Ihre Meinung zu: Nach 5G-Auktion: Wohin fließt das Geld?

13. Juni 2019 - 13:03 Uhr

Die Regierung will die zusätzlichen 5G-Milliarden für die Digitalisierung von Schulen und den Netzausbau einsetzen. Doch über einen Fonds könnte sie damit indirekt auch Haushaltslöcher stopfen. Von David Zajonz.

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Kommentare

Ohne Glasfaserkabel kein G5

Glasfaserkabel wären eine gute Investition, da ohne sie kein G5 möglich ist.

wohin fließt das Geld ?

Die Regierung will die zusätzlichen 5G-Milliarden für die Digitalisierung von Schulen und den Netzausbau einsetzen. Doch über einen Fonds könnte sie damit indirekt auch Haushaltslöcher stopfen.
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Haushaltslöcher stopfen ... Frage beantwortet ?
wobei wir sind ja ein so reiches Land, wie viele hier immer wieder behaupten

Fonds

sind doch immer dafür da - damit das Geld in andere Töpfe umgeleitet wird... und wenn es "zur Not" die Stiftungen der Parteien sind .....
Schön wäre es, wenn das komplette Geld in den dringend benötigten Netzausbau gesteckt werden würde ODER noch einfacher, man hätte den Firmen per Ausschreibung schreiben sollen: ihr habt bis 20xx Zeit Deutschlandweite Abdeckung, ansonsten verliert ihr die Lizenz... aber mit dem Denken hapert es ja bei eingen...

Nichts Neues

Deutschland verkommt bezüglich Digitalisierung zur Bananenrepublik. Vermutlich wird ein nicht unerheblicher Teil in die Alimentierung der Migranten fließen, die laut KGH von den Grünen Deutschland ungemein bereichern, worüber sie sich doch so freut.

"Tablet Computer" sind rausgeschmissenes Geld

1. Die meisten Schüler wissen besser wie man ein Tablet bedient als die meisten Lehrer.
2. Tablet-"Computer" lassen sich im Vergleich mit einem richtigen Desktop kaum bis gar nicht produktiv nutzen. Es handelt sich überwiegend um Unterhaltungs-, Kommunikations- und schlimmstenfalls auch Überwachungsgeräte.
Viel besser wäre das Geld Investiert in die Vermittlung technischer Grundlagen für Schüler und Lehrer - und in eine kartell- steuer- und datenschutzrechtlich unbedenkliche digitale Infrastruktur.
Google, Apple und auch Microsoft haben in Schulen und Universitäten nichts zu suchen. Die gezielte Schulung zum Umgang mit diesen Monopoly Produkten ist nichts weiter als verdeckte Subvention. Aber genau darauf läuft es hinaus wenn ahnungslose Politiker von "Digitalisierung" usw. reden.

/// Am 13. Juni 2019 um 14:21

///
Am 13. Juni 2019 um 14:21 von Jonnyrico74
Fonds

sind doch immer dafür da - damit das Geld in andere Töpfe umgeleitet wird... und wenn es "zur Not" die Stiftungen der Parteien sind .....
Schön wäre es, wenn das komplette Geld in den dringend benötigten Netzausbau gesteckt werden würde ODER noch einfacher, man hätte den Firmen per Ausschreibung schreiben sollen: ihr habt bis 20xx Zeit Deutschlandweite Abdeckung, ansonsten verliert ihr die Lizenz... aber mit dem Denken hapert es ja bei eingen...///
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Zum Einen: aus dem Artikel geht doch hervor, dass das Geld zum Netzausbau und für Digitalisierung von Schulen verwendet werden soll. Zum Anderen ist in den Ausschreibungsbedingungen die Netzabdeckung vorgegeben.

Zu wenig Forschung

Gestern wurde ja fleissig berichtet, wie harmlos 5G sein soll. Statt Verschwörungstheorien zu berichten als wären das alle, die was gegen 5G zu sagen hätten, fehlte mindestens der Hinweis, dass Ärzte davor warnen (die 5G Technik benutzt denselben Wellenbereich wie unser Hirn) .

Das BFS (Bundesamt für Strahlenschutz) hat nicht eine einzige (!) eigene Studie zu Mobilfunk auf Lager. Und jetzt mal Tacheles: Es sollte nicht nur dem BFS sondern auch der ARD bekannt sein, dass es genügend Leute gibt, die Elektrosensibel sind, und ich gehöre dazu. Ein Dauertinnitus und eine innere Unruhe sind dabei für mich noch normal. Ein Gefühl wie in der Mikrowelle erhitzt zu werden tritt allerdings auch schon mal auf mitsamt dem Eindruck, völlig die Kontrolle zu verlieren. Diese Elektrosensiblen sind ja nur eine statistische Randerscheinung, bislang. Und den meisten ist es ja auch egal, weil sie es nicht selbst sind, die leiden. Aber WLAN und Co. kennen keine Grenzen.

Klug wird die Politik nimmer mehr

Man versteigert erneut Frequenzen und preist die enormen Einnahmen. Auch die Medien reden in erster Linie davon, dass "der Staat" so einige Milliarden überraschend bekommen hat. Selten wird in späteren Absätzen darauf hingewiesen, dass es Folgeprobleme gibt. Und die Politik, die schaut nur auf "ihre" Einnahmen.

Da lernt niemand etwas. Seit der Versteigerung der UMTS-Frequenzen wissen wir, die Bürger und Verbraucher, doch: Was hier eingenommen wird, fehlt an anderer Stelle, und sämtliche Kosten für die Bieter werden weitergereicht. Wir haben genau deswegen in Deutschland erbärmlich schlechte Netze trotz hoher Kosten für die Verbraucher. Das wird nun bei 5G nicht anders werden und die Verbindung mit dem Ausbau bisheriger Netze wird nur dafür sorgen, dass die Preise weiterhin hoch bleiben. Der Staat, also die Bürger und die Infrastruktur, hat NICHTS gewonnen - im Gegenteil.

Ich würde mich freuen, wenn Medien an erster Stelle die Kritik anführen.

ist das könnte,

jetzt eine erfindung des ard reporters? das geld sollte doch kompl. für die infrastruktue der schulen verwendet werden. oder braucht der olaf das geld jetzt für andere wohltaten in den östlichen ländern? ist ja bald wahl!. hoffe, es passt nun!

Die Alternative

Statt Frequenzen zu versteigern und den Ausbau der Netze irgend welchen Unternehmen zu überlassen, hätte man von Beginn an es anders machen müssen. Doch damals regierte noch der Geist, dass private, kommerziell orientierte Unternehmen es besser können - trotz erster Gegenbeweise bei Wasser oder Strom.

Hier wie in allen anderen Bereichen, etwa Stromversorgung, Straßenbau oder Renten, hätte man eine staatliche Lösung wählen bzw. erhalten müssen. Die "Infrastruktur" bleibt im staatlichen Besitz, man erteilt nach Ausschreibung nur Aufträge über deren Ausbau oder Instandhaltung, während Unternehmen sie nutzen können, aber gegen Gebühren. Diese hätten sich nur nach den Kosten des Ausbaus und der Wartung gerichtet. Dann gäbe es nicht das Problem der Anbindung von "kleinen Dörfern" und auf dem Markt der Netzanbieter wäre reale Konkurrenz. Übertragbar auf alle Bereiche.

Vielleicht gibt es dann bald 4G?

in Laendlichen Regionen ist noch nicht 4G angekommen. Man muss fuer Internet Verbindung ueberhaupt 5Euro im Monat dazu zahlen (keine Ahnung wie das mit den Grundgesetz bezueglich benachteiligung Gruppen klar geht). Das Ziel 50mb/s bis 2018 ueberall hat auch nicht so geklappt.

Stühle statt Computer

Vielleicht bekommt die Uni Nürnberg auch mal neue Stühle für die Hörsäle - erst vor 2 Wochen ist wieder ein Professor auf dem Hosenboden gelandet. Beantragt sind die Stühle schon seit über 10 Jahren, angeblich stehen 1,5 Milliarden Euro für die Hochschulen bereit, jedoch das Geld läßt sich nicht abrufen...

Wollte kurz weinen...

...als ich gelesen habe den Konzernen fehlt jetzt das Geld für den Netzausbau! Finde es schade das die Tagesschau da offensichtlich eine Aussage der Industrie ungeprüft übernommen hat! Sicher trifft es zu das die Renditen jetzt nicht mehr so hoch ausfallen, aber Sorgen um die Firmen brauchen wir uns sicher nicht zu machen :-)
Und ja, es steht zu befürchten das das Geld auf Umwegen auch andere Löcher im Hauslalt stopft, aber das kennt man ja schon. mfg

zu teuer

Als beim letzten Mal die Mobilfunklizenzen sehr teuer versteigert wurden, hatte dies zur Folge, dass die Provider beim Netzausbau gespart haben. Der extrem hohe Preis bremst also den Netzausbau.
Das gleiche wiederholt sich jetzt gerade. Die geben keine 5Mrd aus, um dann das letzte Nest noch anzubinden. Im ländlichen Bereich sitzen also wieder die Verlierer.
Und dann wundert man sich, dass die Leute in die Stadt ziehen und die Mieten nach oben gehen.
Wir warden von anhnungslosen regiert. ^^

Das wird eh nichts. 4g ist

Das wird eh nichts. 4g ist ein witz. Selbst ukw funktioniert nicht richtig. Und da braucht man ganz wenig masten. Wer heute meint 5g braucht nan zum autofahren, wurd irgendwann mit diesem autonomen unsinn umeinen tödlichen unfall haben, weil er 2m neben der ortschaft im funkloch steht.

Wo landet das Geld?

Zuerst wird es wohl so kommen, die Versteigerungen bezahlen die Mobilfirmen, diese Milliarden werden von uns Kunden wieder geholt, oder es fehlen diese Gelder erstmal beim Ausbau. So wird erstmal dort G5 kommen, wo die meisten Einnahmen realisiert werden können. Danach wie gehabt, schleppender Weiterausbau.
Und der Staat? Versprechen sind das eine, aber wie oft! - unerwartete Steuereinnahmen Ausfälle, unerwartete Ausgaben - aber im anderen wurden wie oft schon solche Gelder zweckentfremdet? Rechtlich gesehen landet nämlich alles erst mal in einen großen Topf !

Nachtigall, ick hör dir trapsen

„Das heißt auch: Für den 5G-Ausbau steht durch den hohen Auktionserlös insgesamt weniger Geld zur Verfügung. Denn den Mobilfunkkonzernen, also Telekom, Vodafone, O2 Telefónica und 1&1 Drillisch, fehlt jetzt Geld, das sie sonst für den Netzausbau hätten benutzen können“

Na logisch.

„Indirekt könnten die Zusatzeinnahmen also doch für das Stopfen von Haushaltslöchern genutzt werden. Denn im Koalitionsvertrag haben Union und SPD einen Gigabitinvestitionsfonds (..) vereinbart“

Schon klar. Das Ergebnis sieht dann ungefähr so aus, wie in den ersten 7 Minuten des folgenden Videobeitrags nur leicht überspitzt zusammengefasst: ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/extra-3-Der-Irrsinn-der-Woche,sendung910628.html

Was immer man unternimmt, damit hier endlich jeder Zugang zu einer vernünftigen digitalen Infrastruktur hat, auf die Unterstützung durch unsere Regierungsverantwortlichen sollte man da besser nicht setzen. Ganz im Gegenteil: Man kann schon froh sein, wenn die dabei nicht weiter stören.

5G

Deutschland ist schon bei der 3G und 4G-Abdeckung (Funklöcher) auf dem Stand eines Entwicklungslandes, schlechter sind in Europa nur Griechenland und "Technologie-Land" Irland.

5G-Ausgangsposition ist für Mobilfunkanbieter schlecht: Kein oder wenig Geld.

Bei der Vergabe der 3G-Frequenzen im Jahr 2000 hat der Staat mehr als 100 Milliarden DM kassiert!! Das Rad der Geschichte lässt sich scheinbar nicht zurückdrehen - Ohne Moos ist nix los. Im Westen nichts Neues.

Wohin fließt das Geld?

Wichtiger wäre doch zu fragen, was das ganze den kostet. Wen interessiert die Einnahmeseite, wenn zum "Sparen" nicht bleibt. Welche Folgekosten hat denn bitte 5G für Bund, Länder und Gemeinden, die ja alle in Bälde mit neuer Technik dann auch irgend einen Nutzen daraus ziehen sollen. Ob das dann allemal wirklich nutzbringend ist, ist dann noch eine deutlich andere Frage.

In der Wirtschaft

ist es doch so,dass man erst für etwas Geld bekommen kann, wenn vorher was geleistet worden ist, wie Ware Dienstleistung etc.
Wer kann mir jetzt beantworten, was für eine Leistung der Staat dafür erbracht hat?

Richtig: Nichts

Tolles Geschäftsmodell, welches kopiert werden sollte. Somit Wohlstand für alle.

Strahlenfrei surfen mit Licht (Li-Fi )

Statt Mensch, Tier und Natur mit 5 G -Technologie in die Mikrowelle zu schicken,
sollte die strahlenfreien Methode des Datentransfers mit Licht weiterentwickelt werden.
Sehr interessant hierzu dieser Beitrag in
" MDR-Wissen"- die großen Fragen unserer Zeit.
https://www.mdr.de/wissen/datentransfer-licht-100.html
Am Frauenhofer-Institut in Dresden haben Wissenschaftler schon einige Projekte umgesetzt.
https://www.mdr.de/wissen/faszination-technik/datenuebertragung-mit-lich...

@15:02 von A.G.

Vielleicht bekommt die Uni Nürnberg auch mal neue Stühle für die Hörsäle .... Beantragt sind die Stühle schon seit über 10 Jahren

Die Bestuhlung unserer Schulaula stammt aus den 50ern. Gelegentlich wurde mal ein Bezug erneuert, aber beim Anlehnen muß man auf einigen Plätzen sehr vorsichtig sein, und die Sitzflächen bleben auch nicht mehr überall waagerecht, wenn sich jemand, der schwerer als ein Sextaner ist, draufsetzt.

Aber Schulträger sind meist die Städte und Gemeinden, und die haben offenbar kein Interesse an gut funktionierenden Schulen. Unsere Klassenräume werden immerhin jetzt saniert - 2 Stück pro Jahr wurden versprochen. Und die Toiletten nach 30 Jahren erstmals renoviert. Auch nur, weil Rektor nebst Elternvertretung Bürgermeister und Schulrat nach Kräften bearbeitet haben.

Dass in den Medien ...

... dieser Blödsinn kolportiert wird, dieses Geld fehle nun beim Netzausbau.

Geht's noch?

Die Unternehmen schwimmen im Geld - sie geben Unsummen für Vorstandsgehälter und Dividenden aus.

Kredite gibt es praktisch für lau. Fehlen tut da gar nix.

Gut, dass der Staat zusätzliche Einnahmen generieren könnte. Die Ausgaben für das was man nicht aussprechen darf sind astronomisch hoch. Nur durch die 5G Erlöse bleibt noch Geld für die Digitalisierungsinitiative.

@14:35 von a gutt Mensch

Tablet-"Computer" lassen sich im Vergleich mit einem richtigen Desktop kaum bis gar nicht produktiv nutzen. Es handelt sich überwiegend um Unterhaltungs-, Kommunikations- und schlimmstenfalls auch Überwachungsgeräte.
Viel besser wäre das Geld Investiert in die Vermittlung technischer Grundlagen für Schüler und Lehrer - und in eine kartell- steuer- und datenschutzrechtlich unbedenkliche digitale Infrastruktur.
Google, Apple und auch Microsoft haben in Schulen und Universitäten nichts zu suchen. Die gezielte Schulung zum Umgang mit diesen Monopoly Produkten ist nichts weiter als verdeckte Subvention.

Volle Zustimmung.

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