtet noch wichtiger ist als der Inhalt, den sie transportiert."
Ich fürchte, Sie haben recht.

Aber wer in der SPD kann persönlich die Inhalte und Ziele sozialdemokratischer Politik rüberbringen? Wer "verkörpert" sozialdemokratische Inhalte glaubwürdig?

Hannelore Kraft hatte in NRW einen schweren Stand, denn die alt-verkrustete SPD dort war träge und wurde dominiert und getrieben von den Grünen. Letztlich haben die Grünen dort nichts Gutes erreicht, aber sie haben die SPD stark belastet. Frau Kraft musste quasi mehr mit ihren KoalitionspartnerInnen kämpfen als mit der Opposition.

Was ist mit den SPDlern aus den wirtschaftlich erfolgreichen Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg? Die dortigen Sozialdemokraten sind aufgrund der dortigen Regierungsmehrheiten unverdächtig, reine Karrieristen zu sein. Es müssen Menschen sein, die ihre sozialdemokratischen Ideale über ihr persönliches Interesse stellen - glaubwürdig eben.

@ Draufguckerin, 9:30

Ich denke, Frau Giffey
scheidet nicht automatisch aus wg. der bisher noch ungeklärten
Dissertationsfagen.
Allerdings ist es wichtig,
das Thema sehr zeitnah
abzuschließen, damit Frau Giffey nicht angreifbar wäre. Der Titel ist dabei
zweitrangig!

Am 21. Juni 2019 um 09:29 von StöRschall

"Wobei Giffey auch keine schlechte Wahl ist.
Vollkommen wurscht, ob mit oder ohne Titel...
Ganz ehrlich, wen interessiert sowas?"

Nun, es kommt dabei wohl auf die Partei und die Person an. Bei Mitgliedern einer Regionalpartei, die nur in Bayern antritt, hat dies natürlich Folgen und ist sehr wichtig.

@Am 21. Juni 2019 um 08:42 von transarena

"Wenn die SPD den als Spitzenkandidat aufstellt, kommt sie auch wieder nach vorne."
Ich bin mir nicht sicher ob Politik so funktioniert. Die SPD wird erst einmal erklären müssen warum sie für eine Maut gestimmt hat die den Steuerzahler vermutlich mehr als eine Milliarde kosten wird.
Ich persönlich hoffe der Wähler wird das nicht vergessen.

Kevin Kühnert

Der Versuch der SPD, eine Art CDU-light zu werden, hat nicht geklappt. Es gibt zuviele ehemalige SPD-Wähler, die sich eine SPD wie unter Willy Brandt oder Helmut Schmidt wünschen. Aber die Führung wollte ja unbedingt Volkspartei werden.

"Volkspartei" zu sein heißt, für alle Wählerschichten wählbar zu sein, aber bei dem Versuch verriet sie ihr eigenes Klientel. Sie muss zurück zum alten Kurs, möglichst deutlich spürbar, und dafür ist Kevin genau der Richtige.

Simone Lange

gehört in die Doppelt Spitze.Sie könnte der SPD einen neuen Schwung geben.

Schleudersitz SPD

Vor den Wahlniederlagen im Herbst wird es sicherlich keinen Vorsitzenden (m/w/d) geben, er/sie/es müsste die Wahlschlappen erklären und wäre Ende 2019 den Posten wieder los. Auch ist die Auswahl sehr bescheiden und für SPD-Verhältnisse zwar ausreichend qualifiziert mit Studienabbrecher, Dressman, Dr.Innen-Titel auf Abruf etc., aber wer möchte wirklich in die Ahnengalerie der SPD mit der Halbwertszeit eines Fussballtrainers aufgenommen werden.

Kirche im Dorf lassen!

Keiner der bislang (meist) Genannten hat das Zeug zum Vorsitzenden. Kühnert fehlt jegliche berufliche Erfahrung u./o. Ausbildung. Zudem passt er aufgrund seiner Vorstellungen u. Thesen wohl besser zur Linkspartei. Hr. Maas verkörpert in gewisser Weise so eine Art Mustertechnokraten, gepaart mit einem sehr verbissenen, zwangshaften Auftreten, schlichtweg jemand der in Denken u. Handeln wenig tolerant wirkt, und daher kaum in der Lage sein wird, die Menschen in der SPD wieder zu begeistern, und verschiedene Auffassungen zuzulassen bzw. zu vereinen.
Fr. Giffey - unabhängig von der Dissertation - bereits aufgrund ihrer Phonetik u. ihrer wohl oft eingeschränkten politischen Sichtweise wird eine Partei die wieder Mut u. Hoffnung braucht gepaart mit neuem Denken kaum erfolgreich führen können.

Kevin Kühnert als Spitzengenoss*In!

Genosse Kühnert ist das Richtige für den Vorsitz. Nur mit ihm kann die SPD glaubhaft Vergesellschaftung aller Produktionsmittel in den Händen der werktätigen Klasse anstreben und damit die Volxmasse wieder für sich gewinnen. Genosse Kühnert verkörpert glaubhaft die Bereitschaft für ein breites Bündnis gegen rechts von Anti-Lookisten, Anti-Speziesisten, autonomer Antifa, Linken, Grünen, Gewerkschaften und Flüchtlingsräten. Genosse Kühnert genießt auch bei der militanten außerparlamentarischen Opposition genügend Rückhalt, um diese im Interesse der Demokratie einzubinden und den gesellschaftlichen Zusammenhalt gegen Rechte und Reiche zu stärken. Der Umbau des kapitalistischen Rechts-Staates hin zu einem demokratischen Linksstaat braucht diesen Rückhalt, um der zu erwartenden Konterrevolution rechter Kräfte vorausschauend begegnen zu können.

um 09:39 von Boris.1945

>>
Aber mit den Erwirtschaften haben Sozialisten doch zugegebenermaßen überall auf der Welt Probleme.
*
Aber wer für sein Leben selbständig arbeitet, statt besoldet zu werden, der hats nicht begriffen.
*
(glaube ich langsam mit 74 auch)
<<

Die meisten Menschen in Deutschland arbeiten jedenfalls abhängig beschäftigt.
Um den Bogen zum Thema zu erhalten: Die SPD ist immer noch die Partei von Brandt, der sagte "Wir wollen mehr Demokratie wagen". Das mag zeitweise in den Hintergrund gerückt sein, wird aber durch eine neue Führung sicher wieder stärker hervorgehoben. Zu Ihrem inhaltlich nicht geklärten Sozialismusbegriff, der offenbar von Nordkorea über die DDR und Venezuela bis hin zu Schweden allumfassend ist, lässt sich naturgemäß nichts Konkretes antworten.

@ Koeln 2019 um 9.53 Uhr Frau Giffey

"... Frau Giffey nicht angreifbar wäre. Der Titel ist dabei zweitrangig."

Ich stimme Ihnen zu: Ein akademischer Titel ist irrelevant für die Position des SPD-Vorsitzenden.
Wichtig ist aber - und das wissen Sie ebensogut wie ich - dass jemand ehrlich ist.
Und das ist eben zweifelhaft, wenn bei einer wissenschaftlichen Arbeit abgekupfert wird, ohne die Quellen zu nennen.
Dann schmückt man sich mit dem geistigen Eigentum anderer Leute. Zusätzlich bezieht man aus dieser "Qualifikation" unberechtigt berufliche und dadurch auch finanzielle Vorteile.
Das ist nicht in Ordnung.

09:52 von draufguckerin @

09:52 von draufguckerin
@ Störschall um 9.20 Uhr ""Inhalt ohne Verpackung ..."
"Es ist sogar so, dass die Person psychologisch betrachtet noch wichtiger ist als der Inhalt, den sie transportiert."
Ich fürchte, Sie haben recht.""

Warum fürchten? Das ist gut so. Schließlich sind es Menschen, die Inhalte beleben, oder spezifizieren oder in eine neue Richtung bringen und anpassen. Das können Inhalte von sich aus nicht.

"Aber wer in der SPD kann persönlich die Inhalte und Ziele sozialdemokratischer Politik rüberbringen? Wer "verkörpert" sozialdemokratische Inhalte glaubwürdig?"

Ein/e Sozialdemokrat/in aus Fleisch und Herzblut.

Mein Favorit steht jedenfalls fest.
Auch deshalb, weil er Feminist ist. Mehr als mach eine Frau.
Aber selbst wenn ers nicht offiziell wäre, wäre er mein Favorit. Also Maas.

Auf gender-gerechte Schreibweise achten!

Hier muss ich die TS hier rügen. Hier einfach von "Hoffnungsträger" zu sprechen, geht gar nicht!

Gender-gerecht muss das "Hoffnungsträger_in_s_*_a" (m/w/d) heißen!

Bitte Überschrift des Artikels anpassen!

Kühnert

Er vertritt seine Argumente vehement und durchaus glaubwürdig. Wie alle ambitionierten Visionäre dürfte er aber in großen Teilen von der Lobby ausgebremst werden, aber die Richtung stimmt trotzdem. Ich sehe aber ein weiteres Problem. Will Kühnert sich in der Partei durchsetzen, müsste er zunächst so einige alte Äste absägen. Scholz wäre da nur einer von mehreren. Und ob die Astbesetzer sich das so ohne weiteres gefallen lassen, ist zu bezweifeln. Trotzdem ist das genau das, was die SPD braucht. Dann wäre grün-rot-rot wieder eine echte Alternative. Vielleicht reicht es dann auch wieder zu grün-rot. Die Chancen für eine erkennbar neue Politik sind momentan so gut wie selten zuvor. Die WeitersoCDU hat ausgedient.

Mit Kevin Kühnert endgültig unter 10%

Wenn die SPD das Risiko eingeht den Kevin Kühnert als Vorsitzenden zu wählen wäre das wohl der weitere Abstieg der SPD.
Mit seinen linken Parolen wie die "Vergesellschaftung" großer Unternehmen wie BMW verschreckt er selbst den normalen Arbeitnehmer der eigentlich die Basis der SPD-Wähler ist.
Damit würde sich die SPD auf die gleiche Basis begeben auf der die Linke aktiv ist und dafür gibt es kaum mehr als 10% Wählerstimmen in Deutschland.
Aber wahrscheinlich merken die Anhänger dieses Jusovorsitzenden erst dann wo es hnführen wird wenn es zu spät ist und die SPD in Gefahr läuft unter die "restlichen Parteien" geführt zu werden und ganz abzustürzen.

Schäfer-Gümbel

Ich denke Schäfer-Gümbel wäre der richtige Kandidat denn er ist momentan der Einzige in der SPD der nicht versorgt ist (wollte sich aus der aktiven Politik zurückziehen).

Ist es den wirklich so schwer?

Solange die SPD weiter hinter der Politik von Gerhard Schröder steht ist es egal, ob Mann oder Frau sie werden genauso verbrannt wie ihre Vorgänger.

@ 09:24 von StöRschall

Maas kann Kanzler? Glauben Sie mir, selbst bei einer erfolgreichen Rundumerneuerung der SPD wird dies ein Qualifikationskriterium sein, das auf Jahre nicht nachgefragt sein wird. Denn wenn es für grün-rot-rot reichen sollte, dann wäre der/die Kanzler/in grün.

um 10:10 von Berater

>>
Fr. Giffey - unabhängig von der Dissertation - bereits aufgrund ihrer Phonetik u. ihrer wohl oft eingeschränkten politischen Sichtweise wird eine Partei die wieder Mut u. Hoffnung braucht gepaart mit neuem Denken kaum erfolgreich führen können.
<<

Könnten Sie das mit der Phonetik und der eingeschränkten politischen Sichtweise auch ein wenig präzisieren ?

@ 10:23 von Chili58

Sie schreiben:
"Dann wäre grün-rot-rot wieder eine echte Alternative."
*
Sie glauben ernsthaft dass die Grünen sich mit einer Kühnert-Partei zusammentun würden die über eine "Vergesellschaftung" großer Unternehmen die deutsche Wirtschaft ruinieren würde?
Da kennen Sie aber die wohlhabenden Wähler der Grünen schlecht. Die würden in diesem Fall zur CDU überlaufen.
Und wenn Sie schreiben "Die WeitersoCDU hat ausgedient" dann ignorieren Sie die Fakten nach denen die Union immer noch doppelt so viele Wähler hat wie die SPD!

@Koeln 2019

Sie unterliegen dem weitverbreitetem Irrtum, dass ein Doktorgrad ein Titel ist. Bezeichnungen wie "von", "Baron" oder "Freiherr", das sind Titel. Der Doktor ist hingegen ein akademischer Grad der diese Person als Wissenschaftler ausweist. Um diesen Grad zu erreichen muss man in seiner Dissertation nachweisen, dass man über die Fähigkeiten, Kenntnisse und Methodik verfügt wissenschaftlich arbeiten zu können. Wenn man bei einer dieser 3 Kategorien Mist baut, sollte man dieses Recht nicht haben. Die hauptverantwortung hierbei liegt natürlich bei den Doktorvätern und Professoren.

10:23 von Chili58 Kühnert Er

10:23 von Chili58
Kühnert
Er vertritt seine Argumente vehement.

---

Vielleicht ein bisschen zu vehement.

Manchmal lohnt sich das durchaus Richtige diplomatisch zu verpacken.

Wo wir wirder bei "Verpackung" wären. Die eben von Personen gestaltet werden und net vom Inhalt.

@10:12 von Jaroslaw P

So liest sich eine Bewerbungsrede, wenn man eine Stelle nun gar nicht will...

um 10:23 von Chili58

>>"Er vertritt seine Argumente vehement und durchaus glaubwürdig. Wie alle ambitionierten Visionäre dürfte er aber in großen Teilen von der Lobby ausgebremst werden, aber die Richtung stimmt trotzdem..."<<

Kühnert hat das Problem das er über eine grottenschlechte Vita verfügt. Alles was er bisher angefangen hat, hat er erfolgreich abgebrochen. Keine sonderlich gute Basis um darauf aufsetzen zu können denn das Schlimmste was einem Politiker passieren kann ist das er unglaubwürdig ist. Kein "Macher" nach altem Schema und dies gepaart mit mangelhafter Erfahrung aufgrund seines Alters. Das kann nur schief gehen.

Argumentativ sind in der SPD

Argumentativ sind in der SPD derzeit wenige so präzise wie Kevin Kühnert, sowohl in der Analyse wie in strategischer Ausrichtung und Lösungskonzepten; das zeigt sich übrigens auch darin, dass manche versuchen, ihn persönlich herabzuwürdigen statt in einen inhaltlichen Diskurs einzutreten, oder mit Schlagwortpolemik (Da tut sich vor allem die csu hervor mit dem "Achtung! Enteignung! Dein Häuschen! DDR!") Stimmung machen statt in den politischen Ideenwettbewerb auf den Feldern Wohnungsmarkt, Zusammenhalt der Gesellschaft etc. einzutreten.
Dennoch glaube ich, dass ein Vorsitz für Herrn Kühnert jetzt zu früh käme; die strategische Ausrichtung raus aus der Bindung an die Union hin zu linken Alternativen symbolisiert er allerdings klar und deutlich. Da steht innerparteilich allerdings die Auseinandersetzung mit Seeheimer Kreis, Scholz und anderen noch an.

Des Pudels Kern

Es war einmal....

eine große, alte Partei - viele wählten sie, denn sie war auf Ausgleich bedacht, Bildung für alle, Aufstieg sollte immer möglich sein.
Dann waren sehr viele aufgestiegen und gebildet , fleißig...
Da die Partei sehr, sehr alt war und dadurch nun mal sehr vergesslich, vergaß Sie die Fleißigen, die arbeiteten und in das Sozialsystem Jahr für Jahr horrende Summen einzahlen um allen ein soziales Auskommen zu ermöglichen.
Nun war auch schon der normale Schichtarbeiter, die Krankenschwester ein "böser" Besserverdienender. Die kalte Progression nahm Ihnen immer mehr weg. Nun gingen der alten Partei auch noch die Argumente aus, Sie wurde kaum noch gewählt und wurde böse und säte leider wie andere Parteien Hass und beschwor ein Gespenst der Ungleichheit hervor, welches sie vorher Jahrzehntelang erfolgreich bekämpft hatte:
Den Neid.
Dadurch ging sie sogar so weit, dass Sie absolute Grundlagen des Landes, wie das Eigentum in Frage stellte..
Danach wählte sie gar keine

Kühnert ist wie all seine

Kühnert ist wie all seine Vorgänger auf dem Stuhl des Juso-Chefs nur ein Sack heißer Luft. Allerdings würde er zur aktuellen SPD gerade deswegen sehr gut als ihr Vorsitzender passen.

um 09:43 von Blumi

>>"Die SPD wird es selbst unter 5% nicht begreifen"<<

Also ich drücke der SPD die Daumen das diese Partei es endlich unter 5% schafft denn diese Partei brauchen wir wahrlich nicht mehr. Als erstes müsste die SPD aus der GroKo fliegen denn diese Macht (Ministerposten) rechtfertigt jetzt und heute die 13% (jüngsten Wahlumfragen zufolge) in keinster Weise. Und wenn die SPD draußen ist (GroKo) ist der Weg in die Bedeutungslosigkeit quasi vorprogrammiert.

um 10:33 von Chili58

>>"Maas kann Kanzler? Glauben Sie mir, selbst bei einer erfolgreichen Rundumerneuerung der SPD wird dies ein Qualifikationskriterium sein, das auf Jahre nicht nachgefragt sein wird. Denn wenn es für grün-rot-rot reichen sollte, dann wäre der/die Kanzler/in grün."<<

Warum steht denn die SPD dort wo sie jetzt steht? Dank solcher Personen wie Maas. Ein altes Sprichwort sagt "der Fisch stinkt vom Kopf zuerst" und die SPD hat halt viele solcher Köpfe. Mit den jetzigen Stars wird es bei der Partei nie was.

@10:21 Bot...

Ist das Ihre Art der doch so oft von Ihnen eingeforderten (aber nicht gelieferten) SACHargumente? Ich erkenne in Ihrem Post eigentlich nur aggressiv-abwertende Häme gegen Gendergerechtigkeit, sensible Sprache und Minderheiten. Das allerdings hat wenig mit der SPD, um die es hier geht (ebenso wenig mit der Tagesschau) und mehr mit der offen von Ihnen favorisierten rechtspopulistischen Partei zu tun. Insofern ist es dann doch wieder folgerichtig, dass Sie so etwas schreiben.

um 08:39 von Koeln 2019

>>"Die Uni Berlin sollte nun die Überprüfung von Giffeys Dissertation
sehr zügig abschließen.
Ansonsten läge eine
Benachteiligung im Hinblick auf Giffeys
mögliche Karrierepläne
vor."<<

Ich denke wenn es sich bestätigen sollte das Frau Giffey bei Ihrer Doktorarbeit abgeschrieben hat, wird ein Rücktritt unausweichlich sein.

10:37 von andererseits Ich

10:37 von andererseits

Ich halte Kühnerts Ideen für richtig.

Ich weiß aber nicht, ob er sie so auch vermitteln kann ... gegen Widerstände?

Die SPD befindet sich im freien Fall

Die SPD befindet sich im freien Fall und keiner der bisher ins Spiel gebrachten Damen und Herren aus der Führungsriege wollen sich da die Finger verbrennen. Ist schon armselig wie Dreyer und Co. da kneifen.

ich wundere mich immer wieder

wie einfach es ist, Menschen mit dem Drohgespenst "Enteignung" zu verladen.

Erstens kommt es mir so vor, als würde Frau Quandt hier unter dreißig verschiedenen Usernamen schreiben, denn warum sollten so viele Habenichtse so versessen darauf sein, deren (leistungslose) Milliarden zu verteidigen?
Und zweitens staune ich immer wieder, dass es für jeden selbstverständlich zu sein scheint, dass Arbeiter auf der Stelle den Hammer fallenlassen und nix mehr tun, sobald sie fürs eigene Konto arbeiten anstatt für das der Aktionäre.
"Die nehmen dem Schneider die Werkstatt weg und sozialisieren die Frau'n." So hat es Walter Mossmann mal in einem seiner Lieder formuliert. Scheint zu klappen

@10:35 von StöRschall

Da gebe ich Ihnen völlig recht. Nur braucht die SPD einen gewaltigen Stoß, um die Wende zu schaffen. Dazu muss sie die Richtung ändern. Mitglieder der GroKo werden von vorn herein als unglaubwürdig angesehen und scheiden daher für mich aus. Auch wenn Kühnert manchmal Auffassungen vertritt, die völlig daneben sind (Vergesellschaftung), hat er es aber doch erreicht, Diskussionen in Gang zu setzen und neue Wege zu denken. Und genau das fehlt der SPD. Mit Kühnert wäre zumindest klar, in welche Richtung sich die SPD bewegen will. Aber es stimmt, er muss noch lernen sozial und sozialistisch auseinander zu halten.

Eine künftige Doppelspitze

Eine künftige Doppelspitze der SPD scheint derzeit höchstwahrscheinlich; fatal wäre es dabei, wenn man in der Partei dadurch die Entscheidung für eine deutliche inhaltliche Richtungskorrektur und damit auch andere politische Optionen vermeiden wollte und auf ein Modell setzt wie früher bei den Grünen, als es im Proporz zwischen "Fundis" und "Realos" zu lange einen Stillstand bei der Gesamtprofilierung gab.
Bei Ministerin Giffey finde ich gerade schwer einzuschätzen, ob sie einen Richtungswechsel glaubwürdig vertreten könnte, Herr Maas hat das Profil für klare Akzente in diese Richtung auf alle Fälle. Ich persönlich bedaure, dass Ministerpräsidentin Frau Dreyer nicht zur Verfügung steht, wenngleich ich ihre Entscheidung natürlich - auch aus den persönlichen Gründen - sehr respektiere und nachvollziehen kann.

Am 21. Juni 2019 um 10:36 von eine_anmerkung

<< Kühnert hat das Problem das er über eine grottenschlechte Vita verfügt. Alles was er bisher angefangen hat, hat er erfolgreich abgebrochen. Keine sonderlich gute Basis um darauf aufsetzen zu können denn das Schlimmste was einem Politiker passieren kann ist das er unglaubwürdig ist. Kein "Macher" nach altem Schema und dies gepaart mit mangelhafter Erfahrung aufgrund seines Alters. Das kann nur schief gehen. >>

Warum freuen Sie sich nicht im Stillen (sic !) darauf und lassen die Sozialdemokraten mal machen, was sie für richtig halten? Sie werden sie doch so oder so nicht wählen.

Vielleicht sollte man Frau Barley....

Vielleicht sollte man Frau Barley wieder zurückbeamen denn alles was die gute Frau in Ihrer politischen Karriere angefasst hat ist schief gegangen und deshalb kann man Ihr eine gewisse Kontinuität nicht absprechen was Sie berechenbar (Kontinuität) macht?

10:34 von Klärungsbedarf

Könnten Sie das mit der Phonetik und der eingeschränkten politischen Sichtweise auch ein wenig präzisieren ?
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Wenn ich da einspringen darf-wer eine Stimme hat, wie eines der sieben Geißlein, der wird es schwer haben ernst genommen zu werden-dafür kann niemand etwas, aber es ist Tatsache.

Dann kommt der nächste auf den Schleudersitz

Mit Enteignungskevin klappt es bestimmt mit den 4,9%.

Thilo Sarazzin, und dann seiner Linie folgen - dann kann ich mir vorstellen, wieder SPD zu wählen.

Oder vielleicht Frau Giffey - wenn sie beweisen kann, dass sie bei der Doktorarbeit nicht gemogelt hat. Es geht hier nicht im den Titel. Es geht um die Mogelei.

@ Draufguckerin, 10:19

Ja, es wäre natürlich wichtig, dass Giffeys Dissertation nachträglich
von der Uni Berlin anerkannt würde! Da stimme ich mit den von
Ihnen genannten Gründen
überein. Ich teile auch weitgehend Ihre Ansichten zu Kevin Kühnert, den ich mir zurzeit gar nicht an der SPD-Spitze vorstellen kann. Da konnte ich bisher
keine ausgleichenden
Fähigkeiten erkennen und kann auch Kühnerts pol.
Ansichten in vielen Fällen nicht unterstützen.

Der SPD wäre zu wünschen, den

Der SPD wäre zu wünschen, den jetzigen Prozess der inhaltlichen und personellen Neuorientierung und Konsolidierung nicht zu schnell durch eine Festlegung auf ein Gesicht abzukürzen. Der "lange Atem" in diesem Prozess täte der Partei wie der Parteienlandschaft insgesamt gut.
P.S. (an vox moderandi): Sie haben gestern Ihren Austritt aus der Runde der kommentierenden Foristen kundgetan; ich würde das sehr bedauern, denn ich schätze Ihre moderate feinsinnige freundliche bezogene und argumentative Art und auch Ihre inhaltliche Positionierung. Vielleicht überdenken Sie Ihren Schritt noch einmal? Ich würde mich freuen, hier weiterhin von Ihnen zu hören - respektive zu lesen. Herzliche Grüße!

10:59 von Chili58 @10:35 von

10:59 von Chili58
@10:35 von StöRschall
Da gebe ich Ihnen völlig recht. Nur braucht die SPD einen gewaltigen Stoß, um die Wende zu schaffen. Dazu muss sie die Richtung ändern. Mitglieder der GroKo werden von vorn herein als unglaubwürdig angesehen und scheiden daher für mich aus. Auch wenn Kühnert manchmal Auffassungen vertritt, die völlig daneben sind (Vergesellschaftung), hat er es aber doch erreicht, Diskussionen in Gang zu setzen und neue Wege zu denken.

---

Ich sehs genau andersrum.
Die spd braucht einerseits Konstanz und Beziehungen, das hätte sie mit Maas und alle Vorzüge, die er mit sich bringt.

Kühnerts Auffassung finde ich gar nicht daneben aber es ist nicht gut angekommen.
Also Gang auf dem neuen Weg ist offenar nicht so geglückt.

Er müsst alle Seiten bedienen. Und ich glaub nicht, dass er das kann.

@eine_anmerkung - 10:36

"Kühnert hat das Problem das er über eine grottenschlechte Vita verfügt."

Nun ja, er will ja nicht Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika werden.

"Alles was er bisher angefangen hat, hat er erfolgreich abgebrochen.[...] Kein "Macher" nach altem Schema und dies gepaart mit mangelhafter Erfahrung aufgrund seines Alters."

Ach, das stört Sie?
Mich regt da mehr der Murks auf, den sich "erfahrene Politiker" und Macher mit toller Vita in diesem Land schon geleistet haben.

Bezüglich der Personalie "Kühnert" kann ich Sie beruhigen. Der "CDU-light-Flügel" in der SPD wird ihn nicht akzeptieren.

9:20 StöRschall

"Inhalt ohne Verpackung läßt sich genausowenig unter die Menschen bringen, wie Verpackung ohne Inhalt......."

Ausnahmsweise kann ich ihnen nur recht geben. Das beste Beispiel, dass es auch ganz ohne Inhalt geht und nur um die Person geht ist unsere BK dafür (oder gerade deswegen) ist sie aber (für mich vollkommen unverständlich) seit Jahren die beliebteste Politikerin.

@10:56 frosthorn

Sie bringen es gewohnt gekonnt, gedanklich versiert und originell und sprachlich präzise auf den Punkt.
Die Frage ist einerseits, ob die SPD schon soweit ist, Herrn Kühnert gewachsen zu sein und ihn stärker in die Ausrichtung einzubinden, und ob er andererseits selbst schon genug eigenes und innerparteiliches Stehvermögen hat; repräsentieren tut er schon längst viel aus der früheren Kraft der Sozialdemokratie.

10:33 von Chili58 @ 09:24 von

10:33 von Chili58
@ 09:24 von StöRschall
Maas kann Kanzler? Glauben Sie mir, selbst bei einer erfolgreichen Rundumerneuerung der SPD wird dies ein Qualifikationskriterium sein, das auf Jahre nicht nachgefragt sein wird. Denn wenn es für grün-rot-rot reichen sollte, dann wäre der/die Kanzler/in grün.

---

Das macht gar nichts.

Es reicht, das Format zu haben. Ob er es spielt ist für die Gegenwart erst mal unerheblich.

Aber er KÖNNTE.

um 11:01 von falsa demonstratio

>>"Warum freuen Sie sich nicht im Stillen (sic !) darauf und lassen die Sozialdemokraten mal machen, was sie für richtig halten? Sie werden sie doch so oder so nicht wählen."<<

Haben Sie Angst das die Vita des Herrn Kühnert in der Öffentlichkeit "breitgetreten" wird? Warum?

@Blumi

Wie kommen Sie darauf, dass alle in der Groko gegebenen Versprechen gebrochen wurden? Eine solche Behauptung ist doch nichts weiter als billige Polemik! Bitte lesen Sie den aktuellen Koalitionsvertrag und vergleichen die dortigen Vereinbarungen mit den Gesetzesvorlagen von 2018/ 2019! Dasselbe dann bitte mit dem Koalitionsvertrag von 2013 und den Gesetzesvorlagen 2013 - 2017. Ohne die SPD in der Bundesregierung gäbe es noch heute keinen Mindestlohn, keinen Hochschulpakt, kein Besseres-Kita-Gesetz, keine Verbesserung der Arbeitnehmerrechte im Arbeitsrecht. Ohne die SPD hätten die Großkapital-Lobbyisten in der Union bei der Grundsteuerreform völlig freie Fahrt.

2018 hat sich die SPD aus purer Staatsräson für die Groko entschieden, weil Herr Lindner und die FDP ihren Regierungsauftrag nicht angenommen haben und Deutschland als ein politisches Schlüsselland der EU sonst in der gegenwärtigen internationalen Lage auf unabsehbare Zeit ohne Regierung dagestanden wäre. Bitte keine Legenden!

um 10:59 von andererseits

>>"Eine künftige Doppelspitze der SPD scheint derzeit höchstwahrscheinlich;..."<<

Das sehe ich genauso und am besten Schulz/Stegner (was der eine nicht weiß, weiß der Andere erst recht nicht).

Am 21. Juni 2019 um 10:39 von Blumi

<< Kühnert ist wie all seine Vorgänger auf dem Stuhl des Juso-Chefs nur ein Sack heißer Luft. >>

Meinen Sie damit auch z.B. Niels Annen (Staatsminister), Klaus Uwe Benneter (Bundesgeschäftsführer), Holger Börner ( Minsterpräsident von Hessen), Wolfgang Roth (u.a. Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank , Gerhard Schröder ( Bundeskanzler), Karsten Voigt (u.a. Präsident der Parlamentarischen Versammlung der NATO), Heidemarie Wieczorek-Zeul ( Entwicklungshilfeministerin), Hans-Jürgen Wischnewski ("Ben Wisch", der Verhandler von Mogadischu)?

Weshalb die SPD unwählbar ist? Wegen Linksextremismus

Versucht es doch noch mal mit Martin Schulz, der hatte seine 100%!
Ein Kühnert?
Diesen Mann bezeichne ich nicht als Sozialisten, sondern als waschechten Kommunisten. Enteignung und Minimalismus für Bürger sind seine Themen.
Minimalismus ist aber gerade das, was den Bürgern unter den Nägeln brennt.
Für viel Arbeit kaum Lohn erhalten ( SPD-Programm der alten Tage).
Nun wollen sie Steuererhöhungen.
Prima. Da wird sich der kleine Mann aber freuen. Noch weniger vom Brutto wird bleiben, kaum Mobilität, kaum Versorgung, kaum Mitspracherechte an kosmopolitischen Themen für Bürger, Hass gegen Rechts, statt gegen Rechtsextreme.

Die Liste für eine Unwählbarkeit ist aus meiner Sicht grandios lang.
So lang, dass man sie kaum aufzählen könnte.
Rot, roter, Kühnert; fällt mir da nur zu ein.

Die Menschen wollen eine Sozialpolitik unter SChmidt und Brandt, nicht unter kommunistischen Traumtänzern und jugendlichen Aggressoren.

@11:04 von Lyn

Sarazzin? Dann hoffe ich, dass die SPD auf Ihre Stimme verzichten wird. In Sachen der Frau Giffey jedoch gebe ich Ihnen recht. Schon Guttenberg und Schavan sind über ihre ermogelten Doktortitel gestolpert und das zu Recht.

<< Thilo Sarazzin, und dann

<< Thilo Sarazzin, und dann seiner Linie folgen - dann kann ich mir vorstellen, wieder SPD zu wählen. <<

Das hätte einen gewissen Charme, da dann die AfD überflüssig würde. (Könnte Spuren von Ironie enthalten).

11:03 von Hanno Kuhrt 10:34

11:03 von Hanno Kuhrt
10:34 von Klärungsbedarf
Könnten Sie das mit der Phonetik und der eingeschränkten politischen Sichtweise auch ein wenig präzisieren ?
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Wenn ich da einspringen darf-wer eine Stimme hat, wie eines der sieben Geißlein, der wird es schwer haben ernst genommen zu werden-dafür kann niemand etwas, aber es ist Tatsache.

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Und wer über die "Phonetik" einer Kandidatin lästert, um sie verächtlich zu machen, aber eigentlich die "Phonation" meint, wird es auch sehr schwer haben, ernst genommen zu werden.

Der Schuss ging dann wohl nach hinten los.

Personalfragen

Man sollte bedenken, das maximal 4% der Bevölkerung an der Auswahl für das Spitzenpersonal der Parteien beteiligt sind.
Die Parteimitglieder haben ganz andere Interessen wie die deutliche Mehrheit der Bevökerung.

Die vorrangigen Interessen der Honoratioren der Parteien sind lediglich von der persönlichen Karriere geleitet. Man betreibt Verteidigung der Position. Dies könnte man wieder ganz deutlich bei Andrea Nahles beobachten. Jede mögliche Konkurrenz wurde platt gemacht.

Dies kann aber auch bei der CDU beobachten. Friedrich M. ist für die meisten Honoratioren der CDU viel zu gefährlich, weil er unabhängig und Zielorientiert vorgeht. So einer, wenn auch ein wenig schwächer war auch Siegmar Gabriel.

Solche „Manager“ braucht dieses Land dringender den je. Merkel war auch eine solche Politikerin, die Ziele hat. Das wars dann aber auch schon.

Nachwuchskräfte werden in allen Parteien schon ausgegrenzt, wenn diese auch nur den Anschein erwecken, sie könnten belegbare Ideen haben.

Kühnert oder Maas?

Kühnert war doch der einzige, der vor den EU-Wahlen der SPD ein Gesicht gegeben hat und in den meisten Talkshows, die Drecksarbeit für die gesättigten Kollegen aus der Parteispitze gemacht hat.
Kühnert hat eben auch in Sachen Enteignung mal ein wenig Lärm gemacht aber im Gegensatz zur Regierungsspitze und bei kräftigem Gegenwind, eine klare Haltung gezeigt.
Zumindest ist er in der 2. Reihe bisher besser und auffälliger, als es die gesamte Parteispitze war und er sollte nun doch bald von dem Status JuSo lösen.
Für den Vorsitz wäre zur Zeit wohl Heiko Maas die bessere Option, da er sich politisch noch nicht zu sehr verbrannt hat und durch das Aussenministerium, einen gewissen Weitblick angeeignet hat.

Ansonsten raus aus der GroKo und rein in die Opposition, wenn sich die SPD noch bemerkbar machen möchte.

@kessl: Warum die SPD für die Maut stimmte?

Die Frage ist ganz einfach zu beantworten und von der SPD auch schon viele Male beantwortet worden:

Weil die SPD der politisch schwächere Koalitionspartner in einer Koalition war, in dem die CSU nicht nur mit dem Koalitionsbruch sondern auch mit dem Bruch mit der CDU drohte, sollte ihr Lieblingsprojekt nicht gegen alle Vernunft und juristischen Gutachten zum Gesetz gemacht werden. Wenn die Wählerschaft die SPD mit mehr Stimmen ausgestattet hätte, dann hätte sie den Blödsinn womöglich verhindern können. Aber das ist Spekulation. So hat sich die Machttaktik von Angela Merkel durchgesetzt: der CSU vermeintlich alles geben, was sie haben will und diese dann vor dem EUGH mit voller Wucht an die Wand fahren lassen. Das hat sehr viel Geld gekostet, da haben Sie Recht, aber vielleicht war es in pädagogischer Hinsicht von nachhaltigerem Effekt als alle verbalen Auseinandersetzungen mit dem krachledernen CSU-Bayerntum.

Mit den derzeitigen Problemen der SPD hat die Maut mMn nichts zu tun.

Kevin Kühnert wäre eine glaubhafte Erneuerung

Er sollte nicht noch warten, denn er steht für die glaubhafteste Erneuerung der SPD und eine deutliche Kurskorrektur. Ich glaube nicht, dass man das jetzt Leuten aus dem derzeitigen Kabinett abnimmt. Mit Kevin Kühnert wäre ein RRG Bündnis zu organisieren. Er ist rhetorisch am stärksten, ist dabei aber ungemein klar und authentisch und benutzt nicht die typischen Politiksprechflosskeln. Außerdem ist er durchsetzungsstark und verkörpert den Aufbruch in eine neue Generation. Und wichtig, er hat und hält den Kontakt zur Basis.
Wenn man sich für eine Doppelspitze entscheidet, sollte diese aber zusammen passen und nicht gegenteilige Auffassungen vertreten. Das ewige sowohl...als auch funktioniert nicht mehr, wie man gesehen hat. Ich könnte mir daher eine Doppelspitze Kevin Kühnert und Simone Lange gut vorstellen. Ich fand die Ansichten der Flensburger Oberbürgermeisterin damals sehr interessant und man hat mit beiden mehr Verbindung zur Basis.

SPD-Personal

Alle Namen die hier erwähnt wurde, sind entweder zu ausgelutscht, ohne Gesicht oder schlicht ahnungslos. Was es braucht, ist eine Person mit inhaltlichen Zielen die Konsenz in der Bevölkerung findet. Rechte und linke Grundeinstellung ist nicht mehrheitsfähig.

Die Person muss aber Begeisterung auslösen können.

Dabei ist es unerheblich ob diese Person nun per Urwahl oder im Tandem gefunden wird.

Die SPD will Volkspartei sein. Sie will einen Machtanspruch erheben. Bei diesen Vorgaben scheidet ein Team bereits aus. Machtfragen müssen sofort beantwortet werden. Abstimmungen im Team kommen zu spät.

Urwahl scheidet eigentlich aus, weil damit die Interessen der Bürger schon beerdigt sind.

Man braucht eine anerkannte Persönlichkeit. Damit scheidet auch Künert heute noch aus.

Ich glaube nicht, dass die SPD erfolgreich auswählen kann. Damit wird sie leider im Nichts versinken.

SPD und der nächste Hoffungsträger

Wer den Job annimmt hat wohl auch keine Ahnung ,aber die Hoffnung stirbt zuletzt und leben kann man von Hoffnung auch nicht.

Prioritäten

So lange die SPD sich nicht neu ausrichtet, indem sie z.B. (oder besser vielleich: insbesondere) soziale "Wohltaten" für Einheimische und Hinzugekommene mehrheitlich und dann für alle "Genossen" verbindlich austariert, braucht sie sich nach meiner Meinung über neues Spitzenpersonal keine Gedanken zu machen.

Was soll denn ein Vorsitzender einer vom Wähler abgestraften und damit bedeutungslosen Partei ausrichten?

Danke an intelligente

Danke an intelligente Beiträge (andererseits‚ frosthorn). Das Lesen Ihrer Beiträge reicht eigentlich, um Erkenntnisse und Gedanken zu dieser Thema mitzunehmen.

Die meisten anderen wählen die SPD sowieso nicht, Glaubwürdigkeit und Inhalt solcher Beiträge tendieren gegen Null. Interessant trotzdem, dass persönliche Diffamierungen gegen SPD-Leute hier trotz Forenrichtlinien durchgehen.

Ich denke übrigens auch, dass die SPD mal auf Ihre Bürgermeister schauen sollte. In Frankfurt/M. haben wir einen sozialpolitisch, vor allem beim Thema Wohnungsbau, seit Jahren sehr engagierten Oberbürgermeister mit Peter Feldmann, erst im letzten Jahr mit über 70 % Stimmenergebnis wiedergewählt. Er verkörpert die sozial engagierte SPD in einer in jeder Hinsicht vielfältigen Großstadt sehr gut. Im Römer arbeitet er mit einer faktischen SPD-CDU-Grüne-Koalition. Rhetorisch allerdings nicht so brilliant wie Kevin Kühnert.

Giffey & Feldmann, überlegenswert … wenn die beide denn überhaupt wollen.

11:24 von falsa demonstratio

mein gutster; den allerwichtigsten genossen der lauwarmen luft haste aber unterdrückt oder vergessen. unseren Graf Pilati (fast-Kanzler)

Kühnert ja bitte.

Nur Kühnert ist glaubwürdig.
Alle anderen die hier aufgezählten würden die SPD ganz schnell an die 5% Grenze treiben.
Solche Kandidaten wie Scholz, Maas, Barley, Schäfer-Gümbel oder Dreyer gehen überhaupt nicht, unglaubwürdig und völlig inkompetent.

dammt lang her oder sack heisse Luft

<< Kühnert ist wie all seine Vorgänger auf dem Stuhl des Juso-Chefs nur ein Sack heißer Luft. >>

Jaa:
Meinen Sie damit auch z.B. Niels Annen (Staatsminister),
JAAA Klaus Uwe Benneter (Bundesgeschäftsführer),
Heidemarie Wieczorek-Zeul ( Entwicklungshilfeministerin),

Verdammt lang her:

Holger Börner ( Minsterpräsident von Hessen), Wolfgang Roth (u.a. Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank , Gerhard Schröder ( Bundeskanzler), Karsten Voigt (u.a. Präsident der Parlamentarischen Versammlung der NATO), Hans-Jürgen Wischnewski ("Ben Wisch", der Verhandler von Mogadischu)?

Neuausrichtung - ja wie soll denn das gehen?

Und wie sollte diese Ausrichtung aussehen?
Die SPD hat ihre Wurzeln verloren, genauer gesagt, sie wurden ihr ausgerissen. Ein Prozess, der Jahrzehnte gedauert hat, der von einem klar umrissenen Kreis von Politikern innerhalb der Partei betrieben wurde, und der erfolgreich war. Die Basis war zu schwach oder nicht willens, das zu verhindern.
Ohne diese Wurzeln können aus dieser Pflanze auch keine Blüten mehr wachsen, wie sie früher für sie typisch waren. Die Genossen, die das jetzt zu erreichen versuchen, werden früher oder später den Weg aller anderen gehen, d.h. sie werden sich anpassen oder die Partei verlassen.
Ich habe keinerlei Hoffnung mehr für die deutsche Sozialdemokratie, jedenfalls nicht in der SPD. Und das sagt einer, der ganz gewiss nicht will, dass es sie nicht mehr gibt.

Meiner Meinung nach...

täte die SPD gut daran, keine "langgedienten Parteisoldaten" zur Wahl zu stellen, sondern Leute, die die Auswirkungen der Parlamentsbeschlüsse auch tatsächlich außerhalb der Parlamente erlebt haben. Da muss sich doch jemand halbwegs fähiges finden, der nicht von der Schule direkt in die Politik gegangen ist, sondern zumindest ein paar Jährchen auf eigenen Beinen stand, der die Menschen im Land versteht, der nicht aus dieser, Verzeihung, selbstzufriedenen Politikerkastenblase stammt. Seit Ende der 90er greift es um sich, das nur politische Karriere macht, wer sich total in den Dienst der Partei stellt, praktische Erfahrung ist irrelevant geworden. Und daraus erwachsen dann Stilblüten wie Münteferings "ich finde es unfair, dass die Leute uns anhand der Einhaltung von Wahlversprechen beurteilen", ein Spruch, der die Ursache der Politikverdrossenheit bestens beschreibt. Ihr da oben macht eh was ihr (oder die Lobby) will, egal, was das Volk will oder ihr vorher gesagt habt

Wer wird der nächste Hoffnungsträger...

Die SPD sucht weiter nach neuem Spitzenpersonal...
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Personal wird es in der SPD immer geben. Das ist auch nicht das Problem. Nur Spitzenpersonal ist in der derzeitigen SPD mehr als rar! Und nur Spitzenpersonal wird auch nicht reichen um das sinkende SPD- Schiff wieder nach oben zu bringen. Hierzu bedarf es ein klares Programm. Ein klares Programm das zukünftige Wähler und Generationen anspricht und sie begeistert. Dann könnte die erneuerung klappen...Aber mit den derzeitigen SPD-Personal wird auch in Zukunft kein Blumentopf zu gewinnen sein...

13:01 realitychecker

"Interessant trotzdem, dass persönliche Diffamierungen gegen SPD-Leute hier trotz Forenrichtlinien durchgehen........"

Nun es gehört ja seit geraumer Zeit zum guten Ton auf der SPD herum zu hacken. Jeder Kaberettist, jeder Kommentator, bald jeder der ein Mikrophon unter die Nase gehalten bekommt glaubt beifallheischend punkten zu können mit SPD bashing. Während die BK sich in Harvard feiern läßt für Dinge die ganz klar von der SPD durchgesetzt wurden gegen den Willen der von den Harvard Studenten so Bejubelten.

Am 21. Juni 2019 um 11:19 von eine_anmerkung

<< Haben Sie Angst das die Vita des Herrn Kühnert in der Öffentlichkeit "breitgetreten" wird? Warum?>>

Mir ist die Vita Herrn Kühners recht egal. Viel kann es ja in dem Alter nicht sein.

Da ich kein Sozialdemokrat und SPD-Wähler bin, gebe ich der SPD keine Ratschläge. Die sollen Ihre schwierigen Entscheidungen selbst treffen.

Da ich Demokrat bin, bin ich aber auch frei von jeder Häme im Bezug auf die derzeitige Situation der SPD.

SPD Neustart

Alle der genannten Personen haben sicherlich ihre Qualifikation und könnten den einen oder anderen neu zu besetzenden Job machen. Für die endgültige Entscheidung ist neben der fachlichen Qualifikation, die sicher bei Barley und Maas absolut gegeben ist, auch die Fähigkeit entscheidend, die Politischen Ziele und die in der Regierung erreichten SPD Erfolge glaubwürdig dem Volk zu vermitteln. Die Grünen z.B. punkten derzeit enorm, da sie mit Habeck einen sehr sympatischen und autentischen Vermittler ihrer Politik haben. Ähnlich könnten bei der SPD Lars Klingbeil als Parteivorsitzender und dazu Franziska Giffey als Franktionsvorsitzende das Ansehen der SPD neu beleben.

Am 21. Juni 2019 um 13:13 von Karl Napf

<< mein gutster; den allerwichtigsten genossen der lauwarmen luft haste aber unterdrückt oder vergessen. unseren Graf Pilati (fast-Kanzler)>>

Ich verbitte mir, dass Sie mich duzen.

Wann soll denn Rudolf Scharping, den Sie wohl meinen, Juso-Vorsitzender gesesen sein?

Ein wahrer Spiegel

Dieses Frorum ist ein wahrer Spiegel für den Zustand der SPD und der Gesellschaft überhaupt. Es gibt eben keine verlässlichen Sichtweisen und Bewertungen mehr, jeder brummt vor sich hin. Wenn man ein Glas mit Fliegen öffnet, dann sausen die alle wirr durcheinander und man kriegt sie nie wieder ins Glas. Ssssssss, sssssss!

10:34 Bernd1

"dann ignorieren Sie die Fakten nach denen die Union immer noch doppelt so viele Wähler hat wie die SPD.........."

Stimmt da gebe ich ihnen recht. Es ist mir ein Rätsel wie eben die Partei die ohne Inhalte, ohne Konzepte, ohne Visionen, ohne Vorstellung wo sie mit unserem Land hin will, offensichtlich Konzern- und Lobbyhörig und mit einem Personal das einen teuren Flop nach dem andern produziert immer noch die Mehrheit bei den Wahlen einfährt.

Die SPD muss sich eigenlich

Die SPD muss sich eigenlich nur neu erfinden und vielleicht mal eine neuen Markenkern auflegen, ganz im Sinne dieser Partei, etwa so: Ruinen schaffen ganz ohne Waffen

13:35 von frosthorn

Neuausrichtung - ja wie soll denn das gehen?

Und wie sollte diese Ausrichtung aussehen?
Die SPD hat ihre Wurzeln verloren, genauer gesagt, sie wurden ihr ausgerissen. Ein Prozess, der Jahrzehnte gedauert hat, ... von Politikern innerhalb der Partei betrieben wurde, und der erfolgreich war. Die Basis war zu schwach oder nicht willens, das zu verhindern.
Ohne diese Wurzeln können aus dieser Pflanze auch keine Blüten mehr wachsen, wie sie früher für sie typisch waren. Die Genossen, ..., d.h. sie werden sich anpassen oder die Partei verlassen.
Ich habe keinerlei Hoffnung mehr für die deutsche Sozialdemokratie, jedenfalls nicht in der SPD. Und das sagt einer, der ganz gewiss nicht will, dass es sie nicht mehr gibt.
//
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Spätesten nach CoOp und NH und bei der Beinaheanerkenntnis der DDR kurz vor 1989 hätte Erkenntnis vom Himmel kommen müssen.
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Bremen zeigts, auch im Westen mit den Nachfolgern der SED den S.2, diesmal mit kapitalischem Geld.
*
(aberdiesmal keine 40 Jahre)

Bei der Besetzung gibt es nach...

den Formulierungen einiger bereits erfolgter Absagen doch einige Probleme. Olaf Scholz hat bereits abgesagt mit der Begründung, sein Amt als Finanzminister lasse dafür leider keine Zeit. Hat jetzt Olaf Scholz ein sehr schlechtes Zeitmanagement oder ist Finanzminister einfach aufwändiger als Bundeskanzlerin? Kann nun überhaupt irgendein Amtsträger den Vorsitz übernehmen, ohne dass die Frage aufkommt, ob diese Person denn nicht ausgelastet sei?

Wer wird der nächste Hoffnungsträger?...

Richtiger wäre wohl, wer wird der nächste Abwicklungsbeauftragte!
Es geht ja nicht darum Hoffnungsträger zu inthronisieren, sondern eine vernünftige Verwaltungskraft, die den Laden ordentlich führt - die SPD braucht einen Schmidt, keinen Brandt. Die Hoffnungsträger werden nicht durch eifrige Suche gefunden, sie Ploppen unverhofft auf, wie so ein dummes pop-up, das einem unverhofft ja nach Gusto, entweder den Blick verstellt oder neues präsentiert.
Hoffnungsträger bieten sich dar, man muss sie erkennen, normale Politiker erkennt man an ihren durchschnittlichen Redebeiträgen.

Die SPD hat ihr klassisches

Die SPD hat ihr klassisches Wählerklientel nicht wegen der Vernachlässigung des Klimathemas verloren, sondern weil sie das Thema Migration unterschätzt hat. „Die Probleme der Migration betreffen schwerpunktmäßig die traditionelle Wählerschaft der SPD. Sie nicht anzugehen war eine katastrophale Fehleinschätzung der Parteiführung“, sagt der frühere BND-Präsident und Staatssekretär im Bundesinnenministerium, August Hanning, im Interview mit dem Monatsmagazin.
So habe die Zuwanderung die Konkurrenz um günstige Wohnungen zwischen dem typischen Wählerklientel und den Migranten verschärft. „Wir reden über die hohen Mieten in den Ballungszentren. Einer der Gründe ist natürlich die große Zahl an Zuwanderern und die damit verbundene große Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt.“ Das Problem werde sich sogar noch verschärfen. „Im Augenblick leben ja viele Migranten noch in Heimen oder in provisorischen Unterkünften. Die Erfahrung zeigt, dass viele von ihnen in die großen Ballungsgebiete streben.“

um 13:51 von falsa demonstratio

>>"Da ich Demokrat bin, bin ich aber auch frei von jeder Häme im Bezug auf die derzeitige Situation der SPD."<<

Der Zusammenhang der Begriffe "Demokrat" und "Häme" war mir bisher nicht bewusst bevor ich Ihr Statement gelesen habe? Also ist ein Demokrat frei jeglicher Häme? Ich dachte bisher eher die SPD hätte sich diese "Häme" selbst durch Ihr tun und Ihre Player zuzuschreiben?

Ist die SPD so wichtig

Es gibt wirklich wichtigeres als wer bei der SPD den Vorsitz macht. Davon hängt sicher nicht Wohl und Wehe Deutschlands ab

um 14:13 von Goldenmichel

Ich möchte Ihrem Beitrag zu 100% zustimmen und sehe das genauso. Eine Bestätigung Ihrer Aussage sehe ich auch in dem Umstand das eine Erhebung durch eine SPD-nahen Organisation herausgefunden hat das mittlerweile 54% der deutschen Bürger eine negative Einstellung gegenüber Flüchtlingen haben. Ein hausgemachtes Problem, wobei die mangelhafte Akzeptanz sicherlich in einer mangelhaften Anwendung/Umsetzung der gültigen rechtsstaatlichen Prinzipien zu suchen ist wo die mangelhafte Abschiebesituation sicherlich nur ein Aspekt ist. Dänemark hat es vorgemacht wie hier Sozialdemokraten "ticken" müssen um bei der Bevölkerung punkten zu können. Sozialromantiker sind hier völlig fehl am Platz.

@ 14:03 von RenamedUser

"Olaf Scholz hat bereits abgesagt mit der Begründung, sein Amt als Finanzminister lasse dafür leider keine Zeit. Hat jetzt Olaf Scholz ein sehr schlechtes Zeitmanagement oder ist Finanzminister einfach aufwändiger als Bundeskanzlerin?"
.
Nee, Olaf Scholz ist nur nicht doof!
Deswegen will er den Job nicht. Frau Bundeskanzlerin wollte ihn auch nicht mehr, weil sie die Krise hat kommen sehen (und nicht mehr verantwortlich sein wollte).
Bundeskanzlerin und Parteiführung ist außerdem einfacher. Da kann man die ganze Zeit unterwegs sein und den Parteifreunden sagen, wie sie abstimmen sollen. Sich vorne hinstellen und sagen "das wird jetzt so gemacht und ihr stimmt aus Fraktionszwag dafür", ich glaube die Zeiten sind vorbei.
.
Beide haben erkannt, das mit ihren Parteien kein Blumentopf mehr zu holen ist.
Die CDU wird nach der nächsten Wahl keinen Kanzler stellen und die SPD wird gar nicht gefragt werden müssen.....

um 13:48 von jukep

>>"Nun es gehört ja seit geraumer Zeit zum guten Ton auf der SPD herum zu hacken. Jeder Kaberettist, jeder Kommentator, bald jeder der ein Mikrophon unter die Nase gehalten bekommt glaubt beifallheischend punkten zu können mit SPD bashing. Während die BK sich in Harvard feiern läßt für Dinge die ganz klar von der SPD durchgesetzt wurden gegen den Willen der von den Harvard Studenten so Bejubelten."<<

Ich würde es mit hier nicht so einfach machen den sicherlich haben die SPD-Kandidaten zu dieser Situation Ihren Beitrag geleistet und das sehe ich zum Beispiel einen Herrn Schulz an vorderster Front.

09:57 von Kessl

Zitat:"Die SPD wird erst einmal erklären müssen warum sie für eine Maut gestimmt hat die den Steuerzahler vermutlich mehr als eine Milliarde kosten wird."

Der Klassiker! CDU und SPD wurden 2013 von der CSU erpresst: Ohne Maut keine Koalition! Die SPD hat klar gesagt, dass sie dem nur zustimmt, wenn die Maut europarechtskonform ist und Inländer nicht zusätzlich belastet werden. Nachdem die EU-Kommission ihre Bedenken fallen gelassen hat, konnte auch die SPD dem Vorhaben zustimmen. Dass H. Scheuer die Maut ausschreibt, bevor der EuGH sein Urteil gefällt hat, ist allein sein Problem, auch hier ist die SPD außen vor. Sie hat davor gewarnt, aber Scheuer führt sein Ministerieum leider alleinverant wortlich. Verantwortlich für die Maut ist NUR die CSU (und "mit mir wird es keine Maut geben" Merkel), aber die SPD bekommt die Prügel. So läuft das hier...

13:48 von jukep

Zitat:"Nun es gehört ja seit geraumer Zeit zum guten Ton auf der SPD herum zu hacken."

Ja, so ist das leider. Da bei Fr. Merkel jede Kritik abprallt wie von einer Gummiwand und die SPD so verantwortungsbewusst (oder blöd) war, wieder eine Groko einzugehen, nachdem die Lindner-FDP gekniffen hat, kriegt die SPD die Prügel, die FDP wird ignoriert und bei der Kanzlerin ist sowieso alles egal (außer sie setzt sich für Flüchtlinge ein, dann kocht die "VOLKS"seele). Interessant ist auch, welcher Häme von Foristen kommt, die offensichtlich noch nie etwas mit der SPD zu tun hatten oder sie gar gewählt hätten. Dass z.B. die Herren Altmaier und Scheuer und die Dame Klöckner Totalausfälle sind, daran ist dann vermutlich auch die SPD schuld. Wie hieß es früher so schön: Wenn die liebe Sonne lacht, hat's die CDU gemacht. Gibt es aber Eis und Schnee, war's die böse SPD.

14:02 von Boris.1945

Zitat:"Spätesten nach (...) der Beinaheanerkenntnis der DDR kurz vor 1989 hätte Erkenntnis vom Himmel kommen müssen."

Sie sind alt genug um wissen zu können, dass auch der spätere "Kanzler der Einheit" Kohl im Frühjahr 1989 mit dem Gedanken der Anerkennung der DDR gespielt hat. Außer irgendwelchen Hellsehern hat bis zum Sommer 1989 niemand die folgenden Ereignisse auch nur erahnen können. Im Nachhinein kann man natürlich gut lästern.

Giffey = CDU light

Mit Giffey wäre RRG Bündnis auf das man sich gerade in der Führungsriege und großen Teilen der Fraktion (siehe Abgeordnete aus dem Ruhrgebiet) einlassen will wieder in weiter Ferne. Damit käme ein erneuter Zick Zack Kurs, was die Partei nicht glaubwürdiger macht. Sie will mehr innere Sicherheit und Fordern statt Fördern. Also weiter mit dem CDU light Kurs.

Außerdem würde die Kandidatur in der momentanen Lage, wo das mit ihrer Dissertation nicht geklärt ist der Glaubwürdigkeit der Partei weiter massiv schaden.

11:21 haruwa

"ohne die SPD hätten......."

Danke für ihren gesamten Kommentar.

andererseits 11.18

Die Frage ist einerseits, ob die SPD schon soweit ist, Herrn Kühnert gewachsen zu sein und ihn stärker in die Ausrichtung einzubinden, und ob er andererseits selbst schon genug eigenes und innerparteiliches Stehvermögen hat; repräsentieren tut er schon längst viel aus der früheren Kraft der Sozialdemokratie."

weder noch- die Träume von >Enteignung von u.a. BMW sind völlig kontraproduktiv für die SPD und nicht durchdacht oder entspringen unreifen pubertären Phantasien. BMW ist als AG bereits in demokratischem Streubesitz. Hätte Kühnert über mehr Belegschaftsanteile sinniert wie die IGM, dann hätte er nicht die Mitarbeiter gegen sich in Stellung gebracht. Und mit seinen abgebrochenen Studien hat Kevin gezeigt, dass er mit Widerständen nicht umgehen kann und kein Stehvermögen hat. Beides schlechte Voraussetzungen für den SPD-Vorsitz. Frau Giffey hätte vieles, allerdings die Geschichte mit der Doktorarbeit im Genick. Und Simone Lange hat tatsächlich Erfahrung in einem zivilen Beruf

Ja wohin mit der SPD

ja das sind die Spätfolgen von der Schröderschen Politik und davon wird die SPD sie nie erholen,sie wird früher oder später eine kleine Partei bleiben .
Was mich ein bisschen stört ob die Wähler vergessen haben das an der Schröderschen Politik auch die Grünen beteiligt waren und sind ,ja ist man auf einem Auge blind ,denn sie sind genauso verantwortlich das ein teil der deutschen Bevölkerung in Armut gestossen wurde.
Ja wenn wacht der Wähler langsam auf oder erst dann wenn wir RRG haben,na dann ist es zu spät .
Ja daraufhin läuft es wenn der Wähler nicht aufpasst

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