Ihre Meinung zu: G20-Staaten wollen gegen Plastikmüll in Meeren vorgehen

16. Juni 2019 - 16:52 Uhr

Die G20-Staaten haben Plastikmüll in Gewässern den Kampf angesagt. Die Industrie- und Schwellenländer vereinbarten Maßnahmen - die allerdings freiwillig sind. Japan will eine Führungsrolle einnehmen.

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Kommentare

Jo, bin ich auch gegen

Wie toll, dass die dagegen sind! Und nun wollen gewisse Disacounter gar 1 Cent für ne Gemüsetüte nehmen. Das hat mich ENORM abgeschreckt! Habe nen echten Plastikschock, knister, knister ......

Freiwilligkeit?

Im Rest der Welt geht das aber bei unseren idiologisch realitätsfernen Politiker gibts so was nicht mehr. Hier muss der Bürger zahlen und egal ob er etwas damit zu tun hat oder nicht.
Die Müll Industrei darf auf weitere Profite hoffen. Bestimmt.

Jede Wette

dass es bald hier vor Kritik strotzt wegen der Freiwilligkeit. Die Deutschen lechzen nach Verboten und können mit Freiwilligkeit und Vernunft nichts anfangen. Muss psychologische Gründe haben, warum Freiheit und Eigenverantwortung hier verpönt ist

Wie wäre es mit einer

Deklarationspflicht für Mikroplastik auf den Produkten?
Dann kann der Verbraucher das ganz schnell korrigieren in dem er das nicht mehr kauft.
Achso, ist wie bei Gentechnik, muss nicht wirklich angegeben werden weil es dann niemand mehr kauft.
Liebe EU-Politiker hört auf die Verbraucher vor der Wahrheit zu schützen und der Industrie jeden Mist zu erlauben.
An den Umweltproblemen ist die Politik zu 99,9% selbst schuld.

18:46 von senior1

"Strohhalme machen es!"

In der Tat. Die machen es. Kleinvieh macht bekanntlich viel Mist. Informieren sie sich erstmal besser, bevor sie gegen die Eindaemmung der Plastikschwemme anschimpfen.

"Wirklich ändern und aus der Komfortzone heraustreten will Niemand"

Oh doch, Ich und viele andere. Jeder wie er kann, gemaess dem, was er weiss. Aber nicht Sie?

Wie kommt das Plastik ins Wasser?

Mikroplastik: OK, ist in vielen Kosmetikern (wie haben wir nur früher ohne überlegt...) und sollte da komplett verboten werden.
Peeling kann man mit Zucker in Öl (auch Olivenöl) erledigen.

Aber ich habe noch nie irgendetwas ins Meer oder Fluss geworfen. Un den Städten kommt der Müll auf der Straße vielleicht in den Gully und wird irgendwo herausgefiltert - nehme ich doch stark an - bevor es den Fluss erreicht.

Also wie kommt der Dreck ins Wasser?
Gibt es Länder, wo die Müllentsorgung nicht funktioniert?

Das sollte benannt werden, denn nur ein erkanntes Problem kann beseitigt werden.

Es macht keinen Sinn hier Einkaufstüten zu beseitigen, wenn woanders alles mögliche einfach ins Wasser gespült wird.

leere Versprechungen

Wie immer nur leere Versprechungen wenn es um die Vermeidung von Plastikmüll geht.

Am schnellsten regelt es der Markt, wenn die Regierungen der Länder den Export von Müll jeglicher Art verbietet und die Entsorger dazu verpflichtet nachzuweisen wie und wo sie den Müll recycelt oder entsorgt haben.

Aber das würde kein Politiker der EU überleben.

einziges Mittel...

sofortiges Verbot der Herstellung von Plastik jeder Art...alles Andere ist wieder nur Alibi...

19:11 von Tada

Wie kommt das Plastik ins Wasser?

Mikroplastik: OK, ist in vielen Kosmetikern (...ohne überlegt...) und sollte da komplett verboten werden.
Peeling kann man mit Zucker in Öl (auch Olivenöl) erledigen.

Aber ich habe noch nie irgendetwas ins Meer oder Fluss geworfen. Un den Städten kommt der Müll auf der Straße vielleicht in den Gully und wird irgendwo herausgefiltert - nehme ich doch stark an - bevor es den Fluss erreicht.

Also wie kommt der Dreck ins Wasser?
Gibt es Länder, wo die Müllentsorgung nicht funktioniert?

Das sollte benannt werden, denn nur ein erkanntes Problem kann beseitigt werden.

Es macht keinen Sinn hier Einkaufstüten zu beseitigen, wenn woanders alles mögliche einfach ins Wasser gespült wird.
///
*
*
Jetzt behaupten wir doch einfach, das es sich um exportgenehmigten Müll in Entwicklungsländer handelt, der in zertifizierten Entsorgungsverfahren vernichtet wird?
*
Denn wer kann hier solche Mengen unkontrolliert ins Meer entsorgen, wo sogar die Urne Öko sein muss?

RE: vweh um 19:03

Sie vollkommen recht mit der Deklarationpflicht, vor allem bei kosmetischen Produkten.
Habe gerade meine eigenen Produkte auf den Prüftsand gestellt und bin doch tatsächlich fündig geworden. Die Bodylotion wird beim nächsten Kauf durch ein anderes Produkt ersetzt.

Hier der Link vom BUND-Einkaufsratgeber:
https://www.bund.net/fileadmin/user_upload_bund/publikationen/meere
/meere_mikroplastik_einkaufsfuehrer.pdf

Da kann jeder mal schauen und selber was zum Besseren verändern !

Gruß Hador

Na ja

" Die japanische Küche ist geprägt von Zutaten aus dem Meer."

Die japanische Küche lebt vom illegalen Abschuss der Meeressäuger. Klar haben die daher Angst vor Plastik, denn daran werden alle Meerestiere aussterben die das für Futter halten.

"Die Vereinbarung ist allerdings ziemlich vage und beruht auf freiwilligen Maßnahmen. "

Etwas anderes ist man von internationalen Vereinbarungen auch nicht gewohnt und selbst das wird nur solange eingehalten wie es genehm ist.

Richtig wäre, Plastik, außer zur Verwendung in der Humanmedizin, komplett zu verbieten.

RE: Tada um 19:11

***Also wie kommt der Dreck ins Wasser?***

Sobald sie Kleidungstücke mit Kunststoffanteil verwenden, kommt das Mikroplastik direkt bei der nächsten Wäsche in Umlauf.

Gruß Hador

Daumen hoch für die G-19-Staaten

Das ist doch schon mal was.
Und noch ausbaufähig.

Warum sollen sich die US-Sündenböcke dem auch anschließen, wenn es dort gut läuft, wie es halt läuft - Geld regiert die Welt ... (und der POTUS denkt sich 'Immer soll ich mich freiwillig melden - pah!')

@19:11 von Tada

Also wie kommt der Dreck ins Wasser?
Gibt es Länder, wo die Müllentsorgung nicht funktioniert?

Wenn ich die riesigen Berge von Zigarettenkippen vor Ampeln und die Berge an Müll (Plastiktüten, -flachen, Dosen) an Autobahnrändern sehe, dann, so fürchte ich, gelangt auch in D eine Menge Müll unkontrolliert in die Natur, und letztendlich auch ins Meer. Offenbar entsorgt kein autofahrender Raucher seine Kippe im Autoaschenbecher und letztendlich in seinem Hausmüll.

Rauchen sollte aus Umwelt- und Gesundheitsschutzgründen überhaupt verboten werden.

Was ich freiwillig mache

Freiwillig lege ich die Mülleimer mit Papier aus, Werbung kommt genug an.
Die Eimer werden meist mit Wasser ausgespült und ins Klo gekippt - das reicht auch. Wenn es doch sein muss, dann wird noch mit Spülli und Klobürste nachgeholfen. Beides hat man eh im Haus.

Der Mülleimer im Badezimmer wird mit dem Beutel ausgelegt, in dem das Klopapier eingepackt war. Ordentlich aufmachen und nicht wild auseinander reißen und es passt.
(Ich erinnere mich noch an Klopapierrollen, die auf einer Papierschnur aufgezogen waren, ganz ohne Plastikverpackung. Aber daraus zu folgern, dass Kommunismus umweltfreundlich gewesen ist ginge etwas zu weit.)

Ich verstehe sowieso nicht, warum ausgerechnet gegen Einkaufstüten gewettert wird, während Mülltüten weiterhin verkauft werden. Die ersten haben noch ein Leben vor dem Mülleimer.
Und durch das Abwiegen bezahlen wir die Plastiktüten für das "Grünzeug" sowieso mit.

Folgen auch Taten?

Ich hoffe, dass diese Initiative ehrlicher ist als die gegen den Klimawandel.

@19:09 von das ding

"Strohhalme machen es!"
In der Tat. Die machen es.

Strohhalme gelangen aber in aller Regel in den Hausmüll und nicht in die Umwelt. Mikroplastik aus Kosmetika hingegen schon, die werden nirgends aus den Abwässern ausgefiltert. Auch Zigarettenkippen gelangen sehr viel häufiger in die Natur als beispielsweise Plastiktüten, die sich in einer Verbrennungsanlage auch gut verwerten lassen. Meiner Ansicht nach werden hier falsche Prioritäten gesetzt.

sind es meine Plastictüten

die im indischen Ozean oder im Pazifik rumschwimmen ?
Mein Dreck kommt in nen Gelben Sack und ich bezahle dafür dass er korrekt entsorgt wird !
Habe ich Einfluß darauf ?

so wenig wie auf den CO2 Ausstoß der hierzulande um 230 Mill Tonnen gesenkt wurde weltweit aber um 12 Milliarden /Jahr stieg

Au ja, der Strohhalm

Genau der und die ganzen Plastikbecher machen es. Doch warum und mit welchem Argument wurden die überhaupt eingeführt? Hygiene stand da im Vordergrund und nun wieder zurück zum Spülen. Warum auch nicht, denn früher ging es ja auch. Doch was ist mit den zahlreichen Dingen wie Kugelschreiber, Feuerzeuge, all den eingeschweisten Dingen des alltäglichen Lebens. Wieso muß man zwei Dübel, eine Stricknadel, oder einen Löffel in einen Blister packen? Tausende Dinge die früher schlicht und einfach lose oder in einer simplen Kartonverpackung verkauft wurden werden in Plastik eingeschweißt. Sehr oft eine eingeschweißte Ware in einem wiederum mit Folie eingeschweißten Karton. Genau hier müßte eigentlich angesetzt werden doch freiwillig wird die Wirtschaft da wohl nie und nimmer mitmachen und die Politiker wollen es sich nicht mit der Wirtschaft und ihrer Lobby verscherzen.

RE: stupid - first um 18:36

***Da werde ich nicht der Einzige sein, der daß nicht so wunderbar sieht, sich wieder auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu verständigen.***

Immerhin ist so etwas wie ein Bewusstsein für die Problematik mit dem Mikroplastik entstanden. Aller Anfang ist bekanntlich schwer. Ich habe die Hoffnung, dass dies nur der erste Schritt war, und weitere folgen werden. Vielleich werden die Japaner ihrer Führungsrolle gerecht, und machen in dieser Sache richtig Druck.

Beste Grüße Hador

19:11 von Tada "Wie kommt das

19:11 von Tada
"Wie kommt das Plastik ins Wasser?
Mikroplastik: OK, ist in vielen Kosmetikern (wie haben wir nur früher ohne überlegt...) und sollte da komplett verboten werden.
Peeling kann man mit Zucker in Öl (auch Olivenöl) erledigen."

Ein Waschlappen tuts auch. Ohne Weichspüler gewaschen.

"Aber ich habe noch nie irgendetwas ins Meer oder Fluss geworfen. Un den Städten kommt der Müll auf der Straße vielleicht in den Gully und wird irgendwo herausgefiltert - nehme ich doch stark an - bevor es den Fluss erreicht.

Also wie kommt der Dreck ins Wasser?
Gibt es Länder, wo die Müllentsorgung nicht funktioniert?"

In vielen Ländern funktioniert die Müllentsorgung auch nicht.

"Das sollte benannt werden, denn nur ein erkanntes Problem kann beseitigt werden.

Es macht keinen Sinn hier Einkaufstüten zu beseitigen, wenn woanders alles mögliche einfach ins Wasser gespült wird."

Es macht extrem Sinn jede Plastiktüte zu beseitigen.

Am besten, wenns gar keine gibt.

Ich benutze keine.

18:39 von DeHahn

"Und nun wollen gewisse Disacounter gar 1 Cent für ne Gemüsetüte nehmen. Das hat mich ENORM abgeschreckt! Habe nen echten Plastikschock, knister, knister ......"

Man sollte vielleicht nicht so arrogant sein und sich allen Bürgern haushoch überlegen fühlen.

Es geht nicht um das Geld selber, auch wenn es ärmere Leute gibt, die hier nun ausgelacht werden.

Es geht, meines Erachtens, darum, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass selbst die dünnen Gemüsetüten eine Rolle im System des Umweltschutzes spielen.

Bis auf ein paar Protestler, die nun extra ganz ganz viele Gemüsetüten nach Hause mitnehmen - wie der eine oder andere hier im Forum ja schon angekündigt hat -, sind die meisten Bürger doch willig; halt nur oft gedankenlos.

Und der kleine Schubs mit dem 1 c kann da Wunder bewirken.

Drohen sie am Ende mit Arbeitsplatzabbau, wie wir es ja schon bei anderen Themen kennenlernen durften?

Ich hoffe, die Teilnehmer/-innen setzen ihre Ziele in ihren eigenen Ländern genauso enthusiastisch durch (-> Wirtschaftsminister), wie auf diesem Gipfel. ;)

@vweh - Aus groß wird klein.

19:03 von vweh:
"Wie wäre es mit einer Deklarationspflicht für Mikroplastik auf den Produkten?"
> Das bringt wenig bis nichts, da das meiste Mikroplastik nicht aus Zahnpasta stammt, sondern Kunststoffteilen, die mechanisch beansprucht werden (z.B. Synthetikkleidung beim Waschen oder Plastikmüll im Wellengang).

"An den Umweltproblemen ist die Politik zu 99,9% selbst schuld."
> Es gibt auch Industrie und Verbraucher. Die Rahmenbedingung schafft aber die Politik und fühlt sich weder der Umwelt, noch dem Verbraucher verpflichtet. Was zählt, ist einzig und allein das Wirtschaftswachstum.

@Tada 19:11

Das Plastik kommt entweder in Gelbensack oder in den normal Muell wo es dann fuer immer auf einer Muellhalde bleibt oder in die Atmosphaere geraet. Oder wird vom Gelbensack nach Tuerkei importiert wo sie es Recyceln und da sie selber keine Muelltrennung haben geht das dann direkt ins Wasser. Diese Laender sind fuer 60% vom Plastik im Wasser verantwortlich:
China, Indonesien, Philippinen, Thailand und Vietnam.
source: https://www.ecowatch.com/these-5-countries-account-for-60-of-plastic-pol...

wiederum sind 4 davon Entwicklungslaender, und Deutschland koennte foerdern ihnen zu helfen ein Muellsystem einzufueren und so lokal Plastik zu recyceln (moegliches GIZ Projeckt, und nein im Ausland ist GIZ keine Gebuehr sondern Hilfsprojeckte von Deutschland)

RE: Sisyphos3 um 19:33

***Mein Dreck kommt in nen Gelben Sack und ich bezahle dafür dass er korrekt entsorgt wird ! Habe ich Einfluß darauf ?***

Müllvermeidung, Herr Sisyphos3 !
Erst wenn sie keinen Plastikmüll mehr in ihren gelben Sack stecken müssen haben sie wieder Einfluss drauf. Wie wär's denn damit !

Gruß Hador

@DeHahn

Nun seien Sie doch mal ein bißchen positiv,
sogar auf Gomera kassieren Sie inzwischen ein paar Cent für Plastiktüten und es schreckt tatsächlich ab, hab es selbst in diesen kleinen supermercados erlebt.... allerdings, es stimmt auch, dass mir dort immer noch eine P-tüte angeboten wird, auch wenn ich nur eine halbe Knoblauchknolle kaufe.

@Tada - Sie enttäuschen mich.

19:11 von Tada:
"Es macht keinen Sinn hier Einkaufstüten zu beseitigen, wenn woanders alles mögliche einfach ins Wasser gespült wird."

Sie enttäuschen mich.
Schließlich ergibt jeder noch so kleine Schritt in die richtige Richtung einen Sinn. Das kann die Vorbildfunktion für andere sein oder die Tatsache, dass dann auch weniger Tüten in unserer Landschaft herumliegen.

RE: Sausevind um 19:42

Sie haben mit dem kleinen Schubs durchaus recht. Der regt das Hirn an und schafft Bewusstsein, welches vielen leider noch fehlt.
Als dieses Thema in der Öffentlichkeit auftrat, habe ich mir auch so meine Gedanken gemacht, und laufe heutzutage mit meinem Leinenbeutelchen in die Obst- und Gemüseabteilung. Da werden weder Plastik-, noch Papiertüten verbraucht !

Beste Grüße Hador

@Sisyphos3 - Es gibt nur eine Erde!

19:33 von Sisyphos3:
"sind es meine Plastictüten die im indischen Ozean oder im Pazifik rumschwimmen ?"
> Wenn Sie dazu neigen, ihren Müll einfach in der Landschaft zu entsorgen, ist das durchaus möglich.

"Mein Dreck kommt in nen Gelben Sack und ich bezahle dafür dass er korrekt entsorgt wird ! Habe ich Einfluß darauf ?"
> Wir haben in der Tat wenig Einfluss darauf, was mit fachgerecht entsorgten Müll passiert. Aber das sollte nicht als Anlass dienen, verantwortungslos zu handeln. Schließlich leben wir alle auf demselben Planeten.

19:48 von Hador Goldscheitel

das sehe ich anders
wenn ich für etwas bezahle, möchte ich auch ne entsprechende Leistung dafür haben
ob das ein Handwerker ist der mein Auto repariert oder meinen Müll abgebe und bezahle dass der entsorgt wird

Unsere deutsche Mülltrennung...

des Gelben Sacks (!) gehört auch auf den Prüfstand, denn SOO hatte ich mir das zumindest früher nicht vorgestellt:
Ein Großteil unseres getrennten Plastikmülls landet (per Verträgen) in vergleichsweise armen Ländern, die aber gar nicht Herr über diese Mengen werden. Arme Schlucker verdienen dort auf den Halden ein wenig, aber viel landet anschließend in den Flüssen, und danach in den Meeren.

Unsere Mülltrennung soll nachhaltig sein? Ich lach mich schlapp, aber es ist zum Heulen!

19:32 von riewekooche

" Meiner Ansicht nach werden hier falsche Prioritäten gesetzt."

Nein, nicht falsche. Sondern keine. Es muessen sogar auch keine mehr gesetzt werden. Weil es naemlich an allen Ecken brennt. Es ist egal, wo man anfaengt. Hauptsache allerdings, man faengt mal mit eine Massenprodukt an. Aber wer da schon schimpft... das ist Luxus, den koennen wir uns nicht mehr leisten, denn dann wird das nie was.

RE: Sisyphos3 um 19:59

***wenn ich für etwas bezahle, möchte ich auch ne entsprechende Leistung dafür haben...***

Obwohl sie wissen, dass sie die entsprechende Leistung nicht bekommen, für die sie zahlen, wollen sie nichts ändern. Also besonders schlau ist das aber nicht !

Gruß Hador

All das Plastik ....

...ein wenig verwundert ist man, das insbesondere die EU höchst sensibel wird.

Mit ein wenig nachdenken kommt man jedoch drauf, das die zunehmende Weigerung der Asiaten, europäischen Müll zu nehmen, eine große Rolle spielt.

Plastik zu verbieten bzw abgaben zu erheben liegt da als besonders toughe Maßnahme nahe.

Aber was man nun wohl eigentlich bräuchte, wäre eine effiziente Mülltrennung.

Maschinell und nicht nach dem lächerlichen Modell des gelben Sacks.

Damit Sortenreinheit und gute Widerverwertbarkeit vorliegt.

Was das microplastik angeht....

Ein guter Teil davon ist Abrieb von Reifen.

Individualverkehr stark einzuschränken würde also sehr helfen.

Das gilt übrigens auch für die aktuell hochgejubelten Elektroautos.

Und für Die Lkw‘s, deren Maut noch lange nicht hoch genug ist.

@ Okabe (19:46)

Interessanter Ansatz.
Wir könnten schon mal beim Export der Gelben Säcke anfangen.
Natürlich gehört reduzieren dazu, aber mit weniger Einkaufstüten werden wir das Problem nicht lösen, sondern mit Verpackungsmaterial.
Die Einkaufstüten landen hier im Restmüll als Mülltüte.

@19:33 von Sisyphos3

"sind es meine Plastiktüten
die im indischen Ozean oder im Pazifik rumschwimmen ?
Mein Dreck kommt in nen Gelben Sack und ich bezahle dafür dass er korrekt entsorgt wird !
Habe ich Einfluß darauf ?"

Wachen Sie doch bitte endlich mal auf, denn Ihr Plastikmüll wurde zum großen Teil bis vor kurzem ins Ausland exportiert. Was die damit machten, das weiß keiner so genau.

Wenn ich lese.....

..... die G20 sagen dem Plastikmüll den Kampf an... und 5 Wörter später steht das Wörtchen "freiwillig" hab ich schon genug gelesen.

Lippenbekenntnis. Nullnummer. Ende.

Wie eigentlich alles was globalen Umweltschutz bisher angeht.

Wir, die Menschen, werden es nur durch Schmerz und eigene Entbehrungen lernen. Leider. Alternativ noch über die Preisschraube. Aber niemals wendet sich irgendwas auf Basis freiwilliger Verpflichtungen zum Besseren.

19:56 von Nachfragerin

Aber das sollte nicht als Anlass dienen, verantwortungslos zu handeln
.
mache ich das nicht wenn ich es in so nen Gelben Sack packe und bezahle ?
ebenso die Flaschen fein säuberlich auswasche
und nach Farben getrennt in die Behälter werfe
.... die dann von in einen gemeinsamen Container geleert werden :-)

@Sisyphos3 - Zahlen Sie gern für Dinge, die Sie nicht brauchen?

19:59 von Sisyphos3:
"wenn ich für etwas bezahle, möchte ich auch ne entsprechende Leistung dafür haben
ob das ein Handwerker ist der mein Auto repariert oder meinen Müll abgebe und bezahle dass der entsorgt wird"

Sie bestehen also darauf, diese kostenpflichtige Leistung in Anspruch zu nehmen, statt im Rahmen Ihrer Möglichkeiten weitestgehend darauf zu verzichten?

Ich bin schon froh, wenn ich einmal weniger den Müll rausbringen muss.

@Tada: Wie kommt der....

Die Wasserfilter in Deutschland, sprich Kläranlagen, sind mit ihren Techniken nicht dafür ausgelegt Mikroplastik zu entfernen... Die etablierten Reinigungstufen 1-3 (mech., biologische N-Eleminierung und C-Abbau, P-Entfernung). Zum entfernen von Mikroplastik ist die z. Z. in ersten Pilotanlagen und Grossversuchen angewandte 4te Reinigungstufe nötig (Filter). Vorschriften und Grenzwerte dazu gibt es bisher nicht.
Da u.a. getrennt (Regen-/Schmutzwasser) abgeleitet wird gibt es aber auch hier ein Problem. Die vielen einzelnen kleinen Regenwasserbehandlungsanlagen versagen beim Thema Mikroplastik... Mit % Rückhaltdaten kann ich derzeit nicht dienen, sprengt hier denk ich aber auch den Rahmen. Fakt ist das das Thema seid geraumer Zeit in der Fachwelt bearbeitet wird. Die Frage ist wann Grenzwerte für welches Wasser kommen und die Reinigung teurer wird. Ein Ansatz bei den Verursachern ist nötig aber m.E. nicht ausreichend da Reifenabrieb etc. bleibt...
MfG, Lars

RE: Hinterdiefichte um 19:50

Die Bevölkerungsdichte in Schweden beträgt 23 Einwohner pro km² . Bei diesem riesigen Land fallen Umweltprobleme doch gar nicht auf, hier in Deutschland schon. Und die sind doch an allen Ecken und Enden zu entdecken. Nitrit im Trinkwasser, Artensterben, Klimwandel , Kunstoffe in der Gewässern... Sonst würde dieses Thema doch hier in Deutschland doch gar nicht diesen Anklanng finden !!!

Gruß Hador

Müllexport

Viele schreiben hier, dass unser Plastikmüll exportiert wird. Meines Wissens nach betrifft das in erster Linie den halbwegs sortenreinen PET-Müll vom Einwegpfand.

Der normale Plastikmüll ist bei Müllverbrennungsanlagen ein gefragter Brennstoff.

Diese Regelung ist ...

wahrscheinlich genauso viel wert wie die ganzen Vereinbarungen, Verträge, Verpflichtungen, etc., die den Ausstoß von CO2 vermindern sollten!
Es gibt nur eine marktwirtschaftliche Lösung und das sind höhere Preise, doch dafür gibt es weder in Deutschland, noch in Europa und schon gar nicht weltweit politische Mehrheiten!
Es wird, wie beim CO2- Ausstoß, nur eine Richtung geben und die geht bergauf!

@deutlich - 19:02

"Jede Wette...
dass es bald hier vor Kritik strotzt wegen der Freiwilligkeit. Die Deutschen lechzen nach Verboten und können mit Freiwilligkeit und Vernunft nichts anfangen."

Wieso bezeichnen Sie das Verbotsthema als typisch deutsch?
Und den Mangel an Vernunft würde ich auch nicht nur auf Deutschland beschränken.

Ich erlebe es eher umgekehrt, dass es Verbote meist dann hagelt, wenn die Vernunft absolut nicht greifen will.

Beispiel von meinem Wohnort.
Ein paar recht verantwortungslose Zeitgenossen haben in einem hier angrenzenden Waldstück Elektroschrott "entsorgt".
Jetzt können Sie mutmaßen, ob Anwohner und Stadt da gut beraten sind, weiter auf Vernunft und Freiwilligkeit zu setzen. Die Hoffnung darauf gestaltete sich so, dass der ursprüngliche Tatort ziemlich rasch zur Haldenfunktion anwuchs, dem selbst das obligatorische Schild "Schutt abladen verboten" keinen Einhalt gebieten konnte.

Ergänzender Hinweis: In unserer Stadt ist die Abgabe von Elektroschrott kostenfrei.

@Tada 20:07

Ja weniger Plastik verpackungen und Plastik Verpackungen dazu bringen zu schreiben ob man es recyceln kann. Vieles recycelte wird verdorben weil etwas unrecycelte dabei ist. Die meisten wissen es nicht ob was recyclebar ist oder nicht:
source: https://www.youtube.com/watch?v=R7N5a476DKQ
Plastik tueten sind in Paar Laendern Afrikas dieses Jahr schon verboten und wir haengen hinter her.
Lauren Singer hat es sogar geschaft ohne Muell (Zero waste life) fuer 4 Jahre auszukommen:
https://www.youtube.com/watch?v=BxKfpt70rLI
Aber sie macht dinge wie ihre eigene Zahncreme machen.

20:07 von DoJo

Plastikmüll wurde zum großen Teil bis vor kurzem ins Ausland exportiert.
.
dafür habe ich nicht bezahlt !
für die vorgehensweise einer man kann fast sagen "unkorrekten" Regierung

20:12 von Hador Goldscheitel

Probleme entstehen wenn sie den Leuten bewußt oder eingeredet werden !

20:09 von Nachfragerin

@Sisyphos3 - Zahlen Sie gern für Dinge, die Sie nicht brauchen?

19:59 von Sisyphos3:
"wenn ich für etwas bezahle, möchte ich auch ne entsprechende Leistung dafür haben
ob das ein Handwerker ist der mein Auto repariert oder meinen Müll abgebe und bezahle dass der entsorgt wird"

Sie bestehen also darauf, diese kostenpflichtige Leistung in Anspruch zu nehmen, statt im Rahmen Ihrer Möglichkeiten weitestgehend darauf zu verzichten?

Ich bin schon froh, wenn ich einmal weniger den Müll rausbringen muss.
///
*
*
Wem wollen Sie erklären, das es nicht teurer wird, wenn wir etwas einsparen, das teuer (abgaben- linzenzträchtig) bezahlt werden muss.
*
Beim Trinkwasser und Abfallsparen wurde die Einsparung jeweils durch Verteuerung überholt.
*
Weiter so bei der bisherigen Co2 Einsparung?
*
(mit der bewährten Verteuerung)

19:23 von Hador Goldscheitel

RE: Tada um 19:11

***Also wie kommt der Dreck ins Wasser?***

Sobald sie Kleidungstücke mit Kunststoffanteil verwenden, kommt das Mikroplastik direkt bei der nächsten Wäsche in Umlauf.

Gruß Hador
///
*
*
Deshalb zeigt man uns auch Plastiktüten am Grund der Meere.
*
Die dann projektgefördert 2 Meter unter der Oberfläche gefischt werden sollen?
*

RE: Sisyphos3 um 20:24

***dafür habe ich nicht bezahlt !***

Aber merken sie denn nicht, dass sie mit ihrer Einstellung nichts zum Besseren bewegen.

Als wenn sie ein verdorbenes Getränk am Automaten ziehen und dann trotzdem trinken, weil sie es ja bezahlt haben.

Gruß Hador

Man muss kein Mitglied der

Man muss kein Mitglied der GRÜNEN sein, um zu erkennen, dass die Themen Klimaschutz und Umweltverschmutzung ganz weit oben in der politischen Agenda stehen müssen. Auch wenn es oft nur kleine Schritte sind, so scheint die Gesellschaft mittlerweile doch sensibel für diese existentiellen Fragen geworden zu sein. Richtig ist aber auch, das es schwer sein dürfte, gegen die Ignoranz einzelner Staaten, insbesondere gegen die Leugnung des Klimawandels durch Donald Trump anzukämpfen. Und doch gibt es keine Alternative. Auch die klimaschädlichen Kreuzfahrten sollten bei den Verbrauchern zu einem Umdenken führen.

Wanderfalke 20.20

Da sehen Sie es doch beispielhaft: Elektroschrott oder Müll abladen im Wald ist verboten. Das macht auch kein vernünftiger Mensch. Genau wie Becher und Flaschen oder Burgerschachteln an der Ampel aus dem Auto werfen. Nur wer überwacht die ganzen Verbote? Sie können ja nicht an jedem Waldweg einen Ordnungsbeamten abstellen. Was glauben Sie, was wir bei Gemarkungsputzenden schon aus dem Wald oder mit dem Tauchclub aus Seen geholt haben? Und es gibt genügend Länder, da ist das Umweltbewusstsein bei weitem unterentwickelter als in D

RE: Hinterdiefichte um 20:29

***In ganz Europa haben die Grünen kaum hinzugewonnen. Nur in Deutschland wird's hysterisch: German Angst nennt man das im Ausland!***

In Deutschland wird gar nichts hysterisch !
Andere Länder , andere Probleme !

Die südlichen Länder kämpfen gegen die hohe Arbeitlosigkeit an, der Osten und Südosten der EU hat wiederum ganz andere Themen auf der Tagesornung.

Wir haben Vollbeschäftigung und die Wirtschaft läuft !
Unsere Probleme und Themen liegen halt zur Zeit im Umwelt- und Naturschutz, und im Bereich der Agrarindustrie.

Gruß Hador

Japan?

Ausgerechnet die Japaner? War noch nie in einem Land, wo so viel Plastik verwendet wird wie dort. Naja, vielleicht ist das ja genau der Grund. Gut, dass sich die G20 überhaupt damit befassen wollen.

RE: Hinterdiefichte um 20:43

Ich erwarte auch vor allem von den öffentlich-rechtlichen Medien umfangreich und hinreichend informiert zu werden.
Und da unsere Regierung im Agrarsektor lobbyhörig erscheint, und die Themen von Umwelt- und Naturschutz unter der Regierung Merkel nur von nachrangiger Bedeutung sind, werden die Probleme immer größer. Die Bürger bemerken dies aber, und haben in Deutschland ihr Wahlverhalten entsprechend angepasst.

Gruß Hador

Meine Plastiktüten werden 2 Mal benutzt

Das erste mal zum einpacken von Obst und Gemüse beim Händler,dann verwende ich sie noch als Mülltüte zu Hause und der Hausmüll wandert hier in Hamburg in die Müllverbrennung Anlage. Also ganz bestimmt nicht im Meer.

@vweh

"An den Umweltproblemen ist die Politik zu 99,9% selbst schuld."

Nein. An den Umweltproblemen sind die Industrie und die Verbraucher schuld.

Politiker gehören selbstverständlich auch dazu, aber die Masse der Verbraucher ist entscheidend, die alles mitmachen, weil es billiger, bequemer ist.

Ist ja so einfach, alles auf die Politiker zu schieben, muss man selbst nichts ändern, nicht wahr?

Einfach einmal

mit dem Fahrrad auf Radwegen entlang der Bundesstraße fahren.
Dort findet man jede Menge Müll und vor allem die Parkplätze dienen sehr oft als Müllabladeplätze.
Mit dem Umweltbewusstsein ist es hier noch nicht so weit her.
Bin schon einmal von einem Auto überholt worden,während gleichzeitig ein leerer Cofe to go Becher aus dem Auto hinausgeworfen wurde.
Genau so der Plastikmüll der in Deutschland anfällt hat auch in Deutschland entsorgt zu werden.
Wie manche hier sagen,ich werfe meinen Müll nicht in das Meer übersieht,im Binnenland befinden sich Bäche und Flüsse,welche irgendwann ins Meer münden.

@Boris.1945 - Kostensteigerung als Grund fürs Nichtstun?!

20:28 von Boris.1945:
"Wem wollen Sie erklären, das es nicht teurer wird, wenn wir etwas einsparen, das teuer (abgaben- linzenzträchtig) bezahlt werden muss."
> Wenn weniger Müll produziere, muss ich auch weniger für die Entsorgung bezahlen. Das gilt umso mehr, je stärker die Entsorgungskosten steigen.

"Beim Trinkwasser und Abfallsparen wurde die Einsparung jeweils durch Verteuerung überholt."
> Der jährliche Pro-Kopf-Wasserverbrauch ist in den letzten 30 Jahren um ca. 20% auf 123 Liter zurückgegangen. Die Einsparungen sind nicht viel.
Dass die Gesamtkosten gestiegen sind, haben wir nicht dem gesunkenen Verbrauch, sondern unserer Regierung zu verdanken. Diese förderte die Kostenfaktoren der Massentierhaltung (Nitratbelastung) und der Privatisierung.

Wie Sie es auch drehen: Sparsamkeit ist definitiv gut für meinen Geldbeutel und hilft der Natur. Beides sollte Motivation genug sein.

Übrigens,

Trinkhalme aus Plastik braucht niemand.
Makkaroni!
Kann man dann sogar noch aufessen.

@DeHahn, 18:39

„Wie toll, dass die dagegen sind! Und nun wollen gewisse Disacounter gar 1 Cent für ne Gemüsetüte nehmen“

Nun, auch Kleinvieh macht bekanntlich Mist (im Falle des Aufkommens dünner Plastikbeutel bei Discountern sogar ziemlich viel), und irgendwo muss man mal anfangen.

Wäre natürlich besser, wenn es die Plastikbeutel gar nicht erst gäbe, denn wenn gar nichts anderes übrig bleibt (weil keine Tüten da sind), wird garantiert jeder, seine Einkäufe nicht alle einzeln im Arm nach Hause tragen will beim nächsten Einkauf einen geeigneten Transportbehälter dabeihaben. Und den wird er wohl kaum nach jedem Einkauf „entsorgen“, sondern immer wieder verwenden.

Wer das „Gewohnte“ nicht vorfindet, sucht sich eben etwas anderes - ganz von allein und ohne dass es dafür irgendwelcher Vorschriften bedürfte. Und das kann in diesem Fall (Stichwort „Wiederverwendung“) eigentlich nur etwas Besseres sein.

@Sisyphos3 - Recycling ist gut, Müllvermeidung noch besser.

"Aber das sollte nicht als Anlass dienen, verantwortungslos zu handeln."

20:09 von Sisyphos3:
"mache ich das nicht wenn ich es in so nen Gelben Sack packe und bezahle ?"
> Es ist vorbildlich, dass Sie Ihren Müll sortieren. Aber auch damit kann man sich nicht von seiner Schuld freikaufen, zu viel Müll zu produzieren.

"ebenso die Flaschen fein säuberlich auswasche [...]"
> Das ist sinnlose Wasserverschwendung.

"[...] und nach Farben getrennt in die Behälter werfe .... die dann von in einen gemeinsamen Container geleert werden :-)"
> Wenn Sie etwas Neues lernen wollen, geben Sie mal "Glasrecycling LKW" in die Bildersuche von Google ein.

@DeHahn, 18:39

„Wie toll, dass die dagegen sind! Und nun wollen gewisse Disacounter gar 1 Cent für ne Gemüsetüte nehmen“

Nun, auch Kleinvieh macht bekanntlich Mist (im Falle des Aufkommens dünner Plastikbeutel bei Discountern sogar ziemlich viel), und irgendwo muss man mal anfangen.

Natürlich wäre es besser, wenn es die Plastikbeutel gar nicht erst gäbe. Denn wenn einem gar nichts anderes übrig bleibt (weil keine Tüten da sind), wird garantiert jeder, der seine Einkäufe nicht alle einzeln im Arm tragen will, beim nächsten Einkauf einen geeigneten Transportbehälter dabeihaben. Und den wird er wohl kaum nach jedem Einkauf „entsorgen“, sondern immer wieder verwenden.

Wer das „Gewohnte“ nicht vorfindet, sucht sich eben etwas anderes - ganz von allein und ohne dass es dafür irgendwelcher Vorschriften bedürfte.

Und das kann in diesem Fall (Stichwort „Wiederverwendung“) eigentlich nur etwas Besseres sein.

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