Ihre Meinung zu: Verkehrsminister Scheuer für Motorradfahren ohne Prüfung

20. Juni 2019 - 16:55 Uhr

Motorradfahren ohne Führerscheinprüfung? Neuen Plänen des Verkehrsministeriums zufolge könnte das für Autofahrer bald möglich sein. Experten sehen vor allem Risiken, doch der Vorschlag ist nicht neu.

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Kommentare

Das ist ja schrecklich. Unser

Das ist ja schrecklich. Unser Verkehrsminister beweist Unfähigkeit immer und immer wieder. Das kann doch wohl nicht wahr sein. Ist Herr Scheuer denn noch nie Motorrad gefahren??
Es gibt da gewisse Unterschiede und es sind nicht einfach zwei Räder weniger am halb so breiten Auto.
So viel Unverständnis und Unwissenheit kann doch nicht wahr sein.
Zumindest etwas Fachkenntnis muß ich von einem recht hoch dotierten Minister doch erwarten können!
Ein ziemlich zerknirschter Mitforist.

Ja der Herr Scheuer und seine CSU!

Jetzt wird die "nächste Sau durchs Dorf getrieben"!Einfach nur noch peinlich was dieser "Minister" hier abliefert.Herr Dobrindt war schon ein spezieller Fall ,aber der Scheuer Andy versucht noch einen drauf zu setzen!

Der Aktionismus-Andy ...

... hat also ein neus Profilierungsfeld gefunden.
Dumm nur, dass er das von Experten vorausgesagte Unfallrisiko ignoriert und somit billigend viele weitere Motorrad-Tote (von denen wir jetzt schon viel zu viele aben) inkauf nimmt.

das ist Wahnsinn

ich fahre seit über 45 Jahren unfallfrei schwere Motorräder und habe natürlich auch einen Blick für andere Motorradfahrer. Die sind in der Regel schon jetzt miserabel ausgebildet, Unfälle von Anfängern, die ich immer wieder sehe, zeigen mir, dass sie ihre Maschinen nicht beherrschen und in keinerlei intuitivem Kontakt zum sie umgebenden Verkehr stehen. So stellen sie nicht nur für sich, sondern für alle Verkehrsteilnehmer eine ständige Gefahr dar.
Die Voraussetzungen zum Führen eines Motorrads müssten ganz im Gegenteil massiv verschärft werden.

Null Verkehrstote...

ist eine Illusion. Gruss aus Kambodscha wo JEDER alles fahren darf was 125cc nicht übersteigt.....ohne jede Fahrerlaubnisse ab 14.

@elbtalbewohner, 18:10

Sorry. Es fällt mir schwer, es zu sagen, aber an die Unfähigkeit des Mautmillionenbestatters Dobrindt kommt Scheuer noch nicht ganz heran.

Auch, wenn er sich unbestreitbar alle Mühe gibt.

Könnte noch werden.

Als nicht mehr aktiver

Als nicht mehr aktiver Motorrad Fahrer möchte ich gerne frosthorn um 18:15 vollkommen Recht geben.
Die heutigen Maschinen sind nicht mehr mit denen von 1980 vergleichbar!
Im Gegensatz zu Andreas Scheuer bin auch ich für eher eine Verlängerung der Ausbildung am Zweirad.
Auch diese Winz-Chinesen-Roller mit 20km/h werden unserem Verkehrsminister noch ganz schön Kopfweh bereiten. Wenn zwei ohne Helm aufeinanderfahren sind das schon 40km/h völlig ungeschützte Schädel krachen ineinander!
Ich bin mal gespannt wie viel ernste Verletzungen/Todesfälle in einem Jahr zu beklagen sind.
Hoffentlich habe ich Unrecht!

Bei der Ausländermaut

krachend gescheitert - jetzt soll der Verkehr insgesamt unsicherer werden... Wer stoppt diesen Minister? - Frau Bundeskanzlerin bitte entlassen diesen "Minister" umgehend. Er ist dem Amt nicht gewachsen!

Endlich eine vernünftige

Endlich eine vernünftige Idee. Bitte umsetzten. Nicht nur in Österreich sondern ebenfalls in Polen besteht die Regelung. Auch mit 45 Jahren Erfahrung kann man sich nicht frei sprechen keinen Fahler zu machen. Nicht vergessen: die vielen Experten fahren kein Motorrad oder betreiben gute Lobbyarbeit.

Der Scheuer

braucht wohl schnell ein neues Thema wegen der geplatzten Ausländermaut und den Fragen nach den verlorenen Millionen.

meinen führerschein 'klasse 3' habe ich...

1978 erworben.

ich denke, es ist zeit auf zwei räder -48 ps- 'umzusatteln'.

Eine reine Verzweiflungstat

um von dem Mautdebakel abzulenken. Genauso gut hätte er den Autoführerschein ab zwölf Jahren einführen können, die Zwei-Promille-Grenze oder Bobbycars auf der Autobahn erlauben.

Darf man mit dem Dreier-Führerschein

... nicht ohnehin Mopeds bis 125 cm^3 fahren? Hoffentlich, denn ich tue das hin und wieder. Hauptsächlich im Sommer, eine alte Vespa Bj. 75.

@das ist Wahnsinn 18:15 von frosthorn

Tja, freie Fahrt für 'bescheuerte' Bürger

Erst die Tretroller, nun die Überoller könnte man fast sagen.
Den Zeitgeist in seiner Ämter Lauf
hält weder rechter Ochs noch linker Esel auf

Endlich mal eine

... kluge Initiative von Minister Scheuer.

In der persönlichen Grübelschleife

Vor wenigen Tagen (11. Juni) sorgte die Gesetzesinitiative von Herrn Spahn, sog. Konversionstherapien für Homosexuelle verbieten zu wollen, für teilweise recht heftigen Unmut hier im Forum. Ein Vorwurf war u.a. ob es ein solches Verbot wirklich braucht, wem es nutzt - jedenfalls war sehr viel Unverständnis zu hören.
Jetzt haben wir einen Minister, der den scheinbar umgekehrten Weg gehen will: Verbote aufzuheben, mehr Erlauben will. Grundsätzlich find ich das ja löblich, und doch muss ich den Kopf schütteln. Den Tenor von oben aufgreifend, frage ich: Wem nutzt das was? Was soll damit erreicht werden - besser, welche Zielgruppe? Und braucht es diese Initiative wirklich? Ablenkung von der Mautschlappe? Gibt es nichts anderes, vielleicht drängenderes anzugehen im Verkehrsministerium?
Ich weiß nicht, ob ich da lachen oder heulen soll...

@frosthorn

Genau so ist es. Ich habe seit Jahren den Motorrad-Führer weil ich bei der Prüfung mit einem Lambretta-Motorroller keinen Fehler gemacht habe. Ich dürfte also die schwersten Maschinen fahren. Doch davor habe ich einfach Angst. Bei den PS-schweren Ungetümen entstehen doch ungeahnte Kräfte, nicht nur in der Kurve. Also, lieber die Prüfungen verschärfen und einen zusätzlichen Physik-Unterricht einführen.

Wer einen Auto-Führerschein hat, der hat gelernt wie

auf Straßen rücksichtsvoll zu fahren ist. Gefährlich wird es, wenn gewisse rücksichtslose Autofahrer, LKW-Fahrer mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dann mal so nebenbei einen Motorroller-Fahrer, Motorrad-Fahrer mit unter die Räder nehmen.

Natürlich gibt es auch Motorrad-Fahrer die zu schnell fahren müssen bzw. wollen und dann das Risiko auf sich nehmen, einen Unfall zu verursachen. Da hilft aber in beiden Fällen kein Extra-Führerschein, sondern das ist oft Charaktersache.

Ich lebe in Asien in einem Land, wo diese erwähnte Rücksichtslosigkeit dazu führt, dass auf einer Strecke von ca. 20 km jeden Monat 2 Motorradfahrer umkommen. Hohe Geschwindigkeit der LKW Fahrer, vielleicht noch betrunken und schon ist der Körper in zwei Teile zerrissen. Bekomme solche Schockbilder immer wieder präsentiert.

Na klar

Die Deutschen neigen dazu alles zu "überregulieren" - obwohl sie (siehe gängiger Autoführerschein) hervorragende Ausbildungen haben. Die Motoräder sind ja von der Motorstärke her eingegrenzt.

Während wir hier ewig überlegen ob ein Elektroroller überhaupt fahren kann und falls ja ob er auf die Straße oder den Gehweg darf - sind uns andere Nationen (z. Bsp. China) bereits weit voraus.

Überlegt (das geht an unsere Regierung) nicht jede Idee kaputt - setzt Dinge einfach um (vom Überlegen kommt keiner in eine innovative Position).

Ablenkungsmanöver

Da hat der Herr Minister aber schnell etwas für die Öffentlichkeit aus der Schublade gezaubert. Vorgestern die PKW-Maut gegen den Baum gefahren, gestern lästige Nachfragen nach den Kosten seiner, Dobrindts und Seehofers Unfähigkeit, inklusive Nachfragen nach den Nutznießern, und schwupps, kommt Kai aus der Kiste ! Ich empfinde diese plumpe Methode als nur noch ekelhaft !

th711 um 18:06: Tellerrand!

Wir zerknirscht bin ich als Pkw-FS-Inhaber mit 50er-Vespa, wenn ich im Urlaub fleißig 125er Fahrer treffe, die auch nur den B besitzen? Und die leben tatsächlich auch noch...
Aber lieber soll hierzulande ein 2-Tonner mit einer Person bewegt werden. Chapeau!

Jedes Frühjahr hier in der Kurve aus dem Wald kommend...

das gleiche Gejaule. Mit ihren mehrere hundert PS-Zweirädern lärmen sie den ganzen Ort wach, bei zirka 160...200 Sachen auf der Landstraße kurz vor Ortseinfahrt kein Wunder.
Ausnahme davon bildet nur die Sirene der FFw, wenn mal wieder einer diese Kurve nicht kriegte, und tot aus den Büschen im Graben oder vom Baumstamm "abgekratzt" wird, was noch übrig war von ihm...
Also theoretisch und praktisch kann wirklich jeder Bürger ein Motorrad fahren, vernünftiger, vorsichtiger und vorausschauender wird sowieso keiner wegen einer Prüfung werden.

Das geht m. E. gar nicht!

>>Aus dem Entwurf geht auch hervor, dass in den 90 Minuten theoretischen Fahrunterrichts keine Inhalte wie "Schutz des Fahrers", "Besondere Gefahren" und "Fahrtechnik und Fahrphysik" mehr vermittelt werden sollen.<<

Oja ich seh sie schon vor meinem geistigen Auge.

Strassebahnschienen, die längst nicht in allen Städten eine eigene Trasse haben, dicke Farbahnmarkierungen und Kopfsteinpflaster bei Feuchtigkeit, der allgemeine Gummiabrieb, der sich bei langer Trockenheit so richtig auf dem Strassenbelag so richtig aufbaut und bei einsetzenden Regen wie Schmierseife wirkt und vieles mehr...

All das wird nicht ordnungsgemäße Kraftfahrer aus dem Sattel schmeißen. Und wenn es doof läuft in einer Kurve unter die Leitplanke!

Und da gibt es noch viele weitere Punkte, in denen man man das Autofahren nicht so einfach mit dem Kradfahren gleichsetzen kann.

Diesen Vorschlag darf so nicht durchgehen!

Oje, Herr Verkehrsminister Scheuer, mal so gar nicht nachgedacht?

Unmöglich

Ich finde die Pläne unmöglich, Autofahrern das Fahren von Leichtkrafträdern ohne Fahrprüfung und Ausbildung zu ermöglichen. Als Motorradfahrer mit jahrelanger Praxis ist es mir schleierhaft, wie jetzt plötzlich das Fahren eines Leichtkraftrades so leicht sein soll. Ich sehe täglich junge Menschen auf kleinen Rollern, die maximal 40kmh schnell sein dürfen, unsicher und tollpatschig durch die Gegend eiern. Und nun soll das für JEDEN möglich sein, aber gleich in Größe eines Leichtkraftrades, das über 100kmh schnell sein darf. Über solche Pläne kann ich nur den Kopf schütteln. Alleine darüber nachzudenken ist kriminell. Denn hier würden sich die Motorrad-Unfallzahlen dramatisch erhöhen. Ein absolutes NOGO.

Da muss wohl jemand

Da muss wohl jemand schnellstens von seinem Maut-Desaster ablenken und nach der E-Scooter-Schaukelei dem nächsten Unsinn verzapfen. Einen fußballspielenden Ministranten-Migranten aus Nigeria wird man wohl doch rascher los als einen unfähigen am Stuhl klebenden csu-Minister.

Elbtalbewohner 18:10

"Ja der Herr Scheuer und seine CSU!
Jetzt wird die "nächste Sau durchs Dorf getrieben"!Einfach nur noch peinlich was dieser "Minister" hier abliefert.Herr Dobrindt war schon ein spezieller Fall ,aber der Scheuer Andy versucht noch einen drauf zu setzen!"

Es ist schwer, diesem Eindruck zu widersprechen

Was soll das werden Andy?

Ein kleines Wählergeschenk um von der bekloppten Mautidee abzulenken wegen der jetzt Millionen versenkt sind?

ich finde das mal eine gute Idee

Im Zuge der Reduzierung des Individualverkehr ist es wünschenswert, wenn man auf das tonnenschwere Auto öfter mal verzichten kann. Dafür würden sich Roller bis 125 ccm sicher anbieten. Man könnte die Lücke zum E-Bike mit seinen 25 Stundenkilometer Höchstgeschwindigkeit vernünfig schließen. Viele Pendler würden zumindest in der warmen Jahreszeit, diese Gelegenheit sicher gerne nutzen.
Und ganz ehrlich, mit 6 Stunden praktischer Ausbildung sollte jeder Führerscheinbesitzer in der Lage sein, solch ein Gefährt sicher zu führen.
Wer öfter mal im Ausland unterwegs ist, kann sehen, dass dies sehr vernünftig funktionieren kann.

Auf den Punkt gebracht.

User Elbtalbewohner hat es auf den Punkt gebracht. Ich zitiere: Jetzt wird die "nächste Sau durchs Dorf getrieben"!Einfach nur noch peinlich was dieser "Minister" hier abliefert. Herr Dobrindt war schon ein spezieller Fall, aber der Scheuer Andy versucht noch einen drauf zu setzen!

@frosthorn um 18:15

"dass sie ihre Maschinen nicht beherrschen"

Selbstüberschätzung - die Natur der Jugend.
Aber die sehen heute auch vermehrt "James Bond" und andere Action-Helden, die sämtliche Kfz - zu Land, zu Luft und zu Wasser - problemlos beherrschen, und dabei geht natürlich alles gut, höchstens ein paar Bösewichter kratzen das Gras/Zeitliche.

Darf ich fragen - wenn Sie schon angeben, seit 45 Jahren schwere Motorräder zu fahren, wieviel Kilometer pro Stunde Sie höchstens (im Schnitt) fahren bzw. jemals gefahren sind (bevor Ihnen die Knie schlotterten)?
Also wenn ich mal 40...60 km/h mit dem Fahrrad bergab "raste", kam in mir schon die Frage auf, ob auch wirklich beide Räder fest montiert waren.

Als älterer Mann von 70

darf ich schon immer Motorräder mit höchstens 125 cm³ fahren.
Das gönne ich selbstverständlich auch meinen jungen Mit-Autofahrern!

dieser CSU- Minister versteht sein Amt nicht!!!

Dieser CSU- Minister versteht sein Amt nicht!!!

Ein Verkehrsminister soll für eine den Bewohnern dienende Verkehrsinfrastruktur sorgen,

für Sicherheit im Verkehr (wenige Verletzte und Tote), für Verfügbarkeit auf dem Land wie in den Großstädten, auf Umweltschonung (und nicht nur Umweltverträglichkeit),

und auf soziale Verträglichkeit, alt und jung, wie auch arm und reich sollen sich Verkehrsmittel leisten können.

Die Aufgabe eines Verkehrsministers ist es nicht, der Industrie (BMW usw.) ein paar Hobbyfahrer (mehr ist Motorrad nicht) zuzuschanzen.

Scheuers Menschenverstand

Scheuers Menschenverstand:-)))))

@18:15 von frosthorn

"ich fahre seit über 45 Jahren unfallfrei schwere Motorräder und habe natürlich (!) auch einen Blick für andere Motorradfahrer" - das ist ja schön für Sie. Andere Leute verstehen auch etwas davon ! Lernt man "Kontakt zum umgebenden Verkehr" in der Fahrschule ?
Aber lassen Sie doch mal die Kirche im Dorf. Die Rede ist von "Leichtkrafträdern der Klasse A1". Wo ist da noch der Unterschied zu einem E-Bike, und dafür brauchen Sie garnichts.

Gute Lobbyarbeit

Wurde ja langsam mal Zeit, dass die Motorradherstellerlobby eingreift. Sind ja fast nur noch grauhaarige Opas auf den Maschinen hierzulande unterwegs. Die Industrie braucht dringend Frischfleisch, sprich neue Motorradkunden. Aus welchem Bundesland kommt nochmal der Scheuer Andy und der größte deutsche Motorradhersteller mit drei Buchstaben??

In meiner Entrüstung...

... habe ich in meinem Post von 18.55 so einige Rechtschreib- und Satzbaufehler eingebaut.

Mea Culpa,
Ich denke aber, sie haben mich trotzdem verstanden ;)

Ich fahre auch seit 38 jahren

Motorrad und zwar auch nur Grosses (1000 +) ,und seit 17 Jahren nur noch Motorrad (In Zürich macht ein Auto keinen Sinn).Und was ich da an Neueinsteigern 40 Jahre plus sehe oder sonstige die keine Fahrpraxis haben UND einen Führerschein haben ,da kann man nur sagen :GRAUSAM.Wie soll das dann erst ohne werden.An einem Sonntag in die Berge und Pässe fahren? kannste vergessen,nur noch Vollspacken unterwegs,und ich meine nichtmal die Raser sondern die SonntagsVäter und Mütter die Ihre Jugend mit nem Töff wiederholen wollen und so einen Stuss zusammenfahren

Wenn alle Verkehrsteilnehmer

mehr Rücksicht auf einander nehmen würden,müssten keine neuen Regeln eingeführt werden.Dann könnte die Zahl der verunglückten Motorrad Fahrer erheblich gesenkt werden. Fahre selber seid über 50 Jahren nicht nur Auto sondern auch Motorrad und muß immer beim Motorradfahren besonders vorausschauend für andere Verkehrsteilnehmer mitdenken.

Das ist wieder mal ein typischer "Scheuer"

Aktionismus ohne jede Notwendigkeit, ohne Sinn und Verstand, der mehr Probleme aufwirft, als er löst.

Erstaunlich, dass die letzten drei Verkehrsminister - also Scheuer, Dobrinth und Ramsauer - alle solche Totalausfälle und alle von der CSU waren....

Offenbar hat die CSU keine guten Verkehrspolitiker mehr. Oder überhaupt gute Politiker; da gab und gibt es ja etliche Kandidaten, bei denen man sich nur an den Kopf fasst (Bausback, Merck, Mortler, Schmid...).

Der einzige Lichtblick ist Söder.

Gemach, gemach mit Eurer Empörung!

wenn es gegen einen CSU-Minister geht, meint hier Jeder völlig faktenfrei schreiben zu können ohne den Artikel zu lesen. Bis 15 PS, keine schweren Maschinen! Ab 25 Jahren, im Besitz eines Kfz-Führerscheins, 6 Fahrstunden! Da kann man noch drüber reden, ob die zu knapp sind. Aber ich darf auch ein Motorrad bis 125 ccm fahren und hab das auch schon gemacht. Es liegt immer auch am Verantwortungsbewusstsein der Fahrer, und daran fehlt es immer wieder- ob mit Führerschein (Auto, Motorrad) oder nicht bei Rad- und E-Bike

18:37 von Demokratieschue...

Nur, wenn Sie Ihren 3er vor dem 01.04.1980 erhalten haben.

@straight, 18:47

Sehe ich genauso.

Die Sache mit den Elektrotretern hat man uns auch schon wieder kaputt gemacht. Da könnte ja jeder kommen und einfach losfahren, undenkbar. Wir sind immer noch in Deutschland! Also Helm, amtliche Zulassung, Versicherung, und was weiß ich alles.

Während in weiten Teilen der Welt (Asien, Afrika, Mittelamerika) jeder einfach losfahren darf...

Insofern zur Abwechslung eigentlich eine gute Idee. Aber daraus wird nichts, dank unserer Bedenkenzträger.

@18:15 von frosthorn

>> ... das ist Wahnsinn > Die Voraussetzungen zum Führen eines Motorrads müssten ganz im Gegenteil massiv verschärft werden. <<
_
Völlige Zustimmung. Auch ich habe früher noch - extra neben dem schon vorhandenen PKW-/LKW-Führerscheinen der Klasse 3 + 2 - den Motorradführerschein Klasse 1 machen müssen... inklusive Theorie- u. Praxis-Fahrprüfung. Und zwar richtigerweise, weil das Fahren mit schnellen, zweirädrigen Verkehrsmitteln auf Straßen nochmals anders ist, als das Fahren mit vierrädrigen Gefährten. Man hört und sieht es immer wieder durch spektakuläre Unfälle... mit Zweirädern gegen Autos, oder Motorräder irgendwo ganz allein...
_
Aber ob zB. Wahlreife ab "16", oder neuerdings E-Scooter in Städten (und gewiß nicht nur außerhalb von Fußgängern...) ... die Politik sucht krampfhaft nach Wählerpotenzial und Profilierungsmöglichkeiten ... koste es - wen auch immer - was es wolle...
_
Eine entschiedene Vollbremsung wird m.E. immer nötiger...

Was für eine Aufregung

Wer vor dem 01. 04.1980 seinen Autoführerschein gemacht hat darf seit je her Krafträder bis 125 ccm fahren. Also alles nichts neues.

Völlig beScheueRt. Das

Völlig beScheueRt. Das Verkehrsministerium mal wieder. Nach der Elektroprothese für gesunde Faule (e-Roller) nun der nächste Knüller.
Viele Motorradfahrer haben dank gesondertem Führerschein ihre Maschinen gut im Griff, selbst auf Bergstraßen. Aber leider nicht alle und die fegt es von der Straße. Manchmal ist unreife im Spiel, oft einfach eine Fehleinschätzung der möglichen Traktion, und das trotz aller Schulung. Wenn man jeden einfach auf ein Motorrad setzt wird's fatal. Die Erfahrung mit Pkw nutzt am Motorrad bis Tempo 80. Spätestens ab dann fehlen zwei Extraräder.

Man sollte die

Man sollte die benzingetriebenen Leichtkrafträder alle verbieten, alles unter 500ccm und nur noch elektrisch angetriebene Teile erlauben. Hier könnte sich Andy Scheuer endlich profilieren. Die 2 Takter gehören sowieso aus dem Verkehr gezogen.
Elektrisch angetriebene Roller bzw Motorräder sind leise, schadstoffarm und beschleunigen prima.
Einfach mal los Andy!

Habe erst neulich meinen Roller verkauft...

Säuft genau so viel wie ein Auto und Versicherungen tun sich schwer bei der Versicherung, warum wohl...

@WM-Kasparov-Fan, 19:09 re @frosthorn

Darf ich fragen - wenn Sie schon angeben, seit 45 Jahren schwere Motorräder zu fahren, wieviel Kilometer pro Stunde Sie höchstens (im Schnitt) fahren bzw. jemals gefahren sind (bevor Ihnen die Knie schlotterten)?

Mein letztes Motorrad bringt es auf 300 km/h, die ich auch fahre, allerdings nicht auf öffentlichen Straßen. Und, das kann Ihnen jeder Biker bestätigen, der Adrenalinspiegel steigt proportional mit der Geschwindigkeit.
Das ist ja gerade der Punkt: bei rasender Fahrt fühlen Sie sich einfach nur noch wohl, da schlottern keine Knie, da halten Sie sich für unsterblich. Und runterbremsen schlägt sofort auf die Laune. Ich hatte wohl immer das Glück, die richtige Mischung aus Motorleistung und nötiger Disziplin zu finden.

NACHTRAG...

À ropos ... "Verkehrsminister Scheuer ist für Motorradfahren ohne Prüfung..."... das ist doch jener Bundesminister, der wegen des Mauthobbys seines Vorgängers nun unter saupeinlich teurem Rückabwicklungsdruck steht... und der nun den alten Politiker-Trick anwenden will, mit Ablenkung auf ein Pillepalle-Thema = "Motorradfahren ohne Prüfung" vom politischen Haupthema Maut ablenken will... Wer auf diesen Bock aufsteigt, ist wohl selbst einer...

Neiddebatte?

Natürlich ist Motorradfahren von der Physik her teilweise anders als Autofahren. Aber genau dieser andere Aspekt ist den meisten Anfängern bereits vom Fahrrad her bekannt, denn das hat auch nur zwei Räder und hat bei Glatteis, Schmierseife, Herbstlaub und Straßenbahnschienen sowie auf Sand die selben Probleme. So, wie sich ein Autofahrer erst einmal beim Wechsel vom Kleinwagen Trabant mit 26 PS auf einen 3,5 t schweren Ford Transit Transporter umstellen muss, so ist auch der Umstieg vom Fahrrad und vom Auto auf ein Motorrad mit Vorsicht anzugehen. Aber die Verkehrsregeln bleiben die gleichen. Es wird immer Idioten geben, die mit Klapprad, Bike oder Auto Grenzsituationen mitten auf der Straße suchen, schaffen und auch daran scheitern. Die Normalbürger werden vom Motorradfahren jedenfalls nicht überfordert werden. Ich vertraue da der Vernunft der Mehrheit und warne vor bereits aktiven Rasern mit und ohne Führerschein.

@18:30 von karwandler

>> Der Scheuer ... braucht wohl schnell ein neues Thema wegen der geplatzten Ausländermaut und den Fragen nach den verlorenen Millionen. <<
_
Wohl wahr... Aber "der Scheuer / CSU" arbeitet sicher längst fleißig an einer EU-konformen "Scheuer-Steuer"...

Motorrad???

Es geht hier doch, wenn ich das richtig verstehe, um LEICHTKRAFTRÄDER, oder? Warum werden denn dann nicht solche im Video gezeigt statt der „großen“ Motorräder? Wir reden also von etwas größeren Rollern, mit denen man nicht mit 45km/h selbst in der Stadt zum Hindernis wird.
Vielleicht einfach mal die richtigen Bilder zur Meldung bringen und nicht gleich wieder Stimmung machen. Von solchen „Meinungsmachern“ gibt es doch zur Zeit wirklich schon genug.
Bald traut sich niemand mehr etwas zu sagen oder vorzuschlagen, weil gleich wieder Heerscharen alles neue verteufeln...

Motorräder bis 250 ccm

Soweit ich weiß, hatte mein Vater nach dem alten Führerschein Klasse 3 (vor 1954) für PKW die Erlaubnis, Krafträder mit einem Hubraum bis 250 ccm zu fahren.

Ich will damit dem Scheuer-Vorschlag nicht das Wort reden sondern nur den Hinweis geben, dass diese Kombination nicht neu ist. Mit meinem Führerschein Klasse 1 + 3 von 1972 darf ich neben Krädern und PKW auch 7,5-Tonner bewegen, obwohl ich nur auf PKW gelernt hatte. Halte ich ohne die entsprechende Fahrpraxis für nicht minder riskant.

Daher sollten Interessenten für die Erweiterung auf Kleinkrafträder sich darüber im Klaren sein, dass es mit 90 Minuten Theorie und 5 Stunden Fahrpraxis nicht getan sein wird. Zu Recht wird im Artikel auf die Fahrphysik von einspurigen Fahrzeugen hingewiesen. Diese Besonderheiten sollte jeder für sich so gründlich trainieren, dass sie jederzeit präsent sind, sobald man sich auf den Hobel setzt.
Und dann noch mit der Dummheit anderer rechnen - der eigenen Haut wegen.

Bitte, bitte umsetzen!

Wenn ich mit meinem 50-er Roller auf einer schmalen Landstraße in unser Nachbarstadt unterwegs bin, dann bin ich rollende Hindernis für die Autos , die dort 100 km/h fahren dürfen. Seit ich mehrere brenzligen Situationen hatte,bevorzuge ich seit eine Weile das Fahrradweg, das parallel zu der Straße verläuft. Ist zwar verboten mit Roller zu befahren, ist aber viel sicherer. Wenn ich aber die Möglichkeit hätte ohne Führerscheinprüfung auf einen Roller umzusteigen der wenigstens 90km/h schnell währe, könnte ich einigermaßen mit dem Verkehr mitschwimmen, ohne dass die Autofahrer zu gefährlichen Überholen genötigt werden.

Fahrlehrer

Da fürchten manch nörgelnde Fahrlehrer um ihre Einkünfte.

Ein kurze Schulung reicht durchaus. Die Erfahrung entsteht viel später (und man hat sie nie - als Führerscheinfrischling).

Vor 1980 war nicht mal eine kurze Schulung nötig (die Autoprüfung genügte). Und ja - ich kann es trotzdem. Und dies unfallfrei seitdem!!
Die Autoprüfung genügt auch heute noch - evtl. die Einschränkung auf ab 25. Okay! Und dann auch noch eine Schulung. Naja... da meint er es aber gut...

Die Allerersten...

...die von dieser Änderung profitieren sollten, müssen Mitglieder der CSU sein.
Der nächste Parteitag findet dann, einschließlich exessiver Probefahrten, auf einer Rennstrecke statt, denn dann werden wenigstens keine Unschuldigen in Mitleidenschaft gezogen.

Der Republik würde danach viel Unsinn dieser seperatistsischen Splitterpartei erspart bleiben....!

Würde meinen Führerschein sogar abgeben...

wen ich einen entsprechenden Gegenwert erhalte...

Das wäre doch mal ein Lösungsansatz, um die Autos von der Straße zu bekommen...

Dem nächst kann ich wohl möglich den Führerschein in der Bucht versteigern... Ha, ha ha...

@18:39 von artist22

>> Tja, freie Fahrt für 'bescheuerte' Bürger > Erst die Tretroller, nun die Überoller könnte man fast sagen. > Den Zeitgeist in seiner Ämter Lauf hält weder rechter Ochs noch linker Esel auf... <<
_
Den letzten Satz könnte man fast als gemeingültige These stehen lassen, wären damit nicht auch gravierende Nachteile für "be-scheuer-te" Normalbürger verbunden. Und wieder mal stellt sich die Frage nach der staatsrechtlichen Rechtmäßigkeit der bundesparteilichen Fraktionskoalition von CDU und CSU... Eine Frage, die nach heute aktuellen Verhältnissen noch längst nicht staatsrechtlich korrekt geklärt ist...

Von einem Verkehrminister erwarte ich folgendes:

- Einführung zul. Höchstgeschwindigkeiten,
120 auf BAB, 80 auf Landstrassen, 30 in Städten,
- dafür sorgen, dass der Arbeitsweg aller Arbeitnehmer exorbitant verkürzt wird, vor allem Home-Office-Arbeit begünstigen,
- viel mehr Radwege (durch ruhige Gebiete führend) ausbauen,
- Autobauer dazu zwingen/verleiten, Antrieb durch die Brennstoffzelle (H2 "verbrennt" zu H2O) zu entwickeln,
- Oldtimer/alte Kfz mit herkömmlicher fossiler Verbrennung kostenlos auf Antrieb durch erneuerbare Energien umzurüsten.
- "Zeitmanagement": die Bürger vom Stress und Burnout durch die Leistungsgesellschaft befreien, Pünktlichkeit und Ordnung herabwürdigen, dafür Gelassenheit und Ruhe hervorheben, d.h. der Gesundheit den Vorzug gegenüber dem Wirtschaftswachstum geben!

Zweiräder sind halt keine Vierräder

Ich dürfte mit meinem Pkw-FS auch Kleinkrafträder bis 45 km/h fahren, aber selbst wenn ich mich auf eine Vespa setzen würde, müsste ich erstmal üben. Zweiräder sind halt keine Vierräder. Selbst bei Fahrrädern gibt es Unterschiede in der Fahrstabilität. Ich bin als Teenie lange ein 26er Rad gefahren, und als ich dann mal im Urlaub ein 22er Faltrad/Klapprad hatte, hab ich mich erstmal damit hingepackt!

18:15 von frosthorn

das ist Wahnsinn

ich fahre seit über 45 Jahren unfallfrei schwere Motorräder und habe natürlich auch einen Blick für andere Motorradfahrer. Die sind in der Regel schon jetzt miserabel ausgebildet, Unfälle von Anfängern, die ich immer wieder sehe, zeigen mir, dass sie ihre Maschinen nicht beherrschen und in keinerlei intuitivem Kontakt zum sie umgebenden Verkehr stehen. So stellen sie nicht nur für sich, sondern für alle Verkehrsteilnehmer eine ständige Gefahr dar.
Die Voraussetzungen zum Führen eines Motorrads müssten ganz im Gegenteil massiv verschärft werden.
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Der Fehler liegt eventuell im System.
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In Deutschland lernt man nicht fahren, sondern man erfüllt die Vorraussetzungen einer Fahrerlaubnisprüfung.
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Wie der Pisaoutput zur Aisbildungs- und Studierfähigkeit (zugegebenemaßen) nachbeschult werden muss.
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Aber verschärfen klingt immer gut.
*
(nach mehr Geld)

Die CSU. ist mal wieder unverantwortlich...

Eine gewisse Gefährlichkeit ist schon gegeben, was solch ein Minister anscheinend übersieht...

Ich fahre seit ca. 10 Jahren Fahrrad, vorher Auto und ich habe mittlerweile Probleme mit all den neuen Verkehrsschilder...

Nicht auszudenken, ich würde mit solch starker PS-Maschine unterwegs sein, das wäre unverantwortlich...

Eine theoretische Prüfung könnte da sicherlich nicht schaden, wenn es nur nicht so teuer wäre...

Herr Scheuer könnte mir diese doch bezahlen (grins)...

um 20:00 von Wanderfalke

Ihr Kommentar ist sachlich richtig. Richtig ist auch das man sich mit den Ppysikalischen Eigenschaften beim Motorrad fahren vertraut machen muss,daher sollte schon ein Training in der Fahrschule für Neueinsteiger erfolgen,und das nicht freiwillig sondern mit einem amtlichen Verweis im Führerschein. Ja ich weiß das es wieder Geld kostetet,aber es ist eine zusätzliche Sicherheit im Strassenverkehr.M.M.

Zielrichtung echte E-Roller

Ich finde die Initiative sehr gut. Damit wird es endlich möglich, vernünftige E-Roller in großer Zahl auf die Straße zu bringen, die nicht den unsäglichen Bestimmungen der Kleinkrafträder unterliegen. 45 km/h max. sind inner- wie außerorts lebensgefährlich!

Ein E-Roller der 80-100 km/h max. fährt, 100 Kilometer Reichweite hat und mit einem wechselbaren Akku an der 230V-Steckdose in wenigen Stunden wieder voll ist. Das ist nur vernünftig. Solange dafür ein teurer A-Führerschein nötig ist wird es nichts mit günstiger wie auch effizienter E-Mobilität.

20:03 von MatthiasS

Absolut richtig was sie schreiben. Ich bin Mofa und Moped gefahren und im Gelände auch Enduros, ältere Führerscheinbesitzer fahren ganz ohne Einweisung bereits seit Jahren 125er Motorräder und -roller. Ich finde den Vorschlag sehr gut. Wichtig ist fahren, Praxisübungen und dass der Führerscheinbesitzer keine Punkte in Flensburg hat!

@frosthorn um 19:47

Danke für Ihre ehrliche Antwort, aber - ohh Mannn! (Sie müssen ein Original "68er" sein, obwohl ich die als Ossi gar nicht kenne...hehe)

Adrenalin als Antwort so eines Irrsinns. Ich hatte vor 11 Tagen das erste Mal einen Adrenalinschub im Strassenverkehr, aber weil ich dachte, ein wichtiger Briefumschlag wäre aus dem offenen Pkw-Fenster geweht und ich ganz langsam zurück fuhr, um ihn am Strassenrand wiederzufinden. Also ganz anders!

"Ich hatte wohl immer das Glück"

Unverschämtes Glück, ich würde sogar sagen unverdientes!
Aber ich bin da sowieso anders gepolt, große Geschwindigkeit macht mich höchstens bewusstlos, unlösbare Puzzle dagegen produzieren vermehrt Glückshormone.

18:06 von th711

Und wie erklären sie sich, dass ältere Führerscheinbesitzer ganz ohne Einweisung ein 125ccm Motorrad fahren durften und dürfen? Ich hatte einen Schulkamerad der am 01.04.1965 geboren war und einen Mofa Führerschein machen musste, ich nicht, ich bin ein paar Tage früher geboren! Wäre er einen Tag früher zur Welt gekommen hätte er einfach so fahren dürfen.

@Homi West

Der größte deutsche Motorrad Hersteller kommt aus Berlin-Spandau und baut keine Leichtkrafträder!

@18:15 von frosthorn

"ich fahre seit über 45 Jahren unfallfrei schwere Motorräder und habe natürlich auch einen Blick für andere Motorradfahrer."

Ah ja, die vermeintlichen Experten mit den berühmten letzten Worten.
Ein Tag später an der Laterne hängend, fährt der nächste Experte am Unfallort kopfschüttelnd vobei und denkt sich genau den gleichen Spruch.
Wenn ich Ihnen jetzt sage, daß ich seid Jahrzehnten semiprofessioneller Rennfahrer bin, darf ich Ihnen dann das Führen jeglicher PKW mit mehr als 65PS verbieten bevor Sie nicht mindestens eine entsprechende Weiterbildung genossen haben?
Ich meine ich habe ja bedeutend mehr Erfahrung als Sie (oder auch nicht, hier kann ja jeder unprüfbar letztenendes erzählen was er will) ich habe das Auge dafür.
ODER wir verbleiben dabei, daß durch die StVO schon alles geregelt ist, wie zum Beispiel angepasste Geschwindigkeiten - deren Nichteinhaltung der Hauptgrund für tote Motorradfahrer ist - mit oder ohne 45 Jahre Erfahrung.

18:15 von frosthorn

Ein Kollege von mir fuhr über Jahre schwere Motorräder und das routiniert. Dann ein Traktor hat ihn übersehen und er ist tot. Klar, dass Unfälle unter Fahranfänger häufiger sind als bei alten Hasen. Sie haben auch mal angefangen und damals war die Ausbildung viel rudimentärer als heute und sie fahren immer noch. Zu meiner Zeit gab es nicht so viele Pflichtstunden wie heute. Nein, es gibt keinen Grund, hier so ein Theater zu machen.

5 Fahrstunden, ok?

Aha, 5 Fahrstunden und dann kann man's!? Na denn, viel Spass auf der Gass'!

Doch kann ich mir folgenden Gedanken leider auch nicht verkneifen: um den Ministerposten im Verkehrsministerium zu bekommen, und so "fähig (aaah!), kreativ (mmhmmmh!) und erfolgreich (hüstel!)" zu sein, dazu reichten zur Bewerbung bestimmt auch nur "5 Fahrstunden"!

Das gab es frühr auch schon...

Meine Nachbarin, jetzt 83 Jahr alt, dürft mit ihrem Führerschein auch klasse 1 Motorräder fahren. Ich dürft mit meinem bis 50 kubik fahren... Das gab es also früher auch schon. Der einzige Unterschied ist: früher kannten Menschen noch § 1, also das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme. Und früher haben Menschen noch Verantwortung für ihr Handeln übernommen. Das ist bei den Spaß-Generationen der letzten 20 Jahre und derer, die gerade geboren werden, nicht mehr so.

Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)
§ 1 Grundregeln

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

18:31 von adagiobarber

Richtig, sie dürfen das ohne entsprechende Ausbildung, ganz legal. Mein Schwager fährt seit Jahren, ganz ohne Unfall. Es kommt auf die Menschen an, desshalb nur an Menschen ohne Punkte in Flensburg :-)

Fahrerlaubnis Leichtmotorräder

Ihr Bericht in der Abend-Tagesschau (20:00 Uhr, 20. Juni) war in der Darstellung des Sachverhaltes schon einseitig; Vorteile wurden nur gestreift, Gefahren breit dargestellt. Extrem progandistisch war die Auswahl der Stellungnehmer, ein Experte dagegen, zwei Vertreter der Konkurrenzparteien natürlich dagegen. Befürworter null. Der abschließende Kommentar versuchte nicht einmal, was zu diesem Thema zu sagen und war bestenfalls gehässig. Ich sah mich nicht informiert, sondern agitiert.

Fürchten Sie nicht, dass Sie durch eine derartige Machart von Nachrichten die Kritik der AfD an den "Lügenmedien" bestätigen? Oder nehmen Sie derartige Kollateralschäden billigend in Kauf, solange Sie der CSU ein's auswischen zu können glauben?

Dr. Tomas Bauer, Olching

Ich würde gerne mein Auto stehen lassen,

wenn ich mit einer 125er fahren dürfte, ohne zu viel Geld für die Erlaubnis zahlen zu müssen.

BeScheuert!

Dem Herrn Scheuer hat der EuGH sein Lieblingsspielzeug - die PKW-Maut - weggenommen, deswegen muss er jetzt mit der nächsten noch absurderen Idee kommen!

Jeder Motorradfahrer weiß, dass nach den vielen Fahrstunden und der Führerscheinprüfung noch Jahre der Praxis erforderlich sind, um sein "Mopped" auch in kritischen Situationen richtig im Griff zu haben.
Und jedes Jahr passieren auch erfahrenen Motorradfahrern bei den ersten Touren im Frühjahr überdurchschnittlich viele Unfälle verglichen mit dem Rest des Jahres.

Der ADAC, Unfallsachverständige und viele andere, die den Unterschied zwischen vierrädrigem Auro und zweirädigrigen Motorrad kennen (Herr Scheuer offensichtlich nicht) sind entsetzt über diese Schnapsidee und die dadurch provozierten Unfälle.

Kurz: BeScheuert !!!

20:50 von cari

Das gab es frühr auch schon...

Meine Nachbarin, jetzt 83 Jahr alt, dürft mit ihrem Führerschein auch klasse 1 Motorräder fahren. Ich dürft mit meinem bis 50 kubik fahren... Das gab es also früher auch schon. Der einzige Unterschied ist: früher kannten Menschen noch § 1, also das Gebot der gegenseitigen Rücksichtnahme. Und früher haben Menschen noch Verantwortung für ihr Handeln übernommen. Das ist bei den Spaß-Generationen der letzten 20 Jahre und derer, die gerade geboren werden, nicht mehr so.

Straßenverkehrs-Ordnung (StVO)
§ 1 Grundregeln

(1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.

(2) Wer am Verkehr teilnimmt hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.
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Wir sollen aber sogar noch Unbekanntes schaffen können.

18:37 von Demokratieschue.

Kommt drauf an in welchem Jahr sie den Führerschein gemacht haben. Dann dürfen sie sich einfach draufsetzen und losfahren. Klingt komisch, aber so bekloppt ist das in Deutschland.

Endlich mal wirksamer Klimaschutz

Das ist endlich mal eine gute Idee.
Ich fahre selber 3/4 des Jahres täglich mit einem Roller zur Arbeit. Die Einsparung an Kraftstoff und somit CO2 ist enorm. Auto 6.5-7 Liter, Roller 3 Liter. Auch in der Herstellung werden viel weniger Ressourcen benötigt. 100 kg Roller zu über 1000kg beim Auto.
Auch benötigt so ein Roller viel weniger Parkfläche.
Es fahren so Viele Menschen täglich alleine in ihren Autos, das hier ein rießiges Potential zum Umweltschtz schlummert.

P.S. klar gar nicht mit Kraftfahrzeugen fahren wäre noch besser, aber viele Menschen benötigen ihr Fahrzeug für den Weg zur Arbeit und hier 50% weniger CO2 zur erzeugen ist ein sehr guter Anfang.

@18:26 von th711

"Die heutigen Maschinen sind nicht mehr mit denen von 1980 vergleichbar" - nein, denn sie machen sehr vieles leichter. Daß Sie daraus den Schluß ziehen, die Ausbildung zu verlängern, das finde ich schon seltsam. Wenn die "Ausbildung" darin besteht, daß weitere Stunden auf einer Schnellstraße rechts geradeaus gefahren wird, dann greife ich mir ohnehin an den Kopf.

Am 20. Juni 2019 um 21:11 von A_K

"Das ist endlich mal eine gute Idee.
Ich fahre selber 3/4 des Jahres täglich mit einem Roller zur Arbeit. Die Einsparung an Kraftstoff und somit CO2 ist enorm. Auto 6.5-7 Liter, Roller 3 Liter."

Davon wäre meine Frau sicher begeistert, 35 Kilometer einfache Wegstrecke, Mittelgebirge, dazu die Einkäufe für die Arbeit, welche den Kofferraum des Passat (der dabei einen Durchschnittsverbrauch von 5 Liter Diesel hat) vollständig füllen. Würden Sie mir dies mit Ihrem Roller zeigen, mit Anhänger dann und zwischen 100 und 300 Kilogramm Zuladung?

Gut so.

Einge der jetzigen fahren auch oft so als ob Sie nie eine Fahrschule gesehen haben.

@Am 20. Juni 2019 um 20:36

@Am 20. Juni 2019 um 20:36 von Defender411

Ich bin fast 10 Jahre älter und hätte auch können. Aber ich wollte richtiges Motorrad fahren und habe daher den einser und den dreier gemacht.
Das sehe ich damals auch als kein Problem an.
Überlegen Sie einmal wie viele Verkehrsteilnehmer unterwegs waren. Vielleicht 40% von der Menge von heute. Und fast keine LKWs. Und die Maschinen waren gedrosselt unter 100PS.
Da geht vieles.
Heutzutage sieht die Sache ganz anders aus.
Sie können heutzutage ein Moped haben (Motorrad natürlich) was über 300 fährt. (Siehe frosti von vorhin).
Das gab es damals ja gar nicht.
Also insgesamt ist Moped fahren wesentlich schwieriger geworden und daher bin ich unbedingt für eine Prüfung mit entsprechend vielen theoretischen und praktischen Stunden vorher.

Und nein, ich bin kein Fahrschulenbesitzer....

Was soll die Aufregung? Als

Was soll die Aufregung? Als ich 1979 meinen 1er machte, hatte ich lediglich eine Fahrstunde absolviert. Trotzdem hab ich mich in 40 Jahren kein einziges Mal hingelegt. Und wer auf der Straße schon mal bis 25 überlebt hat, ob mit Auto oder Motorrad, hat die gefährlichste Zeit bereits überstanden. Für wirklich gefährlich halte ich beim heutigen Verkehrsaufkommen zB Mofas, die mit ihren unsäglichen 25 kmh auf Landstrassen oft LKWs und alles dahinter auf ihre Geschwindigkeit runterbremsen.

Mir bleibt die Spucke weg

Die Unfähigkeit dieses Ministers irgendetwas vernünftiges auf die Beine zu stellen ist Satire pur.Der Mann gehört in den Zirkus.Es sind gerade solche unfähigen Politiker in Spitzenpositionen die die Glaubwürdigkeit der Politik gefährden.Der Mann sollte sofort zurücktreten.Grosse Klappe und nichts dahinter.So schaut's aus.

Am 20. Juni 2019 um 21:34 von th711

"Heutzutage sieht die Sache ganz anders aus.
Sie können heutzutage ein Moped haben (Motorrad natürlich) was über 300 fährt. (Siehe frosti von vorhin)."

Dazu brauchen Sie aber einen "richtigen" Motorradführerschein und dürfen die ersten Jahre nur leistungsbeschränkte Maschinen fahren.
Andererseits können Sie mit 18 und frischem Führerschein problemlos einen 500PS Sportwagen fahren. Dies steht sonderbarerweise nie zur Debatte.

@defender441

Früher war nicht alles besser, aber es gibt sowas wie Bestandsschutz und Altverträge. Wenn der 100jährige, der seinen Führerschein noch nicht abgegeben hat, Motorrad fahren möchte, weil mit hundert sowieso alles egal ist: Keine gute Idee, aber juristisch nicht leicht zu verhindern.

Ist doch eine gute

Ist doch eine gute Entscheidung.
.
Sicheres Fahren kommt durch Erfahrung.
.
@ 18:15 von frosthorn

"ich fahre seit über 45 Jahren unfallfrei schwere Motorräder"
.
Klar, dass ein Anfänger noch nicht diese Erfahrung hat.
Aber Sie waren nach Ihren paar Fahstunden vermutlich der perfekte Fahrer.
.
Es geht auch nicht um schwere Motorräder, sondern um Leichkrafträder. Das ist auch kein "Motorradfahren", wie der Titel suggeriert (fahre selber eine 1100er).
Können Sie Fahrrad fahren?
Dann klappt´s auch mit einem Mofa, Roller oder Leichtkraftrad nach 5 Fahrstunden.
Sie haben doch auch den Motorradführerschein gemacht. Saß da der Fahrlehrer bei Ihnen hinten mit drauf? Und was hätte der genützt?
.
Wenn man sich wie ein Idiot im Straßenverkehr verhält ist es egal womit man sich umbringt: Pedelec, Mofa, Roller, Auto.... oder Leichtkraftrad.
Das ist nicht von der Anzahl der Fahrstunden abhängig.

Objektive Risikobewertung und freie Entscheidung bitte!

Durch Unfälle auf Treppen sterben deutlich mehr Menschen als durch Verkehrsunfälle!

Ein paar Zahlen: Unfalltote 2015 durch Verkehrsunfälle 3633; Unfälle im Hausbereich: 9816; Freizeitunfälle: 10628.

Ja, Motorradfahren und Leichtkraftradfahren ist gefährlicher als Autofahren, Autofahren ist aber auch deutlich gefährlicher als im Bett bleiben. In unserem FREIEN Land muss es ja wohl jedem selber überlassen bleiben, welches Risiko er aus welchen Gründen eingehen will!

Ersatzthema...

zur gescheiterten PKW-Maut und ebenso sinnlos allerdings auch gefährlich.
Oder vielleicht ..... populistisch???

Endlich mal was einfacher geht das überhaupt noch?

Bei unserer Bürokratie wär das endlich mal eine Vereinfachung, selbst habe ich vor 30 Jahren mit 3 Fahrstunden meine Motoradführerschein bekommen.
Heutzutage braucht man für jeden Scheiß eine extra Führerschein bzw. Prüfung, das geht bei den LKW Scheine nun soweit das nur noch Ausländer bei uns fahren da der Führerschein für Deutsche zu teuer geworden ist.
Die sogenannten Fachleute sind ja Mitschuld das alles aufwendiger wird, sie leben ja schließlich davon

Also wenn man das hier so

Also wenn man das hier so ließt sind ja in erster Linie die Fast-Rentner dagegen, die keine Probleme haben mit 300 km/h rumzubrettern und sich darüber aufregen, dass andere Fahrer ihre persönliche Rennstrecke blockieren und sie keinen neuen Rundenrekord fahren können.....
.
Und die Frechheit: Da setzen sich welche auf´s Motorrad und haben noch keine 40 Jahre Erfahrung........
.
Was wäre den Herren denn genehm?
200 Fahrstunden und danach noch 25 Jahre am Simulator?
.
Es haben wohl einige vergessen, wie ihre eigene Fahrschule damals war. Da saß auch kein Fahrlehrer hinten drauf, sondern erst ma ein paar Runden auf dem Platz und dann: So, setz Dich mal drauf, geht los.....

@19:47 von frosthorn: 300 Km/h auf dem Motorrad

Meine BMW R100RS schafft nur 180 km/h, aber das hat mir immer gereicht. 300 km/h ist schon krass.

Ich habe mal im Fernsehen ein Rennen zwischen einer Hayabusa und einem Mercedes Sportwagen mit abschließender Vollbremsung aus Maximalgeschwindigkeit gesehen. Das Motorrad hat den Mercedes locker abgehängt.

Beide haben dann aus 300 km/h eine Vollbremsung gemacht. Als der Mercedes stand hatte die Hayabusa noch 200 km/h auf dem Tacho. Sollte man bedenken, wenn man mit einem Motorrad schnell auf der Autobahn unterwegs ist.

21:41 von DaHofer Ihre Frage:Was soll die Aufregung?

...Es ist ja schön, daß Sie nur 1 Fahrstunde benötigten um die Pappe zu bekommen.
Aber soll uns das jetzt etwa beruhigen?
Was heißt hier, daß ab 25 J. die gefährlichste Zeit vorbei ist?

---

Ich brauchte 6Std. + Autobahnfahrt.
Die Therorie mußte ich nicht mehr machen wegen 1b Führerscheins.

Ich bin aber trotzdem der Meinung, daß man auch für die Klasse bis 125cm³ einige Stunden inkl. Therorie machen sollte.
Und ich wohne ca. 15km Luftlinie an einem Motorradhotspot. Wieviele wahnsinnige
>25 Jahre ich dort schon live erlebt habe, entkräftet Ihre These.

Und diese Kisten fahren im Übringen nicht nur 25km/h sondern können locker die 100km/h erreichen u. sind somit auch eine Waffe im Straßenverkehr.
Und diese sollte man eben bedienen können.

Darüber hinaus sind letztes Jahr an meinem Hausberg 2 junge Menschen ums Leben gekommen.
Der eine war gerade 19 u. hat sich mit einem geliehenden Motorrad um die Leitplanke gewickelt. Die andere fuhr in den Gegenverkehr beim überholen.

@Da Hofer 21.58

Andererseits können Sie mit 18 und frischem Führerschein problemlos einen 500PS Sportwagen fahren. Dies steht sonderbarerweise nie zur Debatte."
Berechtigter Einwand! Allerdings dürfen Sie mit 18 den 500PS-Wagen fahren, ob Sie es können ist eine ganz andere Frage. Und das hat nichts mit dem Alter allein zu tun.

Unüberlegtes Handeln

Wenn es unüberlegt, halbherzig, oder Klientelpolitik in der Bundesregierung gibt
Und es die CSU.

Wie kann solch eine Partei 40+ % bekommen in Bayern?

So viele kluge Menschen die sich um mich sorgen.

habe mich kürzlich erkundigt, was ein A1 Führerschein so ca. kosten würde. Hier in BW komme ich auf ca. €1800.-
bundesweit ist der angegebene Schnitt €1200-€1300.
Da ich über 25 bin kann ich den A direkt machen. Kosten wären genau die selben. Dann könnte ich die großen Maschinen fahren, die ja lt. den Statistiken und Experten nicht so gefährlich sind.
Die Frage ist allerdings, ob ich mit meinem Mokick, das ich bis jetzt fahre (45Km/h) so viel sicherer bin, da mich die Autos und Lkw's oft sehr gefählich überholen. Wobei zu klären wäre, wie oft diese "ungefählichen" Fahrzeuge Verursacher von Zweiradunfällen sind.
Mokicks die vor 1992 in der DDR zugelassen wurden und eine 60Km/h Zulassung haben darf man auch heute noch mit dem Autoführerschein fahren. Warum also der Aufschrei?
Es würden wohl kaum alle diese neue Möglichkeit nutzen, da sie es nicht wollen und/oder weil es halt doch etwas kostet und auch einen zeitlichen Aufwand bedeutet. Man bekommt das Ganze ja nicht geschenkt.

Also ich habe damals fünf

Also ich habe damals fünf Fahrstunden fürs Motorrad gehabt und das war auch gut so. Wie bereits erwähnt war nur ein Bruchteil der Leute von heute unterwegs und einen LKW hat man hin und wieder gesehen. Die Autobahn war auch technisch in Ordnung im Gegensatz zu heute.
Ich fordere ja gar nicht Unmengen von Fahrstunden aber wenigstens auch so was wie fünf mindestens. Aber auf gar keinen Fall gar keine!
Die Mitforisten haben sicherlich Recht mit der Vermutung daß dieses Thema ablenken soll von dem Mautschlamassel.

@frolsthorn, 18.15h

Ich möchte Ihnen generell zustimmen.
Aber wo wollen Sie die Grenze ziehen?
Ich fahre seit 59 Jahren Autos aller Klassen und wenn ich sehe, was die "Youngsters" sich mit dem Auto auf der Straße leisten, zieht es mir manchmal die Schuhe aus.
Man braucht zum Beherrschen eines Fahrzeuge Übung und Verstand.
Das können Sie nicht auf Motorräder begrenzen.

Als ehemaliger

Als ehemaliger Motorradfahrer, der seit einem schweren Unfall nicht mehr gefahren ist, kann ich nur sagen: Die Todesopfer im Straßenverkehr werden rasant steigen. Man lebt so schon gefährlich, auch wenn man Fahrschule und Erfahrung hat, weil es fehlt die Knautschzone. Gleichgewicht, Übersicht im Staßenverkehr (auch mit den Fehlern anderer zu rechnen), anderes Bremsverhalten als beim Auto. Haftung und Straßenlage bei verschiedener Witterung oder auch Sand, Kies auf der Straße. Die Liste liese sich wohl noch fortsetzen. Bitte lasst diesen Quatsch sein, ohne Fahrschule und Training Motorrad zu fahren ist wohl recht letal.

@Nirwana, 18.55h

Natürlich ist ein Motorrad kein Auto und man ist damit sturzgefährdeter.
In der Fahrschule wird auch für das Auto sicheres Fahren trainiert und zwar ausgiebig.
Vergleichen Sie mal was aus dem "Schulfahren" nach kurzer Zeit wird.

Das ist wohl diese Erlaubnis

Das ist wohl diese Erlaubnis zum Moped fahren ohne richtige Fahrausbildung ein Wiedergutmachungsangebot für die vor dem Eurogericht krachend gescheiterte Sache mit der Autobahnmaut. Aber mittlerweile ist man ja an die obskuren Schritte von Herrn Scheurer fast schon gewöhnt und besteht die Gefahr, dass nach der mittlerweile speziellen Bildungspolitik in Deutschland, zumindest jüngere Germanisten sich nun die Herkunft des Adjektives 'bescheuert' schon entsprechend erklären.

@ 22:34 von Biocreature

"Und diese Kisten fahren im Übringen nicht nur 25km/h sondern können locker die 100km/h erreichen u. sind somit auch eine Waffe im Straßenverkehr.
Und diese sollte man eben bedienen können.

Darüber hinaus sind letztes Jahr an meinem Hausberg 2 junge Menschen ums Leben gekommen.
Der eine war gerade 19 u. hat sich mit einem geliehenden Motorrad um die Leitplanke gewickelt. Die andere fuhr in den Gegenverkehr beim überholen."
.
Ja und jetzt?
Was wollen Sie damit sagen?
Falls Sie es nicht mitbekommen haben sollten, es gibt auch Idioten, die seit 10 Jahren den Autoführerschein haben, eine "Erfahrung" haben sollten, und sich trotzdem mit irgendwelchen anderen Idioten in der Innenstadt Rennen mit 180 km/h liefern und dabei Fußgänger platt fahren.
.
Was ist denn da Ihr Vorschlag?
Mehr Fahrstunden?
Oder erst "Lappen ab 40"?

@Agent apple: auch in Kambodscha Führerschein-Einschränkung

Gruss aus Kambodscha wo JEDER alles fahren darf was 125cc nicht übersteigt.....ohne jede Fahrerlaubnisse ab 14.

Seit Ende November 2017 war (oder ist?) der Motorroller-Verleih an Touristen verboten in Siem Reap (pro Jahr mehrere Millionen Touristen, weil Ausgangspunkt für Ankor-Besuche)! Weil es so viele - auch tödliche - Unfälle gab.

Ich weiß nicht, ob das Verbot mittlerweile wirklich durchgesetzt wird bzw. noch besteht (anfangs wurde es nicht wirklich durchgesetzt)... aber es ist bezeichnend, daß es nur Touristen betraf. Die Kambodschaner haben ihre Maschinen normalerweise im Griff, die Touristen aber fahren ohne ausreichende Praxis oder Unterricht los... wie dann demnächst auch in Deutschland?

(Und ja, auch ich bin in Südostasien ohne jeglichen Unterricht gefahren. Es geht. Aber es ist ein Risiko.)

Die Graphik über Verkehrstote ist gut.

Es feht die Rubrik Motorräder insgesamt.

ökologische Aspekte

Ein anderer Punkt sind die ökologischen Aspekte - denn die Mopeds ersetzen oft kein Auto... sondern ÖPNV, Fahrräder und Fußwege. In Städten sehe ich ohnehin wenig Bedarf. Und auf dem Land ist er ebenfalls fraglich, zumal, wenn die Führerscheinerleichterungen erst ab 25 gelten sollen, da helfen sie nicht einmal den Jugendlichen, die sonst von Eltern hin- und hergefahren würden (oder eben einen regulären Mofaschein machen).

Aber Scheuer tut ja alles, um mehr motorisierten Individualverkehr zu schaffen...

@ 22:52 von th711

"Ich fordere ja gar nicht Unmengen von Fahrstunden aber wenigstens auch so was wie fünf mindestens. Aber auf gar keinen Fall gar keine!"
.
Ist ja auch vorgesehen.
Aber Hand auf´s Herz. Sie sitzen bei Ihrer Führerscheinprüfung auf einem Hobel und dann geht´s ins eigene Fahrzeug.
Das beherrschen Sie dann direkt? Weil Sie was weiß ich wie viele Fahrstunden hatten?
.
Außer einige Mitforisten. Die sind nach 3 Fahrstunden direkt auf ihre Hayabusa gestiegen und mit 300 rumgeheizt. Mit einer Erfahrung von 40 Jahren.
.
Und hier geht es noch nicht mal um irgenwelche Kinder, sondern um Menschen, die mindestens 25 sind und 5 Jahre einen Führerschein haben.
.
Aber nee, klar, der kann ja gar nicht fahren und blockiert nur die Straße.......

@um 18:46 von Lim2010

es geht doch nicht nur um "zu schnelles fahren"
Mir ist ein Kind vor das Motorrad gelaufen. Wenn ich nicht gnadenlos "Ausweichen und Fallen gelernt hätte" und wäre schlimmes passiert. Ich bin geflogen und meine Maschine auch.. Abschürfungen, Klamotten kaputt, bisschen am Moped sonst nichts. Ohne Ausbildung kann man das nicht.

@ 22:31 von GeMe

"Ich habe mal im Fernsehen ein Rennen zwischen einer Hayabusa und einem Mercedes Sportwagen mit abschließender Vollbremsung aus Maximalgeschwindigkeit gesehen. Das Motorrad hat den Mercedes locker abgehängt."
.
Echt?
Ich hab mal im Fersehen einen Dokumentarfilm über Vögel gesehen......
.
Hat beides gleich viel mit dem Thema zu tun.....

Unsinnige Bilder im Bericht

Das sind aber keine 125ccm Motorräder in den Bildern. Was soll so ein Blödsinn?

Bescheuert?

Ohne CDU / CSU-Wähler zu sein, finde ich Scheuers Vorschlag sehr vernünftig, weil ich denke, dass 25-Jährige, die normalerweise schon über genügend Pkw-Fahrpraxis verfügen, ein Leichtkraftrad zu fahren in 5 Stunden erlernen können.
Die Fahrphysik ist bei Fahrrädern und Motorrädern dieselbe.
Außerdem sind Leichtkrafträder, die man ja bereits ab 16 mit dem A1-Führerschein fahren darf, langsamer und beschleunigen weniger stark als fast jeder Pkw.
Wer gelernt hat, sich verantwortungs- und rücksichtsvoll im Verkehr zu bewegen, sollte deshalb auch mit einem Leichtkraftrad nicht überfordert sein. Wer diese Voraussetzungen nicht mitbringt, dem helfen auch keine weiteren Fahrstunden auf der Autobahn, Nacht- oder Überlandfahrten.
Zum Schluss: Ich fahre seit 41 Jahren unfallfrei Motorräder, die zwar nicht 300 km/h aber immerhin 220 km/h schaffen. Den 1er habe ich seinerzeit mit 2 Fahrstunden gemacht, die Prüfung bestand aus einer Vollbremsung und dem Fahren eines Achters.

@ 23:24 von meela

"Mir ist ein Kind vor das Motorrad gelaufen. Wenn ich nicht gnadenlos "Ausweichen und Fallen gelernt hätte" und wäre schlimmes passiert. Ich bin geflogen und meine Maschine auch.. Abschürfungen, Klamotten kaputt, bisschen am Moped sonst nichts. Ohne Ausbildung kann man das nicht."
.
Mopped kaputt fahren geht nicht ohne Ausbildung?
Es geht. Glauben Sie es mir.
Das war jetzt gnadenlos von Ihnen?
Das hat man Ihnen beigebracht?
Respekt........
Jeder Mopped-Fahrer wäre auch ohne solch eine Spezial-Ausbildung ausgewichen. Nicht nur bei Kindern.

Da nimmt das Thema zu Organspendern

eine ganz neue Wende. Fehlende oder überlastete Infrastruktur trifft auf zunehmend unterschiedlichere Verkehrsmittel mit mehr oder weniger ambitionierten Teilnehmern.

Ohne Prüfung?...

Das zeigt einmal mehr, dass die deutsche Regierung nicht den Kümmerer macht, für die Bürger des Landes.
Nach dem Motto: "Die werden das schon lernen oder halt verunglücken."

meela ....

.... Kind vor das Motorrad gelaufen ....

das gleiche ist mir mit dem Auto passiert. Da bin ich so langsam gefahren und als ob das Kind es mit Absicht gemacht hätte, es sah das Auto und lief kurz davor über die Straße. Man muß es also in sich haben, Gefahren zu erkennen. Das hatte mit Fahrschul-Ausbildung nichts zu tun.

@22:50 von Nörgler125 - Ich stelle Sie mir gerade...

...bildlich vor, wie Sie auf einer
Großen Maschine, die laut Ihrer Aussage weniger gefährlich ist, sitzen u. an mir vorbei fahren.

---

Wahrscheinlich fahren Sie in einer "coolen"
Lederkombi sportlich durch die Gegend u. geben Autofahrern wie mir dann die Schuld daran, daß Sie sich nicht so sicher im Straßenverkehr fühlen.
Immerhin sind es die Autofahrer die euch Motorradfahrer stets übersehen u. stets unterschätzen was z.B. die Geschwindigkeiten im Verkehr angeht.

Nun was soll ich als langjähriger Autofahrer und Motorradfahrer dazu noch sagen (seit '85 habe ich beide Pappen).

Außer das es immer solche Leute sind, die eben noch jung sind, meistens ne Streetfighter fahren u. meinen sie wären die besten Kradfahrer auf dt. Straßen.

In den letzten 33 Jahren, in denen ich u. fahre, habe ich unzählige Leute dieser Art im Straßenverkehr gesehen.

Und was ist mein Fazit:
Die allermeisten dieser Sorte sind
eben Testosteron gesteuert.

@23:11 von NeutraleWelt @ 22:34 von Biocreature

...es geht hier im Artikel um den Lappen für solche Motorräder
und da bin ich eben der Meinung und auch überzeugt davon, daß eine umfangreiche Ausbildung zum Führen solcher Motorräder unumgänglich ist.

---

Warum Sie mich nun anfeinden müssen, erschließt sich mir zwar nicht, aber nun gut.
Ist Ihr gutes Recht.

Was die Fahrstunden für den Pkw Schein angeht meine ich, daß dieser noch intensiver gemacht werden sollte.
Z.B. wäre eine Pflichtteilnahme für ein Grundkurs Fahrsicherheit im Straßenverkehr
nicht der schlechteste Plan um junge Autofahrer/innen zu schulen.

Wer nämlich weiß, wie reagiert ein Auto auf regennasser Fahrbahn oder Schnee,
dem könnte das durchaus einmal das Leben retten.

Aber bitte, verlosen Sie ruhig die "Pappen" an der Losbude.

Beten Sie, daß Sie im Straßenverkehr nie Bekanntschaft mit einem solchen Fahranfänger
haben werden, wenn es um die Wurst geht.

@23:24 von NeutraleWelt - Heute ist Ihr Tag.

...Wie Ihr Wissen um die Vogelwelt hier hilfreich sein soll, ist mir schleierhaft.

@23:24 von NeutraleWelt - Heute ist Ihr Tag.

...Wie Ihr Wissen um die Vogelwelt hier hilfreich sein soll, ist mir schleierhaft.

@23:44 von Neganur - Sie liegen da ein wenig daneben

Ihr O-Ton:
Unsinnige Bilder im Bericht
Das sind aber keine 125ccm Motorräder in den Bildern. Was soll so ein Blödsinn?

---

Schon mal etwas von 125ccm Motorrollern gehört?
Zumindestens könnte es einer sein, der im Artikel abgebildet wird.
Falls ja, warum dann unsinnig?

Sicherlich lernt man in fünf

Sicherlich lernt man in fünf Stunden kein Motorrad fahren aber man bekommt eine Menge Tips mit, erlernt das grundlegende Feeling für eine Maschine kennen und bremst auch einmal richtig voll. Das wird einem ohne Fahrstunden einfach fehlen.

@23:57 von Langstreckler - Fahrphysik?!

...Wirklich?

---

Vergleichen Sie jetzt wirklich das Fahren mit einen Fahrrad mit dem Fahren mit dem Motorrad?

Also ich kann sowohl Fahrrad wie auch Motorrad fahren.
Aber bis auf die Tatsache das in den allermeisten Fällen ein Fahrrad
und ein Motorrad sich optisch ähneln,
ist die "Fahrphysik" doch erheblich anders.

Alleine schon wegen der größeren Masse eines Krads.

Darstellung: