Ihre Meinung zu: Massiver Stromausfall in Argentinien und Uruguay

16. Juni 2019 - 14:26 Uhr

Durch eine "schwere Störung" ist in fast ganz Argentinien und Uruguay der Strom ausgefallen. Der Energieversorger Edesur machte keine Angaben zur Ursache. Züge und U-Bahnen wurden gestoppt, Notstromaggregate laufen.

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Kommentare

Duplizität der Ereignisse.

Da ist gerade die Meldung über Baltimore auf dem Monitor, und in den Kommentaren dazu war auch schon die Rede über den Stromausfall in Venezuela - da flattert diese Meldung herein, dass “halb Südamerika“ ohne Strom ist.
Wer jetzt noch glaubt, das alles sei Zufall, dem ist nicht mehr zu helfen.
Ich bin kein IT-Fachmann, aber ich bin sicher, dass die Absicherung der betreffenden Server völlig unzureichend war und ist.

Das klingt überhaupt nicht gut...

wenn man sich mal klar macht welche Infrastrukturen und andere lebenswichtige Bereiche vom Strom abhängig sind, angefangen bei Krankenhäusern.

Ohne den Präsidenten

Venezuelas in Schutz nehmen und die Situation beschönigen zu wollen, aber an die Reaktionen beim dortigen Stromausfall erinnere ich mich gut. Auch darauf, als er den Verursacher außerhalb verortete.
Nun gehe ich davon aus, dass “Halb-Südamerika“ in einer ähnlich schlechten Verfassung ist wie Venezuela.

Massiver Stromausfall

„Blackout“ - wird die literarische Vision von Marc Elsberg doch real? Und die zeitgleiche Meldung der amerikanischen Einflussnahme auf die russische Stromversorgung sollte uns schnell hellwach werden lassen!

@harry...

"Wer jetzt noch glaubt, das alles sei Zufall, dem ist nicht mehr zu helfen."

Jedenfalls ist es bestimmt kein Zufall - siehe zeitliche Abfolge - dass die TS nach Baltimore Südamerika bringt.

12:06 MESZ Stromausfall
13:22 Bericht über Baltimore
14:46 Erste Meldung über Stromausfall

Nein, die Redaktion hat keine Kristallkugel.
Das ist Journalismus und mit Angst verdient man Kohle.

@Margareta

"Nun gehe ich davon aus, dass “Halb-Südamerika“ in einer ähnlich schlechten Verfassung ist wie Venezuela."

Und Sie glauben, dass das in Europa nicht passieren könnte?

Könnten US-Hacker der "Dienste" dort gewesen sein

Oder andere "Kräfte", um die unmögliche Mexiko-Mauer zu etablieren. Da will jemand ganz massiv die Flüchtlingsproblematik von Süd- nach Nordamerika anheizen.
Baltimore ist nur ein sehr gekonntes Ablenkungsmanöver "he, was wollt ihr denn, wir sind auch betroffen....."

Ich war ja nie so der Verschwörungstheoretiker - aber seit Snowden und Co. glaube ich nur noch an die extremste, kriminelle Energie der USA...

Mitten im Winter

In Montevideo heizen viele Menschen ihre Wohnungen in den Hochhäusern mit elektrischer Energie.
Die Frage der Verantwortlichkeit hilft diesen Menschen zunächst nicht weiter.
Und auch in Europa sind die Stromnetze und damit das gesamte Leben störungssensibel.
Investitionen in Infrastruktur schaffen hier wie dort in der Regel wenig Rendite, und die Staaten Südamerikas (egal ob links oder rechts regiert) haben Problem, mit Hilfe der öffentlichen Finanzen Infrastrukturmaßnahmen zu schaffen oder zu erhalten. Und auch hier sehen wir in Europa (z.B. in Bereich der Bahn), wohin ausbleibende Investitionen führen.

Am 16. Juni 2019 um 14:43 von harry_up

"Ich bin kein IT-Fachmann, aber ich bin sicher, dass die Absicherung der betreffenden Server völlig unzureichend war und ist."

Solange die Hersteller gezwungen sind, für die US-Geheimdienste Hintertüren einzubauen, gibt es auch keine Absicherung, die diesen Namen verdient.

Es muss doch möglich sein, sich vor

solchen Hacker-Angriffen zu schützen. Wenn diese Leute es schaffen, Computer zu manipulieren, wie auch immer, muss und wird es Gegenmaßnahmen geben die dies verhindern. Alles eine Kostenfrage, keine Machbarkeitsfrage. Denn schlauer als andere sind die Hacker auch nicht, auch nicht die in Russland, China, USA und sonstwo.

Bitte ohne Hokuspokus argumentieren

@ harry_up:
... dass “halb Südamerika“ ohne Strom ist.
Wer jetzt noch glaubt, das alles sei Zufall, dem ist nicht mehr zu helfen.

Mumpitz. Natürlich ist es Zufall.

Spekulation und Hörensagen

@ harry_up:
Ich bin kein IT-Fachmann, aber ich bin sicher, dass die Absicherung der betreffenden Server völlig unzureichend war und ist.

Dass Sie kein Fachmann sind, sieht man schon an Ihren spekulativen Annahmen.

Es ist nicht ausgeschlossen,

daß ein derartiges Ereignis auch im deutschen und europäischen Versorgungsnetz für elektrische Energie auftreten kann. Egal aus welcher Ursache, die Folgen wären dramatisch.

Ideologisch verursacht

@ Margareta K. :
Nun gehe ich davon aus, dass “Halb-Südamerika“ in einer ähnlich schlechten Verfassung ist wie Venezuela.

Es herrscht aber nicht überall so drückende Misswirtschaft wie im sozialistischen Venezuela.

New York Times vom 15. Juni 2019

Nanu, hat die Zeitung NYT nicht gerade davon berichtet, daß Russland und die USA sich gegenseitig mit Attacken am Stromnetz belasten und attackieren?
Bitte schön, hier ist der Artikel:
https://www.nytimes.com/2019/06/15/us/politics/trump-cyber-russia-grid.h...

Darin sagt Amerika klipp und klar, was es bereits getan hat und was es zu tun gedenkt.
Wir reden mal nicht davon, daß Russland vermutlich ähnliches tut und/oder plant.
Bitte lesen sie nach, Amerika nennt das "defend forward" = Vorwärtsverteidigung.
Tja, man könnte auch sagen: Angriff.
Aber dann müsste man dem Gegner ja Verteidigung einräumen. Und das geht schon mal gar nicht.
Ich nenne es schlicht Sabotage, um den anderen zu vernichten/schaden, ohne sich dabei der Weltöffentlichkeit direkt zu zeigen. 
Das kann zwangsläufig nur irgendwann zu einer Eskalation führen, da dem Provokateur keine Grenzen gesetzt werden.

Honi soit qui mal y pense

Die New York Times berichtete über Angriffe der USA auf das russische Stromnetz:
https://www.tagesschau.de/ausland/trump-times-101.html
Die aktuellen Ereignisse haben schon ein Geschmäckle.

15:36 von sere18

"Nun gehe ich davon aus, dass “Halb-Südamerika“ in einer ähnlich schlechten Verfassung ist wie Venezuela."

von sere18 "Und Sie glauben, dass das in Europa nicht passieren könnte?"

Wo habe ich denn das behauptet? Lesen Sie den Kommentar des 1. Users.
Allerdings habe ich "behauptet", dass es bei Venezuela ausschließlich (lt. Medien) am maroden Netz lag. Deshalb mein Satz "ähnlich schlechte Verfassung ...".
Ich habe das Buch "Black Out" gelesen, das sehr realistisch beschreibt, wie so etwas - ja, auch in Europa - passieren kann. Und, wie die Menschen zu ... werden.

Was also bringt Sie zu der Annahme, daß ich ....

15:49 von Old Lästervogel

Es muss doch möglich sein, sich vor
solchen Hacker-Angriffen zu schützen.
---------------------------
Na klar ginge das, dass Wissen dafür steht zur Verfügung!!!

Unabhängige, dezentralisierte, lokale Energieerzeugung...

Lokale, Offline Energieerzeugung durch Solar/Windkraft und so weiter und so weiter...

Klar erkennbare, konzentrierte Machtstrukturen sind halt einfacher anzugreifen..., 37 Ziele oder 53 Millionen..., Thema durch!!!

Einfach mal schnell gekritzelt...;-)

um 16:15 von Allahkadabra

Honi soit qui mal y pense

Die New York Times berichtete über Angriffe der USA auf das russische Stromnetz:
https://www.tagesschau.de/ausland/trump-times-101.html
Die aktuellen Ereignisse haben schon ein Geschmäckle.

Re nicht immer sind die Russen schuld drunter rein auch die USA nicht ,selbe Aussagekraft wie ihre wäre ,die
Grünen waren es um den Ökopopulismus zu puschen mit ihren Windräder und Flaute was mir
wahrscheinlich erscheinen .Also schlage vor wir warten bis die Ursachen .

@Old Lästervogel, 15:49

Wo bitte steht das die Ursache ein Hackerangriff war?

16:13 von leider geil

Nun gehe ich davon aus, dass “Halb-Südamerika“ in einer ähnlich schlechten Verfassung ist wie Venezuela.

von leider geil "Es herrscht aber nicht überall so drückende Misswirtschaft wie im sozialistischen Venezuela."

Habe ich das behauptet?
Die Stromnetze scheinen aber entweder genauso marode zu sein (siehe Venezela) oder aber, die Erwägungen des Herrn Maduro könnten vielleicht doch ein kleines bißchen wahr sein. Dazu noch der Bericht über Baltimore.
Ach ja, und dann noch die 'nette Sache', die die NYT veröffentlichte und dafür von Herr Trump als Hochverräter beschimpft wurde.

@Marga...

"Ich habe das Buch "Black Out" gelesen, das sehr realistisch beschreibt, wie so etwas - ja, auch in Europa - passieren kann. Und, wie die Menschen zu ... werden."

So klingt das gleich ein wenig anders.

Hmh...

Also das möchte ich gern noch nach schieben..., ich denke da so vor mich hin und zack...

Der Trump hatte doch ziemlich deutlich reagiert auf die Washington Post Veröffentlichung und nur kurze Zeit später wird der Welt gezeigt, das dass durchaus so sein könnte...

Wem gebührt jetzt die höhere Glaubwürdigkeit???

Eine Aktion gegen Trump???

Ich würde es der Machtstruktur USA zutrauen aber es ist ja nur ein Gedankenspiel...

@Fuzius

"Unabhängige, dezentralisierte, lokale Energieerzeugung...

Lokale, Offline Energieerzeugung durch Solar/Windkraft und so weiter und so weiter...

Klar erkennbare, konzentrierte Machtstrukturen sind halt einfacher anzugreifen..., 37 Ziele oder 53 Millionen..., Thema durch!!!"

Mal abgesehen davon das sie allein mit Wind und Sonne auf so winzigem Maßstab keine sichere Energiezufuhr bewerkstelligen, brauchen sie dann auch mindestens 25 Millionen Spezialisten die sich um die Wartung kümmern und die IT Sicherheit, damit nicht täglich irgendwo der Strom ausfällt. Wenn dann jedes Dorf sein eigenes kleines Kohle- oder Atomkraftwerk hat sind sie dann glücklich? Oder könnte man sogar heute schon Millionen Ziele aufeinmal angreifen? Zur Info, ja das geht schon heute.

Kein Hackerangriff. Mangelnde

Kein Hackerangriff. Mangelnde Maintenance und Überlastung.

16:38 von sere18

Was soll da nun an meinem Kommentar anders klingen? Das zu verstehen, bin ich wohl nicht schlau genug.
Trotzdem ändert es nichts daran, daß auch die von Herrn Maduro in Spiel gebrachte Möglichkeit (ein ganz klein wenig) besteht.

15:22 von Margareta K.

«Nun gehe ich davon aus, dass “Halb-Südamerika“ in einer ähnlich schlechten Verfassung ist wie Venezuela.»

Eine Annahme, die die tatsächlichen Gegebenheiten nicht annähernd trifft.

Schon die hauptsächlich betroffenen Länder ARG + URU sind verschieden.
Die auch betroffenen Grenzgebiete zu Chile, Paraguay und Brasilien dann noch wiederum unter einander, und auch unterschiedlich zu ARG + URU.

Ein Vergleich zu VEN ist selbst beim (sehr) ärmlichen PAR kaum möglich.

Es wäre, als vergliche man alle Länder der EU.
Und zöge dann den Schluss, "die seien alle in einer ähnlich schlechten Verfassung" wie das Land, in dem es tatsächlich am stärksten desolat ist …

16:42, Fuzius Kon...de...

>>Hmh...
Also das möchte ich gern noch nach schieben..., ich denke da so vor mich hin und zack...

Der Trump hatte doch ziemlich deutlich reagiert auf die Washington Post Veröffentlichung und nur kurze Zeit später wird der Welt gezeigt, das dass durchaus so sein könnte...

Wem gebührt jetzt die höhere Glaubwürdigkeit???

Eine Aktion gegen Trump???

Ich würde es der Machtstruktur USA zutrauen aber es ist ja nur ein Gedankenspiel...<<

Was meinen Sie mit "Machtstruktur USA", der eine Aktion gegen Trump zuzutrauen wäre?

Ich verstehe Ihre Mutmaßungen offengestanden nicht.

16:55 von schabernack

Dankeschön!

16:32 von tias

«… nicht immer sind die Russen schuld drunter rein auch die USA nicht ,selbe Aussagekraft wie ihre wäre ,die Grünen waren es um den Ökopopulismus zu puschen mit ihren Windräder und Flaute was mir wahrscheinlich erscheinen .Also schlage vor wir warten bis die Ursachen .»

Wenn ich Ihre doch sehr "holprige" Ausdrucksweise richtig verstehe.

Dann hielten Sie es für wahrscheinlich, "grüner (deutscher ?) Ökopoulismus" sabotiere die Stromversorgung in ARG und URU, "um Windräder zu pushen" …?

Warum nur in aller Welt das …?

Wird spannend ...

Abseits aller Verschwörungstheorien gibt es ausreichend technische Gründe für einen Blackout. In meinen 25 Jahren auf einer Leitstelle trainierten wir jährlich dieses Szenario, ohne daran zu glauben, dass es in unserem UTCE Netz dazu kommen könnte. Wenn Schutzeinrichtungen versagen und im Fehlerfall nicht selektiv abschalten, die n-1 Sicherheit vernachlässigt wird, dann ist es schnell geschehen. Über- oder Unterproduktion mit Frequenzabfall oder zu hoher Frequenz sind gravierende Ursachen Bei unseren derzeitigen Phantasien, alles auf nicht speicherbare und hochvolatile Erneuerbare zu setzen nähern wir und sehr schnell dem Punkt, wo es auch bei uns passiert. Ich bin wirklich gespannt, wie lange die brauchen um das Netz wieder hochzufahren und wieder eine Vollversorgung herzustellen. Szenarien haben gezeigt, Stunden bis Tage können dabei vergehen.

@Old Lästervogel

Natürlich ist es möglich, sich bis zu einem gewissen Grad zu schützen. Einen perfekten Schutz wird es jedoch nie geben, egal wieviel man investiert. Einfach deshalb, weil einerseits moderne Soft- und Hardware zu komplex ist, um sie ganz zu verstehen und damit fehlerfrei zu gestalten sowie andererseits Schnittstellen existieren müssen um damit arbeiten zu können.

Unterschiede zu Venezuela;

Unterschiede zu Venezuela; der Zeitpunkt des Ausfalls ist nicht verdächtig. Kaum jemand in den Medien behauptet, es sei auf ein marodes Netz zurückzuführen.

re von leider geil 16.13

Wie kennen Sie sich doch in der Welt aus ?!
Gucken Sie sich mal die Verhältnisse in Honduras,Haiti und so weiter an.Was funktioniert denn da ?

Ich will jetzt mal keine Kassandra sein

Aber es scheint, als Tobe auf der Welt gerade ein Cyberwar...

Gerade erst wird in den USA kolportiert, dass man russische Stromnetze attackiert hätte - indirekt durch den Verteidigungsminister und direkt durch amerikanische Medien und Investigativjournalisten...

Wenn man dann noch weiß, dass die USA gerade Druck auf genau diese beiden Nationen ausüben... Wegen Universal Abkommen in Bezug auf "seltene Erden"... Denn die Bezugsquelle China bricht wegen Zollstreitigkeiten weg und die amerikanische IT Industrie hängt in der Luft...

Dann passt das Bild gerade genau.

Entweder stecken die USA dahinter und Begehen gerade Erpressung...

Oder jemand möchte das den USA in die Schuhe schieben.

Schade, dass Staaten, wie auch einzelne Profilneurotiker derartige Taktiken anwenden können.
Menschen leiden darunter und Menschen sterben deswegen.

Wo bleiben Ethik, Anstand und Moral... Wahrscheinlich ausgestorben und eher ein Fall für die Märchen Stunde.

@ leider viel, um 16:07

Zufall oder nicht?
Ich wäre dafür, erst noch abzuwarten, bevor ich eine Meinung als Mumpitz abtue.
Und sollte dieser weitreichende Stromausfall tatsächlich “Zufall“ sein, wäre das kaum eher zu rechtfertigen.

Ehrlich gesagt

marode sind die Stromnetze in ganz Amerika. Eine Folge des Neoliberalismus.
Als das vor ein paar Jahren in den USA passierte, wurde das als „Unglück“ verkauft, für Venezuela galt - selbstverständlich - die „sozialistische Mißwirtschaft“ Venezuelas als Ursache,
Jetzt trifft es die altkapitalistischen Länder. Bin mal gespannt, welches Erklärungsmuster jetzt aus dem Hut gezaubert wird.

@harry_up - Zufall ist wohl zu langweilig?

14:43 von harry_up:
"Wer jetzt noch glaubt, das alles sei Zufall, dem ist nicht mehr zu helfen."

Die häufigste Ursache für quasi alles dürfte menschliches Versagen sein. Aber der Mensch neigt dazu, spektakuläre Zusammenhänge zu konstruieren und das Wahrscheinlichere gar nicht in Betracht zu ziehen.

Sicher ist es bequem, die USA (oder Putin) für alles Übel dieser Welt verantwortlich zu machen. Beide haben zahlreiche Möglichkeiten und wenden diese skrupellos an, wenn es um die Durchsetzung der nationalen Interessen geht. Was viele aber nicht wissen: Es besteht kein Interesse, einfach nur böse zu sein.

Solange niemand von einem Angriff auf das argentinische Stromnetz profitieren kann, gibt es auch keinen Grund, irgendjemanden zu verdächtigen. Vielleicht war es ein Bedienungsfehler oder ein technischer Defekt.

Sabotage durch Geheimdienst-Leute

Das Ganze riecht nach Sabotage eines Geheimdienstes. Bei Venezuela war klar wessen Agenten dort den Stromausfall verursacht haben. Das Land sollte ins Chaos gestürzt werden, um danach eine US-Marionette an die Macht zu putschen. Vielleicht will man Argentinien und Uruguay nur eine Lektion erteilen. Es gab dort in letzter Zeit vermehrt Stimmen, Solidarität mit Venezuela zu üben.

@Margareta K.

"Ich habe das Buch "Black Out" gelesen, das sehr realistisch beschreibt, wie so etwas - ja, auch in Europa - passieren kann. Und, wie die Menschen zu ... werden."

Nun ich habe das Buch auch gelesen und fand es auch sehr gut recherchiert. Jedoch war die im Roman geschilderte Ereignisskette nur möglich, weil im Buch in den meisten Kraftwerken (seit Jahrzehnten) die selben SPS Bauteile vom selben Hersteller verbaut waren, in denen seit vielen Jahren unbemerkt der von den Terroristen bereits ab Werk verankerte Schadcode lauerte um dann koordiniert zuzuschlagen.

Der Hackangriff auf die "Smart" Stromzähler wäre möglich. Die "Hardware" Sabotage wirklich aller Kraftwerke nicht.

Stromheizungen haben Netz ueberlastet

Hui... laut n-tv sollen Stromheizungen das Netz ueberlastet haben was ein Teil des Problems ist:

https://tinyurl.com/y5wpc6be
n-tv: Argentinien und Uruguay sind ohne Strom (SONNTAG, 16. JUNI 2019)

Auf der Südhalbkugel der Erde steht der Winter an, zum Teil wird auch mit Strom geheizt. In Buenos Aires und im Großraum der Hauptstadt begann der Strom nach einigen Stunden wieder zu fließen. Bis es wieder landesweit Elektrizität gibt, sollte es laut Edesur noch mehrere Stunden dauern.

Der uruguyaische Anbieter UTE erklärte ebenfalls, das Problem sei im argentinischen Netz aufgetreten und habe "im ganzen Staatsgebiet" sowie in einer Reihe von Provinzen des Nachbarlandes einen Stromausfall verursacht. Rund drei Stunden später teilte UTE mit, die Versorgung sei nördlich des Río Negro, an Teilen der Südküste und im Großraum Montevideo wieder hergestellt worden.

Die Konservativen können's halt (auch) nicht...

Die wirtschaftliche Verschlechterung seit dem Machtwechsel in Argentinien und dem Putsch in Brasilien ist jeweils offenkundig.
Uruguay stört da jetzt ein bisschen...

Spätestens seit auf Phönix ein "Hacker" live vorführte, wie leicht das Wassernetz einer Stadt zu sabotieren wäre, ist auch mir klar geworden, wie anfällig unsere Lebensweise ist.

Seit den NSA-Snowden-Veröffentlichungen ist die Verwundbarkeit bekannt.
Und es ist auch klar, dass die "Anderen" auch nachzuziehen versuchen.

Was im vorliegenden Fall die Ursache ist, ist offensichtlich nicht bekannt.
Selbst bei dem früheren Stromausfall in Venezuela ist noch Vieles ungeklärt.

Bei uns doch nicht oder doch?

Zum Glück kann es solch eine Mega-Stromausfall bei und nicht geben, denn die Windräder uns Solarparks versorgen und rund um die Uhr, wen es eng wird werden Gaskraftwerke zugeschaltet

17:55 von Nachfragerin

Ich bin ganz ihrer Meinung, nicht immer muss böse Absicht dahinterstecken. Erinnert man sich an Tschernobyl, erkennt man, dass es auch mal ganz banal ein Fehlverhalten, eines Mitarbeiter, sein kann. Ist halt nicht so spannend :-)

Es ist aus ökologischen

Gründen sicherlich ein gutes Experiment, einmal landesweit den Strom abzuschalten, damit jeder mal innehält und sein klimabewusstes Handeln überprüft. Nach Prof. Harald Lesch unser Stromverbrauch ein primärer Klimakiller, weshalb jeder seinen Stromverbrauch auf das Niveau des Sudans runterfahren sollte.

Meise

So Leute,

ich wohne in Bs As. Seit zwei Tagen regnet es hier und etwas weiter nördlich in Strömen. Dank der zentralistischen Infrastruktur (Alles läuft Richtung Bs As) sollte klar sein, dass aufgrund des Wetters der Strom ausfällt. Wie im Artikel erwähnt sind die umliegenden Länder mit Argentiniens Netz verbunden, das erklärt auch den Stromausfall in diesen Ländern. Leider sind da keine Geheimdienste und amerikanische Spione am Werk, muss euch leider enttäuschen.

Habe auch vergessen zu

Habe auch vergessen zu erwähnen dass jetzt wieder zumindestens in Buenos Aires wieder der Strom läuft.

@Pepps - Wetterbericht

19:13 von Pepps:
"Dank der zentralistischen Infrastruktur (Alles läuft Richtung Bs As) sollte klar sein, dass aufgrund des Wetters der Strom ausfällt. [...] Leider sind da keine Geheimdienste und amerikanische Spione am Werk, muss euch leider enttäuschen."

Ihre Aussage passt ganz gut zu den Regenschirmen auf dem Titelfoto. Aber wer von der Schuld eines anderen überzeugt ist, wird auch hier eine alternative Erklärung finden...

@19:13 von Pepps

"Dank der zentralistischen Infrastruktur (Alles läuft Richtung Bs As) sollte klar sein, dass aufgrund des Wetters der Strom ausfällt. Leider sind da keine Geheimdienste und amerikanische Spione am Werk, muss euch leider enttäuschen."

Nee, ist mich nicht klar. Ein Regen soll also dafür verantwortlich sein? Klingt nach Verschwörungstheorie. Schließlich regnet es dort nicht zum ersten mal.

@pxslo

"Das Ganze riecht nach Sabotage eines Geheimdienstes."

Dass im Artikel, den Sie gerade kommentieren, etwas anderes steht, ist Ihnen bewusst? Oder gibt es seit Ihrem Kommentar eine aktuellere Version des Artikels?

@MichlPaul

"Bei uns doch nicht oder doch?

Zum Glück kann es solch eine Mega-Stromausfall bei und nicht geben, denn die Windräder uns Solarparks versorgen und rund um die Uhr, wen es eng wird werden Gaskraftwerke zugeschaltet"

Grundsätzlich sind große Stromausfälle als Folge von Kettenreaktionen auch bei uns möglich und hat es auch bereits gegeben (z.B. Flensburger Region vor ein paar Monaten). Allerdings längst nicht in einer solchen Größenordnung, was mit dem gerade im internationalen Vergleich ziemlich guten Zustand unseres Stromnetzes zusammenhängt.

Dass die inzwischen vielen Windräder und Solarparks durch ihre Dezentralität einem so großen Blackout auch entgegenwirken müssten, kann ich mir zwar vorstellen, wäre aber einem Kommentator, der sich damit richtig gut auskennt, dankbar, es uns (bzw. mir) in einfachen Worten zu erklären ... :)

17:35 von Bernd Kevesligeti

Wie kennen Sie sich doch in der Welt aus ?!
Also in Argentinien und Uruquay sieht es anders aus als in Honduras, Haiti
Da sieht es auf den ersten Blick aus wie in Südeuropa
Was da für diesen Zustand verantwortlich ist, ist mir schleierhaft

@pxslo

"Nee, ist mich nicht klar. Ein Regen soll also dafür verantwortlich sein? Klingt nach Verschwörungstheorie. Schließlich regnet es dort nicht zum ersten mal."

Und es gibt dort auch nicht zum ersten Mal einen Stromausfall.

Und außerdem muss ich Sie enttäuschen: Was viel mehr nach einer Verschwörungstheorie klingt, ist Ihre Geheimdienstthese ...

Umweltkatastrophe

Wer meint, dass es positiv für die Umwelt ist, wenn der Strom ausfällt...denkt zu kurz.

Jeder Zweite dort hat bereits ein mit Kraftstoff betriebenes Stromerzeugungsaggregat,oder kauft sich jetzt so eines.
Die Dinger sind im Gegensatz zum zentralen Kraftwerk extrem ineffizient und stoßen Abgase oft ohne Katalysator aus.
Die Abgasmenge, die so produziert wird, ist unvorstellbar groß.

In Indien ist ja auch quartalsweise Smog in den Großstädten, weil dort regelmäßig der Strom ausfällt, und jeder seinen eigenen produziert.

starker Dauerregen die Ursache?

>>Am 16. Juni 2019 um 19:13 von Pepps

Seit zwei Tagen regnet es hier und etwas weiter nördlich in Strömen. Dank der zentralistischen Infrastruktur (Alles läuft Richtung Bs As) sollte klar sein, dass aufgrund des Wetters der Strom ausfällt.<<

Vor knapp 3h gab es auf Tagesschau24 ein Telefonat vom Sprecher mit einem Journalisten vor Ort, der auch den heftigen Regen der letzten Tage als wahrscheinliche Ursache schilderte.

So was kann auch bei uns in DE passieren

Wie war das vor ein paar Jahren, in Pappenburg ging ein Dampfer los von der Werft, über einen Fluss verlaufende Hochspannungleitungen wurden aus Gründen der Sicherheit abgeschaltet, alles nicht zum ersten mal passiert, - und huch, war ein Teil von Nord Europa ohne Strom. Klack, klack..
Überlast des Restlichen Verbund Netzes, und aus, aus, aus. Weil diese 50 Hz so magisch wichtig sind, besser 50,00 Hz.
Bei der Abschaltung in Pappenburg, na ja
es war ein real Time Auslösecheck des Verbundnetztes. Was genau so reagiert hat,
wie es sollte.

@Lavoissier

"Es ist aus ökologischen Gründen sicherlich ein gutes Experiment, einmal landesweit den Strom abzuschalten"

Also wenn ich an die Fleisch- oder Fischtheke des Bildes aus dem Artikel denke, halte ich ein solches Experiment nicht unbedingt für allzu hilfreich ...

Am 16. Juni 2019 um 18:13 von Demokratieschue...

"Stromheizungen haben Netz ueberlastet

Hui... laut n-tv sollen Stromheizungen das Netz ueberlastet haben was ein Teil des Problems ist:"

In Ihrem Artikel steht nichts von Stromheizungen, welche das Netz überlastet haben.
Sie dichten sich wieder irgendwas zusammen...

18:28 von MichlPaul

das liegt sicherlich nicht an den Reservekraftwerken
sondern eher an dem Verbund - wenn da zu wenig Zuleitungen sind und die ausfallen
hätten wie auch hierzulande ein Problem

Das wird auch in Europa kommen

Ich schätze, sowas wird hier auch kommen. Hier sind es die ganzen E-Autos, die das Stromnetz bald in die Knie zwingen werden. Und eines ist mal sicher, um CO2 neutral zu werden, müssen eine Vielzahl von Heizungen auf Strom umgestellt werden. Das wird heiter.

@20:08 von Symundo

>Das wird auch in Europa kommen
Ich schätze, sowas wird hier auch kommen. Hier sind es die ganzen E-Autos, die das Stromnetz bald in die Knie zwingen werden.<

Da werden sich die Leitstellen, die Lastspitzen und - täler ausgleichen müssen schon drauf einstellen. Schaffen die ja Mittags auch, wenn halb Deutschland den E-Herd anwirft.

".. Unzureichende Absicherung der Server "

Zu: Am 16. Juni 2019 um 14:43 von harry_up

Sie glauben offensichtlich daran, dass Computer im Netz komplett sicher gegen Angriffe zu machen wären.

Das ist leider eine verbreitete Fehleinschätzung. Software, insbesondere Betriebssysteme, sind mittlerweile derart komplexe Strukturen, dass das mit den heute vorhandenen Methoden nicht erreichbar ist. JEDER Server hat Schwachstellen.

Am 16. Juni 2019 um 15:49 von Old Lästervogel

"Es muss doch möglich sein, sich vor
solchen Hacker-Angriffen zu schützen"

Nein.

Hinzu kommt, dass die (un)Verantwortlichen die Risiken oft negieren. Sei es aus Unwissenheit, wegen der Kosten, weil "ja bis jetzt nichts passiert ist" oder, oder, oder.

@18:58 von Lavoissier

"Es ist aus ökologischen Gründen sicherlich ein gutes Experiment, einmal landesweit den Strom abzuschalten, damit jeder mal innehält und sein klimabewusstes Handeln überprüft."

Geniale Idee. Vor allem für Patienten, die an Beatmungsgeräten angeschlossen sind oder gerade operiert werden. Es gab übrigens schon einen viele Stunden andauernden Stromausfall in einer sehr großen Uni-Klinik. Selbst dort sind nicht alle Bereiche mit Notstromaggregaten ausgerüstet.

"Nach Prof. Harald Lesch unser Stromverbrauch ein primärer Klimakiller, weshalb jeder seinen Stromverbrauch auf das Niveau des Sudans runterfahren sollte."

Dann werden Sie auch dem von mir durchaus geschätzten Harald Lesch nicht mehr zuhören können. Der sitzt nämlich garantiert sehr viel am PC.

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