Ihre Meinung zu: Arbeitsminister Heil will nicht SPD-Chef werden

15. Juni 2019 - 10:51 Uhr

Mehrere SPD-Spitzenpolitiker haben bereits angekündigt, nicht für den SPD-Vorsitz kandidieren zu wollen. Nun erklärte auch Arbeitsminister Heil, dass er sich nicht um den Posten bewerben will.

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Kommentare

Vor den Landtagswahlen

in Brandenburg, Sachsen und Thüringen will niemand SPD-Chef/in werden.
Da sieht man wie viel Vertrauen die Mitglieder der eigegen Partei gegenüber haben. Ein fataleres Signal kann man kaum an die Wähler geben.

Klüger ist das

Wer den unvermeidlichen Niedergang dieser Partei vor Augen hat, sollte sich diese Quälerei ersparen.

was für Taktierer

Die Sozis sollten eine Liste aufmachen, wir den Vorsitz will. Die wäre erheblich kürzer als die wer nicht will.
Schade, daß Herr Schäfer Gümbel vor seinen scharfen Äußerungen so schnell eingeknickt ist/einknicken musste. Hätte ein guter Vorsitzender werden können.
So wird die SPD weiterhin der Wurmfortsatz der populistischen Grüninnen sein und links zwischen Merkel und Radikale aufgerieben werden.

Weltweit gibt es einige

Weltweit gibt es einige symphonische Orchester, die generell ohne Dirigenten spielen. Das italienische Orchester "Spira Mirabilis" hat sich so ein Stammpublikum erworben, das man vorher kaum in klassischen Konzertsälen antraf.
Und in einem ZEIT-Artikel (https://tinyurl.com/y479xmjc) bestätigt selbst ein sog. Stardirigent wie Christian Thielemann, dass die Rolle des Dirigenten stark überschätzt wird: "Die wechselnden Orchesterleiter haben den Klang in Dresden nicht umgekrempelt. Das ist doch irre, oder?"
Vielleicht nimmt sich die SPD daran gerade ein Beispiel? Und vielleicht ist das sogar ganz sinnvoll, um sich wieder darauf zu besinnen, welchen "typischen Klang" es denn im sozialdemokratischen Orchester jahrzehntelang gab und wie dieser Klang im Jahr 2019/2020 ff. gefärbt sein müsste? Dann hat Hubertus Heil wie die anderen durchaus recht, nicht zu schnell die Frage nach dem/der neuen "Chefdirigenten/Chefdirigentin" zu beantworten.

Heil will nicht SPD-Chef :::

warum auch, das ist ein Knochenjob und einer der Undankbarsten noch dazu. Um den Job haben zu wollen bräuchte es ein Programm, das dann auch das eigene ist, eines wie "mehr Demokratie wagen" oder mehr "Raketen aufstellen", oder gar mehr "Selbstverantwortung fordern...." - es gibt da Vorbilder, die mit der (vorübergehenden) Macht etwas anzufangen wussten. Aber ob es in der SPD für dergleichen an der Zeit ist. Eigentlich bräuchte es ja eine Art Konsolidierungsbeauftragten und keinen wirklichen Vorsitzenden.

Und tschüss

Die SPD braucht auch keinen neuen Chef mehr, denn sie schafft sich gerade an. Und wer will schon ein Trümmerladen leiten? SPD - kannste knicken!

"SALE...!"

Der Posten des/der SPD-Chefs/Chefin scheint ein schwer verkäuflicher Ladenhüter zu sein. Vielleicht ein Fall als Sonderangebot bei Discountern? Oder für die Jobbörse der Jobcenter mit befristetem Zeitvertrag auf 450-Euro-Basis...?

Heil ??

Guten Morgen,
selbst wenn das Bashing der SPD auch zur Mode geworden ist,und ich mich deswegen nur noch begrenzt einbringen werde -an dieser Stelle-so muss ich doch sagen,dass die ehemaligen Genossen kein Fettnäpfchen auslassen.
Heil macht einen etwas besseren Job als die anderen,aber was sollen die Aussagen von Schaefer-Guembel ,Dreyer und Schleswig eigentlich bezwecken!
Sozialpolitisch ist die SPD keinen Deut besser als die CDU,das ist die bittere Wahrheit.Kohl und Bluem haetten weder die Agenda 2010,noch Hartz 4 eingeführt.
Solange sie das nicht begreifen,und einen radikalen Schnitt machen,Personell und Inhaltlich,werden Rentner die CDU waehlen(ein wenig SPD),Arbeiter die AFD oder die Linke ,Angestellte ebenso,und selbst Beamte CDU,die Grünen und ein wenig SPD.Identitaet futsch,Personal futsch und dann diese persönlichen Angriffe auf die CDU(man bleibt aber in der Groko)??,die Grünen(man bleibt aber in der Groko)??und natürlich auf Lafontaine(40,5 Prozent -98).Es ist zum Weinen!!

Wer will schon

freiwillig sein Konterfrei auf der öffentlichen Resterampe zeigen? Der Mann ist doch nicht blöd, das zeigt ja schon sein Lebenslauf. Außer Politik wenig Risikobereitschaft. Von der Wiege bis zur ... Apropos SPD-Resterampe: Das ist wie beim Fußball - damit singt der Marktwert drastisch und die Rubel rollt nicht mehr so üppig nachher wie beim #GazpromSchröder #BahnPofalla #AutoEckhard #LobbyFischer #... Schließlich soll sich die ganze Plackerei bei Dorffesten, Nelken verteilen, Bier trinken - volksnah versteht sich, auch nachher lohnen!

Recht hat er!

Wer will schon Generaldirektor einer Pleitefirma werden und sein? Der Posten sollte frei bleiben, weil er nicht erforderlich ist. Die RestSPD soll sich auf ihre Zukunft konzentrieren und für die nächsten Jahre in der Opposition bleiben und ein Brain Storming
machen. Gemeinsame Politik mir der Linken
aufbauen und dann neu starten.

Das wird nichts mehr

die können sogar Jesus den Parteivorsitz übertragen, es würde nichts mehr ändern. Diese Partei hat sich selbst ins abseits befördert und Ihren Untergang selbst verursacht. Ich selbst wurde über meine Eltern, die einst einen Willi Brandt verehrten und später als Gewerkschaftsmitglied 22 Jahre Wähler dieser Partei, bis einschließlich 1998. Was dann kam ist ja wohl jedem bekannt. Die könnten mir heute versprechen was sie wollen, es würde nichts mehr ändern. Durch die Globalisierung sind inzwischen alle Volksparteien nur noch dem Kapital verpflichtet, reden aber immer noch davon für das Volk zu handeln. Eine dieser Parteien zu wählen kommt für mich nicht mehr in Frage, kann aber für mich ebenso rechte Parteien ausschließen.

Als SPD-Mitglied hat man derzeit zwei Möglichkeiten

Entweder man erklärt, nicht den Vorsitz anzustreben. Dann gilt man in diesem Forum als Feigling und als Beschleuniger des Niedergangs der SPD. Oder man tut es, dann gilt man in diesem Forum als machtbesessen und als Beschleuniger des Niedergangs der SPD.
Der Partei selbst geht es ähnlich. Sucht sie einen Vorsitzenden, dann gilt sie als führungslos und desorientiert. Sucht sie keinen, denn gilt sie als führungslos und desorientiert.
Die SPD sollte vielleicht einfach auf Ratschläge der hier aktiven Foristen verzichten.

Wer auch immer...

...SPD-Vorsitzende/r wird, verliert im Ansehen bei den Bürgern, weil es das Image "Ersatz für Nahles", also "noch nicht einmal Nahles" einstecken muss.

Die SPD hat so viele junge, intelligente, echte Sozialdemokraten wie aus den 50ern in der Ortsvereinen. Die mittlere Führungsebene, zwar gut und pragmatisch, aber keine Führungspersönlichkeiten, sollen sich mal bei ihren Mitgliederversammlungen umsehen. Die hätten den Vorteil, dass ihnen niemand Lückenbüsserei andichten kann, und die Wahl würde von einer ehrlichen Absicht zum Neubeginn zeugen.

Kühnert wäre mir zu "ehrgeizig", aber so eine/r von dieser Art müsste es sein

Keine Chance

Die SPD ist historisch gescheitert, daran ändern auch neue Personen oder eine neue Programmatik nichts.

Partei auflösen

Das Gedränge in der linken Mitte ist mit drei Parteien (SPD, Grüne und CDU) zu groß. Deshalb. Jetzt kann die SPD noch erhobenen Hauptes über ihre Selbstauflösung oder Fusion mit der Linken beschließen. Auf geht's Genossen.

Heil will nicht SPD-Chef werden

Daran tut er gut , denn wohin er sich auch wendet , es ist alles sehr schwierig in der Partei ! Sie ist einfach runter gewirtschaftet und das über viele Jahre von mehreren Leuten aus der Partei, bis hin zum BER-Bürgermeister mit seinen tollen Ideen wie z.B. "Berlin ist arm aber sexy" ! Außer Schulden nichts gekonnt!

Wahnsinn

wie sie sich um den Posten reißen. Das Gedränge ist schon brutal.
Frau Nahles, die in schon schwieriger Lage übernommen hat, wegmobben und dann findet sich keiner mit dem A... in der Hose der sagt “ich mach's“.

Liebe SPD

Was ihr jetzt macht ist nicht Vertrauens würdig. Erspart uns weitere Personal Debatten und sammelt euch im Herbst nach den 3 verlorenen Landtagswahlen in Ostdeutschland dann neu.

Keiner will seinen Posten

Keiner will seinen Posten opfern.

Das hat diese Partei nicht verdient.

Genossen mit soviel Egoismus und Selbstgerechtheit ist dieser Partei nicht würdig.

@Oskar.spd 12:29

"...Kohl und Bluem haetten weder die Agenda 2010,noch Hartz 4 eingeführt...."
.
Sie haben Recht! Diese Reformen, die damals dringend notwendig waren hätten Niemals von einer Unionsregierung durchgesetzt werden können.
.
Stellen Sie sich die Demonstrationen, vermutlich sogar Straßenschlachten in Deutschen Städten vor wenn eine Unionsregierung versucht hätte die Hartz-Gesetze durchzusetzen. Mit einem mal wären Sie alle auf der Straße gewesen: SPD, Linke, Grüne, Gewerkschaften, Sozialverbände .... und alle hätten Sie dagegen gewettert.
.
Nur die SPD konnte die Gegner binden und die Gegenwehr in Grenzen halten.
.
Ein Glücksfall für dieses Land dass wir zur rechten Zeit eine linke Regierung hatten. Denn in der Folge wurde Deutschland vom "kranken Mann Europas" zum wirtschaftlichen Motor Europas.

Heil ist auch noch zu jung für ....

... den Ruhestand.
.
Würde er den Job annehmen, würde sein Kopf spätestens nach den kommenden Wahlniederlagen gefordert werden.

Und was soll er dann machen?
.
Da erscheint es klüger, einfach mal die Beine Still zu halten und in Deckung bleiben.
.
Übrigens: Wäre nicht unser Außenminister Maas eine gute Wahl für den Parteivorsitz? ;)

12:44 von Schelmchen

Ich teile Ihren politischen Werdegang , war in dritter Generation Sozialdemokrat und setzte den Schröderschen Verkauf und Verrat in meinen Parteiaustritt um. Hubertus zum letzten Halali ? Diese Sozis werden vom Kapital nicht mehr gebraucht und werden deshalb verschwinden.
Gruß

Verständlich,keiner will als

Verständlich,keiner will als Sargnagel der SPD in die Geschichte eingehen.

Nur Ergebnisse zählen

„Zu seinem Favoriten äußerte sich der Minister nicht, machte aber deutlich, dass die neue Führung "Verantwortung, Leidenschaft und Augenmaß" bräuchten“

Vor allem Augenmaß. Damit sind jetzt aber nicht Geldverteilungsfragen und überhaupt alles, was mit „Finanzen“ zu tun hat gemeint.

„"Wir müssen jetzt erst mal (...) in Regierungsverantwortung Probleme lösen"

Das und nichts anderes ist schließlich ihr Job.

„Das werde hoffentlich zeitnah gelingen“

Das wäre in der Tat wünschenswert. Die gestern unter „Groko-Klausur - Viel Harmonie - und ein paar Beschlüsse“ gemeldeten Ansätze (Pflege: mehr Geld, [viel!] weniger Bürokratie, sowie: „Das Beschlusspapier der Fraktionsspitzen sieht nicht nur staatliche Funkmasten im Niemandsland des Mobilfunks vor, sondern auch mehr Transparenz [hier viel mehr, bitte!]“ hören sich schon mal nicht verkehrt an.

Es kommt allerdings ganz darauf an, was schon in den nächsten paar Monaten an greifbaren (hör-, sicht- und erlebbaren!) Ergebnissen dabei rauskommt.

@ geselliger misa

"Sie haben Recht! Diese Reformen, die damals dringend notwendig waren "

Wenn die Agenda 2010 dringend notwendig war, dann heißt das im Klartext, dass es dringend notwendig war:

1. Die Leistungsgerechtigkeit beim Bezug von Transferleistungen bei Langzeitarbeitslosigkeit und Grundsicherung im Alter, sowie regulärer Altersrente abzuschaffen.

2. Dem unteren Drittel der Arbeitnehmer keinen Inflationsausgleich bei den Löhnen mehr zu gewähren und damit ihren Wohlstand abzusenken.

3. Alle Arbeitnehmer nicht mehr am Erfolg der Volkswirtschaft zu beteiligen, indem man sie nicht mehr am Produktivitätsfortschritt beteiligt.

Ich habe damit kein Problem, das sollte man dann aber auch dazu sagen.

Wer will...

Es scheint keine Masochisten mehr in der SPD zu geben... Ebenso wenig Idealisten... Oder gar Visionäre...

Nur Menschen, die an ihrem bisschen Macht festhalten möchten - möglichst ohne sich die Finger an so heiklen Dingen zu verbrennen, wie etwa für die eigene Meinung einzustehen oder die Werte der SPD

By thy way... Wofür steht die Partei denn eigentlich noch?

Das wüsste man, wenn man sich mit der Basis zusammensetzen würde...

Nicht aber, wenn man Spitzenpolitiker in Talkshows einlädt oder sieht, was die so loslassen.

Alles, bloß nicht den eigenen Namen oder die erlangte Position riskieren...

Ich bin gespannt, wer das nächste hochgelobte Opfer der selbstverliebten Führungsriege werden wird...

ich kann Hubertus Heil verstehen

wer wird schon gerne gejagt.

die SPD ???

Die SPD ist dabei sich vollkommen abzuschaffen. Für mich stellt sich die Frage, wer soll denn hier Verantwortung übernehmen, es gibt Keine oder Keinen der diesen desolaten Zustand dieser sterbenden Partei ändern könnte. Nun hat die AfD sogar mehr erreicht, und die SPD um einen Punkt überholt. Wenn diese komische Vereinigung CDU/CSU und SPD nicht bald beendet wird, ist die CDU auch bald am Ende. !!!

Arbeitsminister Heil will nicht SPD-Chef werden

"Ich habe nicht vor, zu kandidieren - ich weiß aber, wen ich will", sagte Heil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Ich wüßte auch, wen ich in der Parteispitze nicht will und wen ich wählen würde. Aber ich bin nicht in der SPD und kann deshalb niemand wählen, falls es zu einem Mitgliederentscheid kommt.

12:09 von andererseits

>> Weltweit gibt es einige symphonische Orchester, die generell ohne Dirigenten spielen [...]
Christian Thielemann [...]:
"Die wechselnden Orchesterleiter haben den Klang in Dresden nicht umgekrempelt."
Vielleicht nimmt sich die SPD daran gerade ein Beispiel? Und vielleicht ist das sogar ganz sinnvoll, um sich wieder darauf zu besinnen, welchen "typischen Klang" es denn im sozialdemokratischen Orchester jahrzehntelang gab und wie dieser Klang im Jahr 2019/2020 ff. gefärbt sein müsste? >>
Grandiose Analogie!
Genau das denke ich auch: man muss den 'ursprünglichen Klang' wieder unter dem übergestülpten Fremdklang heraushören lernen.
Und dann - was Sie gottseidank in dem letztzitierten Satz auch geschrieben haben - muss dieser urechte Klang im Hier und Jetzt eine neue Färbung bekommen.
Thielemann hat das offenbar zwar nicht gesagt, aber auch er hat den alten Orchestern seine Note hinzugefügt.
Und dazu muss dann eben doch irgendwann eine fähige Person am Horizont erscheinen.

12:52 @frosthorn

"Entweder man erklärt, nicht den Vorsitz anzustreben. Dann gilt man in diesem Forum als Feigling und als Beschleuniger des Niedergangs der SPD."

Hier im Forum:

"Es scheint keine Masochisten mehr in der SPD zu geben... "

"Verständlich,keiner will als Sargnagel der SPD in die Geschichte eingehen."

"Daran tut er gut , denn wohin er sich auch wendet , es ist alles sehr schwierig in der Partei ! "

"Da sieht man wie viel Vertrauen die Mitglieder der eigegen Partei gegenüber haben."

"Wer den unvermeidlichen Niedergang dieser Partei vor Augen hat, sollte sich diese Quälerei ersparen."

.....

"Dann gilt man in diesem Forum als Feigling..."

Die Aussage stand wohl schon vor dem nicht Lesen der Beiträge im Forum fest.

Wer will denn den?

Warum auch ausgerechnet Heil?
Die Agenda 2010 hat er mitzuverantworten und seine Respektlosigkeitsrente ist eine Unverschämtheit.
Auch hat er für Arbeitslose im Allgemeinen und für die Verbesserung der Pflege bisher nichts getan.
Der muss zur Neuwahl auch weg aus dem SPD - Vorstand!

Interessant bzw. unfassbar

Ist ja hochinteressant zu wissen, wer alles NICHT Parteivorsitzende(r) der SPD werden will, das mal das "schönste Amt neben Papst" war. Ein fataleres Zeichen für den unaufhaltsamen Niedergang gibt es nicht.

Kanzlerkandidaten (Steinbrück, Steinmeier) wurden eiskalt im Regen stehen gelassen, weil man meinte, sie vertreten nicht die gesamte SPD. Kühnert und Stegner wären unter Wehner mit einem Partei-Ausschluss-Verfahren bedacht worden, wie damals Jochen Steffen und andere. Die werden jedoch heute bejubelt, obwohl gerade sie wesentlich zum Niedergang der SPD beigetragen haben.

Mit jahrelangem Linksüberholen der Grünen und Linken bei Themen wie "Flüchtlinge" und "Klima" hat sich die SPD überflüssig gemacht. Sie ist fertig.

(15 Jahre Mitglied dieser Partei, doch schon längst ausgetreten)

Heil will kein SPD-Chef werden...

Nun erklärte auch Arbeitsminister Heil, dass er sich nicht um den Posten bewerben will...
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Sollte er sich vielleicht noch einmal überlegen. Spätestens nach den Landtagswahlen kommt die Frage auf, ob die Groko so weiter machen will und kann...Und dann verliert er seinen schönen Posten als Minister. So oder so, die SPD hat mit den derzeitigen Personal und der derzeitigen Politik keine Zukunft.

Zukunft der Sozialdemokraten...

Heil: Zu seinem Favoriten äußerte sich der Minister nicht, machte aber deutlich, dass die neue Führung "Verantwortung, Leidenschaft und Augenmaß" bräuchten. 
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Mit Verlaub...Das hatte die SPD seit der Kanzlerschaft Schröders nicht mehr...

Politprofis schlechte Vorbilder

"....warum auch, das ist ein Knochenjob und einer der Undankbarsten noch dazu." Lieber Mitforist @Rumpelstielz, sicher ein Knochenjob, aber ein durchaus nicht schlecht Bezahlter. Wenn von diesen Profis schon niemand den Vorsitz machen will, was sollen dann all die vielen Leute in den Sport,-Gesang,-Musik,-Freizeit,- usw. vereinen denken, wenn es darum geht, Vorstandsposten wie z. B. 1. Vorsitz, Kassier, Schriftführer, Ausschuss usw. zu besetzen. Die machen das i. d. R. ehrenamtlich und ernten oft nur Kritik von "besserwissenden" Klugsch...., welche ihrerseits aber eine aktive Mitarbeit mit den phantasievollsten Ausreden verweigern. Ich kenne dieses immer wiederkehrende Theater seit Jahrzehnten aus eigener Erfahrung und so sage ich: Politprofis, welche sich so verhalten wie viele z. Zt. in der SPD, sind für uns Normalbürger schlechte Vorbilder.

@ Der freundliche

"Spätestens nach den Landtagswahlen kommt die Frage auf, ob die Groko so weiter machen will und kann …"

Ich bin immer wieder erstaunt über diese Fragestellung.

Die Groko besteht auf Basis des Koalitionsvertrags. Solange dieser eingehalten wird, dann wird die GroKo weiter bestehen, auch wenn die SPD ihr gesamtes Personal auswechselt.

Falls die SPD den Koalitionsvertrag nicht mehr einhalten will, und nur darum geht es, dann kann sie sich gleich in den offenen Sarg legen.

Um Gottes Willen

...das waere der absolute Sargnagel für die SPD. Möge dieser und andere Krüge (Gumbel, Schreier etc ) an uns vorübergehen u ein Prozess der Grunderneuerung als Oppositionpartei folgen!

Auf die Füße, fertig, los

Die SPD geht - wenn sie so weiter macht wie bisher - baden.
Und die Linke genau so.
Zu Recht.

Mein Vorschlag:

SPD und Linke vereinigen sich - aber nur vorübergehend.

Um sich danach aus dem jetzigen Sammelsurium klar in "Utopisten" (z.B. Sozialtheoretiker, Systemüberwinder, ... Willkommenskulturler usw.) und "Realisten" (Prioritäres Ziel: Politik für die arbeitende Bevölkerungsmehrheit incl. Rentner) neu zu sortieren.

Und um sich nach diesem Läuterungsprozess in "SPD_neu" und "Linke_neu" aufzuteilen.

"Wagenknecht" also quasi vom Kopf auf die Füße gestellt ...

PS
Dass dabei insb. die "Seeheimer" auf der Strecke blieben, erschiene mir als gerechter und wilkommener Nebeneffekt.

Ist doch logisch....

...wer will schon als führender Kopf für eine Partei stehen,
die sich dafür verantwortlich zeichnet, den
Verfassungsschutzchef Maassen hinterrücks abgesetzt
zu haben.

Eines der übelsten NOGO´s in einer Demokratie.
Aber da war Frau Nahles ganz vorne mit dabei unterstützt
von ihrer SPD und deren "Spitzenpersonal".

Solange sich die GESAMTE Führungsrige der SPD nicht
auf einmal verabschiedet und Platz für einen
kompletten Neuanfang bietet, ist dieser Partei
nicht mehr zu helfen.
Ob das Nachwuchspersonal wie Kevin dann ausreicht
um einen "Neustart" mit Prozentgewinnen hinzulegen,
steht natürlich auf einem anderen Blatt.

Sachlichkeit könnte helfen...

Von Jugend an SPD-Mitglied bin ich im Zuge der Hartz-Gesetze ausgetreten, wurde 2005 Mitglied bei der "Linkspartei"und habe dort meine bereits vorherige (sozialorientierte) kommunalpolitische Arbeit aktiv fortgesetzt bis zum Renteneintritt in 2017. Im Wissen um das leider nur begrenzte Wählerpotenzial für "Die Linke" bin ich aus politstrategischen Gründen an einer starken SPD mit sozialorientiertem Impetus freilich interessiert. Momentan tobt in der SPD intern aber leider ein personalpolitischer Kampf um persönliche Machtpositionen, der mit einer parteipolitischen und personellen Erneuerung für Zukunftsfähigkeit der SPD nichts zu tun hat. Auch Mitglieder-Urabstimmungen sind dabei nur Feigenblätter.
_
Eine Partei lebt vom überzeugenden Programm. Und von Persönlichkeiten, die das Programm überzeugend verkörpern. Kurzum: Die SPD sollte intern nach einem zeitgemäßen Äquivalent zu Willy Brand suchen... und diesen Chef dann auch konsequent unterstützen...!

Ein Seeheimer...

das wundert mich jetzt aber sehr, er steht doch für die heutige sPD. Und er hätte auch eine Mehrheit da es den linken Flügel in der sPD nicht mehr gibt. Schade drum..

@Schelmchen "Das wird nichts mehr"

die können sogar Jesus den Parteivorsitz übertragen, es würde nichts mehr ändern."
Liebe(r) Schelmchen, Jesus ist "Vorsitzender der Welt" und respektiert, wenn auch unter großen Schmerzen, den freien Willen jedes einzelnen Menschen, auch jenen, welche mit ihm nichts zu tun haben und auch jenen, die ihm und seinen Anhänger spotten und Gewalt antun. Den Menschen seiner Zeit begegnete er mit bedingungsloser Liebe, für deren und für unser manchmal erbärmliches Versagen heute ist er ans Kreuz gegangen.

NACHTRAG...

Falls die SPD einen ähnlich charismatischen Parteivorsitzenden wie seinerzeit Willy Brand findet, könnte Bewegung auch in die innerparteiliche Diskussion kommen; auch unter dem Aspekt eines dringend neuen und zukunftsfähigen politischen Grundsatzprogramms. Wichtigste Voraussetzung dafür wäre m.E. allerdings, daß die bisherigen ("Hartz- u. neoliberal-belasteten") SPD-Eliten (inkl. Seeheimer Kreis) entmachtet und aufs Altenteil verabschiedet werden, um politischen Raum für Fehler-Revisionen und Ideen für Erneuerungen mit Zukunftsfähigkeit zu schaffen. Dann klappt es auch mit einer intellektuell gedeihlichen Kooperation zwischen SPD und Linkspartei...

Thorsten Schäfer-Gümbel

TSG wäre für mich die ideale Besetzung - Er hat das Charisma und die nötige Seriösität, die Andera Nahles so manches Mal leider gefehlt hat - vermissen ließ...

@Säbelzahn - Nur unglücklich in der Formulierung

Ich bin immer wieder erstaunt über diese Fragestellung.[...]Falls die SPD den Koalitionsvertrag nicht mehr einhalten will, und nur darum geht es, dann kann sie sich gleich in den offenen Sarg legen.

Sicherlich ist es nicht die Koalition die sich überlegt ob sie weitermacht, sondern in erster Linie die SPD. Und für die hat sich unter anderem die GroKo als bester Weg ins Grab erwiesen. Der Wunsch der Wähler bzw. ihrer ehemaligen Anhänger, und derer die es wieder werden wollen ist keine CDU light, eher eine Besinnung auf das was sie einst war, Arbeiterpartei und und die der progessiv gesinnter Wähler, die Veränderungen wünschen. Politik die nicht aus der Feder eines Wirtschaftslobbyisten stammen könnte, und nicht aus Angst um den Wohlstand lieber alles belassen wie es ist, selbst die Dinge die schlecht laufen.

Auf was soll die SPD noch warten, dass sie auch noch den Rest der Wähler vergrault um ja nicht die Posten zu verlieren ?

Krisenzeiten

In Krisenzeiten suchen viele ihr Heil in der Flucht.

@andererseits

Zitat: "...Das italienische Orchester "Spira Mirabilis" hat sich so ein Stammpublikum erworben, das man vorher kaum in klassischen Konzertsälen antraf.
Und in einem ZEIT-Artikel (https://tinyurl.com/y479xmjc) bestätigt selbst ein sog. Stardirigent wie Christian Thielemann, dass die Rolle des Dirigenten stark überschätzt wird: "Die wechselnden Orchesterleiter haben den Klang in Dresden nicht umgekrempelt. Das ist doch irre, oder?""

Auch Orchester ohne Dirigenten müssen sich einigen, wie sie ein Werk interpretieren, das erfordert dann manchmal endlose Diskussionen. Die Aussage von Christian Thielemann ist nur halb richtig. Sie spricht eher gegen die Dirigenten; sie verstanden ihr Handwerk nicht, sonst hätte sich der Klang verändert. Oder sie orientierten sich am 08/15-Klang des weltweiten Konzertzirkus, statt individuellem Klang. Was die SPD braucht ist Rückbesinnung auf ihre Wurzeln und einen neuen Dirigenten, statt unsäglicher Vergleiche der Grünen mit den ganz Rechtsaußen "AfD".

@14:36 Sausevind

Natürlich braucht es letztlich auch eine oder mehrere Personen, die den Parteivorsitz übernehmen; aber es ist nicht das schlechteste, vorher den "Klang des Orchesters" gründlich zu justieren.

@ claireannelage

"... Linie die SPD. Und für die hat sich unter anderem die GroKo als bester Weg ins Grab erwiesen. "

Ja also, so etwas sollte man sich dann eher _vor_ einem Koalitionsvertrag überlegen. Ich bin nicht zufrieden mit Ihrem Vorhalt.

Das klingt so: Der vereinbarte Koalitionsvertrag war für uns (die SPD) nicht so der Bringer, deshalb verlassen wir mal die Koalition.

Das kann nicht Ihr Ernst sein.

Hubertus Heil

hat bisher als Minister einen überwiegend guten Job gemacht, ist noch nicht durch hanebüchene Sprüche in Erscheinung getreten und integer. Er wäre nicht der schlechteste Kandidat, weil er parteiintern kein Spalter ist. Aber wäre er der beste Kandidat? Ihm fehlt Charisma und ich kenn ihn nicht als mitreißenden Redner. Die Fußstapfen sind eben ziemlich groß, wenn man frühere SPD-Vorsitzende betrachtet

um 14:07 von Säbelzahn

>>
Wenn die Agenda 2010 dringend notwendig war, dann heißt das im Klartext, dass es dringend notwendig war:

1. Die Leistungsgerechtigkeit beim Bezug von Transferleistungen bei Langzeitarbeitslosigkeit und Grundsicherung im Alter, sowie regulärer Altersrente abzuschaffen.

2. Dem unteren Drittel der Arbeitnehmer keinen Inflationsausgleich bei den Löhnen mehr zu gewähren und damit ihren Wohlstand abzusenken.

3. Alle Arbeitnehmer nicht mehr am Erfolg der Volkswirtschaft zu beteiligen, indem man sie nicht mehr am Produktivitätsfortschritt beteiligt.

Ich habe damit kein Problem, das sollte man dann aber auch dazu sagen.
<<

Alles wichtige Punkte. Hat nur nichts mit der Agenda 2010 zu tun. Die Agenda hat weder eine Grundsicherung im Alter abgeschafft, noch in das Rentensystem eingegriffen, noch einen Inflationsausgleich für niedrige Löhne abgeschafft, noch Arbeitnehmer vom Produktivitätsfortschritt ausgeschlossen. Arbeitnehmer müssen wieder lernen, ihre Interessen selbst zu vertreten!

Was ist mit Simone Lange?

Die SPD-Oberbürgermeisterin von Flensburg ist meines Wissens noch nicht in den Kreis der Absager (Absacker wäre auch passend) eingetreten.

Allerdings kann ich mir vorstellen, dass Sie parteiintern keine große Lobby hat, weil den Genossen jemand mit Messias-Qualitäten vorschwebt, was aber ihr Spitzensortiment personell nicht liefern kann.

Die SPD kommt mir wie jemand vor, der trotz Symptomen einer ernsthaften Krankheit den Weg zum Arzt solange hinausgezögert hat, bis der Handlungsbedarf dann unausweichlich werden musste. Damit hat man sich in ein Stadium hineinmanövriert, wo der Arzt dann fragt: "Und damit kommen Sie jetzt erst?"

Erfolgreiche Behandlungsaussichten wurden somit verschleppt, so dass nun die Suche nach lebenswichtigen Medikamenten angezeigt ist. Trotz dieser Dramatik kann die Partei den alles auslösenden Richtungsstreit einfach nicht beenden, was Profil noch Neuausrichtung wiederholt chancenlos stellt.

Da fragt man, wann wollen die das Sterbebett endlich verlassen?

re janros

"...wer will schon als führender Kopf für eine Partei stehen,
die sich dafür verantwortlich zeichnet, den
Verfassungsschutzchef Maassen hinterrücks abgesetzt
zu haben."

Die causa Maaßen wird kaum einen Wähler veranlasst haben, von der SPD abzuwandern. Und in Zukunft erst gar nicht.

Wenn Sie der SPD sonst nichts vorzuwerfen haben ...

Wen interessiert's ?!?

Es ist ja fein, dass vermeintlich kompetente Mitglieder der SPD ihre Nichtkandidatur verkünden. Freilich, man kann als Mitglied oder Sympathisant erleichtert aufatmen, dass da einer, der bereits in der Vergangenheit nichts hinbekommen hat (man denke nur an die ruhmreiche und aufregende Zeit, als jener HH Generalsekretär war), zumindest von diesem Amt die Finger lassen will.
Gewiss, es gilt eine Lücke personell zu schließen, aber ist dies das Einzige? Eine Lücke zu schließen, bedeutete dass da jemand aufsteht mit einem Programm oder gar einer Vision. Hier freilich drängt sich niemand auf. Ein Dilemma, in dem nicht allein die SPD steckt, aber die hat jetzt immerhin die Personallücke.
Aktivitäten im Alltagsgeschäft sind das eine, gewiss notwendig aber eben nicht staatstragend. Reformen mit zuweilen Erleichterungen für Bürger, hier und da dann auch mit Belastungen sind das eine. Einen Menschen mit Visionen und Charisma zu finden, der oder die sich nicht in phantastischen Utopien verliert.

Es war der größte Fehler sich

Es war der größte Fehler sich von der Agenda 2010 abzuwenden. Die Agenda 2010 hatte schon die richtige Richtung. Immerhin müssen wir die Sozialleistungen mit unserm Steuergeld finanzieren.

Und dann auch noch der Mindestlohn. Man stelle sich vor, daß man 14 Euro verdient hat und der andere nur 7 Euro, dann hatte man doppelt so viel. Bei 9,20 zu 14 hat man nur noch 50% mehr, ohne das der andere mehr tut. Der Mindestlohn geht also zu lasten derer, die darüber liegen, da ihre Arbeit jetzt in relation weniger Wert ist. Zusätzlich steigen die Preise, also ist der Schaden noch größer.

Die SPD hätte nie sagen dürfen, man muß von seiner Arbeit leben können. Sie hätte sagen müssen, man muß eine Arbeit machen von der man Leben kann. Klare Umkehr der Verantwortung. Wer, wenn nicht die Menschen mit geringem Einkommen, sollte den die größte Motivation haben, sich beruflich zu verbessern. Wir haben Fachkräftemangel, aber die Sozialleistungsbezieher wollen diese guten Jobs nicht machen? Warum nur?

Vielleicht sollte man Kevin Kühnert..

..als würdigen Nachfolger von Romulus Augustulus doch zum Vorsitzenden der SPD ernennen!

@Wanderfalke 16.05

Simone Lange wäre für mich eine sehr gute Kandidatin! Unverbraucht, unverbrannt, mit Bodenhaftung und Bezug zu den Leuten und ihren Nöten im Alltag als Oberbürgermeisterin und Kriminalkommissarin. Dazu noch ein Leben und Erfahrung vor der Politik
"Allerdings kann ich mir vorstellen, dass Sie parteiintern keine große Lobby hat, weil den Genossen jemand mit Messias-Qualitäten vorschwebt, was aber ihr Spitzensortiment personell nicht liefern kann."

Da ist was dran. Leider wurde sie von den "Parteigrößen" regelrecht geschnitten und missachtet. Sie kommt aber bei der Basis ganz gut an und die Basis ist wichtiger für die Partei und ihre Zukunft

"Genauso wie mein Vater, der hier neben..

..mir steht, so wähle auch ich persönlich seit über 60 Jahren NUR die SPD, damit Willy Brandt auch weiterhin unser Bundeskanzler bleibt!

Darauf der Vater:
"Wieso Willy Brandt, ist denn Fritze Ebert nicht mehr Reichspräsident?"

Daher mein Fazit:
Solch treue Stammwählerschaft der SPD stirbt halt nach und nach weg, ohne diese käme die SPD heutzutage höchstwahrscheinlich kaum noch über die 5 Prozent Marke!

15:55 von deutlich

"Ihm fehlt Charisma und ich kenn ihn nicht als mitreißenden Redner."

Wozu wollen die Leute immer Charisma kieken und sich von hinreißenden Rednern bis in die Besinnungslosigkeit sinken lassen?

Dazu haben wir unsere Filmstars und brillanten Studio-Schauspiel-Sprecher.

Und unsere früheren Demagogen.

In unsere moderne Zeit passt das nicht mehr, wo in Zukunft nur Sachlichkeit, Sachkenntnis und ein Verstehen grundlegender Zusammenhänge ein Gegengewicht gegen die wachsende Anzahl der Polit-Demagogen unserer Erde sein können.

Tief im Herzen

wäre wahrscheinlich jedes Mitglied der SPD auch gleich Vorsitzender.
Die Diskussion aber lediglich auf Personen zu reduzieren, die integer, sachkundig, integrativ oder vielleicht sogar nur nett sind, ist fahrlässig.
Dankbar sein kann ein jeder, dass Genosse Hubertus zumindest heute nicht kandidieren will. Aber geht es denn am Ende um die, die nicht wollen oder nicht viel eher um jene, die wollen und können.
Und da beginnt das Problem der SPD, aber freilich gleichfalls der Union und der meisten anderen Parteien. Eine Persönlichkeit zu finden, die über Charisma verfügt und Menschen begeistern kann, die eine Vision hat, die nicht gleich als versponnene Utopie verkümmert, die den Spagat zwischen leider nötiger Alltagspolitik mit schnöden Themen wie Pflege, Rente, CO2 und und und sowie visionärem Weitblick hinbekommt.

Hier gilt es eine Person zu finden die will und kann, aber nicht jene, die nicht wollen und gewiss auch nicht können.

Hosen voll

Genau das ist der Kern des Problems: Alle haben die Hosen voll und keiner ist bereit, Verantwortung zu übernehmen. Wie nur will so eine Partei als Kollektiv führungsschwacher Angsthasen irgendwann wieder einmal Regierungsverantwortung übernehmen? Letzteres geht wohl erst wieder, wenn sich wieder jemand mit ausreichend Format findet, auch bei Gegenwind auf Kurs zu bleiben. Aber genau davon scheinen aktuell alle Parteien in Deutschland weit entfernt zu sein.

Sausevind 16.28

Wozu wollen die Leute immer Charisma kieken und sich von hinreißenden Rednern bis in die Besinnungslosigkeit sinken lassen? "
Frau Sausevind, haben Sie mal Willy live gehört oder Gerhard Schröder beim Wahlkampf?Oscar Lafontaine? Dann wüssten Sie es, wie wichtig das für die Wahlkämpfer an der Parteibasis und für die Stimmung ist

Gesamtstrategisch wäre

Gesamtstrategisch wäre natürlich eine (Re-)union der SPD mit der Linken auf Dauer sinnvoll, denn die Zersplitterung der Parteienlandschaft stärkt nicht unbedingt die Demokratie, da die zunehmende Konturlosigkeit durch zu große Nähe letztlich nur die extrem Rechte geputscht hat.

16:47 von

16:47 von andererseits
Gesamtstrategisch wäre
Gesamtstrategisch wäre natürlich eine (Re-)union der SPD mit der Linken

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WAS?

Mit dem SED- Rest vom Schützenfest?

BLOß NICHT!

Dann kann sie auch gleich mit der afd kopulieren ...

Bitte keine Ränder.

Auch nicht mehr mit CDU koalieren.

Die Spd muss zu solider Oppositionsarbeit zurück!

Dann klapps auch wieder.

Es ist hinlänglich bekannt,

Es ist hinlänglich bekannt, dass insbesondere gr. Oppositionsparteien in gr. Koalitionskonstellationen ... aber eigentlich jede Partei, in welcher Konstellationa auch immer ihr Profil NICHT schärfen kann.

Im Gegensatz. Es geht verloren.

Die spd muss ihr Rolle, für die sie verantwortlich ist nur wieder ausfüllen.

Das ist schon die halbe Miete.
Die andere hälfte der Miete stellt der Inhalt.

Das ist nun wahrlich kein Hexenwerk!

zweitrangig

Wer kandidiert für den Vorsitz? Verschwendete Journalistenzeit ! Die Parteimitglieder sollen sich zunächst mal um ihre Inhalte einig werden, dann kann man sehen wer das vernünftig vertreten kann. Die Inhaltliche Debatte der SPD, das Ringen der bisher marginalisierten Sozialdemokraten in dieser Partei um eine sozialdemokratische Ausrichtung wäre Aufgabe der Journaille !

andererseits 16.47

Ausgerechnet mit der linken Kaderpartei, die Querdenker und Abweichler wie Sahra Wagenknecht, Oscar und andere noch gnadenloser mobbt und ausgrenzt als die SPD? Da werden Gedanken an die SED wach! Damit können Sie ältere Sozialdemokraten nur abschrecken, gut so!

16:41 von deutlich

>> Sausevind 16.28
Wozu wollen die Leute immer Charisma kieken und sich von hinreißenden Rednern bis in die Besinnungslosigkeit sinken lassen?

"Frau Sausevind, haben Sie mal Willy live gehört"

Jawoll, habe ich. Gehört und gesehen und mich so weit wie möglich nach vorne gesetzt.
Ich war ihm ein wenig verfallen, war aber auch noch jung.
Später habe ich begriffen - und da war ich zwar etwas älter, aber auch noch jung - WIE gefährlich dergleichen ist.
Es war ein grün orientierter langhaariger 'junger Mann', ca 10 Jahre jünger als ich, der mir mit einem einzigen Satz die Augen geöffnet hat.

Wer die Gabe der Überredungskunst hat, hat gleichzeitig auch die Gabe, zu manipulieren.
Selbst wenn dieser es nicht will, geschieht dies: der andere WIRD manipuliert.

@ Klärungsbedarf

Mal davon abgesehen, dass Ihre sonstigen Punkte Ihres Vorhalts unzutreffend sind:

"Arbeitnehmer müssen wieder lernen, ihre Interessen selbst zu vertreten!"

Bitte erklären Sie uns ganz genau, wie Arbeitnehmer (und auch Gewerkschaften) Interessen vertreten sollen, wenn der Staat Langzeitarbeitslose auf das sozio-kulturelle Existenzminimum setzt und sie verpflichtet, fast jeden Job zu fast jedem Lohn (damals kein Mindestlohn) anzunehmen.

Gute Besserung

Ich finde, es bezeichnet die schwierige Situation der SPD sehr gut, wenn führende Mitarbeiter der Partei unablässig in die Öffentlichkeit lancieren, was sie nicht tun werden.

Gute Besserung.

@ 17:00 deutlich

Das Zerrbild, dass Sie von der Linken zeichnen, ist bei einer bestimmten Gruppe beliebt, auch die Assoziation zur SED; insofern ist deutlich, was Sie bezwecken. Zieht nicht wirklich, erst recht nicht für "ältere Sozialdemokraten", die in deutlicher Mehrheit wissen, welch katastrophaler Fehler die Spaltung linker politischer Kräfte darstellt. Ein erster Schritt ist die Zusammenarbeit, die es auf kommunaler Ebene längst gibt und die auch auf Länderebenen mehr und mehr eine normale Spielart im Kanon der verschiedenen Koalitionen geworden ist. Bei grün-rot-rot auf Bundesebene stehen einige hohe Hürden noch im Weg, aber das ökosoziale Profil der Grünen könnte helfen, eine gemeinsame Orientierung zu finden.

Wo sind Sie geblieben

Ich war zwar noch nie SPD Wähler aber ich vermisse Leute wie Schmidt, Wehner und Brandt. Die haben auch mal auf den Tisch gehauen und Grenzen gesetzt. Heutzutage wollen Alle nur noch ihren Job sichern und knicken bei kleinsten Problemen sofort ein. Kompromiss nennt man dann sowas. Gute Nacht SPD!

@ 16:54 StöRschall

Ich denke, Sie können die Schnappatmung wieder auf normal umstellen... Es geht nicht um "kopulieren", wie Sie schreiben.
Im Ernst, bei allem Respekt vor Ihren meist differenzierten und begründeten Kommentaren: die Linke auf "SED-Rest vom Schützenfest" zu reduzieren, halte ich für nicht angemessen und verkennt die Entwicklung dieser Partei, bei der ich durchaus - v.a. außenpolitisch - noch Konsolidierungsbedarf sehe; und um das nochmal zu sagen: ich bin weder Mitglied noch Wähler der Linken.
Die SPD kann einerseits in die Opposition gehen - wobei da die Erneuerung vor einigen Jahren auch nicht geklappt hat; und sie hat andererseits die Option, als Juniorpartner in eine grün-rot-rote Regierung zu gehen.

Früher war die SPD noch die klassische..

Arbeiterpartei und die Partei der kleinen Leute..

..heutzutage ist die Arbeiterpartei ohne Arbeiter SPD eher zu einer Nomenklaturapartei verkommen, die ziemlich gnadenlos sogar gegen altgediente Parteigenossen wie Buschkowky und Sarrazin vorgeht, weil diese keine begeisterten Multikultifanitiker sind!

Die SPD heutzutage erinnert mich heutzutage eher an die abgehobene politische Boheme des Frankreichs am Ende des 19. Jahrhunderts!

17:04 von Sausevind 16:41 von

17:04 von Sausevind
16:41 von deutlich

Wer die Gabe der Überredungskunst hat, hat gleichzeitig auch die Gabe, zu manipulieren.
Selbst wenn dieser es nicht will, geschieht dies: der andere WIRD manipuliert.

---

Jeder manipuliert jeden. Ganz zwangsläufig.

Sobald einer den Mund aufmacht.

Es gibt nur wirklich sehr wenige Menschen, die nicht manipulierbar sind. Das ist aber nicht normal. Und es ist auch nicht gerade ein Aushängeschild ... Sie verstehen?

17:25 von andererseits @

17:25 von andererseits
@ 16:54 StöRschall

Ich leugne nicht, dass es bei den Linken nicht auch Leute gibt, die nicht aus dem SED-Kader stammen.

Es ist aber nunmal auch zutreffend.

Das schließt diese Partei für mich komplett aus.

Mir ist es lieber, wenn die Spd diese mehr oder weniger bespielten Saiten aufgreift und interpretiert ... demokratisch.

Im Übrigen habe ich kein Problem mit Kopulation. Es kommt auf den Partner drauf an und wie der so tickt.

" Zukunft der

" Zukunft der Sozialdemokraten
Heil will nicht SPD-Chef werden"
-
Zukunft der Sozialdemokraten ? Welche Zukunft soll das sein ? Die haben restlos das Land und die Partei abgewirtschaftet. Klar weiss Heil das er auf einem Schleudersitz sitzten würde und er wird, wie die anderen Funktionäre denen ein warmer Sessel lieb geworden ist, sich hüten diesen Posten zn übernehmen. Der ist mir schon der richtige Nichtsnutz.

KeineR will es machen

KeineR will es machen. Ich fürchte fast, nun wird Herr Schulz wieder reaktiviert. Das wäre der falsche Weg. Man muss zuerst über Inhalte und Ziele sprechen und dann sehen, wer diese glaubwürdig vertreten kann.

17:25 von andererseits

Die "Erneuerung" vor ein paar Jahren?

Sie meinen mit Gabrieb? :D !

Sie Scherzkeks

Die spd sollte sich mal einen

Die spd sollte sich mal einen sozialen Menschen vornan stellen.

@12:52 von frosthorn - Naja

@12:52 von frosthorn
-
Naja diese -Möglichkeiten- hat sich diese Partei ja aber auch schwer erarbeitet. Eigentlich sollte diese Partei zusehen wie sie schnellst möglich unter die Hürde kommen damit sie niemanden mehr mit ihrer asozialen Politik belästigten.
Im Moment sieht es ganz gut aus das die dieses Ziel auch zeitnah erreichen werden.

Scholz ist ein ganz guter

Scholz ist ein ganz guter Mann.

Wobei ich ja in Heiko Maas verliebt bin :)

um 17:09 von Säbelzahn

>>
Bitte erklären Sie uns ganz genau, wie Arbeitnehmer (und auch Gewerkschaften) Interessen vertreten sollen, wenn der Staat Langzeitarbeitslose auf das sozio-kulturelle Existenzminimum setzt und sie verpflichtet, fast jeden Job zu fast jedem Lohn (damals kein Mindestlohn) anzunehmen.
<<

Ich hatte ja selbst geschrieben, dass es ein Fehler der Agenda war, keinen Mindestlohn eingeführt zu haben. Jetzt gibt es ihn. Und ja, er sollte noch etwas höher sein. Aber auch ja, jeder Langzeitarbeitslose sollte dann auch verpflichtet sein, einen nachgewiesenen Job anzunehmen (man kann da für z.B. ältere, die lange Zeit beschäftigt waren auch gerne Spezialregelungen ergänzen). Und sorry: Ich kann das vom sozio-kulturellem Existenzminimum nicht mehr hören, wenn arbeitende Menschen das nicht haben, weil Ihnen ein Zwei- oder Drittjob dafür keine Zeit lässt.

Heiko Maas ist derjenige mit

Heiko Maas ist derjenige mit dem nötigen Grips, Feingefühl und sozialem Empfinden.

Nachvollziehbar

Der Nächste fällt vorraussichtlich genauso flott wie die letzten.

Wie wäre es denn mit Sarazzin?

Und dann seiner Linie folgen, vielleicht rappelt sich die alte Tante SPD dann nochmal auf.

Herr Schäfer-Gümbel, legen Sie nach

Herr Schäfer-Gümbel hat sich doch wenigstens mal durch eine mutige Aussage zum Problem"Grüne" profiliert. Ich finde das richtig, denn die SPD muss nicht nur auf eine mögliche Koalition mit den Grünen schielen, sie muss sich auch abgrenzen.

"Allen wohl und keinem weh", das funktioniert nicht. Sozialdemokratische WählerInnen sind arbeitende Menschen, auch ehemalig arbeitende Menschen, heute Rentner. Das sind keine Leute, die sich mit dem Recycling von Kaffeebechern und solchen Kinkerlitzchen beschäftigen.

Die SPD sollte sich nicht von den Grünen treiben lassen. Deren Themen sind abgehoben und zielen auf eine kleine Minderheit, sie werden verpuffen. Die SPD sollte die Grünen angreifen. Unter wessen Augen wurden denn geschredderte Lebensmittelverpackungen in die Schlei geleitet? Das war Habeck. Zu welcher Wählergruppe zählen die Vielflieger?

Herr Schäfer-Gümbel, legen Sie nach!

andererseits

"links" geht auch ohne die LINKE.

Und das wissen Menschen mit sozialem Gerechtigkeitsempfinden.

Die spd muss diese Wähler einfach bedienen.

Das geht gar völligst ohne die Linke.

@sausevind Manipulation ist

@sausevind

Manipulation ist normal. Es ist menschlich.

Es heißt nichts anderes als "Be-Handlung".

@Mannoman um 16.41 Uhr, "Hosen voll"

"Alle haben die Hosen voll und keiner ist bereit, Verantwortung zu übernehmen". So ist es. Nachdem Frau Nahles zurückgetreten war, haben sich große Teile der SPD ihres eigenen Verhaltens geschämt (Mobbing). Warum macht man so etwas? Hatte die SPD nicht immer den Anspruch, eine Partei der Solidarität zu sein?

Wer auch den Parteivorsitz übernimmt und die Inhalte der SPD wieder deutlicher werden lässt, muss sich der Unterstützung aller, von den Parteimitgliedern in den Ortsvereinen bis zur Spitze sicher sein. Unsolidarische Karrieristen und Menschen, die "Dreck am Stecken " haben, können das nicht machen, sie sind unglaubwürdig. Auch wenn jemand viel Erfahrung hat, wie z.B. Herr Schulz: Die Sache mit den Tagegeldern war entlarvend. Ebenso Gabriel, ehemaliges Aufsichtsratsmitglied bei VW - da wird noch etwas aufk... So etwas geht nicht. Die Berliner machtgeilen Karrieristen sollten sich zurückhalten und anständige Menschen und Parteimitglieder ranlassen - sonst hat die SPD verloren.

Sinnvoll versus machbar

"Gesamtstrategisch wäre natürlich eine (Re-)union der SPD mit der Linken auf Dauer sinnvoll, " @andererseits - Dem stimme ich zu. Aber wie soll das gehen?
.
Warum hatte sich denn LaFontaine (SPD Finanzminister) abgesetzt und die Linke gegründet? Na, weil Schröder Steuersenkungen für die Reichen, Flexibilisierung der Arbeit und Liberalisierung der Finanzmärkte anstrebte. Es hatten sich also die Rechten (Seeheimer Kreis) in der SPD durchgesetzt, und LaFontaine trat zurück. Eigentlich hatte er Recht, aber die Deutschen erwarten Kadavergehorsam, und so wird LaFontaine nicht etwa verehrt, sondern verachtet. Und so ist eine Wiedervereinigung von SPD und Linken nicht möglich, zumal ja schon wieder ein wahrer Sozialist, Kevin Kühnert, von der SPD selbst so angegangen wird, wie seinerzeit LaFontaine.

andererseits 17.18

insofern ist deutlich, was Sie bezwecken. "
Bei Ihnen wird leider immer wieder deutlich, was Sie bezwecken: Eine Einheitspartei oder Einheitsfront, bei der keinerlei Meinungsvielfalt erwünscht ist und Querdenker ausgegrenzt, ausgeschlossen oder weggemobbt werden, und das unter grüner Führung. Wie stehen Sie denn zum Umgang mit Sahra Wagenknecht oder Oscar Bei der LINKEN? Oder Buschkowski und Gabriel bei der SPD? Eben.

Ich schlage vor..

dass Rolf Mützenich den Parteivorsitz
permanent übernimmt.
Er hat jede Menge Erfahrung, ist integer und
wahrscheinlich der Einzige, der "liefern" kann.
Der Mann hat die Hochs und Tiefs der Partei
erlebt und daraus gelernt.
Ihm traue ich zu, dass er zumindest den weitern Verfall der Partei aufhalten kann, wenn nicht gar frischen Wind in diese Trauergemeinde zu bringen.

Zu « Juelchen »

Guten Abend,ich kann es mir nicht verkneifen,sie zu Fragen,ob sie den Vorschlag « Schaefer-Guembel  »ernst meinen??
Der hat jede Wahl vergeigt,jede,hat Politik studiert und hat jetzt einen wunderbaren Posten fuer 200000 Euro im Jahr,fuer den er null qualifiziert ist!
Der hat den Vorschlag von Oskar zur « Fusion »von Linkspartei und SPD abgelehnt,mit unerträglicher Arroganz und hat das Charisma einer Eidechse!
Dann war er gegen die « Groko »,dann hat er die Grünen kritisiert-genauso unfundiert und ist trotzdem kommissarischere Vorsitzender geworden!!
Keine Meinung ,Keine Linie und ohne Selbstkritik.
Ein wahrlicher Hoffnungsträger!
Ich verstehe so manchen Schreiber nicht,und bin froh ,dass die saarlaendische SPD mehr Bodenhaftung hat und auch etwas erfolgreicher ist!

17:28 von StöRschall

"Jeder manipuliert jeden. Ganz zwangsläufig.

Sobald einer den Mund aufmacht.

Es gibt nur wirklich sehr wenige Menschen, die nicht manipulierbar sind. Das ist aber nicht normal. Und es ist auch nicht gerade ein Aushängeschild ... Sie verstehen?"

Ich unterscheide "beeinflusst werden" und "manipuliert werden".
Diese Unterscheidung ist für mein Welt- und Menschenbild extrem wichtig.

Und es ist auch klar unterscheidbar, mit deutlichen Kriterien.

Ich hoffe, dass das jeder an sich selber unterscheiden kann.

Beeinflusst werde ich vom Wetter, aber nicht manipuliert.
Beeinflusst werde ich von sämtlichen Kommentaren hier, aber nicht manipuliert.

Manipuliert werde ich, wenn man mein Gehirn künstlich verändert und ich Sachen übernehme, die mir wesensfremd sind.

18:07 von StöRschall

"@sausevind

Manipulation ist normal. Es ist menschlich.

Es heißt nichts anderes als "Be-Handlung"."

Aha. ;-)
So nennt man das also heute, wenn religiöse Sekten oder fanatische Religionen bereits Kinder indoktrinieren.
Sie wurden einfach nur "behandelt", ganz menschlich, ganz normal.

Brave New World.

Sausevind Manipulation

Sausevind

Manipulation betrachtet die Gleiche Handlung nur eher von der Perspektive des Handelnden.

Während, wenn man von Beeinflussung spricht eher die Perspektive des Behandelten einnimmt.

Dieser Perspektivwechsel ist der einzige Unterschied der Begriffe.
Das verändert aber nicht die Bedeutung der Wirkung.

18:22 von Sausevind 17:28 von

18:22 von Sausevind
17:28 von StöRschall
"Jeder manipuliert jeden. Ganz zwangsläufig.

Sobald einer den Mund aufmacht.

Es gibt nur wirklich sehr wenige Menschen, die nicht manipulierbar sind. Das ist aber nicht normal. Und es ist auch nicht gerade ein Aushängeschild ... Sie verstehen?"

Ich unterscheide "beeinflusst werden" und "manipuliert werden".
Diese Unterscheidung ist für mein Welt- und Menschenbild extrem wichtig.

Und es ist auch klar unterscheidbar, mit deutlichen Kriterien.

Ich hoffe, dass das jeder an sich selber unterscheiden kann.

Beeinflusst werde ich vom Wetter, aber nicht manipuliert.
Beeinflusst werde ich von sämtlichen Kommentaren hier, aber nicht manipuliert.

---

Das Wetter:

meteorologische Verben sind auch die absolut einzigen Verben, welche ohne Subjekt verwendet werden.
Sie sind einwertig.

Es geht hier aber nicht, um Wetterphänomene und, wie sie linguistisch angewandt werden, sondern um menschliches Verhalten.

das S in SPD

Ich kenne die Person nicht die Heil gefragt hat, aber wenn das darauf hinausläuft eine Person aus dem jetzigen Kreis der ersten Reihe der Funktionsträger zu wählen, wird das wieder nichts. Der Schnitt muss in jeder Beziehung radikal sein, eine unverbrauchte Persönlichkeit vielleicht aus den Reihen der Oberbürgermeister die sich im aktuellen Geschehen nicht so exponiert hat, unverbraucht halt, im Gegensatz zu den Verbrauchten aus der jetzigen ersten Reihe. Dazu ein Programm dass das S in SPD wieder glaubwürdig macht! Wie das sein müsste hat die Kadidatur von Martin Schulz gezeigt, nur eben nicht nur von sozialer Gerechtigkeit reden - Taten sind gefragt! - und sicher auch nicht mit Martin Schulz.

@ Klärungsbedarf

"Und sorry: Ich kann das vom sozio-kulturellem Existenzminimum nicht mehr hören …"

Das sollten Sie aber lieber mal, sonst werden Sie nicht verstehen, was die Agenda 2010 mit dem nicht mehr leistungsgerechten ALG II und der Grundsicherung im Alter zu tun hat.

18:44 von StöRschall 18:22

18:44 von StöRschall
18:22 von Sausevind 17:28 von
18:22 von Sausevind
17:28 von StöRschall
"Jeder manipuliert jeden. Ganz zwangsläufig.

Das Wetter:

meteorologische Verben sind auch die absolut einzigen Verben, welche ohne Subjekt verwendet werden.
Sie sind einwertig.

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Sorry, ich meinte 0-wertig

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation meta.tagesschau.de

P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

18:32 von Sausevind18:07 von

18:32 von Sausevind
18:07 von StöRschall
"@sausevind

Manipulation ist normal. Es ist menschlich.

Es heißt nichts anderes als "Be-Handlung"."

Aha. ;-)
So nennt man das also heute, wenn religiöse Sekten oder fanatische Religionen bereits Kinder indoktrinieren.
Sie wurden einfach nur "behandelt", ganz menschlich, ganz normal.

Brave New World.

---

Ja, so ist es.

Und wenn ein Lehrer einem Kind Lesen und Schreiben beibringt, dann manipuliert er das Kind auch.

Brave New World.

17:19 von Paradox 1690

"" Ich war zwar noch nie SPD Wähler aber ich vermisse Leute wie Schmidt, Wehner und Brandt. Die haben auch mal auf den Tisch gehauen und Grenzen gesetzt. Heutzutage wollen Alle nur noch ihren Job sichern und knicken bei kleinsten Problemen sofort ein. Kompromiss nennt man dann sowas. Gute Nacht SPD!""
#
Und ich füge hinzu das gild nicht nur der SPD.Da nehmen sich die Anderen auch nichts.

Wer sich auf den "Schleudersitz der SPD"

setzen will, muß entweder sehr naiv oder sehr mutig sein.

Heil blickt durch: Stabilität und Regierungsverantwortung

"Wir müssen jetzt erst mal Stabilität in die Partei bringen und in Regierungsverantwortung Probleme lösen."
Na, ob so nicht das Problem entstanden ist? Manchmal ist die naheliegendste Lösung einfach die Lösung.

Neueste Wahlumfrage Sachsen, SPD bei nur..

..noch 7 Prozent!

Anscheinend hat das VOLK in VOLKSpartei SPD heutzutage nur noch einen humoristischen Wert!

Motto

Was ist der kürzeste, aber lustigste Witz heutzutage?

VOLKSpartei SPD!

@17:34 StöRschall

Mit Kopulation hab ich auch kein Problem, aber das halte ich dann doch eher für ein außerparlamentarisches Thema; erst da kann es sich voll entfalten. In der Politik wird das nix.
Beste Grüße!

.....nicht SPD-Chef werden

Entweder wagt sich jemand nach den anstehenden Wahlen aus der Deckung, oder eben Weihnachten - Solange es kein Projekt der Partei über die Regierungsarbeit hinaus gibt, bleibt das mit dem "Vorsitz" doch so wie so ein Papiertiger.

Darstellung: