Ihre Meinung zu: Hackerangriffe auf US-Städte: Metropolen als Erpressungsopfer

16. Juni 2019 - 13:27 Uhr

Es ist ein Phänomen, das schon viele US-Städte getroffen hat: Hacker knacken deren Systeme und verlangen Lösegeld. Die meisten Metropolen zahlen - nur Baltimore nicht. Eine teure Entscheidung. Von Torsten Teichmann.

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Kommentare

Alles was die NSA hat ist doch OpenSource

Wusstet ihr das nicht?
Also ich verstehe das Gejammer nicht. ;)

Hätte - wäre- wenn...

Natürlich hätte Baltimore besser das Erpressergeld sofort gezahlt. Im Nachhinein muss man angesichts der Zahlen sicher nicht noch lange darüber diskutieren.
Viel dringlicher dürfte eine Antwort auf die Frage sein, wie die Hacker an das Programm der NSA gelangt sind, das sich perverserweise jetzt genau gegen das richtet, wofür und von dem es entwickelt wurde.

Auch das ist Digitalisierung

Digitalisierung bedeutet: Ich beschäftige mich nicht mehr mit den wirklichen Problemen, sondern ärgere mich stattdessen mit Algorithmen, Programmierfehlern, Software-Updates, Kompatibilitätsproblemen und - last but not least - Hackerangriffen herum.

Warum in die USA schauen?

Diese Masche ist weltweit bekannt, leider auch bei vielen Deutschen kleinen und mittleren Betrieben. In meinem Bekanntenkreis kenne ich zwei Fälle in denen mittlere vierstellige Beträge gezahlt wurden damit weitergearbeitet werden kann.

Vielleicht ehemalige

NSA-Mitarbeiter, die sich ein Zubrot verdienen wollen? Was ist eigentlich mit den amerikanischen Hackerangriffen auf die russische Stromversorgung, welche von US-Behörden vorgenommen wurden? Da sieht man doch auch die Stromausfälle in Venezuela in einem anderen Licht.

Ablenkung

Mal von der Dummheit abgesehen alles ans Datennetz zu hängen, soll der Artikel ablenken von dem Bericht der New York Times, dass die US-Regierung vermutlich ein Hackerangriff auf das russische Stromnetz begangen hat? Strom ist der Lebenssaft heutiger (überwiegend westlicher) Gesellschaften. Wäre es nicht einmal notwendig, Angriffe auf Strom international zu ächten? Das würde zumindest das sich ausweitende "Kavaliersdelikt" Staatshack (auch z. B. der Bundestrojaner) gerechter Weise unter weltweiter Ablehnung stellen.

Falsche Frage

Die Frage ist nicht,warum hat Baltimore nicht gezahlt?
Die Fragen sind?
Warum wurde sowas überhaupt entwickelt?
Wie kann der NSA so was gestohlen werden?
Warum kommen die USA nicht dafür auf?

Was sind das denn für

Was sind das denn für Computerdeppen?
Keine Backups? Keine Reserve?
Würde man mit Firmendaten so lax umgehen, man würde sofort gekündigt.
Und arum muß alle und jedes Problem übers Internet laufen, wo man doch weiß, daß das alles Open Source ist und jeder , jederzeit alle Daten einsehen kann? Das Netz ist fei zugänglich, völlig ungeschütz,... ein rechtsfreier raum, sozusagen.

Wenn gezahlt wird, ist das

Wenn gezahlt wird, ist das der Anfang vom Ende für die Haushalte von Städten.
MfG

Funktioniert nur bei einem Betriebssystem

Wikipedia: "EternalBlue ist ein Exploit, der Programmierfehler in der SMB-Implementierung (auch NetBIOS bzw. Common Internet File System) des Betriebssystems Windows ausnutzt. "

Die Stadt München z.B. stellt gerade unter erheblichen Kosten von Linux auf das Betriebssystem Windows um damit in Zukunft auch deutsche Städte an solch spannenden Erpressungen teilnehmen können.

Wo ist das Problem? Wurde doch von der NSA entwickelt!

Manchmal wird man Opfer der eigenen Waffen... mittlerweile auch im Cyberspace. Vielleicht sollte man etwas sorgsamer damit umgehen...

"Fair use"

Jede von Geheimdiensten entwickelte Technologie wird früher oder später auch von Kriminellen ausgenutzt. Das gilt nicht erst im Digitalzeitalter. Leider werden die dafür Verantwortlichen - nämlich die Geheimdienste - nie dafür belangt werden, welches Unheil sie, nicht nur anderswo, sondern auch im eigenen Land, angerichtet haben. "Ich hab's ja nur gut gemeint" zählt als Ausrede nicht.

Noch viel zu tun

Ich hatte mal die Gelegenheit bei einem Unternehmen des Mittelstands einem Admin über die Schulter schauen zu dürfen, während er ein Netzwerkmonitor (Software) beobachtete. Mehrere dutzend Angriffe pro Sekunde (!) waren da zu sehen. Der Admin sagte, das wäre normal, 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche.

Ich glaube bezüglich der Überwachung des Internets stehen wir noch ganz am Anfang. Das kann es ja wohl nicht sein.

Am 16. Juni 2019 um 14:19 von riewekooche

"Jede von Geheimdiensten entwickelte Technologie wird früher oder später auch von Kriminellen ausgenutzt."

Wobei man nie sicher sein kann, ob nicht Mitarbeiter der Geheimdienste selbst involviert sind, zumal die Geheimdienste bestimmt nicht immer nach nachvollziehbaren Regeln und häufig kriminell handeln.

Im Brunnen ertrunken. Mal wieder.

Ja, das Kind ist (zum hundertsten Mal) in den Brunnen gefallen. Viel spannender als Schuldzuweisungen und "Zahlen oder nicht?" wäre aber: Wie verhindert man das in Zukunft? Windows besser schützen? Linux nutzen? Hochsensible Inhalte vom Internet trennen?
Dieser Gedanke kommt leider im Artikel nicht vor. Schade.

13:51, ex_Bayerndödel

>>Was ist eigentlich mit den amerikanischen Hackerangriffen auf die russische Stromversorgung, welche von US-Behörden vorgenommen wurden? Da sieht man doch auch die Stromausfälle in Venezuela in einem anderen Licht.<<

Sehen Sie deswegen auch die heutigen Stromausfälle in Argentinien und Uruguay in einem anderem Licht?

14:48, ex_Bayerndödel

>>Am 16. Juni 2019 um 14:19 von riewekooche
"Jede von Geheimdiensten entwickelte Technologie wird früher oder später auch von Kriminellen ausgenutzt."

Wobei man nie sicher sein kann, ob nicht Mitarbeiter der Geheimdienste selbst involviert sind, zumal die Geheimdienste bestimmt nicht immer nach nachvollziehbaren Regeln und häufig kriminell handeln.<<

Die Verquickungen der diversen Geheimdienste der unterschiedlichsten Länder mit dem organisierten Verbrechen sind bekanntermaßen mannigfaltig.

Wie zahlen denn?

Stellt der Bürgermeister einen Geldkoffer neben eine Straßenlaterne oder gibt es Bankkonten auf die das Geld fließt? Wenn über Bankkonten gezahlt wird frage ich mich ob die Geheimdienste tatsächlich nicht in der Lage sind die Täter zu finden?

Warum nicht mal Guantanamo hacken..?

Behauptet der Schurken-Staat nicht immer, nur die Russen und Nordkoreaner würden sich mit Hacken auskennen?

Jetzt sind es die eigenen Leute...zum totlachen......"friendly fire".....

Wir müssen die

Wir müssen die Digitalisierung noch schneller vorantreiben!

14:49 von Michael Maier

14:49 von Michael Maier

Hochsensible Inhalte vom Internet trennen?

---

Das wär mal eine kluuuge Idee!

Am 16. Juni 2019 um 14:57 von fathaland slim

"Sehen Sie deswegen auch die heutigen Stromausfälle in Argentinien und Uruguay in einem anderem Licht?"

Haben Sie dank Ihrer Beziehungen in die USA Informationen dazu? Sie haben ja Insiderwissen, was Regierung und Geheimdienste der USA betrifft. Vielleicht sind ja auch die Regierungen dieser Länder bei den USA in Ungnade gefallen - lassen Sie es wissen!

"Ich hatte mal die

"Ich hatte mal die Gelegenheit bei einem Unternehmen des Mittelstands einem Admin über die Schulter schauen zu dürfen, während er ein Netzwerkmonitor (Software) beobachtete. Mehrere dutzend Angriffe pro Sekunde (!) waren da zu sehen. Der Admin sagte, das wäre normal, 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche."

Zitat ZEIT: "Die NSA und ihre Partner suchen mit sogenannten Portscans flächendeckend nach Rechnern, die sie infiltrieren können. Geheime Dokumente zeigen: Sie handeln wie Kriminelle."

Vielleicht waren das unsere amerikanischen Freunde von der NSA die Sie bei der Arbeit beobachtet haben?

Willkommen in der Cyberwelt!

Dass in der "Ich-hab-nichts-zu-verbergen-Fraktion" teilweise schon Skepsis bezüglich der Verwertung ihrer freiwillig überlassenen Daten an Google, Telekom, Facebook, Vodafone, Alexa, etc. um sich greift, wurde durch Pannenserien sowie die ungehinderte Weitergabe der gesammelten Profile vielen erst vor Augen geführt.

Und fast jeder war trotz Antivirus-Software schon mal Opfer von Sicherheitslücken, die sich bei Windows eingeschlichen hatten.

Fakt ist - die moderne IT-Welt ist eben kein risikofreier Raum.
Daher erhebt sich die Frage, welches Risiko geht man mit dem Einsatz solcher Anwendungen in sensiblen Bereichen wie, Energieversorgung, Rechenzentren, Verkehrssteuerung, Kliniken, usw. ein?

Klar, geworben wird dabei regelmäßig mit den hohen Sicherheitsstandards, die aber auch gleichzeitig die Herausforderung für die ehrgeizige Hacker-Szene darstellen. Und dieses Räuber- und Gendarm-Spiel lohnt sich, wie man sieht.

Wer die Nase vorne hat, ist am Drücker.

wer nichts zu verbergen hat ...

braucht für den Spott nicht zu sorgen.
Oder so ähnlich.

Es ist wie in der Biologie

Monokulturen sind anfälliger für Schädlinge. Wenn überall Windows genutzt wird, muss man sich über Virus-Epidemien nicht wundern. Dazu kommt das Sicherheitslücken durch Exploits oft erst zeitverzögert oder auch garnicht gestopft werden, durch Einfluss der US Dienste. Dies diente in der Regel der Industriespionage, lässt sich natürlich auch anders nutzen. Das russische Militär nutzt aus diesem Grund keine westliche Soft- ja nicht einmal Hardware! IBMs zOS ist vergleichsweise immun. Auf diesem Betriebssystem laufen bei Banken, Großunternehmen oder dem Militär (US Army, Bundeswehr etc.) kritische Anwendungen. Ich habe nie von einem Hack in diese Systeme hinein gehört.

Alles gut

Die verwendete Software stammt von der NSA & die Art & Weise der Anwendung ist sogar moralischer als NSA-Methoden.
Denn in Russland oder Nordkorea wurde nicht die Möglichkeit gegeben gegen Geld die Daten zurückzukriegen...
-> siehe Artikel:
"Das System sei zum Einsatz gekommen, bei Angriffen gegen Nordkorea und Russland etwa, berichtete die "New York Times" weiter. Dann sei es der NSA aber gestohlen worden.
"

Die NSA ist eine Organisation,die "die Freiheit" verteidigt.

Mit Werkzeugen,die "Freiheitswerkzeuge" sind.

Auf einer Art & Weise,die stets "der Freiheit" dient.

...& nun haben US-Städte die Ehre die volle Freiheit zu genießen - ergo: alles gut.

Endlich sind US-Städte freier als vorher!
...frei von Daten... ( oder so...)

Gegen den Strom

"Das System sei zum Einsatz gekommen, bei Angriffen gegen Nordkorea und Russland etwa, berichtete die "New York Times" weiter. Dann sei es der NSA aber gestohlen worden."

Aber so was auch.
Die USA vernichten Infrastrukturen anderer Länder ( hat man in deutschen Medien nichts gehört) und wundern sich dann, wenn es
im eigenen Land Unheil anrichtet.
War nicht schon vorher ein Artikel, wo amerikanische Vertreter russische Stromnetze attackierten.
Man braucht sich nicht zu wundern, wenn irgendwann Kühlschränke und ähnliches schweigen.
Smarte Netzwerke im Todeskampf.
Liegt wohl ähnlich in Argentinien und Uruguay.
Seltsam, 3 unterschiedliche Artikel , ein Thema.

15:48, ex_Bayerndödel

>>Am 16. Juni 2019 um 14:57 von fathaland slim
"Sehen Sie deswegen auch die heutigen Stromausfälle in Argentinien und Uruguay in einem anderem Licht?"

Haben Sie dank Ihrer Beziehungen in die USA Informationen dazu? Sie haben ja Insiderwissen, was Regierung und Geheimdienste der USA betrifft. Vielleicht sind ja auch die Regierungen dieser Länder bei den USA in Ungnade gefallen - lassen Sie es wissen!<<

Sie überschätzen mich gewaltig. Meine Verbindungen zu offiziellen Stellen der USA existieren leider nicht.

@Soldat in schwarz, 16:34

"Liegt wohl ähnlich in Argentinien und Uruguay.
Seltsam, 3 unterschiedliche Artikel , ein Thema." -
In diesem Moment sehe ich nicht, das Argentinien und Uruguay dasselbe Thema betrifft. Die Stromstörung kann alle möglichen Ursachen haben. Hier sofort Hacker oder Geheimdienste hinter zu vermuten entspringt wohl in erster Linie der Fantasie der Menschen.

Selber Schuld

Wenn Staaten oder deren Organisationen glauben, sie könnten sich das Recht rausnehmen, andere Staaten oder Organisationen anzugreifen, Bürger auszuspionieren oder Zugänge zu irgendwas im Internet zu sperren, müssen sie sich nicht wundern, wenn die Angriffe entsprechende Reaktion nach sich ziehen.

Wenn die NSA diese Software entwickelt hat, um damit Städte anderer Länder zu schädigen, ist es nur richtig und nachvollziehbar, dass andere damit gegen US-Städte vorgehen.

Man sollte sich immer vorher überlegen, mit wem man sich anlegt und was das u.U. für Folgen haben kann.

@ex-Bayerndödel, 13:51h

Amerikanische Hackerangriffe auf die russische Stromversorgung... auch die Stromausfälle in Venezuela.

Heute hat es Argentinien und Uruguay mit flächendeckenden Stromausfällen erwischt. Woher kommt das wohl?

Ironie des Schicksals

"Das System sei zum Einsatz gekommen, bei Angriffen gegen Nordkorea und Russland etwa, berichtete die 'New York Times' weiter."

Das ist das erste Mal, dass ich in der westlichen Berichterstattung von staatlichen Cyberangriffen lese, die nicht russischen, chinesischen oder nordkoreanischen Ursprungs sein sollen.

Dass nun US-amerikanische Städte betroffen sind, möchte ich als Ironie des Schicksals bezeichnen. Schade ist nur, dass es auch hier die falschen trifft.

@superschlau, 14:00

Was sind das denn für Computerdeppen?
Keine Backups? Keine Reserve?

Heilige Einfalt, Sie haben vielleicht superschlaue Vorstellungen von Malware. Wenn ich in ein fremdes System eindringe, ist einer der ersten Schritte die Korrumpierung der dortigen Backup-Tools. Oder dachten Sie, die NSA könne ihre Schadsoftware selbst woanders deshalb so erfolgreich einsetzen, weil die Gegner niemals Backups machen?
Warum empfehlen Sie nicht das Aufstellen von Schildern an den Servern "Unbefugter Zugriff verboten. Eltern haften für ihre Kinder".

Techno-Kriminalität

Mit krimineller Energie lässt sich jede Technik knacken. Egal ob geclonte Krditkarten, Datenklau bei facebook oder manipulierte Dieselmotoren. Da sind die Betreiber und Aufsichtsorgane noch immer viel zu blauäugig. Der jährliche Schaden geht jetzt schon in die zig Milliarden, aber besonders schlimm wird es, wenn unser Alltagsleben auf einmal ausgehebelt wird.

Und hierzu nur am Rande, kämpft um den Erhalt des Bargeldes, denn wenn es nur noch elektronisches Geld gibt, sind Manipulationen und technischen Problemen Tür und Tor geöffnet.

Selber Schuld.

Denn wer mit Windows arbeitet muss damit rechnen. Das ist ungefähr so als würde man sich nackt um 12 Uhr aus denn Rathausmarkt stellen und sich dann wundern das es Nacktfotos von einem im Internet gibt. Die Sicherheit von Windows ist genauso gut, wie die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn AG.

Computersysteme kann man absichern

Computersysteme kann man absichern, wenn man denn will.

Aber solange sich die Wirtschaft & Politiker & Nachrichtendienste daran eine goldene Nase verdienen, müssen die Bürger darunter leiden, inklusive Kollateralschäden.

Und auch an der Not dieser Stadt kann wieder kräftig verdient werden.

Also wenn kümmert es wirklich?

"Sehen Sie deswegen auch die

"Sehen Sie deswegen auch die heutigen Stromausfälle in Argentinien und Uruguay in einem anderem Licht?"
Die Ursache dort ist bisher unbekannt. Jedenfalls gab es ein Problem im argentinischen Strom-Ausbalancierungssystem, worauf sich weite Teile des Netzes automatisch abschalteten. Der Auslöser könnte durchaus Malware sein, ebenso gut aber ein Blitz an ungünstigster Stelle. (Es regnet und gewittert in der Region seit einer Woche.)

@17:13 von frosthorn

"Warum empfehlen Sie nicht das Aufstellen von Schildern an den Servern "Unbefugter Zugriff verboten. Eltern haften für ihre Kinder"."

Gute Idee, dann dürfte kein ITler mehr an die Server... ;-)

Im Ernst, mal abgesehen dass dieses "Spiel" wie der Hase und der Igel abläuft möchte ich nicht wissen wie oft miserable ITler die Lücken erst öffnen, bzw. nicht schließen.

Frosthörnchen

Soso. Dann schaltet man den backupserver nicht mit ans netz. Einmal kurz tauschen. Fertig.
Wenn man weis, dass es so spinner gibt, muss man irgendwas dagegensetzen.
Und wichtuge infrastruktur gehört garnicht ans netz. Ging schliesslich jahrhunderte auch ohne.

Problem ist zwar vorhanden,

aber warum werden Personen, die Systeme hacken und damit die Öffentlichkeit erpressen nicht einfach als Terroristen genannt und damit, mit den damit verbundenen Mitteln des Staates, dann bekämpft?

Hacker->Öffentlichkeit bedroht->Terrorist!

Warum diese Weicheierei? Zahlen! = Lächerlich, Polizei einschalten besser!

@superschlau, 17:33 re @frosthorn

Soso. Dann schaltet man den backupserver nicht mit ans netz. Einmal kurz tauschen. Fertig.

Ok, Sie wissen's wirklich nicht besser, das sehe ich an Ihrer Antwort.
Für ein Backup werden Daten auf einem anderen Datenträger abgespeichert. Ob der Empfänger aber die wahren Daten erhält, oder bereits verfälschte, dass kann er nur schwer bis gar nicht überprüfen. Es nützt mir nichts, wenn ich eine aus falschen Daten bestehende Datei zur Sicherheit nochmal auf eine CD brenne. Verständlich?

17:33, Superschlau

>>Und wichtuge infrastruktur gehört garnicht ans netz. Ging schliesslich jahrhunderte auch ohne.<<

Es ging auch Jahrhunderte ohne Eisenbahnen, Autos, Telefon und Flugzeuge.

@ um 15:25 von bob1920

"Wie zahlen denn?
Stellt der Bürgermeister einen Geldkoffer neben eine Straßenlaterne oder gibt es Bankkonten auf die das Geld fließt? Wenn über Bankkonten gezahlt wird frage ich mich ob die Geheimdienste tatsächlich nicht in der Lage sind die Täter zu finden?"
.
Bitcoins sind so kleine Runde Münzen, ein Beispiel ist hier bei der Süddeutschen.

"https://media-cdn.sueddeutsche.de/image/sz.1.4484062/860x860?v=1560340321000&method=resize&cropRatios=0:0-Zoom-www"
Diese Münzen steckt man einfach in ein gepolstertes Kuvert und schickt sie an die Adresse des Erpressers.
Und nun im Ernst. Bitcoins haben den Charme, dass ihr Transfer anonym über das Internet abgewickelt werden kann. Wie das geht beschreiben Wikipedia und andere im Internet, leicht zu finden über eine Suchmaschine Ihrer Wahl.

NIHIL NOVI CONSTITVI DEBEAT

Wenn Fortschritt und Profit Werte überholen, muss man sich nicht wundern.

@Superschlau - autarker Backup-Server?

17:33 von Superschlau:
"Soso. Dann schaltet man den backupserver nicht mit ans netz. Einmal kurz tauschen. Fertig."

Nicht fertig. Sie haben noch nicht verraten, wie die Daten für das Backup auf den Backup-Server, wenn dieser nicht am Netz ist.

17:33 von Superschlau

«Und wichtuge infrastruktur gehört garnicht ans netz. Ging schliesslich jahrhunderte auch ohne.»

Und Jahrhunderte ging es auch ohne Verbrennungsmotor.
Und ohne Dampfmaschine, und ohne elektrisches Licht.

Waren das Pferd, der Esel, menschliche Muskelkraft, und der Ochs' genüge …

Das bestätigt mich wenigstens darin...

in allen Lebensbereichen so lange wie möglich analog zu bleiben wie es geht; und es sind so schöne Werk- und Spielzeuge in der x.0-Welt...

Bin zwar kein ausgesprochener

IT Fachmann oder Computerspezialist, aber ich weiss, dass ich meine Daten
immer wieder mal sichern muss. Für Großunternehmen oder Stadtverwaltungen etc. sollte man doch annehmen können, dass diese Daten mehrmals täglich gesichert werden müssen. Wo ist das Problem?
Ein Computerfachmann kostet eine Stadt vlt. 60tsd. Euronen im Jahr. Das rentiert sich allemal.

Na denn mal viel Spass

Haben nicht erst vor kurzen US Verantwortliche darüber gesprochen, das Sie Cyberattacken als Kriegserklärung verstehen.

@Mamas Liebling

Digitalisierung bedeutet: Ich beschäftige mich nicht mehr mit den wirklichen Problemen, sondern ärgere mich stattdessen mit Algorithmen, Programmierfehlern, Software-Updates, Kompatibilitätsproblemen und - last but not least - Hackerangriffen herum.

Wie heißt es so schön: Der Computer hilft mir, Probleme zu lösen, die ich ohne ihn nicht hätte :-)

Ich hoffe jedenfalls, die Erpresser werden gefasst, ausgeliefert und wandern als abschreckendes Beispiel für mehrere Jahrzehnte hinter Gitter.

@ex_Bayerndödel

Was ist eigentlich mit den amerikanischen Hackerangriffen auf die russische Stromversorgung, welche von US-Behörden vorgenommen wurden?

Alternative facts? Oder eine seriös beweisbare Behauptung?

@Christian1966

Denn wer mit Windows arbeitet muss damit rechnen.

Ist die Frage, ob Linux noch sicher wäre, wenn alle Welt damit arbeiten würde und sich Herrscharen von Hackern auf Suche nach Exploits in Linux machen und diese nutzen.

18:15 von Old Lästervogel

«Für Großunternehmen oder Stadtverwaltungen etc. sollte man doch annehmen können, dass diese Daten mehrmals täglich gesichert werden müssen. Wo ist das Problem?»

Nicht ausschließlich die Sicherung von (Benutzer) Daten ist das Problem.

Wenn Sie Ihre Daten regelmäßig sichern (angenommen: 1x täglich).
Dann kann sich prinzipiell beim nächsten Mal, wenn Sie Ihren Rechner mit dem Internet verbinden, ein Trojaner, "Malware", oder irgendeine "Böser Elektronischer Bube" in Ihrem Betriebssystem "einnisten".

Evtl. erst einmal unbemerkt, ohne Schaden anzurichten, der Sie beeinträchtigen würde. "Der lauert erst mal".

Führen Sie bspw. dann 3 Tage später irgendeine vom Bösen Buben definierte Operation an Ihrem Rechner durch (Textverarbeitung … oder so). Dann wird die Schad-Software aktiv, und legt Ihnen u.U. das gesamte Betriebssystem lahm.

Gar nix können Sie mehr am Rechner tun.
Auch nicht die Daten Ihres letzten Back-Ups überspielen.
U.U. grinst Sie ein hämisches Icon auf dem Schirm an …

"wenn alle Welt damit arbeiten würde und"

Das ist keine Frage sondern sicher, denn Linux ist OpenSource und Windows eben nicht.
Denn man kann nur das 'reviewen', was man auch lesen kann.
Was bei Windows eben nicht der Fall ist.

Keine Frage ist allerdings auch, das in dem von Ihnen erwähnten Fall,
natürlich die Exploitrate stiege.
Aber eben nicht in dem Masse, wie zur Zeit bei Windows,
die ja nicht mal mehr ihre Updates sauber programmieren können.

Das Gleiche gilt eingeschränkt auch für Android, und dass, obwohl prinzipiell OpenSource,
jedoch immer mehr 'closed source ähnelt.
Dank der Komplizenschaft mit den Treiber-Herstellern.

@BotschafterSarek

> Ist die Frage, ob Linux noch sicher wäre,
> wenn [...]sich Heerscharen von Hackern
> auf Suche nach Exploits in Linux machen...
Linux wird massenhaft genutzt, sowohl in Servern als auch in mobilen Geräten, Routern, Modems...
Kein System ist absolut sicher, und natürlich machen auch Linuxprogrammierer Fehler.
Der Vorteil von Linux und Open Source generell ist, dass
1. der Druck fehlt, das Update unabhängig von der Qualität zum Zeitpunkt X rauszubringen
2. bei grösseren Projekten (und Linux ist vermutlich im Moment das grösste OSS-Projekt) mehr Augen auf den Code schauen, was zu einem im Schnitt reiferen Code führt.
Dann kann natürlich ein geschickter Admin etwas mehr aus einem Windows rauskitzeln und ein schlechter Admin Lücken bei Linux aufreissen, aber da die beiden Systeme sicherheitsmässig in so verschieden Ligen spielen, muss man bei Linux schon viel verbocken und bei Windows im Prinzip alles richtig machen, um einen Gleichstand in Teilen zu erreichen.

Patient Zero

Wer hat die Infizierung gestartet? Die USA. Patient Zero. Oder anders gesagt: NSA-Spionage Software ist wie Waffen, von der Regierung leichtfertig und naiv hergestellt, mit einem Vertriebssystem ohnegleichen (Internet), und geraten irgendwann quasi ganz natuerlich in den Umlauf. Die Verantwortung dafuer auf Hacker zu schieben, ist geradezu kriminell leichtsinnig, vermutlich sogar von bewusster Ignoranz gespeist.

die Geister, die ich rief,,,

Wie andere Kommentatoren schon bemerkt hatten, entbehrt es nicht einer gewissen Ironie, daß ein Programmcode der National Security Agency nun die nationale Sicherheit gefärdet.
Um so blöder für diese Gruppe sozialautistischer Nerds, daß sie sich solch ein mächtiges Programm mal eben klauen lassen.

Zur Datensicherung: Auch in meinem Bekanntenkreis von gab es zwei Fälle von Kryptoviren. Bei Beiden war die Verschlüsselung so perfide, daß das Dateidatum um eine Sekunde jünger gestellt wurde und die Dateigröße fast gleich war. Bei der Datensicherung wurden die intakten Dateien dadurch durch die "neueren" Dateien überschrieben. Somit waren die üblichen Logiken des Inkrementbackups und auch des Vollbackups ausgehebelt. Und fast niemand auf der Welt hält dauerhaft einen Stapel von ein, zwei, drei, x Wochen alten Vollbackups in Reserve.

Erst nachdem die ausgeführte Sicherung auch verschlüsselt war, wurde der Bildschirm gesperrt.

Ach ja...

... und die USA bestrafen Huawei wegen Verdachts, eigentlich eher Verleumdung, aber selbst haben Sie staatliche und geheimdienstliche spionagesoftware und Trojaner, Zero day etc... überall auf der Welt in Anwendung... und jetzt haben es angeblich andere Hacker gestohlen... vielleicht sind das ja auch die Geheimdienste und nsa persönlich weil sie schwarzgrau für andereczwecke benötigen und keine Hacker die diese Erpressungen anwenden, wer weiß das schon... aber immer mit den Fingern auf andere zeigen...

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